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September 29 2013

06:00

V8 Supercars: Sandown-Review und News

Zuallererst möchte ich mich für die fehlende Analyse des Sandown 500 entschuldigen. Quasi pünktlich zum Rennstart schmierte mein Rechner ab und bis ich wieder alles beisammen hatte, waren schon über 100 Runden durch.

732979-pirtek-enduro-cupAber wenn die Technik streikt, kann man nunmal wenig machen. Dafür gibt es heute eine kurze Rückschau zum Sandown 500 und einige Neuigkeiten aus Australien, die sich in den letzten zwei Wochen angesammelt haben.

Pünktlich zum Auftakt des Enduro-Cups zeigte sich Red Bull Racing in Sandown zu alter Form erstarkt, und schaffte einen Doppelsieg: Jamie Whincup und Paul Dumbrell gewannen vor Craig Lowndes / Warren Luff und dem Ford-Duo Will Davison / Steve Owen

Doch nach einem Sieg für Whincup sah es zunächst gar nicht aus. Als Dumbrell zu seinem dritten und letzten Boxenstop reinkam, um Whincup das Steuer zu überlassen, drehten beim aufgebockten Commodore die Hinterreifen durch, was die Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe ahndete. Nachdem Whincup diese abgesessen hatte fand er sich auf Platz 25 wieder und startete zu einer beeindruckenden Aufholjagd. Zehn Runden vor Schluss ging er an seinem bis dahin führenden Teamkollegen vorbei und fuhr einem am Ende ungefährdeten Sieg entgegen.

Angesichts der starken Leistung von Red Bull blieben W.Davison/S.Owen lediglich der dritte Rang, mit dem sie allerdings mehr als zufrieden sein konnten. Zum einen weil Owen bei einem zeitlich unglücklich gesetzten Boxenstop viel Zeit verlor, als er darauf warten musste, bis der andere FPR von Winterbottom/Richards abgefertigt worden war. Und zum anderen, weil man gegen Rennende mit einem Ölleck am Getriebe zu kämpfen hatte.

Auf einen sensationellen vierten Platz schafften es Lee Holdsworth und Craig Baird (Erebus-Mercedes), die so die im Vorfeld des Sandown 500 entstandene (und meiner Meinung nach lächerliche) Spritdiskussion um Mercedes und Nissan ad absurdum führten. Hinter ihnen komplettierten Courtney/Murphy (HRT) die Top fünf.

Todd Kelly und David Russell wurden im besten Nissan Elfte – und schnitten damit besser ab, als vorher befürchtet. Auf schnellen Strecken wie Sandown hat Nissan immer noch einige Nachteile, ein elfter Rang ist daher schon als ein Erfolg zu werten.

Kommen wir zum Schluss noch zu den Gaststartern aus “Übersee”: Ryan Briscoe landete mit Russell Ingall (Walkinshaw Racing) am Ende auf Position neun, Jeroen Bleekemolen / Shane van Gisbergen (Tekno) auf zwölf, gefolgt von Marc Lieb und Jonathon Webb (Tekno) auf 13.

Hier noch das Highlight-Video aus Sandown:

Das komplette Rennergebnis sowie die Fahrer- und Teamwertung findet man bei den Kollegen von V8Dailydump.

News

- Nach dem Rennwochenende in Sandown bestätigte Walkinshaw Racing, dass in der kommenden Saison Tim Slade (momentan bei Erebus unter Vertrag) der Nachfolger von Russell Ingall wird, der seine Karriere Ende dieses Jahres beendet.

- Der Kalender für die Saison 2014 wurde mittlerweile offiziell vorgestellt und beinhaltet drei größere Änderungen:
1. Das Rennwochenende in Austin/Texas fällt aufgrund einer Terminüberschneidung mit den X-Games aus, wird aber für 2015 zurückkehren. An die Stelle von Austin rückte der Sydney Motorsports Park, auf dem dieses Jahr die Pre-Season-Tests stattfanden.
2. Die 60/60-Sprints werden wieder abgeschafft und drei standardisierte Rennformate eingeführt: SuperSprint (zwei 100km-Rennen am Samstag, ein 200km-Rennen am Sonntag), SuperStreet (jeweils ein 250km-Rennen am Samstag und Sonntag) und der Enduro Cup.
3. Fünf Samstagsrennen sollen in der Abenddämmerung stattfinden. Welche genau, soll Anfang 2014 bekanntgegeben werden.
Den gesamten Kalender samt dazugehöriger Formate gibt es auf der V8-Supercar-Homepage.

- Desweiteren wurde bestätigt, dass das diesjährige Saisonfinale in Sydney in den Abendstunden (ab 17:10 Ortszeit) stattfinden wird (siehe Link oben).

- Kelly Racing bekommen mehr Unterstützung von Nismo. Dazu wird eigens ein Motor nach Japan geschickt, an dem sich die Nismo-Ingenieure austoben können.

- Mattias Ekstrom und Andy Priaulx werden in der kommenden Woche an zwei Testtagen die Möglichkeit bekommen, sich auf das Bathurst 1000 vorzubereiten.

Eine ausführliche Bathurst-Vorschau gibt es wie gewohnt in der Vorwoche des Rennwochenendes. Dann auch garantiert ohne Technik-Debakel.

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September 24 2013

07:00

NASCAR: Analyse New Hampshire September 2013

In seinem 500. Rennen holte sich Matt Kenseth seinen bereits siebten Saisonsieg und kam wie im letzten Rennen auf dem Chicagoland Speedway vor seinem Teamkollegen Kyle Busch ins Ziel. Jimmie Johnson wahrt sich unterdessen seine Meisterschaftschancen mit einem vierten Platz hinter Greg Biffle.

Sylvania 300Passend zu seinem 500. Rennen im NASCAR Sprint Cup beschenkte sich Matt Kenseth selbst mit seinem zweiten Erfolg im zweiten Rennen des Chase. Abermals Zweiter wurde Kyle Busch, was Joe Gibbs Racing als erstes Team überhaupt einen aufeinander folgenden Doppelsieg im Chase verschafft. Auf Platz drei kam Greg Biffle ins Ziel, der sich damit noch geringe Chancen auf die Meisterschaft wahrt. Mehr Hoffnungen auf den Titel darf sich hingegen “Mister Five Time” Jimmie Johnson machen, der mit seiner Ankunft auf dem vierten Platz die Lücke zu Kenseth nicht all zu groß werden ließ. Für Kasey Kahne ist hingegen die Jagd um den Titel nach einem Einschlag in die Mauer abrupt beendet.

Für den Start sicherte sich der kurzfristig in den Chase gerutschte Ryan Newman die beste Position. Neben ihm in Reihe eins startete Kasey Kahne. Nachdem der Start in das 300 Runden lange Rennen auf dem New Hampshire Motor Speedway freigeben wurde, setzte sich Kahne zügig an die Spitze und sollte diese Position für die ersten 35 Runden behalten. Der Pole-Sitter Ryan Newman kam hingegen nicht richtig vom Fleck und wurde bis auf Platz vier zurück gereicht. Vor ihm sortierten sich Jeff Gordon und Martin Truex Jr. ein. Es dauerte bis zum Umlauf Nummer 30, bis es zur ersten Gelbphase kam. Diese wurde vom in der #35 fahrenden Josh Wise ausgelöst, der sich durch einen Kontakt mit der #51 von McDowell in Kurve vier drehte. Bei den folgenden Boxenstopps war Jeff Gordon wieder mal in Problemen, als er seine Box verließ und David Ragan gerade in seine einbiegen wollte, was zu einer leichten Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen führte.

Beim Restart in Runde 35 ging Kasey Kahne vom ersten Platz ins Rennen, konnte diesen aber nicht verteidigen und musste seine Spitzenposition an Martin Truex Jr. abgeben. Doch bevor das Feld überhaupt wieder richtig in Fahrt gekommen war, entschied Juan Pablo Montoya in Runde 37 mal wieder die Brechstange auszupacken, was zur nächsten Caution führte. Montoya versuchte, in Kurve vier an seinen (Noch-)Teamkollegen Jamie McMurray vorbei zu gehen und schickte diesen dabei in einen Dreher. Kevin Swindell in der #30 von Swan Racing konnte der stehenden #1 von McMurray nicht mehr ausweichen und fuhr auf den Ganassi-Chevrolet auf. Es dauerte bis zur Runde 47, bis das Rennen mit Truex in Front wieder aufgenommen werden konnte.

Abermals sollte es nur wenige Runden unter grün weiter gehen, denn nur fünf Umläufe nach dem Restart versagte der linke Hinterreifen am Auto von Bobby Labonte. Durch den darauf folgenden Dreher musste erneut die gelbe Flagge geschwenkt werden. Beim Restart führte Martin Truex Jr. das Feld erneut zur ersten Kurve. Hinter ihm verlor Jimmie Johnson einige Position, da die #56 das Feld vor der grünen Flagge stark eingebremst hatte und damit für den berühmten Ziehharmonikaeffekt sorgte. Ungeachtet dessen drehte Truex an der Spitze weiter seine Kreise. Weiter hinten zeigte sich langsam Matt Kenseth, der bereits bis auf die dritte Position vor fuhr. In Runde 109 begannen schließlich die ersten Boxenstopps unter grün mit Denny Hamlin. Bei ihm ging es auch gleich mal ordentlich schief, da er die weiße Linie seiner Box überfuhr und zurück geschoben werden musste. Auch für Joey Logano lief der Stopp alles andere als perfekt, da er 3,4 Sekunden verlor.

Dadurch, dass die meisten Piloten ihre Crew aufsuchten, konnte Dale Earnhardt Jr. für immerhin knapp 15 Runden die Führung übernehmen, ehe auch er an die Box kam. Dadurch konnte Truex sich erneut in Führung setzen, die er allerdings bald wieder abgeben musste. In Runde 153 konnte sich Kenseth, nachdem er vorher stetig auf Truex aufholte, in Kurve zwei den ersten Platz schnappen. Der lange Lauf unter grün wurde schließlich in Runde 165 durch Debris in Kurve vier unterbrochen. Bei den Boxenstopps begannen nun die ersten Spielchen: Die Führenden Kenseth und Truex holten sich vier neue Reifen, wohingegen sich die meisten anderen Piloten für nur zwei neue Pneus entschieden. Dies sorgte dafür, dass das Rennen in Runde 170 mit Jeff Gordon und Brian Vickers in Front wieder aufgenommen wurde.

Es dauerte 30 Umläufe bis es erneut zu einer Gelbphase kam und wieder war es Debris. Diesmal waren allerdings keine Reifen- oder Fahrzeugteile, sondern ein aufgerissenes Banner an der Betonmauer schuld. Bei den Boxenstopps unter gelb stand zum wiederholten Male Jeff Gordon im Mittelpunkt. Er parkte zu weit vorne in seiner Box ein und musste zurück geschoben werden. Das kostete ihn nicht nur wertvolle Sekunden, sondern auch viele Position. Beim Restart 95 Runden vor Schluss standen andere Piloten ganz vorne: Clint Bowyer und Marcos Ambrose waren während der Gelbphase nicht an der Box und konnten sich damit in die erste Reihe schieben. Durch ihre alten Reifen wurde sie allerdings recht schnell wieder nach hinten durchgereicht und Matt Kenseth konnte an der Spitze wieder die Pace setzen.

55 Runden vor dem Ende kam es zur sechsten Caution des Abends, die kurz nach dem Boxenstopp von Clint Bowyer durch einen Motorplatzer beim Ford mit der #38 von David Gilliland ausgelöst wurde. Beim Restart kam Martin Truex Jr. nicht vom Fleck und wurde von Kyle Busch und Jimmie Johnson überholt, die sich nun hinter dem Leader Kenseth befanden. Kurz nach dem die grüne Flagge geschwenkt wurde, setzte Kasey Kahne seine letzten Titelhoffnungen wortwörtlich in die Mauer. 48 Runden vor Schluss drehte sich die #5 bei der Ausfahrt aus Turn vier in die innere Mauer und Kahne musste sein Auto verlassen. Dies war auch die siebte und letzte Caution des Rennens. Beim Restart setzte sich Matt Kenseth durch und Kyle Busch behauptete Platz zwei. Greg Biffle wusste, was die Stunde geschlagen hatte, und setzte ein riskantes Manöver eingangs Turn drei an. Weil er spät bremste, konnte er sich unter anderem an Jimmie Johnson vorbei setzen und Platz drei behaupten. Hinter ihm sortierte sich schließlich die #48 ein. Diese Reihenfolge blieb in den letzten 40 Runden unverändert und so konnte Matt Kenseth seinen zweiten Sieg im zweiten Chase-Rennen bzw. seinen siebten Saisonsieg einfahren. Kyle Busch wurde abermals Zweiter und Jimmie Johnson verlor weitere Punkte auf die #20.

Doch was heißt das jetzt für den Chase? Matt Kenseth führt nun mit bereits 14 Punkten Vorsprung die Meisterschaftwertung vor Kyle Busch an. Dieser wiederum wird mit vier Punkten Abstand von Jimmie Johnson gefolgt. Danach kommt lange nichts. Erst mit 36 Zählern Rückstand auf Kenseth taucht auf Platz vier Carl Edwards auf, dem sein Teamkollege Greg Biffle folgt. Ab Edwards drängelt sich alles dicht an dicht bis zum auf Platz zehn liegenden Clint Bowyer, dem bereits 48 Punkte auf die Spitze fehlen. Auf den letzten drei Plätzen des Chase befinden sich Dale Earnhardt Jr., Joey Logano und Kasey Kahne. Diese Piloten haben bereits einen Rückstand von 62, 69 bzw. 71 Punkten auf den Führenden und werden in den Kampf um den Titel voraussichtlich nicht mehr eingreifen können. Generell scheint es dieses Jahr ein Dreikampf zwischen Matt Kenseth, Kyle Busch und Jimmie Johnson um den Gewinn der Meisterschaft zu werden. Ob Matt Kenseth auch das dritte Rennen des Chase gewinnen kann, werden wir sehen, wenn die NASCAR diese Woche Station in Dover macht.

Zum Abschluss gibt es nun wie gewohnt noch die Punktestände der Fahrer- und Owner-Wertung sowie das Rennergebnis in der Übersicht.

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September 20 2013

07:00

NASCAR: Vorschau New Hampshire September 2013

Nach dem unfreiwilligen Nachtrennen von Chicagoland geht es diese Woche weiter auf dem New Hampshire Motor Speedway in Loudon. Als Meisterschaftsführender reist Matt Kenseth nach Neuengland. Für Dale Earnhardt Jr. und Joey Logano ist hingegen der Chase schon gelaufen, bevor er überhaupt begonnen hat.

sylvania_300_10New Hampshire Motor Speedway, waren wir dort nicht erst? Stimmt! Vor gut zwei Monaten gewann hier Brian Vickers das Camping World RV Sales 301. Dieses Wochenende steht das Sylvania 300 auf dem eine Meile langen Oval in Loudon auf dem Programmplan. Die Strecke ist vor allem bekannt für ihre Lage mitten in der Natur und die sehr geringe Kurvenüberhöhung von maximal 7°. Das Vorjahresrennen konnte Denny Hamlin für sich entscheiden, der dieses Jahr aber höchstwahrscheinlich nicht um den Sieg mitfahren wird. Diesen werden voraussichtlich andere Fahrer wie zum Beispiel Clint Bowyer, Jimmie Johnson, Ryan Newman und Kurt Busch unter sich ausmachen, die hier jeweils bereits zwei Mal gewinnen konnten.

Wie auch letzte Woche dreht sich wieder mal alles um den Chase. Es kam zwar kein weiterer Fahrer hinzu, allerdings sorgte das erste Rennen der Playoff-Runde bereits für einige Turbulenzen in der Gesamtwertung. Fangen wir zuerst mit den positiven Dingen an: Matt Kenseth konnte durch seinen bereits sechsten Saisonsieg die Führungsposition in der Tabelle behalten. Ihm folgt sein Teamkollegen Kyle Busch mit acht Punkten Rückstand. Weitere drei Punkte dahinter befindet sich der große Favorit auf den Titel, Jimmie Johnson, der sich wiederum vier Punkte vor Kevin Harvick platziert. Mit acht Punkten Rückstand auf Harvick beginnt das Mittelfeld mit Edwards, Kurt Busch, Gordon, Newman, Bowyer, Kahne und Biffle. Die beiden Letztgenannten befinden sich bereits 31 Punkte hinter der Spitze. Diese Ausgangsposition für die verbleibenden neun Rennen um die NASCAR-Trophäe scheint schon nicht optimal zu sein, doch es gibt Fahrer, denen erging es in Joilet noch schlechter: Joey Logano und Dale Earnhardt Jr. mussten das Rennen auf dem Chicagoland Speedway aufgrund von Motorschäden aufgeben und fallen damit weit in der Gesamtwertung zurück. Mit nun 52 respektive 53 Punkten Rückstand auf Matt Kenseth sind jegliche Meisterschaftschancen, sofern sie je vorhanden waren, bereits verflogen.

Doch genug über den Chase gesprochen, kommen wir zurück zum Sylvania 300 und werfen wir erstmal einen Blick auf die Entry List. Insgesamt haben sich 43 Teams für das Wochenende in Loudon gemeldet. Das heißt, dass sich jedes Team bereits vor dem Qualifying für das Rennen qualifiziert hat. In den Fahrzeugbesetzungen hat sich wenig verändert, so findet sich im in der #30 von Swan Racing dieses Wochenende Kevin Swindell wieder, im JTG-Toyota mit der #47 sitzt in Loudon Bobby Labonte und Michael McDowell übernimmt die #51 von Justin Allgaier. Die #95 von Leavine wird dieses Mal von Scott Riggs und der Ford von Phil Parsons Racing mit der #98 von Johnny Sauter pilotiert.

Unterdessen gibt es natürlich auch wieder ein paar Neuigkeiten zu vermelden. Zu allererst: Juan Pablo Montoya wird nächstes Jahr nicht mehr in der NASCAR fahren! Er wechselt wieder zurück zu den IndyCars, allerdings zu Penske. Er tritt damit in direkter Konkurrenz zu seinem ehemaligen Arbeitgeber Chip Ganassi an. Ohne Montoya geht es also in die nächste Saison, an deren Terminplan mit Hochdruck gearbeitet wird. Ich fasse mal kurz zusammen, welche Gerüchte aktuell über den Kalender für das nächste Jahr durch das Fahrerlager schwirren:
- Homestead könnte seinen Platz als finales Rennen der Saison verlieren, als Ersatz ist Phoenix vorgesehen.
- Sonoma könnte in den Chase aufrücken.
- Road America könnte zum Sprint-Cup-Kalender hinzu stoßen.
- Dover könnte durch das Rennen in Elkhart Lake sein Rennen im Frühjahr verlieren.
- Darlington bekommt vielleicht das Southern 500 am Labor Day wieder zurück.
Wie ihr merkt, ist das alles noch sehr theoretisch. Ich zumindest würde es begrüßen, den Sprint Cup endlich auch in Elkhart Lake zu sehen. Auch von der Verschiebung von Sonoma in den Chase bin ich sehr angetan und erst Recht davon, das Southern 500 wieder am Labor Day abzuhalten. Hingegen wäre die Verschiebung von Homestead und der Ausfall eines Dover-Rennens aus meiner Schicht schade, da die Rennen in Phoenix nie von großer Spannung geprägt waren und ich Dover als Strecke einfach sehr ansprechend finde. Ende September sollten wir schlauer sein, wenn voraussichtlich der Kalender für die nächste Saison veröffentlicht wird.

Doch nicht nur der Sprint Cup machte in den letzten Tage Schlagzeilen, auch in der Nationwide Series gibt es eine Neuigkeit zu vermelden: Der Titelsponsor “Nationwide Mutual Insurance Company” wird sich nach der Saison 2014 zurückziehen und sein Marketing-Programm auf den Sprint Cup konzentrieren. Wie die bisherige Nationwide und ehemalige Busch Series ab 2015 heißen wird, ist bis jetzt noch unklar, doch unser Racingblog-Experte Flo aus N hat bereits einen passenden Namen parat: “The Nascar Heluva Good Sour Cream Dips and Quaker State Series, presented by Crown Royal and powered by Big Machine Records”. Ob sich dieser Name durchsetzen würde, ist fraglich, aber zumindest steht er vielen anderen Namen amerikanischer Sportevents in Nichts nach. Man erinnere sich nur an die Bezeichnung des diesjährigen Brickyard 400.

