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July 26 2013

18:00

NASCAR: Vorschau Indianapolis 2013

Nachdem der Sprint Cup letzte Woche eine Pause eingelegt hatte, lassen die Fahrer der V8-Boliden dieses Wochenende in Indianapolis ihre Motoren wieder aufheulen. Im Mittelpunkt stehen zum einen die neuen TV-Verträge der NASCAR und, wie immer, Jimmie Johnson, der das Vorjahresrennen gewinnen konnte.

Brickyard 400Indianapolis, ein Mythos, eine legendäre Strecke, die 1909 erbaut wurde und die erste Rennstrecke mit dem “Speedway” im Namen war. Berühmt ist Indianapolis für seine IndyCars, doch seit 1994 traut sich auch der NASCAR Sprint Cup auf das Oval. Dieses Jahr findet das 20. Brickyard 400, oder kurz und bündig “Crown Royal Presents the Samuel Deeds 400 at the Brickyard Powered by BigMachineRecords.com”, auf dem 2,5 Meilen langen mit einer Kurvenüberhöhung von 9° 12′ versehenen Speedway statt. Der Indianapolis Motor Speedway zeichnet sich nicht nur durch seine unverwechselbare Form, sondern auch durch die zwei langen Geraden aus, auf denen das Windschatten-Fahren wieder im Vordergrund steht. Hier gilt es, aus den flachen Kurven genügend Geschwindigkeit mitzunehmen, um sich auf der Geraden heranzusaugen und schließlich zu überholen. Im Gegensatz zu den Superspeedways von Daytona und Talladega werden hier aber keine Restrictor Plates eingesetzt, da durch die geringe Überhöhung der Kurven keine so hohen Geschwindigkeiten möglich sind. Mit diesen Bedingungen kamen bis jetzt Jeff Gordon und Jimmie Johnson am besten klar, denn beide sind jeweils vier Mal als Erster über die Ziellinie aus Ziegelsteinen gefahren. Jimmie Johnson ist auch gleichzeitig der Gewinner des Vorjahresrennens und ihn gilt es, auch dieses Mal wieder zu schlagen. Ebenfalls sollte man den zweifachen Sieger Tony Stewart nicht vergessen, der in den letzten Wochen gut dabei war und sich in New Hampshire fast seinen zweiten Saisonsieg geholt hätte, wären da nicht Brian Vickers und der leere Tank gewesen.

Wenn man einen Blick auf die Meisterschafts-Tabelle wirft, ist natürlich Jimmie Johnson mit inzwischen 696 Punkten, 56 Zähler vor dem Zweiten Clint Bowyer, wiedermal ganz oben. Doch weiter unten herrscht der pure Kampf um die letzten Plätze im diesjährigen Chase. Kurt Busch hatte in New Hampshire ein gutes Auto und durchaus eine Siegchance, bis es zum Zwischenfall mit Matt Kenseth und Ryan Newman kam. Das kostete ihn seine Top-Ten-Platzierung und nun findet er sich auf Platz 14 wieder. Vorjahres-Champion Brad Keselowski ist mit Platz acht hingegen aktuell wieder im Chase, aber noch ohne Sieg. Dies könnte noch zum Problem werden, denn seine Verfolger Kahne, Stewart und Truex Jr. haben bereits einen Saisonsieg auf dem Konto und nur wenige Punkte Rückstand auf den Penske-Piloten. Noch kritischer ist die Lage für Keselowskis Teamkollegen Joey Logano, der in den letzten Wochen bis auf Platz 18 zurückfiel, aber mit nur 46 Punkten Rückstand auf Platz zehn ist auch bei ihm noch alles möglich. Abschließend kann man sagen, dass wir uns auf einen spannenden Kampf bis hin zum letzten Rennen vor dem Chase in Richmond einrichten können.

