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February 05 2014

11:20

Newshappen: Ausgabe vom 05.02.2014

Mal wieder eine Runde News aus den letzten Wochen mit vielen Links

// Zunächst mal zu Michael Schumacher. Letzte Woche gab es die Meldung, dass die Ärzte damit beginnen, das induzierte Koma langsam aufzuheben. Bedeutet: Die Medikamente, die Schumacher in einem künstlichen Schlaf gehalten haben, werden langsam reduziert. Was darauf hinweist, dass die Blutungen und Häamtome im Gehirn abgeschwollen, bzw. verschwunden sind und die Schädeldecke geschlossen wurde. Schumacher soll auf die ersten Reizen positiv reagiert haben. Diese Reize werden sehr basal sein. Es geht um Schmerzreaktionen, also reagiert das vegetative Nervensystem auf Schlüsselreize, wie einen Stich mit einer Nadel. Der nächste Schritt wird sein, dass man die künstliche Beatmung abstellt, was ein echter Fortschritt wäre. Es geht um kleine Schritte, die sich über Wochen hinziehen können. Über Spätfolgen kann man zu diesem Zeitpunkt immer noch nichts sagen. Wir drücken Michael Schumacher weiter die Daumen!

// Bei Renault arbeitet man im Moment rund um die Uhr daran, die Probleme mit dem V6-Turbo abzustellen. Bisher klingt es eher so, als ob das allerdings keine leichte Aufgabe ist. Rob White, Deputy Managing Director von Renault, war immerhin so ehrlich, die Probleme klar zu benennen: “…we had problems with a sub-system within the Energy Store that did not directly concern either the battery nor the operation of the battery – it is an electronic part that was in the same housing as the Energy Store. We subsequently had problems with turbocharger and boost control systems with knock-on effects on the associated engine management systems, subsequently provoking mechanical failures.” Das klingt nicht wirklich gut. Elektrische Probleme wären zu verschmerzen und vermutlich per Software zu klären. Mechanische Probleme deuten auf ein viel größeres und tieferliegendes Problem hin. Ob das in den wenigen Tagen bis zum Bahrain-Test zu klären ist? Vermutlich nur, wenn man zunächst die Leistung reduziert. Die Testzeiten in Bahrain werden interessant sein.

// Ross Brawn hat McLaren und der Rest der Welt das “Gone Fishing” Schild gezeigt. Und zwar wortwörtlich. Er bereitet sich auf dieses Jahr auf seine Lieblingsbeschäftigung vor, dem Fischen. Eine Rückkehr hält er zunächst für ausgeschlossen. McLaren hat sich mittlerweile auch den von Lotus unverständlicherweise entlassenen Eric Boullier geschnappt und diesen als “Racing Director” eingestellt. Kann gut sein, dass er unter Ron Dennis, der nicht mehr zu allen Rennen reisen will, der verantwortliche Chef bei McLaren an der Strecke wird.

// Audi hat die Fahrerbesetzungen für die WEC bekannt gegeben. Für Alan McNish rutscht Lucas di Grassi ins Team. Die Chancen, dass Kristensen Sieg Nummer 9 in Le Mans einfahren kann, sind damit unserer Meinung nach erheblich gestiegen, denn mit Loic Duval hat man ja nun keinen schlechten Partner an Bord. In der #2 sitzen wie immer Fässler, Tréluyer, Lotterer. In der #3 werden Bonnanomi, Olli Jarvis und Albuquerque in Steuer greifen. Auch gut: Wir können schon jetzt die Ankündigung hier machen, dass wir auch 2014 wieder in Le Mans vor Ort sein werden um die Schlacht zwischen Porsche, Toyota und Audi live zu berichten.

// Auf der anderen Seite des Atlantik tut man sich in Sachen Prototypen noch etwas schwer, wie wir hier berichtet haben. Nicht völlig überraschend kommt die Ankündigung der IMSA, dass man die BoP zwischen den DP und den LMP2 für Sebring überarbeiten wird. Die DPs bekommen den vollen Diffusor (in Daytona fuhr man die letzte Spezifikation nicht), die LMP2 sollen mit dem “Low Downforce Kit” aus Le Mans an den Start gehen. Wir reden hier über rund 300 bis 400 Pfund mehr Abtrieb für die DPs und mindestens 200 Pfund weniger für die P2. Schon in Daytona lamentierten die DP-Teams, dass man in Sebring quasi chancenlos sei. Obwohl die DPs in Daytona 1.5 Sekunden schneller waren. Das Spiel geht also weiter, wobei das Problem ist, dass die “LMP2 Lobby” mit Greg Pickett (Muscle Milk), Extreme Sport und Oak relativ klein ist. Immerhin stemmt man sich gegen Ford, Chevrolet, Chip Ganassi, Michael Shank und andere.

// In der NASCAR geht es vor dem Start in die Saison auch zur Sache. Die Änderungen am Chase haben wir hier dokumentiert. Kurzgefasst: Es gibt ein Shootout von vier Fahrern im letzten Rennen, der Gewinner hat den Titel, egal wie oft er vorher gewonnen hat. Gleichzeitig hat die NASCAR den Strafenkatalog endlich mal transparent gemacht. Es gibt nun sieben Stufen im Strafensystem, wobei die erste nur eine Verwarnung ohne Konsequenzen is. Neu ist: Man verliert bei der höchsten Stufe der Strafe einen Sieg, was wichtig für den “Race for the Chase” sein kann.

// Geradezu sensationelle Neuigkeiten gibt es aus der BTCC zu berichten. Unsere allerliebste Tourenwagenserie erfährt eine massive Aufwertung durch die Rückkehr des Ex-Meisters Fabrizio Giovanardi, der einen Ford Focus für das Airwaves Team pilotieren wird. Von den allgemein bekannten wie beliebten “Hotshots, die gerne mal anklopfen” wären dann 2014 am Start: Jason Plato (MG), Matt Neal (Honda), Gordon Sheddon (Honda), Colin Turkington (BMW) [Alles Ex-Meister der BTCC], Andrew Jordan (Honda) [Meister 2013] und eben Giovanardi. Dazu kommen die ebenfalls nicht gerade zurückhaltenden Piloten wie Rob Austin (Audi), Tom Onslow-Cole (Ford), Dave Newsham (Toyota), Mat Jackson (Ford) oder Rob Collard (BMW). Man sollte seinen Popcorn-Vorrat frühzeitig anlegen.

// Und am Schluss: The return of Podcast. Ab dem 20.02. wird es wieder den Podcast geben. Zunächst mit kleineren Pausen, ab dem Start der F1-Saison dann in der üblichen Sequenz. Wir werden dieses Jahr ein paar Änderungen vornehmen. Es wird weniger um Rennberichte gehen, mehr um Hintergründe, Analysen und sonstige Auffälligkeiten. Wir versuchen uns auch auf 60 Minuten zu beschränken. Ehrlich. [Insert hier: Gelächter]

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January 14 2014

07:35

Newshappen: Ausgabe vom 13.01.2014

// Traurige Nachrichten gibt es aus der Formel Eins. Der Vater von Jenson Button, John Button, ist heute im Alter von 70 Jahren verstorben. John Button war selber lange aktiver Motorsportler, bis er dann die Karriere seines Sohnes unterstützt hat. Er war bei jedem F1-Rennen anwesend, hielt sich aber meist aus dem aktuellen Geschehen um seinen Sohn heraus. Unser Beileid gilt der gesamten Familie Button, der wir alle Kraft für diesen schweren Moment wünschen.

// Keine neuen Nachrichten gibt es von Michael Schumacher. Weder über die Familie noch über die Ärzte wurden Neuigkeiten preisgegeben. Sein Zustand soll weiter stabil, aber kritisch sein. Wie schon mehrfach erwähnt werden die Ärzte diesen Zustand so lange kommunizieren, bis Schumacher aufgewacht ist. Wann dies der Fall sein kann man nicht sagen. Das künstliche Koma kann noch zwei oder mehr Wochen andauern, je nach dem wie schwer die Verletzungen an seinem Hirn sind und ob weitere Operationen erforderlich sind. Ex Formel Eins Doktor Gary Hartstein erwähnt auch, dass es Monate dauern kann, bis man letztlich etwas genaues über die Tragweite der Verletzungen machen kann. Wir drücken weiter die Daumen und hoffen, dass Schumacher bald wieder auf den Beinen ist!

// In der Formel Eins gibt es gerade hinter den Kulissen ein massives Stühlerücken bei den Ingenieuren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass im Winter mal ein paar das Team wechseln, vor allem wenn sie aus der zweiten oder dritten Reihe stammen. Ein Teamwwechsel bedeutet meist auch eine bessere Position und mehr Geld. Aber das Ausmaß in diesem Jahr ist schon ungewöhnlich hoch. Praktisch kein Team wurde von Personalwechseln verschont, richtig schlimm hat es Lotus erwischt, die nach James Allison im letzten Jahr weitere wichtige Entwickler an die Konkurrenz verloren haben. Joe Saward hat eine Übersicht, wer da jetzt bei wem arbeitet. Dazu passt die heutige Meldung von Williams. Die haben sich Ingenieure von Mercedes, Force India und Lotus geschnappt.

// Max Chilton wurde von Marussia für 2014 bestätigt. Damit ist er dann die erste “Nummer Zwei” bei Marussia, dem das überhaupt gelingt. Das wird zum einen am Geld von seinem Vater liegen, zum anderen hat er sehr ansprechende Leistungen gegen Ende der Saison gezeigt. Bisher hatte Jules Bianchi ihn zwar immer Griff, aber die Abstände waren meist nicht allzu groß.

// Die meisten haben es ja schon mitbekommen, aber hier noch mal die Startliste mit allen Startnummern der Fahrer für die Saison 2014. Praktisch, jetzt muss man sich nur einmal die Startnummern merken. Wie groß die allerdings auf den Fahrzeugen angebracht werden sollen, ist bisher nicht bekannt.

// Lotus wird den ersten Test in Jerez Ende Januar auslassen. Das ist schon ein massiver Rückschlag, denn in diesem Jahr wird man jeden Testkilometer benötigen. Lotus sagt, dass der Test nichts “Entwicklungskonzept” passt. Was eine hübsche Umschreibung für “Wir sind nicht fertig und wissen auch noch nicht wann” ist. Angeblich hat man Probleme mit der in diesem Jahr noch komplizierter gewordenen Verkabelung, bzw. deren Isolierung. Lotus geht auch davon aus, dass man nicht das einzige Team sein wird, dass den ersten Test nicht mitmacht. Im Plan sind aber weiter: McLaren, Ferrari, Mercedes, Sauber und Caterham.

// Sergej Sirotkin wird 2014 in der WSbR 3.5 Liter für Fortec antreten. Eine Superlizenz bekommt er aber auch erst dann, wenn die Ergebnisse stimmen. Zwar ist er schon eine Saison in der Serie unterwegs gewesen, aber vermutlich ist es besser so, als wenn man ihn sofort in einen F1 gesetzt hätte.

// Es gibt einen Neuzugang in der WEC. Nissan hat angekündigt, dass man 2015 eine komplette Saison in der LMP1 bestreiten wird. Man wird also gegen die Hersteller Audi, Porsche und vermutlich Toyota antreten. Ebenfalls noch im Gespräch ist ein Aufstieg von Mazda, die in diesem Jahr mit ihrem Diesel in der USCC antreten. Dazu kommen die Gerüchte um Ferrari, denen man ebenfalls nachsagt, dass sie an der WEC Interesse haben. Die neue LMP1 und Le Mans könnte damit eine neue Blüte erleben und so umkämpft sein wie kaum in ihrer Geschichte.

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December 11 2013

07:00

Ferner liefen: Die Newshappen 11.12.2013

Wir fassen die Nachrichten der letzten Tage zusammen, vor allem aus Serien, die sonst eher weniger beachtet werden.

// Wie gestern schon berichtet gibt es eine einige Änderungen am sportlichen Reglement der Formel Eins. (Die technische Seite beleuchten wir ausführlich im Januar). Immerhin haben die Teams abgelehnt, dass zwei Boxenstopps pro Rennen vorgeschrieben werden sollen. Dafür will man ab 2015 eine Budgetbegrenzung einführen. Das wollte man zwar schon in den letzten fünf Jahren, aber getan hat sich bekanntlich nichts. Das Abkommen, das es im Rahmen der mittlerweile auch eingegangenen FOTA mal gab, war das Papier nicht wert, auf dem es stand. Martin Whitmarsh ist dementsprechend skeptisch, was die Umsetzung angeht. (DD)

// Ansonsten ist es ruhig in der F1. In Sachen Piloten gibt es bisher keine Neuigkeiten von Sauber, Force India oder Caterham. Vermutlich wird es bei einigen Teams bis Ende Januar dauern, bis sie ihre Fahrer zusammen haben. Aber nicht nur in der F1 ist es mittlerweile schwer geworden, ein bezahltes Cockpit zu erlangen. In anderen Serien sieht es genau so aus, wie der Ex-F1-Pilot Christian Klien in einem Interview auf seiner Homepage klarstellt. (Die Schriftgröße könnte er mal ändern.) (DD)

hi_10504_ab2a// Ein paar News aus der BTCC: Die meisten werden es mitbekommen haben, aber für alle, die es dennoch verpasst haben, hier die News des Jahres: Honda tritt 2014 mit einem Civic-Kombi in der Meisterschaft an. Das ist, wenn ich richtig informiert bin, der erste Kombi seit dem legendären Volvo 850, der immerhin so schnell war, dass er um die Meisterschaft mitfahren konnte. Mutig ist die Entscheidung von Honda schon und man darf davon ausgehen, dass der Antrieb, einen Kombi einzusetzen, eher aus dem Bereich Marketing kommt. Aber was solls, sieht gut aus und dürfte, außer in Oulton Park, auch gutgehen. (DD)

// Dave Newsham wechselt zu AmD, die 2014 einen alten Ford Focus von Motorbase einsetzen werden. (DD)

// United Motorsport, bisher nur in der britischen GT-Meisterschaft unterwegs, will 2014 mit zweiToyota Avensis für James Cole (im Vorjahr Tony Gilham Racing) und Newcommer Glynn Geddie in der BTCC antreten. (DD, SF)

// Drittes Autos bei KX Momentum/Tripple Eight: aMarc Hynes</a> wird 2014 einen weiteren MG pilotieren und damit Teamkollege von Jason Plato und Sam Tordoff. Hynes ist ehemaliger britischer F3-Champion und war in den letzten Jahren vor allem im operativen Bereich des Motorsports aktiv – u.a. ist er Teil des Managements vom Marussia F1 Team. (SF)</p> <p>// Überhaupt wird es eng auf der Strecke. Die TOCA rechnet mit einem Starterfeld von <a href=" http:="">bis zu 32 Wagen. Damit sind alle Startlizenzen der neu eingeführten TBL (TOCA BTCC Licence) vergeben. Für die Teams, die im Besitz einer Lizenz sind, bedeutet das, einen garantierten Startplatz bis 2016. Abzuwarten bleibt, ob auch immer 32 Starter antreten werden. Das Auslassen eines Rennens wird man sich aber gut überlegen, da sonst der Entzug der Lizenz drohen kann. Damit wird auch gleichzeitig der eigentliche Hintergrund klarer: Man möchte weniger Hop-On-Hop-Off-Teams, die in den letzten Jahren immer mal wieder – auch kurzfristig – auf Rennteilnahmen verzichtet haben. So kann man dann gegenüber Sponsoren und Zuschauern volle Startfelder garantieren. Vergeben wurden die 32 TBLs vorrangig an bereits bestehende Teams, die in der letzten Saison an mehr als 50 Prozent der Meisterschaft teilgenommen haben. Weitere Lizenzen gingen dann an Teams, die im Besitz mindestens eines NGTC-Autos sind. Weitere Informationen über die neue TBL ahier</a>. (DD, SF)</p> <p>// Die BTCC hat auch die Regeln für die <a href=" http:="">Boost-Level geändert. Zwar bleibt es beim Performancequerschnitt von allen Wagen einer Marke, dafür werden die Schritte, mit denen der Turboboost erhöht werden kann, verkleinert. (DD)

// Zur GT bzw. WEC: Hexis ist pleite. Vor zwei Jahren gewann man noch die GT1-Weltmeisterschaft, jetzt hat man keinen Käufer mehr gefunden und musste die Werkstatt schließen. Der ehemalige Teammanager Philippe Dumas wechselt zu OAK und übernimmt da ebenfalls die Rolle des Teammanangers. (DD)

// Oreca baut für 2015 ein neues LMP2-Coupé. Der Oreca 03 muss also noch ein paar Monate durchhalten, aber das Paket stimmt bei Oreca ja. Im Moment baut man den neuen Rebellion R-One für die LMP1 und ist damit ausgelastet. Man wird aber sicher die Erfahrungen aus dem R-One-Projekt in das neue Chassis übertragen. (DD)

