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October 23 2013

22:10

Racingblog Podcast: Ausgabe vom 24.10.2013

Der wöchentliche Podcast des Racingblog-Teams. Im Stream, im Download und bei iTunes.

Wir sind im heutigen Podcast zu zweit, was Flo die Gelegenheit gegeben hat, ein paar Einblicke in verschiedene technische Bereiche zu geben. Wir starten mit einem kurzen Update zum tödlichen Unfall von Sean Edwards und gehen dann zur IndyCar, die am letzten Wochenende eine Ausfallorgie zu beklagen hatte. Die NASCAR und das etwas merkwürdige Rennen aus Talladega folgen, dann verabschieden wir uns mit etwas schwerem Herzen von der ALMS. Flo gibt zum letzten Lauf der VLN einen Überblick, es folgen die F1, die WEC und noch ein wenig DTM.

Download (MP3, 48 MB)
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Dauer: ca. 101 Minuten

00:00:00 IndyCar
00:20:00 NASCAR
00:31:00 ALMS
00:49:00 VLN
01:00:00 F1
01:25:00 WEC/DTM

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April 23 2010

06:15

NASCAR: Vorschau Talladega April 2010 / News

An diesem Wochenende wird mit dem neunten Saisonrennen in Talladega das erste Viertel des Sprint Cups 2010 abgeschlossen. Beim „restrictor plate“-Rodeo kann im Prinzip alles passieren, weshalb es wieder einmal schwer fällt, auf einen Sieger zu tippen.

Nachdem das Rennen in Texas erst in der Schlussphase durch Spannung auffiel, wird es in dieser Woche hoffentlich das gesamte Rennen über turbulent bleiben – wenn nicht jemand auf die Idee kommt, „single file“ einen Großteil der 188 Runden abzuspulen. Zumindest sieht die Rennaction auf dem 2,66 Meilen langen Talladega Superspeedway deutlich spektakulärer aus und außerdem kann der oft übliche „big one“ gerne mal das ganze Rennen umkrempeln oder ordentlich Punkte in der Meisterschaft kosten oder bringen; je nachdem auf welcher Seite der Rauchwolke man unterwegs ist. Möglich wird das Windschattenfahren in großen Pulks durch die „restrictor plates“, die Luftmengenbegrenzer, welche die Motorleistung halbieren und die Geschwindigkeit aus Sicherheitsgründen unter der 200mph-Marke halten sollen. 430 statt 750 PS sorgen außerdem dafür, dass kein Fahrzeug sich vom Rest des Feldes absetzen kann und dass „bump drafting“ möglich wird.

Wegen der geringen Motorleistung ist es effektiver, kollektiv den Luftwiderstand zu bezwingen und dadurch wieder an Geschwindigkeit zu gewinnen. Der vorausfahrende Wagen einer Kolonne reißt ein Loch in die Luft und ermöglicht es somit seinem Verfolger, ohne Widerstand noch schneller zu werden. Er „bumpt“ dann das vor ihm liegende Fahrzeug von hinten an und erhöht dessen Geschwindigkeit durch exzessives Anschieben. Eine volles Feld mit 43 Startern ist dann gut und gerne fast 10mph schneller als ein Einzelkämpfer, weshalb sogar mehrere Teams unter grün gemeinsam an die Box kommen, um den „Draft“ – also den Anschluss an das Hauptfeld – nicht gänzlich zu verlieren. In der letzten Talladega-Vorschau steht noch ein wenig mehr zum Thema „restrictor plates“. Außerdem verriet ich dort, welcher Zwischenfall zu ihrem dauerhaften Einsatz führte. Zusätzlich beinhaltet der Artikel noch ein paar Daten zu den Superspeedways in Daytona und Talladega.

Den späteren Sieger kann man auf Superspeedways nur schwer vorhersagen

Einen Sieger vorherzusagen stellt sich bei Superspeedway- bzw. „restrictor plate“-Rennen immer als äußerst schwierig heraus, weil der dezimierende, umkrempelnde „big one“ hinter jeder Steilkurve lauert. Zunächst kann man aber sagen, dass es durchaus Fahrer gibt, die diese Windschattenschlachten zu ihren Spezialitäten zählen. Vom verstorbenen Dale Earnhardt Sr sagte man ja, er könne den Draft – also den Windschatten bzw. das Loch in der Luft – förmlich sehen. So ist es wohl kein Wunder, dass sein Sohn Dale Earnhardt Jr ebenso ein „restrictor plate“-Spezialisten-Dasein fristet. Ganz oben auf der Liste der bisherigen noch aktiven Sieger steht allerdings Jeff Gordon und auch Tony Stewart sagt man ein gewisses Faible für diesen Streckentyp nach. Besagte Liste liest sich wie folgt:

1. Jeff Gordon (6)
2. Dale Earnhardt Jr (5)
3. Mark Martin (2)
4. Tony Stewart, Brian Vickers, Michael Waltrip, Brad Keselowski, Kyle Busch, Bobby Labonte, Jimmie Johnson und Jamie McMurray (je 1)

15 dieser 21 Siege wurden von aktuellen Hendrick-Motorsports-Piloten erzielt, wobei Mark Martin in den 90er-Jahren in einem Roush-Ford gewann, Dale Earnhardt Jr zwischen 2001 und 2003 bei Dale Earnhardt Inc vier Siege in Folge holte und Brian Vickers damals noch für Rick Hendrick seinen ersten Karrieresieg holte. Tony Stewart habe ich jetzt mal mitgezählt, denn der fährt ja mit Hendrick-Equipment und gehört zumindest mal zur großen Familie dazu. Vickers und Brad Keselowski zeigen, dass auch Rookies bei diesen ungewöhnlichen Rennen am Ende die strahlenden Sieger sein können; Keselowski gewann sogar in einem eigentlich unterlegenen Auto (#09 Phoenix-Chevy). Außerdem geht mit Jamie McMurray der Sieger der chronologisch letzten beiden „restrictor plate“-Rennen (Daytona 500 und Talladega-Herbst noch im Roush-Ford) in Alabama an den Start. Michael Waltrip ist nach seinem Rücktritt als Vollzeitfahrer in diesem Jahr noch bei den vier Superspeedway-Rennen dabei und fährt die #55 von Prism Motorsports – allerdings mit Sponsoring von Aaron’s. Im Falle einer Regenabsage des Qualifyings wäre er sogar als 43ter und letzter Starter im Feld.

Dieses Szenario ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, denn für Samstag und Sonntag ist in Talladega Regen vorhergesagt. Das Cup-Qualifying findet wegen der „impound“-Regelung erst am Samstag statt. Hier nur kurz: Die „impound“-Prozedur ist aus Kostengründen eingeführt worden. Nach zwei freien Trainings am Freitag folgt das Qualifying am Samstag. Danach dürfen an den Wagen keinerlei größere Veränderungen mehr vorgenommen werden. Wegen der „restrictor plates“ ginge mit einem hundertprozentigen Qualifying-Setup und teuren Sonderteilen noch eine Menge mehr an Speed. Dieses Vorgehen soll verhindern, dass die großen finanzstarken Teams hier einen Vorteil haben, weil sie ihre Wagen beliebig umbauen könnten. NASCAR möchte, dass alle Autos möglichst nur im Renntrimm auf der Strecke unterwegs sind, damit Kosten und Zeit gespart werden.

Die Führung von Jimmie Johnson in der Punktetabelle wird immer größer

Jimmie Johnson hat in Texas bei gleichzeitigem Patzen der Konkurrenz seinen Vorsprung in der Meisterschaft verdreifacht! Er führt jetzt mit 108 Punkten vor Matt Kenseth und knapp dahinter stehen Greg Biffle (-128) und Kevin Harvick (-141). Dann werden die Abstände auf den Spitzenreiter schon größer: 5. Jeff Gordon (-220), 6. Kyle Busch (-228), 7. Dale Earnhardt Jr (-235), 8. Jeff Burton (-243), 9. Kurt Busch (-249), 10. Mark Martin (-254), 11. Denny Hamlin (-275). Auf dem 12. und letzten Chase-Platz liegt Joey Logano schon 307 Punkte hinter Johnson und ist punktgleich mit dem 13. Tony Stewart. Logano hat allerdings ein Top5-Ergebnis mehr als Stewart und darf den Platz an der roten Chase-Laterne deswegen alleine genießen. Die weiteren Verfolger sind: 14. Clint Bowyer (-1 auf Platz 12), 15. Carl Edwards (-4), 16. Ryan Newman (-9), 17. Martin Truex Jr (-27) und 18. Paul Menard (-72). Alle weiteren Platzierungen sind mehr als 100 Punkte vom Chase entfernt.

