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January 21 2014

07:14

December 17 2013

07:26

Formel Eins: Rückblick 2013 – Ferrari

Die Saison ist um, Zeit sich mal anzuschauen, wie das Jahr für die Teams so war. Ein Rückblick und eine Analyse.

GP SPAGNA F1/2013So hatte sich das Luca di Montezemolo für die Saison 2013 nicht vorgestellt. Nach dem eher zähen Jahr 2012 wollte man mit einem komplett neuen Wagen und viel frischem Ehrgeiz in diesem Jahr Red Bull endlich in die Knie zwingen. Zum Start der Saison meinte der Ferrari-Boss noch, dass 2013 die wichtigste Saison werden könnte, weil durch die Regeländerungen 2014 zu viel im Ungewissen liegen würde. Niemand könne mit Bestimmtheit sagen, was 2014 passieren würde, daher sei es wichtig, dass man 2013 bei stabilen Regeln endlich die Siegesserie von Vettel würde beenden können. Aber wie so oft hatte Ferrari Schwierigkeiten. Und die lagen vor allem beim Auto.

Mit den Siegen in China und in Spanien konnte Alonso zumindest in den ersten Rennen dem Anspruch noch einigermaßen gerecht werden. Doch schon zu Beginn der Saison zeigte der F138 eine elementare Schwäche, denn in der Qualifikation war man einfach zu langsam. Die Strategie beim Bau des Wagens bestand darin, dass man die Red Bull vor allem über die Distanz schlagen wollte. Schon 2012 hatte man gesehen, dass es wichtig war, sich genug Spielraum für unterschiedliche Strategien zu erarbeiten. Die Reifen waren der entscheidende Faktor im Rennen und dabei musste man vor allem einen möglichst hohen Speed über einen möglichst langen Stint gewährleisten. Letzteres gelang Ferrari, die in fast allen Rennen auch 2013 zu den schnellsten gehörten. Das Problem war nur, dass zum einen Red Bull noch schneller war, zum anderen Mercedes ab Mai die Reifenprobleme ebenfalls im Griff hatte und beim Start weit vor den Italienern stand.

Erschwerend kam laut Stefano Domenicali dann hinzu, dass man Mitte des Jahres in der Entwicklung einen Fehler machte. Die Updates, die man ab Kanada und Silverstone auf dem Auto hatte, funktionierten nicht so gut, wie man sich vorgestellt hatte, und verursachten weitere Probleme. Fernando Alonso wies schon im Sommer darauf hin, dass das Chassis vermutlich an seine Grenzen gekommen sei. In der Tat bewegte man sich bei Ferrari eher nach hinten, denn nach vorne. Mercedes, die man zu Beginn der Saison noch im Griff hatte, zog vorbei und Red Bull wiederum zog allen davon.

Die Probleme mit der Aerodynamik beschäftigen Ferrari schon seit ein paar Jahren. Der alte Windkanal lieferte teilweise nicht korrekte Zahlen, weswegen man sich im Winter 2012 dazu entschloss, den deutlich moderneren Kanal von Toyota in Köln zu nutzen. Dort wurde der Wagen zum großen Teil dann auch erprobt. Gebracht hat es allerdings wenig. Ferrari gelang es nicht, die Probleme mit dem Chassis in den Griff zu bekommen, zudem wurden sie etwas benachteiligt, als Pirelli in Ungarn die neuen Reifen präsentierte.

Dabei war die Saison für Alonso gar nicht mal so schlecht. In fast jedem Rennen landete er in den Top 5 und sammelte so wichtige Punkte. Aber die Konstanz reichte nicht aus, weil vorne Vettel Sieg und Sieg einfahren konnte. Der Spanier, bekannt für seine Launenhaftigkeit, kritisierte sein Team teilweise sehr hart. Als er in Ungarn dann meinte, er hätte gerne einen Red Bull zum Geburtstag, platzte di Montezemolo der Kragen. Er wies Alonso öffentlich zurecht, bei Ferrari eigentlich ein Unding, das sehr selten passiert. Die Kritik und die Jammerei des Spaniers führten dann auch dazu, dass man bei Ferrari Konsequenzen zog. Statt sich Hülkenberg ins Team zu holen, entschied man sich für Kimi Räikkönen, von dem man sich damals nicht gerade freundlich getrennt hatte. Damit wollte man zwei Dinge erreichen: 1. Alonso klar machen, dass Ferrari sich nicht von einem Fahrer abhängig machen werde und 2. dass man in Zukunft zwei Nummer-1-Fahrer haben würde.

Die Entscheidung für Räikkönen hat weitreichende Folgen. Zum einen kann man davon ausgehen, dass dem Finnen die Machtspiele von Alonso egal sind. Er wird das gleiche Material verlangen und seine Sache machen. Aber Ferrari hat ja schon Erfahrung mit dem Finnen. Der wird 2014 auch wieder regelmäßig um den Sieg fahren können, wenn es denn Ferrari gelingt, einen konkurrenzfähigen Wagen zu bauen. Auf der anderen Seite hätte man sich mit Hülkenberg für die Zukunft gerüstet, aber die Angst, dass der Deutsche sich durch Alonsos Politik aus dem Konzept bringen lässt, war wohl zu groß. Sollte das Experiment mit Kimi nicht klappen, kann man den Deutschen vermutlich immer noch aus seinem Vertrag mit Force India rauskaufen.

Die internen Spannungen waren 2013 deutlich sichtbar, der Frust beider Seiten auch. Solche Situationen sind immer etwas schwierig und nicht gerade förderlich, wenn es um die positive Entwicklung in einem Team geht. Gegen Ende des Jahres lief dann auch nur noch wenig zusammen. Zum einen, weil man nach Singapur die Entwicklung des F138 mehr oder weniger einstellte, zum anderen, weil die Motivation bei Alonso sichtbar weniger wurde, auch wenn die Ergebnisse weiterhin stimmten. Die Unruhe im Team wurde auch durch einige personelle Änderungen verstärkt. Dass man sich James Allison von Lotus holen konnte, ist sicher ein Gewinn, gleichzeitig schwächt es auch die Position von Pat Fry im Team.

Dass Ferrari nur P3 in der Konstrukteurs-WM einnehmen konnte, dürfte das Team vor allem beschäftigten. Schuld daran ist der zu langsame Wagen, aber auch die schlechten Ergebnisse von Felipe Massa. Vor allem Mitte der Saison fuhr Massa mehr oder weniger hinterher. Während Alonso immerhin Top-5-Ergebnisse für sich verbuchen konnte, ging beim Brasilianer nichts mehr zusammen. Alonso holte zwischen Monaco und Ungarn 61 Punkte, bei Massa waren es gerade mal 12. In der Phase, in der Mercedes richtig gut unterwegs war, gelang Massa kein Top-5-Ergebnis. Daher war es folgerichtig, dass Ferrari sich dazu entschloss, Massa gehen zu lassen. Mit einem besseren Nummer-Zwei-Piloten hätte der Traditionsrennstall zumindest Mercedes hinter sich halten können.

Die Hoffnungen des Chefs konnte Ferrari nicht erfüllen, aber so schlecht war die Saison dann auch wieder nicht. Zwei Siege, fünf zweite Plätze und zwei dritte Plätze sind keine schlechte Bilanz. Hätte man ein paar der zweiten Plätze in Siege ummünzen können, sähe es sicher hübscher aus, Vettel wäre aber dennoch Weltmeister geworden.

2014 wird für Ferrari ein interessantes Jahr. Den neuen Motor hat man zusammen mit Shell entwickelt, weil man die Schmier- und Brennmittel ebenfalls zur Kühlung des Motors einsetzen will. Er läuft seit Mitte 2012 auf den Prüfständen in Maranello und soll mittlerweile bis 3000 Kilometer durchhalten, was man auch 2014 benötigen wird. Das neue Chassis ist seit dem Sommer in der Entwicklung, seit dem Herbst arbeitet man mit Hochdruck am Einsatzwagen. Ferrari liegt also gut in der Zeit, die Frage ist, ob sie es schaffen, aus dem Zeitvorsprung etwas zu machen.

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December 16 2013

14:16

Formel Eins: Rückblick 2013 – Lotus

Die Saison ist um, Zeit sich mal anzuschauen, wie das Jahr für die Teams so war. Ein Rückblick und eine Analyse.

2013 Australian Grand Prix - FridayAls Kimi Räikkönen beim ersten Rennen in Australien den Sieg holen konnte, war man doch einigermaßen überrascht. Red Bull, Ferrari, Mercedes – mit denen hatte man gerechnet, aber Lotus? Dabei hatte das Team im Winter schon angedeutet, dass man mit dem E21 ein wirklich gutes Auto in der Hand hatte. Wie Red Bull und Mercedes hatte man sich für eine Evolution des Vorjahreswagen entschieden und noch einmal versucht, den Reifenverschleiß zu drücken. Vor allem damit konnte Lotus zum Start der Saison glänzen, denn vom reinen Speed her kam das Team noch nicht ganz mit. Was den E21 auszeichnete, waren seine Fähigkeiten über die Distanz.