Das waren aber noch nicht alle News, die es in den letzten Tagen zu vermelden gab. Am Donnerstag ließ NAPA, der Sponsor der #56 von Michael Waltrip Racing, eine Bombe platzen. NAPA wird zum Saisonende die Zusammenarbeit mit MWR beenden. Grund für diese Entscheidung sind die Vorkommnisse von Richmond. Folgende Meldung wurde von NAPA über die eigene Facebook-Seite veröffentlicht: ”After thorough consideration, NAPA has made the difficult decision to end its sponsorship arrangement with Michael Waltrip Racing effective December 31, 2013. NAPA believes in fair play and does not condone actions such as those that led to the penalties assessed by NASCAR. We remain supportive of the millions of NASCAR fans and will evaluate our future position in motorsports.”

Zum Abschluss gibt es nun wie gewohnt noch die aktuellen Stände der Fahrer- und Owner-Wertung. Das Rennen des Sprint Cups in Loudon auf dem New Hampshire wird diese Woche auf ESPN übertragen. Für die deutschen Zuschauer ist zudem auch wieder MotorvisionTV live dabei, wie auch in den letzten verbleibenden Rennen der Saison. In der folgenden Auflistung seht ihr, wie sich der TV-Zeitplan für das kommende Wochenende gestaltet:

Freitag, 20.09.2013
18:00 Uhr Sprint Cup Practice, Fox Sports 1
21:30 Uhr Sprint Cup Qualifying, Fox Sports 1

Samstag, 21.09.2013
15:00 Uhr Sprint Cup Practice, Fox Sports 2
17:00 Uhr Sprint Cup Final Practice, Fox Sports 2
18:00 Uhr Whelen Modified Rennen, Fox Sports 2

Sonntag, 22.09.2013
01:30 Uhr Nationwide Rennen (Kentucky 300, Kentucky), ESPN News (Green Flag: 01:46 Uhr)
18:00 Uhr K&N Pro Rennen (Greenville), Fox Sports 1
20:00 Uhr Sprint Cup Rennen (Sylvania 300), ESPN & MotorvisionTV (Green Flag: 20:15 Uhr)

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September 14 2013

10:33

BTCC: Vorschau Rockingham

Morgen startet die BTCC zu ihrem drittletzten Rennwochenende auf dem Rockingham Motor Speedway. Und es ist im Kampf um die Meisterschaft schlichtweg spannend.

hi_9098_e982Matt Neal führt nach wie vor die Meisterschaft mit aktuell 293 Punkten an. Nur noch sechs Punkte dahinter lauert aber Markenkollege Andrew Jordan. 27 Punkte Rückstand hat auf Platz drei der amtierende Champion Gordon Shedden und „The man on the move“ Colin Turkington hat auf Platz vier mit 30 Punkten Rückstand ebenfalls noch beste Chancen, um in der Meisterschaft ein Wort mitzureden. Jason Plato ist seit seinem blassen Knockhill-Wochenende mit 54 Punkten Rückstand dagegen erst mal mehr oder weniger raus aus der Titelentscheidung. Aber man soll ja niemals nie sagen …

Die Ausgangslage an der Spitze der Tabelle ist also definitiv vielversprechend. Neal darf sich keinen Fehler erlauben und muss auf Konstanz setzen, um seinen Vorsprung zu verteidigen. Gleichzeitig darf er sich nicht von Jordan schlagen lassen. Ein einziger Fehler von Neal und/oder Jordan kann Shedden und Turkington näher an die Spitze bringen. Wir dürfen also gespannt sein, wer als Tabellenführer aus Rockingham abreist und ob nach dem Wochenende noch immer vier Fahrer als Meisterschaftskandidaten in Frage kommen. Ein einziges Nullresultat kann jedem der Favoriten ganz schnell einen Strich durch die Rechnung machen.

592px-Rockingham_Motor_Speedway_-_Road_course.svg

Wikipedia Commons, Author Will Pittenger

Rockingham ist die modernste aller britischen Rennstrecken (sieht man einmal von der Snetterton-Erweiterung ab). Wie vielleicht bekannt, wurde das Oval in Northhamptonshire einst ähnlich wie der Lausitzring für die Indy Car gebaut. Nach zwei Auftritten in den Jahhren 2001 und 2002 verabschiedete sich die Indy Car, die in dieser Zeit ihre Krisenjahre einläutete, dann aber wieder und ward fortan nicht mehr gesehen. Die BTCC fährt freilich nicht auf dem ungewöhnlich geformten 1,5 Meilen-Oval, sondern auf dem „International Super Sports Car Circuit“, den man der Strecke beim Bau des Ovals als Infield verpasste.

Dafür dass diese 3,12 Kilometer lange Streckenvariante der Infield-Circuit eines Ovals ist, ist sie meiner Meinung nach doch recht abwechslungsreich und herausfordernd. Spannend – und gewissermaßen eigentlich auch ganz schön gefährlich – ist unter anderem, dass man Turn 1 des Ovals komplett mitnimmt und hier mit dem Gasfuß am Bodenblech durch brettert. Dieser Umstand macht Rockingham auch recht selektiv. Dem kurvenreichen Infield steht das lange Vollgasstück über Start-Ziel, Turn 1 und die anschließende Gerade gegenüber. Topspeed, Bremsen und Handling sind hier die entscheidenden Faktoren und die Autos sind nicht gerade leicht abzustimmen.

Ich sehe Turkington mit dem BMW hier leicht im Vorteil. Zum einen befindet man sich bei West Surrey ja ohnehin auf dem aufsteigenden Ast und zum anderen schätze ich, dass man mittlerweile über eines der besten Fahrwerke im BTCC-Feld verfügt. Und geradeaus zählt der BMW ja sowieso nicht zu den langsamsten. Dazu kommt die gute Traktion des Fahrzeugs, die vor allem beim Herausbeschleunigen im Infield entscheidend sein kann.

Gleichwohl könnten hier auch die MG wieder mal ein ernsteres Wörtchen mitreden. Snetterton, wo der MG zuletzt tonangebend war, kommt der Charakteristik von Rockingham sehr nahe und im letzten Jahr sicherte sich Jason Plato im ersten Rennen bei trockenen Bedingungen einen überlegenen Sieg. Auch wenn der MG in Rockingham mal wieder vorne mitmischen sollte, dürfte das Eingreifen in die Meisterschaft wie oben beschrieben schwer bis unmöglich sein und nur über reihenweise Fehler der anderen führen.

hi_9096_c765Die Honda sind nie zu unterschätzen und werden auf jeden Fall vorne mitfahren. Letztes Jahr läutete Gordon Shedden hier in den beiden verregenten Rennen seine Fahrt zum Titel ein. Im Infield der Strecke werden Neal, Shedden und Jordan die Handling-Stärken des Civic ausspielen können – auf den Geraden könnte jedoch der fehlende Top Speed für Frust sorgen. Außerdem sollte beachtet werden, dass die drei Honda-Piloten als Erstplatzierte in der Meisterschaft die schwersten Autos im Feld sind und vor allem beim Herausbeschleunigen auf das lange Vollgasstück unter dem Zusatzgewicht leiden dürften.

 

Was war sonst noch?

Tom Onslow Cole (GBR) Volkswagen Passat CCDer fröhliche Cockpittausch geht auch vor Rockingham in eine neue Runde. Auslöser war erneut das Team von Tony Gilham. Erste Meldung war, dass Tom Onslow-Cole überraschenderweise nicht die letzten drei Rennen für das Team bestreitet. Als Grund wurde

September 11 2013

06:00

V8 Supercars: Vorschau Sandown 500

Die Endurance-Läufe der V8 Supercars sind traditionell die Saison-Highlights der V8 Supercars – für Fans und Fahrer gleichermaßen. So bieten die Rennen, einigen Nachwuchsfahrern (z.B. aus der Development Series) die Möglichkeit sich bei den “Großen” zu beweisen, genau so können aber auch Fahrer aus allen möglichen Serien dieser Welt einen Fuß in die V8-Szene setzen um vielleicht in naher Zukunft eine Festanstellung zu bekommen.

732979-pirtek-enduro-cupDie Saison startet mit den Endurance Races nun auch endlich in ihre entscheidende Phase, und wie üblich findet der Auftakt dazu in Sandown statt. Als besonderer Anreiz für die Fahrer wurde in diesem Jahr eine eigene kleine “Meisterschaft in der Meisterschaft” eingeführt: In dem “Pirtek Endurance Cup” getauften Wettbewerb wird die beste Fahrerpaarung aus den Rennen in Sandown, Bathurst und Surfers Paradise ermittelt. Natürlich fließen auch die im Endurance Cup gesammelten Punkte in die Gesamtwertung mit ein; ähnlich wie in der Indycar, wo anhand ihrer eingefahrenen Punktzahl ja unter anderem auch die besten Oval-, oder Rundkursfahrer gekührt werden.

Eine weitere Besonderheit der Endurance-Läufe sind die doppelt besetzten Autos, da in den Endurance-Läufen aufgrund der Renndauer Fahrerwechsel vorgeschrieben sind. Alle anderen Regeln sind im Grunde gleich; dass Reifenwechsel und Nachtanken natürlich wieder erlaubt sind, erklärt sich von selbst. Neu ist in diesem Jahr allerdings die Mindestanzahl an Boxenstops, die jeweils vor dem Rennwochenende festgelegt wird. So sind in Sandown mindestens 4 Stops vorgeschrieben.

Fuel Parity

Und damit wären wir auch schon beim aktuellen Geschehen der V8 Supercars angelangt. Denn der Hintergrund dieser etwas gewöhnungsbedürftigen Regelung ist die seit dem Winton 360 andauernde Benzindiskussion rund um Nissan und Holden. Zur Erinnerung: In Winton wurden zwei Nissan und ein Mercedes (unter Zustimmung aller Teamchefs) mit E70-Benzin (70% Ethanol zu 30% Superbenzin) anstatt des üblichen E85 (85% zu 15%) befüllt, mit dem Ziel den hohen Verbrauch bei oben genannten Herstellern einzudämmen. Obwohl diese Maßnahme nachweislich zu keinem Vorteil bezüglich der Motorleistung geführt hatte, wurden nach dem Winton-Wochenende stimmen laut, Nissan habe nur aufgrund des Sprits den Sprint vom Samstag gewinnen können.

Am vergangenen Wochenende meldete sich dann auch noch Simon McNamara zu Wort, seines Zeichens Motorsportchef bei Holden. Er forderte in einem Interview mit Speedcafe.com sogar, die Nissan komplett aus der Wertung des Sprintrennens zu streichen. Sogar von einem Boykott seitens Holden war die Rede, sollten Mercedes und Nissan bei den Endurance-Läufen mit dem E70-Treibstoff an den Start gehen dürfen.

Diese Aussagen stießen bei den Fans nicht unbedingt auf Zustimmung, und sogar aus dem Holden-Lager erntete McNamara wenig Verständnis. Holden würde nun als schlechter Verlierer dastehen, und McNamara habe einfach Angst um Holdens Vormachtstellung bei den V8 Supercars. Andere wiederum gaben ihm Recht, und forderten gleiches Recht für alle. Wenn Nissan und Mercedes Probleme mit hohem Benzinverbrauch haben, dann sollten sie eben zusehen wie sie selber damit fertig werden.

Fakt ist aber auch: McNamara hat als Holden-Motorsportchef natürlich auch einen gewissen Einfluss, schließlich sind 15 der 28 Wagen im Feld mit dem Löwen auf dem Grill unterwegs. Und da man wohl nicht riskieren wollte, dass in Sandown nun plötzlich das halbe Feld fehlt, hat man sich nun auf eine Mindestanzahl von Boxenstops geeinigt – “Balance of Performance – the Australian way” wenn man so will.

Die Fahrer-Lineups

Kommen wir nun aber wieder zu den wichtigen Dingen zurück, denn auch in diesem Jahr hat man es wieder geschafft einen bunte Mischung aus Fahrern für die Endurance-Rennen zusammenzutrommeln. Fahrer aus der Development Series, dem australischem Porsche Carrera Cup, der Indycar und aus der GT-Szene konnten als Verstärkung für die Teams gewonnen werden, und mit Marc Lieb ist auch in diesem Jahr ein weiterer bekannter deutscher Rennfahrer mit von der Partie. Für Lieb, der in diesem Jahr wieder Co-Driver von Jonathon Webb (Tekno) ist, ist es bereits die dritte Teilnahme “Down Under”.

Hier die gesamte Endurance-Entrylist auf einen Blick:

#1 Holden – Red Bull Racing (Triple 8) – Jamie Whincup / Paul Dumbrell
#888 Holden – Red Bull Racing (Triple 8)  – Craig Lowndes / Warren Luff

#2 Holden – Holden Racing Team (Walkinshaw) – Garth Tander / Nick Percat
#22 Holden – Holden Racing Team (Walkinshaw) – James Courtney / Greg Murphy
#66 Holden – Walkinshaw Racing – Russell Ingall / Ryan Briscoe

#14 Holden – Brad Jones Racing – Fabian Coulthard / Luke Youlden
#8 Holden – Brad Jones Racing – Jason Bright / Andrew Jones
#21 Holden – Brad Jones Racing – David Wall / Chris Pither

#33 Holden – Garry Rogers Motorsport – Scott McLaughlin / Jack Perkins
#34 Holden – Garry Rogers Motorsport – Alexandre Premat / Greg Ritter

#19 Holden – TEKNO Autosports – Jonathon Webb / Marc Lieb
#97 Holden – TEKNO Autosports – Shane Van Gisbergen / Jeroen Bleekemolen

#80 Holden – Lucas Dumbrell Motorsport – Scott Pye / Paul Morris
#88 Holden – Lucas Dumbrell Motorsport – Dean Fiore / Matt Halliday

#3 Holden – Tony D’Alberto Racing – Tony D’Alberto / Jonny Reid

#5 Ford – Ford Performance Racing – Mark Winterbottom / Steven Richards
#6 Ford – Ford Performance Racing – Will Davison / Steve Owen

#55 Ford – Rod Nash Racing – David Reynolds / Dean Canto
#18 Ford – Charlie Schwerkolt Racing – Alex Davison / John McIntyre

#12 Ford – Dick Johnson Racing – Chaz Mostert / Dale Wood
#17 Ford – Dick Johnson Racing – Tim Blanchard / Ash Walsh

#7 Nissan – Nissan Motorsport (Kelly Racing) – Todd Kelly / David Russell
#15 Nissan – Nissan Motorsport (Kelly Racing) – Rick Kelly / Karl Reindler
#36 Nissan – Nissan Motorsport (Kelly Racing) – Michael Caruso / Daniel Gaunt
#360 Nissan – Nissan Motorsport (Kelly Racing) – James Moffat / Taz Douglas

#9 Mercedes – Erebus Motorsport – Maro Engel / Steve Johnson
#4 Mercedes – Erebus Motorsport – Lee Holdsworth / Craig Baird
#47 Mercedes – Erebus Motorsport -Tim Slade / Andrew Thompson

Die Strecke

Fehlt für den ganzen Spaß eigentlich nur noch eine Strecke: Wie bereits erwähnt geht es am kommenden Wochenende auf den Sandown Raceway in Melbourne, der einigen vielleicht etwas geläufiger sein dürfte als beispielsweise die Kurse in Winton oder Ipswich.

Die Strecke, die 1962 eröffnet wurde, besitzt insgesamt 13 Kurven verteilt auf etwas mehr als drei Sandown_(Australia)_track_map.svgKilometer. Charakteristisch für Sandown sind die beiden langen Geraden nach Turn 1 und 4, enge 90°-Kehren, sowie die Bergaufpassage hin zu dem Kurvengeschlängel ab Turn 6. Desweiteren werden die Fahrer in den meisten Kurven wieder nur auf zwei Rädern unterwegs sein, da die Randsteine stellenweise sehr hoch sind. Was für die meisten Fahrer bekanntermaßen kein großes Hindernis darstellt.

Überholen sollte auf dem Sandown Raceway kein allzu großes Problem sein, bietet die Streckencharakteristik doch einige gute Möglichkeiten, z.B. Turn 1 und Turn 9. Und auch in Turn 11, kurz vor der Start-Ziel-Geraden, hat man schon einige mutige Manöver gesehen.

Hier kann man mal ein paar Runden mit Mark Winterbottom mitfahren, wenn auch nur auf der Stoßstange:

Rennformat

Am Samstag stehen zu erst zwei Qualifikationsläufe über jeweils 20 Runden an, in denen die Startreihenfolge für das Hauptrennen am Sonntag ausgefahren wird. Dort müssen dann insgesamt 500 Kilometer (161 Runden) zurückgelegt werden.

TV- bzw. Live-Stream Zeiten

An der derzeitigen TV-Situation hat sich nicht sonderlich viel geändert, man wird sich also wieder nach den entsprechenden Alternativen umschauen müssen. Einen Livestream wird es auf der offiziellen Homepage der V8 Supercars geben. Dieser ist jedoch kostenpflichtig. Für Europäer gäbe es noch die Möglichkeit via Premiersports.

Die genauen Startzeiten zu den Rennen, findet ihr wie gewohnt in unserem TV-Planer.

 

 

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September 10 2013

08:00

NASCAR: Analyse Richmond September 2013

Die Chase-Teilnehmer stehen fest, doch der Weg dorthin war nicht nur turbulent, sondern wird in den nächsten Tagen noch für einigen Diskussionsstoff sorgen. Im Fokus stehen der Sieger Carl Edwards und vor allem Michael Waltrip Racing in Person von Clint Bowyer.

Federated Auto Parts 400Das Rennen in Richmond stand ganz im Zeichen des Chase. Ständig wechselten die Positionen und somit auch die Chase-Teilnehmer. Als alles entschieden schien, wurde durch ein späte Caution nochmal alles über den Haufen geworfen. Doch dazu später mehr. Eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Rennen hatte sich Jeff Gordon im Qualifying gesichert, als er sich mit Streckenrekord die Pole Position holte. Jimmie Johnson verpasste unterdessen nicht nur das Qualifying, sondern auch sämtliche Practice-Sessions, denn er wurde am Freitag zum zweiten Mal Vater, als Lydia Norriss das Licht der Welt erblickte. Ohne eine einzige gedrehte Runde ging Johnson als 43. ins Rennen. Dieses startete sehr diszipliniert und Gordon konnte in den ersten 49 Runden die Spitzenposition verteidigen. Dann ging allerdings Brad Keselowski an ihm vorbei, der wie auch Gordon einen Sieg bitter nötig gehabt hätte. Einige Runden nachdem Keselowski die Führung übernommen hatte, war er sie auch schon wieder los, denn Kurt Busch konnte durch sein auf Long Runs abgestimmtes Auto an ihm vorbeiziehen.

Nach den ersten Boxenstopps unter grün kam schließlich in Runde 136 die erste Caution heraus. Grund war – wie sollte es anders sein – Debris in Kurve drei. Bei den Stopps unter gelb fiel Kurt Busch durch Probleme beim Wechseln des linken Hinterrades von Platz eins auf sechs zurück. Die Führung hatte nun Jamie McMurray inne, allerdings nicht lange. Direkt beim Restart wurde er von Brad Keselowski geschnappt, der anschließend einsam seine Runden um die Konkurrenz drehte. Dies war dann in Runde 207 vorbei, denn David Stremme drehte sich eigenverschuldet in Kurve vier. Nach den Boxenstopps fand sich Kurt Busch wieder an der Spitze, vor Keselowski. Als es in Runde 215 weiter ging, kam es noch zu einem Kuriosum, als Jamie McMurray bei der Anfahrt auf Kurve eins frontal eine gefüllte Wasserflasche traf und diese mehrere Meter in die Luft geschleudert wurde. Es wurde zwar kein Auto nennenswert beschädigt, allerdings fragt man sich, wie diese “Debris” übersehen werden konnte und warum der Restart nicht noch um eine Runde verschoben wurde. Normalerweise sieht die NASCAR ja jedes Staubkorn auf der Strecke, diesmal allerdings nicht mal eine Wasserflasche.

