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July 26 2013

11:11

24H von Spa: Audi, BMW oder Mercedes

Als letztes großes europäisches 24 Stunden Rennen steht an diesem Wochenende der Lauf in Spa auf dem Programm.

Blancpain Endurance Series 2013 24H SpaSeit 2011 wird das Rennen im Rahmen der Blancpain-Serie ausgetragen und hat damit wieder etwas mehr Schwung bekommen. Der Lack war etwas ab beim Rennen, besonders Ende der 90er Jahre, aber seit der Jahrtausendwende haben die 24H von Spa, die immerhin das erste Mal 1924 ausgetragen wurden, wieder an Schwung gewonnen. Das GT3-Regelement der Blancpain Serie sorgt für ein knallvolles Starterfeld mit fast 70 Fahrzeugen. Dementsprechend eng geht es in der Boxengasse zu. Im Rennen selber gibt es drei Klassen: Den Pro-Cup, den Pro-Am-Cup und die Gentleman Trophy. Im Pro-Cup können die Teams komplett auf Profis setzen, es gibt da keine Einschränkung in den Kategorien. Anders sieht es im Pro-Am-Cup aus.

Hier sehen die Fahrerpaarungen wie folgt aus:
Platinum / Platinum / Bronze / Bronze
Platinum / Gold /Silver /Bronze
Gold / Gold / Bronze / Bronze
Silver / Silver / Silver / Bronze

In der Gentlemans Trophy dürfen nur “Silver” und “Bronze” Fahrer an den Start gehen.

Um den Gesamtsieg wird also nur im Pro-Cup gefahren. Auch wenn es in der Blancpain offiziell keine Werksteams gibt, die Hersteller unterstützen die Teams doch sehr stark. Audi hat sich dieses Jahr vorgenommen das Rennen zum dritten Mal in Folge zu gewinnen und schickt das “Belgian Audi Club Team WRT” vor, die vier R8 LMS Ultra einsetzen. Dabei sind drei Fahrzeuge hochklassig besetzt:

#1 Ortelli, Vanthoor, Rast
#2 Stippler, Mies, Lotterer
#13 Sandstörm, Ekström, Fässler

Dazu kommt noch ein Wagen von Phoenix

#6 Primat, Jarvis, Haase

Ganz ohne Konkurrenz sind die Audi aber natürlich nicht. Zu vorderst ist der BMW Z4 von Marc VDS Racing mit der Startnummer #3 zu nennen, der mit Leinders, Buurman, Martine erstklassig besetzt ist und in diesem Jahr schon gewinnen konnte. Der zweite Z4 (#4) ist mit Paltalla, Moser, Catsburg nicht ganz so gut aufgestellt.

Auch nicht vergessen sollte man die drei Mercedes SLS.

Fortec Motorsport #62 Webb, Wendlinger
HTP Gravity Charouz #84 Buhk, Götz, Schneider
Rowe Racing #127 Seyffahrt, Arnold, Graf

Im freien Training waren die SLS schon mal die schnellsten auf der Strecke, was man aber nicht überbewerten sollte.

Nicht vergessen sollte man Manthey Racing, die alledings mit einem 997 GT3 R an den Start gehen. Die Mannschaft aus Lieb, Lietz und Pillet ist jeden Falls stark genug für einen Sieg. Beim Auto bin ich mir da nicht so sicher, dem 997 fehlt es vor allem gegenüber dem SLS und den R8 an Leistung.

Der Rest des Feldes füllt sich mit einigen McLaren MP4-12C und weiteren Porsche. Aston Martin setzt nur einen Wagen ein (#100), der mit Baguette, Turner, Campbell-Water auch sehr gut besetzt ist. Aber die Chancen stehen wohl eher schlecht. Ebenfalls mit dabei ist der Nissan GT-R (#23) der mit Luhr, Kane und Dumbreck ebenfalls klasse belegt ist. Nur ist der Nissan in dieser Saison einfach zu langsam.

Den Pro-Am-Cup spare ich mir an der Stelle mal, das Feld ist da so eng zusammen, dass man gleich ein Dutzend Favoriten nennen könnte. Ein Blick in die vom Veranstalter leider nicht aktuell gehaltene Entry-List schafft einen ungefähren Überblick.

Das Rennen startet am Samstag um 16.30 Uhr, also relativ spät. Vom Wetter erwartet man auch in Belgien das heißeste Wochenende des Jahres, dazu sind Gewitter jederzeit möglich. Einfach sind die Bedingungen, gerade für die Amateure in Spa also nicht, was die Ausfallquote drastisch erhöhen könnte.

Der vermutliche wichtigste Faktor im Rennen wird sein, wie man durch den Verkehr kommt. 70 Fahrzeuge sind auch auf den sieben Kilometer von Spa nicht zu verachten und es gibt ja ein paar Stellen, wo das Überholen eher schwierig ist.

Es gibt zwei Livestreams fürs Wochendende:
http://www.blancpain-endurance-series.com/pages/live
http://www.youtube.com/user/gt1world/featured
(Kann sein, dass der YouTube Stream geo-geblockt ist)

Das Liveiming gibt es unterhalb des Streams auf der Blancpain-Seite.

