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October 29 2013

08:00

NASCAR: Analyse Martinsville Oktober 2013

Mit 17 Cautions sorgte das Rennen auf dem Short-Track in Martinsville für ordentlich Kleinholz und Reibereien. Jimmie Johnson kam nicht über Platz fünf hinaus und verlor in der Meisterschaft überraschend Punkte gegenüber Matt Kenseth, der als Zweiter hinter dem strahlenden Sieger Jeff Gordon ins Ziel kam.

Goody's Headache Relief Shot 500 Powered By KrogerVor dem Start in das Rennen des Sprint Cups am Sonntag ging es bereits heiß her: Am Vortag im Truck-Rennen wurde Kevin Harvick von seinem Richard-Childress-Teamkollegen Ty Dillon gedreht und lieferte sich anschließend mit diesem einige Scharmützel. Dem setzte er am Ende noch mit folgender Aussage die Krone auf: “Exactly the reason why I’m leaving RCR, because you’ve got those kids coming up and they’ve got no respect for what they do in this sport and they’ve had everything fed to them with a spoon.” Das hat gesessen! Das sein Boss Richard Childress darüber nicht gerade erfreut war, überrascht wenig. Es wurde sogar schon über einen vorzeitigen Wechsel zu Stewart Haas Racing in die #14 spekuliert, doch das war schnell wieder vom Tisch. Am Sonntag entschuldigte sich Harvick für seine Aussagen und wird auch noch für den Rest der Saison in der #29 von RCR verweilen.

Die Pole auf der kürzesten Strecke des Jahres sicherte sich Denny Hamlin vor Jimmie Johnson. In Reihe zwei starteten Kyle Busch und der überraschend starke Matt Kenseth, der hier eigentlich nie wirklich zurechtkam. Ebenfalls bemerkenswert: David Ragan ging im Ford mit der #34 von Front Row aus Reihe vier auf die 500 Runden. Beim Rennstart konnte Denny Hamlin die Spitze noch behaupten, doch schon in der dritten Runde setzte sich der Favorit Jimmy Johnson in Front und auch Kyle Busch und Matt Kenseth gingen an der #11 vorbei. Als Hamlin sich gerade wieder einsortiert hatte, kam auch schon die erste gelbe Flagge. In Runde sieben traf Carl Edwards eingangs Kurve drei die #31 von Jeff Burton und schickte diesen in einen Dreher. Hinter dem querstehenden Burton kam es zu einigen Auffahrunfällen, in denen der Chevrolet mit der #7 von Dave Blaney so stark beschädigt wurde, dass er in die Garage musste.

Nach dem Restart war Jimmie Johnson zunächst wieder an der Spitze, doch die Toyotas von Joe Gibbs konnten ein hohes Tempo gehen und so setzte sich Kyle Busch in Runde 25 an Johnson vorbei und übernahm die Führung. Sein Teamkollege Matt Kenseth tat es ihm gleich und ging ebenfalls an der #48 vorbei und machte klar, das mit ihm zu rechnen war. Wenig später setzte sich Kenseth sogar an die Spitze und sammelte seine ersten Führungsrunden in diesem Rennen. Kenseth konnte rundenlang in Ruhe Lead Laps sammeln, ehe Carl Edwards in Umlauf 88 erneut für Aufsehen sorgte. Zum wiederholten Male schickte er ein Fahrzeug in Kurve drei in einen Dreher, dieses Mal war der Leidtragende Travis Kvapil, der sein Auto glücklicherweise noch aus der Mauer halten konnte. An der Box konnte Kenseth seine Führung verteidigen und Jeff Gordon holte sich den zweiten Platz von Jimmie Johnson. Den Spitzenplatz musste die #20 beim Restart in Runde 94 aber sofort wieder an die #48 abgeben und auch Juan Pablo Montoya schlüpfte mit durch.

