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August 13 2013

06:15

NASCAR: Analyse Watkins Glen 2013

Watkins Glen hatte wieder einiges zu bieten und nach 90 Rennrunden konnte sich Kyle Busch – nach einigen vergeblichen Versuchen in den letzten Jahren – als Sieger in die Victory Lane stellen. Top-Favorit Marcos Ambrose erlebte hingegen einen rabenschwarzen Tag und fand sich schließlich in der Mauer wieder.

Cheez-It 355 at The GlenMit insgesamt acht Cautions wusste das Rennen auf “The Glen” dieses Jahr durchaus zu begeistern. Besonders zum Ende hin mehrten sich die Gelbphasen und Kyle Busch konnte sich endlich seinen lang ersehnten Sieg auf dieser Strecke sichern, nachdem er in den Vorjahren immer knapp gescheitert war. Es war bereits der dritte Saisonsieg für den jüngeren der Busch-Brüder und er kann somit – im Gegensatz zum letzten Jahr – sicher für den Chase planen. Die letzte Chance auf denselben hat dagegen Marcos Ambrose verspielt, nachdem er durch eine unglücklich fallende Caution zurückfiel und nach einem Restart in der Mauer landete. Vorher führte er den Großteil des Rennens unangefochten an und schien zum dritten Mal in Folge als Sieger den Rundkurs verlassen zu können. Doch es sollte alles anders kommen.

Beim Start in die 90 Runden startete Ambrose zum ersten Mal auf dieser Strecke von der Pole. Diese konnte er auch sofort umsetzen und sich vom restlichen Feld lösen. Hinter ihm platzierten sich Clint Bowyer und Martin Truex Jr., der das erste Rundkurs-Rennen dieser Saison in Sonoma gewinnen konnte. Bereits in Runde sechs wurde dann zum ersten Mal die gelbe Flagge geschwenkt, weil David Reutimann sein Auto in der vorletzten Kurve abgestellt hatte. Dies sollte Ambrose aber nicht weiter behindern, denn er konnte sich nach dem Fallen der grünen Flagge sofort wieder vom Feld absetzen. Truex hingegen verlor seinen dritten Platz an den starken AJ Allmendinger, der diese Position durch einen Zwischenfall im späteren Rennverlauf leider nicht halten konnte.

Ab der zwölften Runde wurde es dann wieder turbulenter. Den Anfang machte David Gilliland, der in der letzten Kurve die Mauer streifte und kurz darauf seine Box aufsuchen musste. Nur zwei Runden später versuchte Brad Keselowski, sich an Jamie McMurray in der ersten Kurve vorbei zu setzen und verlor beim Anbremsen sein Heck. Er erwischte leicht die rechte Seite des Autos von McMurray. Beide konnten aber ohne Probleme weiter fahren, ohne dass eine gelbe Flagge geschwenkt werden musste. Diese kam eine Runde später durch den zuletzt gut aufgelegten Jeff Gordon. Dieser fuhr ausgangs der Esses wegen seines untersteuernden Autos auf das Gras und drehte sich nach innen, wo er dann in die Mauer einschlug. Nach einer längeren Reparaturpause konnte er mit 23 Runden Rückstand und einer fehlenden Verkleidung an der Front das Rennen wieder aufnehmen und lief am Ende auf Platz 36 ein.

Beim Restart konnte sich Ambrose erneut durch- und absetzen. In Runde 30 suchte er dann zum ersten Mal seine Boxencrew auf und Kevin Harvick übernahm die Führung. Dieser war auf einer anderen Strategie unterwegs und hatte bereits in Runde 16 gestoppt. Dieser Plan sollte allerdings am Ende nicht aufgehen und Harvick überfuhr die Ziellinie schließlich als 13. In Runde 35 war dann das Rennen für Michael McDowell vorbei, der bis dahin überraschend unter den Top 15 fahren konnte. Grund für seinen Ausfall war eine verschobene Hinterachse. McDowell rollte seinen Ford langsam an die Box zurück, was die nächste Gelbphase hervorrief. Während der Gelbphase suchte auch der Zweitplatzierte Ron Fellows seine Box auf, allerdings zum Reifenwechseln und Nachtanken. Dies bescherte Marcos Ambrose wieder den zweiten Platz, direkt hinter Harvick. Dieser wurde direkt nach dem Restart im Inner Loop von Ambrose und dem späteren Sieger Kyle Busch überholt.

Eine Runde nach dem Restart wurde es erneut turbulent in den Esses, als Fellows in Kurve drei Travis Kvapil abräumte. Weiter hinten gerieten zudem Victor Gonzales Jr., Tomy Drissi und Landon Cassill aneinander. Gonzales und Drissi mussten das Rennen aufgeben und verteilten einiges an Flüssigkeiten auf der Strecke. Dies führte zur ersten und auch einzigen roten Flagge des Rennens, um die Aufräumarbeiten ungestört durchziehen zu können, nachdem es zuvor bereits zu einem kleinen Stau hinter dem Pace Car gekommen war. Während der roten Flagge wurden manche Piloten mit Wasserflaschen versorgt – es soll ja Serien geben, bei denen das ein Problem darstellen würde. Nach der 22 Minuten und elf Sekunden dauernden Rotphase bzw. Trinkpause ging es schließlich weiter. Ambrose konnte seine Führung verteidigen und lag weiter vor Kevin Harvick und Kyle Busch.

Unterdessen hatte Max Papis weiter hinten mehr Probleme. Er wurde eingangs des Inner Loops von Greg Biffle gedreht, konnte aber das Rennen ohne größere Probleme wieder aufnehmen. Wenige Runden später machte sich Kyle Busch selbst das Leben schwer, als er am Ausgang des Outer Loops ins Gras kam und einiges des Grüns vor seiner Kühlung aufsammelte. Ein Großteil des Grases konnte er aber kurze Zeit später hinter Jeff Gordon wieder vom Lufteinzug lösen und sein Rennen ungehindert fortsetzen. In Runde 59 ging dem Rennen von AJ Allmendinger dann wortwörtlich die Power aus. AJ rollte langsam und ohne Benzin an seine Box zurück und verlor jede Menge Plätze. Bis dahin lag er auf dem dritten Platz und hatte berechtigte Chancen auf ein Top-5-Ergebnis.

Eine Runde später, gerade als Kyle Busch an der Box stand, wurde erneut die gelbe Flagge geschwenkt, da Aric Almirola im Outer Loop in die Reifenstapel eingeschlagen war. Grund hierfür war ein geplatzter Vorderreifen, der Almirola direkt in die Reifen schickte. Für Ambrose lösten sich damit die letzten Chancen auf den Chase buchstäblich in Rauch auf, denn wegen der Caution fiel er zurück, da er als einer von wenigen Fahrern noch nicht an der Box zum zweiten Stopp war und diesen unter gelb absolvieren musste. Er fand sich beim Restart auf Platz 14 wieder, während Kyle Busch vor Truex das Rennen wieder aufnahm. Brad Keselowski war ebenfalls vorne mit dabei und diese drei Piloten lieferten sich einige packende Kämpfe, bei denen Kyle seine erste Position verteidigen konnte.

