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March 23 2011

06:41

Ferner liefen: Die Newshappen

# Oha! Bernie Ecclestone ist beim Saisonauftakt in Melbourne nicht dabei, sondern fährt nach New York, um mit Bürgermeister Michael Bloomberg über die Austragung eines Rennens in Staten Island zu verhandeln. Wie schon Anfang Februar berichtet, gibt es dort wohl Überlegungen, eine permanente Rennstrecke in einem ehemaligen Industriegebiet zu errichten. Ecclestones Abwesenheit wird bei den Organisatoren des australischen Grand Prix sicher für zusätzliche Nervosität sorgen – das Rennen gilt als gefährdet, weil die Regierung des Bundesstaates Victoria die finanzielle Unterstützung streichen will. Organisator Ron Walker hat sich gegenüber Autosport allerdings sicher gezeigt, dass der Lauf sogar über den derzeit laufenden Vertrag bis 2015 hinaus ein fixer Bestandteil des F1-Kalenders bleiben wird. (Vorsicht)

# Karun Chandhok wird nach seinem Abschied von HRT auch beim Grand Prix von Australien auf der Rennstrecke zu sehen sein. Der indische Publikumsfavorit hat eine Rolle als Test- und Ersatzfahrer beim Team Lotus ergattert. Er wird in dieser Funktion auch in einigen freien Trainings zum Einsatz kommen – darunter auch das erste Freie Training zum Saisonauftakt 2011 am kommenden Wochenende. Chandhok war zwar während der Wintersaison schon mehrfach in Teamkleidung von Lotus in Erscheinung getreten, die Verpflichtung kommt trotzdem einigermaßen überraschend. Denn im Grund hatte das Team auch zuvor mit dem “offiziellen dritten Fahrer” Luiz Razia und den beiden Testfahrern Davide Valsecchi und Ricardo Teixeira schon mehr als genug Cockpit-Personal. (Vorsicht)

# Das französische ORECA-Team, bisher eher auf Sport- und Tourenwagen spezialisiert, überlegt einen Einsatz in der IndyCar Series ab 2012. Konkret geht es darum, dass das Team eines der Aero-Kits für die kommende Saison konstruieren könnte, die dann ein Team oder ein anderer Hersteller als eigene Konstruktion branden würde. Ein Einsatz als eigenständige IndyCar-Mannschaft scheint dagegen nicht geplant zu sein. Randy Bernard wäre an einem weiteren Hersteller offenbar sehr interessiert, ein Treffen hat bereits stattgefunden. (Vorsicht)

# Randy Bernard ist weiter auf der Suche nach vermarktbaren Stars, die zum Saisonfinale in Las Vegas um das Preisgeld von 5 Millionen Dollar fahren sollen. Neben Altstars wie Mark Blundell und Vierrad-Amateuren wie Motocrosser James Stewart ist nun ein ganz besonders großer Name im Gespräch: Alex Zanardi. Der zweimalige CART-Champion dürfte die Anfrage von Bernard zwar anfangs nicht wirklich ernst genommen zu haben, scheint nun aber doch eine Teilnahme zu überlegen. Unklar ist noch, ob der nach seinem schweren Crash am Lausitzring auf beiden Seiten Unterschenkel-Amputierte Italiener das auch darf – einige Sicherheitsfragen, etwas das schnelle Aussteigen im Brandfall scheinen doch Bedenken aufkommen zu lassen. Außerdem hat Kollege Dario Franchitti Zweifel daran, ob Zanardi mit seinen kräftig trainierten Oberarmen noch ins Cockpit passt. Andererseits: Dass das alles nicht zwangsweise ein Hindernis sein muss, und vor allem, dass er es immer noch kann – das hat er ja in der WTCC mehrfach gezeigt. (Vorsicht)

# Und damit noch einige Kurzmeldungen aus der IndyCar Series – mehr dazu gibt es morgen in der Saisonvorschau:
- Tony Kanaan hat die Cockpit-Suche doch noch erfolgreich abgeschlossen, und wird 2011 ganzjährig bei KV Racing starten.
- Bei Dale Coyne wird vermutlich Sebastian Bourdais auf den Rundkursen zu Einsatz kommen, zusätzlich das gesamte Jahr über der britische Rookie James Jakes, der zuletzt in GP2 und GP3 unterwegs war. (Auf der Entry List (Achtung, .pdf) für St. Petersburg stehen beide, die Laufzeit der Verträge ist noch nicht offiziell bestätigt)
- Besagter Entry List ist auch zu entnehmen, dass Oriol Servia für Newman/Haas starten wird. James Hinchcliffe hat es dagegen wohl trotz guter Leistungen bei den Tests nicht geschafft, die nötigen Gelder zu sammeln.
- Paul Tracy ist noch nicht so weit, und wird beim Saisonauftakt in St. Petersburg daher allenfalls als Zuschauer dabei sein. Allerdings wurde in der vergangenen Woche bekannt, dass der Kanadier beim Indy 500 für Deyer & Reinbold an den Start gehen wird. Zusätzlich arbeiten beide Seiten daran, Sponsoren für weitere Starts zu finden.
- Dan Wheldon wird in St. Pete ebenfalls nicht dabei sein, und würde auch im Laufe der Saison nur dann an den Start gehen, wenn er ein Team findet, dass seinen Anforderungen genügt.
- Die schon angekündigte “Lucky Dog”-Regel wird nach Protesten der Fans 2011 doch nicht zum Einsatz kommen.
- Die Strecke in Motegi ist nach dem schweren Erdbeben in Japan nur leicht beschädigt, zum Glück sind alle Mitarbeiter unverletzt geblieben. Ob das geplante IndyCar Rennen im Herbst stattfinden wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden – die Verantwortlichen haben derzeit begreiflicherweise ganz andere Sorgen.
(Vorsicht)

# Der Promoter der Le Mans Series, Patrick Peter, hat a

January 26 2011

07:49

Ferner liefen: Die Newshappen

// Die Tage des Australischen Grand Prix in Melbourne könnten gezählt sein. Zumindest wenn es nach Bürgermeister Robert Doyle geht, der am Wochenende in einer Kolumne in der Herald Sun über die hohen Kosten der Veranstaltung geklagt hat. In den 1990er-Jahren habe das Event dem Image der Stadt sehr geholfen.  Nach mehr als 15 Jahren habe sich der Werbewert aber etwas überlebt – die stetig steigenden Zuschusskosten von mittlerweile 70 Millionen australischen Dollar seinen für die Steuerzahler daher nicht mehr tragbar. Ob es sich dabei nun um Verhandlungstaktik handelt, oder um eine ernst gemeinte Ankündigung: In unmittelbarer Gefahr ist das Rennen noch nicht. Den bestehenden Vertrag mit Bernie Ecclestone will die Stadt nämlich auf jeden Fall erfüllen – und der läuft immerhin noch bis 2015. (Vorsicht)