Trotzdem ist es in der Meisterschaft nach einem Viertel der Saison noch verdammt eng. Auffällig ist, dass nur die vier großen Teams Hendrick (inkl. Stewart-Haas), Roush-Fenway, RCR und Joe Gibbs so richtig vorne vertreten sind, dazu gesellt sich noch Kurt Busch, der Penske Racing alleine am Laufen hält. Montoya und Truex bei EGR haben häufig Pech und könnten viel weiter vorne stehen. Dahinter sehe ich die beiden Toyota-Teams von Red Bull und Michael Waltrip Racing. Für Richard Petty Motorsports geht so gut wie gar nichts, nur Paul Menard ist die Ausnahme der Regel. Diese großen Teams sind geschlossen auf den Plätzen 1-30 zu finden und erst dahinter ab Platz 31 kommen die Einwagen- und Lower-Budget-Teams wie Furniture Row, TRG und Front Row, sowie Robby Gordon. Um noch einen Blick ins Hinterfeld zu werfen: Derzeit streiten sich 36 konkurrenzfähige Autos um die Top35 der Owner-Wertung. Im Moment liegt Robby Gordon wieder außerhalb, allerdings nur mit einem winzigen Punkt hinter den drei Fords von Front Row. Dann kommen die Start&Park-Teams angeführt von Latitude 43 mit einem Respektabstand von bereits 156 Punkten.

Zu den Sendezeiten: Bereits am Donnerstag ging es mit den Trainingssitzungen der Nationwide Series und der unterstützenden ARCA-Serie los. Der Cup fährt die Startplätze am Samstagnachmittag ab 17:30 Uhr auf SPEED aus. Das Cup-Rennen findet am Sonntag zur besten Sendezeit um ca. 19:15 Uhr statt; vorausgesetzt es regnet nicht schon wieder. FOX geht ab 18 Uhr auf Sendung. Die Nationwide Series fährt bereits am Samstagabend ab 20:30 Uhr auf ABC. Zusätzlich ist wie erwähnt die ARCA-Serie vor Ort, welche am Freitagabend um 23 Uhr auf SPEED ihr Rennen abhält. Die Trucks pausieren noch bis Anfang Mai.

News

- Ganz große Dinge kündigten sich Mitte der Woche an: Shell/Pennzoil verlässt RCR und wechselt zu Penske Racing. Dort wird man auf dem Auto mit der #22 zu sehen sein, welches Kurt Busch fahren soll. Die blaue #2 mit den Miller-Lite-Aufklebern übernimmt dann Brad Keselowski, was mit der #12 und dem unkenntlich gemachten Verizon-Sponsoring passieren soll, ist derzeit unbekannt. Sam Hornish Jr soll weiterhin die #77 fahren, da Mobil 1 aber ein Konkurrenzprodukt zu Pennzoil darstellt, wird man ihm einen neuen Sponsor suchen müssen. Mir ist noch schleierhaft, wie dieser Wagentausch zu interpretieren ist. Verizon ist quasi ein Überbleibsel aus der Ryan Newman/Alltel-Ära und darf nicht zu offensichtlich auf dem Wagen werben, da Sprint als Konkurrenz und Serien-Sponsor die alleinigen Rechte für Mobilfunk im Cup hat. Ob man jetzt einfach so unkenntlich weiter macht, oder noch ein weiteres Auto in der Nationwide Series sponsort und dafür Discount Tire in den Cup holt, muss man sehen. Vielleicht soll auch Justin Allgaier die #12 mit Verizon-Geldern im Cup fahren, damit Roger Penske ebenfalls vier Wagen im Einsatz hat. Diese Konstellation (Allgaier in der #12 mit Verizon) gibt es ja schon in der Nationwide Series. Da ist das letzte Wort sicherlich noch nicht gesprochen…

- Anders dagegen bei Richard Childress und Kevin Harvick: Nach dem eben erwähnten Verlust des Hauptsponsors an die Konkurrenz wird der ohnehin wechselwillige Harvick nur noch mehr in Richtung Weggang schielen. Jüngste Gerüchte bringen ihn mit einem vierten Auto bei Stewart-Haas Racing in Verbindung. Ob Stewart aber die Kapazitäten hat, sein Team innerhalb eines Jahres gleich um zwei Wagen zu erweitern, möchte ich an dieser Stelle einmal bezweifeln. Sowas kann schnell in die Hose gehen. Trotzdem lasse ich mir mal die folgenden Fahrerkombinationen auf der Zunge zergehen:

Hendrick Motorsports: Jimmie Johnson, Jeff Gordon, Mark Martin, Dale Earnhardt Jr
Stewart-Haas Racing: Tony Stewart, Ryan Newman, Kasey Kahne, Kevin Harvick

Möglicherweise bleibt Harvick aber auch bei RCR und bekommt mit Budweiser einen neuen Sponsor. Doch besonders hier gilt: Alles Spekulation bisher!

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