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February 15 2014

14:32

VLN: Ausblick 2014 Teil Eins

Die Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, kurz VLN, startet in sechs Wochen in ihre neue Saison. Ein guter Grund schon mal auf die Saison 2014 zu schauen.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 55. ADAC ACAS H&R-Cup2013 war ein gemischtes Jahr für die VLN. In Sachen Besucher konnte man zufrieden sein, in Sachen Teilnehmer nicht immer. Das Feld war bei einigen Rennen teilweise kleiner als in den letzten Jahren. Gründe gab es dafür einige, aber vor allem schrumpfte das Feld der “kleinen” Teilnehmer. Zwar gab es mit dem Opel, Clio und Toyota GT86 Cup eine durchaus interessante Alternative, die aber nicht so stark angenommen wurde wie gehofft. Das verkleinerte dass Starterfeld, vor allem nach dem mit sehr viel Prestige behangenen 24H Rennen. Auch wenn das Rennen nicht zur VLN-Wertung gehört, gilt es doch als das “das” Kronjuwel des deutschen und durchaus internationalen Motorsports. Es ist noch ein wenig früh für eine Vorschau, weil die Nennlisten noch nicht komplett sind, aber hier gibt es schon mal einen Blick in die Klassenstruktur für 2014. Sonst platzt die Vorschau in ein paar Wochen aus allen Nähten.

Auch in diesem Jahr wird es wieder recht bunt. Vom kleinen Mini bis zum R8 LMS ist mal wieder alles dabei. Also werfen wir mal einen Blick auf die schier unübersichtliche Klasseneinteilung. Nicht in allen Klassen gibt es Starter, was auch mit dem Punktesystem zusammenhängt.

VLN-Produktionswagen:
Klasse VLN-Produktionswagen V1 bis 1.600cm³
Klasse VLN-Produktionswagen V2 über 1.600 bis 1.800cm³ (z.B. BMW 318 ti)
Klasse VLN-Produktionswagen V3 über 1.800 bis 2.000cm³ (z.B. Toyota GT86)
Klasse VLN-Produktionswagen V4 über 2.000 bis 2.500cm³ (z.B. BMW 325i)
Klasse VLN-Produktionswagen V5 über 2.500 bis 3.000cm³ (z.B. BMW Z4)
Klasse VLN-Produktionswagen V6 über 3.000 bis 3.500cm³ (z.B. BMW M3)
Klasse VLN-Produktionswagen VT1(mit Aufladung) bis 1.600cm³
Klasse VLN-Produktionswagen VT2(mit Aufladung) über 1.600 bis 2.000cm³ (z.B. Ford Focus ST)
Klasse VLN-Produktionswagen VT3(mit Aufladung) über 2.000 bis 3.000cm³
Klasse VLN-Produktionswagen VD (Diesel) bis 3.500 cm³

VLN-Specials:
SP1 bis 1.400cm³
SP2 über 1.400 bis 1.750 cm³ (z.B. Suzuki Swift)
SP2T (Turbo) über 1.400 bis 1.600cm³ (z.B. Mini Cooper)
SP3 über 1.750 bis 2.000cm³ (z.B. Honda Civic Type R)
SP3T (Turbo) über 1.600 bis 2.000cm³ (z.B. Audi TT RS 2.0)
SP4 über 2.000 bis 2.500cm³ (z.B. BMW 325i)
SP4T (Turbo) über 2.000 bis 2.600cm³ (z.B. Audi TT RS)
SP5 über 2.500 bis 3.000cm³ (z.B. BMW M3)
SP6 über 3.000 bis 3.500cm³ (z.B. Porsche Cayman S)
SP7 über 3.500 bis 4.000cm³ (z.B. Porsche 911 GT3 Cup)
SP8 über 4.000 bis 6.250cm³ (z.B. Lexus IS-F)
SP8T Turbo) über 2.600 bis 4.000cm³
SPPRO über 3.000cm³
SP9 (FIA-GT3, Audi R8 LMS ultra)
SP10 (SRO-GT4, z.B Aston Martin V8 Vantag GT4)
SPX (Zulassung nur auf Sonderantrag)

Gruppen E1-XP, AT und AT-G
E1-XP1 über 1.750 bis 3.000cm³ (z.B Aston Martin Rapide S)
E1-XP2 über 3.000 bis 6.250cm³
E1-XP Hybrid über 1.750 bis 6.250cm³

Fahrzeuge mit Dieselmotoren:
VLN-D1T (mit Aufladung) über 1.750 bis 2.000cm³
VLN-D2T (mit Aufladung) über 2.000 bis 2.500cm³
VLN-D3T (mit Aufladung) über 2.500 bis 3.000cm³
VLN-D4T (mit Aufladung) über 3.000 bis 6.000cm³ (z.B. BMW 135d GTR)

Division Gruppe VLN Cup-Fahrzeuge
Klasse VLN-Cup-Fahrzeuge 1: Opel Astra OPC Cup nach eigenem Reglement
Klasse VLN-Cup-Fahrzeuge 2: Porsche Carrera Cup von 2006 bis 2014
Klasse VLN-Cup-Fahrzeuge 3: TMG GT 86 Cup

Gruppe H (Baujahr bis 2004 ohne Aufladung):
Klasse Gruppe H1 bis 1600cm³
Klasse Gruppe H2 über 1600 bis 2000cm³
Klasse Gruppe H3 über 2000 bis 3000cm³
Klasse Gruppe H4 über 3000 bis 6250cm³ (z.B. BMW M1)

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 38. DMV MŸnsterlandpokalAlles klar? Vermutlich nicht. Vor allem der Unterscheid zwischen den VLN-Produktionswagen und der SPs macht vielen Kopfzerbrechen. Dabei ist es recht einfach: Produktionswagen = Sehr seriennah. SP – nicht mehr ganz so seriennah. Verkompliziert für neue Fans wird die Sache durch das Wertungssystem. Auch wenn vorne meist die Fahrzeuge aus der SP9 (Audi R8 LMS, Mercedes SLS), SP10 (GT4) und SP7 (Meist Porsche 911 Cup) rumturnen und die Siege unter sich ausmachen, wird die Gesamtmeisterschaft in Klassen ausgefochten, die leistungsmäßig etwas dürftiger bestückt sind. Im letzten Jahr gewannen die Brüder Groneck auf einem Cup-Clio (die Klasse gibt es 2014 nicht mehr) knapp die Meisterschaft in der VLN. Und normalerweise ist es immer das letzte Rennen, in dem es um die Pokale geht.

Das Rennen findet also nicht vorne an Spitze, sondern auch weiter hinten statt. Grund dafür ist die besondere Wertung der Klassen, die die VLN seit Jahren auszeichnet. Je nach Klasse und der Menge an Startern gibt es einen etwas komplizierten Punkteschlüssel. Das Reglement ist einzigartig – weltweit. Kann vermutlich auch nur in Deutschland entwickelt werden, wie man an der Tabelle sehen kann. Für den Klassensieger werden fast zehn Punkte berechnet, für den Letztplatzierten fast keine Punkte. Ausgeschiedene bekommen logischerweise auch keine Punkte. Die Formel lautet Punkte= 10*(Starter +0,5 – Platzierung)/Starter, es wird auf zwei Stellen gerundet. Ein einzelnes Fahrzeug erzielt somit 5,00 Punkte, bei zwei Startern werden 7,5 und 2,5 Punkte verteilt, bei fünfen sind es 9, 7, 5, 3 und 1 Punkt. Bei zehn Wagen in der Klasse bekommt der Sieger 9,5 Punkte, bei Zwanzig sind es 9,75.

vlnwertung

Da in den kleinen Klassen regelmäßig mehr Starter unterwegs sind und vor allem ins Ziel kommen, kommt der Meister eben aus einer kleinen Klasse. Hier vor der Saison einen Favoriten auszumachen ist vor der Saison relativ schwer.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, ROWE DMV 250-Meilen-RennenWeniger schwer ist es da schon auf den Rennsieger zu tippen. Die Veranstalter bemühen sich mittels der ebenso bekannten wie “beliebten” Balance of Performance (BoP) die Situation an der Spitze einigermaßen in ausgleichend zu gestalten. Das allerdings nicht immer zur großen Freude alle. Vor zwei Jahren fuhren die Porsche hinter hier und man nannte die “BoP” dann gerne “Bitte ohne Porsche”. Letztes Jahr erwischte es die Mercedes SLS, die zunächst chancenlos war. Bei Rowe war man so sauer, dass man nicht mehr den Start ging.

Ein weiterer Grund für die BoP sind die Rundenzeiten. Man hätte gerne, dass die Fahrzeuge er SP9 die Runde auf der Nordschleife in rund 08:20 Minuten absolvieren. Uwe Alzen knallte mit dem Z4 im Training zum Barbarossa Preis allerdings eine 8:01.069 min hin. Und vermutlich wäre er ohne Verkehr unter der acht Minuten Marke gelandet.

Das ist zu schnell, also wird man auch 2014 das alte Spiel spielen. Bei den Einstellfahrten im März werden alle “mauern”, also mit teilweise reduzierter Motorleistung fahren, um einen möglich günstige BoP zu erreichen. Beim 24H Rennen lassen dann alle wieder die Hosen fallen. Und die große Runde der gegenseitigen Beschimpfungen geht los. Aber dazu dann vor, bzw. nach den Einstellfahrten wieder mehr.

Seit 1977 wird die VLN ausgetragen und seit dem zieht sie regelmäßig die jede Menge Besucher und vor allem Rennfahrer in ihren Bann. Und auch wir haben, dank unseres Experten FloausN seit Jahren über die Serie berichtet. Das wollen wir auch im neuen Jahr nicht ändern, auch wenn Flo leider vermutlich kaum Zeit haben wird. Dennoch werden wir im gewohnten Umfang über die Rennen berichten.

Kalender:
21.03.2014 VLN Probe- und Einstellfahrt
22.03.2014 VLN Probe- und Einstellfahrt
29.03.2014 60. ADAC Westfalenfahrt
12.04.2014 39. DMV 4-Stunden-Rennen
26.04.2014 56. ADAC ACAS H&R-Cup
17.05.2014 45. Adenauer ADAC Simfy Trophy
21.06.2014 24H Rennen
05.07.2014 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
02.08.2014 37. RCM DMV Grenzlandrennen
23.08.2014 Opel 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
13.09.2014 46. ADAC Barbarossapreis
11.10.2014 ROWE DMV 250-Meilen-Rennen
25.10.2014 39. DMV Münsterlandpokal

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October 23 2013

22:10

Racingblog Podcast: Ausgabe vom 24.10.2013

Der wöchentliche Podcast des Racingblog-Teams. Im Stream, im Download und bei iTunes.

Wir sind im heutigen Podcast zu zweit, was Flo die Gelegenheit gegeben hat, ein paar Einblicke in verschiedene technische Bereiche zu geben. Wir starten mit einem kurzen Update zum tödlichen Unfall von Sean Edwards und gehen dann zur IndyCar, die am letzten Wochenende eine Ausfallorgie zu beklagen hatte. Die NASCAR und das etwas merkwürdige Rennen aus Talladega folgen, dann verabschieden wir uns mit etwas schwerem Herzen von der ALMS. Flo gibt zum letzten Lauf der VLN einen Überblick, es folgen die F1, die WEC und noch ein wenig DTM.

Download (MP3, 48 MB)
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Here is the Music Player. You need to installl flash player to show this cool thing!

Dauer: ca. 101 Minuten

00:00:00 IndyCar
00:20:00 NASCAR
00:31:00 ALMS
00:49:00 VLN
01:00:00 F1
01:25:00 WEC/DTM

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September 16 2013

13:20

Teams: Manthey Racing – Die Dauersieger

In loser Folge wollen wir ein paar Rennteams vorstellen. Ihre Geschichte, ihre Erfolge und vor allem ihre Teamchefs. Den Anfang macht Manthey Racing.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 35. DMV 250-Meilen-RennenDer Name Olaf Manthey ist jedem deutschen Motorsportfan bekannt. In den 80er Jahren tauchte er in der damaligen DTM auf und prügelte einen Rover Vitesse über die Rennstrecken. Und er war schnell, denn sowohl 1984 als auch im Folgejahr konnte er den zweiten Platz in der Meisterschaft belegen. 1990 holte er sich die Meisterschaft im deutschen Porsche Carrera Cup, danach sattelte er um und startete mit einem Mercedes 190 EVO in der VLN, wo er Siege in Serie holen konnte. Aber seine eigentliche Erfolgsgeschichte beginnt 1996, als er die Manthey Racing GmbH gründete.

Seine ersten Schritte als Teamchef machte er im Porsche Supercup, wo sein Team einige Jahre unterwegs war. Schon im zweiten Jahr schaffte Manthey das “Double”: Gewinn der Fahrermeisterschaft mit Wolfgang Land und der Teammeisterschaft. Ein Jahr später wiederholte er den Erfolg, dieses Mal mir Dirk Müller am Steuer des Porsche. 1999 zog es ihn nach Le Mans, wo er bei seinem ersten Auftritt direkt die GT-Klasse gewinnen konnte (Uwe Alzen, Patrick Huisman, Luca Ricatelli). Aber Le Mans sollte danach für viele Jahre wieder aus seinem Rennprogramm verschwinden.

Stattdessen konzentrierte sich das Team ab 2001 auf die neue DTM und konnte in der ersten Saison als Kundenteam auch einen guten dritten Platz in der Meisterschaft belegen. Beim letzten Rennen in Hockenheim gelang dem Team mit Bernd Mayländer sogar ein Sieg. Aber das Engagement in der DTM sollte 2002 deutlich schwieriger werden. Weil Mercedes nur noch vier neue C-Klassen einsetzen konnte, die wiederum alle von AMG/HWA eingesetzt wurden, blieb Manthey nur die Möglichkeit, auf einen Vorjahreswagen zu setzen. Doch die waren, wie man das in den Folgejahren oft genug sehen sollte, gegen die Neuwagen chancenlos. Nicht mal Punkte waren drin, obwohl man mit Mayländer und Huisman gut besetzt war. Enttäuscht zog man sich aus der teuren DTM zurück. Manthey musste sein gesamtes Motorsportprogramm umstellen. Man entschied sich für die VLN.

Die Entscheidung brachte dem Team zunächst nicht die gewohnten Erfolge. Zwar konnte man mit dem Porsche immer wieder in den Top 5 liegen, aber vor allem der Sieg beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring wollte einfach nicht gelingen. Immer wieder scheiterte man knapp, obwohl man oft das schnellste Auto auf der Strecke hatte. Doch das Rennglück war Manthey, zumindest beim 24-Stunden-Rennen, einfach nicht mehr hold. Mal scheiterte man an technischen Problemen, mal wurde man in einen Unfall verwickelt. 2006 war es dann aber soweit. Mit der Fahrerpaarung Lucas Luhr, Timo Bernhard, Mike Rockenfeller und Marcel Tiemann konnte man endlich am Ring gewinnen. Der Sieg hatte auch weitreichende Konsequenzen für Mantheys Bart. Sein Markenzeichen waren bis zu diesem Sieg die weit nach oben gezwirbelten Bartenden, die nach dem Sieg aufgrund einer Wette abgeschnitten wurden und seitdem auch nicht mehr aufgetaucht sind.

Damit begann eine Siegesserie in der VLN und beim 24-Stunden-Rennen, die bisher ihresgleichen sucht, denn Manthey Racing gewann das Rennen auch in den Jahren 2007, 2008 und 2009. Mittlerweile hatte man sich die Werksunterstützung von Porsche gesichert, was im Fahrerlager der VLN nicht immer für fröhliche Gesichter sorgte. Die Rede war von Entwicklungsmotoren von Porsche, die deutlich mehr Leistung als die Konkurrenz hatten. Dazu kam wohl auch eine enge Zusammenarbeit in anderen Bereichen wie der Aerodynamik. In dieser Zeit sicherte sich Manthey auch den nicht immer nett gemeinten Ruf als “Maurer-König”. Man fuhr bei den ersten Rennen der VLN bewusst langsamere Zeiten als die Konkurrenz, um der gefürchteten Balance of Performance aus dem Weg zu gehen. Sobald die Startflagge zum 24-Stunden-Rennen fiel, war es allerdings vorbei mit der vornehmen Zurückhaltung und man fuhr Zeiten, von denen die Konkurrenz nur träumen konnte.

Wie eng die Zusammenarbeit mit Porsche war, konnte man 2010 sehen. Manthey setze nicht nur wie üblich seinen “Dicken” genannten Porsche 911 ein, sondern war auch für den Werkseinsatz des Porsche Porsche GT3-R Hybrid zuständig. Doch in diesem Jahr war ihm das Glück nicht hold. Der Manthey-Porsche fiel aufgrund eines Unfalls aus, der Hybrid-Porsche verendete zwei Stunden vor Rennende mit einem Schaden am Antriebsstrang in Breitscheid.

In den letzten Jahren hat Manthey die Verbindungen zu Porsche weiter vertieft. 2011 gewann man erneut am Ring, 2012 war ein Übergangsjahr, in dem man in der GT-Open unterwegs war. Hintergrund war hier auch eine deutliche Verstimmung zwischen Manthey und den Organisatoren der VLN, die seine Wagen stärker einbremsten, als es ihm Recht war.

Doch was wie ein “Abstieg” aussah, war in Wahrheit ein Vortest. Denn 2013 kam Manthey zurück – als offizielles Einsatzteam für den Porsche-Werkseinsatz. Und damit folgte auch der erste Einsatz in Le Mans seit 1999. In einem spannenden Rennen konnte man sich gegen die favorisierten Teams von Aston Martin und Ferrari durchsetzen und den Klassensieg in der GTE-Pro holen. Da schmerzte es auch nicht mehr so sehr, dass man auch 2013 nicht am Ring gewinnen konnte.

In knapp zehn Jahren hat es Olaf Manthey mit seinem Team an die internationale Spitze geschafft. Eine wirklich beeindruckende Leistung, wenn man bedenkt, wie eng es an der Spitze zugeht. Und wie groß die Konkurrenz auch in Deutschland ist. Ein Video aus dem Jahr 2012 gibt einen schönen Einblick in die Arbeit des Teams.

(Werbung*)

*Das Video kommt von Michelin, deswegen ist es als Werbung gekennzeichnet

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May 21 2013

05:14

24H Rennen: Kurzanalyse Nürburgring 2013

Ein wirkliches 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war es dieses Jahr ja nicht, aber es gab viel Abwechslung an der Spitze. Der Regen spielte beim Ausgang eine entscheidende Rolle.

Aston Martin Nuerburgring 2013Zunächst sei kurz vermerkt, dass dies nur eine Kurzanalyse der Spitzengruppe ist. Eine genauere Betrachtung des Rennens folgt in den nächsten Tagen, wenn Flo und Gok vom Ring zurück sind und Zeit haben, ihre Geschichte zu schreiben. Daher bitte ich um Nachsicht, wenn ich nicht in die Klassen einsteige.
Bei bestem Wetter startete am Sonntag pünktlich um 17.00 Uhr das diesjährige 24H-Rennen am Nürburgring. Die Top40 Quali hatte schon ein paar Überraschungen parat gehalten. Dass die Audis schnell sein würden, hatte man erwartet, dass aber der Aston Martin mit der #007 um ein Haar die Pole erobert hätte, war dann schon eine kleine Überraschung. Ebenso erstaunlich war die eher schwache Performance der beiden Manthey Porsche, die mit Werksfahrern erstklassig besetzt waren. Doch beide Ergebnisse hatten mit dem Wetter zu tun.

Schon beim Start war klar, dass es irgendwann im Laufe der Nacht regnen würde. Einige Vorhersagen sprachen sogar von einem Unwetter mit Hagel und Gewitter, das jedoch ausblieb. Aston Martin Pilot Pedro Lamy zeigte sich beim Start schon recht skeptisch. Man sei im Trockenen schnell, im Nassen jedoch nicht. Man habe keine Abstimmung gefunden, die für Regen wirklich geeignet sei. Auch die Audi-Mannschaft schaute eher sorgenvoll zum Himmel. Der R18 mit seinem Mittelmotor ist im Regen eher schwierig zu fahren, wie alle Piloten einmütig durchblicken ließen. Entspannte Gesichter sah man bei Porsche, denn die eher mauen Rundenzeiten basierten auf einer Mischabstimmung, die der alte Nordschleifen-Fuchs Olaf Manthey ausgetüftelt hatte.

In den ersten, trockenen Stunden, nahm das Rennen den Verlauf aus der Top40 Qualifikation. Frank Stippler fuhr im Stuck-Audi sensationelle Zeiten, konnte sich aber nicht vom Aston Martin absetzen. Auch die #3, der Audi R8 mit Biela, Joens, Ludwig, Rusinov von Phoenix, klemmte sich an die Spitzengruppe. Der Aston übernahm dann die Führung und fuhr sich einen kleinen Vorsprung heraus. Doch schon nach einer knappen Stunde konnte man sehen, dass der Vorsprung auch bitter nötig war. Die R8 konnten mindestens eine Runde länger draußen bleiben, was sich im Verlauf des Rennens summiert hätte, denn ein Stopp kostet am Ring locker zwei Minuten.

Die beiden Werks-Porsche hatten zunächst das Nachsehen und verloren schon in den ersten Stunden massig viel Zeit. Weder hatten sie die Rundenzeiten, noch konnten sie über die Stintlänge etwas ausrichten. Wer geglaubt hatte, dass Manthey mal wieder hübsch geblufft hatte, sah sich zunächst enttäuscht.

Richtig miserabel lief es dagegen für die beiden Schubert BMW Z4. Gleich in den ersten Runden kam es zu einem unglücklichen Zwischenfall, als Uwe Alzen seiner Teamkollegin Claudia Hürtgen in einer Intervention-Zone, die hinter einer Kuppe lag, ins Heck krachte. Beide schafften es an die Box, doch die #19 konnte nicht mehr repariert werden. Pech vor allem für Augusto Farfus, der auf dem Wagen gemeldet war, und extra aus Brands Hatch an den Ring geflogen war. Der zweite Schubert BMW stand auch lange, und ging mit knapp zwei Runden Rückstand wieder auf die Strecke.

Das Bild an der Spitze änderte sich in den ersten Stunden kaum. Die Audi hetzten den Aston, die SLS hielten sich zurück, gleichzeitig den Abstand unter Kontrolle, während die Manthey Wagen weiter zurückfielen und gar mit einer Überrundung rechnen mussten.

Die Rettung kam dann so gegen 21.00 Uhr, als die ersten Regentropfen fielen. Die Situation war, wie meist am Ring, undurchsichtig. Zunächst war es auf der Döttinger Höhe und bei Start/Ziel nass, der Rest der Strecke blieb trocken. Das führte zu kniffligen Entscheidungen in Sachen Slicks vs. Regenreifen. Der Aston Martin erwischte es dann perfekt. Gerade, als es richtig anfing zu schütten, kam er an die Box und nahm sich Regenreifen. Fast gleichzeitig fuhren die Manthey Porsche auf Slicks weiter, ebenso einige R18. Nachdem sich das Wechselchaos gelichtet hatte, sah man den Aston immer noch vor den Audi und den ersten SLS.

Nachdem die Porsche dann endlich an der Box waren, ging es allerdings zur Sache. Die Mischabstimmung machte sich nun bezahlt und beide Wagen schnitten im Gleichschritt durchs Feld. Innerhalb einer knappen Stunde reduzierten sie ihren Rückstand von knapp 7 Minuten auf unter 10 Sekunden auf den Aston. Die Audi vielen hingegen zurück und mussten beide Rowe und den Black Falcon SLS mit Schneider, Bleekemolen, Edwards, Thiim passieren lassen. Noch noch weiter hinten nahten die beiden Marc VDS BMW Z4, die man bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht richtig auf dem Schirm hatte. Die lagen ebenfalls gut eine Runde zurück, hatten aber wohl auch auf eine Regenabstimmung gesetzt.

Die Strategie von Olaf Manthey wäre auch beinahe aufgegangen, wenn der Regen nicht so stark geworden wäre. Die Fahrer berichteten von massivem Aquaplaning auf der Döttinger Höhe, dazu kam Nebel im Bereich Pflanzgarten. Das führte dann um 22.42 Uhr zu einer roten Flagge und der Unterbrechung des Rennens. Die Rennleitung hatte zu dem ein Einsehen mit vielen kleinen Teams, die ihren Wagen im Regen an etlichen Leitplanken onduliert hatten, und hob die Parc Fermé Bestimmungen auf. Man konnte also an den Autos arbeiten, was aber den Vorteil von Manthey zunichte machte. Aus dem SLS-Lager hörte man dann gegen Ende des Rennens, dass die veränderte Abstimmung einiges gebracht habe.

Die Unterbrechung dauerte dann sehr lange. Der Regen fiel kräftig und der Rennleiter wollte die Piloten zu Recht nicht gefährden. Selbst nach Sonnenaufgang stand die Strecke noch mächtig unter Wasser, so dass der Restart erst am Montagmorgen um 08.20 Uhr erfolgte. Immerhin blieben so noch etwas mehr als acht Stunden Rennzeit.

Der Restart erfolgte immer noch unter schlechten Bedingungen und sah zunächst die Audi vorne. Der Aston fiel mit schlechten Rundenzeiten schnell zurück, aber auch die R8 konnten die Spitze nicht für sich beanspruchen. Beide Rowe SLS und der Black Falcon mit Bernd Schneider schoben sich nachdrücklich an die Spitze. Vor allem der Mercedes von Black Falcon setzte sich im Verlauf des Vormittags mit guten Rundenzeiten von beiden Markenkollegen ab.

Die beiden Manthey Porsche konnten ihre Dominanz vom Vorabend nicht mehr zeigen. Das lag sicher daran, dass die Konkurrenz in Sachen Abstimmung über Nacht nachgezogen hatte, aber auch an der BoP, die die Porsche offenbar weiter einbremst. Es ist bezeichnend, dass der beste Porsche auf P7 ins Ziel kam und aus der SP7 stammte (Manthey). Im Rennen wurden die Porsche teilweise von kleineren Problemen geplagt. So brachen beim “Frikadelli Porsche” zwei Stoßdämpfer, der “Dicke” von Manthey hatte ebenfalls kleinere Probleme.

Besser lief es am Vormittag für die verbliebenen BMW. Der Schubert-BMW mit Adorf, Hürtgen, Klingmann, Tomczyk holte eine Runde Rückstand auf und brannte sehr gute Rundenzeiten in den Asphalt. Noch besser lief es für den Marc VDS Z4 mit Martin, Piccini, Buurman, Göransson. Vor allem Maxime Martine zauberte Zeiten, die der Konkurrenz den Atem raubten. Sowohl am späten Abend als auch am Vormittag und Nachmittag war man teilweise 40 Sekunden schneller, als der Rest. Das wurde am Nachmittag zwar weniger, aber rund 15 Sekunden pro Runde reichten dem Team um beide Rowe SLS abzufangen. Wäre das Rennen durch die Nacht gegangen, der Z4 wäre nur schwer zu schlagen gewesen. So sah BMW das Rennen mit einem lachenden und weinenden Auge, denn am Ende fehlten nur 2.39min auf den siegreichen SLS von Black Falcon.

Die Dominanz der SLS, die am späten Sonntagabend mit dem einsetzenden Regen begann, war schon sehr beeindruckend. Der SLS war auf der Geraden das schnellste Auto und schien auch in den technisch anspruchsvollen Passagen kaum Schwächen zu haben. Weder die Reifen noch der Verbrauch spielten eine Rolle. Bernd Schneider hat zusammen mit seinem Team nun auch zum ersten Mal das 24H-Rennen gewonnen.

Ergebnis gesamt (pdf)
Ergebnis nach Klassen (pdf)

TV-Übertragung

Sport1 machte mit Hans-Peter Kohl und Eric Engesser einen sehr guten Job. Kohl war jederzeit auf der Höhe des Geschehens und warf auch einen Blick in die kleinen Klassen. Schade ist weiterhin, dass Sport1 nicht den Zweitsender Sport 1+ weiter nutzt. Der wurde nur von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr am Sonntag eingesetzt. Um 20.00, nach nur drei Stunden, war Schluss mit der Übertragung, die erst wieder am nächsten Morgen einsetzte. Und auch am Sonntag unterbrach man für 2 Stunden, um eine Aufzeichnung zu zeigen, ohne Sport1+ einzusetzen. Das ist ein wenig schade, auf der anderen Seite bot man einen 24H Livestream an und mit Radio Le Mans wurde man auch gut versorgt.

Vielleicht würde Sport1 ja mehr zeigen, wenn man nach Einbruch der Dunkelheit mehr Bilder senden könnte. Aber bekanntermaßen dürfen die Helikopter, die auch als Relaisstation für die Onboard und stationären Kameras auf der Nordschleife dienen, nach 22.00 Uhr nicht fliegen. Man müsste ein Glasfaserkabel und die dazu nötige Technik mit Verteilern und Verstärkern um die Nordschleife legen, was angesichts der Topografie des Rings keine leichte Sache ist. Und Geld hat man dafür auch nicht, der Ring soll ja verkauft werden.

SAVE_THE_RING_blackDer Verkauf des Nürburgrings stand auch oft im Fokus der Berichterstattung von Sport1. Die Redaktion und die Journalisten vor Ort waren offenbar klar gegen einen Verkauf und stellten jedem Fahrer und Teamchef die dementsprechenden Fragen. Die Stimmung war dementsprechend gegen einen Verkauf, auch wenn sich einige Teamchefs und Fahrer sehr diplomatisch äußerten. Sport1 servierte das Thema so oft, dass man gar nicht anders konnte, als es es wahrzunehmen.