Währenddessen hingen Juan Pablo Montoya und Marcos Ambrose hinter Casey Mears fest. Noch weiter hinten im Feld sorgte Boris Said für einen kleinen Zwischenfall, als er beim Anbremsen auf die erste Kurve sein Heck verlor und leicht an den Reifen anschlug. Wenig später drehte sich Jeff Burton, der in der letzten Kurve von Casey Mears aufs Gras geschickt wurde. In beiden Fällen wurde keine Caution ausgelöst. Diese gab es erst kurze Zeit später in Runde 78, weil Travis Kvapil die Lauffläche seines Reifens verlor. Beim Restart wurde es dann erneut turbulent und wieder waren es die Esses. Dieses Mal verlor Kasey Kahne die Kontrolle über sein Auto, weil er von Matt Kenseth einen Schubser bekam. Nachdem Kahne in die Mauer einschlug, kam er wieder auf die Strecke zurück, direkt vor Dale Earnhardt Jr. Der konnte nicht mehr ausweichen und beschädigte sich sein Auto ebenfalls stark. Ein Tag zum Vergessen für Hendrick Motorsports, waren doch mit Gordon, Kahne und Earnhardt drei der vier Hendrick-Piloten in Unfälle verwickelt. Nur Johnson konnte sich mit Platz acht positiv hervorheben.

Nach den Aufräumarbeiten nahm das Rennen in Runde 85 wieder Fahrt auf, aber nicht lange. Marcos Ambrose, der kurz zuvor Probleme an der Hinterachse meldete, hatte in den Esses stark mit seinem Auto zu kämpfen und wurde schließlich von Max Papis am Heck erwischt. Ambrose drehte sich in die Mauer und nahm dabei auch noch Brian Vickers mit. Beide Autos waren zerstört und das Rennen für die Piloten der #9 und der #55 gelaufen. Max Papis machte auf diesem Wege erneut einige Position gut, was seine Crew mit einem “Good job, good job.” honorierte. Am Ende sollte es ein guter 15. Platz für den Ersatzmann von Tony Stewart werden. Besser platzierte sich Kyle Busch, der als Führender den letzten Restart zwei Runden vor Schluss einleitete. In einem engen Kampf konnte er sich schließlich durchsetzen und als Erster vor Brad Keselowski und Martin Truex Jr. die Ziellinie überqueren.

Kyle Busch findet sich nun auf dem fünften Platz in der Tabelle wieder und ist nicht zuletzt wegen seiner drei Siege sicher im Chase. Für Brad Keselowski und Martin Truex Jr. war es ebenfalls ein wichtiger Schritt in Richtung Chase. Beide konnten in der Tabelle vier Positionen gewinnen und finden sich jetzt auf Platz acht bzw. zehn wieder. Truex hat aber nur zwei Punkte Vorsprung auf Kurt Busch und drei Punkte auf Kasey Kahne. Jeff Gordon fällt nach seiner Aufholjagd zuletzt wieder auf Platz 13 zurück und muss nun 15 Punkte aufholen oder zumindest mal einen Sieg einfahren. Weitere Hoffnungen auf den Chase-Einzug können sich auch noch Ryan Newman, Jamie McMurray und Joey Logano machen. Der Kampf um die letzten Plätze für die Playoff-Runde geht nächste Woche in Michigan beim Pure Michigan 400 weiter.

Zum Abschluss nun wie gewohnt das Ergebnis, die Fahrer- und die Owner-Wertung.

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August 09 2013

12:05

NASCAR: Vorschau Watkins Glen 2013

Zwei Mal im Jahr beweisen die Piloten des Sprint Cups, dass sie neben Links- auch Rechtskurven beherrschen. Nach Sonoma im Juni findet das zweite Rundkursrennen wie üblich in Watkins Glen statt, welches im Vorjahr mit einem packenden Finish überzeugen konnte.

cheezit355attheglenWatkins Glen, The Glen, Glen Watkins oder Watkins Glen International: Alles Namen die ein und dieselbe Strecke im Südwesten des US-Bundesstaates New York beschreiben. In den 60er- und 70er Jahren noch Austragungsort von Formel 1-Rennen ist aktuell der NASCAR Sprint Cup das große Highlight des Jahres. Die Oberliga der NASCAR gastierte zum ersten Mal im Jahr 1957 auf der Strecke und sucht diese seit 1986 jedes Jahr auf. Gefahren wird auf einer modifizierten Streckenvariante mit 2,45 Meilen Länge, welche auf der Gegengeraden noch eine Schikane, den Inner Loop, beinhaltet. Insgesamt müssen die Fahrer auf einer Runde acht Kurven bewältigen, davon sind fünf Rechts- und drei Linkskurven. Im letzten Jahr konnte sich Marcos Ambrose zum wiederholten Male den Sieg vor Brad Keselowski sichern. Der Kampf in der letzten Runde zwischen Kyle Busch, Keselowski und Ambrose stellte eines der Highlights des vergangenen NASCAR-Jahres dar. Sollte jemand dieses Finish noch nicht gesehen haben, empfehle ich diesen Zustand schnellsten zu ändern.

Nachdem sich Marcos Ambrose also die letzten beiden Siege auf “The Glen” sichern konnte gilt er natürlich wieder als Top-Favorit für den diesjährigen Lauf. Aber Juan Pablo Montoya muss man ebenfalls immer auf der Rechnung haben, denn auch er konnte hier schon gewinnen. Aber auch die gelernten Oval-Fahrer gilt es zu beachten, schließlich konnte sich Martin Truex Jr. dieses Jahr in Sonoma den lang ersehnten Sieg sichern, der auch den ein oder anderen Racingblogger von seiner Qual erlöste. Neben den genannten Piloten sind auch die Busch-Brüder, Jeff Gordon, Clint Bowyer und wie üblich Jimmie Johnson als Siegkandidaten aufzuzählen, wobei sich Johnson auf einen Rundkurs nie so in den Vordergrund fahren konnte wie in einem Oval.

Watkins Glen wird auch ein wichtiger Bestandteil des Kampfes um den Einzug in den Chase sein, sind es doch nur noch insgesamt fünf Rennen, um sich zu qualifizieren. Seine Chancen verbessert hat Kasey Kahne, da er das letzte Rennen in Pocono für sich entscheiden konnte. Durch seine nun zwei Saisonsiege sollte der Chase-Einzug für ihn keine Hürde mehr darstellen, egal ob er sich über die Punkte oder eine Wildcard qualifiziert. Auch Brad Keselowksi und Kurt Busch sind mit Platz 12 bzw. 13 und nur wenigen Punkten Rückstand auf den Zehntplatzierten Greg Biffle noch im Rennen. Das einzige Problem was beide Fahrer haben ist, dass sie diese Saison noch nicht in der Victory Lane standen. Sollte sich dies nicht in den nächsten Rennen ändern, wird es schwer bis unmöglich werden, den Chase zu erreichen. Rosiger sieht da die Welt für die Wildcard-Inhaber Martin Truex Jr. und Tony Stewart aus, welche diese Saison jeweils einmal einen Sieg einfahren konnten. Letzterer jedoch wird wahrscheinlich seine Wildcard nach dem Rennen abgeben müssen.

