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July 28 2010

06:30

Ferner liefen: Die Newshappen

//Die Tinte unter dem Vertrag des US Grand Prix in Texas ist noch kaum trocken, da denkt Bernie Ecclestone schon über ein zweites US-Rennen nach. Nach der schnell verworfenen Idee, im Liberty State Park in Jersey City zu fahren, geht es wohl wieder um ein Rennen im “Garden State” – mit der Skyline der benachbarten New York City im Hintergrund. Herman  Tilke (wer auch sonst?) soll sich diesbezüglich in den letzten Wochen schon vor Ort auf die Suche nach einem passenden Gelände begeben haben. Die gestrige Performance der Austin-Verantwortlichen bei der Pressekonferenz wird ihn wohl darin bestätigt haben, bei möglichen Bietern diesmal etwas genauer hinzusehen.

// Williams wird wahrscheinlich auch 2011 mit Barrichello und Hülkenberg an den Start gehen. Das sagt zumindest Anteilseigner Toto Wolff im Interview mit motorline.cc. Bisher waren über beiden Piloten ein paar Fragezeichen gehangen – über Hülkenberg wegen der teils etwas mangelhaften Leitungen und über Barrchiello trotz guter Ergebnisse wegen seines Alters. Fix ist die Entscheidung aber ohnehin noch nicht, Wolff spricht von “Tendenzen”.

// Bei HRT sieht derweil alles nach einer Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Formel 1-Team von Toyota aus. Die verbleibenden Toyota-Techniker sollen im Auftrag von HRT Arbeiten am aktuellen Wagen durchführen, und dafür den Windkanal in Köln-Marsdorf nutzen. Auch die Tatsache, dass dort nach wie vor ein weitgehend fertiger Toyota für die Saison 2010 herumsteht, dessen Design man verwenden könnte, wird bei HRT sicher für Interesse gesorgt haben.

// Renault hat finanzielle Probleme. Das klingt überraschend, aber mittlerweile hat der Teamchef, Eric Boullier, die Gerüchte, die durch James Allen vor ein paar Tagen aufgebracht wurden, bestätigt. Man hat bei Bernie Ecclestone um einen “Vorschuss” gebeten, damit man die Entwicklung des 2011er Wagens weiter anschieben kann. Der hat die Anfrage aber abgelehnt. Da wundert man sich schon, denn Renault gehört zu 75% der Investmentgesellschaft Genii Capital. Die sollten doch eigentlich genug Geld haben, denkt man, aber offenbar gibt es ein klar vorgegebenes Budget, das dass Team dieses Jahr schon so weit ausgeschöpft hat, dass man nach neuen liquiden Mitteln sucht. Genii will jedenfalls nicht mehr Geld reinstecken. In der Tat hat Renault, nach dem mauen Start bei den Tests, ein erstaunliches Entwicklungstempo vorgelegt, und fast bei jedem Rennen viele neue Teile mit gebracht. Die Hoffnung war wohl auch, das man auf Grund der guten Ergebnisse neue Sponsoren finden würde, aber die Rechnung ist nicht aufgegangen. Damit ist Renault das zweite Team, dass nach Williams in diesem Jahr Geld von Bernie möchte. Man munkelt, dass auch HRT und Force India schon Geld bekommen haben.

// In der Indycar Series gehen die Kalenderspekulationen für die kommende Saison weiter: Edmonton hat, wie bereits berichtet, am Wochenende einen Vertrag für die Jahre 2011 bis 2013 unterzeichnet. Neuer Veranstalter des Rennens ist die Octane Racing Group, die auch das Formel 1-Rennen in Montreal ausrichtet. Ob es Veränderungen an der Strecke geben wird, um die Rennen etwas spannender zu machen, ist noch nicht bekannt. Derweil soll IRL-CEO Randy Bernard wohl mit dem Bundesstaat Wisconsin über eine Förderung für ein Rennen auf der Milwaukee Mile verhandeln. Nötig wären für die Ausrichtung eines Laufes auf der Traditionsstrecke rund 400.000 US$ an Zuschüssen, bisher gibt es keine Zusagen von öffentlicher Stelle.

