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May 06 2010

06:30

GP2/GP3: Saisonvorschau

Es ist das gewohnte Bild: Traditionell spät beginnt am kommenden Wochenende die GP2 Saison 2010. Ungewohnt: Erstmals wird in Spanien auch die neue GP3 Serie an den Start gehen.

Niko Hülkenberg, Vitaly Petrov, Kamui Kobayashi, Lucas di Grassi und Karun Chadhok: Ganze fünf Fahrer aus der GP2 Saison 2009 haben heuer den Sprung in die Königsklasse geschafft. Im kommenden Jahr werden es zwar mangels finanzschwacher neuer Teams vielleicht etwas weniger sein – der eine oder andere zukünftige F1-Pilot ist sicher aber auch diesmal dabei. Manche der Heißsporne haben schon jetzt Förderverträge mit Formel 1 Teams – andere stechen durch ihr Talent aus der Masser heraus. Aber auch in der neuen GP3 Saison gehen ein paar Junioren an den Start, von denen man wohl noch hören wird.

In der GP2 gibt es eigentlich immer einen Fahrer, der schon zu Jahresbeginn Topfavorit auf den Titel ist. 2006 hat es Lewis Hamilton geschafft, 2007 Timo Glock; 2008 scheiterte Bruno Senna nur knapp an Giorgio Pantano. Im vergangenen Jahr sprach alles für einen Zweikampf zwischen Romain Grosjean und Niko Hülkenberg – und den hätte es auch gegeben, wäre Grosjean nicht mitten in der Saison zum karrieremordenden Renault-Abenteuer abkommandiert worden. In dieser Saison heißt der große Favorit Jules Bianchi. Der Franzose lieferte 2009 eine Traumsaison in der Europäischen F3 ab, und wurde propt in den Förderkader von Ferrari aufgenommen. In der GP2 Asia zeigt er schnelle Runden und schöne Zweikämpfe. Wenn es darum ging, die Schnelligkeit in Resultate umzumünzen hatte er allerdings noch ein paar Schwächen. Wenn er die jetzt in den Griff bekommt, ist wohl diesmal er der Mann, den es zu schlagen gilt.

Wenn nicht, dann gibt es aber auch in dieser Saison ein paar Kandidaten, die dankend die Siege abstauben werden. Aus deutscher Sicht steht auf dieser Liste Christian Vietoris ganz oben. Der 21-jährige Gerolsteiner hat ein gutes Management im Rücken, und in der Vergangenheit ein paar sehr respektable Ergebnisse gezeigt. Restlos überzeugen konnte er bisher aber nicht – mal sehen, ob sich das mit wachsender Reife in diesem Jahr ändert. Gemischtes Programm gibt es im Kader der Mannschaft von DAMS, die diesmal unter dem Namen “Renault F1 Junior Team” an den Start geht. Über großes Talent verfügt sicher Jérôme d’Ambrosio – aber auch hier ist unklar, ob es wirklich für ganz vorne reicht. Sein Teamkollege ist in dieser Saison Ho-Pin Tung: Der Chinese mag zwar für internationale Sponsoren und eine Ausweitung des Publikumskreises sorgen. Dass er darüber hinaus auch konstant gute Ergebnisse einfahren kann, hat er bei seinen GP2 Auftritten seit 2007 bisher nicht unter Beweis stellen können.

Ein “Make or Break”-Jahr dürfte 2010 auch für eine Reihe weiterer Piloten werden: Das ist zuallererst Sergio Pérez. Für den Mexikaner sprechen seine Auftritte in der britischen Formel 3 im Jahr 2008, als er mit den Red Bull Junioren Brendon Hartley und Jaime Alguersuari um den Titel kämpfte. Seine Saison 2009 in der GP2 war dagegen verbesserungswürdig. Dann wären da noch Fabio Leimer und Josef Král: Die beiden haben im vergangenen Jahr noch in der International Formula Master um Siege gekämpft. Das alleine ist zwar wegen der geringen Leistungsdichte in der  maroden Juniorserie noch kein Qualitätsausweis – ihre Leistungen in der GP2 Asia waren aber teils recht ansehnlich. In Monaco wird uns wohl wieder Pastor Maldonado überraschen: Der Venezuelaner, der auch mit einem Stammplatz bei Sauber in Verbindung gebracht wird ist ein echter Spezialist für den Stadtkurs, hat dort schon zweimal gewonnen, und war einmal Zweiter. Wenn er sein reichhaltiges Sponsorenbudget rechtfertigen will, muss er 2010 aber auch auf anderen Rennstrecken seine Klasse aufblitzen lassen. Seine Leistungen bei den Testfahrten waren schon mal vielversprechend.

Sonst noch zu beachten: Giedo van der Garde, der im vergangenen Jahr mit drei Siegen einen sehr passablen Einstand hat; Marcus Ericcsson, der in der GP2 Asia zwar nicht überzeugt hat, sehrwohl aber bei seinem Formel 1 Test im Herbst; GP2 Asia Meister Davide Valsecchi; Der WBbR-Dritte Charles Pic. Und die beiden Briten Sam Bird und Oliver Turvey.

Insgesamt ist die Leistungsdichte in der GP2 also in diesem Jahr mal wieder ganz besonders hoch – wer sich in diesem Haifischbecken durchsetzen kann, der hat sich einen Platz in der Formel 1 redlich verdient. Organisatorisch hat sich bei der GP2 indes wenig geändert: Durango konnte sich die Teilnahme nicht mehr leisten, weshalb in Barcelona nur 24 Autos an den Start gehen werden. Die Serie fährt wieder im Rahmenprogramm aller europäischer Formel 1 Rennen, und darüber hinaus bei einer Stand Alone Veranstaltung in Portimão. Neu: Das letzte Rennen findet in diesem Jahr nicht mehr in Monza statt, sondern beim Formel 1 Grand Prix von Abu Dhabi – Ob es sportlichen Sinn macht, nach einer zweimonatigen Pause dort das Finale auszutragen, sei mal dahingestellt. Immerhin können die Autos dann gleich dort bleiben: Die GP2 Asia fährt ohnehin vermutlich wieder in den Emiraten und die Hauptserie braucht die Wagen nicht mehr. Denn 2011 wird die GP2 mit einem neuen Chassis an den Start gehen.

GP3

Auch unter den 30 Fahrern, die in der neu geschaffenen “dritten Liga”  an den Start gehen, sind einige Namen, die man schon mal wo gehört hat: US-Hoffnung Alexander Rossi und der Brite James Jakes waren im Winter schon in der GP2 Asia unterwegs – Rossi konnte dabei ein paar recht ansehnliche Rennen abliefern. Robert Wickens konnte vor drei Jahren in der A1GP zwei dritte Plätze und einen grandiosen Sieg im Regen von Easter Creek herausfahren, war im vergangenen Jahr in der Formel 2 aber etwas unkonstant unterwegs – zum Vizetitel hat es zwar trotzdem gericht, die Unterstützung von Red Bull ging allerdings verloren. In dieser Saison wird Wickens wohl endgültig beweisen müssen, was er kann.

Ebenfalls aus der Formel 2 in die GP3 ab/auf/umgestiegen sind Ferrari-Protegé Mirko Bortolotti und der Deutsche Tobias Hegewald. Sonst noch zu beachten: Der Mexikaner Esteban Guiterrez, der in der Formel 3 eher mittelmäßig unterwegs war, bei den letzten GP3 Tests mit drei von vier Session-Bestzeiten allerdings zu überzeugen wusste. Außerdem James Jakes und Renger van der Zande sowie die Formula Master Piloten Pål Varhaug aus Norwegen und Simon Trummer aus der Schweiz.

Etwas ungewohnt ist die Teamsstruktur in der GP3: Statt wie in anderen Klassen nur zwei Wagen setzt jedes Team hier gleich drei Boliden ein – wodurch sich die ungewöhnlich hohe Starterzahl von 30 Piloten erklärt. Altbekannt ist dagegen der Austragungsmodus: Zwei Rennen mit einer Maximaldauer von 30 Minuten (die maximale Renndistanz konnte ich leider nicht eruieren) am Samstag und Sonntag, die Startaufstellung für Rennen 2 wird durch einen Reverse Grid der ersten Acht aus Rennen 1 ermittelt. Wie bei der GP2 gibt es deswegen mehr Punkte für das erste Rennen – außerdem gibt es noch Zähler für die Pole Position sowie in beiden Rennen für die schnellste Runde. Wenn man der Serienhomepage glauben darf, dann verwendet die GP3 auch in dieser Saison das alte FIA Punktesystem mit 10 Zählern für den Sieger, 8 für den Zweiten, usw.

Die Läufe finden im Rahmen aller Europarennen der Formel 1 statt, in Monaco geht die GP3 allerdings nicht an den Start. Dafür begleitet sie die “große Schwester” GP2 im Juni nach Portimão.

Im TV

Die GP2 wird man im deutschen Sprachraum wie gewohnt über sky verfolgen können, die GP3 leider  nicht. Was eine Live-Übertragung der neuen Serie anbelangt, ist derzeit noch nichts bekannt – und mit zunehmend knapper werdender Zeit sieht die Sache immer düsterer aus. Ausführliche Zusammenfassungen der Rennwochenenden wird es allerdings auf Motors TV geben.

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May 05 2010

06:30

Ferner liefen: Die Newshappen

// Über den Umweg einer Beschwerde der “Friends of Liberty State Park” ist es nun also bestätigt worden: Die Stadt New Jersey verhandelt mit Bernie Ecclestone über die Austragung des US Grand Prix 2012. Stattfinden soll das Rennen im besagten Liberty State Park – einer Grünanlage, der das geschichtsträchtige Ellis Island vorgelagert ist, wo bis Mitte der 1950er-Jahre mehr als 12 Millionen Einwanderer in die USA ihre Papiere erhielten. Direkt auf der anderen Seite des Hudson River erhebt sich die Skyline von New York. Wie ernst man die Bewerbung nehmen muss, ist indes unklar. Umfang, Professionalität und Streckenplan deuten – vorsichtig gesagt – auf ein eher frühes Planungsstadium hin.

// Der Eyjafjallajökull hat doch noch ein Opfer in der Formel 1 gefunden. Wenig überraschend handelt es sich dabei um die Truppe von Virgin Racing, die wegen des Zeitmangels nun doch nur einen der beiden Wagen schon in Barcelona mit dem neuen, vergrößerten Tank ausstatten kann. Timo Glock wird das Vergnügen haben, das neue Auto zu fahren – Lucas di Grassi muss wieder im alten Boliden Platz nehmen. Aerodynamische Verbesserungen sind aber weiterhin für beide Wagen geplant.

// Force India wird in Spanien ein komplett renoviertes Motorhome mitbringen. Mal sehen, wie lange es steht, im letzten Jahr gab es ja angeblich ein paar Gläubiger, die die Hospitality pfänden wollten. Ein ganz neues Motorhome wird McLaren mit schleppen. Das gar nicht mal so alte, sehr imposante Ding aus den letzten Jahren entsprach wohl nicht mehr den Ansprüchen.

// Auch über das KERS-Comeback wird weiterhin diskutiert. Renault und Ferrari möchten das Energierückgewinnungssystem gern so bald als möglich wieder eingeführt sehen, andere Teams sind da eher skeptisch, was aber überwunden werden könnte, da das britische Unternehmen Flybrid angeboten hat, interessierte Teams mit einem Schwungrad-KERS zu wirtschaftlichen Konditionen zu versorgen.

// Aus dem Ferrari-Lager gab es erst kürzlich die Forderung, dass das für 2013 anstehende neue Motorenreglement mehr in Richtung moderner Technologien gehen müsse, Geschäftsführer Armedeo Felisa plädierte für eine Einführung der Direkteinspritzung zusammen mit dem kleinvolumigen Turbomotor, um die Effizienz zu steigern und Technologien zu fördern, die für Straßenfahrzeuge relevant sind. Der italienische Sportwagenbauer hat 2009 begonnen, sein Modell California mit einer Direkteinspritzung anzubieten, der 2010 in Produktion gehende 458 Italia, Nachfolger der 430, wird Ferraris erster Mittelmotor-Sportwagen mit diesem System.

// Die am Wochenende startende GP3 hat ein weiteres Rennen zu ihrem Saisonkalender hinzugefügt, und wird nun auch in der Türkei an den Start gehen. Damit werden an allen GP2 Wochenenden mit Ausnahme von Monaco auch Läufe der kleineren Schwestererie stattfinden.

// In der WTCC gibt es neue Spekulationen um ein Ersatzrennen für den abgesagten Lauf in Mexiko: Wie motorsport-total.de berichtet, hat Serienpromoter Marcello Lotti die Strecken von Katar und Bahrain, und einen nicht näher genannten Kurs in China in die engere Auswahl genommen. Angeblich sollten die Details dazu am Wochenende in Marrkesch besprochen werden, bisher sind aber keine weiteren Neuigkeiten nach Außen gedrungen. Was dagegen schon bekannt ist: Sollte es wirklich einen Ersatzlauf geben, würde der Termin zwischen dem europäischen Saisonabschluss Mitte September in Valencia und dem Japan-Rennen Ende Oktober liegen.

// Wie heute Nacht gemeldet wurde, wird Graham Rahal nach langem Tauziehen nun doch beim Indy 500 an den Start gehen. Anders als vermutet, wird er allerdings nicht für Newman-Haas (seit kurzem ja wieder ohne “Lanigan”) fahren, sondern für die familieneigene Rahal-Letterman Truppe.

// Vergangenen Freitag ist die Auktion für die Konkursmasse der A1GP-Serie zu Ende gegangen. Gerüchten zufolge soll es mindestens zwei mehr oder minder seriöse Bieter gegeben haben – ob einer davon den Zuschlag erhalten hat, ist zur Stunde aber noch nicht bekannt. Sollte die Serie nicht in ihrer Gesamtheit (sprich: alle Wagen, die Namensrecht inkl. “powered by Ferrari”-Slogan, etc.) verkauft worden sein, wird man allerdings in Bälde davon hören. In diesem Fall sollen die Bestandteile nämlich einzeln unter den Hammer kommen, um zumindest Teile der Schulden begleichen zu können.

// Rätselraten in der NASCAR. Man fragt sich, was Kevin Harvick und Kasey Kahne 2011 und Mark Martin 2012 so machen werden. Harvick, bzw. RCR hat Hauptsponsor Shell an Hendrick verloren. Harvick selber, der seit 2001 für RCR fährt, als er den tödlich verunglückten Dale Earnhardt ersetzte, ist wohl etwas unzufrieden bei RCR. Das erscheint, angesichts seiner erneuten Tabellenführung in der Serie, etwas merkwürdig, aber die Probleme sind wohl nicht sportlicher Natur. Offenbar hat man sich etwas auseinander gelebt und Harvick schaut, was woanders so geht. Weit oben auf seiner Liste stehen wohl Stewart und ECR. Kahne wiederum hat zwar für 2012 einen Wagen (die #5 bei Hendrick) aber für 2011 sieht es noch duster aus. Auch hier wird über eine Lösung bei Stewart-Haas nachgedacht. Dort könnte dann auch Mark Martin 2012 landen, wenn er denn nicht entweder bei JR Motorsports andockt. Man sagt Junior seit langem nach, dass er gerne mit seinem Team in die Oberliga aufsteigen möchte. Die Silly Season ist also schon richtig in Schwung.

// Nelson Piquet jr. soll angeblich in diesem Jahr noch ein paar Truckrennen fahren. Seine bisherigen Einsätze waren ja so schlecht nicht.

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April 14 2010

06:30

Ferner liefen: Die Newshappen

// Der neue “Arena”-Streckenteil in Silverstone ist kaum fertig, und schon gibt’s das erste Onboard-Video. Besonders viel kann man aus der Motorrad-Perspektive zwar nicht ausmachen, aber für einen Ersteindruck reicht’s allemal. Mehr zu sehen gibt’s ab 1./2. Mai, dann wird der neue Abschnitt nämlich im Zuge des GT1-Rennens eingeweiht.

// Ebenfalls voll im Plan liegen offenbar die Arbeiten an der Formel1-Strecke in Indien, wo im Oktober 2011 erstmals gefahren werden soll. Ein detaillierter Streckenplan sowie ein paar Rendergrafiken und Hintergrundinfos sind vergangene Woche bei Joe Saward aufgetaucht.

// Probleme soll es dagegen in Südkorea geben. Jedenfalls äußerst Architiek Hermann Tilke gegenüber dem Focus die “Befürchtung, dass [die Strecke] nicht rechtzeitig fertig wird”. Eine Entscheidung steht in den kommenden Tagen an, Ersatzrennen wäre wohl keines vorgesehen. Die Veranstalter wiegeln gegenüber Autosport ab, das Rennen sei keineswegs gefährdet, der Baufortschritt sogar dem Plan voraus.

// Vielleicht fährt dort ja dann auch schon das Durango-Team mit. Der italienische Rennstall hat zwar 2009 die GP2-Serie wegen finanzieller Schwierigkeiten verlassen müssen, möchte sich aber nun dennoch um dem freien F1-Startplatz für 2011 bewerben. Teamchef Ivone Pinton spricht im Interview mit Autosport von neuen Investoren, die lieber gleich in der F1 fahren möchten, als ihr Geld in einer Nachwuchsserie zu investieren. GP2 Insider Will Buxton ist nicht grade zuversichtlich. (lesenswert!)

// Gerüchte, dass auch der Neuseeländische Jet-Boat Tourenveranstalter “Shotover Jet” in die Formel 1 einsteigen will, stellten sich im Laufe der Woche dagegen als Aprilscherz heraus. Was sonst einigermaßen reputable Quellen aber nicht davon abhielt, noch am Montag darüber zu berichten.

// Stabilität steht angeblich bei Ferrari auf dem Programm, wo Felipe Massa wohl kanpp davor steht, seinen Vertrag bis 2013 zu verlängern. Sagt Joe Saward.

// Auch die WTCC plant schon für 2011. Dort könnten nach dem großen Herstellerschwund 2010 im kommenden Jahr wieder bessere Zeiten anbrechen. Die Sport Auto berichtet, dass gleich vier neue Hersteller vor dem Sprung in die Tourenwagen-WM stehen. Für 2011 sollen demnach Honda und Ford den Einstieg ins Auge gefasst haben, 2012 könnten dann Toyota und Subaru folgen.

// Zuwachs gibt’s in der WTCC aber schon vorher: Bereits in Marrakesch will das Schweizer Team von Maurer Motorsport drei Chevrolet Lancetti einsetzen. Sinn der Aktion ist es, den Marrokanischen Fans ein paar “Local Heroes” zu bieten – pilotiert werden sollen die Wagen nämlich von den drei Marrokanern Larbi Tadlaoui, Youssef El-Marnissi und Ismail Sbai. Kleine Änderungen gibt es in Marrokko auch an der Strecke: Die Schikanen wurden leicht modifiziert, und sollen jetzt schneller und sicherer zu durfahren sein.

// Ein wenig aufatmen können auch gestresste Mechaniker in der DTM. In dieser Saison findet am Freitagnachmittag wieder ein Freies Training statt, es gibt also eine Nacht mehr, um technische Probleme noch vor dem Rennen zu lösen. Außerdem sollen die Teams so wieder mehr Zeit bekommen, um an der Abstimmung zu arbeiten.

// IRL: Graham Rahal bekleidet hat offenbar Gefallen an der Rolle des sympathischen Underdogs gefunden, und fährt auch beim Rennen in Long Beach für Sarah Fischer Racing.

// Paul Tracy twittert derweil, dass er in Long Beach eine Pressekonferenz abhalten wird. Der Inhalt ist noch unbekannt, IRL-Experte Curt Cavin geht aber davon aus, dass man den Fan-Favoriten auch heuer wieder beim Indy 500 und bei den Kanada-Rennen in Edmonton und Toronto sehen wird.

// Neugikeiten gibt es auch vom umstrittenen Delta Wing-Entwurf, mit dem die IRL ab 2012 fahren könnte: Der Dreieinhalb-Radler hat in dieser Woche die ersten Stunden im Windkanal verbracht. Angeblich zur vollen Zufriedenheit seiner Entwickler. Welcher Hersteller aber am Ende wirklich zum Einsatz kommt, ist weiterhin nicht entschieden. Gerüchte gab es in den vergangenen Tagen aber darüber, dass das neue Chassis womöglich erst 2013 zum Einsatz kommen soll.

// Mit Blick auf diese Entscheidung hat sich jetzt auch ein Expertenpanel formiert, das bis 1. Juni Empfehlungen hinsichtlich Motor und Chassis abgeben soll. Mitglieder sind unter anderem Neo-CEO Brian Barnhart, “IRL-Tilke” Tony Cotman und Gil de Ferran.

// In der NASCAR gab es zu Anfang der Woche eine kleine Fahrerrochade bei den Start&Park-Teams: Aric Almirola wurde bei Phoenix Racing aus der #09 geschmissen und konzentriert sich nun ganz auf sein Engagement bei den Trucks. Ersetzt wird er durch Mike Bliss, der bei Tommy Baldwin Racing seinen Hut nimmt. Die frei werdende #36 wird dann in Zukunft von Johnny Sauter gefahren, der zuvor schon im zweiten Auto des Teams (#35) zu sehen war. Auslöser dieses Fahrertausches war laut Phoenix-Crewchief Marc Reno wohl die schlechte Qualifikationsperformance Almirolas (4 von 7), wobei Bliss’ Statistik auch nicht gerade besser aussieht: Er schaffte nur drei von fünf Anläufen in den ersten sieben Rennen.

// Kelly Bires ist raus aus der #88 bei JR Motorsports in der Nationwide Series, bereits ab dem kommenden Wochenende wird er von Jamie McMurray ersetzt. McMurray wird den Wagen für insgesamt neun Rennen übernehmen; die sechs nächsten und drei weitere gegen Ende der Saison. Brad Keselowski fuhr die #88 zwei Saisons in Folge auf den dritten Meisterschaftsrang und Bires’ jetzige Punktplatzierung ist 20 nach sechs Saisonrennen. Da fällt es Kelley Earnhardt wohl nicht schwer, einen triftigen Grund für die Kündigung zu finden.

// Bei Keyed-Up Motorsports, wo jetzt Scott Riggs den Denny-Hamlin-Ersatzmann Casey Mears in der #90 abgelöst hat, wurde die Entscheidung gefällt, nur noch zu den voll-gesponsorten Rennen zu fahren. Damit gibt man den Start&Park-Ansatz auf, nachdem aus sieben Rennen nur zwei erfolgreiche Qualifikationen zu Buche stehen. Folgerichtig ist das Team von Raymond Key in Texas nicht mit von der Partie.

// Eine Rückkehr zum europäischen Rennsport wird Nelson Piquet Jr. feiern. Der in der Formel 1 in schwere Ungnade gefallene Brasilianer plant gleich richtig weit in die Zukunft und hat bekannt gegeben, dass er im Oktober das Barcelona-Rennen in der Open GT Meisterschaft bestreiten wird – und zwar als Ersatzmann für Alvaro Parente, in an diesem Wochenende in der Superleague Formula im Einsatz ist.

// Das wiederum scheint ein Hinweis zu sein, dass es in der Fußball-Rennserie nun doch noch ein elftes Rennen geben wird – und zwar sehr wahrscheinlich in Europa. Denn das letzte Rennen am derzeiten SLF-Kalender ist Navarra am 23/24. Oktober. Das Open GT-Rennen in Barcelona findet aber erst eine Woche später statt.

// Nicht so toll lief für die SLF dagegen das Wochenende in Silverstone. Angeblich soll es Freitag ganze 51 Fans an der Strecke gekommen sein, Samstag 130, und Sonntag auch nur “geringfügig mehr”.

// In Barcelona waren in der vergangenen Woche noch einmal die GP2-Piloten zu Testfahrten unterwegs. Das Ergebnis verspricht eine enge Saison: Am Mittwoch hatte Pastor Maldonado die Nase vorn, am Donnerstag war Jerome D’Ambrosio am schnellsten. Am Freitag kamen dann die deutschen Fans auf ihre Kosten: Bestzeit für Christian Vietoris, der auch die übrige Woche immer vorn mit dabei war. Die vollen Ergebnisse unter http://bit.ly/c8xQrR (Tag 1), http://bit.ly/b7AWzv (Tag 2) und http://bit.ly/bbXN1s (Tag 3).

// Auch in der Formel 2 standen in der vergangenen Woche die ersten Testfahrten auf dem Programm. Gefahren wurde in Snetterton, am ersten Tag fuhr Jolyon Palmer die Bestzeit, dahinter landeten Phillip Eng und Johan Jokinen. Am zweiten Tag hatte Newcomer Dean Stoneman die Nase vorn, dahinter folgten Sergey Afanasiev aus der IFM und wieder Jolyon Palmer . Die vollen Ergebnisse gibt’s unter http://bit.ly/9lbQBL (Tag 1, .pdf) und http://bit.ly/9IdGMG (Tag 2, .pdf). Auch in dieser Woche wurde bei der F2 noch einmal getestet, diesmal in Silverstone: Am schnellsten war am ersten Tag wieder Jolyon Palmer, diesmal vor Johan Jokinen und Dean Stoneman. Volle Resultate: http://bit.ly/d2IOyw (.pdf).

// Ebenfalls in dieser Woche bestätigt: Die GP3 wird in diesem Jahr in Form zweistündiger Zusammenfassungen auf Motors TV zu sehen sein. Ob sich darüber hinaus auch deutscher ein Live-Broadcaster findet, ist derzeit noch unklar.

// Die AutoGP-Serie, Nachfolgerin der Euro 3000 nimmt weiter Form an. Die Woche wurde bekannt, dass auch Edoardo Piscopo, Giorgio Pantano und der frühere A1GP-Neuseeland Pilot Jonny Reid in der Serie an den Start gehen werden. Gemeldet waren bisher unter anderem schon Natascha Gachnang, die französische Zukunftshoffnug Adrien Tambay und Walter Grubmüller. Das Premierenrennen der Serie, die die alten A1GP-Lolas nutzt findet in einenhalb Wochen in Brno statt. An Motivation dürfte es in der Serie nicht fehlen: Dem Fahrer mit den meisten Punkten winkt an jedem Wochenende ein Scheck von 80.000 Euro.

// Auch die untote A1GP selbst steht Gerüchten zufolge vor der Auferstehung: Angeblich sind bis zu sechs verschiedene Käufer an der Serie interessiert. Sollte sich doch niemand finden, werden die traurigen Reste in drei bis vier Wochen versteigert.

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January 09 2010

17:15

Motorsport in Zeiten der Wirtschaftskrise

Jetzt wo die Motorsportsaison 2010 immer näher kommt, stellt sich mir die Frage, was die Wirtschaftskrise für Auswirkungen auf den Motorsport hatte beziehungsweise haben wird. Deshalb habe ich mich mal mit ein paar Serien beschäftigt, allerdings untersuche ich nicht die finanzielle Liquidität, sondern die Situation der Teams und Hersteller allgemein.

Tatsache ist, dass die Folgen der Weltwirtschaftskrise erst in diesem Jahr richtig voll im Motorsport ankommen. Als die Krise im Herbst 2008 ausbrach, hatten die meisten Teams ihre Budgets für 2009 schon fest gezurrt. Das ist dem Umstand geschuldet, dass die meisten Firmen ihre Marketingstrategie schon im Sommer/Frühherbst festlegen. Zwar mussten einige Sponsoren schon 2009 ihre Verpflichtungen zurückfahren, aber die meisten haben sich durch gewurschtelt. Doch im Sommer 2009, als es eben wieder darum ging, die Budgets für das folgende Jahr zu verteilen, sah es eben etwas enger aus. Das wird Folgen haben, vor allem für jene Serien, die eh schlecht finanziert sind. Das erste Opfer gibt es ja schon mit A1 GP, die unter Konkursverwaltung steht und wohl nicht mehr wiederkehren wird. Die großen Serien haben mehr Puffer, die Einsparungsmöglichkeiten sind größer. Hier mal ein Blick auf einige Serien:

Formel1:

Zuerst die Anzahl der teilnehmenden Fahrzeuge:

2007:22
2008:Anfangs 22 nachdem Rückzug von Super-Aguri im Mai 2008 20
2009:20
2010:vermutlich 24- 26

Fazit: Es hat einem Team das “Leben” gekostet, das ist nun wirklich nicht viel. Allerdings kann man nur spekulieren wie viel Geld zum Beispiel Williams von Ecclestone bekommen hat, damit sie der Serie erhalten bleiben. Die Formel 1 musste allerdings auch aufpassen, nicht noch mehr Teams zu verlieren, ab 8 Teams wäre es nämlich sehr leer geworden auf den Strecken. Desweiteren haben aus Team- und Herstellersicht die politischen Machtspiele im Hintergrund und auch die Unklarheit über den Doppeldiffusor am Anfang der Saison die Arbeit nicht einfacher gemacht.

Ausblick: Der Formel 1 steht 2010 ein Jahr mit mehr Autos ins Haus, was tendenziell mehr Spannung und Action auf den Rennstrecken bedeutet, weil schlichtweg mehr los ist. Dies macht die Rennen für Zuschauer und somit für Sponsoren attraktiver (auch der Wiedereinstieg von Michael Schumacher ist hier nicht zu unterschätzen), was den finanzschwachen Teams auch 2010 helfen könnte, zu überleben. Wenn man sich allerdings die vorsichtig formuliert etwas unübersichtlichen und unklaren Finanzkonzepte der neuen Teams anschaut, darf man sich doch die berechtigte Frage stellen, ob diese überhaupt an den Start gehen werden und wenn, ob sie die ganze Saison fahren können. Aber auch für bestehende Teams wie Force India könnte die neue Saison wieder eine Hängepartie werden, wenn man Geschichten wie: “Das Motorhome könnte gepfändet werden” hört. Ich bin der Meinung, dass wir am Saisonstart 24-26 Autos sehen werden, auch wenn man von USF1 und speziell von Campos noch nicht viel gehört hat. Die Website von Campos ist sehr dürftig, aber was die Fahrer angeht, ist man mit Bruno Senna immerhin einen Schritt weiter als USF1, die ihre Fahrer Ende Januar bekannt geben wollen. Die Durchhalteparolen, wie “Wir schaffen es pünktlich nach Bahrain, auch wenn Ecclestone uns das nicht glaubt” werfen allerdings nicht unbedingt das beste Licht auf das Engagement der beiden Teams. Während USF1 ein völlig neu gegründetes Team ist, fuhr Campos bis 2008 in der GP2, wo man sogar den Konstrukteurstitel hohlen konnte. Jetzt möchte man in die Formel 1 einsteigen, bloß die Finanzierung des Teams scheint löchrig wie ein Schweizer Käse. Während USF1 mit Youtube immerhin einen bekannten und potenten Geldgeber an Land ziehen konnte, hat Campos gar nichts außer einem Staatskredit(!) zum Anschub des Teams. Am Ende der Saison wird man sehen, wie viele Teams dann noch dabei sind. Meine Prognose ist ein Team weniger als am Anfang der Saison.

GP2:

Zuerst einmal die Anzahl der teilnehmenden Fahrzeuge:

2007:26
2008:Anfangs 26 gegen Saisonende 25
2009:Anfangs 26 gegen Saisonende 24
2010:Vermutlich 24

Fazit: Nur 2 Autos weniger und das auch nur gegen Saisonende. Allerdings ist es in der GP2 anders als in der Formel 1 so, dass dort auch munter unter der Saison aus Geldgründen Fahrer getauscht werden. Oft gilt dabei die Regel: Wer zahlt, fährt! Können spielt dabei öfters eine untergeordnete Rolle. Dadurch kriegen die “klammen” Teams zum Teil finanzielle Unterstützung und können sich so, durch Fahrerwechsel, am Leben erhalten.

Ausblick: In der GP2 wird es vermutlich ähnlich weiter laufen, wie in den letzten Jahren. Man wird am Anfang der Saison allerdings vermutlich nur 24 Autos sehen , da das Durango Team 2010 wohl fehlen wird. Ersatz wird nicht erwartet, da man 2011 wohl die Startplätze neu vergibt und es sich für ein Team nicht lohnt, nur für eine Saison einzusteigen. Eine Garantie eines Startplatzes auch für die Zeit nach 2010 könnte hier zwar Abhilfe schaffen, wird von den Organisatoren aber als unfair gegenüber den anderen Teams erachtet. Am Ende der Saison wird das Starterfeld wohl nur noch aus 22-24 Autos bestehen. Allerdings könnte ein Faktor der GP2 durchaus zu schaffen machen. Da es im Moment für Fahrer auf Grund der schieren Masse an Nachwuchsserien und der Wirtschaftskrise schwieriger ist, gut zahlende Sponsoren zu finden,  gehen vermutlich mehr Talente in andere Nachwuchsserien, wie die Formel 2, da eine Saison dort bei weitem nicht so viel Geld kostet. Dies könnte der GP2, vor allem gegen Ende der 2010er Saison noch 2 Autos mehr kosten.

WTCC

Zuerst einmal die Anzahl der teilnehmenden Fahrzeuge:

2007: Sehr wechselnde Größe des Starterfeldes: Durchschnitt müsste bei in etwa 26 -27 Autos liegen
2008: Ebenfalls sehr wechselnde Größe des Starterfeldes: Durchschnitt müsste bei in etwa 26 -27 Autos liegen
2009:Ebenfalls wechselnde Größe des Starterfeldes: Durchschnitt müsste so bei 25 Autos liegen
2010:?

Fazit: Im Durchschnitt nur ein Auto aus dem Starterfeld verloren, sieht also alles rosig aus bei der WTCC? Nein, und der Grund sind BMW und Seat. Denn BMW fährt sein Engagement in der WTCC 2010 von 5 Werksautos auf 2 zurück. Dr. Mario Theissen kann da sagen was er will, ein klares Bekenntnis zu einer Serie sieht für mich anders aus. Auch das Seat immer noch nicht gesagt hat was sie tun, ist kein gutes Zeichen. Das erste Rennen ist schon am 7.3.2010 in Brasilien, das sind nur noch 2 Monate, von Seat müsste bei einem Verbleib in der Serie bald ein Statement kommen.  Desweiteren kämpft die WTCC immer noch mit ihrem eigenen Regelwerk und den Entscheidungen der Offiziellen, was den Herstellern die Serie nicht gerade schmackhafter macht.

Ausblick: Wenn Seat die Serie verlässt oder sein Engagement ebenfalls herunter schraubt, sieht es düster aus für die WTCC. Dann fehlen neben den 3 BMWs nämlich auch noch ein paar Seats. Lada und Chevrolet können die Serie nicht aufstocken und genügend privat-eingesetzte Fahrzeuge wird man wohl auch nicht auftreiben können. Auch die Probleme mit dem eigenen Reglement und die  zum Teil vermisste Professionalität(->private Safety-Car Fahrer!)sollten die Organisatoren in den Griff bekommen, um die Hersteller zum Bleiben in der Serie zu bewegen. Folglich ist noch nicht abzuschätzen, wie viele Autos man am Saisonstart beziehungsweise am Saisonende sehen wird, es werden aber auf alle Fälle weniger als 2009 sein.

LMS
Fazit: Der ACO hat sich mit seinen dauernden Regeländerungen keinen Gefallen getan. Mal hat man die LMP2 bevorteilt, mal die LMP1, um die Werke nicht zu verjagen. Tatsache ist aber wohl, dass die LMP2 eine aussterbende Klasse ist. Die Teams waren schon im letzten Jahr unterfinanziert und die vielen Ausfälle im Rennen zeigen zusätzlich, wie eng die Finanzdecke bei den meisten ist. Die GT1 ist ebenfalls gestorben, bleibt die sehr lebendige GT2, die offenbar auch in diesem Jahr weiter wachsen kann.

Ausblick Die P1 wird weiter leben, ich halte es sogar für möglich, dass die Klasse zu ihrem alten Glanz aus den 60ern und 70ern wiederfindet. Porsche hat lebhaftes Interesse bekundet, Toyota ebenfalls. Wenn mehr Hersteller kommen, werden auch Peugeot und Audi bleiben. Ein “Kampf der Titanen” ist für die Serie gut, allerdings wird der sich wohl auf die 24 H von Le Mans konzentrieren. Auf der anderen Seiten hat Audi dieses Jahr ungewollt bewiesen, dass man die Rennen vor dem Showdown im Juni als Vorbereitung braucht. Das alles könnte der Serie gut tun.
Auch das Engagement der Werke in der GT2 wird insgesamt helfen, starten hier doch Porsche, BMW, Aston Martin, Chevrolet und Ferrari gegeneinander.

ALMS
Fazit: Die Saison 2009 gehörte wegen des Ausstiegs von Audi zu den schwachen in der Geschichte der ALMS. Das Acura-Festival war sogar den Japanern zu langweilig, also haben sie sich konsequenterweise zurück gezogen. Damit ist in der LMP1 offiziell kein Hersteller mehr vertreten, auch wenn vermutlich 2010 ein paar Privatteams die Chance nutzen werden. In der GT2 kündigte sich 2009 auch schon Unheil an. Man bekam die Felder nur voll, weil man einen nationalen Porsche Cup mitfahren ließ. Ende 2009 ging das Fahrnbacher-Team pleite, was einen schweren Schlag bedeutet, waren die doch auch ein Garant dafür, dass es vorne eng blieb.

Ausblick: Es ist schwer zu sagen, wohin die ALMS taumelt. Im Moment sieht es nicht gut aus, auch wenn man den neuen LMP-Cup mitfahren lässt. Aber ohne wenigstens einen Semi-Werkseinsatz zwei Hersteller in der LMP1 wird die Serie an Attraktivität und damit an Sponsoren einbüßen. Besser sieht es in der GT2 aus, wo mit BMW und dem neuen Jaguar-Team immerhin einige interessante neue Wagen auftauchen. Leider steht die ALMS auch ziemlich weit am Ende der Hackordnung um US-Motorsport. Seit dem die GrandAm, der direkte Konkurrent, von der NASCAR übernommen wurde, geht es denen besser. Die gemeinsame Vermarktung durch die NASCAR, der Einsatz von NASCAR-Stars in der Serie hilft der GrandAm sich zu bewähren. In der ALMS fahren halt viele Europäer mit, die in den USA keiner kennt. 2010 wird ein schweres Jahr für die Serie, bleibt zu hoffen, dass das Wachstum der europäischen LMP1 auch auf die ALMS abfärbt.

DTM
Fazit: Die Serie muss sich keine Gedanken machen, weil sie ein Privatvergnügen der Hersteller ist. Die Zuschauerzahlen sind, trotz der teils langweiligen, teils durch Teamorder zerstörten Rennen, in Ordnung, auch sind alle Teams mit Sponsoren versehen. Das wird sich auch 2010 nicht verändern, auch wenn das Ziel, international zu werden, immer weiter in die Ferne rückt.

Ausblick: Doch gerade letzteres könnte sich dramatisch verändern, wenn die Gerüchte sich bewahrheiten, dass die DTM zusammen mit der Japan/SuperGT an einem gemeinsamen Reglement feilt. Die asiatische Serie ist gerade in Japan extrem beliebt, die Wagen sind spektakulär und man fährt Langstreckenrennen. Gemeinsame Auftritte in Europa wie in Japan könnten da etwas verändern. Auf der anderen Seite ist BMW einem Einstieg in die DTM offenbar doch nicht abgeneigt, allerdings nur dann, wenn man sich auf GT-Regelement einigen kann. Audi könnte den R10 bringen, BMW den M3, bei Mercedes bastelt man angeblich an einer Studie für einen GT-Wagen auf Basis des SLR. Sollte man die GT-Variante bevorzugen, wird man allerdings zusätzlich noch was verändern müssen, denn die Hersteller-Orgie ist halt auf Dauer doch etwas langweilig.

IRL
Fazit: Die Vereinigung von IRL und ChampCar hat nicht so viel gebracht, wie man sich erhofft hatte. Schuld daran ist allerdings wohl auch die Entscheidung der IRL zum winzigen US-Kabelsender Versus zu wechseln. Die Einschaltquoten der Rennen sind desaströs (unter 500.000 Zuschauern in den USA), was schlecht für die Sponsorensuche ist. Immerhin hat man mit IZOD einen Sponsor für den Titel der Serie gefunden. Immerhin konnte man Danica Patrick in der Serie halten, was nur dank des Sponsors “Go Daddy” gelang. Aber damit hat man den Star der Serie, die 2009 immerhin “best of the rest” nach Penske/Ganassi Piloten war.

Ausblick: Ich bin mir unsicher, was die IRL angeht. Man hat nicht den Sprung gemacht, den man sich erhofft hatte, was mit dem TV-Quoten und den teilweise erbärmlich langweiligen Rennen zu hatte. 2010 wird man versuchen, die Rennen dramatischer zu gestalten, aber das gelingt nur, wenn man wieder mehr Überholvorgänge ermöglicht. Die Serie steht auch wegen der enorm hohen Geschwindikeiten in der Kritik. Selbst auf kleinen Ovalen fährt man um die 350 km/h. Im Schnitt! Das ist zu schnell, das wissen aber auch die Veranstalter. Auf der anderen Seite sind die Rundstreckenrennen auch nicht gerade ungefährlich, wie das Rennen am Infinion Raceway gezeigt hat. 2010 wird für die Serie ein Übergangsjahr, denn 2011 soll ein neues Chassis und ein neuer Motor kommen. Man wird sich durchwurschteln.

Foto: CC-Lizenz Flickr-User Amagil.

January 04 2010

10:06

Formel-Serien: Auf wen man 2010 achten muss

Das neue Jahr hat begonnen, und am Horizont leuchtet dem Fan blass die kommende Motorsport-Saison entgegen. Für einige Nachwuchstalente wird 2010 über Wohl und Weh entscheiden.

Noch nie in der Motorsport-Geschichte gab es so viele hochklassige Nachwuchsserien wie heute. Darüber, was das für Zuseher, Motorsport-Business und Fahrer bedeutet, hat Don schon vor einiger Zeit hier geschrieben. Die Serienflut hat aber noch eine weitere Folge: Die Suche nach den echten Talenten gestaltet sich im Überfluss an Serien immer schwieriger, die Einschätzung der einzelnen Fahrer fällt auch sehr informierten Fans nicht mehr leicht. Einige Fahrer konnten 2009 aber doch deutlich aus der Menge heraus stechen – mit ihnen wird im kommenden Jahr sicher zu rechnen sein.

Die Meister

Bei aller Streuung der Talente in die verschiedenen Klassen: Wer eine der großen Formelserien für sich entscheiden kann, muss schon über eine Menge Talent verfügen. Da wären also:

GP2 – Nico Hülkenberg Es scheint fast ein bisschen merkwürdig, den jungen Deutschen in einer Vorschau auf die Juniorfahrer aufzuführen. Immerhin hat er das Ziel, dem alle anderen hinterher hecheln schon erreicht: Hülkenberg sitzt 2010 als Einsatzfahrer im Williams. Beim britischen Traditionsteam hält man große Stücke auf den “Mann aus Emmerich” (wie Norbert Ockenga zu sagen pflegt). Ist das Vertrauen auch gerechtfertigt? Man kann wohl davon ausgehen: Hülkenberg konnte immerhin gleich im ersten Antreten die A1GP-Serie, in der damals noch durchaus namhafte Fahrer unterwegs waren, für sich bzw. Deutschland entscheiden. In der F3-Euroserie musste er sich im ersten Jahr mit Grosjean und Buemi nur zwei Fahrern geschlagen geben, die mittlerweile auch schon eine F1-Chance erhalten haben (wenn auch mit gemischten Ergebnissen), im zweiten Jahr konnte er letzlich fast mühelos den Titel holen. In der GP2 Asia, in die er mitten in der Saison einstieg, konnte er ebenfalls auf Anhieb beeindrucken, und holte gleich beim ersten Einsatz eine Pole Position. In der GP2 war er mit Grosjean (in dessen zweiter Saison) meist gleich auf, nach dem Aufstieg des Franzosen aus Genf in die Formel 1 hatte die Konkurrenz keine Chance gegen Hülkenberg. Auf seine ersten Auftritte in der Königsklasse können wir also schon gespannt sein.

WSbR – Bertrand Baguette Die WSbR, die der Belgier in vergangenen Jahr im dritten Anlauf für sich entscheiden konnte, ist eine der Serien, die man etwas schlechter einschätzen kann. Experten sprechen gerne davon, dass die Serie auf dem gleichen Niveau sei, wie die GP2. Aufsteiger wie Robert Kubica oder Sebastian Vettel scheinen die Qualität der WSbR zu bestätigen. Trotzdem: Eine Serie, in der der Vizemeister Fairuz Fauzy heißt, muss sich (auch, wenn ich den Malyasier für einen eher unterschätzten Fahrer halte) Fragen zum Fahrerkader gefallen lassen, auch, wenn alle Fahrer bis Platz 5 (das sind außer den beiden noch Pic, Turvey und Walker) für sich in Anspruch nehmen können, einen aktiven Formel 1-Fahrer geschlagen zu haben: Jaime Alguersuari (Platz 6) nahm trotz F1-Engagements an allen Rennen 2009 teil. Mit der Einschätzung der Serie steht und fällt aber auch jene ihres Meisters: Zugute halten muss man Baguette, dass er nicht einfach nur Meister wurde, sondern gleich um die Hälfte mehr Punkte hatte als Vizemeister Fauzy (155 zu 98). Weniger für Baguette sprechen seine Platzierungen aus den vergangenen beiden Jahren: Die Plätze 17 (2007) und 7 (2008). In der Formel 1 scheint man trotzdem Interesse zu haben: Baguette war in letzter Zeit immer wieder als möglicher Sauber-Testfahrer im Gespräch.

Formel 3 Euroseries – Jules Bianchi In seiner ersten Saison 2008 musste sich der von Nicolas Todt gemanagte Franzose (das kann nun wirklich auch kein Nachteil sein) noch Nico Hülkenberg und Eduardo Mortara geschlagen geben, 2009 hat er den Meistertitel errungen. Auch sonst konnte Bianchi 2009 mächtig beeindrucken: Ferrari war von seinem Talent (und womöglich auch seinem politischen “Package”) so begeistert, dass man ihm nach Testfahrten Anfang Dezember in Jerez einen langfristigen (aber im Inhalt eher undefinierten) Fördervertrag anbot. 2010 wird Bianchi zwei Rennen der GP2 Asia für ART bestreiten, und dann für das Team auch die gesamte Europa-Saison fahren. Wenn es in der GP2 so gut läuft, wie viele glauben, wird man Bianchi wohl über kurz oder lang (eher kurz) auch in der Formel 1 fahren sehen.

Formel 3 GB – Daniel Ricciardo Mit der britischen Formel 3 ist es ein wenig so wie mit der WSbR: Man kann sie schwer einschätzen. So wie die WSbR verfügt die Britische F3 über einen exzellenten Ruf, anders als bei der WSbR konnten aber die Talente, die in den vergangenen Jahren in der F3 reüssierten nicht alle auch in höheren Serien beeindrucken. Vorjahresmeister Alguersuari tat sich in seinem ersten F1-Jahr noch merklich schwer. Der Vize des vergangenen Jahres, Brendon Hartley, der im Winter 2008/09 noch als zukünftiger Lenkradgott verkauft wurde, hatte 2009 ein eher charakterbildendes Jahr mit verstreuten Ensätzen in diversen Junior-Serien. Der Traum von der F1 ist für den Neuseeländer eher in die Ferne gerückt, als näher gekommen. Will sagen: Der Brendon Hartley des Winters 2009/10 könnte Daniel Ricciardo sein. Der Australier wird nach dem Meistertitel 2009 und seinen Junior-Day-Testeinsätzen für Red Bull von allen Seiten gelobt. Dass sein schärfster Konkurrent in der Britischen F3 aber Walter Grubmüller hieß, und dass sich Ricciardo gerne auch mal Teilzeitstartern wie Renger von der Zande oder Marcus Ericsson geschlagen geben musste, wird bisweilen vergessen. Dass auch Ricciardos Saison 2010 den Spuren von Hartley folgen wird ist damit natürlich noch lange nicht gesagt – seine Testzeiten in der Formel 1 waren wirklich sehr solide. Weiter beobachten sollte man seine Karriere 2010 allemal.

Formel 2 – Andy Soucek Eine Analyse der F2-Saison 2009 habe ich an anderer Stelle schon mal hier geschrieben. Dabei habe ich auch erwähnt, dass es an der Glaubwürdigkeit der neuen Serie nagt, dass sich Soucek trotz mäßiger Resultate in anderen Serien dort durchsetzen konnte. Das glaube ich weiterhin. Allerdings besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass Soucek sich über den vergangenen Winter plötzlich stark gebessert hat, bisher mit seinen Teams nicht gut bedient war, oder einfach mit dem F2-Wagen besonders gut zurecht kam. Auch seine Zeiten bei den F1-Junior-Testtagen waren nicht übel. Aber ob das reicht? Die Hoffnungen auf einen Platz bei Campos Meta in der Formel 1 scheinen sich (mangels Sponsoren) eher zerschlagen zu haben. Wohin will Soucek aber sonst? In der GP2 braucht er ebenfalls einiges an Geld und läuft außerdem Gefahr, sich seinen Ruf wieder zu zerstören. An einer zweiten Saison in der Formel 2 werden weder er, noch die Formel 2 interessiert sein, die sicher auch nicht den Eindruck erwecken will, zu einem Sammelbecken für alternde B-Talente zu werden. 2010 ist wohl in jedem Fall die Saison der letzten Hoffnung für Soucek – eine faire Chance hätte er aber verdient.

Formula Master – Fabio Leimer “International Formula Master”-Meister 2009 ist sicherlich nicht gerade der erstrebenwerteste Titel des vergangnen Jahres. Die Serie kämpfte über die ganze Saison mit schrumpfenden Fahrerfeldern, hohen Kosten – und einem mittelmäßigen Ruf. Kann die Meisterschaft 2009 unter diesem Voraussetzungen also viel wert sein? Wahrscheinlich nicht. Auf Fabio Leimer muss man im kommenden Jahr aber trotzdem achten: Das recht passable Auftreten des Schweizers (und des Seriendritten Josef Kral) bei deren erstem Einsatz in der GP2 Asia in Abu Dhabi legen nahe, dass man die Formula Master vielleicht doch ein wenig unterschätzt hat. Leimer wird auch die restliche GP2 Asia, und danach die GP2 Europa-Serie für Ocean Racing bestreiten. Das ist zwar nicht grade das GP2-Team, von dem aufstrebende Talente träumen. Am Ende des Jahres 2010 wird man aber trotzdem eine Ahnung haben, in welche Richtung Leimers Karriere geht.

Auf wen man sonst noch achten muss

GP2 Neben Hülkenberg konnten im vergangenen Jahr noch Petrov und di Grassi richtig überzeugen. Di Grassi wird im kommenden Jahr endlich bei Virgin in der Formel 1 zeigen können, was er wirklich drauf hat. Auch Petrov wurde immer wieder als Kandidat auf ein F1-Cockpit 2010 genannt, in den vergangenen Wochen ist es aber ein wenig still um die Karriere des Russen geworden. Der Sponsorenvertrag, den das neue “Renault”-Team mit dem russischen Mobilfunker Megafon abgeschlossen hat, könnte auf ein Engagement von Petrov  hindeuten. Ob als Test- oder vielleicht sogar Einsatzfahrer ist aber (wie die gesamte-Renault-Connection) völlig unklar. Wenn man die Sache mit den GP2-Fahrern, die es im kommenden Jahr zu beobachten gilt ganz genau nehmen will, dass muss man außerdem noch Kamui Kobayashi erwähnen, der zwar in der GP2 nicht über Platz 16 hinaus kam, aber trotzdem (wegen seiner guten Rennen in Brasilien und Abu Dhabi) im kommenden Jahr bei Sauber starten wird.

WSbR Auch in der WSbR gibt es einige Namen, die man im Hinterkopf behalten sollte: Fairuz Fauzy könnte (wenn er seine Form von 2009 noch etwas verbessern kann) vielleicht in absehbarer Zeit für Lotus F1 auch als Einsatzfahrer interessant werden, 2009 ist er dort als Testfahrer engagiert. Sonst noch zu beachten: Pic, Turvey, Walker, und vielleicht auch noch Chris van der Drift.

Formel 3 Euroseries Neben Bianchi muss man in der Formel 3 natürlich zuerst Germany’s Next GP2-Meister Christian Vietoris nennen, der eine recht brauchbare Saison hingelegt hat, aber auch noch über etwas Steigerungspotential verfügen sollte. Auch Mika Mäki (Platz 6) sollte man (anders als Red Bull, die ihn aus ihrem Juinor-Kader entfernt habe) noch nicht abschreiben – 2010 wird aber für ihn sicher eine Schicksalssaison. Dem Hamilton/Bianchi/Hülkenberg-Muster einer mittelmäßigen ersten Saison, die von einer tollen zweiten gefolgt wird, könnte derweil vielleicht Roberto Mehri folgen. Der junge Spanier konnte im vergangenen Jahr zwar vereinzelte Speed-Glanzpunkte setzen, ließ aber (noch?) aber recht deutlich die Konstanz über ein ganzes Rennen (geschweige denn ein Wochenende oder eine Saison) hinweg vermissen.

Formel 3 GB Hier nach weiteren Talenten zu suchen, fällt mir besonders schwer. Vize Walter Grubmüller konnte weder in den vergangenen Saisons besonders überzeugen, noch konnte er Meister Ricciardo ernstlich Paroli bieten (Punktestand: 275 zu 188). Für das kommende Jahr hat ihm sein Vater dem Vernehmen nach einen Platz in der WSbR gekauft – vielleicht kann er uns dort ja alle überraschen. Renger van der Zande konnte sich bei seinen sporadischen Einsätzen ganz gut verkaufen, ebenso Marcus Ericsson, der ja ebenfalls bei den F1-Junior-Testtagen zum Einsatz kam. Mal sehen…

Formel 2 Vizemeister Robert Wickens wurde (wie Mäki) nach der Saison 2009 aus dem Red Bull Juniorkader entfernt. Wie Mäki sollte man Wickens aber noch nicht ganz abschreiben. In einem Interview hat er vor einigen Wochen betont, dass er der einzige Noramerikaner sei, der für 2010 über eine Superlizenz verfügt – und das ist natürlich kein schlechtes Argument. Bisher scheint aber niemand angebissen zu haben. Die Saison 2010 wird wohl über die weitere Karriere des Kanadiers entscheiden. Ähnliches gilt (minus Nordamerikaner) für Mikhail Aleshin und (minus Nordamerikaner und Superlizenz) für Mirko Bortolotti. Der für Italien startende Spross einer Wiener Eissalon-Dynastie hat 2009 ein ähnliches Schicksal erlitten wie Brendon Hartley – seine Aktien sind nach gutem Winter 2008/09 eher ein wenig gesunken. Die kommende Saison wird auch er sich beweisen müssen – wenn er aber nur halb so gut fährt, wie seine Verwandten Eis machen (und manches spricht trotz mäßigem Jahr 2009 weiterhin dafür), dann sollte man auch 2010 auf den Jungen achten.

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