Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

June 11 2013

11:15

IndyCar: Analyse Firestone 550

Helio Castroneves gewann deutlich überlegen das Nachtrennen in Fort Worth. Er bewies damit, dass Penske Racing doch noch gewinnen kann und dass er ein ernsthafter Kandidat für die Meisterschaft der IndyCar Series ist.

Helio Castroneves  (C) John Cote/IndyCar Media

Helio Castroneves
(C) John Cote/IndyCar Media

Wie schon beim Indy 500 zeigten sich die IndyCar-Fahrer in Texas sehr diszipliniert. Auch wenn die Starts bzw. die Restarts noch ausbaufähig sind, kamen sie ohne Unfall über die 220 Runden. Diese Entwicklung ist sehr positiv, auch wenn einigen „Fans“ sicher die „Action“ fehlt. Da aber in Fort Worth im Gegensatz zu Indianapolis die engen Windschattenduelle, vor allem um die Spitze, fehlten, waren die 550 km eine eher zähe Angelegenheit. Die Kommentatoren und die Regie von ABC hatten auch nicht ihren besten Tag, sodass Zuschauen keine absolute Freude war. Immerhin waren die Tribünen am Texas Motor Speedway sehr ordentlich gefüllt.

Um das Pack-Racing zu verhindern, wurde wie schon im Vorjahr der aerodynamische Abtrieb stark vermindert. Umso wichtiger wurde so natürlich die mechanische Haftung der Reifen. Firestone hatten auf Wunsch der IndyCar Reifen geliefert, die im Laufe des Stintes deutlich an Haftung verloren. Mit neuen Reifen konnten die Fahrer ohne Probleme 5 mph pro Runde schneller fahren. Der schonende Umgang mit den Reifen stellte sich als einer der entscheidenden Faktoren für den Erfolg von Helio Castroneves heraus. Sein Haftungsverlust zum Ende des Stintes war deutlich geringer als bei seinen Konkurrenten.

Neben den Reifen waren die Abstimmung der Wagen und natürlich die Fähigkeit der Fahrer entscheidend für schnelle Rundenzeiten. Entsprechend groß waren die Unterschiede in der Geschwindigkeit der einzelnen Wagen. An der Spitze legten die Andretti Autosport Dallara von Marco Andretti und Ryan Hunter-Reay sowie die Penske Racing Dallara von Helio Castroneves und Will Power ein sehr hohes Tempo vor. In Runde 31 wurde schon Graham Rahal überrundet, obwohl eine frühe Gelbphase, ausgelöst durch einen Motorschaden bei Pippa Mann, erst in Runde 13 endete. Schnell folgten ihm Sebastian Saavedra, Oriol Servia, Simon Pagenaud.

Mitten in die erste Runde der Boxenstopps fiel die zweite Gelbphase als Scott Dixon nach seinem Boxenstopp nicht beschleunigen konnte und in Turn 4 seinen Wagen abstellen musste. Unter Grün verlor man mindestens eine Runde auf die Spitzenreiter bei einem Boxenstopp. Dadurch, dass nun einige Fahrer unter Gelb stoppten, konnten sich viele auch nicht mehr zurückrunden. Zum Restart in Runde 62 waren nur noch die Top 14 in der Führungsrunde. Da die IndyCar das Feld unter Gelb nicht sortiert, wie z.b. die NASCAR, waren überrundete Fahrer mitten unter den Top 14 und Charlie Kimball konnte sich so auch zurückrunden. Die Spitze übernahm Ryan Hunter-Reay vor Marco Andretti und Helio Castroneves. Im Mittelfeld gab es einige enge Kämpfe, meist aber zwischen Autos in unterschiedlichen Runden.

Ab Runde 90 verschlechterte sich das Fahrverhalten von Hunter-Reays Dallara deutlich durch abbauende Reifen und in Runde 94 musste er einen frühen dritten Stopp einlegen. In der Folge sah man sehr gut den Faktor, den neue Reifen ausmachten. Hunter-Reay schnitt durch das Feld und konnte sich in Runde 108 zurückrunden. In Runde 112 drehte sich Oriol Servia in Turn 1 und löste so die letzte Gelbphase aus. Wieder fiel sie mitten in die Runde der Boxenstopps. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch die Top 7, bestehend aus Helio Castroneves, Justin Wilson, EJ Viso, Ed Carpenter, Will Power, Dario Franchitti und Ryan Hunter-Reay in der Führungsrunde. Da aber alle geschlossen in Runde 116/117 in die Box fuhren, konnten sich einige Fahrer, unter anderem Simona de Silvestro, eine Runde zurückholen.

