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October 29 2013

14:53

September 17 2013

13:00

DTM – Oschersleben 2013

Spengler verliert an diesem Wochenende die letzte Chance auf die Titelverteidigung und Farfus setzt alles daran Rockenfeller noch ein paar Steine auf den weg zur Meisterschaft zu werfen.

P90133495_highResIm Qualifying war für den Titelfavoriten Rockenfeller nur Platz 3 machbar und sein neuerdings ärgster Herausforderer Farfus startet nicht nur auf Platz 2, sondern kann sich auch direkt am Start auf den ersten Platz vorkämpfen. In der ersten Kurve geht der Brasilianer an Green vorbei. Spengler, der wegen falscher Reifenwahl im Qualifying um 5 Plätze zurückversetzt wurde (eigentlich hatte er die Pole), schnappt sich bereits in der ersten Runde Rockenfeller und damit Platz 3. Währenddessen muss Tomzcyk wegen Frühstarts die Box ansteuern. Ihm verhagelt das kräftig das Rennen, er spielt heute praktisch keine Rolle und wird letztlich auf P20 gewertet, eine Saison zum Abschreiben für den Champ von 2011 dieses Jahr das Pech gepachtet hat und im Gesamtklassement nur auf Platz 15 geführt wird.

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Wie schon das ganze Jahr gibt es erneut eine Gruppe von Fahrern, die so früh wie möglich zum ersten Pflichtstopp antritt. Fast ein Drittel des Feldes, unter Ihnen Rockenfeller, Paffett und Glock. Glock kommt sogar schon zwei Runden später zum zweiten Pflichtstopp und versucht das Rennen ohne weiteren Besuch in der Box zu beenden.Mutig, denn prognostiziert ist die Haltbarkeit der Reifen mit rund 35 Runden.

Bei Runde 17 hat das ganze Feld bis auf die Top 7 den ersten Stopp hinter sich und an der Spitze können sich Farfus und Green langsam etwas absetzen. Relativ unauffällig fuhr Molina in den letzten Runden auf Platz 3 vor. Dominiert wird dieses Rennen deutlich von BMW und vor allem Audi. Der schnellste Mercedes, gesteuert von Gary Paffett, liegt gerade mal auf Platz 10. Die Taktik sich dieses Jahr auf nur 6 Einsatzfahrzeuge zu konzentrieren zahlt sich für Mercedes nicht aus. Anders als BMW die letztes Jahr die Markenwertung mit nur 6 Fahrzeugen für sich zu entscheiden, liegt Mercedes abgeschlagen auf dem 3. Platz der Gesamtwertung

Nach 21 Runden kommt Farfus zu seinem ersten Stopp und Green übernimmt vorerst die Führung. Farfus kommt knapp vor Rockenfeller wieder auf die Strecke, dieses Wochenende hat die Taktik der Frühstopper also nicht so ganz funktioniert. Nach etwas mehr als der Hälfte des Rennens stopp Green zum ersten Mal. Obwohl sein Team einen der schnellsten Stopps hinlegt, (der Stopp von Farfus war eher mittelprächtig) geht Farfus an Green vorbei und auch Albuquerque kann vorerst vor Green bleiben. Albuquerque sammelt heute seine ersten Punkte in dieser Saison und derer gleich 12, da er auf Platz 4 in Ziel kommen wird.

Eine Runde nach Green kommt Farfus bereits zum zweiten Mal, wodurch er zwar die Führung erneut abgeben muss, doch alles in allem scheint er auf der besseren Taktik zu sein. In Runde 33. gelingt es Timo Scheider, auch er hat eine bisher enttäuschende Saison hinter sich, kurzzeitig auf Platz 2 vorzufahren, er kommt am Ende auf P5 ins Ziel, was leider auch sein bisher bester Zieleinlauf in diesem Jahr ist, ihm ergeht es dies Jahr ähnlich wie Tomzcyk.

Um Runde 38 geraten die beiden Canadier im Feld aneinander. Wickens versucht mit einem harten Manöver Spengler zu überholen, was ihm zuerst nicht gelingt, klappt aber eine Runde Später. Wickens drückt sich nicht, ohne beulen zu hinterlassen an Spengler vorbei. Mit einer gehörigen Ladung Wut im Bauch schießt Spengler wenige Runden später den Mercedes von Wickens ins Kiesbett. Beide Wagen werden bei dieser unnötigen Aktion stark beschädigt. Wickens schleppt seinen Mercedes in die Box, währen Spengler spektakulär seine Motorhaube verliert. Für beide bedeutet es das Ende des Rennens, für Spengler gleichzeitig das Ende der Titelverteidigung. Die Rennleitung versetzt ihn zugleich für das nächste Rennen um zwei Plätze zurück.

