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February 17 2014

06:30

August 20 2013

06:15

NASCAR: Analyse Michigan August 2013

Michigan offenbarte sich als Taktik-Klassiker, bei dem es am Ende auf den richtigen Benzinverbrauch ankam. Viele Piloten mauserten sich im Verlauf zu Siegkandidaten, doch nach 200 Runden stand dann wieder der Polesitter Joey Logano ganz vorne und fuhr in die Victory-Lane – auch weil andere Hochkaräter patzten.

289369Mit seinem ersten Saisonsieg brachte sich Joey Logano recht überraschend für die Chase-Qualifikation in Stellung. Bei den Wildcards hat er nun ein gewichtiges Wörtchen mitzureden und um die Top10 herum bewegen sich ja auch schon einige andere Fahrer mit nur einem einzigen Jahreserfolg. Das Endergebnis von Michigan sorgte somit nicht gerade für Klärung auf den Playoff-Positionen, denn Platz 8 und 15 trennen immer noch nur 31 Punkte. Unterdessen bekommen die Piloten von Hendrick Motorsports – mit Ausnahme von Jimmie Johnson – so langsam schlechte Karten, weil der Top-Rennstall der NASCAR sich am Wochenende ähnlich wie bei der ersten Michigan-Ausgabe im diesem Jahr ein Volldebakel lieferte. Einzig Kasey Kahne konnte zum Schluss konstant in die Top10 vordringen.

Der Tag startete erst einmal unglaublich zäh und Jeff Gluck traf es mit seinem Tweet wohl am besten: Der besagte sinngemäß, das Rennen fühle sich an, als ob jemand nach den ersten Kilometern einer längeren gemeinsamen Autofahrt schon zum ersten Mal aufs Klo müsse. Selten so gelacht! In den ersten 17 Runden brachten es die Sprint-Cup-Asse auch mal direkt auf drei Cautions. Zuerst drehte sich Clint Bowyer in Turn 4, danach crashte David Reutimann in Turn 2. Umlauf 14 brachte anschließend einen Dreher von Tony Stewarts Ersatzmann Austin Dillon, welcher dabei noch den unbeteiligten JJ Yeley abräumte.

Als endlich etwas Ruhe ins Rennen kam, zeigten Jimmie Johnson, Kurt Busch und auch der Michigan-Spezi Dale Earnhardt Jr an der Spitze ihr Können. Nun begann jedoch die Hendrick-Farce mit einem Motorschaden bei Jimmie Johnson. Die #48 war schon recht früh einmal an der Box, um ein Problem am Motor checken zu lassen. Nach einem erneuten Aufenthalt bei der Pitcrew drohte aber das Chevrolet-Aggregat mit einem Generalstreik und so musste Johnson seinen Wagen mit nur noch sieben Zylindern in der Garage abstellen. Ganz so schlimm ist dies für den fünfmaligen Meister aber nicht, denn immerhin hat er bereits sein Chase-Ticket für dieses Jahr gelöst.

Auch für seinen Teamkollegen Dale Earnhardt Jr lief es in der Folge nicht besser: Am Sonntag erwiesen sich die Goodyear-Reifen wieder einmal nicht als sonderlich belastbar. Es stellt sich hier die Frage, ob die Pneus des Einheitsherstellers wie im Juni-Rennen mit den hohen Geschwindigkeiten zu kämpfen hatten oder ob die Teams mit sehr optimistischen Sturzwerten an den Start gegangen waren. Jedenfalls erwischte es in Runde 136 Juniors rechten Vorderreifen in Turn 2, was ihn direkt in die Mauer beförderte. Für seine Chase-Ambitionen war dies sicherlich ein erheblicher Dämpfer, auch wenn er weiterhin mit einem Polster von 20 Punkten auf den Cut die siebte Platzierung in der Meisterschaft belegt. Earnhardt darf sich solche Ausfälle wie in Watkins Glen oder Michigan echt nicht noch einmal leisten.

Zu diesem Zeitpunkt begann die entscheidende Phase des Rennens, welche Joey Logano nach dem Restart der Earnhardt-Caution in Führung sah. Dort hielt er sich auch über die nächste Gelbphase in Runde 150 hinweg, welche Bobby Labonte durch seinen Dreher in Turn 4 auslöste. Für das Schließen des Benzinfensters war es allerdings an dieser Stelle noch zu früh, da die Teams mit maximal 40 Umläufen für einen Fuelrun rechneten. Als Kyle Busch nur wenige Runden später schließlich Caution #8 von 9 auslöste, war der Restverbrauch bis zur Zielflagge in realistischen Reichweite gerückt. Bis auf Brad Keselowski, Mark Martin, David Ragan und Aric Almirola holten sich alle Piloten an der Spitze ihren finalen Splash ab. Hinter dem Quartett sortierten sich Joey Logano und Kevin Harvick ein. Damit war der Benzinkrimi quasi eröffnet.

Weil Kyle Busch sich in Runde 174 erneut drehte, bekamen die Pokerspieler eine letzte Gelegenheit, ganz sicher zu gehen. Mark Martin wagte jedoch einen All-in und blieb auf der Strecke. Beim finalen Restart lieferte er sich ein tolles Three-Wide-Duell mit Kevin Harvick und Joey Logano, wobei er seine Führung behalten konnte. Die Rechnung konnte aber nicht hinhauen und so rollte Martin erstaunliche drei Runden vor dem Ende des Rennens ohne Benzin aus. Dass er es bis dahin geschafft hatte, war schon eine erstaunliche Einsparleistung, immerhin hatte er seinen Verbrauch auf 47 Umläufe mit einem Tank gestreckt. Glücklicher aber verdienter Abstauber war daraufhin natürlich Joey Logano, der sogar noch genügend Sprit für seine Siegerdonuts an Bord der #22 wissen konnte.

Hinter Joey Logano sortierten sich Kevin Harvick und ein erneut stark auffahrender Kurt Busch ein. Busch hatte mit seinen 43 Führungsrunden wieder einmal wirklich ernsthafte Chancen auf den ersten Saisonsieg. Die Top5 komplettierten Paul Menard und Clint Bowyer. Ein Top10-Ergebnis sicherten sich Marcos Ambrose, Kasey Kahne, Jeff Burton, Greg Biffle und Carl Edwards. Generell fiel dabei auf, dass am Ende diejenigen Piloten vorne landeten, welche das unauffälligste Rennen fuhren. Juan Pablo Montoya legte einen soliden Nachmittag auf den Asphalt und wurde Elfter vor Brad Keselowski.

Bei Hendrick Motorsports überraschte übrigens auch Jeff Gordon mit einem unterirdischen Rennen. Er hielt sich zwar aus allem Ärger raus, verlor aber gerade bei den Restarts immer wieder massiv an Boden und landete somit trotz vorheriger Kampfansage nur auf Rang 17. So wird das in diesem Jahr nichts mit dem Chase für den viermaligen NASCAR-Meister. Debakel-Farce²!

