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May 22 2013

10:11

DTM – Brands Hatch – Das Rennen

Für Martin Tomczyk beginnt das Wochenende am Samstag mit der ersten Pole seit zwei Jahren. Beim offiziellen Wiegen stellt sich allerdings heraus, dass sein Schnitzer-BMW 0,5 kg zu leicht im Quali unterwegs war, weswegen er am Sonntag am Ende der Startaufstellung in Rennen gehen muss. Nutznieser ist Mike Rockenfeller der mit seinem Audi die Poleposition erbt, gefolgt von den BMW‘s von Augusto Farfus und Joey Hand. Der erste Mercedes startet mit Gary Paffett hinter dem Steuer erst von Platz 11.

DTM Brands Hatch 2013Direkt vom Start weg attackiert Farfus in den ersten beiden Runden den Audi von Rockenfeller. Weiter hinten kann sich sein Markenkollege Tomczyk vom 22. bis auf den 15. Platz vorarbeiten. Paffett und Ekström fahren bereits nach 4 Runden an die Box und wechseln von den Harten auf die Optionreifen, ihnen folgen Vietoris, Werner und Tambay. Die Idee hinter dieser Taktik ist nach dem Stopp hinter dem Feld Zeit aufzuholen und dann nach dem ersten Stopp der anderen Fahrer nach vorn gespült zu werden.

Unterdessen stellt sich Roberto Mehri bei Timo Glock vor und schickt den ehemaligen Formel 1 Fahrer bei einem Überholmanöver auf die Wiese, was dem zu diesem Zeitpunkt ganz gut liegenden Glock gehörig das Rennen versaut. Wenige Runden später nimmt sich Tambay ein Vorbild an Mehris Manöver und zwing Priaulx bei einem ganz ähnlichen Manöver in einen Dreher. Dafür kassiert Tambay direkt eine Durchfahrtstrafe. Um Tambay aber noch mal richtig zu zeigen, wie man einen Konkurrenten in die Wiese befördert, demonstriert Mehri ihm noch mal dasselbe Manöver an Martin Tomczyk, diesmal erhält auch Mehri seine Durchfahrtstrafe, auf die er es offensichtlich abgesehen hatte. Nach dem Rennen beschweren sich wenig überraschend Mehris „Opfer“ im Interview, Glock ist gar der Meinung dass Mehri nichts in diese Serie zu suchen hat.

An der Spitze kann Rockenfeller nach den ersten Stopps seine Führung vor Farfus problemlos halten und im Mittelfeld zeigt sich dass die Taktik von Paffett und Ekström auszugehen scheint. Nach rund 40 Runden liegen die beiden, die von Startplatz 11 und 12  ins Rennen gingen, nun auf Platz 6 und 8.  In Runde 44 wechselt Paffett in seinem 2. und letzten Stopp wieder auf harte Reifen.

Die einzige Gelbphase des Rennens gibt es in Runde 66. Farfus bekommt Elektronikprobleme, doch statt die Box anzusteuern fährt er an der Boxeneinfahrt vorbei, weit kommt er jedoch nicht mehr. Auf der Start-Ziel-Geraden bleibt der BMW gegenüber der Boxengasse liegen, Farfus versucht vergebens seinen M3 wieder in Gang zu setzen, was jedoch vergebens ist. Statt nun jedoch das Safetycar auf die Strecke zu bringen gibt es nur eine Gelbphase, die später übrigens Paffett zum Verhängnis werden soll. Ein etwas übermotivierter Fahrer eines Streckenfahrzeugs fährt zum liegen gebliebenen BMW von Farfus und sorgt kurz darauf für das vermutlich gefährlichste Manöver des ganzen Rennens. Das Steckenfahrzeug nimmt den BMW in Schlepptau um ihn von der Strecke zu bergen und zieht ihn dabei in einem vorsichtig ausgedrückt „Wagemutigen“ Manöver einmal quer über die Piste auf die andere Fahrbahnseite zum Ende der Boxenausfahrt, im Kamerabild sieht man von hinten schon herannahende Rennfahrzeuge. Vielleicht sah das Ganze in der Perspektive etwas enger aus, als es tatsächlich war, jedoch war dies mit Abstand das dümmste und unnötigste Manöver des Rennens.