Lotus hatte sich bei der Grundabstimmung für einen Kompromiss entschieden. Um die Langlebigkeit der Reifen zu gewährleisten, verzichtete man in der Qualifikation darauf, die Reifen zu sehr zu belasten. Man rechnete damit, dass ein Platz in den Top 5 für Räikkönen reichen würde, um am Ende um den Sieg fahren zu können. Das Problem an der Sache war nur, dass Ferrari einen ähnlichen Weg eingeschlagen hatte und Red Bull gleichzeitig das Kunststück gelungen war, dass man sowohl in der Quali als auch im Rennen schnell sein konnte. So rutschte vor allem Räikkönen meist ans Ende der Top 10, von wo aus er kaum eine Chance hatte, um den Sieg zu kämpfen.

Ein weiteres Problem von Lotus war die totale Fixierung auf den Finnen bis zum Sommer. Gerade zu Beginn der Saison hatte man das Gefühl, dass man Romain Grosjean als klare Nummer Zwei behandelte. Räikkönen bekam neue Teile zuerst und er wurde bei der Strategie bevorzugt. Tatsächlich war Räikkönen zunächst auch besser als der Franzose, immerhin schlug er ihn auch im Quali-Duell mit 10:7. Die Konzentration auf den Finnen hatte allerdings auch andere Gründe. Denn so lange es Lotus gelang, Räikkönen unter den Top 3 zu halten, so lange man in jedem Rennen Chancen auf Siege und den WM-Titel hatte, so lange blieb man auch im Gespräch und konnte neue Sponsoren anziehen.

Doch im Verlauf des Jahres wurde auch klar, dass die finanziellen Probleme von Lotus sich nicht einfach mit ein oder zwei neuen Sponsoren würden lösen lassen. 2012 hatte man das Jahr mit einem Verlust von mehr als 60 Millionen Dollar abgeschlossen und damit einen neuen Rekord in der Formel Eins aufgestellt. Die Sponsorenaufkleber wurden 2013 auch nicht mehr und hinter den Kulissen versuchte der Eigner GenII, das Team teilweise zu verkaufen. Womit dann die unsägliche Geschichte um die arabischen Sponsoren startete, die ja bis heute nicht ausgestanden ist. Kein Mensch weiß, ob “Quantum” nun die 35 % Anteile des Teams bezahlt hat, oder nicht. Dass Lotus sich Pastor Maldonado ins Team geholt hat, spricht eher dafür, dass man versucht, eine weitere Saison zu überleben.

Die finanziellen Sorgen führten auch dazu, dass man in der Entwicklung nicht mit Mercedes, Ferrari und Red Bull mithalten konnte. Man steckte zwar alles, was man hatte, ins Auto und bezahlte sogar das monatliche Gehalt von Kimi Räikkönen nicht mehr, aber es half dann doch nicht. Ebenso wenig die sehr teure Verlängerung des Radstandes beim E21, für die man sogar einen zweiten Crashtest bei der FIA einlegen musste. Der E21LWB kam kaum zum Einsatz und war auch nicht schneller als die Normalversion des E21. Nachdem Räikkönen weg war, mottete Lotus den Wagen komplett ein.

Dass ein wenig Traurige an der Saison von Lotus ist, dass man es durchaus in der Hand hatte, von Red Bull, Mercedes und Ferrari aber einfach mit Geld ausgekontert wurde. Dennoch hat das Team eine sehr gute Leistung erbracht, vor allem wenn man bedenkt, dass man vermutlich kaum mehr als 150 Millionen Dollar zur Verfügung hatte. Da muss man Eric Boullier schon ein Kompliment aussprechen.

An den Fahrern hat es auch nicht gelegen. Gut, Kimi war am Ende der Saison etwas genervt. Davon, dass der E21 zu langsam war. Davon, dass Lotus ihn nicht bezahlt hat. Sein Ausstieg vor den letzten beiden Rennen war unschön und, ehrlich gesagt, auch etwas unfair. Immerhin hatte ihm Lotus kein schlechtes Auto vor die Tür gestellt. Aber der Finne wollte sich für Ferrari in Form bringen und zog offenbar die Operation an seinem Rücken um vier Wochen nach vorne, um schneller wieder fit zu sein. Abgesehen davon gab es an der Performance von Räikkönen wenig zu meckern. Er lieferte famose und sehr klug gefahrene Rennen ab, er holte einen Sieg und blieb lange im Rennen um den WM-Titel. Sein Wechsel zu Ferrari kam überraschend, aber war aus seiner Sicht nachvollziehbar. Denn hier bekommt er zumindest seinen Lohn bezahlt.

Überraschung des Jahres war für mich, neben Nico Hülkenberg, aber Romain Grosjean. Zum Start der Saison ging er etwas unter, aber nachdem sich die Stimmung zwischen Lotus und Räikkönen verschlechterte und das Team sich mehr auf den Franzosen konzentrierte, stimmten auch dessen Leistungen wieder. Geholfen hat wohl auch die Änderung der Reifen zur Mitte der Saison, denn vorher hatte der Franzose mit seinem etwas härterem Fahrstil einige Probleme. Am Ende der Saison zeigte er aber endlich mal genau die Leistungen, die man sich eigentlich von ihm wünscht. Und die man ihm auch immer zugetraut hat.

Für 2014 sehe ich Lotus in schwierigen Zeiten. Die Finanzen sind immer noch nicht geklärt, die Zukunft des Teams ist also mehr als unsicher. Grosjean wird Maldonado vermutlich um die Ohren fahren und er wird derjenige sein, der das Team mit guten Ergebnissen über Wasser halten muss. Noch mal so eine gute Saison wie 2013 wird dem Team vermutlich nicht gelingen.

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November 14 2013

15:51

Formel Eins: Vorschau GP Austin USA 2013

Das Rennen in Texas wird an der Spitze vermutlich wenig Neuigkeiten bringen. Dafür dreht sich im Moment das Fahrerkarusell immer schneller.

usagpDiese Woche fiel der erste Dominostein in Sachen Fahrern, als Williams bekannt gab, dass man Pastor Maldonado durch Felipe Massa ersetzen wird. Die Ankündigung ist durchaus etwas überraschend, hatte Maldonado mit seinen Öl-Millionen das Team doch durchaus am Leben erhalten. Dazu kommt, dass der Venezolaner sicher kein schlechter Pilot ist, sein Sieg in Spanien war kein Zufall. Und das er dieses Jahr nicht weiter vorne auftaucht, ist auch nicht seine Schuld. Immerhin hat er auch für den einzigen Punkt gesorgt, den Williams in diesem Jahr erlangen konnte. Eigentlich wäre Bottas der Kandidat gewesen, der gehen muss, denn seine Leistungen waren jetzt auch nicht zwingend besser als die von Maldonado. In diesem Fall war es aber wohl so, dass Maldonado selber das Team verlassen wollte. Für Williams ist Massa sicher eine sehr gute Lösung, zumal es Gerüchte gibt, dass sein Renningenieur Rob Smedley gleich mitkommt. Die Frage ist nun, was Maldonado macht.

Lotus hat schon gesagt, dass er auf der Liste steht, aber der neue Teilhaber “Quantum” hätte gerne Nico Hülkenberg als Nummer Eins im Team. Auf der anderen Seite geht es auch um Geld und davon hat Maldonado mehr als genug im Gepäck. Grosjean rauszuwerfen wäre eine andere Variante, aber zum einen hat der Franzose bewiesen, dass er gereift ist, zum anderen zahlt “Elf/Total” die Renault-Motoren, die nächstes Jahr deutlich teurer werden. Könnte also auch passieren, dass für Maldonado die Türen bei Lotus zufallen.

Damit bliebe dann Sauber, wenn denn Hülkenberg weggeht. Sirotkin wird vermutlich keine Superlizenz bekommen, dafür fehlen ihm die Ergebnisse. Vermutlich wird er eine Runde GP2/WSbR einlegen müssen. Er kann nicht mal an einem Freitag eingesetzt werden, solange die Lizenz nicht da ist. Sollte man wider erwarten die Lizenz erhalten, könnte Guiterrez dran glauben müssen. Zum einen ist das Sponsoring von TelMex nicht so groß, zum anderen bringt Maldonado mehr Geld und Erfahrung mit.

Eine weitere, aber vermutlich ungeliebte Lösung für Maldonado könnte Caterham sein. Da sucht man sowieso wieder erfahrene Piloten, nachdem man Kovalainen fast jeden Freitag ins Auto setzt.

Bei Lotus ist man im Moment sowieso schlecht gelaunt. Kimi Räikkönen hat die letzten Rennen abgesagt und so zwischen den Zeilen vermutete Teambesitzer Lopez, dass der Finne halt keine Lust mehr hatte. Und für Ferrari fit sein möchte. Die anstehende Rücken-OP benötigt wohl vier Wochen, bis sie verdaut ist. Da sie nun schon jetzt stattfindet, ist Räikkönen im Januar wieder fit. Stand Mittwochabend gab es noch keinen Ersatzfahrer für den Finnen, angeblich ist man an Heikki Kovalainen dran. Im Notfall muss halt Valsecchi ran.

Bei McLaren ist die Lage klar. Sergio Perez hat am Mittwoch per Twitter (!) einen Brief veröffentlicht, der an seine Fans und an McLaren ging. Darin verabschiedet er sich mit schönen Worten vom Team, ohne dass böse Worte fallen. Auch nicht zwischen den Zeilen. Sein Nachfolger wird Kevin Magnussen sein, der aus dem Förderungsprogramm von McLaren kommt. Unklar ist auch weiterhin, wer neuer Hauptsponsor bei McLaren wird. Im Moment werden immer wieder Gilette, Coca-Cola und McDonalds genannt (Wir freuen uns schon alle auf Witze über “McDonalds-McLaren” und Ron “McDonalds” Dennis).