// Bei Force India ist man sich wohl immer noch nicht ganz im Klaren darüber, wer in der kommenden Saison das zweite Auto neben Adrian Sutil pilotieren wird. Autosport (Print-Edition) hat in der vergangenen Woche als fix gemeldet, dass Paul di Resta diese Position übernehmen wird – Joe Saward will derweil aber “verlässlichen Quellen” im Team erfahren haben, dass man noch immer keinen Weg gefunden habe, Vitantonio Liuzzi loszuwerden. Der Italiener scheint nämlich einen erstaunlich wasserfesten Kontrakt für die kommende Saison zu besitzen, und Teameigner Vijay Mallya ist wohl nicht gewillt, den Italiener aus diesem Vertrag herauszukaufen. Jon Noble von Autosport bleibt trotzdem dabei – und kündigt für heute, gegen 4 Uhr Nachmittags eine entsprechende Verlautbarung an. Nachtrag, 26.1., 16:20: Nun ist es offiziell: Paul Di Resta wird das zweite Cockpit neben Sutil erhalten, Hülkenberg wurde als Testfahrer engagiert. (Vorsicht)

// Bei Team Lotus verhandelt man derweil mit Karun Chandhok über ein Engagement als Testfahrer. Ziel des Inders wäre es, 2011 die Abläufe im Team zu lernen, und in der folgenden Saisons dann ein Stammcockpit  zu ergattern. Noch ist allerdings, wie auch Chandhok selbst einräumt, nichts unterschrieben. Bei der Group Lotus, dem ehemaligen Team von Renault, hat man sich derweil für 2011 die testfahrerische Expertise von Fairuz Fauzy gesichert. Pikant: Der Malaysier stand im vergangenen Jahr noch in Diensten der Intimfeinde vom Team Lotus. (Vorsicht)

// Neben dieser Tätigkeit wird Fauzy auch in der GP2 und GP2 Asia an den Start gehen. Und zwar erstaunlicherweise nicht für das mit Lotus verbandelte Team von ART, sondern bei Super Nova Racing(Vorsicht)

//F2 Meister Dean Stoneman wird in der kommenden Saison leider nicht auf der Strecke zu sehen sein. Der Brite, der eigentlich in der Formel Renault 3.5 an den Start gehen sollte, ist an Hodenkrebs erkrankt, und muss daher erstmal aussetzen. Wie man hört wurde die Erkrankung in einem frühen Stadium entdeckt, so dass es um die Heilungschancen wohl ganz gut bestellt ist. Wir wünschen jedenfalls alles Gute, und hoffen, ihn schon bald wieder auf der Rennstrecke zu sehen! (Vorsicht)

// Zwei weitere Namen aus der GP2. Joylon Palmer, Sohn des Ex-F1 Fahrer Jonathan Palmer hat bei Arden angedockt. Er überspringt die GP3 und versucht sein Glück direkt in der GP2. Ebenfalls in der GP2, dafür aber mit einem bekannteren Namen ausgestattet, ist Romain Grosjean. Der von Renault fast verheizte Nachwuchspilot hat im letzten Jahr in der AutoGP alles in Grund und Boden gefahren und versucht sich jetzt erneut am GP2 Titel, dieses Mal mit DAMS. Seinen ersten Versuch hatte er ja abbrechen müssen, weil er zu Renault gelotst wurde, die Nelson Piquet jr. raus geschmissen hatten.Don

// Seit Dezember schon fix, und jetzt auch offiziell bestätigt: Simona de Silvestro wird auch 2011 eine volle Saison in der IndyCar Series bestreiten. Am Montag hat das HVM-Team den neuen Sponsor “Entergy” (einen Stromanbieter, der sich auf Nuklearenergie spezialisiert hat und neun Kernkraftwerke betreibt) vorgestellt. Noch nicht ganz am Ziel ist derweil James Hinchcliffe – allerdings hat der Kanadier in der vergangenen Woche zum wiederholten Male für Newman/Haas Racing getestet. Und dort wiederum scheint man mit den Leistungen des Teilzeit-TV-Kommentators ziemlich zufrieden zu sein. Fehlt für einen Renneinsatz also nur noch ein passender Sponsorendeal – der derzeit aber wohl noch nicht in trockenen Tüchern ist. (Vorsicht)

// In der Nationwide Serie werden ab 2011 die Punkte anders verteilt. Da sich die Fahrer beim Einschreiben in die Saison entscheiden mussten, in welcher Serie sie punkten wollen, war eine Anpassung nötig geworden. Die Sache wird nicht unkompliziert. Punkte bekommen nur die Fahrer, die sich für die NW gemeldet haben. Fahrer aus dem Sprint Cup, die dort auch Meister werden wollen und das entsprechende Häkchen gesetzt haben, gehen leer aus. Liegen drei Cup-Fahrer auf den ersten Plätzen, bekommt der erste NW-Pilot aber trotzdem nur die Punkte für Platz 4. Die Owner Wertung bleibt jedoch unangetastet, die Cup-Fahrer können also für die Besitzer voll punkten und diesen Titel einfahren. Die NASCAR will so den Nachwuchs stärker fördern, ohne die Sponsoren zu vertreiben. Bedeutet im Umkehr im übrigen auch, dass NW-Fahrer keine Punkte mehr im Cup bekommen. Don

// Der Leiter von Fox Sports hat angemerkt, dass die Rennen der NASCAR durchaus etwas kürzer sein könnten. Alles in allem schwebt ihm ein 4 Stunden Fenster vor. 40 Minuten Vorberichte, 3 Stunden Rennen, 20 Minuten Nachberichte. Die Startzeit der Rennen ist im Moment in den USA am Sonntag um 13.00 Uhr, damit wäre man um 17.00 Uhr fertig. So würde man auch der NFL aus dem Weg gehen, wenn das Rennen mal wieder länger dauert. Allerdings – die wenigsten Rennen kratzen an der vier Stunden Grenze, wenn alles glatt läuft. Meist ist die NASCAR in 180 bzw. 210 Minuten fertig. Dazu kommen die “rain outs”, die man nicht einkalkulieren kann. In den USA wertet man die Aussage von Fox schon mal als Versuch der NASCAR klar zu machen, dass sich bei den Quoten was ändern muss, die seit Jahren langsam aber sicher absinken. Don