Radio Le Mans ist mit John Hindhaugh ebenfalls vor Ort und berichtet rund um die Uhr live.

Blancpain Endurance Series 201324H Spa Blancpain Endurance Series 2013
24H Spa Blancpain Endurance Series 201324H Spa Blancpain Endurance Series 201324H Spa Blancpain Endurance Series 2013
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24H Spa

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July 30 2011

13:29

Blancpain Endurance: 24 H von Spa Livestream & Ticker

Nach den 24H von Le Mans und dem Rennen am Nürburgring folgt der dritte Klassiker in Sachen 24 H Rennen. Die Blancpain Endurance Serie startet in Spa und das mit einem extrem vollen Starterfeld.

Wir hatten in der Vorschau schon ausführlich beschrieben, was in den nächsten Stunden in Spa los sein wird. Aber 70 Wagen in Spa sind schon ein Wort, selbst für etwas mehr als 6 Kilometer. Zum Vergleich: auf der Nordschleife passen etwas mehr als 180 Autos. Es ist also was los in Spa und das Wetter wird natürlich auch wieder eine Rolle spielen. Bis zum Mittag war es noch feucht, doch das Wetter soll sich fangen und trocken bleiben. Angeblich, jedenfalls. In den Ardennen weiß man ja nie. Es gilt da der alte Spruch “Kuh auf der Weide – trocken. Kuh weg – Regen”. Es dürfte aber auch ohne Regen dürfte das Rennen in Spa richtig spannend werden, da das Feld sehr eng zusammen liegt. In der Quali war es schon sehr eng, aber da war die Strecke auch nass. Einen Livestream gibt es nach dem Klick, der Livetiming ist hier.


Live gt3</a> <i>von aa<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">GT3

Sollte der Stream zu sehr ruckeln, es gibt den auch bei AudiTV, wo er sauber läuft.

Blancpain Endurance – 24H von Spa

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April 22 2011

13:24

GT Masters: Saisonvorschau & Auftakt in Oschersleben

Wenn man Audi R8, Porsche 911, Mercedes SLS, Corvette Z06, Ferrari F430/458, Lamborghini LP600, Dodge Viper und BMW Alpina B6 hört oder liest, wird man vermutlich sofort denken man wäre auf der IAA in Frankfurt gelandet, es sei denn man befindet sich am Osterwochenende in Oschersleben beim Auftakt der ADAC GT Masters. Denn genau dort gehen all diese Wagen an den Start um die Titelverteidiger Prinz Albert von Thurn und Taxis und Peter Kox vom Thron zu stoßen.

Die Meisterschaft welche auf dem FIA GT3-Reglement beruht und 2007 ihre ersten Rennen austrug hat sich mittlerweile zu einer festen Größe im Deutschen und Europäischen GT-Sport entwickelt und wird auch seit 2010 Live auf Kabel 1 ausgestrahlt. Dies zeigt auch die Anzahl der Nennungen, welche es Stand Donnerstag auf satte 41 Stück bringt! So viele Wagen haben weder BES, noch GT1-WM oder die GT3-EM vorzuweisen.


Zur neuen Saison hat sich im GT Masters einiges getan, so kommen neue Wagen, neue Teams, neue Fahrer und auch neue Strecken in die Serie. So wird man in diesem Jahr im August erstmals auf dem Red Bull Ring antreten, welches der wiederaufgebaute A1-Ring ist, der in diesen Tagen endlich wieder zum Leben erweckt wird. Außerdem gibt es weitere Abstecher nach Zolder und Assen. Der konkrete Terminkalender sieht dann wie folgt aus:

23.04.- 25.04.2011 Oschersleben (D)
12.05.- 15.05.2011 Sachsenring (D)
10.06.- 12.06.2011 Zolder (B)
08.07.- 10.07.2011 Nürburgring (D)
12.08.- 14.08.2011 Red Bull Ring (A)
02.09.- 04.09.2011 EuroSpeedway (D)
16.09.- 18.09.2011 Assen (NL)
30.09.- 02.10.2011 Hockenheim (D)

Eine weitere Änderung betrifft die Übertragung von Kabel 1. So wird dieses Jahr nicht mehr Rainer Braun die Rennen kommentieren, sondern der aus der VLN und LMS bekannte Fahrer und Kommentator Patrick Simon. So fährt Patrick Simon nicht nur in der FLM in der LMS, sondern kommentiert auch mit Lars Gutsche regelmäßig die Rennen der VLN. Eine kleine Kostprobe gibt es hier

Da es in Laufe der Saison recht häufig vorkommen wird, dass Teams einzelne Rennen auf einmal auslassen werden oder die Fahrerbesatzung öfters ändert, ist diese Vorschau nur unter Vorsicht zu genießen und es kann durchaus sein dass sich einzelne Besetzungen noch sehr kurzfristig ändern.