Simona de Silvestro hatte ein sehr bewegtes Rennen. Durch einen Motorwechsel musste sie von Platz 22 starten, konnte sich aber durch sehr schnelle Runden bis zur zweiten Gelbphase auf Platz 16 verbessern. Durch die Problematik mit den Boxenstopps verlor sie dann aber eine Runde, blieb aber deutlich Schnellste unter den überrundeten Fahrern. In der unübersichtlichen Situation um Runde 116/117 überholte Simona de Silvestro das Pace Car und musste nach dem Restart eine 30-Sekunden-Strafe absitzen. Mit drei Runden Rückstand und Platz 22 nahm sie das Rennen wieder auf. Mit extrem schnellen und konstanten Runden, nur Helio Castroneves war in der Regel ähnlich schnell unterwegs, konnte sie sich am Ende Platz 16 mit nur zwei Runden Rückstand sichern. Ohne das Pech mit Motorenwechsel und dem Rundenverlust während der zweiten Gelbphase sowie den Fehler mit dem Überholens des Pace Cars wäre ein absolutes Top-Ergebnis drin gewesen, vergleichbar mit Toni Kanaan, der Platz 3 holte.

Während Simona de Silvestro ihr eigenes Rennen unbemerkt bestritt, entschied sich vorne das eigentliche Rennen. Helio Castroneves konnte sich problemlos von Will Power und Ryan Hunter-Reay absetzten. Je tiefer die Sonne sank und damit auch die Temperatur der Strecke, umso besser wurde das Fahrverhalten von Castroneves Penske Dallara. Er nutzte dabei nicht die von den anderen Piloten favorisierte unterste oder die mittlere Linie, sondern fuhr erheblich höher durch die Kurven. Da Castroneves auch sehr schonend mit den Reifen umging, konnte er ohne Probleme auf eine Strategie mit nur einem weiteren Stopp setzten. Dieser Strategie folgten Will Power, Dario Franchitti, Ed Carpenter, Ryan Hunter-Reay und James Hinchcliffe aus der Spitzengruppe. Marco Andretti und Toni Kanaan waren die Topfahrer der Gruppe, die auf zwei weitere Stopps setzten. Für beide sollte sich diese aggressive Strategie auszahlen. Beim letzten Restart in Runde 122 lagen sie noch auf den Plätzen 8 und 9. Bis zum Ziel konnten sie sich auf Platz 3 (Toni Kanaan) und Platz 5 (Marco Andretti) verbessern. Ein Angriff auf Helio Castroneves und Ryan Hunter-Reay war dann aber nicht mehr möglich. Nur die Top 5, mit Ed Carpenter auf Platz 4, konnten die volle Renndistanz von 228 Runden bzw. 550 km beenden. Das restliche Feld hatte mindesten eine Runde Rückstand.

Auf Platz 6 kam Dario Franchitti im besten Honda vor Will Power und Josef Newgarden ins Ziel. Newgarden hat sich im kleinen Team von Sarah Fisher zu einem guten, konstanten Fahrer entwickelt. Das war immerhin schon seine vierte Top-10-Platzierung in diesem Jahr. Die Top 10 in Texas schlossen die beiden restlichen Fahrer von Andretti Autosport James Hinchcliffe und EJ Viso ab. Auf Platz 11 folgte Takuma Sato, der bis zur Rennmitte noch gut in den Top 10 gelegen hatte. Mit kühler werdender Strecke kam er dann aber nicht mehr so gut zurecht. Letzter Pilot mit nur einer Runde Rückstand war James Jakes. Er war auf einer ähnlichen Strategie wie Marco Andretti und Toni Kanaan, absolvierte seinen letzten Stopp aber deutlich später. Für ihn zahlte sich diese Strategie nicht aus und von Platz 4 zum Zeitpunkt des Stopps fiel er noch auf Platz 12 zurück. Immerhin war er so noch deutlich besser als ein Teamkollege Graham Rahal. Dieser kam vom Beginn an nicht mit Strecke und Wagen zurecht und beendete mit fünf Runden Rückstand das Rennen auf Platz 21. Nur Alex Tagliani war, vor den ausgefallenen Scott Dixon und Pippa Mann, noch schlechter.