Ungeachtet dessen setzte sich Brad Keselowski in Front, vor Kurt Busch. Während Keselowski vorne weg fuhr, musste Jimmie Johnson sein Auto aufgrund von technischen Problemen in die Garage stellen. Johnson fuhr kurz zuvor schon mit Rundenrückstand dem Feld hinterher und erwischte wie schon in den letzten Wochen ein grauenhaftes Rennwochenende. Auch sein Hendrick-Teamkollege Jeff Gordon in der #24 musste wenig später ungeplant die Box aufsuchen und kam mit zwei Runden Rückstand wieder auf die Strecke. Doch mit vier frischen Reifen konnte er sich schnell zumindest wieder um eine Runde zurückrunden. Dann kam auch noch ein bisschen Glück hinzu, als in Runde 267 wegen Debris auf der Gegengeraden erneut gelb geschwenkt wurde. Somit war Gordon durch den “Lucky Dog” wieder in der Führungsrunde. An der Spitze fand sich unterdessen Clint Bowyer wieder. Dieser konnte sich recht schnell absetzen, da hinter ihm der Kampf um die zweite Position zwischen Kevin Harvick, Brad Keselowski und Kurt Busch ausgetragen wurde. Besonders Harvick und Keselowski rieben sich einige Runden aneinander auf, bis Harvick die #2 in Kurve vier etwas beiseite schob und den zweiten Platz eroberte. Keselowski fiel danach immer weiter zurück und konnte nicht mehr an seine Leistung vom Anfang des Rennens anknüpfen. Die Titelverteidigung war nun Geschichte.

58 Runden vor Schluss, gerade als die Boxenstopps unter grün absolviert wurden, sorgte Jimmie Johnson für Aufsehen. Durch einen geplatzten Vorderreifen verursachte er die dritte Caution des Abends. Sein Teamkollege Jeff Gordon hatte zum wiederholten Male Glück, denn gerade als er seine Box aufsuchte, kam die gelbe Flagge. Erneut durfte er sich mit Hilfe des “Lucky Dogs” zurückrunden. Die Turbulenzen wusste Carl Edwards am besten für sich zu nutzen und lag beim Restart auf Position eins vor Paul Menard. In den letzten Runden sollte sich jedoch ein anderer Name aufdrängen: Ryan Newman. Er kämpfte sich durchs Feld und übernahm zehn Runden vor Schluss sogar die Führung. Hätte er das Rennen gewonnen, hätte er sich durch seinen zweiten Saisonsieg die Chase-Teilnahme gesichert – hätte. Denn acht Runden vor Schluss wurde zum vierten und letzten Mal in diesem Rennen die gelbe Flagge geschwenkt. Der Auslöser war Clint Bowyer in der #15, der sich in Kurve vier drehte. Bowyer behauptete nach dem Rennen, dass er von Dale Earnhardt Jr. getroffen wurde, doch dieser verneinte dies. Nach Aussage von Junior hatte sich Bowyer auf eigenartige Weise selbst gedreht. Nun kann man sich dabei denken, was man will, aber seinen Teamkollegen Martin Truex Jr. brachte Bowyer damit wieder ins Rennen um die letzte Wildcard.

Doch als ob das noch nicht genug Zündstoff gewesen wäre, setzte Carl Edwards beim Restart noch einen drauf. Nachdem er sich durch einen guten Boxenstopp die zweite Position hinter Paul Menard geholt hatte, schnappte er sich beim Restart gleich noch Menard, aber vor der Start-/Ziellinie. Menard kam durch seine alten linken Reifen schlecht weg und wurde bis zur Linie von Edwards bereits abgehängt. Ob die NASCAR auch zu diesem Vorfall Untersuchungen anstellen wird, ist bisher unbekannt. So sicherte sich Edwards schließlich seinen zweiten Saisonsieg. Zweiter wurde Kurt Busch, der damit eine kleine Sensation schaffte. Er zieht als erster Fahrer überhaupt mit einem Ein-Auto-Team in den Chase ein. Hinter ihm platzierte sich Ryan Newman, der kurz vor Schluss noch geführt hatte. Dies sollte allerdings nicht für den Chaseeinzug reichen, denn bis zur Nacht von Montag auf Dienstag war Truex durch seinen siebten Platz im Rennen im Chase. Doch dann gab die NASCAR die Ergebnisse der Untersuchung gegen Michael Waltrip Racing bekannt. Allen drei Sprint-Cup-Teams von MWR werden 50 Punkte in der Fahrer- und Ownerwertung abgezogen. Dies bedeutet, dass Truex aus dem Chase fällt und Newman nun doch drin ist. Zusätzlich wurden auch die drei Crew Chiefs der einzelnen Teams bis zum 31. Dezember diesen Jahres unter Beobachtung gesetzt. MWR wird zudem noch mit einer Geldstrafe von 300.000$ sanktioniert und der Spotter der #55 und General Manager von MWR – Ty Norris – wird auf unbestimmte Zeit suspendiert. Für Bowyer hat der Punkteabzug keine Auswirkung auf den Chase, da diese Strafe auf die Wertung der ersten 26 Rennen wirkt. Eine ausführliche Aufarbeitung der Ereignisse findet ihr hier.

Doch nicht nur im Kampf um die Wildcards war es knapp, auch die letzten Plätze der Top Ten waren stark umkämpft. Kurt Busch und Greg Biffle konnten durch solide Ergebnis relativ sicher den Chase-Einzug klar machen. Knapp wurde es hingegen für Joey Logano. Er setzte sich mit nur einem Punkt Vorsprung vor Jeff Gordon auf Platz zehn. Gordon ist damit nicht im Chase, nachdem er sich im Vorjahr noch knapp qualifizieren konnte. Ebenfalls nicht geschafft hat es der Vorjahresmeister Brad Keselowski, der sich nach dem Rennen in der Gesamtwertung sogar hinter Jamie McMurray wiederfindet. Als Führender geht Matt Kenseth in den Chase, der sich durch seine fünf Saisonsiege 15 Bonuspunkte sichern konnte. Im folgen mit einem Abstand von drei Punkten von Kyle Busch und Jimmie Johnson. Der Meister der ersten 26 Rennen – Carl Edwards – startet mit bereits neun Punkten Rückstand auf Kenseth in die Jagd um den Meisterschaftstitel. Nächste Woche läutet die NASCAR mit dem Rennen auf dem Chicagoland Speedway den Chase ein.

Neben dem Chase hat sich auch auf dem Fahrermarkt wieder etwas getan. Am Montag wurde bekannt gegeben, dass Ryan Newman nächste Saison wie erwartet zu Richard Childress Racing wechseln wird. Hier übernimmt er die #31 von Jeff Burton. Dieser wiederum ist aktuell bei Swan Racing für die #30 im Gespräch.

Zum Abschluss gibt es heute nicht nur die Punktestände der Fahrer- und Ownerwertung sondern zusätzlich noch die Meisterschaftstabelle der Fahrer mit der es in den Chase geht.

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September 06 2013

07:00

NASCAR: Vorschau Richmond September 2013

Es ist angerichtet: Das letzte Rennen vor dem Chase auf dem Richmond International Raceway steht an. Einige Piloten konnten ihr Ticket für die Playoffs der NASCAR bereits letzte Woche lösen, aber um die letzten Plätze verspricht es noch ein spannender Kampf zu werden.

fed_autoparts_400_rir_cNun ist es also soweit. Das letzte Rennen steht an, bevor es in den Chase geht. Einige Piloten haben ihren Platz in den Playoffs bereits sicher, doch ab der achten Position in der Meisterschaftstabelle wird es spannend. Doch bevor ich genauer auf den Kampf um die letzten Chase-Plätze eingehe, schauen wir uns erstmal die Strecke an. Der Richmond International Raceway wurde und 1946 eröffnet und seit 1958 durchgängig von der höhsten NASCAR-Liga besucht. 1988 wurde die Strecke in das heute bekannte, 0,75 Meilen kurze D-Oval umgebaut. Richmond weist ein moderates Banking von 14° in den Kurven auf. Die Start-/Zielgerade ist mit 8° und die Gegengerade mit 2° überhöht. Wie auf allen Short-Tracks gilt es auch hier, besonders schonend mit den Bremsen umzugehen und vielleicht auch mal einen kleinen “bump and run” zu setzen. Die meisten Siege unter den aktiven Fahrer hat mit vier Erfolgen Kyle Busch, der bis jetzt aber noch nie das September-Rennen gewinnen konnte. Letztes Jahr sicherte sich Clint Bowyer den Sieg im Federated Auto Parts 400. Traditionell wird es durch die Lage direkt vor dem Chase ein spannendes Rennen werden, denn auch dieses Jahr haben noch einige Piloten die Chance, in die finale Phase der Meisterschaft zu gelangen.

Werfen wir zuerst einen Blick auf die bereits sicher im Chase stehenden Piloten: Trotz seiner Pechsträhne führt Jimmie Johnson die Meisterschaft mit 837 Punkten an. 28 Punkte dahinter befindet sich der aktuelle Vizemeister Clint Bowyer. Weitere 14 Punkte hinter Bowyer sind punktgleich Kevin Harvick und Carl Edwards zu finden. Kyle Busch ist anders als letzte Saison bereits für den Chase qualifiziert. Mit vier Siegen besitzt er zusätzlich auch eine ausgezeichnete Ausgangssituation für die Meisterschafts-Playoffs. Nur Matt Kenseth als aktuell Sechstplatzierter konnte mehr Siege einfahren als Johnson und Busch, fünf an der Zahl. Er ist zudem auch mit 55 Punkten Vorsprung auf Platz elf der letzte Pilot, der den Chase-Einzug bereits über die Punkte erreicht hat. Doch noch ein weiterer Fahrer ist bereits sicher dabei und dieser findet sich aktuell auf Position zwölf wieder. Kasey Kahne hat mit bereits zwei Siegen mehr Erfolge in dieser Saison erzielt als seine direkten Konkurrenten um die letzten Chase-Plätze. Die einzige Frage, die sich noch stellt, ist, ob er es über eine Wildcard oder über die Punkte unter die letzten Zwölf schafft. Aktuell befindet sich Kahne zehn Punkte hinter dem zehnten Platz.

Kommen wir zu den Piloten, die noch zittern müssen. Der heimliche Punktesammler Dale Earnhardt Jr. ist auf Platz sieben liegend so gut wie durch. Mit 37 Punkten Vorsprung auf Platz elf muss schon einiges schief gehen, damit er noch aus dem Chase fällt. Gefährlicher wird die Lage für die Piloten ab dem achten Platz. Hier macht der aktuell starke Joey Logano den Anfang, der 16 Punkte Vorsprung inne hat. Hinter ihm platziert sich Greg Biffle mit 14 Punkten Vorsprung. Geradeso drin ist auch noch Kurt Busch. Doch er hat es bedeutend schwerer als die beiden Fahrer vor ihm, denn er steht bis jetzt noch ohne Sieg da und muss in Richmond zumindest ein gutes Ergebnis einfahren. Gleiches gilt auch für den auf Rang elf liegenden Jeff Gordon, der ebenfalls noch keinen Erfolg diese Saison vorweisen kann. Mit sechs Punkten Rückstand auf Kurt Busch scheint ein Sieg für ihn dieses Wochenende fast Pflicht zu sein. Den Erfolg, den Gordon braucht, hat Martin Truex Jr. sich bereits in Sonoma gesichert. Diesem verdankt er jetzt seine Wildcard, die er mit fünf Punkten Vorsprung vor dem ebenfalls bereits ein Mal siegreichen Ryan Newman hält. Beide Fahrer befinden sich bereits 15 bzw. 20 Punkte hinter dem zehnten Platz. Hinter Ryan Newman finden wir auf Platz 15 endlich den Vorjahresmeister Brad Keselowski. Für ihn gilt das Gleiche wie für Kurt und Jeff: Er muss in Richmond endlich seinen ersten Saisonsieg einfahren. Falls er dies schaffen sollte, könnte er bei einem schlechten Ergebnis von Truex und Newman doch noch das Ticket zur Titelverteidigung lösen. Dafür braucht es aber viel Glück, doch dieses scheint er diese Saison nicht zu haben. Wem das jetzt noch nicht genug “Wie-komme-ich-in-den-Chase-Theorie” war, der kann sich gerne bei den Kollegen von jayski noch alle möglichen Kombination anschauen, mit denen ein Fahrer im bzw. aus dem Chase wäre.

Genug über den Chase geredet, kommen wir nun wieder zum aktuellen Rennen zurück. In den 44 gemeldeten Cockpits für dieses Wochenende hat sich erstaunlich wenig getan. Mike Bliss sitzt wieder mal im Toyota mit der Startnummer 19, im Ford mit der #32 Timmy Hill, im Chevrolet mit der #40 Landon Cassill und ebenfalls in einem Chevy, allerdings mit der #51, sitzt Ryan Truex. In der #47 ersetzt AJ Allmendinger Bobby Labonte. Die Leavine Family ist ebenfalls wieder mit dabei, diesmal aber nicht mit Scott Speed, sondern mit Reed Sorenson. Dieser ist zudem ein potentieller Kandidat für das Cockpit der #95 in der nächsten Saison. Sorenson absolvierte bis jetzt bereits 15 Sprint-Cup-Rennen und konnte schon eine Pole einfahren.

In dieser Woche wurden auf den Fahrermarkt erneut einige Gerüchte gestreut und Neuigkeiten bekannt gegeben. Das wichtigste mal kurz zusammengefasst: Jeff Burton wird nächstes Jahr trotz gültigen Vertrags nicht mehr in der #31 von Richard Childress Racing sitzen. Als Grund für diese Entscheidung werden zu geringe Sponsorengelder für die kommende Saison genannt, die nicht erlauben, ein viertes Auto an den Start zu bringen. Somit ist es durchaus plausibel, dass Ryan Newman nächstes Jahr in der #31 sitzen könnte, sofern er zu RCR wechselt. Wohin die Reise für Burton geht, ist noch ungewiss. Juan Pablo Montoya hingegen wurde unter der Woche in Denver bei Furniture Row Racing gesichtet. Aktuell gibt es aber noch keine Informationen, ob wir Juan nächstes Jahr in der #78 als Ersatz für Kurt Busch sehen oder nicht. Schließlich soll es ja auch noch ein Angebot aus der IndyCar von Andretti Autosport geben.

Zum Schluss nun wie gewohnt noch die Stände der Fahrer- und Owner-Wertung sowie die Entrylist für das Federated Auto Parts 400 auf dem Richmond International Raceway. Das Rennen wird live auf ABC und auch wieder bei MotorvisionTV übertragen. Letztere werden die verbleibenden Rennen bis zum Finale allesamt live zeigen. Die TV-Zeiten für dieses Wochenenden gestalten sich folgendermaßen:

Freitag 06.09.2013
15:00 Uhr Nationwide Practice, Fox Sports 1
18:00 Uhr Sprint Cup Practice, ESPN2
20:30 Uhr Sprint Cup Final Practice, ESPN2
22:00 Uhr Nationwide Qualifying, ESPN2
23:30 Uhr Sprint Cup Qualifying, ESPN2

Samstag 07.09.2013
01:30 Uhr Nationwide Rennen (Virginia 529 College Savings 250), ESPN2 (Green Flag: 01:45 Uhr)
18:00 Uhr Trucks Practice (Iowa), Fox Sports 2

Sonntag 08.09.2013
01:30 Uhr Sprint Cup Rennen (Federated Auto Parts 400), ABC (Green Flag 01:44 Uhr)
18:30 Uhr Trucks Qualifying (Iowa), Fox Sports 1
20:00 Uhr Trucks Rennen (Iowa, Fan Appreciation 200 Presented by New Holland), Fox Sports 1 (Green Flag: 20:17 Uhr)

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August 27 2013

06:00

NASCAR: Analyse Bristol August 2013

Bristol wusste wieder mal, mit engen Kämpfen und vielen Unfällen zu begeistern, und am Ende konnte sich Matt Kenseth seinen fünften Saisonsieg sichern. Damit bewies er erneut, dass er zur Stelle ist, wenn die anderen Favoriten straucheln.

Irwin Tools Night RaceEs war eine heiße Nacht in Bristol, zumindest wenn es um den Gemütszustand einiger Piloten ging. Insgesamt unterbrachen elf Cautions das 500 Runden lange Rennen und sorgten besonders in der Schlussphase für einiges an Action. Der Start hingegen lief etwas ruhiger. Denny Hamlin startete von der ersten Position in das Rennen, gefolgt von den erneut starken Kurt Busch und Brian Vickers. Kurz nachdem es los ging, war es für die #87 mit Joe Nemechek am Steuer schon wieder vorbei. Grund war der Toyota-Motor, der schon nach drei Runden seinen Dienst quittierte. Ohne Caution ging es weiter und Kurt holte sich knapp 20 Runden später die Führung von Hamlin. Diese behielt er auch, als in Runde 41 die erste Caution des Rennens heraus kam. Grund hierfür war Ryan Truex – der jüngere Bruder vom in der #56 fahrenden Martin Truex Jr. – der durch einen Schaden am linken Vorderreifen der #51 in die Mauer einschlug. Für ihn war sein Sprint-Cup-Debüt damit vorbei. Unterdessen absolvierten einige Piloten ihre ersten Boxenstopps, normalerweise nichts besonderes, diesmal aber schon. Brad Keselowski verließ gerade seine Box, als David Reutimann in seine einfahren wollte. Es kam zu einer Überschneidung und Keselowski traf Reutimann am Heck. Leidtragender war auch Marcos Ambrose, der in seiner Box stehend zwischen den zwei Autos eingeklemmt war und somit ebenfalls einige Positionen verlor.

Von den Ereignissen unberührt setzte Kurt Busch seine Führung nach dem Restart fort. Hinter ihm platzierten sich Carl Edwards und Denny Hamlin. Alles lief also nach Plan für Kurt, aber dann kam – wie immer – etwas dazwischen. Kurz vor dem Erreichen der 80. Runde fiel die #78 auf einmal zurück. Er musste schließlich an die Box kommen, denn eine Radnabe an seinem Auto war defekt. Seine Crew versuchte, dieses Problem mit einem schnellen Boxenstopp zu beheben, der allerdings keine Wirkung zeigte. Zusätzlich musste Kurt kurz nach seinem Reparatur-Stopp erneut durch die Boxengasse, da er diese beim vorherigen Stopp zu schnell durchfahren hatte. Währenddessen ging es auf der Strecke weiter heiß er und manchmal wurde es eng, zu eng. Nachdem die #78 wieder Fahrt aufgenommen hatte, stand sie auch schon wieder im Fokus. Diesmal hatte Kurt das Heck von Josh Wise getroffen und die #35 in Runde 91 hart in die Mauer einschlagen lassen. Die #78 musste wenige Runden später die Garage aufsuchen und nahm das Rennen mit einem Rückstand von 21 Runden wieder auf. Beim Restart fand sich dann Dale Earnhardt Jr. an der Spitze wieder, da er nicht seine Boxencrew in der Gelbphase besucht hatte. Gefolgt wurde er von Clint Bowyer und Bobby Labonte, welche ebenfalls während der Caution draußen geblieben waren.

Währenddessen ließ sich Kyle Busch weiter vorne auf Platz 16 blicken. Kyle war aufgrund eines Unfalls im Qualifying von der letzten Position gestartet und kämpfte sich stetig durchs Feld. Doch je weiter vorn man fährt, umso enger werden die Abstände und manchmal kommt es zu Kontakten. Diese Erfahrung machten in Runde 107 Kyle Busch und Joey Logano, als sie aneinander gerieten und kurz darauf wegen Debris von diesem Kontakt die nächste Caution heraus brachten. Zum Kontakt kam es, weil Kyle wie im Qualifying loose wurde und somit direkt vor bzw. in das Auto von Logano fuhr. Die #18 trug einen Schaden am Heck und die #22 einen an der rechten Front davon. Beim Restart startete Earnhardt erneut von der Spitze und fand erstmal Danica Patrick vor sich, die genau vor dem Feld wieder aus der Box kam, nachdem sie diese zu Reparaturarbeiten aufgrund eines Mauerkontaktes aufgesucht hatte. Danica machte schnell Platz und ließ dem Führungskampf von Earnhardt und Bowyer freien Lauf. In Runde 128 konnte sich Bowyer schließlich an Junior vorbei setzen und führte das Rennen nun souverän an.

Irwin Tools Night RaceAllerdings schien man als Führender dieses Mal nicht gerade mit Glück gesegnet zu sein, denn auch Clint Bowyer hatte wenig später ein Problem. In Runde 176 versuchte sich Bowyer am Überrunden und kam ganz gut durch das Feld, bis Travis Kvapil auftauchte. Dieser setzte sich mit Schwung neben den ebenfalls überrundeten David Ragan und überlappte leicht mit der #15. Bowyer zog leicht nach innen, um Schwung für die Gerade zu holen und wurde am Heck von Kvapil getroffen. Bowyer drehte sich und zusätzlich wurde auch noch Bobby Labonte in den Toyota mit der #15 geschubst. Was Travis sich bei dieser Aktion dachte, bleibt wohl ein ewiges Rätsel. Den Führenden als Überrundeter abzuschießen, gehört jedenfalls zu den peinlichsten Sachen, die man als Rennfahrer anstellen kann. Bowyer fand sich nach seinem Dreher auf Platz 26 wieder. Kvapil hingegen wurde wenig später vom Karma heimgesucht und musste nach einem Mauerkontakt an die Box.