Tony Stewart wird nämlich nicht in Watkins Glen starten können. Anfang der Woche erreichte uns die Nachricht, dass er sich sein rechtes Schien- und Wadenbein bei einem Sprint Car-Unfall gebrochen hatte. Wir hoffen auf gute Besserung, aber diese Saison ist für Stewart gelaufen. Er sollte auch nicht den Fehler begehen, zu schnell wieder ins Auto zu steigen. Als schlechtes Beispiel fungiert hier Denny Hamlin, der schon länger mit Rückenschmerzen kämpft, welche durch den Unfall in Fontana und den damit verbundenen Bruch eines Wirbels noch verstärkt wurden. Für Stewart und Hamlin wäre es also sinnvoll, die Verletzungen auszukurieren, um in der nächsten Saison wieder angreifen zu können, denn der Zug in den Chase ist für beide schon längst abgefahren. Generell sollte man aber auch über die Sicherheit der Sprint Cars diskutieren, schließlich war es nicht nur der dritte Unfall mit Stewart innerhalb weniger Wochen, vielmehr musste Jason Leffler in diesem leichten und stark motorisierten Gefährt sein Leben lassen.

Der Blick auf die Entrylist verrät, dass die #14 von Tony Stewart vom alten Haudegen aus Italien in Person von Max Papis pilotiert wird. Der 43-jährige fuhr nicht nur in der Formel 1 und der Champ Car, auch in der höchsten Klasse der NASCAR absolvierte er bereits 35 Rennen. Neben ihn finden sich wie üblich auch weitere Rundkursspezialisten ein. Mit Owen Kelly sehen wir neben Marcos Ambrose einen weiteren Australier der in der #51 von Phoenix Platz nimmt. Auch Brian Keselowski, der “etwas” langsamere und ältere Bruder von Brad, ist wieder in der #52 dabei und wird auch am Rennen teilnehmen, da nur 43 Teams gemeldet sind. Erneut begrüßen dürfen wir Boris Said in der #32 und Ron Fellows in der #33, welche auch in Sonoma am Start waren. Die #98 von Phil Parsons Racing wird diesmal nicht dabei sein, der Fahrer Michael McDowell ist für dieses Wochenende in der #35 gemeldet. AJ Allmendinger wechselt ebenfalls das Cockpit, nachdem er zuletzt in der #51 saß, kehrt er erneut in die #47 zurück. Hingegen nicht auf der Entrylist zu finden ist Joe Nemechek, welcher den Fahrersitz der #87 mit Tomy Drissi tauscht.

Wie gewohnt gibt es nun noch die aktuellen Stände der Fahrer- und Owner-Wertung sowie die TV-Zeiten für das Wochenende. MotorvisionTV wird nach der Pause letzte Woche wieder live dabei sein.

Freitag 09.08.
18:00 Uhr, Sprint Cup Practice, SPEED
19:30 Uhr, Nationwide Practice, SPEED
22:00 Uhr, Sprint Cup Practice, SPEED

Samstag, 10.08.
15:30 Uhr, Nationwide Qualifying, ESPN2
17:30 Uhr, Sprint Cup Qualifying, EPSN2
20:15 Uhr, Nationwide Rennen (Zippo 200), ABC (Green Flag: 20:35 Uhr)

Sonntag, 11.08.
19:00 Uhr, Sprint Cup Rennen (Cheez-It 355), ESPN & MotorvisionTV (Green Flag: 19:19 Uhr)

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August 11 2010

06:42

Ferner liefen: Die Newshappen

// Sommerpause in der Formel Eins – das bedeutet auch relativ wenig Nachrichten. Die Teams sind gezwungen, die Fabriken zu schließen, alle Mitarbeiter haben Urlaub und sind nicht im Büro. Das bedeutet zwar nicht, dass man nicht weiter forscht, denn was so ein Mitarbeiter zu Hause macht, kann man nicht wissen (*hüstel*), aber tatsächlich arbeiten kann man kaum. Die einzig nennenswerten Gerüchte gibt es weiter um Renault und den zweiten Platz neben Kubica. Petrov hat, in meinen Augen, keine schlechte Saison abgeliefert. Immerhin war er auch in der GP2 nicht gerade ein Überflieger und dafür hat er sich wacker gehalten. Seit Wochen geht aber das Gerücht rum, dass Renault ihn los werden möchte. Angeblich hat man ihm ein Ultimatum gestellt, das beinhaltet, dass er bis Ende September ein paar nennenswerte Ergebnisse einfahren muss, sonst darf er gehen. Bereit stehen gleich drei Deutsche: Nick Heidfeld, Adrian Sutil und Timo Glock. Heidfeld würde gerne mal wieder Rennen fahren, Glock ist unglücklich bei Virgin, wo es nicht voran geht und Sutil würde ich endlich gerne mal gegen einen Top-Piloten versuchen. Ich denke aber, dass Petrov am Ende bleiben wird. Zum einen ist der russische Markt für Renault zu wichtig, zum anderen hilft es dem Team auch nicht, wenn man alle paar Monate den zweiten Fahrer wechselt. Ich vermute mal, dass man Petrov und sein Management einfach etwa unter Druck setzen möchte.

// Bei HRT verdichten sich mal wieder die Gerüchte, dass das Team große finanzielle Probleme hat. Bruno Senna soll sich skeptisch geäußert haben, was die Zukunft der Spanier angeht. Bernie Ecclestone hat ebenfalls angedeutet, dass es zwei Teams gibt, die die Saison eventuell nicht überleben könnten. Das eine wäre HRT, das andere Virgin, wenn Richard Branson die Lust verliert. Auch dort gibt es erste Auflösungserscheinungen: Andy Soucek und seine 1 Mio. € Sponsoren sollen angeblich das Team verlassen haben, weil Virgin den Spanier nicht wie vereinbart als Freitagstester eingesetzt hat. Gleichzeitig tut sich erstaunlich wenig in Sachen Entscheidung, wer das 13. Team in den F1 werden soll. Weiterhin im Rennen Euskadi, Durango und StefanGP. Offenbar will Bernie warten, ob nicht noch mehr als ein Slot frei wird.

// Die Liste der Probleme, die Red Bull hat, ist relativ lang. Probleme mit dem Material, mit dem Renault-Motor, mit einer manchmal nicht zu durchschauenden Teamstruktur und natürlich mit den Fahrern. Neu in der Liste ist Adrian Newey. Der vielleicht wichtigste Mann im Team neigt dazu, seiner Rennleidenschaft freien Lauf zu lassen, was nicht immer gut geht. In Le Mans zerlegte er beim Classic Rennen vor ein paar Jahren einen Ford GT40 und brach sich einen Finger. Am letzten Wochenende startete er aus Lust und Laune im Ginetta Cup, der im Rahmen der BTCC ausgetragen wird. Dabei wurde er von einem Konkurrenten umgedreht und dummerweise ge-t-boned (Video). Newey kam ins Krankenhaus und wurde erst gestern mit nicht näher definierten Verletzungen am Arm entlassen.

// Peter Windsor, Teilhaber des kläglich gescheiterten USF1 Unternehmen, hat dem E-Zine gpweek wohl ein längeres Interview gegeben, dass nächste Woche veröffentlicht werden soll. Man darf gespannt sein, denn er will über die Hintergründe plaudern.