Ein Wort noch zum Schluss. Ich war von Anfang an skeptisch, was die Verlegung des Starts auf den Sonntag angeht. Was sollte das bringen, denn die meisten Fans mussten wegen der Arbeit und weiten Rückfahrt sowieso am Montagmittag los. Die leer gefegten Zeltplätze gegen Mittag sprachen dann auch Bände. Das Pfingstwochenende zu nutzen ist sicher eine gute Idee gewesen, aber man hätte das Rennen besser Samstag starten sollen. Das wäre vor allem den Fans entgegen gekommen.
Am Ende steht aber wieder ein schönes 24H-Rennen, das dann eher ein 14H-Rennen war. Aber das tat der Stimmung offenbar keinen Abbruch. Immerhin konnte man so mal eine Nacht schlafen, was der Party-Stimmung nach dem Rennen sicher zu Gute kam. Besonders positiv ist, dass das Rennen trotz des schlechten Wetters von wirklich schweren Unfällen verschont wurde. Freuen wir uns also auf das nächste Jahr.

Michael Ammermueller / Frank Stippler / Ferdinand Stuck / Johannes Stuck (Phoenix Racing, Audi R8 LMS ultra, Startnummer 4) Laurens Vanthoor / Edward Sandstroem / Christopher Mies / Christopher Haase (Belgian Audi Club Team WRT, Audi R8 LMS ultra, Frank Biela / Christer Joens / Luca Ludwig / Roman Rusinov (G-Drive Racing by Phoenix, Audi R8 LMS ultra, Startnummer 3), 41. ADAC Zurich 24h- Georg Weiss / Oliver Kainz / Michael Jacobs / Jochen Krumbach (Wochenspiegel Team Manthey, Porsche 911 GT3 RSR, Startnummer 12)Georg Weiss / Oliver Kainz / Michael Jacobs / Jochen Krumbach (Wochenspiegel Team Manthey, Porsche 911 GT3 RSR, Startnummer 12) Bernd Schneider / Jeroen Bleekemolen / Sean Edwards / Nicki Thiim (Black Falcon, Mercedes-Benz SLS GT3, Startnummer 9) Richard Westbrook / Emmanuel Collard / Mike Stursberg / Hans Guido Riegel (Haribo Racing Team, Porsche 911 GT3 R, Startnummer 8), Michael Ammermueller / Frank Stippler / Ferdinand Stuck / Johannes Stuck (Phoenix Racing, Audi R8 LMS ultra, Startnummer 4) Klaus Graf / Thomas Jaeger / Jan Seyffarth / Nico Bastian (ROWE Racing, Mercedes-Benz SLS GT3, Startnummer 22) Darren Turner / Stefan Muecke / Allan Simonsen / Pedro Lamy (Aston Martin Racing, Aston Martin Vantage GT3, Startnummer 7), Marc Lieb / Roman Dumas / Lucas Luhr / Timo Bernhard (Manthey Racing, Porsche 911 GT3 RSR Wolf Henzler / Peter Dumbreck / Martin Ragginger / Sebastian Asch (Falken Motorsport, Porsche 911 GT3 R Darren Turner / Stefan Muecke / Allan Simonsen / Pedro Lamy (Aston Martin Racing, Aston Martin Vantage GT3 24h-Rennen Nuerburgring Nordschleife Nissan BMW Z4 VLN Mercedes SLS VLN Porsche GT3 VLN Audi R8 VLN

Bilder: ADAC Nordrhein

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April 12 2013

19:00

VLN: Vorschau Saison 2013 und 1. Lauf

“Was lange währt wird endlich gut”. So oder so ähnlich geht es wohl vielen Anhängern und Beteiligten der VLN, denn die Rennfreie Zeit fiel doch etwas länger aus als üblich, wobei keiner damit gerechnet hat, dass die offseason so lange dauert.

vln 2012 04 28 016 300x200 VLN: Vorschau Saison 2013 und 1. LaufAngefangen hat alles 2012 und mit der wetterbedingten Absage des 10. und letzten Wertungslaufes. Aufgrund von Eis war es zu riskant das letzte Rennen auszutragen, so dass die Veranstalter gezwugen wurden das Rennen abzusagen. Alle dachten da schon bereits an 2013 und den 1. Lauf vor gut 4 Wochen sowie die voher stattfindenden Einstellfahrten. Alle ? Fast alle, denn einer hat da etwas dagegen: Petrus. Der sorgte dafür, dass die Einstellfahrten aufgrund von Eis und Schnee abgesagt werden mussten und weil es ihm wohl so toll gefiel sorgte er auch gleich dafür dass der 1. Wertungslauf abgesagt werden musste. Dies hatte bzw. hat gleich mehrere Konsequenzen:

So wollte man die Einstellfahrten auf Anfang Apirl verschieben, bzw. tat dies auch, aber wer hier genau liest sieht schon den Konjunktiv, denn das Eifelwetter war wohl noch nicht so recht in Laune und sorgte für die 2. Absage der Testfahrten. Ob und wie dieser Termin noch vor dem 24H Rennen nachgeholt wird steht erstmals in den Sternen, was vor allem für jene Teams extrem bitter wäre, die den 1. Lauf zur Vorbereitung auf den Marathon nutzen wollten. Einige Teams verweilen an diesem Samstag bekanntlich bei der BES in Monza, so dass Teams wie Haribo, WRT oder Marc VDS am Ende nur noch der 3. Lauf als Vorbereitung dient, was gerade bei den doch teils größeren Änderungen an den Autos nicht gerade dazu führt dass man über zu viel Rennzeit auf der Nordschleife meckern kann. Die ADAC-Westfalenfahrt, der nominelle Auftakt in die Saison soll zwar nachgeholt werden, ein Termin vor Pfingsten ist nicht möglich, wodurch ein Rennen im August wesentlich wahrscheinlicher ist.

Der Kalender sieht daher bis jetzt wie folgt aus:

13.04.2013 38. DMV 4-Stunden-Rennen
27.04.2013 55. ADAC ACAS H&R-Cup
22.06.2013 44. Adenauer ADAC Simfy Trophy
20.07.2013 53. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
24.08.2013 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
14.09.2013 36. RCM DMV Grenzlandrennen
28.09.2013 45. ADAC Barbarossapreis
12.10.2013 ROWE DMV 250-Meilen-Rennen
26.10.2013 38. DMV Münsterlandpokal

Eine weitere Konsequenz mussten die Veranstalter des 24H Rennens ziehen: Bis vor kurzem musste man als Neuling 3 VLN-Läufe nachweißen um beim Eifelklassiker startberechtigt zu sein. Da dies aber nicht mehr möglich ist, hat man die Regelung dahingehend geändert, wonach man als Rookie nun 2 Läufe plus einen Nordschleifenlehrgang nachweißen muss. Da aber nicht nur die Nennung eines Piloten sondern auch sein tatsächlicher Einsatz von nöten ist, dürften vor allem Teams wie Rowe mit Sven Hannawald das Rennen äußerst bedächtig angehen, denn sollte es einen frühen Unfall geben und z.B ein Hannawald nicht mehr hinters Volant greifen können, hätte man für das 24H Rennen ein ernstes Problem.

Etwas bedächtiger wird es wohl auch in der Box von statten gehen, denn der ADAC und die VLN haben sich mal wieder was neues in Sachen Reglement und Balance of Performance einfallen lassen und sich dabei von eine deutsche Serie als Vorbild genommen. Wer nun gleich an die große DTM und deren DRS denkt liegt hier aber knapp daneben, denn die Anregungen sind wohl vom ADAC GT Masters gekommen. So führte man nun neben dem ADAC Tankpilot (welcher die Tankzeit der Topautos trotz unterschiedlicher Tankgrößen auf einheitliche 144 Sekunden begrenzen sollte, man beachte den Konjunktiv…) nun eine Mindestzeit sowohl für die Durchfahrt als auch für den Tankvorgang ansich festgelegt. Diese Zeiten umfassen 25 Sekunden für die Durchfahrt sowie bis zu 144 Sekunden Standzeit beim Tanken in Abhängigkeit der zurückgelegten Runden. Ein Auto, welches nun aufgrund seines Verbrauches in der Lage wäre 10 Runden zu fahren würde sich somit einen zusätzlichen Stopp ohne Mindestzeit sparen, und sich augrund seines geringeren Verbrauches somit einen gewichtigen Vorteil verschaffen können. Die Betonung liegt aber hier wieder auf können, denn hier kommt wieder die Balance of Performance ins Spiel: Um eine möglichst ausgeglichene Spitze zu generieren gibt es neben den Mindestgewichten und Air Restriktoren auch unterschiedlich große maximale Tankgrößen um die selbe Anzahl von Runden, die ein Auto auf der Strecke zurücklegen kann, zu garantieren. Als Ziel hat man deren 9 ausgeben, was aufgrund der teils besseren oder teils schlechteren Verbrauchswerte dazu führt, dass es Autos mit bis zu 125 Liter Tankinhalt wie dem GT3 von McLaren oder Autos mit nur 105 Liter Tankinhalt wie dem Porsche 911 GT3 RSR gibt.

Auf der einen Seite erzeugt man damit oft sehr gutes und schnelles Racing, da sich keiner langsame Runden erlauben kann, auf der anderen Seite muss man hier allerdings auch die Frage stellen, ob es in der heutigen Zeit noch sinnvoll ist, Autos mit einem verbrauchsgünstigerem Konzept ihren Vorteil bewusst zu nehmen, während man Konzepte und Autos mit hohem Verbrauch fördert und diese auf Augenhöhe stellt. In der F1 und bei den LMP1 werden ab 2014 die Themen Effizienz und vor allem Verbrauch einen wesentlich zentraleren Punkt als bisher einnehmen, was ja nicht auch zu letzt durch immer weiter steigende Preise für Benzin und Diesel immer wichtiger wurde. Ob es dann der richtige Weg ist, gerade in einer Serie in der der Verbrauch schon des öfteren Rennen entschieden hat, diesen nun aus der Entscheidung auszuklammern ?

Nicht ausklammern möchte ich aber die neuen Autos und Klassen, welche die VLN ab 2013 neu zu bieten hat. So gibt es gleich 2 weitere Cup-Klassen, wobei vor allem die Opel OPC Cup Klasse mit 18 Teilnehmern einen perfekten Einstand feiert. Hierbei treten so ziemlich baugleiche Opel Astra mit 2l Turbo und ca. 300 PS gegeneinander an, die alle von Kissling und Opel OPC entwickelt und aufgebaut wurden. Der Unterschied zu anderen Cup-Klassen wie der Cup2 oder der Clio Cup ist allerdings, dass man hier doch weniger Freiheiten bzgl der technischen Änderungen am Auto hat. Eine Regelung die gut einschlägt, denn selbst in jenen Cup-Klassen oder gerade bei den Serienwagen sind die Kosten für den Einsatz immer weiter gestiegen, da immer mehr versucht wurde die letzte Sekunde aus den Wagen rauszuholen, was natürlich gut ins Geld geht. Teams wie Black Falcon oder Bonk konnten sich dies zwar leisten, die Basis hat in jenen Klassen aber stark darunter gelitten, denn ohne viel Geld, keine Technik, ohne Technik keine Chance auf Siege oder Podestplätze, ohne Podestplätze evtl. keinen Sponsor mehr…

Dazu kommen Preisgelder und Unterstützung seitens Opel, während Renault diese Unterstützung nun zurückgefahren hat. Dies erklärt auch, warum auch sofort recht starke Teams in jene Klasse gewechselt sind, denn dank 18 Starter hat man hier echte Chancen auf den Sieg in der Meisterschaft. Aus der Clio Cup sind hier z.B TKS Racing mit Elmar Jurek und Jannik Oliva gewechselt. Aus der SP3 kommen Bonk Motorsport mit Mario Merten und Wolf Sylvester, während sich noch die Fritsche Brüder und das Team um Uli Packeisen Hoffnungen auf Klassensiege machen.

Die zweiter Cup-Klasse die 2013 neu mit dabei ist, ist die Cup4, welche mit baugleichen Toyota GT86 Cup ausgefahren wird. Leider sind hierbei nur 5 Starter gemeldet, denn diese Klasse hätte eigentlich Potential für wesentlich mehr Starter. So sind kaum Veränderungen am Auto erlaubt und mit einem Preis von gut 40.000€ wäre man auch wesentlich günstiger als die Opel Astras. Leider gibt es aber bis jetzt nicht die Unterstützung seitens TMG, welche den Wagen aufgebaut haben wie bei Opel, denn diese Klasse hätte das Zeug, Teams welche z.B in den großen V-Klassen wie der V5 oder V6 finanziell nicht mehr mithalten können aufzunehmen.

Leider nicht am Start sind die Titelverteidiger von LMS Eng. So wollte man ursprünglich das neue Jahr mit einem selbst aufgebauten und weiterentwickelten Audi TTS in der SP3T in den Angriff nehmen. So wollte man einen TTRS aus der SP4T nehmen und den Motor durch einen selbstentwickelten 2l 5Zylinder Turbo ersetzen. Leider stellte sich gerade der Motor als Hinderniss heraus. Zum einen benötigt wohl die Spezialfirma, welche die massangefertigte Kurbelwelle liefert wesentlich mehr Zeit, was zur Folge hat, dass das Auto bzw. der Motor nicht rechtzeitig fertig hätten können, zum anderen gab es aber auch hier mächtig Ärger mit der Einstufung. Bei den SP-Autos ist es grundsätzlich möglich einen Motor als Seriennah einstufen zu lassen, solange er diverse Regelungen bzgl. Motorblock, Elektronik, etc. einhält. Im Gegenzug wird man von den Air Restriktoren befreit, solange man nicht zu schnell wird. Bei LMS hat man diese Regelung wohl zu weit ausgelegt und es gab seitens der anderen Teams Proteste gegen diesen Motor. Die VLN hätte den Motor wohl nicht mehr als Seriennah homologieren können und LMS daher Air Restriktoren verwenden müssen, was ihnen einiges an Leistung gekostet hätte. Dies wollte man aber wohl nicht und so hat man sich zu erst dahingegen entschieden nicht an den Start zu gehen. Hoffentlich können diese Hürden aber überwunden werden, denn immerhin war das Team damit in der Lage Zeiten von bis zu 8:43 zu fahren und ich wäre gespannt was man mit dem TT da rausholen könnten.

Diese Diskussionen ob es sich um einen seriennahen Motor handelt oder nicht gibt es bei den Gesamtsiegfähigen Autos der SP9 und der SP7 allerdings nicht, wenn man sich z.B die Rückkehr eines Aushängeschildes der VLN ansieht: Manthey kehrt mit dem “Dicken” in der SP7 zurück und dieser macht seinem Namen alle Ehre, denn es ist ein 911 GT3 RSR in gelb-grün Jahrgang 2012, also mit dem damals nochmals breiterem Bodykit und der breitern Spur als der 2010er GT3 R oder RSR hatten. Pilotiert wird der Dicke von Jochen Krumbach und Marco Holzer. Der 2. RSR aus dem Hause Manthey wird wieder der Wochenspiegel 911er mit Michael Jacobs, Michael Jacobs und Oliver Kainz. Allerdings ist nicht nur der RSR in die Breite gewachsen, sondern auch der GT3 R misst nun wie seine Konkurrenten exakt 2,00m in der Breite. Porsche hat dem Auto ein großes Update spendiert und dabei nicht nur eine breitere Spur, sondern auch mehr Radstand, einen größeren Heckflügel, mehr Flaps und eine geänderte Aero vorne spendiert. Man erhofft sich so das große Defizit aus 2012, welches vor allem der fehlende Abtrieb war zu kompensieren.
Eingesetzt wird der überarbeitete 911er unter anderem von Timbulli Racing, welche gleich 2 an den Start bringen, aber auch von Farnbacher Racing und wieder von Frikadelli Racing. Bei letzteren war es aber nicht unbedingt klar ob es 2013 wieder ein Porsche wird, denn so hat Klaus Abbelen mehrere Frabikate getestet und es man war wohl wirklich kurz davor das Auto zu wechseln. Der Grund für den Nichtwechsel dürfte wohl zum einen das große Update, aber auch die neuen Reifen und mehr Unterstützung seitens des Werkes sein. So erhält man nun auch die “Vignetten”Reifen von Michelin und für das 24H Rennen einen Werksfahrer zur Seite gestellt. Unterstützung die man im letzten Jahr nicht erhalten hat und darüber verärgert war.
Eine Rückkehr feiert auch Farnbacher Racing, welche ebenfalls einen 911 GT3 R mit Lehman Keen, Tomas Pivoda und Christina Nielson an den Start bringen.

Hierbei werden sie nicht nur auf die Mercedes SLS von Rowe und Black Falcon, sondern auch auf die Audi R8 lms ultra treffen und gerade bei letzten darf man aus mehreren Gründen gespannt sein. So treten Mamerow-Racing mit Chirs Mamerow und Oliver Jarvis als Speerspitze an, während dicht dahinter die Stuck-Brüder nun das 3. Jahr mit einem anderen Team und Gefährt in Angriff nehmen. Nach einem Lamborghini von Reiter und den Einsätzen mit Young Driver Aston Martin kehrt nun Johannes Stuck quasi wieder in vertraute Gefilde zurück und pilotiert einen R8 lms ultra aus dem Team Phoenix. Immerhin war Johannes Stuck 2009 in der Lage mit einem R8 beim 1. Lauf gleich die Pole zu holen. Der 3. Audi kommt von den beiden Busch-Brüdern, welche sich gegen Mitte der letzten Saison von Timbulli loseisten und nun wieder als eigenständiges Team operieren. So konnte man über den Winter einen 2011er Audi auf den 2013er Stand umrüsten. Die spannenden Frage ist aber: Wie gut ist der 2013er Audi wirklich ? Immerhin bildet dieser Lauf nach dem Rennen der Super GT vom letzten Wochenende erst den 2. Einsatz der 2013er Evolution, welche am größen Heckflügel und dem großen Diffusor erkennbar ist. Bisher konnte, besser gesagt durfte diese Version noch nirgends eingesetzt werden, da die FIA bisher die Homologation verweigert hat und in FIA-sanktionierten Serien daher nur ein Einsatz mit der 2012er Variante möglich war. Allerdings geht die VLN hier einen etwas eigenen Weg und hat wohl den Einsatz des Autos, obowhl noch nicht so homoligert ermöglich, denn die akutelle BoP-Einstufung unterscheidet explizit zwischen 2012er und 2013er Evolution.

Ein Blick in die Nennliste beantwortet auch gleich 2 Fragen bzgl. BMW und was es mit der Startzeit des 24H Rennens auf sich hat, was wohlgemerkt um 17.00 Uhr Sonntags startet: Am selben Wochenende startet die DTM in Brands Hatch um 14.00 Uhr ihr Rennen, was dann um 15.00 Uhr zu Ende ist. Warum schreibe ich das ? Es wurde schon viel spekuliert, wonach wohl einige DTM-Piloten wohl ein extralages Wochenende haben werden und nach dem DTM-Lauf an den Ring fliegen um dort das 24H Rennen zu fahren. Bisher gab es daher keine Bestätigung, allerdings liefert BMW hier doch schon eine inofizelle Bestätigung ab, denn die #19 wird von den beiden Müllers und Achtung, Augusto Farfus pilotiert, während die #20 von Stammfahrerin Claudi Hürtgen, Jens Klingmann und Martin Tomczyk um die Nordschleife scheuchen dürfen. Der 3. Z4 welcher hier noch Gesamtsiegfähig wäre, ist der Z4 GT3 von Uwe Alzen, welcher mit seinem eigenen Team an den Start geht. Er wird die ganze Saison an der Seite von Phlilip Wlazik fahren und hat beim 1. Lauf noch Alexander Margaritis mit an Board geholt, welcher ihn auch beim 24H Rennen unterstützen wird.

Am Ende gibt es aber noch eine Premiere zu feiern: Schulze Motorsport bringt endlich den Nissan GT-R auf die Nordschleife. Nachdem man 2012 aus dem ADAC GT Masters aufgrund des BoP-Ärgers ausgestiegen ist, hat man dem Wagen nun das 2013er Update auf “Godzilla” verpasst. Bei der Super GT in Okayama konnte man phasenweiße schon mal andeuten was mit dem Wagen möglich ist.

Wie sich das Auto und all die anderen schlagen werden, kann ab 12:00 Uhr im Livestream, Radio, Ticker und Live Timing der VLN verfolgt werden.

 VLN: Vorschau Saison 2013 und 1. Lauf

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Tags: VLN 2013

August 08 2012

14:59

VLN: Analyse 6H ADAC Ruhr Pokal

Beim Saisonhöheunkt über 6 Stunden konnte sich ein Mercedes vor 2 Audis durchsetzen, während vor allem ein Team mal wieder einen Tiefschlag einstecken musste.

Das die SLS auf der Nordschleife recht flott unterwegs sind, ist seit letztem Jahr kein Geheimnis mehr, allerdings war die Art und Weise, wie man den Sieg beim Höhepunkt der VLN Saison einfahren ist, doch bemerkenswert. So konnte Thomas Jäger, welcher Alexander Roloff und Jan Seyfarth unterstützte, gleich am Samstag mit einer 8:07 ein Ausrufezeichen setzen und die Pole für das Rennen herausfahren. Am Start konnte man dann auch seine Position behaupten und sich den Angriffen der 3 Audis und des Nadelstreifen GT3R erwehren. Wer nun aber glaubt, dass das Trio Roloff, Jäger und Seyfarth einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg einfuhr, der hat Unrecht, denn obwohl man die Führung nur kurz hergab, war es ein enges Rennen, welches keine Fehler verzieh und man auch das nötige Quäntchen Glück auf der Seite haben musste. So entstand der Vorsprung von 55 Sekunden nicht durch ein paar schnelle Runden, in der man mal eben schneller als der Raeder Audi, welcher den 2. Platz belegte, sondern dadurch, dass man Sekunde um Sekunde erkämpfte.

Dies war aber alles andere als leicht, denn auf jenem Audi fuhren mit Frank Biela, Thomas Mutsch und Christian Hohenadel 3 absolute Könner ihres Fach und das der Audi alles andere als langsam ist, hat man schon oft erleben müssen. Um so höher ist daher die Leistung des Teams anzurechnen, dass man diesen Raeder R8 mit gut 1 Minute in Schach halten konnte und auch den 2. R8 von Phoenix Racing mit Luca Ludwig, Christopher Haase und Christer Jöns auf den 3. Platz verweisen konnte. Einen großen Anteil daran hatte auch Alexander Roloff, welcher erneut durch sehr schnelle Rundenzeiten auf sich aufmerksam machte und den Werksfahrern in nichts mehr nachsteht. Im Gegenteil, denn 2 Läufe zuvor konnte er sogar Marc Lieb 2 Runden lang hinter sich halten und den Sieg sichern. Allerdings brauchte man etwas Glück bzw. konnte man Pech zum Beispiel in Form von Reifenschäden gar nicht gebrauchen und hätten jeder Zeit den Triumph zerstören können.

So erwischte es den schnellsten R8 mit Basseng, Rast und Stippler gleich in den ersten Runden, wodurch das Trio in die Box kommen musste und das Rennen erst mit knapp 1 Runde Rückstand wieder aufnehmen konnte. Mit den schnellsten Rundenzeiten und einer 8:11 als absolut schnellster Runde zeigte man dann, dass es sicher ein heiser Kampf mit dem SLS geworden wäre. Aber da es wieder einige Unfälle und Zwischenfälle ohne Einschläge, wie Berührungen und Rempeleien gab, gab es wieder jede Menge Kaltverformungen und somit viele kleine Carbonteile, welche auf der Strecke lagen und für einige Reifenschäden sorgten. So erwischte es Frikadelli Racing GT3 R gleich 2 mal, oder auch der Nadelstreifen GT3 R welche somit viel Zeit verloren haben.

Gerade Manthey hatte ein Wochenende zum vergessen: So begann alles mit einer tollen Nachricht, wonach Timo Bernhard sein Comeback geben würde und in den ersten Runden nachdem Stopp, als Dumas das Steuer an ihm übergab, merkte man ihm seine lange Pause kaum an. Allerdings fand sich das Auto dann gegen Ende des 10. Umlaufes nicht mehr auf dem Zeitentabelle. Der Grund war ein Motorschaden und somit das Aus für das Auto. Zum Glück erwischte es das Auto nicht so schlimm wie das Schwesterfahrzeug aus der SP7: Nachdem der Eigenau GT3 Porsche, auf Basis eines 911 Cups mit breiterem Bodykit und 4l Motor bereits beim 24H Rennen nach ein paar Runden ausschied und beim 5. Lauf einen Totalschaden erlitt, als man in dem heftigen Unfall in der Fuchsröhre bei Tempo 250 involviert war, beschloss man einen 2012er RSR zu ordern, welcher laut Listenpreis fast 600.000€ inkl. MwSt. kostet.

Um diesen neuen RSR auf die Nordschleife abzustimmen, führte man vor dem Wochenende Test und Abstimmungsarbeiten auf der Nordschleife mit Romain Dumas am Steuer durch und da geschah das unglaubliche: Der Wagen fing Feuer und brannte vollständig aus. Dumas konnte sich zwar noch aus dem Auto befreien, wodurch ihm nichts passierte, aber nach dem Eigenbau GT3, ist dies nach nur einem Renneinsatz der 2. Totalschaden für Georg Weiß und Olaf Manthey. Hoffentlich ist der Wagen gut versichert bzw. Porsche zeigt sich kulant, denn gute 900.000€ Schaden innerhalb von nicht mal 2 Rennen ist auch für Georg Weiß alles andere als ein Pappenstiel. Es wäre schade, wenn der Auftritt beim 6. Lauf der einzige mit einem 2012er RSR gewesen wäre, denn ist er doch ne willkommene Abwechslung unter den ganzen 911 Cup Porsche und umgebauten Cups aus der SP7, welche oft auf das GT3 R Bodykit setzen.

Um noch mal auf den Sieger in Form des SLS zurück zu kommen: Oft wird ja viel über die BoP bzw. die damit verbundene Einstufungen geredet und (wie ich es hier betreibe) geschrieben. Allerdings dürfte die starke Performance des SLS hier nicht aufgrund der Einstufung zustande kommen, denn der Audi mit Marc Basseng war sogar nen Ticken schneller, sondern an der sehr guten Mannschaft von Rowe und den Dunlops, welche mittlerweile bei allen Wetterlagen sehr gut funktionieren. So waren bis Ende letzten Jahres die Dunlops ja bei Leibe nicht schlecht, aber wenn es kühler wurde, hatten die Teams und Fahrer, insbesondere die BMW oft Probleme die Reifen auf die Temperatur zu bekommen, wo sie ihren maximalen Grip aufbauen. Dunlop und auch BMW hat sich diesem Problem angenommen und hat so nun für den Z4 nicht nur sehr gute Regenreifen, sondern auch sehr gute Slicks welche überall gut funktionieren. Auch scheinen sie recht robust zu sein, denn im Vergleich zur Konkurrenz hat man hier recht wenige Reifenschäden. Von dieser Arbeit profitiert natürlich dann auch ein Team wie Rowe, wenn also der Wissentransfer im Hause Dunlop stattfindet, denn obwohl die Autos verschieden sind, haben sie gewisse Gemeinsamkeiten. So haben beide den Motor vor dem Fahrer und relativ weit in der Mitte des Autos platziert, sie verfügen über viel Abtrieb und zumindest in der VLN über ein ähnliches Gewicht (1300 vs. 1340kg).

Der einzige Z4 GT3, welcher von Schuberth Motorsport eingesetzt wurde, konnte sich leider nicht platzieren, denn nach 24 Umläufen musste das Team um Claudia Hürtgen das Rennen aufgeben. Das Auto, war aber nicht nur in Sachen Motorensound wieder ein Ohrenschmaus, denn diesmal gabs auch was fürs Auge: Schuberth hat den Z4 zum einen als Homage an den BMW M1, zum anderen aber auch vor dem Hintergrund der finanziellen Situation mit einer „Sag ja zum Ring“ Beklebung foliert.
Ihr Debüt auf der Nordschleife gaben Klaus Bachler und Michael Christensen in einem 911 GT3 von Manthey. Sie teilten sich das Steuer mit Frank Kräling und Marco Schelp und erreichten dabei den 2. Platz in der Klasse SP7. Den Sieg konnte sich erneut Kremer Racing mit gut 3 Minuten Vorsprung sichern, obwohl beide auf Anhieb mit recht flott Zeiten zu überzeugen wussten. Zur Spitze fehlten aber trotzdem fast 7 Sekunden, denn der schnellste Umlauf des Kremer Porsche brachte eine 8:29 als Ergebnis hervor.

