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October 22 2013

12:24

Formel Eins: Danill Kyvat zu Toro Rosso

Toro Rosso wartet mit einer großen Überraschung auf. Für die Saison 2014 hat man den erst 19jährigen Danill Kyvat verpflichtet.

Danill KyvatToro Rosso hat bekannt gegeben, dass man sich für den 19jährigen Daniiö Kvyat als zweiten Fahrer neben Vergne entschieden hat. Den Namen dürften viele noch nicht mal gehört haben. Kvyat fährt bisher in der GP3, wo er in diesem Jahr den zweiten Platz in der Meisterschaft belegen konnte. In der F3 Euro war er auch unterwegs, allerdings als Gaststarter, so dass er keine Punkte gut geschrieben bekam. Seine bisherigen Erfolge sind durchaus sehenswert, allein der zweite Platz bei den GP3 ist schon recht erstaunlich für einen 19jährigen.

Auf der anderen Seite bin nicht nur ich massiv überrascht, dass sich Dr. Helmut Marko nicht für Antonio Felix da Casto entschieden hat. Da Costa konnte zwar keinen Meistertitel ergattern, gilt aber, zusammen mit Carlos Sainz jr., als ein sehr vielversprechendes Talent aus dem Red Bull Förderungsprogramm. Für da Costa bedeutet dies eine weitere Saison in der WSbR oder der GP2. Ein Grund, warum sich Red Bull für Kyvat entscheiden hat, mag seine Herkunft sein. Er stammt aus Russland, was für Red Bull insgesamt ja kein unwichtiger Markt ist. Eine andere Frage ist, ob Toro Rosso aufgrund der gestiegenen Kosten in der F1 sich für einen Paydriver entscheiden musste. Ich habe noch nicht rausfinden können, ob russische Geldgeber die Karriere von Kyvat zusätzlich zum Red Bull Programm unterstützen.

Ein weiterer Grund ist die eher schwache Saison von da Costa. Nachdem er 2012 die WsBR fast gewonnen hätte, obwohl er die ersten 5 Rennen auslassen musste, lief es dieses Jahr nicht so gut. Nicht alle Fehler lagen bei ihm, aber so zwingend wie im letzten Jahr, war er nicht unterwegs. Mit Kevin Magnussen gewann jemand die Serie, der intern mittlerweile höher gehandelt wird, als da Costa.

Kyvat dagegen zeigte in seinen bisherigen drei Jahren eine stetige Aufwärtstendenz, was Helmut Marko wohl überzeugen konnte. Auf der anderen Seite ist es leicht, mal drei Jahre hintereinander gut unterwegs zu sein. Als Mensch und als Fahrer lernt man aber auch, wenn es mal nicht so gut läuft.

Die Entscheidung kann man durchaus kritisch sehen. Kyvat fehlt es, ebenso wie Sirotkin bei Sauber, erheblich an Erfahrung. Wenn man sieht, wie lange selbst erwiesenermaßen schnelle Leute benötigen, um sich in der Serie zurecht zu finden, kann man sich schon Sorgen machen. Auf der anderen Seite sprechen die Ergebnisse beider Fahrer wieder eine andere Sprache. Toro Rosso geht aber meiner Meinung nach mit Kyvat ein Risiko ein, dass mit da Costa wesentlich geringer ausgefallen wäre. Vielleicht hofft man auf einen “neuen” Vettel, aber selbst der hatte immerhin noch eine halbe Saison in der WSbR, bevor er bei Toro Rosso einsteigen konnte.

Nicht um falsch verstanden zu werden. In der F1 waren schon immer die “jungen” unterwegs. Ein paar Beispiele, wie alt Fahrer bei ihrem Debüt waren:

Fernando Alonso 19 (Hat aber noch mal ein Jahr Pause eingelegt)
Sebastian Vettel 19
Jenson Button 20
Rubens Barichello 20
Felippe Massa 20
Kimi Räikkönen 21
Robert Kubica 21
Lewis Hamilton 22
Jochen Rindt 22
Niki Lauda 22
Jody Scheckter 22
Mika Häkkinen 22
Michael Schumacher 22
Emerson Fitipaldi 23
Jacques Villeneuve 24
Alain Prost 24
Ayrton Senna 24
Jacky Stewart 25
Nelson Piquet sen. 25
James Hunt 25
Jean Alesi 25
Nigel Mansell 27
Alan Jones 28
Damon Hill 31