Die Aufarbeitung der Punktetabelle überlasse ich meinem Kollegen Steffen für die Bristol-Vorschau am Freitag, da dieser Artikel sich bereits der magischen, selbstgesteckten 1000-Wörter-Grenze nähert und Steffen sicher ohnehin darauf eingehen wird. Daher schauen wir an dieser Stelle noch kurz auf die jüngsten, interessanten Neuigkeiten aus dem Sprint Cup:

- Am Montagabend wurde bestätigt, dass Mark Martin für den Rest der Saison bei Stewart-Haas Racing unterkommen wird, um den verletzten Tony Stewart zu ersetzen. Bis auf Talladega, wo Austin Dillon am Steuer sitzen soll, pilotiert Martin die #14 dann also bis einschließlich Homestead.

- Die Lücke bei Michael Waltrip Racing schließt derweil Brian Vickers, der damit einen prima Einstand für seine beiden folgenden Vollzeitsaisons in der #55 geben kann. Auch hier ergibt sich für Talladega eine Ausnahme: Michael Waltrip bestreitet nicht zuletzt aufgrund von Sponsorenverpflichtungen das letzte Restrictor-Plate-Rennen der Saison in seinem eigenen Team.

Und noch ein großes, echt dickes Gerücht: Kurt Busch soll ein Angebot von Stewart-Haas Racing auf dem Tisch liegen haben, 2014 einen vierten (!) SHR-Chevrolet zu fahren. Mitbesitzer Gene Haas würde den Einsatz von Busch sogar komplett aus eigener Tasche bezahlen – bei kolportierten 20 Millionen US-Dollar pro Saison in einem Top-Team natürlich wahrlich kein Pappenstiel. Ärgern dürfte das Ryan Newman, dem man zuvor gesagt hatte, ein viertes Auto wäre nicht drin.

Unterdessen wird in den USA übrigens auch so langsam meine Idee eines gemeinsamen Einsatzes von Mark Martin und Kyle Larson in der #42 von Earnhardt-Ganassi Racing aufgegriffen.

Die gesamten offiziellen Ergebnisse können hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den Punkteständen bei den Fahrern und in der Owner-Wertung (Achtung: Alles PDF-Dateien!).

Notiz am Rande: Diverse (auch überspitzte) Äußerungen (z. B. “Debakel-Farce²”) sind in meiner Analyse dieses Mal eher als Satire anzusehen. Die Gründe dafür dürften bekannt sein!

289346 289347 289348 289362 289349 289355 289368 289350 289351 2013_NSCS_Michigan2_Sunday_No22RaceAction_081813 2013_NSCS_Michigan2_Sunday_CheckeredFlag_081813 2013_NSCS_Michigan2_Sunday_BurnOut_081813 289369 289363 289367

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July 12 2013

18:05

NASCAR: Vorschau New Hampshire Juli 2013

Jetzt aber: Das letzte Saisonrennen von TNT steigt an diesem Wochenende in New Hampshire und danach geht der Sprint Cup in die zweite und letzte kurze Pause für dieses Jahr. Die Geschichte der Woche kam dieses Mal sehr spät rein, von daher ist es vielleicht ganz gut, dass dieser Artikel erst am Freitagabend erschienen ist.

campingworld301_13Der New Hampshire Motor Speedway ist jetzt nicht unbedingt meine Lieblingsstrecke, allerdings spielt dieses 1-Meilen-Oval in der Vermarktung der NASCAR eine wichtige Rolle, ist es doch der nördlichste vom Sprint Cup befahrene und zudem der einzige Speedway im Absatzmarkt Neuengland. Das dürfte wohl auch der einzige Grund sein, warum New Hampshire noch immer mit zwei Terminen im Kalender vertreten ist. Ansonsten gibt es da oben an der Ostküste ja nur Watkins Glen, Pocono und vielleicht mit Abstrichen Dover, aber diese Strecken liegen ja nun schon etwas westlicher bzw. südlicher. Das Oval ist so etwas wie der große Bruder von Martinsville und bringt mit seinem nur 7 Grad flachem Banking meist nicht unbedingt attraktives Racing zustande. Klar, die Speeds sind etwas höher als auf dem Supermarkt-Parkplatz mit zwei Pylonen als Wendemarken, aber das reicht halt einfach nicht.

Die Schwierigkeit in New Hampshire ist es ganz sicher, eine wirklich funktionierende Abstimmung zu finden. Für die beiden langen Gerade benötigt man eine Menge Schwung, um nicht zu viel Boden zu verlieren. Das bedeutet wiederum, dass man im Ausgang der 180-Grad-Kurven sehr früh voll auf dem Gas stehen möchte, ohne dass sich das Auto zu sehr in Richtung Mauer bewegt. Die Teams müssen also einen Mittelweg finden, damit der Wagen weder mit der Front noch mit dem Heck in der Außenmauer landet, sobald es nach dem Scheitelpunkt an der Zeit für „Pedal to the Metal“ ist. Wer nach der Happy-Hour noch keine neutrale Abstimmung gefunden hat, um die knapp 900 PS optimal auf den Asphalt zu bringen, kann seinen NASCAR-Boliden also quasi gleich wieder in den Hauler schieben und schon früher den – dann vielleicht nicht mehr so verdienten – Sommerurlaub antreten.

Schaut man sich die Victory-Lanes der vergangenen vier Jahre in New Hampshire an, sollte die Hummer-Trophäe (ja, ein lebendiges Tier!) am Sonntag im Kochtopf eines Chevrolet- (6x) oder Toyota-Teams (2x) landen, während Ford und Dodge zuletzt jeweils 2008 ein Sieg in Neuengland gelang. Hendrick Motorsports und Joe Gibbs Racing dürften somit am Wochenende die größten Favoriten sein, wobei ich aber auch Michael Waltrip Racing und insbesondere Brian Vickers noch eine Außenseiterchance zuschreibe. Bei Stewart-Haas Racing ist man derzeit noch immer nicht voll auf der Höhe, aber vielleicht ändert sich das ja in den nächsten Tagen, was mich auch direkt zum Thema der Woche bringt:

In der Gerüchteküche stellt der Wechsel von Kevin Harvick zu Stewart-Haas Racing quasi den langsam vor sich hin köchelnden Eintopf dar, den quasi schon jeder im ganzen NASCAR-Haus über Monate riechen konnte, sobald der Deckel mal wieder ein wenig gelüftet wurde. Wirklich überraschend war dieser Transfer jetzt natürlich nicht, aber es ist schön, endlich Gewissheit zu haben. Das betrifft natürlich auch Ryan Newman, dem nun unmissverständlich mitgeteilt wurde, dass er sich für die neue Saison einen anderen Arbeitgeber suchen muss. Man sieht ja auch an den derzeitigen Resultaten, dass das Team mit nur drei von vier möglichen Wagen so seine Schwierigkeiten hat. Harvick wird unterdessen ab 2014 mit der der #4 unterwegs sein, die ja auch eine gewisse Tradition besitzt. Sponsor ist für 20 Rennen plus Budweiser-Duel in Daytona eben jener US-Bierbrauer.