Nach dem guten Wochenende in Detroit waren die Fahrer von Sam Schmidt in Fort Worth deutlich unauffälliger unterwegs. Simon Pagenaud wurde auf Platz 13 und Tristan Vautier, der sein erstes Rennen auf einem so stark überhöhten Oval fuhr, auf Platz 18 gewertet. Sebastian Saavedra konnte sich mit Platz 14 zwar erheblich vor seinen Kollegen Sebastien Bourdais auf Platz 20 fahren, aber man muss sich schon fragen, ob Katherine Legge nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre. Besonders positiv sind beide Dragon Racing Piloten in diesem Jahr noch nicht aufgefallen. Mit Platz 15 dürfte Justin Wilson nicht ganz zufrieden sein. Zeitweise lag er in den Top 5, aber auch er kämpfte später mit der sich veränderten Strecke.

Das ganze Ergebnis ist auch hier auf der Seite der IndyCar zu finden.

In der Meisterschaft führt nun Helio Castroneves (256 Punkte) mit 22 Punkten Vorsprung auf Marco Andretti (237). Vorjahresmeister Ryan Hunter-Reay (232) liegt auf Platz 3 vor Indy-500-Sieger Toni Kanaan (195). Dahinter folgen punktgleich Simon Pagenaud und Takuma Sato mit jeweils 194 Punkten und einem Sieg. Noch ohne Sieg in dieser Saison belegen Scott Dixon (193) und Justin Wilson (184) die Plätze 7 und 8. Der zweimalige Sieger James Hinchcliffe liegt nur auf Platz 9 (176) vor Dario Franchitti (168).

Auf der Statistikseite der IndyCar findet man die komplette Meisterschaftswertung sowie die getrennten Wertungen für Straßen- und Ovalkurse.

Das Rennen hatte Samstag ein Overnight-Rating von 1.1 auf ABC. Abgesehen vom tragischen Saisonfinale 2011 in Las Vegas war das das beste Rating für ein Rennen der IndyCar auf ABC seit dem Saisonauftakt in St. Petersburg 2011. Eigentlich könnte man dies positiv sehen, wenn die 1.1 nicht ein absolute katastrophaler Wert für Sportübertragungen zur Prime Time wären. Zum Vergleich hatten NBC mit einem NHL Playoff Spiel (Kings, Blackhawks) ein Rating von 2.9 und Fox (regionale MLB-Spiele) sogar 3.2. Die beiden Detroit Rennen jeweils am frühen Nachmittag hatten ein endgültiges Rating von 0.6 (Samstag) und 0.7 (Sonntag). Das dürften die letzten rund 900.000 treusten Fans der IndyCar Series in den USA sein, die sich wirklich jedes Rennen anschauen. Auf eine ähnliche Quote kommt ja auch NBC Sports regelmäßig, das aber natürlich nicht über die Verbreitung eines großen Networks wie ABC verfügt.

Am nächsten Sonntag steht schon das Rennen auf der Milwaukee Mile auf dem IndyCar-Programm.

366 total views, 360 views today

The post IndyCar: Analyse Firestone 550 appeared first on Racingblog.

flattr this!

January 19 2011

10:46

Ferner liefen: Die Newshappen

// Zu Beginn etwas in eigener Sache. Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir bei der Wahl zum “Sportbloggerbeitrag des Jahres 2010” den ersten Platz belegt haben. Das ist, angesichts der sehr guten Konkurrenz und dem Umstand, dass wir als einziges “Nicht Fußballblog” nominiert waren, dann doch eine schöne Überraschung. Der Dank geht an die Community und Leser des Blogs für die ganzen Stimmen, die für uns abgeben wurden, und an Trainer Baade für die gesamte Aktion. Das wir die Abstimmung gewinnen konnten zeigt auch, dass wir mit unserem Anspruch an die Berichterstattung und Qualität der Beiträge richtig liegen. Und da machen wir natürlich weiter :) Don

// Lotus Renault (alt) und Lotus Renault (neu) treffen sich nächste Woche vor Gericht in London, um zu klären, wer sich denn nun Lotus nennen darf. Ich vermute mal schwer, dass es keine befriedigende Entscheidung geben wird, da beide einen Rechtsanspruch haben. Lotus (alt) weil sie die Namensrechte am F1 Team haben, Lotus (neu) weil sie die Namensrechte an Straßenwagen halten. Das wird so oder so Tränen geben am Ende. Gleichzeitig hat Lotus (neu) Probleme mit der neuen schwarz/goldenen Lackierung. Die soll an das alte Team erinnern, aber der Name des Sponsors ist halt auch noch im Sinn. Da es die Marke noch gibt, könnte sich Lotus-Renault dem Vorwurf aussetzen, dass sie heimlich Werbung machen. Die Problematik hatten wir 2010 schon mal, als man Ferrari vorwarf, dass diese mit dem Barcode von Marlboro durch die Gegend fahren. Und die Lackierung von Renault ist ja noch deutlicher. Schwer zu sagen, wie das ausgehen wird, aber so vom Bauchgefühl her könnte Renault Ärger bekommen. Don