// Kasey Kahne wird 2011 bei Red Bull an den Start gehen. Dabei habe ich allerdings noch nicht verstanden, ob er in einem dritten Wagen sitzen wird, oder ob Brian Vickers endgültig ersetzt wird. Interessant ist der Deal auf jeden Fall, denn ein Jahr später wird Kahne bei Hendrick die #5 von Mark Martin übernehmen. Der wiederum, so die Gerüchte, soll dann zu Red Bull gehen. Alles ein wenig merkwürdig. Eigentlich hieß es, dass man Kahne bei Stewart-Haas parken wollte, aber da bekam man wohl das Sponsoring nicht zusammen. Immerhin sind damit die Gerüchte aus der Welt, dass Red Bull den Rennstall zum Ende des Jahres schließt.

// Der nächstjährige Kalender des Sprint Cups nimmt Gestalt an. Offenbar hat die NASCAR in Watkins Glen den Nationwide Teams einen vorläufigen Plan für 2011 gegeben und da sich SC und NW Rennen meist überschneiden, kann man schon einiges ablesen. Klar ist: es ändert sich weniger als gedacht. Bisher weiß man, dass Phoenix den Slot von Fontana bekommt und damit das erste “richtige” Rennen nach dem Daytona 500 wird. Das erste Rennen in Phoenix ist ein Tagrennen (27.02), das zweite ist wie gewohnt in der Nacht (13.11.) Fontana rutscht wohl in den April. Atlanta verliert ein Rennen und hat nur noch eins im September, dafür bekommt Kansas einen zweiten Lauf. Bestätigt sind der 5.6 und der 9.10.2011 Ansonsten ändert sich wohl nicht viel, auch nicht im Chase. Homestead bleibt das Finale, obwohl einige getippt haben, dass Las Vegas diese Ehre zu Teil wird. Auch ein Strassenrennen wird es nicht im Chase geben. Watkins Glen bleibt im August, Sonoma ist allerdings noch nicht bestätigt. Die NASCAR veröffentlicht den Kalender am 18.August. Mittlerweile ist ein Kalender für die Nationwide Serie aufgetaucht, Das die bis auf ein paar Daten im Sommer fast immer parallel zum Sprint Cup fährt, kann man einiges ableiten. (Alle Infos aus Twitter raus gefischt)

// Einen mittleren Sturm im Wasserglas gibt es im Moment in der NASCAR was Twitter angeht. Der bei vielen Fahrern und Teammitgliedern ungemein populäre Dienst war in den letzten zwei Wochen verdächtig ruhig. Wie sich raus gestellt hat, hat die NASCAR zum einen zwei Fahrer eine Strafe verpasst, zum anderen wohl auch einen allgemeinen Maulkorb für alle erlassen. Der Ärger der Fans ist durchaus groß. Vermutlich wird das allerdings nicht lange andauern, Montoya twittert wie eh und je.

// In der IRL gibt es derweil einen weiteren Verletzten: Justin Wilson hat sich beim eher harmlos aussehenden Crash mit Ryan Briscoe im Qualifying ein Band im rechten Daumen gerissen. Der Brite muss in Sonoma mit einer Schiene antreten. Ebenfalls weiter verletzt: Mike Conway. Eigentlich wollte er nach seinem Indy-Unfall in Sonoma sein Comeback geben, die Rückkehr wird sich aber doch noch um ein paar Wochen verschieben.

// Gar nicht zufrieden ist man bei den Teams mit Dallaras Vorbereitungen für die Umstellung auf das neue Chassis 2012. Laut Aussagen verschiedener Teamverantwortlicher nach einer Besprechung in Mid Ohio gibt es bisher noch keinerlei schriftliche Verträge zwischen dem Chassishersteller und den Teams. Auch genaue Kosten oder Details zum Reglement sind wohl noch nicht bekannt. Dabei läuft schon langsam die Zeit davon – vor allem, wenn man bedenkt, dass innerhalb der kommenden eineinhalb Jahre nicht nur die Autos geplant und gebaut werden müssen, sondern vorher auch noch die Dallara-Fabrik im Schatten des Indianapolis Speedway.

// Alvaro Parente, einigen vielleicht aus GP2 oder SLF bekannt, setzt sich beim LMS Rennen in Ungarn ans Steuer eines Ferrari 430 von AF Corse.

August 10 2010

09:26

NASCAR: Analyse Watkins Glen 2010 / News

Nach drei Jahren konnte Juan Pablo Montoya endlich seinen zweiten Sprint-Cup-Sieg feiern. Einziger Wermutstropfen: Watkins Glen ist eben kein Oval, sondern eine Rundstrecke. Für Marcos Ambrose reichte es nach seinem Nationwide-Erfolg wieder nicht für den ersten Cup-Sieg.

Noch am Samstag berief Chip Ganassi beim Team von Juan Pablo Montoya eine Krisensitzung ein. Zu viele Fehler wurden in der Vergangenheit von allen Beteiligten an der #42 gemacht: Neben nicht selbstverschuldeten Ausfällen kam es zu Fehlentscheidungen von Crew Chief Brian Pattie, sowie Fahrfehlern von Montoya. In der Meisterschaft verlor man dadurch wertvollen Boden, der Chase ist in weite Ferne gerückt. Das Machtwort des Teamchefs scheint gefruchtet zu haben, beim Rennen in Watkins Glen lief ausnahmsweise mal alles glatt. 74 von 90 Runden führte der Kolumbianer und gewann das Rennen so auf eine dominante Art und Weise.

Polesitter Carl Edwards war seine Führung bereits nach kurzer Zeit los, denn Jamie McMurray ging mit Teamkollege Montoya im Schlepptau schon in Runde 2 an der #99 vorbei. Wenige Umläufe später kämpfte sich Montoya dann an die Spitze und gab den Platz an der Sonne bis kurz vor Rennhalbzeit nicht mehr ab. Der einzige ernsthafte Gegner der #42, Marcos Ambrose, musste von Platz 11 starten und sich erst mühsam nach vorne kämpfen, bevor er Montoya in Runde 40 dann überholen konnte. Lediglich eine Gelbphase unterbrach zwischenzeitlich diese erste Hälfte des Rennens.

Zwei Runden später kam dann die zweite Caution raus, weil Bobby Labonte auf der Strecke liegen geblieben war. Beim Neustart verschaltete Ambrose sich und musste die Führung noch in der ersten Kurve wieder an Montoya abgeben. Er fiel bis auf Platz 4 hinter Kurt Busch und AJ Allmendinger zurück. Vier Umläufe später hatte er die zweite Position zwar bereits wieder zurückerobert, doch auf die #42 konnte er nur langsam Boden gutmachen.

Nach zwei Dritteln der Renndistanz standen dann Boxenstopps unter grüner Flagge an, direkt gefolgt von einer Caution wegen Trümmerteilen auf der Fahrbahn. Dabei kam es aber zu keinerlei Veränderungen an der Spitze. Beim Restart in Runde 65 begann dann die turbulente und entscheidende Phase, als unter anderem klar wurde, dass nur noch ein weiterer Tankstopp zu absolvieren sein würde. Eine Runde hielt das Glück, bis Boris Said in den „Esses“ von Tony Stewart umgedreht wurde, nachdem der Red-Bull-Gastfahrer zuvor Stewarts #14 bei einem Überholversuch fast von der Strecke schob – ein klassisches Revanchemanöver also.

Fünf Runden später erfolgte der nächste Startversuch, doch auch dieses Mal ging es nicht lange gut: Jimmie Johnson drehte sich und räumte dabei Denny Hamlin mit ab. Hamlin war mit Johnsons Aktion später nicht wirklich zufrieden, was schon rechtzeitig vor dem Chase eine Fehde zwischen den beiden größten Meisterschaftsfavoriten einleiten könnte.