Wenn man sich die Liste anschaut, sieht man, dass die meisten mit rund 22 Jahren in die F1 eingestiegen sind. Bis dahin hat man sich durch die Formel Ford und F3-Serie dieser Welt geschlagen. Ist gibt aber auch eine klare Tendenz in die Richtung, dass man seit etwas mehr als einem Jahrzehnt eher auf jüngere Fahrer setzt. Heute geht das mit der Karriere bei vielen, vor allem, wenn sie aus der Red Bull Schule kommen, deutlich schneller. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass die jungen Talente auch eine komplett andere Ausbildung bekommen. Da geht es nicht nur um die Rennen auf der Strecke, noch mehr Zeit verbringen die Fahrer im Simulator, der für die Ausbildung mittlerweile genauso wichtig ist, wie die Auftritte auf der Strecke.

Die Entscheidung für Kyvat macht auch noch aus einem anderen Blickwinkel durchaus Sinn. 2014 kommen komplett neue Autos. Die GP2 und die WsBR leben vor allem davon, dass sie in Sachen Motoren und Aerodynamik der F1 nicht unähnlich sind. Kyvat muss sich also nicht großartig umstellen. Eine Herausforderung wird das aber in jedem Fall. Dr. Helmut Marko meinte zur Verpflichtung abschließend: “No risk, no fun”.

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September 15 2010

05:57

Ferner liefen: Die Newshappen

# Nick Heidfeld hat bei Sauber unterschrieben und wird ab sofort Pedro de la Rosa ersetzen. Das kommt nicht unerwartet, allerdings ist es schon ungewöhnlich, dass die Umbesetzung jetzt schon über die Bühne geht. Zum einen hat Heidfeld erst zweimal für Pirelli getestet, bringt also relativ wenig Daten mit. Zum anderen war de la Rosa jetzt auch nicht so schlecht, nach dem er drei Saison ausgesetzt hatte. Vergleiche hierzu Michael Schumacher. Außerdem soll er angeblich Burger King als Sponsor an Bord geholt haben. Angeblich will Pirelli Heidfeld auch als Testfahrer behalten, was bei der Konkurrenz für ärgerliche Minen sorgen dürfte. Die von Heidfeld gemachten Beobachtungen dürften direkt in die Konstruktion der 2011er Sauber fließen. Man darf gespannt sein, wie Heidfeld mit Kobayashi klar kommt. (Don)

# Epsilon Euskadi und Villeneuve/Durango könnten in der kommenden Saison trotz der Ablehnung durch die FIA in der Formel 1 an den Start gehen. Sowohl Villeneuve als auch Epsilon Euskadi-Chef Joan Villadelprat haben nämlich in den vergangenen Tagen in Interviews bekannt gegeben, dass sie sich nun womöglich auch vorstellen können, ein existierendes Formel 1-Team zu kaufen. Mutmaßlich könnte es sich in beiden Fällen um das Strauchelnde HRT-Team handeln, ein konkretes Team haben aber beide Herren nicht genannt. Noch keine Reaktion gibt es auf der News-Seite von StefanGP, die aber wohl überhaupt seit Mai nicht mehr aktualisiert wurde. (Vorsicht)


# Laut einer Meldung aus Österreich musste Red Bull noch vor Monza den kompletten Unterboden umbauen, weil der wohl doch etwas zu flexibel war/ist. Wenn das stimmt, dann hat man Red Bull einen wichtigen Vorteil genommen und der Rest der Saison muss unter einem völlig neuen Aspekt gesehen werden. Wenn dem Team der Kurvenvorteil flöten gegangen ist, wird es schwer werden mit dem WM-Titel und die Entscheidung pro Webber dürfte ebenfalls neu betrachtet werden. (Don)

# Interessante Zahlen von Adam Cooper. Angeblich hat Mercedes die Übernahme von Brawn im letzten Jahr 110 Millionen Pfund gekostet. Interessant auch, dass BrawnGP 2009 98 Millionen Profit (nicht Gewinn) gemacht hat. Sollte das 2010 auch so sein, ist die Sache für Mercedes also relativ günstig gewesen. Eine Investition in einer überschaubaren zweistelligen Millionenhöhe, dazu die kostenlose Werbung durch die F1. (Don)

