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August 04 2010

06:38

Ferner liefen: Die Newshappen

// Michael Schumacher hat nach seinem eher mäßigen Comeback und dem überzogenen Blockademanöver gegen Barrichello in Ungarn, gerade gar keine gute Presse. Neben seiner Aggressivität stehen vor allem seine schlechten Ergebnisse im Vordergrund. Bis auf das Rennen in Barcelona konnte er seinen Teamkollegen Nico Rosberg kaum das Wasser reichen. Und je länger die Saison andauert, desto mehr konzentriert sich die Fehlersuche auf die Reifen. Während Rosberg die Entwicklung der Reifen in den letzten Jahren mitgemacht, muss Schumacher den Lernprozess erst vollziehen. Gegenüber autosport.com erwähnte Ross Brawn nun, dass es vor allem die Vorderreifen seien, die dem Ex-Weltmeister zu schaffen machen. Zusammen mit dem auf Untersteuern ausgelegtem Chassis bildet das für Schumacher wohl ein Problem, dass er in dieser Saison nicht mehr lösen wird. Allerdings – auch für Rosberg ist der Wagen neu und er kommt besser damit klar.

// Etwas überraschend hat sport1.de am Wochenende einen Plan veröffentlicht, der angeblich den inoffiziellen Formel 1 Kalender für 2011 darstellen soll. Viele Änaderungen gegenüber diesem Jahr gäbe es demnach nicht: Die Saison würde abermals etwas antiklimatisch im März in Bahrain starten und im November in Abu Dhabi enden. Neu: Südkorea soll als fünftes Saisonrennen in den April verschoben werden. Der erstmals ausgetragene GP von Indien würde demnach als viertletztes Rennen Anfang Oktober seine Premiere feiern.

// Auch der Kalender 2010 scheint immer noch nicht in Stein gemeißelt zu sein: Denn das Debut des GP von Korea steht wohl immer noch auf der Kippe. Einen ersten Fertigstellungtermin Mitte Juli haben die Organisatoren verpasst, auch der Ersatztermin Ende August könnte verfehlt werden. Die Strecke selbst soll bereits fertig sein, aber Tribünen, Boxen und Pressezentrum sind wohl noch im Bau. Auch die politische Situation auf der koreanischen Halbinsel macht manchen Beobachtern Sorgen. Oder wie Bernie Eccelstone so schön sagt:

“You mean if they started a war? It’s not good. It would probably be difficult, the spectators wouldn’t come to the race if there’s a war, which wouldn’t be good. But I shall be there…”

Die Spanische Tageszeitung AS (Print) hat wohl am Wochenende berichtet, dass das Motorland Aragón als Ersatz für Korea einspringen könnte. Auf dem Weg zwischen Japan und Brasilien würde die Strecke ja sogar liegen – ob sich politisch allerdings ein drittes Spanien-Rennen durchsetzen ließe, scheint fraglich.

// Ebenso interessant wie sinnlos ist ein Vergleich der Punktesystem der Formel Eins in diesem Jahr. Vor der Sommerpause sieht der Stand nach der aktuellen Punktevergabe so aus:

Mark Webber 161 Lewis Hamilton 157 Sebastian Vettel 151 Jenson Button 147 Fernando Alonso 141 Felippe Massa 97

Und so sähe es aus, wenn man die Wertung aus dem letzten Jahr nimmt:

Lewis Hamilton 65 Mark Webber 63 Sebastian Vettel 61 Jenson Button 59 Fernando Alonso 57 Felippe Massa 39

// Toyota wird die Basis für das neuentwickelte NGTC (Next Generation Touring Car) der BTCC liefern. In einer etwas überraschenden Presseerklärung, teilten die Organisatoren und Toyota mit, dass ein Toyota Avensis als erster Träger für das NGTC dienen soll. Als erster Einsatz ist das letzte Rennen der BTCC in Brand Hatch erkoren worden. Ob Toyota werksseitig auch 2011 in die Serie einsteigen wird, ist aber nicht bekannt. Bisher beteiligt man sich nur an der Entwicklung. (Via Touringcartimes.com)