Bis zur Runde 140 dauerte es, bis es erneut zu einer Gelbphase kam. Erneut war es der Eingang zu Kurve drei, aber dieses Mal war Carl Edwards nicht schuld. Bobby Labonte in der #47 räumte die #83 von David Reutimann ab und löste damit die dritte Caution des Abends aus. Beim Restart setzte sich erneut Johnson vor Gordon und Montoya durch. Lange durften die Piloten aber nicht Gas geben, da bereits knapp 20 Runden später Kyle Larson für die nächste Unterbrechung sorgte. Ihm platze sein Chevrolet-Motor, was einen Dreher kurz vor dem Boxeneingang zur Folge hatte. Die Führungsgruppe suchte erneut die Boxencrews auf und Dale Earnhardt Jr. war der große Profiteur, der sich auf Platz zwei schieben konnte. In Umlauf 181 nahmen die Fahrer das Rennen wieder auf, aber nur für eine Runde. Dann kam es in Kurve eins zu einer Kettenreaktion, bei der die Autos von Kasey Kahne und Martin Truex Jr. stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ebenfalls trugen die Fahrzeuge von Denny Hamlin, Aric Almirola und Ken Schrader einige Schäden davon.

Nachdem die grüne Flagge erneut geschwenkt wurde, dauerte es nicht lange, bis diese wieder durch eine gelbe Variante ersetzt wurde. In Runde 204 kam Kurt Busch in seiner #78, beim Versuch Jamie McMurray zu überholen, zu hoch und drehte sich nach innen ab. Dort konnte Mark Martin nicht mehr ausweichen und schlug in die Seite von der #78 ein. Erneut ein glückloses Rennen für die #14. Die Führenden Jimmie Johnson und Matt Kenseth entschlossen sich dazu, draußen zu bleiben, während der Rest des Feldes an die Box kam. Nach dem Restart konnte Matt Kenseth die Führung zum wiederholten Male übernehmen, ehe Travis Kvapil in der #93 sich ausgangs Kurve vier drehte und damit die siebte Caution auslöste. Bis auf Dale Earnhardt Jr. und Kurt Busch entschlossen sich alle Fahrer dazu, ihrer Pitcrew fernzubleiben. Zum Fahren kam man aber auch nach dem Schwenken der grünen Flagge nicht so richtig, da in Runde 229 die bereits achte Gelbphase des Rennens ausgelöst wurde. Dieses Mal wurde David Reutimann von Martin Truex Jr. in Kurve drei umgedreht. Bei dieser Gelbphase trennten sich schließlich die Wege von Jimmie Johnson und Matt Kenseth, denn während die #48 sich frische Reifen holte, blieb die #20 draußen. Damit fiel Johnson auf Platz 16 zurück, während Kenseth die Führung behielt. Diese musste Kenseth allerdings kurz nach dem Restart an Clint Bowyer abgeben.

Nach der achten Caution gab es endlich wieder eine längere Grünphase zu bestauen, in der Matt Kenseth und Juan Pablo Montoya auf ihren alten Reifen einige Positionen verloren. Montoya fand sich einige Runden nach dem Restart sogar auf Platz 27 wieder, mit einer Runde Rückstand. Clint Bowyer konnte sich hingegen besser auf seinen über 100 Runden alten Pneus halten und musste sich lediglich Jeff Gordon geschlagen geben, ehe in Runde 284 die neunte Gelbphase des Rennens durch die #95 von Reed Sorenson ausgelöst wurde, als dieser in Kurve drei ausrollte. An der Box setzte sich Gordon erneut durch und Johnson konnte sich bereits wieder auf Platz zwei vorschieben. Die nächste Unterbrechung ließ erneut nicht lange auf sich warten. Diese wurde in Runde 299 durch ein Teil in Kurve eins ausgelöst, das sich von der #88 gelöst hatte. Matt Kenseth nutzte die Caution auf Platz 15 liegend für einen erneuten Boxenstopp. Viel Zeit, um sich nach vorne zu arbeiten, hatte er nicht, da bereits fünf Runden nach dem Restart die gelbe Flagge erneut in der Luft wedelte. Die #40 von Landon Cassill wurde in Kurve drei von Kasey Kahne umgedreht und Kenseth besuchte anschließend erneut seine Crew, um sich vier frische Reifen abzuholen.