# Nach langer Stille war in Monza auf einmal zu hören, dass Rom wohl nun mit Bernie Ecclestonte einen Fünfjahresvertrag über die Ausrichtung eines Grand Prix ab 2012 (oder, möglicherweise 2013) unterschrieben hat. Etwas verblüffend ist allerdings, dass diese Meldung bisher weder auf formula1.com, noch auf den großen englischsprachigen Motorsport-Newsseiten erschienen ist. Italienische Medien berichten allerdings recht ausführlich darüber, unter anderem auch mit genauen Angaben zum Standort und einem möglichen Streckenverlauf. Bisher war gelegentlich zu hören, dass es sich um einem Strecke “in einem Industriegebiet” handeln soll. Das mag auch stimmen – anders als etwa in Valencia handelt es sich dabei in Rom allerdings nicht um eine Baustelle, sondern um einen bereits bestehenden Park, der auf den ersten Blick via Google Streetview gar nicht mal so übel aussieht. Wenn auch sicher einige Arbeit nötig sein wird, um dort eine F1-taugliche Strecke zu bauen. Monza soll durch den Lauf jedenfalls nicht ersetzt werden – allerdings soll die Veranstaltung als “Grand Prix von Europa” firmieren. Ein Name, den bisher das Rennen in Valencia trägt. (Vorsicht)

# Laut diverser Meldungen aus dem Formel Eins Universum hat Renault Teamchef Eric Boullier verlauten lassen, dass Kimi Räikkönen beim Team angeklopft hat. Nicht weiter überraschend, ich vermute der Finne sondiert gerade einfach mögliche Optionen und Renault ist ja nicht die schlechteste Variante. Ich wundere mich allerdings, dass Boullier das einfach so rausposaunt. Entweder sind die Verhandlungen schon erfolglos beendet worden, oder das ist mal wieder ein Schuss in Richtung des Management von Petrov, der in Monza ja auch nicht gerade geglänzt hat. (Don)

# Nach den Kalendern für Formel 1 und WTCC, die die FIA am Mittwoch verlautbart hat, ziehen jetzt auch andere Serien nach: Den Anfang hat am Donnerstag die BTCC gemcht, die wenig überraschend auch 2011 auf den gleichen Strecken unterwegs sein wird, wie in dieser Saison. Allerdings hat sich bei der Reihenfolge einiges getan: Die Saison wird nicht mehr in Thruxton, sondern am ersten Aprilwochenende in Brands Hatch starten – das Finale wird dafür nach Silverstone verlegt. Der gesamte Kalender:

3. April , Brands Hatch
17. April, Donington Park
1. Mai , Thruxton
5. Juni, Oulton Park
19. Juni, Croft
7. August, Snetterton
4. September, Knockhill
18. September, Rockingham
2. Oktober, Brands Hatch
16. Oktober, Silverstone

Die offizielle Pressemitteilung zum Thema ist hier nachzulesen. (Vorsicht)

# Am Freitag war dann auch die IRL dran:

27. März,  St. Peterburg
10. April,  Barber Motorsports Park
17. April, Long Beach
1. Mai, Sao Paulo
29. Mai, Indianapolis 500
12. Juni, 2x Texas (Oval)
19. Juni, Milwaukee (Oval)
25. Juni, Iowa (Oval)
10. Juli, Toronto
24. Juli, Edmonton
7. August, Mid-Ohio
14. August, Loudon (Oval)
28. August, Sonoma
4. September, Baltimore
18. September, Motegi (Oval)
2. Oktober, Kentucky (Oval)
16. Oktober, Las Vegas/Fontana (Oval)

Auch hier gab es keine großen Überraschungen: Wieder 17 Rennen; Die vier ISC-Strecken in Kansas, Chicagoland, Homestead und Watkins Glen fliegen raus, als Ersatz stehen Loudon, Milwaukee, Baltimore und, als Finale, Las Vegas oder (als einzige ISC-Strecke) Fontana auf dem Programm. Ebenfalls neu: Der Double-Header in Texas. Wie berichtet werden dort statt einem 550km-Rennen zwei 275km-Läufe direkt hintereinander stattfinden, wobei jeweils halbe Punkte vergeben werden. Somit stehen formell betrachtet den 8 Rundstrecken auch 8 Rennen auf Ovalen gegenüber. (Vorsicht)

# Mir ist zu Ohren gekommen, dass sich die Entscheidung, ob BMW denn nun in der DTM antreten wird, bis November hinziehen könnte. Grund soll wohl ein jetzt schon ausgebrochener Streit zwischen Mercedes und BMW in Sachen Regeln sein. (Don)

# Aus der gleichen Ecke flog mir das Gerücht zu, dass eine weitere Saison der F3 Euro Serie ganz und gar nicht in trockenen Tüchern ist. Offenbar plagen ART und Signatur heftige Abwanderungsgelüste in Richtung britische F3. (Don)