// Der geplante GP in Rom ist abgesagt. Bernie Ecclestone hat den Veranstaltern gesagt, dass es dort kein Rennen geben wird. Nachvollziehbar, der Kalender ist eh voll, mit Russland und den USA kommen zwei weitere Strecken und schon jetzt ist klar, dass vermutlich die Türkei, Spa oder Australien dafür über die Klinge springen werden müssen. Don

// Fairuz Fauzy, bisher Testfahrer bei Lotus, hat einen neuen Vertrag. Bei Lotus. Also Lotus-Renault (neu). [Ich muss mir dringend was überlegen, wie ich die beiden Teams sprachlich auseinander halte, das gibt sonst noch ein Unglück. Vielleicht mache ich es so, wie britische Presse, die das Lotus in "Lotus Renault" konsequent schlabbert, obwohl mittlerweile mehr Lotus als Renault im Team ist.] Don

// Kleine Änderung im GP3-Kalender. Zur allgemeinen Überrschung wird die Juniorenserie wohl aller Voraussicht nach auch in Monaco an den Start gehen. Eine letztgültige Bestätigung dieses Rennens steht allerdings noch aus. (Vorsicht)

// Mixed Messages aus der Superleague Formula: Serienorganisator Robin Webb hat in einem Interview (Video ist Niederländisch, Interview aber auf Englisch) mit einem niederländischen TV-Sender zugeben müssen, dass erst vier Termine auf dem Kalender für 2011 wirklich fix sind. So ist unter anderem das Deutschland-Rennen auf dem Nürburgring aus dem Kalender gefolgen, weil am geplanten Renntag schon die WSbR dort unterwegs ist – Ersatz könnte ein Lauf in Magny-Cours sein. Auch eine Veranstaltung in Brünn ist offenbar angedacht. Immerhin: Eine Verkleinerung des Kalenders steht deshalb offenbar nicht im Raum, Webb rechnet weiter mit zwölf Rennen. Außerdem angekündigt: Neue Fußballclubs (insgesamt 20 Autos) und bekannte Fahrer. (Vorsicht)

// Und gleich weiter mit etwas dubiosen Formelserien: Die geplante A10 World Series hat entgegen ihrer Ankündigung auf Twitter am Mittwoch doch keine Pressekonferenz abgehalten. Stattdessen gab es auf der Homepage nur ein paar kryptische Hinweise. Bis jetzt bekannt: Ein Bild vom Motor, den Kenner als Judd GV 5 (aus der LMS) erkannt haben wollen. Außerdem wurde im Laufe der Woche auf der Homepage enthüllt, dass die Serie 10 Rennwochenenden mit je zwei Rennen auf Strecken rund um den Globus abhalten will. Genannt werden als Austragungsorte allerdings keine konkreten Länder oder gar Strecken, sondern nur Kontinente – was die Glaubwürdigkeit der neuen Rennklasse nicht wirklich erhöhrt. Angeblicher Hintergrund des erratischen Verhaltens sind die anhaltenden Gerichtsstreitigkeiten um die Schulden der A1GP, deren Chassis und Konzept die A10WS verwenden möchte. Gerüchten zufolge wollten der Verantwortlichen die Serie vergangene Woche auf der Autosport International Show vorstellen, mussten die Ankündigung dann aber aus rechtlichen Gründen wieder absagen. Für heute waren weitere Neuigkeiten rund um das Rennformat angekündigt, bis zur endgültigen Vorstellung der Serie sollen nun aber noch ein paar Wochen vergehen. Bis dahin ist wohl eine gehörige Portion Skepsis durchaus angebracht. (Vorsicht)

