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May 16 2011

16:00

Analyse: GT1-WM & GT Masters am Sachsenring

Viel Spektakel gab es am Wochenende, mal von der positiven, mal von der weniger schönen Sorte. Und auch das Wetter leistete auch seinen Beitrag.

Wie zuvor gemutmaßt lag den GT1-Boliden von Aston Martin und den Nissan die anspruchsvolle, hügelige Strecke sehr gut. Beide starteten mit je vier Fahrzeugen und stellten am Ende beider Läufe zusammen sieben Fahrzeuge in den Top Ten. Doch einfach war der Weg dahin nicht, denn auch das die Meisterschaft anführende All-Inkl.com-Team wollte ein Wörtchen mitreden und holte am Samstagmorgen mit Dominik Schwager und Nicky Pastorelli die Pole, wenn auch erst nachdem der Exim Bank China-Corvette die Zeiten gestrichen wurden.

Stark zeigten sich von Anfang an Stefan Mücke und Darren Turner, die trotz 20kg Erfolgsgewicht den dritten Rang in der Quali einfuhren. Den konnten sie auch im Quali-Rennen halten, ebenso wie Piccione/Dusseldorp ihren zweiten Platz – doch das Quali-Rennen war nicht so statisch, wie es scheinen mag. Denn den Sieg holten sich die von Startplatz 14 ins Rennen gegangenen Ford GT-Piloten Frederic Makowiecki und Maxime Martin.

Die Leistung von Makowiecki auf dem Weg dahin war grandios: in den ersten 25 Minuten des Rennens arbeitete er sich bis auf den fünften Rang nach vorn, dann blieb er lange draußen und fuhr weiter schnelle Zeiten, während die Konkurrenz schon die Boxenstopps einlegte – und als MarcVDS dann gegen Ende des Fensters auch seinen Fahrer- und Reifenwechsel vornahm, konnten sie tatsächlich vorn bleiben. Die Pole-Setter Schwager/Pastorelli fielen mit langsamem Stopp und Dreher auf Rang 7 zurück.

Zwischen den Nissan und Aston Martin gab es in der zweiten Rennhälfte einige sehenswerte Kämpfe und Überholmanöver, u.a. von Stefan Mücke und von Christian Hohenadel, der zusammen mit Andrea Piccini den zweiten Hexis-DBR9 von Startplatz 14 auf Rang 5 nach vorn brachte.

Damit war die Ausgangssituation für das Hauptrennen gesetzt. Doch schon in den a

May 12 2011

06:00

GT1-WM & ADAC GT Masters: Vorschau Sachsenring

Deutschlands großes GT-Event steht an diesem Wochenende an, die zahlreichen heimischen Fahrer und Teams in beiden Rennserien werden sich bemühen, auf dem Sachsenring gute Ergebnisse zu erzielen.

Passenderweise kommt reist auch ein deutsches Team als Meisterschaftsführender der GT1-Weltmeisterschaft nach Hohenstein-Ernstthal: Markus Winkelhock und Marc Basseng liegen nach den zwei Siegen in Zolder und zwei siebten Plätzen in Portimao (mit Erfolgsballast) mit 57 Punkten klar vorn und dürfen nun auch wieder leicht an den Start gehen. Teamkollegen Dominik Schwager und Nicky Pastorelli hatten ihr erstes brauchbares Wochenende der Saison, mit den Plätzen 5 und 4.

Auf dem zweiten Meisterschaftsrang liegen Michael Krumm und Lucas Luhr im JR Motorsports-Nissan. Die beiden haben auf der Berg- und Talbahn in der Algarve abgeräumt und nach dem zweiten Platz im Quali-Rennen dann das Hauptrennen gewonnen. Entsprechend werden sie schwer beladen ins Qualifikationsrennen am Sachsenring gehen und wohl kaum den Rückstand auf Winkelhock und Basseng weiter aufholen können, auch wenn der Nissan an sich auf der charakteristisch ähnlichen Strecke wieder gut liegen könnte. Das untermauerten auch Dumbreck/Westbrook, die Rennen 1 gewannen und i zweiten Lauf mit Reifenschaden ausschieden.

Punktgleich auf Rang 2 liegt ein weiteres deutsches Team, der Young Driver-Aston Martin mit Stefan Mücke und Darren Turner. Die beiden schafften es in Abu Dhabi und Zolder, nach Ausfällen in den Quali-Rennen jeweils noch sicher in die Punkte zu fahren. In Portimao überstanden sie erstmals auch den ersten Lauf und holten von der besseren Ausgangsposition den zweiten Platz im Championship Race am Sonntag. Rechnet man die beiden Ausfälle heraus, sind die beiden neben Winkelhock/Basseng das konstanteste Duo.

Der zweite Young Driver-Wagen mit Tomas Enge und Alex Müller hatte ein katastrophales Wochenende mit zwei Ausfällen. Entsprechend dürften sie aber am Sachsenring mit leichtem Auto stark sein, denn Strecken wie diese, mit mittelschnellen Kurven und Höhenunterschieden, scheinen den Aston Martin DBR9 und den Nissan GT-R recht gut zu liegen, wobei die Nissan wegen der bisher wenig erfolgreichen Saison untergewichtig unterwegs waren.

MarcVDS wird an diesem Wochenende wieder mit seiner Stammbesetzung unterwegs sein, nachdem Frederic Makowiecki am vergangenen Wochenende für Luxury Racing einen Ferrari beim ILMC-Lauf in Spa gefahren hat und durch Yann Clairay vertreten wurde. Clairay und Martin errangen im ersten Lauf Rang 6, Teamkollegen Bas Leinders und Marc Hennerici (der letzte Deutsche im Feld) dasselbe Ergebnis im Hauptrennen.

Das größere Problem für MarcVDS und deren Satellitenteam Belgian Racing ist aber, dass Matech, die den Ford GT für die GT1 entwickelt haben, diese Woche Konkurs angemeldet haben, nachdem vor einigen Wochen Firmengründer Martin Bartek verstorben ist. Es soll zuvor schon finanziell nicht gut um Matech gestanden haben. Damit könnte es eng werden, was Ersatzteile oder gar neue Chassis für MarcVDS und Belgian Racing angeht, Leinders und Co. müssen also, wie er selbst Twitter sagt, vorsichtig mit ihren Autos umgehen, was in den ersten Saisonrennen nicht sonderlich gut gelungen ist. Auch was Weiterentwicklungen des Wagens angeht, sieht es vorerst düster aus, bis sich hoffentlich ein Investor findet.

Nach einem schwachen Wochenende in der Algarve könnte auch das „Boxenstopp-Wunder“-Team Hexis AMR mit leichten DBR9s wieder zuschlagen. Piccione/Düsseldorp liegen noch sehr aussichtsreich auf Rang 4 in der Meisterschaft, Hohenadel/Piccini nur knapp dahinter auf Rang 6. Und – wie bereits gesagt – die von Hermann Tilke in die heutige Form gebrachte Erzgebirgs-Achterbahn zwischen Zwickau und Chemnitz könnte den Aston Martins liegen.