Ich denke, dass dieser Wechsel für alle Beteiligten neue Chancen offenbart und keinesfalls negativ zu beurteilen ist – auch nicht für Ryan Newman, der sich nun noch einmal neu organisieren kann, nachdem er bei SHR ja auch nie zu wirklichem Ruhm kam. Die Addition von Kevin Harvick bringt dem Stewart-Team eine Menge Know-How einer anderen Chevy-Mannschaft, immerhin ist Harvick seit 2001 ausschließlich bei Richard Childress Racing unter Vertrag gewesen und trat dort extrem früh in die großen Fußstapfen eines legendären Dale Earnhardt Sr. Es wird spannend zu verfolgen sein, ob Harvick sich ähnlich wie Matt Kenseth schnell wohlfühlt oder ob es Anlaufschwierigkeiten gibt. Im schlimmsten Fall wird er vermutlich einfach Elfter, denn Harvick ist äußerst konstant.

Die zweite News der Woche ist ein Nachspiel von Daytona, wo 16 Sprint-Cup- und 15 Nationwide-Series-Teams mit einer illegalen Modifikation der Roof-Flaps an der Rennstrecke auftauchten. Es wurde nicht regelkonforme Abstandsstücke eingesetzt, um wenige Gramm im einstelligen Bereich zu sparen. NASCAR schreibt klar vor, dass für die Roof-Flaps aus Sicherheitsgründen nur die – von einer Roush-Tochter – komplett vorgefertigt gelieferten Kits eingebaut werden dürfen. Zur großen Überraschung wurden allerdings keine Strafen ausgesprochen und für diese Entscheidung ließen sich die NASCAR-Offiziellen sogar noch einen weiteren Tag Zeit. Im Gegensatz zu sonstigen Verurteilungen kam die Meldung nämlich erst am Mittwoch anstatt Dienstag über den Äther.

Puh, gute Frage, was da geschehen ist? Ich habe gehört, die NASCAR hätte die Roof-Flaps lange nicht kontrolliert und nun den Teams quasi aus Gewohnheitsrecht keinen Vorwurf mehr machen können, da man ja selbst geschlafen hatte. Außerdem waren wohl zu viele Mannschaften betroffen, als dass eine Bestrafung noch sinnvoll gewesen wäre. Andererseits sind die Umbauten klar illegal und die aufrechten Teams sind mal wieder die angeschmierten. Glücklicherweise kommt sowas in der NASCAR ja nicht so häufig vor.

Zum Abschluss folgen an dieser Stelle wie gewohnt noch die Links (PDF) zu den aktuellen Ständen in der Fahrer- und Owner-Wertung sowie die Entry-List und einen Zeitplan für das TV-Programm vom Wochenende.

Freitag, 12.07.
17:00 Uhr, Nationwide Series Practice, nicht im TV
18:00 Uhr, Sprint Cup Series Practice, SPEED
19:30 Uhr, Nationwide Series Final Practice, SPEED
21:30 Uhr, Sprint Cup Series Qualifying, SPEED

Samstag, 13.07.
15:00 Uhr, Sprint Cup Series Practice, nicht im TV
16:00 Uhr, Nationwide Series Qualifying, ESPN2
17:30 Uhr, Sprint Cup Series Final Practice, SPEED
21:30 Uhr, Nationwide Series Rennen (CNBC Prime’s “The Profit” 200), ESPN
00:00 Uhr, Truck Series Qualifying, SPEED (TV um 1 Uhr)
02:30 Uhr, Truck Series Rennen (American Ethanol 200), SPEED

Sonntag, 14.07.
18:00 Uhr, Sprint Cup Series Rennen (Camping World RV Sales 301), Motorvision TV / TNT

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July 19 2011

10:12

NASCAR: Analyse New Hampshire Juli 2011

Das Rennen in New Hampshire am Sonntag war ungefähr so durchsichtig wie eine Scheibe aus Milchglas, denn viele unterschiedliche Strategien brachten viele verschiedene Fahrer in die Reichweite eines Sieges. Letztendlich holte sich aber Pole-Mann Ryan Newman den Erfolg, während Tony Stewart dahinter das Team-Ergebnis für Stewart-Haas Racing perfekt machte.

Ich muss gestehen, dass ich am Sonntag im Laufe des Rennens zunehmend Probleme dabei bekam, den Durchblick bei den ganzen unterschiedlichen Reifen- und Benzinstrategien zu behalten. Es gab eine Menge Durcheinander und optischen bis logischen Nebel, aus welchem zum Schluss wieder derselbe Ryan Newman auftauchte, der das Rennen schon in Führung begonnen hatte. Im Grunde genommen hätte aber auch mal eben ein ganz anderer Pilot den Sieg holen können, bedenkt man, dass sich insgesamt 14 Fahrer erfolgreich um die Führung gekloppt haben. Zwar führte Newman 119 von 301 Runden und damit fast die Hälfte der Renndistanz, doch auch Kurt Busch (66), Tony Stewart (48) sowie Jimmie Johnson und Jeff Gordon (19) waren lange Zeit mit vorne bei der Musik dabei.

Alle anderen genannten Piloten, mit Ausnahme von Stewart, hatten jedoch auf ihre Weise das ein oder andere Pech, was am Ende Ryan Newman den Sieg zuspielte. Wenn ich versuchen würde, das ganze Geschehen hier jetzt zusammenzufassen, dann säße ich vermutlich rechtzeitig zum Start vom nächsten Rennen in Indianapolis in zwei Wochen noch hier. So viele Fahrer auf verschiedenen Strategien hat man in letzter Zeit selten gesehen. Letztlich erwies sich aber die alternierende Reihe 2-4-2-4-… in puncto Reifenwechsel als die erfolgreichste Methode, um viel Track-Position zu gewinnen. Das merkten schnell auch andere Piloten, weshalb es im Verlauf des Rennens immer schwieriger wurde, die Plätze an der Spitze des Feldes zu halten. Einige wetteten ganz ungeniert und nahmen zeitweilig auch mal gar keine neuen Reifen mit zurück auf die Strecke.

Zusätzlich kam bei der verworrenen Boxenstoppabfolge zwangsläufig auch das Thema Benzinverbrauch auf den Tisch, wobei zum Schluss aber diejenigen Teams zu den Opfern eines leeren Tanks gehörten, die sich eigentlich eines Durchkommens ganz sicher waren. Zehn Gelbphasen boten den Mannschaften genügend Unterbrechungen, um alle taktischen Spiele voll auszukosten. Ausgelöst wurden die Cautions zu je einem Drittel aus folgenden Gründen: Debris, Reifenschäden (vorzugsweise rechts vorne) und ordentlich Fender-Banging nicht nur im Mittelfeld.

Insgesamt fiel auf, dass teilweise gut gerempelt wurde, was gleich einigen Fahrern wieder neue Freunde eingebracht haben dürfte. So hatten sich unter anderem AJ Allmendinger und Denny Hamlin sowie Juan Pablo Montoya und Jimmie Johnson ganz besonders lieb. Etwas unangenehmer war allerdings ein Red-Bull-interner Lackaustausch zwischen Kasey Kahne und Brian Vickers, welcher letzteren das Rennen gekostet hat, während sein Teamkollege immerhin einen tollen sechsten Platz einfahren konnte.