// Die chinesische KCMG-Mannschaft macht ernst. Man wird 2014 die komplette WEC-Saison fahren und plant auch einen Start in der ELMS und der AsiaLMS. Eingesetzt wird weiterhin das OAK-Chassis (Morgan) mit dem Motor von Nissan. Man sollte das Team durchaus ernst nehmen. In seiner ersten Saison konnte das Team durchaus gute Ergebnisse einfahren und auch bei den 24 Stunden von Le Mans hielt man sich wacker. (DD)

// Der ACO bzw. die FIA haben die BoP-Regeln für die WEC veröffentlicht. Heißen jetzt auch nicht mehr “BoP”, sondern “Equivalence of Technology” (EoT). Warum auch immer…. jedenfalls sind die neuen Regeln schon lustig. Denn erstens verlässt man sich auf die Angaben der Hersteller und zweitens wird es erst nach dem 24h-Rennen eine Anpassung geben. Da das ganze etwas komplexer ist, gehen wir in einem Extra-Artikel noch mal die EoT ein, wenn die WEC in die Saison startet. (DD)

// Die IMSA bastelt weiter an den Daytona-Prototypen herum. Bei den Tests im November platzten sowohl beim Spirit of Daytona als auch beim Action Press Team ein Hinterreifen, was dazu führte, dass die DPs in die Luft aufstiegen und sich überschlugen. Continental hat nun einen neuen Hinterreifen mit verstärkten Seitenwänden entwickelt. Erschreckend ist jedoch die Tatsache, dass die DPs offenbar sehr empfindlich sind, was die Luftführung angeht. Laut “racer.com” generieren die DPs nun 60% mehr Abtrieb und die kommen zum größten Teil durch den Diffusor. Wenn aber dort der Luftstrom abreisst, zum Beispiel weil ein Reifen platzt und der Wagen auf einer Seite aufliegt, dann fehlt der Abtrieb plötzlich und damit auch die Seitenführung. Es fehlt schlicht und ergreifend mechanischer Grip und weiterer Abtrieb, der wie bei den P1- und P2-Wagen durch eine Finne generiert wird, wenn der Wagen sich seitlich stellt und Unterluft bekommen kann. Ebenfalls fehlen die großen Luftauslässe über den Vorderreifen. Es scheint weiter keine gute Idee zu sein, die DPs mit aller Macht auf das Level der LMP2-Wagen zu bringen, zumal die immer noch schneller sind. (DD)

// Zum Abschluss noch etwas aus der NASCAR: Ein schöner Überblick über ein paar Paint-Schemes aus diesem Jahr. (DD)

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August 01 2012

05:42

Newshappen vom 01.08.2012

# Silly Season Time. Am Wochenende kamen in Ungarn Gerüchte auf, dass Kimi Räikkönen zu Ferrari zurückkehren könnte. Der Finne selber befeuerte die Meldungen mit der Aussagen, dass man sich ja viel im Leben vorstellen kann. Er sei bei Lotus aber zufrieden. Eine Absage klingt dann auch anders. Sicher ist, dass Ferrari die Vertrags-Option von Massa hat auslaufen lassen. Das muss aber nicht bedeuten, dass man ihn nicht mehr will, nur den bisherigen Vertrag (inkl. Laufzeiten und Bezahlung) will man nicht mehr. Ferrari wägt im Moment wohl einige Optionen ab: Massa könnte man für ein weiteres Jahr verpflichten, Räikkönen wäre ein sehr teurer Zukauf. Der Finne zeigt ja gerade, dass er auch mit nicht perfekten Material um die WM fahren kann. Aber Räikkönen und Alonso? Ich glaube das erst, wenn Kimi in einem Ferrari sitzt.

# Auch noch nicht unterschrieben hat Lewis Hamilton. Offenbar streitet man sich im Hintergrund ums liebe Geld. Die Verhandlungen hat wohl auch wieder der Vater von Hamilton übernommen. Es ist unwahrscheinlich, dass der Brite McLaren verlässt, seine Optionen wären Ferrari (no way), evtl. Lotus, wenn Kimi doch geht, und Mercedes. Alles keine wirkliche Optionen.

# Lotus arbeitet weiter an ihrem geheimnisvollen Doppel-DRS. Das System soll sich komplett von allen anderen Unterscheiden. Darauf weisen auf zwei Lufthutzen hin, die seit Ungarn am Lotus neben dem Lufteinlass für den Motor zu sehen sind. Dort soll die Luft dann Richtung Frontflügel geleitet werden. In Ungarn hatte man das DRS im Training im Einsatz, in Spa soll es dann auch im Rennen kommen. Neben dem DRS wird es dann wohl auch ein großes Update für den Wagen geben. Man rüstet sich also für den Schlußspurt und hat ja keine schlechten Aussichten, noch in den WM-Kampf eingreifen zu können.

# Herni Pescarolo hat sein Team aus der WEC zurückgezogen. Grund dafür: Geldmangel und diverse Gerichtstermine mit ehemaligen Fahrern und Sponsoren.

# AJ Allmendinger wird in diesem Jahr kein NASCAR-Rennen mehr bestreiten. Bekanntermaßen wurde er wegen eines Verstoßes gegen die Doping-Regeln komplett gesperrt. Was Roger Penske vor ein großes Problem stellt, denn er braucht Ersatz. Im Moment darf Sam Hornish jr. die 22 fahren, bestätigt ist auch sein Einsatz am Wochenende in Pocono. Danach ist noch alles offen. Auf dem Markt wäre gerade noch David Reutiman, der sicher nicht der schlechteste Ersatz wäre. Für 2013 muss sich Penske auch noch etwas überlegen, da könnte sich aber Joey Logano anbieten, sollte JGR auf dessen Dienste verzichten wollen.

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Tags: Newshappen

July 25 2012

05:43

Newshappen vom 25.07.2012

# Rätselraten gibt es immer noch um das umstrittene Mapping von Red Bull. Die AMS erklärte, dass Renault mit einem Trick eine Art Traktionskontrolle etabliert hat. Dabei wird bei mittleren Drehzahlen das Drehmoment abgesenkt, so dass der Wagen eine bessere Traktion bekommt und gleichzeitig der Diffusor normal angeblasen wird. Die FIA wird die Lücke im Reglement wohl stopfen, was Red Bull vor allem in Ungarn Probleme bereiten könnten. (Don)

# Erstaunlich wenig tut sich im Moment in der allseits beliebten Silly Season der Formel Eins. Nach Unterschrift von Mark Webber bei Red Bull und dem wohl sicheren Verbleib von Lewis Hamilton bei McLaren, gehen vor allem Ferrari die Alternativen aus. Massa hat zwar noch keinen neuen Vertrag, seine Chancen auf einen weiteren 1-Jahres-Vertrag sind aber gestiegen. Das Ferrari sich Sergio Perez von Sauber holt, gilt im Moment eher als unwahrscheinlich. Dennoch könnte im nächsten Jahr ein Sauber-Pilot das Team verlassen. Angeblich sind die Schweizer an Hekki Kovalainen interessiert, der Kamui Kobayashi ersetzen könnte. Ein Platztausch mit dem Finnen gilt nicht als unwahrscheinlich. (Don)

# Mercedes hat mal wieder die Aerodynamik-Abteilung verstärkt. Man hat sich von Lotus Mark Ellis geschnappt, der dem Team bei der weiteren Entwicklung helfen soll. (Don)

# Neuigkeiten von Maria de Villota. Sie ist mittlerweile nach Spanien transportiert worden, es geht ihr also deutlich besser. Wie lange sie noch im Krankenhaus wird bleiben müssen wurde nicht kommuniziert. (Don)

# Die FIA GT Meisterschaften stehen nach dem Rückzug von SRO bekanntlich vor dem Aus. Vor dem 24H Rennen in Spa am kommenden Wochenende soll es eine Pressekonferenz geben, auf der auch der restliche Kalender bekannt gegeben wird. Nach dem Rückzug diverser Teams ist es fraglich, ob es in diesem Jahr noch viele Rennen geben wird. (Don)

# Abgesagt ist bekanntermaßen auch die ELMS. Die Teams der Serie sind zum Abschlussrennen der Saison, dem Petit Le Mans, eingeladen worden. Der ACO wird sich an Transportkosten beteiligen. Einen großen Artikel zur der Situation der GT- und Prototypen-Serien ist bei uns in Planung. (Don)

# Dindo Capello hat offiziell seinen Rücktritt vom Prototypen-Sport bekannt gegeben. Er wird aber wohl weiter GT-Einsätze bestreiten. Wer Capello im Team von Kristensen/McNish ersetzen wird, ist nicht bekannt. (Don)

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Tags: Newshappen

March 07 2012

06:26

Ferner liefen: Die Newshappen für 07.03.2012

// HRT hat als letztes Team den neuen Einsatzwagen vorgestellt. Der Wagen soll eine komplette Neukonstruktion sein, was angesichts des mittlerweile drei Jahre alten Dallara-Chassis auch sicher notwendig war. Neu ist auch die Lackierung, die noch jeden Sponsor vermissen lässt. HRT hat die gesamten Wintertests ausfallen lassen und ist gestern in Barcelona nur ein paar Installationsrunden gefahren. Man tritt in Melbourne also mit einem komplett ungetesteten Wagen an, was die Chancen nicht besser aussehen lässt. Immerhin hat HRT in diesem Jahr auch KERS an Bord. Man setzt das System von Williams ein. Dennoch dürfte HRT auch weiterhin die letzten Startplätze besetzen. Positiv zu vermerken ist allerdings, dass man mit Pedro de la Rosa einen sehr erfahrnen und bekanntermaßen guten Entwickler ins Team geholt hat. (Don)

// Bei Ferrari sind die Sorgenfalten nach dem Test sehr zahlreich. Der F2012 hat Potential, aber offenbar hat man nicht komplett verstanden, wie der Wagen eigentlich arbeitet. Fernando Alonso zeigt sich mittelmäßig beeindruckt, weiß aber laut GPupdate darauf hin, dass Red Bull jetzt auch nicht gerade problemlos unterwegs war. Hätte Ferrari so zwei schlechte letzte Testtage gehabt, würde man über das Team herfallen, so der Ex-Weltmeister. (Don)

// Ein möglicher Grund für die Probleme bei Ferrari dürfte die Vorderachse bzw. dessen Konstruktion sein, denn am letzten Montag, also dem 27.02 war Dr. Petter Schöggl, seines Zeichens leitender Ingenieur bzw. Simulationsexperte bei AVL zu Gast bei Servus TV und äußerte diese Vermutung (ab 55. bzw. 72. Minute). Hintergrund sind die sehr spitzen bzw. kleinen Winkel in den Querlenkern bzw. dem Pull Rod. Dies kann sehr schnell sein, allerdings ist der Aufwand hierfür sehr hoch und die Abstimmung sehr schwer. (Flo aus N)

// Laut Joe Saward steckt eh ungeliebte GP von Europa in Valencia in Schwierigkeiten. Angeblich hat man mal wieder die Sicherheitszahlungen an Eccelstone nicht geleistet, der nun damit droht, den GP ausfallen zu lassen. Laut Saward sucht der F1-Chef schon einen Ersatz. Da gibt es nicht so viele Möglichkeiten. Paul Ricard wäre eine, erfüllt aber (noch) nicht die Anforderungen in Sachen Anreise und Hotels der Formel Eins. Imola wäre eine andere Variante, hier fehlt aber vermutlich auch das Geld. Ähnliches gilt für den Nürburgring, wo es zudem einen Rechtsstreit zwischen dem Land und Pächter gibt. Da dieser offiziell gekündigt ist und das Land noch keinen Nachfolger benannt hat, gibt es eh keine Verhandlungen mit Eccelstone. Ein Rennen im euruopäischen Ausland fällt vermutlich aus logistischen Gründen flach. (Don)

// Laut Dr. Helmut Marko hat Mercedes ein F-Duct System, welches mittels DRS aktiviert wird. Dr. Helmut Marko war am Montag zu Gast in der Sendung Sport und Talk von Servus TV äußerte die Vermutung dass Mercedes massiv aufgeholt haben wird. Mitverantwortlich soll dabei ein Schacht System sein, welches mittels DRS aktiviert wird. Wie das ganze genau aussieht oder funktionieren soll wurde aber nicht verlautbart. (Flo aus N)

// Es gibt in diesem Jahr eine neuer Version der iPhone/iPad/Android/Blackberry Timing App der Formel Eins. Programmiert und verkauft wird diese über ein Unternehmen namens Soft Pauer. Dahinter verbirgt sich Otmar Szafnauer, der bei Force India momentan den Chief Operating Officer gibt und vorher bei Honda F1 angestellt war. Die App hat zwar einige interessante Feature wie ein Live-Tracking per GPS, Live-Timing, Reifenwahl usw. kostet aber auch stolze 25 Euro. Ich hatte sie im letzten Jahr auf meinem iPad und kann auf Grund meiner Erfahrungen keine Kaufempfehlung ausprechen. Das Live-Tracking ist nett, manchmal auch recht hilfreich, wenn es um sehr enge Boxenstopps geht und auch das Livetiming ist sehr schön, weil es ein wenig mehr Infos bietet (Letzte Rundenzeit z.B.) Allerdings habe ich bei bestimmt 40% aller Rennen einen Totalausfall des Feeds erlebt. Manchmal kam er wieder, manchmal auch nicht. Wenn man unterwegs ist und über eine stabile UMTS Verbindung verfügt, mag das eine nette Ergänzung sein, aber das Livetiming auf der offiziellen Seite geht auch auf dem Smartphone. (Don)

// Rahal Letterman Lanigan Racing hat es doch noch geschafft, ein zweites Auto für die IndyCar Series auszufinanzieren. Allerdings wird der Wagen, gesteuert vom Italiener Luca Filippi, erst mit dem Indy 500 in die laufende Saison einsteigen. Grund ist wohl, dass Honda erst dann wieder einen Motor liefern kann. Etwas merkwürdig ist die Sache trotzdem: RLL hatte bis vor kurzem nämlich einen zweiten Motor ab Saisonbeginn zur Verfügung – hat diesen aber an Sarah Fisher Racing abgegeben. (Vorsicht)

// Sebastian Saavedra wird 2012 das Indy 500 für Andretti Autosport bestreiten, und wird zudem “offizieller Ersatzfahrer” des Teams. Ansonsten nimmt der Kolumbianer allerdings einen Schritt zurück, und fährt die gesamte Saison der Indy Lights. Der gewöhnlich gut informierte Curt Cavin vom Indianapolis Star meldet allerdings, dass Saavedra ”vielleicht zwei bis drei weitere IndyCar-Rennen” für Andretti Autosport fahren darf. (Vorsicht)

// Währenddessen beginnen in Sebring die ersten “Open Tests” der neuen IndyCar-Saison. Am ersten Testtag hatte Ryan Hunter-Reay im Andretti-Chevy die Nase vorn, dicht gefolgt von Helio Castroneves im ebenfalls Chevrolet-befeuerten Penske. Honda war allerdings in Kombination mit Sam Schmidt Racing und Fahrer Simon Pagenaud ebenfalls nur eine Zehntelsekunde von der Bestzeit entfernt. Auch, wenn die Zeiten wohl noch nicht sehr viel wert sind – riesige Leitungsunterschiede zwischen den beiden großen Herstellern scheint es auf der Rundstrecke momentan nicht zu geben. Allerdings dürfte Chevrolet in Sachen Standfestigkeit und Entwicklungsfortschritt die Nase im Moment noch vorne haben. Mit zwei Sekunden Rückstand (auf einer knapp einminütigen Runde) und einigen technischen Problemen bildete Simona de Silvestro im einzigen Auto mit Lotus-Motor das Schlusslicht am ersten Testtag. Im Interview mit autosport.com zeigt sich die Schweizerin allerdings zuversichtlich, dass Lotus/Judd die Probleme bis zum Saisonstart in den Griff bekommt. (Vorsicht)

// Auch erste Details zur TV-Übertragung gibt es: In den neuen Autos werden neben den bekannte, drehbaren Kameras auf dem Überrollbügel auch drei neue Perspektiven zur Verfügung stehen. Geplant ist eine Kamera am Heckflügel, eine in den Rückspiegeln sowie eine weitere in Richtung der vorderen Aufhängung. Weiterhin werden aber nicht alle Autos mit einen Onboard-Videosystem ausgestattet, sondern bei “normalen” Rennen sechs, und beim Indy 500 zwölf Wagen. Der Rest bekommt der aerodynamischen Chancengleichheit halber Kameraatrappen. (Vorsicht)

// Die Formel Renault 3.5 hat via Twitter bekanntgegeben, dass der bisher noch fehlende Austragungsort für das August-Rennen Silverstone sein wird. Das ganze wird allerdings kein komplettes WSbR-Wochenende werden, sondern nur als Rahmenrennen der WEC dienen – ähnlich dem Auftritt gemeinsam mit der WTCC im vergangenen Frühjahr in Monza. Das Rennen in Brasilien, über das im vergangenen Sommer kurz spekuliert wurde, wird damit vorerst nicht stattfinden. (Vorsicht)