Im Kampf um die Meisterschaft scheint eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein, denn das Team von TKS, also Elmar Jurek und Jannik Olivo hat die Klasse Cup3 mit 2 Runden Vorsprung gewonnen und hat nun unter Berücksichtigung eines Streichresultates 57,71 Punkte, was bei 6 Läufen einen Schnitt von exakt 9,618333333333 Punkten entspricht. Sollten die beiden aus den verbleibenden 3 Rennen noch 2 ähnliche Ergbnisse wie bisher einfahren, so wird kaum ein Team oder Fahrer in der Lage sein die beiden abzufangen, denn dafür haben die anderen momentan nicht genügend Punkte bzw. schon teilweiße 3 Streichergenisse eingefahren, wobei nur 2 rausfallen, was gleichbedeutend mit dem Aus im Kampf um die Meisterschaft ist, denn dafür haben Olivo/Jurek bisher zu viele Punkte gesammelt. Mehr dazu gibts aber in der nächsten Vorschau, wenn man 25.08 der 8. Lauf über 4 Stunden stattfindet. Den kompletten Stand in der Meisterschaft gibts hier

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2012, 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

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August 03 2012

15:12

VLN: Vorschau 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

Am Samstag statet mit dem 6H Rennen der 7. Lauf zur VLN und der Höhepunkt der Saison, welcher die heiße Phase im Kampf um die Meisterschaft einläutet. Dazu gibt Timo Bernhard sein Comeback.

Es war im März dieses Jahres, als Audi in Sebring die beiden neuen R18 getestet hat. Dabei erlitt der Wagen von Timo Bernhard eingangs der schnellen letzten Kurve mit dem Namen Sunset-Bend einen technischen Defekt und Timo verlor die Kontrolle über den Wagen, was einen heftigen Einschlag in die Begrenzungsmauer zur Folge hatte. Die Folgen sind bekannt: mehrere Verletzungen, unter anderem an der Halswirbelsäule und eine Auszeit, die bis jetzt dauerte, waren die Folge. Nach dem sich Timo Anfang Juli vollständig von den Folgen erholt hatte, konnte er mit dem spezifischen Training beginnen, so dass er nun sein lang erwartetes Comeback in einem Rennwagen geben kann. Sein Comeback wird er an der Seite seines langjährigen Teamkollegen, von Penkse, Audi und Manthey geben, nämlich Romain Dumas und Joch Krumbach auf dem Nadelstreifen Porsche von Manthey.

Ein leichtes Unterfangen hat er sich dabei nicht ausgesucht, denn die Konkurrenz ist hart, die Strecke berüchtigt und über 6 Stunden kann viel passieren, zumal wohl wechselhafte Bedingungen vorausgesagt wurden und was wechselhaft in der Eifel bedeutet, dürfte bekannt sein.
Ein Auto, welches bei solchen Verhältnissen in Profihänden schon immer sehr gut war und dies bei den 24H von Spa auch wieder eindrucksvoll unter Beweiß gestellt hat, ist der R8 lms. Hatte man bei trockenen Bedingungen nicht ganz das Tempo der Z4 mitgehen können, so war man im Regen und bei abtrocknenden Verhältnissen quasi unschlagbar. Dazu hat man den Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduzieren können, was in Verbindung mit dem 120 Liter Tank dafür sorgen könnte, dass man bei nassen Bedingungen Stints von 10 Runden fahren könnte. Bei den 24H schaffte man dies 1 mal und da die Variante der VLN gut 1 km kürzer ist sollte das also für 10er Stints reichen – wenn es regnet. Dazu haben Marc Basseng und Frank Stippler beim letzten Lauf einen neuen Rundenrekord über 29 Runden aufgestellt, was sie natürlich dann zu den Topfavoriten für Samstag macht.

Unterstützung erhalten sie hierbei von Christopher Haase. Im 2. Phoenix R8 lms mit der #5 starten dann Luca Ludwig und Rene Rast, während die gewohnte Besatzung rund um Frank Biela im Raeder R8 die Audis komplettiert. Am meisten Konkurrenz sollten sie dabei – neben dem Manthey GT3 R vom Rowe-SLS erhalten, welcher vor 2 Läufen knapp an einem Sieg vorbeigeschrammt ist und beim letzten Lauf trotz Reifenschaden auf den 3. Platz mit ebenfalls 29 Runden nach vorne gefahren. Hierbei erhalten Jan Seyfarth und Alexander Roloff Unterstützung von Mercedes-Fahrer Thomas Jäger. Für Überraschungen könnten die beiden McLaren von Dörr und Gemballa Racing, letztere erhalten nun nach der Auflösung des Vertrages mit Zaakspeed nun Unterstützung von Frikadelli Racing. Bei Gemballa werden Pedro Lamy und Tom Coronel Stammfahrer Sascha Bert unter die Arme greifen, während bei Dörr Motorsport, welche zuletzt erstmalig Führungskilometer sammeln konnten, wieder Arno Klasen, Kai Riemer, Henri Moser und Rudi Adams als Fahrer parat stehen.

Vor allem in der Anfangsphase sollte man hier durchaus für Furore sorgen können, denn mittlerweile wurde das Auto entsprechend weiterentwickelt bzw. hat nun auch McLaren dafür gesorgt, dass das Auto nun in den meisten Gt3 Serien und Strecken mit der Spitze mithalten kann. Dazu konnte man nun die weicheren Federn und Dämpfer sowie mehr Federweg verbauen, was vor allem auf der Nordschleife immens wichtig ist, denn nichts in schlimmer als ein Auto, welches auf den Wellen und Sprüngen permanent aufsetzt und durchschlägt oder unruhig auf der Hinterachse liegt. Ob das aber für das komplette Rennen reicht, wird man abwarten müssen, denn ein Wunder an Zuverlässigkeit war und ist der Wagen bei Leibe nicht und so sind Ausfälle technischer Natur immer noch eher die Regel als die Ausnahme.

Ausfälle und insbesondere Ausfälle technischer Natur, sollten bei den Piloten und Teams, welche noch Chancen auf den Sieg der Meisterschaft haben, denn kaum ein Team hat bislang kein Streichresultat verbuchen müssen. Die jenigen, welche vielleicht noch kein Streichresultat zu Buche stehen haben, wären Norbert Bermes und Marcel Belka von Mathol Racing, welche im 3. Lauf 8,75 Punkte erreichten. Sollten es aber Teams und Piloten, welche in Klassen mit hohen Starterzahlen starten, wie der V6 oder Cup3 allerdings Piloten mit 8 sehr hohen Ergebnissen in die Wertung schaffen, wird man bei Mathol dieses Ergebnis aber als Streichresultat werten müssen, denn bei 15-20 Starter in den entsprechenden Klassen kann man als Sieger oder 2. doch nen Tick mehr Punkte hinter dem Komma holen als in der SP10.

Nach dem 6 Stunden Rennen wird man dann aber wohl mehr erkennen können, denn denn dürften wohl einige Teams mit 2 oder gar 3 schlechten Ergebnissen aus dem Kampf um die Meisterschaft rutschen. Zu sehen gibt’s das alles ab 12.00 Uhr, wenn dann die 3 Gruppen auf die Reise über 6 hoffentlich 6 Stunden gehen und alles ohne Unfälle oder Rote Flaggen bleibt.

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October 19 2011

14:33

VLN: Analyse 9. Lauf

Dieses Wochenende hätte nochmals schwärzer ausgehen können, als es schon ist, während die Entscheidung in der Meisterschaft gefallen ist.

Die tragischen Ereignisse von Las Vegas sind zwar nun schon 2 Tage alt, aber es hat wohl nicht viel gefehlt, und man hätte nach 2010 wieder einen Toten bei der VLN bedauern müssen. Diesmal wäre es kein Fahrer, sondern eine der vielen und sehr wichtigen Sportwate getroffen. Die Rede ist von einer Frau, welche im Bereich Anfahrt Hohe Acht ihren Dienst verrichtete, als ein Audi R8 LMS und ein Ford aus der SP4T kollidierten, der Ford wurde dann Richtung Zaun geschleudert, flog über die Leitplanken, erwischte einen Baum und erfasste dann die Sportwartin. Diese wurde dann per Hubschrauber ins Spital eingeliefert. Nach ersten Berichten geht es ihr wohl “den Umständen entsprechend gut”. Näheres ist mir zu diesem Zeitpunkt leider auch nicht bekannt, ich möchte ihr aber an dieser Stelle alles gute für die weitere Genesung wünschen.

Der Hubschrauber konnte dabei direkt auf der Strecke landen, da zu diesem Zeitpunkt, sehr kurz nach diesem Unfall die Rote Flagge geschwenkt wurde, da dies bei Leibe nicht der einzige Unfall war. So waren zu diesem Zeitpunkt sämtliche Fahrzeuge der Streckensicherung, der Feuerwehr und des medizinischen Personals unterwegs um all die anderen Unfälle abzubarbeiten. Die VLN hat sich daher zu diesem Zeitpunkt zurecht dafür entschieden dass Rennen mit Rot zu unterbrechen und später neu zu starten.

Wie umfangreich die Arbeiten an der Strecke dann waren, zeigt die Dauer, welche zwischen der Roten Flagge und dem Start in die erneute Einführungsrunde verging – gute 90 Minuten vergingen. Dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Renndistanz, denn aufgrund von Rundenzeiten von bis knapp über 8:10 schafften die Sieger vom Team Manthey in den 2 Teilen des Rennen, welche dann addiert werden, 24 Runden zu absolvieren, was einem Schnitt von knapp über 171 km/h entspricht, während die schnellste Runde von Chris Mamero mit 8:10 schneller als im Zeittraining unterwegs war. Für Arno Klasen war esd damit sein 26. Gesamtsieg in der VLN und er ist damit nur noch 2 Gesamtsiege vor den Spitzenreitern Olaf Manthey, Ullrich Richter und Jürgen Alzen entfernt. Allerdings fuhren nicht nur die Spitzenreiter so schnell über die Schleife, auch in den “kleineren” Klassen wird mittlerweile so schnell gefahren und entwickelt, dass auch dort die Zeiten mittlerweile ein Niveau erreicht haben, welche früher fast nur die Topwagen erreichen konnten.

Auch dort sind definitiv die Zeiten vorbei, als man das Rennen erst mal ruhig begonnen hatte und vll. nach 3 Stunden mal geguckt hat wo die Gegner in der Klasse sich befinden. Nein auch hier wird mittlerweile ab dem 1m auf Attacke gefahren, was man leider aber auch an den Unfallzahlen sieht.

Da wäre zum einen der Audi TT RS (gut, so “klein ist der auch nicht und wird direkt vom Werk eingesetzt), der holt aus seinem 2,5l Fünfzylinder offiziel 380 PS, fährt aber mittlerweile Zeiten von bis zu 8:23 im Rennen, womit man gerade einmal 3 sek langsamer als der große Bruder R8 LMS war, welcher von Marc Basseng, Frank Stippler und Rene Rast gesteuert wurde. Die “kleinen Brüder” aus der SP3T, holen aus ihren 2l Turbos mittlerweile aber auch 350 PS und mehr raus, wodurch zum Beispiel die VW Scirocco in dieser Saison schon Zeiten von ~8:45 fahren konnten. Zum Vergleich: 2007 fuhr die Zakspeed Viper beim 4. Lauf Zeiten von bis zu 8:42 und man hätte sich mit diesem Wage nur dem Land Motorsport 997 GT3 RSR, dem Z4M Coupe und der Viper geschlagen geben müssen. Die anderen Teams mit ihren 996 GT3 RSR, Opel V8 DTM (Schall-Opel), oder dem M3 GTS von Scheid, dem Eifelblitz wären langsamer unterwegs gewessen!

Wie schon angesprochen, führt diese Leie enorme Leistungsdichte zwar zu tollen Zweikämpfen und engen Rennausgängen, denn die ersten 2 Plätze im Gesamtklassement trennten in der Summe nur 4 Sekunden, allerdings steigt damit auch die Gefahr von Unfällen und Fehlern, wenn auch die zu überrundeteten Wagen voll am Limit unterwegs sind und um jeden Zentimeter kämpfen müssen um in der Klasse vorne platziert zu sein. Dies gilt gerade für Teams mit Chancen auf die Meisterschaft, denn dort sind oft Siege in den Klassen zwingend, will man die benötigen Punkte einfahren.

Dass es aber auch die Teams aus den größeren Klassen erwischen kann/hat, zeigte zum einen Phoenix mit dem Crash ihres R8 LMS, Der Fahrer des Pinta Porsche flog im Bereich Tiergarten heftigst ab, und auch der Mathol Aston Martin aus der SP10 wurde zum Beispiel im Pflanzgarten stark onduliert. Hoffentlich haben die Fahrer dies alles gut überstanden, denn diese Stellen sucht man sich auch nicht gerade freiwillig für einen Abflug aus. Auch hier ist also der Trend der vergangen Jahre zu sehen, welcher sich auf der Langstrecke immer mehr breit macht: Langstreckenrennen werden mittlweile wie Sprintrennen gefahren, nur mit dem Unterschied, dass die Distanz nicht 60 Minuten wie beim GT Masters ist, sondern 4,6 oder 24 Stunden.

Allerdings kann das auch dazu führen, dass man in Unfälle verwickelt wird, wie der Ford Mondeo, als ihn der R8 mit der #17 aussen auf dem Gras überholen wollte und dabei den Unfall zur Hohen Acht ausgelöst hat, was somit dann natürlich auch einen Schritt zurück im Kampf um den Titel bedeuten kann, oder sogar das Aus. So erwischte es am Samstag gleich mehrere Teams: Lars Heisel, Frank Schmickler und Guido Strohe hatten zum Beispiel 3 Runden Rückstand in der Klasse, weil sie in einen Unfall verwickelt wurden, nebst anstehender Reparatur, was am Ende der letzte Rang in der Klasse, Rang 7 samt 3 Runden Rückstand auf die Sieger, Mario Merten und Wolf Sylvester bedeutete.

Fast das selbe galt aber auch für Elmar Jurek und Jannik Olivo aus der Clio Cup: Sie wurden ebenso, wie auch Maik Rosenberg in seinem LMS Scirocco in einen Unfall verwickelt und somit mussten beide Teams das Rennen vorzetig aufgeben, wodurch aus 5 Teams nur noch 2 im Kampf um die Meisterschaf übrig blieben. Es blieben zwischenzeitlich somit Dominik Brinkmann und Stephan Epp auf ihrem Clio Cup sowie das Trio von Black Falcon aus der V5 im Kampf um die Meisterschaft übrig, da die anderen Teams den Punkterückstand im letzten Lauf mathematisch nicht mehr aufholen können. So ging man zwar noch vor dem Rennen davon aus, dass mit bis zu 5 Teams die Meisterschaft am Samstag nicht entschieden werden wird, denn dass hätte auch nur zu Gunsten von Knechtges/Scheerbarth und Metzger passieren können.

Allerdings konnten die 3 einen kühlen Kopf bewahren und ihren Z4 sicher über die Nordschleife lenken, wodurch sie die Klasse und somit dann auch den Titel holen konnten, denn Epp/Brinkmann im Clio holten nur Rang 2, wodurch Carsten Knechtges, Tim Scheerbarth und Manuel Metzger den Titel in der Tasche haben, da sie nun in der Addition der besten 8 Resultate über 10 Punkte Vorsprung auf alle anderen haben. Bei max. 10 zu holenden Punkten ist die Meisterschaft daher de facto entschieden und sie treten die Nachfolger von Mario Merten und Bonk Motorsport an. Glückwunsch an Manuel Metzger, Tim Scheerbarth und Karsten Knechtges, welche über die Gesamte Saison gesehen kaum einen Fehler gemacht haben und auch beim 24H Rennen ihren V5 Z4 auf Platz 29 Gesamt gesteuert haben!

Bester BMW wurde der Alpina B6, eingesetzt von Dörr Motorsport, welcher bei seinem Comeback am Ring gleich den 5. Gesamtrang erringen konnte und auch der 2. Comebacker aus dem Hause BMW, nämlich der Eifelblitz sollte in der Lage sein sein Comeback zu krönen: Rang 1 in der SP10 der GT4 Wagen, nachdem man allerdings sicher vom Ausfall vom AM von Mathol profiziert hat, welcher die Referenz in der Klasse darstellt. Dies soll aber nicht die Leistung von Johannes Scheids Team schmälern und es wäre nur zu wünschen, dass dieser Wagen samt Team nicht nur beim letzten Lauf der Saison, sondern auch 2012 wieder an den Start rollt.

Ebenfalls durchfahren konnte der neu entwickelte F458 Endurance mit Pierre Kaffer und Marco Seefried am Steuer. Ich bin ja gespannt wie sich dieser Wagen entwickeln wird und ob man nicht immer mehr Wagen aus Italien am Ring sehen wird, eins sei aber verraten, beim letzten Lauf am Samstag den 30.10 wird noch mind. 1 dazukommen, und zwar ein echtes Unikat wird wieder am Ring auftauchen ;-)
VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 35. DMV 250-Meilen-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 35. DMV 250-Meilen-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 35. DMV 250-Meilen-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 35. DMV 250-Meilen-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 35. DMV 250-Meilen-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 35. DMV 250-Meilen-Rennen

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October 14 2011

16:16

VLN: Vorschau 9. Lauf

Noch 5 Teams haben noch realistische Chancen auf die Meisterschaft, während die Anzahl der gallopierende Pferde (Cavallino Rampante) in der Eifel zunimmt.

Die 5 Teams, welche noch Chancen auf den Titel haben, sind die Teams von Black Falcon aus der V5, Die Truppe um Lars Heisel aus der V4, Elmar Jurek und Jannik Olivo sowie Dominik Brinkmann und Stephan Epp aus der Cup Klasse, ebenso wie Maik Rosenberg aus der SP3T. Von der Papierform her, haben die Fahrer von Black Falcon die wohl etwas besseren Karten, denn immerhin haben sie, ein Streichergbnis eingerechnet, den bisher besten Punkteschnitt, knapp vor den Konkurrenten aus der V4. Dazu kommt, dass in der V5 mit 11 Startern 4 Wagen mehr an den Start gehen und die Titelverteidiger von Bonk Motorsport aus der V5 in die V4 gewechselt sind, was für Lars Heisel und Co. die Sache natürlich alles andere als einfach macht. Die Vorteile liegen hier also klar auf Seiten von Black Falcon, zumal in der Cup3 sich auch 2 Teams gegenseitig die Punkte wegnehmen können bzw. werden.


Gemeint sind dabei zum einen Elmar Jurek und Jannik Olivo, sowie die schon angesprochenen Dominik Brinkmann und Stephan Epp. Beide Teams haben zwar schon 2 Streichergebnisse verbraucht, während sich Black Falcon zur Not noch einen Nuller leisten wird können, allerdings können die in ihrer Klasse mehr Punkte holen. So haben beide Teams mit 2 Streichergebnissen einen Schnitt von 9,32 (Brinkmann/Epp) oder sogar von satten 9,65 Punkten (Jurek/Olivo) aber schon beide Streichergenisse aufgebraucht, sodass ein schlechtes Abschneiden in einem der beiden letzten Läufen unweigerlich zum aus im Kampf um die Meisterschaft führen wird.

Allerdings haben sie die Starterzahl in ihrer Klasse auf iherer Seite, denn so werden bis zu 25 Wagen das Rennen in der Clio Cup aufnehmen, was somit bis zu 9,80 Punkte für den ersten bedeutet und auch der 2. kommt in der Klasse mit 9,40 noch sehr gut davon. Selbiges gilt ebenso für Maik Rosenberg in seinem VW Scirocco, allerdings gehen in der SP3T 20 Starter an den Start, womit hier ein Sieg fast schon Pflicht ist, um die Chancen weiter zu wahren. Einfach wird dies aber nicht, denn mit dem Opel Astra OPC von den Fritsche Brüdern, sowie Nicole Müllenmeister, dem Audi TT von Raeder Motorsport und dem TT von Schjaerin hat man sehr starke Konkurrenz in der Klasse.

Man sieht also schon, dass für fast alle Teams, mit Ausnahme von Black Falcon das Aus im Kampf um die Meisterschaft bedeuten würde ein Sieg Pflicht ist, um die Chanen zu wahren. Dementsprechend hart wird wohl auch gefahren werden, und ich hoffe dass das sowohl in den kleineren Klassen als auch an der Spitze wie beim letzten Lauf möglichst gut verlaufen wird.

An der Spitze wird es derweil Zuwachs geben und zwar nicht in Form eines weiteren Porsche oder anderen GT3 Wagen, nein ein selbstaufgabuer Ferrari F458 wird die spitze von der SP8 aus bereichern. Als Basis hat das Team rund um Martin Kohlhaas einen F458 Challenge genommen und ihn mit selbst entwickelten Teilen hochgerüstet um ihn zum einen Langstrecken und Nordschleifetauglich zu machen. Erste Bilder konnte man im Blog von Mike Frison sehen und ich finde, dass Ergebnis sieht sehr ansprechend aus. Die Frage ist allerdings, wie der Motor auf die Air Restriktoren reagieren wird. In der BoP taucht der F458 nämlich mit 2×29,5 mm als Restriktoren auf. Diese beziehen sich aber auf den F458 Italia von Michelotto, welcher als GT2 aufgebaut somit natürlich auf den Einsatz von Air Restriktoren hin optimiert wurde. Der Motor samt Ansaugtrakt des F458 Challenge, welcher die Basis für diese Auto bildet ist aber meines Wissens nach nicht für den Einsatz von Air Restiktoren optimiert wurden, weshalb die große Frage sein wird, wie viel Leistung von den 570 PS übrig bleiben werden. An den Fahrern wird es aber definitiv nicht scheitern, denn hier werden der sehr schnelle und erfahrene Marco Seefried sowie kein geringere als Pierre Kaffer das Steuer des Wagens übernehmen. Für 2012 plant man wohl sogar den Einsatz von 2 Wagen in der VLN und beim 24H Rennen, welche hoffentlich vorne für Abwechslung sorgen können.

A pro po Mike Frison bzw. 20832.com. Am Dienstag fand vor dem OLG in Köln der Berufungsprozess samt Entscheidung statt. Hier hat das Gericht nun das Urteil der ersten Instanz etwas revidiert, sodass Mike Frison wohl versuchen will das Forum so schnell es geht wieder online zu nehmen.

Aber nun zurück auf die Strecke und da wird es einen weiteren Starter geben, welcher bisher noch nicht bei der VLN aufgeschlagen hatte: Dörr Motorsport wird nach dem Verkauf des Z4 GT3 an Marc VDS wieder ein sehr schnelles Gefährt aus Bayern einsetzen. Dies ist aber nicht der Z4, nein man hat sich für den heurigen Sieger der GT Masters, nämlich den Alpina B6 GT3 entschieden. Nachdem man heuer damit weder bei den 24H noch in der VLN angetreten ist, dürfen nun Alexandros Margaritis sowie Dominik Schwager den bulligen Wagen über die Eifel pilotieren. In der BES konnte man damit in Silverstone schon mal die Pole vor den arivierten GT3-Teams holen.

Ebenfalls ein Comeback wird der M3 GT4 von Johannes Scheid feiern. Nachdem man in den letzten Rennen nicht fahren konnte, weil man offiziel kein Fahrer (wohl aber eher Fahrer mit Budget) finden konnte, hat man nun wohl 3 solvente Herren gefunden, welche den GT4 Wagen durch die Eifel pilotieren werden. Es wird spannend zu sehen sein, wie man sich dabei schlägt, wobei man wohl an die Zeiten eines Duncan Huisman wohl nicht ganz rankommen wird. Aber es ist schön den Eifelblitz wieder in der Eifel zu sehen bzw. zu hören.

Das war es aber noch nicht mit den Comebacks, den eins gibts noch, auch wenn es ziemlich ausgeschlossen sein dürfte, dass dieses Auto in der VLN an den Start gehen wird: Jürgen Alzen hat das legendäre 996 Turbinchen für den Besitzer, welcher das Auto gekauft hat, wieder neu aufgebaut und ein paar Proberunden auf dem Hockenheimring gedreht. Allerdings gilt es als augeschlossen, dass dieser Wagen hier jemals wieder in der VLN eingesetzt wird, da er zum einen nicht mehr im Besitz von Jürgen Alzen ist, und zum anderen aufgrund des Reglements, welches seit 2009 gilt und der damit verbundenden Einführung der BoP. Wer den Sound von diesem Auto mal genießen will, sollte auf dieses Video klicken, die Boxen laut aufdrehen und die nächsten 9 min genießen ;-)

Leider gibts immer noch keinen Livestream des Fan TV, sodass wieder die meisten mit dem Live Radio und dem LiveTivker sowie Timing auskommen müssen, wenn das Rennen um 12.00 Uhr gestartet wird.

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Tags: Motorsport VLN

September 28 2011

14:33

VLN: Analyse 8. Saisonlauf + Kampf um die Meisterschaft

Der 8. Lauf zur VLN am Samstag war sicherlich der bisher schnellste Lauf in dieser Saison, was zum einen am sehr schönen Wetter lag, zum anderen aber auch, dass diesmal vergleichsweiße wenig Unfälle passiert sind.

Als Lucas Luhr am um kurz nach 16.00 Uhr die Ziellinie überquerte, standen 28 Runden bzw. ein Schnitt von fast 170 km/h fest, während die schnellste Rennrunde von Rene Rast im Haribo Porsche mit fast 178 km/h absolviert wurde. Neben den perfekten äußeren Bedingungen, trug aber sicher auch der Kampf an der Spitze dazu bei, dass sich dieser Lauf zu einem sehr schnellen entwickelte. So konnte sich der Phoenix Audi mit Frank Stippler die Pole ergattern und diese auch in die Kurve mitnehmen, allerdings war an einen Alleingang an der Spitze gar nicht zu denken, denn da hatte vor allem ein wohl kurzfristig verpflichteter Debütant auf dem Haribo Porsche etwas dagegen, welcher Tags zuvor noch die Freien Training der F1 kommentierte: Rene Rast fuhr zum ersten mal in einem Rennen einen GT3 R auf der Nordschleife und wie!


So konnte er sich bereits auf der ersten Runde auf Platz 2, vor seinem Teamkollegen Lucas Luhr schieben und dachte nicht im Traum daran nun auf ankommen zu fahren. Nein, eingangs Mercedes Arena holte er sich Frank Stippler im Audi und führte nun das Trio an, welches wie entfesselt um den Kurs jagte – permanente Rundenzeiten zwischen 8:13 und 8:20 waren die Folge, und Rene Rast hat dabei dann im 3. Umlauf auch noch die schnellste Runde des Tages in den Asphalt gebrannt: 8:13 ist bei seinem ersten Rennen auf diesem Wagen schon eine Hausnummer! Bis zum 6. Umlauf flogen die 3 Spitzenreiter Stoßstange an Stoßstange über den Kurs, bis Rene Rast etwas früher an die Box kam um nachzutanken.

So übernahm Frank Stippler knapp vor Lucas Luhr die Führung, jedoch hielt diese 2 Runden lang, als dann beide Wagen zu ihren 1. geplanten Stopps an die Box mussten. Hierbei übernahmen Arno Klasen(Manthey) bzw. Christopher Haase (Phoenix R8) die Wagen. Leider konnten an dieser Hatz 2 Wagen nicht teilnehmen, welche sicher aus dem Drei einen Fünfkampf hätten manch können. Zum einen konnte der Mamerow SLS nicht starten, weil man im Training einen stärkeren Unfall hatte und das Auto dadurch zu stark beschädigt war. Selbiges galt auch für den 2. R8 von Phoenix, mit Marc Basseng und Christopher Mies am Steuer. So konnte man im Audi nicht auf die Einführungsrunde gehen und startete daher aus der Box und man durfte eine Aufholjagd des Duos hoffen, welche dann aber nicht passieren sollte.

Nach 9 Runden kam das freiwillige Aus des Wagens, denn die Beschädigungen waren doch stärker und es drohte die Benzinleitung zu reisen, was einen Totalbrand des Wagens zur Folge haben hätte können. So entschied man sich daher aus Sicherheitsgründen den Wagen zurückzuziehen und nichts zu riskieren.
Dadurch dass Rene Rast etwas früher an die Box gekommen ist, musste er auch nicht so viel tanken , was weniger Standzeit bedeutete und er somit mit gut 30 Sekunden Vorsprung wieder die Führung übernehmen konnte und diese bis zur 13. Runde sukszessive auf knapp über 40 Sekunden ausbauen, bevor dann Hans Guido Riegel das Steuer übernahm und somit klar war, dass man diese Tempo nicht halten wird können.

In der Cup3 führte derweil des mir leider nicht bekannten Fahrers mit dem Pseudonym „Rennsemmel“ vor Karl Brinker, welcher die 4 Stunden alleine (!) durchfuhr und dem Duo Elmar Jurek und Jannik Olivo. In der V5, führte derweil das Black Falcon Junior Trio. Das lag zum einen, dass sie konstant die schnellsten Zeiten fuhren, zum anderen auch, dass Mario Merten und Wolf Sylvester nach ihrem Wechsel aus der SP3 zur V5 hier nicht am Start waren. Man hat sich bei den Titelverteidigern entschieden einen BMW 325i in der Klasse darunter, nämlich der V4 einzusetzen um somit Lars Heisel und Markus Schmickler die Punkte streitig zu machen. Diese konnten anfangs auch schneller fahren und führten zu diesem Zeitpunkt die Klasse vor Landgraf und Fübrich an, während Bonk Motorsport auf Platz 3 rangierte, aber immer näher ran kommen konnte. In der SP3T führten derweil auch die Favoriten, nämlich der VW Scirocco mit Emin Akata, Maik Rosenberg und Kristian Krognes, welche auch das schnellste Auto hatten und fast 15 Sekunden pro Runde schneller waren als die Konkurrenten. Somit konnten sie ihre Klasse gewinnen, ebenso wie Black Falcon in der V5. Eine Überaschung gab es allerdings in der SP10/GT4. Dort fiel das klar favorisierte Auto von Mathol Racing mit Wolfgang Weber, Norbert Bermes und Nilsson Rickard nach 9 Umläufen aus, und somit den Weg für Henry Walkenhorst und Rainer Kathan im BMW frei machte.