Doch vor dem Chase gilt es, noch sieben Rennen möglichst erfolgreich zu absolvieren, inklusive dem nächsten auf dem Brickyard. Hier nehmen insgesamt 45 Teams das Training und Qualifying unter die Räder, von denen im Rennen wie gewohnt 43 an den Start gehen werden. Trevor Bayne sitzt wieder im Ford mit der #21 von den Wood Brothers, Timmy Hill übernimmt die #32, die in New Hampshire noch von Ken Shrader pilotiert wurde. Der Sieger des letzten Rennens, Brian Vickers, wird diesmal nicht dabei sein und das Cockpit der #55 an Mark Martin abgeben. Auch die #95 von Leavine ist mit Scott Speed wieder am Start, nachdem sein Team zuletzt beim Coke Zero 400 in Daytona auf der Entry List stand. Landon Cassill tritt in der #40 an, den frei werdenden Platz in der #33 übernimmt Austin Dillon, der nächstes Jahr höchstwahrscheinlich für Richard Childress fahren wird. Childress könnte außerdem in der nächsten Saison ein viertes Auto einsetzen, mit wahrscheinlich Ryan Newman oder Kurt Busch am Steuer.

Doch in den letzten Wochen stand nicht unbedingt das Geschehen auf der Strecke im Mittelpunkt. Vielmehr gab es einige Neuigkeiten außerhalb des Rennbetriebes. Zum einen hat James Finch sein Phoenix-Team verkauft und wird seine Bemühungen nach dem Brickyard 400 einstellen. Der Käufer des Rennstalls mit der #51 auf dem Auto ist bis jetzt unbekannt, aber das Nationwide-Team Turner/Scott Motorsport wird als Käufer hoch gehandelt. Fakt ist, dass dies das letzte Rennen für Finch als Owner von Phoenix Racing ist. AJ Allmendinger wird wie beim letzten Saisonlauf hinter dem Steuer der #51 sitzen.

Kommen wir zur wahrscheinlich wichtigsten Meldung der letzten Tage, und zwar den neuen TV-Verträgen der NASCAR ab 2015. Zuerst die gute Nachricht: TNT ist raus! Nur noch nächstes Jahr und dann kann man den NASCAR-Sommer ohne diese “Übertragungen” verbringen. Ebenfalls zieht sich ABC/ESPN ab 2015 von der Übertragung zurück und macht Platz für NBC, welche zuletzt den Sprint Cup 2006 zeigten, aber aufgrund von schwachen Quoten ausstiegen. Somit werden sich Fox und NBC die Sprint Cup-Saison ab 2015 untereinander aufteilen, wobei NBC die letzten 20 und Fox die ersten 13 Rennen ausstrahlt. Die verbleibenden drei Rennen stehen noch offen, werden aber wahrscheinlich auch von Fox übernommen. Die Übertragungen bei NBC werden größtenteils auf dem Spartensender “NBC Sports Network” laufen, bei dem bereits die Formel 1 und IndyCars zu sehen sind. Nur sieben Rennen werden direkt auf NBC gezeigt. Zusätzlich zum Sprint Cup werden von NBC auch noch 19 Rennen der Nationwide Series ausgestrahlt, hier vier direkt bei NBC und die restlichen 15 Rennen bei NBC Sports Network. Der Vertrag von Fox läuft bis 2022 mit einem Umfang von 2,4 Milliarden Dollar pro Saison, der von NBC bis 2024 und umfasst 4,4 Milliarden Dollar. Das Paket von NBC umfasst neben dem Sprint Cup auch die Nationwide, die sie sich vermutlich ebenfalls mit Fox teilen werden.

Doch kommen wir zurück zum aktuellen Geschehen. Nachdem TNT in New Hampshire seine Sommer-Übertragung beendet hat, übernimmt für die restliche Saison ABC/ESPN. Für die Freunde von deutschen Kommentatoren ist auch Motorvision TV wieder ab Sonntag 18:00 Uhr live dabei.

Zu guter Letzt gibt es wie gewohnt die Entry List und die aktuellen Stände der Fahrer- und Owner-Wertung. Der Zeitplan gestaltet sich folgendermaßen:

Freitag, 26.07.2013
14:30 Uhr Nationwide Practice, nicht im TV
16:30 Uhr Nationwide Practice, SPEED
17:35 Uhr Sprint Cup Practice, SPEED

Samstag,27.07.2013
15:00 Uhr Sprint Cup Practice, ESPN2
18:05 Uhr Nationwide Qualifying, SPEED
20:10 Uhr Sprint Cup Qualifying, ESPN
22:30 Uhr Nationwide Rennen (Indiana 250),ESPN

Sonntag, 28.07.2013
19:00 Uhr Sprint Cup Rennen (Brickyard 400), ESPN & Motorvision TV (Vorberichterstattung ab 18:00 Uhr)

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June 04 2010

06:30

NASCAR: Vorschau Pocono Juni 2010

Mit dem Coca-Cola 600 in Charlotte endete die erste Hälfte der 26 Rennen zur Chase-Qualifikation in diesem Jahr und mit ihm auch die FOX-Übertragungen für 2010. Die NASCAR startet nun auf TNT in die „summer series“, welche mit dem ersten Abstecher zum Pocono Raceway beginnt.