# Der Auftritt von Mattias Ekström in Richmond war zwar nicht gerade atemberaubend, was das Ergebnis angeht, aber er hat weder den Wagen in die Mauer gesetzt, noch stand er blöd im Weg rum. Auf einem Shorttrack mit nur 3 Runden Rückstand einzulaufen ist so schlecht nicht für einen ersten Ovalauftritt. Die Frage ist jetzt, wie es weiter geht. Red Bull hat das Problem, dass die #83 kurz davor ist aus den Top35 zu fallen, also sind weitere Einsätze von Ekström nur dann wahrscheinlich, wenn es Sorenson gelingt die nötigen Punkte zu sammeln. Audi gibt den Schweden nur auf der Basis von jeweils einem Rennen frei. (Don)

July 21 2010

06:30

Ferner liefen: Die Newshappen

// Ende Juli soll die Entscheidung fallen, welches Team den 13. Formel 1-Startplatz für das kommende Jahr erhält. Und weil dieser Termin immer näher rückt, beginnen nun die ersten Details zu den Bewerbungen durchzusickern. So wurde Ende vergangener Woche bekannt, dass  Jacques Villeneuve planen soll, mit einem eigenen “Villeneuve Racing”-Team in der WM einzusteigen. Am Samstag wurde dann ruchbar, dass es sich bei diesem mysteriösen Projekt um eine Partnerschaft zwischen dem Weltmeister von 1997 und dem italienischen Durango Team handeln soll. Vor kurzem vermeldete Joe Saward dann auch noch, wie das eigentlich finanzmarode Team dieses Abenteuer finanzieren will: Al Saadi Gaddafi, Sohn des lybischen Diktators Mummar al-Gaddafi, soll demnach maßgeblich an dem Projekt beteiligt sein. Die FIA scheint von den Gerüchten wohl nicht besonders beeindruckt zu sein, denn während ich diese Meldung tippe, kommt grade die Nachricht rein, dass die Motorsportbehörde wohl zustätzlich zu den schon bekannten Finanzgarantien nun auch den Nachweis “robuster technischer Fähigkeiten” von den neuen Teams verlangen wird.

// Ebenfalls konfus, aber nicht ganz so verwirrend: Die Fahrersituation bei Toro Rosso. Zunächst hat Teamchef Franz Tost in einem Interview mit Autosport verkündet, dass beide Fahrer auch für das kommende Jahr bestätigt seien – was Sebastian Buemi gleich am folgenden Vormittag wieder in Abrede stellte. Über das Wochenende wurde dann wohl noch etwas nachverhandelt, denn am Montag bestätigte schließlich auch Buemi den Vertrag.

// Brandon Hartley galt noch vor zwei Jahre als “Supertalent”, aber davon ist im Moment nicht viel zu sehen. Nachdem er quasi im Vorbeigehen die Formula Renault 2.0 Eurocup 2007 gewonnen hatte, wurde es 2008 in der britischen F3 schon etwas zäher. Das er am Ende nicht gewinnen konnte, lag allerdings auch an seinen zahlreichen Abflügen. Hartley galt es schnell, aber auch etwas ungestüm. 2009 brach er dann komplett ein, dieses Jahr dreht er in der Formel Renault 3.5 seine Runden, wird aber von Red Bull Kollegen Daniel Ricciardo regelmäßig gebügelt. Nach Informationen von Joe Saward wird Hartley nun aus dem Red Bull Nachwuchskader geworfen und ist damit auch seinen Platz als Ersatzfahrer bei Red Bull los. Wie es mit ihm weitergeht, ist nicht klar.

// Vertraglich klarer schien dagegen die Situation bei Virgin Racing. Dort hat Timo Glock an sich noch einen Vertrag für die kommenden Saison. Trotzdem ist fraglich, ob der Routinier auch wirklich dort bleiben wird. In Interviews wirkt er immer wieder sehr enttäuscht und demotiviert, auch Virgin Racing selbst gibt mittlerweile zu, dass es nicht ganz klar ist, ob Glock seinen Vertrag wirklich erfüllen wird. Allerdings: Ob Glock derzeit eine Perspektive auf einen deutlich besseren Platz hat?

// Der letzte offene “Top”-Cockpit ist jenes bei Renault an der Seite von Robert Kubica, wo man mit den Vorstellungen von Vitaly Petrov in diesem Jahr nicht besonders zufrieden ist. Neben Glock könnte dort womöglich auch Adrian Sutil auf dem Wunschzettel stehen. Allerdings: So wenig zufriedenstellend die fahrerischen Leistungen von Petrov sein mögen, so attraktiv ist sein Sponsor-Paket. Insbesondere vor dem Hintergrund des geplanten Russland-Grand Prix (möglicherweise schon 2012) könnte es also auch gut sein, dass Petrovs Vertrag am Ende doch verlängert wird.