Erneut konnte er diese aber nicht nutzen, da die folgende Grünphase nur drei Runden hielt, denn dann gerieten Kevin Harvick und Ryan Newman bei der Anfahrt auf Kurve eins aneinander und Newman verabschiedete sich rückwärts in die Mauer. Und nun ratet mal, wie lange es bis zu nächsten Caution dauerte: Genau, ganze zwei Runden brauchte es, bis zum 13. Mal die gelbe Flagge geschwenkt wurde. Juan Pablo Montoya machte in der der Anfahrt zu Kurve eins ein 3-wide mit Marcos Ambrose und Martin Truex Jr. auf, bei dem die #56 schließlich in die Mauer geschickt wurde. Jimmie Johnson holte sich frische Reifen und fiel auf Platz 20 zurück, sieben Positionen hinter Kenseth. Nach der grünen Flagge dauerte es erneut nur wenige Runden bis zur nächsten Gelbphase. Dieses Mal war die Ursache ein abgefallener Kühlergrill eines Fords, der mitten auf der Start-/Zielgerade lag. Die beiden Führenden Jeff Gordon und Kyle Busch suchten ihre Pitcrew auf und Pole-Sitter Denny Hamlin konnte die Spitze übernehmen.

Man wollte es kaum glauben, als es danach mal mehrere Runden unter grün weiter ging. Während dieser Phase gerieten Kevin Harvick und Jimmie Johnson etwas aneinander und Danica Patrick machte in den Top Ten auf sich aufmerksam. Ganze 20 Umläufe schaffte es das Feld, unter grün zu absolvieren, bevor Cole Whitt in der #30 die nächste Caution durch einen Reifenplatzer mit nachfolgendem Dreher und Mauereinschlag in Kurve drei auslöste. In der Box konnte sich Denny Hamlin gegen seinen Teamkollegen Matt Kenseth durchsetzen. Die Führung sicherte sich Elliot Sadler in der #55, der nicht an der Box war. Die Spitzenpostion war er sofort nach dem Restart wieder an Kenseth los. Die #20 führte das Feld bis zur nächsten Gelbphase in Runde 380 an. Denn dann drehte sich J.J. Yeley in Kurve drei, nachdem er sich zuvor mit Ricky Stenhouse Jr. angelegt hatte. Die Führenden blieben draußen und so konnte die #20 weiterhin Führungsrunden abspulen.

Ganze 30 Runden währte die folgende Grünphase, dann verirrte sich ein Teil in den Eingang von Kurve eins und löste 86 Runden vor Schluss die 17. und letzte Caution des Abends aus. Alle Fahrer suchten ihre Box für den finalen Stopp auf und Matt Kenseth konnte erneut die Führung behaupten. Nach dem Restart entwickelte sich ein spannender Kampf um den Sieg zwischen Matt Kenseth und Jeff Gordon. Gordon konnte sich 21 Runden vor Schluss die Spitze schnappen und gab diese nicht wieder her und sicherte sich damit seinen lang ersehnten ersten Saisonsieg. Matt Kenseth setzte sich hauchdünn gegen Clint Bowyer durch und ist nun in der Meisterschaft punktgleich mit Jimmie Johnson, der nur auf Platz fünf ins Ziel kam. Danica Patrick belegte nach einem starken Rennen Platz 17.

Für Jeff Gordon war der Sieg immens wichtig, denn er gibt ihm noch eine kleine Restchance auf den Titel. Es dürfte allerdings fast unmöglich werden, die bereits 27 Punkte Rückstand auf das Duo Matt Kenseth und Jimmie Johnson innerhalb der letzten drei Rennen aufzuholen. Ähnliche Restchancen wie Gordon besitzen auch noch Kevin Harvick und Kyle Busch, die 28 respektive 36 Punkte Rückstand auf die Führenden der Meisterschaft haben. Es läuft alles auf ein Duell zwischen Jimmie Johnson und Matt Kenseth um den NASCAR-Titel hinaus, bei dem Kenseth vielleicht sogar als hauchdünner Favorit ins Rennen geht. Denn als nächstes steht mit dem Texas Motor Speedway ein Intermediate-Oval auf dem Programm, auf denen Kenseth so gut wie immer ein Siegkandidat ist.

Alle die inzwischen den Überblick verloren haben, dürfen sich über folgende Links die aktuellen Stände der Fahrer- und Owner-Wertung zu Gemüte führen.

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October 25 2013

07:00

NASCAR: Vorschau Martinsville Oktober 2013

Inzwischen sollten alle Patienten mit dem “Talladega-Finish-Syndrom” von ihrem Arzt behandelt und wieder zu Hause angekommen sein. Somit ist jetzt alles angerichtet für die siebte Ausgabe im Meisterschaftsduell zwischen Jimmie Johnson und Matt Kenseth auf dem Martinsville Speedway.

GHRS 500_checker rec_SM 500_4-3-13Mit nur 0,526 Meilen Länge stellt der Martinsville Speedway in Virginia die kürzeste Strecke im Kalender des Sprint Cups da. Zur kurzen Streckendistanz gesellt sich noch eine magere Kurvenüberhöhung von 12° und schon ist alles bereit für einige “bump ‘n’ run”-Action. Sein Material schonen und sich aus brenzligen Situationen raushalten, das schaffen traditionell Denny Hamlin und Jimmie Johnson hier am besten. Da Hamlin diese Saison allerdings nicht wirklich in Vollbesitz seiner Kräfte ist, bleibt eigentlich nur Johnson als großer Favorit für den Sieg übrig. Sein Meisterschaftsrivale Matt Kenseth hat hingegen nie wirklich in Martinsville auf sich aufmerksam machen können. Doch besonders nach dem letzten Rennen in Talladega muss er versuchen, den Abstand auf Johnson in der Meisterschaft möglichst gering zu halten, was schwer genug sein sollte. Denn Johnson konnte bereits das Frühjahrsrennen gewinnen und sicherte sich zudem in den letzten neun Herbstrennen fünfmal den Sieg.

Während wir die ganze Zeit nur über Johnson und Kenseth als Meisterschaftskandidaten sprechen, stellt sich die Frage, ob vielleicht noch ein anderer Pilot der lachende Dritte sein kann? Um es kurz zu machen: Höchstwahrscheinlich nicht. Aktuell führt Jimmie Johnson die Meisterschaft mit vier Punkten Vorsprung vor Matt Kenseth an und danach kommt eine gefühlte Ewigkeit nichts. Erst 26 Zähler hinter Johnson finden sich Kyle Busch und Kevin Harvick wieder. Kyle hatte seine Meisterschaftschancen in Kansas sprichwörtlich in Rauch aufgelöst. Und 26 Punkte auf Johnson aufzuholen, dürfte selbst für ihn ein Ding der Unmöglichkeit sein, sofern die #48 keinen Defekt erleidet. Doch selbst wenn die #48 Federn lässt, ist immer noch Kenseth in Lauerstellung. Es müsste schon ein Wunder geschehen, wenn Busch oder Harvick noch eine reale Chance auf den Titel haben sollen. Zusätzlich zur #18 und #29 kann man auch dem dreizehnten Chaser Jeff Gordon noch gewisse Restchancen auf den Titel einräumen. Mit bereits 34 Punkten Rückstand auf Johnson ist das aber eher eine mathematische statt echten Chance. Alle die hinter Gordon kommen, besitzen definitiv keine Möglichkeit mehr auf die Meisterschaft, da Dale Earnhardt Jr. auf Platz sechs hinter Gordon bereits 52 Punkte Rückstand auf den Führenden hat. Hinter ihm reihen sich Greg Biffle, Clint Bowyer, Kurt Busch, Carl Edwards, Ryan Newman, Joey Logano und der glücklose Kasey Kahne ein. Bester Nicht-Chaser ist Jamie McMurray mit 919 Punkten.

Beim Blick auf die 43 Fahrer umfassende Entry List fallen folgende Änderungen ins Auge: Der Toyota von Swan Racing mit der #30 wird dieses Mal von Cole Whitt pilotiert. Im Ford mit der #32 nimmt Martinsville-Spezialist Ken Shrader Platz. Aric Almirola wird dieses Wochenende hingegen nicht wie gewohnt in der #43, sondern – als Ehrung für den ab 2014 Hall of Famer Maurice Petty  – in der #41 an den Start gehen. Kyle Larson tritt nach seinem fulminanten Debüt in Charlotte zum zweiten Mal im Phoenix-Chevy mit der #51 an. Die #55 von MWR wird ab diesem Rennen für den Rest der Saison von Elliot Sadler übernommen, da bei Brian Vickers vor knapp zwei Wochen ein kleines Blutgerinnsel in der rechten Wade gefunden wurde. Auch wieder dabei ist das kleine Team der Leavine-Family mit der #95 und Reed Sorenson am Steuer.

Unter der Woche gab es zwei wichtige Neuigkeiten, die ich hier mal kurz zusammenfassen werde:

- Um das Racing auf Intermediate-Ovalen wieder enger zu gestalten, untersucht die NASCAR aktuell Optionen, um dies für die Saison 2014 umzusetzen. Nach den Testfahrten vom 14. Oktober in Charlotte wurde unter der Woche die Aerodynamik der Autos im Windkanal genauer untersucht. Für die nächste Saison ist bisher angedacht, die minimale Fahrzeughöhe aus den Regeln zu streichen und vielleicht die Spoiler an den Autos etwas zu vergrößern.

- Todd Parrot, der am Mitte Oktober durch den NASCAR-Drogentest gefallen war, wurde als Crew Chief der #43 von Richard Petty Motorsports entlassen. Als Übergangslösung wird Greg Ebert sein Amt übernehmen, während Parrot an dem “road to recovery program” der NASCAR teilnimmt.

Zum Abschluss gibt es nun wie gewohnt noch die aktuellen Tabellen der Fahrer- und Owner-Wertung. Das Goody’s Headache Relief Shot 500 auf dem Martinsville Speedway wird auf ESPN und bei MotorvisionTV zu sehen sein. Anbei noch die genauen TV-Zeiten für das kommende Wochenende:

Freitag, 25.10.2013
15:00 Uhr Trucks Practice, Fox Sports 1
16:30 Uhr Trucks Final Practice, Fox Sports 1
18:00 Uhr Sprint Cup Practice, Fox Sports 1
21:30 Uhr Sprint Cup Qualifying, Fox Sports 1
23:00 Uhr Trucks Qualifying, Fox Sports 2

Samstag, 26.10.2013
18:00 Uhr Sprint Cup Final Practice, Fox Sports 1
19:30 Uhr Trucks Rennen (Kroger 200), Fox Sports 1 (Green Flag: 19:46 Uhr)

Sonntag, 27.10.2013
18:00 Uhr Sprint Cup Rennen (Goody’s Headache Relief Shot 500), ESPN & MotorvsionTV (Green Flag: 18:43 Uhr)

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March 29 2010

22:20

NASCAR: Analyse Martinsville März 2010

Erst wurde das Rennen verschoben und dann gab es das beste Finale seit langem auf einem Short Track.

Die NASCAR Verantwortlichen werden sich ärgern. Erst schwemmt der Regen die Übertragung auf den ungeliebten Montag und dann folgt auch noch eines der besten Short-Track Finishes seit einiger Zeit. In Zeiten, in denen die Quoten weiter fallen, wären die letzten Runden in Martinsville genau das, was die Serie gebrauchen könnte. Nur hat es eben kaum einer gesehen, weil die meisten Fans Montagmittags eben arbeiten müssen. Dabei plätscherte das Rennen lange so vor sich hin, geprägt von einigen Führungswechseln, aber den immer gleichen Protagonisten in den Top 10.

Weil schon die Quali ins Wasser gefallen war, stand Kevin Harvick auf der Pole. Und die nutzte er auch gleich in den ersten Runden aus. Er hatte schon das Truckrennen am Samstag dominiert und in den ersten Runden sah es wieder an einer Harvick-Show aus. Doch dann brach plötzlich und ohne Einwirkung eines Gegners etwas an der Hinterachse und die Sache war gelaufen. Er kam zwar noch einmal mit rund 100 Runden Rückstand raus, aber die Führung in der Meisterschaft ist er dennoch los.

Kurt Busch übernahm die Spitze und hielt sich dort, mit kleinen Unterbrechungen auch lange. Ansonsten tat sich vorne nicht allzu viel. Das übliche “beatin’ & bangin’” im Mittelfeld führte zu ein paar harmlosen Drehern und sorgte während des Rennens für einige Unterhaltung. Zu den wenigen Fahrern, die sich nach vorne arbeiten konnten, gehörte Juan Pablo Montoya. Zeitweise prügelte er seinen Chevy durchs Feld und überholte zwei, drei Fahrer pro Runde. Doch die ruppige Fahrweise führte dann auch zu Problemen. Der rechte Vorderreifen, in Martinsville eh ein kleines Problem, mochte die harte Fahrweise des Kolumbianers nicht und explodierte. Montoya landete heftig in der Mauer und damit war sein Rennen auch gegessen. Für ihn bedeutet der erneute Ausfall, dass es schon jetzt tatsächlich eng werden könnte mit dem Chase. Er liegt 170 Punkte hinter dem letzten Platz im Chase. Das lässt sich aufholen, aber viele Ausfälle kann er sich nicht mehr leisten.

Im Verlauf des Rennens wechselten sich Kurt Busch, Denny Hamlin und Jeff Burton an der Spitze ab. Zwischenzeitlich mischte auch Mark Martin mit, der während zwei Gelbphasen mal das Risiko mit nur zwei neuen Reifen gegangen war, was ihn nach vorne spülte. Er sah im letzten Drittel des Rennens sehr stark aus, doch weil er nach einem Boxenstopp zu früh los fuhr und einen Luftschlauch mit riss, wurde er ans Ende des Feldes gesetzt. Kurt Busch hatte ebenfalls Pech, weil sich ein Rad gelöst hatte, und er unter Grün an die Box musste. Danach war sein Rennen ebenfalls vorbei.

Wie üblich auf einem Short Track spitze sich das Rennen gegen Ende zu. Jeff Burton und Denny Hamlin lieferten sich einen packenden und sauberen Zweikampf und die Führung wechselte teilweise im Rundentakt. Man überstand die üblichen Unterbrechungen in den letzten Runden und Hamlin konnte sich 12 Runden vor Schluss endlich absetzen. Doch dann folgte eine erneute Unterbrechung, weil dem unglücklichen Jeff Burton ein Reifen platze.

Vorne lagen Hamlin und Kyle Busch und man freute sich schon auf einen Zweikampf, da bogen beide JGR Piloten zum Reifenwechsel in die Box ab! Und sie waren die einzigen Fahrer der Top Ten, die neue Reifen fassten. Eine unfassbare Fehlentscheidung, die Kommentatoren bei FOX waren geradezu entsetzt, mir fiel die Kinnlade runter und man konnte das “What the fuck…” aus den USA quasi laut hören. Denn nach dem Burton weg war, gab es kein Team, dass ansatzweise den Speed der JGR gehen konnte. Es war ein völlig überflüssiger Stopp, der Busch und Hamlin auf Platz 9 und 10 zurück warf.

Vorne lag, vermutlich selbst etwas überrascht, Jeff Gordon, der zwar im Rennen immer in den Top 10 war, aber im letzten Drittel des Rennens nie wirklich in den Spitzenkampf eingreifen konnte. Der Restart erfolgte 5 Runden vor Schluss und wer sollte Gordon das Rennen noch streitig machen?

Hamlin und Bush bohrten sich mit den neuen Reifen durch das Feld und Hamlin lag zwei Runden vor Ende des Rennens auf Platz vier, aber ohne Chance Jeff Gordon noch einholen zu können, da der Alt-Meister ein paar Wagenlängen in Führung lag. In der vorletzten Runde und in Turn 3 gerieten aber Kyle Busch und Paul Menard aneinander. Letzter schickte Busch in die Mauer, der dann quer auf der Strecke stand. Knapp 100 Meter vor der weißen Flagge warf die NASCAR die Caution und es ging in die Verlängerung. Gordon, der wie der sichere Sieger aussah, musste also noch mal ran.

Beim letzten Restart startete Jeff Gordon auf der unteren Linie, Ryan Newman neben ihm außen, Matt Kenseth hinter Gordon und neben ihm Hamlin. Eine denkbar ungünstige Situation, denn auf der Außenlinie war das Überholen schwer. Aber wie es so bei einem GWC ist – es wurde eng. Newman und Gordon blockierten beide Linien, doch Kenseth gab unten Gordon einen Schubser, der dazu führte, dass Gordon Newman weg drängte. Kenseth drängelte sich unten rein, Hamlin tobte durch die Lücke hinter Gordon. Auf der Gegengerade zog Kenseth an Gordon vorbei, doch Eingangs Turn 3 war Kenseth etwas zu flott und rutschte vor Gordons Nase. Der stupste den Ford-Piloten auf die Außenlinie und plözlich tat sich auf der unteren Linie eine riesige Lücke auf. Hamlin schlüpfte durch und gegen seine vier neuen Reifen hatte niemand mehr eine Chance. Und weil Gordon und Kenseth sich gegenseitig behinderten, zog auch noch Joey Logano vorbei. Ein unfassbares Finish, eine letzte Runde, wie man sie selten sieht. Der Boxenstopp der JGR Mannschaft dürfte zwar somit im Preisausschreiben um die dämlichste Entscheidung des Jahres keine Rolle mehr spielen, aber vergessen wird man das so schnell auch nicht.

Selbst nach dem Rennen machte Hamlin noch einen total überraschten Eindruck, während Gordon mit seinem Schicksal haderte. Verständlich, die NASCAR hätte auch warten und die Caution erst dann geben können, nachdem Gordon die weiße Flagge gesehen hätte. Dann wäre ihm die Overtime erspart geblieben und das Rennen wäre unter Gelb beendet worden. Aber die NASCAR will ja unbedingt die GWC.

Andere Fahrer:

- Kasey Kahne kam nur auf Platz 17 ins Ziel und war frustriert. Die Zeichen mehren sich, dass er Ende des Jahres samt seines Sponsors Budweiser das Team verlässt. Gerüchte besagen, dass er mit dem Bierbrauer bei RCR andocken will.

- Junior hatte ein durchwachsenes Rennen. Wegen einer schlechten Pitstoppansage fiel er kurz zurück, kämpfte sich aber wieder nach vorne. Er fuhr das gesamte Rennen zwischen Platz 10 und 15, am Ende wurde er auch 15. Nach allem, was man so hört, ist die Stimmung zwischen ihm und seinem Crew Chief Lance McGrew nicht die allerbeste. Die beiden giften sich während des Rennens ziemlich an. FOX, bzw. Darell Waltrip, spielten die teilweise harten Worten zwar runter, aber man wird das Gefühl nicht los, dass die Kommunikation und das Vertrauen zwischen beiden nicht sonderlich gut ist.

- Jimmie Johnson blieb blass, aber hielt sich im gesamten Rennen in den Top Ten. Er wurde neunter und übernahm die Führung in der Meisterschaft. Man unkt schon, dass er dort bis Ende November auch bleiben wird.

- Tony Stewart sah nur in der ersten Stunde des Rennens gut aus, dann fiel er zurück und man verhedderte sich heillos mit der Abstimmung. Platz 26 wurde es am Ende.

- Brad Keselowski wurde 12. Carl Edwards war nie zu sehen, wurde am Ende aber irgendwie achter.

- Drei weitere interessante Ergebnisse: Martin Truex jr. hatte eine gutes Rennen und kam auf Platz 5 ins Ziel. Brian Vickers kam auf die sechs und der in diesem Jahr sehr erstaunliche Paul Menard wurde 14. Der “Bezahlfahrer” (seine Vater ist der Sponsor des Teams) hat ein so gutes Jahr, dass die Roush-Fahrer angefangen haben, seine Abstimmungswerte zu kopieren. Im Moment liegt er mit Platz 11 noch stramm auf Chase-Kurs.

Nächste Woche macht der Sprint Cup Pause, nach Ostern geht es in Phoenix weiter.

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March 26 2010

07:00

NASCAR: Vorschau Martinsville März 2010

Mit dem Rennen in Martinsville geht die Shorttrackshow in die zweite Woche, bevor über Ostern wieder ein freies Wochenende ansteht. Auf der Büroklammer in Virginia kommt außerdem der neue Spoiler zum Einsatz, der den Heckflügel nach drei Jahren ersetzen wird.

Gleich vorab der obligatorische Verweis auf einen Artikel des letzten Jahres, der eine Zusammenfassung der Geschichte des Martinsville Speedways beinhaltet; für alle die neu sind und/oder die Strecke noch nicht kennen. Das Erste was mir beim Sammeln von Material für diese Vorschau ins Auge gefallen ist, ist die Tatsache, dass der Martinsville Speedway gerne als Wohnzimmer von Jimmie Johnson bezeichnet wird; neben dem Charlotte Motor Speedway natürlich. Seit Herbst 2006 geht auf dem Halbmeilenoval in Virginia kein Sieg mehr über entweder den vierfachen Champion oder aber Denny Hamlin. Da die Toyotas auch momentan mal so gar nicht in Form kommen und Jimmie Johnson nun schon drei Siege in fünf Rennen eingefahren hat, könnte dieses Wochenende ein bereits festgeschriebenes Ende haben. Dazu hier einmal zur Verdeutlichung die Sieger seit 2003 und die daraus erkennbare Hendrick-Dominanz in der Übersicht:

2003: Jeff Gordon in beiden Rennen
2004: Rusty Wallace (Penske-Dodge) & Jimmie Johnson
2005: Jeff Gordon in beiden Rennen
2006: Tony Stewart (Joe Gibbs-Chevy) & Jimmie Johnson
2007: Jimmie Johnson in beiden Rennen
2008: Denny Hamlin & Jimmie Johnson
2009: Jimmie Johnson & Denny Hamlin