// Neuigkeiten von der Herstellerfront gibt es auch aus der DTM. Nachdem schon vergangene Woche bekannt wurde, dass Opel einen Einstieg in die Serie plant, meldet motorsport aktuell (Print) jetzt weitere Details: Demnach soll das Williams Formel 1 Team die Rüsselsheimer bei der Rückkehr in die Serie unterstützen. Geschäftsführer Adam Parr hat Gespräche darüber mittlerweile bestätigt, sowohl aus England als auch von Opel heißt es allerdings, dass eine endgültige Entscheidung noch nicht gefallen sei. Klarheit über den Einsteig soll innterhalb der nächsten zwei Monate geschaffen werden.

// IRL-Pilot Mario Romancini ist offenbar das Sponsorgeld ausgegangen, der Brasilianer wird daher in Mid Ohio nicht an den Start gehen können. Ersatzmann bei Conquset-Racing könnte der weitgehend unbekannte Intaliener Francesco Dracone sein – der vergangene Woche jedenfalls schon mal für die Mannschaft getestet hat.
Update:
Der Vertrag ist bereits unterschrieben, Dracone wird zusätzlich auch in Sonoma mit von der Partie sein. Sagt Speed TV.

// Helio Castroneves wurde derweil für seinen vielbeachteten Wutausbruch gegenüber IRL-Offiziellen nach der Strafe von Edmonton mit einer Strafe von 60.000 US$ belegt, und fährt den Rest der Saison unter Bewährung.

// Lotus hat derweil gegenüber autosport.com sein Interesse bestätigt, Aero-Packages für die neuen IRL-Autos zu bauen. Endgültig beschlossen ist das zwar noch nicht, Motorsportdirektor Claudio Berro spricht gegenüber dem Magazin davon, dass es sich um eine “natürliche Erweiterung” des schon bestehendes Engagements in der Serie handle. Für die IRL wäre ein solches Engagement jedenfalls sicher ein wichtiger Schritt, der einen Domino-Effekt mit weiteren Einstigen zur Folge haben könnte.

April 15 2010

06:30

F2/WSbR Saisonvorschau, F3 Euro Analyse

Das Motorsportjahr nimmt weiter Fahrt auf: Am vergangenen Wochenende ist eine Nachwuchsserie gestartet, diesmal folgen gleich zwei weitere. Eine davon verspricht wieder unterhaltsame Rennen – in der anderen sind ein paar große Talente am Start. Und in der dritten fährt fast gar keiner mehr.

Schon bemerkt? Seit dem Wochenende ist die neue Saison der F3 Euroseries in vollem Gange. Wenn nicht, dann ist das verständlich: Irgendwie ist in diesem Jahr fast gar nichts über die Saisonvorbereitungen der laut Eigendefinition “stärksten Juniorserie der Welt” an die Öffentlichkeit gedrungen. Nicht nur bei den Fans ist wenig angekommen – auch einige Fahrer dürften den Saisonbeginn verschlafen haben, denn zur Premiere standen nur 13 Starter am Grid. Deutlich mehr Piloten werden am kommenden Wochenende in der Formel 2 das Racingjahr 2010 in Angriff nehmen – nicht alle davon sind aber ganz unumstritten. Immerhin hat Konstrukteur Williams F1 angekündigt, dass das Auto in diesem Jahr deutlich näher an Formel 1 Wagen dran sein soll. Außerdem gibt es in der Formel 2 ja bekanntlich Superlizenzen für die drei erstplatzierten Fahrer – ein nicht zu unterschätzendes Asset, wie sich im Winter gezeigt hat, als einige der neuen Teams nach startfähigen Talenten mit Kleingeld gesucht haben. Gerade an Talenten scheint es in der Formel 2 aber in diesem Jahr – mit wenigen Ausnahmen – ein bisschen zu mangeln. Daher erstmal zur anderen Serie, die an diesem Wochenende startet: Denn in der World Series by Renault gehen 2010 einige sehr viel versprechende Fahrer an den Start.

