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March 23 2011

06:41

Ferner liefen: Die Newshappen

# Oha! Bernie Ecclestone ist beim Saisonauftakt in Melbourne nicht dabei, sondern fährt nach New York, um mit Bürgermeister Michael Bloomberg über die Austragung eines Rennens in Staten Island zu verhandeln. Wie schon Anfang Februar berichtet, gibt es dort wohl Überlegungen, eine permanente Rennstrecke in einem ehemaligen Industriegebiet zu errichten. Ecclestones Abwesenheit wird bei den Organisatoren des australischen Grand Prix sicher für zusätzliche Nervosität sorgen – das Rennen gilt als gefährdet, weil die Regierung des Bundesstaates Victoria die finanzielle Unterstützung streichen will. Organisator Ron Walker hat sich gegenüber Autosport allerdings sicher gezeigt, dass der Lauf sogar über den derzeit laufenden Vertrag bis 2015 hinaus ein fixer Bestandteil des F1-Kalenders bleiben wird. (Vorsicht)

# Karun Chandhok wird nach seinem Abschied von HRT auch beim Grand Prix von Australien auf der Rennstrecke zu sehen sein. Der indische Publikumsfavorit hat eine Rolle als Test- und Ersatzfahrer beim Team Lotus ergattert. Er wird in dieser Funktion auch in einigen freien Trainings zum Einsatz kommen – darunter auch das erste Freie Training zum Saisonauftakt 2011 am kommenden Wochenende. Chandhok war zwar während der Wintersaison schon mehrfach in Teamkleidung von Lotus in Erscheinung getreten, die Verpflichtung kommt trotzdem einigermaßen überraschend. Denn im Grund hatte das Team auch zuvor mit dem “offiziellen dritten Fahrer” Luiz Razia und den beiden Testfahrern Davide Valsecchi und Ricardo Teixeira schon mehr als genug Cockpit-Personal. (Vorsicht)

# Das französische ORECA-Team, bisher eher auf Sport- und Tourenwagen spezialisiert, überlegt einen Einsatz in der IndyCar Series ab 2012. Konkret geht es darum, dass das Team eines der Aero-Kits für die kommende Saison konstruieren könnte, die dann ein Team oder ein anderer Hersteller als eigene Konstruktion branden würde. Ein Einsatz als eigenständige IndyCar-Mannschaft scheint dagegen nicht geplant zu sein. Randy Bernard wäre an einem weiteren Hersteller offenbar sehr interessiert, ein Treffen hat bereits stattgefunden. (Vorsicht)

# Randy Bernard ist weiter auf der Suche nach vermarktbaren Stars, die zum Saisonfinale in Las Vegas um das Preisgeld von 5 Millionen Dollar fahren sollen. Neben Altstars wie Mark Blundell und Vierrad-Amateuren wie Motocrosser James Stewart ist nun ein ganz besonders großer Name im Gespräch: Alex Zanardi. Der zweimalige CART-Champion dürfte die Anfrage von Bernard zwar anfangs nicht wirklich ernst genommen zu haben, scheint nun aber doch eine Teilnahme zu überlegen. Unklar ist noch, ob der nach seinem schweren Crash am Lausitzring auf beiden Seiten Unterschenkel-Amputierte Italiener das auch darf – einige Sicherheitsfragen, etwas das schnelle Aussteigen im Brandfall scheinen doch Bedenken aufkommen zu lassen. Außerdem hat Kollege Dario Franchitti Zweifel daran, ob Zanardi mit seinen kräftig trainierten Oberarmen noch ins Cockpit passt. Andererseits: Dass das alles nicht zwangsweise ein Hindernis sein muss, und vor allem, dass er es immer noch kann – das hat er ja in der WTCC mehrfach gezeigt. (Vorsicht)