Oft kam es wie erwähnt auch zu Reifenplatzern, deren Ursache vermutlich zu heiß gewordene Bremsscheiben gewesen sein dürften. In New Hampshire werden die Bremsen analog zu Martinsville verhältnismäßig stark belastet und bedürfen einer zusätzlichen Kühlung. Wer es nun mehrere Runden lang auf der Bremse etwas übertrieben hatte, um Platzierungen aufzuholen, den erwartete ein plötzlicher Knall mit Abstecher in die Mauer als logische Folge. Die (im Vergleich zur Lauffläche) dünnen Seitenwände der Pneus hielten den hohen Temperaturen der glühenden Bremsscheiben anscheinend nicht lange genug stand. An diesem Punkt gehe ich einfach mal mit den Ausführungen der TNT-Kommentatoren d’accord, welche zumindest nicht auf ein Versagen des Reifenherstellers verwiesen, dafür aber deutlich dichter an der Strecke saßen als ich!

Schauen wir uns nun mal an, warum Ryan Newman gewonnen hat und nicht die Konkurrenz, die zum Teil böse vom Pech verfolgt war:

Kurt Busch, der Mann mit den zweitmeisten Führungsrunden fiel dem Spritverbrauch zum Opfer. Er ging in Gelbphase 8 von 10 bei noch 85 verbleibenden Runden und einem Spritfenster von 70-74 Umläufen zum letzten Mal an die Tankstelle. Eigentlich hätte man sich selbst ausrechnen können, dass dieses Zahlenspiel nicht aufgehen konnte, doch die Dodges verfügen laut TNT-Expertenkommentar angeblich über die beste Fuel-Mileage im Feld. Hin oder her, zwei weitere Cautions brachten Busch dann letztlich knapp an den Rand seines Spritfensters, welches aber ausgerechnet in der letzten Runde hinter ihm zufiel. Immerhin rettete er ausrollend noch knapp ein Top10-Resultat.

Genauso erwischte es auch Juan Pablo Montoya, der zwar sein Spritfenster in Caution #9 75 Runden vor Schluss recht gut füllen konnte, aber trotzdem am Ende ohne Sprit ausrollte. Die letzte Gelbphase hätte sein Benzinfenster eigentlich schließen sollen und bei Earnhardt-Ganassi Racing ist man sich immer noch nicht so sicher, ob vielleicht weniger Sprit in den Tank geflossen sein könnte als zunächst vermutet. Montoya hatte leider weniger Glück im Unglück als Kurt Busch und wurde letztendlich bis auf Rang 30 durchgereicht.

Das war ein absolutes Alptraumergebnis für die Mannschaft der #42 und entfernte die mehr als knappen Chase-Hoffnungen noch ein bisschen mehr aus greifbarer Reichweite. In den nächsten drei Rennen auf den flachen Ovalen von Indianapolis, Pocono und dem Rundkurs in Watkins Glen werden vermutlich die Playoff-Qualifikationswürfel für Montoya fallen. Die Nummer am Sonntag war zumindest nichts, vor allem nicht nach den vollmundigen Aussagen von Fahrer und Crew Chief, man hätte ein super Shortrun-Auto, mit welchem man um den Sieg würde mitkämpfen können und sogar bei ausgedehnten Longruns wäre sicher noch ein Top10-Ergebnis drin. Teamkollege Jamie McMurray ging übrigens ebenfalls das Benzin aus…

Ein noch viel viel schlimmeres Schicksal mussten Kyle Busch und Brad Keselowski erdulden. Beide Piloten wurden das Opfer eines Reifenschadens, der einen unsanften Einschlag in die Mauer zur Folge hatte. Die notwendigen Reparaturarbeiten ließen beide Fahrer massiv an Runden und Positionen verlieren. Busch flog schon früh in Runde 60 aus dem Rennen und konnte später schadensbegrenzend gerade einmal Platz 36 holen, während Keselowski kurz vor Halbzeit in Umlauf 144 in die Mauer abbog und am Ende Rang 35 holte. Kyle Busch ist durch dieses de-facto-DNF jedenfalls seine Meisterschaftsführung los und rutschte gleich um vier Plätze auf Position 5 ab. Keselowskis Wildcard-Chancen hat sein Unfall natürlich auch nicht gerade beflügelt.

Für alle Piloten, welche das Rennen in der Führungsrunde beenden konnten, war Platz 25 das am schlechtesten mögliche Ergebnis. Hier eine Auswahl der dort platzierten Piloten:

- Greg Biffle gab in der letzten Gelbphase einen zweiten Platz auf, weil der Sprit wohl nicht gereicht hätte und wurde letztendlich nur 18. Insgesamt kamen alle Roush-Fords wie erwartet vergleichsweise schlecht weg und ausgerechnet Marcos Ambrose (9.) musste die Ehre des Herstellers retten. Der zweitbeste Ford war sein Teamkollege AJ Allmendinger (12.) noch vor dem ersten Roush-Fenway-Fahrer Carl Edwards auf Platz 13.

- Mark Martin hatte den ganzen Nachmittag alle Hände voll damit zu tun, nicht den Anschluss an die Führungsrunde zu verlieren. Er lief in einem farblosen Rennen nur auf Platz 22 ein, nachdem ihm ein Reifen platzte und er vermutlich die Probleme vom Teamkollegen geerbt hatte.

- Jeff Gordon erwischt es nämlich auch ganz übel, als sich plötzlich alle Druck- und Temperaturanzeigen im Cockpit ins Bodenlose verabschiedeten. Eine neue Batterie musste her, doch weil die Lichtmaschine auch diese nicht ordnungsgemäß auflud, musste er die Bremskühlung vorsichtshalber deaktivieren. Das löste vermutlich seinen Reifenschaden in den Schlussrunden aus, der ihm nur Rang 11 einbrachte, obwohl das Auto deutlich mehr hergab.

- Probleme gab es bei allen Mitgliedern von Hendrick Motorsports, so hatte zum Beispiel Jimmie Johnson erst etwas Feindkontakt mit Juan Pablo Montoya sowie Bobby Labonte und leistete sich sogar noch einen Dreher, während Dale Earnhardt Jr bei seinem letzten Boxenstopp in Gelbphase #10 eine Tire-Violation samt Rückversetzung ans Ende des Feldes über sich ergehen lassen musste. Junior konnte Platz 33 zwar noch in ein Top15-Resultat ummünzen, doch Johnson hatte wieder einmal mehr Glück und Erfolg. Sogar für die Top5 reichte es am Ende für den Dauermeister!

In der Meisterschaft hat sich in den Top5 alles gedreht was nur ging: Dort führt nach dem etwas chaotischen Rennen in New Hampshire nun wieder Carl Edwards vor Jimmie Johnson (-7), Kurt Busch (-11), Kevin Harvick (-15), Kyle Busch (-20) und Matt Kenseth (-26). Dahinter hat Jeff Gordon schon einen größeren Abstand von 65 Punkten. Der Erfolg von Ryan Newman brachte nun alle Fahrer, welche sich derzeit in den provisorischen Playoffs befinden in den Genuss eines Saisonsieges mit Ausnahme von Dale Earnhardt Jr (9.).

