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March 14 2011

00:32

Formel 1: Barcelona Test II – Tage 3-5

Die letzten Testfahrten vor der Saison 2011 sind vorüber. Und wie jedes Jahr gilt wieder: man weiß nur, dass man nichts weiß. Und das gilt auch für das Rätsel um die Dämpfer für den am Freitag vorgestellten HRT F111.

Eigentlich hätte am vergangenen Wochenende das erste Saisonrennen stattfinden sollen, doch bekanntermaßen machten die – nach wie vor andauernden – Unruhen in Bahrain die Austragung unmöglich. Ob es einen Nachholtermin geben wird, muss bis zum 1. Mai entschieden werden, das verlangt der FIA-Weltrat. Doch da, wie gesagt, die Situation im Königreich weiterhin instabil ist und auch in den letzten Tagen wieder Polizei und Demonstranten blutig aufeinandergetroffen sind, wird man sich hoffentlich dagegen entscheiden. So gibt es kein Rennen zu analysieren, sondern nur die letzten drei Tage der nach Barcelona verlegten Abschluss-Testfahrten. Und die sind deutlich weniger aufschlussreich als ein Rennen es hätte sein können; zumal es am Samstag, dem letzten Testtag, in Strömen regnete. 

Die „Überraschung“ des Tests ist Mercedes. Je mehr neue Teile angeschraubt wurden, desto besser wirkte das Upgrade-Paket, am Freitag fuhr Michael Schumacher eine beeindruckende Bestzeit von 1’21:268, mehr als eine halbe Sekunde schneller als Vettels Bestzeit vom Mittwoch. Bleibt die Frage: sind die neuen Teile wirklich so gut, dass man z.B. regelmäßig aufs Podium fahren könnte? Oder ging es eher darum, Herzinfarkt-Vorsorge für die Herrschaften in Stuttgart zu betreiben, nachdem die deutschsprachigen Motorsport-Redaktionen in den vergangenen Wochen vorzugsweise das Sorgenkind Mercedes auf die Titelseiten hoben? Wissen wird man es wohl erst in zwei Wochen, doch Nico Rosberg aer </a>als auch Teamkollege a<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">Massa, der mit dem hinzugewonnenen Abtrieb glücklich ist. Das Paket sei mehr oder weniger das, was man in Melbourne fahren werde.

Red Bull dürfte noch nicht seine wahre Stärke gezeigt haben, denn am Freitag, als die schnellsten Zeiten gefahren wurden, war man weit abgeschlagen. Auch von McLaren gab es keine positiven (aber auch keine neuen negativen) Signale, ebenso still war es in Barcelona um das Renault-Team. Sauber ließ am Donnerstag mit einer Bestzeit durch Sergio Perez (1’21:761) aufhorchen, was die wert ist, ist allerdings auch schwer zu sagen, wie überhaupt eine Rangordnung im Mittelfeld schwer herauszubilden ist.

Auch am avia Twitter</a> verkündete. Es habe ein a<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">Problem zwischen E-Motor und Batterie vorgelegen, nachdem das beseitigt ist, soll das KERS nun in Australien sicher zum Einsatz kommen.

_Q0C3070 2011 Formula One Testing _Q0C3746 2011 Formula One Testing _Q0C4674 TEST F1/2011 BARCELLONA - 2 TEST F1/2011 BARCELLONA - 2 110418tst F1 Testing in Barcelona - Day Three F1 Testing in Barcelona - Day Four F1 Testing in Barcelona - Day Four 154458568-056191032011 434863182-453391232011 490838269-4125171232011 2011 Formula One Testing

November 15 2010

07:12

Formel Eins: Analyse Abu Dhabi GP 2010

Es war kein sonderlich spannendes Rennen, aber es lebte davon, dass Ferrari sich komplett verzockte und McLaren zwei der drei Titelanwärter in die Suppe spuckte.