Am Wochenende steht das erste Mal in diesem Jahr der Pocono Raceway auf dem Programm, eine Strecke die bei Fahrern und Fans nicht unumstritten ist, genaueres dazu gibt es auf der Infoseite bei den NASCAR-Strecken. Gleich zwei Mal fährt der Cup pro Saison auf dem 2,5-Meilen-Trioval in Long Pond, Pennsylvania ein 500-Meilen-Rennen. Man ist geneigt anzunehmen, dass die Strecke durch ihr ungewöhnliches Layout spannende Rennen verspricht, doch gerade da liegt der Knackpunkt. Trotz der unterschiedlichen Kurvenradien und -überhöhungen sowie Geradenlängen, die ein Kompromisssetup erforderlich machen, zieht sich bei den Pocono-Rennen das Feld immer schnell auseinander. Wenn dann noch wenig Cautions dazukommen, fährt meist der Fahrer dem die beste Abstimmung gelungen ist, alleine in den Sonnenuntergang davon. Kurt Busch hat 2007 so eine Performance hingelegt und auf dem Weg zum Rennsieg 175 der 200 Runden angeführt.

Ein Rückblick auf das letzte Jahr: Tony Stewart und Denny Hamlin in der „victory lane“

Im letzten Jahr gewann Tony Stewart das Juni-Rennen in Pocono und holte damit seinen ersten Erfolg als Fahrer und Owner gleichzeitig. Das Rennen dominierte bis dahin allerdings Carl Edwards, der 103 Runden anführte, bevor er 50 Runden vor Schluss die Spitzenposition beim Boxenstopp an Smoke verlor. Danach konnte er Stewart nicht mehr ernsthaft gefährden und hier zeigt sich dann auch, wie wichtig „track position“ in Pocono ist. Letztendlich kam es nach dem frühen Ausfall von Denny Hamlin, der auf dem Trioval für gewöhnlich gut unterwegs ist, nur noch zu drei Debris-Cautions. Das Rennen war damit eins der kürzeren und dauerte „lediglich“ dreieinhalb Stunden.

Im August fand dann Denny Hamlin wieder zu alter Stärke zurück und führte satte 91 Runden auf dem Weg in die „victory lane“. Bei zehn Gelbphasen ging das Rennen an die zeitliche Marke von vier Stunden heran und ungefähr zwischen diesen beiden Marken vom Vorjahr spielten sich auch alle Ausgaben seit August 2007 ab. Viele Fahrer und Fans finden die Distanz von 500 Meilen zu lang und sähen lieber zwei 400-Meilen-Ausgaben oder aber nur noch ein „langes“ Pocono-Rennen pro Jahr. Neben der oft fehlenden Spannung ist auch die Sicherheit der Strecke so ein Thema, was in dem oben erwähnten Artikel ausführlicher beschrieben ist. Bleibt zu hoffen, dass es am Sonntag nicht allzu zäh wird und dass der zurückgekehrte Spoiler besseres „side-by-side racing“ ermöglicht. Interessant ist noch, dass sich an diesem Wochenende die Einführung der „double file restarts“ zum ersten Mal jährt.

Ich will jetzt die Strecke nicht endlos weiter „bashen“, die Probleme sind ja doch schon seit Jahren allseits bekannt. Die Erwartungen sollten wir an diesem Wochenende etwas runter schrauben und uns freuen, dass wir überhaupt NASCAR-Racing geboten bekommen. Außerdem soll der Chat unseres Blogs um diese Jahreszeit sehr schön sein. Beim Coca-Cola 600 ging hier jedenfalls so richtig die Post ab, wenn die Rennaction mal wieder nachließ. Wirklich viel ändern kann man bei der zähen Masse der NASCAR-Verantwortlichen eh nicht. Man sieht ja wie lange es nun schon dauert, einen Termin im Kalender für den Kentucky Speedway zu finden und es gibt auch noch genügend andere Ansatzpunkte für notwendige Umstrukturierungen, wie z.B. Fontana, New Hampshire oder Kansas.