Auf Tony Stewart (11.) sollte man in den nächsten drei Rennen ganz besonders achten, denn ähnlich wie Montoya kommt er in Indianapolis, Pocono und Watkins Glen extrem gut zurecht. Ein Sieg brächte ihn vermutlich auch ohne Wildcard in den Chase, da ihn zurzeit nicht ein einziger Punkt von den Playoff-Positionen trennt. Er liegt eigentlich punktgleich mit Denny Hamlin auf Platz 10. Zwischen Kenseth und Earnhardt liegen noch Jeff Gordon und Ryan Newman auf den Rängen 7 und 8. Eine Wildcard beansprucht derzeit übrigens nach wie vor David Ragan (13.), der sich direkt hinter dem bisher sieglosen Clint Bowyer (12.) befindet.

Ganz allgemein fällt in diesem Jahr weiterhin die enge Leistungsdichte stark auf. Bisher konnte noch kein Pilot mit einer überzeugenden Performance punktetechnisch dem Rest des Feldes enteilen. Nach der ersten Hälfte der Saison gibt es sozusagen noch keinen wirklich heißen Anwärter auf den Sprint-Cup-Titel 2011 – auch wenn die derzeitigen Top5 wohl die wahrscheinlichsten Kandidaten auf einen Chase-Sieg sein dürften.

Die gesamten offiziellen Ergebnisse können hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a http: href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">Punkteständen bei den Fahrern und

October 12 2010

06:34

NASCAR: Analyse Fontana Oktober 2010

Ausgerechnet Fontana entpuppte sich am Wochenende als eines der spannenderen Rennen der letzten Zeit und sorgte für richtungsweisende Veränderungen in der Punktetabelle. Im Rennen wechselte oft die Führung und bis zum Schluss kristallisierte sich kein Fahrzeug als dominant heraus. Das Feld der Meisterschaftsfavoriten verkleinerte sich zunehmend.

Eigentlich ist der Auto Club Speedway nicht als Kracher bezüglich großer Spannung bekannt, doch das 400-Meilen-Rennen am Sonntag zeigte, was das Oval bieten kann, wenn es mal richtig gut läuft: Neun Gelbphasen über 36 der 200 Runden sorgten dafür, dass sich das Feld nicht so stark auseinanderziehen konnte, wie zuletzt noch häufig zu beobachten war. 23 Führungswechsel zwischen insgesamt 14 Fahrern zeigten, dass kein Fahrzeug in einer Glanzvorstellung den Rest des Feldes in Grund und Boden fuhr. Mindestens fünf Fahrer waren während der gesamten Renndistanz als mögliche Sieger in Betracht zu ziehen, doch Tony Stewart fuhr letztlich seinen zweiten Saisonerfolg ein und brachte sich damit wieder in Reichweite der Tabellenspitze. Sein Sieg kam nicht zuletzt wegen günstig gefallenen Gelbphasen gegen Rennende zustande.

In Führung begann das Rennen zunächst Polesitter Jamie McMurray, der allerdings nach 14 Runden die Spitzenposition an Matt Kenseth abgeben musste. Dieser brachte die #17 erst an Juan Pablo Montoya vorbei, der bereits nach weniger als zehn Umläufen für den ersten Aufreger sorgte. Beim Versuch, die obere Linie früh im Rennen zu nutzen, brach die #42 auf der staubbedeckten Asphaltdecke aus und touchierte die Mauer. Dabei beschädigte Montoya sein Auto zwar nicht schwer, jedoch reichte es, um ihn in der Folge ausreichend zu verlangsamen. Aus der Rennentscheidung hatte er sich somit selbst verabschiedet, sollte aber später noch kurz in Erscheinung treten.

Das erste Fünftel des Rennens beschlossen Boxenstopps unter grüner Flagge, die vor allem Jimmie Johnson äußerst gelegen kamen. Der Kalifornier fing sich im Heimrennen ein Trümmerteil vor dem Kühlergrill ein, welches sich auch nach mehrmaligen Ansaugversuchen und Hilfestellung von Kollegen mittels Unterdruck nicht lösen wollte. Die Wassertemperatur befand sich dabei glücklicherweise knapp unter dem Grenzbereich und beim „pit stop“ konnte die Crew das Teil dann schließlich entfernen.

Direkt nach den „green flag stops“ begann dann das Roush-Fenway-Drama des Rennens: Fontana ist dafür bekannt, dass es eine wahre Tortur für die Motoren darstellt. Diese Tatsache habe ich in der Vorschau leider übersehen. Bereits im Frühjahrsrennen kam es zu einigen Motorschäden, unter anderem bei Juan Pablo Montoya. Als Erstes erwischte es am Sonntag dann Greg Biffle, der sich in einer massiven Rauchwolke aus dem Rennen verabschiedete. Dadurch verlor er 130 Punkte auf Jimmie Johnson, den Führenden in der Meisterschaft. Für Biffle ist der neue Rückstand von über 200 Punkten wohl gleichbedeutend mit dem Ende aller Titelchancen in diesem Jahr. Weitere Schwierigkeiten beim Team von Roush-Fenway Racing sollten dann noch folgen.

Beim Wechsel ins zweite Rennviertel setzten sich dann zum Restart Jeff Gordon und Jimmie Johnson zuerst an Matt Kenseth vorbei und schließlich nacheinander in Führung. In Runde 54 war der Sprint allerdings beendet, weil Marcos Ambrose mit einem übersteuernden Auto einen Dreher hinlegte und dabei zwei Reifen zerstörte. Beim Neustart führten mit Dale Earnhardt Jr, der keinen Boxenstopp einlegte, Jimmie Johnson und Mark Martin drei Fahrer von Hendrick Motorsports das Feld an. Alle vier Piloten von Rick Hendrick sollten am Ende des Tages auch halbwegs solide Ergebnisse einfahren.

An dieser Stelle setzte sich das Roush-Pech fort und traf direkt beim Restart Carl Edwards, dem einfach der Motor abstarb. Während einer etwas längeren Reparaturpause wurde das Problem behoben, welches sich als defekter Zündverteiler herausstellte. In der Meisterschaft wird es nun auch für Edwards eng, der nach Fontana mehr als 150 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze angesammelt hat.

Den folgenden Restart in Runde 62 führte Kyle Busch, gefolgt von Jimmie Johnson und Mark Martin an, musste seine Spitzenposition aber sofort an Johnson abgeben. Zehn Umläufe später zog dann Martin am Teamkollegen vorbei, Junior hatte sich zu diesem Zeitpunkt übrigens nach außerhalb der Top20 verabschiedet, weil er bekanntlich kurz davor auf einen Reifenwechsel verzichtete.

Bis zur Rennhälfte in Runde 100 kehrte dann allmählich wieder Ruhe ein, nur unterbrochen durch Boxenstopps unter grüner Flagge. Die Top5 danach lauteten Mark Martin, Jimmie Johnson, Jeff Gordon, Clint Bowyer und Tony Stewart. Damit hatten sich die wichtigen Fahrer für die Rennentscheidung an der Spitze sortiert.