Hexis führt auch nach wie vor die Team-Wertung an, die noch enger ist als die Fahrer-Meisterschaft: mit 73 Punkten liegen die Franzosen nur einen Zähler vor All-Inkl.com Münnich Motorsport und JR Motorsports, 68 Punkte hat Young Driver AMR auf dem Konto, erst danach klafft eine größere Lücke.

In der Algarve bot das 18 Fahrzeuge umfassende GT1-Feld spannende Rennen, bleibt zu hoffen, dass es wieder ähnlich interessant wird. So lassen sich hoffentlich auch mehr Zuschauer anlocken als das im vergangenen Jahr am Nürburgring der Fall war. Allzu viele hochkarätige Rennveranstaltungen können ja am Sachsenring neben der MotoGP wegen der Lärm-Beschränkungen leider nicht ausgetragen werden.

Das Qualifying findet am Samstag um 9:10 Uhr statt, die beiden einstündigen Rennen starten am Samstag und Sonntag jeweils um 14:15 Uhr. Dies alles wird wie üblich auf gt1world.com live gestreamt und hinterher on demand verfügbar sein.

Das ist auch dringend nötig, denn Sport1 zeigt laut aktuellem Programm-Stand nicht eine Minute live, weder auf im Free-TV, noch auf Sport1+, da anscheinend auf beiden Kanälen die MotoGP laufen soll (bitte vorsichtshalber nochmal selbst am Samstag nachsehen, ob sich da noch etwas dran geändert hat!). Am Samstag gibt es eine Aufzeichnung des Qualifikationsrennens auf Sport1+ um 18:20 Uhr sowie eine halbstündige Zusammenfassung am späten Abend um 23:25 Uhr auf Sport1. Auch am Sonntag wird das Hauptrennen nur aufgezeichnet um 18:20 Uhr auf Sport1+ gezeigt, auf dem freien Sender erst am Dienstag um 15:00 Uhr.

ADAC GT Masters

Im Rahmenprogramm treten die Serien des ADAC Masters-Programms an, allen voran die in diesem Jahr so grandios besetzte GT Masters-Serie. In dem über 40 Fahrzeuge starken Feld ist es in diesem Jahr extrem schwer, gute Ergebnisse einzufahren. Mindestens ebenso schwer ist es aber auch, vorauszusagen, wer zu den Favoriten gehören können, gerade mit der dann noch hinzukommenden Balance of Performance und den Erfolgsgewichten.

So werden Dino Lunardi und Alexandros Margaritis im Engstler-BMW M6 nach den Rängen 1 und 3 viel Gewicht mit sich herumschleppen, ebenso Jöns/Klingmann im Abt-Audi nach den Plätzen 2 und 3 und die Stuck-Brüder nach dem Sieg im zweiten Lauf. Dieser Ballast fällt natürlich auf einer Bahn mit vielen Höhenunterschieden – Achtung Wortwitz – besonders ins Gewicht.

Die Teams und Fahrerduos, die am Rande des Erzgebirges potentiell etwas reißen könnten, sind kaum zu zählen, so viele prominente Namen der deutschen Tourenwagen- und GT-Szene sind am Start. Auch der Saisonauftakt der GT3-EM am vergangenen Wochenende in Portimao gibt eher wenig Aufschlüsse, denn dort dominierten in Lauf 1 die BMW Z4, die in der deutschen GT3-Serie leider komplett fehlen, vor drei Mercedes SLS AMG, die sehr wohl dabei sind und von denen sicherlich der eine oder andere um die Podiumsplätze kämpfen wird.

Lauf 2 ging knapp an den belgischen WRT-Audi R8, hier kamen allerdings erstmals die „Strafzeiten“ für die Podiumsplatzierten des vorangegangenen Rennens zum Einsatz, die sich noch heftiger dadurch auswirkten, dass die Stopps während einer Safety Car-Phase abliefen, die ausgerechnet wegen eines Unfalls des Siegers aus dem ersten lauf ausgerufen werden musste. Glücklicherweise haben sich die GT Masters-Organisatoren gegen diese Regel entschieden, auch wenn Erfolgsballast (in meinen Augen) kaum besser ist.

Interessant wird am zweiten GT Masters-Wochenende aber die Frage sein: können sich einige Teams, die in Oschersleben noch Probleme hatten, in Richtung Spitze vorarbeiten?

So kamen zum Beispiel Niclas Kentenich und Dominik Farnbacher im einzigen Ferrari F458 noch nicht wirklich gut von der Stelle, erreichten nur die Ränge 20 und 11. Mühlner Motorsport hatte mit seinen beiden Porsche 911 ein wirklich katastrophales Wochenende, die Enttäuschung war beim in Spa stationierten Team groß. Und auch die prominente Kombo aus Heinz-Harald Frentzen und Sven Hannawald (der ja 2010 einer der besten Amateure war) auf der Callaway-Corvette erreichte nicht wirklich viel.

Wieder dabei ist auch der vom Crash in Monza genesene Albert von Thurn und Taxis. Der Vorjahresmeister dürfte es aber in dem großen Feld auch nicht einfach haben, mit seinem neuen Teamkollegen Philipp Geipel seinen Platz zu finden. Ob die beiden sofort um vordere Platzierungen mitfahren können, wird sich zeigen müssen. Der Prinz war auch in Portimao schon wieder am Start, erreichte dort mit Nikolaus Mayr-Melnhof im zweiten Lauf Rang 4 nach Ausfall im Samstagsrennen.

Der ADAC hat in dieser Woche auch wieder kräftig an der BoP geschraubt, um stärkere Autos einzubremsen, sodass auch die zuletzt schwächeren Chancen haben. So ist die Viper 20kg leichter, die Porsche 997 R gar um 25kg, der Lamborghini LP600+ 5kg schwerer, die Mercedes SLS AMG um 15kg; die Audi bekommen einen um 0,5mm größeren Restriktor. Diese ganzen Änderungen erschweren das Erkennen einen Kräfteverhältnisses weiter.

Einen interessanten Kommentar zu BoP-Eingriffen hat übrigens GT4-Pilot Michael Mallock a

April 22 2011

13:24

GT Masters: Saisonvorschau & Auftakt in Oschersleben

Wenn man Audi R8, Porsche 911, Mercedes SLS, Corvette Z06, Ferrari F430/458, Lamborghini LP600, Dodge Viper und BMW Alpina B6 hört oder liest, wird man vermutlich sofort denken man wäre auf der IAA in Frankfurt gelandet, es sei denn man befindet sich am Osterwochenende in Oschersleben beim Auftakt der ADAC GT Masters. Denn genau dort gehen all diese Wagen an den Start um die Titelverteidiger Prinz Albert von Thurn und Taxis und Peter Kox vom Thron zu stoßen.

Die Meisterschaft welche auf dem FIA GT3-Reglement beruht und 2007 ihre ersten Rennen austrug hat sich mittlerweile zu einer festen Größe im Deutschen und Europäischen GT-Sport entwickelt und wird auch seit 2010 Live auf Kabel 1 ausgestrahlt. Dies zeigt auch die Anzahl der Nennungen, welche es Stand Donnerstag auf satte 41 Stück bringt! So viele Wagen haben weder BES, noch GT1-WM oder die GT3-EM vorzuweisen.