Im Grunde war die Sache ja nach den Rennen in Korea und Brasilien klar. Red Bull hat den schnellsten Wagen, dahinter kommt der Ferrari mit Alonso. Wenn alles normal laufen würde, müsste die Frage also nur lauten, ob Vettel seinen Kollegen Webber vorbei lassen würde, wenn es um den Titel geht. Aber niemand hatte damit gerechnet, dass die McLaren plötzlich wieder vorne dabei sein würden. Die Briten hatten sich im Titelkampf schon im September verheddert, als damit anfingen, den F-Schacht und den Heckflügel zu verändern. Und ausgerechnet in Abu Dhabi hatte man die Probleme plötzlich im Griff. Dazu kam, dass Mark Webber das gesamte Wochenende nicht in Schwung kam. Und all das spielte Sebastian Vettel in Hände, der einfach mal wieder das machte, was er am Besten kann: Vorne liegen. Doch sein Speed hätte ihm auch nicht geholfen, wenn Ferrari nicht einen fürchterlichen Strategiefehler begangen hatte.

Das Problem von Ferrari fing schon am Start an, als Button auf der vermeintlich schmutzigen Seite einen phänomenalen Start hin legte, und einen zurecht vorsichtigen Alonso auf Platz 4 schob. Damit lag Alonso aber immer noch bequem auf Meisterschaftskurs, zu mal Webber hinter ihm lag. Wäre das Rennen so ausgegangen, hätte er den WM mit zwei Punkten Vorsprung gewonnen. Doch dann verlor Ferrari die Geduld und den Überblick. Rosberg und Petrov nutzten die Safety Car Phase, um die harten Reifen aufzuziehen. Bei Mercedes war das eine logische Entscheidung, da man mit dem weichen Reifen am gesamten Wochenende nicht klar kam. Selbiges galt für Renault, die Kubica beim Start auf “Hart” gesetzt hatten. Die Rundenzeiten von Rosberg und Kubica waren allerdings nicht sonderlich gut, sie stellten noch keine Gefahr dar.

Anders sah es Ferrari wohl bei der Entscheidung von Webber, sehr früh die harten Reifen zu nehmen. Man befürchtete, dass die weichen Reifen einbrechen würden und man Webber würde passieren lassen müssen. Das der nach seinen Stopp schnell Alguersuari schnappte und sich auf dem Weg Richtung Petrov und Rosberg machte, schien die Überlegung nur zu unterstützen. Doch dabei verpasste man wohl, sich die Abstände anzuschauen, denn man hatte nur 16 Sekunden Vorsprung auf Rosberg und 19 auf Petrov. Es war klar, dass Alonso hinter beiden landen würde. Die Befrüchtung war, dass die weichen Reifen noch weiter einbrechen würden und auch Webber vorbeiziehen könnte.

Dabei offenbarte ein Blick auf die Rundenzeiten, dass Alonso gar nicht so schlecht unterwegs war. Die Top 4 fuhren mehr oder weniger zeitgleich, teilweise brachen die Zeiten in die 1.46er Region ein. Doch weiter hinten kam man auch nicht wirklich voran. Statt in dem Fall mal zu warten, was die vor ihm fahrenden machen und wie sich die Zeiten in den nächsten zwei Runden entwickeln würden, reagierte man hektisch und holte Alonso rein, der danach wie erwartet stecken blieb. Das man an Petrov nicht vorbei kam, war sicher etwas überraschend, auch wenn man vorher sehen konnte, dass der Renault nicht der langsamste war. Und selbst wenn man Petrov geschnappt hätte, wäre da immer noch Rosberg gewesen, dessen Wagen nun mit Sicherheit auf der Geraden nicht leicht zu überholen war.

Was Ferrari auch nicht beachtet hatte, und in diesem Jahr immer wieder vorgekommen ist, war die Entwicklung der Reifen im Rennen. Wenn 24 Wagen mit Super Soft unterwegs sind und jede Menge frisches Gummi legen, hat es sich oft gezeigt, dass die Reifen bei weiten nicht so schnell einbrechen, wie in den Einzelruns im Training. Aber das ist für Ferrari sicher schwer einzuschätzen gewesen. Dennoch hätte man sich nicht auf das Spiel des frühen Stopps einlassen sollen, zu mal man Massa auch als “Testballon” hätte nehmen können. So lange die Abstände nach vorne nicht zu groß und nach hinten nicht zu knapp wurden, war ein Stopp komplett unnötig.

Das ausgerechnet dem erfahrensten Team in der Formel Eins so ein Fehler unterläuft, ist sicher ungewöhnlich, zumal man ja auch einen Vorsprung von 7 Punkten verwalten konnte. Das Webber, der am Wochenende klar langsamer als Vettel und Alonso war, eine andere Strategie versuchen würde, ist logisch, dass Ferrari nicht die beiden McLaren und Vettel im Blick hatte, ist nicht nachvollziehbar.

Natürlich kann sich Vettel auch bei überraschend starken McLaren für seinen ersten WM-Titel bedanken. Ohne deren plötzlichen Energieanfall im letzten Rennen des Jahres, hätte die Reihenfolge am Start Vettel-Alonso-Webber gelautet. Doch McLaren wirbelte die ganze Sache durcheinander und verursachte offenbar bei Ferrari eine nachhaltige Verwirrung.

Die zweite Frage vom Wochenende lautete: Was war mit Webber los? In keinem Moment konnte er die Zeiten von Vettel halten, seine Quali Performance war eine der schlechtesten des Jahres, nur in Singapur (5.) und Bahrain (6.) war er schlechter. Man kann lange spekulieren, warum Webber so mies drauf war. Ein Grund könnte der Motor gewesen sein, der das kurze Rennen in Korea und das in Brasilien auf dem Buckel hatte, doch Webber war zumindest auf der Geraden 2 km/h schneller, als sein Teamkollege. Dennoch kann es sein, dass dem Motor etwas “Dampf” fehlte, während des von Vettel vielleicht etwas besser ging. Aber sind reine Spekulationen. Tatsache ist auch, dass Webber seit dem Rennen in Singapur nicht mehr schneller als Vettel war. Die WM hat er nicht in Abu Dhabi verloren, sondern in all den Rennen, in denen er langsamer als Vettel war (Japan, Brasilien). Dazu sein überflüssiger Unfall aus Korea, wo er hinter Alonso zumindest Zweiter werden können. Allein die beiden Siege machen 14 Punkte aus, Webber wäre Weltmeister, weil er mehr Siege als Vettel gehabt hätte. Aber Webber war nicht dazu in der Lage, Vettel schlagen zu können.

Und natürlich ist Vettel ein würdiger Weltmeister, auch wenn er erst am letzten Tag der WM die Führung übernommen hat. Er hat die meisten Poles, er hat (zusammen mit Alonso) die meisten Siege, was will man mehr. Er war die dominierende Person in diesem Jahr, er hat viel Pech gehabt (Bahrain, Australien, Korea), viel Blödsinn gebaut (Türkei, Spa) und vermutlich damit so jedes Hoch und Tief durchlaufen, dass ein Fahrer in einer Saison haben kann. Er hat sich nicht, bzw. nur selten, aus der Ruhe bringen lassen, er hat Rückschläge weggesteckt und ist bei Siegen nicht abgehoben. Im Gegensatz zu Webber hat er nicht sein Team angegriffen, wenn es mal nicht so gut gelaufen ist. Letzters mag sicher auch daran liegen, dass es Red Bull schon nicht unangenehm ist, dass das eigene “Ziehkind” Weltmeister geworden ist. Es war seine Saison, er hat am Ende auch das Glück gehabt, dass ihm in vielen Rennen gefehlt hat. Und es ist gut, dass Alonso nicht mit weniger als sieben Punkten Weltmeister geworden ist. Die Sache aus Hockenheim hätte Ferrari sicher nicht gestört, aber die Fans dafür um so mehr.

Man muss kein Hellseher sein, um zu sagen, dass der Titel kein Einzelexemplar sein könnte. Ähnlich wie Hamilton und Alonso hat er jede Menge Talent und Willen, um weitere Titel zu erreichen. Das wird allerdings nicht leicht werden, denn wenn im nächsten Jahr Mercedes mal den Anschluss finden sollte, dass kommt mit Rosberg noch ein Fahrer, der das Zeug hat, ganz vorne mit dabei zu sein. Aber Vettel hat das Zeug zu einem ganz großen Fahrer zu reifen, er hat schon alle Anlagen dazu. Man darf sich auf jeden Fall schon auf die Saison 2011 und den Versuch seiner Titelverteidigung freuen. Leicht wird es mit Sicherheit nicht.

Was im Rennen sonst noch war:

- Sehr gutes Rennen von Petrov, der schon eine gute Quali hatte. Das Ergebnis dürfte es Renault-GenII-Lotus, oder wie man im nächsten Jahr heißen wird, schwer machen, den Russen zu ersetzen. Dennoch hat mich seine Leistung in diesem Jahr aber nicht überzeugt. Mehr dazu dann im großen F1 Rückblick, der im Dezember folgt.

- Versöhnliches Ende für Mercedes, die Rosberg auf Platz 4 hieven konnte. Schumacher hatte bei seinem, selbstverschuldeten, Chrash eine Menge Glück. Seine Saison hörte also so auf, wie sie begonnen hat: Miserabel.

- Ein Lob auch an Jamie Alguersuari, der fast das gesamte Rennen Felippe Massa in Schach halten konnte und Toro Rosso 2 Punkte holen konnte.

- Force India konnte Williams nicht mehr den sechsten Platz in der WM abspenstig machen, und das obwohl Williams in Abu Dhabi erwartungsgemäß schlecht war.

- Richard Branson hatte mit Tony Fernades zum Start der Saison gewettet, dass sein Virgin Team die Konkurrenz von Lotus schlagen würde. Wetteinsatz: Der Verlierer muss als “Stewardess” auf einem Flug des anderen arbeiten. Branson hat verloren, also muss er bei Air Asia antreten. Fernandes hat ihm schon mal eine Uniform überreicht. Der Flug soll ab London statt finden und die Plätze werden bei Ebay versteigert. Der Erlös soll einem guten Zweck zugeführt werden.

- Abschied nehmen heisst es von Bridgestone, die in den 14 Jahren, in denen sie in der F1 waren, fantastische Arbeit geleistet haben. Vor allem, seit dem sie Alleinausstatter waren. Die PR-Abteilung hat zum Abschluss aufgelistet, wo man in der “All-Time” F1-Wertung steht:

F1 Grand Prix win statistics by tyre company
1 Goodyear 368 wins
2 Bridgestone 175 wins
3 Michelin 102 wins
4 Dunlop 83 wins
5 Firestone 49 wins
6 Pirelli 42 wins
7 Continental 10 wins
7 Englebert 10 wins

- sky hat sich gestern auch recht emotional verabschiedet. Es ist noch nicht klar, ob man die Rechte nun wirklich nicht verlängert, allerdings sprachen die Gesichter von Tanja Bauer und vor allem Jacques Schulz schon Bände. Schulz sah richtig gehend erschüttert aus. Es gab keinen Hinweis, dass man sich 2011 wiedersehen würde, Lauterbach verabschiedete sich mit einem “Bis bald”. Es gibt keinerlei Neuigkeiten in Sachen sky und F1. Letzter Stand ist, dass sky die Verlängerung weiterhin prüft. Man will wohl abschätzen, wie viele Kunden man verlieren würde, wenn die F1 nicht mehr auftaucht. Das man vor dem Ende der Saison nicht dazu in der Lage war, diese Zahlen zu erheben, spricht nicht gerade für eine mögliche Verlängerung. Den besten Zeitpunkt für die Verkündigung hat man in Abu Dhabi jedenfalls verpasst.
F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race F1_Abu_Dhabi_2010_1 F1_Abu_Dhabi_2010_2 2010 Abu Dhabi Grand Prix 2010 Abu Dhabi Grand Prix F1_Abu_Dhabi_2010_5 F1_Abu_Dhabi_2010_6 F1_Abu_Dhabi_2010_7 F1_Abu_Dhabi_2010_8 F1_Abu_Dhabi_2010_9 F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Qualifying F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Qualifying F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Qualifying F1_Abu_Dhabi_2010_13 F1_Abu_Dhabi_2010_14 F1_Abu_Dhabi_2010_15 F1_Abu_Dhabi_2010_16 Formula One World Championship Formula One World Championship F1_Abu_Dhabi_2010_19 F1_Abu_Dhabi_2010_20 F1_Abu_Dhabi_2010_21 F1_Abu_Dhabi_2010_22 F1_Abu_Dhabi_2010_23 F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Race
Bilder: Red Bull/Getty, Lotus, VirginF1, HispaniaF1, Ferrari, Mercedes, Toro Rosso/Getty, Renault, Williams

June 09 2010

06:30

Ferner liefen: Die Newshappen

// Und jeden Mittwoch wieder eine Meldung zur Formel 1 Reifenfrage 2011 – wenn es nach Jean Todt geht, dann haben wir sogar noch ein paar Wochen lang das Vergnügen neuer Wasserstandsmeldungen. Denn der FIA-Präsident hat kürzlich in einem Interview darauf hingewiesen, dass die Entscheidung, welche Firma im kommenden Jahr die Reifen für die Königsklasse bereit stellt bei ihm liegt – und nicht etwa bei den Teams. Angeblich möchte Todt die Sache im Rahmen eines Bieterverfahrens lösen – was wieder einige Wochen dauern könnte. Wieso dem Franzosen das erst jetzt einfällt, wo es schien, als hätten sich die Teams für Pirelli (und damit gegen Todts Landsleute von Michelin) entschieden, ist unklar. Die Techniker warten jedenfalls schon sehnsüchtig auf die für die Konstruktion der 2011er-Wagen so wichtige Entscheidung.

// Steckt HRT in Finanzproblemen? Die Spanische Tageszeitung El Mundo hat wohl berichtet, dass Hispania-Besitzer José Ramón Carabante vor der Pleite stehen soll. Angeblich hat der Spanier sein auf 1 Milliarde Euro geschätztes Vermögen während kurzer Zeit verspielt – seine Firmen sollten mittlerweile sogar Probleme haben, jene Rechnungen zu begleichen, die für die Abwendung eines Konkurses nötig sind. Carabante selbst hat den Berichten in der Zeitung La Opinión de Murcia (einer Regionalzeitung aus jener Region, in der auch das HRT-Team beheimatet ist) widersprochen, und sagt, er habe sich mit einer spanischen Großbank auf einen Finanzierungsplan für seine Unternehmungen geeinigt. Ob und welche Auswirkungen eine Carabante-Pleite tatsächlich auf der HRT-Team hätte, ist indes unklar, zumal die Truppe ja angeblich sowieso in nächster Zeit den Beitzer wechseln sollte.

//Allen Entgegnungen zum Trotz scheint es für die Premiere des südkoreanischen Formel 1 Grand Prix 2010 nun doch eng zu werden. Angeblich sollen die in den vergangenen Wochen wieder aufgeflammten Spannungen zwischen Nord- und Südkorea zu Verzögerungen beim Bau der Strecke geführt haben. Die Teams sind laut Speedweek jedenfalls so skeptisch, dass sie ihre Reisen nach Korea bisher nicht gebucht haben.

// Russische Quellen sprechen derweil davon, dass sich Ecclestone mit der Stadtregierung Sochi auf die Austragung eines eines Grand Prix von Russland ab 2014 geeinigt haben soll. Der erste Termin soll ein knappes Jahr nach den Winterspielen 2014 im Herbst stattfinden. Auch der Architiekt für den Kurssoll bereits feststehen – wenig überraschend wird ein weiteres Mal Hermann Tilke zum Zug kommen.

// In der NASCAR steht nach dem Pocono-Rennen eine Rekordstrafe für Front Row Motorsports ins Haus. Am Auto mit der Nummer #38, welches zur Zeit Travis Kvapil fährt, ist während der Regenverzögerung ein gravierender Verstoß gegen das Reglement festgestellt worden. So sei während der Unterbrechung die Luft aus den Hinterreifen entwichen, weil man nicht erlaubte Luftausblasventile installiert hatte. Diese sogenannten “bleeder valves” regulieren nachträglich den Luftdruck während des eigentlichen Rennens, was die NASCAR nicht erlaubt. Veränderungen an den Reifen werden ähnlich hart bestraft wie Verstöße bei den Motoren und dem Benzin, dies sind im NASCAR-Jargon “untouchable items”. Das zu erwartende Strafmaß wird momentan mit einer Viertelmillion US-Dollar, sowie 300 Punkten Abzug in Fahrer- und Owner-Wertung angegeben. Außerdem wird Crew Chief Steve Lane vermutlich suspendiert werden, eine offizielle Meldung seitens NASCAR steht noch aus. Das dürften gute Nachrichten für Robby Gordon sein, der momentan auf Platz 36 in den Owner-Points rangiert.

// Außerdem gibt es noch Neues von der Sponsoren-Front: Whitney Motorsports hat einen Geldgeber für die #46 gefunden, welche seit einigen Rennen von JJ Yeley pilotiert wird. Bei den vier Meisterschaftsläufen in Daytona, Indianapolis, Phoenix und Homestead springt “Cash America” als Hauptsponsor ein und ermöglicht somit einige komplette Rennen für die Truppe (Quelle: jayski.com). Zudem denkt derzeit WalMart über einen Einstieg in die NASCAR nach. Dabei gibt es mehrere Optionen: Einem einzigen Fahrer Rennen zu bezahlen (möglicherweise Jeff Gordon, weil DuPont Gerüchten zur Folge keine komplette Saison mehr löhnen möchte), einige verschiedene Fahrer in einzelnen Rennen unterstützen (Hendrick Motorsports wird hoch gehandelt) oder eine ähnliche Kampagne wie Coca-Cola oder Gilette mit vielen Fahrern starten. Obendrein geht es auch um Lizensierungs- und Vermarktungsrechte, welche letzteren Fall am wahrscheinlichsten aussehen lassen, da man mit vielen Partner mehr Geld verdienen könnte. Dale Earnhardt Jr, Jeff Gordon, Jimmie Johnson und Danica Patrick haben sich am vergangenen Freitag bereits mit WalMart-Führungskräften im Hauptquartier in Orlando, Florida getroffen.

// Graham Rahal hat gestern mutmaßlich Erfreuliches getwittert: Er habe “aufregende” Neuigkeiten, eine offizielle Verlautbarung stünde bevor. Dabei kann es sich wohl nur um einen IRL-Ride handeln. Wo, ist allerdings noch unklar. Bei Dreyer & Reinbold ist nach Mike Conways Ausfall ein Wagen frei, bei Andretti Autosport könnte er womöglich den vakanten Boliden von Ryan Hunter-Reay übernehmen. Dieser twittert derweil, dass er selbst noch nicht weiß, ob er in Iowa und darüber hinaus weiter antreten kann.

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