Da wäre zunächst Daniel Ricciardo. Der Red Bull Junior aus Australien konnte im vergangenen Jahr in der Britischen Formel 3 überzeugen, und hat auch bei den Formel 1-Testfahrten im Herbst eine gute Figur gemacht. In diesem Jahr wechselt er sich mit Brendon Hartley als Ersatzfahrer bei den beiden Red Bull F1-Teams ab. Mit dem Neuseeländer teilt sich Ricciardo neben der Ersatzfahrerrolle und der ozeanischen Herkunft in diesem Jahr außerdem den Platz bei Tech 1 Racing in der WSbR. Auch wenn Hartley 2009 eher ein charakterbildendes Jahr eingelegt hat: In der Branche wird ihm nach wie vor eine große Portion Talent nachgesagt. Sofern er das wieder findet, sind wohl beide Fahrer Titelkandidaten.

Aus deutschsprachiger Sicht interessant: Walter Grubmüller. Der Österreicher wurde 2009 hinter Ricciardo Vizemeister in der birtischen Formel 3 – war dort aber vorher schon ein paar Jahr mit eher durchschnittlichem Erfolg unterwegs. Mal sehen, was ihm im Familieneigenen P1 Motorsport-Team gelingt. Ganz interessant könnte auch das Abschneiden von Esteban Guerrieri werden, sofern sich der Argentinier in diesem Jahr endlich mal eine ganze Saison leisten kann. Guerrieri ist schon einige Jahr in europäischen Juniorserien unterwegs. Dass er sich nie wirklich durchsetzen konnte, dürfte aber eher am mangelnden Budget als am Talent liegen: 2004 fuhr er in der Formel 3000 regelmäßig in die Punkte, 2008 in der WSbR. Im vergangenen Jahr gelangen ihmin der SLF sogar zwei Siege. Die WSbR hat aber einen Hang dazu, dass dort auf einmal Talente auftauchen, die man vorher nicht so auf der Rechnung hatte – es kann also gut sein, dass sich am Ende ein Fahrer durchsetzt, der hier nicht erwähnt wurde. Spannend wird es aber allemal – immerhin genießt die Serie einen ausgezeichneten Ruf. Nicht umsonst waren Sebastian Vettel, Robert Kubica und Fernando Alonso alle mal in der Serie unterwegs.

Bei den Strecken bemüht sich Renault, möglichst oft auf Kursen zu fahren, auf denen auch die Formel 1 unterwegs ist. Highlight der Saison ist wohl auch in diesem Jahr das Rennen im Rahmen des GP von Monaco – Lowlights versprechen aus Überhol-Sicht dagegen die Ausgaben am Hungaroring und in Barcelona zu werden. Außerdem fährt die Serie noch in Spa, Magny-Cours, und in Silverstone. Wer selbst einmal eines der Rennen besuchen will, kann das in diesem Jahr wohl am besten in Hockenheim (3.-5. September) oder (von Österreich aus) in Brno (4.-6. Juni) machen. Renault bietet an allen Wochenenden ein ziemlich breites Programm: Neben der WSbR 3.5 sind noch ein paar weitere Serien aus dem Haus des “Créateur d’automobiles” unterwegs: Formel Renault 2.0 und 1.6, Clio Cup und lokale Tourenwagen Meisterschaften. Der Clou: Der Besuch ist gratis, man muss sich nur aus versicherungstechnischen Gründen ein Ticket beim Renault-Händler abholen – oder von der Serienhomepage ausdrucken.

Los geht’s am Wochenende an der selben Strecke, an der die letzte Saison geendet hat – am Motorland Aragon. Der Kurs im Nordosten Spaniens hat mir beim ersten Auftritt 2009 recht gut gefallen. Es handlet sich um ein Tilkodrom der gehobenen Klasse. Will heißen: Die Strecke ist von Verlauf her recht ähnlich wie zum Beispiel jene in Istanbul – ein paar schnelle Kurven, relativ viel Auslauf, eine lange Gerade, deutliche Höhenunterschiede. Die gehobene Klasse zeigt sich darin, dass der Kurs schöner in die Landschaft gebaut ist, und viel weniger seril wirkt, als das Otodrom. Außerdem waren im vergangenen Herbst auch ein paar Fans vor Ort. Kollege Stefan Tegethoff hat die Strecke zur Eröffnung damals ausführlicher vorgestellt – wer mehr wissen will, folge also diesem Link. Für alle anderen hier die “Kurzversion” der Streckenvorstellung in Form eines Onboard-Videos.