// Nach BMW soll nun auch Opel an einer Rückkehr in die DTM interessiert sein, wie der Focus unter Berufung auf Motorsport aktuell (Print) berichtet. Demnach soll innerhalb der nächsten zwei Monate eine Entscheidung darüber fallen, ob sich die Rüsselsheimer tatsächlich an der Meisterschaft beteiligen wollen – das wird auch notwenidig sein, immerhin braucht auch der Bau eines geeigneten Autos danach noch so seine Zeit. Klar ist indes schon, dass im Falle einer Teilnehme wohl der Insignia zu Ehren kommen wird.

// In der WTCC hat Promoter Marcello Lotti in der Zwischenzeit bestätigt, dass man 2012 erstmals  in Argentinien und der chinesischen Provinz Guandong an den Start gehen wird – und zwar auf der ehemaligen Formel 1-Strecke in Buenos Aires (auf welchem Layout, ist allerdings unklar) und am brandneuen Guandong International Circuit (Onboard hier). Macao und Marrakesch sollen beide im Kalender bleiben – vor allem über dem marokkanischen Event hängen allerdings noch ein paar Fragezeichen. Die FIA hat den Veranstaltern wohl nach dem Fiasko in diesem Jahr ein Ultimatum gesetzt, wonach sie vor einer Verlängerung des Vertrages ein neues Konzept für die Sicherheit und die Verbesserung der Streckenräumung übermitteln müssen. Angeblich sind im kommenden Jahr gleich 12 Rennen geplant, zwei mehr als in dieser Saison. Es müsste also keines der bestehenden Events seinen Platz wieder abgeben. Ausnahmen: Mexiko ist wohl endgültig weg vom Fenster, Suzuka wird Okayama (ehemals TI Circuit Aida) ersetzen, Portimao wird im Zuge der regulären 2-Jahres-Rotation seinen Platz an Porto abgeben. Und dann ist das noch die Frage, ob Pau wieder auf den Kalender zurückkehrt.

// James Nash, der etwas überraschend Anfang des Jahres in der BTCC bei Triple 8 gelandet war, hat seinen Vertrag bis zum Ende der Saison verlängert bekommen. Obwohl seine Ergebnisse eher so mittelprächtig waren, darf er also weiter den Vorjahres-Astra durch die britische Landschaft schaukeln.

// Währenddessen hat BTCC Ex-Meister Fabrizio Giovanardi in der italienischen Superstar Serie angedockt. Und das bei seinen alten Bekannten von N-Technology, die ja früher in der WTCC mit Alfa unterwegs waren. In der Superstar Serie setzt man einen, ich konnte es selbst kaum glauben, Porsche Panamera ein. Offenbar geht die Kiste gut, denn man gewann gleich das erste Rennen.

// Kasey Kahne wird am Ende der Saison Richard Petty Motorsport verlassen. Wo er nächstes Jahr fahren wird ist noch nicht klar, aber ab 2012 sitzt er in der #5 bei Hendrick Motorsport. Immerhin scheint jetzt klar zu sein, wer sein Nachfolger werden soll: Marcos Ambrose. Der Australier, bisher bei JTG Daugherty unterwegs, die wiederum am Tropf von MWR hängen, hat einige gute Rennen hin gelegt und soll dann ab 2011 im Ford sitzen. Bestätigt ist bisher nur der Abgang von Ambrose, der Wechsel zu RPM ist es noch nicht.

July 14 2010

06:30

Ferner liefen: Die Newshappen

// Obwohl Rubens Barrichello bei Williams hoch geschätzt wird und er bisher fast alle Punkte des Teams zusammen gefahren hat, ist der Vertrag für 2011 noch nicht fix. Die gesamte Führungsmannschaft von Williams redet seit Wochen davon, dass man ohne den Brasilianer nicht da sein würde, wo man jetzt ist, aber Barrichello selber hält sich bedeckt. Offenbar hat er ein Angebot von Williams, schaut aber vielleicht mit einem Auge zu Renault oder Force India, wo sich ja eventuell etwas tun könnte. Weiteres Problem für Williams: Ende des Jahres verabschieden sich die Sponsoren Air Asia und RBS. Vermutlich wird Barrichello bleiben, wenn die Finanzierung seines Vertrages steht.

// Ein weiter Mann, über den im Moment viel geredet wird, ist Kimi Räikkönen. Der Finne ist in der WRC zwar recht flott unterwegs, legt seinen Wagen aber mit schöner Regelmäßigkeit auch in der Botanik ab. Im Moment gibt es gleich drei Szenarien, die ihn als Hauptperson haben: 1. Er geht zu Renault. Es ist kein Geheimnis, das Renault die eher mauen Ergebnisse von Petrov kritisch beäugt und mit Kimi einen passenden Fahrer im Stall hätte. 2. Er geht zu Mercedes. Das Gerücht entstand die Tage, als durchsickerte, dass Norbert Haug vor ein paar Wochen bei Räikkönen zu Besuch war. Man relativierte den Besuch aber als “freundschaftlich”, was immer das heißen mag. Auf der anderen Seite müsste man dann Schumacher entlassen, was ja auch keiner glaubt. 3. Er geht zu Red Bull, Webber geht zu Renault. Nicht so unwahrscheinlich, wie es vielleicht im ersten Moment klingt. Die Probleme zwischen RB und Webber sind bekannt, Räikkönen fährt in der WRC dank des Sponsoring von Red Bull. Alle Szenarien haben nur einen Haken: Angeblich hat der Finne noch bis Ende 2011 einen Vertrag mit Ferrari, die ihm weiter sein Gehalt zahlen. Sollte er in die F1 zurückkehren wollen, wäre der Vertrag hinfällig

// Die FIA legt die Hürden ein 13. Team nach dem Desaster um USF1 offenbar sehr hoch. Wer auch immer den Zuschlag erhält, muss 19 Millionen Euro Sicherheitseinlage vorstrecken. Nach dem Motto: wer das hinbekommt, der kann auch eine Saison finanzieren. Dabei ist nicht mal klar, wer noch im Rennen ist, nachdem ART und Prodrive schon abgewunken haben. Selbst bei Euskadi soll das Geld eng werden. Bleibt Stefan GP und die mysteriöse “Cypher Group” aus den USA, die schon Jonathan Summerton als möglichen Fahrer bekannt gegeben haben. Die Ankündigung einer so hohen Sicherheitszahlung könnte darauf hindeuten, dass man es StefanGP und der Cypher Group schwer machen möchte.

// Dreyer & Reinbold-Racing hat gleich zwei weitere Piloten für das Auto des verunfallten Mike Conway engagiert. Am Wochenende wird Tomas Scheckter den Wagen durch Toronto pilotieren, Indy Lights Meister J.R. Hildebrand kommt dann in Mid-Ohio und Sonoma zu seiner Indycar-Premiere. Hildebrand ist dabei aber kein reiner Ersatz für Conway: Der Brite zielt derzeit auf ein Comeback am Infineon Raceway – sollte sich das tatsächlich ausgehen, wird D&RR dort einen zusätzlichen Wagen bereitstellen. Wer das Auto in der Zwischenzeit in Edmonton bekommt, ist noch unklar.

// Ein Cockpit hat endlich auch Graham Rahal gefunden – und zwar für sechs der verbleibenden acht Saisonrennen bei Newman/Haas. Los gehts bereits am kommenden Wochenende in Toronto, die anderen fünf Rennen sind Mid-Ohio, Sonoma, Motegi, Chicagoland und Homestead. Lediglich Edmonton und Kentucky werden voraussichtlich ohne Rahal auskommen müssen.

// Zumindest die Fans in Edmonton haben aber wohl im kommenden Jahr noch einmal Gelegenheit, den Youngster live bei der Arbeit zu sehen. Allgemein war damit gerechnet worden, dass der Lauf in der Hauptstadt der Provinz Alberta dem Sparstift zum Opfer fällt – immerhin hat die Stadt in den vergangenen Jahren mit dem Rennen Millionenverluste eingefahren. Jetzt hat sich aber wohl doch noch ein neuer Promotor gefunden – und zwar gleich für drei Jahre von 2011 bis 2013.

// Die Superleague Formula hat vom PR-Büro der Volksrepublik China wohl eine all-inclusive Reise geschenkt bekommen. Denn plötzlich sickert durch, dass die Fußball-Rennserie im Oktober dort zwei Rennen absolvieren möchte. Eine offizielle Pressemeldung gibt es noch nicht, aber auf der Homepage der Serie tauchen seit kurzem die zwei neuen Termine im Kalender auf. Der erste der beiden Läufe findet in Ordos, in der inneren Mongolei statt. Die Strecke dort soll im Juli fertig gestellt sein, ein Plan des “Ordos International Circuit” ist bereits verfügbar. Ziel der Regierung ist es, der bisher eher unbekannten aber durchaus wohlhabenden Region ein moderneres Image zu geben. Lokalkolorit bleibt trotzdem erhalten: Der Grundriss der Strecke ist einem durch die Steppe laufenden Pferd nachempfunden. Der Austragungsort des zweiten Rennens steht noch nicht fest, Gerüchte sprechen von einem Stadtkurs in Peking.

// Kalender-News gibt es auch aus der WTCC. Promoter Marcello Lotti hat gegenüber motorsport-total.de bestätigt, dass ein Rennen in Argentinien in der kommenden Saison wohl fix ist. Austragungsort des Laufes ist die ehemalige Formel 1-Strecke in Buenos Aires. Ob allerdings auch das F1-Layout, oder eine der unzähligen anderen Varianten gefahren wird, ist unklar. Die argentinische TC2000, in deren Rahmenprogramm man auftreten wird (bzw. die, wie Lotti versichert des Rahmenprogramm der WTCC darstellen wird) benützt in diesem Jahr die lange und ultraschnelle Variante 12. Beginnen wird die kommende Saison möglicherweise in Marrakesch – die marrokanischen Veranstalter haben sich wohl einen prominenteren Termin gewünscht. Außerdem vermutlich neu: Ein Rennen in China. Lotti hat dafür das neue Guandong International Circuit in der gleichnamigen Provinz – einem der chinesischen Wirtschaftsmotoren – im Auge. Problem: Unweit von der Strecke liegt auch die “Sonderverwaltungszone” Macau, traditioneller Ort des Saisonfinales, das Lotti unbedingt im Kalender halten will.

// Auch in dieser Saison tut sich in der WTCC weiterhin Einiges: So hat Volvo vergangene Woche bekannt gegeben, dass man bei den Rennen in Brands Hatch (also schon am kommenden Wochenende) und Okayama einen von Robert Dahlgren pilotierten c30 an den Start bringen wird. Das ganze soll ein Testlauf fpr 2011 werden – dann plant man nämlich die gesamte Saison zu bestreiten.

// Auch bei den Fahreren gibt es (neben Dahlgren) in Großbritannien zwei Neuzugänge: Tom Boardman wird einen Seat León pilotieren, der Brasilianer Cacá Bueno einen vierten Chevrolet Cruze. Bueno ist neben Leonel Pernía (bekannt durch den Start für Chevrolet in Monza) einer der beiden Piloten, die vermutlich im kommenden Jahr unter der Ägide von Honda Argentinien ganzjährig in der WTCC starten werden. Wieso der zunkünftige Konkurrent Chevrolet gleich beide Fahrer in diesem Jahr ans Steuer lässt, ist unklar.

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