// Die Testfahrten der NASCAR letzte Woche in Daytona haben wenig Neuigkeiten erbracht. Die Zeiten kann man getrost vergessen, weil kaum in größeren Paketen gefahren wurde. Die Fahrer haben schon neue Spitznamen für die Strecke “Daydega” oder “Tellatona”. Nach der Neuasphaltierung sind wie befürchtet alle Bumps weg, die Splitter bewegten sich kaum einen Millimeter. Das wird dazu führen, dass man statt zu zweit, zu dritt nebeneinander fahren kann, was auf der engen Strecke sicher spaßig wird. Ein “Big One” ist vorprogrammiert, wie viele Fahrer zu Recht kritisierten. Auffallend ist auch der sehr dunkle Asphalt, der viel Hitze speichert. Die Reifen haben zwar beim Test gehalten, aber wie das im Rennen sein wird, ist eine andere Geschichte. Nicht asphaltiert wurde im übrigen das Infield, was bei den 24H von Daytona am Wochenende sicher zu Problemen führen wird.Don

// Aus der LMS gibt es zwei Meldungen: Zum einen wird Audi mit der 2010er Mannschaft wieder antreten, zum anderen hat BMW zwei M3 GT2 für die ILMC bestätigt. Don

// Porsche hat bestätigt, dass man im Kundenauftrag (also VW) an einem Vierzylinder arbeitet. Die möglichen Konsequenzen aus der Geschichte sind klar, die Gerüchte brauchten dann auch nur ca. 1 Nanosekunde. Offenbar baut man den Motor auch mit Blick auf die Formel Eins. Weswegen sonst sollte Porsche für einen Konzern an einem Vierzylinder basteln, in dem es nun wahrlich nicht an kleinen Vierzylindern mangelt. Don

January 12 2011

11:03

Ferner liefen: Die Newshappen

// Das spanische HRT-Team hat einen seiner beiden Fahrer für 2011 vorgestellt – und damit eine mittlere Überraschung geliefert. Narain Kartikeyan, zuletzt 2005 für Jordan unterwegs, wird 2011 ein Auto des spanischen Teams pilotieren. Nach dem Ende seiner ersten F1-Karriere war der finanzkräftig von Tata-Konzern unterstütze Inder unter anderem in der A1GP und der LeMans-Serie, bei den NASCAR-Trucks sowie in der Superleague Formula unterwegs – wobei er, vielleicht mit Ausnahme der Trucks, in keiner dieser Serien so wirklich überzeugen konnte. Andererseits hat er in den frühen 2000er-Jahren in diversen Juniorklassen recht anständige Leistungen gezeigt – man darf also gespannt sein. Sofern sich übrigens sonst noch jemand immer schon gefragt hat, wie man den Namen richtig ausspricht – hier ein Hörbeispiel. Das Verhältnis des anderen F1-Inders, Karun Chandhok, zu seinem früheren Arbeitgeber ist dagegen wohl endgültig demoliert. HRT behauptet, Chandhoks Sponsoren hätten dem Team nur zwei von acht vereinbarten Millionen überwiesen und überlegt angeblich sogar eine Klage. Der zweite HRT-Sitz bleibt somit vorläufig unbesetzt – Colin Kolles hat lediglich verlautbart, dass Bruno Senna das Team verlassen wird. Gerüchten zufolge zanken sich um den Platz GP2-Asia Meister Davide Valsecchi, der Malaysier Fairuz Fauzy und, sofern Force Indian ihn wirklich fallen lässt, Vitantonio Liuzzi. (Vorsicht)

// Sky hat offiziell bekannt gegeben, dass man die Formel 1 im kommenden Jahr erstmals in nativem HD ausstrahlen wird – die FOM hat mittlerweise bestätigt, dass das Signal auch für andere TV-Sender, etwa die BBC, in diesem Format vorliegen wird. Einzige Ausnahme: Die Onbaord-Bilder blieben weiterhin in SD. Außerdem bestätigt: Die GP2 und der Porsche Supercup werden auch 2011 im Rahmenprogramm der F1 auf sky ausgestrahlt. (Vorsicht)

// Neuigkeiten auch bei der BBC. Dort wurde Kommentator Jonathan Legard nach zwei etwas farblosen Jahren gegangen, den Job wird sein bisheriger Co Martin Brundle übernehmen. Der wiederum bekommt als neuen “Colour Commentator” David Coulthard an die Seite gestellt. Wieso man das Risiko eingeht, zwei GP-Piloten in die Kabine zu lassen, anstatt auf den bewährten und vielgelobten David Croft zu setzen, ist nicht ganz klar. Immerhin: Für den legendären Gridwalk bleibt Brundle dem Vernehmen nach trotz Doppelbelastung erhalten. (Vorsicht)

// Reb Bull Formel 1-Tester und Freitagsfahrer Daniel Ricciardo wird auch 2011 einen kleinen Nebenjob haben. Der Australier wird auch in der kommenden Saison neben seinen Verpflichtungen in der Königsklasse in der Formel Renault 3.5 an den Start gehen, in der er heuer Vizemeister wurde. Eine kleine Frage bleibt allerdings offen: Zwei Rennwochenenden der WSbR überschneiden sich mit den F1-Rennen in China und Japan. Wird Ricciardo diese Rennen einfach auslassen, oder müssen sich RBR und Toro Rosso für diese beiden Läufe einen anderen Ersatzfahrer suchen? (Vorsicht)

// Eine Stunde weniger Däumchendrehen und Figurenzeichnen im kommenen Jahr: Die NASCAR hat auch vielfachen Fan-Wunsch das verbleibende Rennen am Auto Club Speedway in Fontana von 500 auf 400 Meilen verkürzt. (Vorsicht)

// Die Indycars sind gestern mit einer “State of INDYCAR“-Veranstaltung ins neue Jahr gestartet. Dabei wurden einige kleinere Änderungen beschlossen, die die Serie 2011 attraktiver machen sollen:

/ Die bedeutendste Änderung ist wohl, dass die Serie endgültig den Namen “IRL” begräbt. Stattdessen gibt es jetzt eine etwas unübersichtliche Menge von Bezeichnungen.
- Die gesamte Gruppe und die Sporthoheit über die Rennserie und ihre Nachwuchsserien, also das, was bisher noch IRL geheißen hat, läuft ab jetzt unter der Bezeichnung INDYCAR. In Anlehnung an die NASCAR wird auch hier der ganze Name in Großbuchstaben gehalten, obwohl es sich im Falle der INDYCAR nicht um ein Akronym handelt – und die Verantwortlichen zum Glück auch nicht der Marketingversuchung erlegen sind, eines zu erfinden.
- Die Haupserie, die von der INDYCAR geleitet wird heißt IZOD IndyCar Series.
- Außerdem veranstaltet die INDYCAR noch die Firestone Indy Lights und die sonstige “Mazda Road to Indy” aus US F2000 und der Star Mazda Serie.