Formel 2

Etwas mehr Nähe zur Königsklasse sucht man auch in der Formel 2, die am kommenden Wochenende in Silverstone ins Racingjahr 2010 startet. Im vergangenen Jahr war die Serie mit dem Anspruch, eine der GP2 und WSbR gleichwertige, aber deutlich billigere Feederserie für die Formel 1 zu werden gestartet. Ganz ist das noch nicht gelungen: Meister Andy Soucek hat sich als einziger Teilnehmer einen Platz imF1-Milieu sichern können – und zwar als einer von zwei Testfahreren beim Neuling Virgin F1. Ob und wie oft er dort im Cockpit sitzen wird, muss sich erst zeigen. Vizemeister Robert Wickens ebenfalls “aufgestigen” – allerdings nicht in die Formel 1, und auch nicht in die GP2. Stattdessen wird der Kanadier im kommenden Jahr in der GP3 an den Start gehen. Nicht gerade ein Qualitätsausweis für den Ruf der Formel 2 als Talentschmiede. Aber was nicht ist, kann ja noch werden: Daher hat Williams im Winter am Wagen gearbeitet. Das Chassis wird nun 24 Prozent mehr aerodynamische Effektivität bieten, der Motor hat 30 PS zugelegt, und auch das Fahrverhalten soll deutlich näher an einem Formel 1 Auto dran sein.

Ob sich aber auch das Niveau der Fahrer entsprechend verbessert hat, dass darf man bezweifeln. Zwar ist diesmal kein Juniorserien-Altstar wie Vorjahresmeister Andy Soucek dabei. Dafür fehlen aber auch Talente wie Mirko Bortolotti oder Robert Wickens. Wieder am Start ist dafür Phillip Eng. Für den Österreicher ist in seiner zweiten Saison in der Serie der Titel das klare Ziel. Bei den Testfahretn schnell unterwegs waren sonst etwa noch Will Bratt, Benjamin Bailly und Dean Stoneman. Außerdem konnte sich noch Jolyon Palmer, Sohn des ehemaligen Formel 1 Fahrers und Serienorganisators Jonathan eine Tagesbestzeit sichern. Weniger toll für den Ruf der Serie als Nachwuchs-Kaderschmiede sind wohl die Engagements des 38-jährigen Bollywood-Stars Ajith Kumar und des 37-jährigens bulgarischen Geschäftsmanns Plamen Kralev. Die beiden werden sich mit GP2-Dropout Ricardo Teixeira wohl ein munteres Duell um den letzten Platz liefern.

Das Engagement solcher Gentleman-Junioren inmitten echter Heißsporne ist dabei alles andere als unriskant. Vor allem, wenn man sich die Strecken ansieht, auf denen die Formel 2 in diesem Jahr fahren wird. Wie schnell im Rennsport nach wie vor etwas passieren kann, hat uns allen der tragische Unfall von Henry Surtees viel zu deutlich vor Augen geführt. Was ich davon halte, dass die Formel 2 trotzdem heute nicht nur wieder in Brands Hatch, sondern außerdem noch in Zolder und am Stadtkurs von Marrakesch unterwegs ist, ist mittlerweile sicher hinlänglich bekannt – dehalb hier nicht nochmal die ganze Leier. Ich hoffe natürlich sehr, mit meinen Befürchtungen unrecht zu haben. Abgesehen davon fährt die Formel 2 noch in Monza, Portimao, Brünn, Oschersleben und in Valencia. Die Saisonpremiere am kommenden Wochenende wird wohl das letzte große Rennen am “alten” Kurs in Silverstone sein – die GT1-WM fährt zwei Wochen später schon am neuen “Arena”-Layout.

Übertragen wird die Formel 2 auch in diesem Jahr wieder auf Eurosport und Eurosport 2. Laut Serienhomepage sollten alle Rennen live gesendet werden. Derzeit steht aber nur das zweite Rennen im Eurosport-Programm, das erste ist nichteinmal als Wiederholung gelistet. Mal sehen, ob sich das im Lauf der Woche noch ändert. Sofern nicht bleibt noch die Hoffnung auf einen Livestream – ein solcher soll auch in diesem Jahr wieder gratis auf formulatwo.com verfügbar sein. Ebenfalls auf Eurosport laufen heuer auch wieder die Rennen der WSbR – für das kommenden Wochenende sind derzeit beide Rennen als Liveübertragungen geplant.

F3 Euro-Analyse

Und dann ist da noch “die stärkste Juniorserie der Welt”. Es war ja zu erwarten, dass die steigende Masse an Nachwuchsformeln auch an der F3 Euroserie nicht ganz spurlos vorbeigehen würde. Aber das, was dann am vergangenen Wochenende offensichtlich wurde, hat doch etwas überrascht: Nur 13 Fahrer haben die Reise nach Le Castellet angetreten, wo man im Rahmen der LMS die ersten beiden Rennen dieses Jahres gefahren ist. Zwar sollen sollen in Hockenheim angeblich wieder etwas mehr Starter ins Rennen gehen – aber Werbung für die Serie war das vergangene Wochenende nicht gerade. Es ist verständlich, dass die Reise nach Frankreich für zwei Rennen im Rahmen der LMS in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht für alle Teams interessant ist. Aber andererseits kommt der Name “Euroserie” ja nicht von ungefähr: Die Klasse ist aus dem Zusammenschluss der deutschen und französischen F3 hervorgegangen und hat internationalen Anspruch – Rennen im Ausland gehören eben dazu. Und nur der Wirtschaftskrise oder gar den Teams die Schuld zu geben, greift auch zu kurz – ein bisschen müssen sich die Serienorganisatoren schon selbst an die Nase fassen. Denn irgendwas scheint auch bei der Öffentlichkeitsarbeit nicht so ganz zu funktionieren: Da, wo man von anderen Serien während der Winterpause immer wieder mal hört, so dass sich langsam eine gewisse Vorfreude entwickelt, schien bei der F3 Euro gepflegtes Schweigen zu herrschen. Dabei kann man nichtmal fehlendes Bemühen unterstellen: Den ganzen März über hat man Fahrerportraits und Testberichte veröffentlicht, zum Saisonstart war es eine schicke neue Homepage online, und nach dem TV-Desaster des vergangenen Jahres gibt’s heuer jeweils beide Rennen live auf n-tv. Trotzdem: Irgenwas läuft falsch, und man sollte schnell darauf reagieren – wenn der Eindruck der “Premiummarke” nämlich verloren geht, wird die verhältnismäßig teure F3 Euro wohl als Verlierer aus dem “Kampf der Juniorserien” hervorgehen.

Immerhin: Bei den wenigen Piloten, die am Wochenende am Start waren, sind gleich einige gute Talente dabei. Und auch die Rennen selbst waren nicht übel: Wer seine Augen an den migränigen Streifen-Auslauf von Le Castellet gewöhnt hatte, konnte in beiden Läufen ein paar schöne Zweikämpfe beobachten. Besonders hervortun konnte sich dabei Edoardo Mortara. Der Italiener gibt in diesem Jahr den “Andy Soucek der Formel 3″: Er kehrt nach einem mittelmäßigen Jahr in der GP2 wieder in die Serie zurück, und will dort versuchen, seine Karriere wieder in die richtige Bahn zu lenken. Am Samstag konnte er nach einem frühen Zweikampf mit Pole-Mann Juncadella recht unbedrängt den Sieg ins Ziel fahren. Sonntags konnte Mortara sich in der letzten Runde noch von Platz vier auf Rang zwei hinter Sieger Alexander Sims hochkämpfen. Lohn der harten Arbeit: Drei Punkte Vorsprung (insgesamt 15) in der Meisterschaft auf die beiden zweitplatzierten Sims und Marco Wittmann (beide 12). Weiter geht es in zwei Wochen beim DTM-Auftakt in Hockenheim – es bleibt zu hoffen, dass sich die Ankündigungen bewahrheiten, und dann wieder mehr Teams an den Start gehen werden.

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