Die nächste Gelbphase ließ auch nicht lange auf sich warten. Kurz nach dem Absolvieren der 200. Runde kam Tony Raines in der Kurve zu hoch und erwischte dabei Brad Keselowski und Jimmie Johnson. Alle Beteiligten trugen keine größeren Beschädigungen davon. Beim Restart war diesmal Carl Edwards in Front, der von Hamlin und Kenseth verfolgt wurde. Die Führung musste Edwards nach knapp 30 Runden unter grün an Kenseth abgeben. In dieser Reihenfolge ging es weiter, bis zur nächsten Caution. Diese löste Vickers kurz nach 250 gefahrenen Runden aus, als er die Mauer touchierte und Debris auf der Strecke hinterließ. Während der Boxenstopps wurde es dann interessant. Hamlin, der eigentlich als Erster die Boxengasse verlassen hätte, wartete am Ende der Boxenstraße auf Earnhardt Jr. und sortierte sich hinter diesem ein, um beim Restart auf der Außenbahn zu starten. Dieser Plan ging allerdings nicht auf, denn ausgerechnet der Teamkollege von Hamlin in Form von Matt Kenseth musste wegen zu schneller Fahrt in der Boxengasse an das Ende des Feldes zurück, was Hamlin wieder auf die innere Bahn schob.

Beim Restart fuhr dann Paul Menard von der Spitzenposition vor Kyle Busch los. Beide waren unter gelb nicht an der Box. Nach einigen Umläufen kam Edwards mit vier frischen Pneus von hinten näher und setzte sich schließlich in Runde 328 an die Spitze. Sechs Runden später kam es erneut zu einer Caution, nachdem Bobby Labonte und David Gilliland sich etwas zu nah kamen. Bei den Boxenstopps wurde diesmal Juan Pablo Montoya vom Pech verfolgt. Auf Platz zwei liegend suchte er sein Team auf, doch beim Verlassen seiner Box war er etwas zu schnell. Dies bedeutete, dass er an das Ende des Feldes zurück musste und somit seine gute Position verlor. An der Spitze fuhren jetzt Andere, in Form von Kevin Harvick, Martin Truex Jr., Jeff Gordon und vor allem Carl Edwards. Dieser setzte sich kurz nach dem Restart wieder an die Spitze. Nach wenigen grünen Runden kam es knapp 140 Runden vor Schluss erneut zu einer Gelbphase. Diesmal war der Auslöser Brian Vickers in der #55, der Reutimann in einen Dreher schickte. Dieser stand dann mitten auf der Strecke, genau vor Jimmie Johnson. Die #48 konnte nicht mehr ausweichen und knallte genau in das Heck der #83. Johnson musste in die Garage und wurde schließlich als 36. gewertet.

In Runde 368 ging es dann weiter, erneut mit Edwards an der Spitze. Hinter ihm platzierte sich kurze Zeit darauf Kenseth, der sich an Truex vorbei setzte. Lang hielt die Grünphase nicht, denn sieben Runden nach der erneuten grünen Flagge wurde schon wieder gelb geschwenkt. Diesmal lag die Schuld bei Juan Pablo Montoya, der David Stremme am Heck traf. Stremme wurde loose und erwischte noch Jeff Burton, der sich in die innere Mauer drehte. Kurz bevor die gelbe Flagge geschwenkt wurde, eroberte Kenseth noch die Führung von Edwards. Beim Restart konnte sich die #20 dann durchsetzen und für Carl Edwards begannen die Probleme. Er wurde immer langsamer und fuhr schließlich in die Garage, denn sein Ford-Motor hatte schlapp gemacht. Währenddessen ging das Rennen unter grün weiter, bis knapp 65 Runden vor Schluss auf einmal ein Teil am Heck des Autos mit der #42 von Montoya wedelte. Dieses hatte sich nach einem Kontakt mit David Stremme gelöst und landete schließlich auf der Strecke, was zur nächsten Caution führte.

Irwin Tools Night Race54 Runden vor Schluss ging es dann weiter, mit Kenseth in Front vor Clint Bowyer und Jeff Gordon. Nur eine Runde später kam es dann zu einem Big One. Brian Vickers scherte vor Kurve drei aus und erwischte dabei Denny Hamlin an der rechten Front. Bei der Einfahrt zur Kurve versagte dann der Reifen an der #11 und Hamlin fuhr quer über die Strecke und erwischte Ryan Newman am Heck und Kevin Harvick an der Front. Martin Truex Jr., Brad Keselowski und Casey Mears konnten nicht mehr ausweichen und trugen einen mehr oder weniger großen Schaden davon. Das Auto von Martin Truex Jr. war komplett beschädigt und rollte auf den Apron. Dabei tuschierte die #56 die #30 mit David Stremme und kam direkt vor Ken Schrader in der #32 zum Stehen, der nicht mehr ausweichen konnte und die #56 ebenfalls erwischte. Währenddessen stellte sich Kevin Harvick auf den Boxenplatz von Denny Hamlin, bevor er von diesem durch die #11 wieder runter geschoben wurde. Danach lieferten sich Harvick und die Crew der #11 ein kleines Wortgefecht. Dieses endete mit einer Aussprache von Harvick und Hamlin und wurde mit einem Handshake abschlossen. Die verbleibenden Autos auf der Strecke wurden kurzzeitig mittels einer roten Flagge geparkt, um die Aufräumarbeiten nicht zu stören.

48 Runden vor Schluss ging es dann weiter. Erneut führte Kenseth das Feld an, vor einem auf einmal wieder vorn mitfahrenden Juan Pablo Montoya und Kasey Kahne. Kahne zog 25 Runden vor dem Ende an Montoya vorbei und schloss schnell auf Kenseth auf. Die #5 versuchte in den letzten 15 Runden mehrmals, auf der Innenbahn an Kenseth vorbei zu gehen, konnte dies aber nie zum Erfolg führen. So sicherte sich Matt Kenseth nach einem spannenden Zweikampf zum Schluss seinen fünften Saisonsieg. Dies verschafft ihm auch eine ausgezeichnete Ausgangsposition für den Chase, denn Kenseth ist der einzige, der dieses Jahr bereits fünf Siege einfahren konnte. Kritischer ist da die Lage für Vorjahreschampion Brad Keselowski, der aktuell nicht im Chase vertreten wäre. Einen genaueren Einblick in den Kampf um die Playoff-Plätze wird euch am Freitag Kristian in seiner Vorschau zu Atlanta liefern.

Und zum Schluss noch eine Hammernachricht, die am Montag-Abend die Runde machte: Kurt Busch fährt nächstes Jahr für Stewart/Haas-Racing! Nach ersten Information hat Kurt einen Vertrag über mehrere Jahre abgeschlossen und könnte mit der #00 nächste Saison an den Start gehen. Ein offizielles Statement wird im Laufe des heutigen Tages folgen.

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August 23 2013

06:15

NASCAR: Vorschau Bristol August 2013

Nachdem letzte Woche mit Michigan eine der schnellsten Strecken im NASCAR-Kalender auf dem Plan stand, wird es diese Woche etwas langsamer, aber sicher nicht ereignisärmer. Das “Kolosseum” in Bristol wird wieder für enges und hartes Racing sorgen und konnte im Vorjahr mit einigen Höhepunkten überzeugen.

PrintKurz und steil, so lässt sich das Oval in Bristol wahrscheinlich am besten beschreiben. Mit 24 bis 30° Kurvenüberhöhung ist die Strecke nur etwas flacher als die Superspeedways in Daytona oder Talladega. Diese sind aber auch 2,5 Meilen und nicht wie der Bristol Motor Speedway eine halbe Meile lang. Durch die geringe Streckenlänge kombiniert mit der starken Überhöhung ergibt sich eine Rundenzeit von gerade mal etwa 15 Sekunden. Dazu kommen noch die 43 Fahrzeuge, die nacheinander aufgereiht bereits die Hälfte der Strecke einnehmen. Die Piloten sind also während des gesamten Rennens mit Überhol- bzw. Überrundungsmanövern beschäftigt. Doch nicht nur die Fahrer sind gefordert, auch die Bremsen sind es. Diese müssen über das gesamte 500 Runden lange Rennen 1000 Bremsmanöver aushalten. Da die Bremsen für eine solche Belastung nicht ausgelegt sind, müssen sie von den Piloten pfleglich behandelt werden, sofern sie das Ende des Rennens miterleben sollen. Typisch für einen Short-Track kommt es auch immer wieder zu Kontakten zwischen den Fahrzeugen, was auch gerne mal in kleine Scharmützel ausartet. Als Beispiel kann man hier Tony Stewart nehmen, der letztes Jahr nach seinem Ausscheiden durch einen Kontakt mit Matt Kenseth etwas überreagiert hat und seinen Helm in Richtung des Autos mit der Nummer 17 warf. Auch wenn Stewart dieses Mal nicht dabei ist, wird es trotzdem einige spannende Duelle geben, schließlich geht es für einige Piloten noch um den Einzug in den Chase und hier entscheidet jeder einzelne Punkt.

Werfen wir doch einmal einen Blick auf den Punktestand. Von Platz eins bis sechs scheint alles klar zu sein, denn die Piloten Johnson, Bowyer, Edwards, Harvick, Kyle Busch und Kenseth haben entweder schon einige Siege eingefahren oder mehrere Punkte Vorsprung auf den elften Platz. Spannend wird es aber ab der siebten Position, die aktuell Dale Earnhardt Jr. inne hat. Nach seinem technischen Ausfall in Michigan trennen ihn nur noch 20 Punkte vom elftplatzierten Kasey Kahne und zudem hat Junior dieses Jahr noch nicht gewinnen können. Hinter der #88 ist der Vorjahresmeister Brad Keselowski zu finden. Mit 667 Punkten und damit acht Punkten Vorsprung steht er zusammen mit Kurt Busch (665 Punkte) und Greg Biffle (663 Punkte) aktuell nur hauchdünn innerhalb der ersten zehn Plätze. Brad und Kurt haben ebenfalls dieses Jahr noch nicht gewinnen können, Biffle fuhr hingegen bereits einen Sieg im ersten Rennen in Michigan ein.

Aber auch mit diesem einen Sieg könnte es eng werden, denn die drei Piloten die sich auf den Position elf bis 13 finden haben ebenfalls einen bzw. mit Kasey Kahne sogar zwei Erfolge. Kahne ist auch der Pilot, der mit 659 Punkten und den zwei Siegen die erste Wildcard besitzt. Den zweiten Joker hält aktuell Martin Truex Jr. in der Hand, der dicht von Joey Logano gefolgt wird. Beide Piloten konnten diese Saison jeweils ein Mal gewinnen, Truex in Sonoma und Logano im zweiten Michigan-Rennen. Für Logano war der Erfolg letztes Wochenende zudem äußerst wichtig, um den Anschluss an die Wildcard-Plätze nicht zu verlieren. Dadurch hat er nur noch sieben Punkte Rückstand auf den auf Position 12 liegenden Truex und darf sich somit wieder berechtigte Hoffnungen auf den Chase-Einzug machen. Schwieriger ist da die Lage für Jeff Gordon und Ryan Newman, die 16 bzw. 17 Punkte Rückstand auf Truex haben. Gordon steht zudem noch ohne einen Saisonsieg da und muss daher dringend eines der verbleibenden Rennen bis zum Start des Chase gewinnen. Newman hingegen hat bereits einen Sieg auf seinen Konto, den er in Indianapolis einfahren konnte. Aber auch bei ihm gilt: Je mehr Siege, desto besser.

In den Ring von Bristol werden am Wochenende 44 Piloten steigen. Die wichtigsten Änderungen sind wohl Mark Martin in der #14, der auch die letzten Rennen des Jahres bis auf Talladega im Chevrolet von Stewart sitzen wird. Den frei werdenden Platz von Martin in der #55 übernimmt in zwölf der letzten 13 Rennen Brian Vickers, auch bei ihm wird Talladega die Ausnahme sein. Auf dem Superspeedway in Alabama werden die Piloten der #14 und der #55 von Austin Dillon bzw. Michael Waltrip ersetzt. Sein Debüt im Sprint Cup wird dieses Wochenende Ryan Truex geben. Wie der Name es vermuten lässt, ist er der jüngere Bruder vom in der #56 sitzenden Martin Truex Jr. Bisher war der 21-jährige Ryan vorrangig als Entwicklungsfahrer für Richard Petty Motorsports tätig. Dieses Wochenende sitzt er allerdings im Phoenix-Chevy mit der #51 und wird dort versuchen, seinen Boliden möglichst schnell über den Beton von Bristol zu bewegen. Weitere Cockpit-Änderungen sind die #19 mit Mike Bliss, die #32 mit Ken Schrader, die #40 mit Tony Raines und die #95 mit Scott Speed. Raines muss versuchen, im Qualifying unter die ersten 36 zu kommen, da die #40 in der Owner-Wertung zu weit unten in der Tabelle steht.

Zum Abschluss nun wie gewohnt die Stände der Fahrer- und Ownerwertung sowie die Entrylist für das Irwin Tools Night Race. Das Nachtrennen ist dieses Mal live bei ABC zu sehen. Die Freunde von deutschen Kommentatoren gehen diese Woche – wie letzte Woche – leer aus, denn MotorvisionTV wird erneut keine Live-Übertragung anbieten. Stattdessen muss mit der gewohnten Highlight-Sendung am Montagabend vorlieb genommen werden.

Freitag, 23.08.2013
16:00 Uhr Nationwide Practice, Fox Sports 1
18:00 Uhr Sprint Cup Practice, Fox Sports 1
20:30 Uhr Sprint Cup Final Practice, Fox Sports 1
21:30 Uhr Nationwide Qualifying, Fox Sports 1
23:30 Uhr Sprint Cup Qualifying, ESPN2

Samstag, 24.08.2013
01:30 Uhr Nationwide Rennen (Food City 250), ESPN (Green Flag: 01:46 Uhr)

Sonntag, 25.08.2013
01:30 Uhr Sprint Cup Rennen (Irwin Tools Night Race), ABC (Green Flag: 01:43 Uhr)

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August 21 2013

06:00

V8 Supercars: Vorschau Winton 360

Drei Wochen Sommerpause gönnten sich die V8 Supercars nach den letzten Rennen in Ipswich. Nun geht es mit dem neunten Event des Jahres auf dem Winton Motor Raceway weiter. Gleichzeitig sind die Rennen des Winton 360 die letzten bevor der Pirtek Enduro Cup am 13. September in Sandown beginnt.

Winton_raceway_logo

Winton raceway logo – Quelle: http://www.v8race.com/page/Winton-Raceway/

Im vergangenen Jahr hießen die Sieger der beiden Rennen Jamie Whincup und Craig Lowndes, was für Whincup gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Gewinn seines vierten Meisterschaftstitels war. So weit wird es am kommenden Wochenende definitiv nicht kommen, da Winton in der vergangenen Saison noch die vorletzte Station des Jahres war und danach nur noch die beiden Rennen in Sydney folgten. Allerdings sollten Lowndes, Davison und Co. es keineswegs locker angehen, wenn sie verhindern wollen, dass Whincup in der Fahrerwertung noch weiter enteilt. In der Herstellerwertung hingegen ist bereits alles entschieden: Holden konnte 20 der bisher 24 Rennen gewinnen und kann von Ford nicht mehr eingeholt werden.

Trotzdem sollte das Winton 360 kein Langweiler werden, denn Ford zeigte zuletzt ansteigende Form und hat mit DJR nun auch noch ein zweites Team, das durchaus siegfähig sein kann.

Die Strecke

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Der Winton Motor Raceway liegt im Bundesstaat Victoria, rund 200 Kilometer nordöstlich von Melbourne. Der Kurs wurde 1961 eröffnet und ist seit 1985 regelmäßig im Kalender der V8 Supercars (bzw. ATCC) zu finden. Gleichzeitig ist die Strecke die “Heimstrecke” der meisten Teams; von den insgesamt 28 in der Meisterschaft eingesetzten Fahrzeugen werden 19 regelmäßig hier getestet, so zum Beispiel auch die Autos von Brad Jones Racing und des Holden Racing Teams. Kurioserweise gewannen die hier stationierten Teams lediglich zwei der letzten elf Rennen in Winton.

Die Strecke ist 3 Kilometer lang und bietet eine gute Mischung aus relativ langen Geraden, schnellen Kurven und engen 90°-Kehren, was sie sowohl bei Fahrern als auch bei Fans zu einer der beliebtesten des Jahres macht und deshalb seit Jahren ein Publikumsmagnet ist.

Die Pole Positions im vergangenen Jahr gingen an Mark Winterbottom und Jamie Whincup, die den Kurs in 1:23.1443 bzw. in 1:22.7970 umrundeten. Den Rekord für die schnellste Rennrunde hält Marcus Marshall (Ex-Champ-Car- und V8-Development-Series-Fahrer) mit einer Zeit von 1:22.9831, die er im Mai 2009 in einem Ford Falcon aufstellte.

Hier ein paar Runden aus der Sicht von Alex Davison, aufgenommen im Juni dieses Jahres:

Rennformat

Wie auch in Ipswich wird am kommenden Wochenende wieder das 60/60-Sprint-Format eingesetzt, das sich meiner Meinung nach (zugegeben nach anfänglicher Skepsis) mehr als bewährt hat. Durch den Verzicht auf Reifenwechsel und Nachtanken wird den Teams das Mittel der Taktik genommen und so das ungeliebte “fuel gambling” vermieden. Das heißt natürlich, dass die Fahrer die Rennen allein auf der Strecke entscheiden müssen, was zu den “20 Prozent mehr Action” führt, die sich die eine oder andere Tourenwagenserie (und ich meine diesmal nicht nur die DTM) durch das Benutzen von eigenartigen Kurzanbindungen erhofft.

TV- bzw. Live-Stream Zeiten

An der derzeitigen TV-Situation hat sich nicht sonderlich viel geändert, man wird sich also wieder nach den entsprechenden Alternativen umschauen müssen. Einen Livestream wird es auf der offiziellen Homepage der V8 Supercars geben. Dieser ist jedoch kostenpflichtig. Für Europäer gäbe es noch die Möglichkeit via Premiersports.

Die genauen Startzeiten zu den Rennen, findet ihr wie gewohnt in unserem TV-Planer.

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August 13 2013

06:15

NASCAR: Analyse Watkins Glen 2013

Watkins Glen hatte wieder einiges zu bieten und nach 90 Rennrunden konnte sich Kyle Busch – nach einigen vergeblichen Versuchen in den letzten Jahren – als Sieger in die Victory Lane stellen. Top-Favorit Marcos Ambrose erlebte hingegen einen rabenschwarzen Tag und fand sich schließlich in der Mauer wieder.

Cheez-It 355 at The GlenMit insgesamt acht Cautions wusste das Rennen auf “The Glen” dieses Jahr durchaus zu begeistern. Besonders zum Ende hin mehrten sich die Gelbphasen und Kyle Busch konnte sich endlich seinen lang ersehnten Sieg auf dieser Strecke sichern, nachdem er in den Vorjahren immer knapp gescheitert war. Es war bereits der dritte Saisonsieg für den jüngeren der Busch-Brüder und er kann somit – im Gegensatz zum letzten Jahr – sicher für den Chase planen. Die letzte Chance auf denselben hat dagegen Marcos Ambrose verspielt, nachdem er durch eine unglücklich fallende Caution zurückfiel und nach einem Restart in der Mauer landete. Vorher führte er den Großteil des Rennens unangefochten an und schien zum dritten Mal in Folge als Sieger den Rundkurs verlassen zu können. Doch es sollte alles anders kommen.

Beim Start in die 90 Runden startete Ambrose zum ersten Mal auf dieser Strecke von der Pole. Diese konnte er auch sofort umsetzen und sich vom restlichen Feld lösen. Hinter ihm platzierten sich Clint Bowyer und Martin Truex Jr., der das erste Rundkurs-Rennen dieser Saison in Sonoma gewinnen konnte. Bereits in Runde sechs wurde dann zum ersten Mal die gelbe Flagge geschwenkt, weil David Reutimann sein Auto in der vorletzten Kurve abgestellt hatte. Dies sollte Ambrose aber nicht weiter behindern, denn er konnte sich nach dem Fallen der grünen Flagge sofort wieder vom Feld absetzen. Truex hingegen verlor seinen dritten Platz an den starken AJ Allmendinger, der diese Position durch einen Zwischenfall im späteren Rennverlauf leider nicht halten konnte.