# Und damit noch einige Kurzmeldungen aus der IndyCar Series – mehr dazu gibt es morgen in der Saisonvorschau:
- Tony Kanaan hat die Cockpit-Suche doch noch erfolgreich abgeschlossen, und wird 2011 ganzjährig bei KV Racing starten.
- Bei Dale Coyne wird vermutlich Sebastian Bourdais auf den Rundkursen zu Einsatz kommen, zusätzlich das gesamte Jahr über der britische Rookie James Jakes, der zuletzt in GP2 und GP3 unterwegs war. (Auf der Entry List (Achtung, .pdf) für St. Petersburg stehen beide, die Laufzeit der Verträge ist noch nicht offiziell bestätigt)
- Besagter Entry List ist auch zu entnehmen, dass Oriol Servia für Newman/Haas starten wird. James Hinchcliffe hat es dagegen wohl trotz guter Leistungen bei den Tests nicht geschafft, die nötigen Gelder zu sammeln.
- Paul Tracy ist noch nicht so weit, und wird beim Saisonauftakt in St. Petersburg daher allenfalls als Zuschauer dabei sein. Allerdings wurde in der vergangenen Woche bekannt, dass der Kanadier beim Indy 500 für Deyer & Reinbold an den Start gehen wird. Zusätzlich arbeiten beide Seiten daran, Sponsoren für weitere Starts zu finden.
- Dan Wheldon wird in St. Pete ebenfalls nicht dabei sein, und würde auch im Laufe der Saison nur dann an den Start gehen, wenn er ein Team findet, dass seinen Anforderungen genügt.
- Die schon angekündigte “Lucky Dog”-Regel wird nach Protesten der Fans 2011 doch nicht zum Einsatz kommen.
- Die Strecke in Motegi ist nach dem schweren Erdbeben in Japan nur leicht beschädigt, zum Glück sind alle Mitarbeiter unverletzt geblieben. Ob das geplante IndyCar Rennen im Herbst stattfinden wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden – die Verantwortlichen haben derzeit begreiflicherweise ganz andere Sorgen.
(Vorsicht)

# Der Promoter der Le Mans Series, Patrick Peter, hat a

February 02 2011

07:25

Ferner liefen: Die Newshappen

// Gibt es neben dem geplanten Rennen in Austin bald einen zweiten Grand Prix in den USA? Joe Saward will jedenfalls gehört haben, dass Bernie Ecclestone über ein Rennen im New Yorker Stadtteil Staten Island verhandelt. Dabei würde es sich allerdings keineswegs um ein Stadtrennen handeln – und auch die Skyline von Manhattan wäre nicht im Hintergrund zu sehen. Im Gespräch ist nämlich die Errichtung einer neuen Rennstrecke in einem ehemaligen Industriegebiet nahe der Grenze zum Bundesstaat New Jersey. Ganz neu ist die Idee nicht: Die NASCAR-eigene Rennstrecken-Gesellschaft ISC ist vor ein paar Jahren mit dem Plan, dort ein Oval zu bauen gescheitert. (Vorsicht)

// Gute Nachrichten für Cineasten: Eine Dokumentation über Ayrton Senna hat beim prestigeträchtigen Sundance Festival nicht nur hervorragende Kritiken eingefahren, sondern auch den Publikumspreis in der Kategorie “Internationale Dokumentation” gewonnen. Damit steigen die Chancen, dass der in der britischen Motorsport-Blogosphere schon seit einigen Monaten sehnsüchtig erwartete Film auch hierzulande in die Kinos kommt. Am Rande des Sundance Festivals werden nämlich viele Verträge über den internationalen Vertrieb unabhängiger Filme geschlossen. Allerdings: Zur Stunde ist noch nichts über einen solchen Deal bekannt. (Vorsicht)

// Und gleich nochwas aus dem Bereich des Showbusiness: Die Regisseure Ridley und Tony Scott planen eine TV-Serie, die im Rennfahrermillieu der 1950er-Jahre spielen soll. Außer, dass es vor allem um die 24 Stunden von LeMans gehen soll, ist über den Inhalt noch nicht viel bekannt – stilistisch will man sich an der großartigen Werbeagentur-Serie “Mad Men” orientieren. (Vorsicht)

// Die GP2 Asia wird wohl auch in diesem Jahr wieder live auf Eurosport 2 zu sehen sein. Das geht zumindest aus der kürzlich veröffentlichten Programmvorschau hervor. Allerdings: Eine offizielle Bestätigung gibt es noch nicht. Und solange die noch aussteht, kann sich die Eurosport-Planung auch sehr schnell wieder ändern – wie leidgeprüfte Motorsportfans auch im vergangenen Jahr erfahren mussten, als die Superleague Formula nur wenige Tage vor Saisonstart aus dem Programm flog. (Vorsicht)

// Bei der ersten Übertragung wird man übrigens auch die Fahrkünste von Oliver Turvey und Julian Leal bewundern können. Die beiden haben in der vergangenen Woche Deals mit Ocean Racing bzw. Rapax bekannt gegeben. Diese Verträge gelten zunächst nur für die GP2 Asia – ob und wo man Turvey und Leal auch in der Hauptserie sehen wird, bleibt abzuwarten. (Vorsicht)