In Runde 75 begann der Schlussspurt über 15 Umläufe, welchen Montoya gefolgt von Ambrose, Kurt Busch, AJ Allmendinger und Jamie McMurray beim Schwenken der grünen Flagge einleitete. Ambrose erwischte wieder keinen optimalen Start und musste die zweite Position kurzzeitig und letztlich ganz und gar an Busch abgeben. Montoya gelang es aber, den Abstand auf seine Verfolger immer weiter anwachsen zu lassen. Auf dem Weg zu seinem zweiten Sprint-Cup-Sieg führte er dabei 74 der 90 Runden und dominierte das Rennen fehlerfrei.

Vom Speed her war die #47 von Marcos Ambrose vielleicht sogar der #42 überlegen, doch der einzige ernsthafte Konkurrent von Montoya erwischte zwei schlechte Restarts und schmiss so einen möglichen Sieg weg. Nach drei aufeinanderfolgenden Nationwide-Series-Siegen in Watkins Glen und dem Pech im Frühsommer in Sonoma hätte sich auch Ambrose am Sonntag ein persönliches Happyend verschaffen können.

Kurt Busch beendete ein sauberes Rennen auf dem zweiten Platz, gefolgt von eben Marcos Ambrose. Ebenfalls unauffällig unterwegs war AJ Allmendinger, der im besten Ford den vierten Rang holte. Damit waren alle vier Hersteller in den Top4 vertreten und der fünfte Platz von Carl Edwards beweist, dass Ford nun endgültig wieder vorne mit dabei ist. Der zweite Wagen von Earnhardt-Ganassi Racing mit Jamie McMurray landete auf Rang 6, gefolgt von Tony Stewart, der damit eine außergewöhnliche Serie von ersten und zweiten Plätzen in Folge beendete. Kyle Busch hatte noch vor dem Start des Rennens massive technische Probleme. Nachdem seine Crew den Wagen wieder flott gemacht hatte, konnte er noch bis auf Platz 8 nach vorne fahren. Jeff Burton und Jeff Gordon komplettierten die Top10. Der Führende in der Meisterschaft Kevin Harvick beendete das Rennen auf Platz 11 und wurde damit seiner unglaublichen Konstanz wieder einmal gerecht.

Nicht so gut lief es bei den oben erwähnten Jimmie Johnson und Denny Hamlin: Während für Hamlin das Rennen nach 70 Runden beendet war, konnte Johnson wenigstens noch am Ende der Führungsrunde Schadensbegrenzung betreiben. Nur zwei Plätze vor ihm kam sein Teamkollege Dale Earnhardt Jr ins Ziel, der über das gesamte Rennen sein Fahrzeughandling nicht in den Griff bekam. Zwar ist Junior kein „road racer“, doch ist Rang 26 für seine Chase-Ambitionen deutlich zu wenig. Greg Biffle, der Sieger des letzten Rennens, erlebte ebenfalls einen sehr schlechten Tag. War er zu Anfang noch in den Top5 zu finden, so verlor er nach einem Restart im letzten Renndrittel sagenhafte 17 Plätze in einer Runde, um am Ende auf Rang 24 abgewinkt zu werden.

In der Fahrerwertung ist es im Kampf um die letzten Chase-Plätze auch wieder etwas enger geworden, weil die bisherige rote Laterne der Top12, Clint Bowyer, nur auf Platz 32 ins Ziel kam. Von seinem Auto brach ein Teil ab, was eine Gelbphase auslöste und für die Mannschaft der #33 eine längere Reparaturpause bedeutet. Der direkte Verfolger Mark Martin witterte daraufhin seine Chance und versprach per Funk, er würde sich „Mühe geben, seinen Wagen nicht zu zerstören“. Platz 19 von Martin war daraufhin natürlich zwar etwas suboptimal, brachte den Routinier aber zurück in die Chase-Ränge. Damit befinden sich nun wieder drei Fahrer innerhalb von 100 Punkten hinter den Top12, siehe Grafik unten. Montoya hat nach seinem Sieg 205 Punkte Rückstand, allerdings dürfte es unmöglich sein, dieses Polster noch zu egalisieren. Bei der #42 wird man sich eher auf weitere Rennsiege konzentrieren, zumal ja auch der erste Oval-Erfolg noch aussteht.

Patrick Carpentier fuhr für Bill Jenkins auf Platz 21 und verkürzte damit den Rückstand der #26 in der Owner-Wertung um einige Zähler, wo jetzt Kevin Conway nur noch 182 Punkte Vorsprung auf Rang 36 hat. Auch Andy Lally brachte der #71 von TRG Motorsports ein paar dringend benötigte Punkte und hievte den Wagen mit einem 18. Platz drei Ränge in der Wertung nach oben.

News

Update: Kurz vor Erscheinen des Artikels wurde aa

August 06 2010

06:30

NASCAR: Vorschau Watkins Glen 2010 / News

Nach dem vielgescholtenen Pocono Raceway wird in dieser Woche auf dem Watkins Glen International gefahren, wo nach Unfällen von Jeff Gordon und Dale Earnhardt Jr 2009 viel für die Sicherheit der Strecke getan wurde. Rundkurs-Action also in Sprint Cup und Nationwide Series.

Vergangenes Jahr gab es ausgangs Turn 5 bzw. 9 (“inner loop”) zwei größere Unfälle in den beiden nationalen Rennserien der NASCAR, welche auch auf Rundkursen unterwegs sind: Jason Leffler stieg im Freien Training der Nationwide Series in die Luft auf</a> und zwei Tage später kam es <a http: href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">im Cup-Rennen zu einem ähnlichen Vorfall. Sam Hornish Jr kam in einem Duell mit Kasey Kahne von der Strecke ab und wurde nach einem Einschlag in den äußeren Reifenstapel zurück auf die Strecke geschleudert. Da im Rennbetrieb allerdings mehr Verkehr herrschte, kamen auch nachfolgende Fahrzeug zu Schaden. Jeff Gordon wurde um 90 Grad gedreht, was zu einem ungebremsten Frontaleinschlag in die innere Leitplanke führte. Jetzt aber bitte nicht laut POCONO schreien, denn die Geschwindigkeiten auf der Rundstrecke im Ausgang dieser Kurve sind nicht mit dem Speed von Elliott Sadler auf der langen Geraden von Pocono zu vergleichen. Trotzdem haben die Verantwortlichen in Watkins Glen AJ Allmendinger für 2011 sicher</a>, denn er unterschrieb in dieser Woche einen langjährigen Vertrag mit dem Team. Auch <strong>Sponsor Best Buy</strong> soll angeblich <strong>kurz vor der Verlängerung</strong> stehen. Damit sind nach dem Abgang von Kasey Kahne und der Abkehr von Elliott Sadler, sowie dem möglichen Wechsel von Paul Menard nur zwei Ford bei RPM sicher und wahrscheinlich auch finanziert, denn: <strong>Stanley Tools</strong>, der Sponsor der #19, <strong>hat für 2011 unterschrieben</strong> und ich vermute stark, dass Marcos Ambrose diesen Wagen fahren wird. Er schloss kürzlich eine Rückkehr nach Australien zwar nicht aus, erklärte aber auch, dass er mit der NASCAR a<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">noch eine offene Rechnung habe. Mein Tipp für RPM 2011: Nur noch zwei Teams mit eben Allmendinger und Ambrose. Bei dem Schrumpfkurs bleibt nur abzuwarten, wann der Sprint Cup kein volles Starterfeld mehr sieht.

