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August 12 2010

07:02

F3 Euro Serie: Das Aus für die Serie?

Sie war lange das Aushängeschild des deutschen Motorsports. Wer hier Meister wurde, der konnte es weit bringen. Jetzt ist die Serie so gut wie tot.

Ryan Briscoe, Jamie Green, Lewis Hamilton, Paul di Resta, Romain Grosjean, Nico Hülkenberg und Jules Bianchi. Das sind die Namen der Meister, die die F3 Euro Serie seit 2003 hervor gebracht hat. Es finden sich noch viele anderen Namen in den alten Starterlisten, darunter Robert Kubica, Nico Rosberg oder Sebastian Vettel. Die aus der deutschen und französischen F3 Serie hervorgegangene Euro Serie hatte sich Windeseile ganz als Nachwuchsserie Nummer 1 platziert. Wer auch nur in die Nähe der Formel Eins wollte, der musste die Serie gewinnen. Wer regelmäßig nicht aufs Podium kam, der konnte gleich nach Hause gehen. 2008 hatte die Serie sage und schreibe 10 feste Teams und 30 Fahrer aus 14 Nationen kamen in die Wertung. In diesem Jahr bekommt man mit Mühe und Not gerade mal 10 bis 14 Fahrer pro Rennen zusammen. Und die Teams überlegen laut, in die britische F3 Serie zu wechseln. Was ist da passiert?

Fast hätte es die F3 Serie geschafft. Bis 2008 hatte sie den Markt im Griff. Wer wollte schon in der spanischen, italienischen oder britischen F3 unterwegs sein, wenn sich die internationale Aufmerksamkeit allein auf die F3 Euro Serie konzentrierte? Für einen Moment sah es so aus, als könnte die Euro Serie, die vom DMSB veranstaltet und von der ITR mit vermarktet wird, alle anderen Serien verdrängen. Und doch brach 2010 alles zusammen. Die Gründe dafür sind vielfältig:

1. Konkurrenz
Es gibt eine wahre Flut von Nachwuchsserien. Renault erlaubt sich den Luxus einer zweistufigen Serie (World Series by Renault in zwei Klassen), dann gibt es die britische F3, Formel 2 und die GP3. Ein kurzer Blick auf die Serien:

- Die britische F3 hat, trotz aller Vermarktungsprobleme, und obwohl sie kaum im Fernsehen läuft, durchgehalten und der britische Motorsport gilt noch immer als “die” Schule für Nachwuchspiloten. Man hat vorne ein schmales Starterfeld, füllt aber mit der “National Class” auf, eine Nachwuchsserie in der F3. Allerdings – meist kommt nur der Meister weiter. Weiterer Nachteil: Man fährt bis auf Spa und Hockenheim nur in England.

- Die WSbR lebt allein von der Unterstützung durch Renault, hat sich aber, auch dank des guten TV-Deals mit Eurosport, gut etabliert. Die Fahrer werden gezielt an die GP2 herangeführt, viele wechseln oft zwischen der WSbR und der GP3 hin und her. Man befährt viele Formel Eins Strecken.

- Die Formel 2 ist eine Idee von Max Mosley, der eine billige Einstiegsserie haben wollte. Vermutlich hat er sich an seine eigene Zeit als Teambesitzer (March) erinnert. Die Serie ist wirklich billig (250.000 Euro/Saison), hat aber das Problem, dass sie als unfallträchtig gilt (Henry Surtees) und bis jetzt noch keinen “echten” Neuling hervor gebracht. Der letztjährigee Meister, Andy Soucek, geht nicht mehr als “Rookie” durch. Dieses Jahr sieht es mit Dean Stoneman und Joylen Palmer besser aus. Weiterer Vorteil: Man fährt parallel zu WTCC.

- Die GP3 ist eine Kopfgeburt von Bernie Ecclestone, der der von der FIA kontrollierten Formel 2 etwas entgegensetzen wollte. Die erste Saison läuft auch, trotz der Anbindung an die Formel 1, etwas schleppend, weil sie faktisch kaum im Fernsehen zu sehen ist.

Gegen alle diese Serie muss die Euro Serie ankommen. Der Start im Rahmen der DTM ist sicher nicht schlecht, aber die Serie leidet zum einen unter der fehlenden Internationalität der DTM. Im Grunde ist sie eine kleine deutsche Serie, die nicht mehr und nicht weniger international ist, als die britische F3. Dagegen sind die F2, die WSbR und die GP3 auf deutlich anderen Kursen unterwegs.

2. Vermarktung

Wieder der Vergleich:

- Die britische F3 wird miserabel vermarktet. Sie findet im Rahmen der British GT statt, eine Serie, die zum Beispiel der ADAC GT Masters nicht im entferntesten das Wasser reichen kann. Selbst die Dutch Supercar oder die BelCar scheinen erfolgreicher zu sein. Auch wird sie nicht live im Fernsehen übertragen, es gibt nur Aufzeichnungen auf MotorsTV. Dennoch parkt zum Beispiel Red Bull mindestens einen Fahrer weiterhin in England. Eine Vermarktung im social media Bereich findet nicht statt.

- Die WSbR hat Renault und einen Deal mit Eurosport. Mehr braucht es ja fast nicht mehr. Ansonsten macht man wenig. Die Facebook Seite ist miserabel gepfelgt (letztes Update Anfang Juli). Manchmal wundere ich mich, dass es die Serie überhaupt noch gibt, aber Renault nutzt sie wohl nur zu Marketingzwecken. Deswegen ist bei den Rennen der Eintritt auch immer frei.

- Die GP3 findet im Rahmen der Formel Eins statt, was ihr sehr viel Aufmerksamkeit beschert. Zwar gibt es (zumindest in Deutschland) keine Live-Übertragung, aber das braucht sie auch nicht unbedingt. Ecclestone hat die Serie bewusst ins Paddock zur GP2 gepackt, damit Synergien entstehen. Sowohl zwischen den Teams als auch zwischen Fahrern und Sponsoren. Zusätzlich wird sie per Facebook und Twitter verteilt.

- Die Formel 2 hat einen Deal mit Eurosport, die die Serie auch übertragen. Die Präsenz bei den WTCC-Rennen bringt zwar wenig Synergieeffekte für die Teams, da die Tourenwagen aber bei der FIA eine große Rolle spielen, sorgt die FIA dafür, dass die Formel 2 vernünftig eingebunden wird. So startet sie nicht morgens unter ferner liefen wie die GP3 und manchmal die F3 Euro, sondern meist gegen Mittag zwischen den WTCC-Läufen. Das bringt ihr die maximale Aufmerksamkeit. Sie sind auf Twitter zu finden, da werden aber nur Links auf die Webseite gepostet.

Die F3 Euro hat eigentlich keine schlechte Vermarktung. Oberflächlich gesehen zumindest besser als die britische F3. Sie wird live gezeigt, dazu Aufzeichnungen auf Sport1 und DMAX. Aber gegen die F2 und die WSbR kommt man nicht an. Richtig gut zu sehen war die Serie aber selbst zu ihren besten Zeiten in Deutschland auch nicht, da sie nur auf sky gezeigt wurde. Da hat man jetzt durchaus mehr erreicht. Zwar hat man auch eine überraschend gut gepflegte Facebookseite, auf Twitter war die Serie aber nicht zu finden.

Im Vermarktungsbereich muss sich die Serie nicht verstecken. Die TV-Präsenz ist für eine kleine Feeder-Serie gut. Auch die Pressearbeit kann sich sehen lassen.

3. Kosten

Um einen vernünftigen Vergleich anzustellen, reichen meine Zahlen nicht. Wie üblich sind Zahlen, was etwas kostet, schwer zu bekommen, die Teams halten ihre Budgets meist unter Verschluss. Aber man weiß dann ungefähr folgende Summen, die man braucht, um vorne mit dabei zu sein.

- Britische F3 ca. 300.000 Euro
- WSbR: in der 2 Liter Klasse um die 250.000, die 3.5 Liter weiß ich nicht
- F2: 250.000 Euro
- GP3: Nicht bekannt, sponsored by Bernie
- F3 Euro: Zwischen 750.000 und 1.000.000 Euro

Und da liegt wohl das Hauptproblem der Serie, sie ist schlicht und einfach zu teuer. Warum die Serie im Vergleich zu anderen so exorbitant teuer ist, ist schwer zu sagen, da man am Chassis wenig verändert hat. Vom Reglement her versucht man, die Kosten zu reduzieren, allerdings kann man für verschiedene Strecken, verschiedene Chassis verwenden. Nur während einer Rennveranstaltung darf man kein Chassis-Wechsel vornehmen.

Tatsache ist aber, dass die Teams schon seit Jahren über die Kostenexplosion klagen und vonseiten des Veranstalters (DSMB und das frz. Pendant, die FFSA) nichts unternommen hat. Auch nach der Ankündigung der FIA, die F2 ins Leben zu rufen, wo die Kosten massiv begrenzt sind, tat sich bei den Regelhütern nichts. Eine fast sträfliche Unachtsamkeit, die spätesten seit dem Beginn der Wirtschaftskrise im September 2008 nicht angegangen wurde. Kein Wunder, dass sich Teams, Fahrer und Sponsoren nach anderen Möglichkeiten umgesehen haben.

Das Resultat kann man dieses Jahr sehen. Schlecht besetzt, kleines Starterfeld und Teams, die offen darüber diskutieren, ob ein Einsatz in der britischen F3 nicht mehr Sinn macht. Wenn man bedenkt, die schlecht die britische Serie in Sachen Vermarktung aufgestellt ist, kann man erkennen, wie miserabel die Stimmung bei den Teams sein muss.

Der DSMB zog am letzten Wochenende die Notbremse und setze sich mit den Teams an einen Tisch. Heraus kam eine Absichtserklärung der Teams für eine Vereinbarung, auch 2011 in der F3 Euro Serie zu starten. Bös ausgedrückt: eine nicht bindende Absichtserklärung für eine später zu erfolgende, andere Absichtserklärung mit den paar Teams, die jetzt noch unterwegs sind.

Noch wird die Serie von Mücke, ART, Signature und der Motopark Academy getragen. Wenn auch nur ein Team den Absprung macht, sieht es schlecht aus. Und ART hat in diesem Jahr schon einen Gaststart in den britischen F3 hingelegt. Wenn ART geht, könnten andere schnell folgen. Und deswegen versucht der DMSB die Serie zu retten.

Dafür müsste man allerdings auch Konzept vorlegen, wie die Kosten gesenkt werden können und wie man die Qualität der Serie wieder anheben kann. Allerdings – offiziell gibt es kein Konzept. Zwar haben VW und Mercedes als Motorlieferanten ein hohes Interesse am Erhalt der Serie, aber letztlich liefert man die Motoren europaweit aus. Der Verlust der im Moment wenigen Wagen aus der Euro Serie stellt kein großes finanzielles Risiko da. Für eine Rettung der Serie ist es noch nicht zu spät, angesichts der fortgeschrittenen Saison und den schon laufenden Planungen der Teams für 2011, die ihre Budgets bis zum Winter durchhaben wollen, wird die Zeit aber mächtig eng.

Die goldenen Zeiten, als man in Europa praktisch Alleinherrscher war, sind aber vorbei. Sollte die britische F3 weiter so gut laufen und neue Teams anziehen, dürfte es auch nicht mehr lange dauern, bis sie wieder live im Fernsehen zu sehen ist und dann wird es für die F3 Euro richtig eng. Die F3 Euro Serie hat zu lange von ihrem Ruf legt und die aufkommende Konkurrenz zu lange ignoriert. Der Schaden scheint fast irreparabel.

Anmerkung: Ich habe die ADAC F3 Serie nicht mit in die Liste aufgenommen, weil sie bisher keine Konkurrenz zu den erwähnten Serien darstellt.

June 30 2010

16:52

Formelserien: Analysen und Vorschau

Licht und Schatten bei den Formelrennen: Abwechslungsreiche Läufe bei der GP3, aber ein schwerer Crash und etwas Chaos bei der GP2. Und bei der Superleague Formula am Ring gab es wie immer gute Duelle – aber live gesehen hat sie wohl wieder fast niemand.

Um mit dem Positiven zu beginenn: Der Großteil der Formelrennen am vergangenen Wochenende war spannender, als gedacht. Vor allem die GP3 lieferte auf dem sonst so leblosen Stadtkurs in Valencia zwei recht ansehnliche Läufe. Auch die Rennen der Superleague am Nürburgring waren wieder mal recht sehenswert. Weniger gut: Auf den Tribünen waren außer Friends & Family wohl nicht sehr viele Menschen anzutreffen. Ganz besonders unschön: Josef Krals Crash beim Sprintrennen der GP2. Ähnlich wie Mark Webber einige Stunden später hob der Tscheche nach einem Auffahrunfall ab, und landete hart in den Leitplanken. Anders als Webber konnte sich Kral aber nicht selbständig aus dem Auto befreien. Die jüngsten Meldungen zu seinem Zustand sind aber erfreulich – er wurde gestern Abend aus dem Krankenhaus entlassen, und denkt schon wieder an das nächste Rennen.