In Runde 114 war es um Mark Martins 5,6-Sekunden-Führung geschehen, als NASCAR Trümmerteile auf der Strecke fand. Jeff Gordons Crew arbeitete in der Folge an der Box schneller als der Rest des Feldes, was die #24 wieder in Führung spülte. In Umlauf 126 setzte sich dann allerdings Clint Bowyer erstmals in Führung, der ab diesem Zeitpunkt seinen Anspruch auf den Sieg bedeutend untermauerte.

In Runde 137 war es mit der Entspannung jedoch vorbei, weil Marcos Ambrose seinen Toyota erneut umdrehte. Der Restart läutete vier Umläufe später eine turbulente Schlussphase ein, die Clint Bowyer anführen sollte. In den Top5 hatte sich zu diesem Zeitpunkt kaum etwas verändert, lediglich Denny Hamlin war von ganz hinten auf Platz 5 vorgerückt und verdrängte Jimmie Johnson auf den sechsten Rang; ein Getriebewechsel vor dem Rennen zwang Hamlin zur Aufgabe seines eigentlichen Startplatzes. Jeff Gordon, Mark Martin und Tony Stewart belegten vor der #11 die Plätze 2 bis 4.

Gelbphase Nummer 6 – erneut wegen „debris“ – folgte auf dem Fuße und brachte beim Neustart einen Wechsel an der Spitze: Tony Stewart, der spätere Sieger, setzte sich nun vor Bowyer in Führung. Zwischenzeitlich ging es im Kampf um wertvolle Positionen immer wieder drunter und drüber, teilweise fuhren die Piloten sogar zu fünft(!) nebeneinander durch die Turns. So ein actiongeladenes Fontana-Finale gab es selten zu sehen und der Grund dafür dürften die direkt aufeinanderfolgenden Gelbphasen gewesen sein. So war es keinem Fahrer möglich, sich allzu weit vom Rest des Feldes abzusetzen. Diese Tatsache wurde später auch Clint Bowyer zum Verhängnis.

Als nächster Chase-Pilot war Kyle Busch an der Reihe, seine Titelchancen zu begraben, als bei der #18 der Toyota-Motor seinen Geist aufgab. Mit fast 200 Punkten Rückstand auf Jimmie Johnson dürfte der jüngere Busch-Bruder in den verbleibenden sechs Playoff-Rennen nun wesentlich schlechtere Karten haben als noch zuletzt.

Das Benzinfenster konnte man bei noch 40 zu fahrenden Runden schließen, wobei Juan Pablo Montoya aber ziemlich hoch pokerte und nur zwei neue Reifen auf die ondulierte #42 ziehen ließ. Der Meute, bestehend aus Tony Stewart, Ryan Newman, Clint Bowyer und Mark Martin, war der Kolumbianer dann deshalb auch ein dankbares Opfer.

In Runde 168 folgte der große Moment von Clint Bowyer, denn er hatte das dominante Auto auf den „long runs“, das zeigte etwas früher ja auch die Übernahme der Führung von Jeff Gordon. An Tony Stewart vorbeigezogen, erkämpfte er sich einen mehrsekündigen Vorsprung, der ihm wohl den Rennsieg beschert hätte, doch NASCAR fand 17 Runden vor dem Ende „debris“ auf der Gegengerade. Clint Bowyer war im ersten Moment völlig außer sich und wetterte über den Bordfunk, was das denn nun sollte. Da die Trümmerteile allerdings nicht zu übersehen waren und zudem auch innerhalb des „grooves“ lagen, war Gelbphase Nummer 8 natürlich völlig berechtigt.

Der Großteil des Feldes zog nun an der Box noch einmal vier neue Reifen auf, da sich diese Kombination auf längere Sicht bewährt hatte. Lediglich Paul Menard und Regan Smith sorgten für Aufregung, indem sie nur deren zwei Pneus aufschnallen ließen.

12 Runden vor Schluss stand der Restart an, bei dem Tony Stewart und der Rest der Top10 den Taktik-Spielern keine Chance ließen. Zeit für Roush-Fenway-Drama, die Dritte: Auch Matt Kenseth kam nicht ungeschoren davon, denn so kurz vor dem Ende zollte auch sein Ford-Triebwerk der Motor-mordenden Strecke in Fontana Tribut. Er konnte das Rennen zwar noch beenden, jedoch musste er sich mit eindeutigen Rauchzeichen aus den Top10 verabschieden. Die neunte und letzte Gelbphase war daraufhin jedoch nicht Kenseth geschuldet, sondern Kurt Busch und David Ragan. Das macht die Probleme von Jack Roush natürlich nicht kleiner, kam somit doch kein einziges seiner vier Teams heil durch das Rennen. Ragan übersah Busch auf der äußeren Linie und wurde von diesem ausgangs von Turn 4 umgedreht, wodurch beide Fahrer in der Mauer landeten.

In den verbleibenden zwei Runden nach dem letzten Restart konnte Clint Bowyer den Stewart-Haas-Chevrolet von Tony Stewart allerdings nicht mehr abfangen. Stewart gelang somit der zweite Saisonsieg und ein dringend benötigter Sprung in der Fahrerwertung. Mit etwas mehr als 100 Punkten hinter Jimmie Johnson wahrt er vorerst alle Chancen auf die Meisterschaft. Clint Bowyer musste sich mit Platz 2 begnügen, einen Rang vor Jimmie Johnson, der Dritter wurde. Kasey Kahne und Ryan Newman komplettierten die Top5, wobei Kahne in einem unauffälligen Rennen endlich mal wieder ein solides Resultat einfuhr.

Mark Martin beendete seine maue Serie endlich als guter Sechter vor den drei Chasern Kevin Harvick, Denny Hamlin und Jeff Gordon. Gordon hatte dabei noch Glück, denn zwischenzeitlich verlor er wegen einer Geschwindigkeitsübertretung inklusiver anschließender Strafe viele Plätze. Auch Harvick wurde übrigens einmal zu schnell erwischt. David Reutimann schob sich als letzter Fahrer in die Top10.

Dahinter kamen Joey Logano und Regan Smith ins Ziel, wobei Smith von der taktischen Finesse mit den nur zwei neuen Reifen kurz vor Schluss profitierte. Elliott Sadler wurde 13. vor Juan Pablo Montoya, der sogar zwei Mal zu schnell in den Boxen erwischt wurde. Hinter Sam Hornish Jr kam Dale Earnhardt Jr auf Platz 16, nachdem er zuvor im Rennen weiter vorne unterwegs war. Die gesamte Hendrick-Flotte kam somit in den Top16 ins Ziel, wobei Earnhardts Leistungen trotz des recht guten Ergebnisses weiterhin Anlass zur Sorge bereiten. Polesitter Jamie McMurray musste sich am Ende mit Rang 17 zufrieden geben. Paul Menard brachte der taktische Kniff im Gegensatz zu Smith nicht viel, er wurde nur 22.

Die restlichen Chaser kamen außerhalb der Top20 ins Ziel und verloren dabei wichtige Punkte auf den Tabellenführer Jimmie Johnson: Mit Kurt Busch (21.), Jeff Burton (23.), Matt Kenseth (30.), Carl Edwards (34.), Kyle Busch (35.) und Greg Biffle (41.) betraf das sogar die Hälfte der zwölf Playoff-Piloten.

