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May 23 2013

16:30

V8 Supercars: Analyse Austin 400

Vergangenes Wochenende feierten die V8 Supercars ihre Premiere auf amerikanischem Boden. In den insgesamt vier Rennen boten sie zwar recht gute Unterhaltung, allerdings waren diese nicht wirklich ereignisreich. Deshalb und auch ein wenig aus zeitlichen Gründen fällt die Analyse diesmal etwas knapp aus.

Auf dem Circuit Of The Americas (COTA) konnten Red Bull Racing in Person von Jamie Whincup ihre dominante Form aus Perth fortsetzen, indem man diesmal drei der vier Rennen gewann. Die einzigen, die Whincup am Wochenende ansatzweise gefährlich werden konnten, waren der zweite Red-Bull-Mann Lowndes, Coulthard (BJR) und, etwas überraschend, das Tekno-Duo um van Gisbergen und Webb. FPR hingegen erlebte in Texas ein ziemlich durchwachsenes Wochenende; weder am Samstag noch am Sonntag sah man einen Ford auf dem Podium. Zum einen weil es ihnen ganz einfach an Speed fehlte, zum anderen brachten sie sich durch Fehler bei Pitstops selber um den Erfolg. Als beste Platzierung sprang lediglich ein vierter Rang von Will Davison im ersten Rennen heraus.

Rennen 1

Im Qualifying zum ersten Rennen konnte sich Coulthard auf die Pole Position setzen, hinter ihm landete das Red-Bull-Duo Whincup und Lowndes. Vom vierten Platz startete erstaunlicherweise David Wall (Britek) – sein bisher bestes Quali-Ergebnis.

Coulthard verpennte sogleich den Start, was Whincup natürlich ausnutzte und so die Führung übernahm. Coulthard hatte in der Folge zudem noch mit fehlendem Grip an der Hinterachse zu kämpfen und sechs Runden später zog dann auch Lowndes am Neuseeländer vorbei. Im Hinterfeld wurde es bereits in der ersten Kurve hektisch als McLaughlin (GRM – Startplatz 15) und Todd Kelly (Nissan – 17) aneinander gerieten – mit dem schlechteren Ende für McLaughlin. Dessen Wagen lief nach der Kollision mit Kelly nicht mehr ganz rund, sodass er am Ende 28. und somit Letzter wurde.

Kurz darauf – wir schreiben immer noch die erste Runde – verlor Maro Engel die Kontrolle über seinen Mercedes und drehte sich in eines der Kiesbetten in den “Esses”. Die Rennleitung schickte nun das Safety Car für zwei Runden auf die Strecke; der anschließende Restart erfolgte ohne nennenswerte Ereignisse.

Ab Runde zehn absolvierten die meisten Fahrer ihre Pitstops für neue Reifen, einige von ihnen wie beispielsweise Caruso (Nissan), der das Rennen von Platz 25 begann, blieben jedoch bis zur vorletzten Runde draußen, und versuchten auf diesem Weg etwas Zeit gutzumachen. Für Caruso spielte sich diese Taktik aus, denn er erreichte immerhin noch Rang 15.

Mark Winterbottom (FPR) unterlief in der zweiten Rennhälfte ein Schnitzer, als er sich in Turn 1 verbremste und so gleich drei Positionen an Tander (HRT), Rick Kelly (Nissan) und Webb (Tekno) verlor. Das Rennen beendete der FPR-Fahrer auf Platz acht.

Wenig überraschend gewann also Jamie Whincup vor Craig Lowndes und Fabian Coulthard. Auf Platz vier landete mit Will Davison (FPR) der beste Ford. Dahinter reihten sich die eben angesprochenen Tander (5.), R.Kelly (6.), Webb (7.) und Winterbottom ein. Die Top 10 komplettierten Courtney (HRT) und Wall. Rick Kellys sechster Platz ist gleichzeitig das beste Nissan-Ergebnis in der laufenden Saison.

Tim Slade wurde auf Platz 22 bester Mercedes, direkt vor Maro Engel.

Highlights Rennen 1

Ergebnis Rennen 1

 

Rennen 2

Jamie Whincup hieß dann auch der Polesitter für das zweite Rennen, hinter ihm reihten sich mal wieder Lowndes und Coulthard ein. Von den Plätzen vier und fünf starteten van Gisbergen und Webb von Tekno.

Das Rennen verlief von Beginn an sehr ruhig, einzig David Wall, der von Position elf gestartet war, schied in der ersten Runde aufgrund eines technischen Defekts an seinem Holden aus. Auch Tim Slade hatte wieder mal mit den Macken seines Mercedes zu kämpfen und verlor insgesamt drei Runden und kam am Ende auf einen enttäuschenden 26. Rang.

Auch nach den Boxenstops gewann das Rennen nicht an Fahrt und so dauerte es bis zur letzten Runde ehe es nochmals interessant wurde. Van Gisbergen wollte sich nicht mit dem vierten Rang begnügen und versuchte in der letzten Kurve an Coulthard vorbei zu gehen. Dabei verschätzte er sich allerdings und er musste auch noch Webb ziehen lassen. Statt einem Platz auf dem Podium sprang so nur Platz fünf für ihn heraus.

Doch auch der Kampf um Platz sechs war noch nicht entschieden. Rick Kelly schickte sich nämlich an sein Ergebnis aus Rennen 1 zu wiederholen, rollte jedoch nach der letzten Kurve ohne Sprit aus und verlor zwei Plätze an Winterbottom und McLaughlin.

Auf dem Siegerpodest trafen sich also mal wieder die drei üblichen Verdächtigen: Whincup, Lowndes und Coulthard. Dahinter folgten Webb, van Gisbergen und Winterbottom. Rick Kelly wurde wie bereits erwähnt Achter vor Will Davison und Moffat (Nissan).

Lee Holdsworth wurde im besten Mercedes 20., während Maro Engel nach einer Kollision bereits nach drei Runden die Segel streichen musste.

Highlights Rennen 2

Ergebnis Rennen 2

 

Rennen 3

Whincup holte sich auch die Pole für das dritte Rennen des Wochenendes und auch Platz zwei ging wieder mal an Lowndes. Hinter ihnen starteten Coulthard, Winterbottom und Rick Kelly. Winterbottom erwischte den besten Start der Fahrer aus der Spitzengruppe und setzte sich zunächst auf Platz zwei. In den folgenden Runden hatte Whincup Probleme seine Reifen auf Temperatur zu bekommen und fiel ebenfalls hinter Frosty zurück.

Dessen Freude sollte allerdings nicht von langer Dauer sein. Denn seine Pitcrew hatte Probleme den linken Hinterreifen zu lösen und so musste Winterbottom mit einem angefahrenen Reifen weiterfahren. Insgesamt verlor er so insgesamt sechs Positionen. Für FPR ist das besonders ärgerlich, da es in dieser Saison bereits des öfteren Probleme an den Schlagschraubern beziehungsweise den Radmuttern gab. Nach dem Rennen nahm Winterbottom sein Team jedoch in Schutz.

Die Führung erbte so Fabian Coulthard und die sollte er bis zum Ende nicht mehr hergeben. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Lowndes und Whincup, gefolgt von Webb, van Gisbergen und Tander. Bester Nissan war wieder Rick Kelly auf Position neun, Tim Slade erreichte im besten Mercedes lediglich Platz 20.

Highlights Rennen 3

Ergebnis Rennen 3

Rennen 4

Im vierten Rennen startete abermals Whincup von Position eins vor Coulthard und Tander. Von Platz vier startete Bright (BJR) vor Rick Kelly auf Rang fünf..

Von Beginn an setzte Coulthard Whincup unter Druck, konnte ihn aber bis zu den Pitstops ab etwa Rennmitte nicht überholen. Bei den Verfolgern ging es da schon um einiges härter zur Sache. Will Davison, der diesmal nur von Platz vierzehn ins Rennen gegangen war ging es bei seiner Aufholjagd etwas zu forsch an und krachte bei einem missglückten Überholversuch in den Holden von McLaughlin. Die Folge: beide schieden mit einer gebrochenen Radaufhängung aus.

Zum dritten Mal an diesem Wochenende hieß der Sieger am Ende Jamie Whincup, der die von einem mir nicht bekannten amerikanischen Football-Spieler auf sehr eigentümliche Art und Weise “geschwenkte” Zielflagge als Erster sah. Zweiter wurde mit knapp drei Sekunden Rückstand Coulthard, vor einem erneut gut aufgelegten van Gisbergen, der es von Platz acht auf drei schaffte. Garth Tander wurde Vierter, gefolgt von Lowndes und Winterbottom im besten Ford. Rick Kelly kam zum vierten Mal nacheinander in die Top 10 und holte sich Rang acht.

Bester Mercedes wurde Tim Slade auf Platz 17.

Highlights Rennen 4

Ergebnis Rennen 4

Weiter geht es bei den V8 Supercars am Wochenende vom 14.-16. Juni auf dem Hidden Valley Raceway. Zum Abschluss gibt es an dieser Stelle wieder die Links zur Fahrer- und Teamwertung von den Kollegen von V8Dailydump.

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May 15 2013

14:00

V8 Supercars: Vorschau Austin 400

“Get ready for all out, fire breathing, fender bender, no fear, heart pounding racing action from down under!” Mit diesem Slogan wirbt der Circuit Of The Americas (COTA) für die Premiere der australischen Tourenwagen-Serie auf amerikanischem Boden. Die Vereinigten Staaten sind nach Neuseeland, China, Bahrain und Abu Dhabi das insgesamt fünfte Land, das die V8 Supercars in ihrer bisherigen Geschichte bereisen.

AUSTIN 400 MERGED LOGO 2 300x300 V8 Supercars: Vorschau Austin 400Eine Vorschau für dieses Rennwochenende zu schreiben, war wirklich knifflig. Man hat weder Ergebnisse und Rundenzeiten aus früheren Rennen, auf die man eventuell zurückgreifen könnte, noch hat man im Kalender eine Strecke mit einer ähnlichen Charakteristik. Wenn überhaupt lässt sich der COTA am ehesten mit der Strecke auf Phillip Island vergleichen. Und dort waren im letzten Jahr Ford und vor allen Dingen Mark Winterbottom tonangebend. Bleiben für die Vorschau also einige Statistiken, ein kleiner Ausblick auf Teams und Fahrer sowie ein Onboard-Video von der Strecke, in dem ein Fahrer aus dem NASCAR-Sprint-Cup mit einem V8 Supercar über die Strecke fährt.

Die Strecke

Leider werden die V8 Supercars für ihre Rennen nicht den Grand-Prix-Kurs befahren, den einige sicher schon in der Formel 1, der MotoGP oder der GrandAm gesehen haben. Man hat sich dazu entschlossen, die Kurzanbindung zu benutzen, womöglich um ein Auseinanderziehen des Feldes auf der eigentlich 5,5 km langen Strecke zu verhindern. So fährt man auf der lediglich 3,7 km langen Variante. Bis Turn 5, den Suzuka-ähnlichen “Esses”, werden die V8 Supercars den bekannten Teil der Strecke nutzen, ehe es dann auf die “Abkürzung” geht – einer Linkskurve gefolgt von einer Schikane. Danach kommt man wieder auf den eigentlichen Kurs zurück und fährt auf die enge Links von Turn 12 zu.

Streckenlayout

Da es von dieser Anbindung kein Onboard-Video gibt, hoffe ich, dass ich darüber mit einem Video von Kurt Busch hinwegtrösten kann, der vor einigen Wochen sein Büro mit James Courtney getauscht und eine Runde über die Grand-Prix-Strecke gedreht hat:

Das Rennformat an diesem Wochenende besteht aus vier Rennen mit einer Distanz von je 100 km. Davon finden je zwei am Samstag und zwei am Sonntag statt. Die genauen Startzeiten kann man unserem TV-Planer entnehmen.

Des Weiteren möchte ich an dieser Stelle die Rennen der Pirelli World Challenge empfehlen, die im Rahmenprogramm der V8 Supercars stattfinden. Für sie wird auf der Homepage der Serie ein eigener Stream angeboten. Die Startzeiten der World Challenge findet ihr ebenfalls im TV-Planer.

Ausblick

Fern der Heimat scheint gerade Jamie Whincup kein Heimweh zu verspüren – im Gegenteil. Seit Bahrain 2008 fuhren die V8 Supercars 24 Rennen außerhalb Australiens, 16 dieser Rennen gewann Whincup. Zudem holte er neun von 21 möglichen Pole Positions. Sein Teamkollege Lowndes, mit 91 V8-/ATCC-Siegen Rekordhalter in dieser Statistik, hat mit einem Sieg in Bahrain 2007 gerade mal ein Rennen im Ausland gewonnen.

Doch auch mit Ford muss gerechnet werden. Zum einen, weil ihnen wie bereits erwähnt das Layout der Strecke entgegenkommen könnte, und zum anderen scheinen sie immer besser in Fahrt zu kommen, auch wenn es die bisherigen Resultate vielleicht anders widerspiegeln mögen. Zudem hat FPR mit Will Davison den Zweiten der Gesamtwertung in ihren Reihen.

Zum erweiterten Favoritenkreis zählen, wie im Grunde an jedem Wochenende, Bright und Coulthard von BJR, Tander und Courtney vom Holden Racing Team sowie Scott McLaughlin (GRM) und Shane van Gisbergen (Tekno).

Bei Nissan dürfte man ob der Top10-Ergebnisse aus Perth guter Dinge sein und man wird natürlich versuchen, die für einen Neueinsteiger sehr guten Resultate der Saison auch in Austin zu bestätigen. Für James Moffat, den besten Nissan-Mann in diesem Jahr, könnten mit etwas Glück die Top Fünf in Reichweite sein.

Für das Erebus-Mercedes-Team dagegen gilt es weiterhin, so viele Kilometer zu sammeln wie möglich, um die bisherige Anfälligkeit, den Verbrauch und den Reifenverschleiß besser in den Griff zu bekommen. Der neunte Platz von Maro Engel in Perth hat immerhin gezeigt, welches Potential der E63 hat.

TV- bzw. Live-Stream Zeiten

An der derzeitigen TV-Situation hat sich nicht sonderlich viel geändert, man wird sich also wieder nach den entsprechenden Alternativen umschauen müssen. Einen Livestream wird es auf der offiziellen Homepage der V8 Supercars geben. Dieser ist jedoch ab sofort kostenpflichtig. Für Europäer gäbe es noch die Möglichkeit via Premiersports.

 V8 Supercars: Vorschau Austin 400

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December 14 2011

09:22

Ferner liefen: Die Newshappen für 14.12

// Das ganze Theater hat doch noch ein gutes Ende gefunden: Die Formel 1 wird (aller Voraussicht nach) 2012 auf dem “Circuit of the Americas” in Austin, Texas an den Start gehen. Die neuen Streckenbetreiber haben in der Nacht vor der Sitzung des FIA-Weltmotorsportrates einen Vertrag mit Bernie Ecclestone unterschrieben, der offenbar beide Seiten zufriedenstellt. Abzuwarten bleibt, ob der Bauvorgang an der Strecke wirklich bis zum November des kommenden Jahres fertiggestellt werden kann – aktuell scheinen aber alle Seiten davon auszugehen. Glaubt man den Verlautbarungen, ist der zeitaufwändigste Teil, nämlich das Legen der unterirdischen Grundlagen bereits fertig gestellt – der Rest (Gebäude, Streckenbelag, Tribünen) ist angeblich bis November 2012 machbar. Auch die beiden Rennen in Bahrain und Korea, die bisher als Wackelkandidaten gegolten hatten, stehen bis auf weiteres auf dem Plan. (Vorsicht)

// Kleine Überraschung bei Lotus: Statt des lange Zeit als gesetzt vermuteten Vitaly Petov wird Romain Grosjean den zweiten Wagen neben Kimi Räikkönen pilotieren. Der regierende GP2-Meister bekommt damit eine zweite Chance in der Königsklasse, nachdem er bei seinem ersten Versuch bei einigen Rennen 2009 in Folge der Entlassung von Nelson Piquet, Jr. nur mäßig beeindrucken konnte. (Vorsicht)

// Nach zahlreichen Verlusten hat die BBC nun einen echten Personal-Erfolg landen können. Ben Edwards wird zur Königsklasse zurückkehren, und alle Läufe 2012 gemeinsam mit David Coulthard kommentieren. Zur Erinnerung: Zehn der zwanzig Läufe werden auf der Insel im kommenden Jahr live vom öffentlich-rechtlichen TV gezeigt, der Rest in einer zeitversetzten, aber ausführlichen Zusammenfassung. (Vorsicht)

// Der WTCC-Kalender für das Jahr 2012 wurde nun offiziell vorgestellt – und unterscheidet sich doch in einigen Punkten ganz wesentlich von jenem Entwurf, der im September bekannt geworden war. Saisonauftakt ist im März in Monza, das Finale wie gewohnt Ende November in Macao. Im April steht eine Rückkehr nach Marrakesch auf dem Programm, im Mai fährt man erstmals auf dem Salzburgring – der Auftritt in Österreich ersetzt dabei offenbar den bisherigen Deutschland-Termin. Ebenfalls neu ist ein Rennen in Argentinien (Strecke noch unbekannt), das gemeinsam mit dem in die Saisonmitte verschobenen Lauf in Curitiba und der Premiere in Sonoma eine Amerika-Tournee komplettiert. In Japan fährt man entgegen erster Meldungen wieder das East-Circuit von Suzuka, in China wechselt man vom etwas kleinen Shanghai Tianma auf die Formel 1-Strecke.

11. März – Monza
1. April – Valencia
15. April – Marrakesch
6. Mai – Hungaroring
20. Mai – Salzburgring
3. Juni – Estoril
8. Juli – Argentinien
22. Juli – Curitiba
23. September – Sonoma
21. Oktober – Suzuka
4. November – Shanghai
18. November – Macao
(Vorsicht)

// Aus der IndyCar Serie gibt es neben einigen Meldungen über Probleme mit dem neuen Auto (Dallara arbeitet angeblich dran) wieder zwei positive Nachrichten: Zwei Teams haben ihre Piloten für 2012 vorgestellt. Sarah Fisher Racing wird in der kommenden Saison mit Indy Lights Champion Josef Newgarden antreten – und zwar unter neuen Namen “Sarah Fisher Hartman Racing”. Das “Hartman” stammt dabei vom neuen Teileigentümer Wink Hartman. Der beantwortete die Frage nach seinem Background bei der Pressekonferenz mit den Worten: “What does Wink Hartman Do? Oil and gas exploration and production”. Persönliches Hobby ist Polo-Spielen. Man darf also vielleicht hoffen, dass Sarah Fisher Hartman Racing finanziell weniger angespannten Zeiten entgegenfährt. Sam Schmidt Motorsport hat derweil Simon Pagenaud für die komplette kommende Saison verpflichtet – der Franzose hatte 2011 bei einigen Einsätzen als Ersatzmann für Justin Wilson eine gute Figur abgegeben. (Vorsicht)

// Insgesamt ist der Fahrermarkt nach dem Ende von Newman/Haas Racing noch einmal in Bewegung geraten. Gerüchte sprechen davon, dass Oriol Servià bei AJ Foyt unterkommen könnte. James Hinchliffe wird dagegen immer öfter als Kandidat für den von GoDaddy gesponserten Wagen von Andretti Autosport genannt, den ursprünglich der verstorbene Dan Wheldon fahren hätte sollen. (Vorsicht)

// Anderswo gibt es allerdings weiter ein paar Probleme: Vergangene Woche wurde bekannt, dass die Serie 2012 nicht mehr in Las Vegas antreten wird. Das ist zwar angesichts der tragischen Ereignisse 2011 sehr verständlich, der Kalenderentwurf für die kommende Saison umfasst damit aber aktuell nur noch 14 Rennen - wenn man Texas, wo derzeit noch über das Antrittsgeld verhandelt wird, mitrechnet. Das ist deswegen problematisch, weil der Vertrag mit Seriensponsor IZOD mindestens 16 Rennen pro Saison vorsehen soll. Man wird sich also noch etwas einfallen lassen müssen. (Vorsicht)

// Auch die neue WEC hat am Rande des Weltmotorsportrates ihren Kalender für 2012 bekanntgegeben.

17. März – 12h Sebring
5. Mai – 6h Spa
16/17. Juni  - 24h Le Mans
25. August – 6h Silverstone
15. September – 6h Sao Paulo
29. September – 6h Bahrain
14. Oktober – 6h Fuji
November – 6h China
(Vorsicht)

// Auch der schon in der Vorwoche bekannt gewordene Plan der GT-Weltmeisterschaft wurde vom FIA-WMSC bestätigt: die Serie wird 2012 mit GT3-Fahrzeugen ausgetragen. Ein Kalender fehlt allerdings nach wie vor, soll allerdings diese Woche verkündet werden. (Stefan)

// In der LMP2-Klasse der ALMS wird es nächstes Jahr nach einem Jahr Pause tatsächlich wieder Wettbewerb geben: nachdem Level 5 Motorsports schon kürzlich bestätigt hatte, nächstes Jahr für die volle Saison dabei zu sein, hat nun Black Swan Racing a

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