An der Spitze des Feldes entwickelte sich nun ein Zweikampf, bei welchem Christopher Haase den Vorsprung auf Arno Klasen bzw. dann auf Lucas Luhr stetig auf fast 40 Sekunden ausbauen konnte, denn der R8 LMS war an diesem Tag den Manthey Porsche vom Speed auf jeden Fall ebenbürtig und Haase fuhr richtig stark, denn es ist schon beachtlich, den Vorsprung ausbauen zu können, wenn der Gegner in Form von Arno Klasen Zeiten von bis zu 8:20 fahren konnte und es schien, als hätte der Audi leichte Vorteile, denn nachdem man 2 Runden vor dem Porsche zum Splash and Dash gekommen ist, hat man nur gute 30 Sekunden Rückstand auf den Porsche und dieser kamm dann auch kurz vor Schluss rein und bei einem Zeitverlust von 50-60 Sekunden wäre der R8 in Führung gewessen. Hätte daher, da es Phoenix bzw. Frank Stippler mal wieder schaffte sich selbst ein Bein zu stellen.

Als nämlich der Porsche aus der Box auf die Strecke fuhr, war er nämlich immer noch in Front, da der Audi unterwegs einen Einschlag bzw. eine Feindberührung hatte und auf der linken Seite stärker onduliert war. Dies schlug sich auch in den Zeiten nieder, denn so fuhr man auf einmal 1-2 Minuten pro Runde langsamer als vorher. Bei noch gut 2 Runden, die zu fahren waren, schaffte man es aber noch am Ende mit gut 2:30 min Rückstand auf Lucas Luhr auf Platz 2 ins Ziel zu kommen, während Mike Stursberg, welcher das Steuer dann von Hans Guido Riegel übernahm mit gut 5 Minuten Rückstand ins Ziel rollte. 1 Min dahinter fand sich dann auch der Porsche mit Sabine Schmitz ein, während Pinta Racing endlich mal das Ziel sah und dabei gleich Platz 5 belegen konnte, nachdem man schon so oft in der Saison ausgeschieden war.

Somit konnte Arno Klasen seinen 25. Gesamtsieg feiern und zog damit an Edgar Dören vorbei und befindet sich nun auf Platz 4, der ewigen Bestenliste, welche von Jürgen Alzen, Olaf Manthey und dem ehemaligen Teamkollegen von Olaf Manthey, Ullrich Richter (welcher leider vor gut 10 Jahren beim 6H Rennen tödlich verunglückte) mit je 28 Siegen angeführt wird.

Nachdem in der V5 und in der SP3T die Entscheidungen recht klar und schnell ausgingen, ging es in den Klassen Cup3 und V4 hoch her. In der V4 konnte sich gegen Ende das Duo der Titelverteidiger an den BMW von Heisel und Schmickler ranpirschen und schluss endlich sogar überholen, nachdem die Runden vorher ein beinharter Zweikampf vorausgegangen war. Am Ende waren es gerade einmal 10 Sekunden, die Mario Merten und Wolf Sylvester Vorsprung hatten. Ähnlich knapp ging es in der Cup3 zu. Nachdem Peter Jürgen und sein Kollege „Rennsemmel“ das Tempo nicht ganz halten konnten, wurden sie von Elmar Jurek und Jannik Oliva kassiert, welche sich aber knapp mit 40 Sekunden Rückstand auf Platz 2 zufrieden geben mussten, denn Karl Brinker, führ Mintgen Motorsport fahrend tat wirklich fabelhaftes:

Als einziger Pilot, sas er die kompletten 4 Stunden ohne Pause am Steuer und gewann die Klasse vor den 2 Titelanwärtern, welche aber dennoch aufgrund der Klassenstärke ordentlich punkten konnten. Die SP5, also die Spevials bis 3L Hubraum konnten aber ebenfalls von einem Mitstreiter um die Meisterschaft gewonnen werden, nämlich von Thomas Kappeler, Thomas Gerling und Harald Hennes, welche dann auch die Tabelle nach Addition bisherigen 8 Ergebnisse anführen, was dann wie folgt aussieht:

Pos. Fahrer |Gesamt |1 |2 |3 |4 |5 |6 |7 |8 1. Thomas Gerling, Thomas Kappeler, Harald Gerling |70,95 |9,29 |9,44 |8,50 |8,13 |9,00 |9,17 |8,13 |9,29 4. Mario Merten, Wolf Sylvester |70,37 |7,50 |9,06 |8,33 |9,64 |9,38 |8,21 |8,75 |9,50 6. Carsten Knechtges, Manuel Metger, Tim Scheerbarth |66,77 |9,62 |9,69 |9,67 |8,93 |0,00 |9,64 |9,58 |9,64 9. Lars Heisel, Markus Schmickler |65,58 |0,00 |9,55 |9,44 |9,58 |9,44 |9,55 |9,62 |8,50 11. Dominik Brinkmann, Stephan Epp |64,20 |0,00 |9,42 |9,32 |9,35 |9,76 |9,38 |8,70 |8,27 19. Wolfgang Weber, Norbert Bermes, Nilsson Rickard |62,13 |9,29 |9,29 |9,00 |9,38 |7,00 |9,00 |9,17 |0,00 24. Elmar Jurek, Jannik Olivo |57,86 |0,00 |9,81 |9,77 |9,78 |9,29 |9,79 |0,00 |9,42 26. Maik Rosenberg |57,71 |9,69 |9,77 |0,00 |9,17 |9,67 |9,69 |0,00 |9,72 27. Christian Krognes |56,63 |9,06 |9,32 |0,00 |9,17 |9,67 |9,69 |0,00 |9,72


Das sind natürlich nicht alle Fahrer, ich habe hier diejenigen herausgepickt, welche noch reelle Chancen auf die Meisterschaft haben. Allerdings ist die Tabelle in dieser Form noch nicht sehr aussagekräftig, daher habe ich das bisher schwächste Ergebnis rot markiert, und nun eine Tabelle erstellt, in der 1 von 2 Streichergebnissen berücksichtig ist, sowie eine Tabelle mit 2 Streichergebnissen und die jeweils die zugehörigen Schnitte, welche man dann mit dem Schnitt von Mario Merten und Wolf Sylvester, welcher 9,6 Punkte war aus dem letzten Jahr vergleichen kann:

Pos. Fahrer Punkte mit 1. Streichergebnis Schnitt 1. Carsten Knechtges, Manuel Metger, Tim Scheerbarth 66,77 9,54 4. Lars Heisel, Markus Schmickler 65,68 9,38 6. Dominik Brinkmann, Stephan Epp 64,20 9,17 8. Mario Merten, Wolf Sylvester 62,87 8,98 10. Thomas Kappeler, Harald Hennes, Thomas Gerling 62,82 8,95 13. Norbert Bermes, Wolfgang Weber, Nilsson Rickard 62,13 8,88 16. Elmar Jurek, Jannik Olivo 57,86 8,27 18. Maik Rosenberg 57,71 8,24 19. Christian Krognes 56,63 8,09


Hier ergibts sich schon ein etwas anderes Bild als vorhin und zeigt auf, wie kompliziert die Situation in der Meisterschaft ist und es daher wohl bis zum letzten Umlauf des letzten Rennens spannend bleiben wird, denn hier haben das Trio von Black Falcon, bzw das Duo aus der V4, nämlich Lars Heisel und Markus Schmickler die Besten Karten, wenn sie ihren Punkteschnitt halten können.
Dafür sind noch mind. ein 1. und 2. Platz in der V4, bzw. 2 1. Plätze in der V5 für das Black Falcon Trio her müssen. Gar nicht so gut sieht es dagegen für Mario Merten und Wolf Sylvester aus, denen hier zusätzlich zu den 7,50 Punkten aus dem 1. Lauf auch noch die Ergebnisse aus den Läufen 3 und 6 zu schaffen machen, weil hier die Mitkonkurrenten fast 1,5 Punkte mehr holen konnten. Probleme anderer Art, hat dahingegen das Trio von Mathol Racing im Kampf um die Meisterschaft: Aufgrund der niedrigen Starterzahlen kommt man selbst bei Siegen kaum über 9,29 Punkte hinaus, wohingegen andere Teams bis 9,81 Punkte gut machen können.

Allerdings sollte man hier bedenken, dass bei Maik Rosenberg, Christian Krognes sowie Elmar Jurek und Jannik Olivo noch ein 2. Salto Nullo in den Ergebnissen steht und dementsprechend den Schnitt nach unten zieht. Allerdings können diese Herren den Titel noch aus eigener Kraft holen, denn sollten diese Fahrer aber ihren Schnitt aus den besten 6 Rennen (also 2 Streichergebnisse eingerechnet) halten können, indem sie jeweils in den letzten Läufen 2 mal ihre Klasse gewinnen, dann wären sie kaum einzuholen, denn hier würden Jurrek/Olivo auf 9,64 Punkte im Schnitt kommen, während Maik Rosenberg auf 9,62 und Christian Krognes auf 9,44 kommt, was insbesondere für den Fall, dass Jurek/Olivo 2 mal die Klasse gewinnen würden dafür sorgen würde, dass das Black Falcon Trio in arge Nöte kommt.

Denn gesetzt diesen Fall, dass die beiden aus der Cup Klasse oder Maik Rosenberg ihre Schnitt halten, müssten die 3 in jedem Rennen 9,64 Punkte holen, was einen Patt mit jeweils 77,12 Punkten ergeben würde. Somit können sogar die Anzahl der Starter in der eigenen Klasse das Zünglein an der Wagge sein, welche dafür sorgen können, ob man das benötigte eine halbe Zehntel nach dem Komma noch bekommt oder nicht.

Christian Krognes dürfte mit seinen 9,44 aber eher kaum Chancen haben, zumal er oft auch mit Maik Rosenberg auf einem Auto sitzt, was bedeutet, dass sie die gleichen Punkte jeweils erhalten. Die nächste Chance dafür wäre am 15. Oktober, wenn der vorletzte Lauf über die Bühne geht.

Ich hoffe ich konnte die Situation im Kampf um die Meisterschaft etwas erklären bzw. verständlich machen. Wenn mir das nicht gelungen ist, bitte ich um Hinweiße in den Kommentaren.

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September 01 2011

06:42

GT1-WM: Vorschau auf Ordos

Nach dem letzten Rennen vom Circuit Paul Ricard steuert die GT1-WM nun auf das Finale mit drei Rennen in Übersee zu.

Laut Kalender will man an diesem Wochenende in Ordos fahren, jenen Kurs, welcher bereits die Superleague Formula einen Besuch im letzten abstatte und dabei vor allem durch die „Sprungschanze“ Schlagzeilen produzierte. Das zweite Rennen in China soll die Woche darauf in Peking stattfinden, auf dem „Goldenport Street Circuit“. Das ist eine (ziemlich kurze) Strecke in der Nähe der chinesischen Hauptstadt, die bisher nur Läufe kleinerer Rennklassen beheimatet, und über eine FIA-Lizenz des niedrigen Levels 4 verfügt hatte. Offenbar hat man dort aber umgebaut, denn sowohl die FIA als auch die GT1 haben den Lauf mittlerweile als Teil der WM bestätigt. Der kurzfristig angesetzte Lauf ersetzt die Runde in Curitiba, die aufgrund von Geldproblemen abgesagt werden musste. Den Abschluss wird dann das Wochenende auf der wunscherschönen Bahn in San Luis Argentinien im November bilden.


Aber am Samstag steht ja erst einmal das gesicherte Rennen in Ordos an, einer Strecke welche in der Inneren Mongolei liegt und von oben betrachtet ein galoppierendes Pferd darstellen soll und das auch recht gut tut. Da die Strecke zum ersten mal von einer bekannten GT-Serie befahren wird und doch relativ einzigartig mit den vielen sich zuziehenden und sich öffnenden Kurven ist, wird es schwer Referenzen zu finden um Favoriten für die Rennen auszumachen. Bisher habe ich auch nur diese Onboard-Runde aus der Superleague Formula gefunden, welche aber die Eigenheiten der Strecke wohl sehr gut rüber bringen kann.

So fährt man von der Start und Ziel Geraden anfangs durch eine mittelschnelle rechts, welche sich dann aber bis zum Ende hin immer weiter zu zieht und sofort danach in eine enge links mündet. Die folgende Gerade ist eher mehr eine Linkskurve, welche sich wiederum immer weiter, fast zu einer Haarnadel zu zieht und dann am Scheitel wohl auch wieder mit dem 2. Gang zu durchfahren sein wird. Kurz darauf folgt die nächste langsame rechts Kurve, bevor es dann nach einen kurzen Vollgas Stück zur nächsten engen 90 Grad Rechtskurve geht. Danach folgt dann ein schneller Rechtsbogen, welcher in den großen GT1 Wagen aber wohl eher kaum flat zu fahren sein wird und dann in die schon berühmte „San Jose Gedächtnissprungschanze“ mündet. Dies wäre eigentlich eine enge rechts/links Schikane, bei welcher man aber stark abkürzen kann und da hier eine „etwas größere“ Bodenwelle ist, wird man auch hier wohl wieder leicht abhebende Wagen zu sehen bekommen, was aber für GT-Wagen normal kein Problem darstellen sollte.

Nun folgt eine längere Gerade, welche dann in eine schnelle Links Kurve führt und diese wiederum in eine langsame 2/3 Gang Rechtskurve. Nach einem weiteren Rechtsknick beginnen nun wieder sehr schnelle Kurven, denn nach einer sehr schnellen Rechts folgt sofort eine schnellere Linkskurve , welche dann die Fahrer zur letzten Kurve der Strecke bringen wird, einer fast 180 Grad Haarnadel. Die wird allerdings alles andere als leicht anzubremsen sein, denn in der Anbremszone befindet sich eine leichte rechts, so dass ein zu nervöses Heck hier leicht ausbrechen kann.

Generell wird die Abstimmung der Wagen hier sehr schwierig sein. Zum einen will man einen Wagen, welcher viel Grip auf der Vorderachse hat und in der Mitte der sich zu ziehenden Kurven dann etwas mit dem Heck „mitlenkt“ damit das Auto früh gerade steht und man dann früh wieder ans Gas gehen kann. Diese engen Kurven und die daraus folgende Abstimmung mit viel Grip auf der Vorderachse wie man sie z.b in den ersten und letzten Kurven am Sachsenring findet, lag bisher den Nissans nicht so sehr. Hier waren die Aston Martins sehr stark, ebenso wie in Abu Dhabi, ebenfalls einer Rennstrecke mit vielen engeren Kurven, allerdings Kurven, welche sich nicht zu ziehen. Dem Auto der Tabellenführer Lucas Luhr und Michael Krumm werden dann aber eher die schnellen Kurven in Sektor 2 und 3 liegen. Hier wird man allerdings eine andere Abstimmung mit viel Stabilität und somit etwas härteren Federn und Stabilisatoren auf der Vorderachse fahren müssen, um Wankbewegungen im Vorderwagen, vor allem wenn der Motor vor dem Fahrer platziert ist zu vermeiden.

Dass solche Kurven den Nissans liegen, konnte man bei den Siegen in Paul Ricard und Silverstone sowie in Portimao sehen. Dementsprechend schwer wird es daher Siegeskandidaten und Podiumsanwärter einzuschätzen, denn an der Spitze wird es wohl auf einen Zweikampf des Nissans von Lucas Luhr und Michael Krumm und dem Duo Marc Basseng/Markus Winkelhock hinauslaufen, denn die beiden Nissan-Piloten haben nur 14 Punkte Vorsprung auf die Piloten des Lambo, was sich bei 33 max. zu holenden Punkten, der Leistungsdichte und eines jederzeit möglichen Unfalls sehr schnell drehen kann,was bedeutet, dass nach diesem Wochende dann 2 andere Piloten an der Spitze der Tabelle stehen. Außenseiterchancen auf den Titel dürften max. noch Andrea Piccini und Christian Hohenadel mit 27 Punkten besitzen, der Rest wird nicht mehr in den Titelkampf eingreifen können, solange nichts unvorhergesehenes mehr passiert.

Neben des wohl gut funktionieren Aston Martin, haben diese 2 Piloten auch noch den Vorteil der sehr guten Boxencrew von Hexis, welche immer ein Garant für Positionsgewinne an der Box ist und mein Bauchgefühl sagt mir, dass der DBR9 wohl der beste Wagen für diese Art von Strecke sein dürfte.

Natürlich wollen neben den Aston Martins und Nissan Wagen auch die Wagen des veränderten Heimteams eine Rolle mitspielen: Exim Bank China und hier hat es doch massive Veränderungen gegeben, welche auch die Starterzahl der GT1 beeinflussen, welcher aber nicht wie in den letzten Monaten immer geringer wurde, sondern um 2 Wagen auf 18 gestiegen ist. So wird Exim Bank China die Corvette von DKR übernehmen und dort den Chinesen Ho-Pin Tung sowie Jeroen de Boer aus den Niederlanden einsetzen.

DKR setzt seines Zeichens dann nicht mehr die 2. Corvette ein, sondern wird 2 Lamborghini vorbereiten, womit nach langer Zeit wieder 4 Wagen mit dem Stier an den Start gehen werden, denn nach dem Lauf auf dem Sachsenring musste das Swiss Racing Team seine Aktivitäten einstellen. Zu erst wurden als Gründe Ersatzteilprobleme genannt, welche auch durchaus gestimmt haben werden, denn so musste All.Inkl Teile von Swiss Racing kaufen, denn Reiter hatte zu dieser Zeit wohl kaum die Resourcen um neben der GT3 Wagen auch noch die GT1 Wagen mit Teilen zu versorgen. Allerdings offenbarte sich weiteres Ungemach, denn als dieses Problem wohl gelöst war, konnte man trotzdem nicht starten, da das liebe Geld zu wenig geworden wahr um die Einsätze zu finanzieren.

Dadurch standen bis zum letzten Lauf in Paul Ricard nur noch ganze 16 Wagen am Start, was aber mit dem Einsatz von 2 wohl älteren R-GT Lamborghini durch DKR dann ein Feld von 18 Startern ermöglicht. Die beiden Lamborghini werden allerdings nicht mehr von den ehemaligen Swiss Racing Piloten wie Peter Kox oder Karl Wendlinger pilotiert, sondern von deutschsprachigen Piloten und einem aus England. So wird ein Lambo vom aus der VLN bekannten und dort sehr schnellen Manuel Lauck gesteuert, welcher sich das Steuer mit dem Eidgenossen Benjamin Leuenberger teilen wird. Der 2. Lambo wird vom Heico-Motorsport Piloten Christopher Brück sowie von Jonathan Kennard.

Während also bei Corvette und DKR große Umbesetzungen stattgefunden haben, bleibt es bei den jeweils 4 Wagen von Nissan und Aston Martin ohne Umbesetzungen und auch bei Ford muss nur ein Mann bzw. in diesem Falle Dame den Stull rücken. So wird bei Belgian Racing, dem Satelliten Team von Marc VDS, nämlich Vannina Ickx das Cockpit für Jonathan Hirschi abgeben müssen. Dies wird wohl auch so ziemlich der letzte Einsatz für sie in einem Ford GT gewessen sein, denn Marc VDS wird ab 2012 2 BMW Z4 in der neuen GT-World Championchip an den Start bringen, bei der GT1, GT3 und GTE Wagen per massiven Einsatz von BoP angeglichen werden sollen.

Da aber Matech Concepts pleite ging und es somit auch mit den Ersatzteilen bzw. weiteren Verbesserung der Wagen daher schlecht aussieht ist wohl nicht davon auszugehen, dass wir diese toll klingenden V8 im nächsten Jahr wieder sehen, obwohl Lambda, ein neues Team die Homologationsnummern für den GT1 und den GT3 Ford GT übernommen hat und wohl auch den GTE-Ford zu Ende entwickeln will, aber sie werden sich wohl zuerst auf den GTE-Wagen konzentrieren.

Die Rennen werden am Samstag um 9.15 Uhr und am Sonntag um 9.00 Uhr von Sport 1 und im offiziellen Stream übertragen, während das Quali am Samstag um 3.45 Uhr MESZ wie gewohnt nur im Stream zu gucken sein wird.

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July 29 2011

15:30

VLN: Vorschau 34. RCM DMV Grenzlandrennen

Nach dem 24H Rennen beginnt nun mit dem 6. Lauf die 2. Halbzeit in der VLN. Aber obwohl die 24H vom Ring vorbei sind und daher einige Teams wie Schnitzer oder ABT Sportsline wohl eher nicht mehr auftauchen werden kommen wieder knapp 160 Wagen an den Start.

Dies ist um so erstaunlicher, da doch einige Teams an diesem Wochenende in Spa beim traditionellen 24H Rennen antreten werden. So werden zwar die Wagen vom Haribo Team Manthey oder der SLS von Black Falcon u.a mit Thomas Jäger nicht am Start sein, allerdings gibt dass auch nach dem Ende der 24H wieder Teams die Chancen, welche keine Werksteams sind. Ferner wird auch der Kampf um die Meisterschaft nun in die entscheidende Phase gehen und Fehler sollten sich die favorisierten Teams dabei nicht erlauben, denn sonst können die Gegner davon ziehen.
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Ein Blick auf die Tabelle lässt erahnen, dass bei Leide noch keine Vorentscheidung gefallen ist und vermutlich so schnell auch nicht fallen wird, denn zu dicht sind die Spitzenfahrer und Teams beieinander und ich möchte die Situation mal etwas genauer darstellen:

So führen zur Halbzeit die 3 Fahrer des Kappeler m³ aus der SP5 Klasse Thomas Kappeler, Harald Hennes und Thomas Gerling mit 44,36 Punkten (9,29/9,44/8,50/8,13/9,00) nur 0,4 Punkte vor Mathol Racing mit ihrem Aston Martin aus der SP10 Klasse mit Norbert Bermes, Rickard Nilsson und Chef-Pilot Wolfgang Weber (2 x 9,29/9,00/9,38/7,00) . Nur 0,05 Punkte wiederum dahinter rangieren die Titelverteidiger aus dem Vorjahr, nämlich Mario Merten und Wolf Sylvester mit 7,50 und 9,06 Punkten aus der SP3, bevor man in die V5 zu den direkten Konkurrenzen von Black Falcon wechselte um dort mehr Punkte zu ergattern, da die SP3 nach der Auslagerung der Clio Cups heuer Zahlenmäßig sehr schwach besetzt ist und dementsprechend wenig Punkte abwirft.

Auf dem geteilten 15. Rang folgen dann die 2 Fahrer welche wohl mit die besten Karten bisher haben/hatten, nämlich Elmar Jurek und Jannik Olivo mit 38,56 Punkten. Der Grund, warum sie aber sehr gute Karten haben sind aber die sehr guten Einzelergebnisse, als man die Clio Cup Klasse 3 mal in Folge gewinnen konnte und beim letzten Lauf 2. wurde und dabei jeweils zwischen 9,29 und 9,81 Punkte ergattern konnte. So hat man zwar bisher nur 4 Ergebnisse stehen, was den Rückstand ausmacht, allerdings zählen zur Meisterschaft die besten 8 Ergebnisse, bei 10 Läufen pro Jahr.

Dies ist auch der Grund, warum es so schwer ist einen Favoriten vorher zu sagen und dazu führt, dass jetzt noch hinten liegende Piloten am Ende dann ganz vorne stehen können. Ein weiteres Beispiel gefällig ?
Dahinter liegen nämlich Lars Heisel und Markus Schmickler mit 4 Ergebnissen, welche immer zwischen 9,44 und 9,58 Punkten liegen. Selbiges gilt auch für die 3 Piloten dahinter, nämlich Carsten Knechtges, Manuel Metzger und Tim Scheerbarth aus der stark umkämpften V5. Diese Klasse konnte man beim 24H Rennen souverän gewinnen und mit dem Wagen sogar auf Platz 31 im Gesamt Klassement wieder zu finden war. Aber am Samstag wird man sich wieder vor allem mit den 2 schon angesprochenen Piloten von Bonk Motorsport um die Krone und die Punkte in der Klasse kämpfen. Mit 8,93 und vor allem 9,62, 9,67 und 9,69 Punkten hat sicher schon mal kein schlechtes Fundament gelegt.

Selbiges gilt für die 2 Clio Cup Piloten Dominik Brinkmann und Stephan Epp. Sie rangieren ebenfalls mit 4 sehr guten Ergebnissen knapp dahinter.
Wie sehr sich das unter Umständen dann aber schon wieder verschieben kann, zeigt ein Blick auf die Anzahl der Starter in den entsprechenden Klassen:
So sind in der SP10 der bis Samstag führenden von Mathol Racing nur 5 Wagen genannt, da u.a der Eifelblitz m³ GT4 nicht am Start ist, was für den ersten 3 Plätze dann 9,00; 7,00 bzw. nur noch 5,00 Punkte ergibt.
In der SP5 von Kappeler mit ihrem m³ sind 6 Wagen genannt, was dann 9,17; 7,50 und 5,83 Punkte ergeben würde. Man sieht hier also, dass für die beiden Teams Siege quasi Pflicht sind, da die anderen Podiumsplätze zu wenig Punkte abwerfen.

Etwas anders sieht es dahin gegen in der V5 mit 15 Startern aus: Dort können Bonk und Black Falcon für die ersten 3 Plätze dann 9,67; 9,00 und 8,33 Punkte ergattern. Noch besser sieht es hingegen in der wieder mal am stärksten besetzten Klasse, der Clio Cup mit satten 23 Startern aus. Dort sind somit 9,78, 9,35 und für den 3. immer noch 8,93 Punkte zu holen. Allerdings ist die Konkurrenz hier besonders groß, denn hier können neben den schon angesprochenen Piloten auch die Mannen von Flepper Motorsport oder Schläppi Race-Tec gewinnen, so dass spannende Zweikämpfe bis zur letzten Runde garantiert sein dürften.

Die genaue Punkterverteilung bis zum letzten Platz sowie eine Übersicht über die Klassen gibt es hier zu a

June 10 2011

15:29

VLN: Vorschau 51. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen

Wer gerne Langstreckensport verfolgt, kann dies an diesen Wochende sage und schreibe 27 Stunden lang am Stück tun, denn bevor um 15.00 Uhr in Le Mans die grüne Flagge fällt, startet um 12.00 Uhr bereits die VLN zu ihrem 5. Lauf in dieser Saison über die gewohnte Distanz von 4 Stunden.

Dass eben an diesem Wochenede auch die 24H von Le Mans stattfinden und es der letzte Lauf vor den 24H vom Nübrugring ist, hat sich natürlich auch in den Starterzahlen niedergeschlagen und so schrumpft die Klasse der SP9 von bis zu 27 Wagen auf magere 4 Wagen an diesem Samstag zusammen, was die Sache aber nicht minder spannend macht, denn das eröffnet Teams und Piloten die Chance auf das Podest zu fahren, welche dies im bisherigen Saisonverlauf noch nicht tun konnten. Zu aller erst kann man hier Audi nennen, welche bis dato die einzige der 4 großen Werke sind, welche noch keinen Gesamtsieg einfahren konnten.

Die Saison begann für die 4 Ringe alles andere als optimal. Beim ersten Rennen stand lediglich ein 8. Gesamtplatz mit fast 1 Runde Rückstand für den besten Phoenix R8 LMS zu gute, welche man zwar im folgenden Lauf etwas verbessern konnte und 2 Positionen weiter vorne ins Ziel kam, aber dies war nicht der Anspruch für Audi. Zum einen fuhr man nicht mit allen 4 Wagen, sondern in dieser Zeit oft mit 1 oder 2 Top besetzten Wagen und zum anderen hatte man wohl auch Probleme mit der Fahrzeug-Spezifikation.

Die VLN legt die Air Restriktoren, die max. erlaubte Motorleistung und den Tankinhalt nämlich anhand des Mindestgewichts fest. Das bedeutet also weniger Gewicht => kleiner Restriktor und weniger Leistung, während im Umkehrschluss bei höherem Gewicht einem Auto mehr Leistung zusteht. In den ersten 2 Läufen ist man mit einem kleineren Restriktor und 1300 kg gefahren, was immerhin 25-50 kg weniger sind als 2010. In der letzten Saison konnte man mit dieser Einstufung zwar kein Rennen gewinnen, war aber mehrmals oft kurz davor und man konnte das Tempo was. z.b Manthey vorlegte auch halten.

Offensichtlich hatte man damit aber Probleme und so entschied man sich den 3. Lauf über 6 Stunden auszulassen und währenddessen zu testen um dann wieder mit der “alten” Einstufung, nämlich mit 1350 kg an den Start zu gehen. Und siehe da, es half. So schrammte man nur knapp am Sieg vorbei, denn die beiden Porsche ihnen vor der Nase wegschnappten, weil sie 1 Stopp weniger benötigten, aber man fuhr im Hause Audi mit 8:16 die bis dato schnellste Rennrunde der 2011er Saison und belegte eben knapp hinter den 2 Porsche geschlossen die Positionen 3-6 mit allen 4 Werkswagen.