Beginnen möchte ich die Vorschau mit den Wagen aus dem Hause Porsche

Die meisten Fabrikate bringt dieses Jahr Porsche an den Start. Ganze 10 GT3 R und 1 Cup S werden in Oschersleben an den Start gehen, wobei leider vor allem die 2 GT3 R von Mühlner Motorsport immer noch äußert fraglich sind, denn bisher wurde nur Frank Schmickler auf dem GT3 R mit der Startnummer #6 genannt. Es ist also gut möglich, dass eventuell nur 1 oder gar kein Porsche von Mühlner in der Startaufstellung zu finden ist.

Anders sieht es hingegen bei der vermutlichen Speerspitze der Zuffenhausener aus, nämlich dem Team von a-workx Akrapovic welche 2 GT3 R einsetzen und dabei auf der #10 die beiden Fahrer Sebastian Asch und Michael Ammermüller, welcher Freitagsfahrer bei Red Bull und 2010 Fahrer eines R8 LMS mit Kenneth Heyer war, einsetzen.
Ferner hat auch die Mannschaft von Alfried Heger, HegerSport die Nennung von 2 GT3 R abgegeben, aber man wird nicht hinter dem Einsatz stehen, auch wenn Heger vorne drauf steht. Die Einsätze wurden de facto von Attempto Racing übernommen, denn wenn ein Team rechtzeitig einen Wagen für die Gesamte Saison meldet, werden einem 2/3, also 10.000 € des Nenngeldes rückerstattet. Pilotiert werden die Wagen von Robert Lukas Stefan Wendt (#29), Jürgen Häring, Nicolas Armindo (#30).

Das Teams 9Elf Dutt wird aber vermutlich kaum in den Kampf um die Spitze eingreifen, denn hier konzentriert man sich anscheinend stark auf die Amateur-Wertung. So werden bei 9Elf Dutt die Fahrer Oliver Dutt, Oliver Strasser die #13 steuern während Peter Veen und Uwe Kleen sich am Steuer der Nummero #14 dem einzigen 911 Cup S abwechseln werden.
Selbiges gilt mehr oder weniger auch für das Team FACH AUTO Tech, welche zwar schon dieses Jahr bei den 24H von Dubai am Start waren, aber ihr Augenmerk hier in Richtung der hart umkämpften Amateur-Wertung mit den Duos Daniel Dobitsch, Swen Dolenc in der #15 und Otto Klohs, Jens Richter in der #16.

Komplettiert wird das Feld von Bleekemolen RacePlanet Racing wo sich beim 1. Rennen Ronald van de Laar und Michael Bleekemolen, der jüngere Bruder von Jeroen am Steuer des Porsche mit Nummer 26 abwechseln werden.

Mercedes SLS AMG GT3

An diesem Wochenende wird auch Mercedes mit dem SLS AMG GT3 sein Debüt in jener Serie geben und dabei werden gleich 8 “Sternenkrieger” versuchen, den Titel nach Stuttgart zu holen. für das größte Kontingent wird dabei Heico Motorsport verantwortlich zeichnen, denn sie werden gleich 4 Wagen vorbereiten.
So wird die Startnummer #34 von keinem geringeren als Lance David Arnold, welcher letztes Jahr u.a. den Haribo Porsche steuerte und Andreas Zuber gesteuert, während sich auf dem Schwesterauto mit der #33 der mittlerweile GT-Erfahrene und aus der Champ Car bekannte Andreas Wirth sowie Christiaan Frankenhout aus den Niederlanden abwechseln werden. Die #31 wird von Thomas Holzer und Carsten Tilke, Sohn von Herrman Tilke gesteuert, während der 4. Wagen von den Piloten Dominik Baumann und Harald Proczyk pilotiert werden.

Als 2. Team wird Black Falcon 2 Mercedes an den Start bringen. Das Team welches bisher vor allem in der VLN seine Runden dreht, feiert nun sein Debüt im GT Masters und was für eins. So wird die #21 von keinem geringeren als Jan Seyfarth sowie Oliver Mayer gesteuert und die #20 von seinem Teamkollegen aus der VLN, Kenneht Heyer und Robert Renauer.
Ein weiterer SLS wird von MS Racing, dem Sieger des Porsche Carrera Cup 2009 mit David Sigacev und Dominik Stoll für das Rennen am Osterwochenende gemeldet.

Als 8. SLS fehlt bisher noch der SLS von Mamerow Racing. Das Team, welches nach Unstimmigkeiten mit Porsche im Winter zu Mercedes gewechselt ist und in der VLN am Start ist, hat zwar einen SLS genannt, jedoch sind bisher (Stand: Donnerstagmittag) keine Fahrer zu finden. Vermutlich wird zwar Chris Mamerow einer der Piloten sein, dass aber auch er eben nicht in der Liste auftaucht dürfte allerdings kein gutes Zeichen sein.

Lamborghini

Natürlich darf auch das Fabrikat nicht fehlen, welches letztes Jahr den Meister stellen konnte und diesmal geht ein wahres Großaufgebot von LP600+ an den Start, nachdem Reiter Engineering dem Lambo über den Winter nochmals ein umfangreiches Update spendiert hat.
Zumindest 6 Lambo wurden gemeldet, ob aber auch wirklich alle 6 in Oschersleben am Start sind, hängt vor allem vom Gesundheitszustand von Prinz Albert von Thurn und Taxis ab. Dieser hat ja bekanntlich am letzten Wochenende mit seinem Lambo in Monza bei der Blancpain Endurance Series aufs heftigste abgeflogen wobei er sich anscheinend doch verletzt hat. Denn Albert von T&T wurde in Regensburg mit einer Halskrause gesichtet und es machen doch Gerüchte über eine Verletzung der Halswirbel die Runde. Ob dies dann auch wirklich stimmt, ist zurzeit noch unklar, allerdings gab es bisher auch kein Dementi zu den Gerüchten.

Klar ist bisher nur, dass Reiter zur Zeit kein weiteres Chassis in der neuesten Konfiguration zur Verfügung hat, weshalb man zur Zeit ein Chassis aus dem Jahre 2007 vorbereitet, sollte man sich entscheiden mit 4 Wagen (ob nun mit oder ohne den Prinzen) an den Start zu gehen. Sein Beifahrer für Oschersleben und den Rest der Saison ist allerdings nicht mehr Peter Kox, dieser teil sich die #24 mit Marc A. Hayek, dem Hauptsponsor im Team von Reiter.
So wird für die #1 der schnelle GT-Pilot Phillip Geipel als Co-Fahrer vom Titelverteidiger aus Regensburg genannt.

Die beiden anderen Besatzungen vor Reiter sind zum einen die Söhne von Hans Joachim Stuck, Ferdinand und Johannes Stuck in der #2 und man darf gespannt sein, wie schnell vor allem Ferdinand Stuck sein wird, denn Johannes Stuck hat ja schon u.a in der VLN und bei den 24H bewiesen, dass er ein schneller Mann ist. Diese Einsätze im GT Masters dürften vermutlich aber auch hauptsächlich zur Vorbereitung auf das 24H Rennen dienen, denn dort wird es ein Team Stuck³ geben, bei dem alle 3 Stucks am Steuer eines Lambos sitzen werden.
Im 4. Reiter Lambo mit der Startnummer #25 werden sich der erfahrene Frank Kechele und Tunku Hammam Sulong aus Malaysia abwechseln.

Aber Reiter wird nicht das einzige Team mit den Italienischen Sportwagen sein, denn dieses Jahr erhalten sie Unterstützung vom Team rhino`s Leipert Motorsport welche 2 LP600+ mit David Mengesdorf, Dennis Vollmair in der #11 und Oleg Petrishin aus Russland und Marcel Leipert am Steuer der #12 an den Start bringen werden. Es bleibt abzuwarten wie sich diese beiden Duos schlagen werden.

Corvette

Sicherlich hat Corvette mit für die meisten Schlagzeilen gesorgt, als man bekannt gab, wer der neue Teamkollege von Sven Hannawald sein wird, nachdem Thomas Jäger es eben nicht mehr ist. Denn der neue Teamkollege wird Heinz-Harald Frentzen sein. Heinz Harald Frentzen wird zwar nach den Richtlinien der SRO als A Fahrer eingestuft, jedoch darf bezweifelt werden wie gut er in der GT3-Vette wirklich sein wird. Zum einen hat er in den GT-Fahrzeugen nicht viel bzw. kaum Erfahrung, zum anderen kann ich mich noch gut an seine Einstufungsfahrten zur GT1-WM aus dem letzten Jahr erinnern, nach denen die Nissan komplett falsch eingestuft waren und nicht den Hauch einer Chance hatten.

Die 2. von 4 Corvetten wird von Daniel Keilwitz und Diego Alessi mit der Startnummer #28 pilotiert und dürfte unter Umständen für die eine oder andere Überraschung gut sein, wenn die Einstufung des Fahrzeuges passt. Die 3. Corvette mit der #18 wird von Sven Hannawalds letztjährigen Konkurrenten um die Amateur-Meisterschaft, Toni Sailer pilotiert. Ihm zur Seite stehen wird der Österreicher Phillip Eng, während die 4. Corvette des Teams Callaway Competion vom schweizerischen Duo Hans Hauser und Remo Lips gesteuert wird (#19).

Audi

Nachdem man im letzten Jahr nur knapp den Titel gegen Albert/Kox verloren hatte, sind man heuer wieder auf Revanche und will mit aller Gewalt den Titel holen – Ein anderer Schluss lassen die Fahrerpaarungen kaum zu. So wird die #3 vom letztjährigen Vize-Duo Christopher Mies und Luca Ludwig gesteuert. Das 2. Auto von ABT Sportsline wird hingegen vom bekannten Jens Klingmann und dem einzigen Neuzugang im Team, Christer Jöns von Black Falcon kommend gesteuert.

Aber auch das Team Rosberg ist ebenfalls sehr hochkarätig besetzt, denn so greifen am Steuer des Wagens mit der Startnummer #7 Andreas Simonsen und kein geringerer als GT Masters Champion Christopher Haase ins Volant und auch das Schwesterauto mit #8 wird sicher ein Wörtchen um den Titel mitreden wollen bzw. können denn hier wechseln sich Stefan Landmann und Porsche Supercup Seiger Rene Rast hinter dem Lenkrad ab.

Neben diesen 4 sehr hochkarätig besetzten Audi R8 LMS, bringt Prosperia Team Brinkmann auch noch einen privat eingesetzten R8 mit den beiden holländischen Piloten Danny van Dongen und Arjan van der Zwaan mit der #39 an den Start.

Die “Exoten”

Es ist ja nicht so, dass hier nur R8, GT3 R und SLS sowie Corvetten um den Titel fahren würden, nein es gibt auch andere Wägen mit durchaus ernstzunehmenden Chancen auf das Podium bzw. auf mögliche Siege.
Zuerst sei hier natürlich der brandneue Ferrari F458 GT3 vom Team Farnbacher Racing genannt. Das Team welches letztes Jahr überraschend die 2 2. Plätze bei den 24H vom Ring und in der LMGT2 in Le Mans gewinnen konnte, wird hier sicher nicht auf ankommen fahren, denn die Besatzung mit Dominik Farnbacher und Niclas Kentenich ist sehr stark. So fuhr Niclas schon früher sehr erfolgreich im GT Masters und ist auch heuer z.b in der VLN für das Team von Sabine Schmitz am Start, während Dominik Farnbacher zu den besten und schnellsten GT Piloten zu zählen ist.

Ein weiterer F458 GT3 tauch in der Liste unter der Nennung Oliver Mayer mit den Fahrern Maximilian Götz und Maximilian Mayer auf, während Kessel Racing einen älteren F430 GT3 Freddy Kremer und Detlef Schmitz unter der Startnummer 50 gemeldet hat. Man kann nur hoffen dass auch beide Ferrari am Samstag in der Startaufstellung auftauchen und nicht noch kurzfristig absagen.

Viele werden sich auch gefragt haben, mit welchen Fahrzeugen aus München heuer zu rechnen ist und die Antwort wird folgende sein: Keine Z4, dafür aber 2 B6 vom Team Engstler. So werden heuer vermutlich keine Z4 GT3 von Schubert an den Start gehen, dafür werden aber 2 weiterentwickelte Alpina B6 vom Team Engstler an den Start gehen. So wird die #40 von Florian Spengler und einem ehemaligen Piloten des 2008 OPC Race Camp, Alexander Plenagl gesteuert werden. Das 2. Auto wird hingegen von Dino Lunardi und einem ehemaligen Tourenwagen Piloten, denn viele vll. noch aus der DTM kennen, Alexandros Margaritis gesteuert, nachdem man ja Andreas Wirth in Richtung Mercedes verloren hat.

Zum Abschluss gibt es noch einen Wagen auf den ich mich persönlich recht freue, nämlich die Vulkan Viper von Mintgen Motorsport. Nachdem es gegen Ende des Jahres um das Team etwas ruhiger wurde, haben sie es geschafft eine GT3 Viper mit Heiko Hammel und keinem geringeren als Sascha Bert vorzubereiten.

Die Rennen am Ostersonntag und am Ostermontag werden wie schon angesprochen von Kabel 1 Live übertragen.

masters-100430-0010 gt_masters-110106-0010 gt_masters-110106-0009 ADAC GT Masters Weekend Oschersleben 09.-11.April 2010 gt_masters-100815-0608 gt_masters-090607-0282 gt_masters-100602-0422 gt_masters-110414-0081

April 19 2011

16:00

Sportwagen-Rückschau: Blancpain Endurance Series in Monza / ALMS in Long Beach

Die neue GT-Endurance-Serie konnte einen schönen, spannenden Einstand feiern. Bei der ALMS ging es nach turbulenter Startphase für Stadtkurs-Verhältnisse ruhig zur Sache. Und: beide gibt es als VOD (BEP hier</a>, ALMS aa<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">hier).

Mit 32 Wagen ging beim Auftaktrennen der Blancpain Endurance Series in Monza ein beachtliches Feld an den Start, das vor allem mit Vielfalt und Ausgeglichenheit glänzte; auch wenn man deutlich hinter der vor der Saison von Stephane Ratel verkündeten Zahl von 46 eingeschriebenen Fahrzeugen für die volle Saison plus Einzelstartern zurückblieb. Für die nächsten Rennen wird aber mit Zuwachs weiterhin gerechnet, doch die 32 Fahrzeuge, nach einer sehr starken Qualifikation an den Start geführt vom Black Bull Swiss Racing-Ferrari F430, boten bereits ein sehenswertes Rennen. Mirko Venturi hatte mit F430 aus der Pro-Am-Kategorie die versammelte Konkurrenz sogar um mehr als acht Zehntelsekunden!

Schlecht lief es für Venturi/Maino/Invernizzi auch im Rennen nicht, doch bereits am Start fiel Amateurfahrer Invernizzi weit zurück und über die 3 Stunden-Distanz kristallisierten sich andere Favoriten auf den Gesamtsieg heraus. Vor allem die beiden Audi R8 LMS des belgischen WRT-Teams machten in der Anfangsphase einen starken Eindruck, beide konnten Führungskilometer verbuchen, doch auch der Hexis-Aston Martin mit Yann Clairay verbrachte zwischenzeitlich einige Runden an der Spitze.

Dann, noch vor Ende der ersten Rennstunde, erlitten innerhalb weniger Minuten beide Audi einen Reifenschaden, jeweils hinten rechts. Stephane Ortelli – der es schaffte, trotzdem in der Führungsrunde zu bleiben – gab nach dem Rennen zu, dass das gewählte „extreme Setup“ der Grund dafür gewesen sein könnte.

So bestimmten in der mittleren Rennphase andere Fahrzeuge das Bild. Vor allem zeigte sich schon zur Stundenmarke, wie das Rennen wohl entschieden werden würde: zwar gehört die Bahn im Königlichen Park trotz des hohen Vollgas-Anteils zu den weniger verbrauchsintensiven Rennstrecken, dennoch schafften es nur wenige Teams, eine Rennstunde pro Tankfüllung zu fahren – diese jedoch waren klar im Vorteil, weil sie die Distanz mit zwei Full Service-Stopps absolvieren konnten.

Das schien am besten den Porsche zu gelingen, vor allem die zwei Pro-Kategorie-997R der italienischen Teams AutOrlando (#9) und De Lorenzi (#18) ließen Hoffnungen auf einen Heimsieg sprießen.

Eine noch bessere Verbrauchseffizienz legte der Reiter-Lamborghini LP 560 von Peter Kox und Marc Hayek an den Tag: mit einem 70 Minuten langen ersten Stint lagen die beiden auf Kurs zu einem Top-Platzierung im Pro-Am-Cup – und als dann noch ihr härtester Konkurrent, der eben genannte #18-Porsche mit de Lorenzi/Bonetti/Borghi, zehn Runden nach dem regulären zweiten Stopp noch einmal an die Box kommen musste, war der Klassensieg gesichert. Der zweite Reiter-Wagen, mit u.a. Albert von Thurn und Taxis an Bord, musste nach einem Unfall im Qualifying am Sonntagmorgen das Rennen leider auslassen.

An der Spitze lag derweil die meiste Zeit der #3 Hexis-Aston Martin von Mena/Rodrigues/Clairay – doch dem Team war klar, dass das durstige V12-Aggregat eine Zweistopp-Strategie unmöglich machen würde. Das erledigte sich aber sowieso, als ein Wärmetauscher versagte und der Wagen qualmend an der Box aufgeben musste.

Ebenfalls einen schwarzen Tag erlebte das ehemalige GT1-Meisterteam von Michael Bartels, nun unter dem Namen Vita4One in der GT3 am Start: nach mäßigem Qualifying zur Rennmitte auf aussichtsreichen Platzierungen liegend wurde beim Fahrerwechsel bei der #1 versehentlich der Feuerlöscher ausgelöst, was den Wagen von der weiteren Teilnahme ausschloss; die #2 erlitt bei einem Ausritt von Paul van Splunteren einen Dämpfer-Schaden, der zwar repariert werden konnte, aber ein gutes Resultat vereitelte.

Derweil kämpften sich Stephane Ortelli, Bert Longin und Youngster Filipe Albuquerqe im Audi R8 wieder in die Spitzengruppe vor, konnten sogar die Führung übernehmen – aber auch hier stand fest: aufgrund des durch den Reifenschaden in der Anfangsphase geänderten Tankrythmus würde auch dieser Wagen noch einmal stoppen müssen.

Auch der MarcVDS-Ford GT brauchte drei Stopps, und Frank Makowiecki im zweiten Hexis-Aston verunfallte, auf dem dritten Rang liegend, wenige Runden vor Rennende in der Parabolica – und so wurde es am Ende mit knapp einer Minute Vorsprung ein deutlicher Sieg für den AutOrlando-Porsche mit Paolo Ruberti, Gianluca Roda und Raffaele Gianmaria vor – leider spärlichem – Heimpublikum. Zweite wurden Ortelli/Longin/Albuquerqe im WRT-Audi, Dritte Maxim Martin, Markus Palttala und Bas Leinders im belgischen Ford GT.

Mit einer Runde Rückstand folgten auf Gesamtrang 4 Sieger des Pro-Am-Cups, Peter Kox und Marc Hayek für Reiter Engineering. Den Citation Cup für Gentlemen Drivers holten sich auf dem neuen Platz Georges Cabannes und Gregory Guilvert, ebenfalls in einem Lamborghini unterwegs.

Die GT4-Klasse, die neben den drei GT3-Kategorien auch Teil der Serie ist, ging an Greg und Leo Mansell sowie Edoardo Piscopo in einem unter dem Namen von letzterem eingesetzten Lotus Evora. Nachdem sich die drei einige Zeit mit dem Nissan 370Z des RJN-Teams gebalgt hatten, erlitt dieser einen Reifenschaden und machte den Weg frei für einen Lotus-Doppelsieg sowie den Gentle Swiss Racing-Maserati, der das Podium komplettierte.

Der gute Einstand der Serie macht Hoffnung auf eine interessante Saison. Deren Kern wird das 24h-Rennen in Spa im Juli sein, doch auch für die Rennen in Navarra, Magny-Cours und Silverstone dürften spannende Rennen zu erwarten sein – zumal weitere Teams ihre Teilnahme angekündigt haben, so sollten etwa in Navarra Mitte Mai auch Corvettes am Start sein, auch Mercedes SLS werden für den Saisonverlauf erwartet. Ob das Grid letztens Endes auch nur ein einziges Mal die von Ratel genannten 46+x Entries aufweisen wird,  bleibt abzuwarten.

Die Serie wurde auf Wunsch von Teams und Fahrern gegründet, die eine andere Herausforderung als die Sprintrennen der anderen SRO-GT-Serien suchten – was das Fan-Interesse angeht, ist es wohl eher eine Glaubensfrage: die einen bevorzugen die knackigen, actionreichen Ein-Stunden-Sprints, für andere gehört der Ausdauer-Charakter fest zum Sportwagen-Motorsport. Da aber die Blancpain Endurance Series nicht gegen die anderen GT3-Serie antritt, sondern als Ergänzung zu diesen, und so ähnlich wie die EM Teams aus den nationalen Meisterschaften sammelt, dürfte sie gute Chancen auf eine rosige Zukunft haben.

ALMS – Long Beach

Auch beim zweiten Lauf zur American Le Mans Series standen – wie in Monza – GT-Fahrzeuge im Vordergrund, die Prototypen spielten nur die zweite Geige. BMW setzte dabei seine Sportwagen-Siegesserie fort: Nach Siegen bei den 24 Stunden-Läufen in Daytona und Dubai sowie Doppelsiegen bei den 12h von Sebring und beim VLN-Saisonauftakt gewannen Dirk Müller und Joey Hand souverän die GT-Klasse beim mit zwei Stunden kürzesten Saisonrennen in Long Beach.

Wäre es nicht um die Aufregung in der GT-Klasse in den ersten 45 Minuten gewesen (gleich mehr dazu), hätte das Rennen keine erinnerungswürdigen Szenen geboten. Nach diesem Zeitpunkt war es auch hier sehr statisch und für diesen Fall hat die ALMS mit den beinahe lächerlichen Prototypen-Klassen zu wenig Abwechslung zu bieten.

Zwar war es vom sportlichen Zeitpunkt kein schlechtes Rennen, denn in allen Klassen setzte sich die jeweils stärkste Mannschaft durch; doch um Zuschauer anzulocken, was durch den neuen TV-Deal kaum einfacher geworden sein dürfte (auch wenn sich die Längen des Rennens in der ESPN2-Zusammenfassung besser überspringen lassen), wird man den action-verwöhnten US-Amerikanern mehr bieten müssen – und das heißt in diesem Fall vor allem: mehr Prototypen.

Die Challenge-Klassen wurden als Feldfüller eingeführt und sind nie aus ihrem Schattendasein herausgetreten. Sie mögen zwar oft spannende Duelle bieten, doch als Einheits-Kategorien fehlt ihnen genau das, was den Kern der Le Mans-Serien ausmacht: die Marken- und Modellvielfalt. Interessant wäre die Frage, ob nicht eine Challenge-Klasse auf Basis des CN-Reglements der FIA, das ja viele nationale Prototypenserien und die neue SPEED EuroSeries nutzen, irgendwann eine bessere Alternative darstellen könnte, zumal die für die großen Hersteller so wichtigen GTs dann auch nicht mehr hinter diesen zurückstehen müssten.

Doch nun zum Rennen selbst. Nachdem der ursprüngliche Start gesittet verlaufen war (ordentlich formieren kann sich das Feld auf der kurzen Strecke zwischen Haarnadel und Startlinie nicht) und Paul Gentilozzis verunfallter Jaguar eine frühe Safety Car-Phase auslöste, ging das Rennen erst nach etwa 20 Minuten richtig los. Eine Runde nach dem Restart wollte Bill Auberlen im zweiten BMW in Kurve 1 hinein seinen dritten Rang gegen Patrick Long verteidigen; das ging jedoch schief, ebenso wie der Versuch, sich in dem Bogen um den Springbrunnen herum wieder in den Verkehr einzusortieren.

Er geriet mit seinem Ex-Teamkollegen Tommy Milner in der Corvette aneinander und drehte sich. Auch nachdem das ganze Feld ihn passiert hatte, schaffte es Auberlen zunächst nicht, zu wenden, sodass er noch im Weg stand, als die Führenden das nächste Mal um diese enge Ecke bogen. Die Prototypen kamen noch problemlos vorbei, doch dann zog Auberlen genau vor seinem Teamkollegen Joey Hand auf die Ideallinie, der zwar noch bremsen konnte, aber so zwei Plätze an Gavin und Long verlor.

Auberlen konnte sich einige Runden später wieder an der nun führenden Corvette vorbeischieben und so zurück in die Führungsrunde gelangen, doch der entscheidende Dreikampf spielte sich in den folgenden Minuten hinter ihm ab: ein langsamer GTC-Porsche kostete Oliver Gavin den Schwung in Turn 6, Patrick Long schob sich neben ihn und verlangsamte ihn weiter, sodass Joey hand am Kurvenausgang an beiden vorbeiziehen konnte.

Mehrere Male donnerten in den folgenden Runden Hand und Long im Flying Lizard-Porsche in spektakulärer Manier Seite an Seite den gesamten Shoreline Drive hinunter doch der BMW konnte seine Führung behaupten. Es schien ihm zwar an Grip beim Herausbeschleunigen aus der extrem langsamen Haarnadel zu fehlen, hinzu kommt, dass den Porsche nach Sebring 25kg Ballast abgenommen wurden, doch bei der Höchstgeschwindigkeit waren beide gleichauf.

Irgendwie (ausgerechnet während der kurzen Werbepause) schaffte es Patrick Long dann doch an Hand vorbei, doch schon in der nächsten Runde setzte der Porsche-Werksfahrer seinen 997 GT3 RSR ausgangs Turn 9 in die Wand, nachdem er sich am Ende der Gegengeraden verbremst hatte. Ein eher seltener Fehler des Lokalmatadors, der das unter anderem mit dreckigen Reifen begründete, nachdem er kurz vorher Scott Sharp überrundet hatte, der sich weigerte, dem Führungsduo ordentlich Platz zu machen.

Sharps Verhalten war tatsächlich äußerst ungeschickt, um nicht zu sagen unfair, doch das Rennen war damit entschieden: Hand konnte ohne Druck bis zum Stopp gegen Rennmitte weiterfahren, übergab an Müller, der die Führung gegenüber Magnussen, der in die Corvette eingestiegen war, verwaltete. Der konnte den Abstand zwar von 15 auf 7 Sekunden verringern, doch mehr war nicht drin.

Auch, weil das Rennen vorzeitig beendet wurde: acht Minuten vor dem Ende geriet Dion von Moltke im TRG-Porsche nach Berührung mit seinem Konkurrenten Craig Stanton aneinander und bog nach 2/3 der Gegengeraden hart in die Wand ab. Der Fahrer blieb unversehrt, doch das Rennen wurde unter Gelb beendet. Rang 3 in der GT-Klasse ging hinter BMW und Corvette an die unauffälligen Melo/Vilander im Risi-Ferrari, gefolgt vom starken Falken-Porsche mit Wolf Henzler und Bryan Sellers.

Die größte Überraschung jedoch wartete auf Rang 6 (hinter der zweiten Corvette): Bruno Junqueira und Christiano Da Matta haben es tatsächlich geschafft, einen der RSR-Jaguar XKR ohne größere Probleme und mit annehmbaren Rundenzeiten über die Distanz zu bringen! Die schnellste Rennrunde des Duos war dabei nur eine Sekunde langsamer als die schnellste GT-Rennrunde der Gavin/Magnussen-Corvette. Es bleibt zu hoffen, dass die Rocketsports-Mannschaft diesen Aufwärtstrend fotzsetzen kann, damit auch Jaguar mittelfristig in den Kampf um die GT-Klasse eingreifen kann.

Das LMP1-Rennen war nach einer halben Runde entschieden. Am Start konnte Chris Dyson im Dyson-Lola-Mazda den MuscleMilk-Aston Martin noch hinter sich halten, doch auf der kurzen Gerade in Kurve 6 hinein schnappte sich Lucas Luhr die Führung und gab sie nicht mehr her. Es war zunächst ein ähnlicher Kampf wie in der Schlussphase im Vorjahr: der „kleine“ Lola mit Mazda-Turbo-Aggregat war in den kurvigen Abschnitten schneller, doch der Aston Martin mit dem großen V12-Motor zog stets auf den Geraden weg, sodass er sich problemlos behaupten konnte. Mit der Motorleistung hatten Luhr und später Graf auch im Verkehr Vorteile und bauten so die Führung Runde um Runde aus, um am Ende völlig ungefährdet zu siegen.

Der LMP-Challenge-Sieg ging an Gunnar Jeanette und Ricardo Gonzalez für Core Autosport, die Kyle Marcelli und Tomy Drissi (Intersport) knapp schlugen. GTC-Sieger wurden wieder einmal Tim Pappas und Jeroen Bleekemolen vor Bill Sweedler und Leh Keen (Alex Job Racing). Die LMP2 ist nicht erwähnenswert, da Scott Tucker am Freitag eines seiner Autos vom Start zurückzog, um es für den Le Mans-Testtag zu schonen, und das andere noch vor Rennmitte aus Protest an der Box abstellte; Tucker darf nur mit einem Fahrzeug Meisterschaftspunkte sammeln und muss dies vor jedem Event anmelden, nach dem spontanen Rückzug des offenen Lola verbot ihm die IMSA jedoch, seine Meldung auf das Coupé zu ändern. Ich erspare mir den weiteren Kommentar dazu…

Bis zum nächsten Lauf auf dem kleinen Kurs von Lime Rock werden zweieinhalb Monate verstreichen – es bleibt die Hoffnung, dass sich bis dahin einige weitere Prototypen finden, um zusammen mit dem tollen GT-Feld wieder wirklich sehenswerte Rennen zu bieten.

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(Bild-Quellen: Audi, Ferrari, Porsche)

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