Zur neuen Saison hat sich im GT Masters einiges getan, so kommen neue Wagen, neue Teams, neue Fahrer und auch neue Strecken in die Serie. So wird man in diesem Jahr im August erstmals auf dem Red Bull Ring antreten, welches der wiederaufgebaute A1-Ring ist, der in diesen Tagen endlich wieder zum Leben erweckt wird. Außerdem gibt es weitere Abstecher nach Zolder und Assen. Der konkrete Terminkalender sieht dann wie folgt aus:

23.04.- 25.04.2011 Oschersleben (D)
12.05.- 15.05.2011 Sachsenring (D)
10.06.- 12.06.2011 Zolder (B)
08.07.- 10.07.2011 Nürburgring (D)
12.08.- 14.08.2011 Red Bull Ring (A)
02.09.- 04.09.2011 EuroSpeedway (D)
16.09.- 18.09.2011 Assen (NL)
30.09.- 02.10.2011 Hockenheim (D)

Eine weitere Änderung betrifft die Übertragung von Kabel 1. So wird dieses Jahr nicht mehr Rainer Braun die Rennen kommentieren, sondern der aus der VLN und LMS bekannte Fahrer und Kommentator Patrick Simon. So fährt Patrick Simon nicht nur in der FLM in der LMS, sondern kommentiert auch mit Lars Gutsche regelmäßig die Rennen der VLN. Eine kleine Kostprobe gibt es hier

Da es in Laufe der Saison recht häufig vorkommen wird, dass Teams einzelne Rennen auf einmal auslassen werden oder die Fahrerbesatzung öfters ändert, ist diese Vorschau nur unter Vorsicht zu genießen und es kann durchaus sein dass sich einzelne Besetzungen noch sehr kurzfristig ändern.

Beginnen möchte ich die Vorschau mit den Wagen aus dem Hause Porsche

Die meisten Fabrikate bringt dieses Jahr Porsche an den Start. Ganze 10 GT3 R und 1 Cup S werden in Oschersleben an den Start gehen, wobei leider vor allem die 2 GT3 R von Mühlner Motorsport immer noch äußert fraglich sind, denn bisher wurde nur Frank Schmickler auf dem GT3 R mit der Startnummer #6 genannt. Es ist also gut möglich, dass eventuell nur 1 oder gar kein Porsche von Mühlner in der Startaufstellung zu finden ist.

Anders sieht es hingegen bei der vermutlichen Speerspitze der Zuffenhausener aus, nämlich dem Team von a-workx Akrapovic welche 2 GT3 R einsetzen und dabei auf der #10 die beiden Fahrer Sebastian Asch und Michael Ammermüller, welcher Freitagsfahrer bei Red Bull und 2010 Fahrer eines R8 LMS mit Kenneth Heyer war, einsetzen.
Ferner hat auch die Mannschaft von Alfried Heger, HegerSport die Nennung von 2 GT3 R abgegeben, aber man wird nicht hinter dem Einsatz stehen, auch wenn Heger vorne drauf steht. Die Einsätze wurden de facto von Attempto Racing übernommen, denn wenn ein Team rechtzeitig einen Wagen für die Gesamte Saison meldet, werden einem 2/3, also 10.000 € des Nenngeldes rückerstattet. Pilotiert werden die Wagen von Robert Lukas Stefan Wendt (#29), Jürgen Häring, Nicolas Armindo (#30).

Das Teams 9Elf Dutt wird aber vermutlich kaum in den Kampf um die Spitze eingreifen, denn hier konzentriert man sich anscheinend stark auf die Amateur-Wertung. So werden bei 9Elf Dutt die Fahrer Oliver Dutt, Oliver Strasser die #13 steuern während Peter Veen und Uwe Kleen sich am Steuer der Nummero #14 dem einzigen 911 Cup S abwechseln werden.
Selbiges gilt mehr oder weniger auch für das Team FACH AUTO Tech, welche zwar schon dieses Jahr bei den 24H von Dubai am Start waren, aber ihr Augenmerk hier in Richtung der hart umkämpften Amateur-Wertung mit den Duos Daniel Dobitsch, Swen Dolenc in der #15 und Otto Klohs, Jens Richter in der #16.

Komplettiert wird das Feld von Bleekemolen RacePlanet Racing wo sich beim 1. Rennen Ronald van de Laar und Michael Bleekemolen, der jüngere Bruder von Jeroen am Steuer des Porsche mit Nummer 26 abwechseln werden.

Mercedes SLS AMG GT3

An diesem Wochenende wird auch Mercedes mit dem SLS AMG GT3 sein Debüt in jener Serie geben und dabei werden gleich 8 “Sternenkrieger” versuchen, den Titel nach Stuttgart zu holen. für das größte Kontingent wird dabei Heico Motorsport verantwortlich zeichnen, denn sie werden gleich 4 Wagen vorbereiten.
So wird die Startnummer #34 von keinem geringeren als Lance David Arnold, welcher letztes Jahr u.a. den Haribo Porsche steuerte und Andreas Zuber gesteuert, während sich auf dem Schwesterauto mit der #33 der mittlerweile GT-Erfahrene und aus der Champ Car bekannte Andreas Wirth sowie Christiaan Frankenhout aus den Niederlanden abwechseln werden. Die #31 wird von Thomas Holzer und Carsten Tilke, Sohn von Herrman Tilke gesteuert, während der 4. Wagen von den Piloten Dominik Baumann und Harald Proczyk pilotiert werden.

Als 2. Team wird Black Falcon 2 Mercedes an den Start bringen. Das Team welches bisher vor allem in der VLN seine Runden dreht, feiert nun sein Debüt im GT Masters und was für eins. So wird die #21 von keinem geringeren als Jan Seyfarth sowie Oliver Mayer gesteuert und die #20 von seinem Teamkollegen aus der VLN, Kenneht Heyer und Robert Renauer.
Ein weiterer SLS wird von MS Racing, dem Sieger des Porsche Carrera Cup 2009 mit David Sigacev und Dominik Stoll für das Rennen am Osterwochenende gemeldet.

Als 8. SLS fehlt bisher noch der SLS von Mamerow Racing. Das Team, welches nach Unstimmigkeiten mit Porsche im Winter zu Mercedes gewechselt ist und in der VLN am Start ist, hat zwar einen SLS genannt, jedoch sind bisher (Stand: Donnerstagmittag) keine Fahrer zu finden. Vermutlich wird zwar Chris Mamerow einer der Piloten sein, dass aber auch er eben nicht in der Liste auftaucht dürfte allerdings kein gutes Zeichen sein.

Lamborghini

Natürlich darf auch das Fabrikat nicht fehlen, welches letztes Jahr den Meister stellen konnte und diesmal geht ein wahres Großaufgebot von LP600+ an den Start, nachdem Reiter Engineering dem Lambo über den Winter nochmals ein umfangreiches Update spendiert hat.
Zumindest 6 Lambo wurden gemeldet, ob aber auch wirklich alle 6 in Oschersleben am Start sind, hängt vor allem vom Gesundheitszustand von Prinz Albert von Thurn und Taxis ab. Dieser hat ja bekanntlich am letzten Wochenende mit seinem Lambo in Monza bei der Blancpain Endurance Series aufs heftigste abgeflogen wobei er sich anscheinend doch verletzt hat. Denn Albert von T&T wurde in Regensburg mit einer Halskrause gesichtet und es machen doch Gerüchte über eine Verletzung der Halswirbel die Runde. Ob dies dann auch wirklich stimmt, ist zurzeit noch unklar, allerdings gab es bisher auch kein Dementi zu den Gerüchten.

Klar ist bisher nur, dass Reiter zur Zeit kein weiteres Chassis in der neuesten Konfiguration zur Verfügung hat, weshalb man zur Zeit ein Chassis aus dem Jahre 2007 vorbereitet, sollte man sich entscheiden mit 4 Wagen (ob nun mit oder ohne den Prinzen) an den Start zu gehen. Sein Beifahrer für Oschersleben und den Rest der Saison ist allerdings nicht mehr Peter Kox, dieser teil sich die #24 mit Marc A. Hayek, dem Hauptsponsor im Team von Reiter.
So wird für die #1 der schnelle GT-Pilot Phillip Geipel als Co-Fahrer vom Titelverteidiger aus Regensburg genannt.

Die beiden anderen Besatzungen vor Reiter sind zum einen die Söhne von Hans Joachim Stuck, Ferdinand und Johannes Stuck in der #2 und man darf gespannt sein, wie schnell vor allem Ferdinand Stuck sein wird, denn Johannes Stuck hat ja schon u.a in der VLN und bei den 24H bewiesen, dass er ein schneller Mann ist. Diese Einsätze im GT Masters dürften vermutlich aber auch hauptsächlich zur Vorbereitung auf das 24H Rennen dienen, denn dort wird es ein Team Stuck³ geben, bei dem alle 3 Stucks am Steuer eines Lambos sitzen werden.
Im 4. Reiter Lambo mit der Startnummer #25 werden sich der erfahrene Frank Kechele und Tunku Hammam Sulong aus Malaysia abwechseln.

Aber Reiter wird nicht das einzige Team mit den Italienischen Sportwagen sein, denn dieses Jahr erhalten sie Unterstützung vom Team rhino`s Leipert Motorsport welche 2 LP600+ mit David Mengesdorf, Dennis Vollmair in der #11 und Oleg Petrishin aus Russland und Marcel Leipert am Steuer der #12 an den Start bringen werden. Es bleibt abzuwarten wie sich diese beiden Duos schlagen werden.

Corvette

Sicherlich hat Corvette mit für die meisten Schlagzeilen gesorgt, als man bekannt gab, wer der neue Teamkollege von Sven Hannawald sein wird, nachdem Thomas Jäger es eben nicht mehr ist. Denn der neue Teamkollege wird Heinz-Harald Frentzen sein. Heinz Harald Frentzen wird zwar nach den Richtlinien der SRO als A Fahrer eingestuft, jedoch darf bezweifelt werden wie gut er in der GT3-Vette wirklich sein wird. Zum einen hat er in den GT-Fahrzeugen nicht viel bzw. kaum Erfahrung, zum anderen kann ich mich noch gut an seine Einstufungsfahrten zur GT1-WM aus dem letzten Jahr erinnern, nach denen die Nissan komplett falsch eingestuft waren und nicht den Hauch einer Chance hatten.

Die 2. von 4 Corvetten wird von Daniel Keilwitz und Diego Alessi mit der Startnummer #28 pilotiert und dürfte unter Umständen für die eine oder andere Überraschung gut sein, wenn die Einstufung des Fahrzeuges passt. Die 3. Corvette mit der #18 wird von Sven Hannawalds letztjährigen Konkurrenten um die Amateur-Meisterschaft, Toni Sailer pilotiert. Ihm zur Seite stehen wird der Österreicher Phillip Eng, während die 4. Corvette des Teams Callaway Competion vom schweizerischen Duo Hans Hauser und Remo Lips gesteuert wird (#19).

Audi

Nachdem man im letzten Jahr nur knapp den Titel gegen Albert/Kox verloren hatte, sind man heuer wieder auf Revanche und will mit aller Gewalt den Titel holen – Ein anderer Schluss lassen die Fahrerpaarungen kaum zu. So wird die #3 vom letztjährigen Vize-Duo Christopher Mies und Luca Ludwig gesteuert. Das 2. Auto von ABT Sportsline wird hingegen vom bekannten Jens Klingmann und dem einzigen Neuzugang im Team, Christer Jöns von Black Falcon kommend gesteuert.

Aber auch das Team Rosberg ist ebenfalls sehr hochkarätig besetzt, denn so greifen am Steuer des Wagens mit der Startnummer #7 Andreas Simonsen und kein geringerer als GT Masters Champion Christopher Haase ins Volant und auch das Schwesterauto mit #8 wird sicher ein Wörtchen um den Titel mitreden wollen bzw. können denn hier wechseln sich Stefan Landmann und Porsche Supercup Seiger Rene Rast hinter dem Lenkrad ab.

Neben diesen 4 sehr hochkarätig besetzten Audi R8 LMS, bringt Prosperia Team Brinkmann auch noch einen privat eingesetzten R8 mit den beiden holländischen Piloten Danny van Dongen und Arjan van der Zwaan mit der #39 an den Start.

Die “Exoten”

Es ist ja nicht so, dass hier nur R8, GT3 R und SLS sowie Corvetten um den Titel fahren würden, nein es gibt auch andere Wägen mit durchaus ernstzunehmenden Chancen auf das Podium bzw. auf mögliche Siege.
Zuerst sei hier natürlich der brandneue Ferrari F458 GT3 vom Team Farnbacher Racing genannt. Das Team welches letztes Jahr überraschend die 2 2. Plätze bei den 24H vom Ring und in der LMGT2 in Le Mans gewinnen konnte, wird hier sicher nicht auf ankommen fahren, denn die Besatzung mit Dominik Farnbacher und Niclas Kentenich ist sehr stark. So fuhr Niclas schon früher sehr erfolgreich im GT Masters und ist auch heuer z.b in der VLN für das Team von Sabine Schmitz am Start, während Dominik Farnbacher zu den besten und schnellsten GT Piloten zu zählen ist.

Ein weiterer F458 GT3 tauch in der Liste unter der Nennung Oliver Mayer mit den Fahrern Maximilian Götz und Maximilian Mayer auf, während Kessel Racing einen älteren F430 GT3 Freddy Kremer und Detlef Schmitz unter der Startnummer 50 gemeldet hat. Man kann nur hoffen dass auch beide Ferrari am Samstag in der Startaufstellung auftauchen und nicht noch kurzfristig absagen.

Viele werden sich auch gefragt haben, mit welchen Fahrzeugen aus München heuer zu rechnen ist und die Antwort wird folgende sein: Keine Z4, dafür aber 2 B6 vom Team Engstler. So werden heuer vermutlich keine Z4 GT3 von Schubert an den Start gehen, dafür werden aber 2 weiterentwickelte Alpina B6 vom Team Engstler an den Start gehen. So wird die #40 von Florian Spengler und einem ehemaligen Piloten des 2008 OPC Race Camp, Alexander Plenagl gesteuert werden. Das 2. Auto wird hingegen von Dino Lunardi und einem ehemaligen Tourenwagen Piloten, denn viele vll. noch aus der DTM kennen, Alexandros Margaritis gesteuert, nachdem man ja Andreas Wirth in Richtung Mercedes verloren hat.

Zum Abschluss gibt es noch einen Wagen auf den ich mich persönlich recht freue, nämlich die Vulkan Viper von Mintgen Motorsport. Nachdem es gegen Ende des Jahres um das Team etwas ruhiger wurde, haben sie es geschafft eine GT3 Viper mit Heiko Hammel und keinem geringeren als Sascha Bert vorzubereiten.

Die Rennen am Ostersonntag und am Ostermontag werden wie schon angesprochen von Kabel 1 Live übertragen.

masters-100430-0010 gt_masters-110106-0010 gt_masters-110106-0009 ADAC GT Masters Weekend Oschersleben 09.-11.April 2010 gt_masters-100815-0608 gt_masters-090607-0282 gt_masters-100602-0422 gt_masters-110414-0081

January 20 2011

07:00

Die SRO-GT3-Serien 2010/2011: Masse mit Klasse

Die GT1-Weltmeisterschaft mag noch zu jung sein, um ihren Erfolg wirklich bewerten zu können, Stephane Ratels GT3-Konzept hat sich in den letzten Jahren jedoch bereits als großer Wurf für den Sportwagensport herausgestellt – Rückblick und Vorschau auf die ADAC GT Masters, die GT3-EM, die 24h von Spa und weitere Serien.

2006 führte die SRO die relativ kostengünstige Klasse für Privatteams mit Profi- und Amateuerfahrern ein und die Zahl der Serie ist seitdem immer weiter gestiegen, die Starterzahlen sind stabil bis steigend. Neben den mitteleuropäischen Serie hat auch Brasilien eine GT3-Meisterschaft, 2011 kommt ein Endurance-Ableger hinzu, Japan wird 2012 dabei sein und auch an einer US-Ausgabe arbeitet Ratel momentan. Auch wenn es ein hartes Stück Arbeit für ihn werden dürfte, die Hersteller zu überzeugen, dass der US-Markt eine weitere GT-Serie braucht: das Konzept funktioniert.

Die GT2 ist dank Le Mans zu einer Klasse geworden, die sich fast nur noch Werke und werksunterstützte Teams leisten können. Das ist in der GT3 anders – noch, denn spätestens seit dem Einstieg von Audi mit dem R8 LMS wird auch hier wettgerüstet. 2010 gab es den neuen BMW Z4, 2011 steigt Mercedes mit dem SLS ein, der besonders in der deutschen GT Masters, aber auch im Ausland bereits Abnehmer gefunden hat, und das trotz eines Preises von beinahe 400.000€, etwa 50.000€ mehr als die meisten Konkurrenzfahrzeuge!

Hier muss die SRO aufpassen, dass die GT3-Klasse nicht wie viele Rennkategorien zuvor der Kostensteigerung zum Opfer fällt. Und auch sonst gibt es noch einige Haken, denen man sich widmen sollte. Die Balance of Performance artet bisweilen in ein ziemlich willkürlich scheinendes Hin-und-her auszuarten, was in der GT1, wie vor einigen Wochen beschrieben, bereits zu Protesten von Teams führte, und die Boxenstopp-Mindestzeit-Regelung ist ebenfalls verbesserungswürdig, dazu später mehr.

Statt sich diesen Themen zu widmen, hat man sich in Ratels Firma jedoch für 2011 eine neue Kuriosität einfallen lassen: an die Stelle des Erfolgsballasts für die Podiumsplatzierten des vorangegangenen Rennens tritt in Zukunft eine erhöhte Mindestverweildauer in der Boxengasse: 15 Sekunden bekommt der Sieger des jeweils vorangegangenen Rennens aufgebrummt, 10 bzw. 5 die weiteren Podiumsplatzierten. Die Siegerteams werden also alles geben müssen, um Vorsprünge herauszufahren oder sich nach den Stopps wieder nach vorn zu kämpfen, dennoch: ich bin kein Freund von Strafen für erfolgreiche Teams, in welcher Form auch immer, auch wenn es für mehr Abwechslung sorgt. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Nun aber zu den einzelnen Rennserien, wobei der Schwerpunkt auf der Europameisterschaft und der deutschen ADAC GT Masters liegen soll sowie einer Vorschau auf die neue GT Endurance Series.

ADAC GT Masters

Für die ADAC GT Masters war das ja 2010 das Bedeutendste ihres nun vierjährigen Bestehens, denn erstmals wurden sämtliche Rennen live im (Mainstream-)TV übertragen. Kabel 1 machte dabei von Beginn an einen überraschend guten Job, dennoch blieben die Zuschauerzahlen unterhalb der Erwartungen. Dennoch werden die Übertragungen auch 2011 fortgesetzt.

Action und Spannung auf der Rennstrecke gab es genug, sodass auch höhere Quoten hätten gerechtfertigt gewesen wären. Bis zum letzten Rennen kämpften Albert von Thurn und Taxis und Peter Kox im Reiter-Lamborghini und Christopher Mies und Luca Ludwig für Abt-Audi um die Meisterschaft.

Am ersten Rennwochenende hatte es noch anders ausgesehen, als Kentenich/Asch (Wieth Racing) und Rast/Bergmeister (Mühlner) die beiden Läufe gewannen, doch ab dem zweiten Rennwochenende dominierte der Zweikampf zwischen Reiter und Abt, nur am Hockenheimring konnte noch einmal Mühlner Motorsport mit der starken Kombo Tim und Jörg Bergmeister gewinnen und am Nürburging räumten Martin Matzke und Andreas Wirth im sBerg-Alpina BMW beide Läufe ab.

Regen in Assen und am Eurospeedway sowie gelegentliche Strafen für das Unterschreiten der Mindestzeit in der Boxengasse sorgten für weiteres Chaos und ließen auch den Kampf an der Spitze nicht unbeeinflusst: in Hockenheim etwa erwischte es Kox/von Thurn und Taxis, in der Lausitz Ludwig/Mies, die in eine nachträgliche Strafe bekamen, weil sie am Boxenausgang zu langsam fuhren, um die vorgegebene Zeit einzuhalten.

Die Regel mag durchaus ihren Sinn haben, um sichere Fahrerwechsel zu ermöglichen und die Stopps nicht zum entscheidenden Element werden zu lassen, doch sollte man von Seiten der Organisation irgendwie versuchen, den Teams das Einhalten der Zeit leichter zu machen, etwa mit einer minimalen Standzeit. Die wäre für die Teams einfacher einzuhalten, für die Offiziellen allerdings aufwändiger zu kontrollieren. Jedoch muss auf alle Fälle versucht werden, Strafen seltener zum rennentscheidenden Element werden zu lassen, denn das schadet auch der Serie und macht sie für Gelegenheits- und Neu-Zuschauer unverständlich.

Zurück zum Rennsport: am Nürburgring wurde die Meisterschaft noch einmal deutlich spannender, denn Routinier Kox wagte im Kampf um den zweiten Rang gegen Martin Herndlhofer einen sehr optimistischen, um nicht zu sagen dummen, Angriff, der beide Fahrzeuge ins Aus beförderte und dem Reiter-Team eine Strafversetzung für den zweiten Lauf einbrachte, wodurch es nur zu Rang 5 reichte – der Vorsprung schrumpfte auf neun Zähler.

Für das letzte Rennwochenende, das wie der Saisonauftakt in Oschersleben stattfand, trennte Abt die Besatzung der #1, Ludwig fuhr mit Kuba Giermaziak die #1, während Mies in die #2 zu Jens Klingmann wechselte. Aber auch das half nicht mehr im Kampf um den Fahrer-Titel, denn obwohl die #1 den ersten und die #2 den zweiten Lauf gewann, beide Male kam der Reiter-Lamborghini direkt im Windschatten des Audi ins Ziel. Mit 83 Punkten wurden Albert von Thurn und Taxis und Peter Kox Meister vor Mies (70) und Ludwig (68) – doch die Teamwertung ging an Abt Sportsline, denn anders als Reiter konnten die Bayern bei allen Rennen zwei Fahrzeuge an den Start bringen.

Auch in der Amateurwertung fiel die Entscheidung erst am letzten Rennwochenende, und zwar zugunsten des Schweizers Toni Seiler. Er und sein Profi-Teamkollege Christian Hohenadel duellierten sich die ganze Saison über mit Ex-Skispringer Sven Hannawald und seinem Profi-Co-Piloten Thomas Jäger, nur zehn Punkte trennten die beiden am Ende des Jahres in dieser Sonderwertung. Dabei hatte Hannwald ab dem zweiten Rennwochenende die Führung innegehabt, doch zwei punktelose Rennen beim Saisonfinale kosteten ihn die Meisterschaft. Höhepunkte für Hannawald, der mit deutlich weniger Erfahrung gesegnet ist als der neunfache Le Mans-Teilnehmer Seiler, waren der starke zweite Gesamtrang beim jeweils zweiten Lauf am Sachsenring und in Hockenheim, womit er seine Leistungssteigerung gegenüber 2009 bewies, während für Seiler/Hohenadel drei dritte Ränge zu Buche stehen. Falls beide 2011 wieder für ihre Corvette-Teams am Start sind, könnte es ein weiteres spannendes Jahr werden.

Für die kommende Saison rechnen die GT Masters-Offiziellen mit um die 30 Fahrzeugen. Die aus der VLN bekannten Teams Black Falcon, Heico und Mamerow werden insgesamt sechs Mercedes SLS an den Start bringen. Es wird spannend sein, zu sehen, wie diese in der Balance of Performance eingestuft werden, und ob sie ähnlich dominant sind wie die Audi R8 in ihrem Debutjahr. Das Leipert-Team wechselt vom englischen Exoten Ascari auf den bewährten Reiter-Lamborghini Gallardo, von dem man zwei Exemplare einzusetzen gedenkt. Altfried Hegers Hegersport-Mannschaft zieht sich aus der GT1-WM zurück und plant stattdessen mit zwei Porsche 911 GT3 R für die deutsche GT3-Serie und Reiter Engineering hat einen zweiten Lamborghini für die beiden Stuck-Brüder Ferdinand und Johannes gemeldet.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass möglichst viele dieser Teams die gesamte Saison bestreiten können, dann steht uns ein weitere tolle GT Masters-Saison bevor, mit zwei neuen Rennstrecken (Zolder und der Red Bull Ring in der Steiermark, dafür nur einmal Oschersleben) und allen Rennen live im TV.

FIA GT3-EM

Das Zentrum der SRO-GT3-Serien ist die Europameisterschaft, hier treffen sich Teams aus den unterschiedlichen nationalen Serien und treten gegeneinander an, entsprechend ergibt sich ein hohes Niveau mit großer Leistungsdichte. Dabei waren 2010 u.a. Hexis und Graff aus Frankreich, Prospeed aus der Belcar, Rosberg und Mühlner aus der der GT Masters sowie viele weitere, natürlich auch einige Teams, die in keiner der nationalen Serien am Start waren.

Dominiert wurden die EM in der vergangenen Saison von Daniel Keilwitz und Christian Hohenadel in der Callaway-Corvette, die vier der zwölf einstündigen Läufe gewannen und bei vier weiteren auf dem Podium landeten, was bei einem Reglement, das mit Balance of Performance-Änderungen und Erfolgsballast arbeitet, eine Ausnahmeleistung ist.

Wegen des schwach besetzten zweiten Callaway-Fahrzeugs ging die Team-Wertung allerdings knapp an Prospeed, die mit van Splunteren/Holzer ein Topteam und mit Lappalainen/Palttala ein mittelfeld-fähiges zweites Team einsetzten. Ebenfalls einen guten Eindruck hinterließen Lambotte/Parisy für Graff Racing sowie das Team Schubert Motorsport mit dem brandneuen BMW Z4 GT3, mit dem Hürtgen/Walter gegen Saisonmitte in Jarama den ersten Sieg einfuhren und die Teamkollegen Söderlund/Sandström in Zolder einen zweiten.

Die Audi R8, die nach ihrer Einführung 2009 zunächst die GT3 dominierten, wurden zu Saisonbeginn 2010 durch die BoP schlechter eingestuft, sodass sie zunächst keine Chance hatten und kaum über das Mittelfeld hinauskamen. Erst durch neuerliche Änderungen an der Einstufung waren sie wieder fähig, um die Spitze mitzukämpfen, es reichte zu einem Sieg für das Rosberg-Team in Jarama, doch auch danach ging für die Ingolstädter nach der starken Debütsaison nichts zusammen.

Nun ein Blick auf einige der weiteren nationalen, von der SRO organisierten GT3-Serien in Europa. Die französische und die britische Meisterschaft sind auch als Aufzeichnungen bzw. Zusammenfassungen auf MotorsTV zu sehen.

FFSA Championnat de France GT

Wie die deutsche GT Masters hält auch die FFSA GT an dem simplen Format mit nur einer Fahrzeugklasse und zwei einstündigen Läufen an jedem ihrer sieben Rennwochenenden fest, lediglich eines von zwei Events in Magny Cours wird als zweistündiges Rennen ausgetragen. Arnaud Peyroles und Renaud Derlot in der Graff Racing-Corvette führten die Tabelle für den Großteil der Saison an, doch nach einer frühen Kollision im letzten Lauf des Jahres fielen sie mit gebrochenen Auspuff aus und Laurent Groppi und Patrick Bornhauser im Larbre-Porsche 911 schnappten sich den Titel in der mit meist um die 30 Startern gut und sehr abwechslungsreich besetzten Serie.

British GT Championship

Die britische GT-Meisterschaft hat über die letzten Jahre ein etwas flexibleres Konzept entwickelt, was Klassen und Rennlängen angeht. So nehmen dort neben den GT3-Boliden auch einige GT4-und Cup-Fahrzeuge teil, fünf der acht Rennwochenenden werden als Doppelpack von Einstunden-Läufen ausgetragen, aber in Spa, Silverstone und Donington wurden auch zweinhalb- bzw. zweistündige Rennen ausgetragen, um den traditionellen Langstrecken-Charakter zu bedienen. Diese Herausforderung wurde am besten vom 63jährigen Veteranen David Ashburn gemeistert, der im Trackspeed-Porsche mit großem Vorsprung die Meisterschaft gewann. Bei den meisten Rennen war das vielversprechende junge schottische Talent Glynn Geddie (2011 auch bei den 24h von Daytona am Start!) sein Teamkollege, dieser wurde entsprechend Gesamt-Zweiter. In der G4-Kategorie gab es nur ein Team, das alle Saisonrennen bestritt, somit gewannen Christian Dick und Jamie Stanley im Ginetta G50 mit großem Abstand.

Belcar Endurance Championship

Noch mehr Abwechslungsreichtum bietet die belgische GT-Serie, die bis 2009 noch Belgian GT Championship hieß. Wie beim britischen Pendant finden sich auch hier mehrere Klassen und es werden Rennen von unterschiedlicher Länge gefahren. Üblicherweise schwanken die Distanzen zwischen zwei und vier Stunden, aber auch die 10h von Zolder sind Teil des Programms; bei diesen werden Punkte auch bereits nach 2,5 und 5 Stunden vergeben. So ergab sich am Ende des Jahres ein denkbar enges Meisterschaftsergebnis: um einen halben Punkt blieben Anthony Kumpen und Gregory Franchi im W Racing-Audi R8 vor Marc Goossens und Maxime Souletim Prospeed-Porsche 911, obwohl letztere ein Rennen mehr für sich entscheiden konnten, somit drei an der Zahl. Auf Platz 3 und 4 finden sich die zweiten Wagen beider Teams in derselben Reihenfolge. Die ebenfalls in der Serie beheimatete Tourenwagendivision ist überwiegend mit BMWs besetzt und wurde vom Team Belien klar gewonnen.

24h von Spa

Dann gab es da auch noch die 24 Stunden von Spa-Francorchamps, ein absolutes Traditionsevent, ausgetragen seit 1924 und zuletzt Bestandteil der FIA GT-Meisterschaft. Mit deren Umwandlung in eine reine Sprint-Meisterschaft sollten die 24h zum Haupt-Event einer neuen GT2-Europameisterschaft werden. Die jedoch kam mangels interessierter und finanziell ausreichend gut ausgestatteter Teams für 2010 nicht zustande, sodass aus den 24h ein Einzelevent wurde, in dem Fahrzeuge der Kategorien GT2, GT3 und GT4 antraten.

Das klappte soweit auch ganz gut, die GT1-WM fuhr am Freitag und Samstag als Support und man ließ auch Fahrzeuge, die nicht von der FIA für die GT3, wohl aber von nationalen Veranstaltern homologiert sind, als GTN zu. So konnte BMW auch zwei M3 GT2 einsetzen, von denen einer (mit den Drei Dirks Werner, Müller und Adorf) auch beinahe gesiegt hätte, hätte nicht eine halbe Stunde vor Rennende die Aufhängung nachgegeben. So zogen die beiden Porsche der BMS Scuderia Italia (Romain Dumas, Martin Ragginger, Jörg Bergmeister & Wolf Henzler) und von IMSA Matmut Performance (Narac/Pilet/Long/Lietz) noch vorbei.

In der GT3-Klasse siegte das Heimteam Mühlner mit einem mit Jürgen Häring, Dimitrios Konstantinou, Gilles Vannelet und Arnaud Peyroles besetztes Porsche, in der spärlich besetzten GT4 der Aston Martin V8 Vantage des AMR-Teams Jota Sport (Hancock/Dolan/Wills/Twyman), das 2011 in die LMS-GT2 „aufsteigen“ wird, 2012 sogar in die LMP1.

Neu für 2011: die FIA GT Endurance Championship

Im nächsten Jahr werden die 24h von Spa kein Standalone-Event mehr sein, allerdings ebensowenig Teil der ursprünglich geplanten GT2-Europameisterschaft. Stattdessen wird es eine weitere Serie für GT3-Fahrzeuge geben, die ebenfalls von der FIA anerkannte GT Endurance Championship. Auf Wunsch vieler Teams und Fans schafft man damit eine Meisterschaft, die mit dreistündigen Rennen eher dem klassischen GT-Charakter entspricht, damit aber eben vom Sprint-Format abweicht, das Ratel wegen der von ihm immer wieder angeführten TV- und Zuschauerfreundlichkeit so am Herzen liegt. Mit der TV-Tauglichkeit mag er da durchaus Recht haben, aber den Großteil der Zuschauer sollte es wohl kaum stören, mehr Motorsport geboten zu bekommen. Dass der Bedarf dafür besteht, gerade auch bei den Teams, zeigt sich in der zunehmenden Flexibilität der Rennlängen in manchen der angesprochenen nationalen Serien.

Vier weitere Rennwochenenden sind neben den 24h von Spa angesetzt und neben der GT3 (mit einer Pro- und einer Pro/Am-Wertung) wird auch die GT4-Kategorie vertreten sein, die Austragungsorte sind Monza, Navarra, Magny Cours und Silverstone.

Mit dem Verzicht auf die GT2 geht man einer weiteren Kollision mit dem ACO und seiner Le Mans-GT2 (die ja jetzt auch GTE mit E für ‚Endurance‘ heißt!) aus dem Weg bzw. verhindert, dass Teams mit nur geringfügig modifizierten Fahrzeugen an Serien beider Veranstalter teilnehmen. Andererseits ist es für das große 24h-Event schade, dass es innerhalb von zwei Jahren um zwei Kategorien „abgestiegen“ ist. Doch mit der Ausschreibung für die zahlreich vorhandenen GT3-Fahrzeuge und dem lockenden Ruf des Rennens sollten ansprechend große Starterfelder für die nächsten Jahre kein Problem sein.

Wie gut die GT4-Kategorie funktionieren wird, ist eine andere Frage. Der GT4 European Cup (ebenfalls eine SRO-Veranstaltung, die sich an Amateurfahrer richtet) war 2010 teilweise sehr schwach besetzt, in Portimao etwa waren gerade einmal elf Fahrzeuge am Start. Es muss sich zeigen, wie viele davon sich noch weitere Läufe leisten können oder ob sich neue GT4-Teams finden.

Dennoch: trotz aller Haken, trotz einiger Vermarktungsprobleme, das Grundprinzip der GT3 funktioniert. Und so dürfen wir Fans auf eine spannende Saison 2011 in all diesen Serien gespannt sein!

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August 27 2010

06:00

Sportwagen-Vorschau: GT-Serien am Nürburgring, ALMS im MoSport Park

Der Nürburgring bietet an diesem Wochenende ein sehr gut gefülltes Wochenende voller spannender Rennserien, die ALMS geht auf der grandiosen MoSport-Bahn an den Start.

Das Aufgebot an Rennserie, das es an diesem Wochenende am Nürburgring zu sehen gibt, ist gewaltig: Hauptdarsteller ist die FIA GT1-Weltmisterschaft mit ihren zwei Rennen, daneben sind drei der vier Serien des ADAC Masters-Weekends dabei: GT Masters, Formel 3 Cup und Formel Masters, nur für die Tourenwagen der Procar war im Zeitplan kein Platz mehr. Und dann treten auch noch der GT4 Euro Cup und die niederländische GT4-Meisterschaft in einem gemeinsamen Lauf an, der um die 30 Fahrzeuge umfassen soll. Elf Rennen sind damit insgesamt zu bewundern, die freien Trainings der ADAC-Serien starteten bereits am Donnerstag

GT1-Weltmeisterschaft

Einen spektakulären Wechsel gab es seit dem letzten Rennen: Romain Grosjean hat das Matech-Team verlassen und wird von Nicolas Prost ersetzt. Der junge Franco-Schweizer brillierte zu Saisonbeginn in Abu Dhabi und fuhr auch danach mit seinem Teamkollegen Thomas Mutsch einige Male gute Ergebnisse ein: so reichte es zu einem weiteren Sieg im Hauptrennen von Brünn und dem zweiten Rang in der Meisterschaft.

Doch Grosjean hatte das Gefühl, das Mutsch ihm zu langsam sein und bessere Ergebnisse verhindere (beispielsweise in Le Castellet war Mutsch schwächer unterwegs) und so gab es hinter den Kulissen Streit, die Team-Zusammensetzung wurde mit der Auflösung des Damen-Autos geändert, neuer Co-Pilot wurde Neel Jani. Die Ergebnisse in Spa waren trotzdem desolat – nur die Ränge 20 und 14 konnten sie in den beiden Rennen erreichen, wieder soll es Streit gegeben haben.

Nun verlässt Grosjean trotz durchaus noch realistischer Meisterschaftschancen die Sportwagen-Serie und versucht, wieder im Umfeld der Formel 1 Fuß zu fassen, und zwar mit einem Engagement beim  DAMS-Team für die restlichen Saisonrennen 2010 und Hoffnung auf ein besseres Cockpit im nächsten Jahr.

Die GT1-WM verliert dadurch ein Zugpferd, Matech büßt eine seiner zwei Speerspitzen im Kampf um die Fahrer-WM ein, bleibt noch Mutsch, der mit Richard Westbrook auch nach dem Wechsel einen starken Teamkollegen hat. Das ist für Matech besonders ärgerlich, da die Titelchancen in der Fahrerwertung höher einzuschätzen waren als in der Teamwertung, wo man dank des schwachen bzw. gar nicht erst angetreten zweiten Wagens deutlich hinter Vitaphone Racing weiter zurückliegt.

Das Rennen markiert nach neun Jahren in Oschersleben (und einem Rennen in Hockeheim) die Rückkehr der FIA GT bzw. GT1-WM auf die Traditionsstrecke in der Eifel. Beim letzten Auftritt der Serie hier waren es noch Lister Storm, Chrysler Viper und Ferrari 550 Maranello, die das Renngeschehen bestimmten, von daher ist es schwer zu sagen, wem die Strecke am besten liegt. Vitaphone dürfte wieder stark sein, nachdem man nach dem mäßigen Spa-Ergebnis (dank frühem Ausfall im Qualifikationsrennen) den Erfolgsballast wieder los ist, mit den Serienmeistern Bartels und Bertonlini sollte man also wieder rechnen, so nicht nochmal ein technisches oder sonstiges Problem dazwischenkommt.

Und dann ist eben die Frage, ob sich Richard Westbrook und Thomas Mutsch dagegen behaupten können, um Mutsch eine Meisterschaftschance zu eröffnen. Frank Kechele und Ricardo Zonta, die in Spa die Plätze zwei und eins einfuhren, sind zwar auch ein enorm starkes Duo, aber dank des Top-Ergebnisses ist ihr Reiter-Lamborghini recht stark benachteiligt. Eine Chance auf die Meisterschaft hben die beiden leider kaum noch, weil sie bisher jeweils nur an drei Rennwochenende starten durften, obwohl sie dabei stets Top-Ergebnisse einfuhren. Aber die so entstandenen 37 (Kechele) bzw. 41 (Zonta) Punkte Rückstand sind gegen das Vitaphone-Topduo trotz des großzügigen Punktesystems schwer aufzuholen.

Zum Deutschlandauftritt der Weltmeisterschaft überträgt Sport 1 auch einmal ausnahmsweise beide Läufe in voller Länge live: das Qualifikationsrennen am Samstag ab 14 Uhr, das Hauptrennen am Sonntag ab 15 Uhr, Start ist jeweils eine Viertelstunde nach Beginn der TV-Sendung. Wahlweise kann man die Rennen auch im Livestream auf a

July 16 2010

15:00

Sportwagen-Vorschau: LMS in Portimao, GT Masters in Assen und Grand-Am in New Jersey

Die Le Mans Series startet mit stark ausgedünntem Feld in der Algarve in die Post-Le Mans-Phase, die GT Masters feiert ihr Bergfest beim einzigen Auslandsrennen in Assen und die Grand-Am tritt in New Jersey an.

Seit dem Rückzug von Peugeot und Audi als Vollzeit-Teilnehmer Anfang 2008 hat die Le Mans Series bei manchen Rennen das Problem, dass sie mit einem sehr dünnen Prototypen-Feld aufläuft. „Dünn“ hieß aber meist immer noch, dass so um die 40 Fahrzeuge am Start standen. In Portimao wird aber an diesem Wochenende ein Negativrekord erreicht werden: 33 Teams haben sich für das Rennen gemeldet, zieht man die sieben Formula Le Mans-Fahrzeuge ab, bleiben noch 26 reguläre Entries. In der Post-24h-Phase wollen offenbar viele Teams den weiten Weg ins südliche Portugal nicht auf sich nehmen. Testen braucht man nicht mehr, manche leiden noch unter den Le Mans-Nachwirkungen (das Ginetta-Chassis der Mansells wird erst für Budapest wieder fahrbereit sein, Nigel selbst erst in Silverstone) und das liebe Geld dürfte sicher auch eine Rolle spielen.

So sind also nur vier LMP1-Fahrzeuge dabei: der Oreca-Peugeot 908 (Lapierre/Panis/Sarrazin) wird als einziger Diesel wohl wieder Favorit sein, auch wenn der ACO über eine Restriktor-Erweiterung von 4% den Nachteil der Benziner zu verringern versucht. Diese, namentlich der Signature-Aston Martin (Ragues/Mailleux/Ickx) und die zwei Rebellion-Lolas (Jani/Prost und Belicchi/Boullion) scheinen im ersten freien Training aber trotzdem noch über 1,5 Sekunden weg zu sein, werden sich also um die Podestplätze streitem, der vierte ist dabei der Dumme.

Unter den acht LMP2-Fahrzeugen nimmt Quifel-ASM eine Sonderstellung ein: für das in Lissabon stationierte Team von António Simões und den Piloten Miguel Amaral (weniger für seinen französischen Kollegen Olivier Pla) ist der Algarve-Lauf das Heimrennen – entsprechend motiviert wird die Mannschaft sein. Die stärkste Konkurrenz dürfte aus dem Hause Strakka sowie von den beiden OAK-Pescarolos und dem RML-Lola (neu dabei: Ben Collins, der Erfahrung aus V8 Supercars-Ausdauerrennen hat) kommen. Bruichladdich und Pegasus (wieder mit dem Oreca-Chassis statt dem neuen Norma) sind auch dabei, die deutsche Kruse-Schiller-Mannschaft hat kurzfristig zurückgezogen.

Ab Ungarn wird es a  

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