Immerhin scheint man damit auf dem richtigen Weg und bringt daher am Samstag nur 1 R8 LMS, eingesetzt von Phoenix mit den DTM-Piloten Timo Scheider und Matthias Eckström an den Start um den 1. Sieg seit 2009 zu erkämpfen.

Konkurrenz werden sie dabei von einem Mercedes SLS GT3 von Horn Motorsport bekommen. Zu Beginn der Saison konnte David Horn und der sehr schnelle und erfahrene Sascha Bert gleich mal auftrumpfen und aufzeigen was mit dem SLS möglich zu sein scheint, als man den 2. Platz bei den GT3 Wagen als bisher bestes Saisonergebnis holen konnte. Beim 2 Lauf trat kann nicht an und beim 3. Lauf musste man schon nach 11 Runden die Segel streichen. Das ist zu wenig für dieses Team, welche beim 24H Rennen sehr prominente Unterstützung in Form von Peugeot-Werksfahrer Stephane Sarrazin erhalten werden.

Ein weiteres sehr sympathisches Team, welches allerdings dieses Jahr vom Pech des öfteren verfolgt wird ist das bekannte Frikadelli Racing Team von Sabine Schmtiz und Klaus Abbelen.
Nachdem man im 1. Lauf bester Porsche mit einem 5. Gesamtrang wurde, musste man bei den folgenden 3 Läufen jeweils vorzeitig das Segel aufgrund von Defekten oder Unfällen wie beim letzten Lauf streichen. Für das Team, welches am Samstag auf Niclas Kentenich verzichten muss, wäre ein Podestplatz daher Ideal um sich noch eine extra Portion Selbstvertrauen für den Saisonhöhepunkt zu holen.

Komplettiert wird die SP9 durch einen Porsche 911 CupS von Car Collection, welcher von Christopher Zöchling, Peter Schmidt und Marcel Blumer.

Auf eine wahre Flut von 911 Cup, können sich die Fans von Porsche allerdings am Samstag freuen, denn obwohl die topbesetzten Manthey Porsche nicht am Start sind, sind viele 911 Cup vor Ort um den Lauf als Test für den Porsche World Cup zu Nutzen, bei welchem 160 Porsche Mannschaften aus aller Welt erwartet werden.

So werden unter anderem Nicolas Armindo, Rene Rast, Norbert Siedler, Stefan Rosina, Jakub Giermmaziak, William Langhorne (USA), Gregory Ross aus Australien und ein Matthias Lauda hinter das Steuer ihres 911 Cup klettern um zum einen die Nordschleife kennen zu lernen und sich mit den absoluten Nordschleifenspezialisten zu duellieren. Darauf bin ich echt gespannt, wie sich die Fahrer des Porsche Carrera SuperCup gegen die sehr schnellen und erfahrenen Teams aus der VLN schlagen könnnen.

Zu aller erst wäre da der Cup aus dem Hause Manthey mit Frank Kräling, Wolfgang Kohler und Christian Menzel welche den 1. und 4. Lauf zur VLN in der CUP-Klasse gewinnen konnten, zu nennen. Zum anderen werden auch Hans Guido Riegel und vor allem Jochen Krumbach ihren 911 Cup, ebenfalls aus dem Hause Manthey wieder sehr flott um den Kurs steuern.

Ebenfalls schon immer sehr flott unterwegs ist der 911 Cup mit Martin Ragginger und Thomas Messer, obwohl es heuer noch zu keinem Sieg in ihrer Klasse gereicht hat,war man immer sehr schnell und konstant vorne mit von der Musik.
Geschlagen wurden sie dabei 2 mal von dem schon angesprochenen Trio und 2 mal von den vermeintlichen Platzhirschen in der Cup-Klasse, dem Duo Kai Riemer und Rodney Forbes.

Diese 2 schafften es nicht nur 2 mal die Cup-Klasse zu gewinnen, sondern können auch regelmäßig die großen Jungs richtig dolle ärgern wie man schön beim 6H Rennen sehen konnte, als sie es schafften über einen längeren Zeitraum zur Mitte des Rennen das Feld anzuführen. Möglich wurde dies durch eine sehr schnelle Fahrt der Piloten, einer fehlerlosen Crew und perfekter Taktik. So werden die 2 sicher auch mit einem Auge auf die Gesamtwertung bei diesem Lauf schielen und ein Platz auf dem Podest sollte möglich sein.

Selbiges gilt auch für die Busch-Twins Marc und Dennis aus der SP7. Nachdem man letztes Jahr noch in der Cup-Klasse unterwegs war, entschied man sich in die SP7 aufzusteigen und dort ihr Können unter Beweis zu stellen. Dort konnte man von Anfang an zeigen was man drauf hat, obwohl es gegen den RSR von Manthey und den GT3 MR WTM-Porsche nicht immer langte. Aber mit Zeiten von knapp über 8:20 ist man am Samstag sicher sofort zur Stelle, sollte einer aus der SP9 patzen.

Auch sollte man die 2 Lexus LFA von Gazoo Racing nicht vergessen, denn das Team konnte die beiden LFA im Winter deutlich weiterentwickeln und gehören nun zu den schnellsten in ihrer Klasse mit Zeiten von ~8:25. Ob sie aber noch schneller gehen können, kann ich leider nicht beurteilen.
Selbiges gilt für den TT-RS von Audi welcher hier mit kaum geringeren Leuten wie Christian Hohenadel, Martin Tomcyk und Miguel Molina in der SP4T sicher auch nach vorne schielt und sich mit dem Ford Focus der FH Köln um den Klassensieg streiten wird. Vom Speed her sollte der Audi klar die Nase vorne haben, aber man muss 4 Stunden erstmal ohne Fehler und Defekt absolvieren ;-)

Während in den großen Klassen einige Starter fehlen, ist dies in den kleineren Klassen wo um den Kampf in der VLN Meisterschaft gekämpft kaum der Fall. Es treten in der SP3T zwar die 2 TTS von Raeder und Schjaerin Motorsport nicht an, was sich der den VW Scirocco mit Maik Rosenberg, Christian Krognes und Emin Akata freuen wird, sind dies doch die 2 Hauptkonkurrenten bisher gewesen, welche die Zeiten des VW mitgehen konnten.

In der V6 Klasse werden wieder Sean Paul Breslin, Oleg Volin und Leisen Phlipp versuchen Punkte zu machen und den Abstand auf ihre Kollegen im Kampf um die Meisterschaft zu verkürzen, da Tim Scheerbarth, Carsten Knechtges und Manuel Metzger nach 3 Siegen zu Beginn und einem 2. Platz beim letzten Lauf die Tabelle souverän anführen. Geschlagen wurden sie beim letzte male nur ganz knapp von Mario Merten und Wolf Sylvester von Bonk Motorsport, welche nach zu wenig Startern in ihrer SP3 gezwungen waren in eine andere Klasse zu wechseln, wollte man mit dem Ausgang der Meisterschaft noch etwas zu tun haben.

So entschloss man sich in die V5 zu den direkten Konkurrenten zu wechseln und konnte ihnen dort gleich die Punkte stehlen.

Ähnlich eng wird es in der wieder stark besetzten Renaul Clio Cup Klasse zugehen, da hier wieder alle Teams, also FLEPPER Motorsport, Schläppi Race-Tec (Sieger beim 1.Lauf), die Gronecks sowie die Sieger des letzten Laufes Elmar Jurek und Janek Olivo wieder starten und wieder viele Punkte abräumen können.

Verfolgen kann man das Rennen wie immer per Live Radio mit Patrick Simon und Lars Gutsche sowie über das Live Timing der VLN und den dazugehörigen Ticker. Die die an der Nordschleife sind, haben die Möglichkeit das Fan-TV per DVB-T zu empfangen und wer einen Stream findet, soll den bitte nicht für sich behalten sondern andere darauf aufmerksam machen ;-)

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June 01 2011

15:26

VLN: Analyse 53. ADAC ACAS H&R-Cup

Mittlerweile sind die Themen Effizienz und Energierückgewinnungssysteme in der gesamten Automobilbranche und auch im Rennsport eines der dominierenden Themen. So hat man in der F1 wieder den Einsatz von KERS erlaubt und in Le Mans wird ein Hybrid-Protoyp an den Start gehen. Das größte Echo in der medialen Welt dürfte aber bisher Porsche mit ihrem 911 GT3 R Hybrid erzeugt haben, als man 2010 am Ring debütierte.

Jenes Auto gewann fast den 3. Lauf zur VLN und führte bis gute 2 Stunden vor Schluss das 24H Rennen souverän an, als der Verbrennungsmotor und nicht das Hybrid-System den Geist aufgab. Seitdem hat Porsche jenen Wagen stetig weiterentwickelt und man sinnt auf Revanche für das diesjährige 24H Rennen und zumindest am Samstag hat dies prächtig funktioniert, als man den 4. Wertungslauf für sich entscheiden konnte. Nachdem das Zeittraining durch einen schweren Unfall im Bereich Kallenhard (u.a mit dem R8 von Graig Lowndes am Steuer) mit mehreren involvierten Wagen 20 Minuten vor Ende abgebrochen werden musste, ging man von Rang 8 ins Rennen.

Die Pole hatte zu diesem Zeitpunkt mit einer 8:18 der schon mehrmals auftrumpfende Pinta-Porsche mit Manuel Lauck erobert, dicht gefolgt vom Sieger des 2. Laufes, dem SLS von Mamerow Racing und dem 1. R8 von Phoenix, u.a mit Marc Basseng und Le Mans Sieger Mike Rockenfeller. Auf den Plätzen folgten ein weiterer SLS von Heico Motorsport (mit LD Arnold) sowie vor 4 Porsche aus dem Hause Manthey (Nadelstreifen vor dem GT3 RSR und dem GT3 R und den Hybriden), während 2 weitere Audi R8 mit u.a Mattias Ekström und
Frank Stipler die Top 10 komplettierten. Der eigentlich von Platz 9 startende R8 mit Craig Lowndes und Warren Luff musste aufgrund des Unfalles schon nach dem Training die Segel streichen und konnte gar nicht wieder antreten, was für die 2 Australier sehr schade ist, denn mit Rang 9 war man bisher recht flott unterwegs. Auch konnte der RSR nicht von seiner angestrebten Position starten, sondern musste sich 10 Plätze weiter hinten einordnen, da man unter Gelb wohl überholt hatte.

Da half ihnen auch kaum die Datenpanne bei der Zeitmessung, welche dafür sorgte dass der Rennstart erst mit gut 45 min Verspätung vonstattenging. Bei diesem Start konnte sich Patrick Long im Hybriden beim Anbremsen der 1. Kurve auf Rang 4 einsortierten, während die ersten 3 unverändert auf die Nordschleife abbogen.

So kamen sie auch mehr oder weniger unverändert aus der 1. Runde zurück und hier offenbarte “Wild Wild West Long” nun schon mal, was in dem weiterentwickelten Hybriden so alles steckt, und scheint so einiges zu sein, wie die Kollegen Mamerow und Lauck gleich im Bereich Mercedes Arena spüren sollten. So konnte er sich auf der Start und Ziel Geraden den SLS von Chris Mamerow dank guten 200 extra PS schnappen und machte gleich mal Jagd auf den Pinta Porsche, welchen er einen guten Kilometer später dann auch aufschnupfen konnte und als 1. auf die Nordschleife abbiegen konnte. Dahinter formierten sich dann die R8 von Audi sowie die Porsche von Manthey und dem Frikadelli Team sowie die SLS von Heico und Mamerow in sehr knappen Abständen.

So entwickelten sich mehrere schöne und enge Zweikämpfe, denn die Top14 lagen zu diesem Zeitpunkt nur 10 Sekunden auseinander! Dies ging bis zum 3. Umlauf gut, als sich im Bereich Wehrseifen ein folgenschwerer Unfall ereignete, welcher vor allem auf Porsche Seite für einiges an Ungemach sorgen sollte. Da wollte sich der Manuel Lauck außen an einem langsameren Auto vorbeibremsen, was ihm aber nicht gelang und wohl in der Begrenzung landete, was das Aus bedeutete. Dahinter wurde es natürlich sofort sehr eng. So konnte Marc Lieb gerade noch rechtzeitig bremsen um einen Unfall zu vermeiden, allerdings hing im zu diesem Zeitpunkt Niclas Kentenich im Frikadelli Porsche so dich im Getriebe, dass er kaum mehr reagieren konnte und dem Porsche hinten traf. Für das Auto von Sabine Schmitz war das Rennen sofort gelaufen, während Marc Lieb noch bis zur Box fahren konnte, wo erstmal größere Reparaturen anstanden und das Rennen für den 1. Dicken gelaufen war.

Bis zur 7. Runde konnten sich die 2 Führenden, Chris Mamerow und Patrick Long etwas vom Feld absetzen, um es sich dann aber mal richtig zu geben. Da wollte nun “Wild Wild West Long (O-Ton P. Simon) mit aller Gewalt an Chris Mamerow vorbei. Er versuchte es im Bereich Mercedes-Arena beim Anbremsen sich außen vorbei zu drücken. Als dies nichts half, versuchte er es ein paar Meter später wieder und klopfte dabei mehrmals herzhaft an der Tür von Chris Mamerow im SLS an. Dieser gab sich aber nicht geschlafen und konnte somit seine 1. Position verteidigen. Unterdessen kam auch das Feld im Zuge dieses Kampfes wieder im Formationsflug heran, angeführt von den R8 mit Mike Rockenfeller an der Spitze um einen Dreikampf zu eröffnen und Long auf der Nordschleife dann zu holen, während die Top 3 innerhalb von 0,6 Sekunden lagen.

In der 8. Runde wollte es dann Mike Rockenfeller sogar übers Gras versuchen, was ihm aber nicht gelang und er noch rechtzeitig zurückstecken konnte, um seine Position zu verteidigen, denn mittlerweile dachte sich Romain Dumas “Hey, aller guten Dinge sind zwar 3, aber 4 ist besser” und wollte nun seinerseits Rockenfeller kassieren. Nur ein Blick auf die Uhr und die angesetzte Distanz von 4 Stunden zeigte auf, dass noch gute 3 Stunden zu fahren sind.

Dies hat sich wohl auch über die Nordschleife fortgesetzt und fand erst ein Ende, als die R8 und der SLS von Chris Mamerow an die Box kamen zum 1. planmäßigen Service. Nur der Hybride und der RSR blieben draußen auf der Strecke und mussten erst 1 Runde später an die Box, was sich als rennentscheidend erweisen sollte.

Hierzu ein kleiner Exkurs in Sachen Rennlänge und Pit Window von mir: Bei einer Distanz von 4 Stunden ergeben sich im trockenen bzw. leicht feuchten Zustand in der Regel Distanzen von 27 oder 28 Runden. Die Tankgröße richtet sich nach dem Gewicht der Wagen, was bedeutete, dass der Hybrid und der RSR (1300 kg) 110 Liter tanken durften während der R8 und der SLS (beide 1350 kg) 120 Liter Tankinhalt haben. Aber da der R8 und der SLS einen etwas verbrauchsintensiveren Motor (größerer Air Restriktor) und mehr Gewicht haben, können sie 9 Runden draußen bleiben, während es der RSR und der Hybrid schafften, 10 Runden am Stück fahren zu können. Daraus ergeben sich für die GT3 Jungs 2 volle Stopps und ein kurzer Splash and Dash (wenn man das Fuel Window immer ausnutzt), während sich die 2 Porsche diesen Splash an Dash dann sparen können.

So konnten sich vor allem die 4 R8 LMS mit schnellen Zeiten und der schnellsten Runden einen Vorsprung von gut einer Minute auf die Gegner rausfahren, mussten aber einmal mehr an die Box und so kamen sie bereits Ende der 14. Runde an die Box, wobei man vermutlich absichtlich etwas früher kommen wollte, während die Porsche gegen Ende des 19. Umlaufes erst an die Box mussten.
In derselben Runde fiel auch der Mamerow SLS aus, wodurch sich nun endgültig ein Kampf zwischen Porsche und Audi entwickelte.

Denn die BMW in Form der Z4 GT3 hatten 0 Chance, denn der Auftritt der 3 Wagen von Schuberth entwickelte sich völlig zu einem Fiasko, als alle 3 in den Runden 22 und 23 die Segel streichen mussten. Der Alpina BMW kam gar nicht erst über den 1. Umlauf hinaus. Einzig der von Dörr eingesetzte Z4 GT3 konnte mit Platz 13 in der SP9 die Fahnen hochhalten, während der neue von Getrag nach SP7 aufgebaute Z4 ebenfalls vorzeitig die Fahnen senken musste. Mit einer 8:30 hat man aber schon mal aufgezeigt, dass man durchaus sehr sehr flott unterwegs ist.

Ebenfalls ein Fiasko erlebte der VW Golf24H, welcher mit Nicki Thiim bereits in der 2. Runde ausgerollt ist und nicht mehr ins Geschehen eingreifen konnte, genauso wie der VW Scirocco von LMS Engineering mit der #302, welcher mit seinem “Bruder” dem anderen Scirocco und dem TT-RS von Raeder Motorsport den Ton in der SP3T angibt.

Diese Klasse wurde nun wieder gewertet, welche die 3 Norweger von Schijaern knapp vor dem 2. Scirocco von LMS in ihrem TT gewinnen konnten. Mit 8:50 war man aber auch hier wieder 20 Sekunden schneller unterwegs als die meisten Konkurrenten und man darf gespannt sein, wie sich das nun noch entwickeln wird.

Ein weiterer sehr schneller Wagen war mal wieder der Audi TT-RS von Reader Motorsport mit Frank Biela, Jens Klingmann und Andrea Picinni, welcher den 14. Gesamtrang erreichen konnte und somit erstmals die FH Köln in der SP4T schlagen konnten.

Zurück an die Spitze und dort bahnte sich in der 19. Runde eine Vorentscheidung an. Gegen Ende dieses Umlaufes kamen nämlich die 2 Porsche an die Box und Marco Holzer übernahm von Lietz und Lieb übernahm von Luhr das Volant bis zum Ende. Diese hatten ab dem 27. Umlauf eine Doppelführung, da die Audi wie erwartet zum 3. Stopp mussten. Allerdings war Frank Stippler im besten R8 LMS nur 7 Sekunden hinter Marc Lieb im RSR und Marco Holzer begann anscheinend nicht mehr ganz am Limit zu fahren, sodass die 2 Verfolger mit 20 Sekunden Rückstand die vorletzte Runde in Angriff nahmen und immer näher kommen konnten.

Allerdings konnte Marco Holzer seine Vorsprung von guten 3 Sekunden über die Linie retten, während sich Marc Lieb noch erfolgreich gegen Stippler zur Wehr setzen konnte. Somit waren 3 Klassen und 2 verschiedene Wagen auf dem Gesamt-Podium.

Dies wird das letzte Aufeinandertreffen der Top Piloten vor den 24H vom Ring gewesen sein, denn der letzt Lauf vor dem Saisonhöhepunkt findet am gleichen Wochenende wie Le Mans statt und dann werden sich Müller, Lamy, Lieb, Luhr, Bernhard, Rockenfeller und Co. an der Sarthe einen Tanz auf der Rasierklinge liefern.

Mindestens genauso eng ging es aber auch in den anderen Klassen zu: So konnten sich Olivo Janek und Elmar Jurek den Sieg in der Renault Clio Cup mit einer Minute Vorsprung sichern, nachdem es auch dort stundenlang hin und her ging und man wenige Runden vor Schluss nur 3 Sekunden vor den späteren 2. Platzierten Dominik Brinkmann und Stefan Epp lag. 3. wurden in der Klasse die Linther Brüder während Schläppi Race-Tec, die Sieger des 1. Laufes auf Platz 4 ins Ziel kamen.

In der Serienwagen-Klasse bis 3000 ccm, der V5 ging es auch hoch her. Hier fährt seit Beginn des Jahres nicht nur das Black Falcon Junior Team mit den Führenden der Gesamtwertung, Metzger/Scheerbarth/Knechtges, sondern nun auch die Titelverteidiger von Bonk Motorsport, welche nach den wenigen Nennungen in ihrer Klasse (am Samstag waren es wieder nur 2 und dementsprechend wenig Punkte), der SP3 den Rücken kehrten und nun in der V5 direkt im Revier ihrer Rivalen Punkte holen wollen.

Dies ist ihnen schon mal sehr gut gelungen, denn man konnte gegen Endes des Rennens die Führung vom schon angesprochenen Black Falcon-Trio übernehmen, und mit gut 30 Sekunden Vorsprung die Klasse gewinnen.

Somit führt in der Meisterschaft weiterhin das Trio von Black Falcon, vor Wolfgang Weber/Norbert Bermes und Nilsson Rickardd vom Mathol Racing aus der SP10 vor dem 2. Black Falcon Trio aus der V6, nämlich Sean Paul Breslin, Leisen Phillip und Volin Oleg.

Der nächste Lauf findet wie schon angesprochen in 2 Wochen am Le Mans Weekend statt und gilt als Generalprobe, bevor 2 Wochen später die Hatz 2 mal um die Uhr durch die Eifel losgeht.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 53. ADAC ACAS H&R-Cup

May 27 2011

13:00

VLN: Vorschau 53. ADAC ACAS H&R-Cup

Nachdem der letzte Lauf der VLN über 50% mehr an Distanz und vermutlich mindestens genauso viel Action ging, steht am Samstag der 4. Lauf zur Meisterschaft wieder über die klasische Distanz von 4 Stunden an.

Diesen Lauf konnten etwas überaschend Marco Seefried und Jaime Melo im Farnbacher Ferrari F458 hauchdünn gegen den Manthey GT3 RSR gewinnen, indem Marco Seefried am Ende ganze 0,8 Sekunden vor Marc Lieb ins Ziel kamm. Jedoch musste der Manthey Porsche eine komplette Runde aufholen, nachdem ihm diese und gut 20 anderen Wagen aberkannt worden ist, da sie zu schnell an einer Unfallstelle vorbeigefahren sind, bei der Gelb doppelt geschwenkt wurde. Trotzdem war der 1. Ferrari Sieg in der Geschichte der VLN mehr als verdient, denn Jaime Melo konnte bei seinem erst 2. Rennen auf der Nordschleife mit 8:19 die schnellste Rennrunde des gesamten Feldes hinlegen und somit zeigen dass man mit den Jungs beim 24H def. rechnen muss.

Ebenfalls auftrumpfen, konnte ein Team, welches zwar in seiner Klasse der Cup2 zur Zeit die klare Nummer 1 ist und auch schon mal des öfteren in den Top Ten zu finden war, es jedoch nie ganz nach vorne gereicht hat. Dieses Team konnte vor 2 Wochen durch eine umsichtige und klevere Fahrweiße bei schwierigen Bedingungen die Gesamtführung übernehmen und sie bis nach Halbzeit halten, wobei sie die letzten 90 Minuten ohne Serverlenkung auskommen mussten und daher noch Plätze verloren haben. Die Rede ist hier von Kai Riemer und Rodney Forbes auf ihrem 911 GT3 Cup. Am Ende stand somit ein 10. Gesamtplatz zu Buche.

Alle oben genannten Teams werden, bis auf den Farnbacher Ferrari daher auch wieder mit von der Partie sein, denn für viele Top Teams wird es der letzte Lauf in der VLN vor dem 24H Rennen sein, denn der nächte Lauf kollidiert in 2 Wochen mit der 24 Stunden Hatz an der Sarthe und dort werden dann Timo Bernhard, Jaime Melo, Dirk Müller und Co. um die Siege in den Klassen und dem Gesamtsieg fighten anstannt in der Eifel zu fahren. Daher haben Farnbacher und BMW ihre letzten Läufe schon bei vergangen Rennen absolviert und werden erst wieder zum 24H Rennen kommen. Zum einen wegen Le Mans, zum anderen wird aber auch sicher die Regelung der BoP eine Rolle gespielt haben, denn man möchte sich sicher nicht noch kleinere Air Restriktoren oder Zusatzgewichte einfangen.

Eine Situation, welche oft besondere Maßnahmen erfodert – und hier tut sich vor allem Manthey Racing hervor. Nachdem man den letzten Lauf zur VLN nicht mit dem GT3 R, sondern etwas überaschend mit dem Auto aus der 2009er Saison, dem GT3 RSR gefahren hat, setzt man nun noch einen drauf und es kommt für Manthey zum ultiamtiven Vergleichstest, welches Auto nund aufgrund der aktuellen Einstufungen die besseren Chancen hat, wobei davon auszugehen ist, dass wohl nur Manthey danach selber weiß, welches Auto schneller ist, es sei denn die Fahrer werden angewißen volles Rohr zu fahren, was jedoch unwahrscheinlich erscheint.

So werden Romain Dumas und Lucas Luhr das Rennen auf dem GT3 RSR fahren, während die andere Hälfte des Quartetts, nämlich Marc Lieb und Timo Bernhard den GT3 R in der SP9 pilotieren. Diese Klasse erhält neben den schon bekannten Wagen wie den SLS oder dem Porsche vom Team Frikadelli oder Haribo Manthey nun auch wieder ordentlich Konkurrenz von Audi. So werden unter anderem Timo Scheider, Matthias Eckström, Mike Rockenfeller, Christopher Mies, Marc Hennerici die 4 Werks Audi R8 pilotieren, welche von Phoenix Racing und Abt an den Start gebracht werden.

2 weitere R8 werden von der Audi Race Expierence an den Start gebracht und hier hat sich zumindest in einem Auto eine sehr namhafte Besatzung gefunden. So wird die #18 unter anderen von Marco Werner pilotiert, während die #17 von den V8-Stars Graig Lowndes und Warren Luff gesteuert werden ! Für beide Piloten ist die Nordschleife Neuland, aber dass sie auch auf äußerst kriminellen Kursen sehr flott unterwegs sind, haben sie z.b mehrfach in Bathurst auf dem Mount Panorama Circuit bewießen.

Ein weiteres Großaufgebot in der SP9, welche mit 28 Nennungen am Samstag die größe Klasse stellt, stellt Schuberth Motorsport dar, welche gleich 3 Z4 GT3 als Test auf die Bahn schicken. So werden Claudia Hürtgen, Edward Sandström und Fredrik Larrson den Z4 mit der #6 pilotieren, während die #16 mit Marko Hartung und Tom Coronel kaum weniger stark besetzt ist, und auch die Paarung Peter Posovac, Jörg Viebahn und John Mayes sollte man nicht vergessen.
Hinzu kommt der schon bekannte Z4 von Dörr Motorsport, welcher wieder von Arno Klasen unterstützt wird und sich mit den Stammfahrern Rudi Adams, Stefan Aust und Peter Posavac abwechseln wird. Das Team hat sich schon nach den ersten Kilometern sehr angetan über die Weiterentwicklung geäußert und man wird sicher noch den ein oder andere Schritt in die richtige Richtung mit dem Auto machen, nachdem man im letzten Jahr mit dem Z4 nicht ganz die Pace an der Spitze gehen konnte.
Jenes Team wird auch einen BMW Alpina B6 GT3 an den Start bringen, welcher im GT Masters ja schon sein Potential aufgezeigt hat und mit Rolf Scheibner, Michael Funke und Jörg Weidinger besetzt sein wird. Auch hier darf man davon ausgehen, dass auch jenes Team bei den 24H mit diesem Wagen am Start sein wird.

Auch dort vertreten sein, werden die beiden Stuck Brüder und Frank Kechele mit ihrem Lamborghini LP600 von Reiter Engineerig, welche das Großaufgebot des VW-Konzern in den oberen Klassen abrunden.

Aber das wäre ja noch nicht alles, denn immerhin will auch der VW Mutterkonzern mitfahren und dort hat man es sich anscheinend auf die Fahne geschrieben Porsche 911 und ähnliche – auf dem Papier stärkere Wagen gehörig ins Schwitzen zu bringen.
Nicht nur, dass man wieder den sehr gut besetzten VW Übergolf, namens Golf24H ins Rennen schickt welcher mittlweile bei 8:28 angekommen ist und schon mal einen 911 von Kremer Racing im Karussel außen überholt.

Nein, man packt auch wieder den VW Erdgas-Scirocco aus, welcher im letzten Jahr auch für diverse Schweißperlen und Verfolgungsängste bei 911 Cup Fahrern und Co verantwortlich gezeichnet hat. Offiziel hatte man letztes Jahr 330 PS, aber laut Aussage von Dirk Adorf beim letzten 24H Rennen, würde es ihn nicht wundern wenn da ne 4 vorne dran ist. Bedenkt man dann noch, dass VW den Wagen noch weiterentwickelt hat, kann man sich ausmalen, wohin die Reise hier gehen kann ;-) Hier werden unter anderem der Rallye Dakar Sieger Nasser Al-Attiyah, Bernd Ostmann und “trommelwirbel”… Johnny Herbert ins Volant greifen

Generell sind die Autos mit 2l Turbo in letzter Zeit sehr flott unterwegs. Fast zu flott würde man meinen und das sieht wohl auch die VLN so, denn da rumort es gewaltig im Hintergrund. So fuhren beim 6H Rennen der TT von Raeder Motorsport eine 8:43 und der VW Scirocco von LMS eine 8:47. Mal ein paar Zeiten zum Vergleich: Als Audi und Opel vor einigen Jahren mit ihren DTM-Wagen das 24H Rennen bestrieten, fuhren sie auf der etwas längeren 24H Variante Zeiten von ~9 Minuten und auch ein 911 Cup fährt so im Schnitt 8:45er Zeiten. (Danke an Mike Frison für die Informationen).