In Pocono gewinnen paradoxerweise die etablierten Fahrer mit Vorliebe für Shorttracks

Werfen wir lieber einen Blick auf die möglichen Siegkandidaten für Pocono, dazu hier zuerst die Übersicht aller bisherigen noch aktiven Sieger. Die fünf Siege von Bill Elliott lasse ich mal außen vor, da der Routinier an diesem Wochenende nicht antritt. Jeff Gordon konnte bereits vier Mal gewinnen und der jüngste Erfolg stammt aus 2007, die anderen drei Siege aus seinen erfolgreicheren 90ern. Bobby Labonte gelangen schon drei Fahrten in die „victory lane“, welche er allerdings noch für Joe Gibbs in einem Pontiac absolvierte. Bei TRG Motorsports dreht sich für Labonte in diesem Jahr wohl alles nur um das Halten der Top35-Platzierung, die Karriere des Ex-Meisters klingt ähnlich wie bei „Awesome Bill“ gerade aus.

So richtig interessant wird die Reihenfolge erst jetzt ab 2003: Denny Hamlin ist ein wahrer Pocono-Spezialist und holte in seiner Rookie-Saison (2006) gleich zwei Siege in Pennsylvania. Ein weiterer Erfolg im letzten Jahr summiert die Anzahl der Siege zu 3. Mit Tony Stewart, Kurt Busch, Jimmie Johnson und Carl Edwards folgen nun vier Fahrer die ihre Fahrt in die „victory lane“ bereits einmal wiederholen konnten. Dieser Erfolg gelang Ryan Newman und Kasey Kahne bisher noch nicht, die beiden Fahrer stehen erst bei einem Sieg in Pocono. Auffällig ist, dass Mark Martin in dieser Liste fehlt; er kann allerdings schon auf sechs zweite Plätze seit 1982 zurückblicken. Auch für die Richard-Childress-Piloten, sowie Dale Earnhardt Jr und Kyle Busch ist der Raceway bisher nicht für einen Platz an der Sonne gut gewesen.

Man sagt, dass Pocono trotz seiner Länge eher das Spezialgebiet der Shorttrack-Spezialisten ist. Das geringe Banking kommt Martinsville mit Abstrichen ziemlich nah und die kopierte Charakteristik der drei Turns belohnt Fahrer, die z.B. in Indianapolis oder auf der Betonmeile von Milwaukee regelmäßig gut unterwegs sind. Mit diesem Wissen lässt sich die Siegerliste besser verstehen und es zeigt sich auch, warum vorzugsweise etablierte Fahrer darin auftauchen. Einzelerfolge von Rookies sind selten, Denny Hamlins Doppelerfolg 2006 ist jedoch mit dem Martinsville-Beispiel gut zu erklären.

Außer den bisherigen Siegern haben auch Montoya und Bowyer noch gute Chancen

Damit gibt es auch noch einen weiteren Favoriten auf den Sieg: Juan Pablo Montoya! Der „tunnel turn“ (Turn 2) ist stark an Indianapolis angelegt und viele Fahrer hauen hier regelmäßig ihr Auto in die Wand. Tony Stewart und Montoya sind in Indy beispielsweise oft stark unterwegs. Zur Untermauerung: Montoya verlor 2009 in Indianapolis nur, weil er zu schnell durch die Box fuhr und brachte seinen EGR-Chevy gleich bei beiden Pocono-Ausgaben in den Top10 unter. Im August schlitterte er nur knapp am ersten Ovalsieg vorbei und musste als Zweiter Hamlin ziehen lassen. Bei Stewart kommt dann noch dazu, dass der Beginn der „summer series“ traditionell auch den Startschuss in eine für Smoke erfolgreiche Jahreszeit darstellt.