Das entspricht einer Hendrick-Siegquote von 71,4% (10 von 14 Rennen) und das ist beängstigend gut. Eine Übersicht der bisherigen, noch aktiven Sieger in Martinsville verstärkt das Bild zusätzlich:

1. Jeff Gordon (7)
2. Jimmie Johnson (6)
3. Mark Martin, Tony Stewart, Denny Hamlin (je 2)
4. Kurt Busch, Jeff Burton, Bobby Labonte (je 1)

Ich will nun aber auch nicht den Teufel an die Wand malen, denn ab dieser Woche gibt es ja eine neue große Unbekannte: Der Heckflügel des CoT verschwindet zugunsten eines Spoilers, wie er von den alten Cup-Wagen bekannt ist. Damit haben wir eine Situation, die eine genauere Vorhersage des Rennens im Grunde genommen unmöglich macht.

Zurückblickend auf Bristol sehe ich an diesem Wochenende aber wieder die Chevrolets vorne. Allen voran dürften das die Hendrick-Autos sein, die bei den Tests in Charlotte auch mit dem neuen Spoiler schnell bei der Musik waren. Dahinter stehen an der Chevy-Front momentan die beiden Earnhardt-Ganassis, für die Juan Pablo Montoya eine Test-Bestzeit einfuhr und Jamie McMurray in Bristol ein Top10-Resultat ergatterte. Montoya wäre ohne den „big one“ im Rennen vermutlich auch am Ende unter den zehn besten Fahrern gelandet. Problematisch ist nach wie vor die Entwicklung bei RCR, wo Kevin Harvick nur noch einen Punkt Vorsprung in der Meisterschaftstabelle hat und man in den Rennen nicht mehr so stark dasteht wie noch in den ersten drei oder vier Saisonläufen. Bei den Tests waren Harvick, Burton und Bowyer aber immer vorne in den Zeitenlisten zu finden, vielleicht gibt ihnen der neue Spoiler ja den benötigten Aufschwung.

Schnell unterwegs in Bristol war auch Kurt Busch, der mit einem dritten Rang wieder einmal zeigte, dass mit Dodge noch zu rechnen ist. Bei den Fords konnte Jack Roush drei Autos in die Top6 bringen, bekam aber bei den Tests in Charlotte kein Bein auf den Boden. Traditionell kommt die Roush-Truppe aber auch jedes Mal am schlechtesten mit Veränderungen im Reglement zurecht und benötigt viel Zeit zum Aufholen des Rückstands. Für die Toyotas wäre es langsam aber sicher mal an der Zeit, Zähne zu zeigen. Martinsville könnte sich dabei als gutes Pflaster entpuppen, da Denny Hamlin ja regelmäßig vorne mit dabei ist. Sollte es aber dieses Wochenende wieder nur ein Toyota in die Top10 schaffen, dann wird es eng. Nur einen Wagen in den Chase zu bringen wäre schon arg bitter, aber für solche Annahmen ist es natürlich noch viel zu früh in der laufenden Saison.

Mein Top5-Tipp vor dem Beginn des Rennwochenendes setzt sich vorerst aus Jimmie Johnson, Denny Hamlin, Jeff Gordon, Tony Stewart und Kyle Busch zusammen. Mark Martin und Juan Pablo Montoya sind in meinem erweiterten Kreis und das „dark horse“ ist weiterhin Paul Menard.

Da wir in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Zeit um eine Stunde vor stellen, findet das Cup-Rennen wieder zur gewohnten Uhrzeit statt. Rennstart ist am Sonntag um ca. 19:15 Uhr auf FOX, die um 18 Uhr mit den Vorberichten beginnen. Die Nationwide Series fährt erst an Ostern wieder und zwar gemeinsam mit den Trucks in Nashville, während der Cup eine Pause einlegt, bevor es nach Phoenix geht. Die Trucks fahren aber auch diese Woche und zwar noch nach Winterzeit am Samstagabend ab 18:30 Uhr auf SPEED. Das Cup-Qualifying am Freitag beginnt um 20 Uhr ebenfalls auf SPEED.

Ich bitte die kompakte Vorschau zu entschuldigen, die eindeutig kürzer ist als gewohnt. Dafür gibt es in dieser Woche einen separaten Artikel zum Wechsel Heckflügel-Spoiler, der mehr Zeit verschlungen hat als angenommen. Viel Spaß beim Rennen!

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