Ab der zwölften Runde wurde es dann wieder turbulenter. Den Anfang machte David Gilliland, der in der letzten Kurve die Mauer streifte und kurz darauf seine Box aufsuchen musste. Nur zwei Runden später versuchte Brad Keselowski, sich an Jamie McMurray in der ersten Kurve vorbei zu setzen und verlor beim Anbremsen sein Heck. Er erwischte leicht die rechte Seite des Autos von McMurray. Beide konnten aber ohne Probleme weiter fahren, ohne dass eine gelbe Flagge geschwenkt werden musste. Diese kam eine Runde später durch den zuletzt gut aufgelegten Jeff Gordon. Dieser fuhr ausgangs der Esses wegen seines untersteuernden Autos auf das Gras und drehte sich nach innen, wo er dann in die Mauer einschlug. Nach einer längeren Reparaturpause konnte er mit 23 Runden Rückstand und einer fehlenden Verkleidung an der Front das Rennen wieder aufnehmen und lief am Ende auf Platz 36 ein.

Beim Restart konnte sich Ambrose erneut durch- und absetzen. In Runde 30 suchte er dann zum ersten Mal seine Boxencrew auf und Kevin Harvick übernahm die Führung. Dieser war auf einer anderen Strategie unterwegs und hatte bereits in Runde 16 gestoppt. Dieser Plan sollte allerdings am Ende nicht aufgehen und Harvick überfuhr die Ziellinie schließlich als 13. In Runde 35 war dann das Rennen für Michael McDowell vorbei, der bis dahin überraschend unter den Top 15 fahren konnte. Grund für seinen Ausfall war eine verschobene Hinterachse. McDowell rollte seinen Ford langsam an die Box zurück, was die nächste Gelbphase hervorrief. Während der Gelbphase suchte auch der Zweitplatzierte Ron Fellows seine Box auf, allerdings zum Reifenwechseln und Nachtanken. Dies bescherte Marcos Ambrose wieder den zweiten Platz, direkt hinter Harvick. Dieser wurde direkt nach dem Restart im Inner Loop von Ambrose und dem späteren Sieger Kyle Busch überholt.

Eine Runde nach dem Restart wurde es erneut turbulent in den Esses, als Fellows in Kurve drei Travis Kvapil abräumte. Weiter hinten gerieten zudem Victor Gonzales Jr., Tomy Drissi und Landon Cassill aneinander. Gonzales und Drissi mussten das Rennen aufgeben und verteilten einiges an Flüssigkeiten auf der Strecke. Dies führte zur ersten und auch einzigen roten Flagge des Rennens, um die Aufräumarbeiten ungestört durchziehen zu können, nachdem es zuvor bereits zu einem kleinen Stau hinter dem Pace Car gekommen war. Während der roten Flagge wurden manche Piloten mit Wasserflaschen versorgt – es soll ja Serien geben, bei denen das ein Problem darstellen würde. Nach der 22 Minuten und elf Sekunden dauernden Rotphase bzw. Trinkpause ging es schließlich weiter. Ambrose konnte seine Führung verteidigen und lag weiter vor Kevin Harvick und Kyle Busch.

Unterdessen hatte Max Papis weiter hinten mehr Probleme. Er wurde eingangs des Inner Loops von Greg Biffle gedreht, konnte aber das Rennen ohne größere Probleme wieder aufnehmen. Wenige Runden später machte sich Kyle Busch selbst das Leben schwer, als er am Ausgang des Outer Loops ins Gras kam und einiges des Grüns vor seiner Kühlung aufsammelte. Ein Großteil des Grases konnte er aber kurze Zeit später hinter Jeff Gordon wieder vom Lufteinzug lösen und sein Rennen ungehindert fortsetzen. In Runde 59 ging dem Rennen von AJ Allmendinger dann wortwörtlich die Power aus. AJ rollte langsam und ohne Benzin an seine Box zurück und verlor jede Menge Plätze. Bis dahin lag er auf dem dritten Platz und hatte berechtigte Chancen auf ein Top-5-Ergebnis.

Eine Runde später, gerade als Kyle Busch an der Box stand, wurde erneut die gelbe Flagge geschwenkt, da Aric Almirola im Outer Loop in die Reifenstapel eingeschlagen war. Grund hierfür war ein geplatzter Vorderreifen, der Almirola direkt in die Reifen schickte. Für Ambrose lösten sich damit die letzten Chancen auf den Chase buchstäblich in Rauch auf, denn wegen der Caution fiel er zurück, da er als einer von wenigen Fahrern noch nicht an der Box zum zweiten Stopp war und diesen unter gelb absolvieren musste. Er fand sich beim Restart auf Platz 14 wieder, während Kyle Busch vor Truex das Rennen wieder aufnahm. Brad Keselowski war ebenfalls vorne mit dabei und diese drei Piloten lieferten sich einige packende Kämpfe, bei denen Kyle seine erste Position verteidigen konnte.

Währenddessen hingen Juan Pablo Montoya und Marcos Ambrose hinter Casey Mears fest. Noch weiter hinten im Feld sorgte Boris Said für einen kleinen Zwischenfall, als er beim Anbremsen auf die erste Kurve sein Heck verlor und leicht an den Reifen anschlug. Wenig später drehte sich Jeff Burton, der in der letzten Kurve von Casey Mears aufs Gras geschickt wurde. In beiden Fällen wurde keine Caution ausgelöst. Diese gab es erst kurze Zeit später in Runde 78, weil Travis Kvapil die Lauffläche seines Reifens verlor. Beim Restart wurde es dann erneut turbulent und wieder waren es die Esses. Dieses Mal verlor Kasey Kahne die Kontrolle über sein Auto, weil er von Matt Kenseth einen Schubser bekam. Nachdem Kahne in die Mauer einschlug, kam er wieder auf die Strecke zurück, direkt vor Dale Earnhardt Jr. Der konnte nicht mehr ausweichen und beschädigte sich sein Auto ebenfalls stark. Ein Tag zum Vergessen für Hendrick Motorsports, waren doch mit Gordon, Kahne und Earnhardt drei der vier Hendrick-Piloten in Unfälle verwickelt. Nur Johnson konnte sich mit Platz acht positiv hervorheben.

Nach den Aufräumarbeiten nahm das Rennen in Runde 85 wieder Fahrt auf, aber nicht lange. Marcos Ambrose, der kurz zuvor Probleme an der Hinterachse meldete, hatte in den Esses stark mit seinem Auto zu kämpfen und wurde schließlich von Max Papis am Heck erwischt. Ambrose drehte sich in die Mauer und nahm dabei auch noch Brian Vickers mit. Beide Autos waren zerstört und das Rennen für die Piloten der #9 und der #55 gelaufen. Max Papis machte auf diesem Wege erneut einige Position gut, was seine Crew mit einem “Good job, good job.” honorierte. Am Ende sollte es ein guter 15. Platz für den Ersatzmann von Tony Stewart werden. Besser platzierte sich Kyle Busch, der als Führender den letzten Restart zwei Runden vor Schluss einleitete. In einem engen Kampf konnte er sich schließlich durchsetzen und als Erster vor Brad Keselowski und Martin Truex Jr. die Ziellinie überqueren.

Kyle Busch findet sich nun auf dem fünften Platz in der Tabelle wieder und ist nicht zuletzt wegen seiner drei Siege sicher im Chase. Für Brad Keselowski und Martin Truex Jr. war es ebenfalls ein wichtiger Schritt in Richtung Chase. Beide konnten in der Tabelle vier Positionen gewinnen und finden sich jetzt auf Platz acht bzw. zehn wieder. Truex hat aber nur zwei Punkte Vorsprung auf Kurt Busch und drei Punkte auf Kasey Kahne. Jeff Gordon fällt nach seiner Aufholjagd zuletzt wieder auf Platz 13 zurück und muss nun 15 Punkte aufholen oder zumindest mal einen Sieg einfahren. Weitere Hoffnungen auf den Chase-Einzug können sich auch noch Ryan Newman, Jamie McMurray und Joey Logano machen. Der Kampf um die letzten Plätze für die Playoff-Runde geht nächste Woche in Michigan beim Pure Michigan 400 weiter.

Zum Abschluss nun wie gewohnt das Ergebnis, die Fahrer- und die Owner-Wertung.

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August 10 2013

11:37

BTCC: Analyse Snetterton

Die Rennen der BTCC in Snetterton boten einen unterhaltsamen Sonntagnachmittag mit viel Lackaustausch und drei verschiedenen Siegern in den drei Rennen. Angesichts der Dominanz der MG im Qualifying war das so nicht unbedingt zu erwarten.

hi_10172_a009Bereits in den freien Trainigssessions bestätigen die MG mit Bestzeiten die gute Form, die sie bereits Mitte Juli bei den Reifentests in Snetterton gezeigt hatten. Im Qualifying sicherte sich dann Sam Tordoff die erste Pole Position seiner Karriere vor Teamkollege Jason Plato. Dass Tordoffs Pole-Zeit dabei gut eine Sekunde schneller war, als die beste Qualifying-Zeit des letzten Jahres unterstrich nicht nur die gute Form der MG in Snetterton, sondern zeigt auch den Sprung, den die NGTC-Fahrzeuge in Sachen Leistung in den letzten Monaten gemacht haben. Insbesondere bei den Top Teams wurde viel entwickelt, was es mittlerweile kleineren Teams, wie Rob Austin Racing oder Frank Wrathalls Dynojet-Team schwer macht, mit der Spitze mitzuhalten – letztes Jahr gehörten beide genannten noch zu den Siegkandidaten, während in diesem Jahr nur wenig nach vorne zu gehen scheint.

hi_10153_dd2aZurück zum Qualifying: Hinter den MG platzierten sich die Honda von Shedden und Jordan, gefolgt von Colin Turkington im BMW. Alle Verfolger in der Meisterschaft (siehe Vorschau zur zweiten Saisonhälfte) waren damit auf den vorderen Rängen platziert. Der Meisterschaftsführende Matt Neal patze dagegen im Qualifying. Beeinträchtigt durch volles Zusatzgewicht, mangelnden Turbo-Boost und einem nicht näher beschriebenen technischen Problem langte es für den Dynamics-Fahrer nur zu Startplatz elf. Neal zeigte sich anschließend angefressen und wetterte gegen die Beschneidung der Honda durch deutlich geringeren Ladedruck als die Konkurrenten.

Tatsächlich ist es so, dass die BTCC vor allem über die Anpassung des Ladedrucks bei den NGTC-Autos eine BoP vornimmt. Und es ist ja kein Geheimnis, dass der Civic mutmaßlich das schnellste Auto im Feld ist und folglich am meisten unter einer solchen Begrenzung leidet. Neal beklagte vor allem, dass ihm auf den Geraden bis zu sechs mph Höchstgeschwindigkeit fehlten und er damit gegen andere Autos schlicht machtlos sei. Im Rennen hab ich versucht das zu verfolgen und tatsächlich kämpfte Neal auf den Gerade oft mit stumpfen Waffen; vor ihm fahrende Fahrzeuge konnten sich mühelos mehrere Wagenlängen absetzen. Gleichwohl waren diese Unterschiede in der Geschwindigkeit bei den Honda von Shedden und Jordan nicht so eklatant. Auch deren Civics gehörten zwar nicht zu den schnellsten Fahrzeugen wenn es geradeaus ging, aber Shedden konnte nichtdestotrotz auf den Geraden sogar Angriffe aus dem Windschatten setzen. Die Diskussion ist spannend und es bleibt abzuwarten in welche Richtung sie führt.

hi_10146_dc18Eine gute Leistung im Qualifying zeigten übrigens Áron Smith, Adam Morgan, Jack Goff, Dave Newsham und Dan Welch, die sich hinter den genannten Meisterschaftsanwärtern die Startplätze sechs bis zehn sichern konnten. Insbesondere Áron Smith sechster Platz ist dabei erwähnenswert, da er diesen mit nur einer gezeiteten Runde zustande brachte und im nächsten Versuch seinen Ford ausgangs der ersten Kurve nachhaltig verschrottete. Glücklicherweise blieb Smith trotz des recht starken Impacts, der das Auto sogar kurz in die Luft beförderte, unverletzte und auch sein Fahrzeug konnte bis zum Rennstart repariert werden.

Hervorzuheben ist außerdem noch die gute Leistung von Jack Goff im Vauxhall Insigina, der mit Platz acht sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis herausfuhr und damit auch schneller war, als Tom Onslow-Cole im (mutmaßlich schnelleren) VW CC des Teams (14.). Schnellster S2000-Pilot war Lea Wood auf Position 22. Die gesamten Qualifying-Ergebnisse können

August 09 2013

12:05

NASCAR: Vorschau Watkins Glen 2013

Zwei Mal im Jahr beweisen die Piloten des Sprint Cups, dass sie neben Links- auch Rechtskurven beherrschen. Nach Sonoma im Juni findet das zweite Rundkursrennen wie üblich in Watkins Glen statt, welches im Vorjahr mit einem packenden Finish überzeugen konnte.

cheezit355attheglenWatkins Glen, The Glen, Glen Watkins oder Watkins Glen International: Alles Namen die ein und dieselbe Strecke im Südwesten des US-Bundesstaates New York beschreiben. In den 60er- und 70er Jahren noch Austragungsort von Formel 1-Rennen ist aktuell der NASCAR Sprint Cup das große Highlight des Jahres. Die Oberliga der NASCAR gastierte zum ersten Mal im Jahr 1957 auf der Strecke und sucht diese seit 1986 jedes Jahr auf. Gefahren wird auf einer modifizierten Streckenvariante mit 2,45 Meilen Länge, welche auf der Gegengeraden noch eine Schikane, den Inner Loop, beinhaltet. Insgesamt müssen die Fahrer auf einer Runde acht Kurven bewältigen, davon sind fünf Rechts- und drei Linkskurven. Im letzten Jahr konnte sich Marcos Ambrose zum wiederholten Male den Sieg vor Brad Keselowski sichern. Der Kampf in der letzten Runde zwischen Kyle Busch, Keselowski und Ambrose stellte eines der Highlights des vergangenen NASCAR-Jahres dar. Sollte jemand dieses Finish noch nicht gesehen haben, empfehle ich diesen Zustand schnellsten zu ändern.

Nachdem sich Marcos Ambrose also die letzten beiden Siege auf “The Glen” sichern konnte gilt er natürlich wieder als Top-Favorit für den diesjährigen Lauf. Aber Juan Pablo Montoya muss man ebenfalls immer auf der Rechnung haben, denn auch er konnte hier schon gewinnen. Aber auch die gelernten Oval-Fahrer gilt es zu beachten, schließlich konnte sich Martin Truex Jr. dieses Jahr in Sonoma den lang ersehnten Sieg sichern, der auch den ein oder anderen Racingblogger von seiner Qual erlöste. Neben den genannten Piloten sind auch die Busch-Brüder, Jeff Gordon, Clint Bowyer und wie üblich Jimmie Johnson als Siegkandidaten aufzuzählen, wobei sich Johnson auf einen Rundkurs nie so in den Vordergrund fahren konnte wie in einem Oval.

Watkins Glen wird auch ein wichtiger Bestandteil des Kampfes um den Einzug in den Chase sein, sind es doch nur noch insgesamt fünf Rennen, um sich zu qualifizieren. Seine Chancen verbessert hat Kasey Kahne, da er das letzte Rennen in Pocono für sich entscheiden konnte. Durch seine nun zwei Saisonsiege sollte der Chase-Einzug für ihn keine Hürde mehr darstellen, egal ob er sich über die Punkte oder eine Wildcard qualifiziert. Auch Brad Keselowksi und Kurt Busch sind mit Platz 12 bzw. 13 und nur wenigen Punkten Rückstand auf den Zehntplatzierten Greg Biffle noch im Rennen. Das einzige Problem was beide Fahrer haben ist, dass sie diese Saison noch nicht in der Victory Lane standen. Sollte sich dies nicht in den nächsten Rennen ändern, wird es schwer bis unmöglich werden, den Chase zu erreichen. Rosiger sieht da die Welt für die Wildcard-Inhaber Martin Truex Jr. und Tony Stewart aus, welche diese Saison jeweils einmal einen Sieg einfahren konnten. Letzterer jedoch wird wahrscheinlich seine Wildcard nach dem Rennen abgeben müssen.

Tony Stewart wird nämlich nicht in Watkins Glen starten können. Anfang der Woche erreichte uns die Nachricht, dass er sich sein rechtes Schien- und Wadenbein bei einem Sprint Car-Unfall gebrochen hatte. Wir hoffen auf gute Besserung, aber diese Saison ist für Stewart gelaufen. Er sollte auch nicht den Fehler begehen, zu schnell wieder ins Auto zu steigen. Als schlechtes Beispiel fungiert hier Denny Hamlin, der schon länger mit Rückenschmerzen kämpft, welche durch den Unfall in Fontana und den damit verbundenen Bruch eines Wirbels noch verstärkt wurden. Für Stewart und Hamlin wäre es also sinnvoll, die Verletzungen auszukurieren, um in der nächsten Saison wieder angreifen zu können, denn der Zug in den Chase ist für beide schon längst abgefahren. Generell sollte man aber auch über die Sicherheit der Sprint Cars diskutieren, schließlich war es nicht nur der dritte Unfall mit Stewart innerhalb weniger Wochen, vielmehr musste Jason Leffler in diesem leichten und stark motorisierten Gefährt sein Leben lassen.

Der Blick auf die Entrylist verrät, dass die #14 von Tony Stewart vom alten Haudegen aus Italien in Person von Max Papis pilotiert wird. Der 43-jährige fuhr nicht nur in der Formel 1 und der Champ Car, auch in der höchsten Klasse der NASCAR absolvierte er bereits 35 Rennen. Neben ihn finden sich wie üblich auch weitere Rundkursspezialisten ein. Mit Owen Kelly sehen wir neben Marcos Ambrose einen weiteren Australier der in der #51 von Phoenix Platz nimmt. Auch Brian Keselowski, der “etwas” langsamere und ältere Bruder von Brad, ist wieder in der #52 dabei und wird auch am Rennen teilnehmen, da nur 43 Teams gemeldet sind. Erneut begrüßen dürfen wir Boris Said in der #32 und Ron Fellows in der #33, welche auch in Sonoma am Start waren. Die #98 von Phil Parsons Racing wird diesmal nicht dabei sein, der Fahrer Michael McDowell ist für dieses Wochenende in der #35 gemeldet. AJ Allmendinger wechselt ebenfalls das Cockpit, nachdem er zuletzt in der #51 saß, kehrt er erneut in die #47 zurück. Hingegen nicht auf der Entrylist zu finden ist Joe Nemechek, welcher den Fahrersitz der #87 mit Tomy Drissi tauscht.

Wie gewohnt gibt es nun noch die aktuellen Stände der Fahrer- und Owner-Wertung sowie die TV-Zeiten für das Wochenende. MotorvisionTV wird nach der Pause letzte Woche wieder live dabei sein.

Freitag 09.08.
18:00 Uhr, Sprint Cup Practice, SPEED
19:30 Uhr, Nationwide Practice, SPEED
22:00 Uhr, Sprint Cup Practice, SPEED

Samstag, 10.08.
15:30 Uhr, Nationwide Qualifying, ESPN2
17:30 Uhr, Sprint Cup Qualifying, EPSN2
20:15 Uhr, Nationwide Rennen (Zippo 200), ABC (Green Flag: 20:35 Uhr)

Sonntag, 11.08.
19:00 Uhr, Sprint Cup Rennen (Cheez-It 355), ESPN & MotorvisionTV (Green Flag: 19:19 Uhr)

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August 03 2013

06:00

BTCC: Vorschau Snetterton und Ausblick zweite Saisonhälfte

Morgen kehrt die BTCC mit den Rennen in Snetterton aus ihrer Sommerpause zurück und startet in die zweite Saisonhälfte. Eine gute Gelegenheit also, nicht nur auf die Rennen 16, 17 und 18 des diesjährigen Kalanders vorauszuschauen, sondern auch einen Blick auf den Kampf in der Meisterschaft zu werfen.