Gegen Ende des Rennens kommt es zum nächsten Aufreger des Rennens. Der auf Platz 4 liegende Robert Wickens ist als Einziger in der Spitzengruppe noch mit den schnellen Optionsreifen unterwegs. Jedoch darf er nicht den vor ihm liegenden Paffett angreifen der nun schon seit etwas mehr als 40 Runden mit demselben Reifensatz unterwegs ist. Über Funk sagt man ihm er solle auf seine Reifen achten und „seinen Job machen“. Teamorder ist zwar in der DTM nicht verboten, aber so offen demonstriert von keinem gern gesehen. Das Rennen endet unspektakulär mit Rockenfeller als Start-Ziel-Sieger und Bruno Spengler auf Platz zwei. Als Dritter geht Gary Paffett über die Ziellinie, seine Taktik mit dem frühen ersten Stopp hat sich also ausgezahlt, doch auf den Treppchen landet er heut trotzdem nicht. Kurz nach Rennende erhält er eine 5 Sekundenstrafe. Eine neue Regel besagt, dass eine Runde unter Gelb mindestens eine halbe Sekunde langsamer sein muss als die vorherige Runde des Fahrers, sonst gibt es eine 5 Sekundenstrafe. Genau dies war bei Gary Paffett der Fall, der Brite (nun nur noch Sechster) zog also wutschnaufend von dannen, währen Wickens nun joggenderweise zur Siegerehrung spurtet und sich seine späte Wiedergutmachung in Form des dritten Platzes abholen durfte. Auf in Brands Hatch zeigte sich einmal mehr das Optionreifen und DRS (wie umstritten auch immer) für einige Überholmanöver sorgen konnten, grade auf der engen Strecke von Brands Hatch ist das schon bemerkenswert.

Bruno Spengler (CA) BMW Bank M3 DTM and Marco Wittmann (DE) ICE Watch BMW M3 DTM. Augusto Farfus (BR) Castrol EDGE BMW M3 DTM, Bruno Spengler (CA) BMW Bank M3 DTM and Marco Wittmann (DE) ICE Watch BMW M3 DTM. Marco Wittmann (DE) ICE Watch BMW M3 DTM Joey Hand (US) BMW M3 DTM and Augusto Farfus (BR) Castrol EDGE BMW M3 BMW Motorsport. Timo Glock (DE) DEUTSCHE POST BMW M3 DTM. Bruno Spengler (CA) BMW Bank M3 DTM Edoardo Mortara (ITA, Audi Sport Team Rosberg / Playboy Audi RS 5 DTM #11 Mattias Ekstroem (SWE, Audi Sport Team Abt Sportsline / Red Bull Audi RS 5 DTM) Mike Rockenfeller (GER, Audi Sport Team Phoenix / Schaeffler Audi RS 5 DTM), DTM Brands Hatch 2013 Red Bull Audi RS 5 DTM #11 (Audi Sport Team Abt Sportsline), Mattias Ekström Schaeffler Audi RS 5 DTM #19 (Audi Sport Team Phoenix

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August 21 2012

15:00

DTM Rennbericht Nürburgring / Vorschau Zandvoort

Nach einem überraschend schlechten Qualifying startet der Meisterschaftsführende, Paffett nur vom 11. Platz. Startplatz 1 sicherte sich Bruno Spengler, Vorjahreszweiter. Und Sieger von 2010. Startplatz 2 ging an Edoardo Mortara und Platz 3 sicherte sich Filipe Albuquerque.

Der Portugiese sorgt auch für den ersten Hingucker am Start, den er komplett verwachst und so bis auf den 11. Platz zurückfällt. Weiter vorn kann Spengler problemlos seinen ersten Platz halten. Hinter ihm entbrennt aber ein kleiner Kampf um Platz 2, in dem Mortara, Rockenfeller und Tomczyk nebeneinander durch die Spitzkehre nach der Start-Ziel-Geraden fahren. Mortara bleibt dabei vor Rockenfeller und Tomczyk. Paffett arbeitet sich während der ersten Runde bis auf Platz 7 vorarbeitet. Anfangs der zweiten Runde kommt es in der Spitzkehre zu einer Berührung zwischen Tambay und Molina, wobei sich Molina dreht. Bei dem Versuch sein Auto wieder in die richtige Richtung zu drehen verfehlt er recht knapp Susie Wolff, die zuvor schon selbst umgedreht wurde und nun auf dem letzten Platz geführt wurde.

In Runde 4 kommt es zum nächsten Dreher, diesmal ist es Christian Vietoris der Andy Priaulx umdreht. Vietoris kassiert dafür eine Durchfahrtstrafe. Für Andy Priaulx, der sich auch nur den 19. Startplatz erfahren konnte, ist es einmal mehr ein wenig erfolgreiches Wochenende. Die beiden ehemaligen WTCC Fahrer Priaulx und Farfus, haben sich sicherlich mehr von ihrer ersten DTM Saison erhofft. Während Farfus immer wieder ein paar Lichtblicke hat, läuft es für Priaulx dieses Jahr nicht wirklich gut.

In einer tollen Überholmanöverkombination über mehrere Kurven kassiert Tomczyk nach den ersten Boxenstopps Mike Rockenfeller und schiebt sich damit auf den dritten Platz vor. Weiter hinten kommt Coulthard zu weit über die Kerbs und dreht sich selbst raus. Er schafft es nur knapp, seinen postgelben Wagen von der Mauer fernzuhalten. Doch sein Unterboden wird ihm diese Aktion sicher übel genommen haben.

Unterdessen kann sich Tomczyk von Rockenfeller absetzen, der nun wiederum auf P4 liegend durch Green und Paffett unter Druck gerät.

Paffett hat Probleme beim zweiten Boxenstopp und verliert den Anschluss an Green. Green wiederum schaffte es, durch einen frühen Stopp, während der zweiten Boxenstoppphase an Rockenfeller vorbeizukommen. Für Gary Paffett ist das Wochenende jedoch gelaufen, über Platz 6 kommt er nicht mehr hinaus und ist im Interview nach dem Rennen auch sichtlich enttäuscht.

Kurz vor Ende scheint es so als würde die Strategie des frühen zweiten Stopps für Green nicht aufgehen. Der frühe Stopp spülte ihn zwar vor Rockenfeller, doch nun bauen die Reifen stark ab und Rockenfeller kommt langsam in Schlagdistanz.

Während dessen kommt am Ende des Felds Schumacher unter Druck durch Rachel Frey im Kampf um Platz 13. Die Schweizerin baut immer mehr Druck auf und Schumacher hat alle Hände zu tun, um sie hinter sich zu lassen.

Einige Audis scheinen zum Ende hin Probleme mit den Vorderbremsen zu bekommen, vermehrt sieht man an den Bremspunkten Bremsstaub von den Vorderachsen aufsteigen.

Letztlich siegt Spengler mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg mit 6,7 Sekunden vor dem zweitplatzierten Mortara und dem drittplatzierten, zweiten BMW auf dem Treppchen von Martin Tomczyk. Spengler sichert damit sich und BMW den zweiten Saisonsieg. BMW liegt damit nach etwas mehr als der Hälfte der Saison auf Platz 2 der Herstellerwertung.

Nächstes Wochenende geht es direkt weiter nach Zandvoort. Im letzten Jahr konnte hier Rockenfeller vor Spengler und Tomczyk gewinnen, also genau die Drei, die grade zusammen auf dem Treppchen am Nürburgring standen. Die 4,307 Kilometer lange niederländische Rennstrecke liegt direkt an der Nordseeküste und gilt mit ihren Kuppen, Bodenwellen und nicht einsehbaren schnellen (Mut-)Kurven als anspruchsvolle Fahrerstrecke. Eine zusätzliche Herausforderung ist der immer wieder auf die Strecke gewehte Sand von den umliegenden Dünen.

© Audi Motorsport

Stand DTM-Fahrerwertung nach 6 von 10 Läufen 1. Gary Paffett (Mercedes-Benz) 103 Punkte 2. Bruno Spengler (BMW) 83 Punkte 3. Jamie Green (Mercedes-Benz) 81 Punkte 4. Martin Tomczyk (BMW) 69 Punkte 5. Edoardo Mortara (Audi) 49 Punkte 6. Mike Rockenfeller (Audi) 49 Punkte 7. Mattias Ekström (Audi) 47 Punkte 8. Christian Vietoris (Mercedes-Benz) 24 Punkte 9. Timo Scheider (Audi) 18 Punkte 10. August Farfus (BMW) 17 Punkte 11. David Coulthard (Mercedes-Benz) 14 Punkte 12. Andy Priaulx (BMW) 14 Punkte 13. Filipe Albuquerque (Audi) 12 Punkte 14. Miguel Molina (Audi) 8 Punkte 15. Robert Wickens (Mercedes-Benz) 8 Punkte 16. Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) 7 Punkte 17. Joey Hand (BMW) 2 Punkte 18. Dirk Werner (BMW) 1 Punkt DTM-Herstellerwertung 1. Mercedes-Benz 237 Punkte 2. BMW 186 Punkte 3. Audi 183 Punkte DTM-Teamwertung 1. THOMAS SABO/Mercedes-Benz Bank AMG 27 Punkte 2. Mercedes AMG 88 Punkte 3. BMW Team Schnitzer 84 Punkte 4. BMW Team RMG 71 Punkte 5. Audi Sport Team Abt Sportsline 65 Punkte 6. Audi Sport Team Rosberg 61 Punkte 7. Audi Sport Team Phoenix 57 Punkte 8. BMW Team RBM 31 Punkte 9. DHL Paket/stern Mercedes AMG 22 Punkte

Bei de Bildern gibt’s heut auch noch ein bisschen was zum 40 jährigen Bestehen der M GmbH.
Motorsports / DTM 2012, 6. race at Nuerburgringring Motorsports / DTM 2012, 6. race at Nuerburgringring Motorsports / DTM 2012, 6. race at Nuerburgringring Motorsports / DTM 2012, 6. race at Nuerburgringring Motorsports / DTM 2012, 6. race at Nuerburgring, Motorsports / DTM 2012, 6. race at Nuerburgring, Motorsports / DTM 2012, 6. race at Nuerburgring, Motorsports / DTM 2012, 6. race at Nuerburgring, Motorsports / DTM 2012, 6. race at Nuerburgringring Motorsports / DTM 2012, 6. race at Nuerburgringring P90101517 P90101560 P90101614 P90101682 P90101685 P90101723 P90101724 P90101725

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