In der Meisterschaft bedeutet das Rennergebnis folgendes: Jimmie Johnson konnte seinen Vorsprung auf Denny Hamlin etwas ausbauen und hat nun 36 Punkte Vorsprung. Innerhalb von 100 Punkten hinter Johnson liegen Kevin Harvick (-54) und Jeff Gordon (-85). Der Sieg brachte Tony Stewart wieder etwas näher an die Spitze heran, allerdings beträgt sein Rückstand immer noch 107 Zähler. Eng wird es langsam für Kurt Busch (-140) und Carl Edwards (-162), die benötigen schon ein Top-Resultat in nächster Zeit, um ihre Chancen auf die Meisterschaft zu bewahren. Jeff Burton (-177) und Kyle Busch (-187) sind wohl bereits aus der Entscheidung heraus.

Ganz finster sieht es bei Greg Biffle (-215), Matt Kenseth (-241) und Clint Bowyer (-247) aus, da ist vermutlich alles gegessen. Besonders bitter ist die 150-Punkte-Strafe für Bowyer, da er ansonsten auf Rang 5 in der Meisterschaft stünde. Roush-Fenway Racing hat sich mit gleich drei technischen Defekten in Fontana auch keinen Gefallen getan und dadurch mindestens einen aussichtsreichen Fahrer mit Titelchancen verloren.

In der Owner-Wertung wird es zunehmend interessanter, da David Gilliland die #38 von Front Row Motorsports auf einen tollen 20. Platz bringen konnte. Kevin Conway im Auto von Robby Gordon Motorsports war dagegen auf Rang 31 der erste Fahrer mit Rundenrückstand, noch dazu gleich deren drei. Das sagt zum einen etwas über die Qualität des Fontana-Rennens aus, zum anderen über die Fahr- und Abstimmungskünste des Rookies. Der Kampf um die Top35 hat sich schließlich final zugespitzt: Nur noch 25 Pünktchen trennen die #38 und die #7, ein Platzierungswechsel und damit auch der Wechsel des garantierten Startrechts könnte schon in Charlotte oder Martinsville erfolgen. Vor den beiden Teams liegt die #71 von TRG Motorsports und auch hier tragen die „start & park“-Einsätze nicht viele Früchte, 43 Zähler Vorsprung auf Rang 36 sind die Folge. Weil Patrick Carpentier die #26 in Fontana nicht qualifizieren konnte, hat das Team von Bill Jenkins jetzt wieder 170 Punkte Rückstand.

In den nächsten beiden Wochen geht es nach Charlotte und Martinsville, welche verdammt gute Strecken für Jimmie Johnson darstellen. Alleine in Martinsville haben zum Beispiel Johnson und Denny Hamlin ganz alleine die Siegerlisten der letzten paar Jahre gestellt. Vor Fontana war der Chase weit offen, doch die Fehlschläge einiger Teams haben nun das Favoritenfeld verkleinert. Es bleibt spannend…

NASCAR war leider nicht wie gewohnt schnell mit den üblichen Grafiken, die folgen dann im Laufe des Tages noch! An dieser Stelle deshalb vorerst Links zu Jayski.com, dort gibt es die Übersichten zur Fahrerwertung und den Top35 der Owner-Points.

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October 01 2010

06:29

NASCAR: Vorschau Kansas 2010

Das dritte Chase-Rennen findet in diesem Jahr wieder auf dem Kansas Speedway statt, welcher einer der neueren NASCAR-Strecken im Kalender ist. Außerdem stellt der Meisterschaftslauf am Wochenende das erste Playoff-Event der Saison auf einem 1,5-Meilen-Oval dar.

Die NASCAR-Historie auf dem Kansas Speedway ist nun wirklich übersichtlich: Erst seit 2001 ist der Sprint Cup im mittleren Westen der USA vertreten und das jahrelang auch nur mit einem Saisonrennen. Das Herzland der Vereinigten Staaten ist ansonsten ziemlich NASCAR-arm, denn die nächstgelegenen Strecken sind beispielsweise der Texas Motor Speedway sowie Kansas‘ Schwesterstrecke, der Chicagoland Speedway, und die haben immerhin schon mal mindestens einen Bundesstaat als Puffer zwischen sich und dem Kansas Speedway. Im neuen Kalender für 2011 wurde Kansas dann mit einem zweiten Termin neben dem Chase-Datum bedacht, der Anfang Juni ansteht.

Erst neun Rennen bedeuten insgesamt nur sieben bisherige Sieger, da zwei Fahrer auch schon mehr als einmal gewinnen konnten: Jeff Gordon gewann die ersten beiden Ausgaben 2001 und 2002, Tony Stewart holte sich 2006 und im letzten Jahr im eigenen Team einen Sieg. Jeweils einmal fuhren bisher Ryan Newman (2003), Joe Nemechek (2004), Mark Martin (2005), Greg Biffle (2007) und Jimmie Johnson (2008) in die „victory lane“. In Kansas sollten Hendrick Motorsports und ihr Kundenteam Stewart-Haas Racing die besten Chancen auf den Rennsieg besitzen, schaut man sich in der Statistik der letzten Jahre um.

Jimmie Johnsons schlechtestes Ergebnis stellt – außer einem Unfall 2004 – der 14. Platz aus seinem ersten Meisterschaftsjahr 2006 dar, ansonsten ist er immer in die Top10 gefahren. Jeff Gordon kann von sich behaupten dasselbe erreicht zu haben, mit Ausnahme eines 13. Ranges 2006. Zusätzlich fuhr er in den letzten drei Jahren jedes Mal in die Top5. Nach seinen Ausflügen knapp außerhalb der Top10 in den vergangenen Meisterschaftsläufen käme ihm ein Sieg im Kampf um den Titel sicher sehr gelegen.

Tony Stewart ist so schlecht in den Chase gestartet, dass er bereits 162 Punkte Rückstand auf Denny Hamlin angesammelt hat. Kansas ist aber eine seiner erfolgreicheren Strecken, weswegen ein Sieg am Wochenende für ihn schon fast eine Pflicht darstellt, um weiterhin im Titelgeschehen auf der Höhe zu bleiben. Seine bisherigen Ergebnisse sind genauso eindrucksvoll wie die von Johnson und Gordon: Ein 14. Platz steht als schlechtestes Resultat nach normal verlaufenen Rennen zu Buche, zweimal musste er allerdings ein DNF hinnehmen. Ansonsten ist Stewart immer in den Top8 eingefahren und hat bekanntlich auch zwei Siege auf dem Konto. In den letzten vier Jahren ist er entweder ausgefallen oder hat das Rennen gewonnen, eine gute Möglichkeit also für Stewart.

Hinter der Hendrick-Armada reiht sich überraschenderweise nicht direkt Joe Gibbs Racing ein, sondern zunächst Greg Biffle von Roush-Fenway Racing. Einem Unfall im Eröffnungsjahr folgten außer zwei zwölften Plätzen nur Top3(!)-Ergebnisse, was zeigt, wie gut dem Ford-Piloten die Strecke in Kansas liegt. Seine Teamkollegen Carl Edwards und Matt Kenseth auf jeden Fall Kandidaten für die Top5/10: Edwards erreichte in 50% seiner Rennen die Top6, Kenseth steht mit nur drei Top7s aus neun Rennen aber schon etwas schlechter da.

Joe Gibbs Racing tat sich bisher in Kansas nicht unbedingt hervor! Zwar gewann Tony Stewart mal ein Rennen für seinen alten Teamchef, doch die Bilanz der neuen Fahrer liest sich nicht allzu rosig: Denny Hamlin fuhr erst bei fünf Ausgaben auf dem Kansas Speedway mit und sein bestes Resultat ist ein fünfter Platz aus dem letzten Jahr; das erfolgreichste Ergebnis danach ist „nur“ ein elfter Rang. Bei Kyle Busch sieht es noch schlechter aus, denn seine beiden besten Kansas-Rennen beendete er als Siebter und Zwölfter.

Die verbleibenden Chase-Fahrer sind demnach Kurt Busch und die drei Piloten von Richard Childress Racing: Alle drei Fahrer sind in Kansas bisher eher durchschnittlich unterwegs gewesen, im Gegensatz zum Team von Joe Gibbs aber schon eher Top10-Material. Kurt Buschs Top10-Resultate stammen aus den Jahren 2001 (9.) und 2004 (6.), in den letzten drei Ausgaben fuhr er immerhin noch zwei elfte Plätze ein. Ähnlich sieht es für Kevin Harvick aus, der drei sechste Ränge als Top10-Platzierungen vorweisen kann. Ein wenig besser konnten Jeff Burton und Clint Bowyer abschneiden, denn denen gelang auch schon jeweils eine Fahrt in die Top5. Für Burton steht ein fünfter Platz (2006) in den Büchern und zusätzlich erreichte er 2008 den siebten Platz als insgesamt zweites Top10-Ergebnis. Bowyer beendete seine bisher vier Kansas-Rennen auf den Rängen 9, 2, 12 und 21.

Bei den anderen Fahrern, welche sich außerhalb des Chase befinden, erscheint die Leistungsdichte in Kansas sehr hoch zu sein. Fahrer mit Top5 -Ergebnissen, auf die man ein Auge haben sollte sind an diesem Wochenende in dieser Reihenfolge: Juan Pablo Montoya (Platz 4 in 2009), Mark Martin (4 Top7 in neun Rennen, darunter ein Sieg und ein dritter Platz) und Ryan Newman (Platz 2, 2 und 1 in den ersten drei Jahren).

Für die Top10 habe ich noch AJ Allmendinger, Jamie McMurray, David Reutimann, Dale Earnhardt Jr, Kasey Kahne und Joey Logano auf dem Plan. Die drei letztgenannten Piloten sind auf Anhieb vielleicht eher nicht so die erste Wahl, doch Earnhardt (5 Top13 in neun Rennen) und Kahne (2 Top10 in sechs Rennen) haben gezeigt, dass sie in Kansas gut zu Recht kommen, auch wenn es in 2010 momentan eher nicht so läuft. Joey Logano landete auf dem Kansas Speedway in seinen beiden einzigen Rennen zwar jenseits der Top10, doch in seinem dritten Cup-Jahr hat er schon so manches Top-Resultat abgeliefert. Die beiden Top4-Ergebnisse in den letzten drei Saisonrennen sprechen eindeutig für mehr.

Nach der Einzelbetrachtung der Fahrer wird deutlich, dass Jimmie Johnson nach seinem Sieg in Dover das Ruder in der Meisterschaft übernehmen könnte. Joe Gibbs Racing ist in Kansas bei weitem nicht so gut aufgestellt, wie der Rest der Chase-Piloten. Denny Hamlin und Kyle Busch könnten ihre Führungsrolle in den Playoffs ebenso wie ihr „momentum“ also durchaus verlieren, wenn das Team nicht deutlich anzieht. In der NASCAR kann aber natürlich alles passieren und hinterher kommt wieder alles ganz anders als vermutet.

Die Fahrer von Richard Childress Racing sind weiterhin Kandidaten für unauffällige und solide Ergebnisse, die ein Dranbleiben im Meisterschaftskampf ermöglichen. Für Clint Bowyer ist nach seiner Bestrafung aber vermutlich alles gegessen, denn das Aufholen von 235 Punkten Rückstand nach zwei Rennen ist in den verbleibenden acht eigentlich unmöglich. Ein durchschnittlicher Cup-Meister fährt in den Playoffs normalerweise höchstens einmal nicht in die Top10. Der Einspruch von Teamchef Richard Childress wurde indes übrigens abgelehnt und geht nun erneut in die Berufung, dieses Mal mit Unterstützung eines Experten für die Rekonstruktion von Unfällen. Dabei soll bewiesen werden, dass das Anschieben durch den Abschleppwagen nach dem Rennen der Grund für die regelwidrige Höhe des Kotflügels war. Mal schauen, was da kommt. Die Aussicht auf Erfolg dürfte weiterhin gering sein.

Außerdem nicht mehr in Schlagdistanz sind Greg Biffle (-140), Tony Stewart (-162) und Matt Kenseth (-165). Diese drei Piloten müssen in Kansas einen Sieg einfahren, um noch Chancen auf die Meisterschaft zu behalten. Da zwei dieser drei Fahrer ja auch dafür in Fragen kommen, könnte sich das Rennen als äußerst spannend darstellen. Was macht Joe Gibbs Racing? Welche Fahrer können sich langsam aber sicher aus der Entscheidung verabschieden? Beginnt Jimmie Johnsons Dominanz nach dem Sieg in Dover erst richtig? Das sind die größten Fragen an diesem Wochenende in Kansas.

Wie gewohnt folgen nach der Statistik mit den Rennergebnissen der Chase-Fahrer in Kansas und den Meisterschaftstabellen noch die Ausstrahlungsdaten für das Wochenende. Der Freitag hat viel TV-Time zu bieten, während am Samstag kaum etwas von den Sendern übertragen wird. Das Cup-Rennen ist in dieser Woche noch einmal am Sonntag um 19 Uhr, während Fontana sieben Tage später dann um 21 Uhr beginnen wird.

Ausstrahlungsdaten

Freitag, 01.10.
19:00 Uhr, Sprint Cup Series Practice, SPEED
21:00 Uhr, Nationwide Series Practice, SPEED
22:30 Uhr, Sprint Cup Series Qualifying, SPEED
00:00 Uhr, Nationwide Series Final Practice, SPEED

Samstag, 02.10.
16:00 Uhr, Nationwide Series Qualifying, nicht im TV
18:30 Uhr, Sprint Cup Series Practice, nicht im TV
19:50 Uhr, Sprint Cup Series Practice, ESPN2 um 00:30 Uhr
21:00 Uhr, Nationwide Series Rennen (Kansas Lottery 300), ESPN2

Sonntag, 03.10.
19:00 Uhr, Sprint Cup Series Rennen (Price Chopper 400 presented by Kraft Foods), ESPN

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