July 07 2010

06:30

Ferner liefen: Die Newshappen

// Nach den Rennen in Barcelona und Valencia und den Formel1-zertifizierten Strecken in Valencia (Ricardo Tormo), Jerez und Aragon soll es in Spanien bald noch eine Strecke geben, auf der die Königsklasse des Motorsports Rennen bestreiten könnte. Joan Jaume Mulet, Bürgermeister der Gemeinde Llucmajor auf Mallorca soll sich beim GP von Europa mit Bernie Ecclestone über den Bau einer solchen Anlage auf der Baleareninsel unterhalten haben. Fertig könnte die Bahn frühestens 2013 sein. Architekt ist ausnahmsweise nicht Hermann Tilke – auch, wenn man das dem ersten Streckenplan nicht wirklich ansehen würde.

// Kein Formel 1 Rennen wird es dagegen wohl in nächster Zeit auf dem ehemaligen A1-Ring geben. Dietrich Mateschitz, dessen Red Bull-Konzern die Strecke gekauft hat, und derzeit renoviert, hat dementsprechende Gerüchte jedenfalls in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten als “unfassbaren Unsinn” bezeichnet. Fazit: “Da ist nichts dran.”

// Eine andere Strecke scheint sich dagegen allen Unkenrufen zum Trotz ihrem F1-Debut zu nähern: Ein Sprecher des Korea International Circuit hat noch einmal bestätigt, dass der Kurs bereits jetzt fast fertig gestellt sei, und dem Formel 1 Rennen Ende Oktober folglich nichts im Wege stehen sollte.

// Autosport hat mal wieder den Fotospion losgeschickt. Ziel war diesmal Magny-Cours, wo das GP2-Auto für 2011-2013 seine ersten Runde gedreht hat. Der Ersteindruck: Die ganze Schönheit des Wagens geht aus dem Foto – sofern überhaupt vorhanden – wohl noch nicht hervor. Dafür ist der Wagen jetzt zumindest optisch deutlich näher an der Formel 1.

// Ryan Hunter-Reays Nagelbetten werden sich freuen: Die Zeit, in der er jede Woche bangen musste, ob er am folgenden Rennwochenende an der Start gehen kann, ist vorbei. IZOD und Andretti Autosport haben am Sonntag in Watkins Glen bekannt gegeben, dass der in der Meitschaft derzeit bestplatzierte Amerikaner nun doch genügend Sponsorengelder gefunden hat, um den Rest der Saison bestreiten zu können. Hauptgeldgeber bleibt IRL-Titelsponsor IZOD selbst (praktischerweise auch schon länger persönliche Sponsoren von Hunter-Reay), weiteres Geld kommt von Ethanol USA – und einer ganzen Reihe weiterer Sponsoren, die bei Interesse auf der oben verlinkten Teamhomepage nachzulesen sind.

// Weiter News gibt es derweil zum IRL-Kalender für 2011: planet-irl.com will von Serien-CEO Randy Bernard erfahren haben, dass die Saison 2011 nicht in Homestead ihr Finale feiern wird, was wohl überhaupt das Ende des Ovals auf dem Indycar-Kalender bedeuten würde. Stattdessen wünscht sich Bernard einen Saisonabschluss in Las Vegas – die Gespräche darüber sind allerdings noch nich abgeschlossen. Watkins Glen könnte dagegen – anders, als noch vorige Woche berichtet – doch auch im kommenden Jahr wieder ein Rennen ausrichten.

// Möglichweise auch schon im kommenden Jahr könnte das Indy 500 um 11 Uhr statt um 1 Uhr Ortszeit über die Bühne gehen. Grund dieses für europäische TV-Bedürfnisse nicht ganz unpassenden Wechsels: Indy 500 und Coca Cola 600 wären dann zeitlich weit geug voneinander entfernt, um Piloten die Möglichkeit zu geben, in beiden Rennen zu starten – und den geplanten 20 Mio. Dollar-Preis für beide Rennsiege zu gewinnen.

// Auch bei der NASCAR könnten im nächsten Jahr größere Veränderungen des Kalenders anstehen. Laut CBS-Informationen haben die beiden großen Streckenbetreiber-Firmen ISC und SMI um Anpassungen gebeten. Der Kentucky Speedway könnte endlich sein langersehntes Cup-Rennen bekommen, ebenso soll Las Vegas ein zweites Rennen zugesprochen werden. Dafür könnte das mangels Spektakel oft kritisierte New Hampshire ein Datum verlieren, ebenso der schnelle Atlanta-Kurs (bisher alles SMI-Besitz). Im ISC-Programm könnte Kansas das Februar-Rennen des stets schlecht besuchten Auto Club Speedway nahe LA erhalten. So harsch die Kritik an den Ovalen in Fontana und Loudon auch oft sein mag, insgesamt gäbe es, sollten diese Spekulationen sich bewahrheiten, weniger Abwechslung und mehr 1,5-Meiler im Sprint Cup-Kalender.

// Staunen auf dem Friedhof der Rennserien: Aus der Gruft mit der Aufschrift “A1 GP, 2005-2009″ ist Rumoren zu vernehmen! Autosport berichtet, dass der “Weltcup des Motorsports” vor der Rückkehr in der Wintersaison 2011/12 stehen könnte. Allerdings mit leicht verändertem Konzept – die Teams würden nicht mehr von der Serie finanziell unterstützt, sondern müssten – wie in anderen Rennserien auch – selbst ihr Auslangen finden. Unverändert bliebe der Kern: Nationenteams, die in der sonst motorsportfreien Wintersaison auf weniger genutzten Rennstrecken rund um die Welt ans Werk gehen.

// Peugeot hat nach intensiver Analyse die Ursache für die drei Motorschäden in Le Mans a  

July 01 2010

16:43

IRL Vorschau: Grand Prix at The Glen

Nach den ersten vier Ovalrennen kehrt die Indycar Series über den Sommer wieder auf die Road Courses zurück. Los geht es am kommenden Sonntag mit dem Lauf am historischen Boden von Watkins Glen.

Fans der alterhwürdigen Strecke in Upstate New York sollten am Sonntag unbedingt zusehen – es könnte nämlich gut sein, dass es sich um das vorläufig letzte Rennen der Indycar Series in Watkings Glen handelt. Ob die Serie ab kommender Saison wieder dort Halt macht ist derzeit zwar noch unklar – man hört aber immer wieder davon, dass der Lauf wohl ziemlich gefährdet sei. Das wird vor allem die Underdogs in der IRL nicht freuen. Denn kleinere Teams waren in der vergangenen paar Jahren dort oft erfolgreich. 2008 konnte hier Ryan Hunter-Reay im Rahal-Letterman Wagen gewinnen, im vergangenen Jahr schenkte Justin Wilson dem Team von Dale Coyne den allerersten Sieg im Rahmen einer größeren Meisterschaft. Man darf gespannt sein, ob sich die Serie auch in diesem Jahr fortsetzt.

