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June 13 2013

14:30

V8 Supercars: Vorschau Skycity Triple Crown

“Home sweet home” heißt es am kommenden Wochenende bei den V8 Supercars. Vier Wochen nach ihrem Abstecher in die Vereinigten Staaten geht es nun auf dem Hidden Valley Raceway weiter, wo die Läufe 17 bis 19 auf dem Programm stehen.

v8supercars_ev_1b_lDen Trip nach Austin, Texas, und die nachfolgende Rennpause von vier Wochen nutzten einige Fahrer zu einem ausgedehnten Urlaub in den Staaten. Die Einen zog es nach Los Angeles, andere wiederum nach Las Vegas oder New York. Nur Lee Holdsworth saß unfreiwillig einige Tage in Kalifornien fest, als sein Heimflug wegen eines Hurrikans gecancelt wurde.

Nun heißt die nächste Station also Darwin im Northern Territory und die V8 Supercars kehren wieder auf eine Strecke zurück, die zumindest ein paar Jahre länger im Kalender zu finden ist als der Circuit Of The Americas.

Die Strecke

Seit 1998 ist der Hidden Valley Raceway nun schon fester Bestandteil der V8-Supercars-Saison und findet seit jeher im Juni oder Juli statt. Zum einen sind dort im australischen (Spät)-Herbst die Temperaturen meistens milder und zum anderen ist aufgrund der Trockenzeit in diesen Monaten selten mit Regen zu rechnen – beste Rennbedingungen eben.

800px-Hidden_Valley_Raceway_(Australia)_track_map.svg

Grafik von Wikipedia Commons, Autor: Will Pittenger

Der Kurs ist Teil eines Motorsport-Komplexes, auf dem neben Rundkursrennen, auch Dragster-, Motocross- und Go-Kart-Events stattfinden. Obwohl die Strecke nur knapp 2,9 Kilometer lang ist, zählt sie zu den schnelleren im Kalender, was vor allem an der 1,1 Kilometer langen Start/Ziel-Geraden liegt, auf der man an die 270km/h erreichen kann. Der Vollgasanteil liegt bei rund 45%.

Geprägt ist der Hidden Valley Raceway außerdem von zwei Kurvengeschlängeln (Turns 2-5 und 7-13). Die langsamsten Ecken und gleichzeitig besten Überholmöglichkeiten sind Turn 1 und 5 sowie die Haarnadel in Turn 6. Das heißt, dass sowohl ein hoher Top Speed als auch ein gutes Handling in den “Esses” bei der Abstimmung eine sehr wichtige Rolle spielen. Diejenigen, die den besten Kompromiss finden, haben also äußerst gute Chancen auf einen Sieg.

Der Rundenrekord von 1:09.0149 Minuten datiert übrigens aus dem Jahr 1999 und wird von Jason Bright gehalten.

Hier führt uns Mark Skaife mal eine Runde um die Strecke:

Ausblick

Zum dritten Mal nach Pukekohe und Perth starten die V8 Supercars in Darwin wieder im 60/60-Sprint-Format: Nach zwei jeweils 60 Kilometer (21 Runden) langen Sprints am Samstag, folgen am Sonntag zwei Rennen über je 35 Runden. Dabei werden am Samstag ausschließlich die härteren Reifen verwendet, wohingegen am Sonntag in beiden Rennen mit beiden Mischungen gefahren werden muss – es wird also Pflichtboxenstopps geben.

Im letzten Jahr holte sich zwar Will Davison (FPR) die Pole Postitions für beide (damals in einem anderen Format ausgetragene) Rennen, musste sich jedoch beide Male der Triple-Eight/Red-Bull-Truppe um Whincup und Lowndes geschlagen geben. Aus neutraler Sicht gesehen, wird es dieses Wochenende leider wohl kaum anders ausgehen. Nach der Machtdemonstration in Austin werden sich sicherlich wieder die Roten Bullen mit den BJR-Jungs Coulthard und Bright um die Siege streiten. FPR bleibt einmal mehr nur die Rolle des sogenannten Dark Horse.

TV- bzw. Live-Stream Zeiten

An der derzeitigen TV-Situation hat sich nicht sonderlich viel geändert, man wird sich also wieder nach den entsprechenden Alternativen umschauen müssen. Einen Livestream wird es auf der offiziellen Homepage der V8 Supercars geben. Dieser ist jedoch kostenpflichtig. Für Europäer gäbe es noch die Möglichkeit via Premiersports.

Die genauen Startzeiten findet ihr wie gewohnt in unserem TV-Planer.

 

 

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May 23 2013

16:30

V8 Supercars: Analyse Austin 400

Vergangenes Wochenende feierten die V8 Supercars ihre Premiere auf amerikanischem Boden. In den insgesamt vier Rennen boten sie zwar recht gute Unterhaltung, allerdings waren diese nicht wirklich ereignisreich. Deshalb und auch ein wenig aus zeitlichen Gründen fällt die Analyse diesmal etwas knapp aus.

Auf dem Circuit Of The Americas (COTA) konnten Red Bull Racing in Person von Jamie Whincup ihre dominante Form aus Perth fortsetzen, indem man diesmal drei der vier Rennen gewann. Die einzigen, die Whincup am Wochenende ansatzweise gefährlich werden konnten, waren der zweite Red-Bull-Mann Lowndes, Coulthard (BJR) und, etwas überraschend, das Tekno-Duo um van Gisbergen und Webb. FPR hingegen erlebte in Texas ein ziemlich durchwachsenes Wochenende; weder am Samstag noch am Sonntag sah man einen Ford auf dem Podium. Zum einen weil es ihnen ganz einfach an Speed fehlte, zum anderen brachten sie sich durch Fehler bei Pitstops selber um den Erfolg. Als beste Platzierung sprang lediglich ein vierter Rang von Will Davison im ersten Rennen heraus.

Rennen 1

Im Qualifying zum ersten Rennen konnte sich Coulthard auf die Pole Position setzen, hinter ihm landete das Red-Bull-Duo Whincup und Lowndes. Vom vierten Platz startete erstaunlicherweise David Wall (Britek) – sein bisher bestes Quali-Ergebnis.

Coulthard verpennte sogleich den Start, was Whincup natürlich ausnutzte und so die Führung übernahm. Coulthard hatte in der Folge zudem noch mit fehlendem Grip an der Hinterachse zu kämpfen und sechs Runden später zog dann auch Lowndes am Neuseeländer vorbei. Im Hinterfeld wurde es bereits in der ersten Kurve hektisch als McLaughlin (GRM – Startplatz 15) und Todd Kelly (Nissan – 17) aneinander gerieten – mit dem schlechteren Ende für McLaughlin. Dessen Wagen lief nach der Kollision mit Kelly nicht mehr ganz rund, sodass er am Ende 28. und somit Letzter wurde.

Kurz darauf – wir schreiben immer noch die erste Runde – verlor Maro Engel die Kontrolle über seinen Mercedes und drehte sich in eines der Kiesbetten in den “Esses”. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car für zwei Runden auf die Strecke; der anschließende Restart erfolgte ohne nennenswerte Ereignisse.

Ab Runde zehn absolvierten die meisten Fahrer ihre Pitstops für neue Reifen, einige von ihnen wie beispielsweise Caruso (Nissan), der das Rennen von Platz 25 begann, blieben jedoch bis zur vorletzten Runde draußen, und versuchten auf diesem Weg etwas Zeit gutzumachen. Für Caruso spielte sich diese Taktik aus, denn er erreichte immerhin noch Rang 15.

Mark Winterbottom (FPR) unterlief in der zweiten Rennhälfte ein Schnitzer, als er sich in Turn 1 verbremste und so gleich drei Positionen an Tander (HRT), Rick Kelly (Nissan) und Webb (Tekno) verlor. Das Rennen beendete der FPR-Fahrer auf Platz acht.

Wenig überraschend gewann also Jamie Whincup vor Craig Lowndes und Fabian Coulthard. Auf Platz vier landete mit Will Davison (FPR) der beste Ford. Dahinter reihten sich die eben angesprochenen Tander (5.), R.Kelly (6.), Webb (7.) und Winterbottom ein. Die Top 10 komplettierten Courtney (HRT) und Wall. Rick Kellys sechster Platz ist gleichzeitig das beste Nissan-Ergebnis in der laufenden Saison.

Tim Slade wurde auf Platz 22 bester Mercedes, direkt vor Maro Engel.

Highlights Rennen 1

Ergebnis Rennen 1

 

Rennen 2

Jamie Whincup hieß dann auch der Polesitter für das zweite Rennen, hinter ihm reihten sich mal wieder Lowndes und Coulthard ein. Von den Plätzen vier und fünf starteten van Gisbergen und Webb von Tekno.

Das Rennen verlief von Beginn an sehr ruhig, einzig David Wall, der von Position elf gestartet war, schied in der ersten Runde aufgrund eines technischen Defekts an seinem Holden aus. Auch Tim Slade hatte wieder mal mit den Macken seines Mercedes zu kämpfen und verlor insgesamt drei Runden und kam am Ende auf einen enttäuschenden 26. Rang.

Auch nach den Boxenstops gewann das Rennen nicht an Fahrt und so dauerte es bis zur letzten Runde ehe es nochmals interessant wurde. Van Gisbergen wollte sich nicht mit dem vierten Rang begnügen und versuchte in der letzten Kurve an Coulthard vorbei zu gehen. Dabei verschätzte er sich allerdings und er musste auch noch Webb ziehen lassen. Statt einem Platz auf dem Podium sprang so nur Platz fünf für ihn heraus.

Doch auch der Kampf um Platz sechs war noch nicht entschieden. Rick Kelly schickte sich nämlich an sein Ergebnis aus Rennen 1 zu wiederholen, rollte jedoch nach der letzten Kurve ohne Sprit aus und verlor zwei Plätze an Winterbottom und McLaughlin.

Auf dem Siegerpodest trafen sich also mal wieder die drei üblichen Verdächtigen: Whincup, Lowndes und Coulthard. Dahinter folgten Webb, van Gisbergen und Winterbottom. Rick Kelly wurde wie bereits erwähnt Achter vor Will Davison und Moffat (Nissan).

Lee Holdsworth wurde im besten Mercedes 20., während Maro Engel nach einer Kollision bereits nach drei Runden die Segel streichen musste.

Highlights Rennen 2

Ergebnis Rennen 2

 

Rennen 3

Whincup holte sich auch die Pole für das dritte Rennen des Wochenendes und auch Platz zwei ging wieder mal an Lowndes. Hinter ihnen starteten Coulthard, Winterbottom und Rick Kelly. Winterbottom erwischte den besten Start der Fahrer aus der Spitzengruppe und setzte sich zunächst auf Platz zwei. In den folgenden Runden hatte Whincup Probleme seine Reifen auf Temperatur zu bekommen und fiel ebenfalls hinter Frosty zurück.

Dessen Freude sollte allerdings nicht von langer Dauer sein. Denn seine Pitcrew hatte Probleme den linken Hinterreifen zu lösen und so musste Winterbottom mit einem angefahrenen Reifen weiterfahren. Insgesamt verlor er so insgesamt sechs Positionen. Für FPR ist das besonders ärgerlich, da es in dieser Saison bereits des öfteren Probleme an den Schlagschraubern beziehungsweise den Radmuttern gab. Nach dem Rennen nahm Winterbottom sein Team jedoch in Schutz.

Die Führung erbte so Fabian Coulthard und die sollte er bis zum Ende nicht mehr hergeben. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Lowndes und Whincup, gefolgt von Webb, van Gisbergen und Tander. Bester Nissan war wieder Rick Kelly auf Position neun, Tim Slade erreichte im besten Mercedes lediglich Platz 20.

Highlights Rennen 3

Ergebnis Rennen 3

Rennen 4

Im vierten Rennen startete abermals Whincup von Position eins vor Coulthard und Tander. Von Platz vier startete Bright (BJR) vor Rick Kelly auf Rang fünf..

Von Beginn an setzte Coulthard Whincup unter Druck, konnte ihn aber bis zu den Pitstops ab etwa Rennmitte nicht überholen. Bei den Verfolgern ging es da schon um einiges härter zur Sache. Will Davison, der diesmal nur von Platz vierzehn ins Rennen gegangen war ging es bei seiner Aufholjagd etwas zu forsch an und krachte bei einem missglückten Überholversuch in den Holden von McLaughlin. Die Folge: beide schieden mit einer gebrochenen Radaufhängung aus.

Zum dritten Mal an diesem Wochenende hieß der Sieger am Ende Jamie Whincup, der die von einem mir nicht bekannten amerikanischen Football-Spieler auf sehr eigentümliche Art und Weise “geschwenkte” Zielflagge als Erster sah. Zweiter wurde mit knapp drei Sekunden Rückstand Coulthard, vor einem erneut gut aufgelegten van Gisbergen, der es von Platz acht auf drei schaffte. Garth Tander wurde Vierter, gefolgt von Lowndes und Winterbottom im besten Ford. Rick Kelly kam zum vierten Mal nacheinander in die Top 10 und holte sich Rang acht.

Bester Mercedes wurde Tim Slade auf Platz 17.

Highlights Rennen 4

Ergebnis Rennen 4

Weiter geht es bei den V8 Supercars am Wochenende vom 14.-16. Juni auf dem Hidden Valley Raceway. Zum Abschluss gibt es an dieser Stelle wieder die Links zur Fahrer- und Teamwertung von den Kollegen von V8Dailydump.

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May 15 2013

14:00

V8 Supercars: Vorschau Austin 400

“Get ready for all out, fire breathing, fender bender, no fear, heart pounding racing action from down under!” Mit diesem Slogan wirbt der Circuit Of The Americas (COTA) für die Premiere der australischen Tourenwagen-Serie auf amerikanischem Boden. Die Vereinigten Staaten sind nach Neuseeland, China, Bahrain und Abu Dhabi das insgesamt fünfte Land, das die V8 Supercars in ihrer bisherigen Geschichte bereisen.

AUSTIN 400 MERGED LOGO 2 300x300 V8 Supercars: Vorschau Austin 400Eine Vorschau für dieses Rennwochenende zu schreiben, war wirklich knifflig. Man hat weder Ergebnisse und Rundenzeiten aus früheren Rennen, auf die man eventuell zurückgreifen könnte, noch hat man im Kalender eine Strecke mit einer ähnlichen Charakteristik. Wenn überhaupt lässt sich der COTA am ehesten mit der Strecke auf Phillip Island vergleichen. Und dort waren im letzten Jahr Ford und vor allen Dingen Mark Winterbottom tonangebend. Bleiben für die Vorschau also einige Statistiken, ein kleiner Ausblick auf Teams und Fahrer sowie ein Onboard-Video von der Strecke, in dem ein Fahrer aus dem NASCAR-Sprint-Cup mit einem V8 Supercar über die Strecke fährt.

Die Strecke

Leider werden die V8 Supercars für ihre Rennen nicht den Grand-Prix-Kurs befahren, den einige sicher schon in der Formel 1, der MotoGP oder der GrandAm gesehen haben. Man hat sich dazu entschlossen, die Kurzanbindung zu benutzen, womöglich um ein Auseinanderziehen des Feldes auf der eigentlich 5,5 km langen Strecke zu verhindern. So fährt man auf der lediglich 3,7 km langen Variante. Bis Turn 5, den Suzuka-ähnlichen “Esses”, werden die V8 Supercars den bekannten Teil der Strecke nutzen, ehe es dann auf die “Abkürzung” geht – einer Linkskurve gefolgt von einer Schikane. Danach kommt man wieder auf den eigentlichen Kurs zurück und fährt auf die enge Links von Turn 12 zu.

Streckenlayout

Da es von dieser Anbindung kein Onboard-Video gibt, hoffe ich, dass ich darüber mit einem Video von Kurt Busch hinwegtrösten kann, der vor einigen Wochen sein Büro mit James Courtney getauscht und eine Runde über die Grand-Prix-Strecke gedreht hat:

Das Rennformat an diesem Wochenende besteht aus vier Rennen mit einer Distanz von je 100 km. Davon finden je zwei am Samstag und zwei am Sonntag statt. Die genauen Startzeiten kann man unserem TV-Planer entnehmen.

Des Weiteren möchte ich an dieser Stelle die Rennen der Pirelli World Challenge empfehlen, die im Rahmenprogramm der V8 Supercars stattfinden. Für sie wird auf der Homepage der Serie ein eigener Stream angeboten. Die Startzeiten der World Challenge findet ihr ebenfalls im TV-Planer.

Ausblick

Fern der Heimat scheint gerade Jamie Whincup kein Heimweh zu verspüren – im Gegenteil. Seit Bahrain 2008 fuhren die V8 Supercars 24 Rennen außerhalb Australiens, 16 dieser Rennen gewann Whincup. Zudem holte er neun von 21 möglichen Pole Positions. Sein Teamkollege Lowndes, mit 91 V8-/ATCC-Siegen Rekordhalter in dieser Statistik, hat mit einem Sieg in Bahrain 2007 gerade mal ein Rennen im Ausland gewonnen.

Doch auch mit Ford muss gerechnet werden. Zum einen, weil ihnen wie bereits erwähnt das Layout der Strecke entgegenkommen könnte, und zum anderen scheinen sie immer besser in Fahrt zu kommen, auch wenn es die bisherigen Resultate vielleicht anders widerspiegeln mögen. Zudem hat FPR mit Will Davison den Zweiten der Gesamtwertung in ihren Reihen.

Zum erweiterten Favoritenkreis zählen, wie im Grunde an jedem Wochenende, Bright und Coulthard von BJR, Tander und Courtney vom Holden Racing Team sowie Scott McLaughlin (GRM) und Shane van Gisbergen (Tekno).

Bei Nissan dürfte man ob der Top10-Ergebnisse aus Perth guter Dinge sein und man wird natürlich versuchen, die für einen Neueinsteiger sehr guten Resultate der Saison auch in Austin zu bestätigen. Für James Moffat, den besten Nissan-Mann in diesem Jahr, könnten mit etwas Glück die Top Fünf in Reichweite sein.

Für das Erebus-Mercedes-Team dagegen gilt es weiterhin, so viele Kilometer zu sammeln wie möglich, um die bisherige Anfälligkeit, den Verbrauch und den Reifenverschleiß besser in den Griff zu bekommen. Der neunte Platz von Maro Engel in Perth hat immerhin gezeigt, welches Potential der E63 hat.

TV- bzw. Live-Stream Zeiten

An der derzeitigen TV-Situation hat sich nicht sonderlich viel geändert, man wird sich also wieder nach den entsprechenden Alternativen umschauen müssen. Einen Livestream wird es auf der offiziellen Homepage der V8 Supercars geben. Dieser ist jedoch ab sofort kostenpflichtig. Für Europäer gäbe es noch die Möglichkeit via Premiersports.

 V8 Supercars: Vorschau Austin 400

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May 10 2013

15:00

V8 Supercars: Analyse Chill Perth 360

Der Barbagallo Raceway war am vergangenen Wochenende Schauplatz für die Saison-Läufe zehn bis zwölf der V8 Supercars. Bei der Rückkehr auf australischen Boden fand Red Bull Racing wieder in die Erfolgsspur zurück.

chill360 V8 Supercars: Analyse Chill Perth 360Aus den bisherigen neun Rennen der Saison standen für das in den letzten Jahren alles dominierende Team nur zwei Siege zu Buche: Craig Lowndes gewann das Auftaktrennen in Adelaide, während sein Teamkollege Jamie Whincup einen der vier Läufe in Pukekohe für sich entscheiden konnte. In Perth gelang ihnen nun ein “clean sweep” – sie gewannen gleich alle drei Rennen. Ganz anders lief das Wochenende hingegen für Erebus-Mercedes, die auf keinen grünen Zweig kamen. Einziger Lichtblick waren Platz 13 am Samstag und ein 14. Platz in Rennen drei am Sonntag. Dabei hatte das Wochenende für die Mannschaft um Betty Klimenko gar nicht schlecht begonnen.

Rennen 1

Im Qualifying für den am Samstag anstehenden 60/60-Sprint sorgte Maro Engel mit der neuntschnellsten Zeit für den bisher besten Startplatz eines Mercedes in dieser Saison. Seine Teamkollegen Lee Holdsworth und Tim Slade kamen zumindest noch auf die Plätze 14 und 20.

Vorne hingegen gab es das gewohnte Bild. Die ersten vier Plätze teilten sich die Holden von Red Bull und Brad Jones Racing, wobei Whincup die Pole Position herausfahren konnte, gefolgt von Jason Bright und Fabian Coulthard. Craig Lowndes startete von Platz vier.

Der Start zum ersten Sprint verlief eher ruhig. Whincup setzte sich gleich vorne ab, ihm folgte Bright auf Position zwei. Auch Lowndes erwischte einen guten Start und konnte Coulthard noch vor der ersten Kurve hinter sich lassen. Eine Runde später machte er auch mit Bright kurzen Prozess und jagte nun seinen Teamkollegen an der Spitze.

Weiter hinten im Feld ging es etwas hecktischer zur Sache. Erst kam Garth Tander (HRT), der nur von Platz 19 startete, nach einer Berührung mit Jonathon Webb (Tekno) in Turn 7 von der Strecke ab, drei Umläufe später erwischte es in Runde sechs an gleicher Stelle Will Davison (FPR) mit einem Reifenschaden. Der Ausflug und der folgende Boxenstopp warfen ihn zunächst ans Ende des Feldes zurück. Am Ende schaffte er es noch auf Platz 14.

Mark Winterbottom im zweiten FPR hatte da schon einen besseren Tag erwischt. Von Platz sechs gestartet fuhr er ein starkes Rennen und holte sich in der letzten Runde des ersten Sprints die beiden BJR-Holden von Bright und Coulthard und gleichzeitig Startplatz drei für das zweite Segment.

Maro Engel war inzwischen schon zurückgefallen und hielt auf Platz 16 einen regelrechten Zug bestehend aus sieben Autos hinter sich, als er sich erst gegen Tony D’Alberto (TDR), und nach dessen Fahrfehler, gegen Dean Fiore (LDM) wehren musste.

Kurz vor der Pause gab es in Runde 25 noch eine Schrecksekunde für Scott Pye (LDM), als er im Kampf um Position 20 einen wilden Abflug in der Zufahrt zu Turn 7 hatte. Ausgangs Turn 6 fuhren Pye, Rick Kelly (Nissan) und Tander zu dritt nebeneinander, wobei Pye die äußere Linie hatte. Die drei kollidierten und Tander und Pye kamen von der Strecke ab. Doch während Tander nach einem kurzen Ausritt wieder weiterfahren konnte, stellte sich Pyes Auto quer und er schoss mit 250km/h in die Wiese, wobei sein Wagen auch noch kurz abhob. Glücklicherweise kam es nicht zu einem Überschlag; es wäre Pyes zweiter schwerer Unfall innerhalb weniger Wochen gewesen. Sein Auto jedoch wurde bei diesem Zwischenfall in Mitleidenschaft gezogen und bei der anschließenden Reparatur verlor er eine Runde. Am Ende wurde er 28. und Letzter.

Nach einer kurzen Pause ging es mit einem Double-File-Restart und den zweiten 25 Runden weiter. Während die Spitze des Feldes einen gesitteten Start hinlegte, ging es im Duell um Platz acht hecktischer zur Sache, als Scott McLaughlin (GRM) sich mit einem sehr harten aber dennoch fairen Manöver in den “esses” an van Gisbergen (Tekno) vorbeidrückte.

Vier Runden später kam es dann zum rennentscheidenden Manöver: Lowndes überholte Whincup in Turn 1 – und sollte Platz eins bis zum Zieleinlauf nicht mehr hergeben.

Danach geschah nicht außerordentlich viel, bis Fabian Coulthard neun Runden vor Schluss ein Reifen platzte und ihm alle Chancen auf ein weiteres Podium nahm. Zu diesem Zeitpunkt war Coulthard Fünfter und kämpfte mit Bright und Winterbottom um Platz drei. So reichte es am Ende nur für Rang 27.

Kurz danach holte sich dann Winterbottom den letzten Platz auf dem Podium von Jason Bright. Der hatte eigentlich Druck auf Whincup gemacht, schaffte es aber nicht, den Red-Bull-Piloten zu überholen, ehe er selbst von Winterbottom kassiert wurde. Im Anschluss versuchte sich Winterbottom noch an Whincup, jedoch ohne Erfolg.

Das Rennen endete also mit dem 91. ATCC/V8-Supercars-Sieg von Craig Lowndes, der nun alleiniger Rekordhalter in dieser Statistik ist. Mark Skaife, der bisherige Rekordhalter und heutige Co-Kommentator von Seven, war dann auch einer der ersten, die Lowndes gratulierten.

Hinter Lowndes auf dem Podium landeten, wie bereits erwähnt, Whincup und Winterbottom. Vierter wurde Jason Bright, gefolgt von Alex Davison im zweitbesten Ford. Ein erneut gutes Rennen gelang Alex Premat (GRM), der Sechster wurde.

James Moffat und Michael Caruso konnten mit ihren Nissan die Plätze zehn und elf herausfahren, wobei vor allem die Leistung von Caruso hervorzuheben ist, der nur von Platz 25 gestartet war und in 50 Runden gleich 15 Konkurrenten überholte.

Tim Slade erreichte im besten Mercedes Platz 13; sein Teamkollege Holdsworth wurde noch 18., während Maro Engel im zweiten Sprint noch weiter zurückfiel und nur 25. wurde.

Highlights Rennen 1:

Ergebnis Rennen 1

 

Rennen 2

Von Rennen zwei gibt es etwas weniger zu berichten. Jason Bright, der vor Will Davison und Craig Lowndes von Platz eins gestartet war, konnte diesen aufgrund eines Problems an der Kupplung nicht halten und wurde beim Start bis auf Rang 4 zurückgereicht. Lowndes musste sogar noch auf den Rasen ausweichen, um dem nur sehr langsam losfahrenden Bright nicht ins Heck zu fahren, was ihn bis auf Platz acht zurückwarf. Am Ende der ersten Runde musste dann auch schon das Safety Car raus, da Lee Holdsworth in Turn 6 von David Wall (Britek) von der Strecke gedrückt wurde und man nun sein Auto aus Sand ziehen musste. Holdsworth sollte der einzige Ausfall des Rennens bleiben.

Beim Restart in Runde sieben führte also Will Davison das Feld an, gefolgt von Coulthard und Whincup, der von Platz fünf gestartet war. Dahinter lagen Bright auf vier sowie Winterbottom im zweiten FPR auf Rang fünf.

Ab Runde 17 kamen die Führenden nach und nach an die Box, um ihre Reifen zu wechseln, wobei Whincup und Winterbottom den Anfang machten. Einen Umlauf später folgten Will Davison, Coulthard und Lowndes, wobei letzterer der große Verlierer der Stopps war. Hinten links streikte ein Schlagschrauber und man bekam den Reifen nicht sofort runter. Am Ende sollte es für den Sieger des Vortages nur für den achten Rang reichen.

Jason Bright hielt es währenddessen am längsten aus der Spitzengruppe ohne Stopp aus und kam erst in Runde 23 zum Reifenwechsel. Eine Strategie, die sich auszahlen sollte, denn mit Reifen die nun sechs Runden frischer waren als die seiner Konkurrenten konnte Bright in Runde 31 erst an Will Davison vorbeigehen, vier Runden später auch an seinem Teamkollegen Coulthard.

Drei Runden vor Schluss holte sich Bright auch noch Platz zwei, indem er Mark Winterbottom in einem sehenswerten Manöver in Richtung Turn 7 niederringen konnte.

Jamie Whincup, der sich durch seinen Stopp die Führung holen konnte, halfen diese Zweikämpfe natürlich, und am Ende fuhr er einem ungefährdeten Sieg entgegen. Zweiter wurde, wie bereits erwähnt, Jason Bright, gefolgt von Mark Winterbottom. Coulthard und Will Davison komplettierten die Top fünf.

Erwähnenswert sind auch die Rennen von Dean Fiore und Alex Premat. Von Platz 22 bzw. 28 gestartet waren sie die einzigen, die im Rennen ohne Boxenstopp auskamen. Premat schaffte es so immerhin noch auf den 19. Rang; Fiore, der zwischenzeitlich in Führung lag, landete sogar auf einem ordentlichen 13. Platz.

Bester Nissan wurde nach einem eher unauffälligen Rennen erneut James Moffat auf Platz zehn; Tim Slade hingegen konnte als bester Mercedes nur den 23. Platz herausfahren. Maro Engel wurde 26. und Vorletzter.

Ergebnis Rennen 2

 

Rennen 3

Das letzte Rennen sah beide Red Bull in Startreihe eins (Whincup vor Lowndes), hinter ihnen reihten sich Winterbottom, Coulthard und McLaughlin auf.

Während Winterbottom sich beim Start an Lowndes vorbeischieben konnte, kollidierte weiter hinten Engel mit einem der HRT und kam von der Strecke ab. Und auch sonst lief es in Rennen 3 nicht gut für den Deutschen. Nach dem Abflug musste er wegen Motorproblemen noch mehrfach die Box aufsuchen.

In Runde 17 verteilte Engel zudem noch Öl oder Kühlflüssigkeit in Turn 7, was für etwas Chaos an der Spitze sorgen sollte. Whincup und Winterbottom, die als erste an die Stelle kamen, rutschten hintereinander in den Sand, was sie zu einem frühen Boxenstopp zwang.

Während bei Whincup alles glatt lief, gab es bei Winterbottom Probleme an einer Radmutter, die sich nicht vom rechten Vorderrad lösen ließ. Dies warf ihn zunächst weit zurück, nach einer Aufholjagd sprang für ihn dann aber noch der 12. Platz heraus.

Zwei Runden später kam es zur ersten Caution, als Caruso einen Reifen verlor und neben der Strecke zum Stehen kam. Whincup war nun trotz seines Ausritts der große Profiteur der nächsten Runden. Denn das komplette Feld nutzte die Safety-Car-Phase für seine Stopps, was Whincup wieder nach vorne spülte.

Der Restart erfolgte in Runde 25, jedoch sollte es nur drei weitere Umläufe brauchen, ehe das Safety Car erneut auf die Strecke musste. Russell Ingall (Walkinshaw Racing) und David Wall (Britek), die in Perth aus irgendeinem Grund in mehreren Sessions aneinander gerieten, machten zum letzten Mal am Wochenende Bekanntschaft miteinander und rodelten nach einer Kollision in Turn 6 von der Strecke.

In Runde 31 wurde das Rennen erneut freigegeben. Lowndes, der mittlerweile in Führung lag, hatte ausgangs Turn 7 zu viel Wheelspin, was Whincup sofort ausnutzte und sich so Platz eins zurückholte.

An der Reihenfolge sollte sich bis zum Fallen der karierten Flagge nichts mehr ändern, und so feierten die Red Bull ihren zweiten Doppelsieg des Wochenendes. Hinter ihnen wurde Jason Bright Dritter. Auf den Plätzen vier und fünf folgten Will Davison und David Reynolds in den bestplatzierten Ford. Ein tolles Rennen zeigte außerdem Chaz Mostert, der in der Vorwoche für den Rest des Jahres das Cockpit von Jonny Reid bei Dick Johnson Racing übernahm, und Zehnter wurde.

James Moffat wurde einmal mehr bester Nissan und landete auf Rang acht. Bester Mercedes wurde Lee Holdsworth auf Platz 14. Maro Engel kam insgesamt auf nur sieben gewertete Runden und schied aus.

Highlights Rennen 2 und 3:

Ergebnis Rennen 3

 

Weiter geht es bei den V8 Supercars am Wochenende vom 17. bis 19. Mai mit dem Austin 400 auf dem Circuit Of The Americas. Zum Abschluss gibt es an dieser Stelle wieder die Links zur Fahrer- und Teamwertung von den Kollegen von V8Dailydump.

 V8 Supercars: Analyse Chill Perth 360

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April 11 2013

15:30

V8 Supercars: Vorschau ITM 400 Auckland

Die aufregenden Erlebnisse vom Tasmanischen Wochenende noch nicht komplett verarbeitet geht es an diesem Wochenende auch schon weiter. “Einmal Neuseeland und zurück, Bitte” In dieser Saison geht es aber nicht nach Hamilton sondern zurück zu einer alten Wirkungsstätte, südlich der Stadt Auckland gelegen befindet sich der Pukekohe Park Raceway. Pukekohe 300x125 V8 Supercars: Vorschau ITM 400 Auckland

Bereits in den frühen 60er-Jahren drehten Rennfahrer Größen wie Jim Clark jr, Jackie Stewart, Stirling Moss und Graham Hill hier ihre Runden um sich in der Formel 1 Offseason fit zu halten. Die V8 Supercars gastierten 2007 letztmalig auf dieser legendären Rennstrecke, das vorerst letzte Rennen gewann ein gewisser Rick Kelly auf einem Holden.

Es war ein schwieriger und steiniger Weg für den Streckenbetreiber, die V8-Verantwortlichen davon zu überzeugen, Pukekohe wieder in den Kalender aufzunehmen, denn es mussten umfangreiche Maßnahmen getroffen werden um die Strecke auf den neusten Stand zu bringen. Die Auflagen welche an den Streckenbetreiber gestellt wurden um einen V8-Supercars-Event austragen zu können waren hoch. Es mussten unzählige- administrative Gebäude, Streckenbegrenzungen, Fangzäune, Boxengasse und einige Streckenabschnitte erneuert werden. Desweiteren hat man auf der schnelle Gegengeraden zwei neue Schikanen eingebaut um so das Risiko eines schweren Unfalls jenseits von 260km/h zu mindern, und zum anderen um den bisherigen FIA Grade 3 auf Grade 2 aufzuwerten. Durch einen Großteil von der Regierung gestellten Gelder konnten die angesprochenen Maßnahmen in die Tat umgesetzt werden. Durch diese angesprochenen Verbesserungen bekäme Pukekohe außerdem einen Platz im V8-Supercars-Kalender bis einschließlich 2017.

Streckenvorstellung: Pukekohe Park Raceway

aStreckengrafik

Von Start/Ziel bewegen wir uns in Richtung der sogenannten Jennian-Homes-Kehre; diese Kehre gehörte einmal zum alten Streckenteil. Jetzt fährt man durch einen langen Rechtsbogen mit ca. 190km/h auf Turn 2 und Turn 3 zu, einer schnellen rechts-links-Kombination, eine wirklich schwierige Passage weil man schnell den Bremspunkt verpassen – und das Auto dadurch nicht mehr auf der Strecke halten – kann. Hat man den Bremspunkt optimal erwischt kommt man mit ca. 120 km/h zu Turn 4, der Castrol-Schikane, bevor es raus auf die schnelle Gegengerade geht. (Top Speed ca. 265km/h)

Am Ende der Gegengeraden kommt eine neue Schlüsselstelle, mit Turn 5 und Turn 6, diese neu-geschaffene Passage bietet eine hervorragende Möglichkeit einen Kontrahenten auszubremsen und zu überholen. Dieser wiederum könnte am Scheitelpunkt der Kurve einen Konter setzen und seinerseits einen Angriff starten. Eine sehr interessante Stelle welche schöne Überholmanöver garantieren soll. Von Turn 6 geht es auf geradem Wege zu Turn 7, einer kurzen schnellen Rechtskurve ehe man an die langsamste Stelle des Kurses gelangt – der Skycity Haarnadel-Kurve(Turn 8). Durchfahren wird die Haarnadel mit ca. 55Km/h. Von Turn 8 geht es, durch einen leichten Rechtsknick (Turn 9), der direkt in den sogenannten Nissan-Bogen (Turn 10) mündet, ehe es über eine weitere schnelle Rechts (Turn 11) zurück auf die Zielgerade geht.

Mit einer Gesamtlänge von 2,9km ist dieser Kurs zwar recht kurz gehalten, verbirgt aber einige tückische Stellen in seiner Streckenführung.

Ich kann zwar leider keine Onboard Aufnahme anbieten, jedoch mit einem Video von Jamie Whincup auf der aktuellen Strecken-Konfiguration des Pukekohe Park Raceway, welche die Charakteristik dieser Strecken recht gut darstellt.

Gefahren werden an diesem Wochenende übrigens vier Rennen, jeweils zwei am Samstag und zwei am Sonntag. Die Startzeiten könnt ihr unserem TV-Planer entnehmen.

Ausblick

Jamie Whincup und Craig Lowndes dürften wieder zu den Top-Favoriten auf einen Sieg gehören. Beide konnten in ihrer V8-Karriere zwar noch nie in Pukekohe gewinnen (Lowndes fuhr im Jahre 2006 und Whincup im darauffolgendem Jahr auf Platz zwei), allerdings sind die heutigen Voraussetzungen besser denn je. Zum weiteren engen Favoritenkreis dürften drei der insgesamt vier Neuseeländer im Feld gehören. Nach den jüngsten Erfolgen von Fabian Coulthard, Shane van Gisbergen und Scott McLaughlin sind die Erwartungen an die drei Kiwis dementsprechend hoch, und die meisten Fans werden nichts anderes als einen Sieg ihrer Lieblinge erwarten. Beim vierten Neuseeländer hingegen, Jonny Reid (DJR-Ford), bleiben bei seinem Heimrennen angesichts seiner bisherigen Leistungen (bestes Ergebnis ein 20. Platz in Symmons Plains) wohl nur die Hoffnungen auf Punkte.

Und auch bei Nissan erwartet man, nach einem eher durchwachsenen Wochenende auf Tasmanien, wieder bessere Resultate. Ganz anders dürfte da die Gemütslage bei Erebus-Mercedes sein. Beim Team von Maro Engel herrscht angesichts der deutlich steigenden Form Aufbruchsstimmung. Anscheinend hat  der Besuch einer Erebus-Delegation in der Mercedes-Heimat Stuttgart einiges dazu beigetragen.

Zu guter letzt wären da noch Will Davison und Mark Winterbottom von FPR. Nachdem letzterer in Symmons Plains bereits die erste Ford-Pole herausfahren konnte, ist die Marschroute für Pukekohe klar vorgegeben: der erste Sieg im Jahr 2013!

TV- bzw. Live-Stream Zeiten

An der derzeitigen TV-Situation hat sich nicht sonderlich viel geändert, man wird sich also wieder nach den entsprechenden Alternativen umschauen müssen. Einen Livestream wird es auf der offiziellen Homepage der V8 Supercars geben. Dieses Mal ist es noch kostenlos, ab dem nächsten Rennen in Perth wird dieser zahlungspflichtig, Für Europäer gäbe es noch die Möglichkeit via Premiersports.

 V8 Supercars: Vorschau ITM 400 Auckland

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April 10 2013

13:30

V8 Supercars: Analyse Tasmania Microsoft Office 365

Am vergangenen Wochenende fanden auf dem Symmons Plains Raceway die Meisterschaftsläufe drei bis fünf der V8 Supercars statt. Obwohl die Sieger aus einem einzigen Team kamen, sahen die Fans drei durchaus unterhaltsame Rennen.

tasmania 365 300x169 V8 Supercars: Analyse Tasmania Microsoft Office 365Das lag zum einen daran, dass die Fahrer, die in der Qualifikation keine gute Zeit erreichen konnten, im ersten Samstagssprint alles daran legen mussten möglichst weit nach vorne zu fahren, um ihre Chance auf mehr Punkte wahren zu können. Es galt also das in der Vorschau bereits angekündigte “Go hard, or go to the back!” Zum anderen waren Tankstopps sowohl am Samstag als auch am Sonntag verboten, sodass die Fahrer dazu gezwungen waren mit ihren Reifen hauszuhalten, um bei einem etwaigen Reifenwechsel nicht unnötig Zeit zu verlieren. So waren alle Zutaten für ein spannendes Rennwochenende gegeben, das am Ende auch einiges zu bieten hatte: harte Rad-an-Rad-Duelle, strauchelnde Favoriten, ein kurioses “Driver Problem” und leider auch einen schweren Unfall.

Rennen 1 (Samstag)

Doch der Reihe nach: Am Samstagvormittag stand zu erst die Qualifikation für die 60/60-Sprints auf dem Programm, an deren Ende Jamie Whincup von Red Bull Racing die Pole Position erringen konnte, der für einen Umlauf 51.1057sec benötigte. Neben ihm in der ersten Startreihe stand Fabian Coulthard (BJR) gefolgt von Mark Winterbottom im besten FPR-Ford. Garth Tander (HRT) und Coulthards Teamkollege Jason Bright komplettierten die Top fünf. Der bis dahin Gesamtführende Craig Lowndes startete nur von Platz acht, und auch sonst erwischte der V8-Supercars-Rekordsieger ein eher gebrauchtes Wochenende.

Denn schon am Start des ersten 60km-Sprints ging es turbulent zu. Während vorne alles glatt lief, hatte Lowndes Kontakt mit van Gisbergen, was einen Reifenschaden am Boliden des Red-Bull-Piloten verursachen sollte. Einige Kurven später zog es den Reifen dann von der Felge, und Lowndes drehte sich von der Strecke. Doch damit nicht genug: beim darauf folgenden Boxenstopp ließ er, während sein Auto angehoben war, die Hinterräder durchdrehen. Im Normalfall würde dies eine Zeitstrafe bedeuten, doch anscheinend hatte Lowndes auch noch mit Getriebeproblemen zu kämpfen; so blieb ihm zumindest dies erspart.

Neben Lowndes waren natürlich auch noch andere Fahrer am Rennen beteiligt, die jedoch – während Lowndes noch an der Box stand – bereits in Runde vier vom Safety Car eingefangen wurden. Jemand hatte ein größeres Teil seines Autos verloren, und löste so die erste Caution aus.

Zwei Runden später wurde das Rennen neu gestartet, diesmal allerdings ohne nennenswerte Ereignisse. In den nachfolgenden Runden entwickelten sich nun einige spannende Duelle: Fabian Coulthard machte immer mehr Druck auf den Führenden Whincup, während sein Teamkollege Bright Jagd auf den Holden von Tander machte. In Runde 22 schließlich versuchte Bright sich in der Haarnadel neben Tander zu setzen, musste allerdings zunächst zurückstecken. Auf der darauffolgenden Geraden versuchte es Bright ein zweites Mal und touchierte dabei das Heck von Tander. Brights Holden stieg dabei sogar leicht auf, glücklicherweise ohne Folgeschäden bei den beiden Kontrahenten. Allerdings verlor Bright seinen fünften Platz an Will Davison (FPR).

Nach Runde 25 war das erste Segment dann auch schon vorbei. Als Erster überquerte Whincup die Ziellinie vor Coulthard und Winterbottom auf den Plätzen zwei und drei. Dahinter folgten, wie bereits erwähnt Tander und Davison. Craig Lowndes kam übrigens mit einer Runde Rückstand als 28 und Letzter ins Ziel.

Die Startaufstellung für das zweite Segment ergab sich aus dem Ergebnis des ersten, und so reihten sich die Fahrer nach einer viertelstündigen Service-Pause hinter dem Safety Car auf. Nur für Todd Kelly war der Arbeitstag bereits beendet: Auf dem Weg ins Grid blieb sein Nissan Altima mit einer defekten Servolenkung liegen.

Der Start zu den zweiten 60 Kilometern des Tages erfolgte im Double-File-Modus, was auf dem engen Kurs in Symmons Plains überraschenderweise sehr gut funktionierte (Hallo, IndyCar!). Lediglich Scott Pye wurde etwas unsanft von Rick Kelly von der Strecke befördert, konnte sich aber wieder sauber in den Verkehr einfädeln.

Zwei Runden waren gefahren, da versuchte sich Bright erneut an Tander, diesmal mit dem glücklicheren Ende für den BJR-Mann, der sich mit dieser Aktion Position vier schnappte. Und auch die Führung wurde heiß umkämpft, doch schließlich konnte Coulthard an Whincup vorbeigehen. Danach passierte, abgesehen von Duellen weiter hinten im Feld, im Grunde nicht viel bis in Runde 43 erneut das Safety Car raus musste. Der Grund war diesmal Maro Engel, der in Turn 4 einen Abflug ins Kiesbett machte, und sich beim Versuch wieder herauszufahren nur noch tiefer eingrub.
Nach zwei Runden unter Gelb, inzwischen hatte leichter Regen eingesetzt, wurde das Rennen wieder freigegeben. Die Fahrer ließen nun Vorsicht walten, und starteten keine Angriffe mehr. Am Ende des ersten Rennens triumphierte also ein überglücklicher Fabian Coulthard, der seinen ersten Sieg in einem Wertungslauf der V8 Supercars feiern konnte. Komplettiert wurde das Podium von Whincup und Winterbottom.

Ebenfalls gute Laune dürfte am Samstag die Erebus-Mannschaft gehabt haben. Die Plätze 22 und 23 von Tim Slade und Lee Holdsworth bedeuteten die ersten Punkte für das Team um Betty Klimenko, das insgesamt 50 Zähler gutgeschrieben bekam.

Highlights Rennen 1:

 

Ergebnis Rennen 1 im Überblick

 

Rennen 2 (Sonntag)

Im Qualifying zu Rennen zwei am Sonntagmorgen bewiesen Brad Jones Racing erneut ihre Formstärke, indem sie ihre Autos auf Platz eins und zwei setzen konnten. Dabei war Bright 51.1940sec um vier hundertstel Sekunden schneller als sein Teamkollege Coulthard. Auf den Plätzen hinter ihnen folgten einmal mehr Whincup, Tander und Lowndes.

Die ersten zwei Runden nach dem Start gingen noch sehr gesittet von Statten, doch schon in Runde drei gab es im hinteren Mittelfeld eine Kollision. Ausgangs Turn 4 fuhren Caruso (Nissan), Wall (Britek-Holden) und Reynolds (Rod-Nash-Ford) zu dritt nebeneinander, wobei Reynolds die äußerste Linie besetzte. Caruso zog nach rechts und drückte Wall nach aussen. Dieser musste ausweichen und traf Reynolds so unglücklich, sodass dieser mit der kompletten rechten Fahrzeugseite auf die Leitplanke katapultiert wurde. Dabei riss er sich das linke Vorderrad ab, was das Aus für ihn bedeutete und zudem noch eine Safety-Car-Phase auslöste.

In Runde sechs erfolgte dann der Restart und das Rennen beruhigte sich etwas. Mitten in dieser Phase meldete Nissan ein in der bisherigen Motorsportgeschichte sicherlich noch nie aufgetretenes Fahrerproblem bei Todd Kelly. Unglücklicherweise funktioniere das Kühlsystem in seinem Overall zu gut und er leide an “abfrierenden Nippeln”. Ironischerweise traten bei Nissan bereits bei den Rennen in Adelaide Probleme mit dem Cooling Suit auf, dort funktionierte dieser jedoch überhaupt nicht.

Kurz vor Rennmitte meldete Lowndes, dass seine Hinterreifen stark nachlassen, wodurch er immer weiter an Boden verlor. Vom fünften Startplatz ins Rennen gegangen reichte es für ihn am Ende nur noch für den zehnten Rang.

Unterdessen machte Bright an der Spitze ernst und fuhr eine schnellste Runde nach der anderen und setzte sich so immer weiter von seinen Verfolgern Tander und Coulthard ab. Vier Runden vor Schluss hatte er sich bereits eine Vorsprung von über drei Sekunden herausgefahren.

Am Ende fuhr Bright also einen ungefährdeten Sieg ein, es war sein erster seit mittlerweile fast zwei Jahren. Zuletzt siegreich war der 40-jährige in Winton im Jahr 2011. Auf den zweiten Platz schaffte es Garth Tander mit knapp einer Sekunde Vorsprung vor Coulthard. Die Top fünf komplettierten Whincup und Will Davison. Bester Nissan wurde, trotz seiner frierenden Brustwarzen, Todd Kelly auf Platz 16, gefolgt von Lee Holdsworth im bestplatzierten Mercedes. Maro Engel wurde 24.

Highlights Rennen 2:

 

Ergebnis Rennen 2 im Überblick

 

Rennen 3 (Sonntag)

Vor dem dritten und letzten Rennen des Wochenendes sorgte Mark “Frosty” Winterbottom für die erste Ford-Pole des Jahres. Neben ihm auf Startplatz zwei stand (wieder einmal) Fabian Coulthard. Hinter ihnen reihten sich Jamie Whincup und James Courtney (HRT) ein, gefolgt von Scott McLaughlin (GRM) auf Platz fünf.

Diesen konnte konnte der Youngster beim Start jedoch nicht halten. Er fuhr mit viel Wheelspin los, und verlor gleich drei Plätze an Will Davison, Bright und Jonathon Webb (Tekno). Vorne tat sich da schon weniger, denn Winterbottom konnte den Platz an der Spitze erfolgreich verteidigen und bog als Erster in Turn 1 ein. Auch dahinter gab es einige Verschiebungen, so verlor Whincup seinen dritten Platz an Courtney.

In Runde 5 folgte dann eine Debris-Caution und das Safety sammelte einmal mehr das Feld ein. Drei Umläufe später wurde das Rennen wieder freigegeben, was für einige Fahrer wie ein zweiter Weckruf wirkte. Denn nun kam es fast im ganzen Feld zu erbitterten Zweikämpfen. So konnte sich zunächst van Gisbergen (Tekno) an Lowndes vorbeikämpfen und sich so Platz 9 holen; wenig später überholte Bright im Duell um Position fünf Will Davison. Bright holte in Folge dessen auf die vor ihm fahrenden Whincup und Courtney auf, und hetzte sie teilweise “bumpdraftend” vor sich her.

An der Spitze jedoch musste sich Coulthard noch gedulden. Sein Team warnte ihn vor zu hohen Bremstemperaturen, und so musste er seine Attacken auf den führenden Winterbottom einstellen und zunächst abwarten. Denn langsam aber sicher machte Frosty der rechte Vorderreifen zu schaffen, was zum Rennende nochmal entscheidend werden sollte. Unterdessen hatten sich beim Nissan von Todd Kelly zwei Zylinder verabschiedet und er musste seinen Wagen erneut am Streckenrand abstellen.

Nachdem das Rennen wieder in eine ruhigere Phase fand, kam es zehn Runden vor Rennende zu einem schweren Unfall. Während im TV-Bild grade ein Interview mit Erebus-Geschäftsführer Ross Stone gezeigt wurde, sah man im Split-Screen Scott Pye hart in die Leitplanken einschlagen. Der Aufprall war so stark, dass es den Wagen fast senkrecht in die Luft hob, und sich fast noch in Richtung Zuschauer überschlug. Im Replay war zu sehen, dass Pye zwar voll auf der Bremse stand, sein Auto jedoch überhaupt nicht verzögerte. Die genaue Ursache wird zur Zeit noch untersucht, kurz zuvor jedoch hatte er sich bereits über ein immer länger werdendes Bremspedal beschwert. Pye hatte den Unfall unverletzt überstanden und konnte seinen zerstörten Holden glücklicherweise aus eigener Kraft verlassen. Am nächsten Rennen in Pukekohe/Neuseeland (13./14.April) wird er trotzdem nicht teilnehmen können, da sein Team sein Einsatzfahrzeug bis dahin nicht rechtzeitig reparieren kann.

Der Unfall verursachte die letzte Gelbphase des Rennens, das wenige Runden vor Schluss neu gestartet wurde. Coulthard konnte nun endlich den Druck auf Winterbottom erhöhen und eroberte in Runde 39 mit einer beherzten Dive-Bomb in der Haarnadel die Führung, die er bis zum Finish nicht mehr abgeben sollte. Winterbottom rettete sich mit einem weit wunden rechten Vorderreifen noch auf Platz zwei ins Ziel, hinter ihm landeten Courtney und Bright auf drei und vier, sowie Whincup auf dem fünften Rang. Größte Überraschung im Rennen war sicherlich der 13. Platz von Lee Holdsworth im bestplatzierten Mercedes; seine Teamkollegen Tim Slade und Maro Engel sahen als 18. bzw. 23. die karierte Flagge, während James Moffat als 15. besser Nissan wurde.

Highlights Rennen 3:

 

Ergebnis Rennen 3 im Überblick

Weiter geht es bei den V8 Supercars wie bereits erwähnt schon am kommenden Wochenende in Pukekohe. Zum Abschluss gibt es an dieser Stelle wieder die Links zur Fahrer- und Teamwertung von den Kollegen von V8Dailydump.

 V8 Supercars: Analyse Tasmania Microsoft Office 365

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April 04 2013

14:00

V8 Supercars: Vorschau Tasmania Microsoft Office 365

Nach den Showrennen im Rahmen des Formel-1-Grand-Prix in Melbourne wird es nun wieder ernst bei den V8 Supercars, denn am kommenden Wochenende macht der V8-Zirkus auf Tasmanien Station und lädt zum zweiten (echten) Rennwochenende des Jahres. Das Traditionsrennen auf der Insel im Südosten Australiens findet 2013 bereits zum 41. Mal statt.

tasmania 365 300x169 V8 Supercars: Vorschau Tasmania Microsoft Office 365Im vergangenen Jahr gab Ford Performance Racing auf dem Symmons Plains Raceway ein starkes Bild ab. Zu erst konnte sich Mark Winterbottom mit einer 0:51.4020 die Pole für das Samstagsrennen sichern und teilte sich so mit Marken- und Teamkollege Will Davison die erste Startreihe. Am Ende des Rennens fuhren sie dann in umgekehrter Reihenfolge ins Ziel. Das Podium komplettierte damals Jamie Whincup. Das zweite Rennen am Sonntag sah zunächst Craig Lowndes ganz vorne, der das Rennen allerdings nicht beenden konnte. Bei einem missglückten Überholversuch in der Brambles Hairpin kollidierte er mit Davison und brach sich die vorne links die Radaufhängung. Davison hatte hingegen Glück, denn sein Auto blieb bei dieser Aktion unbeschädigt. Am Ende siegte der von Platz fünf ins Rennen gegangene Whincup – gefolgt von gleich fünf(!) Fords auf den Rängen zwei bis sechs. Ob es dieses Jahr ähnlich wird bleibt abzuwarten, denn beim Tasmania Microsoft Office 365 erwarten die Fahrer einige Neuerungen.

Das ist neu

Neben dem etwas gewöhnungsbedürftigen neuen Namen der ehemals Falken Tasmania Challenge genannten Rennen, wird am Samstag der neue “60/60 Super -Sprint” vorgestellt.
Bei diesem Format handelt es sich um ein in zwei jeweils 60km lange Sprints geteiltes Rennen. Die Startreihenfolge für den ersten Sprint wird im Samstagsqualifying ausgefahren; das Ergebnis dieses Sprints ist gleichzeitig die Startaufstellung für Sprint 2. Im Gegensatz zu Sprint 1 erhalten die Fahrer nun auch Meisterschaftspunkte. Neu ist auch, dass das zweite Sprintrennen fliegend gestartet wird, und zwar im Double-File-Modus, den man aus dem US-Motorsport übernommen hat. In beiden Sprints ist Nachtanken übrigens nicht erlaubt.
Vor den beiden längeren Rennen am Sonntag werden morgens zwei viertelstündige Qualifying-Sessions gefahren. Das Ergebnis aus Q1 ist dann die Startreihenfolge für das erste Sonntagsrennen, das Ergebnis aus Q2 bildet also das Grid für das zweite Rennen. Im Gegensatz zu den Samstags-Sprints erhalten die Fahrer für beide Rennen – in denen Nachtanken ebenfalls verboten ist – Punkte.

Hier der Zeitplan der Rennen im Überblick:

Samstag:
05:45 – 1. Hälfte Rennen 1 (25 Runden/ 30 Minuten)
06:38 – 2. Hälfte Rennen 1 (25 Runden/ 30 Minuten)

Sonntag:
06:05 – Rennen 2 (42 Runden/ 45 Minuten)
08:30 – Rennen 3 (42 Runden/ 45 Minuten)

(Alle angegebenen Uhrzeiten in MESZ)

Wer einen ausführlichen Blick in den Terminplan des Gesamtwochenendes werfen möchte, kann dies unter folgendem Link tun:
http://tasmania.v8supercars.com.au/the-race/race-schedule

 

Die Strecke

Der 1960 eröffnete Symmons Plains Raceway liegt im Norden Tasmaniens und gilt trotz gerade mal 2,4km Länge und nur 7 Kurven als reifenmordend und anstrengend für die Fahrer, was insbesondere am Layout des Kurses liegt. Die Streckenführung bietet im Grunde keine Verschnaufpausen – gleichzeitig ist die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 156km/h eine der schnellsten im Kalender.

Schon die ersten beiden Kurven sind sehr tricky. Turn 1 ist eine langgezogene Rechtskurve, die direkt in eine 90°-Links mündet, was dazu führt, dass beim Anbremsen für Turn 2 erst das rechte und dann das linke Vorderrad blockiert. Will man eine schnelle Runde hinlegen, muss man zudem noch innen über den hohen Randstein in Turn 2 räubern, der die Wagen aushebelt und übersteuern lässt. Wichtig ist außerdem die Ausfahrt aus Turn 3, die auf eine kurze Gerade führt an deren Ende die Brambles Hairpin wartet – die beste Überholstelle des Kurses.800px Symmons Plains Raceway Australia track map.svg  300x175 V8 Supercars: Vorschau Tasmania Microsoft Office 365

Auch die letzten beiden Kurven haben es in sich. Man biegt mit ca. 110km/h in in die Doppellinks ein und verlässt sie mit ca. 160km/h in Richtung Start-/Ziel, was den rechten Vorderreifen extrem belastet. Den Rundenrekord hält übrigens seit 2009 Rick Kelly mit einer Rundenzeit von 0:51.4713, damals noch auf einem Holden.

Um einen ersten Eindruck der Strecke zu bekommen, gibt es hier einmal eine Onboard-Lap mit dem ehemaligen ATCC-Fahrer und V8-Supercar-Kommentator Neil Crompton aus dem Jahr 2010:

 

Ausblick

Legt man die Ergebnisse aus Adelaide und Melbourne zu Grunde scheinen die Favoritenrollen für das kommende Wochenende eigentlich klar verteilt. Die Red-Bull-Racing-Piloten Craig Lowndes und Titelverteidiger Jamie Whincup führen die Fahrertabelle an und sind auch für dieses Wochenende sicher die heißesten Anwärter auf einen Sieg. Doch mit Ford-Speerspitze Will Davison, sowie den Teams von Tekno (mit van Gisbergen), Brad Jones Racing (mit dem Duo Bright/Coulthard), Garry Rogers Motorsport (mit McLaughlin und Premat) sowie dem 2013 stark auftrumpfenden Altstar Russell Ingall gibt es 2013 einige ernstzunehmende Rivalen für die Red-Bull-Truppe. Und auch die oben angespochenen Veränderungen im Rennformat könnten für Überraschungen sorgen.

Bei Nissan hingegen machte man sich letztes Wochenende einige Sorgen um ihre Performance in Symmons Plains. Angeblich mangelt es dem Nissan-V8-Motor im Vergleich zu den Holden- und Ford-Aggregaten an Drehmoment, was bedeuten würde, dass man gerade bei der Beschleunigung aus Turn 4 viel Zeit verliert. Todd Kelly sprach sogar davon, dass es dadurch sehr schwer werden würde die Top Ten zu erreichen. Allerdings veröffentlichte man diese Meldung ausgerechnet am 1.April. Ob an der Geschichte etwas dran ist wird man wohl in den ersten Trainings sehen können.

Für Maro Engel und Erebus-Mercedes gilt es ein Wochenende ohne Zwischenfälle oder Defekte hinzulegen. Mit etwas Glück sind dann sogar ein paar Meisterschaftspunkte drin.

Zum Abschluss noch die Links zur Fahrer- und Teamwertung.

 

TV- bzw. Live-Stream Zeiten

An der derzeitigen TV-Situation hat sich nicht sonderlich viel geändert, man wird sich also wieder nach den entsprechenden Alternativen umschauen müssen. Einen Livestream könnte es auf Youtube oder auf der offiziellen Homepage der V8 Supercars geben, dies ist jedoch noch nicht bestätigt. Für Europäer gäbe es noch die Möglichkeit via Premiersports; sie zeigen die Sprints am Samstag live sowie die Highlights vom Sonntag ab 09:30Uhr deutscher Zeit bzw. am Sonntagabend im Anschluss an die NASCAR-Übertragung aus Martinsville.

 V8 Supercars: Vorschau Tasmania Microsoft Office 365

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March 05 2012

11:30

TV Rechte 2012: Wer zeigt was?

Die Motorsport Saison 2012 beginnt langsam wieder Fahrt aufzunehmen, und daher gibt es wie die letzten Jahr schon eine Vorschau vom Racingblog, wo es welche Rennserie zu sehen gibt.

Auch 2012 gibt es wieder einiges an Motorsport im Fernsehen zu sehen, bei den übertragenden Sendern hat sich nicht viel geändert. Die Situation der Internet-Streams ist dagegen in Bewegung. So gibt es dieses Jahr wohl zum ersten mal die V8 Supercars Live als Stream ohne “Geoblock” in Deutschland zu sehen. Bei den zwei größten Motorsportserien der Welt sieht es leider anders aus. Bei der Formel1 gibt es wie die letzten Jahre schon keinen offiziellen Stream, sondern nur ein Livetiming für registrierte User der Internet Seite. Auch bei der NASCAR sieht es nicht besser aus. Dort besitzt der Turner-Konzern sämtliche Internet Rechte für 2012. Und der machte bisher keine Anstalten, Rennen im Internet zu streamen (abgesehen von den Rennen auf TNT, die es dann im Racebuddy aus 10 verschieden Perspektiven gibt). Hoffen kann man allerdings auf das nächste Jahr: Anfang Februar hat die NASCAR die gesamten Online Rechte samt Livestreaming-Möglichkeiten ab 2013 von Turner zurückgekauft.

Insgesamt lässt sich allerdings feststellen, dass immer mehr Serien ihr Produkt auch übers Internet via offiziellen Livestreams und Interviews verbreiten. Zum Beispiel die oben erwähnte V8 Supercars oder die BTCC. Andere Serien übertragen sogar teilweise die ganzen Racedays samt Rahmenserien im Internet, etwa die ADAC GT Wochenende (abgesehen von den “Hauptrennen” der GT Masters) und die FFSA GT (Französische GT3 Meisterschaft). Als interessant lässt sich zudem sehen, dass vor allem der ACO wohl gemerkt hat, welche Möglichkeiten das Internet bietet. So wurden letztes Jahr die ALMS (American Le Mans Series) und die WEC (World Endurance Championship) komplett live gestreamt. Manche Dinge werden sich wohl nie ändern, und so gibt es auch dieses Jahr wieder keinen (legalen) Stream von MotorsTV – schade, da mal dieses Jahr einige interessante Serien überträgt.

Die folgende Übersicht ist nach den vorhanden Infos vom 4. März , wird allerdings im Laufe der Saison erweitert bzw geupdate wenn es neue Informationen gibt. Kleiner Hinweis: Eurosport zeigt sein Programm sowohl live, als auch on demand über den Eurosportplayer.

Eine generelle Übersicht der Streams haben wir auch zusammen gestellt.

Formelserien

F1 – sky/RTL
Sky hat den Vertrag wie schon letztes Jahr wieder um 1 Jahr verlängert, und zeigt alle Trainings, Qualifikationen und Rennen. Die Vorberichte und Nachberichte für die Rennen wird aus dem Sky Sport News Studio kommen. Zudem sind Jacques Schulz , Marc Surer und Tanja Bauer vor Ort. sky HD Kunden, die ein iPad haben, können die F1 wohl auch live über die skyGo Applikation schauen.
Bei RTL wird die Übertragung so ähnlich aussehen wie schon die letzten Jahre. Das heißt: FP3, Qualifikation, Rennen.
Die Freitags-Trainings wird es nach aktuellem Informationsstand nicht im Free TV geben, da Sport 1 aus der Übertragung aussteigt.

GP2 – sky
Alle Rennen der GP2 Meisterschaft werden live auf Sky übetragen

GP3 – Euro(2)
Die Rennen der GP3 werden wie letztes Jahr schon auf Eurosport (2) live oder mit delay gezeigt.

Formel Renault 3.5 – Euro(2)
Auch die Formel Renault 3.5 gibt es wieder auf Eurosport (2) live oder As-live zu sehen.

Auto GP World Series – Euro(2)
Eurosport (2) überträgt dieses Jahr alle Rennen der AutoGP live.

F2- MotorsTV, Stream
Die Formel 2 gibt es auch dieses Jahr wieder Live auf MotorTV. Zudem sollte es einen offiziellen Stream auf formulatwo.com geben.

F3 Euro – n-tv (?)
Bis jetzt gibt es keine Infos ob n-tv auch dieses Jahr wieder die Formel 3 Euro Series überträgt. Allerdings darf man darauf hoffen, nachdem der Sender die letzten Jahre sogar die Formel 3 Rennen aus Macao gezeigt hat. Sollte n-tv einsteigen, werden die Rennen auch auf deren Homepage gestreamt.

European F3 Open – MotorsTV / Stream (?)
Alle Rennen gibt es wohl Live oder Re-Live auf MotorsTV. Im vergangenen Jahr hat man die Läufe außerdem im Stream unter www.livestream.com/f3open gezeigt.

US-Racing

NASCAR Sprint Cup – Motorvision/ServusTV 
11 Rennen (Daytona+Chase) werden dieses Jahr live auf Motorvision gezeigt. Zudem überlegt man, weitere ausgewählte Rennen live zeigen. Von den restlichen Rennen wird es ausführliche Zusammenfassungen geben.
ServusTV zeigt dieses Jahr auch wieder den Sprint Cup als Zusammenfassung immer Montags gegen 23 Uhr. Zudem plant man wohl einige Rennen live zu übertragen, hierbei dürfte es sich wohl um Nachtrennen handeln. Bestätigt ist das aber noch nicht.

NASCAR Nationwide Series – MotorsTV
MotorsTV plant dieses Jahr alle Rennen live oder As-Live zuzeigen.

Indycar
Die Indycar Series wird es wahrscheinlich auch 2012 nicht im Deutschen Fernsehen geben. Auch die Chancen auf ein Livestream sind eher gering.

Tourenwagen

WTCC – Euro
Wie gehabt. Eurosport ist Host-Broadcaster und wird alle Rennen + Qualifying auf Eurosport und Eurosport2 (live) zeigen.

BTCC – itv4
Die BTCC wird dieses Jahr samt kompletten Raceday wieder auf ITV4 gezeigt. Zudem gibt es einen legalen Stream, der allerdings mit “Geoblock” versehen ist.

DTM – ARD
Nicht neues.

GT1/GT3/GT Endurance – Stream
Die SRO Serien werden wie letztes Jahr schon komplett im Internet übertragen und danach VoD gestellt. Inwiefern es eine Übertragung der GT1 WM bei Sport1(+) gibt, steht noch nicht fest. Allerdings ist noch nichts im TV Plan von Sport1 eingetragen, sodass man von einer Nicht-Übertragung ausgehen muss. Den Stream findet man auf der jeweiligen Homepage der Serien.

ADAC GT – Kabel 1
Trotz schwacher Einschaltquote hält Kabel 1 weiter an der ADAC GT Masters fest, die Rennen werden jetzt allerdings um 12:15 erst gestartet. Ob die Rahmenrennen (so wie 2011) wieder via Internet-Stream versendet werden, ist derzeit noch ungewiss.

VLN – Sport1 (Zusammenfassungen)
Es wird Ausschnitte aus den Rennen in verschiedenen Programmen (DMAX, Motorvision, Sport1) zu sehen geben, mehr aber nicht. Die 24H werden bei Sport1 laufen.

Porsche Supercup – Sky/Euro2
Sky überträgt die Serie auch 2012. Sollte auch bei Eurosport(2) zu sehen sein.

Porsche Cup – Sport1(+)?
Sport1(+) dürfte wohl wieder die Rennen des Porsche Carrera Cup zeigen. Zudem sollte es einen Livestream geben.

Scirocco Cup – MotorsTV/Sport1(+)
Läuft auf MotorsTV. Auch auf Sport1(+) eventuell zu sehen. Außerdem hatte VW im letzten Jahr ein verstecktes Livestream Angebot, das auch dieses Jahr wieder da sein könnte.

V8 Supercars – MotorsTV (1 Woche zeitversetzt) / Livestream
MotorsTV. Bathhurst 1000 wird live gezeigt, der Rest mit delay (1 Tag – 1 Woche). Zudem gibt es einen Livestream unter www.v8supercars.com.au, auf dem auch einige der Rahmenrennen zu sehen sind.

Superstar Serie – MotorsTV
Die interessante und gut besetzte italienische Serie läuft live auf MotorsTV.

International GT Open – MotorsTV
Die Rennen der Südeuropäisch geprägten Meisterschaft gibt es wieder auf MotorsTV und mit offiziellem Livestream (www.gtopen.tv) dieses Jahr zu sehen.

GT Sprint – MotorsTV
Die Rennen der GT Sprint (fährt zusammen mit der Superstars Serie) gibt es dieses Jahr wieder Live auf MotorsTV.

Ferrari Challenge Europa – MotorsTV
Live auf MotorsTV

Prototypen

WEC – Euro2
Eurosport(2) überträgt die Rennen wohl dieses Jahr wieder. In welchem Umfang die Rennen übertragen werden steht noch nicht fest. Zudem könnte es wieder einen Live Stream geben.

LMS – MotorsTV 
Die LMS läuft dieses Jahr auf MotorsTV, zudem soll es einen Livestream geben. Inwiefern Radio Le Mans von den Rennen berichtet, steht noch nicht fest.

24 H Le Mans – Eurosport
Auch in diesem Jahr gibt es wieder die kompletten 24 Stunden live bei Eurosport.

ALMS – MotorsTV
MotorsTV wird auch dieses Jahr wieder die meisten Rennen der ALMS live zeigen. Zudem gibt es die Rennen, die man nicht live zeigt As-Live. Auch wieder geplant: Ein guter Livestream auf der Homepage der Serie mit dem Kommentar der Jungs von Radio Le Mans.

GrandAm – MotorsTV
Die Rennen der GrandAm gibt es dieses Jahr auf MotorsTV fals Speed auch live überträgt. Ansonsten gibt es die Rennen mit delay.

Japan

Super GT
Die überaus interessante Super GT wird man leider auch dieses Jahr allenfalls über einen Stream aus den unendlichen Rändern des Internets verfolgen könnnen.

Formel Nippon
Auch die Formel Nippon wird es wohl nicht auf legalem Wege zu sehen geben.

Argentinien

Turismo Carretera / TRV6 / TC2000
Die höchste argentinische Rennklasse gibt es 2012 via (offenbar) offiziellem Stream auf justin.tv/tcarretera. Ebenfalls einen Livestream gibt es zur Silhouetten-Serie TRV6 (unter trv6.com.ar). Die Qualität beider Streamingangebote liegt allerdings, wie man so schön sagt, im Auge des Betrachters. Die vermutlich beste Tourenwagenserie Südamerikas, die TC2000, wird wird wohl leider auch weiterhin keinen offiziellen Stream bereitstellen.

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October 08 2011

05:56

V8 Supercars: Das Bathurst 1000

Alle Jahre wieder gibt es in etwa zur gleichen Zeit an dieser Stelle einen Blick auf die Südhalbkugel nach Australien, wo die V8 Supercars ihr absolutes Saisonhighlight bestreiten.

Die V8 kehren sozusagen dieses Jahr auf ihren heiligen Boden nach Bathurst zurück. Das Bathurst 1000, welches eigentlich nur “The Great Race” in Australien genannt wird, findet dort dieses Wochende statt. Das Rennen feiert dieses Jahr immerhin schon seinen 54. Geburtstag. 161 Runden stehen auf dem Mount Panorama Circuit an. Da sich an der Strecke erwartungsgemäß nichts getan hat, zitiere ich, man verzeihe mir dies, meine Streckenvorschau vom letzten Jahr:

Wenn man denkt, man hat alles an kranken Strecken aus Europa und Amerika gesehen, dann sollte man mal nach Australien gucken:

 

Denn dort gibt es den Mount Panorama Circuit. Die (Teilzeitrenn)strecke ist der absolute Wahnsinn und würde so heute auf keinen Fall mehr gebaut werden. Beispiele gefällig: Über die “Hell Corner” kommt man auf die “Mountain Straight”, eine 1 Kilometer lange Gerade, die zuerstmal abfällt – die Strecke hat 174 Meter (!) Höhendifferenz – und an deren Ende man jetzt Auslaufzone erwarten könnte. Diese besteht aus einer Betonwand. Kein Kies, keine Wiese , gefühlte 2 Meter Asphalt. Wer sich hier verbremst, darf sich die Front seines Autos fast immer runderneuern lassen.

Für die anderen Streckenteile zitiere ich aus der sehr schönen letztjährigen Vorschau vom Kollegen Stefan Tegethoff (http://www.racingblog.de/2009/10/09/v8-supercars-bathurst-1000/ ) :

Auf 23 Kurven kommt man bei üblicher Zählweise, und es gibt eben auch das, was man auf modernen Strecke so oft vermisst: klangvolle Namen, die Geschichten erzählen. Die erste Kurve ist die 90°-Links „Hell Corner”, den Berg hinauf durchfährt man unter anderem „The Cutting”, „Reid Park” (benannt nach dem damaligen städtischen Ingenieur Hughie Reid, der dafür Sorge getragen hat, dass die Touristen-Straße auf den Berg so gebaut wurde, dass man dort auch Rennen fahren kann), „Sulman Park” und „McPhillamy Park” (nach der Familie, der mal ein Großteil des Geländes gehört, das heute Park und Rennstrecke beheimatet). Der Gipfel nennt sich „Brock’s Skyline” (ursprünglich nur Skyline, aber man fügte später den Namen des berühmten neunfachen Siegers Peter Brock hinzu), danach geht’s bergab durch die „Esses”, von denen wohl der berühmteste Abschnitt „The Dipper” ist; es folgen „Forrest’s Elbow” (benannt nach einem Motorradfahrer, der sich in dieser Kurve bei einem Sturz den Ellbogen verletzt hat) und die ewig lange „Conrod Straight” (die heißt tatsächlich so, weil da dem Fahrer Frank Kleinig ein Pleuel, also connection rod oder kurz con-rod kaputt gegangen ist).

Seit 1938 werden hier Rennen gefahren und es gab in dieser Zeit nur eine einzige wesentliche Änderung an der Streckenführung. Die Conrod Straight war bis 1986 ganze 2,1 Kilometer lang. Im Jahre 1987 wollte man die neue Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Bathurst fahren lassen. Diese unterstand der FIA, die aber keine Geraden von über 1,5 Kilometern Länge erlaubte, sodass man eine Kurvenkombination einbauen musste: „The Chase” wurde hinzugefügt, bestehend aus einem heute mit 300 km/h gefahrenen Rechtsknick und einer darauf folgenden anspruchsvollen Links-Rechts-Kombination – ein durchaus gelungener Umbau.

„The Chase” ist neben „McPhillamy Park” eine von nur zwei Streckenabschnitten mit ausreichenden Kiesbetten

Diese Streckenbauweise ist natürlich auch verdammt gefährlich. Schwere Unfälle sind bedauerlicherweise bei dem Rennen keine Seltenheit. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man sich das Rennen anguckt, und auf ein Rennen ohne schlimmere Zwischenfälle hoffen. Denn diese provoziert die Strecke durch ihre an einen Berg angelehnte Bauweise und damit schwer einsehbare Kurven und sehr nahe Mauern.

Da das Rennen im Rahmen der V8 Meisterschaft ausgefahren wird, pilotieren natürlich auch hauptsächlich solche Fahrer die 28 Fahrzeuge (modifizierte Ford Falcons oder Holden Commoderes). Es gibt je 2 Fahrer pro Auto. Hier zunächst einmal die vollständige Entry-List (28 Fahrzeuge):

1 James Courtney/Cameron McConville (HRT)
2 Garth Tander/Nick Percat (HRT)
3 Tony D’Alberto/Dale Wood (WSR)
4 Alex Davison/David Brabham (SBR)
5 Mark Winterbottom/Steven Richards (FPR)
6 Will Davison/Luke Youlden (FPR)
7 Todd Kelly/David Russell (JDR)
8 Jason Bright/Andrew Jones (BJR)
9 Shane Van Gisbergen/John McIntyre (SBR)
11 Greg Murphy/Allan Simonsen (Pepsi Max)
12 Dean Fiore/Michael Patrizi (Triple F)
14 Jason Bargwanna/Shane Price (BJR)
15 Rick Kelly/Owen Kelly (JDR)
16 David Reynolds/Tim Blanchard (Stratco)
17 Steven Johnson/David Besnard (DJR)
18 James Moffat/Matt Halliday (DJR)
19 Jonathon Webb/Richard Lyons (Mother)
21 Karl Reindler/David Wall (BJR)
30 Warren Luff/Nathan Pretty (LDM)
33 Lee Holdsworth/Greg Ritter (GRM)
34 Michael Caruso/Marcus Marshall (GRM)
39 Russell Ingall/Jack Perkins (PMM)
47 Tim Slade/Daniel Gaunt (SBR)
49 Steve Owen/Paul Morris (PMM)
55 Paul Dumbrell/Dean Canto (FPR)
61 Fabian Coulthard/Craig Baird (WR)
88 Jamie Whincup/Andrew Thompson (Triple8)
888 Craig Lowndes/Mark Skaife (Triple8)

Klare Favouritenautos auf den Sieg sind die beiden Fahrzeuge von Triple8 mit der Nummer 88 und 888. Das Fahrzeug mit der 88 wird pilotiert von Jamie Whincup/Andrew Thompson. Jamie Whincup gewann 3 Ausgaben infolge (2006-2008), führt im Moment in der Meisterschaft und sein Teamkollege Andre Thompson führt die Meisterschaft der “zweiten Liga” der V8 Supercars, nämlich der FUJITSU SERIES an. Das zweite Auto (#888) ist einer der Topfavouriten auf den Sieg. Am Steuer sitzen Craig Lowndes/Mark Skaife. Zusammen gezählt haben die beiden 11 Mal das Rennen gewonnen, so unter anderem auch letztes Jahr.

Leicht unter Druck stehen Mark Winterbottom/Steven Richards im Auto mit der Nummer 5 von Ford Performance Racing. In den bisherigen Trainings lief es gut für sie, das muss es aber auch. Das Werksteam erlebt eine relativ schlechte Saison (dem Holden Racing Team ergeht es da immerhin etwas besser), allerdings hat Ford dieses Jahr gerade mal 2 von 19 Rennen gewonnen. Das Management könnte man durch einen Sieg in Bathurst beruhigen. Erfahrung genug dazu haben Mark Winterbottom und Steven Richards auf alle Fälle. Die Beiden sind seit Jahren auf Top-Niveau in der V8-Meisterschaft unterwegs. Für Mark Winterbottom hat es in Bathurst aus vielerlei Gründen noch nicht zum Sieg gereicht, für Steven Richards hingegen schon mehrmals. Dem zweiten Werksauto mit der Nummer 6 von Will Davison/Luke Youlden pilotiert, werden wenn überhaupt Außenseiterchancen Chancen eingeräumt.

Die beiden Autos des Toll Holden Racing Teams, welches das Werksteam für Holden ist, mit James Courtney/Cameron McConville (#1) und Garth Tander/Nick Percat (#2) zählen sicherlich auch zum erweiterten Favouritenkreis.

Speziell bei regnerischen Verhältnissen, aber auch wenn es trocken bleibt, muss man auf alle Fälle mit dem bestplatziertem Ford-Fahrer in der Meisterschaft Shane Van Gisbergen/John McIntyre (Stone Brothers Racing #9) rechnen. Van Gisbergen ist der Regenkönig Australiens, wenn man so will und es wird viel Regen am Wochenende erwartet, sein Copilot John McIntyre schwächelte jedoch zuletzt.

Ebenfalls im Blickfeld sollte man Rick und Owen Kelly im Jack Daniels Racing Auto mit der #15 behalten. Rick Kelly ist immerhin 4. in der Meisterschaft und sein Bruder Owen Kelly ein erfahrener Pilot, der auch schon viel auf dieser Welt gefahren ist. Am Erfolgreichsten war aber der dritte Bruder, Todd Kelly, der zusammen mit David Russell das zweite Auto von Jack Daniels Racing mit der #7 fahren wird. Er gewann 2005 das Bathurst 1000 zusammen mit dem oben erwähntem Mark Skaife.

Außerdem achten sollte man auf Nummer 17 vom Steven Johnson/David Besnard von Jim Beam Racing und die #11 von Kelly Racing, pilotiert von Greg Murphy und Allan Simonsen. Greg Murphy ist immerhin 4-facher Bathurst 1000 Sieger.

Richtig spektakulär wird das Rennen in Bathurst, wenn regnet und dies kommt entgegen der Erwartungen gar nicht so selten vor. Bisher waren alle Trainings verregnet, das Dritte musste sogar wegen Nebels abgebrochen werden. Dunlop stoppte zunächst gestern die Ausgabe von Regenreifen an die Teams, da man sich nicht sicher ist, ob man genug für alle zusammen bekommen kann. Gestern wurden wohl 250 Regenreifen an die Teams verkauft, das ist die Menge die man sonst am ganzen Wochenende abgibt. Der Bestand liegt wohl bei um die 600 Regenreifen liegen, man arbeitet fieberhaft an einer Lösung.

Eine schöne Videopreview gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=bwCtfYcuKYA&feature=player_embedded (danke an den Chat ! )

Das Rennen startet zu der superfreundlichen Zeit von 1.00 Uhr morgens. Für die 1 1/2 Leute, die es noch empfangen, läuft das Rennen auf MotorsTV ab 0.30 Uhr, ansonsten muss man auf die Suche im Internet gehen…

flattr this!

January 14 2011

09:30

TV Rechte 2011: Was wird wo gezeigt?

Wer in diesem Jahr viel Motorsport sehen möchte, der kommt um eine gute Internetleitung nicht herum. Die Zahl der Streams steigt, einige Serien sind ohne Rechner überhaupt nicht mehr zu sehen.

Es gibt auch 2011 viel Motorsport im Fernsehen zu sehen, aber einige Serien bekommt man weiterhin nur um Netz. Das gilt vor allem für die US-Serien, wobei sich die Lage etwas entspannt. Denn so wie es im Moment ausssieht, wird die ALMS ab 2011 ihre Rennen komplett live auf der eigenen Webseite zeigen. Düster sieht es aber weiterhin bei der NASCAR aus. Die NASCAR selber würde gerne die Rennen, vor allem für das internationale Publikum, gerne im Netz zeigen. ESPN und TNT ziehen schon mit aber FOX stellt sich quer. Der Grund: FOX ist der einzige Sender, der nicht allein per Kabel übertragen wird, sondern auch über die sogenannten “Affiliates” vertrieben wird. Und denen will FOX nicht die Zuschauer und damit die regionalen Werbeeinnahmen wegnehmen. Die NASCAR steckt da in einer Zwickmühle. Zum einen ist FOX, zusammen mit Speed, einer der wichtigsten Partner, andererseits laufen die Verträge noch bis Ende 2015 und so lange will man wohl nicht warten, bis man im Netz präsent ist. Das gilt auch für die sportlich zwar gute, ansonsten aber vor sich hinschwächelnde GrandAm Serie. Warum man die nicht per SpeedTV im Netz zeigt, ist nicht nachvollziehbar.

Ohne Rechner geht in diesem Jahr immer weniger. Die Streams werden mehr und laufen teilweise parallel zu den TV-Übertragungen. Einige Serien bieten sogar einen “On-Demand” Service an, aber das ist eher noch selten. Grundsätzlich ist die Tendenz aber zu erkennen, dass man das Netz als Verbreitungsplattform nicht ignorieren kann. Die Menge und die Qualität der Streams nimmt zu, es gibt immer weniger Serien, die völlig darauf verzichten. Dazu kommt, dass man Geo-IP-Blocking mittlerweile relativ einfach umgehen kann.

Verwunderlich ist aber weiterhin, dass MotorsTV das Internet komplett ignoriert. Die Webseite war schon immer eine Baustelle, der Youtube Kanal beitet nur Fitzel des Programms. Nachdem Kabel Deutschland den Sender aus dem Programmangebot genommen hat, sieht es mit der Verbreitung nicht so doll aus. Zwar ist Motors in England relativ stark, aber es würde Sinn machen, wenn man ein kostenpflichtes Abo-Modell für einen Stream anbieten würde. Warum da bei MotorsTV in dieser Richtung nichts passiert, ist mir ein Rätsel. Für die von MotorsTV übertragenden Serien dürfte die Netzrechte nicht allzu teuer sein, zudem hätte man die Chance sich vor allem für internationale Serien als zuverlässiger Verbreiter zu etablieren.

Interessant ist aber auch, dass die meisten Serien ihr internationales Potential bisher brach liegen lassen. Die Grand Am hatte ich erwähnt, aber auch teilweise hochklassig besetzte europäische Serien gehören dazu. Gemeint sind unter anderem die BTCC und die britische F3. Vor allem letztere ist gerade dabei eine, eine Chance zu verpassen. Die letzten Meister haben es allesamt in die F1 geschafft, die Qualität der Rennen ist enorm, die Konkurrenz hoch, dazu kommt der klassische britische Touch der Serie. Vermarktet wird sie mittlerweile von SRO, die ja auch die FIA GT organisieren, und die wohl auch für die weitere internationalisierung der britischen F3 zuständig sind. Im Moment gibt es nicht mal eine Liveübertragung der Rennen irgendwo im Fernsehen, MotorsTV strahlt eine Zusammenfassung mit ein bis zwei Wochen Verspätung aus. Das kann es ja nun nicht sein, wenn man gegen die F3 Euro usw. antreten möchte. Ein Stream wäre hier besonders dringend zu empfehlen.

Die folgende Übersicht hat noch ein paar Lücken, ich ergänze den Eintrag, sobald ich die Infos habe.

Formelserien
F1 – sky/RTL
sky hat den Vertrag mit der F1 nach viel Hin und Her um ein Jahr verlängert. Grund für die kurze Vertragslaufzeit: Bei RTL laufen die Rechte Ende 2011 aus, beide Sender müssen dann neuverhandeln. sky erhofft sich, dass man Exklusivpartner bei HD/3D werden wird, plus weitere Kameraperspektiven usw.

GP2 – sky
Weiter bei sky.

GP3 – Euro?
Lief 2010 auf Eurosport, habe aber keine Antwort, ob das auch 2011 so sein wird.

Formel Renault 3.5 – Euro
Sollte weiter auf Euro laufen.

Auto GP – Euro
Neu bei Eurosport, weil sie im Rahmen der WTCC die F2 ersetzt.

F2- MotorsTV, Stream
Die F2 wandert zu MotorsTV, wird alle Rennen aber auch als Livestream auf der eigenen Webseite anbieten. Ob es auch On-Demand sein wird, ist nicht bekannt. Ob sich Serienorganisator Dr. Jonathan Palmer damit einen Gefallen getan, bleibt abzuwarten. Hauptgrund für seinen Rückzug aus der WTCC sind wohl die unregelmäßigen Startzeiten der Serie, die Europosrt immer wieder dem Programm anpasst und vor allem im Sommer wild zwischen allen Sendern hin und her schiebt.

F3 Euro – n-tv
Bleibt bei n-tv, die letztes Jahr einen guten Job gemacht haben.

SLF – Stream
Hier bleibt es beim Stream auf der Webseite.

Tourenwagen
WTCC – Euro
Wie gehabt. Eurosport ist Host-Broadcaster und wird die Startzeiten wieder dem Programm anpassen.

BTCC – itv4
Bleibt die nächsten Jahre auch dort, einen legalen Stream gibt es nicht. Wobei man abwarten muss, ob itv4 eventuell auf der Webseite was zeigt. Das könnte man mit einem britischen VPN dann sehen.

DTM – ARD
Nicht neues.

GT1/GT3/GT Endurance – Stream
Ob Sport 1 die GT1-Übertragung fortsetzt ist mir nicht bekannt. Kann auch sein, dass es zu Sport1+ weiter geschoben wird. Die Streams laufen aber weiter, von daher ist es egal. Die GT3-EM wird außerdem live auf MotorsTV gesendet. Ob die dreistündigen Rennen der neuen GT Endurance Series von FIA und SRO im TV zu sehen sein werden, oder ob es wie bei den beiden anderen internationalen GT-Serien auch hier einen Stream geben wird, ist noch unbekannt.

ADAC GT – Kabel 1
Trotz schwacher Einschaltquote hält Kabel 1 an der ADAC GT ein weiteres Jahr fest.

VLN – ??
Es wird Ausschnitte aus den Rennen in verschiedenen Programmen (DMAX, Motorvision, Sport1) zu sehen geben, mehr aber nicht. Die 24H werden bei Sport1 laufen.

Porsche Supercup – sky/Euro
sky überträgt die Serie auch 2011. Sollte auch bei Eurosport zu sehen sein.

Porsche Cup – ??
Sport1, Motorvision?

Scirocco Cup – ??
Sport 1? Motorvision? Auf jeden Fall hatte VW im letzten Jahr ein verstecktes Livestream Angebot, das dieses Jahr wieder da sein sollte.

V8 Supercars – MotorsTV (1 Woche zeitversetzt)
MotorsTV. Bathhurst 1000 wird live gezeigt. Muss man auch abwarten, wie sich das bei MotorsTV entwickelt. Ohne eigenen Stream macht das bei denen langsam keinen Sinn mehr.

Prototypen
LMS – Euro
Vermutlich gibt es wieder die zerstückelte Berichterstattung auf Europsort. Einen Livestream scheint es auch in diesem Jahr nicht zu geben, was mir immer noch ein Rätsel ist. Bleibt Radio Le Mans.

24 H Le Mans – Eurosport
Auch in diesem Jahr gibt es wieder die kompletten 24 Stunden bei Eurosport.

USA
NASCAR – ??
ServusTV verhandelt mit der NASCAR über eine Verlängerung der Rechte. Es bleibt aber bei der Zusammenfassung am Montag. Gerüchteweise könnte das Daytona 500 live bei Servus laufen, weil die Amis das als Paket verkaufen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das stimmt, liegt aber bei unter 10%.

ALMS – Stream?
Es herrscht immer noch eine leichte Verwirrung darüber, ob die ALMS nun alle ihre Rennen live über die eigene Webseite streamt oder doch “nur” on-demand. Wenn es stimmt, wäre das natürlich toll. Das Angebot auf espn3.com soll nur ein Zusatz für die Amis sein. Die Rennen laufen in den USA nur noch teilweise live, der Rest zeitversetzt und zurechtgestutzt oder gar in dem 2010 erprobten “Doku-Drama”-Format, aber immer über ABC/ESPN. SpeedTV ist raus. Über die internationale Verbreitung hat man noch nichts gesagt. Laut Midweek Motorsport ist Radio Le Mans auch noch in Verhandlungen, allerdings ist man ziemlich sicher, dass man wieder dabei ist.

GrandAm – ??
Da wird man auf einen Stream von SpeedTV zurückgreifen müssen.

IRL – Stream
Die IRL streamt auch in diesem Jahr fast alle Rennen. Ausgenommen ist das Indy 500, das muss man sich woanders “besorgen”.

December 08 2010

07:20

Ferner liefen: Die Newshappen

# Update: Die Group Lotus um den malaysischen Hersteller Proton hat wie erwartet Anteile an Renault gekauft. Das Team soll unter dem Namen “Lotus Renault F1″ und mit der zu sehenden Lackierung 2011 an den Start gehen. In der FIA Startliste ist das diesjährige Team “Lotus Racing” von Tony Fernandes allerdings weiter gemeldet. Auch Fernandes hatte angekündigt, dass er 2011 mit der an die “John Player Special” Lackierung der späten 70er und 80er Jahre des alten Lotus Team an den Start gehen zu wollen. Allerdings steht Fernandes mittlerweile auch in seiner Heimat unter Druck, den Namen fallen zu lassen. Angeblich steht steht in England noch ein Gerichtsentscheid aus, ob die Group Lotus den Namen überhaupt in die Formel 1 tragen darf, da die Rechte Formel Eins bekanntlich bei David Hunt liegen, der sie wiederum an Tony Fernandes verpachtet/verkauft hat. Der Namensstreit dürfte sich noch bis zum Start der Saison hinziehen. Angesicht der engen, finanziellen Verpflechtungen von Fernandes in Malaysia, gehe ich aber davon aus, dass er am Ende sein Team umbenennen wird.

# Mark Webber hat berichtet, dass seit dem Rennen in Suzuka mit einer gebrochenen Schulter gefahren ist. Davon habe er seinem Team auch nichts erzählt. Es ist mir ein kleines Rätsel, wie man mit einer solchen Verletzung überhaupt noch fahren kann und noch mehr, dass es niemanden aufgefallen sein soll. Teamchef Christian Horner zeigte sich “enttäuscht”, dass Webber ihm nicht die Wahrheit gesagt. Das ist nachvollziehbar, immerhin handelte es sich nicht gerade um eine Kleinigkeit. Die Vermutung liegt nahe, dass Webber nichts sagen wollte, weil er Angst hatte, das Team würde dann Vettel bevorzugen. Auf die Idee, dass Red Bull sich für seine Situation etwas einfallen lassen würde, scheint er nicht gekommen zu sein. Das ist schon erstaunlich, und zwar auch deswegen, weil es etwas über die Distanz aussagt, die beide Seiten zu einander haben. Eine gute Voraussetzung für 2011 ist das nicht. (Don)

# Renault hat nach einem verloren Rechtsstreit mit der Familie Piquet offenbar die Geldbörse aufgemacht. Die Piquets hatten das Team nach dem Rauswurf im letzten Jahr verklagt und nun vor einem britischen Gericht Recht bekommen. Renault hat sich entschuldigt und wird wohl eine erkleckliche Menge Schadensersatz zahlen. Piquet jr. hat auch verlauten lassen, dass er nicht mehr in die F1 zurückkehren wird, sondern sein Glück in der NASCAR Truckserie versuchen wird. Dort hatte er in diesem Jahr ein paar sporadische, aber durchaus erfolgreiche Auftritte. Im Moment sucht er ein Team um eine komplette Saison bestreiten zu können. (Don)

# Bernie Ecclestone ist schon ein harter Hund mit einer Menge Selbstironie. Statt die Blessuren des Überfalls hinter einer dicken Sonnenbrille zu verstecken, hat er sich für eine Uhrenmarke ablichten lassen. Unter seinem deformierten Gesicht ist der Satz zu lesen: “Was Menschen für eine Hublot machen”. Etwas überraschend hat Bernie auch den Manager David Campbell für seinen Ein-Mann-Betrieb namens Formel Eins engagiert. Der soll in Zukunft über die zu Ecclestone gehörende Firma “Allsport” für die Werbung, das Sponsoring und die Vermarktung der VIP Bereiche an der Strecke zuständig sein. Campbell hat sich in England einen Namen gemacht, weil er defizitären Millenium Dome in ein profitables Geschäft verwandelt hat. (Don)

# BMW hat sein Motorsportprogramm für 2011 bekannt gemacht. Im Grunde gab es keine großen Überraschungen, außer vielleicht, dass man die WTCC als Werksteam verlässt und die ALMS bevorzugt. Das klingt auf den ersten Blick merkwürdig, weil die ALMS nun nicht gerade große Aufmerksamkeit garantiert, während die WTCC immerhin weltweit unterwegs ist. Aber Ausstieg aus der Tourenwagenweltmeisterschaft kommt nicht gerade unerwartet. Die FIA hatte mit dem Urteil von Okayama den Münchnern die Serie nicht gerade schmackhaft gemacht und man wird auch abwarten müssen, was “Ausstieg” wirklich bedeutet. Man wird den neuen Motor wohl kaum ausschließlich den Independent Teams anbieten wollen. Kann sein, dass sich über den Winter vielleicht eine Art “verdecktes” Werksteam mit Ravaglia oder Engstler ergibt. Sicher ist, dass man die 24H am Ring fahren wird und beim Showrennen der DTM in München zum ersten Mal den DTM Wagen zeigt. In der ALMS ersetzt im übrigen Dirk Werner den etwas glücklos agierenden Tommy Milner. Falls es untergegangen ist: Mario Theissen nimmt ebenfalls seinen Abschied. Ab dem 1.1.2011 wird von Jens Marquardt ersetzt, der vorher Chef von Toyota Motorsport in Köln war. Der Wechsel ist schon etwas überraschend, auch die Neubesetzung mit dem zumindest in seiner Toyota-Zeit in Sachen Tourenwagen eher unerfahrenen Marquardt. Auf der anderen Seite holt man sich jemanden, der dank seiner Formel Eins Erfahrung jede Menge Kontakte mitbringt. Was Theissen macht ist nicht bekannt, würde mich aber wundern, wenn er lange von der Bildfläche verschwinden würde. (Don)

# Die WTCC überdenkt die Idee, den Saisonstart in Curitiba stattfinden zu lassen. Offenbar ist Interlagos im Gespräch, was mit Sicherheit eine bessere Alternative wäre. (Don)

# In der australischen V8 Supercars Serie hat James Courtney den mehrfachen Meister Jamie Whincup mit dem Gewinn der diesjährigen Meisterschaft entthront. (Don)

# Der Lausitzring bleibt drei weitere Jahre im Kalender der DTM. (Don)

# Beim ADAC GT Masters haben sich für 2011 schon jetzt 31 Teams angemeldet, darunter sechs (!) neue AMG SLS GT3. Gut, da werden viele nur mit einem Wagen starten, aber nur so zum Vergleich: In der DTM gehen 2011 wohl wieder 18 Wagen an den Start. (Don)

# Das US Pendant zum ADAC, der AAA, greift wieder tief ins Geldsäckel. Man sponsort nicht nur das Penske Team in der IRL, sondern taucht auch wieder in der NASCAR auf. Man wird bei vier Rennen Hauptsponsor von Kurt Busch, der im nächsten Jahr von “Miller Light” auf “Shell” umsteigt. (Don)

# Jeff Gordon hat eines seiner neuen Paint Schemes für 2011 vorgestellt. Dupont verabschiedet sich ja bekanntermaßen, also musste man sich was anderes einfallen lassen. Ein Sponsor ist wohl “Drive to end hunger”, was angesichts der üppigen Fast Food Werbungen im Rahmen der NASCAR ein klitzekleines bisschen zynisch wirken könnte. Das interessante ist aber nicht nur die neue (recht gelungene) Lackierung, sondern vor allem der auf den Fotos fehlende Splitter des Chevys. Bisher gab mit der neuen Front nur ein paar Tests und ein inoffizielles Foto von Montoya. Das die neue Front auf offiziellen Fotos von Hendrick auftaucht, deutet wohl darauf hin, dass der ungeliebte Splitter komplett verschwinden wird. [Fotos weiter unten] (Don)

# Da kann er hinterher fahren, wie er will, es ändert nichts. Dale Earnhardt jr. hat zum achten Mal in Folge den Publikumspreis als “Beliebtester Fahrer der NASCAR” gewonnen. Leider verrät man nicht, in welcher Reihenfolge der Rest eingelaufen ist, aber erstaunlicherweise findet sich unter den restlichen neun auch Kyle Busch. (Don)

#Scott Speed hat von Red Bull offiziell seine Entlassungspapiere bekommen. Nach der Verpflichtung von Kasey Kahne und dem OK der Ärzte für Brian Vickers, war das erwartet worden. Speed, der im Cup eine eher flache Lernkurve gezeigt hat, ist als “Free Agent” unterwegs und wird vermutlich nur bei einem der “Start & Park” Teams unterkommen. (Don)

# Audi wird den neuen R18 am Freitag der Öffentlichkeit vorstellen. Ein Diesel soll es sein, man tippt auf ein geschlossenes Coupé. An dem Tag wird Audi auch das weitere Motorsportprogramm bekannt geben. Viel Überraschungen dürfte es aber nicht geben, man wird die DTM und Le Mans im Auge haben. Eine gesamte Saison in der ALMS ist auch eher unwahrscheinlich, man konzentriert sich wohl auf den ILMC. (Don)

# Etwas untergangen ist das für viele Fans überraschende Comeback von Toyota in der Le Mans Serie. Man wird einen LMP1 Motor bauen, der in einem Lola-Rebellion (Twitter Meldung) seine Arbeit verrichten soll. Natürlich wiegelt Toyota die Gerüchte ab, dass dies nur die Vorstufe für ein komplettes Comeback ist. Aber die Dementis sind nicht wirklich glaubhaft. Immerhin gab es eine “Blitzmeldung” der Toyota PR-Leute zu dem Thema. Der Motor ist im übrigen schon längst fertig und hat Ende Oktober die ersten Tests hinter sich gebracht. (Don)

# Am Dienstag machte ein aeinzusetzen</a>. Bisher war die Mannschaft, die zwar anscheinend über keine funktionsfähige Website, aber eine <a http: href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">Facebook-Fanseite und einen Twitter-Account</a> verfügt, in britischen Tourenwagen-Serien kleineren Formats unterwegs. 2009 und 2010 legte man eine Pause ein, um den großen Sprung auf die internationale Bühne vorzubereiten. Als wichtigsten Sponsor hat Woodard bisher das umweltfreundliche Mode-Label a<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">Dirtball Fashion präsentiert. Fahrer sucht man noch, auf Fahrzeugseite wird sich das Team wohl zwischen Lola und Riley entscheiden. Letztere suchen noch einen Abnehmer für ihren LMP2-Boliden, um endlich ein voll funktionsfähiges Fahrzeug aufbauen und testen zu können. (Stefan)

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November 10 2010

07:13

Ferner liefen: Die Newshappen

# Lotus, Renault, Group Lotus, 1Malaysia, Proton, mehrere in innige Gerichtssttreitigkeiten verzahnte Protagonisten, dazu ein weit verzweigtes Sammelsurium von Neben-, Zweit und Drittlizenzierungen. Das sind die Zutaten es wohl bizarrsten Markenrechtsstreit der Formel Eins, den es jemals gegeben hat. Kurz zusammen gefasst: Es gibt eine “Group Lotus” und das “Lotus Team” von Tony Fernandes. Und beide streiten sich darum, wer denn nun den Namen Lotus führen darf. Das ist alles derartig komplex und verwickelt, dass ich versuchen werde das in einem eigenen Artikel aufzulösen. Ich muss nur noch eine Wand finden, die groß genug für das Übersichtsdiagramm ist. Derweil empfehle ich dringend die Lektüre des Blogeintrag von Will Buxton, der das auch alles nicht versteht. Don

# Interessante Dinge entwickeln sich um Pastor Maldonado, der offenbar den halben Staatshaushalt Venezuelas im Gepäck und als Anreiz für diverse Teams hat. Bisher schien es so, dass Williams den GP2 Meister wohl nehmen muss, weil Air Asia, RBR und Philips sich als Sponsoren verabschieden. Vor ein paar Tagen wurde aber bekannt, dass Maldonado für HRT testen soll, was auf den ersten Blick scheinbar keinen Sinn macht. Auf dem zweiten sieht es aber anders aus, denn zum einen braucht auch HRT das Geld, zum anderen liefert Williams den Spaniern ja 2011 das Getriebe und somit wohl auch die Konstruktion des Hecks. Es könnte also gut sein, dass sich Williams und HRT das Geld von Maldonado teilen. Er bekommt einen Einsatzvertrag von Williams, wird aber bei HRT geparkt, bevor je nach Leistung 2012 oder 2013 zu Williams darf. So hätte sich Williams auch elegant des Problems erledigt, ob man nun Hülkenberg oder Barrichello rauswerfen soll. Don

# Es könnte aber auch sein, dass Maldonado trotz HRT-Test im kommenden Jahr für Williams an den Start geht – dann nämlich, wenn die Briten Hülkenberg zu HRT verschieben sollten. Ein Indiz dafür wäre jedenfalls, dass motorsport.com unter Berufung auf die gewöhnlich sehr zuverlässiche finnische Zeitung Turun Sanomat meldet, dass auch der junge Deutsche in Abu Dhabi in ein Cockpit des spanischen Teams steigen soll. Vorsicht

# Dodge hat heute ein erstes Foto des neuen Designs vom 2011er Einsatzwagen gezeigt. Die NASCAR erlaubt allen Hersteller schon im kommenden Jahr eine neue Frontpartie einzusetzen, die mehr an die Strassenversion der verwendeten Wagen erinnern sollen. Bei Dodge ist das bekanntermaßen der Charger und dessen Front hat man jetzt ziemlich kräftig überarbeitet, wie das Bild zeigt. Zum Vergleich hier noch mal die alte Front des Penske Dodge aus diesem Jahr.

# In der NASCAR-Szene diskutiert man immer noch das Rennen von Texas. Zum einen ist da die Frage, wann Kyle Busch seine aggressive Haltung etwas lockert, zum anderen, ob Chad Knaus mit seiner Entscheidung, die eigene Boxencrew mitten im Rennen zu entlassen, nicht etwas über das Ziel hinaus geschossen ist. Klar – Crews wurden schon immer gerne mal ausgewechselt, aber nicht mitten in einem Rennen, so dass Millionen Zuschauer sehen konnten, dass es mit Loyalität des Crew Chiefs nicht all zuweit her ist. Mike Ford, Crew Chief von Danny Hamlin, gibt zu, dass man die Schwäche der 48er Crew schon seit längerem im Auge hat und dies auch der Grund gewesen sei, warum Hamlin in Texas genau vor die #48 habe parken lassen. Allerdings sagt er etwas, was viele Fans denken: Man demontiert nicht einfach mal so eben eine Crew, die in diesem Jahr etliche Siege eingebracht hat und in den letzten Jahren immerhin an schlappen vier Titel beteiligt war. Erfolg ist das eine, eine Destabilisierung der gesamten Hendrick Mannschaft eine andere. Don

# Die Nationwide Serie erfreut sich ungebrochener Beliebtheit und der Titel in der Serie ist auch bei Cup-Fahrern hoch begehrt. Allerdings mehren sich die Stimmen, die meinen, dass die Cup-Fahrer nicht in die Wertung genommen werden sollte. Rusty Wallace erneuert diese Forderung gerade wieder in einem Interview. Das Problem an der Sache ist nur, dass die Cup-Piloten die Garanten für die Sponsoren sind. Ohne sie, würden die Sponsoren das Interesse verlieren, denn so gut Fahrer wie Stenhouse usw. sind auch sein mögen, aus der Sicht des Marketing bringen sie wenig bis gar nichts. Don

# In der IRL bahnt sich eine kleine Sensation an. Offenbar drängt es Chevy zurück in die Serie und man will am Freitag bei einer Pressekonferenz in Indianapolis genauer ins Detail gehen. Bisher liegt allerdings noch alles im tiefen Nebel. Bekannt sind nur zwei Dinge: 1. Die IRL will weitere Hersteller in die Serie bekommen und 2. GM will wieder mehr Geld in den Motorsport investieren. Viele Möglichkeiten hat man in den USA da ja nicht mehr, die IRL wäre eine schöne Gelegenheit. Im Moment werden zwei Teams gehandelt, die bei GM andocken könnten: Penske und Ganassi. Don

# Weniger toll: Nach der Absage des Rennens in Edmonton scheinen nun auch die Vorbereitungen auf den Lauf in Baltimore in finanzielle Schieflage geraten zu sein. Wegen des noch immer fehlenden Titelsponsors sind die Betreiber derzeit nicht in der Lage, den notwendigen Betrag für die Errichtung einer Boxengasse zu bezahlen. Vorläufig hat wohl der Bundesstaat Maryland Garantien übernommen und Geld vorgeschossen. Sollten aber auch nach dem 1.1.2011 noch keine entsprechenden Mittel vorhanden sein, würde das wohl das Ende des Bauvorhabens bedeuten – und damit auch die Absage des Rennens. Weil für Edmonton noch kein Ersatz gefunden ist, und es auch um das geplante Finalrennen in Las Vegas oder Fontana erschreckend ruhig geworden ist, könnte es also sein, dass wir im kommenden Jahr eine Indycar Saison mit nur 14 Rennen erleben. Vorsicht

# In der WTCC wird es 2012 wohl eine neue Marke geben: Ford. Der Einsatz in der BTCC mit dem Focus ist dann wohl doch ein Versuchsballon und die erfolgreiche Saison hat Ford dazu gebracht, den Focus demnächst auch in der Weltmeisterschaft einzusetzen. Interessant ist, das Ford seit Jahren ja sein Motorsportprogramm auf die WRC begrenzt hatte, obwohl der Hersteller ja eine sehr reichhaltige Historie im Tourenwagensport hat. Der Einsatz des Focus könnte vor allem auch japanische Hersteller wie Honda zu einer Neubewertung der WTCC bringen. Don

# Larbre Competition wird den Saleen S7R, mit dem sie in diesem Jahr die GT1-Klasse in Le Mans gewonnen haben, in den verdienten Ruhestand entlassen und gegen eine GT2-Corvette eintauschen, die Julien Canal, Gabriele Gardel (aus dem Siegerteam 2010) und Patrick Bornhauser (franz. GT-Meister) für die gesamte ILMC-Saison offiziell für GM pilotieren werden. Für die 24h von Le Mans wird über den Einsatz eines zweiten Wagens nachgedacht. Stefan

# Die Schweizer Hope Polevision-Mannschaft, bisher in der Formula Le Mans-Klasse der LMS und ILMC unterwegs, hat in China bekanntgegeben (und ist vermutlich vor allem deswegen als einziges FLM-Team dorthingereist), dass man 2011 in die LMP1 aufsteigen wird – und zwar mit einem Oreca-Chassis auf Basis des Oreca 01, vor allem aber mit einem Hybridantrieb mit Flybrid-Schwungrad. Das Antriebsaggregat soll in Zusammenarbeit mit der in Liechtenstein ansässigen Firma Lehmann Motoren-Technik entwickelt werden. Stefan

# Die ALMS-Gerüchteküche, namentlich Murphy the Bear, glaubt zu wissen, dass ein Prototypen-Team 2011 in die GT-Klasse (eventuell auch in eine andere Serie) wechseln könnte, vermutlich die Cytosport-Mannschaft um Greg Pickett, die auf einen GT-Porsche wechseln könnten. Lord Paul Drayson soll sich die alte Werkstatt von Tom Walkinshaw Racing bzw. Super Aguri angeschaut haben, mit der Idee, einen eigenen Prototypen zu konstruieren (was er sich besser nochmal überlegen sollte angesichts dessen, dass man nicht einmal das eigentlich zuverlässige Lola-Judd-Paket vernünftig in den Griff bekommen hat). Und bei vielen GT-Teams ist noch lange nicht klar, mit wie vielen Autos sie an den Start gehen werden (bzw. in manchen Fällen, ob überhaupt). Stefan

# Die World Series by Renault (gemeint ist wohl vor allem die Formel Renault 3.5) wird auch 2011 auf Eurosport zu sehen sein – das hat “Eurosport Events”-Chef Jean Louis Dauger in seinem Twitter Feed bestätigt. Nicht mehr im Programm ist erwartungsgemäß die F2. Die Billig-Juniorserie soll aber durch ein anderes WTCC-Rahmenprogramm ersetzt werden. Vorsicht

# Die V8 Supercars hat von der FIA den Status einer “internationalen Serie” bekommen. Damit ist es nun möglich, dass man bis zu sechs Rennen außerhalb von Australien fährt. Bisher hatte man nur Abu Dhabi, bzw. Bahrain im Programm. Seit langem wird darüber spekuliert, dass die V8 Supercars expandieren möchte, allerdings ist wohl kaum damit zu rechnen, dass man die Holden und Ford in Europa sehen wird. Auf der Wunschliste der Australier stehen eher Strecken in Asien wie Singapur, Malaysia, Japan und natürlich China. Don

# Die VLN hat ihren Kalender für 2011 veröffentlicht. Da das 24H Rennen erst Ende Juni ist, fährt man vorher 5 mal und nachher auch 5 mal auf der Nordschleife. Angeblich soll das 6h Rennen als 3. Lauf über die Bühne gehen und der 7. Lauf sogar ein 12h Rennen werden. So wird es zumindest kolporiert Flo aus N.

# Kleine Umbauten gab es in dieser Woche auch am Kalender der ADAC GT Masters für 2011. Die Strecken bleiben zwar die gleichen, gegenüber dem schon Ende August veröffentlichten Terminplan gibt es aber – abgesehen von kleinen Datumsverschiebungen – folgende Änderungen: Saisonstart ist nicht in Hockenheim, sondern am Ostermontag in Oschersleben. Der Hockenheimring übernimmt dafür das Saisonfinale Anfang Oktober vom Sachsenring. Dort fährt die ADAC GT Masters aber trotzdem: Und zwar bereits das zweite Saisonrennen Mitte Mai. Vorsicht

# Auch der ACO bastelt an seinem Kalender. Im Rahmen der 1000km von Zhuhai wurde bekanntgegeben, welche Rennen nächstes Jahr zur ILMC gehören sollen. Sebring, Spa, Le Mans, Silverstone und ein abschließender Lauf in China sind fest. Aufgrund einer Terminkollision fehlt allerdings das Petit Le Mans, das die ALMS-Organisatoren fürs erste Oktoberwochenende eingeplant hatten. Da das zu viel logistischer Aufwand wäre, wird das Rennen vermutlich aus der ILMC rausfallen und damit an Bedeutung einbüßen, möglich ist auch der Verlust der automatischen Einladungen zu den 24h. Zwei Rennen sind noch To Be Announced, eines in Europa (möglicherweise Portimao) und eines außerhalv Europas, vermutlich in Asien (Verhandlungen mit Fuji). Stefan

# Bei der ALMS könnte gerüchteweise auch eine größere Neuverteilung der Fernsehrechte bevorstehen. Lief die Serie bisher meist auf dem Motorsportsender SpeedTV, oft auch live, könnten 2011 vier Rennen mit einwöchiger Verspätung als Doku-Drama auf ABC gezeigt werden (wie in dieser Saison zweimal auf CBS geschehen), Sebring live auf dem Internet-Sender ESPN3 und die übrigen Läufe auf dem Kabel-Sportsender Versus. Das wäre von der Reichweite her ein enormer Rückschritt, könnte aber für die europäischen Zuschauer von Vorteil sein, da eventuell mehr Live-Streams (wie bei zwei Läufen 2010) angeboten werden könnten. Stefan

# Die Star Mazda Serie hat auch ihren Kalender für 2011 veröffentlicht, welcher 11 Läufe umfassen soll und wo lediglich ein Rennen im April noch unter TBA läuft. Im Verlaufe des Jahres fährt man dreimal auf dem Oval und achtmal auf Road bzw. Street Courses – unter anderem in Laguna Seca und in Mosport im Rahmen der ALMS. Flo aus N.

# Für die 24H von Dubai ist die erste Nennliste veröffentlicht worden, und die verspricht ein sehr gutes Feld: Unter anderem werden das Team Engstler, Need for Speed (wahrscheinlich Schuberth Motorsport) sowie der Haribo Manthey GT3 R am Start sein und auch der SLS AMG GT3 wird von Black Falcon zweimal an den Start gebracht. Flo aus N.

November 03 2010

07:38

Ferner liefen: Die Newshappen

// Nach Informationen der FAZ hat sich der Volkswagen-Konzern gegen den Einstieg in die Formel 1 entschieden. Weder wird man mit einem eigenen Team antreten, noch andere Teams mit Motoren beliefern. In den letzten Wochen gab es Spekulationen etwa über eine Rückkehr von Porsche in die Königsklasse. Entsprechende Analysen und Konzepte wurden wohl auch ausgearbeitet, letztlich nun aber verworfen. Stattdessen könnte es ein Engagement in der WRC geben, ebenso lässt der Artikel die Vermutung anklingen, es könne einen Porsche-Prototypen in Le Mans geben. (Stefan)

// HRT wird, sofern man den Winter finanziell überlebt, im kommenden Jahr Getriebe von Williams nutzen. Derzeit setzt man ja, so wie auch die anderen Newcomer Lotus und Virgin Getriebe von Xtrac – mit diesen Produkten ist aber keines der Teams wirklich zufrieden. Lotus wird aller Wahrscheinlichkeit im kommenden Jahr auch beim Getriebe auf Renault setzen, einzig Virgin scheint noch keinen Ersatz gefunden zu haben. Die Kooperation mit Williams ist für HRT jedenfalls nahe liegend – benützt das Team doch als einzige der etablierten Mannschaften ebenfalls Cosworth-Motoren. (Vorsicht)

// Während HRT also noch mit grundsätzlicheren Planungen beschäftigt ist, beschäftigen sich die anderen beiden Newcomer-Teams schon intensiver mit den Fahrerpaarungen für 2011. So soll bei Lotus Jarno Trulli vor der Ablöse stehen – und zwar angeblich durch Bruno Senna. Der hat sich zwar in seinem ersten Jahr nicht durch großartige fahrerische Leistungen profilieren können und hatte in Japan und Korea sogar mit Sakon Yamamoto zu kämpfen. Aber Senna im Lotus-Renault – das hätte trotzdem was. Jarno Trulli wird unterdessen nachgesagt, er könnte sich im kommenden Jahr womöglich in Richtung NASCAR orientieren, sollte es mit der Formel 1 tatsächlich nichts mehr werden. Bei Virgin scheinen sich derweil die Anzeichen zu verdichten, dass Neo-Testfahrer Jerome D’Ambrosio 2011 vor einen Beförderung zum Einsatzpiloten stehen könnte. (Vorsicht)

// Ex-HRT Pilot Karun Chandhok wird in diesem Jahr wohl nicht mehr in einem Formel 1 Auto zu sehen sein – zumindest hat der Inder selbst kürzlich in einem Interview bestätigt, dass seine Aufmerksamkeit nun einem Cockpit für 2011 gelte. Und da will er angeblich derzeit mit drei Teams in Gesprächen über ein Renncockpit stehen – um welche Mannschaften es sich dabei konkret handeln könnte, ist allerdings unklar. (Vorsicht)

// Etwas überraschend: Vergangene Woche hat Mercedes GP bekannt gegeben, dass beim Junior-Test in Abu Dhabi der britische Youngster Sam Bird im Cockpit sitzen wird. Nicht bekannt ist, welche Gründe für die Wahl des aktuell Fünften in der GP2-Meisterschaft ausschlaggebend waren, und ob Mercedes konkrete Zukunftspläne mit dem ART-Piloten hat. (Vorsicht)

// Bernie Ecclestone setzt derweil seine beliebte Serie kontroversieller Interviews fort, und zwar in der Financial Times. Kernaussagen diesmal: Bernie ist von den neuen Teams enttäuscht, und meint wörtlich, er würde gerne “ein paar dieser Krüppel” wieder loswerden. Gemeint ist damit wohl im wesentlichen HRT – auch bei Virgin rät er allerdings Richard Branson dringend dazu, finanziell eine Schippe nachzulegen. Sonst habe einzig Lotus eine realistische Zukunftsperspektive. Joe Saward spekuliert, dass hinter Bernies wiederholten Attacken auf die kleinen Teams ein finanzielles Motiv stecken könnte. Das in der Konstrukteurs-WM elft- und zwölftplatzierte Team erhält nämlich gemäß dem bis 2012 gültigen Concorde-Agreement je 10 Millionen Dollar aus einem speziellen Topf. Dieses Geld könnte sich die FOM aber behalten, wenn es nur zehn Team gäbe. (Vorsicht)

// Fraglich ist demnach auch, ob es wirklich schon 2011 eine HD-Übertragung von der Königsklasse geben soll – zumindest Onboard-Aufnahmen sind laut Ecclestone keinesfalls in HD möglich, da die Kameras dafür zu groß seien. Dem entgegen steht die Nachricht, dass der brasilianische TV-Sender Globo kürzlich bestätigt haben soll, die Formel 1 im kommenden Jahr in nativem HD zu übertragen. (Vorsicht)

// Stecken die Planungen für den US-Grand Prix 2012 nun doch in Problemen? Ein internes Planungsdokument, das von Austin News KXAN veröffentlicht wurde, spricht von einer Bauzeit von 24 Monaten – bei einem Baubeginn im Dezember dieses Jahres also zu lange für einen Grand Prix im Juni 2012. Die Planungsgesellschaft spricht in einer ersten Reaktion von einem Missverständnis – in den 24 Monaten sei auch die längt angelaufene Planungsphase mit einbegriffen. Das Dokument listet übrigens auch eine ganze Reihe von Serien auf, die die Veranstalter neben der F1 auf die Strecke locken möchten – darunter die NASCAR, Indycar und die “Moro GP” (sic). (Vorsicht)

// In Bulgarien schreiten die Planungen für den möglichen Bau einer Formel 1-Strecke dagegen voran – angeblich möchte man im Dezember so weit sein, mit Bernie Ecclestone einen Vertrag abzuschließen. Schon 2012 könnte der Lauf dann auf dem Kalender stehen. Das wiederum könnte die Rennen in der Türkei und in Ungarn gefährden – meint jedenfalls Organisator Bogdan Nikolov. Um auch abseits der Formel 1 Betrieb auf die Strecke zu locken, plant man in Bulgarien ein ganz besonderes Feature – eine Art Bodenheizung, die den Asphalt stets auf einer konstanten Temperatur halten soll. (Vorsicht)

// Peugeot hat vergangene Woche in Monza eine Übergangsversion seines LMP1 getestet. Auffälligste Neuerungen an dem bislang 90X genannten Fahrzeug waren die nach dem 2011er Reglement vorgeschriebene Finne über der Heckverkleidung, die Airbox auf dem (weiterhin geschlossenen) Cockpit und die Heckpartie. Die Motorabdeckung ist nun flacher, der Heckflügel hängt an zwei “Schwanenhälsen” und die Auspuffrohre enden am Heck, nicht wie bisher seitlich vor den Hinterrädern, diese drei Eigenschaften teilt sich das neue Modell mit dem Audi R15. Die Konfiguration des hinteren Fahrzeugendes ist aber noch nicht abschließend, ebenso ist laut technischem Direktor Bruno Famin noch unklar, mit welchem Motor der 908-Nachfolger ausgerüstet wird; motorsport-aktuell.com jedoch schreibt, es sei ein neuer Hybrid-Dieselmotor an Bord gewesen. Einige Bilder gibt es hier. (Stefan)

// Knalleffekt bei der Formel 2: Der britische TV-Kommentator Ben Constanduros meldet, dass die Nachwuchsformel 2011 nicht mehr im Rahmenprogramm der WTCC startet – damit wird die F2 sehr wahrscheinlich auch nicht mehr auf Eurosport zu sehen sein. Erstaunlich ist, dass die Trennung angeblich von der F2-Betreiberin Motorsport Vision ausgegangen sein soll – die fühlte sich nämlich von der WTCC stiefmütterlich behandelt, weil in Monza 2011 die Formel Renault 3.5 in deren Rahmenprogramm an den Start gehen wird. Zudem war man wohl bei Eurosport auch mit der Rolle der “zweiten Geige” hinter der WTCC unzufrieden. Im Rahmen welcher Serie die F2 nun im kommenden Jahr an den Start geht, ist bisher unbekannt – und auch, wo und ob man die Rennen im TV sehen kann ist fraglich. Ebenfalls unklar ist zur Stunde, welche Serie nun die WTCC unterstützen soll – angeblich arbeitet man bei Eurosport aber schon an Ersatz. (Vorsicht)

// Turbulente Woche auch bei den Indycars: Tony Kanaan wurde endgültig von Andretti Autosport aus seinem laufenden Vertrag entlassen, und “darf” sich nun bei anderen Teams nach einem Cockpit umsehen. Nur wenige Stunden später gab das Team dann dafür die Verpflichtung von Ryan Hunter-Reay bis 2012 bekannt. Dem Vernehmen nach hat man sich bei Andretti finanziell etwas verrant: Im Vertrauen darauf, dass 7-Eleven als Kanaan-Sponsor erhalten bleibt, hat man angeblich schon direkt nach dem Indy 500 einen zweijährigen Vertrag mit “RHR” unterfertigt – und so die verbleibenden Sponsoren an den Texaner gebunden. Als 7-Eleven dann unerwartet doch absprang, stand das Team mit einem ausfinanzierten Auto und an Hunter-Reay gebundenen Geldgebern da – aber hatte plötzlich kein Geld mehr für Teamleader Kanaan. Verständlich, dass der Brasilianer im Moment nicht so gut auf die Mannschaft zu sprechen sein soll. (Vorsicht)

// Ein Top-Cockpit soll dagegen Graham Rahal ergattert haben – Gerüchte sprechen davon, dass der Jungstar im kommenden Jahr für Chip Ganassi starten wird. Ein Grund zur Besorgnis für Fans von Dario Franchitti und Scott Dixon ist das aber nicht. Denn Rahal bringt über eigene Sponsoren angeblich um die 10 Millionen Dollar mit – genug für ein drittes Ganassi-Auto neben den beiden Stammpiloten. (Vorsicht)

// Ebenfalls der IRL erhalten bleibt Rookie Bertrand Baguette – das hat er zumindest der belgischen Nachrichtenagentur Belga erzählt. Details zu einem konkreten Vertrag mit einem Team sind nicht bekannt. (Vorsicht)

// Das Team von Signature Plus hat derweil bekannt gegeben, dass man 2011 in der F3 Euroseries mit dem aktuellen F3-Cup Vizemeister Daniel Abt an den Start gehen will. Was ja auch dafür sprechen würde, dass das Team 1) davon ausgeht, dass es im kommenden eine F3 Euroeries geben wird, und, dass man 2) dort auch wirklich teilnehmen will. (Vorsicht)

// Zwei Neuigkeiten gibt es in dieser Woche auch von den australischen V8 Supercars:
- Einerseits sind Gerüchte aufgetaucht, wonach BMW daran interssiert sein könnte, ab 2012 in der Serie zu starten. Und zwar dann, wenn das neue Reglement jenem der “neuen” DTM ausreichend ähnlich ist, um mit einem geringfügig umgebauten Auto in beiden Serien antreten zu können.
- Und andererseits gibt es einen Kalender für die Saison 2011. Viele Änderungen sind diesmal nicht dabei – es wird allerdings mit Abu Dhabi nur noch ein Rennen im Nahen Osten geben, Bahrain wurde aus dem Kalender entfernt. Dafür kehrt Barbagallo Raceway nahe Perth zurück. Das ist ein wenig erstaunlich, weil man der Strecke in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen den Rücken gekehrt hatte – die notwendigen Umbauten sollen aber erst 2012 abgeschlossen sein.

1. 12. Februar – Abu Dhabi
2. 20. März – Adelaide
Ohne Punkte: 27. März – Royal Albert Park (F1-Rahmenprogramm)
3. 17. April – Hamilton
4. 8. Mai – Barbagallo
5. 19. Juni – Hidden Valley
6. 10. Juli – Townsville
7. 21. August – Queensland Raceway
8. 18. September – Phillip Island
9. 9. Oktober – Bathurst
10. 23. Oktober –  Surfers Paradise
11. 13. November – Symmons Plains
12. 20. November – Sandown
13. 4. Dezember – Sydney
(Vorsicht)

// LMS: OAK Racing wird für 2011 das offzielle Entwicklunsteam für die Reifen von Dunlop in den LMP-Klassen. GT-Eins berichtet indes auch darüber, dass das Team ab 2011 mit 3,4 Liter Judd Motoren in der LMP1 am Start sein wird. (Flo aus N.)

// Dallara bastelt derweil schon eifirg am neuen Chassis für die Indy Car Series, welche ab 2012 mit einem neuem Chassis antreten will. Zur Zeit konzentriert man sich auf die sogenannte “Safety-Cell(Flo aus N.)

October 09 2010

07:05

V8 Supercars: Das Bathurst 1000

Die Strecke:

Wenn man denkt, man hat alles an kranken Strecken aus Europa und Amerika gesehen, dann sollte man mal nach Australien gucken: Denn dort gibt es den Mount Panorama Circuit. Die (Teilzeitrenn)strecke ist der absolute Wahnsinn und würde so heute auf keinen Fall mehr gebaut werden. Beispiele gefällig: Über die “Hell Corner” kommt man auf die “Mountain Straight”, eine 1 Kilometer lange Gerade, die zuerstmal abfällt – die Strecke hat 174 Meter (!) Höhendifferenz – und an deren Ende man jetzt Auslaufzone erwarten könnte. Diese besteht aus einer Betonwand. Kein Kies, keine Wiese , gefühlte 2 Meter Asphalt. Wer sich hier verbremst, darf sich die Front seines Autos fast immer runderneuern lassen.

Für die anderen Streckenteile zitiere ich aus der sehr schönen letztjährigen Vorschau vom Kollegen Stefan Tegethoff (http://www.racingblog.de/2009/10/09/v8-supercars-bathurst-1000/ ) :

Auf 23 Kurven kommt man bei üblicher Zählweise, und es gibt eben auch das, was man auf modernen Strecke so oft vermisst: klangvolle Namen, die Geschichten erzählen. Die erste Kurve ist die 90°-Links „Hell Corner”, den Berg hinauf durchfährt man unter anderem „The Cutting”, „Reid Park” (benannt nach dem damaligen städtischen Ingenieur Hughie Reid, der dafür Sorge getragen hat, dass die Touristen-Straße auf den Berg so gebaut wurde, dass man dort auch Rennen fahren kann), „Sulman Park” und „McPhillamy Park” (nach der Familie, der mal ein Großteil des Geländes gehört, das heute Park und Rennstrecke beheimatet). Der Gipfel nennt sich „Brock’s Skyline” (ursprünglich nur Skyline, aber man fügte später den Namen des berühmten neunfachen Siegers Peter Brock hinzu), danach geht’s bergab durch die „Esses”, von denen wohl der berühmteste Abschnitt „The Dipper” ist; es folgen „Forrest’s Elbow” (benannt nach einem Motorradfahrer, der sich in dieser Kurve bei einem Sturz den Ellbogen verletzt hat) und die ewig lange „Conrod Straight” (die heißt tatsächlich so, weil da dem Fahrer Frank Kleinig ein Pleuel, also connection rod oder kurz con-rod kaputt gegangen ist).

Seit 1938 werden hier Rennen gefahren und es gab in dieser Zeit nur eine einzige wesentliche Änderung an der Streckenführung. Die Conrod Straight war bis 1986 ganze 2,1 Kilometer lang. Im Jahre 1987 wollte man die neue Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Bathurst fahren lassen. Diese unterstand der FIA, die aber keine Geraden von über 1,5 Kilometern Länge erlaubte, sodass man eine Kurvenkombination einbauen musste: „The Chase” wurde hinzugefügt, bestehend aus einem heute mit 300 km/h gefahrenen Rechtsknick und einer darauf folgenden anspruchsvollen Links-Rechts-Kombination – ein durchaus gelungener Umbau.

„The Chase” ist neben „McPhillamy Park” eine von nur zwei Streckenabschnitten mit ausreichenden Kiesbetten

Diese Streckenbauweise ist natürlich auch verdammt gefährlich. Schwere Unfälle sind bedauerlicherweise bei dem Rennen keine Seltenheit. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man sich das Rennen anguckt, und auf ein Rennen ohne schlimmere Zwischenfälle hoffen. Denn diese provoziert die Strecke durch ihre an einen Berg angelehnte Bauweise und damit schwer einsehbare Kurven und sehr nahe Mauern.

Das Rennen:

Es ist ein Langstreckenrennen über 1000km, daher auch der Name Bathurst 1000, was einer Rundenanzahl von 161 entspricht. Es ist DAS Rennen, des australischen Motorsports, dort unten auch einfach nur bekannt als “The Great Race”, 52 Ausgaben gab es bisher. Das Event findet im Rahmen der australischen V8-Supercars-Meisterschaft statt. Pilotiert werden die 31 Wagen (modifizierte Ford Falcons oder Holden Commoderes) während des Rennens von 2 Piloten.

Die Fahrer:

Sie kommen natürlich hauptsächlich aus der australischen V8-Meisterschaft, aber einige Gaststarter sind auch dabei. Zu den Bekanntesten zählt sicherlich Ryan Briscoe, der ja sonst in der Indycar Series für Roger Penske fährt. Er wird zusammen mit Andrew Thompson für das Bundaberg Red Racing Team an den Start gehen. Das Auto trägt die Nummer 10. Das zweite Auto dieses Teams (#24) wird pilotiert von Fabian Coulthard, der ein Cousin David Coulthards ist und Craig Baird. Craig Bird ist ein sehr erfolgreicher Tourenwagenfahrer in Neu-Seeland und gewann dort unter anderem den Porsche GT3 Cup und die neuseeländische V8-Meisterschaft.

Auch dabei ist David Brabham, dieses Jahr Klassensieger in Le Mans, der es nach seinem letzten Einsatz 2005 wieder versucht. Zusammen mit dem erfahrenen Tourenwagenfahrer Alex Davison wird er das Auto mit der Nummer 4 von IRWIN Racing pilotieren.

Als eines der Favoriten-Autos gilt sicherlich die Startnummer 1 vom Team Vodafone, ein hochkarätig besetztes Fahrzeug: Jamie Whincup, der das Rennen 2006, 2007 und 2008 gewann wird zusammen mit  Steve Owen, der noch keine besonderen Erfolge vorzuweisen hat , versuchen das Rennen ein viertes Mal zu gewinnen. Auf keinen Fall zu unterschätzen ist auch das zweite Vodafone Auto mit der Startnummer #888, pilotiert von Craig Lowndes, 4-maliger Sieger des Rennens. Interessant ist, dass er 3 seiner 4 Siege mit Jamie Whincup zusammen erringen konnte, man sie in diesem Jahr aber in unterschiedlichen Autos fahren lässt. Unterstützt wird Craig Lowndes von Mark Skaife, 5(!)-maligem Sieger des Bathrust 1000. Vom Papier her sicherlich das stärkste Auto.

Nicht zu vergessen sind allerdings auch die 2 Autos vom Team Toll Holden Racing, die die Vorjahressieger, dieses Jahr in getrennten Fahrzeugen beinhalten. Zuerst wäre da die #2, pilotiert von Garth Tander. Der zweite Fahrer ist Cameron McConville, der schon seit vielen Jahren in der V8-Series fährt, die ganz großen Erfolge blieben ihm allerdings bisher verwehrt. Das zweite Auto ist die #22 mit Vorjahressieger WIll Davison. Sein Partner ist David Reynolds, der erst seit letztem Jahr regelmäßig in der V8-Meisterschaft unterwegs ist.

Ebenfalls gut bestetzt ist die Startnummer 5 mit Mark Winterbuttom und Luke Youlden vom Orcon Steel Team. Winterbuttom ist ein erfolgreicher Fahrer in der V8-Meisterschaft. Die letzten 4 Jahre war er immer in den Top 5 der Meisterschaft.

Mein persönliches “Dark Horse” ist die Nummer 55, die von Greg Murphy und Allan Simonsen pilotiert wird. Greg Murphy ist 4-facher Bathrust 1000 Sieger.

Die Übertragung:

MotorsTv überträgt das komplette Event live von 22.00 Uhr bis 9.00 Uhr unserer Zeit. Da der Rennstart erst um 1 unserer Zeit ist (ohne Gewähr !), sieht es so aus als würde man die Rahmenrennen und das Pre-Race Prozedere mit übertragen. Da aber kaum noch jemand MotorsTv empfängt, muss man entweder auf die üblichen Quellen hoffen, oder darauf ,dass das Rennen auf der offiziellen Website http://www.v8supercars.com.au/ gestreamt wird, was allerdings mit etwas Pech “Geoblocking” beinhalten dürfte, das heißt man braucht eventuell eine australische IP…

April 28 2010

08:00

Ferner liefen: Die Newshappen

// In der Reifenfrage für kommendes Jahr herrscht in der Formel 1 offenbar weiter Bewegung. Nachdem beim Rennen in Shanghai bereits bekannt wurde, dass sich neben Michelin auch Avon für den Reifenvertrag 2011 interessiert, scheint sich nun auch Pirelli wieder vorstellen zu können, in die Königsklasse einzusteigen. Bedingung wäre für die Italiener eine Beteiligung der Teams an den Entwicklungskosten. Wer auch immer den Zuschalg erhält: Die Reifen könnten im kommenden Jahr deutlich anders aussehen. Denn sowohl Michelin als auch Pirelli würden statt der derzeit verwendeten 13 Zoll-Felgen gerne seriennähere 18 Zoll-Räder einsetzen.

// Stefan GP hat sich offenbar von der fehlgeschlagenen Bewerbung für diese Saison erholt, und offiziell seine Bewerbung um einen Startplatz für 2011 bekannt gegeben. Und nicht nur das: Wie das serbische Team auf seiner neu designten Website verkündet, plant man auch einen Technologiepark samt F1-tauglicher Rennstrecke in der Nähe von Belgrad aus dem Boden zu stampfen. Wer einen “soft spot” für Underdogs hat, kann auf der Homepage außerdem am “We Want SGP”-Gewinnspiel teilnehmen, bei dem es darum geht, sich mit der entsprechenden Forderung an möglichst ausgefallenen Stellen fotografieren zu lassen.

// 2013 soll das Motorenreglement der Formel Eins verändert werden. Bisher riecht alles nach dem “Weltmotor”, eine 1.5 oder 1.6 Liter Turbomotor der für die nötige Leistung sorgen soll. Nun gibt es aber auch eine Eingabe von einem Projekt namens “Project 1221” eine Gasturbine zulassen zu dürfen. Es wäre nicht das erste Mal, dass man eine Turbine in der F1 einsetzt, allerdings liegt der letzte Versucht schon ein paar Jahre zurück. 1971 versuchte Colin Chapman mit dem Lotus 56B schon mal einen Versuch mit einer Turbine, was aber nicht zum gewünschten Erfolg führte. Schwer vorzustellen, dass die FIA der Eingabe zustimmt, aber der Vorteil der Turbine wäre, dass man mit Biosprit unterwegs sein könnte. Gleichzeitig würde man eine durchaus interessante technische Neuerung einführen.

// Offiziell startet die “Silly Season” in der F1 ja erst ab Monaco, aber es ist auch nach vier Rennen schon ne Menge los. Gerüchten zufolge soll sich Sauber nach einem “Pay Driver” umsehen. Namen werden da einige genannt, aber Sinn macht das nicht. Peter Sauber hat die nach eigenen Angaben die Saison 2010 durch finanziert, braucht also eher mal ein gutes Ergebnis, denn einen neuen Piloten. Bei Ferrari hieß es, dass Massa kurz vor einer Vertragsverlängerung stand, aber das scheint bei weitem nicht sicher zu sein. Luca di Montezemolo, nach seinem Rücktritt als Chef von Fiat mit deutlich mehr Zeit ausgestattet und sowieso heimlicher Teamchef von Ferrari (offiziell sitzt er nur im Aufsichtsrat), hat die Woche deutlich gemacht, das man alle Möglichkeiten auslotet, um Valentino Rossi in einen Ferrari setzen.

// Neue Spekulationen gibt es auch um die Zukunft des GP der USA: Angeblich soll Bernie Ecclestone daran interessiert sein, auf kurze Sicht mit der Formel 1 nach Indianapolis zurückzukehren, um später an den Meadowlands Komplex in New Jersey (mit Blick auf die Skyline von New York) zu übersiedeln. Die CART hat dort mal in den späten 80er-Jahren zwei ziemlich erfolglose Rennen veranstaltet – seitdem wurde das Gebiet aber von der Entertainment-Industrie besser erschlossen, so dass die Erfolgsaussichten diesmal etwas rosiger aussehen könnten.

// Die Veranstalter des “Super Carnivale” in Surfers Paradise haben neue Details zum für Oktober geplanten Rennen bekannt gegeben. Statt wie früher “große” Serien wie die Indycars oder die A1GP an die Goldküste zu locken, fährt man 2010 zwei 300km-Rennen mit den heimischen V8 Suprcars. International wird es trotzdem zugehen: Denn die Fahrer müssen sich die Cockpits in beiden Rennen mit bekannten Piloten aus anderen Rennserien teilen. Vergangene Woche wurden 18 Fahrer bekannt gegeben, die bereits zugesagt haben – und das Feld ist durchaus beeindruckend. Die IRL entsendet etwas gleich eine ganze Delegation nach Down Under, fix sind bereits Scott Dixon, Dario Franchitti, Will Power und Alex Tagliani. Auch sonst sind viele bekannte Namen dabei, zum Beispiel Jacques Villeneuve, Heinz-Harald Frentzen, Fabrizio Giovanardi, Yvan Muller, Alain Menu, Mika Salo und Sebastian Bourdais.

// Zwei zusätzliche Titel können die Piloten in der IRL schon in dieser Saison gewinnen. Wie die Rennserie gestern bekannt gab, werden zusätzlich zum Gesamt-Meistertitel auch Trophäen für den besten Oval- und Rundkurspiloten vergeben. Die beiden Trophies sollen nach Legenden des Sports benannt werden – welche Persönlichkeiten das genau sein werden, können die Fans im Mai und Juni auf indycar.com bestimmen. Die jeweiligen Titelentscheidungen fallen am 22. August in Sears Point und am 19. September in Motegi. Das Finale in Homestead soll so für den Gesamt-Champion reserviert bleiben. Sinn der Übung ist es unter anderem, sparsame Sponsoren dazu zu überreden, Teams zumindest eine halbe Saison zu finanzieren. Ob das unbedingt für vollere Starterfelder auf den Rundstrecken sorgen wird, wenn das “Kronjuwel” Indy 500 doch zur Ovalwertung zählt, bleibt dahingestellt.

// Das Oval des Daytona Speedway bekommt eine neue Asphaltdecke. Nachdem beim letzten Daytona 500 der Asphalt in Turn 1/2 bröckelte, war schon abzusehen, dass der seit 1978 (!) befahrene Asphalt nicht mehr länger nutzbar sein würde. Eine Renovierung der Strecke ist allerdings umstritten. Daytona lebt unter anderem von den Bodenwellen, die die Strecke schwer zu fahren machen. Nimmt man die weg, hat man ein zweites Talladega, was auch keiner so wirklich möchte. Man versucht jetzt die Wellen bei der Renovierung irgendwie drin zu lassen, was aber schwer zu machen sein wird. Offenbar kommt man aber um eine Neuasphaltierung nicht mehr drum herum, weil der nächste Winter den alten Asphalt endgültig zerbröseln wird.

// In der WTCC hofft man nun doch wieder auf eine Rückkehr von Lada noch in dieser Saison. Nachdem es einige Zeit so ausgesehen hatte, als habe der russische Hersteller der Tourenwagen WM endgültig “Doswidanja” gesagt, spricht WTCC-Promoter Marcelo Lotti nun davon, dass eine Rückkehr bereits ab Beginn der europäischen Saison in Monza möglich sei. In dieser Woche soll bei Beratungen des Lada Vorstandes mit Lotti Klarheit über ein mögliches Comeback geschaffen werden.

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April 21 2010

10:00

Ferner liefen: Die Newshappen

// Zur Bewerbung um den 13. Formel 1 Startplatz für 2011 hat sich jetzt auch Prodrive zu Wort gemeldet – und einen Einstieg in die Königsklasse ausgeschlossen. Teamchef David Richards bezweifelt in der Presseaussendung, dass man derzeit genug Sponsorengelder auftreiben könne, um in der Königsklasse auch erfolgreich zu sein. Langweilig wird es für die die Briten trotzdem nicht: Zusätzlich zu den bestehenden Verpflichtungen in der V8 Supercar Series und bei den Sportwagen bereitet man für das kommende Jahr den Einstieg in die WRC vor. Lola hat ebenfalls schon abgesagt.

// Bestätigt hat Bernie Ecclestone nach einem Besuch vor Ort den Grand Prix von Südkorea 2010. 2011 wird es dann aller Voraussicht nach erstmals 20 Rennen geben, da für den neuen Grand Prix von Indien keine der existierenden Veranstaltungen gestrichen werden soll. Für die fernere Zukunft ist wohl auch eine weitere Ausdehnung des Kalenders auf bis zu 25 Rennen angedacht – mal sehen, was die Teams dazu sagen.

// Für Staunen sorgt in diesem Zusammenhang der Besuch des ehemaligen Indycar Chefs Tony George beim Rennen in Shanghai. Mögliche Erklärung: George hat sich als Besitzer des Indianapolis Speedway beim Vertragsabschluss mit Bernie wohl auch die Rechte an der Ausrichtung aller Veranstaltungen mit dem klingenden Titel “The United States Grand Prix at …” gesichert. Er könnte jetzt also als Veranstalter des von den Herstellern so heftig geforderten Rennens in den USA auftreten – oder müsste zumindest die Rechte an einen neuen Ausrichter verkaufen. Wo dieses Rennen stattfinden könnte, ist aber weiter unklar. Bernie Ecclestone scheint sich einen Austragungsort in der Nähe von New York zu wünschen.

// Eine Entscheidung drängt schön langsam auch in der Reifenfrage für das kommende Jahr. Autosport will erfahren haben, dass sich die Teams auf einen Deal mit Michelin geeinigt haben. Bernie Ecclestone scheint aber eine andere Variante zu bevorzugen – und zwar mit Überraschungskandidat Cooper/Avon. Eine Entscheidung soll bis zum GP von Barcelona in drei Wochen fallen – es wäre aber auch nicht das erste Mal, dass eine Deadline in der Reifenfrage versteicht.

// Die Vulkanansche macht auch dem Rennsport zu schaffen: Die MotoGP musste ihr Rennen in Japan, das für dieses Wochenende geplant war bereits verschieben. Auch die GT1 hängt derzeit in Abu Dhabi fest, die Zeit bis zum Rennen in Silverstone in eineinhalb Wochen könnte knapp werden. Gerede gab es auch die Formel 1, die in den nächsten drei Wochen Personal und Equipment nach Spanien transportieren muss. Bernie Eccelstone macht sich allerdings keine Sorgen, und hat erklärt, dass das Material notfalls auch rechtzeitig via Schiff nach Barcelona transportiert werden könnte. Knapp werden könnte die Zeit allerdings trotzdem: Und zwar für jene Teams, die für Barcelona größere Updates am Auto geplant hatten.

// Kasey Kahne wird ab 2012 für Hendrick Motorsports an den Start gehen und dort Mark Martin ersetzen. Sein Vertrag läuft bis 2015. Wo er derweil die 2011er Saison bestreiten wird, ist noch nicht ganz entschieden, allerdings ist es wahrscheinlich, dass Stewart Haas Racing, die Hendrick Chassis und Motoren verwenden  für Kahne ein drittes Auto zur Verfügung stellen.

// Die NASCAR erhöht den Druck auf FOX in Sachen Internetstreaming. Sehr deutlich hat man in einer Pressemitteilung klar gemacht, dass man den Fans schon gerne mehr im Netz anbieten würde, aber FOX alle Anfragen blockiert. Das ist in zweierlei Hinsicht interessant. Zum einen ist es ungewöhnlich, dass die NASCAR einen Vertragspartner derartig offen angeht, zum anderen bezieht man die Kritik ausschließlich auf FOX. Das nährt die Hoffnung, dass man nach dem Ablauf der FOX-Übertragungen evtl. einen eigenen Stream auf anbieten will, bzw. dass ESPN, die ab dem Sommer übertragen, mit der Übertragung um Netz keine Probleme hat.

// Paul Tracy wird beim Indy 500 in diesem Jahr für KV Racing starten. Von den vermuteten weiteren Rennen (Toronto und Edmonton) war bei der Bekanntgabe dieses Engegements nicht die Rede.

// Eurosport hat bestätigt, dass man die gesamten 24 Stunden von Le Mans live und in HD übertragen wird.

// Live-Motorsport wird es in dieser Saison auch bei Motorvision TV geben: Wie gestern bekannt wurde, hat sich der Sender, der über das “sky Welt”-Paket zu empfangen ist, die Rechte an allen Rennen der Seat Leon Supercopa und des Porsche Carrera Cups gesichert. Damit ist das DTM-Wochenende auf insgesamt vier verschiedene Sender verteilt: Die DTM selbst läuft im Ersten, die F3 Euro bei n-tv, der Scirocco R-Cup (zeitversetzt) bei Sport 1 und der Rest bei Motorvision.

// Der Focus wird schön langsam zur Motorsport-Postille. Nachdem vergangene Woche von den angeblichen Problemen bei der F1-Strecke in Korea berichtet wurde, meldet das Magazin diese Woche, dass BMW offenbar vor einem Einstieg in die DTM steht – und zwar schon 2011.

// Das DTM-Finale in Shanghai wurde derweil von Ende Oktober in den November verschoben – offenbar wäre sonst die Zeit für den Transport zu knapp geworden. Eine völlige Absage des Rennens hat ITR-Chef Hans-Werne aufrecht aber gegenüber motorsport-total.de ausgeschlossen.

// In Australien nimmt derweil auch das heurige Rennen in Surfers Paradise langsam Gestalt an. Nach dem Wegfall der Indycars und dem Ende der A1GP wird das Event in diesem Jahr unter dem Titel “Super Carnivale” als Endurance-Rennen der heimischen V8 Supercars ausgetragen. Der Clou dabei: Jeder der australischen V8-Fahrer muss sich das Auto mit einem “internationalen” Piloten teilen. Und da sind einege bekannte Namen dabei – fix zugesagt haben bisher schon Heinz-Harald Frentzen, Sebastian Bourdais, Tiago Monteiro, Gianni Morbidelli und Scott Pruett. Angeblich auch dabei: Jacques Villeneuve, Jan Magnussen und Chrisitan Fittipaldi.

// Das Feld in der AutoGP, der Nachfolgeserie der Euro 3000 füllt sich weiter: Duncan Tappy wird bei der Premiere am kommenden Wochenende in Brno für DAMS starten, Giorgio Pantano für Super Nova und Luca Filippi für Euronova.

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