// Überraschende Entwicklungen in der IndyCar Series: Mike Conway wird die gesamte Saison 2011 bei Andretti Autosport bestreiten. Eigentlich hatten Experten in den verganenen Tagen eher mit einer Verpflichtung von Andy Soucek oder Adam Carroll gerechnet. Wie der Deal mit dem Briten, der seit seinem schweren Crash in Indy 2010 nicht mehr auf der Strecke war zustande gekommen ist, ist noch nicht ganz klar. Eine Bestätigung seitens Andretti Autosport liegt zwar mittlerweile vor – Details zu Conways Sponsorpaket wird das Team aber erst “zu einem späteren Zeitpunkt” bekannt geben. Außerdem hat am Montag Sebastain Bourdias für das Team von Dale Coyne getestet – und war gleich mal wieder der schnellste aller anwesenden Tester. Noch scheint nichts fix zu sein, aber Aussagen von Bourdias und dem Team klingen nach sehr ernsthaften gemeinsamen Planungen für 2011. Allerdings hat Dale Coyne mittlerweile in einem Interview festgestellt, dass es sich allenfalls um eine Verpflichtung für die Road Course-Rennen handeln könnte. Die Oval-Läufe überschneiden sich nämlich zum Teil zeitlich mit Bourdais’ ILMC-Verpflichtungen. (Vorsicht)

// Die IndyCar Series könnte bald ein Rennen in Houston fahren. Berichten zufolge bemüht sich die Verwaltung der texanischen Weltraumstadt darum, die wiedervereinigte Rennserie auf jenen Stadtkurs im Reliant Park zurückzuholen, auf dem schon zwischen 1998 und 2006 sechsmal die CART bzw. Champ Car Series Station gemacht hatte. IndyCar-CEO Randy Bernard war am Wochenende vor Ort, um sich ein Bild von den Verhältnissen zu machen, äußerte sich aber eher abwartend. (Vorsicht)

// Etwas weiter fortgeschritten scheinen die Pläne für ein zweites Brasilien-Rennen ab dem Jahr 2012. Die brasilianische Zeitung Correio do Povo berichtet (Übersetzung) jedenfalls auf ihrem Internetauftritt in ziemlich sicheren Worten davon, dass am Dienstag IndyCar-Verhandler Tony Cotman die Stadt Porto Alegre besuchen würden, um nähere Details zum Rennen zu verlautbaren. Der Lauf ist übrigens nicht als rein brasilianische Veranstaltung geplant, sondern soll auch Fans aus den Nachbarländern Uruguay und Argentinien anziehen. Als Sponsor ist die südamierikanische Freihandelszone Mercosur im Gespräch. (Vorsicht)

// Indy Lights Champion JK Vernay unternimmt erste Schritte auf dem Weg in die IndyCar Series. Am Montag hat der Franzose in Sebring für Conquest Racing getestet – ob er mit dem Team auch in konkreten Verhandlungen um ein Renncockpit steht, ist derzeit noch nicht bekannt. Informationen über den Ausgang des Tests gibt es leider ebenfalls nicht. (Vorsicht)

// Die DTM hat die Beschwerden der Fans gehört, und möchte ausnahmsweise auch mal reagieren – im kommenden Jahr wird es wahrscheinlich kein Finalrennen in Shanghai mehr geben. Stattdessen plant man, am 6. November (!) ein Rennen am Hockenheimring auszurichten (wo man vermutlich schon eifrig Rollsplitt bestellt). Ein China-Rennen will die ITR trotzdem im Kalender behalten. Man überlegt derzeit wohl, einen Stadtkurs in der Millionenmetropole Chongqing zu errichten. (Vorsicht)

// Haben wir den Scherz nicht verstanden, oder ist es bittere Realität? Midweek Motorsport hat Mitte vergangener Woche via Twitter “exklusiv” gemeldet, Renault wolle sich Ende 2011 aus der Formel Renault 3.5 zurückziehen. Die Meldung ist auch bis dato “exklusiv” geblieben, und wurde von keiner weiteren renommierten Quelle übernommen. Sollte sie trotzdem stimmen, wäre das wohl das Ende der aufstrebenden Nachwuchsserie – auch, wenn findige Wortspieler auf Twitter vermuten, die Serie würde 2012 als “Lotus World Series” oder als “Formula 3.5” weitermachen. (Vorsicht)

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