Ein möglicher Kandidat für eine solche Cindarella-Story ist in diesem Jahr etwa Paul Tracy. Der kanadische Altstar hatte zwar das Pech, beim Indy 500 in der Quali-Hürde zu scheitern – ich bezweifle aber, dass das an Talent oder Einsatz lag. Was er an einem guten Tag noch immer kann, hat Tracy ja erst vor weniger als einem Jahr in Toronto bewiesen. Diesmal sitzt er allerdings nicht im gewohnten KV-Racing Boliden, sondern im Dreyer & Reinbold-Wagen des verletzten Mike Conway. Das Team mag nicht unbedingt zuu den Spitzenmannschaften der IRL gehören – aber was Dale Coyne im vergangenen Jahr konnte, das müssten sie eigenlich heuer auch können.

Für das gleiche Team geht in diesem Jahr ja auch Vorjahressieger Justin Wilson an den Start. Auf den Ovalen lief es zwar eher mittelmäßig – auf einem Rundkurs ist dem Briten aber durchaus zuzutrauen, dass er die Überraschung vom vergangenen Jahr wiederholt. Ein weiterer Außenseitertipp ist für mich Takuma Sato. Der ehemalige Grand Prix Pilot hat sich zwar beim ersten Teil des Rundkurs-Reigens in diesem Jahr nicht grade mit besonderem Ruhm bekleckert, auf den Ovalen lief es aber dann in letzter Zeit doch schon richtig gut – wenn er denn einmal ins Ziel gekommen wäre. Sofern er sich mittlerweile auch an das Rundkurs-Verhalten des Autos gewöhnt hat, ist mit dem Japaner aber sicher zu rechnen.

Neu dabei an diesem Wochenende: Adam Carrol. Der letzte Champion der seligen A1GP-Serie (mit Team Irland 2008-09) wird bis auf weiteres eines der Autos von Andretti Autosport pilotieren. Ob der Nordire allerdings gleich vorne mitfahren kann, bleibt fraglich. Die bisherigen Erfahrungen von zweifelsohne talentierten Fahrern wie Sato oder Baguette lassen eher vermuten, dass auch bei Carroll eine gewisse Eingewöhungszeit von Nöten sein wird.

Carroll wird dabei das fünfte Auto des Teams zur Verfügung haben – denn auch Ryan Hunter-Reay hat für dieses Rennen wieder ausreichende Sponsoren auftreiben können. Laut Spotter-Guide (Achtung, .pdf) dürfte es sich bei diesen “neuen Sponsoren” um  die altbekannten Geldgeber von IZOD handeln, die noch einmal ein paar Dollar locker gemacht haben. Ob die aber auch den Rest der Saison weiter finanzieren können oder wollen ist unklar.

Die traditionsreiche Strecke von Watkins Glen war auch für die IRL einer der ersten Kurse, auf denen man Rundstreckenrennen fuhr. Seit dem Übergang von einer reinen Ovalserie im Jahr 2005 waren die Indycars hier in jedem Jahr am Start. Und auch sonst magelt es in Watkins Glen nicht an Geschichte. In den 60er- und 70er-Jahren war die Formel 1 hier unterwegs, seit 1986 fährt die NASCAR eines ihrer derzeit zwei jährlichen Rundstrecken-Rennen auf dem Kurs. Allerdings benützt die IRL ein etwas anderes Layout, wie Danica Patrick auf dem aktuellen Onboard-Video erklärt:

Was dabei sofort auffällt: Wie nahe in vielen Kurven (und besonders auf den Geraden) die Leitplanken an der Strecke stehen. Obwohl man in den vergangenen Jahren einige Umbauten durchgeführt hat, damit die Indycars ohne Probleme fahren können: Besonders sicher ist der Kurs noch immer nicht.

Das ist allerdings nicht der Grund, wieso gemunkelt wird, dass die IRL dort vorerst zum letzten Mal Station macht. Vielmehr geht es dabei wieder einmal um das liebe Geld. 1,5 Millionen US-Dollar verlangt die IRL von Streckenbetreibern im Moment dafür, dass man auf einem Kurs an der Start geht. Das lohnt sich, wie Kevin Lee im aktuellen Trackside-Podcast vorechnet, erst dann, wenn man mindestens 50.000 Tageskarten zum üblichen Preis von 30$ verkauft. Das schafft Warkins Glen im Moment aber nicht.

Und zu Konzessionen gegenüber der Strecke wird sich die IRL wohl kaum hinreissen lassen. Denn der Kurs befindet sich im Besitz der NASCAR-nahen International Speedway Corporation (ISC), einer Betreiberfirma mehrerer amerikanischer Motorsport-Stätten, mit der sich die IRL derzeit in harten Verhandlungen über ihren zukünftigen Kalender befindet. Zudem hat man ja für 2011 mit Baltimore bereits einen weiteren Rundkurs bestätigt. Und nachdem Indycar CEO Randy Bernard unbedingt bei 17 Rennen und bei einer Balance zwischen Ovalen und Rundkursen bleiben will (derzeit hält man bei 8 Rundstrecken und 7 Ovalen) muss wohl mindestens ein Road Course über die Klinge springen.

Eigentlich sollten gestern die Ergebnisse des ICONIC-Committees bekannt gegeben werden, das seit ein paar Monaten darüber berät, welches Chassis ab 2012 eingesetzt werden soll. Stattdessen gab es nur eine Pressemeldung. Und die sagt, dass die Entscheidung auf den 14. Juli vertragt wurde. Man darf also noch ein wenig länger gespannt sein, welche Richtung die Serie dann nehmen wird. Mehr dazu gibt es vermutlich  in der Vorschau auf das Rennen in Toronto, das kurz nach diesem ominösen Termin in etwas mehr als zwei Wochen über die Bühne wird.

Das Rennen aus Watkins Glen wird übrigens wieder von ABC übertragen. Das verspricht zwar nicht gerade eine besonders tolle TV-Show (das macht, finde ich, Versus um Längen besser) – dafür könnte sich die in letzter Zeit etwas prekäre Stream-Situation ein wenig entschärfen. Immerhin findet diesmal auch nicht zeitgleich ein NASCAR-Rennen oder Fußball WM-Spiel statt, was ebenfalls helfen dürfte. Sofern sich doch nichts finden lässt, kann man ja immer noch auf den kostenlosen Race Control-Stream auf indycar.com zurückgreifen.

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June 23 2010

06:27

Ferner liefen: Die Newshappen

// Eine gerade Linie ist es nicht gerade, was die Formel 1 in Sachen KERS fährt: Im vergangenen Jahr noch im Einsatz, in diesem Jahr “aus Kostengründen” verboten. Und 2011 wohl wieder dabei, wie in Kanada beschlossen wurde. Und zwar nicht, wie auch einmal angedacht, als Einheits-System, sondern von jedem Team selbst entwickelt. Es soll aber, wie bei den Motoren, für die Teams die Möglichkeit geben, KERS zu einem Maximalpreis von 1 Mio. Dollar von einem anderen Team zu kaufen – man darf vermuten, dass das wohl im Verbund mit den Motoren geschehen wird.

// Eine weitere Folge gibt es bei der Reifensaga, die in dieser Hinsicht bald der Lindenstraße Konkurrenz machen wird. Es gibt nämlich trotz zahlloser verstrichener Deadlines immer noch keine endgültige Entscheidung, welcher Hesteller nun den Zuschlag für die nächste Saison bekommen wird. Joe Saward berichtet, dass Ferrari, McLaren, Renault und die FIA wohl für die (teureren) Michelin-Gummis sind, der Rest für die scheinbar günstigeren Pirellis. Allerdings: Auch die italienischen Reifen könnten teuer werden – dann nämlich, wenn für die neuen Reifen massive Umbauten an den Autos notwenidig würden.

// Der Noch-Reifenausrüster der F1 Bridgestone hat derweil bekannt gegeben</a>, welche <strong>Mischungen </strong>man zu den <strong>kommenden Grand Prix</strong> mitbringen wird. Dabei gibt es einige Änderungen zur 2009 getroffenen Wahl, für Hockenheim, wo die F1 seit der Wiedereinführung von Slicks noch nicht wieder gefahren ist, werden sogar die beiden Extrem-Mischungen <em>Hart </em>und <em>Superweich </em>herangekarrt. Für die darauf folgenden Rennen in Budapest (Medium & Superweich), Spa und Monza (jeweils Hart & Weich) entschied man sich dafür, im Gegensatz zu 2009 eine Mischung zu überspringen. Die Idee dahinter ist, nach dem spannenden Kanada-Grand Prix häufiger solche interessanten Rennen durch sehr unterschiedliche Reifen zu produzieren. Was in Montreal ein unvorhergesehenes Problem war, soll also mehr Spektakel in eine F1-Saison bringen, die auch so schon viel Spannung und Abwechslung bietet – und ob das nötig ist, wird auch von den Teamchefs a<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">diskutiert.

// Pat Fry, ehemaliger Chefentwickler in Sachen Aerodynamik bei McLaren, hat bei Ferrari angeheuert. Das muntere gegenseitige Abwerben von Entwicklungskräften beider Rennställe geht damit in die nächste Runde. Fry wird als zweiter Mann hinter Aldo Costa am 2011er Wagen arbeiten und vermutlich die ein oder andere Idee aus England mitbringen.

// Raider heißt immer noch Twix, aber aus “BMW-Sauber-Ferrari” wird wohl wieder “Sauber-Ferrari“. Peter Sauber hat die Namensänderung bei der FIA eingereicht, die bei der nächsten Weltratsitzung im Juli darüber abstimmen wird.

// Ein wenig Off-Topic, aber womöglich trotzdem die Story der Woche: Der unzerstörbare Alex Zanardi hat in seiner Klasse den italienischen Handbike-Meistertitel errungen. Ziel des CART- sowie Lebenschampions: Eine Teilnahme bei den paralympischen Sommerspielen 2012 in London.

// Trotz der großen Enttäuschung am Bump Day für das Indy 500 scheint die IRL-Saison für Paul Tracy noch nicht gelaufen zu sein: Ein Autritt mit KV Racing in Edmonton scheint bereits bestätigt zu sein, auch eine Teilnahme am Rennen in Toronto, ebenfalls für KV Racing, scheint wahrscheinlich. Zudem soll Dreyer & Reinbold daran interessiert sein, Tracy in Watkins Glen einzusetzen – was Tracy selbst schon mehr oder weniger indirekt bestätigt hat. Der Kanadier würde dort den Wagen des verufallten Mike Conway übernehmen, den in Texas Tomas Scheckter und in Iowa Graham Rahal pilotiert haben. Das Aus für Rahal müsste dies trotzdem nich bedeuten – D&R Racing bemüht sich derzeit wohl, genügend Geld für einen dritten Wagen aufzutreiben.

// Der Lauf in Watkins Glen könnte übrigens das vorübergehend letzte IRL-Rennen auf der Traditionsstrecke in Upstate New York sein. Zumindest haben die gewähnlich verlässlichen Indycar-Journalisten Kurt Cavin und Kevin Lee in der Radiosendung “Trackside” entsprechende Andeutungen gemacht. Der Grund: Der andauernde Streit zwischen der IRL und der Streckenbetreiber-Firma ISC (International Speedway Corporation), der die IRL schlechte Vermarktung ihrer Rennen vorwirft. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnte das überhaupt große Auswirkungen auf den IRL-Kalender für 2011 haben. Denn der NASCAR-nahen ISC gehören neben Watkins Glen auch noch die Ovale in Kansas, Chicagoland und Homestead, auf denen die IRL in diesem Jahr ebenfalls noch unterwegs ist.

// Beschlossen ist derweil wohl eine Rückkehr auf das Oval in Loudon, New Hampshire, wo man bereits 1996 bis 1998 (und davor als CART-Serie) einige Auftritte absolviert hat. Der Indianapolis Star berichtet, dass der Vertrag mit den Streckenbetreibern kommendes Wochenende beim NASCAR-Rennen verlautbart werden soll. Außerdem verhandelt IRL-Präsident Randy Bernard demnach über Rennen auf den Ovalen von Phoenix, Las Vegas und Fontana - wobei Phoenix und Fontana auch der ISC gehören, also wohl allenfalls als Teil eines Paket-Deals auf dem Kalender aufscheinen dürften. Nicht so viel Hoffnung gibt es für eine Rückkehr auf die Milwaukee Mile – Bernard möchte zwar schon allein aus Traditionsgründen dort unbedingt fahren, die finanziellen Hürden scheinen derzeit aber zu groß. Insgesamt soll es auch 2011 wieder 17 Rennen geben, ein endgültiger Kalender ist für den Juli angekündigt.

// Romain Grosjeans Karriere befindet sich weiter im Rückwärtsgang. Von der Formel 1 führte der Weg geradeaus zur GT1-Weltmeisterschaft. Der nächste Schritt ist eine Formel-Nachwuchsserie: Der Franzose wird am kommenden Wochenende beim Rennen der AutoGP in Spa für das DAMS-Team antreten.

//Volvo setzt die Reihe der sporadischen Einsätze in der WTCC mit dem Bio-Fuel C30 weiter fort. Man wird in Brands Hatch und in Okayama an den Start gehen. Derweil überlegen die Veranstalter der Serie, ob man 2011 in Macau antreten wird. Man hätte vom Veranstalter gerne etwas Entgegenkommen in Sachen Startzeit, damit das Rennen in Europa mehr Einschaltquote bekommt. Zu dem gibt es Sicherheitsbedenken. So die offizielle Seite. Inoffiziell würde man wohl lieber in Shanghai an den Start gehen.

// Alexandre Premat, Bruchpilot in Diensten von Audi, wird sich wohl demnächst bis sehr bald einen neuen Job suchen müssen. Bei Audi ist man weiterhin “not amused” über seine Leistungen. Der Crash am Eurospeedway, als er Ekström und Scheider abräumte, dürfte auch nicht geholfen haben. Mögliche Nachfolger sind bisher erstaunlicherweise nicht bekannt, vielleicht bedient sich Audi aus dem Heer der Nachwuchs GT3 Piloten (Johannes Stuck?)

//Marcel Tiemann, bei einem Lauf der GT Open in Imola Ende Mai schwer verunglückt, wurde gestern aus dem künstlichen Koma erweckt. Laut seines Blogs, das vom Admin der Seite geführt wird, geht es ihm besser und die ersten Tests waren wohl vielversprechend. Wir drücken Marcel weiter die Daumen, dass er schnell wieder gesund wird und wieder auf den Beinen ist!

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