So gab es wohl einen Protest gegen die Wertung der SP3T nach dem 6H Rennen und auch die VLN will/wollte sich das mal genauer anschauen, wie es zu solchen Zeitsprüngen kommen konnte.
Daher wurde die SP3T Klasse nicht gewertet und man darf sehr gespannt sein, wie sich das alles in der Klasse am Samstag entwickeln wird.
Dies wird vor allem die schon oben angesprochenen schnellen Teams der Klasse ärgern, denn man hätte hier sicher gerne die vielen Punkte im Kampf um die Meisterschaft mitgenommen.

Diesen Kampf hat auch der Titelverteidiger, Bonk Motorsport nicht aufgegeben und man hat wie allgemein erwartet, die Klasse gewechselt und fährt nun in der Serienwagen Klasse V5 gegen die direkten Konkurrenten von Black Falcon und die momentan Meisterschaftsführenden Carsten Knechtges, Tim Scheerbarth und Manuel Metzger. Dort will man wieder mehr Punkte sammeln, nachdem dies in der “Stammklasse” SP3 nicht mehr möglich war, da einfach zu wenig Autos an den Start gingen.

Eine andere Klasse, welche nun wieder etwas Aufwind bekommt ist die SP8. Nicht nur wegen des Ferrari ist dies eine sehr gute Klasse, denn hier befinden sich viele eher exotischere Wagen. So wird Aston Martin den neuen Zagato an den Start bringen und auch 2 Corvetten, nämlich von Kissling Motorsport und GMAXX Cars werden sicher wieder führ einen schönen Klang sorgen. Diesen wird auch sicher wieder Lexus LFA aufweißen können, aber man konnte sich hier im Vergleich zu den letzten Jahren massiv steigern und kann nun auch mal vorne an den Top10-15 riechen, denn man ist nun in der Lage auch mal ne Zeit von unter 8:30 zu fahren.

Alle die die in der Nähe des Ringes wohnen, können sich die Bilder per DVB-T ins Haus oder auf den TV/Laptop holen, während alle anderen vermutlich wieder auf den Live Ticker, samt Live Timing und das Fan Radio mit Patrick Simon und Lars Gutsche angewießen sind.

Ein bekanntes Sprichwort lautet: “Das beste kommt zum Schluss” und so möchte auch ich es halten. Wir schreiben hier viel über Motorsport, aber Siege, Überholmanöver werden absolut unwichtig, wenn es um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens geht, wie z.b der Gesundheit eines Menschnen. Denn der 20832.com-Fahrer des Jahres 2010, Marcel Tiemann hat angekündigt vor Ort zu sein und laut seines eigenen Twitter-Channels scheint es ihm auch immer besser zu gehen.

Ich ziehe meinen Hut vor ihm und wünsche ihm daher alles Gute für seine weitere Genesung, seine Gesundheit und seine Zukunft.

May 13 2011

15:28

VLN: Vorschau 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Tophy

Am Samstag startet mit dem 3. von 5 VLN Rennen vor dem 24H Rennen gleich einer der beiden Höhepunkte der VLN-Saison, denn es steht das erste von insgesamt 2 6h Rennen der VLN an. Gewöhnlich gehen die Rennen über max. 4 Stunden, jedoch machte man seit Jahren mit dem 6 Stunden ADAC-Ruhr Pokal-Rennen eine Ausnahme, welche mit 6 Stunden in der Regel den Höhepunkt der VLN-Saison markierte.

Im vergangenen Jahr war jenes einzige 6 Stunden Rennen fest in der Porsche-Hand, denn von den ersten 13 Wagen, welche das Ziel erreichten hatten 12 Autos die Zahl 911 im Namen stehen. Dabei dominierte vor allem ein Team: Manthey. Die Truppe um Olaf Manthey schaffte es das Podium komplett für sich alleine zu besetzen und dabei die Nordschleife ganze 42 mal zu umrunden, was unter dem Strich eine Distanz von sage und schreibe 1023,5 km bedeutete – Noch nie in der Geschichte der Nordschleife wurde vorher von Tourenwagen oder GT-Wagen innerhalb eines 6h-Rennen die 1000km geknackt. Damals gewann der Haribo-Porsche vor dem grün gelben “Dicken” und dem Nadelstreifen Wodka-Porsche GT3 R, welche allesamt über 1 Runde Vorsprung vor dem 4. Platzierten hatten.


So erstaunlich jene Dominanz im letzten Jahr war, ein 3-Fach Sieg für das Team Manthey erscheint in diesem Jahr allerdings etwas unrealistisch, wenn man sich die Konkurrenz ansieht. So ist auf dem Haribo Porsche nicht mehr der sehr schnelle Lance David Arnold Teamkollege von Christian Menzel (welcher hier auch noch Doppelstart fährt!), sondern Mike Stursberg und der Nadelstreifen GT3 R geht mit dem sehr schnellen Jochen Krumbach und Phillip Wlazik ins Rennen.

Konkurrenz werden sie hier vor allem vom Gewinner des letzten Laufes, dem Mamerow-SLS mit Armin Hahne und Chris Mamerow bekommen, welche für das Rennen Unterstützung von Pierre Kaffer erhalten. Konkurrenz werden sie auch vom SLS von ROWE Racing mit der #15 erhalten, wo sich Thomas Jäher, Alexander Roloff und Roland Rehfeld am Steuer abwechseln werden und vor allem auch von Horn Motorsport, welche wieder mit David Horn und dem sehr schnellen Sascha Bert an den Start gehen werden. Es fehlen aber die Top-Besetzten SLS GT3 von Black Falcon, welche bei den 2 letzten Läufen in der VLN noch am Start waren, so dass man “nur” auf 5 Sternenkrieger kommt.

Der einzige Nicht-Porsche unter den besten 13 im letzten Jahr, war ein BMW Z4 GT3, eingesetzt von Dörr Motorsport welche mit Platz 7 den totalen Porsche Triumph verhindern konnten. Dass ein solcher Triumph nicht nochmal geschieht, dafür sorgen an diesem Wochenende gleich 5 Wagen aus München. So wird Schuberth Motorsport sein 2011-Debüt in der VLN mit dem kräftig überarbeiteten Z4 GT3 feiern und dabei versuchen mit den Trio’s Marco Hartung, Jörg Viebahn und dem aus den USA bekannten Tommy Milner (#16) sowie dem rein norwegischen Trio Anders Burchardt/ Nils Tonrud/ Stian Sorlie im Rahmen ihrer Möglichkeiten vorne mitzumischen. Ein 3. Z4 mit Claudia Hürtgen findet sich leider Stand Mittwochabend nicht in der Liste wieder.

Teamchef Rainer Dörr, welcher wieder seinen Z4 GT3 mit der gewohnten Besatzung ins Rennen schickt, hat nach dem letzten Lauf schon mal angedeutet, dass man mit dem Z4 bei BMW wohl einen sehr guten Schritt in die richtige Richtung gemacht hat und man mit dem komplett erneuerten Auto sicher noch Zeit finden wird. Unter anderem hat man mehr Leistung, eine deutlich veränderte Aero welche an dem neuen großen Heckflügel erkennbar ist. Der Z4 hat bei der GT3-EM in Portimao mit 2 Laufsiegen schon mal aufgezeigt dass man hier ein sehr flottes Auto entwickeln konnte.

Die beiden anderen Gesamtsiegfähigen BMW stellen die 2 M3 GT2 von AC Schnitzer dar, welche am Samstag ihren planmäßig letzten Auftritt vor den 24H haben werden mit den 2 bekannten Trios Jörg Müller/Augusto Farfus/Pedro Lamy sowie das “Dirk-Auto” mit Dirk Adorf, Dirk Müller und “Dirk” Priaulx dar.

In der gleichen Klasse, der E1-XP findet sich auch der Ferrari P4/5 Competizione wieder, nachdem man den letzten Lauf zu Gunsten von Testfahren ausgelassen hat wieder. Man wollte lauf Facebook Kommentaren hier Erfahrungen sammeln und eine neue Einstufung austesten, welche auf mehr Gewicht, dafür aber einem größeren Air Restriktor setzen würde. Anscheinend hat man sich aber für die letztmals benutzte ursprüngliche Variante entschieden, denn in der BoP Tabelle taucht man nach wie vor mit 2 x 28,6mm und 1200 kg Gewicht auf.

Ein weiterer Ferrari, und da muss man den Jungs von Farnbacher für ihre Ausdauer echt ein Kompliment aussprechen, ist der F458 von Farnbacher Racing. Nach RCN-Lauf, LM-Test, VLN-Lauf mit Unfall, 1000km von Spa steht nun der fünfte Ausdauer Einsatz innerhalb von 5 Wochen für das Team an! Unterstützt werden Dominik “Dominator” Farnbacher und Marco Seefried hier von Jaime Melo, seines Zeichens Ferrari-Werksfahrer. Vor allem für Dominik Farnbacher wir das ein stressiger Samstag werden, denn er wird zuerst beim GT Masters am Sachsenring starten und dann vermutlich per Heli zum Ring transportiert um dort dann in das Geschehen einzugreifen.

Neben den Gesamtsiegfähigen SLS von Black Falcon, dem Lambo von Stuck³ und dem Hybrid-Porsche glänzen auch die R8 LMS von ABT und Phoenix durch Abwesenheit in der Nennliste. So werden zwar 2 R8 LMS von Audi Race Expierence an die Strecke rollen, welche mit jeweils einem Profi (wie hier Marco Werner und Florian Gruber) und Amateuren besetzt sind. Die Leitung dieses Projekts, hat seit kurzem ein alter Bekannter von Porsche und Eurosport-Zeiten inne: Manfred Jantke.

Ein Porsche fehlt hier allerdings bis jetzt: Der “Dicke” von Manthey mit Marc Lieb, Arno Klasen sowie Timo Bernhard. Dies liegt allerdings nicht daran, dass man nicht startet, sondern die Klasse gewechselt hat. Man startet nun wie 2009 in der SP7 mit dem 911 GT3 RSR in der gleichen Klasse wie der WTM, welche allerdings keinen RSR fahren. Aber anscheinend war man seitens der TK nicht so begeistert von der Idee und hat veranlasst, dass alle Air Restriktoren für Wagen der SP7 um 0,5mm kleiner werden und der Tankinhalt auf 105 Liter gesenkt wird.
Ob das alles nur gemacht wird, um im Hause Manthey einem Vergleich in der SP9 aus dem Weg zu gehen, oder ob man ernsthaft überlegt wieder in die SP7 zu gehen, ist leider nicht bekannt. Seitens der VLN wurde die max. erlaubte Leistung der Motoren, welche auf einer Tabelle in Abhängigkeit vom Gewicht und Hubraum ermittelt wird, erneut auf offiziell knapp unter 500 PS für die Porsche gesenkt. Etwas verwirrend sind jedoch die damit einhergehenden Einstufungsvarianten, denn so ist es möglich denn GT3 R mit 1250 kg und einmal mit 1300 kg, mehr Leistung sowie 110 Liter Tank starten zu lassen. Dies zieht sich mittlerweile durch mehrere Klassen und Fahrzeuge, denn so kann man auch den BMW M3 GT2 in 2 verschiedenen Einstufungen starten lassen. Eine Regelung welche nicht gerade für mehr Klarheit in der BoP sorgt wie ich finde.

Der Verzicht von Nennungen von SP9-Teams könnte Möglichkeiten für Teams eröffnen, welche bisher zwar schnell waren, aber nicht ohne Probleme über die Distanz gekommen sind. Allen voran wäre dies der Frikadelli Porsche rund um Sabine Schmitz sowie der Pinta-Porsche, welcher beim letzten Lauf leider technische Probleme hatte und somit nur wenige Runden fahren konnte. Ein anderes Auto, welches vom Speed her sicher auch vorne mitmischen könnte, wenn es denn will ist der VW Golf24H welcher seit seinem ersten Auftritt nur noch als “Übergolf” bezeichnet wird. Grund sind Szenen wie diese, als Peter Terting Wolfgang Kaufmann von Kremer Racing im Karussel außen (!!!) überholte :

Daher hat man auch seitens der Technischen Kommission reagiert und den Air Restriktor für den 2,51l Turbo auf 42,3mm und das Gewicht auf 1300 kg heraufgesetzt. Gesteuert wird der Wagen von Thomas Mutsch, Frederik Ekblom sowie Franck Mailleux.

In der SP3T werden sich hingegen wieder der Audi TT von Raeder Motorsport sowie die beiden von LMS Engineering eingesetzten VW Scirocoo um sehr wichtige Punkte für die Meisterschaft duellieren. Ein weiterer sehr prominent besetzter Scirocco wird in der SP11 für alternative Kraftstoffe genannt. Pilotiert wird dieser Wagen von Carlos Sainz, Peter Wyss ,Dr. Ulrich Hackenberg und Mark Blundell. Anscheinend hat man noch keinen 2. Golf zur Hand und möchte jenen Piloten Rennpraxis sammeln lassen, denn jene Piloten werden auf den insgesamt 3 Golf24 vermutet.

Etwas stärker ist wieder die zuletzt sehr schmal besetzte SP3 besetzt. So werden immerhin 8 Wagen versuche Mario Merten und Wolf Sylvester den Klassensieg streitig zu machen, während jene versuchen werden die Klasse zu gewinnen um ordentlich punkten zu können. Auch gut Punkten wollen, wird das Trio von Black Falcon aus der V5 Klasse wollen, denn nachdem mal 2 mal die Klasse gewinnen konnte, werden nun auch Tim Scheerbath Manuel Matzger und Carsten Knechtges versuchen die Klasse ein 3. mal zu gewinnen um im Kampf um die Meisterschaft weiter tatkräftig vorne mitmischen zu können.

Auch sehr knapp dürfte es im Kampf um den Sieg um die Renault Clio Cup Klasse hergehen, wo mehrere Wagen das Potential zu siegen haben wie die Wagen Flepper Racing, Schläppi RaceTec oder der Clio Cup von Olivo Jannik und Elmar Jurek. Vll. gewinnt hier aber auch ein anderer Wagen ?

Den Besuchern vor Ort wird also definitiv was geboten, wenn das Rennen eine halbe Stunde früher, um 11:30 gestartet wird und über 6 Stunden geht. Daher verschiebt sich auch der Beginn des Zeittrainings auf 8:05. Wer in der Nähe der Eifel wohnt, kann das Fan-TV über DVB-T empfangen. Für alle anderen wird vermutlich wieder das Live Radio mit Olli Martini und Lars Gutsche sowie der Live Ticker und das Live Timing herhalten müssen.

May 03 2011

15:49

VLN: Analyse 36. DMV 4-Stunden-Rennen

Wie in der Vorschau schon geschrieben, merkt man immer mehr dass man sich dem Saisonhöhepunkt, den 24H nähert. So tauchen immer mehr Wagen in der Nennliste auf und einige konnten gleich auf sich aufmerksam machen.

Das Zeittraining am Samstag vor dem Rennen gab schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das Rennen. So konnte sich Chris Mamerow in seinem SLS die Pole mit einer beachtlichen Zeit von 8:13.730 sichern. Auf den 2. Platz landete der Audi #25 von Christian Abt/Mies /Ludwig mit bereits 4 Sekunden Rückstand vor einem weiteren SLS von Heico Motorsport #(LC Arnold/Christopher Brück/Christian Frankenhout) und einem weiteren Audi vom Team Phoenix mit Fässler/Stippler und GT1 Fahrer Marc Basseng. Nur 3 Zehntel dahinter fand sich ein weiterer von insgesamt 9 SLS vom Team Black Falcon wieder.

Erst auf Platz 6 folgte der beste Porsche und das war weder der Pinta Porsche noch der Dicke, sondern der Haribo Porsche u.a mit Richard Westbrook am Steuer. Auf den weiteren Plätzen folgte “Der Dicke” von Manthey (Bernhard/Luhr/Dumas) während auf Platz 9 der beste Wagen aus der SP7 mit den Busch Zwillingen stand und die Top Ten vom WTM Porsche kompletiert wurden.

Die beiden BMW fanden sich nur auf den Plätzen 14 (#43 Adorf/Müller/Werner) und 16 (#42 Lamy/Müller/Farfus) wieder, während auch der Frikadelli Porsche sehr weit hinten von Platz 18 starten musste. Noch weiter hinten von Startplatz 19, musste der Audi R8 mit Christopher Haase starten, noch vor dem besten Cup-Porsche mit der Startnummer #100. Dicht dahinter folgte erst der überarbeitete Hybrid GT3 R mit Bergmeister/Long/Holzer während der Farnbacher Ferrari auf Platz 22 stand.
Der neue VW Golf 24H ging von Platz 29 ins Rennen, immerhin noch 6 Plätze vor dem Stuck³ Lambo. Anscheinend konnte oder wollte man bei den oben angesprochenen Wagen nicht schneller gehen, aber das Rennen ist mit 4 Stunden lang. Genug Gelegenheit also sich nach vorne zu arbeiten. Überraschend stark war aber der Beste der Wertungsgruppe H, der Porsche 911 993 RSR, dem Pacynski-Porsche.

Beim Start konnte sich Chris Mamerow relativ problemlos gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Ganz schlecht sah hier Christopher Mies aus, als er innerhalb von wenigen Kurven zuerst von LD Arnold im Mercedes und Marc Bassneg im Schwesterauto überholt wurde. Der Rest kam auch ohne Probleme durch die ersten Kurven, sodass sie quasi unverändert auf die Nordschleife bogen.

In der 2. Startgruppe musste allerdings gleich zu Beginn, der schnellste Wagen der SP3T, der TT R von Raeder Motorsport an die Box biegen da man technische Probleme hatte. Man konnte zwar später das Rennen wieder aufnehmen, war aber schon ohne Chance auf einen Klassensieg. Noch schlimmer wurde es dann später, als man nach nur 6 Runden aufgeben musste. Ein schwarzer Tag für das Team, denn hier wären viele Punkte im Kampf um die Meisterschaft drin gewesen.

In der 3. Startgruppe konnte sich direkt der Pacynski Porsche gegen den Schall Mercedes und den BMW M1 durchsetzen. Dazwischen gesellte sich der BMW Mini vom Alpecin Schirra Motorring, welcher schnellster in der SP2T ist.

So kam nach der 3. Runde Chris Mamerow vor LD Arnold knappe 5 Sekunden vor Marc Basseng zurück. Manuel Lauck makierte den besten Porsche auf Platz 4 während Christopher Mies auf Platz 6 zurückfiel hinter Romain Dumas. Die beiden BMW, der Farnbacher Ferrari und der Hybrid-Porsche haben sich derweil auf die Platz 12 bis 15 nach vorne gearbeitet und zumindest bei BMW begann man nun damit sich nach vorne zu arbeiten. In der Renault Clio Cup führte derweil der Clio von Karl Brinker vor dem Clio mit der #676 und dem Clio Cup von Stefan Epp und Dominik Brinkmann (#681). Aber zumindest den bis dato führenden sollte die Führung nichts nützen, denn beide Renaul Clio Cup fielen relativ früh wegen eines Defekts bzw. Unfalls aus.

Die Clio Cup Klasse konnte dann von Olivo Jannik und Elmar Jurek in der #678 gewonnen werden. Sie waren am Samstag das konstanteste Team und konnten sich mit gleichmäßigen Zeiten an die Spitze setzen. Sie konnten sich somit mit gut 2 Minuten vor der #681 von Dominik Brinkmann und Epp Stefan durchsetzen, während die Groneck Twins nur 4. werden konnte. Ganz schlecht erwischte es aber die Jungs von Schläppi Racetex welche im ersten Lauf noch die Klasse gewinnen konnten, doch dieses Mal sie schieden bereits nach 12 Runden aus. Ähnlich erging es FLEPPER Racing welche auch nur 1 Runde später die Sachen packen konnten.

Ähnlich schlecht erwischte es bereits im 4. Umlauf den Ferrari F458 GT2 von Farnbacher Racing welcher einen stärkeren Schaden an der Front hatte, aber noch aus eigener Kraft an die Box konnte. Anscheinend ist man mit dem Hybriden aneinander geraten, der aber kaum einen Schaden davon trug. Man konnte den Wagen zwar reparieren und insgesamt 23 Runden abspulen, aber man erreichte nicht das Ziel da man auch hier kurz vor Ende einen technischen Defekt hatte. Als Bestzeit steht immerhin eine 8:25 zu Buche, was zwar 7 Sekunden langsamer wäre als die Bestzeit, aber auch hier gilt: Man weiß nicht wie schnell man wirklich hätte gehen können. Hoffentlich konnte man genug Informationen sammeln um den Wagen (mit dem man auch den LM-Test fuhr) schneller zu machen und die Großen zu ärgern. Das Potential scheint hier auf jeden Fall da zu sein!

Aber zurück zum Rennen und gegen Ende des 5. Umlaufes hat man sich bei Audi dazu entschieden Mies etwas früher rein zu holen, da er immer weiter Zeit auf die Spitze verloren hatte und kaum in seinen Rhythmus finden konnte. Dies ist in der VLN nicht schlimm, denn in der Regel muss man immer 3 Stopps machen, da man mit 2 Stopps um 2 Runden nicht ins Ziel kommt (es sei denn, man kann 10 Runden draussen bleiben). So hat Christian Abt das Steuer von ihm übernommen und war gleich flotter unterwegs, jedoch hat man sich erstmal im Mittelfeld des Feldes wiedergefunden. Besser erging es hier Marc Basseng welcher sich Platz 4 hinter Dumas holen konnte.

Er profitierte auch davon, dass der sehr schnelle Pinta Porsche mit Manuel Lauck wieder kein Glück hatte und auf einmal mit massiven Problemen zu kämpfen hatte. So musste er eine komplette Runde auf der GP Strecke fahren, bevor er vor der Kurzanbindung die Box ansteuern konnte. Die Probleme waren so massiv dass man das Rennen nicht mehr aufnehmen konnte und man somit raus war. Kaum besser erging es dem Frikadelli Porsche, welcher nach 13 Runden die Segel streichen musste.

Derweil konnte sich der famose VW Golf 24H auf Platz 21 mit Peter Terting am Steuer nach vorne arbeiten. Sein wahres Potential hat der Golf aber nicht aufgezeigt, denn er war gegen Ende des Rennens in der Lage, den Nadelstreifen-Wodka Porsche aus dem Hause Manthey Ausgangs Hatzenbach aus zu beschleunigen und sofort Vorsprung raus zu fahren! Dazu passt auch, dass der Golf bei Tests die 20832 Meter der Nordschleife ohne GP-Strecke in unter 7 Minuten bewältigen konnte. Dies wäre ohne Verkehr eine 8:08 auf der VLN Variante ohne Verkehr. Zum Vergleich: unter 7 Minuten fuhr bei der RCN bisher nur das Turbinchen, allerdings mit Verkehr. So steht zwar eine 8:37 als beste Zeit zu buche, man darf aber davon ausgehen dass hier massiv gemauert wurde, denn laut Augenzeugen hat der Golf stärkere Porsche reihenweise vor sich her gejagt; wenn er denn wollte, denn 30 Sekunden erscheinen nur aufgrund des Verkehr doch sehr viel. Man sollte diesen Wagen bei den 24H also auf jeden Fall vom Speed her auf der Rechnung haben.

Auch recht unauffällig zwischen Platz 20 und Platz 30 bewegte sich in dieser Zeit der Lambo von Stuck³, wobei man hier davon ausgehen darf, dass der Wagen noch viele Kilometer brauchen wird, denn das ist schließlich der erste Lambo welcher seit langem auf der Nordschleife wieder unterwegs ist. So kam man mit einer Runde Rückstand und Platz 28 Gesamt ins Ziel wobei man hier eine 8:42 als beste Zeit zu Buche stehen hat. Aber wie gesagt hier gilt: lernen, lernen um das Auto zu verstehen, denn Reiter baut ja sehr konkurrenzfähige Autos wie man in den GT3 Meisterschaften sehen kann.

Gegen Ende des 6. Umlaufes standen dann die ersten Stopps an und es kamen Thomas Jäger auf Platz 5 und Basseng auf Platz 4 liegend rein. Und auch die BMW dachten sich, dass man nun nach vorne fahren könnte und fuhren somit locker flockig auf die Positionen 8 und 9 mit Zeiten um 8:25. Dabei hatte man aber noch die Möglichkeit die Position zu tauschen und einige Meter vorher auf die Bremse zu steigen. Man darf also auch hier davon ausgehen dass man nicht 100% gab.

Gegen Ende des 8. Umlaufes waren dann auch die letzten beim Stopp, wobei der BMW mit der #43 in der Lage war den Dicken von Manthey an der Box zu überholen und die Verfolgung von Armin Hahne aufzunehmen, welcher Chris Mamerow ablöste. Was allerdings bemerkenswert war, dass Oliver Kainz im WTM Porsche draussen bleiben konnte und erst gegen Ende des 9. Umlaufes an die Box gekommen ist. Man hat zwar als Starter in der SP7 kleinere Air Restriktoren, jedoch wäre hier sehr interessant zu wissen ob man bei Porsche es nicht geschafft hat den Verbrauch der GT3 R so hinzubekommen, dass man 9 Runden am Stück draussen bleiben könnte.

In der hart umkämpften SP3T führte derweil der VW Scirocco von Emin Akata (#302) vor dem Opel Astra OPC von Kissling Motorsport und dem Schwesterauto mit Peter Terting. Nachdem man sich hier bis Mitte des Rennens einen heiteren Kampf geliefert hat, war der VW von Maik Rosenberg in der Lage das Tempo zu verschärfen und das Rennen mit 2 Minuten Vorsprung auf Gesamtplatz 18 nach Hause zu fahren. 2. wurde der schon angesprochene VW mit Emin Akata und Christian Krognes. Das Podium komplettierte der Opel OPC Astra mit den Fritzsche Brüdern und Nicole Müllenmeister. Der VW Golf24H lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 42 zurück, nur um dann wie schon angesprochen nach vorne zu pflügen.

In der 10 Runde führte derweil immer noch der Mercedes von Armin Hahne und Mamerow kanpp vor dem SLS von Heico Motorsport wo Christian Brück das Steuer von LD Arnold übernommen hatte und das Tempo hier nicht halten konnte/wollte/durfte wobei ich hier eher zu Ersterem tendieren würde. Auf jeden Fall konnten die beiden BMW im Formationsflug locker Zeit gut machen und sich den SLS schnappen und somit Platz 2 erobern. Die Jagd auf den führenden Hahne welcher gute 24 Sekunden Vorsprung hätte, war eröffnet. Zum gleichen Zeitpunkt schied auch der SLS mit der Nummer #2 von Black Falcon im Bereich Galgenkopf aus und der VW Golf konnte sich innerhalb von 3-4 Runden auf Platz 17 nach vorne arbeiten während der Hybride auf Platz 27 lag da man den 1. Stop vorzog , 4 Positionen hinter Pacynski Porsche, welcher bester der Wertungsgruppe H war und diese Gruppe auch gewinnen würde und das als Gesamt 36!

An der Spitze führt nun immer noch der SLS von Armin Hahne, vor dem BMW M3 von Dirk Müller/Adorf/Werner und dem Dicken welcher gute 20 Sekunden zurück war. Dies blieb auch so bis zum Ende des 16. Umlaufs, als alle 3 Wagen in die Box zu ihrem 2. planmäßigen Stopp kamen. Dort übernahm wieder Chris Mamerow von Armin Hahne sowie Lucas Luhr von Timo Bernhard und Dirk Adorf im BMW das Steuer. Der Porsche und der Mercedes wurden auch sehr schnell abgefertigt, aber bei BMW brauchte man gute 1:30 min länger als bei den anderen ohne das besondere Probleme zu sehen waren. Also entweder hatte man einen Fehler in der Elektronik oder beim Betanken, oder man hat einfach absichtlich etwas länger gewartet um sich etwas Rückstand einzufangen. Alles scheint hier möglich.

Auf jeden Fall lag er danach auf Platz 6 und konnte sich im Laufe des Rennen wieder bis auf Platz 3 vorfahren, hinter dem Mamerow SLS und dem Porsche mit Lucas Luhr am Steuer. Aber dies ging dann doch nicht so einfach, denn Dirk Adorf musste sich zum Schluss doch heftigen Angriffen vom SLS von Heico mit Christian Frankenhout erwehren welcher auch noch die schnellste Runde mit 8:18.9 drehte.
Es gewann somit der Mamerow SLS vom Start weg, 30 Sekunden vor dem Dicken von Manthey welche somit nach der Nullnummer im 1. Lauf ihr erstes Podium einfahren konnten. 5. wurde der 2. BMW mit Lamy/Müller/Farfus vor dem besten Audi von Phoenix Racing. mit Basseng/Stippler/Fässler. 7. wurde der beste Wagen aus der SP7, der WTM Porsche vor dem 2. Audi mit Abt/Mies/Ludwig, nachdem es ja am Anfang und in der Mitte des Rennen gar nicht gut aussah.

Überhaupt macht Audi bisher einen sehr zurückhaltenden Eindruck. Schon im 1. Rennen war man nicht vorne dabei, aber gut dort war man auch nicht mit den Besatzungen vom 2.Lauf angetreten, aber man machte auch hier nicht den Eindruck als könnte man hier immer vorne mithalten. Aber das alles kann entweder daran liegen, als dass man wirklich Probleme hat, oder man will sich keine zusätzlichen Restriktionen im Rahmen der BoP einfangen. Immerhin konnte man eine 8:21 zwischenzeitlich fahren. Was nun stimmt, dass kann man hier kaum beurteilen bzw. ich traue mir hier kein Urteil zu, denn wir werden die wahre Performance der Wagen vermutlich erst bei den 24H sehen.

Komplettiert wurden die Top10 vom Nadelstreifen-Porsche und dem 3. R8 LMS, eingesetzt von Phoenix Racing, während der Hybrid Porsche auf Rang 11 ins Ziel lief. Auch sehr erfreulich war, dass Jürgen Alzen beim Comeback mit seinem Cup S gleich beim ersten Rennen durchfahren konnte und somit Gesamtplatz 17 erreichen konnte. Immerhin 3 Positionen vor dem VW Golf24H welcher aber am Anfang gleich 3 mal in die Box kam, aber eben wie schon angesprochen sehr schnell zu gehen scheint.

In der SP3 konnte Bonk Motorsport zwar die Klasse gewinnen, da aber hier nur 2 Wagen gewertet wurden, gibt es hier nur sehr wenig Punkte für die Meisterschaft.
Dort führt nun das Duo Mike Rosenberg/Peter Terting kanpp vor dem neu formierten Black Falcon Trio von Carsten Knechtges/Tim Scheerbath und Manuel Metzger welcher wieder ihre Klasse, die V5 gewinnen konnten. Auf Platz3, knapp dahinter folgt dass das Trio vom WTM-Manthey welche auf wieder ihre Klasse, die SP7 gewinnen konnten.

Das nächste Rennen findet dann in 2 Wochen statt und bildet einen der Saisonhöhepunkte mit der 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy welche über 6 Stunden geht.
VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen

April 29 2011

14:58

VLN: Vorschau 36. DMV 4-Stunden-Rennen

Nach 3 wöchiger Pause setzt nun auch die VLN ihre Saison fort und startet am Samstag zum 2. von 10 Läufen in dieser Saison und man merkt immer mehr, dass der Saisonhöhepunkt mit dem 24H Rennen immmer näher rückt.

Viele Teams, welche mit sehr interesanten Fahrzeugen heuer bei den 24H teilnehmen, waren ja beim 1. VLN Lauf leider nicht am Start, aber das werden Ferrari F458 GT2, Porsche Hybrid 2.0, Lamborghini LP600, VW Golf24H und ihre namhaften Piloten nun nachholen. So wird endlich der mit Spannung erwartete F458 GT2 von Farnbacher Racing sein Debüt auf der Nordschleife feiern und im Hause Farnbacher hat man mit der Fahrervorstellung schon einmal klar gemacht, dass man durchaus gewillt ist die großen Teams gehörig zu ärgern und man an dem Rießen Erfolg vom letzten Jahr anknüpfen will.


So wird man bei Farnbacher mit den bekannten Fahrern Dominik Farnbacher, Allan Simonsen und festhalten – Jaime Melo, seines Zeichen Werksfahrer bei Ferrari die Nordschleife unter die Räder nehmen. Für Jaime Melo dürfte die Nordschleife zwar noch ziemliches Neuland sein, aber ein Pedro Lamy hat hier bei seinem Debüt vor vielen Jahren auch schon mal gezeigt wo der Hammer hängt als er in der Nacht mitunter die schnellsten Zeiten fuhr. Mann kann nur hoffen dass man mit dem Ferrari, welcher in der SP8 genannt ist vorne mitmischen kann/will um die großen Teams zu ärgern.

Ein weiterer Wagen, welcher bei den 24H und ausgewählten Läufen des ILMC für gehörg Furore sorgte, war der Porsche 911 GT3 R Hybrid. Dieses Auto, welches von Porsche über den Winter stark weiterentwickelt worden ist, und nun Hybrid 2.0 getauft wurde feiert sein Debüt in der überarbeiteten Version ebenfalls am Samstag. Mann konnte hier das Gewicht um 50 kg verringern und man wird somit mit 1300 kg eingestuft, wodurch auch der Tankinhalt von 120 Litern auf 110 Litern per Reglement gesunken ist. Man wird abwarten müssen, wie sich das auf die Performace niederschlägt, denn man konnte die Kühlung anpassen und kommt nun anscheinend ohne die größeren Öffnungen an den hinteren Seitenkästen aus.

Interesant dürfte hier aber das Thema Verbrauch sein. So konnte man mit dem großen 120 Liter Tank 10 Runden am Stück drehen, bevor man zum Tanken kommen musste, während 911 GT3 R und R8 nur 8 bzw. 9 Runden schafften. Vermutlich wird man 9 Runden am Stück schaffen, was in der VLN bei einer Distanz über 28 Runden bedeutet würde, dass man wie die BMW beim letzten Rennen 2 mal regulär stoppen und kurz vor Ende zu einem Splash and Dash reinkommen müsste.

Wäre man aber in der Lage 10 Runden zu fahren, kann man ein Rennen mit 2 Stops beenden, natürlich immer unter der Voraussetzung dass nicht kruzfristig das Wetter umschwenkt und es zu Regnen beginnt. Sowas soll in der Eifel ja ab und zu mal vorkommen ;-)

Auf jeden Fall meint man es auch hier im Hause Porsche ernst, denn hinter dem Steuer des Hybriden werden sich das aus der ALMS bekannte Duo Jörg Bergmeister und Patrick Long abwechseln, während sie von Werksfaher Marco Holzer unterstützt werden.

Ein weiteres neues und sehr prominent besetztes Fahrzeug stellt der Lamborghini LP600 von Reiter Engineering dar. Das Team welches mit seinen Fahrzeugen u.a aus dem GT Masters und der BES bekannt ist, bringt einen Lamborghini LP660 für das Team Stuck³ an den Start. Wie der Name des Teams vermuten lässt, wechseln sich hier Hans Joachim “Striezel”, Johannes und Ferdinand Stuck ab.

Der Traum von “Striezel” war es immer, sein letztes Rennen mit seinen 2 beiden Söhnen auf einem Auto zu fahren und in seiner vermeintlichen Abschiedssaison konnte er sich nun diesen Traum erfüllen. Dass der Reiter Lambo zu den schnellsten GT3 Wagen überhaupt gehört steht außer Zweifel, spannend wird nur zu beobachten sein wie sich der erste Lambo seit dem Raeder Lambo und vor allem Ferdinand Stuck nun auf der Nordschleife schlagen werden, denn mit Streizel Stuck, Johannes Stuck und dem 4. MannPeter Kox hat man auf dem Papier her eine sehr schnelle und erfahrene Langstreckenbesatzung, aber Ferdinand hat ja schon am Montag im GT Masters gezeigt, dass er Rennen gewinnen kann.

Aber dies wird nicht das einzige “Familienauto” sein. Denn auch der bei der #573, einem BMW M3 in der H4 heißt es “Nomen est omen” So werden Franz Groß, Maximilian Groß und Thomas Müller im “Familien BMW” an den Start gehen. Ein weiterer Wagen welcher komplett aus einer Familie stammt ist der Mercedes Benz E 190
der Familie Schall. Hier wird neben Andreas und Ralf Schall auch Reinhard Schall ins Volant des Mercedes greifen.
Ralf Schall wird hierbei aber auch einen stressigen Samstag haben, denn er wird einen Doppelstart mit der dem auf einen Gesamtsieg angesetzen Black Falcon Mercedes SLS GT3 mit Kenneth Heyer und Thomas Jäger fahren (#2) fahren, was uns nun auch zur Topgruppe, der SP9 bringt.

Auch Thomas Jäger wird am Samstag kaum Freizeit haben, denn er wird auch noch am Steuer der #4 mit Andrii Lebed und Hannes Plesse sitzen, während der 3. SLS von Black Falcon auch fast ein reines Familienauto mit Sean Paul und Patrick Breslin sowie Vimal Mehta.

Die beiden anderen stark besetzten SLS von Mamerow Racing (Chris Mamerow/Armin Hahne) und Horn Motorsport (Alex Horn/Sascha Bert) bleiben hingegen unverändert, ebenso wie der Haribo Porsche (Mike Stursberg/Christian Menzel), der Wodka Nadelstreifen-Porsche (Jochen Krumbach/Marc Gindorf/Phillip Wlazik), der WTM Porsche aus der SP7(Georg Weiß/Oli Kainz/Michael Jacobs) und der im letzten Rennen so extrem stark fahrende Pinta Porsche mit Manuel Lauck und Michael Illbruck am Steuer.

Während bis jetzt noch alles beim alten bleibt, beginnt nun das Stühle rücken. So wird der Manthey Porsche mit der #11 von den aus dem 1. Lauf bekannten Timo Bernhard/Lucas Luhr sowie von Romain Dumas pilotiert. Arno Klasen welcher beim 1. Lauf noch auf diesem Porsche hätte fahren sollen ( Konjunktiv da der Porsche noch im 1. Stint ausgerollt ist) wird hingegen auf dem stark überarbeiteten BMW Z4 GT3 , eingesetzt von Dörr Motorsport fahren.

Dort wird er sich mit der Stammbesatzung Stefan Aust, Peter Posavax und dem von seinem Unfall wiedergenessenen Rudi Adams abwechseln welche somit die beiden Laufsieger vom letzen male, die beiden Werks-M3 GT von Schnitzer unterstützen. Dort hat es 2 Umbesetzungen gegeben, denn hier wird nun wieder Dirk Adorf an Stelle von Andy Priaulx in der #43 Platz nehmen, während Pedro Lamy sein Saison-Debüt an der Stelle von Nordschleifenveteran Uwe Alzen in der #42 gibt.

Leider wars das dann auch mit den Wagen aus der E1-XP, denn der Glickenhaus Ferrari P4/5 Competitizione wird am 2. Lauf nicht teilnehme. Mann wird einige Dinge an den Wagen verändern. So wird man anscheinend einen neuen Motor sowie eine andere Einstufung mit mehr Gewicht aber größeren Restriktoren testen. Mann kann nur hoffen dass sie zum 3. Lauf wieder startklar sind und für Leben in der Bude sorgen.

Dies werden sicher auch die Audis versuchen, nachdem sie beim letzten Lauf kaum vorne aufgetaucht sind. So bringen Phoenix Racing und ABT Sportsline insgesamt 3 R8 an den Ring, wobei sich bei ABT Sportsline die aus dem GT Masters bekannte Besatzung Luca Ludwig/Christopher Mies mit Christian Abt das Cockpit der #25 teilen.
Auf dem Phoenix Audi mit der #27 wechseln sich GT1-Pilot Markus Winkelhock, Marc bronzel sowie Le Mans Start Marcel Fässler ab, während das Schwesterauto mit der #28 von Marc Basseng, Frank Stippler und dem Doppelstartfahrenden Marcel Fässler.

Diese Wagen werden bei trockenenen Verhältnissen sicher den Sieg unter sich ausmachen, es sei denn es fängt zu regnen an, denn darauf dürfte vor allem ein Wagen hoffen: Die Rede ist vom brandneuen Golf24H mit Allradantrieb in der SP8T ! Aber ich bin auch gespannt wie schnell man unter trockenen Bedingungen ist, denn der Audi TT RS fuhr z.b mit fast gleichem Motor letztes Jahr schon eine 8:36 im trockenen.

Nach 2007 kehrt VW also wieder mit einem werkseingesetzten VW Golf auf die Nordschleife zurück, und mit was für einem: Ein Reihenfünfzylinder mit 2,51Litern und Turbo und offiziellen 440 PS treibt den 1250 kg schweren Allrad-Golf an. Es würde aber nicht verwundern, sollten in jenem Golf doch ein paar Pferde mehr unter der Haube lauern. Vor allem bei Regen sollten sich der Frontmotor samt Allrad doch stark bezahlt machen, gegenüber der Konkurrenz die hier die SP6, sowie 911 Cup wären.
Aber ich bin auch gespannt wie schnell man unter trockenen Bedingungen ist, denn der Audi TT RS fuhr z.b mit fast gleichem Motor letztes Jahr schon eine 8:36 im trockenen. Gesteuert wird der Über-Golf von Peter Terting, Rene Rast (seines Zeichen Porsche Supercup Sieger 2010) und Mailleux Franck aus Frankreich.

Der Motor ist zwar mit dem 2,5l Fünzylinder des TT RS gleich, jedoch hat man hier den Hubraum um 0,01 Liter vergrößert, um eben gerade so in der SP8T nennen zu können. Anscheinend will man sich keine eigene Konkurrenz machen und der Audi TT RS von Raeder Motorsport soll die SP4T (Tubos bis 2,5l) gewinnen. Auch hier finden sich mit Andrea Piccini, Michael Ammermüller und Jens Klingmann absolut namhafte Piloten wieder und man wird sich mit den Ford Focus u.a von der FH Köln messen müssen.

Eine Klasse darunter, in der SP3T sind diesmal ganze 22 Starter gemeldet. Hier werden sich die beiden VW Scirocco (Peter Terting/Mike Rosenberg & Emin Akata/Christian Krognes) vermutlich wieder mit dem Audi TT S von Raeder Motorsport um den Klassensieg und viele Punkte in der VLN Meisterschaft streiten. Hier wird die schon seit langem bekannte Besatzung um Deegener/Wolfarth/Breuer Platz nehmen.

Getoppt wird das wieder mal nur von der Renault Clio Cup Klasse welche es auf ganze 25 Nennungen bringt und dem Sieger damit entsprchend viele Punkte ermöglicht. Vor allem hier wird es besonders schwer zu sagen wer nun nun am Samstag um 16.00 Uhr jublen darf, denn diese Klasse ist einfach extrem ausgeglichen. Aber man wird sich die Wagen von Schläppi Racetec mit Matthias Schläppi und Holger Goedicke, FLEPPER Racing #644 mit Knut Wolf und Denis Wüsthoff (welcher Marc Beckerord ersetzt) auf der Rechnung haben müssen.

Dahingegen verwundert es aber, dass Mario Merten und Wolf Sylvester für Bonk Motorsport und der #1 als Titelverteidiger immer noch in der SP3 genannt werden, denn diese Klasse bringt es nach der Ausgliederung der Renault Clio Cup nur auf ganze 5 Starter und dementsprechend wenig Punkte in der Meisterschaft.

Leider wird der Eifelblitz von Johannes Scheid und Pilot Duncon Huisman nicht teilnehmen, ebenso wenig wie der schon angesprochene Ferrari P4/5 und die Z4 von Schuberth Motorsport.
Dafür wird aber ein alter bekannter wieder an den Start gehen: Jürgen Alzen wird einen Porsche 911 Cup S mit dem man 2010 das 24H Rennen fuhr in der SP9 zusammen mit Arthur Deutgen an den Start bringen. Leider ist es kein Eigenbau wie das berühmte Turbinchen, aber es ist dennoch sehr schön die Mannschaft von Jürgen Alzen wieder in der VLN und beim 24H Rennen zu sehen.

Nichts desto trotz werden am Samstag 213 Wagen des Zeittraining aufnehmen und hoffentlich alle um 12.00 Uhr den Start mitfahren können, bevor 4 Stunden später um 16.00 Uhr die Zielflagge geschwenkt wird.

April 06 2011

15:04

VLN: Analyse 58. ADAC Westfalenfahrt

Als am Samstag um Punkt 12.00 Uhr die grüne Flagge den Beginn der neuen Saison markierte, waren viele Fragezeichen in der Luft. Einige konnten beantwortet werden, einige nicht und vermutlich ist während des Rennens das ein oder andere Fragezeichen hinzugekommen.

Bereits der frühe Morgen an jenem Samstag machte allen Teilnehmern, Streckenposten und Fans klar warum die Eifel unberechenbar bleibt und mit nichts zu vergleichen ist, denn es gab einen kürzeren aber doch stärkeren Regenschauer welcher dazu führen sollte, dass vor allem gegen Ende des Zeittrainings viel Betrieb herrschte da die Strecke immer mehr abtrocknete und somit Stück für Stück immer schneller wurde. Aber nicht jeder kam mit diesen Bedingungen am besten zu Recht und für das ein oder andere Team war somit schon vor dem Start das 1. Rennen gelaufen. Andere schafften es keinen Abflug zu produzieren, fanden sich aber nur im Mittelfeld wieder und andere konnten stark auftrumpfen. Für ein spannendes Rennen war also gesorgt.

Am besten kamen damit wie man auf dem Bild vom Start links sehen kann, die BMW M3 GT2 von AC Schnitzer. So konnte sich die #43 mit Andy Priaulx/Dirk Müller und Dirk Werner am Steuer die Pole mit einer Zeit von 8:39 vor dem Schwesterauto mit #43 und der Besatzung Augusto Farfus/Jörg Müller und Nordschleifen-veteran Uwe Alzen sichern. Auf Platz 3 folgte mit geringem Abstand der 1. Wagen der SLS-Meute mit der Startnummer #2 und der Besatzung Kenneth Heyer/ Jan Seyfarth/Thomas Jäger sowie Jeroen Bleekemolen vom Team Black Falcon. Auf Platz 4 folgte dann der beste Porsche von Manthey, dies war aber nicht einer der beiden favorisierten GT3 R, sondern der WTM aus der SP7, gefolgt vom sympathischen Team von Sabine Schmitz welche sich mit Niclas Kentenich am Steuer abwechselte. Unterstützt wurden die 2 dabei noch überraschend von Marc Basseng. Manthey kam anscheinend im Zeittraining generell nicht so mit den Bedingungen zu recht oder wollte damit nicht so zurechtkommen, was ich aber weniger nachvollziehen kann, denn auf den Startplätzen 7 und 8 landeten zum einen etwas überraschend der Porsche 911 aus der SP7 mit den Busch-Zwillingen am Steuer welche sich knapp vor dem Falken-Porsche von Jörg Bergmeister durchsetzen konnten.

Komplettiert wurden die ersten 10 Startplätze von Chris Mamerow im SLS GT3, und dem besten Audi, eingesetzt von Phoenix Racing mit Ja-Olaf Brunstedt/Marc Hennerici und Frank Stippler während Manuel Lauck als 11. gerade noch so in die Top 10 verpasste.
Auf Platz 12 landete der 2. Audi R8 LMS u.a mit Marc Bronzel und Christopher Haase am Steuer. Die große Frage war natürlich wo die beiden favorisierten Manthey lagen: So lag der Haribo Porsche auf Platz 13 während der “Dicke” nur von Platz 17 ins Rennen ging. Dass dies aber nur eine Momentaufnahme war, zeigten dann aber schon die ersten Runden…

So blieb schon in der Einführungsrunde der Porsche der Busch-Zwillinge stehen und das Rennen war daher für die 2 schon vor dem Start gelaufen. Beim Start konnten sich unter mittlerweile nun trockenen Bedingungen die führenden BMW mit Uwe Alzen und Andy Priaulx durchsetzen während Thomas Jäger gleich versuchte den 2. BMW anzugreifen dabei aber einen weiten Weg gehen musste und dabei noch von Oliver Kainz im WTM-Porsche attackiert und überholt wurde. Den größten Sprung in der Startrunde machte aber Manuel Lauck im Pinta Porsche welcher auf P5 liegend aus der 1. Kurve zurück kehrte und dicht im Auspuff des vor ihm liegenden Mercedes hing. Dieser konnte sich aber Manuel Lauck noch vom Leibe halten indem er Oli Kainz beim anbremsen der 1. Schikane überholte und sich dieser nun den Angriffen von Manuel Lauck ausgesetzt war. Unterdessen hat sich Timo Bernhard in der 1. Runde schon auf P7 nach vorne gearbeitet und in der Mercedes Arena sich auch noch Niclas Kentennich im Frikadelli Porsche geschnappt und dabei 11 Plätze gut gemacht während der Haribo Porsche auf P9 gezeigt wurde, dicht gefolgt vom Nadelstreifen/Wodka Porsche aus dem Hause Manthey.
Für Jörg Bergmeister und Peter Dumbreck im Falken Porsche war aber schon nach der 1. Runde das Rennen de facto zu Ende als man in die Box rollte und erst Minuten später wieder zurück auf die Strecke konnte. Jedoch folgte eine nicht enden wollende Serie von Kurzrunden und weiteren unplanmäßigen Boxenstopps aufgrund massiver Probleme mit dem Wagen so dass der Tag für das Team schon sehr früh im Rennen hinüber war.

Dass die anderen Porsche aber noch lange nicht genug hatten wurde auch in den darauf folgenden Runden mehr als deutlich. So holte sich Manuel Lauck zu Beginn der 3. Runde Andy Priaulx – welcher dann zugleich auch noch von Thomas Jäger in der Mercedes Arena kassiert wurde, und wollte sofort den führenden BMW mit Uwe Alzen am Steuer auf P2 verweisen. Dieser konnte sich jedoch noch gegen Manuel Lauck beweisen und die Führung bis eingangs Hatzenbach verteidigen als sich diese der entfesselnd fahrende Manuel Lauck holte.
Da die gesamten Top innerhalb von ein paar Sekunden lagen gab es somit immer schöne Zweikämpfe, von denen man als auswärtiger leider nichts sehen konnte. Es gibt zwar das Fan-TV der VLN, welches aber nur per DVB-T rund um den Ring zu sehen ist. Alle anderen wie ich hatten leider keine Chance auf bewegte Bilder zu kommen, denn der angebliche Justin Stream hielt auch nicht das was er versprach. Man kann daher nur hoffen dass die VLN auf dieses Problem reagiert und hoffentlich bald einen eigenen Online-Stream anbietet.

Aber nun zurück zum Rennen: So lag gegen Ende der 4. Runde Manuel Lauck knapp vor Uwe Alzen und vor Timo Bernhard welcher Thomas Jäger im SLS auf P4 verweisen konnte. In jeder Runde kam auch bereits der Mamerow-Mercedes an die Box da man anscheinend über das Fahrverhalten nicht ganz so glücklich war nach kleine Veränderungen welche man alle während des Stopps tätigen konnte war dieser aber wieder im Rennen und es wäre sehr spannend gewesen was passieren würde, würde z.b während des Rennen Regen einsetzen, da der SLS ja nun off-sequenze war da das Pit-Window für den 1. Stopp in der Regel zwischen Runde 7 und Runde 9 liegt.
Unterdessen konnte sich Duncan Huisman auf P38 im Gesamtklassement und auf P1 in seiner Klasse SP10 im Eifelblitz für Scheid Motorsport verbessern und die Klasse souverän anführen während der Ferrari P4/5 von James Glickenhaus konstante Runden um die 8:45 drehen konnte und auf Platz 20 rangierte.
Die Titelverteidiger Mario Merten und Wolf Sylvester lagen zu diesem Zeitpunkt auf P1 in der Klasse SP3 und Platz 64 Gesamt während die Gebrüder Schall auf Platz 54 mit ihrem Mercedes E190 lagen.

In der sehr stark besetzen SP3T lange zu diesem Zeitpunkt Maik Rosenberg und Peter Terting im VW Scirocco vor dem bekannten Trio von Raeder Motorsport welche wieder auf ihren Audi TT S vertrauten. Auf Platz folgte ihnen der 2. Scirocco mit wenigen Sekunden Abstand und Emin Akata am Steuer.
In der SP4T lag der Ford Focus der FH Köln vorne da der einzige verbliebene Konkurrent in der Klasse schon raus war während es in der SP5 deutlich enger zuging.
Dort führte die #210 von Kappeler wenig überraschend die Klasse an, jedoch dicht gefolgt von dem BMW M3 vom MSC Rhön e.V und dem 130 mit Udo Schauland/Koritz Kröner/Lars Gerdau.
Der Dörr Z4 aus der SP6 führte seine Klasse dort schon mit guten 75 Sekunden Vorsprung an, nachdem das neu aufgebaute Auto nach einem schweren Unfall am Ende der letzten Saison die Speerspitze bildete, da die Upgrade-Kits für den Z4 GT3 noch nicht fertig geworden sind.

Kommen wir nun noch zur am stärksten besetzten Klasse, nämlich der Renault Clio Cup welche 20 Wagen an den Start brachte welche zu diesem Zeitpunkt vom Clio von Schläppi Racing knapp vor den Renault Clio von Tim und Dirk Gronck sowie vor Flepper Racing.

In der Zwischenzeit konnten sich die ersten 4 bis zum Beginn der 7. Runde der bis dahin kaum veränderten Topgruppe um knappe 5 Sekunden vor den Verfolgern absetzen, während erst ab Position 7 mit Oli Kainz eine etwas größere Lücke von 16 Sekunden entstand. Überraschenderweise kam der letztjährige mehrfache Laufsieger Christian Menzel im Haribo Porsche nicht weiter nach vorne und hatte auf P8 fast 30 Sekunden Rückstand auf die Spitze welche in der nächsten Runde mit den Boxenstopps beginnen würde nachdem am Ende der 7. Runde bereits Christopher Haase im Audi R8 und Thomas Jäger im Mercedes an die Box kamen.

Nur wie bereits erkannt, habe ich vorhin gerade den Konjunktiv benutzt, denn anscheinend haben sich 2 ganz heiße Sieganwärter bei der Benzinmenge verpokert. So rollte der Dicke von Manthey mit Timo Bernhard im Bereich Schwalbenschwanz aus, während der führende Manuel Lauck kurz vor der Boxeneinfahrt in der Hohenrain-Schikane für mehrere Minuten stehen blieb. Anscheinend hat ihm dann jemand etwas Spirt in den Tank gefüllt, aber der Kampf und den Gesamtsieg des 1. Wertungslaufes war damit natürlich gelaufen. So kamen bis auf Uwe Alzen und den 2 angesprochenen Porsche alle anderen Wagen aus der Topgruppe zu ihrem 1. Stopp und konnten nachher in unveränderter Reihenfolge wieder auf die Strecke gehen während Uwe Alzen erst gegen Ende der 9. Runde die Box ansteuerte.
Von nun an führte der Mercedes SLS von Armins Hahne, welcher das Steuer von Chris Mamerow übernommen hatte mit 1:11 Min, da man ja schon nach 4 Runden zum Service kam und daher deutlich weniger Standzeit hatte während der Rest kaum unverändert folgte wobei sich die beiden BMW und der Mercedes von Black Falcon etwas absetzen konnten nachdem sich der Black Falcon SLS Platz 2 knapp vor dem BMW mit der #42 sichern konnte.

Zu diesem Zeitpunkt kam dann auch Mika Salo im bis dahin auf Platz 17 vorgerückten Ferrari P4/5 an die Box während man vorher doch konstante Zeiten um die 8:40 ein erstaunlich gutes Tempo vorlegen konnte, denn dies war sowohl für Mika Salo als auch für den Wagen der 1. Einsatz in der Grünen Hölle. Da kann man dem Team nur gratulieren. Leider wehrte die Freude nicht lange, denn in der darauf folgenden Runde wurde der Wagen in langsamer Fahrt im Bereich Steilstrecke/Karussel gesehen und als der Wagen an die Box rollte fing der Wagen leider etwas Feuer. Man kann nur hoffen dass der Wagen keine größeren Schäden davon getragen hat und möglichst bald wieder auf der Nordschleife zu sehen sein wird, denn dass dieser Wagen Potential hat, hat er schon mal bewiesen.

An der Spitze steuerte dann in der 13. Runde der Mamerow SLS zum 2. Mal (diesmal allerdings planmäßig) die Box an womit nun der Black Falcon Mercedes vor den beiden BMW in unveränderter Reihenfolge das Feld anführte, dies währte aber auch nur bis zum Ende der 15. Runde, denn dann steuerte der Mercedes die Box zum 2. Stopp des Tages an, wo nun Jan Seyfarth das Steuer von Kenneth Heyer übernommen hat während die BMW nun ihre schnellsten Runden mit ~8:25 drehten.
Unterdessen konnte sich aber ein anderes Auto still und leise langsam aber sicher nach vorne arbeiten: Der Horn SLS mit David Horn und Sascha Bert am Steuer konnte sich bis auf P4 zu diesem Zeitpunkt nach vorne fahren. Ebenfalls sehr gut lag der Frikadelli Porsche, aber leider hat man den 2. Stopp verpatzt und gute 2 Minuten auf die Konkurrenten verloren, jedoch stand am Ende immer noch ein sehr guter 5. Platz zu Buche nachdem nun Marc Basseng das Steuer übernommen hatte.

Gegen Ende der 17. Runde bog dann auch der bis dahin 3. platzierte BMW #43 an die Box zum 2. Stopp des Tages ab, während die #42 wieder eine Runde länger draußen bleiben konnte und somit erst gegen Ende der 18. Ende an die Box fuhr.
Zu dieser Zeit konnte auch der Eifelblitz von Scheid Motorsport immer noch seine Führung in der Klasse der SP10 halten und man muss hier Duncan Huisman mal ein riesen Lob aussprechen, denn er fuhr das gesamte Rennen alleine und ohne Fehler. Respekt.

Leider hat es für Scheid und Duncan Huisman nicht ganz zum Sieg in der SP10 gereicht, denn der größtenteils 2. Platzierte Aston Martin von Mathol Racing startete am Ende in Person von Wolfgang Weber noch eine beachtenswerte Aufholjagd und der Vilshofener kassierte kurz vor Ende noch den Eifelblitz um sich den Sieg in der Klasse SP10 zu sichern.
In den anderen Klassen wie der SP5, lag weiterhin der M3 von Kappeler unangefochten vorne, welcher Schluss endlich auf mit 2 Runden Vorsprung seine Klasse mehr als deutlich gewinnen würde.
In der SP6 hat sich derweil nach wenigen Runden der Porsche 911 von Bonk vor dem Z4 von Dörr geschoben. Jedoch hielt diese Führung nicht lange und man schied bereits nach wenigen Runden aus und machte somit den Weg für Dörr zum Klassensieg frei, aber auch diese schafften es nicht und auch hier kam das Aus mehr als vorzeitig so dass ein Trio aus Frankreich in ihrem BMW M3 die Klasse der Specials bis 3500 ccm gewinnen konnte.
Zu guter Letzt noch ein Blick in die am stärksten besetzte Klasse, die Renault Clio Cup: Dort führte zu diesem Zeitpunkt noch die #655 von den Gronecks knapp vor der #667 von Schläppi, konnte diese Führung aber nur noch 1 Runde lang halten da man dann in der darauf folgenden Runde einen technischen Defekt hatte und das Rennen vorzeitig beenden musste. Somit war der Weg für Schläppi zum Sieg in der Cup-Klasse frei.

Nicht anders erging es auch zu diesem Zeitpunkt des Rennens den Jungs von Raeder Motorsport. Man konnte zwar seine Klasse die SP3T knapp gegen die 2 VW Sciroccos anführen aber kurz vor Ende schlug auch hier das Pech zu und man schied nach 24 Umläufen aus was den Weg für Maik Rosenberg und Peter Terting in ihrem VW Scirocco frei machte, während ihre Teamkollegen Emin Akata Christian Krognes mit 1 Runde Rückstand auf Platz 2 ins Ziel kamen.
Und auch die Aussichtsreich in der Cup2, der 911 Cup-Klasse liegenden Piloten von Manthey u.a mit Christopher Mies am Steuer hatten kein Glück und mussten nach 23 Runden die Segel vorzeitig streichen wodurch der 911 Cup um Wolfgang Kohler, Frank Kräling und Christian Menzel den Klassensieg holen konnte.

Die letztjährigen Meister von Bonk Motorsport konnten sich zwar den Sieg in der SP3 Klasse sichern, da aber nur 2 Wagen im Ziel gewertet wurden, ist die Punkteausbeute dementsprechend Mager und man wird sich im Team der letztjährigen Meister sicher die Frage stellen ob und in welche Klasse man möglicherweise wechseln wird um eine Chance zur Titelverteidigung zu haben.

Zurück nun an die Spitze: Nach 21 absolvierten Umläufen lag hier der SLS von Armin Hahne noch gute 27 Sekunden vor dem BMW mit der #42 und gute 70 Sekunden vor dem BMW mit #43 und Dirk Werner am Steuer. Auf P4 lag der Black Falcon Mercedes mit Kenneth Heyer am Steuer, welcher aber in die Box abbog um zu stoppen, nachdem die BMW mehr und mehr Zeit auf beide SLS gutmachen konnten.

Gegen Ende der 22. Runde bahnte sind dann die Entscheidung des Rennens an: Armin Hahne kam im Mamerow SLS auf P1 liegend planmäßig an die Box. Dort stellte man dann aber fest dass der Wagen massive Bremsprobleme hatte und keinen richtigen Bremsdruck mehr aufbauen konnte. Man ging daher auf Nummer sicher und beließ den Wagen in der Box was natürlich dazu führt dass die beiden Werks-BMW nun gute 2 bzw. 1 Minute Vorsprung auf den SLS von Black Falcon hatten.

Der Weg war somit für die 2 BMW frei und man fuhr dann weiter Zeiten von 8:30 und musste gegen Ende des Rennen nur noch zu einem kurzen Splash and Dash (was bei einer solchen Strategie aber normal ist, denn mit 2 Stopps kommt man in der VLN kaum durch) kurz vor Schluss in der 26 bzw. 27 Runde reinkommen. Da auch dies ohne Probleme vonstattenging konnte man einen verdienten Gesamtsieg feiern. Auf Platz 3 und 4 landeten die SLS GT3 von Black Falcon bzw. der schon vorhin angesprochene Horn SLS bevor auf Platz 5 der beste Porsche in Form des Frikadelli Racing Teams landete, welcher von Niclas Kentenich, Marc Basseng und “Speedbee” Sabine Schmitz gesteuert wurde.
Schade dass dieses Team den letzten Stopp etwas vermasselt hatte und dabei gute 2 Minuten verloren hat, denn sonst wäre noch Platz im Endresultat möglich gewesen.
Auf Platz 6 landete dann der Haribo Porsche von Christian Menzel, Mike Stursberg und Hans Guido Riegel.

Während der besten Audi R8, eingesetzt von Phoenix Racing nicht über Platz 8 hinauskam
Fairerweise muss man aber auch sagen dass der R8 nie vorne aufgetaucht ist und auch nicht den Eindruck erweckte als könnte er um die Top5 kämpfen. Aber man hat sich noch sehr achtbar geschlagen denn anfangs sah es ja noch schlechter für das Team um Mike Bronzel aus.
Die Top 10 werden noch vom WTM Manthey Porsche aus der SP7 und dem vor allem am Anfang so stark angasenden Pinta Porsche GT3 R um Manuel Lauck und Michael Illbruck komplettiert welche nach ihrem Missgeschick keine Chance mehr nach ganz vorne hatten.

Das komplette Gesamtklassement kann man hier und nach Klassen aufgeteilt hier nachlesen.
In der Meisterschaftstabelle führt nun Schläppi Racing vor dem VW Scirocco von Peter Terting und Maik Rosenberg und dem SLS AMG GT3 von Black Falcon welcher ja seine SP9 gewinnen konnte.

Wer jetzt aber meinen könnte das BMW die stärkste Marke 2011 am Ring wäre, der sollte aufpassen, denn die schnellste Runde fuhr ein Mercedes SLS von Black Falcon, aber auch “nur” mit 8:24 während die BMW M3 GT2 8:25 hinlegten. Die schnellsten Zeiten aus dem letzten Jahr, wurden jedoch von Manthey mit dem GT3 R gefahren und zwar im Bereich von 8:11 im Rennen. Man darf also davon ausgehen dass bis zum 24H Rennen noch weiter massives sandbagging betrieben wird um nicht per BoP eingebremst zu werden.
Dies wird auch ein Grund gewesen sein warum am Anfang alle Top-Wagen so eng beieinander waren, denn keiner musste ans Limit gehen und die wahre Performance wird man vermutlich erst bei jenem 24H Rennen sehen. Daher wird es sehr schwer sein treffsichere Prognosen über die Wagen zu erstellen, auch wenn man nun die max. Leistung der Wagen in der BoP niedergeschrieben hat und zumindest bei Porsche den Air Restriktor verkleinert hat. Man darf nicht vergessen dass Manthey letztes Jahr mit offiziellen 490 Pferden in der Lage war Zeiten von 8:11-8:14 im Renntrimm oder 8:07 im Quali zu fahren und die Teams werden in Sachen Entwicklung sicher nicht geschlafen haben.

Das nächste Rennen wird am 30.04 wieder über 4 Stunden gehen; hoffentlich auch mit bewegten Bildern über das Internet.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 58. ADAC Westfalenfahrt

March 31 2011

10:07

VLN: Vorschau und Saisonauftakt 58. ADAC Westfalenfahrt

Nachdem in den letzten Wochen und Monaten der Nürburgring ja bekanntlich nicht gerade durch die Leistungen der Teams und Piloten, welche hier ihre Runden drehen in die Schlagzeilen gekommen ist, wird es nun Zeit dies zu ändern, denn es beginnt endlich wieder die Motorsportsaison am Ring. Nachdem am letzten Samstag und auch inoffiziell am Freitag die offiziellen Test und Einstellfahrten stattgefunden haben nimmt die VLN nun endlich wieder die Nürburgring Nordschleife im Renntempo unter die Räder.

Wenn am Samstag um 12.00 Uhr deutscher Zeit die 1. Startgruppe zur 58. ADAC Westfalenfahrt auf die Reise geschickt wird, beginnt eine vielversprechende Saison mit einigen Neuerungen und sehr interessanten Wagen, Teams und Piloten. Nachdem das diesjährige 24H Rennen vom Nürburgring ja bekanntlich recht spät im Juni über die Bühne geht (23.06 – 26.06), bleibt das natürlich nicht ohne Auswirkungen auf die VLN. Dies bedeutet im Klartext dass nun bereits 5 Rennen und somit die Hälfte der Saison bereits vor dem Saisonhöhepunkt Ende Juni über die Bühne geht, während die letzten 5 Rennen dann ab Ende Juli bis Ende Oktober gefahren werden. Außerdem gesellt sich neben dem Saisonhighlight der VLN, dem 6H ADAC Ruhr-Pokal Rennen nun ein 2. 6H Rennen in den Kalender, nachdem es ja in der Winterzeit ja sogar danach ausgesehen hat, als würde am 10. September ein 12H Rennen ausgetragen vom MSC Ruhrblitz stattfinden.

Leider ist es aufgrund von diversen Problemen wie angeblichen Ärgernissen mit den Anwohnern nicht dazu gekommen und man hat sich dazu entschieden am 27.08 das ADAC Ruhr Pokal Rennen auszutragen welches über 6 H geht und das 12H Rennen findet somit nicht statt. Der genaue Zeitplan sieht dann wie folgt aus:

02.04.2011 58. ADAC Westfalenfahrt
30.04.2011 36. DMV 4-Stunden-Rennen
14.05.2011 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
28.05.2011 53. ADAC ACAS H&R-Cup
11.06.2011 51. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
30.07.2011 34. RCM DMV Grenzlandrennen
27.08.2011 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
24.09.2011 43. ADAC Barbarossapreis
15.10.2011 35. DMV 250-Meilen-Rennen
29.10.2011 36. DMV Münsterlandpokal

Beendet wird die Saison wie immer mit der Jahresabschlussfeier sowie Siegerehrung der Klassen am 10.12 im Dorinth Hotel.

Aber nicht nur im Kalender hat sich was getan, auch im technischen Reglement gab es Veränderungen. Nachdem ja das Thema downsizing immer mehr in Mode kommt wie etwa in der F1, hat man sich auch in der VLN entschieden diesem Thema Rechnung zu tragen indem man 2 neue Klassen eingeführt hat, nämlich die V1T und die V2T in der Divison der VLN Serienwagen für Straßennahe Wagen bis 1.600 ccm bzw. 2.000 ccm Tubomotoren.

Überhaupt erleben die kleinen Klassen wie die SP3T (Turbomotoren bis 2000ccm) in der sich viele Opel Astra, Seat Leon, Audi TT tummeln oder die SP3 (Sauger bis 2000ccm) einen starken Zuwachs und so gehen alleine in diesen Klassen am Samstag knappe 40 Wagen an den Start (Rechenfehler mal außen vor gelassen ;-)). Auch ist in die SP3 die Renault Clio Cup Klasse eingebettet welche sich regelmäßig über sehr viele Nennungen erfreut und somit wesentlich dazu beiträgt und auch ein Grund war, warum sich Bonk den Titel sichern konnten. Wenn sich die Klassenstärke einigermaßen auf diesen Niveau halten kann dann stehen die Chancen sehr gut dass der diesjährige Meister aus einer dieser Klassen kommen wird.
Dies wird natürlich die Titelverteidiger von Bonk Motorsport sicher sehr freuen, aber gleichzeitig bedeutet dies auch dass man selber kaum Fehler machen darf, denn sonst kann ein direkter Konkurrent wie etwa Raeder Motorsport oder Black Falcon oder ein Team welches in einer der sehr beliebten VLN Serienwagenklassen oft die Nase vorne hat ein gutes Wörtchen um die Meisterschaft mitreden.

Dies ist auch sicher ein Grund warum z.b Derscheid Motorsport, das beständigste Team in der V2 in der Vergangenheit sich nun dazu entschlossen hat mit den Fahrern Rolf Derscheid/Michael Flehmer/Ralph-Peter Moog einen BMW 325i in der deutlich stärker besetzten V4 an den Start zu bringen.
Es ist daher sehr schwierig Favoriten vorherzusagen, da zwar ein jedes 2 Streichresultate besitzt da die besten 8 Ergebnisse in die Jahresgesamtwertung einfließen, aber ein Unfall auf der Nordschleife sehr schnell passieren kann oder dass die Nennungen in der ein oder anderen Klasse nach dem 24H Rennen unter Umständen stark zurückgehen, was eben dazu führt dass man in seiner Klasse nicht mehr so viele Punkte holen kann.
Eine Erklärung über die Klassen sowie das Punktesystem kann man hier nachlesen: http://www.racingblog.de/2010/10/15/vln-vorschau-34-dmv-250-meilen-rennen/
Es fällt aufgrund dessen zwar schwer wirklich treffsichere Voraussagen zu möglichen Jahressiegern zu treffen, aber man darf die Favoriten aus den zahlenmäßig stärksten Klassen schon weiter vorne erwarten. Dies wären somit natürlich wieder Mario Merten/Wolf Sylvester mit der #1 von Bonk Motorsport aus der SP3 (mit Clio Cup). Aus der SP3T wird man daher auch sicher wieder das bekannte Trio von letztem Jahr mit der Startnummer #333 auf ihrem Audi TTS vorne sehen können. Dies wären Elmar Degeener/Christoph Breuer/Jürgen Wohlfarth, von dem Team welches im 1. Lauf leider keinen Audi TT RS aus der SP4T an den Start bringt was meiner Meinung nach sehr schade ist, denn ich wäre sehr gespannt gewesen in wie weit dieses Auto bei sehr wechselhaften regnerischen Bedingungen vorne mitmischen hätte können.
Aber auch das Team Black Falcon welches dieses Jahr mit einem Großaufgebot an den Start geht (dazu mehr dann weiter unten) wird man mit der Startnummer #376 aus der V6 mit dem Trio Volin Oleg/Leisen Phillip/ sowie Sean-Paul Breslin auf einem BMW M3 auf jeden Fall auf der Rechnung haben müssen, nachdem ja letztes Jahr das Trio Leisen/Phillip/Knechtges den Kampf um den Titel gegen Bonk verlor.
Um die Chancen auf einen Sieg aber möglichst hoch zu halten hat man bei Black Falcon neben dem Wagen in der V6 auch einen Wagen in der Serienklasse darunter, der V5 genannt. Auf der Startnummer #396, einem BMW Z4 werden sich Carsten Knechtges/Tim Scheerbarth und Manuel Metzger am Steuer abwechseln.
Mein persönliches Dark Horse wären aber Oliver Jannik und Elmar Jurek auf einem Renault Clio Cup mit der #678, denn haben die beiden doch letztes Jahr schon stark in der Renault Clio Cup Klasse aufgezeigt, dass man hier gewinnen kann und aufgrund der großen Starterzahlen würde das halt immer ordentlich Punkte bedeuten.

Überhaupt spielen die Klassen eigne ganz wichtige Rolle in der Meisterschaft und so gibt es auch zum neuen Jahr hin Teams, welche entweder die Klasse gewechselt haben oder neu in die Meisterschaft und somit in die dazu gehörige Klasse gekommen sind. Ein paar möchte ich davon nun vorstellen:

Das bisher bekannteste und sicher mit am meisten Aufsehen erregendste Projekt welches die VLN bereichert dürfte ohne Zweifel der Ferrari P4/5 von der Scuderia Cameron Glickenhaus sein welcher in der E1-XP genannt wurde. James Glickenhaus hat sich hierbei einen Traum erfüllt und sich einen Nachbau des originalen Ferrari P4/5 bauen lassen welcher hier noch ohne Lackierung im reinen Carbon-Stil antritt. Die Basis für dieses Auto bildet noch der alte Ferrari F430 GT2, wovon unter anderem der Motor übernommen wurde jedoch wird schon beim 1. Blick klar dass hier mächtig eigenentwickelt werden musste, denn dieses Auto ist ein weltweites Unikat ! Dass man damit aber nicht nur optisch auffallen will, zeigt alleine schon die Fahrerpaarung, denn hier werden sich Nicola Larini, Luca Cappellari, Mika Salo und den einigen aus der BTCC bekannten Frabrizio Giovanardi am Steuer abwechseln.

Ein weiteres Team welches nun endlich wieder in gewohnter Manier ist Scheid Motorsport mit seinem Eifelblitz. Nachdem man ja im letzten Jahr aus bekannten Gründen erst wieder am Saisonende mit einem Wagen dank Hilfe von BMW antreten konnte, steht man nun schon beim 1. Rennen in der Nennliste. Als Auto wird wie beim letzten Lauf der BMW M3 GT4 in der Klasse SP10 eingesetzt jedoch nun in seiner standesgemäßen Farbe: Blau. Als Fahrer wird unter anderem Duncan Huisman am Steuer sitzen. Man wird damit zwar sicher nicht um Gesamtsiege mitfahren können, jedoch stellt es doch die beste Wahl für das Team dar, denn der finanzielle Einsatz welche Topteams wie Manthey, Phoenix oder Schnitzer im Kampf um die Gesamtsiege bringen ist für das sympathische Team rund um Johannes Scheid einfach kaum machbar. Aber es erfreut sicher jeden dass dieses Traditionsteam wieder am Start ist und vll. ist man ja für die ein oder andere Überraschung gut wenn das Wetter wechselhaftig ist und Konkurrenten welche auf dem Papier zwar schneller sind, aber Fehler machen.

Ein weiteres sehr prominentes Team was man man in der Nennliste findet ist Kremer Motorsport. Eines der erfolgreichsten Deutschen Motorsport-Teams in den vergangen Jahre/Jahrzehnten tritt nun wieder in der VLN mit 2 Wagen an. Nachdem man jedoch die letzten 15 Jahre nicht ins Geschehen eingreifen konnte, hat man nun endlich wieder die Mittel um wieder anzugreifen. Dass man trotz 15 Jahren Pause aber immer noch das erfolgreichste Amateuer Team in der deutschen Motorsportgeschichte ist zeigt welch außergewöhnliche Leistungen dieses Team in der Vergangenheit abliefern konnte. Der am stärksten eingeschätzt Wagen dürfte der Porsche 911 Cup in der SP7 sein welcher von den sehr erfahrenen Michael Küke und dem Teaminhaber Eberhard A. Baunach um den Ring pilotiert wird. Ein 2. 911 Cup wird in der Cup-Klasse antreten welche auch dieses Jahr wieder hart umkämpft sein wird und auch sicher den ein oder anderen Wagen aus der SP9/7 ärgern wird. Gerade wenn es regnet kann so ein Cup-Porsche in guten Händen und mit guter Strategie für richtig Furore sorgen.

Dazu wird sich ein weiterer Porsche 911 gesellen und zwar einen welchen man auf den 1. Blick dort vll. nicht erwartet hätte, in Anbetracht der starken Werksteams samt Profifahrern aber doch verständnisvollen Schritt getan haben. Die Rede ist vom WTM-Porsche welcher letztes Jahr noch in der SP9 am Start war und nun in der SP7 genannt wird um die Chance auf Klassensiege zu haben. Nachdem Peter Paul-Pietsch nicht mehr ins Volant greifen wird, wird dieser Wagen nun von Oliver Kainz/Georg Weiß/ sowie Michael Jacobs gesteuert.
Dort bekommen sie aber auch von Frikadelli Gesellschaft welche heuer einen 2. Wagen, einen 911 Cup in der SP7 an den Start bringen werden welcher am Samstag von Klaus Abbelen und Florian Fricke über den Ring gesteuert wird, während sich Sabine Schmitz und Niclas Kentennich in der #30 einem Porsche 911 GT3 R in der SP9 abwechseln werden.

Somit sind wir nun in der Top besetzten Klasse, der SP9 angelangt. Hier tummeln sich al die Wagen welche nach FIA GT3 Reglement aufgebaut sind und aktuell am schnellsten sind. Gerade hier wird sich ein richtig schöner Zweikampf um die Gesamtsiege entwickeln, wobei man aber gerade im Vorfeld zu den 24H aber davon ausgehen muss dass hier zum teils massives Sandbagging betrieben wird um nicht vor den 24H noch zusätzliches Gewicht oder einen kleineren Air Restriktor verpasst zu bekommen. Man sollte daher diese Zeiten sowie der anderen Gesamtsiegfähigen wie dem BMW M3 GT2 (E1-XP) oder dem Farnbacher Ferrari F458 nicht für bare Münze nehmen, da man im letzten Jahr hier im Vergleich zu den Rennen nach dem Saisonhöhepunkt um gute 10-15 Sekunden langsamer war. Ähnliches erscheint auch hier möglich, auch wenn alle Wagen per Datalogger und vorgesehener Mindest-PS Zahlen reglementiert sind. In wie weit das aber funktionieren wird wird sich dann zeigen müssen. Beginnen möchte ich bei den Top-Wagen mit der Marke welche 2010 gesamte 9 von 10 Rennen gewinnen konnte:

Porsche 911 GT3 R

Auch heuer werden die Gesamtsiege sicher wieder über die Marke aus Zuffenhausen führen. Alleine Manthey wird wieder mehrere Wagen einsetzen, darunter die Top besetzen Wagen in der SP9 mit dem bekannten “Dicken” #11, wo sich am Samstag Lucas Luhr, Timo Bernhard und der Überaschungsmann des letzten Jahres, Arno Klasen abwechseln werden. Die #8 der Haribo Porsche wird indes hingegen von dem bekannten Christian Menzel sowie Neuzugang Mike Stusberg gesteuert, nachdem Lance David Arnold ja nun bei Heico einen Mercedes SLS AMG GT3 im GT Masters pilotieren wird. Auch auf dem Nadelstreifen(/Wodka)-Porsche bleibt nicht alles beim alten, nachdem Armin Hahne ebenfalls das Lager in Richtung Mercedes verlassen hat, wird die #10 nun vom schnellen Jochen Krumbach sowie Marc Gindorf und Philipp Wlazik gesteuert.
Dies sind aber nicht die einzigen Porsche 911 GT3 R mit Siegchancen, denn auch den Illbruck (welcher offiziel als Pinta Porsche) GT3 R mit der Startnummer #14 mit Michael Illbruck und Manuel Lauck wird man auf jeden Fall zum erweiterten Favoritenkreis zählen müssen, ebenso wie den Falken Porsche mit der #34 welcher von niemand geringerem als Peter Dumbreck und Jörg Bergmeister über den Ring pilotiert wird.
Leider fehlt auf der Liste Mühlner Motorsport nachdem Jörg Bergmeister im Mühlner-Porsche im letzten Rennen das Feld über die ersten Runden anführen konnte, dann aber aufgrund von technischen Problemen erst zurückgeworfen wurde, eher dann später der endgültige Ausfall feststand. Bis jetzt ist der Porsche 911 GT3 R mit 1250kg, 67,7mm Air Restriktor und 100 Liter Tank eingestuft und somit in etwa auf den Niveau des Vorjahres wobei natürlich der kleiner Air Restriktor schon Auswirkungen haben wird, aber wie stark wird abzuwarten sein.

Mercedes SLS AMG GT3

Ein wahres Großaufgebot an siegfähigen Wagen schickt Mercedes in das Rennen. Nicht weniger als 7 (!!!) Wagen wurden von ROWE, Mamerow, Horn und Black Falcon für das Rennen am Samstag genannt und man unterstreicht die Absicht alles zu tun damit beim 24. H Rennen 2011 ein Stern ganz oben auf dem Podest steht. Angeführt wird das Aufgebot des “Kundeneinsatzes” von Black Falcon welche in der Startnummer #2 die 4 Toppiloten Kenneth Heyer, Thomas Jäger, Jan Seyffarth sowie Jeroen Bleekemolen fahren lassen. Unterstützung im Kampf um den Gesamtsieg erhalten sie dabei von der #7 Mamerow Racing wo der Fahrer des Jahres 2009, Chris Mamerow und der vorher angesprochene Armin Hahne hinter dem Volant Platz nehmen werden.
ROWE Racing wird dabei auch unter anderem die #15 mit dem aus der GT1-WM bekannten Dominik Schware/Hubert Paupt sowie Klaus Rader einsetzen.
Als 4. Team komplettiert Horn Racing das Quartett und tritt dabei mit keinem geringeren als Sascha Bert sowie Teameigner David Horn an, man wird abwarten müssen wie sie die oben geannten Paarungen schlagen werden, denn bei den 24H von Dubai war teilweise zwischen den Zeilen zu hören dass man in Sachen Speed noch nicht ganz so zufrieden ist, aber sollte es Probleme geben/gegeben haben wird dem dort sicher mit Hochdruck nachgegangen. Es kann aber auch gut sein dass mögliche Performance Probleme über die Saison hinweg auf einmal um Punkt 15.00 Uhr am 25. Juni verflogen sind wenn die 24H starten ;-). Von daher sollte man die Performance der Wagen wie oben schon einmal angesprochen generell mit Vorsicht genießen. Als Einstufungsergebnisse liegen bis jetzt 1350 kg, 120 Liter und ein noch zu definierender Air Restriktor vor.

Audi R8 LMS

Relativ bescheiden wirkt dagegen das Aufgebot von Audi. Nur 2 R8 LMS sind in der Nennliste für Samstag zu finden, nachdem ja letztes Jahr am Anfang bis zu 4 Wagen direkt von Abt und Phoenix eingesetzt wurden. Auch sind die 2 R8 von Black Falcon nicht mehr am Start da man ja bekanntlich auf Mercedes umgestiegen ist. Dafür haben es die 2 Besatzungen aber def. in sich und man wird Fahrerseitig sicher Chancen auf einen Podestplatz haben. So steuern die #27 Andreas Simonson (bekannt vom Farnbacher Ferrari), Christopher Haase (Mercedes SLS AMG GT3 in der VLN letztes Jahr) sowie Marc Bronzel welche sicher eine starke aber eben komplett neue Paarung bilden. Das Schwesterauto, die #21 wird von Marc Brunstedt und Marc Hennerici pilotiert, vor allem Marc sollte so ziemlich jedem bekannt sein. Auch hier bleibt es abzuwarten wie sich die Audi schlagen werden da Audi dem R8 im Winter sicher wieder ein Upgrade spendiert hat, was sich auch in der Einstufung im Rahmen der BoP zeigt. So muss der R8 nur noch 1300 kg auf die Wage bringen was nochmals 25 kg weniger sind als beim letzten Rennen 2010, darf dafür aber auch nur mehr 110 Liter Tankvolumen besitzen.

Dies war nun eine Übersicht über die Topklasse SP9, jedoch existiert ja auch noch die E1-XP in welcher ja z.b der Ferrari P4/5 genannt wurde. In jeder besagten Klasse sind aber noch 2 andere Wagen gemeldet und da aller guten Dinge zwar 3 sind, aber 4 große Hersteller natürlich noch mehr Spannung versprechen hat auch BMW wieder 2 M3 GT2 für das Rennen am Samstag genannt.

BMW

Auch in diesem Jahr wird man mit dem Team aus München rechnen müssen, hat man sich doch schon frühzeitig in der vergangenen Saison entschieden auch heuer wieder in der VLN starten zu wollen. So hat man 2 überarbeitete BMW M3 nach GT2 Reglement genannt um ein Wörtchen um die Gesamtsiege mitreden zu können. Erkennbar sind die M3 an der leicht überarbeitenden Front wie z.b den geänderten Flaps über den Splitter. Pilotiert werden diese Wagen mit den gleichen Besatzungen wie im Vorjahr. So wird die #42 von Jörg Müller, Augustu Farfus und Nordschleifenverteran Uwe Alzen pilotiert, während das Schwesterauto von Dirk Werner, Dirk Müller und Andy Priaulx gesteuert wird. Es fehlen leider Dirk Adorf sowie Pedro Lamy.

Zum Abschluss möchte ich noch einen kleinen Überblick über die etwas älteren aber keinesfalls langsamen Gruppe H Wagen geben, denn hier tauchen echte Sehenswürdigkeiten auf.
Zum einen wäre hier der Porsche dp 935 vom MSC Osnabrück e.V mit den Piloten Michael und Wolfgang Schreyl und der Startnummer #568. Wer nicht weiß welcher Porsche das ist, der kann sich mal hier durch die Trefferliste von Google arbeiten um zu sehen welch historisches Fahrzeug hier an den Start gebracht worden ist.

Ein weiteres historisches und sehr schnelles Auto ist der Mercedes Benz E190 Evo der Gebrüder Schall. Nachdem sie im letzten Lauf zur VLN bereits auf diesem Auto angetreten sind haben sie sich dazu entschlossen mit Hilfe von Black Falcon und Michael Bäder dieses Auto auch heuer wieder einzusetzen. Wer mehr über die Geschichte dieses Autos wissen, will, soll bitte hier (Absatz 5) klicken, denn sonst wird meine Vorschau noch länger ;-)

Leider ist der BMW M1 nicht in der Liste zu finden, ebenso wenig wie Hans Joachim Stuck welcher sein Comeback auf der Nordschleife daher nicht am Samstag feiern wird, ebenso wenig wie seine Söhne Johannes und Ferdinand welche ja im GT Masters auf einem Lamborghini LP600 von Reiter starten.

Das Zeittraining zum Rennen startet am Samstag bereits um 8.30 Uhr und geht wie gewohnt über 90 Minuten bis 10.00 Uhr, ehe dann um 12.00 Uhr die grüne Flagge für die 1. von 3 Startgruppen fallen wird.
Leider gibt es keinen Internetstream, wer jedoch in der Nähe der Nordschleife wohnt kann das Rennen über DVB-T sehen, andere wie ich sind auf das Liveradio mit Lars Gutsch und dem Liveticker samt Livetiming von www.vln.de angewießen.

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