Komplett offen ist die Fahrersituation bei Force India. Sutil scheint sicher zu sein, obwohl er weniger Punkte als di Resta hat. Aber Sutil ist der aggressivere Pilot und hat “Medion” im Rücken. Paul di Resta könnte durch Jules Bianchi ersetzt werden, aber da stehen noch ein paar andere Piloten Schlange. Zum einen der Nachwuchs, zum anderen (wenn er gehen muss) Perez und Maldonado.

Es tut sich also noch eine Menge, vor allem wenn Perez und Maldonado mit ihren Millionen hausieren gehen.

Zum Rennen. Die Strecke wird zum zweiten Mal gefahren und dieses Mal gibt es auch zwei DRS-Zonen. Einmal die lange Gerade, einmal Start/Ziel. Im letzten Jahr war das Rennen sehr abwechslungsreich und spannend, ob das dieses Jahr wieder so wird, wage ich mal zu bezweifeln. Red Bull hat bisher auf allen Strecken dominiert, die Schwäche in Sachen Topspeed aus dem letzten Jahr hat man auch nicht mehr. Es spricht also nichts gegen Vettel und einen weiteren Sieg.

Erste Verfolger sollten die Mercedes sein, die sich zumindest von Ferrari abgesetzt haben. Hamilton und Rosberg haben im Moment sowieso nur noch den Auftrag, den zweiten Platz in der Team-WM zu sichern, wo man elf Punkte mehr als Ferrari hat. Lotus ist durch den Wegfall von Kimi sehr geschwächt und wird wohl höchstens mit Grosjean in die Top 5 fahren können. Dass Lotus sich in der WM noch hinter Red Bull platzieren kann, halte ich für unwahrscheinlich.

Ferrari schleppt sich mehr oder weniger noch durch die Saison. Felipe Massa hat sich letzte Woche bei einem Event schon verabschiedet und so deutet alles darauf hin, dass man das Jahr 2013 einfach nur noch vergessen will. Das will Alonso vermutlich auch. Die Chancen, Mercedes zu schlagen, sind aber noch da, man wird die Strategie auch auf diesen Punkt ausrichten und nicht auf einen Sieg, der eh unwahrscheinlich ist.

Die restlichen WM-Plätze sind fast alle entschieden. McLaren auf P5 hat 95 Punkte, Force India 77. Das könnte nur dann eng werden, wenn McLaren in Texas einen Totalausfall hat und die Inder zehn oder mehr Punkte holen. Eng ist es noch zwischen Sauber (P7, 45 Punkte) und Toro Rosso (P8, 32 Punkte).

Strategie:

Pirelli bringt “Hard” und “Medium” an die Strecke. Das hat man letztes Jahr auch gemacht, allerdings sind die diesjährigen “Medium” etwas weicher als im letzten Jahr. Die Strecke geht durchaus auf die Reifen. Zum einen in den schnellen “Esses” im ersten Segment, zum anderen im nicht weniger schnellen letzten Teil der Strecke, wo eine dreifache Rechtskurve die Reifen stark belastet. Noch mehr Spannung könnte das Wetter bringen. Es sind für Samstag und Sonntag leichte Regenschauer vorhergesagt, allerdings ist noch nicht klar, ob und wann genau die kommen sollen.

Davon ausgehend, dass es trocken bleibt, wird die klassische Frage aufkommen, ob man einmal oder zweimal stoppen mag. Im letzten Jahr stoppten fast alle nur einmal. Die “Medium” halten lange durch, wenn man sich etwas einbremst locker 25 Runden, mit der harten Mischung kommt man locker ins Ziel, ohne Zeit zu verlieren. Ein Stopp kostet ca. 21 Sekunden, das holt man auch mit frischen “Medium” am Ende nicht mehr raus. Die Frage wird nur sein, wie lange die Fahrer den ersten Stint ziehen werden. Die Gefahr lauert im “Undercut”, also wenn jemand weiter hinten früher auf die “Hard” wechselt.

Eine interessante Strategie gibt es für die Fahrer ab Platz 11, die auf den “Hard” starten könnten. Damit verliert man in den ersten Runden zwar etwas Zeit, auf der anderen Seite kann man dann im letzten Drittel des Rennens auf frische “Medium” setzen, während der Rest auf angenagten “Hard” unterwegs ist. Es ist aber schwer vorherzusagen, wie viel Zeit man im ersten Stint verliert und ob man dies ohne Safety Car wieder rausholen kann. Letzteres wird man vermutlich in Austin nicht sehen.

Die Übertragungszeiten sind angenehm. Quali ist am Samstag um 19:00 Uhr, das Rennen startet um 20:00 Uhr. Es gibt eine leichte Überschneidung mit der NASCAR, die ihr Rennen um ca. 21:15 Uhr startet.

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October 22 2013

12:24

Formel Eins: Danill Kyvat zu Toro Rosso

Toro Rosso wartet mit einer großen Überraschung auf. Für die Saison 2014 hat man den erst 19jährigen Danill Kyvat verpflichtet.

Danill KyvatToro Rosso hat bekannt gegeben, dass man sich für den 19jährigen Daniiö Kvyat als zweiten Fahrer neben Vergne entschieden hat. Den Namen dürften viele noch nicht mal gehört haben. Kvyat fährt bisher in der GP3, wo er in diesem Jahr den zweiten Platz in der Meisterschaft belegen konnte. In der F3 Euro war er auch unterwegs, allerdings als Gaststarter, so dass er keine Punkte gut geschrieben bekam. Seine bisherigen Erfolge sind durchaus sehenswert, allein der zweite Platz bei den GP3 ist schon recht erstaunlich für einen 19jährigen.

Auf der anderen Seite bin nicht nur ich massiv überrascht, dass sich Dr. Helmut Marko nicht für Antonio Felix da Casto entschieden hat. Da Costa konnte zwar keinen Meistertitel ergattern, gilt aber, zusammen mit Carlos Sainz jr., als ein sehr vielversprechendes Talent aus dem Red Bull Förderungsprogramm. Für da Costa bedeutet dies eine weitere Saison in der WSbR oder der GP2. Ein Grund, warum sich Red Bull für Kyvat entscheiden hat, mag seine Herkunft sein. Er stammt aus Russland, was für Red Bull insgesamt ja kein unwichtiger Markt ist. Eine andere Frage ist, ob Toro Rosso aufgrund der gestiegenen Kosten in der F1 sich für einen Paydriver entscheiden musste. Ich habe noch nicht rausfinden können, ob russische Geldgeber die Karriere von Kyvat zusätzlich zum Red Bull Programm unterstützen.

Ein weiterer Grund ist die eher schwache Saison von da Costa. Nachdem er 2012 die WsBR fast gewonnen hätte, obwohl er die ersten 5 Rennen auslassen musste, lief es dieses Jahr nicht so gut. Nicht alle Fehler lagen bei ihm, aber so zwingend wie im letzten Jahr, war er nicht unterwegs. Mit Kevin Magnussen gewann jemand die Serie, der intern mittlerweile höher gehandelt wird, als da Costa.

Kyvat dagegen zeigte in seinen bisherigen drei Jahren eine stetige Aufwärtstendenz, was Helmut Marko wohl überzeugen konnte. Auf der anderen Seite ist es leicht, mal drei Jahre hintereinander gut unterwegs zu sein. Als Mensch und als Fahrer lernt man aber auch, wenn es mal nicht so gut läuft.

Die Entscheidung kann man durchaus kritisch sehen. Kyvat fehlt es, ebenso wie Sirotkin bei Sauber, erheblich an Erfahrung. Wenn man sieht, wie lange selbst erwiesenermaßen schnelle Leute benötigen, um sich in der Serie zurecht zu finden, kann man sich schon Sorgen machen. Auf der anderen Seite sprechen die Ergebnisse beider Fahrer wieder eine andere Sprache. Toro Rosso geht aber meiner Meinung nach mit Kyvat ein Risiko ein, dass mit da Costa wesentlich geringer ausgefallen wäre. Vielleicht hofft man auf einen “neuen” Vettel, aber selbst der hatte immerhin noch eine halbe Saison in der WSbR, bevor er bei Toro Rosso einsteigen konnte.

Nicht um falsch verstanden zu werden. In der F1 waren schon immer die “jungen” unterwegs. Ein paar Beispiele, wie alt Fahrer bei ihrem Debüt waren:

Fernando Alonso 19 (Hat aber noch mal ein Jahr Pause eingelegt)
Sebastian Vettel 19
Jenson Button 20
Rubens Barichello 20
Felippe Massa 20
Kimi Räikkönen 21
Robert Kubica 21
Lewis Hamilton 22
Jochen Rindt 22
Niki Lauda 22
Jody Scheckter 22
Mika Häkkinen 22
Michael Schumacher 22
Emerson Fitipaldi 23
Jacques Villeneuve 24
Alain Prost 24
Ayrton Senna 24
Jacky Stewart 25
Nelson Piquet sen. 25
James Hunt 25
Jean Alesi 25
Nigel Mansell 27
Alan Jones 28
Damon Hill 31

Wenn man sich die Liste anschaut, sieht man, dass die meisten mit rund 22 Jahren in die F1 eingestiegen sind. Bis dahin hat man sich durch die Formel Ford und F3-Serie dieser Welt geschlagen. Ist gibt aber auch eine klare Tendenz in die Richtung, dass man seit etwas mehr als einem Jahrzehnt eher auf jüngere Fahrer setzt. Heute geht das mit der Karriere bei vielen, vor allem, wenn sie aus der Red Bull Schule kommen, deutlich schneller. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass die jungen Talente auch eine komplett andere Ausbildung bekommen. Da geht es nicht nur um die Rennen auf der Strecke, noch mehr Zeit verbringen die Fahrer im Simulator, der für die Ausbildung mittlerweile genauso wichtig ist, wie die Auftritte auf der Strecke.

Die Entscheidung für Kyvat macht auch noch aus einem anderen Blickwinkel durchaus Sinn. 2014 kommen komplett neue Autos. Die GP2 und die WsBR leben vor allem davon, dass sie in Sachen Motoren und Aerodynamik der F1 nicht unähnlich sind. Kyvat muss sich also nicht großartig umstellen. Eine Herausforderung wird das aber in jedem Fall. Dr. Helmut Marko meinte zur Verpflichtung abschließend: “No risk, no fun”.

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October 07 2013

12:50

Formel Eins: Analyse Korea 2013 – Hülkenberg empfiehlt sich

Zwei Safety Car Phasen, ein sicherer Vettel und ein überragender Hülkenberg standen im Zentrum des Grand Prix. Aber auch sonst gab es viel zu sehen.

Korean GP Race 06/10/13Vierter Sieg in Folge, 77 Punkte Vorsprung und nur noch fünf Rennen zu fahren. Die Chancen, dass noch jemand anderes als Vettel Weltmeister wird, sind sehr gering. Auch Korea zeigte, dass Red Bull im Moment mal wieder das stärkste Auto hat, auch wenn die Abstände etwas kleiner waren, als in den letzten Rennen. Aber der Mann des Rennens war ein anderer Deutscher: Nico Hülkenberg. “The Hulk” fuhr mal wieder ein grandioses Rennen und hielt über das gesamte Rennen die Konkurrenten hinter sich, obwohl er nicht das allerbeste Auto im Feld hatte. Lewis Hamilton und Fernando Alonso verzweifelten hinter Hülkenberg, der sich keinen Fehler erlaubte.

In den freien Trainings sah es noch so aus, als könne Mercedes in Korea Druck auf die Red Bull ausüben, doch in der Qualifikation stellte Vettel die Hackordnung wieder her. Der Abstand auf Vettel war mit zwei Zehnteln einigermaßen gering, doch damit war klar, dass Red Bull wieder die übliche Strategie würde fahren können. Den Start gewinnen, vorne in clean air ein paar Sekunden Abstand gewinnen, um dann das Rennen zu kontrollieren. Dass Vettel den Abstand dieses Mal etwas geringer hielt, lag am rechten Vorderreifen, der allen Teams sorgen machte. Da der Kurs gegen Uhrzeigersinn gefahren wird, leidet der rechte Reifen etwas stärker, was man in den Zeitlupenaufnahmen auch sehen gut sehen konnte.

Hinter Vettel richtete sich Romain Grosjean ein, der mal wieder eines seiner guten Wochenenden hatte. In der Quali hatte er Räikkönen klar hinter sich gelassen, im Rennen bügelte er gleich in der erste Runde Lewis Hamilton, der danach keinen Weg am Lotus vorbei finden konnte. Grosjean hatte aber auch nicht die Mittel Vettel unter Druck setzen zu können, sondern musste sich eher nach hinten orientieren, wo der Mercedes lauerte.

Dahinter bildete sich ein ein veritabler Stau hinter Nico Hülkenberg, der zusammen mit Alonso, Button und zeitweise Perez um die Plätze kämpfte. Für Alonso war es, gemessen an seinen Ansprüchen, ein Wochenende zum Vergessen. Der Ferrari war zu keiner Zeit in der Lage um das Podium zu kämpfen, es fehlte der Speed in allen Belangen. Es sieht auch schwer danach aus, dass Ferrari die Saison in Sachen Fahrer-WM nach dem Rennen in Suzuka endgültig abschreiben wird. Aber in Sachen Team-WM kann man sich eine komplette Fokussierung auf 2014 eigentlich nicht leisten, weil Mercedes nur noch einen Punkt hinter den Italienern auf P3 liegt. Aber in Korea hatte Ferrari nichts zu melden, man lag hinter Red Bull, Lotus und knapp auf Augenhöhe mit Mercedes.

Die Deutschen hatten ein eher schwaches Rennen, und dass man mit beiden Fahrzeugen hinter dem Sauber von Hülkenberg lag, wird das Team auch nicht erfreut haben. Das hatte zwar auch etwas mit der Strecke zu tun, auf der man nur schwer überholen kann, aber es waren vor allem die Reifen, die die Leistung des Teams reduzierten. Von P2 zu starten und nur auf P5 ins Ziel zu kommen, ist schon eher enttäuschend. Dabei lag es nicht mal an den Supersoft, die alle Teams schnell von den Autos nahmen, sondern an Medium, die dem W04 nicht lagen.

Kurios waren die beiden Safety Car Phasen, die kurz hintereinander kamen. Erst zerriss es Perez den rechten Vorderreifen, den der Mexikaner vorher mit einem heftigen Bremsplatten versehen hatte. Die Trümmer sorgten für SC-Phase Nummer Eins. Nach dem Restart rutschte Sutil in Mark Webber und zerstörte dabei dessen Ölkühler. Das heiße Öl entzündete sich sofort und setzte das Heck des Red Bull in Brand. Webber stieg sofort aus, verstörend war dabei, dass es dann doch etwas länger dauerte, bis die ersten Feuerlöscher gezückt wurden. Die Rennleitung schickte einen Löschjeep auf die Strecke, was ein paar Fahrer dann doch überraschte.

Nach dem Restart entwickelte sich dann der dramatische und sehr spannende Kampf zwischen Hülkenberg, Hamilton und Alonso um P4, der sich bis zum Rennende hinzog. Es gehörte zu den den besten Dreikämpfen, die man in letzter Zeit gesehen hat. Hülkenberg gelang das Kunststück vor Hamilton bleiben zu können, weil er und Sauber den Wagen vor allem für den ersten Sektor abgestimmt und auf Highspeed getrimmt hatten. Dazu kam ein massiver Traktionsvorteil des Sauber aus der ersten Kurve heraus, den Hülkenberg immer genau die paar Meter Vorsprung brachten, die ihm über die Gerade halfen. Und das, obwohl der Mercedes hinter ihm immer den Flügel flach stellen konnte. Nur einmal kam Hamilton kurz vorbei, weil er aus dem letzten Turn etwas mehr Speed mitnahm und sich vor der ersten Kurve am Sauber vorbei schob. Doch Hülkenberg konterte auf der Geraden.

Für den Deutschen hagelte es nach dem Rennen jede Menge Lob. Seine Team freute sich sowieso, immerhin gehen alle Punkte des Teams in diesem Jahr auf das Konto von Hülkenberg. Hamilton zollte seinen Respekt, ebenso Alonso, der die Fahrt des Deutschen als “superb” bezeichnete. Damit dürfte die Tür für Nico bei einigen Teams weit offen sein. Lotus hat Interesse, aber auch bei McLaren scheint der Platz Sauber weiter so ansteigen, gibt es eigentlich keinen Grund ins unsichere Team von Lotus zu wechseln.

Neben Hülkenberg gab es aber noch einen weiteren Mann des Rennens: Kimi Räikkönen. Der Finne startete nur von P9 und verlor am Start auch noch einen weiteren Platz. Doch irgendwie wurschtelte sich Räikkönen durch das Feld, wobei die SC-Phasen dabei halfen, dass der Abstand nach vorne nicht zu groß wurde. Eine gute Strategie von Lotus half ebenfalls, aber dazu wird James Allen am Mittwoch noch etwas schreiben. Ferrari wird sich jedenfalls über die Verpflichtung des Finnen freuen, da Massa mal wieder eher mit Fehlern auf sich aufmerksam machte.

Alles in allen war ein guter Grand Prix. Die WM ist so oder so entschieden, Vettel wird Weltmeister, Red Bull führt in der Team-WM 118 Punkte Vorsprung. Man kann sich also bei den noch ausstehenden Rennen auf spannende Positionkämpfe konzentrieren. Und mit dem Rennen in Japan steht schon der nächste Klassiker am kommenden Wochenende auf dem Programm.
F1 Grand Prix of Korea - Race F1 Grand Prix of Korea - Race F1 Grand Prix of Korea - Race Motor Racing - Formula One World Championship - Korean Grand Prix - Qualifying Day - Yeongam, Korea Sergio enters the pits F1 Grand Prix of Korea - Race Motor Racing - Formula One World Championship - Korean Grand Prix - Race Day - Yeongam, Korea 2013 Korean Grand Prix - Saturday 2013 Korean Grand Prix - Sunday 2013 Korean Grand Prix - Saturday The Vodafone McLaren Mercedes garage at night F1 Grand Prix of Korea - Race Motor Racing - Formula One World Championship - Korean Grand Prix - Qualifying Day - Yeongam, Korea F1 Grand Prix of Korea - Race

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September 11 2013

22:47

Racingblog Podcast: Ausgabe vom 12.09.2013

Der wöchentliche Podcast von Racingblog-Team. Im Stream, im Download und bei iTunes.