Aktuell führt Matt Neal mit 224 Punkten vor Andrew Jordan mit 205. Es folgen Gordon Shedden und Jason Plato mit jeweils 188 Punkten sowie Colin Turkington mit 184. Es kann als ziemlich sicher gelten, dass die Meisterschaft unter den fünf genannten Fahrern entschieden wird. Die nachfolgenden Piloten Tordoff, Morgan, J. Smith, und Onslow Cole haben allerhöchstens noch rein rechnerisch krasse Außenseiterchancen. Alle weiteren Stände in der Meisterschaft können a

July 30 2013

06:00

NASCAR: Analyse Indianapolis 2013

Erst überraschend die Pole gesichert und dann auch noch gewonnen. Ryan Newman zeigt, wie man am besten mit einer Entlassung umgeht und lässt Jimmie Johnson in Indianapolis hinter sich, der über die meiste Zeit das langatmige Rennen beherrschte und erst am Ende durch einen Fehler seiner Crew zurück fiel.

Samuel Deeds 400 At The BrickyardÜber lange Zeit des Rennens konnte man sich fragen, ob man sich dieses nun weiter anschaut, oder doch lieber mit einem Topf voll Wasser auf den Balkon geht und diesem beim Verdunsten zu sieht. Doch am Ende sollte es doch noch spannender werden, da die Pit-Crew von Jimmie Johnson beim letzten Boxenstopp ein Fehler unterlief, welcher der #48 die Führung kostete. Den Rückstand konnte Johnson nicht mehr aufholen und Ryan Newman sich seinen ersten Sieg auf dem Brickyard sichern. Wie für Tony Stewart ist dieser Sieg auch für Ryan Newman etwas ganze besonderes, schließlich ist er zwei Stunden nördlich von Indianapolis in South Bend (Indiana) aufgewachsen. Doch der Sieg ist nicht nur als Gewinn des Heimrennens sehr wertvoll sondern auch als Bewerbungsschreiben für ein Cockpit für die nächste Saison, schließlich steht Newman nach dem Rauswurf bei Stewart/Haas-Racing noch ohne Vertrag für das kommende Jahr da. Die Chance, ihn nächste Saison wieder zu sehen, sollte nun aber erheblich gestiegen sein. Böse Zungen behaupten, manche brauchen erst eine Kündigung damit sie Leistung bringen. Dies könnte man auch bei Newman vermuten, denn schon im Qualifying, in das er als Letzter gestartet war, konnte er sich völlig überraschend die Pole Position mit Streckenrekord vor Jimmie Johnson sichern. Für ihn war es nicht nur die 50. Pole seiner Karriere, sondern auch die Erste seit September 2011.

Ab 19:22 Uhr MEZ galt es dann, diese gute Startposition in ein akzeptables Rennergebnis umzusetzen. Dies gelang Newman auch am Start und Jimmie Johnson verlor sogar seinen zweiten Platz an Carl Edwards, holte sich diesen aber schon in der zweiten Runde wieder zurück. Das Feld hatte sich recht schnell sortiert und die gerade mal 70.000 Zuschauer sahen ein vor sich hin plätscherndes Rennen. Den ersten Aufreger des Rennens gab es dann in Runde 13, als Publikumsliebling Dale Earnhardt Jr., 15 Runden vor den geplanten Boxenstopps, seine Mannschaft aufsuchte. Grund hierfür war ein lockerer Reifen hinten rechts. Mit vier frischen Pneus und aufgefülltem Tank ging es dann wieder zurück in das Rennen, allerdings mit einer Runde Rückstand. In Umlauf Nummer 25 kamen dann auch die anderen Piloten unter grün an die Box, beginnend mit Martin Truex Jr. und Denny Hamlin. Wenig später folgten auch Jimmie Johnson und Ryan Newman. Die Crew von der #48 lieferte wie gewohnt eine ausgezeichnete Arbeit ab und schaffte es Johnson Boxenstopp bereinigt auf Platz eins, vor Newman, zu bringen. Die beiden Fahrer waren auch die Einzigen die wirklich eine Siegchance hatten, konnten sie doch dem Feld locker mehrere Sekunden davon fahren.

Nach den ersten Boxenstopps passierte erst mal lange nichts, bis Burton in Runde 54 als Erster seine Crew zum zweiten Mal aufsuchte. Kurz darauf folgten ihm Johnson und Newman und fuhren in unveränderter Reihenfolge weiter. Es beschlich einen langsam das Gefühl, dass das ewig so weiter gehen könnte. Doch in Runde 59 kam auf einmal der Retter in der #32 in Person von Timmy Hill. Dieser kroch auf der Gegengeraden so langsam, dass zum ersten Mal die gelbe Flagge in diesem Rennen geschwenkt werden musste. Diese Gelbphase nutzten unter anderem Matt Kenseth und Jeff Gordon, um ihre noch ausstehenden Boxenstopps zu absolvieren. Die Führung ging somit wieder an Jimmie Johnson über, der vor Ryan Newman das Rennen in Runde 65 wieder aufnahm. Newman erwischte einen schlechten Restart und fiel auf Platz vier zurück. Carl Edwards und Kasey Kahne belegten nun die Positionen hinter Johnson.

Genau zur Halbzeit in Runde 80, nach einer Stunde und 16 Minuten Rennzeit, wurde die gelbe Flagge erneut geschwenkt. Schuld war diesmal Jeff Burton, der langsam aus Turn vier in die Boxengasse einrollte und schließlich die Garage aufsuchte. Einige Piloten nutzten diese Möglichkeit, um sich neue Reifen und Benzin zu holen, aber nicht alle. Joey Logano, Brad Keselowski, Jeff Gordon und Dale Earnhardt Jr. entschieden sich, draußen zu bleiben. Ein Kuriosum gab es dabei auch noch. Logano, in Turn vier vor Keselowski liegend, hatte sich schon zur Boxeneinfahrt einsortiert und wurde außen von Keselowski überholt. Als Logano sich doch noch gegen einen Stopp entschied und wieder auf die Strecke zurück kehrte, war Keselowski vor ihm. Die NASCAR entschied daraufhin, dass der Penske-Ford mit der #2 und nicht mit der #22 der Führende sei. So kann man also auch unter gelber Flagge überholen.

Mit Keselowski in Front ging es in Runde 86 weiter. Für Jeff Gordon lief es, ab diesen Moment, nicht mehr allzu gut, denn auf seinen alten Reifen konnte er den anderen Piloten absolut nichts mehr entgegen setzen. Nur sieben Runden nach der erneuten grünen Flagge kam er schon an die Box, vermutlich auch weil sein Motor aufgrund von Debris am Kühler zu warm wurde. Wenig später konnte Jimmie Johnson die Führung erneut übernehmen, da auch Logano und Keselowski an die Box kommen mussten. Zehn Runden später suchten die Führenden ebenfalls ihre Crew auf. Im Gegensatz zu Johnson verlief der Boxenstopp bei Newman nicht reibungslos und er verlor einige Sekunden auf die #48.

Dies sollte aber nicht weiter stören, da in Runde 114 zum dritten und letzten Mal eine Caution ausgelöst wurde. Der Grund war erneut Timmy Hill und wieder war er langsam auf der Gegengerade. Alle Gelbphasen des diesjährigen Brickyard 400 wurden also durch langsame Autos auf der Strecke ausgelöst. Beim Restart konnte sich Johnson wiederholt durchsetzen, auch wenn er Probleme mit durchdrehenden Reifen beim Anfahren hatte. Hinter ihm platzierten sich Joey Logano und Dale Earnhardt Jr., der sich nach seinen Problemen am Anfang des Rennens wieder nach vorn kämpfen konnte. Beide Fahrer wurden allerdings recht zügig vom starken Ryan Newman überholt. Dieser versuchte nun, Boden auf Johnson gut zu machen.

In Runde 133 kam Jimmie Johnson dann zu seinem finalen Boxenstopp und ausgerechnet dieser sollte ihm das Rennen kosten. Beim Reifenwechsel hinten links kam es zu einer Verzögerung und Johnson konnte erst nach 18 Sekunden Standzeit wieder das Rennen aufnehmen. Dies nutzte Ryan Newman eine Runde später bei seinem Stopp aus und setzte sich mit sieben Sekunden vor Johnson in Front. Bemerkenswert hierbei war, dass die #39 im Gegensatz zur #48 nur zwei statt vier neue Reifen bekam. Für die letzten Runden war also noch für Spannung gesorgt und Johnson hob diese aufrecht. Schnell war er bis auf drei Sekunden ran, doch dann ging es nicht weiter voran und Newman konnte die Führung sogar wieder ausbauen. Nach 160 Runden gelang es dem “Rocket-Man” schließlich als Erster, vor Johnson, den Ziegelstein-Streifen zu überqueren und sicherte sich damit seinen ersten Sieg im Heimrennen.

Auf Platz drei kam Kasey Kahne im Hendrick-Chevy vor Lokalmatador Tony Stewart ins Ziel. Überraschend war, dass sich Earnhardt Jr. nach seinen anfänglichen Problemen noch den sechsten Platz sichern konnte und dass diesmal kein einziges Team Start & Park betrieb. Enttäuscht hat hingegen Danica Patrick. Während ihre Teamkollegen in den Top fünf landeten schaffte sie gerade einmal den 30. Platz. Ebenfalls ernüchternd fiel das Resultat für Brad Keselowski aus, welcher durch die 21. Position wieder aus dem Chase fällt. Ryan Newman darf sich hingegen wieder ernsthafte Hoffnungen auf den Einzug in die Playoff-Runde machen, hat er doch nur noch 20 Punkte Rückstand auf den auf zwölf platzierten und mit einem Sieg ausgestatteten Martin Truex Jr.

Zum Abschluss gibt es wie gewohnt noch als PDF das Rennergebnis und die Stände zur Fahrer- und Owner-Wertung. Nächste Woche geht es für den Sprint Cup weiter zum zweiten Rennen auf dem Pocono Raceway.

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July 24 2013

06:00

V8 Supercars: Vorschau Coates Hire Ipswich 360

Auf dem Queensland Raceway in der Nähe von Ipswich findet das vorletzte Rennwochenende der V8 Supercars statt, bevor im September die Endurance-Saison in Sandown startet. Auf dem 3,1 Kilometer langen Kurs stehen die Läufe 22 bis 24 auf dem Programm, wobei erneut das 60/60-Supersprint-Format verwendet wird. Desweiteren gibt es am Rande des Rennwochenendes noch zwei überraschende Neuigkeiten.

ipswich360Im vergangenen Jahr kam in Ipswich niemand an Craig Lowndes vorbei. Er stand nicht nur in beiden Rennen auf der Pole Position, er gewann auch beide Läufe und sorgte damals fast schon für eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft. Trotzdem waren die Rennen recht unterhaltsam, was zum einen am Streckenlayout lag, welches zu vielen Überholversuchen einlädt. Zum anderen aber auch einem gewissen Jacques Villeneuve. Er war für den damals verletzten Greg Murphy bei Kelly Racing (heute Nissan Motorsport) eingesprungen, erlebte in Ipswich aber kein gutes Wochenende und beendete beide Rennen als 24.

Die Strecke

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Grafik von Wikipedia Commons – Autor: Will Pittenger

Der Queensland Raceway wurde 1999 eröffnet und ist seitdem regelmäßig im Kalender vertreten. Obwohl die Anlage noch relativ jung ist, bemängeln einige Fahrer ihre Sicherheit und fordern eine Modernisierung. Insbesondere ein schwerer Unfall bei der MINI Challenge vor drei Jahren, bei dem sowohl der Fahrer als auch einige Zuschauer verletzt wurden, bestätigte ihr Anliegen. Den ersten Schritt machte man 2011, als man dem Queensland Raceway eine neue Asphaltdecke verpasste. Trotzdem ist der Kurs alles andere als beliebt bei den Fahrern, was vor allem an den vielen, immer noch vorhandenen Bodenwellen liegt.

“The Paperclip” hat insgesamt sechs Kurven – vier Rechts- und zwei Linkskurven – wobei sich die besten Überholmöglichkeiten in Turn 3 und Turn 6 befinden. Beides sind enge Rechtskurven, die jeweils nach zwei längeren Geraden folgen. Die Spitzengeschwindigkeiten bei den V8 Supercars liegen in Ipswich bei über 250km/h, der Rundendurschnitt beträgt 161km/h.

Hier eine Onboard-Lap mit James Moffat aus dem Jahr 2011:

Der Rundenrekord in einem V8 Supercar wurde von Russell Ingall aufgestellt, der 2012 eine Rundenzeit von 1:10.0874 schaffte.

Die absolut schnellste Zeit jedoch wurde von Paul Stokell in einem 1971er McLaren M8E CanAm gefahren, der den Kurs in 49,3sec absolvierte. Mit den V8 Supercars hat das jetzt zugegebenermaßen nicht viel zu tun, das Video dazu ist aber, nicht nur wegen des Sounds, absolut sehenswert.

Rennformat

Gefahren wird dieses Wochenende wie oben bereits erwähnt im 60/60-Supersprint-Format. Das heißt, dass am Samstag zunächst ein Rennen über zweimal 20 Runden ansteht, gefolgt von zwei Rennen über jeweils 32 Runden am Sonntag. Die genauen Startzeiten dazu findet ihr wie gewohnt in unserem TV-Planer.

TV- bzw. Live-Stream Zeiten

An der derzeitigen TV-Situation hat sich nicht sonderlich viel geändert, man wird sich also wieder nach den entsprechenden Alternativen umschauen müssen. Einen Livestream wird es auf der offiziellen Homepage der V8 Supercars geben. Dieser ist jedoch kostenpflichtig. Für Europäer gäbe es noch die Möglichkeit via Premiersports.

News

Zum Abschluss gibt es noch zwei Neuigkeiten:

Unter der Woche schlossen die V8 Supercars und der Bundesstaat Queensland einen neuen Vertrag ab, der die Autragung aller drei V8-Supercar-Rennen in diesem Bundesstaat bis 2016 sichert. Davon betroffen sind die Events in Townsville und in Ipswich sowie das Gold Coast 600 in Surfers Paradise.

Außerdem hat Scott McLaughlin seinen Vertrag bei Garry Rogers Motorsport bis Ende 2016 verlängert und wird dem Team auch nach dem Wechsel von Holden auf Volvo treu bleiben. Damit wären die Gerüchte, die ihn 2014 in einem Cockpit des Holden Racing Team sahen, bis auf weiteres vom Tisch. Die Vertragssituation seines Teamkollegen Alex Premat ist dagegen noch unklar. Es gibt allerdings Meldungen, wonach Garry Rogers auch im nächsten Jahr an seiner jetzigen Fahrerpaarung festhält.

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July 10 2013

13:00

V8 Supercars: Analyse Sucrogen Townsville 400

Sucrogen-Townsville-400Etwas mehr als 146.000 Zuschauer sahen am Samstag und Sonntag in Townsville zwei sehr von Taktik geprägte Rennen, die einen kleinen Vorgeschmack auf die Langstreckenrennen in Sandown, Bathurst und Surfer’s Paradise gaben.

Das lag zum einen an den erstmals seit Adelaide wieder zugelassenen Tankstopps, vor allem aber an den zwei unterschiedlichen Reifenmischungen, die Dunlop mit an die Strecke brachte.

Die Teams mussten in jedem Rennen beide Mischungen nutzen, und so ermöglichten sich ihnen zwei Taktiken:
Zu erst auf den harten Reifen starten, um dann die zweite Rennhälfte oder das letzte Drittel auf den pro Runde über eine Sekunde schnelleren weicheren Reifen zu bestreiten. Oder aber man startete zunächst auf Weich, um dem Feld möglichst weit zu enteilen, und dann so spät wie möglich auf die harte Mischung zu wechseln.

Beide Taktiken wurden dann auch angewendet, jedoch mit unterschiedlichem Erfolg. Einige wie Dean Fiore im zweiten Rennen, wechselten (aufgrund einer Gelbphase) zu früh auf weich, was zur Folge hatte, dass man gegen Ende des Rennen noch einmal an die Box musste, um sich Benzin und mindestens zwei neue Reifen zu holen. Für Fiore war das Ergebnis ein 24.Platz – gestartet war er von 25.

Rennen 1

Dass es auch anders ging, konnte man am Beispiel des Red-Bull-Teams im ersten Rennen am Samstag sehen. Sowohl Whincup als auch Lowndes versemmelten die Qualifikation, und starteten von den Plätzen zwölf (Lowndes) und 16 (Whincup). Doch ihre Crew hatte offenbar einen Plan, denn kurz vor Rennstart entschied man bei Lowndes die weichere Mischung aufzuziehen, während man Whincup auf hart starten ließ.

Mit dem Ergebnis, dass Lowndes von Beginn an der Schnellste im Feld war, und rundenlang Zeiten hinknallte, die teilweise über eine Sekunde schneller waren, als die der Konkurrenz. So hatte er sich innerhalb von neun Runden von Position Zwölf auf Eins, vorbei an Polesitter van Gisbergen (Tekno), nach vorne gearbeitet. An Whincup hingegen wurde deutlich, was sich im Grunde das ganze Wochenende lang zeigte: Speziell die Holden hatten Schwierigkeiten die harten Reifen auf Temperatur zu bringen, waren damit jedoch nicht alleine. Auch der von Platz zwei gestartete Will Davison (FPR) hatte anfangs sichtlich zu kämpfen und fiel ein paar Plätze zurück.

Während Lowndes sich also nach neun Runden schon an der Spitze absetzte, steckte Whincup zu diesem Zeitpunkt im Mittelfeld fest und konnte erst nachdem er nach 31 Runden auf die weichere Mischung wechselte, Boden gut machen. Um den Sieg konnte er selbstverständlich nicht kämpfen, und so wurde er am Ende immerhin noch Siebter.

Lowndes widerum, der eine Runde nach Whincup an die Box kam, hatte sich unterdessen über 15 Sekunden von seinen Verfolgern Will Davison, Coulthard und Winterbottom abgesetzt, war nun aber auch der einzige, der mit harten Reifen unterwegs war.

Will Davison war anschließend der schnellste der Lowndes-Jäger und holte, genau wie Lowndes zuvor, über eine Sekunde pro Runde auf den Red-Bull-Piloten auf. Dabei spielte Davison auch eine Penalty von van Gisbergen in die Karten, der sich bei der Rennleitung eine Drive-Through abholen musste, da seine Pitcrew den Wagen noch betankte, als dieser schon wieder mit allen Reifen Bodenkontakt hatte. So sprang für ihn schließlich nur Rang 17 heraus.

Nach 58 Runden, fast 30 Runden nach den ersten Pitstops, hatte Will Davison Lowndes schließlich eingeholt und machte dann auch kurzen Prozess. In Turn 13 ging er an ihm vorbei, und tat danach nur noch das was er tun musste: Lowndes hinter sich lassen, ohne die Reifen noch weiter zu beanspruchen. Dies sollte ihm dann auch gelingen und er gewann das Rennen vor seinem Teamkollegen Winterbottom, der genau wie Coulthard (BJR) auf Platz drei, noch an Lowndes vorbeiziehen konnte. Jason Bright (BJR) machte die Top fünf komplett.

Eine starke Leistung zeigten zudem Garth Tander (HRT), der von Platz 15 auf acht nach vorne fahren konnte, sowie Rookie Chaz Mostert (DJR-Ford; von 14 auf 10). Rick Kelly schaffte es im besten Nissan auf Position 12, während der erste Mercedes in Gestalt von Maro Engel als 19. das Ziel sah. Seine beiden Teamkollegen Slade und Holdsworth schieden aus.

Highlights Rennen 1

Ergebnis Rennen 1

Rennen 2

Auch die Qualifikation für das zweite Rennen sah nicht viel besser für Red Bull aus. Zwar startete Lowndes immerhin von Platz fünf, Whincup hingegen kam nicht über Startplatz 15 hinaus. An der Spitze gab zunächst Ford den Ton an. Winterbottom startete von der Pole; David Reynolds (Rod Nash Racing) schaffte die drittschnellste Zeit. Getrennt wurde das Ford-Duo von McLaughlin im GRM-Holden.

Reynolds verabschiedete sich jedoch schon früh aus dem Rennen, als er nach fünf Runden mit einer defekten Zündspule die Box aufsuchen musste. Das Rennen beendete er mit zehn Runden Rückstand als 26. und Letzter. Hinter ihm landeten nur Maro Engel, der sich bei einer Startkollision die Radaufhängung brach, sowie dessen Teamkollege Holdsworth.

Letzterer löste in Runde acht auch noch eine Caution aus, als er seine E-Klasse ohne Öldruck vor Turn 11 abstellte. Holdsworth scheint 2013 einfach “die Seuche” zu haben, anders sind die vielen Defekte, die ihn dieses Jahr bisher ereilt haben fast nicht mehr zu erklären.