// Zurück auf etwas sichererem Grund gibt es bei der IndyCar Series weiter einige Fahrerspekulationen, diesmal um zwei alte Bekannte. Einerseits soll Katherine Legge an einem Vertrag über einige Renneinsätze in der kommenden Saison verhandeln, dem Vernahmen nach mit HVM. Andererseits ist wohl Andretti Autosport grade damit beschäftigt, ein Sponsorenpaket für Formel 2 Meister 2009 und Virgin-Tester 2010 Andy Soucek zusammenzustellen. Außerdem könnte James Rossiter auf den Straßenkursen einen dritten Lotus (neben Sato und Viso) pilotieren. Milka Duno werden wir dafür womöglich nicht wiedersehen: Renndirektor Brian Barnhard soll zwar auf Intervention von Dale Coyne Dunos Startverbot für 2011 in ein Startverbot auf Straßenkursen umgewandelt haben. Duno selbst scheint aber das Interesse zu fehlen: Die Venezoelanerin dürfte sich derzeit eher in Richtung ARCA orientieren. (Vorsicht)

// Nach eher schlechten Zeiten in Sachen festes Cockpit hat James “Catweazle” Thompson endlich mal wieder einen Vertrag für eine Saison. Volvo hat ihn für ein Jahr in der STCC verpflichtet. Warum Volvo den in England überaus beliebten Thompson in der STCC einsetzt und den sicher nicht schlechten, aber unbekannten Robert Dahlgren in der BTCC, ist dann auch einer dieser Fragen, bei denen man sich am Kopf kratzt. So wird man auf das Duell Plato/Thompson verzichten müssen. Bekommt aber in der STCC das nicht minder interessante Duell Rydell/Thompson serviert. Der Alt-Meister aus Schweden wird 2011 von Chevrolet eingesetzt. Könnte sich 2011 also lohnen, mal die Suche nach einem Stream der STCC zu starten. Don

// In der WTCC haben sich Franz Engstler und Kristian Poulsen entschlossen, die neue Saison gemeinsam anzugehen. Die Anschaffung der neuen, 1.6 Liter Motoren dürfte für die Independents auch nicht gerade billig werden. Don

// Viele News aus den Le Mans-Serien momentan, was daran liegt, dass heute die Frist für ILMC-Entries und Bewerbungen für die 24h endet. Ausgezahlt hat sich die starke Performance der letzten Jahre in der ALMS und in Le Mans für den Honda-Sport-Ableger HPD. Das britische Team Ray Mallock Ltd., in den letzten Jahren stets mit Lola-Chassis unterwegs, wechselt für den Versuch, seinen Titel in der LMS-LMP2 zu verteidigen, als zweites europäisches Team neben Strakka auf das weiterentwickelte HPD ARX-01d-Chassis, nachdem man den dazugehörigen Motor ja bereits 2010 nutzte. Das Fahrertrio aus Ex-Stig Ben Collins, Tommy Erdos und Mike Newton bleibt unverändert. Stefan

// Pegasus Racing wird in der LMS ebenfalls einen Honda-Motor einsetzen, und zwar in einem Courage LC75-Chassis (das ja der Urahn des HPD ARX01 ist). Hinzu kommt ein Fahrzeug in der Formula Le Mans-Klasse, außerdem hat man für den kommenden Montag News bezüglich eines elektrischen Zero Emission-Prototypen (!) angekündigt, der angeblich in Zusammenarbeit mit einigen großen Unternehmen entwickelt werde. Stefan

// Außerdem hat Nick Wirth erklärt, dass seine Firma den bewährten ARX01 unter dem Buchstaben ‘e’ für die LMP1 aufgerüstet hat. Noch hat sich allerdings offiziell kein Team zum Einsatz dieses Fahrzeuges bekannt. Möglicherweise könnte Highcroft Racing den Einsatz des Wagens in der ALMS planen. Das Team von Duncan Dayton arbeitet noch daran, das nötige Geld für die Fortsetzung seines Engagements dort zusammenzutragen, hat jedoch via Twitter angekündigt, dass man bald große Neuigkeiten verkünden möchte. Deren Vorjahres-Pilot David Brabham ist allerdings nach eigener Auskunft bisher ohne Job für 2011. Stefan

// Das Einzelstück-Chassis des französischen Herstellers Norma, das Pegasus Racing 2009 vereinzelt fuhr, wird dieses Jahr vom französischen Team Extrême Limite eingesetzt. Dieses versuchte sich bisher in der VdeV-Serie, in der auch überwiegend Norma-Prototypen eingesetzt werden. Der M200P, der das erste Fahrzeug war, dass nach dem neuen LMP2-Reglement für 2011 gebaut wurde, wird mit dem neuen Judd-Motor ausgerüstet werden, Fahrer bei der ersten Testsession wird Fabien Rosier sein, der 2009 bereits ein Rennen für DAMS in der Formula Le Mans erfolgreich bestritt. Stefan