/ Auch sportlich hat man ein paar Dinge “an die Erwartungen der Fans angepasst”:
- Auf Ovalen wir es schon ab 2011 Double File Restarts geben. Mutigerweise also erstmals beim Indy 500. Außerdem sollen die Restarts auf allen Strecken näher an die Start- und Ziellinie herangeführt werden. Beschleunigende und sich auseinanderziehende Felder schon in den letzten Kurven unter gelb soll es damit auf Rundestrecken und Ovalen nicht mehr geben.
- Der Modus für die Auswahl der Boxengassenplätze wird geändert: Statt wie bisher das bestplatzierte Team in der Meisterschaft hat nun der Gewinner des letzten Qualifyings das Recht, als erster den Platz zu wählen.
- Die IndyCar Serie bekommt einen “commitment cone” – auch, wenn man ihn nicht so nennen will oder darf: Bisher musste man in die Box fahren, sobald man sich die Bremsspur im inneren Streckenbereich eines Ovals eingereiht hatte. Nun darf man diese, etwa wenn es eine Caution gibt, wieder verlassen, bis man tatsächlich die Zone erreicht, ab der das Speedlimit gilt.

/ Schließlich gibt es auch noch ein paar technische und organisatorische Neuerungen:
- Das Motorenreglement für 2012 wurde auch noch einmal leicht geändert: Statt 2.4 Liter Turbos sind nun 2.2 Liter vorgesehen.
- Außerdem hat der 2012-Verantwortliche Tony Cotman bekannt gegeben, dass er für übernächstes Jahr mit mindestens vier verschiedenen Aero-Kits rechnet. Neben Dallara, Chevrolet und Lotus wird es also wohl mindestens noch einen weiteren Hersteller geben.
- Die Rettung des Rennens in Edmonton wurde offiziell bestätigt.
- ABC wird im kommenden Jahr neben dem Indy 500 auch den Saisonauftakt in St. Petersburg, die Klassiker von Milwaukee und Loudon und das Saisonfinale (vermutlich in Las Vegas) übertragen.
- Die Indy Lights kehren ins TV zurück, und werden als Re-Live auf Versus übertragen.
- Und das Indy 500 erhält das selbstbewusste Prädikat “The Most Important Race in History”.
(Vorsicht)

// Der kommenden Winter könnte wieder spannender werden. Glaubt man (bisher völlig unbestätigten) Gerüchten, könnte sich nämlich aus den Trümmern der A1GP-Serie eine neue “A10 World Series” erheben. Diese neue Serie würde, sofern sich die Gerüchte nicht als völlige Ente erweisen (was keineswegs ausgeschlossen ist) V10-Motoren verwenden (also wohl nicht die Ferrari V8er), und erstmals in der Wintersaison 2011/12 zehn Rennwochenenden an internationalen Rennstrecken rund um den Erdball veranstalten. Das Nationenkonzept bliebe dabei erhalten. Anders als bisher wäre diese Serie allerdings nicht mehr in die Führung der Teams involviert, sondern würde die Plätze als Franchises verkaufen. Eine Website gibt es schon. Dort befindet sich ein Countdown, der darauf hindeutet, dass wir am 13.1. um 11:30Uhr etwas schlauer sein sollten. Ach ja: A1GP-Pleitier Tony Teixiera soll angeblich nicht mehr in die Geschäfte der Serie involviert sein, stattdessen ist die Homepage auf die britische Firma “Teamcraft Motorsport” regisitriert, die bisher als Team in der alten A1GP und in der britischen F3 in Erscheinung getreten ist. (Vorsicht)

// Die IMSA hat heute ihre Interpretation des neuen ACO-Reglements bekanntgegeben, das für die 2011er ALMS-Saison maßgeblich sein wird. Die bedeutendsten Neuerungen: Man übernimmt das technische Reglement, die Balance of Performance-Artikel der Franzosen ebenso wie die Fahrerkategorisierung für die Klassen LMP2, LMPC und GTC. Die im letzten Jahr zusammengezogenen Prototypen-Kategorien LMP1 und LMP2 werden entsprechend auch wieder separiert, es bleibt zu hoffen, dass beide Klassen ansprechend besetzt sein werden. (Stefan)

// Langsam aber sicher füllt sich die ALMS-Entry List, mit dem neuen Team Signature aus Florida (hat nichts mit dem französischen Signature Plus zu tun!) hat sich endlich ein Abnehmer für das noch in Entwicklung befindliche Riley-LMP2-Chassis gefunden, man wird aber wohl erst ab dem dritten Rennen in Lime Rock dabei sein. Das Team um Amateurfahrer Matt Tarleton könnte sich auch vorstellen, 2012 an der ILMC teilzunehmen. (Stefan)

// In der europäischen LMS wird das neue französische Team Extrême Limite mit dem Norma-Chassis antreten, das Pegasus Racing im vergangenen Jahr halbwegs erfolgreich eingesetzt hat. (Stefan)

// Nick Wirth berichtet, dass es neben Strakka in diesem Jahr noch ein weiteres Team geben wird, das den weiterentwickelten HPD-LMP2-Boliden in der LMS einsetzen wird und dass seine Firma außerdem an einem LMP1-Coupé für 2012 arbeitet, wobei die Honda-Partnerschaft für dieses angeblich fast in trockenen Tüchern ist. (Stefan)

November 03 2010

07:38

Ferner liefen: Die Newshappen

// Nach Informationen der FAZ hat sich der Volkswagen-Konzern gegen den Einstieg in die Formel 1 entschieden. Weder wird man mit einem eigenen Team antreten, noch andere Teams mit Motoren beliefern. In den letzten Wochen gab es Spekulationen etwa über eine Rückkehr von Porsche in die Königsklasse. Entsprechende Analysen und Konzepte wurden wohl auch ausgearbeitet, letztlich nun aber verworfen. Stattdessen könnte es ein Engagement in der WRC geben, ebenso lässt der Artikel die Vermutung anklingen, es könne einen Porsche-Prototypen in Le Mans geben. (Stefan)

// HRT wird, sofern man den Winter finanziell überlebt, im kommenden Jahr Getriebe von Williams nutzen. Derzeit setzt man ja, so wie auch die anderen Newcomer Lotus und Virgin Getriebe von Xtrac – mit diesen Produkten ist aber keines der Teams wirklich zufrieden. Lotus wird aller Wahrscheinlichkeit im kommenden Jahr auch beim Getriebe auf Renault setzen, einzig Virgin scheint noch keinen Ersatz gefunden zu haben. Die Kooperation mit Williams ist für HRT jedenfalls nahe liegend – benützt das Team doch als einzige der etablierten Mannschaften ebenfalls Cosworth-Motoren. (Vorsicht)

// Während HRT also noch mit grundsätzlicheren Planungen beschäftigt ist, beschäftigen sich die anderen beiden Newcomer-Teams schon intensiver mit den Fahrerpaarungen für 2011. So soll bei Lotus Jarno Trulli vor der Ablöse stehen – und zwar angeblich durch Bruno Senna. Der hat sich zwar in seinem ersten Jahr nicht durch großartige fahrerische Leistungen profilieren können und hatte in Japan und Korea sogar mit Sakon Yamamoto zu kämpfen. Aber Senna im Lotus-Renault – das hätte trotzdem was. Jarno Trulli wird unterdessen nachgesagt, er könnte sich im kommenden Jahr womöglich in Richtung NASCAR orientieren, sollte es mit der Formel 1 tatsächlich nichts mehr werden. Bei Virgin scheinen sich derweil die Anzeichen zu verdichten, dass Neo-Testfahrer Jerome D’Ambrosio 2011 vor einen Beförderung zum Einsatzpiloten stehen könnte. (Vorsicht)

// Ex-HRT Pilot Karun Chandhok wird in diesem Jahr wohl nicht mehr in einem Formel 1 Auto zu sehen sein – zumindest hat der Inder selbst kürzlich in einem Interview bestätigt, dass seine Aufmerksamkeit nun einem Cockpit für 2011 gelte. Und da will er angeblich derzeit mit drei Teams in Gesprächen über ein Renncockpit stehen – um welche Mannschaften es sich dabei konkret handeln könnte, ist allerdings unklar. (Vorsicht)

// Etwas überraschend: Vergangene Woche hat Mercedes GP bekannt gegeben, dass beim Junior-Test in Abu Dhabi der britische Youngster Sam Bird im Cockpit sitzen wird. Nicht bekannt ist, welche Gründe für die Wahl des aktuell Fünften in der GP2-Meisterschaft ausschlaggebend waren, und ob Mercedes konkrete Zukunftspläne mit dem ART-Piloten hat. (Vorsicht)

// Bernie Ecclestone setzt derweil seine beliebte Serie kontroversieller Interviews fort, und zwar in der Financial Times. Kernaussagen diesmal: Bernie ist von den neuen Teams enttäuscht, und meint wörtlich, er würde gerne “ein paar dieser Krüppel” wieder loswerden. Gemeint ist damit wohl im wesentlichen HRT – auch bei Virgin rät er allerdings Richard Branson dringend dazu, finanziell eine Schippe nachzulegen. Sonst habe einzig Lotus eine realistische Zukunftsperspektive. Joe Saward spekuliert, dass hinter Bernies wiederholten Attacken auf die kleinen Teams ein finanzielles Motiv stecken könnte. Das in der Konstrukteurs-WM elft- und zwölftplatzierte Team erhält nämlich gemäß dem bis 2012 gültigen Concorde-Agreement je 10 Millionen Dollar aus einem speziellen Topf. Dieses Geld könnte sich die FOM aber behalten, wenn es nur zehn Team gäbe. (Vorsicht)

// Fraglich ist demnach auch, ob es wirklich schon 2011 eine HD-Übertragung von der Königsklasse geben soll – zumindest Onboard-Aufnahmen sind laut Ecclestone keinesfalls in HD möglich, da die Kameras dafür zu groß seien. Dem entgegen steht die Nachricht, dass der brasilianische TV-Sender Globo kürzlich bestätigt haben soll, die Formel 1 im kommenden Jahr in nativem HD zu übertragen. (Vorsicht)

// Stecken die Planungen für den US-Grand Prix 2012 nun doch in Problemen? Ein internes Planungsdokument, das von Austin News KXAN veröffentlicht wurde, spricht von einer Bauzeit von 24 Monaten – bei einem Baubeginn im Dezember dieses Jahres also zu lange für einen Grand Prix im Juni 2012. Die Planungsgesellschaft spricht in einer ersten Reaktion von einem Missverständnis – in den 24 Monaten sei auch die längt angelaufene Planungsphase mit einbegriffen. Das Dokument listet übrigens auch eine ganze Reihe von Serien auf, die die Veranstalter neben der F1 auf die Strecke locken möchten – darunter die NASCAR, Indycar und die “Moro GP” (sic). (Vorsicht)

// In Bulgarien schreiten die Planungen für den möglichen Bau einer Formel 1-Strecke dagegen voran – angeblich möchte man im Dezember so weit sein, mit Bernie Ecclestone einen Vertrag abzuschließen. Schon 2012 könnte der Lauf dann auf dem Kalender stehen. Das wiederum könnte die Rennen in der Türkei und in Ungarn gefährden – meint jedenfalls Organisator Bogdan Nikolov. Um auch abseits der Formel 1 Betrieb auf die Strecke zu locken, plant man in Bulgarien ein ganz besonderes Feature – eine Art Bodenheizung, die den Asphalt stets auf einer konstanten Temperatur halten soll. (Vorsicht)

// Peugeot hat vergangene Woche in Monza eine Übergangsversion seines LMP1 getestet. Auffälligste Neuerungen an dem bislang 90X genannten Fahrzeug waren die nach dem 2011er Reglement vorgeschriebene Finne über der Heckverkleidung, die Airbox auf dem (weiterhin geschlossenen) Cockpit und die Heckpartie. Die Motorabdeckung ist nun flacher, der Heckflügel hängt an zwei “Schwanenhälsen” und die Auspuffrohre enden am Heck, nicht wie bisher seitlich vor den Hinterrädern, diese drei Eigenschaften teilt sich das neue Modell mit dem Audi R15. Die Konfiguration des hinteren Fahrzeugendes ist aber noch nicht abschließend, ebenso ist laut technischem Direktor Bruno Famin noch unklar, mit welchem Motor der 908-Nachfolger ausgerüstet wird; motorsport-aktuell.com jedoch schreibt, es sei ein neuer Hybrid-Dieselmotor an Bord gewesen. Einige Bilder gibt es hier. (Stefan)

