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January 01 2014

08:00

Best of 2013 – Yankee

Zum Jahreswechsel schauen die Racingblog-Autoren auf das vergangene Jahr zurück und stellen ihre persönliche Highlights und Enttäuschungen zusammen.

Super GT JAF Grand Prix Fuji Sprint Cup 2013 Day 2 GT500 Start2013 war ein Auf und Ab. Ein Jahr mit vielen gemischten Gefühlen. Wir haben gejubelt, gelacht, getrauert. Auf die schönen, unterhaltsamen Momente folgten die Stunden der Trauer, die Stunden des Schmerzes. Auch 2013 forderte der Motorsport erneut seine Opfer – Fahrer, Streckenposten, Zuschauer – die viel zu früh von uns gegangen sind. Zu früh bei einer Tätigkeit die sie liebten auszuführen. Mit Schock erinnere ich mich noch an den Moment, als Allan Simonsens Tod bei den 24 Stunden von Le Mans verkündet wurde.

Ich operierte damals die ersten beiden Rennstunden in unserem Live-Ticker, hatte dementsprechend die unliebsame Aufgabe über jene Schockmeldung zu berichten. Simonsens plötzliches Ableben war der zunächst traurige Höhepunkt einer Motorsport-Saison, die bereits im Februar beim NASCAR Nationwide Series-Rennen nur knapp an einer Katastrophe vorbeischrammte. 2013 steht im Zeichen von Allan Simonsen, Sam Edwards, Wolf Silvester, Janina Depping wie auch ihrer Beifahrerin, Jason Leffler, Maria de Vilotta sowie vielen weiteren, die viel zu früh von uns gegangen sind. Überschattet wurden die letzten Tage dieses emotional hügeligen Jahres mit der schockierten Meldung über Michael Schumachers schweren Ski-Unfall, der zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels (Stand: Montag, 30.12.2013) um sein Leben kämpft. Ich hoffe inständig, dass Schumacher die Kraft und das Glück hat, dieses eine „letzte Rennen“ um sein Leben zu gewinnen.

Den richten Übergang zum eigentlichen Hauptteil dieses Artikels ist nach diesem Einstieg nur schwierig. Trotz der Trauer gab es sie doch noch, die schönen Momente im Motorsport-Jahr 2013. Momente die uns erinnern, warum wir die ganze PS-Hatz und Kreisfahrerei eigentlich schauen und lieben. Momente die uns erinnern, weshalb wir früh am Morgen respektive spät in der Nacht uns vor den Fernseher oder Stream setzen, um Rennen von aller Welt zu verfolgen.

Bestes Rennen
Das Rennen der Super GT im Sportsland Sugo. Zugegeben, ich bin da natürlich etwas voreingenommen. Doch auch so wäre meine Wahl nach Japan gefallen. Das Rennen auf der malerischen Naturrennstrecke nahe Sendai bot nahezu alles, was man sich als Motorsport- / Sportwagen-Fan wünschen konnte. Viele Zweikämpfe in beiden Klassen, Überholmanöver, Spannung, wechselhafte Witterungsbedingungen und eine höchst kuriose Szene. Tatort Rainbow-Corner in Runde 70: Im erbarmungslosen aber stets fairen Zweikampf versuchen bei Nieselregen sich der Führende Yuji Tachikawa (außen) sowie Juichi Wakisaka (innen) am Evangelion-McLaren vorbei zu quetschen. Dabei berührt Wakisaka den lila McLaren leicht, der wiederum den Zent Cerumo-Lexus von Tachikawa touchiert. Tachikawa dreht sich ins Kies, während von hinten die beiden Honda mit Takashi Kogure und Frédéric Makowiecki ein 3-wide-Manöver auf der Geraden mit Wakisaka in der Mitte aufmachen. Dabei kommen Makowiecki sowie Kogure, jeweils von außen, dem Denso Kobelco SC430 von Wakisaka zu nahe. Makowiecki berührt den Lexus, schießt quer rüber und trifft Kogure. Vier der Top-Favoriten auf den Rennsieg waren eliminiert; Wakisaka schleppte sich mit einem Schaden noch auf Position Vier ins Ziel. Am Ende fuhr das ARTA-Team von Aguri Suzuki einen Doppelsieg in der GT500 wie auch GT300 ein. Sugo wie es leibt und lebt. Viel Action sowie ein denkwürdiger Moment, der schon jetzt in die Geschichte der Super GT eingeht.

Andere, denkwürdige Rennen waren jenes der Super Formula, ebenfalls im Sportsland Sugo, der Grand Prix von Long Beach der IndyCar (Takuma Sato gewinnt als erster Japaner ein IndyCar-Rennen) sowie der Saisonauftakt der Super GT in Okayama und das Finale der Super Formula in Suzuka.

Bestes Finish
Meine Kollegen Don und Thomas haben mir schon meine Wahl für die „weiteren Plätze“ mit jenen Zieleinläufen der IndyCar in den Straßen von Sao Paulo sowie dem Indy-Lights-Finish in Indianapolis abgenommen. Meine persönliche Nummer Eins fällt aber erneut nach Japan, wenn ich auch persönlich in einer kleinen Zwickmühle stecke. Das Duell in den letzten Runden mitsamt Foto-Finish von André Lotterer und Loic Duval (0.041 Sekunden!) in der Super Formula im Sportsland Sugo war außergewöhnlich. Vorausgehend war ein spektakuläres Rennen, das wohl auch aufgrund von vier Safety-Car-Phasen stets spannend blieb. Meine Wahl fällt jedoch auf das Finale der Super Formula in Suzuka, speziell auf den zweiten Lauf. Die Ausgangslage war eindeutig: Naoki Yamamoto musste mindestens den dritten Platz erreichen, um bei Punktegleichheit den Titel vor dem aufgrund seines WEC-Engagements bei Audi nicht am Rennen teilnehmenden André Lotterer zu gewinnen. Vorausgegangen war ein Start-Ziel-Sieg Yamamotos im strömenden Regen in Lauf Eins. Der Regen spielte auch im zweiten Durchgang eine wichtige Rolle, als sich zum Ende hin wieder der Himmel über der legendären Grand-Prix-Strecke öffnete. Es folgte ein Finish, das in Punkto Dramatik jenem der Formel Eins in Brasilien 2008 in nichts nachstand.

Bester Fahrer
Die Wahl könnte so einfach sein: Sebastian Vettel dominierte die diesjährige Formel-Eins-Saison spätestens ab der Halbzeit nahezu fehlerlos. Dies erfordert Respekt und Anerkennung. Ermöglicht wurde dieser Erfolg vor allem aber auch durch den technisch absolut überlegenen Red-Bull-Boliden. Freilich muss solch ein Gefährt erst fehlerlos pilotiert werden. Doch auch wegen der Überlegenheit konnte Vettel seiner Konkurrenz nicht einmal den Hauch einer Chance lassen. Die Wahl könnte so einfach sein… Ist sie aber nicht, weshalb ich mich für „Mr. Sixpack“ Jimmie Johnson entscheide. In acht Jahren sechs Mal den NASCAR Sprint Cup bei 36 Rennen im Jahr zu gewinnen ist eine unglaubliche Leistung. Oder anders ausgedrückt: der schiere Wahnsinn. Johnsons Erfolg kam nicht von ungefähr und gewiss nicht von ihm alleine. Es ist das komplette Team rund um Crew-Chief Chad Knaus, die das Jahr über mehr als 100% gaben und zusammen mit Johnson stets Top-Resultate einfuhren.

Ebenfalls erwähnen möchte ich André Lotterer, der vielleicht etwas untergegangen vom Trubel anderer Fahrer erneut eine bärenstarke Saison fuhr, trotz hervorragender Leistungen aber aufgrund von ein bisschen Pech sein persönliches „Triple“ (24 Stunden von Le Mans, WEC, Super Formula) nicht erzielte. Im gleichen Atemzug muss man seinen Audi-Kollegen Loic Duval erwähnen, dem es zusammen mit Tom Kristensen und Allan McNish erstmals gelang beim Langstrecken-Klassiker an der Sarthe zu obsiegen sowie Team LeMans in der Super Formula mit dem Erfolg im Sportsland Sugo nach Jahren wieder auf die Erfolgsspur zu manövrieren. Die Ehrenerwähnung geht an Allan McNish, der erst kürzlich als frisch gekürter Weltmeister seine aktive Rennfahrerkarriere beendete. Der symphytische Schotte zählt zu den Größen des Motorsports, den wir hoffentlich schon bald als TV-Kommentator begrüßen dürfen. Sein Vater erzählte einst, dass er bei seiner Geburt nicht sicher war, ob Allan ein echter McNish sei. „Doch als ich seine Eier sah, da wusste ich, dass er ein echter McNish ist.“ Vielen Dank für die tollen und unterhaltsamen Jahre, Allan!

Bestes Team
Red Bull Racing, weil die lassen die Eier nicht im Pool hängen. Sagt der Vettel.

Wenn ich nun sarkastisch klingen wollte, hätte ich Michael Waltrip Racing benannt. Kein Team hat besser (lies: schlechter) beschissen als diese Truppe. Da dreht sich einer, da wird ein anderer geparkt. Und am Ende gibt es vor allem einen Dummen: Matrix Truex jr. Das Ergebnis vom Versuch ihn ungewollt mit irgendwelchen Team-Ordern in den Chase zu holen: Punkte weg. Sponsor und damit auch Job weg. Glücklicherweise fand er bei Furniture Row ein neues Cockpit.

Die ernstgemeinte Antwort fällt auf das Team rund um Jimmie Johnson und Chad Knaus bei Hendrick Motorsports. Weshalb habe ich bereits in der Kategorie zuvor erwähnt. Die Ehrenerwähnung geht an Team Cerumo in der Super GT, weil man trotz unverschuldeten Pech (u.a. in Sepang, Sugo und Suzuka) nicht aufgab und doch noch die Meisterschaft in der GT500 gewann.