Die Gelbphase nutzte dann fast das komplette Feld (übrigens geschlossen auf harten Reifen gestartet) für Pitstops, lediglich die FPR-Ford und die beiden GRM-Holden blieben draußen.

In Runde 14 wurde das Rennen wieder freigegeben, wobei der Restart ohne Zwischenfälle von statten ging. Nach einigen Runden begannen die Fahrer, die auf harten Reifen draußen blieben, zurückzufallen. Allen voran Winterbottom, der innerhalb von fünf Runden von Platz eins auf vier zurückfiel.

Ganz anders war dagegen die Performance der Piloten, die nun auf der weichen Mischung unterwegs waren. Zum einen wäre da natürlich Tander (HRT), der die Führung von Winterbottom übernommen hatte und nun dem Feld enteilte. Er gehörte mit Tony D’Alberto (TDR), zwischenzeitlich sogar Zweiter, zu den schnellsten Fahrern.

Und zum anderen wäre da Shane van Gisbergen. Der Neuseeländer war an der Startkollision mit Maro Engel beteiligt und wurde bei dieser Aktion auch noch umgedreht, sodass er dem gesamten Feld hinterher jagen musste. Sein Team ließ ihn früh an die Box kommen, um weiche Reifen aufzuziehen und durch die kurz darauf folgende Safety-Car-Phase hatte er seinen Rückstand natürlich wieder wettgemacht. Dreizehn Runden später war er bereits Siebter, am Ende schaffte er sogar noch einen beeindruckenden dritten Platz.

Ab Runde 39 suchten dann diejenigen die Box auf, die in der Gelbphase das erste Mal stoppten, um noch einmal Sprit nachzufassen und sich neue Hinterreifen aufziehen zu lassen. Zu den ersten gehörten die HRT-Fahrer Tander und Courtney, die so kurzweise ihre Plätze an der Spitze an D’Alberto, Lowndes und Pye (LDM) abgaben, was jedoch nicht weiter tragisch sein sollte. Denn alle drei mussten noch einmal zum Nachtanken an die Box.

Nach 70 Runden hieß der Sieger Garth Tander und James Courtney auf Platz zwei machte den HRT-Doppelsieg perfekt. Für Tander und HRT war es der erste Sieg seit Bathurst 2011, was für ein Quasi-Werksteam eigentlich schon viel zu lange her ist. Dritter wurde, wie bereits erwähnt, van Gisbergen. Ihm folgten Mark Winterbottom und ein überglücklicher Russel Ingall (Walkinshaw) in seinem 226. Rennen auf den Rängen vier und fünf.

Starker Sechster wurde Tony D’Alberto, vor Craig Lowndes und Tim Slade im besten Mercedes. Für Whincup lief auch in diesem Rennen nicht viel zusammen, und so musste er sich mit Position elf zufrieden geben. Generell muss man sagen, dass es für Red Bull ein sehr bescheidenes Wochenende war, und es selten ein Wochenende gab an dem sie einen so schwachen Eindruck hinterließen wie in Townsville.

Ähnlich schlecht lief es für Nissan, die es erneut nicht in die Top Ten schafften. Den ersten Nissan im Ranking fand man mit James Moffat erst an 14. Stelle.

Die Highlights zum zweiten Rennen liegen bisher leider noch nicht vor, sollten aber früher oder später hier auftauchen.

Ergebnis Rennen 2

Weiter geht es bei den V8 Supercars am Wochenende vom 26.-28. Juli in Ipswich. Zum Abschluss gibt es an dieser Stelle wieder die Links zur Fahrer- und Teamwertung von den Kollegen von V8Dailydump.

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July 03 2013

13:00

V8 Supercars: Vorschau Sucrogen Townsville 400

Townsville ist am kommenden Wochenende die nächste Station im V8 Supercars-Kalender und für die meisten Fahrer einer der Highlights des Jahres. Auf dem Stadtkurs im Nordosten Australiens finden die Rennen 20 und 21 der laufenden Saison statt.

Sucrogen-Townsville-400Im vergangenen Jahr hatte es den Anschein, als ob Ford die Nase vorne haben würde. So konnten sich zwar Mark Winterbottom (FPR) und David Reynolds (Rod Nash Racing) die Pole Positions für die beiden Rennen sichern. Jedoch schafften es beide nicht diese auch in Siege umzumünzen, und so entschied Jamie Whincup gleich beide Läufe für sich, und holte sich somit auch den Gesamtsieg des Wochenendes. Dass sich ein Doppelsieg des Meisterschaftsführenden nicht wiederholt, hoffen sowohl sein Teamkollege Craig Lowndes als auch die beiden Ford-Piloten Winterbottom und Will Davison. Und auch Shane van Gisbergen von Tekno und Fabian Coulthard (BJR) malen sich einige Chancen aus, vor allem um ihren Rückstand in der Meisterschaft wieder wett zu machen. Und auch Russell Ingall von Walkinshaw Racing würde sich über einen Sieg freuen, schließlich bestreitet der Haudegen in Townsville sein 226. Rennen und wird somit zum Rekordstarter der V8 Supercars.

Die Strecke

Wie bereits erwähnt ist der Townsville Street Circuit ein Stadtkurs und noch nicht lange im V8-Supercar-Programm zu finden. Die Premiere fand im Jahr 2009 statt und wurde von Jamie Whincup gewonnen. “Von wem auch sonst?” möchte man fragen, denn schließlich stand Whincup in fünf der bisher acht auf dem Kurs ausgetragenen Rennen am Ende ganz oben auf dem Podium.

800px-Townsville_(Australia)_street_circuit_track_map.svg

Grafik von Wikipedia Commons – Autor: Will Pittenger

Die Strecke in Townsville hat insgesamt 13 Kurven, verteilt auf rund 2,8 Kilometer, und erinnert in seiner Charakteristik stark an den Adelaide Street Circuit oder den Grand-Prix-Kurs im Albert Park in Melbourne. Circa 70 Prozent der Strecke bestehen aus öffentlichen Straßen, was sich auch im Streckenlayout zeigt: Enge 90-Grad-Kurven und Spitzkehren wechseln sich ab mit lang gezogenen schnellen Kurven und “Esses”.

Turn 1 ist ein schneller Rechtsknick und wirkt wie eine Kopie von Turn 8 in Adelaide und wird noch mit 240km/h durchfahren, ehe man für Turn 2 auf 70km/h runterbremsen muss. Danach folgt eine kurze Gerade und mit Turn 3 erneut ein langsamer Rechtsknick. Beide Stellen laden durchaus zum Überholen ein.

Eine weitere Schlüsselstelle und eine gute Überholmöglichkeit findet sich in Turn 11: Nachdem die Fahrer zuvor wieder auf über 200km/h beschleunigt haben, müssen sie diese Spitzkehre mit rund 70km/h nehmen, was zu einigen wagemutigen Manövern führen kann. Zudem wird an dieser Stelle die Strecke etwas breiter, was den Fahrern bei Überholversuchen zu Gute kommen kann.

Zur Veranschaulichung kann man hier eine Runde mit James Moffat mitfahren. Der Ausschnitt stammt aus einem der Rennen der Saison 2011.

Rennformat

Gefahren werden auch dieses Jahr wieder zwei Läufe, einer am Samstag und einer am Sonntag über jeweils 72 Runden. Hierbei sind erstmals seit Adelaide auch wieder Tankstopps erlaubt, was bei vielen Fahrern für Erleichterung sorgt, da sie den Teams wieder mehr Spielraum für verschiedene Taktiken lassen. Zumal auf einem Stadtkurs auch noch vermehrt mit mehreren Safety-Car-Phasen zu rechnen ist.

Die genauen Startzeiten von den Rennen in Townsville könnt ihr wie immer unserem TV-Planer entnehmen.

TV- bzw. Live-Stream Zeiten

An der derzeitigen TV-Situation hat sich nicht sonderlich viel geändert, man wird sich also wieder nach den entsprechenden Alternativen umschauen müssen. Einen Livestream wird es auf der offiziellen Homepage der V8 Supercars geben. Dieser ist jedoch kostenpflichtig. Für Europäer gäbe es noch die Möglichkeit via Premiersports.

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June 26 2013

07:00

BTCC: Analyse Croft 2013

Die Rennen der BTCC in Croft am letzten Wochenende sahen glänzend aufgelegte BMW. Wird aus dem Zweikampf Honda gegen MG nun ein Dreikampf?

hi_10041_b5bdNach der Honda-Dominanz in Thruxton und den wiedererstarkten MG in Oulton Park muss man nun wohl für Croft (fast) perfekte BMW-Festspiele konstatieren. Zwei Siege und ein zweiter Platz für Speerspitze Colin Turkington brachten der West-Surrey-Truppe endlich den erhofften Erfolg mit dem neu entwickelten Fahrzeug. Und obwohl die Strecke in Yorkshire mit ihren klangwollen Kurvennamen wie Clervaux, Sunny In und Sunny Out sowie der langsamsten und engsten Haarnadel im BTCC-Kalender vom Layout her ein gutes Pflaster für Hecktriebler ist, konnte mit dieser Leistung im Vorfeld doch eigentlich niemand so richtig rechnen. Bei aller Euphorie angesichts der gut gehenden BMW sollte nicht vergessen werden, dass sich Matt Neal in Croft rechtzeitig vor Saisonhalbzeit als heißester Meisterschaftskandidat etabliert hat. Konstant gute Platzierungen und ein Sieg im dritten Rennen zeigen, dass Neal genau dann da zu sein scheint, wenn andere straucheln.

Aber bevor es jetzt weiter in die Analyse geht, soll auch hier kurz darauf eingegangen werden, dass natürlich auch das BTCC-Wochenende in Croft nicht von dem tragischen Unfall in Le Mans unberührt blieb. Allan Simonsen war als GT-Profi und Weltenbummler seit 2008 auch regelmäßig in der britischen GT-Serie aktiv und dementsprechend kein Unbekannter in der sehr familiär aufgebauten Motorsportszene in Großbritannien. Entsprechend schockiert und tief betroffen zeigten sich viele Leute im BTCC-Paddock angesichts der schlimmen Nachricht aus Frankreich – sei es in Form zahlreicher Beileidsbekundungen auf Twitter und Co. oder in diversen Interviews rund um die BTCC-Berichterstattung der Rennen in Croft.

730px-Croft_track_map.svg

von Wikipedia Commons, Author: Will Pittenger

Croft also, und damit zurück zum motorsportlichen Geschehen. Da ich die Vorschau diesmal nicht geschafft hab, hier noch mal kurz die wichtigsten News im Vorfeld des Croft-Wochenendes: 1. Eine Absage gab es (wieder mal …) von Andy Neate und dessen IP Tech-Racing Team. Nachdem man schon auf das Debüt in Donington und Oulton Park verzichtet hatte, kam auch diesmal wieder eine Absage in letzter Minute wegen nicht auszusortierender technischer Probleme. Man muss sich mittlerweile wirklich fragen, ob wir den NGTC-Chevrolet Cruze noch jemals in einem Rennen sehen werden. Es ist ja schön und gut, dass Neate das Auto perfekt vorbereitet haben will, aber so langsam wird die ganze Sache doch etwas zermürbend. Immerhin hat er ja auch schon schicke Sponsorenaufkleber auf dem Auto, nur fahren tut es halt nicht … 2. Stattdessen neu in der diesjährigen Saison dürfen wir Michael Caine begrüßen, seines Zeichens British GT-Champion 2012 und auch in der BTCC kein Unbekannter. Er pilotiert wie bereits vor der Saison verkündet einen dritten nach NGTC-Reglement aufgebauten Motorbase-Ford Focus an der Seite von Mat Jackson, Aron Smith und S2000-Pilot Liam Griffin. 3. Liam Griffin: Der konnte an diesem Wochenende leider nicht und wurde durch den Youngster Jake Hill ersetzt, der damit in Croft sein Debüt in der BTCC gab.

hi_10043_24bfDie BMW-Vorstellung in Croft begann bereits im Qualifying. Etwas überraschend sicherte sich Colin Turkington da schon die Pole Position in einem Last-Minute-Run. Er profitierte dabei von einer Roten Flagge wegen eines Unfalls von Joe Girling (der dann wegen des zerstörten Autos auch nicht am Rennen teilnehmen konnte) kurz vor Schluss der Session. In den hektischen Schlussminuten setzen zunächst Jason Plato und die Honda von Neal, Shedden und Jordan die Bestzeiten (alle drei landeten am Ende innerhalb von nur 15 Zehntelsekunden), bevor Turkington dann in seiner zweiten gezeiteten Runde die Bestzeit hinlegte. Angesichts dessen, dass Turkington die ersten zehn Minuten des Qualifyings zunächst mit Problemen am Antriebsstrang aussetzen musste, ein mehr als tolles Ergebnis. Die generell gute BMW-Form unterstrich Rob Collard mit Startplatz sechs hinter Plato und den Honda. Komplettiert wurden die Top Ten von Frank Wrathall, Sam Tordoff, Tom Onslow-Cole und Adam Morgan. Bester 2000-Pilot wurde Lea Wood auf Position 22 knapp für BTCC-Debütant Jake Hill. Wenig zu sehen war im Qualifying mal wieder von den Ford. Mat Jackson wurde als bester Motorbase-Fahrer 11., Aron Smith kam nur auf P16, noch einen Platz schlechter als Saisondebütant Michael Caine. Noch schlechter waren (auch mal wieder leider) nur die Audi mit den Plätzen 18 (Austin) und 19 (Bratt).

aHier das komplette Qualifying-Ergebnis.

Zum Start von Rennen eins überraschte die West Surrey-Truppe dann zunächst einmal damit, dass alle BMW geschlossen auf den Soft-Reifen starteten. Überraschend war dies vor allem deshalb, weil die bislang übliche Herangehensweise der vorne in der Startaufstellung platzierten Fahrer war, in den ersten beiden Renne die harten Reifen zu verwenden und den schwer einzuschätzenden weichen Reifensatz erst im dritten Rennen aufzuziehen. Dass die BMW sich ganz gut mit den Softs vertragen, war ja bereits seit Turkingtons recht überlegenem Sieg in Donington klar. Dort setze er sich aber gegen eine mehrheitlich ebenfalls weich bereifte Konkurrenz durch, in Croft starteten die anderen Fahrer rund um die BMW auf harten Reifen. Anscheinend hat man die Einser beim Test vor Croft vor allem in Sachen Reifennutzung weiterentwickelt und neue Aufschlüsse erhalten.

hi_10051_39bdIm Rennen sollte sich diese Herangehensweise jedenfalls nicht zu einem Nachteil erweisen. Beim Start kam Turkington wie erwartet dank Heckantrieb gut weg und bog als Führender in die Rechtskurve von Clervaux. Der Rest seines Rennens gestaltete sich dann langweilig und ist kurz erzählt: Einsam seine Kreise ziehend setzte er seine Pole in einen sauberen Start-Ziel-Sieg mit einem für BTCC-Verhältnisse sehr großen Vorsprung von 9,3 Sekunden um. Dahinter komplettierten die Dynamics-Fahrer Neal und Shedden das Podium. Neal hatte Plato bereits am Start überholt und Shedden hatte es in Runde zwei mit reichlich Lackaustausch vorbei an dem im Rennen wenig überzeugenden MG geschafft.

hi_10057_624bRob Collard als in der Startaufstellung zweitbester BMW kam am Start ebenfalls gut weg und bog Seite an Seite mit Plato in die erste Kurve ein. In der anschließenden Schikane kollidierten beide aber, was den Pechvogel der Saison Collard in einen Dreher brachte und etliche Positionen zurückwarf. Deutlich besser lief es dagegen für den dritten BMW von Nick Foster, der sich zunächst beim Start auf Position acht vorfahren konnte und in der Folge ein furioses Rennen hinlegte. Nacheinander schnappte er sich zunächst Wrathall, Tordoff und Jordan und machte dann ab Rennhalbzeit Jagd auf den Viertplatzierten Plato. In Runde elf war er dann an der Stoßstange des MG angekommen und konnte diesen einige Kurven später in der langgezogenen Hawthorn-Kurve innen überholen. Sofort setzte er sich ab und lag am Ende des Rennens mit weiterhin schnellen Rundenzeiten nur noch rund fünf Sekunden hinter den Honda. Für Gentleman-Driver Foster auf jeden Fall ein tolles Resultat und fast so sensationell wie die Tatsache, dass die BMW über die gesamte Renndistanz konstant gute Rundenzeiten auf den weichen Reifen hinlegten, die meist auch noch schneller waren als die vom Rest des Feldes.

Plato wurde letztendlich geschlagener Fünfter, was angesichts von Startplatz zwei und einem zumindest im Qualifying sehr schnellen Auto sicherlich eine Enttäuschung war. Auf den Rängen sechs und sieben folgten Tordoff und Jordan. Dahinter kam eine bunte, über fast die gesamte Renndistanz bestehende Kampfgruppe, die vor allem von dem nach seinem Dreher nach vorne stürmenden Rob Collard aufgemischt wurde, ins Ziel. Achter und damit bester dieser Gruppe wurde letztendlich Michael Caine in seinem ersten BTCC-Rennen in diesem Jahr gefolgt von Collard, Tom Onslow-Cole, Adam Morgan und Jeff Smith. In der Jack Sears-Trophy gewann überraschend Rookie und Griffin-Ersatzmann Jake Hill im Ford Focus auf Gesamtrang 19.

aHier das komplette Rennergebnis von Lauf 1.

Kurz vorm Start zum zweiten Lauf setzte dann passenderweise erst mal leichter Regen ein. Konstant nass wurde es aber nicht, womit interessante Bedingungen entstanden. Beide MG sowie Michael Caine entschlossen sich kurzfristig auf Regenreifen zu wechseln, während alle anderen auf Slicks blieben. Während der Einführungsrunde schien der Poker der MG zunächst aufzugehen, da der Regen stärker wurde. Andrew Jordan überlegte beispielsweise sogar während des obligatorischen Interviews mit den ITV-Kommentatoren während der Einführungsrunde noch ganz offen, ob es nicht besser wäre in die Boxengasse abzubiegen und sich Regenreifen abzuholen. Ganz ähnliche Gedankenspiele dürften die anderen Piloten unternommen haben. Letztendlich wechselte aber niemand mehr und alle starteten auf den zuvor gewählten Reifen.

Turkington kam zunächst wieder gewohnt gut weg und ging abermals als Führender in die erste Kurve. Dahinter spielte Nick Foster Rakete und zog an beiden Honda vorbei auf P2 hinter seinen Teamkollegen. Beim Kamerausschnitt auf die nach den ersten Kurven folgende Gerade fehlte er aber plötzlich und war hinter Jeff Smith ans Ende der Top Ten zurückgefallen – was genau passiert war, wurde durch Kamerabilder nicht aufgeklärt. Statt Foster tauchten auf einmal beide regenbereiften MG formatfüllend hinter Turkington auf und übernahmen noch vor Tower Hill die Führung. In den nächsten Runden konnten sich Plato und Tordoff auf der nassen Strecke schnell absetzen und einige Positionen weiter hinten gaste auch Michael Caine mit seinen Regenpneus ordentlich an.

Spätestens ab Runde drei trocknete die Strecke dann aber zunehmend ab und weiterer Regen ließ trotz wahrscheinlich unzähliger geistig vorgenommener Regentänze von Jason Plato auf sich warten. Recht schnell konnte Turkington wieder zu den MG aufschließen und mühelos die Führung zurückerobern. Plato und Tordoff waren chancenlos gegen die Slick-bereiften Konkurrenten, wurden letztendlich sogar überrundet und kamen nur auf den Positionen 20 und 21 ins Ziel.

croftHinter dem mit nun 45 Kilo Zusatzballast fahrenden Turkington machte dann über die restliche Renndistanz Gordon Shedden ordentlich Druck, konnte aber keine erfolgreiche Attacke starten. Turkington holte somit seinen zweiten Sieg in Croft und den dritten in dieser Saison. Auf Platz drei mit etwas Abstand zum Führungsduo lag nach einigen Runden Tom Onslow-Cole, der sich in der nassen Anfangsphase nach vorne gefahren und zwischen die Dynamics-Honda geschoben hatte. Er beendete ein relativ einsames und kontrolliertes Rennen mit einem sehr guten Podium-Resultat. Mit einigem Abstand zu TOC folgte eine Kampfgruppe mit Neal, Collard, Jordan, Foster und Morgan. Hier drehte in der zweiten Rennhälfte vor allem Collard auf, der zunächst seinen Teamkollegen Foster überholen konnte und dann stetig Druck auf Jordan ausübte, der wiederum Neal im Kofferraum hing. Eine Attacke zu Beginn der letzten Runde scheiterte zunächst, aber in der langsamen Haarnadel vor Start-Ziel konnte der bisher vom Pech verfolgte Collard noch eine erfolgreiche Schlussattacke auf den Honda setzen und sich Platz fünf sichern. Komplettiert wurden die Top Ten hinter der angesprochenen Kampfgruppe von Jeff Smith und Dave Newsham.

War Colin Turkingtons Sieg im ersten Lauf vor allem wegen dem konstanten Speed auf weichen Reifen eindrucksvoll, so war es jetzt die kontrollierte Fahrt mit vollem Zusatzballast, die einen den Hut ziehen ließ.

hi_10090_d365Ein äußerst spannendes Rennen innerhalb des Rennens, das zum Glück auch von den Kameras eingefangen wurde, spielte sich in der Jack Sears Trophy ab. Hier lag David Nye im Ford zunächst knapp vor Jake Hill und duellierte sich mit diesem über die gesamte erste Rennhälfte. Später stieß dann noch Trophy-Leader Lea Wood in seinem Vauxhall dazu, womit ein schöner Dreikampf entstanden war, in dem sich keiner der beteiligten Fahrer einen Fehler erlauben durfte (zur Erinnerung: In der Jack Sears-Trophy zählt am Ende der Saison nur die Gesamtzahl der erreichten Siege). Letztendlich gewann Nye knapp vor Wood, der den Focus von Hill noch in der letzten Kurve attackieren konnte und mit diesem parallel über die Ziellinie fuhr.

aHier das komplette Ergebnis vom dritten Rennen.

Witzigerweise wurde der Draw für die Startaufstellung von Rennen drei diesmal nicht von irgendeinem Offiziellen oder einer zufällig anwesenden Berühmtheit vorgenommen, sondern von Doppelsieger Colin Turkington. Ich stelle mir ein solches Szenario, bei dem der siegreiche Fahrer Losfee für die Startaufstellung des folgenden Rennens spielt und alle Konkurrenten das Okay finden, gerade in der DTM vor und lasse es besser direkt wieder … Turkington förderte aus der schwarzen Urne jedenfalls die Kugel mit der acht hervor, was Adam Morgan auf die Pole Position brachte.

Alle nun denkbaren Gedankenspiele über Vor- und Nachteile der noch zu fahrenden Reifensätze wurden dann jedoch durch einen regelrechten Wolkenbruch zunichte gemacht, der bereits beim Ginetta-Rennen zu einem Rennabbruch geführt hatte. Regen in Yorkshire scheint ähnlich wie Regen in den Tropen zu sein und somit war die Strecke zum Start vom Rennen diesmal richtig nass. Regenreifen bei allen Fahrern waren die einzig logische Wahl und meiner Meinung nach hätte man angesichts der Wassermassen auch ruhig einen Start hinter dem Safety Car rechtfertigen können – vor Tower Hill Bend flossen beispielsweise zwei kleine Bäche über die Strecke.

hi_10096_126fDa Regen in England aber nicht selten ist und die Rennleitung darauf zu vertrauen schien, dass sich alle Beteiligten ausreichend mit nassen Fahrbahnbedingungen auskennen, wurde also normal gestartet. Nick Foster übernahm somit gleich beim Start die Führung von Adam Morgan, dahinter folgten Collard und Neal und dann eine riesige Gischtwand, in der man nichts mehr erkennen konnte. Rasch schob sich Matt Neal an Collard und Morgan vorbei und konnte kurz danach auch die Führung von Foster übernehmen. Adam Morgan verabschiedete sich unterdessen in Sunny In mit einem Ausflug ins Grüne aus der Spitzengruppe und musste das Rennen kurz danach durch einen weiteren Unfall komplett aufgeben. Rob Collard verschwand dann irgendwo in den Regenwolken und stattdessen setzte sich Colin Turkington hinter seinem Teamkollegen Foster auf Rang drei fest. Generell waren die ersten Runden von vielen Ausrutschern, Drehern und Kollisionen geprägt und es war schwer, den Überblick zu behalten. Hinter Turkington folgten Andrew Jordan, Gordon Shedden und Dave Newsham und dann kam lange nichts. In Runde vier konnte Turkington dann seinen Teamkollegen Foster in einem waghalsigen Manöver in den ultraschnellen Jim Clark Esses überholen und Jagd auf den führenden Neal machen, um sein Wochenende mit einem Hattrick zu krönen.

hi_10052_d419Foster hatte unterdessen deutliche Probleme mit den Bedingungen und fiel in der Folge immer weiter zurück. Gegen Rennhalbzeit tauchten dann die MG von Plato und Tordoff in den Top Ten auf und schwammen – diesmal absolut richtig bereift – immer weiter nach vorne. Vorne setzte sich das Spitzentrio aus Neal, Turkington und Jordan unterdessen etwas ab und obwohl alle konstant gute Rundenzeiten drehten, konnte keiner in nennenswerte Schlagdistanz zum jeweiligen Vordermann kommen. In der letzten Runde machte es Matt Neal dann aber selber noch mal spannend, als er zwei Ausflüge auf der regennassen Piste hinlegte, von denen mindestens der zweite böse hätte ins Auge gehen können. Letztendlich gewann Neal das Rennen aber vor Turkington und Jordan. Es folgten Shedden, Newsham und im Parallelflug die MG von Plato und Tordoff. Nick Foster wurde noch Achter, gefolgt von Aron Smith und Jeff Smith.

Verglichen zum ersten Rennen ging es in der Jack Sears Trophy diesmal außerordentlich eintönig zu. Lea Wood gewann mit über einer Runde Vorsprung, weil sich die Konkurrenten irgendwie durch Ausfälle oder längere Aufenthalte in den Auslaufzonen (und Kornfeldern) rund um die Strecke selber geschlagen hatten. Wood führt damit in der Trophy nun mit sechs „cups“ gegenüber deren vier für den in Croft abwesenden Liam Griffin.

aHier das Ergebnis vom dritten Rennen.

In der Gesamtwertung führt wie schon vor Croft Matt Neal mit 224 Punkten vor Andrew Jordan mit 204. Punktgleich mit 188 Punkten auf Rang drei liegen nun Gordon Shedden und Jason Plato, für den die Nullnummer im zweiten Rennen sicherlich äußerst schmerzhaft war. Nur vier Punkte dahinter und somit in Schlagdistanz zur Spitzengruppe folgt nun nach der tollen Vorstellung in Croft Colin Turkingto. Wie eingangs bereits gesagt, könnte aus dem Zweikampf der Marken nun ein Dreikampf geworden sein, sollten die BMW weiterhin so gut gehen. Gleichwohl ist der Vorsprung, den Neal in die zweite Saisonhälfte mitnimmt, schon äußerst komfortabel. Ähnliches gilt nicht nur für Andrew Jordans Vorsprung auf Rang zwei gegenüber den nachfolgenden Rängen, sondern vor allem auch für seinen Vorsprung als Führender in der Independent-Wertung, wo sein nächster Verfolger ebenfalls Turkington ist.

Die weiteren Platzierungen in der Meisterschaft können ahier (PDF) eingesehen werden.

Das war es dann auch mit der ersten Saisonhälfte der BTCC. Es folgt eine sechswöchige Sommerpause bevor es dann am 4. August in Snetterton weiter geht.

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June 22 2013

05:00

V8 Supercars: Analyse Skycity Triple Crown

Am vergangenen Wochenende absolvierten die V8 Supercars in Darwin ihr sechstes Rennwochenende mit den Saisonläufen 17-19. Bei der Rückkehr auf den australischen Kontinent zeigte das Erebus-Mercedes-Team das erste Mal echte Lebenszeichen.

v8supercars_ev_1b_lAlles begann am Freitag in den Trainings als zunächst Tim Slade und später auch Maro Engel mit ihren E63 in die Top Ten vorstoßen konnten. Im vierten Training schaffte Slade sogar die zweitbeste Zeit, und sorgte somit für das bislang beste Trainigsergebnis eines Mercedes in diesem Jahr. Seine starke Form konnte Slade dann auch in dem Qualifikationen bestätigen, was die Startplätze 13 (Samstag), 6 und 10 (jeweils am Sonntag) beweisen. Und auch sonst konnten Betty Klimenko und ihr Team sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden auf dem Hidden Valley Raceway sein.

Rennen 1

Das Top-10-Shootout sorgte gleich für eine große Überraschung, denn David Reynolds vom FPR-Schwesterteam Rod Nash Racing konnte seinen Ford Falcon auf die Pole Position setzen. Ihm folgten Jamie Whincup und Will Davison. Erwähnenswert ist auch ein guter siebter Startplatz von Rick Kelly im Nissan.

Beim Start ließ sich Reynolds etwas von Whincup überrumpeln, konnte den Platz an der Spitze aber schnell wieder zurückgewinnen. Hinter den beiden hatte Will Davison auf dem dritten Rang arge Schwierigkeiten mitzuhalten und musste schließlich Mark Winterbottom vorbeiziehen lassen, der eindeutig das schnellere Auto hatte. In dem Stau, der sich inzwischen hinter den beiden gebildet hatte ging es danach turbulent zu. Als Lowndes im Kampf um den siebten Platz an Coulthard vorbeizog, wollte Shane van Gisbergen die Gelegenheit ebenfalls nutzen um seinen Landsmann zu überholen. Dies schaffte er dann zwar auch außenrum in Turn 7 – der lachende dritte war jedoch Jason Bright. Dieser schaute sich das Duell die ganze Runde lang an, und als Coulthard und van Gisbergen in Turn 7 die Tür nun weit offen ließen, zog er an ihnen vorbei und gewann so gleich zwei Plätze. Zwei Umläufe später musste sich Bright jedoch dem erneut starken van Gisbergen geschlagen geben und ihm so die achte Position überlassen.

Kurz vor dem Ende des ersten Sprints konnte Lowndes, der zuvor schon an Courtney vorbeigezogen war, an Tander vorbeigehen und sich Startplatz fünf für den zweiten Sprint sichern. An der Spitze hingegen tat sich bis zur Pause gar nichts mehr, da Whincup mit stark abbauenden Reifen kämpfte und so keine Chance hatte Reynolds anzugreifen.

Die Top fünf kamen nach den ersten 21 Runden also wie folgt ins Ziel: Reynolds, Whincup, Winterbottom, Will Davison, Lowndes. Dies war dann auch die Startaufstellung für den zweiten Sprint des Tages.

Dieser hatte noch gar nicht richtig angefangen, als es das erste mal hektisch wurde. Am Auto – oder viel mehr am Overall – von Jamie Whincup hatte man vergessen Trockeneis für den Cool Suit bereitzulegen, was dann ein Mechaniker noch schnell erledigen musste. Dann stand auch noch Whincups Fahrertür offen, die ebenfalls ein Mechaniker des Teams schließen musste. Und das auch noch weit nach dem 60-Sekunden-Signal im Grid. Dennoch blieb Whincup ohne Strafe, was den FPR-Teamchef Tim Edwards sichtlich auf die Nerven ging. Im Interview sagte er später sinngemäß, dass Red Bull anscheinend machen können was sie wollen, und die V8 Supercars ihre Regeln wohl jedes Wochenende anders auslegen würden.

Ein Rennen gefahren wurde natürlich auch noch. Whincup konnte sich beim Start erfolgreich gegen Reynolds durchsetzen und übernahm die Führung.

Eine Runde später wurde das Feld jedoch wieder vom Safety Car eingefangen. Der Grund war eine Kollision zwischen Tander, Will Davison und Lowndes. Letzterer hatte sich in Turn 6 verbremst und schob die vor ihm fahrenden Tander und Davison ineinander. Während für Tander und Lowndes das Rennen weiterging, musste Davison sein Rennen nach insgesamt 29 Runden beenden – der Schaden an seinem Wagen war einfach zu groß. Tander schaffte es immerhin noch auf Platz dreizehn, Lowndes wurde am Ende lediglich 26.

In Runde 28 erfolgte der Restart, den Reynolds komplett verschlief, und so den Anschluss an Whincup verlor. Irgendwie schaffte er es dennoch keine Position zu verlieren und Winterbottom hinter sich zu halten. So entwickelte sich ein unterhaltsamer Kampf um Platz zwei, denn zu den beiden Ford gesellte sich nun van Gisbergen und machte gehörig Druck. Dies führte dazu, dass sich Winterbottom zu einem etwas übermütigen Überholversuch an Reynolds gezwungen sah, der dann auch gründlich daneben ging. Winterbottom verschätzte sich, rutschte in Reynolds hinein und drehte ihn um. Zu allem Überfluss handelte sich Winterbottom mit der Aktion auch noch eine Durchfahrtsstrafe ein – was die Laune von Tim Edwards nicht wirklich verbesserte. Für Reynolds reichte es immerhin noch zu Platz 14, Winterbottom musste sich mit Platz 22 begnügen.

Das Rennen gewann am Ende Jamie Whincup vor Shane van Gisbergen und James Courtney. Vierter wurde erstaunlicherweise Jonathon Webb, der sich heimlich, still und leise von Platz 16 auf den vierten Rang vorgearbeitet hatte. Die Top fünf komplettierte Rick Kelly im besten Nissan. Der oben angesprochene Tim Slade holte für Mercedes einen sensationellen sechsten Platz, indem er sich aus allen Schamützeln heraushielt und ein blitzsauberes Rennen fuhr. Auf den siebten Rang schaffte es Chaz Mostert, und wurde so bestplazierter Ford – und das obwohl er nur als 19. gestartet war.

Auch Maro Engel zeigte – bis auf einen Fehler, der ihn zwei Plätze kostete – eine solide Leistung und fuhr als 16. ins Ziel. Alex Premat, der zweite Europäer im Feld, wurde nur 21.

Highlights Rennen 1

Ergebnis Rennen 1

 

Rennen 2

Das zweite Rennen hatte weniger Dramatik, weshalb ich mich an dieser Stelle etwas kürzer fasse. In der Qualifikation am Sonntagvormittag fuhr James Courtney für HRT die Bestzeit, vor Winterbottom und Will Davison. Als Vierte und Fünfte starteten Coulthard und Whincup.

Der Start verlief ohne große Hektik und Courtney konnte sich zunächst zwar vor den beiden Fords halten, entscheidend absetzen konnte er sich jedoch auch nicht. So musste er sich in Runde sieben erst Winterbottom geschlagen geben, in Runde zehn zog dann auch Will Davison an ihm vorbei.

Ab Runde zwölf standen die Pitstops auf dem Programm, die in erster Linie den Red Bull halfen, die nur von den Plätzen fünf (Whincup) und zehn (Lowndes) ins Rennen gegangen waren. Vor allem Lowndes startete eine tolle Aufholjagd und beendete sein Rennen auf Position drei.

Zwei Runden vor Fallen der Zielflagge schaffte es Courtney noch Platz zwei von Will Davison zurück zu erobern, der sich kurz darauf auch noch Lowndes geschlagen geben musste.

Und das war es dann schon im Grunde vom zweiten Rennen, welches Mark Winterbottom für sich entscheiden konnte. Es war sein erster Sieg seit Phillip Island im Mai letzten Jahres. Zweiter wurde James Courtney gefolgt von Craig Lowndes auf Rang drei. Will Davison im zweiten FPR-Ford wurde Vierter, Jamie Whincup hielt seinen fünften Platz. Tim Slade wurde auf Position elf bester Mercedes, und das noch vor Todd Kelly, der sich in seinem Nissan mit dem 12. Rang zufrieden geben musste.

Highlights Rennen 2

Ergebnis Rennen 2

 

Rennen 3

David Reynolds konnte sich auch für das dritte und letzte Rennen des Wochenendes auf die Pole setzen. Hinter ihm starteten Lowndes und Courtney von den Plätzen zwei und drei. Doch es sollten andere sein, die beim Start im Mittelpunkt stehen sollten.

Das Feld kam zunächst ohne Zwischenfälle durch die ersten Kurven, bis eine Kollision zwischen McLaughlin, Jason Bright und Tim Slade eine Kettenreaktion im Feld auslöste, der zahlreiche Fahrer zum Opfer fielen und einen Rennabbruch zur Folge hatte. Insgesamt schieden bei dieser Massenkarambolage sieben Piloten aus. Als da wären: Tim Slade, Lee Holdsworth (beide Erebus), David Wall (Britek), Alex Davison (Charlie Schwerkolt Racing), Alex Premat (GRM), James Moffat (Nissan) und Dean Fiore (LDM).

Nachdem man die gestrandeten Wagen geborgen hatte und die Strecke von sonstigem Unrat gereinigt wurde, ging es dann weiter mit dem zweiten Startversuch. Die Renndauer hatte man inzwischen von 35 Runden auf 30 Minuten umgestellt.

Reynolds hatte wieder einen guten Start und konnte in der ersten Runde Lowndes und Courtney hinter sich halten. Bereits am Ende der ersten Runde holten einige Teams ihre Fahrer zum Reifenwechsel an die Box. Aus der Spitzengruppe waren das Lowndes und Winterbottom, der zu diesem Zeitpunkt Platz vier inne hatte. Zwei Runden später taten es ihnen Tander, Whincup und Will Davison gleich.

Whincup wurde von seinem Team als schnellster abgefertigt, und konnte so an Tander vorbeigehen, was zwischenzeitlich Platz sechs, boxenstopp-bereinigt sogar Platz vier, für ihn bedeutete. David Reynolds widerum, konnte seine Führung nach seinem Pitstop in Runde vier nicht halten und fiel hinter Lowndes zurück.

Dann war es auch schon wieder Zeit für die nächste Caution: Courtney musste seinen Wagen kurz vor Turn 6 abstellen und löste so eine Safety-Car-Phase aus.

Vier Runden später wurde das Rennen wieder freigegeben. Beim Restart gerieten Will Davison und Tander im Duell um Rang sechs heftig aneinander, konnten aber einen Unfall glücklicherweise vermeiden, denn an der Stelle hat man gut und gerne über 200km/h auf dem Tacho.

Kurz darauf sprach die Rennleitung eine Drive Through Penalty für Whincup aus, der bei seinem Pitstop die Hinterräder durchdrehen ließ, bevor der Wagen vom Wagenheber wieder heruntergelassen wurde. Bei Red Bull zeigte man sich einsichtig, und Whincup trat seine Strafe noch am Ende der selben Runde an – was ihn auf die 20. Position zurückwarf.

Im Anschluss beruhigte sich das Renngeschehen einige Runden lang, bis sich in Runde 19 Will Davison Platz zwei von Reynolds schnappen konnte. Am meisten half dieses Duell jedoch Lowndes, der sich an der Spitze mittlerweile fast zwei Sekunden von den beiden abgesetzt hatte.

Im Hinterfeld wurde es in Runde 22 nochmals ungemütlich, als sich Todd Kelly und Chaz Mostert ein hartes Duell um Platz 16 lieferten. Mostert wollte zunächst innen in Turn 10 an Kelly vorbei, dieser gab jedoch keinen Millimeter nach und drückte Mostert auf den Rasen. Als Mostert wieder zurückkam, touchierte er den Nissan von Kelly, der sich daraufhin von der Strecke drehte. Kelly konnte seinen Wagen nicht mehr in Gang setzen und wurde zum Schluss als 20. mit zwei Runden Rückstand gewertet, während Mostert das Rennen auf Rang 17 beendete.

Unterdessen hatte sich Winterbottom an Lowndes herangearbeitet und jagte ihn nun in der letzten Runde vor sich her. Es war das traditionelle V8-Supercar-Duell Ford gegen Holden, was die Fans an der Strecke mit großem Jubel und Beifall quittierten. Frosty konnte gegen Lowndes allerdings keinen Stich mehr setzen, und so blieb es auch beim Zieleinlauf bei der Reihenfolge. Hinter ihnen landete Reynolds auf Platz drei, Vierter wurde Webb und Tander Fünfter.

Maro Engel schaffte es nach einem unauffälligen aber dennoch fehlerfreien Rennen auf Platz neun und wurde gleichzeitig bester Mercedes. Zwei Plätze dahinter folgte der erste Nissan mit Michael Caruso.

Highlights Rennen 3

Ergebnis Rennen 3

Weiter geht es bei den V8 Supercars am Wochenende vom 5.-7. Juli auf dem Townsville Street Circuit. Zum Abschluss gibt es an dieser Stelle wieder die Links zur Fahrer- und Teamwertung von den Kollegen von V8Dailydump.

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