An der Spitze führt mittlerweile wieder Farfus, diesmal jedoch vor Rockenfeller auf Platz 2 und Green auf P3. Alle Fahrer haben mittlerweile ihre Stopps hinter sich gebracht. Bemerkenswert an dieser Stelle, alle 8 Audi befinden sich in der Top 10, durchbrochen wird die Audifront nur von Farfus an der Spitze und Paffett auf P6.

Zum Ende hin entwickelt sich noch ein kurzer Fight zwischen Wittmann, Wehrlein und Werner. Den harten aber fairen Kampf, kann Newcomer Wehrlein für sich entscheiden. An der Spitze tut sich nichts mehr, Farfus siegt vor Rockenfeller und Green.

Rennergebnis
1. Farfus
2. Rockenfeller
3. Green
4. Albuquerque
5. Scheider
6. Paffett
7. Ekström
8. Molina
9. Tambay
10. Mortara
11. Wehrlein
12. Wittmann
13. Werner
14. Merhi
15. Glock
16. Hand
17. Juncadella
18. Vietoris
19. Priaulx
20. Tomczyk
DNF Spengler
DNF Wickens

Gesamtwertungen nach 8/10 Rennen
1. Rockenfeller 124 Punkte
2. Farfus 91
3. Vietoris 71
4. Wickens 70
5. Spengler 67
6. Paffett 65
7. Ekström 44
8. Wittmann 39
9. Green 35
10. Werner 26
11. Hand 26
11. Tambay 22
13. Scheider 22
14. Juncadella 20
15. Glock 15
16. Albuquerque 12
17. Tomczyk 10
18. Merhi 8
19. Molina 8
20. Mortara 3
21. Wehrlein 3
22. Priaulx 2

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July 17 2013

07:59

DTM – Norisring – Rennbericht

Motorsports / DTM 2013, 5. Rennen NorisringMercedes kann den Schwung des letzten Rennens mitnehmen und stellt Robert Wickens auf die Pole, Spengler sichert sich P2 vor dem zweiten Mercedes mit Gary Paffett am Steuer. Der Start geht verhältnismäßig gesittet vonstatten, Wickens und Spengler bleiben vorn, nur Paffett verliert ein paar Plätze. Wie sich in den Startwiederholungen zeigt, legt der Brite einen Frühstart hin sein Versuch dies zu korrigieren führt zu seinem Platzverlust, doch wie nicht anders zu erwarten kassiert er wenige Runden später eine Durchfahrtstrafe.

ZF Race Reporter_Online-Banner

Schlimmer erwischt es Timo Scheider, sein Audi kommt beim Start nicht vom Fleck, er rollt zwar noch an, aber weiter als bis zum Ende der Boxengasse kommt er nicht. Dieser erneute Ausfall durch einen technischen Defekt führt zu einem emotionalen Ausbruch von Scheider, als er schließlich zu Fuß in seiner Box ankommt.

Einmal mehr sehen wir sehr frühe erste Stopps, schon um Runde 5 (von 83 Runden) kommen die ersten Fahrzeuge zu Pflichtstopp Nummer Eins. Unter Ihnen Jungstar Pascal Wehrlein, der nach einem super Start bis auf Platz 3 vorfahren konnte. Sein Team hat Probleme beim Wechsel des rechten Vorderrads, als Konsequenz kommt, er direkt hinter zwei Fahrzeugen wieder auf die Strecke und kann dadurch den Vorteil der freien Strecke nicht nutze. Er fällt schließlich, soweit zurück das Er in der 65. Runde schließlich sogar ganz aufgibt.

Während Spengler langsam Wickens unter druck setzen kann fährt Tomczyk in die Wand und bekommt gleich noch eine von Juncadella mit, dies bedeutet das Aus für Tomczyk und eine Gelbphase für den Rest des Feldes. Viele Fahrer nutzen diese Gelbphase bereits für ihren zweiten Stopp, einige der Teams sind darauf aber so spontan nicht vorbereitet, was zu ziemlichen Chaos in der Boxengasse führt. Aufgrund der frühen ersten Stopps (um Runde 5-6) und der ebenfalls recht führen zweiten Stopps rund 10 Runden später, haben einige Fahrer nun bereits nach 15 Runden ihre beiden Pflichtstopps hinter sich. Unter Ihnen Jamie Green, Mike Rockenfeller und Gary Paffett. Um diese Fahrer bildet sich das Verfolgerfeld und mit Ihnen das Zünglein an der Waage, wie sich später zeigt.

Beim Restart führt nun Eduardo Mortara vor Wickens, Spengler und Ekström das Feld. Ekström sieht seine Chance und drückt sich in einem harten aber grad noch als fair zu bezeichnendem Manöver an Spengler vorbei und schnappt sich wenig später in einem sehr sauberen Manöver auch Wickens.

Nach rund 30 Runden führt Rockenfeller nun die Verfolgergruppe an. Rockenfeller ist mit den weicheren Optionreifen unterwegs, Paffett hinter ihm hat die Harten drauf. Insgesamt müssen die Fahrer, wenn die Taktik aufgehen soll, fast 70 Runden mit einem Satz auskommen. Hier ist also Paffett deutlich im Vorteil, zumal seine harten Reifen nicht merklich langsamer zu seien scheinen als Rockenfellers Options.

Nun beginnt die Aufholjagd der Verfolgergruppe und die Rennleitung zückt einmal mehr ihr vermutlich umstrittenstes Mittel, um den Verfolgern zu helfen, die blauen Flaggen. Hier wird den Verfolgern also gnadenlos das Feld freigeräumt, damit sie auf die Spitzengruppe aufholen können. Meine Meinung zu dem Thema ist eigentlich ganz einfach, wenn der Vordermann zu schnell ist um ihn aus eigener Kraft oder gar mit Hilfe von DRS überholen zu können, dann ist er wohl zurecht mein Vordermann … Ein Renneingriff mit Blauen Flaggen für direkt hintereinander platzierte Fahrzeuge finde ich nicht richtig, ich will Überholmanöver sehen und keine blauen Flaggen. Dieses Vorgehen führt dann sogar zu solch absurden Funksprüchen wie von Paffett, der mehrmals per Funk fordert das blaue Flaggen geschwenkt werden anstatt, dass er seine Gegner selbst angreift. Auch im weiteren Verlauf des Rennens sieht man immer wieder die Einblendung „Blue Flagg..“ Das ist mir so extrem in dieser Saison bisher nicht aufgefallen, gefühlt jede Runde sieht man diese Einblendung.

In Runde 65 kann schließlich Ekström die Führung übernehmen, um sie bis zum Ende behalten zu können, braucht er für seinen noch ausstehenden zweiten Pflichtstopp mindestens 30 Sekunden Vorsprung auf die Verfolgergruppe, mittlerweile angeführt von Gary Paffet. Weiter hinten geben Green und Wehrlein ihr Rennen auf. Eine interessante Teamtaktik fährt nun Audi auf. Um Ekström zu helfen seinen Vorsprung auszubauen, lässt sich der bereits überrundete Miguel Molina so weit zurückfallen, dass Ekström bis auf 2 Sekunden an ihn herankommt und damit im DRS Fenster landet.

In Runde 77 geht der zweitplatzierte Eduardo Mortara an die Box, mit einem perfekten Stopp könnte auch er seinen zweiten Platz vor dem heraneilenden Paffett halten. Doch sein Team verpatz den Stopp und braucht rund 1,5 Sekunden zu lang. Er kommt somit direkt neben Paffett wieder auf die Strecke. Paffett kann Platz zwei übernehmen, wird aber nun seinerseits von Mortara attackiert. Paffetts Reifen haben nun schon ca. 60 Runden auf dem Buckel, Mortaras sind frisch. Als Nächstes geht Ekström in die Box, bei ihm klappt der Stopp perfekt, gefahrlos kann er Platz 1 vor Paffett halten.

Zwei Runden vor Rennende kommt es zum Showdown zwischen Paffett und Mortara. Mortara fährt Paffett in der Anbremszone zur Spitzkehre ins Heck. In einem späteren Interview mit Ekström erfährt man, dass Mortara wohl schon das ganze Rennen Probleme mit den Bremsen hatte. Mortara kann sogar trotz seiner zerstörten Front den Platz auf Paffett gutmachen, Paffett jedoch muss an der Spitzkehre die Strecke verlassen und Vietoris schlüpft als unbeteiligter Dritter durch. Sofort setzt Paffett zur Attacke auf Mortara an. In einem offensichtlich unüberlegten und emotionsgeladenem Manöver zeig Paffett dann auch tatsächlich neben Mortara und ist eigentlich schon vorbei, als Paffett statt weiter geradeaus zu fahren die Strecke für Mortara zumacht und ihn gegen die Wand drückt. Dieser unnötige Racheakt führt jedoch dazu, dass sich der Mercedes von Paffett vor Mortara querstellt, das Aus für beide Fahrer.

Ekström fährt nun seinem ungefährdetem ersten Sieg auf den Norisring entgegen, ein schönes Geburtstagsgeschenk für Ekström und bis zu diesem Moment wohl verdient.

Obwohl das Rennen nun beendet war, kam die Aktion die Ekström das Rennen kosten sollte, wenige Minuten Später im Park Ferme:

Ich denke ich bin nicht der Einzige, der kaum glauben konnte, was er da sah, für mich sieht das nicht nach einer Aktion ala „dem armen Kerl ist warm, schütten wir ihm etwas Wasser über den Kopf“ aus. Ich weiß nicht, wie sich Audi da rausargumentieren will, dennoch hat man erst mal Widerspruch gegen die Disqualifikation eingelegt. Ich bin wirklich gespant auf die Argumentation…

 

Motorsports / DTM 2013, 5. Rennen Norisring P90128226_highRes Motorsports / DTM 2013, 5. Rennen Norisring Motorsports / DTM 2013, 5. Rennen Norisring Motorsports / DTM: german touring cars championship 2013, 5. Race at Nuernberg, Norisring Motorsports / DTM: german touring cars championship 2013, 5. Race at Nuernberg, Norisring Motorsports / DTM 2013, 5. Rennen Norisring Motorsports / DTM: german touring cars championship 2013, 5. Race at Nuernberg, Norisring Motorsports / DTM 2013, 5. Rennen Norisring Motorsports / DTM 2013, 5. Rennen Norisring P90128215_highRes Motorsports / DTM: german touring cars championship 2013, 5. Race at Nuernberg, Norisring Motorsports / DTM: german touring cars championship 2013, 5. Race at Nuernberg, Norisring P90128292_highRes Motorsports / DTM: german touring cars championship 2013, 5. Race at Nuernberg, Norisring

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April 02 2013

12:27

DTM: Der ZF Race-Reporter 2013

Wie schon im letzten Jahr, haben die ZF und das Racingblog eine Kooperation geschlossen. Es geht auch 2013 wieder um den “Race Reporter” und als Leser des Racingblogs kann man mit ein wenig Glück hinter einen Blick hinter die Kulissen werfen.

ZF Race Reporter Online Banner DTM: Der ZF Race Reporter 2013
Kleines Zitat aus dem Pressemitteilung von ZF, die die Sache erklärt.

“Die ZF Race Reporter sind zurück und erobern zusammen mit Moderatorin Jenna 2013 bereits zum zweiten Mal die deutschen
Rennstrecken. In diesem Jahr erweitert die ZF die Aktion zudem um die Formula Student Germany am Hockenheimring. Mit dem Einsatz des ZF Race Reporter Teams sowie seinem Sponsoring-Engagement im Rahmen des internationalen Design-Wettbewerbs für Nachwuchs-Ingenieure bestärkt ZF seine Position im Motorsport und konzentriert sich neben Rennsportbegeisterten auch auf die Experten von morgen.

Als ZF Race Reporter kann sich jeder Motorsport-Begeisterte auf zf.com/motorsport mit seiner ganz persönlichen Fan-Frage zum Motorsport und einem Foto von sich bewerben. Die ZF-Jury kürt aus allen eingegangenen Bewerbungen diejenige mit der interessantesten Frage zum nächsten ZF Race Reporter. Beim nächsten Rennen stellt der glückliche Gewinner dann direkt an der Rennstrecke seine Fan-Frage an einen Motorsport-Experten. Am Ende der Saison können Freunde und Fans der ZF Race Reporter dann für ihren Favoriten mit abstimmen und ihn auf dem Weg zum „Besten ZF Race Reporter 2013“ unterstützen. Dieser gewinnt zusammen mit einem der Abstimmenden ein unvergessliches Motorsport-Erlebnis.”

Da ich im letzten Jahr selber zwei Mal das “Race-Reporter” Team begleitet habe, kann ich versprechen, dass es wirklich toll ist. Man bekommt einen Backstagepass, kann die Hospitality der Teams besuchen, besucht die Boxen und die Teams und trifft zum Interview Fahrer und andere Verantwortliche. Und dafür hat man ein ganzes Wochenende Zeit.

Weitere Infos gibt es auch auf Facebook und YouTube.

 DTM: Der ZF Race Reporter 2013

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