Für die Top5 habe ich noch Clint Bowyer auf dem Radar, der seit 2007 nur zwei Mal außerhalb der Top10 ankam. Die anderen beiden RCR-Fahrer, sowie die Roush-Truppe mit Ausnahme von Carl Edwards sollte eher die Top10 als realistisches Ergebnis anpeilen. Bei Kyle Busch bin ich mir nicht sicher, was er am Wochenende reißen kann, bisher stehen für ihn nur zwei Top10-Resultate aus zehn Pocono-Rennen auf dem Papier. Die „dark horses“ sind an diesem Wochenende Sam Hornish Jr, David Reutimann und Marcos Ambrose. Hornish kam im letzten Jahr auf Platz 4 und 10 ins Ziel, während Reutimann einen dritten Platz und Ambrose ein Top6-Resultat vorweisen können.

FOX hat für 2009 größtenteils Feierabend: Ein kurzer Überblick über „NASCAR on TNT“

An diesem Wochenende übernimmt TNT die Berichterstattung von FOX, welche aber noch stark in den Produktionsprozess integriert sind. So ist zum Beispiel FOX-Experte Larry McReynolds am „cut-away car“ vertreten und Matt Yocum unterstützt die Pit-Reporter. Im Grunde genommen besteht die TV-Übertragungssituation somit nur aus zwei großen Lagern: FOX/TNT (19 Rennen) und ESPN/ABC (17 Rennen), welche sich die Saison fast gleichmäßig aufteilen. Deswegen sind auch während der „summer series“ von TNT weiterhin Practice und Qualifying auf SPEED zu sehen. Auch Darrell Waltrip bleibt uns somit zumindest außerhalb der Rennen für weitere sechs Wochen erhalten. Weil TNT als Kabelsender im Gegensatz zu den Networks FOX und ABC nicht in jedem Haushalt zu empfangen ist, gibt es mit dem RaceBuddy auch wieder einen offiziellen Stream.

Die TNT-Kommentatoren sind in diesem Jahr: Adam Alexander (Pit-Reporter bei den Trucks auf SPEED, ersetzt Bill Weber), Wally Dallenbach Jr und Kyle Petty. Bei letzterem bin ich persönlich geteilter Meinung, das mag aber auch daran liegen, dass er nach meinem Empfinden nicht gerade viel Charme versprüht und sich ähnlich wie „Experte“ Rusty Wallace gerne selbst reden hört. Hoffentlich hat man bei ESPN in diesem Jahr wieder Erbarmen mit uns und setzt erneut Dale Jarrett an das Kommentatorenpult. Durch die Pre-Race-Show führt in diesem Jahr erstmals Lindsay Czarniak, die zuvor als Pit-Reporterin einen guten Job gemacht hat.

Der Sprint Cup ist bei den Pocono-Rennen seit Jahren gewissermaßen ohne hochkarätige Unterstützung unterwegs und auch an diesem Wochenende sind Nationwide Series und die Trucks wieder quer über das Land verstreut. Im August ändert sich das übrigens, wenn die Trucks gemeinsam mit dem Cup in Pocono aufkreuzen – eine Reaktion auf die Wünsche der Fans. Das Cup-Rennen startet am Sonntagabend um ca. 19:15 Uhr auf TNT, die schon ab 18 Uhr auf Sendung sind. Das Qualifying findet am Freitagabend um 21:30 Uhr statt und wird von SPEED gesendet. Im letzten Jahr sind beide Qualifikationen dem Regen zum Opfer gefallen, doch für den heutigen Freitag sind keine Niederschläge vorhergesagt und auch am Sonntag soll es trocken bleiben.

Anders bei der Nationwide Series, die in Nashville, Tennessee eine weitere Gibson-Gitarre unters Rennfahrervolk bringen möchte. Für Freitag und Samstag sind Gewitterschauer vorhergesagt, doch so tragisch dürfte das nicht sein, denn parallel zum Nationwide-Rennen in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 2 Uhr auf ESPN2 sind ja auch noch die IndyCars in Texas unterwegs. Da soll es dann trocken bleiben, was auch den Trucks gefallen wird. Die sind nämlich zur Unterstützung der IndyCars ebenfalls am Texas Motor Speedway und fahren bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag um 2:30 Uhr auf SPEED. Wer keine Nachteule ist, für den ist vermutlich also an diesem Wochenende nur das Cup-Rennen am Sonntag interessant.

Der Vollständigkeit halber hier noch ein Blick auf den Meisterschaftsstand bei den Fahrern, sowie die Top35 in Bildform:

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