// Gegen Ende der Indycar-Saison wird das Feld doch wieder etwas voller: Nun scheint sich auch Ed Carpenter ein Cockpit für die Ovalrennen in Chicagoland, Kentucky und Homestead gesichert zu haben. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Außerdem ist noch nicht ganz klar, ob Carpenter wieder für Vision Racing antreten wird, oder ein anderes Team gefunden hat.

// Boris Said, ungemein beliebter Tourenwagenpilot aus den USA, wird in Watkins Glen den Red Bull mit der #83 bewegen. Said gilt als klassischer “road course ringer” also einer, den man vor allem bei Rundstreckenrennen einsetzt. Wie es mit Mattias Ekström und der NASCAR weiter gehen wird, ist nicht klar.

// Die australische V8 Supercars Serie bastelt an ihrer Zukunft. Die in Australien ungemein populäre Serie, die man in Deutschland immer noch mit einiger Verspätung auf MotorsTV sehen kann, denkt seit geraumer Zeit über eine Expansion nach. Einen weiteren Schritt in die Richtung soll es mit dem “Car of the Future” geben, das ab 2012 eingesetzt werden soll. Interessanterweises soll das CoF, laut Touringcar Times, dem NGC des BTCC durchaus ähneln. Es gab in letzter Zeit immer wieder Gerüchte, dass ein dritter Hersteller in die Franchise Serie einsteigen könnte, und offenbar möchte man mit dem NASCAR-ähnlichem Konzept neuen Herstellern zumindest eine Hintertür aufhalten. Aber auf den V8 wird man natürlich nicht verzichten.

// Mal was aus der WRC. Citroen hat Sebastien Loeb und Sebastien Ogier für 2011 bestätigt. Angeblich hatte Ford ja die schon die Finger nach Ogier ausgestreckt, aber die Briten werden sich dann wohl bis mindestens 2012 gedulden müssen.

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June 18 2010

07:30

NASCAR: Vorschau Sonoma 2010

An diesem Wochenende fährt die NASCAR wieder Rechtskurven: Der Cup ist auf dem Infineon Raceway in Sonoma, Kalifornien unterwegs und auch die Nationwide Series schnuppert „road course“-Luft, allerdings auf der Road America in Wisconsin; spaßig für die Doppelstarter.

Nun kommt wieder eines dieser Wochenenden auf das wir Europäer uns besonders freuen, denn Cup und Nationwide Series fahren gemeinsam nur fünf Rundstreckenrennen pro Saison, bei insgesamt 71 kombinierten Saisonläufen ist das eine Quote von gerade einmal 7%. Wieder werten gast-startende „road course ringer“ das Feld qualitativ auf, zudem sind einige Überraschungen möglich. Allerdings ist das Klischee der Rundstreckenspezialisten mittlerweile fast überfällig: Da die Leistungsdichte in den letzten Jahren deutlich angewachsen ist, braucht man eben selbst als „road course ringer“ ein vernünftiges Auto. Die Oval-Fahrer seien auf den „road courses“ mittlerweile konkurrenzfähig, so hört man seit einiger Zeit die Spatzen von den Dächern pfeifen.

Trotzdem hat man einige große Namen dabei und auch drei Europäer werden versuchen, sich ihren Weg ins Rennen zu bahnen. Dazu aber später mehr, zunächst gibt es einen Überblick über die Strecken: Die Nationwide Series fährt in Elkhart Lake, Wisconsin auf der Road America, die eher den Sportwagen- und ALMS-Fans bekannt sein dürfte, aber auch die ChampCars waren bis zu ihrer Beerdigung Ende2007/Anfang 2008 dort 26 Jahre lang unterwegs (außer 2005). Das neue Nationwide-Rennen kam eher zufällig zu Stande: Zwar trug der Cup 1956 schon einmal ein Rennen auf der Strecke aus, doch wäre die Milwaukee Mile bzw. deren Promoter nicht Pleite gegangen, hätte NASCAR nie nach einem Ersatzprogramm für dieses Wochenende suchen müssen. Den Sprint Cup verschlägt es an diesem Wochenende nach Sonoma, Kalifornien und zur dortigen Strecke habe ich etwas umfangreicher recherchiert. Da dies hier meine erste Vorschau für Sonoma ist, kommt die a  

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