// Das belgische Team Kronos hat sich um einen Startplatz für die 24h von Le Mans beworben, und zwar mit dem private Lola-Aston Martin-LMP1, 2010 von Signature Plus auf die Rennstrecke gebracht. Kronos war im vergangenen Jahrzehnt in diversen Rallye-Mesiterschaften unterwegs, nachdem sie 1999 und 2000 die 24h von Spa gewannen. Vanina Ickx soll wieder am Steuer des Wagens sitzen. Allerdings wird man wohl in keiner der dazugehörigen Serie antreten. Stefan

// Das neugeformte italienische Familienteam Rangoni Motorsport wird in der LMP1-Klasse der LMS einen Zytek 09SH an den Start bringen, der im Laufe der Saison auch mit der Zytek-Hybridtechnologie ausgerüstet werden soll, was sich auch vorteilhaft auf die Le Mans-Bewerbung auswirken könnte. Zytek präsentierte seine Hybrid-Technik als erstes Team 2009 in der ALMS, als Corsa Motorsport den Wagen bei drei Läufen mit Johnny Mowlem und Stefan Johansson am Steuer einsetzte. Trotz Handlingsproblemen reichte es dabei zu drei Zielankünften einschließlich eines dritten Ranges. Stefan

// Nissan kehrt mit einem V8 nach Le Mans zurück. Man wird einen 4.5 Liter V8 ohne sonstigen Schnickschnack für die LMP2 liefern. Auf der Webseite der LMS gibt es einen kurzen Text auf französisch zum Thema. Interessant ist allerdings der angegebene Preis des Motors: Nissan will 75.000 Euro pro Motor haben, eine Revision wird nach 6000km fällig. Wenn man bedenkt, dass ein Chassis von der Stange gerne in Richtung 150.000 Euro geht, kann man sich ausrechnen, dass mit allem Zusatzkrempel (Reifen, Mechaniker, Ersatzteile usw.) ein Einsatz bei den 24H nicht mehr unter 500.000 Euro zu haben ist. Lustigerweise habe ich die Tage eine Doku über das 82er 24H Stunden Rennen gesehen. Dort bezifferte der Teamchef von Cooke Racing den Einsatz eines (damals) neuen Gruppe C Lola T610 und eines Porsche 935 K3 auf rund 750.000 Dollar. Der Wechselkurs DM/Dollar stand 82 bei ca. 2.40 DM, also locker umgerechnet 1.20 Euro, was dann damals also umgerechnet 900.000 Euro gewesen wären. Offensichtlich ist der ACO mit seiner rigiden Preispolitik für die LMP2 auf einem guten Weg. Don

// In der NASCAR gibt es Überlegungen, dass man das verwirrende Punktesystem ändert. Statt dreistelliger Punkte, soll es 43 Punkte für den Sieger geben, dann jeweils einen Punkt weniger für die folgenden Plätze. Bonuspunkte soll es weiterhin geben. Damit will man den Kampf an der Spitze und vor allem um die 12 Chaseplätze spannender gestalten. Platz 11 und 12 im Chase sollten angeblich ab dieser Saison an die Fahrer gehen, die zwar Rennen gewonnen haben, aber nicht im Chase platziert sind. Die NASCAR wird sich mit dem neuen System, sollte es denn kommen, nicht gerade beliebt machen. Die SEHR in ihre Statistik verliebten Amis werden Zeter und Mordio schreien, weil damit dann (ähnlich wie in der Formel Eins) alle Punkte-Statistiken für die Zukunft hinüber sind. Don

// Dave Blaney fährt für Tommy Baldwin Racing (TBR) die gesamte Cup-Saison 2011. Dürfte aber oft ein Start ‘n Park Einsatz werden.

//Eben frisch reingekommen und deshalb nur kurz gemeldet: ServusTv hat wohl die NASCAR-TVRechte im gleichen Umfang wie 2010 erworben. Das heißt 45 Minuten lange Zusammenfassungen der Rennen plus eine Saisonvorschau und einen Jahresrückblick. Auch wieder geben wird es erfreulicherweise die selbstproduzierten Sondersendungen an den rennfreien Wochenenden. Der Sendeplatz bleibt wohl auch der Gleiche, also Montags gegen 23.00 Uhr. Chaos

Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl