Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

May 31 2011

06:12

NASCAR: Analyse Charlotte Mai 2011

Kevin Harvick sicherte sich im Coca-Cola 600 seinen dritten Saisonsieg und kam dabei, wie schon bei den ersten beiden Fahrten in die Victory Lane, augenscheinlich aus dem Nichts. Auch im NASCAR-Teil des Super-Wochenendes gab es einen großen Verlierer, denn Dale Earnhardt Jr ging in der letzten Kurve der letzten Runde in Führung liegend der Sprit aus!

Wer am Sonntag gegen Mitternacht nach den spannenden Klassikern von Monaco und Indianapolis noch für eine weitere Runde wach geblieben ist, der wird es wahrscheinlich nicht bereut haben. Zwar ging ein Großteil des Rennens mit längeren Ausdauerfahrten unter Grün über die Bühne, aber das war ja beim längsten Meisterschaftslauf der NASCAR-Saison immerhin angekündigtes Programm. Wer dann auch noch bis zum Ende durchgehalten hat, der wurde mit einem spannenden Finish belohnt. Ich bin dummerweise leider ca. fünf Runden vor Schluss eingeschlafen und wurde gegen Ende von Kevin Harvicks Zeremonie in der Victory Lane wieder kurz wach. Die Frage, welche ich mir sofort stellte, war die übliche zu den Themen Harvick und Rennsiege: Where the hell did he come from? Weil ich dann vor der Arbeit noch etwas Schlaf kriegen wollte, schaltete ich den Rechner aus und bekam dabei ein wichtiges Detail erst gar nicht mit: Fast hätte Dale Earnhardt Jr das Rennen gewonnen, rollte jedoch kurz vor dem ersehnten Ziel ohne Benzin aus!

Den Weg zu diesen verpassten 15 Minuten ebnete die vorletzte Gelbphase des Abends ca. 55 Runden vor Schluss. Weil das Spritfenster normalerweise nur gute 50 Umläufe groß ist, begann zu diesem Zeitpunkt der große Spritpoker von Charlotte. Schon kurz vor dem Ende des Fuel-Runs mussten Matt Kenseth und Jeff Gordon mit geringem Benzindruck aufgeben und Sprit nachfassen, um nicht auszurollen.

Ihr größtes Problem war dabei, dass Jimmie Johnsons Motor nur einige Runden später den Tag vorzeitig beenden wollte, nachdem der Dauermeister schon zuvor nicht gerade vom Glück verfolgt war. Mehrere Scharmützel in der Boxengasse, darunter ein steckengebliebener Stellschraubenschlüssel in der Öffnung der Heckscheibe, warfen Johnson zeitweilig zurück. Just als er in die Top10 vordrang, löste er vier Runden vor dem regulären Ende die letzte Gelbphase aus und brachte den Benzinkrimi damit auch noch in die Verlängerung.

Nun könnte man meinen, dass Kenseth und Gordon dadurch mit vollem Tank einen Vorteil beim Restart haben würden, nur hingen beide nach ihrem Stopp unter Grün am Ende der Führungsrunde bzw. mit einem Umlauf Rückstand im Hinterfeld fest. Da die langsam trockenlaufende Konkurrenz aber keinen Moment lang daran dachte, noch einmal zum Nachfassen an die Box zu kommen, war ihr Tag damit erledigt. Der nächste Top-Contender, Greg Biffle, überstand das Herumrollen unter gelber Flagge nicht und musste ebenfalls zum Tanken fahren.

Dale Earnhardt Jr hatte sich zum Restart an zweiter Stelle hinter Kasey Kahne platziert und hatte nach einem guten Rennverlauf innerhalb der Top10 auch tatsächlich eine Siegchance. Sein letzter Erfolg entstammte natürlich ebenfalls einem Spritpoker, das war bekanntlich 2008 in Michigan. Doch fast wäre es für Junior schon unter Gelb vorbei gewesen, da er große Probleme damit hatte, seinen Motor wieder anzustellen, nachdem er ihn zuvor zum Benzinsparen ausschaltete. Dass man so auch ein Rennen verlieren kann, darüber wird Marcos Ambrose sicherlich noch eine lange Geschichte erzählen können, davon dass er im letzten Jahr in den kalifornischen Bergen ausrollte und Jimmie Johnson den Vortritt lassen musste.

Hinter Kahne und Earnhardt starteten dann übrigens Denny Hamlin und Brad Keselowski in die Verlängerung über zwei Runden. Der Restart ging jedoch überhaupt nicht gut, da Kasey Kahne sofort nach dem Schwenken der grünen Flagge ohne Benzin ausrollte. Als Führender stand er damit natürlich einer Menge weiterer Piloten im Weg rum, was fast zu einer Massenkarambolage führte. Weil alle betroffenen Fahrer ihre Wagen allerdings sofort wieder unter Kontrolle bekamen, sah NASCAR keinen Anlass, erneut eine Caution auszurufen. Man konnte an dieser Stelle sicherlich wieder die bösen Zungen vernehmen, welche einen Zusammenhang zur nun erlangten Führung von Dale Earnhardt Jr sahen. Mir liegt es dieses Mal jedoch fern, denn ich denke, dass NASCAR dort richtig entschieden hat. Immerhin löste sich die Gefahrensituation wirklich schnell wieder auf.

Nutzen konnte Junior den Umstand allerdings nicht mehr, denn nachdem zunächst Anfang der letzten Runde Verfolger Denny Hamlin der Sprit ausging, rollte auch Earnhardt ausgangs von Turn 4 mit leerem Tank langsam in Richtung Ziellinie. Profitieren konnte wieder einmal Kevin Harvick – oder „The Closer“ wie er jetzt genannt wird! Harvick führte im Laufe des Rennens übrigens nur zwei Runden an. Auf die Gründe für seinen Erfolg in diesem Benzinkrimi gehe ich gleich ein, zunächst möchte ich noch ein paar Worte über die in Charlotte sehr starke Ford-Flotte verlieren:

Denn Roush-Fenway Racing stellt sich momentan eindeutig am besten an, auch wenn man den Poker zum Schluss verlor und am Ende leider größtenteils nicht mehr in die Top12 fahren konnte. Die Roush-Fahrer dominierten über die Hälfte des Rennens, als es noch unter normalen Bedingungen zuging. Matt Kenseth (103, Rang 14), Carl Edwards (61, Platz 16), Greg Biffle (50, Rang 13) und David Ragan (7, Platz 2) führten gemeinsam 221 der 400 Runden an. Weil Ragan aber während der letzten Gelbphase an die Boxengasse kam, konnte er an den ausrollenden Fahrzeugen vorbei auf einen starken zweiten Rang fahren, welcher sich zuvor schon über die gesamte Renndistanz ankündigte. Insgesamt haben wir gesehen, dass sich die Roush-Fords sehr schwer mit ihrem Benzinverbrauch taten, ähnlich wie auch die Chevrolets von Hendrick Motorsports.

Der Meister im Spritsparen bleibt also nach wie vor der Chevy-Motor von Richard Childress Racing, welcher in Kooperation mit Earnhardt-Ganassi Racing hergestellt wird. Allerdings darf man bei aller Euphorie im Team auch nicht vergessen, dass z.B. Paul Menard (der zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Runden Rückstand hatte) als Schützenhilfe einsprang, um seinen Teamkollegen Harvick wörtlich durch die Gelbphase zu schieben. Eine solche Aktion ist im Übrigen nicht illegal, wenn sie nicht in der letzten Runde erfolgt. Damit ist RCR natürlich auch eine taktische Meisterleistung gelungen, welche die Super-Strategen von Hendrick gar nicht auf dem Programm hatten.

Dass aber auch sonst eine Menge passiert war, zeigte sich alleine an der Verteilung der Führungsrunden: Von den Top23 in der Ergebnisliste führten nicht weniger als 17 Fahrer das Rennen für mindestens eine Runde an. Rechnet man die Totalausfälle zweier weiterer Piloten mit ein, befanden sich sogar 19 von 43 unterschiedlichen Fahrern zwischenzeitlich an der Spitze des Feldes, was immerhin knapp 50% entspricht. Dabei wird auch die hohe Leistungsdichte im Sprint Cup deutlich, welche in dieser Saison ja schon so einige Male aufgeblitzt ist.

Leider entspricht das letztendliche Rennergebnis nicht so richtig dem Verlauf des Abends, daher kann ich lediglich auflisten, wer sich besonders gut und wer besonders schlecht verkauft hat:

- Roush-Fenway Racing und Kasey Kahne, auch wenn das nur in einem Fall belohnt wurde,
- Marcos Ambrose und AJ Allmendinger fuhren in die Top6, nachdem sie vorher auch lange Zeit konstant in den Top10 unterwegs waren,
- Ricky Stenhouse Jr verkaufte sich bei seinem Cup-Debüt recht ordentlich, bedenkt man, dass er zuvor schon 300 Meilen in der Nationwide Series gefahren ist. Platz 11 ist nach dem frühen Mauerkuss ein gutes Ergebnis!
- Kyle Busch und Mark Martin waren dummerweise in Umfälle verwickelt, während sich Jimmie Johnson und Jamie McMurray jeweils vor Rennende von ihren Triebwerken verabschieden mussten.

Kevin Harvick katapultierte sich mit seinem Sieg von Platz 5 in der Meisterschaftswertung auf Rang 2, vorbei an Jimmie Johnson (3.), Dale Earnhardt Jr (4.) und Kyle Busch (5.). Ganz vorne steht nach wie vor mit 36 Punkten Vorsprung Carl Edwards.

Das gute Ergebnis von Ricky Stenhouse Jr beförderte am Wochenende außerdem Robby Gordon aus den Top35 der Owner Points und das mehr als deutlich. Zwischen den Plätzen 35 und 36 liegen nun 17 Punkte, was das Rennen um die garantierten Startplätze erstmal für mindestens ein Rennen entschärfen dürfte.

In der nächsten Woche geht es dann gleich in Kansas weiter, einem weiteren 1,5-Meilen-Oval. Zur Unterstützung sind die Trucks dabei, während die Nationwide Series sich in Chicagoland vergnügt.

Die gesamten offiziellen Ergebnisse können hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a http: href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">Punkteständen bei den Fahrern und

May 26 2011

06:23

NASCAR: Vorschau Charlotte Mai 2011

Am Wochenende stehen drei absolute Top-Rennen in den wichtigsten Rennserien der Welt an und die NASCAR trägt mit dem Langstreckenklassiker Coca-Cola 600 eines ihrer Kronjuwelen dazu bei. Carl Edwards holte sich im All-Star Rennen vergangene Woche in überlegener Manier die Million und dürfte damit auch am Sonntag der größte Siegkandidat im Feld sein.

Nachdem im letzten Jahr das Indy 500, der Formel 1 GP in Monaco und das Coca-Cola 600 ausnahmsweise mal nicht am selben Wochenende stattfanden, ist es am Sonntag wieder soweit. Der Langstreckenklassiker (fast 1000km) der NASCAR steht dabei als letztes auf dem Programm. Die Startzeit ist allerdings etwas unfreundlich für uns Europäer, denn die Amerikaner feiern am Montag ihren Memorial Day. Der freie Tag hinter dem großen Teich wird auch sogleich ausgenutzt, um das Nachtrennen vom Samstag auf den Sonntag zu verschieben. Weil das Coca-Cola 600 allerdings regelmäßig auf gut und gerne vier Stunden Fahrzeit kommt, ist im Gegensatz zu den traditionellen Nachtrennen die Startzeit auf ca. Mitternacht angesetzt. Gefahren wird im Übrigen wie in der letzten Woche auf dem adie Links zu den aktuellen Ständen in der Fahrer-</a> und a<a href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">Owner-Wertung sowie ein Zeitplan für das Wochenende. Zur Unterstützung des Sprint Cups ist dieses Mal die Nationwide Series vor Ort, in welcher Kimi Räikkönen sein zweites NASCAR-Rennen bestreiten wird. Im Gegensatz zum Einsatz bei den Trucks kann man das Nationwide-Debüt sogar zu einer humanen Uhrzeit anschauen. Während am Donnerstag und Samstag ordentlich Action übertragen wird, steht am Freitag überraschenderweise kein Fahrbetrieb auf dem Plan.

Ausstrahlungsdaten

Donnerstag, 26.05.
20:00 Uhr, Nationwide Series Practice, SPEED
21:30 Uhr, Sprint Cup Series Practice, SPEED
23:10 Uhr, Nationwide Series Final Practice, SPEED
01:00 Uhr, Sprint Cup Series Qualifying, SPEED

Samstag, 28.05.
16:00 Uhr, Nationwide Series Qualifying, SPEED
17:30 Uhr, Sprint Cup Series Practice, SPEED
18:50 Uhr, Sprint Cup Series Final Practice, SPEED
20:30 Uhr, Nationwide Series Rennen (Top Gear 300), ABC

Sonntag, 29.05.
00:00 Uhr, Sprint Cup Series Rennen (Coca-Cola 600), FOX

June 02 2010

17:11

NASCAR: Analyse Charlotte Mai 2010

Beim Coca-Cola 600 sicherte sich Kurt Busch in dominanter Manier seinen zweiten Saisonsieg und festigte damit seine Chase-Platzierung. In 4h:08min:20sek war diese Ausgabe des längsten NASCAR-Saisonrennens mit nur acht Cautions während der 400 Runden schnell absolviert.

Kurt Busch hatte in diesem Rennen, welches sich durch viele „green flag runs“ auszeichnete, eigentlich zu jeder Zeit das perfekte Auto. Die Gelbphasen lagen für den Fahrer der blauen #2 so günstig, dass er während 252 der 400 Runden in Führung lang. Zwar führten noch 16 andere Fahrer bei insgesamt 33 Führungswechseln das Feld an, doch das sind bis auf wenige Ausnahmen die normalen Verschiebungen bei den Boxenstopps unter grüner Flagge gewesen. Eigentlich hatten außer Kurt Busch nur vier andere Piloten eine ernsthafte Chance auf den Rennsieg: Jamie McMurray, Jimmie Johnson, Kyle Busch und David Reutimann.

Der Polesitter Ryan Newman wurde bereits nach elf Runden von Kurt Busch gefressen und landete am Schluss auf dem neunten Platz. Auch Dale Earnhardt Jr konnte 50 Runden vor dem Ende noch zehn Umläufe anführen, was jedoch an einer veränderten Boxenstrategie lag. Alle Fahrer absolvierten den letzten „green flag stop“ schnellstmöglich, nachdem sie rechnerisch im Benzinfenster für den finalen Run angekommen waren, um mit neuen Reifen schneller unterwegs zu sein. Da aber zu diesem Zeitpunkt noch Sprit für zehn Runden im Tank war, konnte Earnhardt wenigstens einige Führungskilometer schnuppern, bevor er dann am Ende der Führungsrunde auf Platz 22 abgewinkt wurde.

Das Rennen startete wie erwähnt mit dem Führungsverlust von Ryan Newman an Kurt Busch in Runde 12. Der erste „fuel run“ war nach 50 Umläufen beendet und unter grüner Flagge standen die ersten Boxenstopps an, welche für einige Teams die herbeigesehnte Möglichkeit zur Veränderung des Autos bot. Es zeigte sich nämlich, dass viele Wagen ziemlich „loose“ unterwegs waren und wohl erst in der hereinbrechenden Dunkelheit besser funktioniert hätten. Auch Jimmie Johnson konnte das Übersteuern nie so ganz loswerden, was später auch das Ende seines Rennens bedeuten sollte. In Runde 61 erwischte es dann wie so oft einmal wieder Juan Pablo Montoya, der übersteuernd abflog. Er konnte die #42 zwar noch wieder fangen, schlug aber mit der linken Front an die innere SAFER-Barrier, was ihn dann zu einer längeren Zwangspause in der Garage zwecks Splitter-Wechsel zwang.

Da der letzte Reifenwechsel zu diesem Zeitpunkt noch nicht so weit zurücklag, zogen einige Teams nur zwei neue Reifen auf, während Denny Hamlin gleich gar nicht erst an die Boxen fuhr. Eine Runde später setzte Kurt Busch dann seine Dominanz fort und schnappt sich erneut die Führung, welche anhielt bis Marcos Ambrose in Runde 91 sein Auto in der Mauer versenkte. Nun kam zum ersten Mal Jimmie Johnson ins Spiel, der nach den folgenden Boxenstopps als Erster wieder auf die Strecke zurückkehrte. Kurt Busch musste jetzt zum einzigen Mal zurückstecken, denn es gelang ihm nicht, Johnson sofort nach der grünen Flagge zu überholen. Das Duell dauerte zwar einige Runden, aber letztendlich musste Busch sich dem Dauermeister geschlagen geben. 15 Umläufe später berichtete Jimmie Johnson seinem Crew Chief Chad Knaus wieder von einem übersteuernden Auto, was dieser allerdings in Anbetracht der bald untergehenden Sonne nicht negativ bewertete.

Damit sollte er aber nicht Recht behalten, denn Johnsons Spiel war im Grunde genommen jetzt schon vorbei. Seinen mehrsekündigen Vorsprung war er in Runde 130 dann endgültig los, als sich beide Busch-Brüder an der strauchelnden #48 vorbeischoben. Zwanzig Umläufe später standen erneut „green flag stops“ auf dem Plan und Kyle Busch bekam 15 Runden lang den Platz an der Sonne, den eigentlich sein Bruder gebucht hatte – bei den Boxenstopps war die Crew der #18 aber schneller am Werk. Dann kam es nämlich zum ersten Zwischenfall, der einen übersteuernden Jimmie Johnson involviert sah. Während er sich im Ausgang von Turn 4 fast von der Strecke drehte, schickte er Denny Hamlin zum Rasenmähen ins Infield, wobei sich dieser den Splitter beschädigte. Bei den folgenden Boxenstopps warf dann Kyle Busch fast sein Rennen weg, als er nach dem Stopp mit Brad Keselowski kollidierte.

Dann begann nach dem Restart in Runde 172 die gähnende Langeweile im Mittelteil des Rennens: Nach einer Debris-Caution (Runde 213) war zwar Clint Bowyer kurz vorne, aber eben nur für eine Runde bevor Kurt Busch die blaue #2 wieder an die Spitze verfrachtete. Bei den „green flag stops“ nach weiteren 50 Umläufen war dann plötzlich Matt Kenseth vorne, weil er zuerst auf neue, schnellere Reifen wechselte. Dieser kluge Schachzug zahlte sich allerdings nur drei Runden lang aus, denn nun war Jimmie Johnson wieder an der Reihe; dieses Mal aber damit, seinen übersteuernden Chevrolet gänzlich zu zerlegen. Nach der grünen Flagge in Runde 277 hatte Kurt Busch erneut nach einem Umlauf die Führung zurückerobert. Spätestens hier zeigte sich, dass Buschs Auto auf den „short runs“ unschlagbar war.

Gegen Ende hätte dann nur noch Jamie McMurray den Busch-Dodge stoppen können

Jedoch ging es nun bereits auf das Finale zu und aus dem Verfolgerfeld schickte sich der letzte Gegner von Kurt Busch an diesem Abend an, dem Dodge von Roger Penske Konkurrenz zu machen. Wie beim Indy 500 hieß es nun: Ganassi gegen Penske! Da aber Montoya bekanntlich schon aus dem Rennen war, bleibt es an Jamie McMurray hängen, dem siegreichen IndyCar-Teamchef auch noch einen Erfolg beim Coca-Cola 600 zu schenken. In Runde 299 zeigte McMurray, dass die #1 auf den „long runs“ gegen Ende hin unschlagbar war. Lediglich 20 bis 30 Runden kostete es McMurray in der Folge, Kurt Busch immer wieder die Führung abzuluchsen. Jetzt stellte sich nur noch die Frage, wie lange wohl der letzte Run des Rennens gehen würde, denn das war für den Ausgang zwischen Busch und McMurray entscheidend.

In kurzer Folge verabschiedeten sich daraufhin zunächst Robby Gordon und dann Greg Biffle in die Mauer, bevor sich das Spiel zwischen Busch und McMurray von Runde 313 über den Führungswechsel in Runde 339 bis zu den letzten Boxenstopps unter grüner Flagge 50 Umläufe vor Schluss wiederholte. Wie bereits erwähnt führt hier Dale Earnhardt Jr noch kurzzeitig zehn Runden, bevor Jamie McMurray wieder übernahm. Sollten die letzten 50 Runden nun tatsächlich unter Grün beendet werden, so wäre der #1 von Chip Ganassi wohl der Sieg nicht mehr zu nehmen gewesen, da Kurt Buschs Wagen im späteren Verlauf der Runs immer an Speed verlor, während McMurray noch zulegen konnte.

Doch dann kam es tatsächlich noch zu einer Caution, weil Marcos Ambrose seinen Toyota wie so viele Fahrer an diesem Abend in die Mauer schickte. Kurt Busch nahm für das Finale noch einmal zwei neue Reifen mit und Jamie McMurray verlor an der Box ein paar Positionen. Jeff Gordon und Mark Martin blieben draußen und sicherten sich wertvolle „track position“, die ihnen schließlich noch Top6-Ergebnisse sicherte. Nach der ersten Runde des nun folgenden, 19 Runden lagen Shootouts hatten sich Kurt Busch (von Platz 4) und Jamie McMurray (von Rang 6) schon wieder an die Spitze gesetzt. Nun stellte sich nur noch die Frage, ob der Chevy von McMurray innerhalb dieser kurzen Distanz schon wieder auf volle Touren kommen würde.

Am Ende kam Jamie McMurray jedoch nur bis auf 0,737 Sekunden an den Rennsieger Kurt Busch ran, der damit seinen ersten Erfolg beim Coca-Cola 600 feiern durfte. Roger Penske bekam somit noch seine Revanche an Chip Ganassi für das verlorene Indy 500. Die Top5 komplettierten Kyle Busch, Mark Martin und ein starker David Reutimann. Auf den Plätzen 6-10 landeten Jeff Gordon, Clint Bowyer, der beste Ford mit Paul Menard, Ryan Newman und Matt Kenseth; der Tabellenführer Kevin Harvick fuhr in einem unauffälligen Rennen Platz 11 ein. Viele Top-Fahrer wie Kasey Kahne, Tony Stewart, Carl Edwards und Denny Hamlin waren kaum im Bild und mussten sich mit einem Top20-Ergebnis zufrieden geben.

Auch Martin Truex Jr, der über weite Strecken in den Top5 unterwegs war, kam am Ende nicht über Rang 23 hinaus. Jeff Burton hatte ebenfalls kein Glück und beendete das Rennen letztlich mit einer Runde Rückstand auf Position 25. Ganz schlecht schnitten die RedBulls ab: Im gesamten Rennen nicht zu sehen und mit mehreren Runden Rückstand nur am Ende der Top30 klassifiziert. Außer den fünf am Anfang genannten Fahrern, hatte keiner etwas mit dem Ausgang des Rennens zu tun. Es hat mich dann doch überrascht, dass ausgerechnet die so schwach vertretene Dodge-Truppe und das eher vom Pech verfolgte Earnhardt-Ganassi Racing sich im Finale um den Rennsieg stritten.

Harvick führt weiterhin die Meisterschaft an / Cockpittausch bei Front Row bewährt sich

In der Fahrerwertung musste sich Martin Truex Jr wieder aus den Top12 verabschieden, dafür ist nun Ryan Newman nach einem Top10-Ergebnis vorläufig für den Chase qualifiziert. Clint Bowyer und Jamie McMurray konnten Plätze auf den Chase gutmachen, während Tony Stewart zwei Ränge abgeben musste. In den Top12 ging es für Rennsieger Kurt Busch und Jeff Gordon gleich einige Plätze nach vorne. Dagegen rutschte Jimmie Johnson nach seinem erneuten De-facto-DNF drei Plätze ab. Die Pechsträhne des amtierenden Meisters scheint sich mit dem vierten Ergebnis schlechter als Platz 30 fortzusetzen. An der Spitze steht nach wie vor Kevin Harvick, der durch extreme Konstanz die Tabellenführung hält. Nach 13 Rennen hat er zwar erst einen Sieg, aber schon neun Top10-Ergebnisse auf dem Konto. Dahinter lauert Kyle Busch nun als ernsthafter Herausforderer.

Chancen auf den Chase haben unter dem in der Grafik aufgelisteten Jamie McMurray noch Tony Stewart (-27), Dale Earnhardt Jr (-54), Joey Logano (-86) und mit Abstrichen vielleicht David Reutimann (-125). Auf Platz 20 und 21 folgen dann Juan Pablo Montoya und Kasey Kahne, für die es mit 176 bzw. 183 Punkten Rückstand vermutlich bereits zu spät ist. Das wiederholte Pech Montoyas sowie die andauernde Unterperformance bei Richard Petty Motorsports werden 2010 wohl größere Erfolge verhindern. Doch bei Jimmie Johnson hat man zuletzt gesehen, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Die beiden letztjährigen Chaser können vielleicht noch mit Einzelsiegen auf sich aufmerksam machen, das Potenzial dazu haben zumindest beide Fahrer.

Bei den Owner Points hat sich wieder etwas gedreht, denn nach Charlotte findet sich plötzlich Robby Gordon außerhalb der Top35 wieder. Nach dem genialen Fahrertausch bei Front Row Motorsports brachte David Gilliland die #38 wieder zurück „on the bubble“ und auch Travis Kvapil konnte in der #37 vor Gordon ins Ziel kommen. Rookie Kevin Conway holte in Charlotte weniger Punkte als Gordon und macht sich auf, den Vorsprung der #34 auf Platz 36 wieder zu dezimieren. Die Punktetabellen sehen dann letztendlich so aus:

Digg This  Reddit This  Stumble Now!  Buzz This  Vote on DZone  Share on Facebook  Bookmark this on Delicious  Kick It on DotNetKicks.com  Shout it  Share on LinkedIn  Bookmark this on Technorati  Post on Twitter  Google Buzz (aka. Google Reader)  

May 27 2010

06:15

NASCAR: Vorschau Charlotte Mai 2010

Nach dem in der Schlussphase turbulenten All-Star-Rennen bleibt die NASCAR noch eine Woche am Charlotte Motor Speedway, denn am Memorial-Day-Wochenende ist es traditionell Zeit für das Coca-Cola 600 – das längste NASCAR-Rennen des Jahres; mit einer speziellen Startzeit.

In diesem Jahr geht es rennkalendertechnisch ein wenig anders zu als in den letzten Sonnenumläufen, denn das Wochenende nach Himmelfahrt in Europa und das Memorial-Day-Wochenende in den USA fallen nun nicht zusammen. Das beraubt uns der besonderen Konstellation, dass der F1-GP von Monaco, das Indy 500 und das Coca-Cola 600 genau auf einen Tag fallen. Da der Memorial-Day 2010 (Montag nach dem letzten Wochenende im Mai) sehr spät im Kalender liegt, schob die NASCAR sogar noch das Dover-Rennen vor die beiden Charlotte-Wochen. Trotzdem liegt ein tolles Motorsport-Wochenende vor uns, denn auch die IndyCars sind beim Indy 500 traditionell am Sonntag vor dem Memorial-Day unterwegs und die Formel 1 fährt vor diesem größten Ein-Tages-Sportereignis der Welt zumindest in der Türkei. Also am Sonntag: F1, kurze Verschnaufpause, Indy 500 und dann direkt im Anschluss das Coca-Cola 600 der NASCAR auf dem Charlotte Motor Speedway.

Das längte Saisonrennen der NASCAR geht in 400 Runden auf dem 1,5-Meilen-Intermediate-Oval also über 600 Meilen, was bis auf 34km in etwa einem europäischen 1000km-Langstreckenrennen entspricht. Der letztjährige Event musste zunächst wegen schlechten Wetters auf den in den USA freien Memorial-Day-Montag verlegt werden und konnte dort auch nicht komplett ausgefahren werden. Nach 227 Umläufen war bereits Schluss und eine Stunde später wurde David Reutimann zum Sieger gekrönt. Der Fahrer der #00 pokerte hoch und blieb beim letzten Boxenstopp vor dem großen Regen gemeinsam mit Ryan Newman und Robby Gordon auf der Strecke, was ihm seinen ersten Sprint-Cup-Sieg einbrachte. Normalerweise dauert das Coca-Cola 600 ungefähr vier Stunden und 30 Minuten, was die Marken aus den Jahren 2007 und 2008 zeigen. Damit ist man ungefähr eine Dreiviertelstunde länger unterwegs als beim Chase-Rennen über 500 Meilen im Herbst.

Von der finanziellen Seite gesehen lohnt sich eine Teilnahme am Coca-Cola 600 jetzt nicht unbedingt übermäßig. Der Sieger verdient mit ca. 400.000 US-Dollar zwar weniger als bei den extrem rentablen Rennen in Texas (mehr als 500.000$), sowie beim Daytona 500 (über 1 Million US-Dollar), dafür ist das längste Rennen der Saison aber sehr öffentlichkeitswirksam. Immerhin erreichte man zwischen 2002 und 2004 höhere Einschaltquoten als das Indy 500. Für Teams auf Sponsorensuche ist es am Wochenende sicherlich lohnenswert, sich ins Rennen zu fahren, um potentielle Geldgeber auf sich aufmerksam zu machen. Die durchschnittlich höheren Preisgelder sind wohl vor allem für die Start&Park-Teams ein zusätzlicher Anreiz. In erster Linie zählt an diesem Wochenende also auch das Prestige, denn das Coca-Cola 600 wird als eines der fünf großen NASCAR-Rennen der Saison neben dem Daytona 500, dem Brickyard 400, dem Southern 500 und dem Aaron’s 499 angesehen.

Die Hendrick-Piloten waren in Charlotte wie fast überall überdurchschnittlich erfolgreich

Die besten Chancen in Charlotte haben sicherlich die bisherigen noch aktiven Sieger, denn die wissen schon, wie man hier gewinnt. Die Liste der siegreichen Fahrer führt Jimmie Johnson mit insgesamt sechs Siegen an, wobei er das Coca-Cola 600 zwischen 2002 und 2004 drei Mal in Folge gewinnen konnte; außerdem ist er der Vorjahressieger des Chase-Rennens. Kein Wunder, dass der Charlotte Motor Speedway auch das „Wohnzimmer von Jimmie Johnson“ genannt wird. Sein Teamkollege Jeff Gordon konnte über die Jahre immerhin fünf Siege ansammeln, von denen vier allerdings seiner dominanten Phase in den 90er-Jahren entspringen. Wen überrascht es, dass nun an dritter Stelle Mark Martin (4 Erfolge für Jack Roush im Ford) folgt? Rick Hendrick hat sicherlich ein Gespür dafür, erfolgreiche Top-Fahrer unter seinem Dach zu versammeln. Damit kommen wir auch gleich zu Platz 4, den sich Jeff Burton und die jüngste Hendrick-Neuverpflichtung Kasey Kahne mit jeweils drei Siegen teilen. Bobby Labonte (damals noch bei Joe Gibbs) und Bill Elliott (in den 80ern) konnten schon zwei Mal gewinnen, während Jamie McMurray, Tony Stewart, Matt Kenseth, Casey Mears und David Reutimann bisher erst ein Mal in die Charlotte-Victory-Lane gefahren sind.

Mit wem ist beim Coca-Cola 600 sonst noch zu rechnen? Richard Childress Racing leben immer dann wieder auf, wenn ich sie totgeredet habe. Da Kevin Harvick und Jeff Burton in der Lage waren, zumindest solide Top10-Resultate herauszufahren, sollte man auch weiterhin damit rechnen. Einen Rennsieg sehe ich jedoch bei keinem der beiden Fahrer Wirklichkeit werden, vermutlich wird Harvick aber seine Tabellenführung behalten können und die Vertragsverlängerung dürfte ihm Rückenwind gegeben haben. Die wirklichen Favoriten sind wohl wie so oft in diesem Jahr die Hendrick-Teams von Jimmie Johnson (wenn er denn wieder mehr Glück hat), Jeff Gordon (der Sieg ist längst überfällig) und Mark Martin, sowie Kyle Busch (konsequent in den Top10 seit 2006 und Zweiter in der Meisterschaft) und Denny Hamlin bei Joe Gibbs Racing. Die beiden Gibbs-Piloten bekamen sich beim All-Star-Rennen zwar in die Wolle, aber laut Teamchef sollen diese Ablenkungen behoben sein.

Joey Logano konnte bei seinen beiden bisher einzigen Charlotte-Rennen auf Platz 5 und 9 ankommen, was ihn zu einem Mitfavoriten macht. Ebenso muss man David Reutimann (nach seinem Vorjahressieg) und Martin Truex Jr (Zweiter im All-Star-Rennen) für die Top10 auf dem Radar haben. Bei Ryan Newman und Tony Stewart denke ich, dass die Erfolge noch ein wenig auf sich warten lassen werden. Newman konnte zwar in Phoenix gewinnen, aber so wirklich am Ball wird Stewart-Haas Racing wohl erst in der „Summer Series“ sein. Im Chevrolet-Lager bleiben jetzt noch Jamie McMurray und Juan Pablo Montoya (Top10 im letzten Coca-Cola 600) übrig, die zwar sehr gute Platzierungen herausfahren können, aber oft vom Pech verfolgt wurden. Für Dodge wird wohl einzig Kurt Busch (Sieger des All-Star-Rennen 2010) erfolgreich sein, denn Sam Hornish Jr war in Charlotte zwar oft gut unterwegs (ehemaliger Sieger des Sprint Shootout), bleibt aber konstant in Dreher verwickelt.

Das Ford-Lager kam zuletzt wieder etwas in Schwung, doch hier muss man weiterhin abwarten, ob das auch konsequent und stabil bleibt. Der Charlotte Motor Speedway ist aber eigentlich eine Strecke, auf der die Fords in den letzten Jahren ordentliche Ergebnisse einfuhren. Noch dazu hat man mit Kasey Kahne einen dreifachen Sieger in Charlotte, der seit 2006 nur ein Mal nicht in den Top10 ankam. Matt Kenseth, Greg Biffle und Carl Edwards sind ebenfalls definitiv Kandidaten für ein Top10-Resultat, doch schätze ich sie nicht so stark ein wie Kasey Kahne. Der Sieg wird wie oben erwähnt vermutlich an Hendrick oder Gibbs gehen, wobei aber gerade ein 600-Meilen-Rennen natürlich ein Ausdauerwettbewerb ist. Da muss man von Anfang an auf der Hut sein, die Runden vorerst nur abspulen, sich bei den Boxenstopps „track position“ sichern, um dann im Finale unbeschädigt vorne mit dabei zu sein. Sicherlich kein einfaches Unterfangen, 1000km sind immerhin 100km mehr als Deutschland von Nord nach Süd lang ist – und das alles in viereinhalb Stunden.

In der Meisterschaft rutscht Jimmie Johnson weiter ab / Cockpittausch bei Front Row

Zunächst noch ein Überblick über die derzeitige Meisterschaftswertung der Fahrer und der Situation „on the bubble“ bei den Owner-Points, bevor dann wie gewohnt die Sendezeiten folgen. Tony Stewart konnte in Dover gleich vier Ränge gutmachen und wird nun sicherlich seinen gewohnt starken Sommer einleiten, während Jimmie Johnson durch eine Menge Pech zwei Plätze verlor. Front Row Motorsports hat wie vermutet mal wieder einen Fahrertausch durchgeführt, weil Rookie Kevin Conway nicht gerade als guter Qualifikationsfahrer gilt. Diese komplette Rotation sieht nun folgendermaßen aus: Travis Kvapil muss von der relativ sicher qualifizierten #34 in die #38 umsteigen, welche mit zwei Punkte knapp in den Top35 ist. Dafür kommt Kevin Conway dann in die #34, damit er sicher qualifiziert ist, wobei seine #37 außerhalb der Top35 vom guten Quali-Fahrer David Gilliland übernommen wird. Gilliland macht damit in der #38 für Kvapil Platz… alles klar? Hier noch die Übersichten, wobei man eben den durchaus cleveren Cockpittausch berücksichtigen muss:

Weil das Coca-Cola 600 das längste Rennen der Saison ist und auch direkt nach dem Indy 500 startet, muss auch die Startzeit angepasst werden, was die einzige Ausnahme der neu eingeführten einheitlichen Uhrzeitregel ist. Das Cup-Rennen startet demnach gegen Mitternacht von Sonntag auf Montag, was für die arbeitende Bevölkerung mal wieder eine zusätzliche Belastung darstellt –in den USA ist der Memorial-Day-Montag natürlich frei. NASCAR-RaceDay auf SPEED geht von 21 bis 23 Uhr und FOX scheint bei seinem letzten Rennen 2010 erst um 23:45 Uhr auf Sendung zu gehen; möglicherweise geht es also schon ab 23 Uhr mit den Vorberichten los. Der Freitag ist komplett trainingsfrei, weshalb das Qualifying des Cups schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 1 Uhr stattfindet. Am Samstag ist dann die letzte Trainingssitzung angesagt und ab 20 Uhr auch das Nationwide-Rennen auf ABC. Danach trennen sich die Wege von Cup, Nationwide Series und Trucks einige Wochen lang und TNT übernimmt für die nächsten sechs Cup-Rennen von FOX in der sogenannten „Summer Series“ (inkl. offiziellem Stream auf nascar.com), bevor die zweite Saisonhälfte auf ESPN/ABC zu sehen sein wird.

Digg This  Reddit This  Stumble Now!  Buzz This  Vote on DZone  Share on Facebook  Bookmark this on Delicious  Kick It on DotNetKicks.com  Shout it  Share on LinkedIn  Bookmark this on Technorati  Post on Twitter  Google Buzz (aka. Google Reader)  

May 20 2010

06:30

Indy 500: Die Qualifikation

Am Wochenende startet wieder der Qualifikationsreigen für das Saisonhighlight der IRL. Kürzer, knapper und spektakulärer soll in diesem Jahr alles ablaufen – ganz unkompliziert sind die Regeln trotzdem nicht. Eine kurze Erklärung.

Nach ein paar schönen Rennen zum Saisonauftakt, einem erfolgreichen Wochenende in Alabama, und dem gut besuchten Klassiker in Long Beach war das erste Ovalrennen der Saison ein wenig antiklimatisch. So mau das Rennen in Kansas gewesen sein mag – beim Indy 500 hat die IRL noch immer Spektakel geliefert. An diesem Wochenende steht die Qualifikation auf dem Programm. Und da haben sich die Verantwortlichen in diesem Jahr einen neuen Modus überlegt. Ziel: Mehr Spannung vorm TV-Gerät, weniger Ausgaben für die Teams. Die grobe Struktur mit “Pole Day” und “Bump Day” wurde beibehalten – aber sonst ist vieles neu. Denn erstmals findet die Qualifikation an nur noch zwei Tagen statt – und den besten winken schon am Sonntag erste Punkte und Preisgelder.

Pole Day (Samstag)

Am Samstag Vormittag (17:00 – 22:00Uhr MESZ) steht erstmal eine “konventionelle” Oval-Qualifikation auf dem Programm: Alle gemeldeten Fahrer (siehe unten) haben drei Versuche, im Einzelzeitfahren eine Marke zu setzten. Jeder Versuch besteht aus vier Runden (= zehn Meilen), es zählt die Gesamtzeit.

Wer in dieser Qualifikation auf der ersten neun Plätzen landet, ist bereits fix für das Indy 500 qualifiziert. Unter diesem neun Fahrern geht es im Anschluss (2:30 – 0:00 Uhr) dann um die Pole: Dafür werden die Zeiten aus dem ersten Quali-Segment gestrichen, jeder Fahrer hat mindestens einen Versuch, eine Marke zu setzen. Solle noch Zeit bleiben, ist aber auch ein zweiter Quali-Run möglich.

Bump Day (Sonntag)

Am Folgetag (12:00 – 0:00 MESZ) geht es dann im klassischen “Bump Day”-Modus um die restlichen 24 Startplätze für das Rennen. Jene Piloten, die am Samstag einen Platz zwischen zehn und 24 belegt haben, dürfen ihre Zeit behalten. Alle anderen beginnen bei Null – ihre Zeit wird nämlich gestrichen. Primär geht es also darum, dass sich jene, die am Samstag noch keine Marke gesetzt haben für einen der verbleibenden neun Startplätze (25-33) qualifizieren. Sicher ist aber niemand: Wer immer eine schnelle Zeit setzt, bumpt alle, die langsamer sind um einen Platz nach unten. Theoretisch können also alle Fahrer ab Position 10 noch ihren Startpatz verlieren.

Und was ist bei Regen?

Darüber scheint sich keiner so wirklich Gedanken gemacht zu haben. Momentan sieht es zum Glück auch so aus, als wäre das auch nicht nötig, denn am Wochenende soll es in Indianapolis schön und trocken sein. Sollte es aber tatsächlich so sein, dass man nicht, oder nur wenig fahren kann, wird die Qualifikation verschoben. Im Notfall, so hört man, wäre man auch bereit, auf das neue System zu verzichten, und eine “normale” Oval-Quali zu machen.

Neu: Punkte und höhere Geldpreise

Um die Wichtigkeit der Qualifikation zu heben, hat die IRL die Geldpreise für die drei Front-Row-Starter noch einmal deutlich erhöht. Dem ersten winken 175.000$, für Rang zwei gibt es 75.000$, und für den Dritten immerhin noch 50.000$. Außerdem bekommen alle 33 Starter Meisterschaftspunkte: Während es bei normalen IRL-Rennen lediglich einen Punkt für die Pole gibt, gewinnt der Pole-Mann hier gleich 15 Zähler. Der zweite bekommt 13, der dritte zwölf. Für die anderen Top-Neun Positionen gibt es elf bis sechs Zähler, für die Plätze zehn bis 24 vier, für die restlichen Starter drei.

Wer ist dabei?

Auf der offiziellen Entry List (Achtung, .pdf. Nicht verwirren lassen, die Startnummer mit einem “T” dahinter zeigen nur an, dass auch ein Ersatzfahrzeug bereit steht) werden noch 38 Fahrzeuge geführt, das 3G-Team ist allerdings noch zu keinem der bisherigen Trainings aufgetaucht – nachdem auch der Fahrer als “TBA” geführt ist, muss man wohl davon ausgehen, dass nur 37 Piloten und in die Qualifikation gehen. Unter jenen, die in dieser Saison bisher nicht dabei waren, finden sich gleich einige bekannte Namen: Paul Tracy (KV Racing) wird erstmals dabei sein, AJ Foyt IV (Foyt Racing) und Bruno Junqueira (FAZZT), Townsend Bell (Schmidt/Ganassi), Ed Carpenter (Panther Racing), Davey Hamilton (de Ferran) und Tomas Scheckter (Dreyer&Reinbold) feiern ebenfalls ihre Serien-Comebacks. Ana Beatriz (ebenfalls Dreyer&Reinbold) geht nach Sao Paulo zum zweiten Mal in der IRL an den Start, Graham Rahal kehrt von Sarah Fischer Racing zum heimatlichen Rahal/Letterman-Team zurück. Überhaupt zum ersten Mal könnte Sebastian Saavedra in der IRL an den Start gehen – bisher sieht es aber so aus, als hätte der Kolumbianer Probleme, eine anständige Zeit zu setzen. Mal sehen, ob er sich qualifizieren kann.

Insgesamt könnten in diesem Jahr zum ersten Mal fünf Frauen (Danica Patrick, Sarah Fischer, Simona de Silvestro, Ana Beatriz und Milka Duno) beim Indy 500 starten. Ob es tatsächlich zu dieser Premiere kommt, wird wohl vor allem davon abhängen, ob sich Beatriz und Duno wirklich qualifizeiren können. Vor allem letztere machte in den bisherigen Trainings einen etwas wackligen Eindruck.

Was bisher geschah

Besonders viel kamen die Piloten bis jetzt noch nicht zum Fahren – die ersten Rookie-Tests am Wochenende wurden von häufigem Regen unterbrochen, das Montags-Training musste überhaupt abgesagt werden. Bei ersten wirklich seriösen Training am Dienstagnachmittag war Scott Dixon am schnellsten. Dahinter etwas überrschend Mario Moraes, gefolgt von Marco Andretti und dem erstaulichen Alex Tagliani. Weitere Überraschungen: Simona de Silvestro auf Rang zehn, Ryan Briscoe nur auf 18. Graham Rahal schaffte es auf Position 20, Takuma Sato auf 26. Danica Patrick setzt ihre Misserfolgsserie mit Platz 30 fort. Den ersten härteren Abflug hatte EJ Viso, der im Anschluss über Rückenschmerzen klagte. Ersthaft verletzt hat sich der Venezoelaner nach bisherigem Informationsstand aber zum Glück nicht.

Die Aussagekraft dieser ersten Zeiten darf freilich bezweifelt werden. Vor allem die guten Teams werden ihre Karten wohl erst am Samstag wirklich auf den Tisch legen.

Die 20 Millionen-Idee

Für Aufsehen hat in der vergangenen Woche eine Idee vom neuen Indycar-CEO Randy Bernard gesorgt. In einem Interview erzählte der CEO von Speedway Motorsports (einer Oval-Betreiberfirma, der unter anderem auch die Strecke in Charlotte gehört) von Verhandlungen mit der IRL, schon ab 2011 einen Preis von 20 Millionen Dollar für jenen Piloten auszuschrieben, der es schafft, an einem Tag die Indy 500 und das Coca Cola 600 zu gewinnen. Eigentlich war geplant, die Idee noch geheim zu halten – denn zu viele Details sind noch ungeklärt. So fehlt etwa noch die Zustimmung von Mari Hulman George, der Besitzerin des Indianapolis Motor Speedway. Außerdem stünden dem Plan derzeit noch die zu nahe beieinander liegenden Beginnzeiten der beiden Rennen im Wege – angeblich wäre die IRL aber bereit, den Indy 500 Start von 13:00 auf 11:00 Uhr vorzuverlegen. Interesse an einem solchen Doppelstart haben in der Vergangenheit etwa die NASCAR-Stars Kyle und Kurt Busch, Kasey Kahne, Dale Earnhardt, Jr. und Kevin Harvick geäußert. Tony Stewart, Robby Gordon und John Andretti, die in der Vergangenheit schon in beiden Rennen gestartet sind, wären womöglich auch wieder für den Double Header zu gewinnen.

Übertragungszeiten

Ein kompletter Plan für alle Veranstaltungen rund um das Indy 500 ist auf der Indycar-Homepage verfügbar. Der Pole- sowie der Bump Day werden jeweils ausführlich auf Versus übertragen – hierzulande wird man wieder auf den offiziellen Stream von der “Indycar Race Control” setzten müssen, wo ebenfalls beide Qualifikationstage ausgestrahlt werden.

Digg This  Reddit This  Stumble Now!  Buzz This  Vote on DZone  Share on Facebook  Bookmark this on Delicious  Kick It on DotNetKicks.com  Shout it  Share on LinkedIn  Bookmark this on Technorati  Post on Twitter  Google Buzz (aka. Google Reader)  

May 19 2010

08:00

Ferner liefen: Die Newshappen

// Keine Entscheidung gibt es weiter in der Reifenfrage 2011. Zwar wollte man eigentlich schon “spätestens in Spanien”, und dann aber “jedenfalls in Monaco” eine Einigung erzielen, jetzt soll es aber doch erst “in der Türkei” so weit sein. James Allen hat am Wochenende getwittert, dass die Wahl wohl zwischen Michelin und Pirelli fallen würde. Glaubt man dem oben verlinkten autosport.com-Artikel, ist unter den beiden Marken wohl Pirelli derzeit eher der Favorit auf den Zuschlag – die Italiener bieten wohl günstigere Konditionen.

// Die Amerikaner geben nicht auf. Die Cypher Group, die angeblich aus sehr erfahrenen Formel-1 Ingenieuren, Designern und Geschäftsleuten besteht, möchte für 2011 ein erfolgreiches US-Formel-1 Team stellen. Die Website ist, vorsichtig formuliert, nicht informativ. Man schreibt, dass man einen Brief an die FIA am 13. April geschrieben hat, in dem man seine Absicht bekundet, 2011 an der Formel 1 teilzunehmen. So weit, so gut. Das wars dann aber auch großartigem Informationsgehalt… Keine Namen, keine Sponsoren, nix, null Komma nix, bis auf http://www.f1-photo.com/, die aber wohl nur die Fotos für die Website stellen, unter anderem das eines alten BAR-Honda. Bei Contact steht nicht mal mehr eine Anschrift, sondern nur eine Em@iladresse. Der Versuch, über eine Whois Suche mehr heraus zu finden, verlief leider bei einem Domainregistrar im Sande. Desweiteren schaffen sie es irgendwie keinen einzigen Namen auf die Website zu schreiben. Wenn ich schon mit erfahrenen Leuten werbe, dann muss ich doch auch Namen nennen. Sieht also nicht besonders ernstzunehmend aus das Ganze, aber abwarten.

// Glaubhafter ist das schon die Bewerbung des in diversen Nachwuchsklassen erfahrenen ART Grand Prix Teams, die ebenfalls am vergangenen Wochenende bekannt wurde. Für schiefe Blicke bei der Konkurrenz könnte sorgen, dass das Teams im Teilbesitz von Nicolas Todt ist, dessen Vater, FIA-Präsident Jean Todt, nun die Behörde führt, die über Wohl und Wider der Bewerbung zu entscheiden hat. Ganz unabhängig davon hätte sich das Team aber mit den Leistungen in F3 Euro und GP2 durchaus eine Chance in der Königsklasse verdient. Über mögliche Geldgeber des Projektes ist zur Stunde noch nichts bekannt.

// Ganz anders beim derzeit noch einzigen französischen Team in der Formel 1. Renault setzt die Serie an neuen Sponsorverpflichtungen fort, und scheint diesmal einen besonders dicken Fisch an Land gezogen zu haben. In Monaco wurde nämlich Tarek Essam Ahmad Obaid, seines Zeichens Mitbesitzer der saudi-arabischen Ölfirma PetroSaudi als neuer Teilhaber bekannt gegeben. Mitbesitzer dieser Ölfirma ist der saudische Prinz Turki, ein Sohn des Königs Abdullah – das Geld dürfte dort also nicht so schnell zur Neige gehen. Ob Obaid auch außerhalb seiner finanziellen Beteiligung eine Rolle beim Teams spielen soll, ist noch nicht bekannt.

//Nicht ganz so dolle scheint es um das HRT Team zu stehen. Zumindest hat Bernie Ecclestone in einem Interview mit dem britischen Telegraph die Befürchtung geäußert, das Team werde womöglich die Saison nicht überstehen. Die Lage scheint aber auch nicht hoffnungslos, denn Bernie hat angekündigt, dem Team notfalls helfen zu wollen – ob das reicht, bleibt natürlich abzuwarten. Teamchef Colin Kolles den Gerüchten zur finanziellen Lage im Interview mit autosport.com mittlerweile widerspochen, und sogar für die kommenden Wochen die Verkündigung eines Planes zur technischen Entwicklung des Autos für 2011 angekündigt.

// Im gleichen Interview äußert sich Eccelstone außerdem erstmals konkret über Pläne, in Sotchi, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 einen Grand Prix von Russland auszurichten. Nach dem GP von Monaco will er sich jedenfalls bei einem Lokalaugenschein in Russland selbst ein Bild von den Plänen machen. Läuft alles nach Plan, könnte es 2013 erstmals so weit sein. Im selben Jahr könnte dem Interview zu Folge auch der schon länger durch die Medien geisternde GP von Rom Realität werden.

// Ferraris Stefano Domenicali fordert nach dem Alonso-Missgeschick vom Monaco-Samstag – wenig verwunderlich – die Rückkehr des Ersatzautos, das bis zum Verbot aus Kostengründen vor einigen Jahren Standard in der Formel 1 war. Dem Publikum Fernando Alonso im Qualifying vorzuenthalten sei schlimmer als die höheren Kosten für ein T-Car. Für eine solche Regeländerung müssten aber wohl auch die anderen Teams zustimmen und gerade die neuen Teams, aber auch an chronischem Geldmangel leidende Privatteams wie Williams und Force India dürften mit dem aktuellen Zustand recht glücklich sein und Ferrari diesen Wunsch nicht erfüllen.

// Bei der Indycar Series rüht der neue CEO Brain Barnhard weiter heftig um: So wurde diese Woche Überlegungen bekannt, ab 2011 ein Preis in der Höhe von 20 Millionen Dollar (!) für jenen Fahrer auszuschrieben, der am selben Tag sowohl das Indy 500 als auch das Coca Cola 600 gewinnt. Ziel der Aktion ist es, die Attraktivität des Indy 500 durch den Einsatz von NASCAR-Stars zu steigern. In der Vergangenheit haben etwa Tony Stewart, Robbie Gordon und John Andretti das Double bestritten, in Interviews haben zudem auch Kyle und Kurt Busch, Kasey Kahne, Dale Earnhardt Jr. und Kevin Harvick signalisiert, dass sie sich mit der richtigen Vorbereitung und einem konkurrenzfähigen Indycar vorstellen könnten, beide Rennen zu fahren. Im Weg stehen dem Deal derzeit noch die mittlerweile zu knapp beieinander liegenden Startzeiten der beiden Rennen – und Bedenken von General Motors, die “firmeneigenen” NASCAR-Stars in Honda-betriebenen Indycars fahren zu lassen.

// Erste Probleme bei der Superleague Formula? Einer Meldung von Autosport (Print) zufolge soll jedenfalls SLF-Präsident Alex Andreu vergangene Woche den Hut genommen haben – seinen Anteil an der Rennserie hat er aber wohl behalten. Sonst ist um die Causa wenig bekannt. Der Abgang könnte also durchaus auch geplant gewesen sein, oder persönliche Gründe haben. Vielleicht werden aber auch die Geldgeber langsam nervös.

// In der Starterliste für die 24 Stunden von Le Mans am 12./13. Juni werden nach und nach “TBA”s durch Fahrernamen ersetzt: bereits letzte Woche wurde die Teilnahme des amtierenden DTM-Champions Timo Scheider (im Scuderia Italia-Porsche mit Richard Westbrook und Marco Holzer) verkündet, OAK Racing vervollständigte sein Sextett kürzlich mit dem Meister der 2006er IFM und 2009er LMS sowie letztjährigen Aston Martin LMP1-Piloten Jan Charouz in der #35 und Jean-Francois Yvon in der #24. Letzterer kann bereits auf zehn Teilnahmen einen Klassensieg zurückblicken: im Jahr 1984 (lange vor dem Einbau der Hunaudieres-Schikanen!) gewann er die Klasse B auf einem BMW M1. Als dritter Mann im gelben JMW Racing Aston Martin Vantage GT2 wurde der 27jährige Hawaiianer Bryce Miller auserkoren, der aktuell auch in der GT Challenge-Kategorie der ALMS antritt.

// Nachdem bereits Anfang April die japanischen Teams von Dome und der Tokai University ihre Teilnahmen an den 24 Stunden von Le Mans absagen (bzw. im letzteren Fall den ersten Platz auf der Reserveliste aufgeben) mussten, kamen im Mai noch der Team Modena-Ferrari, die PK Racing-Corvette und die Pescarolo-Teams hinzu. Nachrücker sind Pegasus Racing (geplant ist die Teilnahme mit einem Norma-Chassis, das aber noch nicht rechtzeitig für die 1000km von Spa fertig war) und die deutsche Kruse Schiller Motorsport-Mannschaft bei den Prototypen und jeweils ein zweites Auto für Felbermayr-Proton (Porsche), AF Corse (Ferrari) und Matech (Ford) in den Gran Tourismo-Klassen.

// Aston Martin hat sich für das Motorsport-Jahr 2010 vorgenommen, sein Modell Vantage groß herauszubringen. Unter anderem siegte bei den 24h am Nürburgring am vergangenen Wochenende eines dieser V8-Fahrzeuge in der SP10/GT4-Klasse (Gesamtrang 27) und auch am ersten Rennwochenende des GT4 European Cup gab es zwei Doppelsiege zu verzeichnen. Die neu ins Leben gerufene “Aston Marton British GT4 Challenge” versucht der Edelhersteller mit prominenten Teilnehmern zu promoten: beim zweiten Lauf am kommenden Wochenende wird Sportchef David Richards sich einen Vantage GT4 mit “Mr. Bean”-Darsteller Rowan Atkinson teilen. Der Autonarr, der in den späten 80ern am britischen Renault 5-Markenpokal teilnahm, wird am Freitag zum ersten Mal überhaupt den Wagen testen.

Digg This  Reddit This  Stumble Now!  Buzz This  Vote on DZone  Share on Facebook  Bookmark this on Delicious  Kick It on DotNetKicks.com  Shout it  Share on LinkedIn  Bookmark this on Technorati  Post on Twitter  Google Buzz (aka. Google Reader)  
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl