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06:00

ALMS & Grand-Am: Rückblick Road America

Auf der Road America gab es am vergangenen Wochenende zwei neue Siegerteams: die SRT Viper konnte erstmals die GT-Klasse der ALMS gewinnen und in der Grand-Am konnte Brendon Hartley mit dem Co-Piloten Scott Mayer seinen ersten Sportprototypen-Sieg holen.

Doch bevor ich zu den einzelnen Rennen komme, kurz noch einmal zur United Sports Car Series, in der ab 2014 diese beiden Serien aufgehen werden. Denn nach wie vor fehlen Details zur Einstufung von LMP2, Daytona Prototypes und Delta Wing, die in einer Klasse zusammengefasst werden. Das Wochenende in Elkhart Lake bot die Möglichkeit, Vergleichsdaten und -zeiten zu sammeln. Hier einmal die Bestzeiten der drei Fahrzeugtypen, die zukünftig in der Top-Klasse der USCR gegeneinander antreten sollen (mit *) sowie auch der anderen Klassen, die wir im kommenden Jahr wiedersehen werden:

Klasse: Pole-Runde / Schnellste Rennrunde
* LMP2: 1:54.806 / 1:57.116
* DP: 2:00.028 / 2:01.252
* Delta Wing: 1:55.362 / 1:58.635
LMPC: 1:57.630 / 1:59.086
GT (ALMS): 2:03.410 / 2:05.990
GT (Grand-Am): 2:11.183 / 2:10.242

Es zeigt sich, dass die Daytona Prototypes nicht nur deutlich langsamer sind als die LMP2-Boliden – über fünf Sekunden! – sondern auch als der Delta Wing (der aber in diesem Jahr auch als LMP1 eingestuft ist, aber Zeiten unterhalb des LMP2-Niveaus fährt) und vor allem auch langsamer als die LMP Challenge-Klasse, die 2014 unverändert als separate Klasse unterhalb der Prototypen-Klasse fortgeführt werden soll. Knapp 2,5 Sekunden fehlen den DPs auf die Einheitsautos von Oreca mit Chevrolet-Motor, das heißt, sie müssen dringend schneller werden.

Denn nur drei Sekunden langsamer als die DPs sind die GTE-Fahrzeuge der ALMS, die auf jeden Fall unverändert antreten sollen. Hiervon müssten sich die Prototypen eigentlich deutlicher abheben. Möglicherweise ist der Delta Wing der geeignetste Maßstab, an den die anderen angepasst werden können. Seine Performance bewegt sich zwischen LMP2 und DP und der Top-Speed liegt über dem der LMP2, die Kurvengeschwindigkeit ist etwas geringer – die mehrfach gerüchtelte Variante, dass LMP2s zum Einsatz eines Low Downforce-Bodykits verpflichtet werden könnten, würde in diese Richtung führen. Doch noch steht nichts fest und selbst wenn eine Ziel-Zeit gefunden ist, bleibt die Frage, wie man die verschiedenen Wagen so auf diese Rundenzeit bringt, dass es auch auf verschiedenen Streckentypen funktioniert.

(PRO)
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