Überholmanöver des Jahres
Der Dreikampf zwischen Ronnie Quintarelli, Takashi Kogure und Koudai Tsukakoshi in der Super GT zum Saisonauftakt in Okayama fünf Runden vor Schluss um den Sieg. Sollte der Timestamp nicht funktionieren, einfach bis Minute 9:30 vorspulen:

Feinde / Duell des Jahres
Sebastian Vettel und Mark Webber konnten sich noch nie so wirklich leiden. Das aber sowieso schon angespannte Team-Verhältnis wurde noch weiter belastet, als der Deutsche in der so genannten „Multi-21-Affäre“ sich nicht an die Team-Order hielt und Webber den Sieg strittig machte. Mehr als Zoff und lange Gesichter gab es bei Red Bull jedoch nicht. Ganz im Gegenteil zwischen den beiden Streithähnen Joey Logano und Denny Hamlin. Dieser Zoff endete, ausgehend von harten, kritisierenden Worten Hamlins nach dem Frühlingsrennen in Bristol, in einem schweren Unfall in Fontana, bei dem weder Hamlin noch Logano nachgeben wollten. Hamlin verletzte sich dabei schwer, so dass er für einen Großteil der Saison pausieren musste. Einen zumindest aus fahrerischen Sicht tröstenden Abschluss hatte diese „verlorene“ Saison für Denny Hamlin aber doch noch: Wieder einigermaßen genesen gewann er das Finale in Homestead-Miami.

Kostenpunkt des Jahres
Hier fällt meine Wahl eindeutig auf den kuriosen, in einem großen Blechhaufen endenden Start der American Le Mans Series in Baltimore. Glücklicherweise wurde niemand dabei verletzt.

Enttäuschung des Jahres
Enttäuschungen gab dieses Jahr so einige. Aus Motorsport-technischer Sicht ist mir allerdings besonders die Problematik zwischen Japan und Südkorea im Gedächtnis geblieben. Sowohl Super GT wie auch Super Formula haben versucht ein Einladungsrennen respektive einen Meisterschaftslauf im koreanischen Nachbarsstaat auszutragen. Ohne Erfolg. Die Absagen beider Serien kamen zwar kurzfristig und überraschend, gingen jedoch einer langen und öffentlich zumindest erfolgreich suggerierten Vorarbeit heraus. Offiziell sprachen GTA und JRP jeweils von „diversen Gründen“. Nach entsprechender Recherche konnte ich allerdings einige der genauen Streitpunkte benennen, über die ich in meiner

December 23 2013

10:34

Frohe Weihnachten und ein kostenloses eBook

Zum Abschluss des Jahres haben wir ein kleines Geschenk für alle Racingblog-Leser. Ein Rückblick auf die Formel Eins Saison 2013 als eBook.

2137606143_d9841fd1ae_bÜber ein gesamtes Motorsportjahr sammelt sich hier eine ganze Menge Text an. Zu fast jedem großem Rennen gibt es bei uns eine Vorschau und eine Analyse, dazu viele andere Berichte und jede Menge Fotos. Ich habe für die Formel Eins diese Berichte mal als ein eBook zusammengefasst. Zu lesen gibt es alle F1-Analysen aus diesem Jahr, neue Hintergrundberichte und damit es nicht langweilig wird gibt es natürlich auch ein etliche Fotos dazu. Alle Texte wurden überarbeitet, alle Rennen gibt es komplett mit dem Rennergebnis und der WM-Stand (Top 10). Falls also dem ein oder anderen über Weihnachten langweilig sein sollte: Wir haben das Lesevergnügen für die Feiertage.

An dieser Stelle möchten wir auch allen Racingblog-Leser schöne, geruhsame und friedliche Feiertage wünschen. Wir werden es die nächsten Tage auch etwas ruhiger angehen lassen, aber Chat ist immer für Euch offen.

Und jetzt viel Spaß beim Lesen!

Formel Eins Rückblick 2013 (pdf, 20 MB)
(Das pdf lässt sich auch mit jedem Tablet lesen. Getestet auf dem iPad mit iBooks und dem Kindle Reader)

Euer Racingblog-Team

(Bild: CC-Lizenz Guy)

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July 20 2013

13:04

Was die Woche sonst so war – KW29

Links, Geschichten, Videos und andere Dinge, die uns ind er Woche sonst noch so aufgefallen sind.

Die Woche war es relativ ruhig in Sachen News. Die F1 war mit ihrem Young Driver Test beschäftigt, dazu kam die Anklage gegen Ecclestone wegen Bestechung, die aber erstaunlich gelassen aufgenommen wurde. Vielleicht liegt das daran, dass alle damit seit Jahresbeginn gerechnet haben. Interessant wird sein, ob sich Ecclestone hinter den Kulissen wird freikaufen können, oder ob er es auf einen Prozess ankommen lassen wird.

Bei uns:
Ein Blick auf die Finanzen der F1
Viel Diskussionen gab es um das DTM-Rennen in den Kommentaren des Artikels.

Im Autoblog:
Test der neuen Mercedes S-Klasse, die komplett mit neuen technischen Gadgets vollgesopft ist.

Videos:
Sehr schönes Interview mit Fernando Alonso. Das Interview stammt von der Ferrari PR, ist aber dennoch bemerkenswert. Alonso fährt nebenbei einen Ferrari F12 und offenbar führt das zu einer sichtlichen Entspannung beim Spanier. Er redet offen über seine Saison, das er ab und zu Angst im Wagen hat und was ihm seine Familie bedeutet.

Zwei interessante Berichte gibt es auch noch.
Zunächst klärt die Axis of Oversteer auf, wie man in einem Rennwagen bremsen sollte. Bekanntermaßen ist das schwierige ja nicht das Gasgeben, sondern halt die passende Verminderung der Geschwinigkeit.

F1 Journalist hat sich auf das Wagnis eingelassen, einen Formel 4 zu testen. Und zwar gegen Jolyon Palmer, der die Zeit vorgegeben hat. Buxton versucht einen halben Tag lang die Zeit zu schlagen. Mit schönen Grafiken der Telemetriedaten.

Zu guter Letzt: Was für ein F1-T-Shirt soll ich mir kaufen?

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June 13 2013

11:37

Herzlich Willkommen Stockcar-News.de User

Ab heute hat das NASCAR-Forum von “Stockcar-News.de” im Racingblog eine neue Heimat gefunden. Wir begrüßen alle neuen User und Leser herzlich.

fusionDennis Grübner, Gründer der Seite stockcar-news.de, hat uns vor einiger Zeit angesprochen, ob wir vielleicht Interesse hätten, sein NASCAR-Forum zu übernehmen. Dennis hat leider kaum noch Zeit für das Forum und die Alternative wäre vielleicht gewesen, dass er das Forum dicht macht. Natürlich sind wir gerne eingesprungen und seit heute läuft das Forum unter forum.racingblog.de

Ich möchte an dieser Stelle zunächst alle neuen Forenmitglieder begrüßen. Wir werden am Forum, außer ein paar Design-Anpassungen, nichts ändern, Ihr müsst weder Passwörter noch Usernamen ändern. Auch sind alle bisherigen Einträge, Nachrichten usw. komplett vorhanden. Wir hoffen, dass wir Euch eine neue Heimat bieten können, auf der Ihr genauso viel Spaß habt wie bisher. Wir freuen uns natürlich auch, wenn Ihr Lust dazu habt, Euch mit der hiesigen Community zu verbinden. Registriert Euch für den Chat und legt einfach los. Gerade die NASCAR-Rennen werden hier eng begleitet, auch wenn es nicht immer ganz ernst zugeht.

Was unser altes Forum betrifft: Leider konnten wir die bisherigen Postings bisher nicht übernehmen, das alte Forum ist im “read-only”-Modus. Das hat technische Gründe, so ein Zusammenlegen zweier Foren, die auf unterschiedlichen Anwendungen gelaufen sind, ist nicht so ganz trivial. Aber die Usernamen sind schon da, Ihr müsst nur ein neues Passwort eingeben. Dazu sollte Euch eine Mail erreicht haben.

Wir hoffen, dass die “Neuen” hier gut ankommen und sich schnell wohlfühlen. Wenn Ihr Fragen habt: Einfach hier kommentieren oder im Chat nachfragen.

Ein sehr großes “Danke” an dieser Stelle auch an Dennis. Er hat in den letzten zehn Jahren viel Zeit und Kraft in seine Seite und das Forum gesteckt. Ich denke, dass er auch für viele Racingblog-Leser eine der ersten Anlaufstationen war.

Danke auch für seine große Mithilfe beim Umzug des Forums!

Ein weiteres “Danke” geht an janw, der den Umzug und die Integration des Forums zusammen mit Dennis geleitet hat. Das war ganz schön viel Arbeit, die die beiden da erledigt haben!

Wir wünschen Euch nun viel Spaß im Forum und auf dieser Seite.

Herzlich Willkommen
Euer Racingblog-Team

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May 12 2013

16:17

In eigener Sache: Wir haben renoviert

Alles neu macht der Mai! Wir haben uns ein neues Design zulegt!

neu 300x207 In eigener Sache: Wir haben renoviertNachdem das alte Design schon etwas veraltet war, haben wir uns dazu entschlossen, ein neues Design zu installieren. Ein SEHR großes “Danke” geht dabei an JanW, der alles Notwendige von Hand angepasst und dafür gesorgt hat, dass das neue Design überhaupt passt. Ohne ihn hätten wir das nicht geschafft. Lobpreisungen an Jan also bitte in den Kommentaren :)

Dort bitte auch alle Fehlermeldungen posten, damit wir die schleunigst bearbeiten können.

Bekannt ist:

- Nicht alle Bilder haben im Slider oben die richtige Größe
- Nicht alle Artikel ab der zweiten Seite haben ein Bild

Vor allem liefert das neue Theme auch für die Mobilnutzer ein eigenes Layout aus. Der Chat befindet sich im Mobile-Theme unterhalb der Artikel. Neu in diesem Design ist vor allem, dass es aufgrund seiner Kompaktheit eine schnellere und bessere Übersicht über die letzten Artikel ermöglicht. In der Handhabung ändert sich ansonsten nichts.

Weiterhin viel Spaß mit dem renovierten Racingblog
Euer Racingblog-Team

 In eigener Sache: Wir haben renoviert

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August 01 2012

10:30

5 Jahre Racingblog

Vor 5 Jahren ging diese Seite als ein Versuch online. Wie schnell doch die Zeit vergeht ;) Schon länger hatte mich geärgert, dass ich den klassischen Medien und auch Online nur Rennberichte lesen konnte, aber keine tiefergehende Analyse. Ich hatte etwas Zeit, viel Energie, also habe ich die Seite und den ersten Artikel online gestellt. Nie im Leben habe ich gedacht, dass aus dem Versuch mal eine Seite wird, die mittlerweile zu den meist gelesenen Motorsportblogs in Deutschland gehört.

Das ist aber vor allem dem Team zu verdanken, die hier ihre Freizeit für Artikel und andere Dinge opfern. In alphabetischer Reihenfolge sind das:

Claus Jander – Seit diesem Jahr dabei, er kümmert sich um die DTM
Couchracer - Sorgt sich um die Google+ Seite
Felix - Der Tausendsassa, der den Chat aufmischt, Twitter betreut, die TV-Termine macht und noch viel mehr im Hintergrund
Flo aus N – Unser Mann für die VLN, GT und WEC, dazu automobile Technik
Gok – Er schriebt über die GT Masters und andere GT-Serien
Jan/Chaos – Chat, Twitter, WTCC, F1, Podcast – Es gibt nichts, was Jan nicht könnte :)
JanW - Er hat das neue Forum eingerichtet und kümmert sich beizeiten um die Technik im Hintergrund
Kristian Stooss – Der Mann, der die NASCAR im Griff hat und das seit Jahren. Sein Artikel Output ist legendär ;)
Stefan Tegethoff – Die WEC, ELMS und GT-Serien werden von ihm betreut
Yankee - Ihm haben wir die Berichte und Liveticker über die japanische Serien zu verdanken
Vorsicht – Die Formelserien und die IndyCar liegen bei ihm. Er kümmert sich auch um die redaktionellen Wochenpläne, wenn ich mal nicht da bin.

Der Dank geht aber auch an alle Chat-Besucher und Leser – einige davon sind ja schon seit Jahren dabei. Ohne Eure Treue und vielen Infos, die immer wieder im Chat auftauchen, wäre es hier deutlich langweiliger. Ich könnte jetzt sehr, sehr viele Namen nennen, aber vor allem Basic-Groove möchte ich danken. Der hat vor allem in der ersten Zeit für jede Menge Wirbel gesorgt und mir in vielen Dingen geholfen.

Ein paar Zahlen:

2042 Artikel
7115 Kommentare
ca. 1500 Uniques am Tag/ ca. 3500 Seitenaufrufe
Allein in diesem Jahr macht das 907.066 Seitenaufrufe

Die Zukunft wird auch ein paar Neuerungen bringen. Wir arbeiten (Danke Felix & JanW!) an einem eigenen Liveblogsystem, weitere Serien werden ab 2013 ihren Weg ins Blog finden.

Auch beim Design wird es (voraussichtlich) im Winter etwas Neues geben. Das alte Blog-Layout kommt mit der Artikelmenge nicht mehr so gut klar, Kategorien lassen sich leider auch nur schwer durchsuchen und anwählen. Das möchte ich gerne ändern, ohne aber die News und Chat von der ersten Seite zu verbannen.

Auf jeden Fall freue mich auf die nächsten Jahre mit dem Team und mit allen, die die Seite besuchen.

Danke!
Don Dahlmann

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February 27 2012

13:44

In eigener Sache: Neues, altes Layout

Es sieht hier zwar ungefähr aus wie immer, allerdings habe ich unter Haube einiges verändert. Das Layout ist eigentlich komplett neu und basiert auf einem ebenso neuen WordPress Theme. Der Umstieg war nötig, weil das alte Theme seit zwei Jahren nicht mehr weiter entwickelt wurde und es zunehmend Probleme mit einigen Plugins gab. Das jetzt verwendete Theme sollte diese Probleme nicht machen, da es kontinuierlich mit WordPress entwickelt wird.

Ist bisher getestet mit: Chrome, Safari, IE7, IE8, Opera 11.6, Firefox 10.02, teils auf Mac, teils auf PC. Ein paar Baustellen gibt es aber noch:

- Headerbild ist noch nicht verlinkt (finde ich bisher keinen Weg)
- Ein paar Abstände stimmen hier und da noch nicht
- Der Google + Button ist im Moment unter dem Artikel, der Flattr Button ist von einem Javascript Button in einen statischen umgewandelt worden. Das verbessert alles die Performance der Seite, die in letzter Zeit teilweise etwas lahm war.

Wenn Fehler usw. auftauchen, bitte einfach in den Kommentaren melden. Danke!

Ach ja, der Podcast ist ab sofort auch per iTunes zu erreichen (an schöneren Tags arbeite ich noch)

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February 16 2012

17:12

Probleme mit dem Internet Explorer

User, die mit IE auf die Seite zugreifen, sehen im Moment keine Seitenleiste. Die hängt, warum auch immer, plötzlich unter den Artikeln am Ende der Seite. Dieses Phänomen tritt nur beim IE auf, daher empfehlen wir den Einsatz von Firefox, Chrome, Safari oder Opera. Wir arbeiten dran, aber aus Zeit- und “Keine Ahnung warum der IE das nun schon wieder macht” Gründen, kann es etwas dauern bis das behoben ist. Damit sind Tage gemeint. Vielleicht hat ein versierter Leser ja eine Idee? Wir entschuldigen uns auf jeden Fall für die Unannehmlichkeiten!

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March 26 2011

02:00

In eigener Sache: Zusätzlicher Twitter Account – Neue Mitschreiber

Es gibt mal wieder ein paar interne Neuigkeiten zu vermelden. Zum einen gibt es einen zusätzlichen Twitter Account für Live-Events, zum anderen gleich drei neue Mitschreiber.

Wir haben uns entschlossen einen weiteren Twitter Account zu eröffnen, um auf diesem live twittern zu können. Bisher haben wir keine Ergebnisdienste geliefert, zum einen weil wir das nicht regelmäßig machen, zum anderen, weil wir im Twitterkanal keine Spoiler liefern wollen. Dazu können die Updates im Minutentakt den ein oder anderen nerven. Nun haben wir unter RacingblogLive einen extra Kanal aufgemacht, in dem vor allem an den Wochenenden von verschiedenen Rennen eine Art Liveticker, zumindest aber ein Ergebnisdienst geliefert wird. Damit bleibt der “normale” Twitteraccount frei von Spoilern, der auch weiterhin für die News zuständig sein wird. Wir werden den neuen Kanal in den nächsten Wochenenden dann immer noch mal vorstellen.

Und noch mehr gute Nachrichten.

In den letzten Wochen haben sich drei neue Mitschreiber eingefunden, die die meisten aus dem Chat kennen:

Gok betreut schon seit dem letzten Jahr den Twitteraccount mit und ist jetzt ins Team gewachsen. Er wird weiter beide Twitterkanäle mitbetreuen.

tbz (Felix) unterstützt Flo aus N. und Stefan in Sachen GT-Sport und wird auch in anderen Bereichen sicher auftauchen. Grundsätzlich werden wir dem GT-Sport in dieser Saison mehr Platz einräumen, es wird auch Hintergrundberichte von der Rennstrecke geben.

Yankee wird die japanische SuperGT übernehmen. Er hat da einen Draht nach Japan und kommt recht zeitnah an Bilder. Damit erweitern wir gleichzeitig die Seite um eine weitere Serie.

Danke, das ihr mitmacht!

January 10 2011

20:14

Blogartikel des Jahres 2010

Kurzer Zwischenruf in eigener Sache. Das Sportbloggernetzwerk, rund um das Blog von Trainer Baade, sucht den Sportblogbeitrag des Jahres. Ein Beitrag von uns steht dabei auch zur Wahl. Dazu zwei Anmerkungen:

1. Ich finde es toll, dass die ja eigentlich mehr Richtung Fußball orientierten Blogs einen Beitrag aus dem Racingblog mit in die Wahl aufgenommen haben. Dafür ein großes “Dankeschön!”
2. Es hat einen Beitrag von mir “erwischt”. Das ist einerseits schön, andererseits hätte ich mich fast ein wenig mehr gefreut, wenn es einen der vielen, wunderbaren Beiträge des Teams getroffen hätte. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, weil das Blog sehr oft mit mir in Verbindung gebracht wird, und die großartige Arbeit der anderen Autoren scheinbar ein wenig untergeht. Aber ich sehe die Nominierung als Teamleistung, denn ohne die Unterstützung von Kristian, Chaos, Vorsicht, Stefan und Flo hätte die Seite nie die Qualität erreicht, die sie heute hat.

Wer uns seine Stimme geben möchte, kann das auf dem Blog von Trainer Baade in der rechten Spalte gerne tun.

January 04 2011

07:33

Best of 2010: Teil Sechs

Am vierten Tag des neuen Jahres schließt der sechste Teil des „Best of 2010“ die vergangenen zwölf Monate ab. Dieses Mal mit V8-Sound, denn es gibt einen exklusiven Rückblick auf den NASCAR Sprint Cup. Zunächst aber wünsche ich allen Lesern und Kollegen ein frohes neues Jahr 2011 im RacingBlog.

Bestes Rennen
Weil im Sprint Cup der NASCAR pro Jahr immer 36 Saisonrennen auf die hartgesottenen Fans warten, fällt die Wahl hier nicht so leicht. Deswegen, und weil auch eine Top5-Platzierung meist wie ein Sieg gefeiert werden kann, habe ich mich für eine Liste der besten fünf Rennen entschieden (ohne Reihenfolge):
- Martinsville 1 mit Denny Hamlins Sieg direkt vor seiner Kreuzband-OP, als er in den letzten fünf Runden noch an neun Konkurrenten zum Sieg vorbeizog,
- beide Talladega-Rennen mit vielen Führungswechseln, Action und knappen Zieleinläufen,
- Texas 2 mit der Fehde Jeff Gordon vs. Jeff Burton sowie dem Stinkefinger bei Kyle Busch vs. NASCAR,
- Sonoma, wo es fast zum ersten Cup-Sieg von Marcos Ambrose kam und letztlich Jimmie Johnson sein erstes Rundkursrennen gewann.

Bestes Finish
Der Pokal für das beste Finish geht für mich ganz klar an das Chase-Rennen von Talladega, als für mehrere Minuten nicht feststand, ob denn nun Kevin Harvick oder Clint Bowyer gewonnen hatte. Die beiden Teamkollegen fuhren nach ihrem Paareinlauf zunächst mit den Fahrerfenstern aneinander, gaben sich die Hand und hielten einen Plausch, bis schließlich Bowyer die amtlichen Sieger-Donuts drehen durfte. Echter Wahnsinn, da kam nur das von meinen Kollegen vielzitierte Finish des Truck-Rennens am Vortag heran.

Bester Fahrer
Diese Kategorie geht an den nun fünfmaligen Meister in Folge: Jimmie Johnson. Auch wenn er es dieses Jahr wirklich schwerer hatte als zuvor, trotzte er einem starken Denny Hamlin und dem Meister der regular season und nach altem Punktesystem: Kevin Harvick. Johnson hat sich diesen Titel verdient, weil er wieder einmal den besten Chase aller Teilnehmer hinlegen konnte. Im nächsten Jahr wird er es vermutlich nicht noch einmal schaffen, aber das sagen wir ja alle schon seit vier Jahren.

Bestes Team
Während der Preis im letzten Jahr (2009) klar bei Hendrick Motorsports landete, schwächelte das Team von Rick Hendrick 2010. Man verpennte den Wechsel vom Heckflügel zum Spoiler und musste lange Zeit Joe Gibbs Racing den Vortritt lassen. Die Trophäe für das beste Team gebe ich daher gemeinsam an Richard Childress Racing und Earnhardt-Ganassi Racing, weil sie in diesem Jahr einfach das beste Motorenpaket auf die Beine stellten. Zudem überzeugte Jamie McMurray mit drei Saisonsiegen unter anderem in den beiden wichtigsten Rennen des Jahres: Daytona und Indianapolis! Zählt man noch Chip Ganassis Indy-500-Erfolg bei den IndyCars und die Meisterschaft von Dario Franchitti mit hinzu, dann ist das schon eine außergewöhnliche Leistung.

Überholmanöver des Jahres
Da die NASCAR mit Überholmanövern zum Glück nicht so knapp kalkuliert wie andere bekannte Rennserien, soll deshalb das Frühjahrsrennen in Talladega mit dem neuen Rekord an Führungswechseln stellvertretend die Auszeichnung bekommen. Auf dem Superspeedway jagten sich 29 Piloten sage und schreibe 88 Mal die Spitzenposition untereinander ab.

Freunde des Jahres
Da sich 2010 auch die sonst so verbrüderten Teamkollegen Jimmie Johnson und Jeff Gordon einmal ins Gehege kamen und mir NASCAR-technisch eher die großen Rivalitäten in Erinnerung geblieben sind, werde ich die Kategorie mal ein wenig zweckentfremden und Kyle Petty sowie Rusty Wallace als größte Freunde beim Erzählen von Unsinn ehren. Was die beiden Ex-Piloten und selbsternannten Experten in dieser Saison wieder herausgelassen haben, war einmal mehr kein Genuss für beide Ohren.

Szene des Jahres
Der Sieg von Jamie McMurray beim Daytona 500 war für mich die Szene des Jahres. Der Mann wusste einen Monat vorher noch nicht einmal, wo er 2010 fahren würde und drückte dem Jahr durch seinen unerwarteten Erfolg den ersten Stempel auf. Die Freudentränen und der Kniefall auf dem Rasen des Tri-Ovals waren an Emotionalität kaum zu überbieten.

Schlagloch des Jahres
Damit komme ich nun zur ersten eigenen Kategorie, dessen Trophäe natürlich an das pothole des Daytona International Speedways beim großen 500-Meilen-Rennen geht. Dieses Schlagloch verlängerte den Saisonauftakt auf gute sechs Stunden und löste eine kostspielige Erneuerung des kompletten Asphaltbandes zwei Jahre eher als geplant aus.

Kostenpunkt des Jahres
Was mich dann auch gleich zum Kostenpunkt des Jahres bringt, denn die Neuasphaltierung von Daytona kostete ungefähr 20 Millionen US-Dollar. Das entspricht ungefähr dem Betrag, welchen man pro Jahr benötigt, um ein konkurrenzfähiges Cup-Auto auf die Straße zu bringen.

Schönster Moment des Jahres
Als schönsten Moment des Jahres empfand ich David Reutimanns ersten Sieg aus eigener Kraft auf dem Chicagoland Speedway. Reutimann gewann 2009 zwar schon das Coca-Cola 600 in Charlotte, jedoch kam dieser Erfolg nur dank einer Regenfront zu Stande. Mit diesem wichtigen Sieg belohnte er nicht nur sich selbst, sondern auch die mittlerweile recht starke Truppe von Michael Waltrip Racing, die an einem guten Tag auch mal den Siegkandidaten stellen können.

Überraschung des Jahres
Gegen Saisonende war häufiger ein offizieller Stream auf nascar.com zu finden und diese Tatsache ist schon eine sehr große Überraschung gewesen, konnte man sich doch zuvor nicht wirklich mit den TV-Sendern auf eine Internet-Übertragung einigen. FOX wird vermutlich weiterhin querschießen, wenn es sich nicht gerade um Events auf dem Tochtersender SPEED handelt. ESPN-Übertragungen könnten 2011 wieder auf der offiziellen Homepage erscheinen und mit Glück kostenlos sein. Bei TNT ist man den RaceBuddy im Sommer ja schon gewohnt, weil Turner ohnehin die NASCAR-Seite betreut. Sollten die Sender sich nicht auf eine Internet-Vermarktung einigen können, sieht es in Zukunft düster aus, denn neue TV-Verträge werden erst für 2015 abgeschlossen

Eine weitere Überraschung war sicherlich, dass Denny Hamlin direkt nach seiner Knie-Operation bereits wieder konkurrenzfähig sein konnte und sofort einige Siege einfuhr.

Enttäuschung des Jahres
Die Enttäuschung des Jahres musste Brian Vickers hinnehmen, der seit dem Rennen in Darlington wegen eines Blutgerinnsels in der Lunge in ärztlicher Behandlung war. Vickers musste den Rest der Saison aussetzen, weil blutverdünnende Medikamente eine sichere Teilnahme an Rennen nicht ermöglichte. Im Großen und Ganzen kann man Brian Vickers aber auch als Gewinner des Jahres sehen, weil eine lebensbedrohliche Krankheit rechtzeitig entdeckt und möglicherweise geheilt wurde. Im Juli musste er sich nämlich noch einer Herzoperation unterziehen, um die Ursache für die Blutgerinnsel zu beseitigen. Gemeinsam mit Kasey Kahne soll Vickers 2011 wieder in das Lenkrad eines Red-Bull-Toyotas greifen, dazu sei ihm an dieser Stelle noch weiterhin eine gute Besserung gewünscht.

Langweiligstes Rennen
Ebenso wie bei den besten Rennen „ehre“ ich hier fünf Saisonläufe mit der Goldenen Himbeere im Bereich Spannung. Weil es um Langeweile geht, liste ich diese fünf Rennen auch nur auf:
- Auto Club 1
- Dover 1
- Pocono 1
- Michigan 1
- New Hampshire 1
Wer grenzenlose Langeweile hat, kann sich ja in den Weiten des Internets oder mittels der Analysen bei uns informieren, warum ich gerade diese Rennen ausgewählt habe.

Racecontrol-Moment des Jahres
Wenn die NASCAR-Offiziellen einmal eingreifen, dann auch verdammt konsequent und mit harter Hand. Die beste Story dafür lieferte 2010 Kyle Busch mit seinem Stinkefinger gegen einen NASCAR-Verantwortlichen, der ihn wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse festhielt, wodurch Busch seine dadurch gewonnene Runde wieder verlieren sollte. Für diese Aktion gab es dann gleich noch zwei Runden Rückstand aufgebrummt.

Nicht vergessen sollte man aber auch die zahllosen debris cautions ohne debris, welche NASCAR gerne einmal nutzte, um wieder Spannung ins Rennen zu bringen oder das Feld für eine spannende Schlussphase noch einmal zusammenzuführen. Einen Seitenhieb auf Dale Earnhardt Jr. erspare ich mir und allen Fans an dieser Stelle, denn der Mann hat 2010 sicherlich genug gelitten.

Glückspilz des Jahres
Den Titel des größten Glückspilzes teile ich ebenfalls auf, denn außer Brian Vickers haben 2010 gerade Elliott Sadler in Pocono und außerdem Jack Roush bei seinem Flugzeugabsturz eine Menge Dusel gehabt. Eingefügt habe ich an dieser Stelle mal ein Video von Sadlers Unfall, der laut NASCAR-Aufzeichnungen der härteste aufgezeichnete Einschlag in der 60-jährigen Geschichte war. Ein wirklich übles Ding…

Wünsche für 2011
Für das neue Jahr wünsche ich mir in Anbetracht der genannten Glückspilze eine sichere Saison 2011 für alle Motorsportserien auf der ganzen Welt. Dazu kommt natürlich der Wunsch, dass Jimmie Johnson vielleicht freiwillig auf einen weiteren Titel verzichtet! :o)

Feinde/Duell des Jahres
Feinde des Jahres sind 2010 mit Sicherheit Brad Keselowski und Carl Edwards gewesen. Nach dem Talladega-Zwischenfall ein Jahr davor krachte es in Atlanta erneut. Wieder nahm Keselowski Edwards auf die Hörner, welcher sich prompt mit einem brutalen Abschuss rächte und daraufhin drei Wochen Bewährung aufgebrummt bekam. Auch in dieser Situation hätte einiges schief gehen können. Die beiden Piloten kamen sich später in der Nationwide Series in Gateway noch ein letztes Mal ins Gehege, woraufhin NASCAR die Notbremse zog und beide Fahrer bis zum Ende der Saison auf Bewährung fahren ließ.

Das Duell des Jahres lieferten sich Jeff Burton und Jeff Gordon in Texas, passend zur klischeehaften Geschichte des US-Bundesstaates. Für die Fans ein netter Anblick und ein Zeichen dafür, dass das medienkonforme Auftreten der NASCAR-Stars auch mal durch Menschlichkeit unterbrochen werden kann, wenn denn die Gemüter überhitzen.

Kuriosum des Jahres
Eine weitere Kategorie möchte ich an der letzten Stelle noch selbst einführen und zwar das Kuriosum des Jahres. Diesen Titel darf sich die Signalanlage auf dem Las Vegas Motor Speedway einstecken, welche zu Beginn der Saison einfach mal die NASCAR-Offiziellen überging und von selbst nach Gutdünken Gelbphasen auslöste.

Abschließend bedanke ich mich für eure Treue im abgelaufenen Jahr und würde mich freuen, 2011 alle wieder in alter Frische zum Start der neuen NASCAR-Saison begrüßen zu dürfen.

January 03 2011

07:00

Best of 2010: Teil Fünf

Der vorletzte Teil des Racingblog-Jahresrückblicks, diesmal liegt der Schwerpunkt auf den Sportwagen-Serien, da ich mir neben der Formel 1 fast nur die kontinuierlich angesehen habe. Aber auch da kommt genug Material für die verschiedenen Kategorien zusammen. Viel Spaß und auf ein gutes Motorsport-Jahr 2011!

Bestes Rennen

Für mich der 1000km-Lauf der Le Mans Series in Spa. Zum einen ganz subjektiv, weil ich zum ersten Mal live an der Rennstrecke war, aber es war auch an sich ein sehr spektakuläres und kurioses Rennen. Es regnete phasenweise (Andre Lotterer schmiss einen Audi schon in der Einführungsrunde in die Reifen), gegen Rennmitte fiel zeitweise der Strom aus, was zu einer Rennunterbrechung führte, in der gut besetzten GT1 gab es einen Heimsieg durch den MarcVDS-Ford GT und neben spannenden Kämpfen in LMP2 und GT2 lieferten sich Peugeot und Audi ein enges Duell, wie so oft auf den kürzeren Distanzen mit dem besseren Ende für die Franzosen, auch wenn es zwischenzeitlich anders aussah:

Bestes Finish

Vermutlich tatsächlich das NASCAR Truck Series-Finale in Talladega. Ich habe das Video am Folgetag gesehen und auch nicht schlecht gestaunt.

Um aber nochmal die Sportwagen-Perspektive reinzubringen: es gab anno 2010 eine ganze Reihe grandioser Finishes in der ALMS, der Countdown:

5. a

January 02 2011

07:58

Best of 2010: Teil Vier

Spannende Rennen, Glückspilze und spektakuläre Szenen – die Vierte. Und diesmal ohne Dach. Mein “Best of” eines außergewöhnlich interessanten Jahres 2010.

Bestes Rennen

Gar nicht so einfach! Im Rückblick eigentlich sogar ziemlich erstaunlich, wie viele tolle Rennen wir im vergangenen Jahr hatten – und das in fast allen Serien, die ich so verfolge. Am Ende gibt es für mich einen Sieger, der sicher viele überraschen wird. Aber der Reihe nach:

Bei der Formel 1 sehe ich den Lauf in Kanada wieder vorn. Auch, wenn einiges an der Spannung wegen der Reifenprobleme “küstlich” erzeugt wurde – die legendäre Kombination aus schneller Strecke, nahen Leitplanken, Risiko und den vielen Überholstellen haben das Rennen auch in diesem Jahr wieder aus der Masse herausgehoben. Auf den Ehrenplätzen: Melbourne, China – und die allen Unkenrufen zum Trotz ganz fantastische neue Strecke in Korea.

Auch auf die Gefahr hin, den Fanboy raushängen zu lassen: Die besten Rennen waren 2010 meiner Ansicht nach gut versteckt. Denn eigenwilliges Konzept und mangelnde Akzeptanz hin oder her: Das, was die Superleague Formula in Ordos (zweiter Platz) und Navarra (Sieger: “Bestes Rennen”) gezeigt hat, muss ihr erstmal jemand nachmachen. Das Superfinale aus Ordos (wo ja auch die GT1 im kommenden Jahr Station machen wird) gibt es hier in seiner Gesamtheit:

Wer sich aber wirklich in einer stillen Stunde einen Gefallen tun will, der sollte an einschlägigen Download-Orten nach dem zweiten Lauf aus Navarra suchen. Die Ausgangsposition: Meisterschaftsverfolger Craig Dolby (Tottenham Hotspur) muss sich vom Ende des Feldes bis ins Spitzenfeld vorkämpfen, um noch eine Chance auf den Einzug in Superfinale und den Gewinn der Meisterschaft zu haben. (Achtung – es folgen Spoiler): Die folgende entfesselte, aber stets faire Fahrt sollte ihn am Ende tatsächlich weiter in der Meisterschaft halten – die er schließlich um nur zwei Punkte (697 zu 699) an Davide Rigon und den RSC Anderlecht verlor.

Bestes Finish

Am engsten war es bei den Serien die ich näher verfolgt habe wohl beim IRL-Rennen in Chicagoland.

Westentlich spannender habe ich aber die letzten Runden der Formel Renault 3.5 in Silverstone und – vor allem – beim letzten Saisonrennen in Barcelona gefunden. Und zwar deshalb, weil es um wesentlich mehr ging: In Silverstone musste Esteban Guerrieri, der am Vortag zwar gewonnen hatte, aber wegen einer Lappalie disqualifiziert worden war unbedingt an Daniel Ricciardo vorbeigehen, um sich in der Meisterschaft zu halten – was ihm eine Runde vor Schluss in einem sehenswerten Manöver um den Sieg dann auch gelang. Und in Barcelona ging es überhaupt um die Meisterschaft: Mikhail Aleshin lag bis drei Runden vor Schluss bei unglaublich schwierigen, regnerischen Bedinungen hinter Daniel Ricciardo. Dann ging er am Australier vorbei. Und musste ihn drei Runden lang um jeden Preis hinter sich halten. Das Finish des Jahres (leider nur auf Französisch – ich denke aber, die Emotion kommt trotzdem rüber…):

Bester Fahrer

Jimmie Johnson hin, Dario Franchitti her – der beste Fahrer kann sich nach wie vor nur gegen die Haifisch-Konkurrenz der Königsklasse beweisen. Und das ist nunmal die Formel 1. Das Problem: Von den Spitzenpiloten hat sich in diesem Jahr keiner so recht würdig gezeigt. Vettel: Zu viele Fehler. Webber: Viel zu wenig Konstanz. Alonso: Zu viel Funk-Geheul, zu wenig überholt. Hamilton: Zu unkonzentriert; Button: Überraschend gut, aber im Vergleich mit Hamilton dann doch wieder zu langsam. Massa: Wohl kaum. Bleibt also nur der Griff ins Mittelfeld. Wenn es also auch nicht übermäßig originell sein mag: Für mich ist Robert Kubica der Fahrer des Jahres 2010.

Bestes Team

Wieder schwierig. Im Grunde gilt für mich das gleich wie oben – die Königsklasse ist der Maßstab. Und auch bei den Teams haben alle Fehler gemacht: Red Bull hat es nicht geschafft, für eine produktive Arbeitsatmosphäre zwischen Vettel und Webber zu sorgen. McLaren war – vor allem im zweiten Teil der Saison – zu langsam. Ferrari? Den Positionwechsel in Hockenheim mag man ihnen nachsehen – es geht ja in dieser Wertung nicht nur um Sympathie, sondern auch um Effizienz. Der unwürdige Theaterstadel und das mangelnde Medienmanagement danach disqualifizieren sie aber als Team.

Bleiben wieder die Hinterbänkler: Und da fand ich das, was das Team von Peter Sauber in diesem Jahr geschafft hat unglaublich beeindruckend. Fast keine Sponsoren, und trotzdem: Aus einer Gurke ein Mittelfeld-Auto gemacht; Den mittelmäßig eingeschätzten Kamui Kobayashi zum Teamleader entwickelt – und gleich auch noch durch den Teamkollegentausch auf Herz und Speed getestet; Und mit Sergio Pérez den vielleicht einzig verfügbaren Juniorpiloten verpflichtet, der Speed und einen vollen Geldkoffer vereint. Chapeau! – das Team des Jahres 2010.

Überholmanöver des Jahres

Realistisch betrachtet war wohl der Zweikampf zwischen Jenson Button und Lewis Hamilton in Istanbul das Highlight des Jahres. Das will ich aber hier nicht verwenden, weil 1) das Don schon gewählt hat, und 2) die beiden ohnehin noch die gebührende Ehre erhalten (siehe gleich unten).

Muss es also ein anderes Manöver sein. Fällt mir aber keines ein. Muss ich wohl die Kategorie abändern – “die Überholmanöver des Jahres”. Und die gab es meiner Meinung nach bei Auftaktrennen der IRL in Sao Paulo: Die lange Gegengerade dort ist im Grunde höchst kriminell und gefährlich – aber wenn die Wagen dort mit massiv arbeitenden Aufhängungen aus den Windschatten ausscheren, dann muss man eben auch zugeben: Das ist verdammt gutes Racing.

Freunde des Jahres

Die allerbesten “Freunde” sind sie vielleicht nicht. Aber Lewis Hamilton und Jenson Button haben der Rennsportwelt heuer vorgeführt, dass man einen teaminternen Wettkampf zwischen zwei Weltmeistern auch respektvoll führen kann. Hoffentlich bleibt das auch so, wenn die beiden mal wirklich um den Titel kämpfen.

Feinde/Duell des Jahres

Milka Duno vs. the World ist zwar lustig – aber irgendwie auch ein etwas zu dankbares Ziel. Genauso wie Danica Patricks Streitereien mit ihrem Team vor dem Indy 500.

Daher geht dieser glorreiche Titel an die Twitter-Konversationen der Indycar-Stars: Alex Tagliani verunglimpft dort Tomas Scheckter als “Wreckter”, dieser lädt in Folge den Kanadier zu einem “persönlichen Gespräch” beim nächsten Rennen ein; Ryan Briscoe legt Graham Rahal nahe, sich für den “Mist” den er gebaut haben soll doch endlich zu entschuldigen; Und Paul Tracy schimpft permanent über Paydriver, die ihm angeblich den Platz wegnehmen. Oder bietet überhaupt einem gewissen belgischen Rookie an, “big meatballs and sausage” zum “Baguette” mitzubringen.

Wenn die Piloten diese offene und vor allem herrlich kindische Form in die kommenden Saison retten können, dann kann die gerüchteweise geplante Reality-TV-Show um die Indycar-Serie (schon jetzt ein heißer Anwärter auf die “Un-Idee 2011″) wohl nur ein voller Erfolg werden!

Szene des Jahres

“I’m in a sandwich!” (bei ~6:40 Min)

…oder doch der hier?

Kostenpunkt des Jahres

Die Sache ist zwar etwas undurchsichtig, aber sehr wahrscheinlich setzt sich die überhastete Fertigstellung der Grand Prix Strecke in Südkorea mühelos in dieser Kategorie durch. Überhaupt legt das Bauchaos dort nahe, dass womöglich nicht das gesamte Budget in völlig legale Kanäle geflossen sein könnte – eine koreanische Zeitungsmeldung spricht gar davon, dass im Fertigstellungschaos insgesamt die Kleinigkeit von 53,7 Millionen US-$ “ohne Dokumentation” ausgegeben worden sein soll.

Schönster Moment des Jahres

Everyone loves an Underdog! Folglich: Karun Chandhoks erster Auftritt in der Formel 1 im Qualifying für den Bahrain GP – nachdem die Mechaniker es doch noch geschafft hatten, das Auto zusammenzubauen. Und sein folgender Ausfall in den ersten Runden des Rennens, als er auf einer Bodenwelle ausrutschte, die ihm verständlicherweise “vorher noch nie aufgefallen war”. Heroisches Scheitern von Fahrer und Team – und die fast perfekte Zusammenfassung der ganzen HRT-Saison in nur wenigen Runden!

Überraschung des Jahres

Das stechen für mich zwei Ereignisse im vergangenen Jahr heraus:

Einerseits die Leistung von Esteban Guerrieri in der WSbR: Ohne Budget für das ganze Jahr unterwegs, ein paar Rennen wegen Geldmangels ausgelassen und zweimal wegen Kleinigkeiten disqualifiziert. Und trotzdem bis zum letzten Rennwochenende im Titelrennen – und auf der Strecke stets fair unterwegs. Große Klasse vom Argentinier, dem dennoch der große Durchbruch versagt bleibt. 2011 startet er bei den Indy Lights und angeblich auch bei den TC2000-Tourenwagen. Silberstreif am Horizont: Gerüchte aus Chile sprechen davon, dass in Sonoma auch ein Einsatz in der IRL auf dem Programm stehen soll.

Und die Formel 1-Vertragsverlängerung von sky: Nach Schulz & Surers emotionalem Abschied aus Abu Dhabi, dem Gereade über Kundenbefragungen und mangelnde Exklusivität schwante mir schon Übles – zum Glück zu Unrecht.

Enttäuschung des Jahres

Meine Enttäuschung des Jahres kommt auch aus der IRL – und heißt Takuma Sato. Vor Saisonbeginn hatte ich der Kombo aus dem Japaner und KV Racing den einen oder anderen Sieg zugetraut. Oder zumindest fix mit Podestplätzen gerechnet. Aber trotz gelgentlicher Ausreißer im Qualifying oder einiger guter Runden auf den Ovalen bleibt am Ende nur die Hoffnung auf Besserung 2011. Und zwar nicht nur, was die häufigen Ausfälle betrifft – auch wenn die Konstanz mal funktioniert hat, war Sato für einen Mann seines unbetrittenen Talents auf den Rundkursen einfach schlicht zu langsam.

Unehrenhafte Erwähnung: Das Starterfeld der F3 Euroseries.

Langweiligstes Rennen

In der Negativwertung kann es wohl nur einen klaren Gewinner geben: Der Formel 1 Grand Prix in Bahrain – diesmal in der XXL(angweil)-Version. In dieser Saison wohl auch deshalb so besonders auffällig, weil die sonst so sicheren Langweiler in Barcelona, Valencia und Budapest diesmal aus verschiedenen Gründen ihre Highlights hatten. Die waren zwar nicht immer positiv (Hamiltons Crash in Barcelona, Webbers Freiflug in Valencia, und das fliegenden Rad in der Hungaroring-Box), aber immerhin: Man schläft nicht ein.

Racecontrol-Moment des Jahres

Da gibt es so einige Entscheidungen, die man im kommenden Jahr besser machen könnte. Vor allem die Formel 2 hat sich ein paarmal recht negativ hervorgetan. Ganz besonders zu Beispiel in Portimao, wo man trotz eines in der (uneinsichtigen) letzten Kurve gestrandeten Autos nur gelb schwenkte, und kein SC auf die Strecke brachte. Mit dem Ergebnis, dass Plamen Kralev sich dort dann auch drehte, und fast die Streckenposten abgeräumt hätte, die grade den anderen Wagen ausbuddeln wollten.

Die unumfochtene Krone geht aber an die SLF-Racecontrol in Beijing. Für die weise Entscheidung, trotz einsetzender Dunkelheit, dichtem Smogs, Regens und eines mitten auf der Strecke stehenden Autos (!) samt Fahrer (!!) auf der engsten Stelle des Kurses (!!!) kein SC auf die Strecke zu holen, sondern nur lokale Gelbflaggen zu werfen – die bei diesem Bedingungen natürlich niemand mehr sehen konnte. Zwei kleine Ausschnitte:



aa

December 31 2010

08:21

Best of 2010: Teil Zwei

Hier der zweite Teil unserer “Best of 2010″-Reihe zum Jahreswechsel. Ich habe dieses Jahr 3 Serien ausführlich verfolgt: Formel 1, NASCAR und die Indycars. Deswegen setzt sich mein Best of 2010 auch hauptsächlich aus Diesen zusammen:

Bestes Rennen:
Bei Der Formel 1 fällt es mir hier schwer mich zwischen Kanada und Türkei zu entscheiden. Türkei war einfach was Szenen anging (Unfall Vettel/Webber; Zweikampf Button/Hamilton) das Rennen, was mir im Gedächtnis geblieben ist und Kanada war einfach nen sehr gutes Rennen mit allem was dazu gehörte.
In der NASCAR war das erste Talladega-Rennen soweit ich mich erinnere sehr gut, allerdings waren alle Superspeedwayrennen dieses Jahr ziemliche Knaller. Auch wenn einige Fahrer diese Rennen nicht mögen und sie gefährlich sind, es sind nunmal für die Zuschauer die besten Rennen. Und unabhängig davon hat die neue Green-White-Checkeredregelung zwar zu viel Schrott geführt, aber insgesamt finde ich sie richtig gut, da nicht mehr so viele Rennen unter gelb beendet werden.
Bei den Indycars fallen mir spontan Texas und Chicagoland ein, was natürlich auch die “schnellen und gefährlíchen” Rennen sind. Bei den Rundkursen muss ich ganz an den Anfang der Saison zurückgehen nach Sao Paulo, ja das war trotz allen Problemen ein schön anzusehendes Rennen.

Bestes Finish:
Ganz klar die Trucks in Talladega, da gibt es keine Diskussion:

Bester Fahrer:
Ganz schwere Sache, wie ich finde. Von den Formel 1 Fahrern her hat sich dieses Jahr keiner so heraus getan, als dass er das verdient hätte. Da waren (viel) zu viele individuelle Fehler dabei, selbst bei einem Alonso. Deshalb teilen sich den Titel Dario Franchitti und Jimmie Johnson. 5-Mal in einer Serie mit 36 Rennen, davon 10 “Play-Off-Rennen”, am Ende den Titel zu holen ist einfach eine unglaubliche Leistung und Franchitti ist cool geblieben und hat auf seine Stärke, die Ovale, vertraut.

Bestes Team:
Sehr schwer ich kann mich irgendwie zwischen Chip Ganassi Racing und RedBull nicht entscheiden, deshalb sind sie für mich beide die besten Teams des Jahres. Chip Ganassi hat in den USA so ziemlich alles gewonnen, was man gewinnen kann, zumindest an einzelnen Rennen.

Überholmanöver des Jahres:
Zuerstmal geht ein Spezialpreis an Kamui Kobayashi für die vielen schönen Überholmanöver dieses Jahr.

Ein Manöver, was mir in Erinnerung geblieben ist, hat Tony Kanaan in der ersten halbe Runde des Indy 500 gezeigt: 8 Autos in 2 Kurven überholt

Es gab dieses Jahr unzählige schöne Überholmanöver, weswegen ich es unmöglich finde, eins herauszupicken. Aber das “Überholmanöver des Jahres muss ja nicht unbedingt das Schönste sein. Deshalb vergebe ich den Preis an Michael Schumacher und Rubens Barichello. Das Überholmanöver von Schumacher an Barichello gehört sicherlich zu den spektakulärsten und ja auch zu den gefährlichsten der Motorsportsaison 2010. Aber in gewissem Maße sollte man auch die Kirche im Dorf lassen , wie es so schön heißt. Es hat beispielsweise nicht Kobayashi Petrov so überholt. Dies war ein Zweikampf zwischen 2 Piloten die den Rennsport schon beide knapp 3 Jahrzehnte betreiben und im Formel 1-Feld über die meiste Erfahrung verfügen und sich zu dem noch sehr gut kennen, wenn auvh nicht unbedingt mögen. Wie gesagt ja es war gefährlich und darf von mir aus auch bestraft werden, auch wenn ich die Bestrafung der FIA ( + 10 Plätze in Spa ) zu hart fand, aber die Stigmatisierung Schumachers danach “als rücksichtloser Fahrer aller Zeiten” und das Wort “Mordversuch” was im Raum stand war einfach zu viel.

Freunde des Jahres:

Ob sie jetzt wirklich Freunde sind weiß ich nicht, aber ich fand es einfach eine extrem faire Geste, dass sich Bowyer und Harvick nachdem extrem knappen Finish in Talladega im Chase noch in den Autos die Hände geschüttelt haben:

Szene des Jahres:
Ganz klar für mich die Kollision zwischen Mark Webber und Sebastian Vettel in der Türkei. RedBull hatte sehr schnelle Autos und gute Chancen auf beide WMs, so viel war schon damals absehbar. Allerdings wusste man auch, dass man den unzuverlässigsten Wagen hatte, dass heißt man musste vorsichtig sein und versuchen, so viele Punkte wie möglich mit zu nehmen. Und dann schießt man sich gegenseitig im 7. , in Worten s-i-e-b-t-e-n Rennen der Saison im Kampf um die Führungsposition ab?! Sowas sollte eigentlich nichtmal Fahrern aus unterschiedlichen Rennställen passieren, wenn sie um die Führung kämpfen, aber Teamkollegen DARF das nicht passieren. Auf alle Fälle zeigt genau diese eine Szene wie ich finde die Intensität und Dramatik des WM-Kampfes in der Formel 1 dieses Jahr.

Kostenpunkt des Jahres:
Kameras, jetzt Mal im Ernst. Hat sich schon Mal jemand überlegt wie viele Kameras auf Rennstrecken jedes Jahr durch Kollisionen einen grausamen und qualvollen Tod sterben. Nein? Seht ihr, und jetzt überlegt euch Mal wie teuer das ist.

Schönster Moment des Jahres:
Beide WM-Siege von RedBull. Wie sagte ein Journalist auf Twitter so schön: “Ok, nun hat eine Getränkemarke also die großen Autohersteller Ferrari, McLaren und Mercedes geschlagen.”
Überraschung des Jahres:
Hier muss ich im Prinzip Abbitte leisten, denn für mich ist das Stattfinden und der ziemlich reibungslose Ablauf des Korea-Grandprixs die Überraschung des Jahres. Ich hätte speziell nach den Fotos die immer wieder kurz vorher auftauchten nicht gedacht, dass dies noch möglich wäre.

Enttäuschung des Jahres:
Einige würden hier sicherlich Michael Schumacher schreiben, aber darüber möchte ich erst nächstes Jahr urteilen. Die WTCC ist meine Enttäuschung des Jahres, da sie schön zeigt, wie man eine Rennserie mit unsinnigen Strafen- und Reglementsdiskussionen mit Anlauf gegen die Wand fahren kann. Auch wenn Chevrolet den Titel meiner Meinung nach verdient hat, ist es einfach falsch einen Titel am grünen Tisch zu gewinnen. Nächstes Jahr fährt dann Chevrolet allein um die WM, meinen Glückwunsch.

Langweiligstes Rennen:
Formel 1: Ähm Bahrain, Bahrain und öhm ach ja richtig Bahrain.
NASCAR: Öhm den Preis kriegen die Rennen in Phoenix, Homestead SCHNARCH!… und Pocono. Nicht unbedingt weil die Rennen da dieses Jahr so langweilig waren, außer in Pocono da waren sie wirklich grausam, sondern weil die Strecken allein schon wegen der Charakteristik wenig Möglichkeiten für spannende Rennen bieten und umgebaut gehören. Und warum Phoenix und Homestead unbedingt im Chase sein müssen… Dann lieber 8 Rennen und nicht ein Rumgefahre auf Strecken nur weil die Zahl 10 toll aussieht und es dort warm ist.

Racecontrol-Moment des Jahres:

Viele erwarten jetzt hier sicher irgendeine der diversen DTM-Racecontrolentscheidungen. Jedoch wiegen diese einzeln gesehen für mich nicht so schwer, wie das was sich die Indycarracecontrol in Edmonton geleistet hat. Deshalb geht dieser Preis vielleicht für einige etwas überraschenderweise an die Indycarraacecontrol für die Aberkennung des Sieges von Helio Castroneves in Edmonton. Was war passiert? Helio Castroneves lag wenige Runden vor Schluss in Führung. Dann kam es zu einer Caution. Beim darrauffolgenden Restart verteidigt Castroneves durch Fahren am Innenrand der Kurve seine Führungsposition gegenüber Will Power. Alles fair und gut. Allerdings gab es vor dem Rennen die übliche Fahrerbesprechung, in der gesagt wurde, dass man wie auf Ovalen Überholversuche nicht blockieren dürfte, wenn man dabei eine imaginäre Linie in der Kurvenmitte überfahren würde.

Auf Ovalen macht diese Regel ja sicherheitsmäßig Sinn. Aber auf dem quadratkilometergroßen Flugplatz von Edmonton mit seinen gefühllten 50 Meter breiten Landebahnen ist diese Regel einfach nur völlig Fehl am Platze. Am Ende fuhr Castroneves zwar als erster durchs Ziel , den Sieg bekam aber Dixon, der mittlerweile Power überholt hatte. Ich war selten so , man verzeihe mir die Wortwahl “angepisst” nach einem Rennen wie nach diesem. Dagegen war das was Ferrari am gleichen Wochenende in Hockenheim praktizierte ein Kindergeburtstag.

Ja die Regelauslegung war dem Regelwerk nach konform und ja das wurde auch vorher in der Fahrerbesprechung erläutert, aber in den letzten 3 Runden eines Rennens erwarte ich ein bisschen Feingefühl von der Indycarracecontrol, die ja öfters Sachen so und so auslegt ohne jetzt näher darauf eingehen zu wollen. Castroneves war nachdem Rennen natürlich richtig sauer, fühlte sich um seinen Sieg betrogen und ging dem Indycar Sicherheitschef buchstäblich an den Kragen der aber zum Glück cool blieb. Was bleibt ist die Erinnerung an die schlechteste Racecontrol Entscheidung des Jahres, ich gerate heute noch in Rage wenn ich nur daran denke.

Glückspilz des Jahres:
Herr Conway, Herr van der Drift und Herr Sadler sind die Glückspilze des Jahres. Bei diesen drei wirklich schweren Unfällen in Indianapolis, Brands Hatch und Pocono noch am Leben zu sein, dass ist zwar Einerseits der Verdienst der hochmodernen Sicherheitssysteme , aber Andererseits war da sicherlich bei allen Dreien auch eine gehörige Portion Glück dabei und eine Menge Schutzengel anwesend. Leider hatten andere Motorsportler in diesem Jahr weniger Glück.

Wünsche für 2011:

Wenig schwere Unfälle , viele schöne Rennen, spannende Meisterschaftsentscheidungen, mehr vernünftige legale Streamangebote und weniger strittige Racecontrole-Entscheidungen.

Feinde/Duell des Jahres:

Für mich der Kampf zwischen Audi und Peugeot in Le Mans. 2011 sind die Karten auf Grund der neuen Autos neu verteilt, aber die Materialschlacht auch dieses Jahr war mal wieder fantastisch anzusehen und man bewahrt sich trotz allem noch ein gesundes Maß an menschlicher und sportlicher Fairness.

Zum Schluss noch eine Danksagung an Don, für die Möglichkeit dieses Jahr hier mitzuwirken, an die anderen Autoren für die vielen Mailwechsel und selbstverständlich an die Leser des Blogs, egal ob eher still oder aktiv im Chat und in den Kommentaren! Auf ein gutes Jahr 2011!

December 30 2010

07:01

Best of 2010: Teil Eins

In diesem Jahr gibt es mal etwas Neues. Alle Mitglieder des Autorenteams haben eine Liste erstellt, in der sie die Saison und ihre persönlichen Highlights raustellen. Die fallen natürlich, je nach Schwerpunkt, etwas unterschiedlich aus.

Bestes Rennen
Das ist immer etwas schwer, denn es waren ja nicht gerade wenige Rennen, die man sehen konnte. Die F1 lieferte einige richtig gute Rennen ab, die ALMS oder die BTCC aber auch. Mein persönliches Highlight in diesem, wie auch in den vergangenen Jahren, waren die 24H von Le Mans, die vor allem in der GT2 bis weit in den Morgen extrem spannend war und wo Porsche, Corvette und Ferrari Stoßstange an Stoßstange um den Sieg kämpften. Vergessen sollte man auch nicht die 24H am Ring, wo es nach einer Ausfallorgie mit dem BMW einen überraschenden Sieger gab.

Auf der Kurzstrecke dürfte das F1 Rennen in Kanada das Beste gewesen sein.

Die BTCC bietet ja fast in jedem Rennen ziemliche Spannung, aber die letzte Runde des dritten Rennens in Croft war dann doch recht eindrucksvoll.



Bestes Finish
Dank der “GWC-Regel” in der NASCAR kommt das beste Finish eindeutig auch aus der Serie. Diesmal aber aus der Truckserie, wo Kyle Busch in irgendwie den Sieg holen konnte.

Bester Fahrer
Ich bin geneigt, Jimmie Johnson den Titel zu geben, denn fünfmal Meister in der NASCAR zu werden, ist schon eine Sache für sich. Wäre da nicht die Schwäche der NASCAR-Piloten mit den Rechtskurven und wenn ein Wagen mehr als vier Gänge hat. Aber in der F1 haben die Piloten zu viele individuelle Fehler gemacht, im Tourenwagenbereich ist mir keiner groß aufgefallen, Jason Plato hat zwar gute Rennen gezeigt, aber für den “Besten Fahrer” reicht es dann doch nicht. Daher bleibt es am Ende doch bei Jimmie Johnson, dessen Ruf schon jetzt langsam in Richtung “legendär” gehen dürfte.

Bestes Team
Es gab kein Team, dass in diesem Jahr nicht einen schwachen Moment hatte. Aber immerhin gab es eine Organisation, die zumindest in den USA fast alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab: Chip Ganassi. Franchitti ist IRL-Champion, die GrandAm hat er auch gewonnen, dazu die Daytona 500 und das Indy 500. Mehr Erfolg kann man nicht haben.

Überholmanöver des Jahres
Hamilton vs. Button beim GPm Türkei. War auch einer der besten Zweikämpfe des Jahres in der F1.

Freunde des Jahres
Ob sie jetzt Freunde sind, kann ich nicht sagen, aber nachdem Simona di Silvestro in XXX ihrem brennenden Wagen nur leicht angekokelt entsteigen konnte, schrieb ihr Tony Kanaan per Twitter “Welcome to the torch club”. Wenn das mal nicht der Beginn einer wundervollen Freundschaft ist.

Feinde/Duell des Jahres
Der zähe Kampf zwischen Audi und Peugeot gehört sicher zu den besten Duellen, die man seit Jahren erlebt hat. Auch wenn die Franzosen in diesem Jahr deutlich schneller waren, am Ende scheiterten sie dramatisch an ihrer Technik. Selten so mit einem Team mitgelitten, wie in diesem Jahr.
Das schönste kurzzeitige Duell lieferten sich wohl Jeff Gordon und Jeff Burton in Texas.

Szene des Jahres
Die Szene des Jahres stammt aus der Türkei und ist die Kollision zwischen Webber und Vettel. Das sagt so ziemlich alles über die Saison 2011 aus.

Kostenpunkt des Jahres
Der F-Schacht. Grandiose Idee von McLaren, zwang aber alle Teams dazu, ihre Wagen aufwendig nachzurüsten. Das billigste wäre ein neues Chassis gewesen, aber dann hätte man den FIA-Chrashtest nachholen müssen, der Zeit in Anspruch nimmt. Also bastelten alle irgendwie darum herum, sägten Löcher ins Chassis und zwangen die Fahrer einhändig um den Kurs zu fahren. Überflüssig, gefährlich und teuer.

Knapp dahinter: Die Entscheidung von Peugeot statt der bewährten Stahlkolben für Le Mans welche aus Titan zu nehmen. Und zwar in allen eingesetzten Motoren.

Platz drei: Kimi Räikkönen in der WRC.

Schönster Moment des Jahres
Der heulende Sebastian Vettel nach der Zieldurchfahrt in Abu Dhabi.

Überraschung des Jahres
Der fünfte Titel Johnson, der sehr starke Danny Hamlin, ein auftrumpfender Jenson Button und Audi, denen der Sieg in Le Mans in die Schoss fiel.

Enttäuschung des Jahres
In Sachen Rennen waren das sicher die Rennen der DTM. Die Serie produziert meist Langweiler (Ausnahme Oschersleben, Zandvoort) und wenn es mal zur Sache gehen könnte, dann greift die Rennleitung mit vllig absurden Strafen ein (Oschersleben). Nicht weit dahinter liegt in diesem Jahr allerdings die WTCC, die mittels nicht mehr nachvollziehbaren Strafen und Gewichtssystemen fast jede Form von Motorsport unterbunden hat. Das der WM-Titel am grünen Tisch entschieden wurde, war da nur konsequent, auch wenn ich ihn Chevrolet gönne, weil sie ihn verdient haben.

Langweiligstes Rennen
Auch da gab es eine schöne Auswahl. Weit vorne stehen, wie jedes Jahr, die Rennen der NASCAR in Pocono, die dieses Jahr auch noch durch den Wahnsinns-Unfall von Reutimann auffielen. Danach folgt aber schon der Saisonauftakt der Formel Eins in Bahrain. Natürlich dürfen die meisten DTM-Rennen hier nicht fehlen, aber von beeindruckender Ödnis war dann das Rennen am Norisring.

Racecontrol-Moment des Jahres
Da bleibt ja nur die “Alonso is faster than you” Nummer von Ferrari aus Hockenheim. Dass die DTM Überholmanöver mit weniger als einem halben Meter Abstand per se nicht so gerne sieht, ist mittlerweile ja bekannt.

Glückspilz des Jahres
Chris van der Drift – Brand Hatch

Die Streckenposten bei Seat Rennen

Marcel Thiemann, dem es zwar deutlich besser geht, aber der immer schwer unter dem Unfall leidet, wie er in einem Blogpost geschrieben hat.

Spruch des Jahres
“Jedes Mal, wenn die denken, die hätten mich an den Eiern, stellen sie fest, dass ihre Hände dafür gar nicht groß genug sind.”
Bernie Ecclestone

Wünsche für 2011
Keine schweren Unfälle, viele schöne Rennen.

December 24 2010

07:05

Frohes Fest

Den Wünschen von Sauber schließen wir uns alle an und wir wünschen allen Lesern und Besuchern der Seite ein ruhiges und frohes Weihnachtsfest!

August 10 2010

00:46

…and the winner is…

Die Abstimmung über die neue Titelgrafik ist vorbei. Und es war mächtig eng am Ende.

Es war eine wirklich spannende Abstimmung und am Ende war es genau eine Stimme, die den Ausschlag gegeben hat. Das Ergebnis sah so aus:

Grafik Nummer 7: 15 Stimmen
Grafik Nummer 4: 14 Stimmen
Grafik Nummer 6: 14 Stimmen
Grafik Nummer 1: 13 Stimmen

Die neue Grafik ist schon eingebaut. [Falls sie nicht zu sehen ist: Einfach mal Strg-R drücken]

Die Auslosung des Gewinns erfolgte so: Ich hab einfach eine Seite des zu verlosenden Buches aufgeschlagen, heraus kam die Zahl 47. Ergo hat der Kommentator 47 dann auch das Buch gewonnen. Robert, Du hast Post.

Danke an alle, die mitgemacht haben, insbesondere an JanW, der die Grafiken hergestellt hatte.

May 02 2010

11:15

P1mag: Karten für das 24H Rennen

Ausnahmsweise mal ein wenig Werbung, aber die Kollegen vom P1mag haben diese Woche nicht nur eine sehr lesenswerte Hintergrundstory zur DTM, sondern auch ein Gewinnspiel im Heft. Gewinnen kann man zwei Tickets für das 24H Rennen auf dem Nürburgring, was ja immer ein Erlebnis ist und viel Spaß macht. Das Gewinnspiel versteckt sind in der neuen Ausgabe des P1mag

Disclaimer: Ich schreibe ab und an für das P1mag.

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November 05 2009

09:19

Hintergrundgespräch

In einem langen Interview habe ich mich zum Thema Formel Eins und die Saison 2010 geäußert.
Der Kollege Dogfood, Betreiber von allesaussersport, hatte am letzten Wochenende die Idee, ein Interview zum Thema Formel Eins und deren Aussichten für die nächsten Jahre zu machen. Netterweise hat er mich um die Beantwortung der Fragen gebeten. Dem bin ich gern nach gekommen. Die erste Frage gibt es auch hier zu lesen, den Rest des sehr langen Interviews drüber bei allesaussersport.


Es war eine kuriose Saison, weil die etablierten Hierarchien mächtig durcheinander geschüttelt wurden. War das der Beginn einer Entwicklung oder einfach nur ein Freak-Jahr, bedingt durch die Faktoren Wetter und Brawn GP, die mit einer fetten Honda-Abfindung und einem halben Jahr Vorlauf, ihr Fahrzeug entwickeln konnten.

[Don Dahlmann] Das in diesem Jahr die gewohnte Rangfolge der Teams so sehr auf den Kopf gestellt wurde, hat sicher sehr viel mit den neuen Regeln zu tun. Es zeigte sich aber auch, das eine, sagen wir mal, gewisse Schlitzohrigkeit bezüglich der Regeln (Doppeldiffusor) durchaus recht hilfreich war. Die Entscheidung der FIA im April den umstrittenen Diffusor zu genehmigen, hat erst zu der interessanten Saison geführt.

Das Beispiel Red Bull zeigt aber auf der anderen Seite, dass man auch ohne das Bauteil schnell sein konnte. Tatsächlich haben die Regeln wieder mal dafür gezeigt, das es der Formel Eins gut tut, wenn man ab und an mal den Resetknopf drückt, 2010 wird es zwar keine großen Veränderungen an der Aerodynamik geben, aber das Nachtankverbot wird viel ändern. Man kann nicht mehr auf die Strategie setzen, also drei Runden länger fahren um dann den Gegner an der Box zu überholen. Man wird auf der Strecke überholen dürfen. Also wird man versuchen müssen, die Wagen unempfindlicher in der “dirty air” des Vordermanns zu machen, andererseits werden Bremsen und Gewichtsverteilung eine größere Rolle spielen.

Ich glaube aber nicht, das man 2010 wieder so große Überraschungen wie in diesem Jahr sehen wird. Allerdings wird man enger zusammenrücken, denn mit McLaren, Red Bull und Ferrari dürften alleine drei Teams vorne sein. Die neuen Teams werden sich brav hinten anstellen. Eine derartige Saison wie 2009 wird man sicher nicht erleben, da die Regeln nun bekannt sind und die Lücken im Reglement enger werden.

Mehr zum Thema Regeln, FIA, FOTA und Tielke-Strecken dann drüben.

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Schweinderl