Großer Gewinner des Wochenendes war mal wieder der alte Pastor Maldonado. Ein verdienter Sieg im chaotischen Hauptrennen und ein vierter Platz im Sprint sorgten dafür, dass der Venezoelaner seine Meisterschaftsführung weiter ausbauen konnte. Endlich mal ein passables Wochenende hat auch Jules Bianchi erwischt. Zumindest im ersten Rennen. Da reichte es diesmal für einen zweiten Platz – der Ausfall im Sprint sprach dann wieder nicht für besondere Konstanz. Für Christian Vietoris war es ein weiteres Wochenende zum Vergessen: Ein zwölfter Platz und ein Ausfall können den Ansprüchen des jungen Deutschen wohl kaum genügen.

Eine Chance zur Verbesserung haben alle Beteiligten in zwei Wochen im Rahmen des Formel 1 Grand Prix in Silverstone.

GP3

Bei der GP3 scheinen sich so langsam die Spitzenpiloten heraus zu kristallisieren. Es ist zwar noch zu früh zu sagen, wer nicht dazu gehört – aber eines ist dann doch klar: Esteban Gutierrez, Robert Wickens, Nigel Melker, Alexander Rossi und der Indonesier Ryo Haryanto zählen wohl zu den schnelleren Piloten in der Nachwuchs-Nachwuchsserie.

Gutierrez konnte das mit einem Sieg im Samstagsrennen gleich wieder unter Beweis stellen, am Sonntag reichte es diesmal allerdings nur für Rang 7. Die klare Meisterschaftsführung hat der Mexikaner aber trotzdem behalten. Sein Verfolger Robert Wickens hatte ein ähnliches Wochenende wieder der Tabellenleader: Platz zwei am Samstag war äußerst ordentlich, seine Rambo-Vorstellung von Sonntag zeugte allerdings nicht von der Reife die man ihm erwarten könnte. Immerhin war er aber auch am Sonntag schnell unterwegs. Das kann man vom Meisterschaftsdritten Alexander Rossi nicht unbedingt behaupten. Man kann aber auch das Gegenteil nicht behaupten. Das einzige was man doch beahaupten kann: Rossi schied in beiden Rennen zu früh aus, um seinen Speed beurteilen zu können.

Beeindrucken konnte dagegen Roberto Mehri: Der Spanier, derzeit nur Dritter in der F3 Euroseries, zeigte bei seinen heuer wohl einzigen Rennen in der GP3 eine tadellose Leistung und fuhr an beiden Tagen aufs Podest. So sehr – auch hier im Blog – die F3 Euroseries jüngst belächelt wurde: Mehris Ergebnis spricht doch sehr für die hohe Qualität ihrer Fahrer.

SLF

Also: Dass ich die SLF eine tolle Serie mit mangelhaftem Konzept halte, das habe ich ja schon mehrfach gesagt. Dass sie leider kaum Fans an die Strecke bringt auch. Daher gleich zu den Rennen: Da konnte diesmal in Lauf eins der sonst stets verlässliche aber nicht immer extra-schnelle Yelmer Buurman auftrumpfen – in Lauf zwei reichte es für den Niederländer im AC Milan Auto dann nochmal für Rang sieben. Angesichts des kompletten Reverse Grid keine üble Leistung.

Ein weniger tolles Wochenende hatte Meisterschagfsführer Craig Dolby im Tottenham Hotspur-Wagen: In Rennen eins brachte er das Paket nicht wirklich zum Arbeiten. Lauf zwei war dann zwar etwas besser – insgesamt reichte es aber dennoch erstmals in diesem Jahr nicht für den Einzug ins Superfinale. Der einzige Fahrer der seine weiße Weste noch behalten darf ist somit Max Wissel. Der Deutsche im SLF Feld schaffte zwar in den Rennen auch keine berauschenden Platzierungen, war aber immerhin wieder im Superfinale dabei.

Erstaunlich ist, wie schwer sich nach wie vor die ehemaligen Formel 1-Fahrer in der SLF tun: Sebastian Bourdais konnte in der vergangenen Saison immerhin noch Rennen dieser Meisterschaft gewinnen. Am Nürburgring reichte es diesmal nur für die Plätze 14 und 17, in der Meitschaft ist sein Team Olympique Lyonnais nur auf dem vorletzten Rang. Damit hat man immerhin noch den PSV Eindhofen mit Narain Karthikeyan geschlagen, der gar nur 18. und damit Letzter ist.

Die positive Überraschung des Rennens war dagegen María de Villota. Die Tochter des ehemaligen Formel 1-Fahrers Emilio de Villota wurde bisher eher ein wenig belächelt – mit ihrem gefährlichen Manöver vor einer Woche in Jarama hat sie sich sicher auch keinen Gefallen getan. Im zweiten Rennen am Nürburgring lieferte die Spanierin jetzt aber eine tadellose Vorstellung ab und landete auf Platz vier. Sicher: Dass sie im Reverse Grid auf Rang drei stand, hat das Ergebnis wohl erst möglich gemacht. Aber, wie Marc Surer immer so richtig sagt, “man muss die Zeit auch erstmal fahren”. Und de Villota fuhr das ganze Rennen lang ziemlich gute Zeiten, so dass sie gegen Rennende sogar schneller war, als der hinter ihr lauernde Meisterschaftsleader Craig Dolby.

Die SLF macht jetzt erstmal eine kurze Sommerpause und ist in zweieinhalb Wochen mit dem Rennen in Zolder wieder zurück.

F3 Euroseries

Die “beste Nachwuchsserie der Welt” hat am kommenden Wochenende eines der Rennen, auf das ich mich immer ganz besonders freue. Der Lauf am Norisring ist zwar zunehmend anachronisisch und die Strecke ist nicht ganz ungefährlich – aber die Windschattenschlachten machen trotzdem mächtig Laune. Wie viel davon auch in diesem Jahr zu sehen sein wird, ist unklar. Das hängt vor allem davon ab, ob die Organisatoren es schaffen, zumindest für dieses Prestige-Rennen etwas mehr Autos aufzutreiben, als die zwölf bis 13 Wagen, die bisher meist am Start waren.

Immerhin hat Valencia-Überraschung Kevin Magnussen von der die Startnummer 15 verliehen bekommen. Was darauf hindeuten könnte, dass man ihn bei den nächsten Rennen öfter mal sieht – dann reine Gaststarter erhalten sonst Nummern über 30.

Aus sportlicher Sicht spannend wird am kommenen Wochenende vor allem die Frage, ob es Marco Wittmann oder Valencia-Überraschung Roberto Mehro gelingt, auf den derzeit überlegenen Meisterschaftsleader Eduardo Mortara aufzuschließen.

Übertragen werden die beiden Rennen – wie immer – live auf n-tv. Und zwar am Samstag und Sonntag jeweils um 11:20 Uhr.

WSbR

Wie doch die Zeit vergeht: Bereits zwei Drittel der WSbR-Saison werden nach dem Lauf in Budapest am kommenden Wochenende vorbei sein. Was man von der Strecke erwarten (Langeweile) bzw. nicht erwarten (Überholmanöver) kann, dürfte ja allseits bekannt sein. Daher gleich zur sportlichen Ausgangssituation: In der Meisterschaft führt nach wie vor der Russe Mikhail Aleshin mit 75 Punkten vor dem höher eingeschätzten Daniel Ricciardo (66) und Esteban Guerrieri (58), der zwar den Lauf in Monaco verpasst hat, seither aber toll unterwegs war. In Ungarn ist er wohl auch wieder dabei.

Der sonstigen Prominenz ist es bisher nicht so toll ergangen: Red Bull Tester Brendon Hartley liegt nur auf Platz sieben, der einzige Deutschsprachige im Feld, Walter Grubmüller, jun. aus Österreich lediglich auf Position 13. Greg Mansell ist gar nur 16.

Zu sehen sind die Rennen auch diesmal wieder live auf Eurosport, und zwar am Samstag um 12:45 Uhr auf ESP Intl. und am Sonntag um 13:00 Uhr auf ESP 2.

F2

Die Formel 2 geht am kommenden Wochenende auch an den Start. Und zwar endlich mal wieder auf einer Strecke, der ich voll und ganz zustimmen kann. Im Rahmen der WTCC fährt man diesmal nämlich auf der Berg- und Talbahn von Portimão, wo man zweifelhaft ein paar schöne Duelle der jungen Talente sehen wird.

In der Meitschaft haben sich Jolyon Palmer (139 Punkte) und Dean Stoneman (131) schon ein wenig vom Dritten Philipp Eng (80) abgesetzt – man darf gespannt sein, ob sich dieser Erfolgslauf der beiden jungen Briten fortsetzt, oder ob Eng doch noch in das Rennen um den Titel mit eingreifen kann.

Beide Rennen gibts um jeweils 14:00 Uhr live auf Eurosport, Lauf eins auf ESP International, Lauf zwei auf ESP 2.

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