Der Skandal um Michael Waltrip Racing beschäftigt nicht nur die NASCAR sondern auch uns. Hat man MWR richtig betraft? Warum wurde Clint Bowyer nicht bestraft? Daher nimmt die NASCAR diese Woche einen großen Teil des Podcast ein. In der zweiten Hälfte geht es um die Verpflichtung von Kimi Räikkönen von Ferrari. (Podcast wurde am Dienstag aufgenommen, daher einige “vielleicht” ;) ) Thomas und Felix werfen einen Blick auf das erste Langstreckenrennen des Jahres der V8 Supercars und am Schluss gibt es die Vorschau auf Wochenende in etwas komprimierter Form.

Hier der Link zu den Funksprüchen zwischen MWR und seinen Fahrern, über die wir im Podcast reden.

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Dauer: ca. 120 Minuten

00:00:00 NASCAR
00:54:00 F1
01:29:00 V8 Supercars
01:41:00 DTM/GT Masters/BTCC/ELMS

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12:05

Formel Eins: Ferrari verpflichtet Kimi Räikkönen

Ferrari hat heute offiziell Kimi Räikkönen als Nachfolger von Felipe Massa vorgestellt. Die Verpflichtung zeigt auch, dass Ferrari nicht so recht weiß, was man tun soll.

55946_070030braDie Gerüchte gab es seit dem frühen Sommer, aber die Vorstellung, dass man Räikkönen und Alonso in ein Team bekommt, war doch eher abwegig. Der als Kontrollfreak und Diva bekannte Spanier mit dem Finnen, dessen einziges Interesse es ist, im Auto zu sitzen? Räikkönen und Ferrari – das ist zudem schon mal schief gegangen. Der WM-Titel 2007 kam vor allem deswegen zustande, weil sich Alonso und Hamilton in einen Zweikampf verbissen hatten, den Ron Dennis widerspruchslos ausarten ließ. Immerhin: Räikkönen gewann den Titel, obwohl er nicht das beste Auto zur Verfügung hatte. Der Rauswurf erfolgte zwei Jahre später, weil Räikkönen zwei relativ lustlose Saisons hinter sich gebracht hatte. Der Wagen passte nicht, der Finne hatte keine Lust auf exzessive Simulatorsessions. (Hat er auch bis heute nicht, wie Eric Boullier neulich bestätigte.)

Das war und ist man bei Ferrari nicht gewöhnt. Luca di Montezemolo versteht Ferrari wie weiland Enzo Ferrari: Es ist eine Ehre, einen Ferrari zu fahren, selbst wenn der Wagen schlecht ist. Dann macht man als Fahrer für Ferrari halt alles, damit die Marke wieder besser da steht. Das passte bei Niki Lauda, Alain Prost und ganz sicher bei Michael Schumacher. Aber bei Kimi wohl eher nicht. Ein unvergessenes wie perfektes Bild lieferte der GP von Malaysia 2009 ab, als ein Wolkenbruch das Rennen unterbrach. Während Massa im Auto sitzen blieb und sich vollregnen ließ, um auf den Restart zu warten, stieg der Finne sofort aus und holte sich erst mal ein Eis.

Räikkönen ist vermutlich das, was man ein “etwas schlampiges Talent” nennen kann. Er hält sich fit, er ist ehrgeizig, er kann einen Wagen perfekt abstimmen, und wenn der Wagen nicht perfekt ist, dann fährt er damit immer noch schneller als der Rest der Welt. Aber lange Technikersitzungen, Datenanalysen und Simulatorsessions sind seine Sache sicher nicht.

Fernando Alonso ist da bekanntermaßen ein ganz anderes Kaliber. In Spa saß er im letzten Jahr zwei Meter hinter mir im Ferrari-Motorhome und studierte Tabellen. Felippe Massa gab derweil Interviews. Alonso ist ein Besessener, ein Perfektionist und er ist extrem schnell. Er hält sich, wie jeder gute Rennfahrer, für den Besten und es ärgert ihn vermutlich bis ins Mark, dass Vettel ihn seit drei Jahren regelmäßig schlägt.

Der Frust darüber sitzt so tief, dass er sich im Sommer mehrere Fehltritte erlaubte. Er kritisierte sein Team öffentlich und auf die Frage, was er sich zum Geburtstag wünschen würde, antwortete er: “Einen Red Bull”. Das Verhältnis zwischen ihm und Ferrari gilt als angespannt. Wenn di Montezemolo öffentlich einen Fahrer abkanzelt, dann muss die Luft dick sein.

GP MONZA F1/2013Und die Verpflichtung von Kimi Räikkönen ist eine klare Ansage von di Montezemolo. Der Finne stand wohl schon länger auf der Shortlist von Teamchef Domenicali, aber der Ferrari-Chef tendierte bis in den Juli wohl eher dazu, Massa eine weitere Saison zu schenken. Was wiederum auch dem Wunsch von Alonso entsprach, der einen Wasserträger wie Massa schätzt. Als Alonso merkte, dass Montezemolo andere Ideen hatte, soll er sich für Nico Hülkenberg und Jules Bianchi starkgemacht haben. Aber Montezemolo wollte keinen zweiten Massa oder jemanden, den Alonso leicht in den Griff bekommen würde.

Dass die Wahl auf Räikkönen fiel, war dann logisch. Zum einen ist der Finne schnell, vielleicht in der Quali nicht so schnell wie Alonso, aber im Rennen kommt er an den Speed des Spaniers problemlos ran. Zum anderen kennt Montezemolo die Dickköpfigkeit des Finnen aus eigener Erfahrung. Als man Räikkönen Ende 2009 pikanterweise gegen Alonso austauschen wollte, stellte sich der Finne stur. Natürlich wollte Ferrari den Vertrag auflösen, vielleicht gegen eine kleine Entschädigungssumme. Räikkönen beharrte auf Vertragserfüllung, kassierte (laut Gerüchten) 17 Millionen Euro für ein Jahr und ging auf eine ausgedehnte Partytour. Montezemolo soll getobt und geschworen haben, dass der Finne nie mehr das Gelände in Maranello betreten darf. Wie sehr der Finne in Ungnade gefallen war, konnte man im Ferrari-Museum sehen. Dort kann man sich nicht nur die Weltmeister-Autos anschauen, sondern auch große Porträts und Devotionalien der Fahrer, etwa Helme und Handschuhe. Von Kimi Räikkönen findet sich nur das Auto dort.

Dass Luca di Montezemolo offenbar über seinen Schatten und den von Enzo Ferrari springt, ist die eigentliche Sensation dieser Verpflichtung. Auf der anderen Seite ist Räikkönen die einzig logische Wahl. Mark Webber hat man erst nicht bekommen, dann hatte der Australier keine Lust mehr. Hamilton geht gar nicht, Rosberg ist fest, Button will sich Alonso nicht antun. Da bleibt nur der Finne übrig, weil er der einzige aus der ersten Garde ist, der verfügbar ist. Dazu kommt, dass Räikkönen mit den beiden Entwicklungschefs Pat Fry und James Allison schon zusammengearbeitet hat und sich mit beiden gut versteht. Das könnte im nächsten Jahr ein wichtiger Faktor sein.

Aber es zeigt auch, dass bei Ferrari vieles nicht in Ordnung ist. Man kann und will auf Alonso nicht verzichten, man bekommt ihn und seine Politik aber offenbar auch nicht so recht in den Griff. Hätte man Hülkenberg verpflichtet, wäre die Gefahr offenbar groß gewesen, dass Alonso ihn im Team kaltgestellt hätte. Das bedeutet für Ferrari aber auch, dass man wieder die Chance verpasst, einen sehr guten Nachwuchsfahrer aufzubauen. Man fragt sich, ob und wie ein Team, dass intern von einem komplizierten Geflecht aus Neid, Missgunst, Erfolgsdruck und Politik gesteuert wird, Weltmeister werden kann. Und Weltmeister müssen sie werden, sie haben jetzt zusammen mit Mercedes die nominell stärkste Fahrerpaarung im Feld. Zwei ehemalige Weltmeister in einem Team sind aber noch kein Garant, wie man bei McLaren gesehen hat.

Aber spannend ist die Konstellation Alonso/Räikkönen alle mal. Wer wird wohl zuerst wahnsinnig? Alonso, weil ihn der Stoiker Räikkönen mit seinem Desinteresse zur Weißglut bringt, oder der Finne, weil er von Alonsos Ränkespielen genervt ist. Das hat auf jeden Fall sehr großes “Popcorn”-Potenzial. Ob es für Ferrari gut ist, das ist dann wieder eine andere Frage.

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September 08 2013

16:37

Formel Eins: Analyse GP Italien Monza 2013

Vorne alles wie immer, in der Mitte ein paar Überraschungen und die WM ist so gut wie entschieden. Der WM-Lauf in Monza war eher enttäuschend.

GP MONZA F1/2013“Wir müssen in Spa, Monza und Singapur zuschlagen, sonst haben wir keine Chance.” Das sagte Fernando Alonso vor der langen Sommerpause, nachdem er mit seinem Ferrari in Ungarn mehr oder weniger untergegangen war. Spa und Monza sind vorbei, beide Rennen gewann Sebastian Vettel und in beiden Rennen kam Alonso nur auf Platz zwei. Viel spricht dafür, dass das am Ende des Jahres auch die Position sein wird, in der er in der WM zu finden ist. Denn für Hamilton und Räikkönen war das Rennen in Monza eine komplette Katastrophe, sodass Alonso der letzte Konkurrent für Vettel zu sein scheint. Was die Hoffnungen von Ferrari am Leben hält, sind die kleinen Problemchen, die Red Bull im Rennen zu haben schien.

Das erste Problem hatte sich Sebastian Vettel selbst eingebrockt. Nach dem Start bremste er so spät, dass er sich einen Bremsplatten vorne rechts einfing, der für sichtbare Vibrationen am gesamten Auto sorgte. Derartige Vibrationen können schon mal dazu führen, dass sich das Fahrverhalten nachteilig entwickelt und ein stark überbeanspruchter Reifen kann nach so einem Manöver auch schon mal platzen. Aber Vettel blieb das Glück treu, ebenso gegen Ende des Rennens, als sein Getriebe offenbar Probleme machte und er den fünften Gang nur noch kurz nutzen konnte. Das war insofern interessant, als dass Red Bull am Sonntagmorgen, nach Zustimmung und unter Aufsicht der FIA, sowohl bei ihm als auch bei Webber etliche Getriebeteile (pdf) gewechselt hatte. Darunter war auch die KERS-Batterie bei Vettel. Aber weder die Vibrationen noch das defekte Getriebe konnten Vettel aufhalten.

Dabei hatte das Rennen für Ferrari gar nicht schlecht angefangen. Immerhin schob sich Massa auf P2 und Alonso auf P4 und der Spanier konnte Webber in einem sehenswerten Manöver in der zweiten Schikane hinter sich lassen. Massa machte dann auch brav Platz, sodass Alonso mit seinem Ferrari in der in Monza so wichtigen “clean air” unterwegs war. Doch das half alles nichts, Vettel nahm Alonso vier bis fünf Zehntel pro Runde ab und baute seinen Vorsprung schnell auf über sechs Sekunden aus. Und damit war dann auch klar, dass Alonso aus eigener Kraft Vettel nicht würde gefährden können.

Dahinter setzte sich Massa mit Webber auseinander, konnte diesen aber zunächst hinter sich halten. Der Platzwechsel vollzog sich dann in der Box. Unverständlicherweise ließ Ferrari beide Piloten zwei Runden länger draußen, als Red Bull das tat. Vettel kam relativ früh rein, was aufgrund seines angeschlagenen Vorderreifens verständlich war. Webber fertigte man in der gleichen Runde ab. Beide Red Bull fuhren daraufhin rund eine Sekunde schneller als die Ferrari und es war klar, dass vor allem der dritte Platz von Massa gefährdet war. Aber Ferrari reagiert nicht. Massa verlor den dritten Platz und konnte Webber auch nie mehr gefährden. Stattdessen setzte der Australier am Ende des Rennens dann auch noch Alonso unter Druck. Da halfen auch keine Anfeuerungsfunksprüche an Massa, doch bitte die Lücke zu Webber zu schließen, um Alonso den Rücken frei zu halten.

In Monza verdichteten sich auch die Gerüchte, dass Ferrari Massa entlassen wird. Man bestätigte offiziell, dass man in den nächsten Tagen die Fahrerpaarung für 2014 bekannt geben wird, und die Frage, ob der neue Mann neben Alonso dann Kimi Räikkönen sein wird, dementierte man nicht einmal mehr, sondern verwies auf die kommende Presseerklärung. Dürfte schwer für Massa werden, ein neues Cockpit zu finden.

Im Rennen um das Cockpit ist allerdings auch noch Nico Hülkenberg. Der Deutsche setzte den Sauber sensationell auf P3 in der Quali und musste im Rennen nur beide Ferrari an sich vorbei lassen. Glaubt man den Gerüchten, hat sich Alonso für den Deutschen stark gemacht, allerdings beharrt Ferrari und hier vor allem Stefano Dominicali auf Kimi Räikkönen, dem man eher zutraut, sich auf die neuen Gegebenheiten in der F1 ab 2014 einzustellen.

Dabei hatte der Finne in Monza ein schlechtes Wochenende. Sein Teamkollege war schneller, in der Quali blieb er in Q2 hängen und im Rennen hatte er Pech, als er sich beim Start den Frontflügel beschädigte und deswegen auf den letzten Platz fiel. Es gelang ihm eine zeitweise beeindruckende Aufholjagd, die immerhin seine fahrerischen Qualitäten unter Beweis stellte. In seinem Stint ging es dann allerdings nicht mehr so forsch nach vorne, er musste die McLaren und Hamilton ziehen lassen. Keine Punkte für Räikkönen bedeuten auch, dass er damit aus der WM raus ist.

Mercedes war trotz neuem Aeropaket in Monza komplett chancenlos. Wobei es schon erstaunlich war, dass man in der Qualifikation praktisch chancenlos war und im Rennen mit vollen Tanks kaum voran kam. Erst in den letzten 15 Runden erwachte der W04 plötzlich zum Leben. Hamilton schob sich mit frischeren Reifen von P12 auf P9, Rosberg löste sich vom drängelnden Ricciardo und setzte sich im Heck von Hülkenberg fest, den er allerdings nicht mehr überholen konnte. Der Performanceverlust der Mercedes ist dennoch etwas überraschend. Entweder hat man über den Sommer in eine falsche Richtung entwickelt oder die Hochgeschwindigkeitsstrecken liegen dem Wagen nicht mehr, weil man im Laufe des Jahres stark an aerodynamischen Abtrieb gewonnen hat. Die Antwort auf die Frage werden Singapur und vor allem Suzuka bringen. Aber selbst wenn es dort wieder gut laufen sollte – in der WM ist der Zug auch für Hamilton endgültig abgefahren. Der Abstand beträgt bei noch sieben zu fahrenden Rennen satte 81 Punkte.

McLaren hielt sich in Monza schadlos. Man hat ein wenig Speed im Wagen gefunden, immerhin kann man jetzt wieder regelmäßig in die Punkte fahren. Aber wenn man von einem Toro Rosso geschlagen wird, dürfte dies der Stimmung in Woking nicht gerade zuträglich sein. Dabei konnte man noch froh sein, dass Vergne mit einem Motorschaden früh aus dem Rennen genommen wurde, denn der war ebenso wie Ricciardo sehr schnell unterwegs.

Für Force India war das Wochenende eine einzige Enttäuschung. Offenbar sind es wirklich die neuen Reifen von Pirelli, die dem Wagen nicht schmecken. In der Quali kam man über P14 nicht hinaus, im Rennen verabschiedete sich di Resta gleich in der zweiten Schikane mit einem Fahrfehler. Sutil kämpfte zeitweilig um P12 herum, war aber im Grunde chancenlos und musste sehen, dass er sich beide Williams vom Leib halten konnte. Man stoppte den Wagen in der letzten Runde.

Es war kein so schlechtes Rennen in Monza, immerhin sorgten Räikkönen, Hamilton und Grosjean für etliche sehenswerte Manöver. Aber ein Klassiker war es nun wirklich nicht. Die Ein-Stopp-Strategie der meisten Teams sorgte auch dafür, dass es wenig Möglichkeiten gab, die Strategie für sich zu nutzen. Dazu kamen die Abstände zwischen den Teams. Red Bull dominiert die Rennen nach Belieben, Ferrari kann nicht mal Druck aufbauen, wenn Vettel ein technisches Problem hat. Mercedes sucht seit zwei Rennen nach der Form und der Lotus ist auch so eine Wundertüte. Die Saison läuft für Vettel und Red Bull und es müsste schon einiges zusammenkommen, damit diese WM noch mal spannend wird.

Vettel 222
Alonso 169
Hamilton 141
Räikkönen 134
Webber 130

Das nächste Rennen findet in 14 Tagen in Singapur statt. Der Stadtkurs sollte den Mercedes wieder besser liegen, Ferrari sah auf den langsamen Strecken bisher in diesem Jahr eher schwach aus. Auch Lotus dürfte in Singapur wieder stärker sein, während Red Bull auf dem Stadtkurs vermutlich eher Schadensbegrenzung betreiben wird. Wobei “Schadensbegrenzung” heißt, dass man das Podium anvisieren wird.

F1_Monza_2013 00017 F1 Grand Prix of Italy - Qualifying F1 Grand Prix of Italy - Qualifying F1 Grand Prix of Italy - Race F1 Grand Prix of Italy - Race Jenson Button on track F1 Grand Prix of Italy - Race F1_Monza_2013 00015 F1 Grand Prix of Italy - Race GP Spanien 2013 Motor Racing - Formula One World Championship - Italian Grand Prix - Race Day - Monza, Italy Sergio Perez leads Jenson Button on track F1_Monza_2013 00004

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August 25 2013

18:00

Formel 1: Analyse GP Belgien 2013

Kein Regen, wenig Spannung an der Spitze und alles lief für Vettel. Der GP von Belgien in Spa war für viele Teams eine Enttäuschung.

F1_Spa_2013_00008Besser hätte es für Sebastian Vettel in Spa nicht laufen können. Die Gegner hatten sich teilweise mit der Abstimmung verzockt, ein Hauptkonkurrent fiel gleich ganz aus und hinter ihm nahmen sich die Gegner die Punkte gegenseitig weg. Bei noch acht zu fahrenden Rennen hat der Deutsche nun 46 Punkte Vorsprung. Das ist zwar noch aufzuholen, aber wenn Red Bull in Spa schon so schnell ist, wer soll das Team dann noch stoppen. Die Gegner haben die Hoffnung dennoch nicht aufgegeben und bauen vor allem auf die beiden folgenden Rennen.

Wir hatten im Podcast schon gesagt, dass die ersten drei Rennen nach der Sommerpause vermutlich über die WM in diesem Jahr entscheiden werden. Und es sieht ganz so aus, als ob sich Red Bull das auch gedacht hat, und zeigte in trockenen Verhältnissen in Spa eine Pace die, an die kein anderes Team herankam. Zeitweilig konnte Vettel seinen Gegner eine Sekunde pro Runde abnehmen und man hatte nicht das Gefühl, das er sich dabei auch noch besonders anstrengen musste. Sein Start/Ziel Sieg war mit einer Leichtigkeit herausgefahren, wie man es lange nicht mehr gesehen hat.

Ein wenig Glück hatte der Deutsche allerdings. Man hatte auf eine Abstimmung mit wenig Abtrieb gesetzt, was den RB9 zu einem der schnellsten Fahrzeuge auf der langen Vollgasstrecke zwischen La Source bis zum Ende Kemmel Geraden. Auf der anderen Seite wäre diese Abstimmung für Misch- und Regenverhältnisse nicht gut gewesen. Und genau auf eine solche Abstimmung hatte Mercedes gebaut. Man hatte die Flügel etwas höher gestellt, die Dämpfer vermutlich etwas weicher, was dazu führte, dass der Mercedes im Rennen zu langsamsten Autos in Sachen Topspeed gehörte. So war es kein Wunder, dass Vettel und Alonso an den beiden Silberpfeilen vorbei ziehen konnten. Hamilton und Rosberg blieb nichts anderes übrig, als im Rennen Schadensbegrenzung zu betreiben, was ihnen auch gut gelang.

Denn von hinten übte nur Mark Webber auf Nico Rosberg Druck aus, aber der Australier hatte nicht den Speed seines Teamkollegen. Das mag daran gelegen haben, dass Webber vielleicht auf eine etwas andere Abstimmung gesetzt hatte, oder daran, dass der Red Bull im Verkehr bekanntermaßen nicht so gut geht. Es ist schon ein paar Mal auffällig gewesen, dass der RB9 seine Stärken nur dann zeigen kann, wenn er vorne in “clean air”. Liegt er in einer Kampfgruppe, fällt es beiden Fahrern schwer nach vorne zu kommen.

Für Mercedes gab es also nur Ferrari als Gegner und die waren zumindest mit Fernando Alonso überraschend stark. Den Grundstein für seinen zweiten Platz hatte der Spanier schon am Start gelegt, als er von P9 auf P5 vorstoßen konnte. Dann zeigte Alonso, dass die Arbeit über den Sommer am Ferrari wohl nicht ganz umsonst war. In schneller Folge schnappte er sich Button, Rosberg und Hamilton und lag nach dem ersten Stint nur knapp 5 Sekunden hinter Vettel. An diesem Punkt sah es so aus, als könne Ferrari ein wenig Druck ausüben, aber Vettel stellte mit einer Serie von schnellen Runden schnell klar, wer in Belgien die Nase vorne haben würde. Wenn man sich dir Rundenzeiten genau anschaut und analysiert, sieht man, dass Vettel mit den frischen neuen Reifen deutlich schneller war:

Vettel (Stopp Runde 14)
2:07.144, 1:52.804, 1:53.091, 1:52.915, 1:53.138, 1:52.996, 1:53.022, 1:53.090 (Runde 22)

Alonso (Stopp Runde 13, ich lass die Out-Lap weg)
1:53.905, 1:53.289, 1:53.943, 1:53.559, 1:53.181, 1:53.309, 1:53.358, 1:53.369 (Runde 22)

Es fehlten also rund 4 Zehntel pro Runde, was bei einer Strecke mit einer Länge von sieben Kilometern vielleicht nach nicht so viel klingt, aber am Ende entscheidend war, dass Vettel sich absetzen konnte. Nach dem zweiten Stopp klafften die Zeiten noch weiter auseinander. Während Vettel nach dem Wechsel auf die “Hard” Mischung in seinem letzten Stint in insgesamt vier Runden eine Zeit von unter 1.51 min fahren konnte, gelang Alonso das nicht einmal. Was zeigt, dass der Ferrari immer noch Probleme mit den harten Reifen hat und die Reifen insgesamt nur langsam auf Temperatur bringt. Das kühle Wetter in Spa dürfte den Italienern auch nicht geholfen haben.

Vorne blieb es auch ruhig, weil Lotus in Spa ein rabenschwarzes Wochenende hatte. In der Quali konnte man sich zwar noch vor Ferrari platzieren, im Rennen kam man aber einen Schritt vorwärts. Kimi Räikkönen kämpfte stark und zeigte mal wieder ein paar interessante Überholmanöver, aber sein Wagen war einfach zu langsam. Ob Lotus auch auf eine Regenabstimmung gesetzt hatte, war nicht so klar festzustellen. Es kann auch einfach gut sein, dass der Lotus nicht schneller konnte. Das Bremsversagen am Auto des Finnen kam auch nicht gerade zu einem guten Zeitpunkt, aber nach 38 Zielankünften hintereinander kann man Lotus sicher keinen Vorwurf machen.

Lotus wird auch nachrüsten, und zwar richtig. Für Monza hat man quasi ein B-Chassis angekündigt, das über einen längeren Radstand verfügt. Man hat wohl die Aufhängungspunkte am Monocoque versetzt, um mehr Spielraum bei der Abstimmung zu haben. Die Sache war nicht billig, denn dafür mussten die FIA-Crashtests neu gemacht werden. Das Problem jetzt ist, dass der Punkteabstand von Räikkönen zu Vettel schon so groß ist, dass er allerhöchstens mit einer Siegesserie noch Weltmeister werden kann. Für Lotus war der Ausflug nach Belgien also eher unschön.

Für McLaren hingegen nicht. Der sechste Platz von Button ist jetzt auch weit von dem entfernt, was man sich beim Team sonst so erwartet, aber für diese Saison war es ein echtes Highlight. In den ersten Runden nach dem Start schaffte es Button sogar auf P3 zu liegen und durch seinen längeren ersten Stint, lag er sogar für ein paar Runden in Führung. So gut war man in diesem Jahr noch nie unterwegs, was auch zeigen könnte, dass die letzten Updates dann doch funktioniert haben. Es wäre dem Team zu wünschen, dass man für die restlichen Rennen der Saison noch ein Podium anvisieren könnte.

Zweiter Mann des Rennens war Daniel Ricciardo, der von Startplatz 19 noch in die Punkte fahren konnte. Da die Kameras sein Rennen nicht eingefangen hatten, musste ich ein wenig in die Zahlen steigen, um zu sehen, was genau da passiert ist. Klar ist, dass er Chilton, Pic, Bianchi und van der Garde leicht hinter sich lassen konnte, was ihn allerdings zunächst nur auf P16, hinter seinen Teamkollegen spülte. Dort steckte er lange fest, da man ihn aber etwas später stoppen, ließ (Runde 16) gelang ihm ein erster Schritt nach vorne. Entschieden wurde sein Rennen aber zwischen seinen Boxenstopps, denn hier gelang es ihm, die beiden Sauber und seinen Teamkollegen zu überholen. Durch den Ausfall von Paul di Resta wurde er dann in die Punkte gespült.

Aber das ist genau das, was man bei Red Bull sehen will. Ein Fahrer, der auch aus einer schlechten Situation mit einem nicht so gutem Auto das Maximum rausholen kann. Zwar haben bestreiten Horner und Marko weiterhin jede Verpflichtung, aber Mark Webber sagte gegenüber unserem Kolumnisten James Allen vor dem Start des Rennens:

“The decision is made. We all know who it is. I’m happy with that decision. It’s good for him and it’s good for Australia.”
(Die Entscheidung ist getroffen. Wir wissen alle, wer es ist. Ich freue mich über diese Entscheidung. Es ist gut für ihn und es ist gut für Australien)

Ein ebenfalls gutes Rennen legten Sutil und beide Sauber hin. Zwar kam Sauber nicht in die Punkte, aber die Form scheint doch ansteigend zu sein. Jedenfalls war man lange dazu in der Lage um P10 herum mitfahren zu können. Sutil musste sich regelrecht durchbeißen, aber dem Deutschen gelang es zwei wichtige Punkte für Force India zu holen.

In der WM spricht nun alles für Vettel. Noch nie hatte der Weltmeister zu diesem Zeitpunkt in einer Saison einen so großen Vorsprung. Und mit Suzuka, Korea, Indien und Austin mindestens vier Strecken, auf denen Vettel sehr große Siegchancen haben sollte. Monza, Singapur, Abu Dhabi und Brasilien könnten sich für Mercedes oder Ferrari ausgehen. Da aber die Konkurrenz sich vermutlich die Punkte gegenseitig wegnimmt, wird Vettel seinen Vorsprung, vorausgesetzt er fällt nicht zweimal aus, lange verteidigen können.

Vettel 197
Alonso 151
Hamilton 139
Räikkönen 134

Als nächstes Rennen steht die Höchstgeschwindkeitsorgie in Monza auf dem Programm.

Motor Racing - Formula One World Championship - Belgian Grand Prix - Qualifying Day - Spa Francorchamps, Belgium F1_Spa_2013_00016 Sergio Perez on track F1_Spa_2013_00015 Motor Racing - Formula One World Championship - Belgian Grand Prix - Practice Day - Spa Francorchamps, Belgium 2013 Belgian Grand Prix - Sunday F1_Spa_2013_00001 F1_Spa_2013_00009 F1 Grand Prix of Belgium - Practice F1 Grand Prix of Belgium - Practice 2013 Belgian Grand Prix - Sunday F1_Spa_2013_00007 F1_Spa_2013_00014 F1_Spa_2013_00011 F1_Spa_2013_00017

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August 11 2013

12:36

Formel Eins: Halbzeitanalyse 2013 Ferrari & Lotus

Halbzeit in der Formel Eins Saison des Jahres 2013. Wie üblich gibt es eine kleine Analyse, wie die Form der einzelnen Teams und Fahrer aussieht.

Weiter geht es mit unserer Halbzeitanalyse der Formel Eins Saison 2013 mit einem Blick auf Ferrari und Lotus. Beide starten sehr gut in die Saison, aber bei Ferrari ging die Formkurve unerklärlicherweise schnell wieder bergab. So steil, dass es hinter den Kulissen wohl schon Streitigkeiten zwischen Alonso und dem Team gibt. Für Lotus lief es etwas, aber auch nicht viel besser. Die Leistungen beider Teams waren bisher zu ungleichmäßig um Red Bull wirklich zu gefährden.

Ferrari

GP UNGHERIA F1/2013Stark anfangen, stark nachgelassen. Das beschreibt die Saison von Ferrari vermutlich am Besten. Es ist ein wenig rätselhaft, warum die Italiener in diesem Jahr mal wieder so viele Probleme haben. Denn eigentlich hat der F138 alle Grundzüge eines sehr guten und sehr erfolgreichen Wagens. Der Reifenverschleiß liegt in der Norm, der Speed auf den Longruns ist ok, die berühmte Standfestigkeit ist auch da. Aber statt einen Schritt nach vorne zu machen, entwickelte sich der F138 nach hinten. Fast alle Updates, die man zwischen Monaco und Nürburgring ans Auto geschraubt hatte, sind wieder verschwunden. Entweder hat Ferrari komplett in eine falsche Richtung entwickelt (was nicht das erste Mal wäre), oder der F138 ist schon jetzt am Ende seiner Entwicklungsfähigkeit angekommen.

Der Druck bei Ferrari ist hoch. Luca di Montezemolo hat nach dem katastrophalen Rennen (für Ferrari Ansprüche) in Ungarn eine Sondersitzung einberufen und verkündet, dass man in den nächsten Wochen kein Stein auf dem anderen lassen würde. Er will wissen, warum der Wagen keine Fortschritte macht und man kann ihn da durchaus verstehen. Dass man sich James Allison von Lotus als neuen Chefdesigner geschnappt hat, ist nur eine langfristige Lösung. Allison fängt erst im September an und wird sich wohl mehr um den 2014er Wagen kümmern. Aber es ist auch eine Degradierung des bisher für den Wagen verantwortlichen Pat Fry und deutet an, dass Montezemolo bei weiteren Misserfolgen die Managementstruktur im Team vielleicht noch weiter ändern will.

Dies alles deutet auch darauf hin, dass die Probleme bei Ferrari hausgemacht sind, was auch keine große Neuigkeit wäre. Wie groß die Unruhe im Team ist, erkennt man auch daran, dass Montezemolo, wo er gerade mal so hübsch in Schwung war, gleich auch noch Fernando Alonso abgekanzelt hat. Dieser hatte sich nach dem Rennen in Silverstone und Ungarn Kritik an Ferrari erlaubt, was man in Maranello nicht gerne sieht. Ferrari sei größer als seine Fahrer und alle Fahrer seien ersetzbar, verkündete der Ferrari-Chef. Derartig ruppig ist man seit Jahren nicht mehr mit einem Fahrer umgegangen und wer die empfindliche Seele von Alonso kennt weiß, dass die Zurechtweisung den Spanier getroffen haben dürfte. Das sind keine guten Voraussetzungen für eine gute zweite Saisonhalbzeit.

Dabei kann man Alonso, wie immer, rein fahrerisch keinen Vorwurf machen. Was er aus dem F138 rausholt scheint auch das Maximum zu sein. Der Ex-Weltmeister leistete sich dieses Jahr nur einen seiner extrem seltenen Fehler, als er in Malaysia mit einem defekten Frontflügel weiter fuhr. Zu seiner Verteidigung muss man aber vielleicht auch sagen, dass die Fahrer den Flügel nicht sehen können, das Ausmaß des Schadens war ihm also nicht bewusst. Ansonsten blieb Alonso wie immer fehlerfrei.

Was man von Massa nicht behaupten kann. Seine Leistungen sind in diesem Jahr wieder eher schwach, zwingende Rennen sah man von ihm nie. Es waren ein paar gute Läufe dabei, doch die meiste Zeit fuhr unterhalb des Radars. Und genau das könnte ihm nun endgültig zum Verhängnis werden. Denn auf dem Markt gibt es neben Nico Hülkenberg auch noch Paul di Resta und selbst das Wagnis Jules Bianchi (der von Ferrari gefördert wird) wäre eine Variante. Traditionell gibt Ferrari seine Fahrer für die kommende Saison immer in Monza bekannt, vielleicht erleben wir da ja eine Überraschung,

Lotus

Lotus Räikkönen Kanasa 2013 Dass Lotus in diesem Jahr erneut um die WM mitfahren kann, hat zwei Gründe. Der Erste heißt Kimi Räikkönen, der zweite Budgetüberziehung. Es ist bekannt, dass Lotus 2012 mit einem operativen Minus von knapp 60 Millionen Euro das Jahr beendet hat. Und auch in diesem Jahr lebt man über die eigenen Verhältnisse, wie Teamchef Eric Boullier die Tage zugegeben hat. Man wartet dringend auf das Geld der arabischen Investoren, die 35% des Teams gekauft haben wollen. Für Lotus geht es in diesem Jahr um alles oder nichts. Den Designer James Allison hat man schon verloren, wenn Räikkönen das Team Richtung Red Bull verlassen sollte, dürfte die Luft für den Rennstall eng werden. Zwar haben die Besitzer, GenII, genug Geld, aber wegwerfen will man es sicher auch nicht. Auf der anderen Seite könnte es auch gut laufen. Das Räikkönen geht steht nicht fest, Lotus tut wohl alles, um den Finnen zu halten. Der hat auch schon angedeutet, dass seine Entscheidung nicht unbedingt allein davon abhängt, wer im Moment das schnellere Auto hat. 2014 kann das sowieso wieder alles anders aussehen.

Die Leistung des Teams kann man also gar nicht hoch genug bewerten, denn von den Budgets, die Ferrari und Red Bull haben, dürfte man weit entfernt sein. Es war auch eine richtige Entscheidung den letztjährigen Wagen als Basis für 2013 zu nehmen. Die Änderungen an der Aerodynamik waren zu Beginn des Jahres so minimal, dass man schon sehr genau hinschauen musste. Aber das Rezept stimmte, der Sieg im ersten Rennen war dann auch eine schöne Belohnung.

Das knappe Budget diktiert dann aber auch die Entwicklungsgeschwindigkeit und hier liegt die Schwachstelle des Teams. Im Verlaufe des Frühsommers verlor man massiv an Boden, konnte aber durch die neuen Reifen wieder etwas aufholen. Eine realistische Chance auf den WM-Titel sehe ich aber nicht, denn der Herbst dürfte zu einer Materialschlacht zwischen Mercedes, Ferrari und Red Bull ausarten. Und hier fehlen Lotus einfach die Ressourcen.

Kimi Räikkönen fährt, wie schon im letzten Jahr, eine sehr gute Saison. Im Rennen ist er immer da, seine Longstints sind allesamt perfekt und oft ist er auch in Sachen Strategie klüger als sein Team. Fehler habe ich bei ihm keinen gesehen und seine Hartnäckigkeit dürfte ihn noch lange im WM-Kampf halten.

Bei Romian Grosjean sieht es anders aus. Das der Franzose schnell sein kann steht außer Frage. Aber seine Fehleranfälligkeit ist einfach zu hoch. Dazu kam in diesem Jahr, dass er mit den Reifen nicht klar kam. Seine im Vergleich zu Räikkönen deutlich aggressivere Fahrweise führte oft zu überhitzten Hinterreifen, die sein Rennen dann zerstörten. Sein Problem ist aber auch, dass das Team komplett auf Räikkönen eingestellt, er muss sehen, wie er mit der Restaufmerksamkeit zurecht kommt. Ob er noch eine weitere Saison bei Lotus bleiben wird, ist wohl auch nicht mehr seine Entscheidung. Boullier redet mit Hülkenberg, der angeblich schon ein Seatfitting bei Lotus hatte. Wenn Räikkönen geht, stehen die Chancen des Franzosen etwas besser, denn zwei Fahrer möchte Lotus vermutlich nicht ersetzen.

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