// Knalleffekt bei der Formel 2: Der britische TV-Kommentator Ben Constanduros meldet, dass die Nachwuchsformel 2011 nicht mehr im Rahmenprogramm der WTCC startet – damit wird die F2 sehr wahrscheinlich auch nicht mehr auf Eurosport zu sehen sein. Erstaunlich ist, dass die Trennung angeblich von der F2-Betreiberin Motorsport Vision ausgegangen sein soll – die fühlte sich nämlich von der WTCC stiefmütterlich behandelt, weil in Monza 2011 die Formel Renault 3.5 in deren Rahmenprogramm an den Start gehen wird. Zudem war man wohl bei Eurosport auch mit der Rolle der “zweiten Geige” hinter der WTCC unzufrieden. Im Rahmen welcher Serie die F2 nun im kommenden Jahr an den Start geht, ist bisher unbekannt – und auch, wo und ob man die Rennen im TV sehen kann ist fraglich. Ebenfalls unklar ist zur Stunde, welche Serie nun die WTCC unterstützen soll – angeblich arbeitet man bei Eurosport aber schon an Ersatz. (Vorsicht)

// Turbulente Woche auch bei den Indycars: Tony Kanaan wurde endgültig von Andretti Autosport aus seinem laufenden Vertrag entlassen, und “darf” sich nun bei anderen Teams nach einem Cockpit umsehen. Nur wenige Stunden später gab das Team dann dafür die Verpflichtung von Ryan Hunter-Reay bis 2012 bekannt. Dem Vernehmen nach hat man sich bei Andretti finanziell etwas verrant: Im Vertrauen darauf, dass 7-Eleven als Kanaan-Sponsor erhalten bleibt, hat man angeblich schon direkt nach dem Indy 500 einen zweijährigen Vertrag mit “RHR” unterfertigt – und so die verbleibenden Sponsoren an den Texaner gebunden. Als 7-Eleven dann unerwartet doch absprang, stand das Team mit einem ausfinanzierten Auto und an Hunter-Reay gebundenen Geldgebern da – aber hatte plötzlich kein Geld mehr für Teamleader Kanaan. Verständlich, dass der Brasilianer im Moment nicht so gut auf die Mannschaft zu sprechen sein soll. (Vorsicht)

// Ein Top-Cockpit soll dagegen Graham Rahal ergattert haben – Gerüchte sprechen davon, dass der Jungstar im kommenden Jahr für Chip Ganassi starten wird. Ein Grund zur Besorgnis für Fans von Dario Franchitti und Scott Dixon ist das aber nicht. Denn Rahal bringt über eigene Sponsoren angeblich um die 10 Millionen Dollar mit – genug für ein drittes Ganassi-Auto neben den beiden Stammpiloten. (Vorsicht)

// Ebenfalls der IRL erhalten bleibt Rookie Bertrand Baguette – das hat er zumindest der belgischen Nachrichtenagentur Belga erzählt. Details zu einem konkreten Vertrag mit einem Team sind nicht bekannt. (Vorsicht)

// Das Team von Signature Plus hat derweil bekannt gegeben, dass man 2011 in der F3 Euroseries mit dem aktuellen F3-Cup Vizemeister Daniel Abt an den Start gehen will. Was ja auch dafür sprechen würde, dass das Team 1) davon ausgeht, dass es im kommenden eine F3 Euroeries geben wird, und, dass man 2) dort auch wirklich teilnehmen will. (Vorsicht)

// Zwei Neuigkeiten gibt es in dieser Woche auch von den australischen V8 Supercars:
- Einerseits sind Gerüchte aufgetaucht, wonach BMW daran interssiert sein könnte, ab 2012 in der Serie zu starten. Und zwar dann, wenn das neue Reglement jenem der “neuen” DTM ausreichend ähnlich ist, um mit einem geringfügig umgebauten Auto in beiden Serien antreten zu können.
- Und andererseits gibt es einen Kalender für die Saison 2011. Viele Änderungen sind diesmal nicht dabei – es wird allerdings mit Abu Dhabi nur noch ein Rennen im Nahen Osten geben, Bahrain wurde aus dem Kalender entfernt. Dafür kehrt Barbagallo Raceway nahe Perth zurück. Das ist ein wenig erstaunlich, weil man der Strecke in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen den Rücken gekehrt hatte – die notwendigen Umbauten sollen aber erst 2012 abgeschlossen sein.

1. 12. Februar – Abu Dhabi
2. 20. März – Adelaide
Ohne Punkte: 27. März – Royal Albert Park (F1-Rahmenprogramm)
3. 17. April – Hamilton
4. 8. Mai – Barbagallo
5. 19. Juni – Hidden Valley
6. 10. Juli – Townsville
7. 21. August – Queensland Raceway
8. 18. September – Phillip Island
9. 9. Oktober – Bathurst
10. 23. Oktober –  Surfers Paradise
11. 13. November – Symmons Plains
12. 20. November – Sandown
13. 4. Dezember – Sydney
(Vorsicht)

// LMS: OAK Racing wird für 2011 das offzielle Entwicklunsteam für die Reifen von Dunlop in den LMP-Klassen. GT-Eins berichtet indes auch darüber, dass das Team ab 2011 mit 3,4 Liter Judd Motoren in der LMP1 am Start sein wird. (Flo aus N.)

// Dallara bastelt derweil schon eifirg am neuen Chassis für die Indy Car Series, welche ab 2012 mit einem neuem Chassis antreten will. Zur Zeit konzentriert man sich auf die sogenannte “Safety-Cell(Flo aus N.)

October 27 2010

06:41

Ferner liefen: Die Newshappen

// Williams hat bestätigt, dass neben F2 Champion Dean Stoneman auch GP2 Meister Pastor Maldonado beim Young Driver’s Test nach dem Rennen in Abu Dhabi für das britische Traditionsteam im Auto sitzen wird. Das könnte auch ein gewisser Wink in Richtung einer Verpflichtung des Venezoelanders im Jahr 2011 sein. Denn Testzeit ist in der Formel 1 immerhin kostbar – einen Fahrer einzusetzen, von dem man schon ahnt, dass er 2011 im Team sein könnte, würde für das Team sicherlich Sinn machen. Hülkenberg-Manager Willi Weber beharrt derweil in einem Interview mit der dpa darauf, dass noch nichts entschieden sei – gibt aber auch zu, dass Williams aus finanziellen Gründen gezwungen sein könnte, Maldonado zu nehmen. Für diesen Fall gebe es in der F1 für Hülkenberg aber jedenfalls Alternativen. (Vorsicht)

// Lotus hat es nach einigen Verhandlungs-Mühen wohl endgülitg geschafft, für 2011 einen Motorenvertrag mit Renault abzuschließen. Nach positivem Verhandlungsbeginn hatte Teamchef Tony Fernandes im Rahmen des GP von Singapur den Deal schon mehr oder wenig live auf BBC bestätigt. Dann begann der Streit um den Lotus-Teamnamen, der Renault wohl ein wenig verunsichert hat. In Korea hat man jetzt aber nun eine endgültige Einigung erzielt – berichten zumindest in äußerst sicheren Worten Autosport und Joe Saward unter Verweis auf einen Insider. Eine offizielle Bestätigung soll es demnach vermutlich in Brasilien geben. (Vorsicht)

// Nach der letztlich doch gelungenen Grand Prix Premiere haben die Organisatoren von der Korea Auto Valley Assosiation (KAVO) schon wieder große Pläne: Glaubt man einer Aussage von CEO Chung Yung-Cho gibt es “hinter den Kulissen” bereits Planungen für ein koreanisches Formel 1 Team mit heimischem Fahrer. Wer hinter diesem angeblichen Plan stecken könnte, ist noch völlig unklar – KAVO steht aber wohl mit einer Finanzspritze bereit, sollte das Projekt über mangelnde Finanzen verfügen. Vielleicht war die Aussage auch überhaut nur ein Versuchsballon, um zu sehen, ob irgendeine koreanische Firma wegen des versprochenen Fördergeldes anbeißt. Denn immerhin erscheint es auch fraglich, wo man auf die Schelle einen einigermaßen F1-tauglichen koreanischen Fahrer herbekommen will. (Vorsicht)

// Und es dreht sich doch: Auch, wenn die Plätze bei den Topteams vergeben sind, im zweiten Teil des Feldes hat das Transfer-Karussell mittlerweile eine Geschwindigkeit aufgenommen, mit der man NASA-Astronauten trainieren könnte, wie aus einer sehr lesenswerten Meldung der altehrwürdigen Auto Motor und Sport hervorgeht. Der beste noch offene Platz ist demnach das zweite Cockpit bei Renault – Vitaly Petrov ist wegen seiner Sponsoren und Breitenwirkung in Russland wohl noch immer interessant. Allerdings könnte sich der Russe trotzdem als Verlustgeschäft erweisen – dann nämlich, wenn Renault mehr an Preisgeldern verliert, als sie an Sponsoren-Rubel einnehmen. Sollte man den  Platz tatsächlich neu besetzen wollen, haben angeblich zwei Deusche die besten Karten: Nick Heidfeld und Adrian Sutil. (Vorsicht)

// Der bei HRT aufs Abstellgleich verschobene Karun Chandhok könnte derweil bei Lotus andocken – das hat zumindest BBC Reporter Ted Kravitz im Rahmen des Rennens in Korea behauptet. Der sympathische Inder würde in diesem Szenario 2011 als Testfahrer zum malaysisch-britischen Team wechseln und im Folgejahr zum Stammfahrer aufsteigen. Mögliche Connection: Inder stellen eine der vier großen Volksgruppen im Vielvölkerstaat Malaysia – und Indien ist eine wichtige Destianation für Tony Fernandes’ Fluglinie Air Asia. (Vorsicht)

// Chandhoks ehemaliges Cockpit bei HRT könnte derweil für die restlichen zwei Saisonrennen von Sakon Yamamoto wieder zu Christian Klien zurückschwenken. Das zumindest berichtet die österreichische Kleine Zeitung. Angeblich hofft das Team darauf, dass Klien im Falle eines Chaos-Rennens am ehesten in der Lage ist, auf der Strecke zu bleiben. Wichtig ist das vor allem, um den derzeit elften Rang in der Konstrukteurs-WM vor Virgin zu verteidigen – oder mit viel Glück vielleicht doch noch Lotus zu schlagen. Bemerkenswert ist aber auch noch ein anderes Detail, das Klien in dem Artikel verrät: Demnach hat HRT seit dem Saisonauftakt in Bahrain keinerlei Änderungen an der Aerodynamik des Autos vorgenommen! (Vorsicht)

// Neue Gerüchte gibt es auch auf Seiten der Teams für 2011: Angeblich verhandelt Epsilon Euskadi-Chef Joan Villadelprat immer noch mit (nicht näher bezeichneten) Investoren über die Finanzierung eines Formel 1 Programms für das kommende Jahr. Die Mannschaft hat zwar bei der offiziellen Berwerbung um einen Platz keinen Zuschlag erhalten, Villadelprat geht aber in einem Interview mit der spanischen Zeitung Noticias de Gipuzkoa davon aus, dass über den Winter auch auf anderem Wege Lizenzen zu bekommen wären – seiner Ansicht nach stehen nämlich gleich mehrere Teams auf wackeligen finanziellen Beinen. Und damit ist noch nichtmal HRT gemeint – mit den spanischen Kollegen möchte Epsilon nämlich dezidiert nicht über eine Übernahme verhandeln. Sollte Epsilon Euskadi tatsächlich 2011 oder 2012 auf dem F1-Grid stehen, dann jedenfalls mit einem soliden finanziellen Unterbau – Villadelprat möchte nur dann in die Königsklasse einsteigen, wenn er eine Finanzierung für vier bis fünf Jahre sicherstellen kann. (Vorsicht)

// Die italienische International Superstars Series, die Italienische Superstars Series und die GT Sprint Series haben ihren Kalender für 2011 bekannt gegeben: Für die International Series wird es insgesamt wird es acht Rennen geben, je vier in Italien und vier im Ausland, darunter wieder das Deutschland-Rennen am Hockenheimring, wo auch die GT Sprint starten wird. Neu dabei ist in diesem Jahr Spa (wo auch die italienische Serie fahren wird), Kyalami ist dafür nicht mehr am Kalender vertreten. In etwas weniger verwirrender Tabellenform:

10. April Monza (Intl. / It / GT Sprint)
8. Mai Valencia (Intl.)
22. Mai Portimao (Intl.)
5. Juni Italien TBA (It. / GT Sprint)
19. Juni Italien TBA (It. / GT Sprint)
10. Juli Misano (Intl. / It / GT Sprint)
7. August Spa (Intl. / It / GT Sprint)
11. September Hockenheim (Intl. / GT Sprint)
25. September Mugello (Intl. / It / GT Sprint)
9. Oktober Vallelunga (Intl. / It / GT Sprint)
(Vorsicht)

// In der WTCC gibt derweil bei den Rennen am kommenden Wochenende in Okayama und Ende November in Macao noch einmal Colin Turkington ein Gastspiel. Pilotieren wird er dabei wie gewohnt einen BMW des WSR Teams. (Vorsicht)

October 06 2010

06:49

Ferner liefen: Die Newshappen

ESPN F1 vermeldet, man habe aus verlässlichen Quallen erfahren, dass Jarno Trulli 2011 nicht mehr für Lotus an den Start gehen werde. Spezifische Gründe dafür werden zwar nicht genannt, wohl spekuliert die Website aber über möglichen Ersatz: Karun Chandhok, Vitaly Petrov und erstaunlicherweise auch Timo Glock sollen auf der Wunschliste des malaysisch-britischen Teams stehen. (Vorsicht)

Die Organisatoren des geplanten Formel 1 Laufs in Austin/Texas haben sich derweil gut in die Formel 1-Kultur eingelebt, und standesgemäß gleich mal ihren ersten Termin verpasst. Bis Ende September hätte man der FIA ein erstes Design des Kurses vorlegen sollen, bisher ist allerdings nichts derartiges geschehen. Hermann Tilke und die Verantwortlichen beschwichtigen allerdings: Das sei kein Problem und für einen neuen Kurs völlig normal. Allerdings scheint es in der Planung noch weitere Ungereimtheiten zu geben: Die örtlichen Behörden haben nämlich festgestellt, dass die Straße, die zum Gelände führt mit den 120.000 erwarteten Fans nicht zurecht kommen würde. Für einen Umbau wären zusätzliche 15 Millionen $ nötig, die derzeit nicht budgetiert sind – außerdem bezweifeln Experten, dass das bis 2012 beendet werden kann. Die Austin-Veranstalter sprechen derweil davon, dass man an “alternativen Verkehrskonzepten” arbeite. (Vorsicht)

Sauber hat Sergio Perez als neuen Einsatzfahrer für 2011 verpflichtet. Er bringt Telmex als Sponsor mit. Offenbar hat Carlos Slim, dem Telmex und Halb-Mittelamerika gehören, Peter Sauber ein Angebot gemacht, was der nicht ablehnen konnte. Slim wird seit Jahren mit der Formel Eins in Verbindung gebracht, gezeigt hat er sich bisher aber noch nicht richtig. Er finanziert auch ein Nachwuchsprogramm für Südamerikanische, vorzugsweise aber mexikanische Piloten, das dem von Red Bull durchaus ähnlich ist. Perez hat bei seinen Einsätzen in der britischen F3 schon für ein paar hochgezogene Augenbrauen gesorgt, vor allem, als er aus dem Stand raus 2007 mit 18 die “National Class” gewinnen konnte. Sein Einsatz in der GP2 in diesem Jahr brachte zwar “nur” Platz 2 und immerhin vier Siege. Wird man sehen müssen, wie er sich in der F1 schlägt. Für Sauber ist die Kombination Kobayashi/Perez nicht die glücklichste, vor allem was die Entwicklung des Chassis 2011 mit den neuen Pirelli Reifen angeht. Und Nick Heidfeld ist damit als Einsatzfahrer raus bei Sauber. Aber offenbar gibt es ja bei Lotus und Virgin jede Menge Bewegung (siehe oben) Don

Lotus hat mit Red Bull Technology seinen Deal über die Lieferung von Getriebe und Hydraulik für die kommende Saison abgeschlossen. Das macht Sinn, fährt man doch mit dem Renault Motor. Auf der anderen Seite: die Hydraulik und das Getriebe waren jetzt auch nicht zwingend die Stärken des Red Bull. Das soll aber mit dem sehr engen Heckdesign des RB6 zu tun haben, der den System zu wenig Wind zufächelt. Jedenfalls ist klar, dass Lotus keine Lust mehr hat, im Hinterfeld unterwegs zu sein. Don

Romain Grosjean ist zwar erst im fünften von zwölf Rennen der AutoGP in Italien eingestiegen, hat aber dennoch den Titel in der Serie gewonnen. Don

Giedo van der Garde könnte womöglich im kommenden Jahr in der Formel 1 zu fahren. Mit außergewöhnlichen Leistungen hat der aktuell Sechste der GP2-Meisterschaft 2010 zwar nicht beeindrucken können – trotzdem sollen einige Formel 1 Teams Interesse gezeigt haben. Konkret handelt es sich dabei angeblich um Lotus, Virgin, Force India und Williams. Völlig ohne Mitgift scheint es allerdings nicht zu gehen, und daher ist Van der Garde derzeit auch noch auf der Suche nach dem passenden Budget. (Vorsicht)

Schlechte Neuigkeiten für Tony Kanaan: Sein bisheriger Hauptsponsor 7-Eleven zieht sich zurück, und wird Andretti Autosport nur noch in einer kleineren Funktion auf Danica Patricks Wagen erhalten bleiben. Kanaan steht an und für sich auch für die kommende Saison bei Andretti unter Vertrag. Das Team hat ihm aber erlaubt, auch mit anderen Teams zu sprechen, solange nicht klar ist, ob sich für 2011 ausreichend finanzielle Unterstützung finden lässt. Überhaupt könnte sich Andretti Autosport massiv verkleinern – denn auch IZOD soll angeblich nicht mehr daran interessiert sein, Ryan Hunter-Reays Einsätze zu bezahlen. Und dann ist da auch noch die Unklarheit darüber, ob Danica Patrick samt Sponsoren wirklich 2011 nochmal zurückkommt. (Vorsicht)

Paul Tracy könnte anderslautenden Vermutungen zum Trotz vielleicht doch nochmal eine komplette Indycar-Saison absolvieren: Beim Rennen in Homestead hat er sich jedenfalls sehr positiv zu möglichen Zukunftsplänen geäußert, berichtet die News-Seite F1SA. (Vorsicht)

Formel 2 Meister Dean Stoneman bekommt eine Chance in der World Series by Renault. Der Brite wird beim Finale in Barcelona ein Auto des Junior Lotus Racing Teams (das, wenn ich das richtig überblicke, mit dem Lotus-F1-Team verbunden ist)  pilotieren. Für den eigentlichen Inhaber dieses Platzes, den Russen Daniil Move, ist die Saison damit vorzeitig vorbei. (Vorsicht)

Traurig, aber wahr. Die Reste von Pescarolo Sport werden am 15.10 in Le Mans versteigert. Angeblich hat Pescarolo selber wieder Geldgeber gefunden und denkt über ein Comeback nach. Don

Danica Patrick hat ihrem Nationwide Team, JR Motorsport, einen neuen Sponsor vermacht. Die Uhrenmarke Tissot, seit Ewigkeiten Sponsor im Rennsport, wird die restlichen sechs Rennen von Frau Patrick in diesem Jahr und vermutlich 13 Rennen in 2011 unterstützen. Don

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