// “Lotus” (née Gravity Charouz Racing) hat derweil bekanntgegeben, dass man 2012 in der Formel Renault 3.5 mit dem Neuseeländer Richie Stanaway, Meister des deutschen F3 Cups, und dessen Vize, dem Dänen Marco Sørensen an den Start gehen wird. Sicher ein interessanter Referenzpunkt für die Fahrerqualität der deutschen Nachwuchsserie. (Vorsicht)

// Reiter Engineering wird 2012 zwei Gallardo LP600+ in der FIA GT1 einsetzen, die ja nun nach GT3 Regeln gefahren wird. Damit wächst das Starterfeld so langsam auf brauchbare Dimensionen an. (Don)

// In weniger als einem Monat (31. März / 01. April) startet die japanische Super GT auf dem Okayama International Circuit in ihre neue Saison. Über die letzten Wochen verteilt, haben einige der GT300-, insbesondere aber natürlich die GT500-Mannschaften, bereits ihre Fahrzeuge ausführlich über den Inselstaat verteilt getestet — ein direkter Vergleich war somit nur bedingt möglich. Im letzten Jahr aufgrund der tragischen Naturkatastrophe abgesagt, finden die offiziellen Testfahrten in diesem Jahr wieder in Okayama vom 17. bis 18. März 2012 statt. Für einige der GT300-Teams, die sich erst vor kurzem für die diesjährige Saison eingeschrieben haben, wird es die erste und einzige ausführliche Testfahrt vor dem Saisonstart sein, und gleichzeitig einen ersten Indikator für die Stärke, egal ob in der GT300- oder GT500-Klasse darstellen. Die Nennliste für die Testfahrten umfasst 40 von 45 für diese Saison gemeldeten Fahrzeugen. Interessante Nebenbemerkung: Für Petronas Team Tom’s ist lediglich Kazuki Nakajima für die Testfahrten gemeldet. (Yankee)

// Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des Suzuka Circuits hat die Formel Nippon das offiziell als Round 0 bezeichnete Show-Rennen über 10 Runden bei Regen letzten Sonntag absolviert. Obwohl es lediglich als Unterhaltung für Fans gedacht war und es quasi “nur” um die Goldene Ananas (oder Prestige…) ging, entbrannte um den Sieg ein packender Dreikampf zwischen Joao Paulo de Oliveira, Takuma Sato und André Lotterer. Sato war von Beginn an konkurrenzfähig und erlangte kurz nach dem Start auch bereits die Führung. Erst kurz vor Schluss konnte de Oliveira den Japaner nach einem packenden Kampf vor der berühmten Löffelkurve überholen. Lotterer fiel bei dem Kampf ein wenig zurück, konnte sich allerdings kurz vor Schluss wieder auf knapp eine Sekunde an Sato herantasten, aber nicht mehr angreifen. Auf den Plätzen Vier und Fünf kamen Serienrückkehrer Loic Duval sowie Tsugio Matsuda ins Ziel. Das komplette Ergebnis sowie einige Bilder zum Rennen gibt es auf der offiziellen Webseite der Formel Nippon, eine Amateur-Aufnahme vom Start hier. (Yankee)

// Im Anschluss an die Feierlichkeiten absolvierte die Formel Nippon am letzten Montag und Dienstag zwei offizielle Testtage auf dem Suzuka Circuit. Nach schönsten Sonnenschein am Samstag, hatte der Regen wie auch am Sonntag am Montag allerdings keine Einsicht mit den Teams und bewegte die Organisatoren dazu, alle Fahraktivitäten für den Vormittag abzusagen. Glücklicherweise nahm der Regen ein wenig ab, so dass die für 15 Uhr Ortszeit geplante Session gestartet werden konnte. Auf der noch immer sehr nassen Fahrbahn hatte Joao Paulo de Oliveira am meisten Pech und beendete nach nur einer Runde seinen Testtag unsanft im Kiesbett. Am Wagen von Loic Duval wurde der neue Diffusor getestet. Unter anderem soll dieser bei Regenrennen die Gischt für den Hintermann reduzieren, ein akutes Problem des FN09. Laut den ersten Stimmen des japanischen Magazins Autosport Web fielen die Ergebnisse allerdings nicht wie erhofft aus, wenn auch ein kleiner Erfolg zu verzeichnen war. Die Ergebnisse für den ersten, verkürzten Testtag sind auf der offiziellen Webseite der Formel Nippon abrufbar. Am zweiten Testtag verschonte der Regen, abgesehen von der ersten Session am frühen Morgen, dann die Fahrer, während zur Mittagszeit der Himmel noch etwas verschlossen blieb, zum Nachmittag dann aber, passend zu den schnellsten Zeiten beider Tage, die Sonne zum Vorschein kam. Takuma Sato nahm wie bereits im Vorfeld verkündet lediglich am ersten der beiden Testtage teil, fuhr im Regen aber einen respektablen neunten Platz, mit lediglich knapp einer Sekunde (wohlgemerkt im Regen) Abstand auf den Tagesschnellsten Koudai Tsukakoshi von Docomo Team Dandelion Racing. Überhaupt waren beide Testtage fest in Honda-Hand. Beide Docomo-Piloten (Koudai Tsukakoshi & Takuya Izawa) könnten nicht nur aufgrund ihrer schnellen Zeiten eine entsprechende Rolle beim Saisonstart am 14. / 15. April, ebenfalls in Suzuka, spielen. Eine Zusammenfassung aller über beide Tage verteilten Testzeiten ist ebenfalls auf der offiziellen Webseite der Formel Nippon abrufbar. Wer eine Auflistung der einzelnen Sessions von Tag 2 möchte, wird hier und hier, ebenfalls auf der offiziellen Webseite der Rennserie fündig. Zwei weitere, offizielle Testtage werden am 20. und 21. März in Fuji stattfinden. (Yankee)

// Die offizielle Präsentation der Formel Nippon wird am 26. März in Tokyo stattfinden. Entgegen einiger Gerüchte wird es 2012 (noch) keine Rückkehr des Freien Trainings am Freitag vor jedem Rennwochenende geben, auch die angedachte Änderung des Rennformats (längere Rennen, zwei Pflichtboxenstopps) wird es in diesem Jahr nicht geben. (Yankee)

// Im Rahmen der Feierlichkeiten in Suzuka hat die JRP (Japanese Race Promotion) einige interessante Informationen zur Zukunft der Formel Nippon bekanntgegeben. Zum einen wurde über die schon länger geplante Expansion der Serie in den asiatischen Raum gesprochen. Konkrete Pläne gäbe es zwar noch keine, möglich wäre allerdings ein Rennen auf der F1-Strecke in Süd-Korea, vielleicht zusammen mit der Super GT, die 2013 dort das erste mal gastieren wird. In wie fern die Verhandlungen mit den Streckenbetreibern und Organisatoren vor Ort verläuft, liegt allerdings auch an der Wirtschaftslage. Die lediglich in einer Skizze vorhandenen Ideen für ein Rennen in Singapur sind derzeit hingegen komplett auf Eis gelegt, da hinter dem Bau einer permanenten Rennstrecke in Changi (für internationale Rennserien abseits der Formel 1, zum Beispiel der MotoGP) ein großes Fragezeichen steht. Ursprünglich sollte der Bau für die kürzer als 3km lange Strecke spätestens Anfang 2011 beendet werden, aufgrund von unter anderem nicht zahlenden und abgesprungenen Investoren rechnet allerdings fast niemand mehr mit der Fertigstellung des Kurses.

// Des Weiteren wurde über System E, ein Energierückgewinnungssystem ähnlich KERS in der Formel 1, gesprochen. Nach derzeitigen Stand soll das System, nach einiger Verzögerungen, 2014 zusammen mit dem neuen Einheitswagen eingesetzt werden, da die beiden von Toyota und Honda entwickelten Systeme nicht sonderlich gut mit dem FN09 funktionieren. Erste Testfahrten, unter anderem in Fuji, ergaben deutlich langsamere Zeiten als mit dem aktuellen “Boost”-System. Mehr zu den Zukunftsplänen der Formel Nippon erfahrt ihr in unserer Saisonvorschau Anfang April. (Yankee)

 

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February 29 2012

07:38

Ferner liefen: Die Newshappen für 29.02.2012

// Rückschlag für Marussia: Das ehemalige Virgin-Team wird nun doch nicht bei den morgen startenden Testfahrten in Barcelona dabei sein. Das ohnehin spät fertiggestellte Auto hat einen der 18 von der FIA vorgeschriebenen Crashtests nicht bestanden. Dabei wird dem russischen Team eine Regeländerung der FIA für die laufende Saison zu Verhängnis, wonach die Autos alle Crashtests bestanden haben müssen, bevor sie für die Testfahrten zugelassen werden. Bisher hatten die Boliden die Crashtests nur bis zum ersten Rennen bestehen müssen. Der spanische Marussia-Konkurrent HRT hat dagegen nun auch den letzten Crashtest bestanden, und wird vermutlich im Laufe der Testfahrten in Barcelona erstmals das neue Auto zeigen. (Vorsicht)

// Doch schon ab Donnerstag wird man die Autos von Red Bull und Ferrari in Barcelona bewundern dürfen: Die FIA hat das Ansuchen der beiden Teams abgelehnt, statt von Donnerstag bis Sonntag von Freitag bis Montag testen zu dürfen. (Vorsicht)

// Erfreuliche Nachrichten gibt es aus der IndyCar-Serie: Sarah Fisher Hartman Racing hat doch noch einen Honda-Motor bekommen, und wird somit bereis ab Saisonbeginn in St. Petersburg in der Serie antreten können. Edler Spender ist Rahal Letterman Racing, die statt der bestellten zwei Motoren doch nur einen brauchen werden. Der Grund: Man hat es nicht geschafft, ein zweites Autos die gesamte Saison hindurch zu finanzieren. (Vorsicht)

// Auch EJ Viso wird in St. Petersburg an den Start gehen. Der Venezolaner hat das nötige Sponsorenpaket geschnürt, der lange erwartete Deal mit KV-Racing ist damit in trockenen Tüchern. Dort könnte er Teamkollege von Rubens Barrichello werden, dessen Engagement aber noch immer nicht fix ist. Bei den Testfahrten in Sonoma war er dabei, angeblich soll er knapp vor der Unterzeichnung eines Sponsorenvertrages stehen. (Vorsicht)

// Gleichzeitig waren andere Teams auf dem Texas Speedway unterwegs. Glaubt man den Aussagen, scheint das neue Auto nun auch auf dem Oval besser zu laufen. Gleich schnell wie der alte Dallara ist die neue Oval-Version aber immer noch nicht. (Vorsicht)

// Einige Fahrer-News gibt es auch aus der GP2: Der Vorjahresfünfte, Giedo van der Garde wird die Saison bei Caterham Racing in Angriff nehmen, der Brasilianer Luiz Razia bei Arden, und der indonesische GP3- und AutoGP-Pilot Rio Haryanto wird bei Carlin sein GP2-Debut geben. Dienstag fanden erste Testfahrten statt: Tagesschnellster war Davide Valsecchi (DAMS), konstant gut unterwegs waren außerdem die beiden Lotus-Junioren Esteban Gutierrez und James Calado. Auch iSport-Routinier Marcus Ericssion war in beiden Sessions vorne mit dabei. (Vorsicht)

// Verzichten muss die GP2 dagegen auf Sam Bird. Der Brite wechselt nämlich 2012 in die Formel Renault 3.5 (zu ISR), wo er auf Force India-Tester Jules Bianchi (Tech1) treffen wird. Auch Mikhail Aleshin (RFR), der 2010 den Meistertitel gewonnen hatte, ist im kommenden Jahr wieder dabei – was er sich davon erhofft, ist nicht ganz klar. (Vorsicht)

// Neuigkeiten gibt es auch aus der DTM. Die Kollegen von touringcartimes.com wollen Gerüchte gehört haben, wonach Formel Renault-Champion Robert Wickens und Euro-F3-Meister Roberto Merhi die verbleibenden Mercedes-Cockpits erhalten sollen. Wenn das stimmt, ist es eine löbliche Chance für zwei vielversprechende, aber vielleicht etwas unterfinanzierte Talente. (Vorsicht)

// Nissan hat am 24. Februar 2012 seinen GT500-Fahrerkader für die Super GT vorgestellt. Wenig überraschend wurde dabei Michael Krumm als Nachfolger von Benoît Tréluyer an der Seite von Satoshi Motoyama bei Nismo im Motul Autech GT-R bestätigt. Japan ist für Krumm keine fremde Welt, schließlich kehrte der Deutsche 1994 Europa erstmals den Rücken, um sich in der japanischen Formel-3-Meisterschaft zu beweisen, die er auch auf Anhieb gewann. Es folgten Jahre in der japanischen Tourenwagen-Meisterschaft sowie der japanischen F3000 (Vorgänger der Formel Nippon) sowie der JGTC (Vorgänger der heutigen Super GT). Die JGTC gewann er zusammen mit seinem Freund und gleichzeitigen Rivalen Satoshi Motoyama im Jahr 2003, ehe er das Land des Lächelns 2009 verließ und in der FIA GT respektive der GT1-WM unterwegs war. Nach drei Jahren Abstinenz kehrt Krumm nun wieder nach Japan zurück. Krumm stellt die Einzige Änderung im GT500-Fahrerkader von Nissan dar. Neu ist hingegen der Sponsorenzuwachs auf dem Meisterwagen von Quiantarelli und Yanagida — der Wagen heißt in diesem Jahr S Road Reito Mola GT-R.

Im nachfolgenden das GT500-Aufgebot von Nissan:

Mola
Ronnie Quintarelli / Masataka Yanagida

Team Impul
Joao Paulo de Oliveira / Tsugio Matsuda

Nismo
Satoshi Motoyama / Michael Krumm

Kondo Racing
Hironobu Yasuda / Björn Wirdheim
(Yankee)

// Nissan die Zweite: In die GT300 hält der Nismo GT-R GT3 dieses Jahr Einzug, der Anfang des Jahres von Michael Krumm beim 24-Stunden-Rennen in Dubai pilotiert wurde. Nissan setzt dabei auf  Katsumasa Chiyo und Yuhi Sekiguchi, zwei hoffnungsvolle Nachwugspiloten. Sekiguchi konnte letztes Jahr unter anderem die japanische Formel-3-Meisterschaft gewinnen und fuhr für JLOC bereits in der GT300 mit, während Chiyo aus dem Nachwuchsprogramm von Nissan stammt und ebenfalls in der japanischen F3 unterwegs war. (Yankee)

// Honda tat es schon vor ein paar Wochen, nun hat Toyota pünktlich zu den offiziellen Testfahrten der Formel Nippon endlichen seinen Fahrerkader vorgestellt. Wie bereits vor rund zwei Wochen berichtet, kehrt Loic Duval, Meister von 2009, in die Serie zurück — er steigt für Team Kygnus Sunoco ins Cockpit. Erfreulich ist der Verbleib letztjährigen Champions André Lotterer. Der Deutsche bleibt Toyota treu und wird mit neben seinem Teamkollegen Kazuki Nakajima für Petronas Team Tom’s zur etwaigen Titelverteidigung antreten. Noch ist allerdings nicht sicher, an wie vielen Rennen Lotterer am Ende teilnehmen wird, da er bei Terminüberschneidungen sein Engagement bei Audi in der WEC selbstredend vorrang hat.

Im nachfolgenden alle von Toyota und Honda ernannten Teams und Fahrer der diesjährigen Formel-Nippon-Saison. Bitte beachten, dass es sich hierbei noch um keine offizielle Nennliste handelt:

Petronas Team Tom’s (Toyota)
André Lotterer
Kazuki Nakajima

Kondo Racing (Toyota)
Hironobu Yasuda

Team Le Mans (Toyota)
Kazuya Oshima

Team Kygnus Sunoco (Toyota)
Loic Duval

HP Real Racing (Honda)
Toshihiro Kaneishi

Team Mugen (Honda)
Naoki Yamamoto

Team Impul (Toyota)
Joao Paulo de Oliveira
Tsugio Matsuda

Nakajima Racing (Honda)
Daisuke Nakajima
Takashi Kogure

Project μ/cerumo・INGING (Toyota)
Kohei Hirate
Yuji Kunimoto

Docomo Dandelion (Honda)
Takuya Izawa
Koudai Tsukakoshi

Le Beausset (Toyota)
Hiroki Saga

TBA (Honda)*
TBA

*Beim bisher noch unbenannten Honda-Boliden handelt es sich um aller Wahrscheinlichkeit um den Wagen für Takuma Sato. Die offizielle Nennung von Sato sowie das mögliche Team stehen allerdings noch aus. (Yankee)

 

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February 22 2012

07:12

Ferner liefen: Die Newshappen für 22.02.2012

// Das lange Warten hat ein Ende: Die NASCAR wird wieder live im deutschen Fernsehen übertragen. Der exklusiv über das Basispaket von sky zu empfangende Spartensender Motorvision.TV wird nach Informationen von motorsport-total.de am kommenden Sonntag das Daytona 500 zeigen. Darüber hinaus plant man noch “mindestens 10 weitere” Rennen des NASCAR Sprint Cup live zu senden – welche Läufe das konkret sein werden, ist aktuell noch unklar. Zusätzlich zeigt der Sender zu jedem Rennen die schon bekannten einstündigen Zusammenfassungen. Der Deal dürfte eher kurzfristig zustande gekommen sein, denn in der Programmvorschau auf motorvision.tv ist das Daytona 500 zur Stunde noch nicht eingetragen – nähere Informationen zu möglichen Kommentatoren oder Experten gibt es ebenfalls noch nicht. Voraussichtliche Startzeit der Übertragung am kommenden Sonntag ist laut motorsport-total.de 19:00 Uhr MESZ. (Vorsicht)

// Sarah Fisher Racing könnte den Beginn der IndyCar Saison 2012 verpassen. Und zwar nicht wegen der üblichen finanziellen Probleme, sondern aus einem deutlich banaleren Grund: Das Team schafft es vermutlich nicht, rechtzeitig zum Saisonstart einen Motor von einem der drei Hersteller zu bekommen. Hintergrund: Der Preis, den die Teams für die Motoren zahlen, liegt deutlich unter den wahren Herstellungskosten. Daher hatte man sich in der vergangenen Saison geeinigt, dass keiner der Hersteller mehr als eine bestimmte Quote des Feldes beliefern muss. Honda und Chevrolet sind bereits “voll” – und bei Lotus schafft man es nicht alle übrigen Teams zu beliefern. Honda wäre nun zwar grundsätzlich bereit, einen weitere Motor zu verkaufen, kann aber wegen der vielen Motorschäden bei den Testfahrten erst frühestens zum Indy 500 liefern. Einziger Hoffnungsschimmer: Rahal Lanigan Racing hat bei Honda Motoren für mehr als nur ein Auto bestellt – aber bislang mit Takuma Sato nur einen Fahrer. Möglich also, dass SFR auf diesem Wege doch noch an ein Aggregat gelangt. (Vorsicht)

// Einige der übrigen Teams testen derweil in Alabama das neue Auto. Bei speedtv.com gibt es dazu ein paar hübsche Fotos. (Vorsicht)

// Zwar bereits ein paar Tage alt, waren die 140 Zeichen via Twitter nicht ausreichend, um das komplette GT500-Aufgebot von Lexus/Toyota niederzuschreiben. Wie bereits seit einigen Wochen bekannt, hat André Lotterer seinen vorzeitigen Abschied aus der japanischen Super GT verkündet, um dieses Jahr für Audi in der WEC und natürlich den 24 Stunden von Le Mans anzutreten. Über ein mögliches, weiteres Engagement für Team Petronas Tom’s in der Formel Nippon wurde hingegen noch kein Wort verloren. Gut möglich, dass Tom’s in diesem Jahr lediglich mit Vizemeister Kazuki Nakajima an den Start gehen wird. In der GT500 nimmt neben Nakajima der langzeitige Honda-Pilot und Meister von 2010, Loic Duval Platz.
Große Änderung auch bei bei Team Sard, die nicht nur mit Kobelco einen neuen Hauptsponsor haben, sondern anstelle von Takuto Iguchi mit der Fahrerpaarung Juici Wakisaka und Hiroaki Ishiura 2012 an den Start gehen werden. Wakisaka wechselt Marken-intern von Team Kraft, die mit Yuji Kunimoto und Andrea Caldarelli ihren Lexus SC430 besetzen. Caldarelli fuhr im letzten Jahr für Team Kondo in der Formel Nippon. Ex-Kraft-Pilot Andre Couto wechselt hingegen zu Wedsports Bandoh an die Seite von Seiji Ara.

Im nachfolgenden die diesjährigen GT500-Lexus-Piloten im Überblick:

Team LeMans Eneos
Daisuke Ito / Kazuya Oshima

Team Wedsports Bandoh
Seiji Ara / Andre Couto

Team KeePer Kraft
Yuji Kunimoto / Andrea Caldarelli

Team Petronas Tom’s
Kazuki Nakajima / Loic Duval

Team Cent Zerumo
Yuji Tachikawa / Kohei Hirate

Team Sard
Juichi Wakisaka / Hiroaki Ishiura
(Yankee)

// Nissan wird ihr GT500-Lineup hingegen am 26. Februar um 8 Uhr deutscher Zeit ausschließlich via Internet-Stream vorstellen. Michael Krumm, der bereits ein paar Testkilometer für Nissan abgespult hat, wird als 99,9%-sicherer Nachfolger von Benoit Treluyer gehandelt, der ebenfalls für Audi in diesem Jahr in der WEC und den 24 Stunden von Le Mans antritt.  (Yankee)

// Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des Suzuka Circuits wird die Formel Nippon am 3. März ein 10-Runden-Show-Rennen mit allen Fahrern der kommenden Saison austragen. Interessant an diesem offiziell als Round 0 benannten Rennen, ist die Teilnahme von Takuma Sato, der nicht nur von Honda, sondern natürlich auch der Formel Nippon kräftig beworben wird. Sato wird neben seinem Engagement in der IndyCar heuer auch ein paar Formel-Nippon-Rennen bestreiten. Honda hat bislang allerdings noch nicht verkündet, um welche Rennen es sich hierbei handelt. Ein kleiner Abgleich der diesjährigen Kalender beider Serien zeigt aber, dass Sato an folgenden Rennen teilnehmen könnte: Fuji (14-15. Juli), Sugo (22-23.  September), Suzuka (3-4. November). Zusätzlich wäre auch ein Einsatz beim JAF GP Fuji Sprint Cup vom 16-18. November denkbar. An allen weiteren Terminen, insbesondere zum Start der Formel-Nippon-Saison, ist Sato bereits in der IndyCar unterwegs. (Yankee)

// Analog zu den Testfahrten am 5. und 6. März in Suzuka, hat die Formel Nippon sowie die Japan Race Promotion (JRP) zwei weitere, offizielle Testtage für den 20. sowie 21. März in Fuji angekündigt. Großen Wert legt man dabei auf den Hinweis, dass Takuma Sato lediglich am 5. März für Honda in die Testfahrten eingreifen wird. (Yankee)

// Fuji die Zweite: Eigentlich sollte vergangene Woche ein offizieller GT300-Test zum Vergleich der JAF- und FIA-GT3-Fahrzeuge in Fuji stattfinden. Der Testtag wurde allerdings aufgrund heftiger Schneefälle abgesagt. Da für die GTA der Vergleich sowie eine etwaige Einstufung der Fahrzeuge essentiell ist, sucht man bereits fieberhaft nach einem neuen Termin, möglicherweise auch auf einer anderen Strecke. Da Fuji aufgrund seiner Streckencharakteristik sowie der langen Start-/Zielgeraden allerdings prädestiniert für solch einen Test ist, wäre es nicht weiter verwunderlich, wenn der Test wie ursprünglich geplant schlußendlich auch dort stattfinden wird. (Yankee)

// Die ehemalige Porsche-Speerspitze Alex Job Racing steigt aus der GTC-Klasse der ALMS wieder in die “große” GT-Kategorie auf, und zwar mit einem Lotus Evora GTE und Unterstützung vom Werk in England sowie von Sponsor WilliamRast. Pilotieren werden den Wagen Stammpilot Bill Sweedler und IndyCar-Mann Townsend Bell, allerdings erst ab dem zweiten Lauf in Long Beach, Sebring lässt das Team aus unbekannten Gründen aus. Das im Sommer 2011 angekündigte “Lotus Sport USA”-Programm von Ian Dawson scheint sich dagegen nicht zu materialisieren, John Dagys mutmaßt allerdings, dass dessen zuletzt mehr oder weniger gescheitertes Projekt namens Libra Racing mit einem Ford-Motor in die ALMS-LMP2 einsteigen könnte. (Stefan)

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February 15 2012

10:50

Ferner liefen: Die Newshappen für 15.2.2012

// Lotus expandiert weiter mit seiner Marke und sponsort in diesem Jahr das Motopark Team aus Oscherleben. Lotus steigt damit auch in einer kleinen Klasse ein, um den eigenen Nachwuchs besser fördern zu können. Das sind auch gute Nachrichten für den F3 Cup, der sich im Gegensatz zur F3 Euro Serie immer besser entwickelt. Das sich Lotus für den Cup entschieden hat, dürfte auch Kostengründe haben, zeigt aber, dass die Serie auf dem richtigem Weg ist.

// Beim F1 Lotus Team ist man derweil guter Stimmung. Die Tests letzte Woche haben wohl bessere Ergebnisse eingebracht, als man erwartet hatte. In der Tat waren die Zeiten vor allem bei den Longruns sehr gut, auch fuhr Grosjean eine der schnellsten Zeiten in Jerez. Es gibt weiterhin Gerüchte, dass Lotus über den Winter irgendwas gefunden haben soll, was dem Team einen großen Schritt nach vorne erlaubt. Bei Ferrari ist man bei weitem nicht so optimistisch. Alonso vermeldete, dass seine Bestzeit in Jerez gar nichts wert sei und man immer noch dabei sei, die Abstimmung zu verstehen. Da habe man ca. 20% erreicht, weil der Wagen derartig komplex sein, dass man einfach Zeit benötigen würde. Weitere Einschätzungen gibt es morgen im Racingblog Podcast.

// Keine guten Nachrichten gibt es aus Bahrain. Die Proteste sind in den letzten Wochen wieder etwas heftiger geworden, zum Jahrestag der Proteste hat man am Demonstrationsverbot geschraubt. Gerade in England mehren sich die Stimmen, dass ein F1-Rennen eventuell keine gute Idee sein könnte. Ecclestone hält offiziell am Grand Prix fest.

// Rubens Barrichello steht wohl kurz vor einem Vertragsabschluss mit KV Racing. Er wird nächste Woche erneut testen und Jimmy Vasser vermeldete, dass man “good to go” sei. Offen Fragen betreffen wohl das endgültige Sponsorenpaket und die “Heimatfront”. Barrichello hatte seiner Familie versprochen, dass er keine Oval-Rennen fahren wolle, sieht das jetzt aber wohl etwas anders.

// Ed Carpenter Racing tritt in diesem Jahr mit Chevrolet-Motoren in der IndyCar an.

// Neuigkeiten gibt es auch in Sachen Sponsoren bei der IndyCar. Mit Firestone hat man den Deal um 2 weitere Jahre verlängert, dazu kommen mit Discover Network und Frist Bankcard zwei weitere potente Geldgeber. Etwas ungewöhnlich ist ein weiterer Sponsor: Die Firma “Fuzzy’s Ultra Premium Vodka” darf sich nun “Offizeller Vodka der IndyCar” nennen. Na dann Prost.

// Etwas untergegangen ist die Meldung, dass Sprint Network den Vertrag mit der NASCAR verlängert hat. Man wird bis 2016 weiter Titelsponsor sein.

// Ryan Pemberton, ehemaliger Crew Chief von Brian Vickers bei Red Bull, hat einen neuen Arbeitgeber gefunden. Er wird ab sofort bei Tommy Baldwin Racing für den Wagen von Dave Blaney zuständig sein.

// Tom Onslow-Cole hat in der BTCC bei West Surrey Racing angedockt und wird dort neben Nick Foster und Rob Collard unterwegs sein. WSR setzt wieder auf ein BMW-Chassis, dem aber ein ein NGTC-Motor eingepflanzt wird.

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January 25 2012

08:02

Ferner liefen: Die Newshappen für 25.1.2012

// Böse Überraschung für Lotus: Die FIA hat Ende der vergangenen Woche das vom Team entwickelte System der reaktiven Radaufhängung für illegal erklärt. Das kommt insofern etwas unerwartet, als man dem Team bislang offenbar signalisiert hatte, dass das System legal sei. Einem Bericht von autosport.com zufolge ist die Motorsportbehörde nun aber anderer Meinung. Offenbar ist klar geworden, dass die Aufhängung sich in eine andere Richtung entwickelt hatte, als angenommen. Bisher neigen F1-Autos beim Bremsen nach vorne, was den Luftstrom auf die Flügel instabil macht. Das neue System hätte diese Pendelbewegung verhindern sollen – die FIA sieht die Aufhängung daher im Sinne des Reglements nun als (verbotenes) bewegliches aerodynamisches Teil. (Vorsicht)

// Pirelli hat die Farbmarkierungen der Reifen etwas verändert. Die Farben (Rot -> Super Soft, Gelb -> Soft, Weiss -> Medium, Silber -> Hart) sind gleich geblieben, allerdings hat man das Silber deutlich dunkler gemacht, damit man sie besser von der Medium-Mischung unterscheiden kann. Ebenso neu: Die Farbmarkierungen sind etwas breiter, der Schriftzug ist deutlich grösser geworden. Und so sieht das dann im Bild aus. (Don)

// In Bahrain ist es am Wochenende wieder zu Protesten gekommen, in deren Folge ein Demonstrant getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden. Nach einigen Wochen relativer Ruhe rückt das Land also wieder in die Schlagzeilen – zynischerweise vor allem deswegen, weil die Ereignisse neue Zweifel an den dort geplanten Motorsport-Events aufkommen lassen. Mittlerweile warnt auch das US-Außenministerium Amerikaner vor Reisen in das Land, inbesondere zum ersten Jahrestag der Proteste am 14. Februar wird weitere Unruhe befürchtet. Bernie Ecclestone beruhigt zwar (mal wieder), dennoch darf angenommen werden, dass sich nicht zuletzt die Sponsoren der Teams zweimal überlegen werden, ob sie gerne mit einem Grand Prix in Verbindung gebracht werden, der womöglich mit Waffengewalt durchgesetzt werden müsste. (Vorsicht)

// Zweifel gibt es derweil auch an einigen anderen Rennen im Formel 1-Kalender – zum Teil schon für 2012. Die Finanzmarkt- und Schuldenkrise macht vor allem den beiden Rennen in Spanien zu schaffen, die sich mittlerweile beide mit dem Wunsch um Kostenreduktion an Bernie Ecclestone gewandt haben. Die neu gewählte spanische Regierung, die gerade dabei ist, massive Sparmaßnahmen zu beschließen, kann sich Berichten zufolge überhaupt vorstellen, bereits im laufenden Jahr den Geldhahn für eines der beiden Rennen zuzudrehen. Auszugehen ist davon allerdings nicht, denn im Falle eines Rennausfalls sind hohe Vertragsstrafen an die FOM zu zahlen. Ecclestone ist derweil von der Idee eines Preisnachlasses nicht angetan, und hat laut Interview mit den “Salzburger Nachrichten” den Wunsch geäußert, alternierend auf den beiden, nur etwa 300 km voneinander entfernten Strecken zu fahren. Doch das lehnen offenbar die beiden Austragungsorte bisher standhaft ab. (Vorsicht)

// Ebenfalls abwechseln sollen sich in Zukunft das Rennen in Spa und eines in Frankreich – wo allerdings nicht ganz klar ist, auf welcher Strecke man dort fahren würde. Möglicherweise hängt das auch vom Ausgang der für Mai und Juni geplanten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen ab. Sollten die Sozialisten, so wie es aktuelle Umfragen voraussagen, die momentan konservative Regierung ablösen, könnte das eher für Magny-Cours sprechen – die Stecke liegt in einem soliden Wahlkreis der Partei. Das genaue Gegenteil gilt für den anderen Bewerber, die Bahn in Paul Ricard. (Vorsicht)

// In Austin gibt man sich derweil zuversichtlich, dass die Strecke bereits im August fertiggestellt sein soll, und hat vor ein paar Tagen mit dem Ticketverkauf für das Rennen begonnen. Insider äußern sich allerdings gegenüber Autosport (sehr lesenswerter Artikel im Premium-Bereich) nicht ganz so positiv – diesen Informationen zufolge könnte bereits eine kleine Verzögerung im Baufortschritt das Rennen im November gefährden. (Vorsicht)

// Ungehindert vorwärts geht es derweil offenbar in Russland. Joe Saward hat erste Konzeptbilder der Strecke in der Olympiastadt Sotschi veröffentlicht, die ziemlich beeindruckend aussehen. Wenn auch die Streckenführung leider ein wenig an die ungeliebte Bahn in Valencia erinnert. (Vorsicht)

// Gute und schlechte Nachrichten aus der BTCC. Die Schlechte: Chevrolet zieht sich zurück. Die Gute: MG kehrt zurück und hat gleich Jason Plato geschnappt. Damit kann der Meister von 2010 also ein weiteres Jahr um den Titel fahren. Etwas überraschend ist die Wahl von Fahrer Nummer 2, wo man sich für Andy Neate entschieden hat, der von Ford kommt. Neate hatte im letzten Jahr allerdings selten einen guten Eindruck hinterlassen. MG, die mittlerweile der Shanghai Automotive Industry Corporation gehören, setzt einen MG6 ein. Der Wagen ist der erste, komplett in China entwickelte und gebaute MG. Den Deal mit MG hat sich das Triple8 Team gesichert, die in den letzten Jahren mit Vauxhall unterwegs waren. Das der NGTC im Prinzip nur eine Silhouette auf einem Einheitschassis ist, und Triple8 im letzten Jahr schon mit NGTC Motor gute Erfahrungen sammeln konnte, steht einem erfolgreichen Comeback von MG eigentlich wenig im Weg. Und so soll der Wagen aussehen:

(Don)

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Tags: Newshappen

December 14 2011

09:22

Ferner liefen: Die Newshappen für 14.12

// Das ganze Theater hat doch noch ein gutes Ende gefunden: Die Formel 1 wird (aller Voraussicht nach) 2012 auf dem “Circuit of the Americas” in Austin, Texas an den Start gehen. Die neuen Streckenbetreiber haben in der Nacht vor der Sitzung des FIA-Weltmotorsportrates einen Vertrag mit Bernie Ecclestone unterschrieben, der offenbar beide Seiten zufriedenstellt. Abzuwarten bleibt, ob der Bauvorgang an der Strecke wirklich bis zum November des kommenden Jahres fertiggestellt werden kann – aktuell scheinen aber alle Seiten davon auszugehen. Glaubt man den Verlautbarungen, ist der zeitaufwändigste Teil, nämlich das Legen der unterirdischen Grundlagen bereits fertig gestellt – der Rest (Gebäude, Streckenbelag, Tribünen) ist angeblich bis November 2012 machbar. Auch die beiden Rennen in Bahrain und Korea, die bisher als Wackelkandidaten gegolten hatten, stehen bis auf weiteres auf dem Plan. (Vorsicht)

// Kleine Überraschung bei Lotus: Statt des lange Zeit als gesetzt vermuteten Vitaly Petov wird Romain Grosjean den zweiten Wagen neben Kimi Räikkönen pilotieren. Der regierende GP2-Meister bekommt damit eine zweite Chance in der Königsklasse, nachdem er bei seinem ersten Versuch bei einigen Rennen 2009 in Folge der Entlassung von Nelson Piquet, Jr. nur mäßig beeindrucken konnte. (Vorsicht)

// Nach zahlreichen Verlusten hat die BBC nun einen echten Personal-Erfolg landen können. Ben Edwards wird zur Königsklasse zurückkehren, und alle Läufe 2012 gemeinsam mit David Coulthard kommentieren. Zur Erinnerung: Zehn der zwanzig Läufe werden auf der Insel im kommenden Jahr live vom öffentlich-rechtlichen TV gezeigt, der Rest in einer zeitversetzten, aber ausführlichen Zusammenfassung. (Vorsicht)

// Der WTCC-Kalender für das Jahr 2012 wurde nun offiziell vorgestellt – und unterscheidet sich doch in einigen Punkten ganz wesentlich von jenem Entwurf, der im September bekannt geworden war. Saisonauftakt ist im März in Monza, das Finale wie gewohnt Ende November in Macao. Im April steht eine Rückkehr nach Marrakesch auf dem Programm, im Mai fährt man erstmals auf dem Salzburgring – der Auftritt in Österreich ersetzt dabei offenbar den bisherigen Deutschland-Termin. Ebenfalls neu ist ein Rennen in Argentinien (Strecke noch unbekannt), das gemeinsam mit dem in die Saisonmitte verschobenen Lauf in Curitiba und der Premiere in Sonoma eine Amerika-Tournee komplettiert. In Japan fährt man entgegen erster Meldungen wieder das East-Circuit von Suzuka, in China wechselt man vom etwas kleinen Shanghai Tianma auf die Formel 1-Strecke.

11. März – Monza
1. April – Valencia
15. April – Marrakesch
6. Mai – Hungaroring
20. Mai – Salzburgring
3. Juni – Estoril
8. Juli – Argentinien
22. Juli – Curitiba
23. September – Sonoma
21. Oktober – Suzuka
4. November – Shanghai
18. November – Macao
(Vorsicht)

// Aus der IndyCar Serie gibt es neben einigen Meldungen über Probleme mit dem neuen Auto (Dallara arbeitet angeblich dran) wieder zwei positive Nachrichten: Zwei Teams haben ihre Piloten für 2012 vorgestellt. Sarah Fisher Racing wird in der kommenden Saison mit Indy Lights Champion Josef Newgarden antreten – und zwar unter neuen Namen “Sarah Fisher Hartman Racing”. Das “Hartman” stammt dabei vom neuen Teileigentümer Wink Hartman. Der beantwortete die Frage nach seinem Background bei der Pressekonferenz mit den Worten: “What does Wink Hartman Do? Oil and gas exploration and production”. Persönliches Hobby ist Polo-Spielen. Man darf also vielleicht hoffen, dass Sarah Fisher Hartman Racing finanziell weniger angespannten Zeiten entgegenfährt. Sam Schmidt Motorsport hat derweil Simon Pagenaud für die komplette kommende Saison verpflichtet – der Franzose hatte 2011 bei einigen Einsätzen als Ersatzmann für Justin Wilson eine gute Figur abgegeben. (Vorsicht)

// Insgesamt ist der Fahrermarkt nach dem Ende von Newman/Haas Racing noch einmal in Bewegung geraten. Gerüchte sprechen davon, dass Oriol Servià bei AJ Foyt unterkommen könnte. James Hinchliffe wird dagegen immer öfter als Kandidat für den von GoDaddy gesponserten Wagen von Andretti Autosport genannt, den ursprünglich der verstorbene Dan Wheldon fahren hätte sollen. (Vorsicht)

// Anderswo gibt es allerdings weiter ein paar Probleme: Vergangene Woche wurde bekannt, dass die Serie 2012 nicht mehr in Las Vegas antreten wird. Das ist zwar angesichts der tragischen Ereignisse 2011 sehr verständlich, der Kalenderentwurf für die kommende Saison umfasst damit aber aktuell nur noch 14 Rennen - wenn man Texas, wo derzeit noch über das Antrittsgeld verhandelt wird, mitrechnet. Das ist deswegen problematisch, weil der Vertrag mit Seriensponsor IZOD mindestens 16 Rennen pro Saison vorsehen soll. Man wird sich also noch etwas einfallen lassen müssen. (Vorsicht)

// Auch die neue WEC hat am Rande des Weltmotorsportrates ihren Kalender für 2012 bekanntgegeben.

17. März – 12h Sebring
5. Mai – 6h Spa
16/17. Juni  - 24h Le Mans
25. August – 6h Silverstone
15. September – 6h Sao Paulo
29. September – 6h Bahrain
14. Oktober – 6h Fuji
November – 6h China
(Vorsicht)

// Auch der schon in der Vorwoche bekannt gewordene Plan der GT-Weltmeisterschaft wurde vom FIA-WMSC bestätigt: die Serie wird 2012 mit GT3-Fahrzeugen ausgetragen. Ein Kalender fehlt allerdings nach wie vor, soll allerdings diese Woche verkündet werden. (Stefan)

// In der LMP2-Klasse der ALMS wird es nächstes Jahr nach einem Jahr Pause tatsächlich wieder Wettbewerb geben: nachdem Level 5 Motorsports schon kürzlich bestätigt hatte, nächstes Jahr für die volle Saison dabei zu sein, hat nun Black Swan Racing a

December 07 2011

07:18

Ferner liefen: Die Newshappen für 07.12.2011

// Mal wieder eine schöne Möglichkeit für die Racingblog-Leser. Der Kollege Alex Kahl wird am Wochenende bei Red Bull in England sein und die Chance haben, Sebastian Vettel zu interviewen. Diese Gelegenheit gibt er gerne an die Leser von dieser Seite weiter. Zwar hat er nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung, aber freut sich über Fragen, die von den Racingblog Lesern gestellt werden. Wenn ihr also eine Frage an Sebastian Vettel, dann haut sie einfach die Kommentare. Alex wird ein paar auswählen und der Doppel-Weltmeister stellen. Das Interview wird dann in den nächsten Wochen auch hier auftauchen. Also: haut rein! (Don)

// Norbert Haug hat in einer Telefonkonferenz zum Thema FOTA bestätigt, dass Ferrari aus der FOTA ausgestiegen ist, weil man Red Bull vorwirft, dass diese das Kostenkontrollprogramm missachten. Des Weiteren wirft man der FOTA vor, dass sie zu lasch im Umgang mit den Verletzungen der Kostenkontrolle sei. Mehr Infos dazu gibt es morgen im Podcast. (Don)

// Die Print-Ausgabe des britischen MotorSport Magazine berichtet, dass der British Racing Drivers’ Club kurz davor ist, den Silverstone Circuit für 150 Jahre zu verleasen. Ein Konsortium aus Katar habe sich zunächst das Recht zu exklusiven Verhandlungen erkauft, sollten diese scheitern, stehen auch noch andere Bieter bereit. Die große und entsprechend teure aAusbau-Vision, die der BRDC im Sommer vorgestellt hat und für die das neue Boxengebäude “The Wing” nur der erste Schritt war, kann der Club unter Präsident Derek Warwick, der dieses Jahr von Damon Hill übernommen hat, wohl nicht aus eigener Kraft stemmen. (Stefan)

// Die SRO hat eine etwas kryptische aPressemitteilung zur Zukunft der FIA GT(1)-WM herausgebracht, die mit den schönen Begriffen “unification” und “harmonization” zu erklären versucht, dass die WM im nächsten Jahr nach dem technischen Reglement der FIA GT3-EM ausgetragen werden soll. Außerdem wird auch das sportliche Reglement “harmonisiert”: die GT3-EM übernimmt die Struktur mit Quali- und Championship Race anstatt der bisherigen zwei gleichwertigen Läufe pro Wochenende, dafür passt sich die Weltmeisterschaft an das Quali-Format der EM an. Sollten nicht genügend Fahrzeuge für die WM zusammenkommen (was gut möglich ist, da Ratel an seinem “Zwei Fahrzeuge pro Marke”-Konzept festhält), könnte sie so zumindest für die Europa-Rennen mit der EM verschmolzen werden. Ein gewagter Plan mit immer noch vielen Unsicherheiten – zumal Ratel ja erklärte, dass er die Zukunft der WM außerhalb Europas sähe. Die Sitzungen des FIA-Weltrats in diesen Tagen werden hoffentlich klarere Ergebnisse und auch Kalender für die beiden GT3-Serien hervorbringen. (Stefan)

// Auch wenn es nicht wirklich Nachrichten-Wert hat, so ist das Poster für die 60. 12 Stunden von Sebring doch eine Meldung wert. Zum Jubiläum des großen US-amerikanischen Sportwagenrennens, der nächstes Jahr den Auftakt zur WEC- und zur ALMS-Saison bilden wird, hat der Künstler Roger Warrick ein spezielles a“commemorative” Poster gemalt, das die Geschichte der Strecke und alle 59 Siegerfahrzeuge zeigt. Das offizielle Event-Poster folgt zu einem späteren Zeitpunkt. (Stefan)

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November 30 2011

07:38

Ferner liefen: Die Newshappen für 30.11.2011

// Die Meldung der Woche dürfte mittlerweile alle erreicht haben: Kimi Räikkönen und Renault (Lotus) haben einen 2-Jahres-Deal geschlossen, der Finne wird 2012 also wieder in der F1 zu sehen sein. Das Räikkönen dort andockt, ist dann doch einigermaßen überraschend. Immerhin hatte es im letzten Winter schon Gerüchte gegeben, die angeblich von Renault gestreut wurden, um Kubica unter Druck zu setzen. Dessen Vertrag läuft Ende des Jahres aus, damals ging es wohl um eine Verlängerung und halt viel Geld. Räikkönens Manager zeigte sich ob der, damals wohl falschen Gerüchte, nicht sehr amüsiert und fand deutliche Worte. Doch mittlerweile hat sich das Blatt wohl gewendet, vor allem, nach dem der Vertrag zwischen dem Finnen und Williams nicht zustande kam. Renault ist das einzige Team, dass halbwegs in den Top 10 zu finden ist, und damit noch die beste Wahl. Wie schon bei Williams ist die Entscheidung von Räikkönen gar nicht so schlecht, wie sie aussieht. Bei Renault kann es im nächsten Jahr nur besser laufen, Platz 5 ist das mindeste, was man in der Team-WM erreichen muss. Klappt das nicht und fährt Räikkönen hinter her, kann er es immer noch aufs Auto schieben, wobei Kimi bekannt dafür ist, auch aus schlechten Autos noch viel rausholen zu können. Gefährlich wird es für ihn erst, wenn er von seinem Teamkollegen geschlagen wird. Wer das aber sein wird, ist unklar. Auf der Liste von Renault stehen Petrov, Senna und Grosjean. Petrov ist nicht so sicher im Sattel, wie man vielleicht denkt, da die Sponsoren von Senna wohl mehr Geld mitbringen. Grosjean wäre die eigentlich bessere Lösung, da er schneller als die beiden anderen sein sollte, allerdings hat er keine Sponsoren im Rücken und Renault/Lotus braucht wohl Geld. Interessant ist ein kleines Detail am Rande: Die Verpflichtung wurde von Gérard Lopez verkündet, dem Besitzer von Genii Capital, die im Moment wohl den Hauptanteil am Team halten. Teamchef Eric Boullier, eigentlich der Mann, der bisher in der Öffentlichkeit das Team vertreten hat, kommt in den Pressemeldungen nicht einmal vor. Es wird schon gerüchtet, dass er abgelöst werden könnte.

Man sollte von Kimi Räikkönen nicht allzu viel erwarten. Zwei Jahre ohne F1 müssen erst einmal aufgeholt werden, da hat sich auch ein Mann wie Schumacher schwer getan. Auf der anderen Seite ist es schön, dass der Finne wieder in der Formel Eins zu sehen ist. Wir freuen uns alle schon auf die Interviews. (Don)

// Unklar ist die Situation weiter bei Williams. Barrichello machte in Brasilien eher den Eindruck, als wüsste er, dass er keinen Vertrag mehr bei Williams bekommen würde und ratterte bei der BBC eine Bewerbung ins Mirkofon. Das Traditionsteam wird nach dem Ausfall von Räikkönen Ersatz suchen und der heisst, laut meinen Quellen, Adrian Sutil. Was auch die logische Lösung wäre. Das Gerücht, dass Valeri Bottas als Einsatzfahrer kommt, kann man wohl vergessen, allerdings soll Bottas regelmäßig am Freitag eingesetzt werden. Warum die Sache mit Sutil so lange dauert, ist etwas schleierhaft, aber angeblich hat Force India noch eine Option auf den Deutschen. Gleichzeitig macht Mercedes aber Druck auf Vijay Mallya um Nico Hülkenberg ins Team zu drücken. Man hätte gerne eine Art Shoot-Out zwischen di Resta und ihm, um 2013 oder 2014 dann einen Ersatz für Schumacher zu haben. Eine Entscheidung soll bei Force India um den 15.12 fallen, das ist auch das Datum, dass Barrichello nannte. Seine Chancen, bei Williams zu bleiben, bestehen darin, dass Sutil bei Force India bleibt und Frank Williams keine andere Wahl hat, als den Brasilianer noch einmal zu verpflichten. (Don)

// Jede Menge Gerüchte gibt es auch bei Lotus/Caterham. Nachdem man schon im September den Vertrag mit Trulli verlängert hatte, und Kovalainen nach seiner sehr guten Saison auch für 2012 als gesetzt gilt, sah es so aus, als ob nichts passieren würde. Jetzt heißt es aber, dass Daniel Ricciardo von HRT zu Lotus/Caterham wechseln könnte. Der Hintergrund: Red Bull hat das Luxusproblem, zwei talentierte Fahrer in der F1 etablieren zu wollen. Ricciardo sah bei HRT nicht schlecht aus, gleichzeitig wird man Jean-Eric Vergne bei Toro Rosso unterbringen. Mit Lotus/Caterham verbindet Red Bull eine Technologie-Partnerschaft, an der Sache könnte also was dran sein. Trulli würde dann Testfahrer werden. (Don)

// Unklar ist auch, wen Toro Rosso entlassen wird. Vergne gilt, vor allem nach dem sehr guten “Young Drivers Test” vor zwei Wochen, als gesetzt, die Frage ist, ob Buemi oder Alguersuari gehen müssen. Der Schweizer ist der bessere Mann in der Quali, zu dem soll er mit Helmut Marko gut klar kommen. Alguersuari ist der bessere Mann im Rennen und er hat dieses Jahr mehr Punkte eingefahren. (Don)

// Marussia hat Jerome D’Ambrioso entlassen. An seiner Stelle wird im nächsten Jahr Charles Pic unterwegs sein. Eine gewagte Entscheidung, weil D’Ambrosio vor allem in der letzten Saisonhälfte keine schlechte Figur machte. Aber offenbar bringt Pic jede Menge Kleingeld mit. (Don)

// Der US Grand Prix in Austin steht weiter auf der Kippe. Eccelstone ließ verlauten, dass die Texaner nie einen Cent gezahlt hätten, was bei Bernie immer eine schlechte Sache ist. Definitiv raus ist auch die Türkei, die auch nicht als Ersatz in Frage kommen, sollte in den USA nicht gefahren werden. (Don)

// Der ACO hat die Liste der automatisch zu den 24h von Le Mans 2012 eingeladenen Teams bekanntgegeben – automatisch heißt: die Teams, die in diesem Jahr Titel in Le Mans oder den angeschlossenen Serien gewonnen haben, die Sieger des Petit Le Mans, die Green Challenge-Gewinner aus ALMS und LMS sowie Zweitplatzierte in einigen Wertungen.  17 Teams sind so eingeladen, einige davon doppelt, so dass 23 Startplätze potentiell erstmal vergeben sind. Allerdings dürften wie üblich einige Teams verzichten; Fragezeichen stehen vor allem hinter den ALMS-LMP1-Teams Muscle Milk und Dyson. Bei Dyson besteht allerdings eine realistische Chance, dass sie ihr Debüt an der Sarthe geben, wenn sich das Geld auftreiben lässt und die Logistik-Hürden bewältigt werden können. Zu diesen “Auto-Invites” kommt das gesamte WEC-Feld hinzu: da Le Mans zur Meisterschaft gehört, ist jedem Full-Season-Teilnehmer ein Startplatz garantiert. Sollten für die Weltmeisterschaft tatsächlich um die 30 Autos zusammenkommen, wird es eng für Teams ohne Einladung. Je nachdem, wie viele Teams die Einladung annehmen, bleiben nur wenige Plätze übrig für Teams, die eventuell aus LMS oder ALMS an den 24h teilnehmen möchten, wie beispielsweise die Porsche-Teams Flying Lizard und Felbermayr-Proton. (Stefan)

// Die Le Mans Series wird ab 2012 “European Le Mans Series”, kurz ELMS, heißen. Das ist nicht der erste Namenswechsel dieser Meisterschaft und tatsächlich hieß sie auch schonmal genau so, nämlich 2001, als Don Panoz sie als ALMS-Ableger ins Leben rief. Der Kalender wurde inzwischen auch abestätigt: Le Castellet, Zolder, Donington, Brünn, Portimao, jeweils über die Distanz von 6 Stunden. (Stefan)

// Während die LMP2-Kategorie der WEC bisher viel Zulauf erfuhr, hat sich Level 5 Motorsport, die dieses Jahr zwischen diversen Autos und Serien pendelten, afür nächstes Jahr für die ALMS entschieden. Dafür wechseln sie allerdings noch einmal das Auto: Statt mit dem HPD ARX-01gaus der zweiten Saisonhälfte 2011 weiterzumachen, will Scott Tuckers Truppe dann mit zwei ARX-03b, einer LMP2-Variante des ARX-03a, den Strakka Racing in der WEC-LMP1 einsetzen wird, dort antreten – hoffentlich dann nicht mehr konkurrenzlos, wie in dieser Saison. (Stefan)

// Außerdem ist inzwischen abestätigt, was schon vermutet wurde: Rahal Letterman Lanigan Racing wird weiterhin zwei BMW M3 GT mit Werksunterstützung in der ALMS an den Start bringen. Die Fahrerpaarungen stehen noch nicht fest, da sie auch von den Fahrer-Entscheidungen für die DTM abhängen; Joey Hand und Bill Auberlen dürften aber als US-Piloten gute Chancen auf einen Verbleib in der ALMS haben. (Stefan)

// Der Kalender der VLN 2011 ist nun auch bekannt. Wichtigste Daten: 3 Rennen vor dem 24H Rennen, da dieses nun am Wochenende des 20. Mai stattfinden wird und nicht Mitte/Ende Juni, sowie nur noch 1 6H Rennen anstatt 2 wie heuer. (Flo ausN)

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November 23 2011

12:03

Ferner leifen: Die Newshappen für 23.11.2011

// Glaubt man der italienischen Autosprint, ist der Deal zwischen Kimi Raikkönen und Williams geplatzt. Demnach hätte Raikkönen ein Jahr lang bei Williams geparkt werden sollen, um dann 2013 Michael Schumacher bei Mercedes GP abzulösen. Doch ein ungenannter Sponsor des Teams wollte (oder konnte) sich statt Raikkönen lieber Vatteri Bottas leisten, der nun angeblich im kommenden Jahr sein Formel 1 Debut geben soll. Ersetzen würde er dabei Rubens Barrichello. Doch auch der Platz von Pastor Maldonado ist nicht mehr sicher – ein venezolanischer Abgeordneter hat Williams dieser Tage darüber informiert, dass der Sponsorenvertrag mit seinem Staat ohne Wissen des Abgeordnetenhauses zustande gekommen sei. Weil dessen Zustimmung nach venezolanischem Recht aber zwingend ist, könnte es sein, dass man im britischen Traditionsteam 2012 ohne diese Zahlungen auskommen muss. (Vorsicht)

// Damit hätte wohl kaum jemand gerechnet: Pedro de la Rosa wird 2012 bei HRT ein Comeback als Einsatzfahrer geben. Wie Montag bekannt wurde, hat der Spanier einen Zweijahresvertrag mit den Team unterschrieben. Dort hofft man wohl vor allem darauf, von der großen Testerfahrung de la Rosas profitieren zu können. Teamkollege wird nach recht konkreten Spekulationen des in dieser Sache meist besonders gut informierten Joe Saward Tonio Liuzzi sein. (Vorsicht)

// Lotus hat – etwas spät aber doch – drei weitere Teams vorgestellt, mit denen man im kommenden Jahr in der IndyCar Series starten wird. Neben dem schon bekannten Michael Shank Racing sind das: HVM, Bryan Herta Autosport und Dreyer & Reinbold. Besonders interessant sind dabei die letzten beiden Namen. Bryan Herta Autosport hat in diesem Jahr (mit dem verstorbenen Dan Wheldon als Fahrer) den größten Teil der Testarbeit mit dem neuen Dallara-Chassis unternommen – man sollte in dieser Hinsicht also einen beträchtlichen Erfahrungsvorsprung haben. Als Werksteam wurde hingegen Dreyer & Reinbold vorgestellt – dort werden 2012 zwei Vollzeit-Piloten fahren, daneben noch ein weiteres Auto beim Indy 500. Der volle Count an Lotus-Autos steht damit derzeit bei fünf. Das ist deutlich weniger als bei den Konkurrenten von Hondy und Chevrolet. Einziges größeres Team, das noch immer ohne Deal dasteht, ist aktuell Newman-Haas. Daneben haben auch Dale Coyne Racing und Conquest noch keinen Motoren-Partner vorgestellt. (Vorsicht)

// Bekannt ist dagegen nun, was JR Hildebrand und Charlie Kimball im kommenden Jahr machen werden. Recht überraschend ist es aber nicht: Beide bleiben bei ihren aktuellen Teams. Kimball hat dieser Tage gemeinsam mit seinem Sponsor aus der Pharma-Branche einen “mehrjährigen” Vertrag bei Ganassi unterfertigt, Hildebrand bleibt Panther bis mindestens Ende 2013 erhalten. (Vorsicht)

// Erste News zu den TV-Rechten für 2012 hat der gewöhnlich sehr verlässliche Eurosport-Kommentator @EmiliyanStoykov fallen lassen. Demnach wird der paneuropäische Sportsender auch 2011 wieder die 24 Stunden von Daytona zeigen. Insgesamt sind etwa 5 Stunden Übertragung geplant, die Startphase soll aber offenbar leider nicht dabei sein. Außerdem auch im kommenden Jahr wieder im Programm: Die 24h von Le Mans, die World Series by Renault (gemeint vermutlich: Die Formel Renault 3.5), der Porsche Supercup, British und Intl. Superbikes und – kaum überrschend – WTCC und AutoGP. Zu beachten: Die Infos beziehen sich mutmaßlich auf Eurosport International, die Reche in Deutschland können sich davon, wenn das in diesem Fall auch kaum zu vermuten ist, unterscheiden. (Vorsicht)

// Greaves Motorsport, Champions der 24h von Le Mans und der Le Mans Series 2011 in der LMP2-Klasse, wird im nächsten Jahr nicht nur seinen Titel verteidigen, sondern auch zusätzlich in der WEC einen Wagen an den Start bringen. Für den Le Mans-Einsatz wurden heute Martin Brundle und sein Sohn Alex offiziell abestätigt, Alex wird außerdem auch die restliche LMS-Saison bestreiten. Vater Martin war 2011 bereits erfolgreich bei den 24h von Daytona unterwegs, wo er für United Autosports Gesamt-Vierter wurde. Greaves Motorsport hält derweil an der Zytek-Nissan-Kombination fest, nachdem auch andere Optionen in Erwägung gezogen worden waren. (Stefan)

// Noch mehr Verstärkung für die WEC-LMP2: Pecom Motorsport, das von AF Corse betriebene Team von Ex-Rallye-Fahrer Luis Perez Companc, wird von der LMS in die Weltmeisterschaft awechseln. Das ist natürlich gut für die WM, aber schlecht für die LMS, in der die LMP2 die Top-Klasse sein wird. Außerdem wechselst das argentinische Team vom offenen Lola-Chassis zu Oreca, sowie von Judd-BMW zu Nissan, also zu der Kombination, die 2012 die schnellste, aber (noch?) nicht die zuverlässigste war. Dass Pecom “aufsteigt”, könnte auch ein Hinweis auf eine WEC-Teilnahme von AF Corse in der GTE-Klasse hinweisen. (Stefan)

// Derweil geht auch ein gerüchtelter Kalender für die 2012er Le Mans Series um, nach dem die euopäische Serie der WEC aus dem Weg geht: man verzichtet auf Spa und Silverstone, fährt stattdessen vermutlich in Zolder und Donington, obwohl ersteres sicher nicht die schönste Strecke für LMPs ist. Bestätigt ist Brünn im Spätsommer, der Saisonauftakt wird wohl wie gewohnt auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich stattfinden, für das Saisonfinale soll es wieder auf die tolle neue Strecke nahe Portimao gehen. (Stefan)

// Bleiben wir kurz beim Thema Rennstrecken: in Mosport wird ein aneuer zweispuriger Zufahrtstunnel zum Infield gebaut. Das ist jetzt für die Rennen dort nicht übermäßig spektakulär, aber es ist gut zu sehen, dass auf der traditionsreichen kanadischen Strecke nach dem Besitzerwechsel tatsächlich etwas voran geht. Dem Tunnel sollen weitere Maßnahmen folgen, um die Strecke auf einen modernen Stand zu bringen.

// Der EV-Cup, mit “EV” wie in Electric Vehicle, hat seine 2011er-Saison nun endgültig abgesagt. Ursprünglich sollte die neue Serie für Elektroautos im Sommer in England debütieren, der Start wurde dann jedoch frühzeitig auf den November und in die USA verlegt (Auto Club Speedway-Infield und Laguna Seca waren angedacht) und nun aauf 2012 verschoben. Grund sind Verzögerungen bei der Produktion der Wagen; der Cup sollte Rennen für das Stadtauto “think”, den Rennwagen “Westfield iRACER” sowie für Prototypen beinhalten. Aufmerksamkeit hatte die Serie vor allem durch die Ankündigung von Drayson Racing im Frühling bekommen, dort antreten zu wollen.

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September 28 2011

06:25

Ferner liefen: Die Newshappen für 28.09.

// Der Formel 1 Grand Prix von Indien wird wie geplant stattfinden. Das haben die FIA, FOTA, Bernie Ecclestone und die Veranstalter in den vergangenen Tagen betont. Und zwar so oft und nachdrücklich, dass man sich durchaus fragen kann, ob diese Versicherungen der Wahrheit entsprechen. Grund für die aktuellen Probleme mit dem Termin ist offenbar nicht die Strecke selbst – die sieht zwar auf aktuellen Fotos auch noch recht unfertig aus, ist aber weiter als etwa der Kurs in Korea im vergangenen Jahr. Das Problem liegt vielmehr in der indischen Steuergesetzgebung, die Teams und möglicherweise Fahrer bei einem Antritt in Indien verpflichtet, Teile ihres Jahreseinkommens an den Staat abzuführen. Eine Ausnahme von dieser Regelung, mit der man offenbar gerechnet hatte, hat die Formel 1 nicht bekommen, weil die Königsklasse vom Staat Indien nicht als “Sport”, und das Rennen nicht als “Veranstaltung  von nationaler Wichtigkeit” anerkannt werden. Womöglich müssen die Teams zusätzlich auch noch Einfuhrzölle für in Indien verbrauchte, und daher nicht wieder ausgeführte Artikel (Reifen, Ölfilter, etc.) zahlen. Die Veranstalter haben zwar nun angeboten, die nötigen Schmiergelder zu bezahlen im Notfall für diese Kosten aufzukommen – FOTA Präsident Martin Whitmarsh sprach am Rande des Rennens in Singapur aber davon, dass noch nicht alle Probleme gelöst seien.

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Joe Saward hat ein paar neue Spekulationen zum zukünftigen Formel 1 Kalender. Angeblich wird es eher früher als später wieder ein Rennen in Mexiko geben. Außerdem plant Bernie Ecclestone immer noch einen zweiten Laufen in den USA. New York – oder jedenfalls ein Platz mit Blick auf die Skyline der Stadt soll der Austragungsort sein. Aktuell ist wohl ein Lauf direkt gegenüber, in Weehawken, New Jersey im Gespräch. (Vorsicht)

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Andretti Autosport wird in der kommenden IndyCar Saison mit Chevrolet Motoren antreten. Was schon lange gemunkelt wurde, haben die betroffenen Parteien in der vergangenen Woche nun auch offiziell bestätigt. Darüber hinausgehende Details wurden nicht veröffentlicht. Im Vorfeld war die Rede davon, dass ein Deal mit Chevy einer möglichen Verpflichtung von Dan Wheldon für 2012 im Wege stehen könnte. Der gilt nämlich als Honda-Mann, und wird nun vermutlich bei einem anderen Team untergebracht. (Vorsicht)

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Außerdem gibt es für die letzten beiden Saisonrennen in Kentucky und Las Vegas eine ganze Menge Fahrer-News aus der IndyCar Series. Grund dafür ist, dass das aktuelle Chassis nach der laufenden Saison unbrauchbar wird. Für die Teams sind die letzten beiden Rennen also eine gute Gelegenheit, kostengünstig junge Piloten zu testen, oder die eigenen Preisgeld-Chancen durch den Einsatz von Routiniers zu erhöhen. Für Las Vegas werden angeblich bis zu 35 Starter erwartet, was aus Sicherheitsgründen dann schon ein wenig bedenklich sein mag. Bisher bekannt:

- Bei Sam Schmidt Racing wird Dan Wheldon nun nicht erst in Las Vegas, sondern schon in Kentucky im Auto sitzen. Das sorgte bei Fans des Stammfahrers Alex Tagliani für Unmut, denn Wheldon wird nicht nur in dessen Wagen sitzen, sondern auch noch Taglianis Sponsoren übernehmen. Der Kanadier wird in Las Vegas trotzdem mit dabei sein – im Auto von Bryan Herta Autosport, das ursprünglich Wheldon pilotieren sollte.

- Bei Dreyer und Reinbold ersetzt Ovalspezialist Townsend Bell bei den letzten beiden Saisonrennen den verletzten Justin Wilson.

- Bei Conquest Racing wird in Kentucky Indy Lights Pilot Dillon Battistini am Steuer sitzen. Zuvor hatte in Japan Joao Paulo de Oliveira den Wagen pilotiert, nachdem Stammpilot Sebastian Saavedra offenbar das Geld ausgegangen war.

- Jay Howard wird in Las Vegas einen Wagen von Rahal Letterman Lanigan Racing pilotieren.

- Schließlich wird auch Tomas Scheckter in Las Vegas noch einmal in die Saison einsteigen – an der Seite von Ed Carpenter im Team von von Sarah Fischer Motorsport.
(Vorsicht)

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Die IndyCar Rennen 2012 in China (Tsigtao) sowie der zweite Lauf in Brasilien (Porto Alegre) sind bisher noch immer nicht offiziell bestätigt, scheinen aber zunehmend fix geplant. (Vorsicht)

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Das chinesische WTCC Rennen 2011 wird nun doch nicht auf den Guangdong International Circuit stattfinden. Wegen Unstimmigkeiten mit dem Promoter wird man stattdessen in Shanghai fahren. Ob der Grand Prix Kurs, oder der (kleinere) Tianma Circuit das Rennen austragen werden, muss noch endgültig geklärt werden.

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Das FIA World Motorsport Council hat bei seiner Sitzung in Singapur den WTCC Kalender für 2012 veröffentlicht: Demnach beginnt die Saison diesmal in Europa, das erste Rennen ist Mitte März in Monza. Wegen eines Laufes in Deutschland wird derzeit noch verhandelt, offenbar wird man aber wegen Problemen mit dem Veranstalter nicht mehr in Oschersleben fahren. In einer ersten Version des Kalenders war als Ersatz ein Lauf auf dem Salzburgring vorgesehen, dieser wurde nun aber wieder gestrichen – derzeit steht “Germany TBA” auf dem Plan. Der Hungaroring wird nach dem Erfolg in diesem Jahr auch 2012 wieder ein Rennen ausrichten, Marrakesch bekommt trotz der Probleme in diesem Jahr eine weitere Chance. Auch Porto steht wieder auf dem Plan – dort hat man sich offenbar entschieden, den bisherigen Zwei-Jahres-Rhythmus zu beenden. Ab Ende Juli folgen dann die Überseerennen – zunächst Curitiba, dann der Infineon Raceway. Schließlich stehen wieder Suzuka, Shanghai und Macao an.

11. März – Monza
01. April – Valencia
15. April – Donington
29. April – “Germany TBA” bzw. Salzburgring?
06. Mai – Budapest
20. Mai – Marrakesch
10. Juni – Porto
22. Juli – Curitiba
23. September – Sonoma
21. Oktober – Suzuka
04. November – Shanghai
18. November – Macao
(Vorsicht)

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Außerdem wird es 2012 wieder einmal eine Änderung im Qualifying Modus geben. Statt wie bisher zehn, werden nun zwölf Fahrer am Q2 teilnehmen. Den Reverse Grid wird es aber nur für die besten zehn geben. Um die Motivation für Taktikspielchen gering zu halten, werden für die besten fünf Positionen in Q2 außerdem Punkte vergeben – und zwar gar nicht wenige. Der Schellste bekommt üppige 5 Zähler, die folgenden Fahrer pro Position einen weniger. (Vorsicht)

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Auch die BTCC hat ihren Kalender veröffentlicht. Dort regiert allerdings auf den ersten Blick die Konstanz.

01. April – Brands Hatch Indy
29. April – Thruxton
10. Juni – Oulton Park
24 .Juni – Croft
12. August – Snetterton
26. August – Knockhill
23. September – Rockingham
7. Oktober – Silverstone
21. Oktober – Brands Hatch GP
noch ohne Datum: Donington
(Vorsicht) 

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September 14 2011

06:13

Ferner liefen: Die Newshappen für 14.09.2011

// Sam Michael, noch technischer Direktor bei Williams, wechselt zu McLaren und übernimmt dort die Rolle des “Sporting Director”. Es bestand kein Zweifel, dass Michael eine neue Rolle in der F1 finden würde, die letzten Gerüchte besagten allerdings, dass er zu Force India wechseln würde. Bei McLaren wird er direkt mit Martin Whitmarsh zusammen arbeiten und für die Verbesserung der Teamstrukturen verantwortlich sein. (Don)

// Beim Team Lotus stehen Veränderungen an. James Allen vermeldet, dass Tony Fernandes eine Einigung mit der “Group Lotus” erzielt hat und die Rechte an “Team Lotus” an diese abgeben wird. Sein Team wird zwar die Lackierung behalten, im nächsten Jahr aber vermutlich “Caterham F1″ heißen. Auch “Malaysian F1″ ist noch im Gespräch. Joe Saward ist derweil allerdings der Meinung, dass der Deal noch nicht durch ist und die ganze “Group Lotus” Sache sowieso scheitern könnte. Dem Team werden seit vielen Monaten finanzielle Probleme nachgesagt. Klar ist nur, dass Jarno Trulli ein weiteres Jahr für Fernandes fahren wird. Das zweite Cockpit könnte an Romain Grosjean gehen, den Renault gerne in der F1 sehen würde. (Don)

// HRT hat Jörg Zander als neuen Designer verpflichtet. Zander hat bisher für eine ganze Reihe von Teams gearbeitet, darunter BAR-Honda, Williams und BMW. Interessant ist Wechsel in so fern, weil Geoff Willis bisher allein für das Design des 2012er HRT verantwortlich war, offiziell aber nur “Berater” ist. Es scheint so, als würde Willis eine Menge Leute einstellen, die zu vor schon mit ihm bei BAR gearbeitet haben. (Don)

// Felipe Massas Zukunft bei Ferrari scheint in Gefahr. Für 2012 ist sein Vertrag beim italienischen Team noch sicher – das wurde auch vergangene Woche noch einmal bestätigt. Darüber hinaus hat Ferrari aber im Nachwuchsbereich gleich mehrere heiße Eisen im Feuer. So werden in der kommenden Woche Sauber-Pilot Sergio Pérez (2012 noch bei den Schweizern unter Vertrag) und Jules Bianchi (der zuletzt in der GP2 etwas besser in Fahrt kam) einen Ferrari F60 aus dem Jahr 2009 testen. Beide Fahrer sind Teilnehmer der “Ferrari Driver Academy” – die ironischerweise gegründet wurde, als man 2009 nach Massas schwerem Unfall bemerkte, dass keine schnellen Piloten zu finden waren, um den Brasilianer kurzfristig zu ersetzen. (Vorsicht)

// Strakka Racing steigt in die LMP1 der FIA World Endurance Championship (WEC) auf. Man wird einen Honda Performance Development HPD ARX-03a LMP1 einsetzen, der aus dem Designfabrik von Nick Wirth stammt. Als Fahrer werden Nick Leventis, Jonny Kane und Danny Watts eingesetzt. (PR-Meldung, Bilder) (Don)

// Der Kalender für die WEC hätte</a> eigentlich im Rahmen des Silverstone-Rennens verkündet werden sollen; doch das Organisationsteam verhandelt noch über diverse Termine, der Kalender ist noch lange nicht fertig gestellt, so die Stimmen am letzten Wochenende. Unter anderem sei ein 12h-Rennen in Bahrain im Gespräch, auch Montreal und Brasilien seien Möglichkeiten. Bis zum ILMC-Saisonfinale Anfang November in Zhuhai wird es noch a<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">dauern, und die LMS wird ihren Saisonplan wohl erst danach fertig basteln können, um Überschneidungen zu vermeiden. Mit um die 30 full-season entries rechnet der ACO mittlerweile für die WEC, hinzukommen könnten noch jeweils lokale Teams. (Stefan)

// Japanische IndyCar Fans werden am Wochenende ein bekanntes Gesicht mehr zu sehen bekommen. Nach Hideki Mutoh, dessen Engagement beim “Final Indy Japan 300″ in Motegi schon in der vergangenen Woche verkündet wurde, gab nun auch Formel Nippon-Champion (und Super GT Fahrer) Joao Paulo de Oliveira bekannt, dass er beim vorläufig letzten IndyCar Rennen auf japanischem Boden starten wird. Er bekommt den Conquest-Wagen von Sebastian Saavedra, der nicht nach Japan reist. (Vorsicht)

// “It’s alive!” Die totgeglaubte 5 Millionen Challenge der IndyCar Serie beim Finale in Las Vegas wird doch stattfinden. Allerdings unter etwas anderen Vorzeichen, als ursprünglich geplant. Statt fünf bekannter Fahrer aus anderen Serien wird nur Indy 500 Sieger Dan Wheldon an den Start gehen. Und der hat einen anstrengenden Arbeitstag vor sich. Er muss das Rennen nämlich von der letzten Position aus in Angriff nehmen. Gewinnt Wheldon, winken ihm 2,5 Millionen Dollar. Weitere 2,5 Millionen gehen in diesem Fall an einen zufällig ausgewählten Fan. Wheldon wird, wie schon beim Indy 500,unter der Flagge von Bryan Herta Autosport an den Start gehen – das Auto wird aber von Sam Schmidt Motorsports betreut. (Vorsicht)

// Die MotoGP kehrt 2013 nach Argentinien zurück. Und das könnte auch für den Vierrad-Motorsport nicht ohne Folgen bleiben. Denn als Austragungsort ist nicht Buenos Aires, sondern das Autódromo Termas de Rio Hondo geplant – eine Strecke, die bisher nur von kleineren argentinischen Serien befahren wurde. Zuletzt war sie in den Nachrichten, als die WTCC überlegte, dort ein Rennen zu bestreiten. Das Vorhaben scheiterte damals an den Kosten für den den nötigen Umbau. Für die Moto GP wird der Kurs nun ohnehin modifiziert – und könnte damit auch für internationale Serien interessant werden. (Vorsicht)

// Nicht so toll sieht es dagegen für die Superleague Formula aus. Die Homepage der Serie wurde schon seit geraumer Zeit nicht mehr aktualisiert. Auch die sonst eifrig genutzten social media Kanäle schweigen. Der noch sechs Rennen umfassende Kalender für die laufende Saison ist schon verdächtig lange als “unbestätigt” geführt. Als nächstes Rennen wird dort ein Lauf in Brasilien angegeben. Und der soll schon in vier Wochen stattfinden – die SLF müsste also bald beginnen, Equipment und Personal auf die Reise vorzubereiten. Ein für Ende August geplanter Test in Navarra wurde offenbar abgesagt. Wir bleiben dran. (Vorsicht)

//Das Delta Wing-Entwicklerteam hat mal wieder eine Pressemitteilung</a> rausgehauen: man liege im Zeitplan und der Wagen werde noch dieses Jahr auf die Strecke gehen. Das Monocoque ist wohl bereits  fertig konstruiert und entspricht voll den LMP1-Standards. So ganz nach Plan schein es allerdings nicht alles zu laufen, denn letzte Woche machte eine a<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">Meldung die Runde, dass Highcroft Racing, die den Wagen einsetzen sollen, alles Personal bis auf zwei Mitarbeiter entlassen hätten… (Stefan)

// Paul Drayson arbeitet mit Lola weiter an einem Elektro-Sportwagen. Im Rahmen des LMS-Wochenendes im heimisches Silverstone wurde eine Reihe weiterer Partner a

August 10 2011

07:32

Ferner liefen: Die Newshappen

Aufgrund der sommerlichen Saure-Gurken Zeit heute etwas kürzer als geplant. Aber ein paar Neuigkeiten gibt es trotzdem:

// In der Formel 1 könnte bald wieder eine neue Rennstrecke auf dem Kalender stehen – diesmal aber nicht in einem “Hoffnungsmarkt” wie Russland oder Südkorea, sondern in einem Land mit langer Formel 1 Tradition. Nach dem Engagement von Sergio Pérez bei Sauber und – vor allem – dem großen Einstieg seines Sponsors “Telmex” könnte die Königsklasse nämlich in absehbarer Zukunft nach Mexiko zurückkehren. Das hat zumindest Carlos Slim Domit, der Sohn von Telmex-Besitzer Carlos Slim Helú gegenüber Reuters anklingen lassen. Offenbar ist aber noch nicht ganz klar, auf welcher Strecke man starten würde, sofern der Deal zustande kommt. Zur Debatte stehen eine Rückkehr ans Autódromo Hermanos Rodríguez in Mexico City oder ein neuer Stadtkurs in Guadalajara. (Vorsicht)

// Nach dem überraschendem Erfolg der Dokumentation “Senna” könnte ein weiteres Kapitel der Formel 1-Geschichte in die Kinos kommen. “Apollo 13″ und “A Beautiful Mind”-Regisseur Ron Howard soll sich in Gesprächen über die Verfilmung des WM-Kampf 1976 zwischen Niki Lauda und (Spoiler-Alarm) dem späteren Weltmeister James Hunt befinden. Anders als “Senna” soll der Film aber keine Dokumentation werden. Das Drehbuch stammt von Peter Morgan, der sich gewissermaßen auf die fiktionale Aufarbeitung realer Ereignisse spezialisiert hat. Aus seiner Feder stammen etwa auch “The Queen”, “Frost/Nixon” und – quasi als erster Schritt in den Sportfilm – “The Damned United” über die Karriere des englischen Fußballtrainers Brian Clough. Das Projekt befindet sich derzeit noch in der Planungsphase, über mögliche Schauspieler ist daher noch nichts bekannt. (Vorsicht)

// Das neue IndyCar-Auto für die kommende Saison hat am Montag in Mid-Ohio seine erste Testfahrt bestritten. Bei den beiden Chassis handelt es sich um erste konkrete Planungen von Dallara für die Rundkurs- und Oval-Varianten des hauseigenen Aero-Kits (das zumindest zu Beginn 2012 von allen Teams gefahren werden wird). Angetrieben wurde der Wagen von einem Honda V6-Turbo nach 2012-Reglement (die Konkurrenten von Chevrolet und Judd/Lotus sollen beim Motorenbau ja noch nicht ganz so weit sein). Der aktuell Cockpit-lose Dan Wheldon saß dabei am Steuer, als Testteam fungierte Bryan Herta Racing, das aktuell ebenfalls nicht an der laufenden Meisterschaft teilnimmt. Über die Performance des Autos gab es danach von keinem der Beteiligten irgendwelche Aussagen. Dafür, dass es sich dabei um eine “geheime” Aktion handeln sollte (wie zumindest Versus-Experte Robin Miller bei der Übertragung des Mid-Ohio-Rennens mit einem Augenzwinkern erzählt hat) gibt es aber immerhin eine erstaunlich ausführliche Bildergalerie vom Test. Mitte September steht der erste Oval-Test in Texas auf dem Plan. In eigener Sache: Morgen kommt auf dieser Seite die Analyse des Mid-Ohio Rennens, bis dahin werde ich mich bei der IndyCar-PR um hochauflösende Bilder vom neuen Wagen bemühen. (Vorsicht)

// Das Rennen der V8 Supercars in Surfers Paradise nimmt konkrete Formen an, und wie schon im vergangenen Jahr lässt sich die Liste der internationalen Piloten, die sich an dem Wochenende ein Auto mit den Stammfahrern teilen werden auch heuer wieder sehen. Fix zugesagt haben bisher schon Indy 500-Sieger Dan Wheldon, Vitantonio Liuzzi (der sich wohl schonmal nach Beschäftigungsmöglichkeiten abseits der F1 umsieht), Mika Salo, Jan Magnussen, Gianni Morbidelli, Christian Klien, Tausendsassa Stephane Sarrazin, Marc Lieb, Will Power, Jörg Bergmeister, Scott Dixon, Dirk Müller, Helio Castroneves, Sebastien Bourdais, Boris Said – und diverse andere. (Vorsicht)

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Tags: Newshappen

August 03 2011

06:47

Newshappen vom 03.08.2011

// Relativ hohe Wellen schlug die Ankündigung in England, dass die BBC ihre Übertragungen der F1 mehr oder weniger Ende dieses Jahr einstellt. Stattdessen springt sky Sport ein, die, wie in Deutschland, alle Trainings, Qualis und Rennen live zeigen. 10 Rennen wird auch die BBC zeigen, den Rest gibt es in England als leicht gekürzte Aufzeichnung am Abend. Dabei übernimmt die BBC den Kommentar von sky, die vermutlich wieder auf Coulthard/Brundle setzen werden. Die Ankündigung kam überraschend, auch wenn es seit Wochen Gerüchte gab und hat die britischen F1-Fans auf die Barrikaden gebracht. Muss man in Deutschland nun ähnliches befürchten? Die Antwort lautet: Nein. RTL verdient mit der F1 gutes Geld, es ist eher die Frage, ob sky den Ende 2011 auslaufen Vertrag verlängern wird. Die Situation in England ist zudem besonders. Die BBC muss viel Geld sparen, die 50 Millionen Dollar, die eine Saison F1 allein an Rechten gekostet hat, kommen da gerade recht. Zu den 50 Millionen kommen ja auch noch die Ausgaben für die Übertragung, die beim “Dreamteam” der BBC nicht gerade wenig sind. Eng könnte es dann allerdings an der Streaming-Front werden. Bisher liessen sich die Übertragungen der BBC relativ leicht ansehen, das ist mit dem Wechsel zu sky nun vorbei. Don

// Laut der “Süddeutschen Zeitung” ist Flavio Briatore auch in den Bestechungsskandal um Ecclestone und Gribkowsky verwickelt. Briatore, seit etlichen Jahren ein enger Geschäftspartner von Bernie, soll in den Fall verwickelt sein. Wie genau wird aber nicht verraten. Mehr als “Flavio war auch dabei… hört man so aus der Staatsanwaltschaft” hat die SZ auch nicht. Also eher nichts. Es verdichtet sich allerdings das Bild, dass das Geld deswegen geflossen ist, damit die CVC den Zuschlag bekommt. Ob Ecclestone nun erpresst wurde den Deal so zu machen, oder ob er das so wollte ist halt die große Frage. Don

// Der Renault zeigt sich in Ungarn zwar nicht von seiner schnellen Seite, aber immerhin sorgte er mit seinem Brand und der merkwürdigen Explosion im Seitenkasten für einiges Stirnrunzeln. Und böse Witze über Heidfeld, der schneller aus dem Auto war, als er fahren kann. Sagen jedenfalls gemeine Menschen, zu denen wir hier nicht gehören. Zurück zum Thema: Was genau da explodiert ist, weiß man immer noch nicht, aber Scarbs hat ein paar Verdächtige gefunden. Don

// Noch mehr Technik. Gordon Mccabe über Diffusor und wie sie arbeiten. Er verlinkt auch auf die sehr interessante Arbeit zweier Studenten mit dem Titel “Ground Effect Areodynamics Of Race Cars“(pdf). Don

// Noch viel mehr Daten gibt es jede Woche im Blog F1 Data Junkie. Don

// Der Mann, über den im Moment in der NASCAR am meisten gesprochen wird, ist weder Dale Junior, noch der frisch gebackene Indy-Sieger Paul Menard. Es ist Carl Edwards und seine seit Monaten anstehende Entscheidung, ob er jetzt bei Roush bleibt, oder zu Joe Gibbs wechselt. Angeblich will man dort sogar entweder einen vierten Wagen bereit halten. Den soll Logano bekommen, während “Home Depot” in Zukunft auch Edwards setzen soll. Grosses Sommertheater also, allerdings lähmt die Entscheidung den gesamten Fahrermarkt, weil Roush ja Edwards mit irgendjemanden ersetzen müsste. Don

// Schöne Zusammenfassung über den Stand der Dinge in den USA was die Prototypen und GT-Klassen angeht. Don

// Noch eine Meldung auf der US-Medienszene, die über Umwege auch die IndyCar Series betrifft: Versus, der Sender, der noch einige Jahre lang den Großteil der IndyCar-Rennen übertragen wird, soll ab Anfang Jänner 2012 in “NBC Sports Network” umbenannt werden. Eine Überraschung das nicht. Im Gegenteil waren Beobachter nach dem Kauf von NBC durch Versus-Mutter Comcast im Februar eigentlich davon ausgegangen, dass dieser Schritt schon im Herbst des laufenden Jahres stattfinden könnte. Schon seit einiger Zeit etwa hat Versus keine eigene Homepage mehr, sondern ist unter der Internetadresse nbcsports.com erreichbar. Ziel ist es, aus Versus und NBC eine Art Gegenstück zur Partnerschaft zwischen den Disney-Töchtern ABC und ESPN zu schaffen. So hat NBC bei Erwerb der Rechte für die Olympischen Spiele 2014-2020 vor ein paar Wochen angekündigt, alle Events “auf einem NBC-Kanal” oder im Internet live zu übertragen. Es liegt nahe, dass einiges davon auf dem neu geschaffenen Sender laufen wird.
Das alles sollte dazu beitragen, das Profil des Senders zu heben – was natürlich auch den IndyCars nur gut tun kann, gerade in einer Zeit, in der die Serie unter niedrigen Einschaltquoten leidet. Vorsicht

// Die Superleague Formula muss ihre geplantes Finale im neuseeländischen Taupo absagen. Sponsoren, die das Rennen eigentlich unterstützen wollten sind nun abgesprungen – angeblich, weil man in Folge des schweren Erdbebens, das den Inselstaat im Februar heimgesucht hat, das Geld in wichtigere Projekte stecken will. Die Begründung erscheint sehr verständlich. Angesichts der Tatsache, dass das Neuseeland-Rennen aber erst deutlich nach dem Erdbeben erstmals im Kalender aufgeschienen ist, darf man sich dennoch fragen, ob es sich dabei um die ganze Wahrheit handelt. Bitter ist die Meldung gewiss auch für das SLF-Team Neuseelands, dessen (zum Teil nur in der Heimat tätige) Sponsoren sicher sehr gerne ein Rennen in Taupo gesehen hätten. Bisher gibt es noch keine offizielle Meldung der SLF zum Thema. Es ist aber davon auszugehen, dass man auf der Suche nach einem neuen Austragungsort ist: Nicht nur wegen des öffentlichen Ansehens der Serie, sondern vermutlich auch auf Verlangen der Teams. So hatte sich vor Saisonbeginn etwa schon GU-Racing aus der Serie zurückgezogen, als der Kalender von zwölf auf acht Läufe verkürzt wurde. Grund damals: Der Rückgang im zu erwartenden Preisgeld.
Was mögliche Ausweich-Strecken betrifft, ist noch nichts bekannt. Der Lauf davor findet aber (angeblich) Anfang November in Seoul statt, die Läufe davor in China. Man darf also davon ausgehen, dass die Serie auch den Saisonabschluss gerne im asiatisch-ozeanischen Raum halten möchte. Vorsicht

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July 27 2011

06:16

Newshappen vom 27.07.2011

// Für Nick Heidfeld wird die Luft bei Renault eng. Nachdem der Deutsche auch in diesem Jahr seine Quali-Schwäche nicht in den Griff bekommen hat und Vitaly Petrow zumindest auf Augenhöhe mit ihm unterwegs ist, sucht man bei Renault wohl nach Alternativen. Die erste Option ist Robert Kubica, aber ob der überhaupt noch mal wird fahren können, ist eine andere Frage. Um Topfahrer ins Team zu holen, fehlt es dann wieder an Performance. Aber man überlegt wohl, Heidfeld zu ersetzen. Der erste Warnschuss könnte sein, dass in Ungarn Bruno Senna den Wagen von Heidfeld im ersten Training fahren wird. Niemand glaubt, dass Senna schneller als Heidfeld ist, aber vermutlich geht es Renault im Moment schon nicht mehr allein um Punkte, sondern darum, ob es Fahrer gibt, die gutes Feedback liefern. Ganz oben auf der Liste von Renault steht aber offenbar Romain Grosjean. Das kommt nicht ganz unerwartet, hätte Renault, obwohl nicht mehr Mehrheitsbesitzer im Team, gerne einen Franzosen im Cockpit. Gerüchteweise könnte Grosjean nach Monza im Renault Platz nehmen, aber auch nur dann, wenn er den GP2-Titel gewinnen sollte.

// Berrnie Ecclestone hat die Tage zugegeben, dass er dem ehemaligen Top-Manager der Bayrischen Landesbank, Gerhard Gribkowsky, 44 Millionen Euro bezahlt hat. Allerdings gibt es unterschiedliche Aussagen darüber, weswegen er soviel Geld auf den Tisch gelegt hat. Gerhard Gribkowsky behauptet wohl, dass Ecclestone ihn bestochen hat, der Engländer spricht von Erpressung. Angeblich habe Gribkowsky ihm damit gedroht, dass er Informationen an die Behörden weitergeben könnte, die Eccelstone Probleme bei den Steuerbehörden machen könnten. Diese Anschuldigungen, so Ecclestone, seien gelogen, aber er habe nicht Jahre vor dem Gericht verbringen wollen, um Recht zu bekommen. Nun ja, kann man glauben, muss man aber nicht. Bei Gordon Mccabe gibt es eine schöne Zusammenfassung der hektischen Wochen um den Verkauf der SLEC, der damaligen Holding der F1. Das hartnäckigste Gerücht bzgl. der Zahlungen lautet im übrigen, dass Ecclestone die Summe gezahlt habe, damit die BLB ihre Anteile an die CVC verkauft und nicht an einen anderen, Bernie nicht genehmen Interessenten.

// Weil es etwas untergegangen ist: Timo Glock hat bei Virgin um drei Jahre verlängert. Das kam etwas überraschend, aber offenbar war ihm auch klar, dass er im Moment aus der Ecke, in der er steckt, nicht raus kommt. Glock setzt viel auf den Deal mit McLaren, den Virgin nun geschlossen hat.

// Diskussionen gibt es auch bei Lotus, wo Karun Chandok am Wochenende Trulli ersetzt hatte, und dabei nicht so wirklich überzeugen konnte. Lotus beeilte sich mitzuteilen, dass man mit Trulli über eine Vertragsverlängerung verhandeln würde, aber nach der ganzen Aufbauarbeit des Teams wird es wohl auch mal Zeit, dass man evtl. neue Fahrer einsetzt. Trulli wirkt in diesem Jahr schwach und verliert auch in Quali gegen Kovalainen, was ungewöhnlich ist. Die Frage ist aber, wen Lotus nehmen kann? Da bietet sich eigentlich nur ein Nachwuchsfahrer mit viel Talent an (Hülkenberg?)

// Jeff Burton bekommt einen Crew Chief. Luke Lambert ersetzt Todd Berrier. Richard Childress musste wohl reagieren, weil Burton in den Punkte nur auf Platz 25 zu finden ist. Etwas ungewöhnlich ist die Umbesetzung schon, denn Lambert ist gerade einmal 28 Jahre alt und damit etwas jung für einen Crew Chief. Berrier bleibt vorerst im Team.

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July 20 2011

06:49

Newshappen-Sammlung für 20.07.

// In England gärt weiterhin der Abhör-Skandal um die News Corp. und Rupert Murdoch vor sich hin und es sieht auch nicht so aus, als würde die Sache schnell beruhigen. Die ganze Sache könnte gravierende Folgen für die lautstark angekündigte Kaufofferte des News Corp./Exmor Konsortium um die Mehrheitsanteile der Formel Eins haben. Man muss kein Prophet sein, nicht nur dass Sponsoren der Formel Eins die Sache gerade mit einer gewissen Skepsis betrachten. Viel schlimmer, zumindest aus Sicht von Murdoch, dürfte sein, dass die potentiellen Verkäufer die Sache auch nicht gerade erfreut. Die News Corp. ist eine einflussreiche Firma, aber gegen die Interessen der vielen, vielen Beteiligten in der Formel Eins (Hersteller, Sponsoren, arabische Teilhaber) wird man nicht argumentieren können. Das Kartenhaus scheint da gerade zumindest teilweise zusammen gebrochen zu sein, zu mal auch noch überhaupt nicht absehbar ist, welche finanziellen Konsequenzen der Skandal für die News Corp. haben wird. Bernie Eccelstone wird vermutlich wieder etwas ruhiger schlafen. Eine ähnliche Meinung vertritt auch Joe Saward.

// Bei HRT ist mal wieder Bewegung im Faherkader. Nach dem Red Bull das Nachwuchstalent Daniel Ricciardo im Team gegen Bares platziert hat, gibt es nun Gerüchte, dass der neue Mehrheitsbesitzer des Team, Thesan Capital, Liuzzi aus dem Team haben möchte. Thesan ist eine Investmentgruppe, die auf dem spanischen Markt unterwegs ist, ergo möchte man gerne auch einen spanischen Fahrer ins Cockpit setzen. Da Jamie Alguersuari bei Toro Rosso ist, hat man nicht mehr so die große Auswahl. Jüngstes Gerücht ist, dass man den WTCC-Piloten Javier Villa gerne im Team hätte. Das ist etwas überraschend, ist Villa in den letzten Jahren zwar als talentierter Tourenwagen-Mann, aber nicht als Monoposto-Pilot aufgefallen. Sein letzter Einsatz in einem Auto ohne Dach war Ende 2009 in der GP2 Asia, seine Karriere in der GP2 zwischen 2007 und 2009 war jetzt auch nicht zwingend von so vielen Erfolgen gekrönt, dass er sich für ein F1-Cockpit aufzwingen würde.

// Ferrari-Chef Luca di Monetezemolo hat klar gestellt, dass Felippe Massa auch 2012 für die Italiener fahren wird. Interessant ist daran der Zeitpunkt. In den letzten Wochen hat es immer wieder Gerüchte gegeben, dass Mark Webber hier und da in Maranello gesichtet wurde, aber das Gerücht kann man damit wohl ad acta legen (Quelle: Ferrari PR)

// Es gibt Gerüchte, dass die FIA versucht Cosworth in der Formel Eins zu halten. Die kleine Firma steht nach dem Verlust von Williams ab 2012 nur noch mit HRT und Virgin als Kunden da und das wird nicht reichen, um für 2014 einen komplett neuen Motor entwickeln zu können. Man Know-How wird es nicht scheitern, eher an den Investitionskosten. Die FIA hätte aber gerne wenigstens einen unabhängigen Hersteller in der Serie, sollte ein Hersteller mal abspringen.

// Paul Truswell hat sich ein paar Gedanken zur neuen FIA Endurance WM gemacht und meint: “Provided that things get nailed down before the end of October, then there is every prospect of a successful championship. It may sound a little harsh, but the ALMS and the LMS have no intrinsic right to exist.” Lesenswert!

// Juan Pablo Montoya bekommt mal wieder einen neuen Crewchief. Statt Brian Pettie übernimmt ab sofort Jim Pohlmann den Laden. Der ist ein altes “Earnhardt Ganassi” Gewächs und war auch schon mal Car Chief. Pettie hatte sich in den letzten Rennen durch einige unglückliche Calls ziemlich schlecht in Szene gesetzt.

// Greg Erwin, bei Greg Biffle und Rousch entlassener Crew Chief, hat schon eine neue Heimat gefunden. Er wird versuchen AJ Allmendinger weiter nach vorne zu bringen. Die Erfahrung, die Erwin mitbringt, kann das kleine Team von Richard Petty sicher gut gebrauchen. Immerhin liegt Allmendinger auf P16 und hat noch kleine Chancen auf den Chase.

// J.J. Yeley hat bei Front Row Motorsport angedockt und wird dort die restliche Saison 2011 fahren. Dabei ersetzt keinen Fahrer, sondern springt nur für die bei den Trucks fahrenden Kvapil und Bodine ein.

// Kehrt die IndyCar Series nach Europa zurück? CEO Randy Bernard hat kürzlich in einem Interview mit dem Indianapolis Business Journal erwähnt, dass er sich gut vorstellen kann, etwa wieder in Deutschland zu fahren – und angedeutet, dass womöglich auch ein deutscher Hersteller an einem Einsteig in die amerikanische Open Wheel Serie interessiert sein könnte. Dabei handelt es sich freilich in jedem Fall noch um Zukunftsmusik, Bernard stellt einen Zeithorizont etwa im Jahr 2016 in Aussicht. Schon im kommenden Jahr könnte allerdings ein neuer Lauf in Houston dazukommen – auf der Strecke, die auch die Champ Cars jahrelang befahren haben. Außerdem wird derzeit wohl auch über Auftritte in Mexiko und ein zweites Brasilien-Rennen verhandelt. (Vorsicht)

// Langsam aber sicher gibt es auch immer mehr aAutosport</a> berichtete gegen Ende der letzten Woche, man habe Informationen, dass <strong>Jaguar</strong> den werksseitigen <strong>Einstieg in die LMP1</strong> plane – die in Besitz der englischen Traditions-Sportwagenschmiede befindliche Tata Group aus Indien evaluiere dies, aber eigentlich sei, den Quellen des Magazins zufolge, die Entscheidung bereits gefallen. Die französischen Kollegen von a<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">Endurance-info.com kontaktierten daraufhin Tata Motors über den offiziellen Kanal. Die Antwort der Jaguar Kommunikationsabteilung: einen solchen Entschluss gebe es noch nicht, man beobachte die Entwicklungen und konzentriere sich bis auf weiteres auf das GTE-Programm in den USA. Jaguar dementiert also erstmal einen eventuell geplanten Angriff auf die Le Mans-Krone. Doch das heißt ja nicht, dass es wirklich nicht dazu kommt. Es bleibt also nur: abwarten! (Stefan) 

// Lotus dagegen wird sein Le Mans-Programm wie geplant aneuen Mission</a> verschrieben: <strong>gemeinsam mit Lola entwickelt man einen Elektro-Rennwagen</strong> unter dem Kürzel 12/69EV – die 12 steht für das Modelljahr, bei den hinteren zwei Ziffern steht Nummern in den 60ern bisher üblicherweise für Le Mans-Coupés. Von einer Rückkehr nach Le Mans ist jedoch bisher nicht die Rede, stattdessen möchte Drayson in der von der FIA angekündigten Elektro-Meisterschaft teilnehmen, deren Gründung Jean Todt mit der EU vereinbart hat. Was für ein Fahrzeug nun genau das Ergebnis sein wird, wurde bisher noch offen gelassen – es soll jedoch noch in diesem Jahr der Öffentlichkeit bei Testfahrten vorgestellt werden. Drayson versucht also damit an die letzten Jahre anzuknüpfen: neue Technologien forcieren und sie vor allem öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Denn das erste Projekt eines Elektro-Rennautos ist dieses nicht; aber es könnte das prominenteste werden. Der Start des neuen “a<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">EV Cup“, dem sich Drayson Racing für die Zwischenzeit verschrieben hat, wurde übrigens auf den Winter und in die USA verlegt, erst 2012 könnte es Events in Europa geben. Draysons langjähriger Co-Pilot, der junge Jonny Cocker, arbeitet derweil daran, ein Cockpit für die letzten Rennen der ILMC-Saison zu bekommen. (Stefan) 

//Zak Brown, Teamchef und Fahrer des US-Sportagen-Teams United Autosports, a

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