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April 15 2011

15:51

Vorschau: Start in den Formel-Sommer

Auch die Nachwuchsklassen erwachen langsam aus dem Winterschlaf. Nachdem vor zwei Wochen schon die F3 Euroseries ihr erstes Rennen gezeigt hat, beginnen am Wochenende die Saisons der Formel Renault 3.5, Formel 2 und der britischen F3.

Ein spannendes Jahr dürfte uns vor allem in der Formel Renault 3.5 bevorstehen, wo 2011 gleich eine ganze Reihe talentierter Fahrer an den Start gehen wird. Neben Vorjahres-Vizemeister Daniel Ricciardo treten auch der überzeugende Meister der britischen F3 2010, Jean-Eric Vergne, der ehemals so hoch gehandelte Brendon Hartley, US-Hoffnung Alexander Rossi und Robert Wickens in der Serie an. In der Formel 2 wird sich die Spannung eher auf einen anderen Sachverhalt konzentrieren: Schafft es die von Jonathan Palmer geleitete Juniorklasse, sich mit  generalüberholtem Rennformat und neuem TV-Partner als ernsthafte Alternative für junge Talente zu positionieren – oder droht am Ende der Saison das Aus? Und schließlich startet auch noch in Monza die britische Formel 3 ihren Versuch, die F3 Euroseries an der Spitze der internationalen F3-Serien abzulösen.

Formel Renault 3.5

Nach einem eher mauen Nachwuchs-Jahrgang 2010 ist in diesem Jahr wieder ein deutlicher Aufwärtstrend zu erwarten. Denn nicht nur in der GP2 sind eine ganze Menge vielversprechender Jungtalente am Start – das Starterfeld der Formel Renault 3.5 hat alle Vorzeichen, über einen mindestens ebenso großen Talentepool zu verfügen.

An erster Stelle muss wohl Red Bull Junior Daniel Ricciardo genannt werden. Der Australier hätte sich bereits im vergangenen Jahr fast im Kampf um den Titel durchgesetzt. Außerdem konnte er bei den Formel 1 Juniortests Ende 2010 im Red Bull auf der ganzen Linie überzeugen. Weil aber weder bei Red Bull Racing noch bei Toro Rosso derzeit ein Platz frei ist, hat ihm Dr. Helmut Marko eine weitere Saison in der Formel Renault 3.5 verordnet. Da Ricciardo aber gleichzeitig offizieller Ersatzfahrer beider Red Bull-Teams ist, muss er bei allen F1-Wochenenden vor Ort sein – damit ist er zum Saisonauftakt im Motorland Aragon schon einmal nicht am Start. Seinen Wagen wird interimistisch der Schotte Lewis Williamson übernehmen. Sollten Jaime Alguersuari oder Sebastian Buemi heuer nicht auf der ganzen Linie überzeugen, könnte Ricciardo gerüchteweise die Formel Renault 3.5 Mitte des Jahres endgültig in Richtung Formel 1 verlassen.

Favorit auf den Sieg ist dann wohl der ebenfalls von Red Bull unterstützte Jean-Eric Vergne. Der aktuelle Meister der britischen F3 – übrigens der erste Franzose, der diesen Titel trägt – hat schon 2010 bei seinen Gastauftritten in der Serie geglänzt. Wenn er sich 2011 nicht wieder an der Spitze des Feldes findet, wäre das wahrscheinlich für ihn und Sponsor Red Bull bereits eine Enttäuschung.

Bei den Testfahrten vor der Saison konnte allerdings ein anderer alter Bekannter überzeugen: Der Kanadier Robert Wickens, 2009 in der Formel 2 und 2010 in der GP3 glücklos aber schnell unterwegs, war sowohl im Nassen als auch im Trockenen an der Spitze der Zeitenlisten zu finden. Für Wickens ist die Saison wohl eine Art letzte Chance, sich für die Formel 1 zu empfehlen. 2008 war er als 18-Jähriger schon einmal in der Formel Renault 3.5 unterwegs. Trotz eines Sieges in Silverstone beendete er das Jahr damals nur im Mittelfeld der Tabelle.

Ebenfalls auf der Favoritenliste steht der US-Amerikaner Alexander Rossi. Die Nachwuchshoffnung aus den Staaten war 2010 in der GP3 unterwegs, und dort nur recht mäßig erfolgreich. Überzeugen konnte er dagegen bei seinem bislang einzigen Auftritt in der Formel Renault 3.5. In Monaco ersetzte er im vergangenen Jahr den finanzschwachen Esteban Guerrieri, und fuhr prompt an der Spitze mit – bis er einige Runden vor Schluss das Rennen in der Leitplanken von Massenet beenden musste.

Anonsten zu beachten: Brendon Hartley, der sich nach seiner Entlassung aus dem Red Bull Juniorkader in die Serie zurückgekämpft hat, und bei den Testfahrten gut unterwegs war; Formel Renault 2.0 Meister Kevin Korjus aus Estland; Der ganz besonders von Norbert Ockenga hochgeschätzte Albert Costa – und womöglich Sten Pentus, der Überraschungsmann der vergangenen Saison.

Formel 1 Jung-Nostalgiker werden sich außerdem am neuen BVM Target Team erfreuen: Die italienische Mannschaft fungiert als eine Art inoffizielles Ferrari-Juniorteam, und wird mit Daniel Zampieri und Sergio Canamasas auch Fahrer aus dem Umfeld der italienischen Nobelmarke einsetzen. Der Clou: Das Team wird von Giovanni Minardi geleitet, dem Sohn von Gian Carlo Minardi, dem ehemaligen Besitzer des gleichnamigen Formel 1 Teams.

Los gehts am kommenden Wochenende mit zwei Rennen auf einer der besseren Tilke-Strecken, dem Motorland Aragon. Eurosport überträgt live, am Samstag um 14:00 Uhr und am Sonntag um 14:15 Uhr.

Außerdem finden im Rahmen des “World Series by Renault”-Wochenendes auch noch Rennen der Formel Renault 2.0, des Renault Megane Eurocups und des neuen Renault Clio Cups statt. Besonders die Rennen der Formel Renault 2.0 wären vermutlich einen Blick wert, geht dort doch die rekordverdächtige Zahl von 38 Autos (!) an den Start. Leider wird die Serie aber nirgendwo übertragen. Man kann wohl nur in der Wochenend-Zusammenfassung (Dienstag, 23:30, Eurosport) einen Blick auf die Läufe erhaschen. Anders verhält sich die Sache beim Megane Cup: Der wird 2011 live auf Motors TV übertragen (Samstag 15:50, Sonntag 12:15 Uhr). Außerdem stehen auch Übertragungen (allerdings mit falschen Startzeiten) im Wochenend-Programm des Eurosport Player.

Formel 2

Der 2009 mit großen Hoffnungen gestarteten Juniorklasse steht im dritten Jahr ihres Bestehens eine Schicksals-Saison bevor. Ende des Jahres läuft nämlich die Lizenz aus, die es der Serie erlaubt, sich als offizielle FIA-Nachwuchsklasse zu deklarieren. Und ob die Ereignisse der vergangenen zwei Jahre unbedingt dazu angetan sind, die Motorsportbehörde zu einer Verlängerung dieser Lizenz zu bewegen, darf bezweifelt werden.

Deshalb haben sich die Verantwortlichen rund um Serienchef Jonathan Palmer wohl auch dazu entscheiden, eine Art Re-Launch zu vollziehen: Man hat sich über den Winter aus dem Rahmenprogramm der WTCC gelöst, und tritt nun selbst als “Hauptattraktion” der Formel 2-Wochenenden an. Die Trennung bedeutet auch, dass die Formel 2 fortan nicht mehr im Programm des WTCC-Veranstalters Eurosport zu sehen ist, von dem sich die Formel 2 ganz besonders stiefmütterlich behandelt fühlte. Fraglich bleibt, ob der neue TV-Partner Motors TV da einen Mehrwert bilden kann. Immerhin: Nach sporadischen Web-TV Versuchen von Eurosport soll die Formel 2 in diesem Jahr endlich flächendeckend und ohne Geo-Block auch via Internetstream verfügbar sein.

Fahrerisch hat sich in der Serie über den Winter nur erstaunlich wenig getan. Kevin Snoeks, Mihai Marinescu, Will Bratt, Benjamin Lariche, Jack Clarke, Tobias Hegewald und und Natalia Kowalska stellen nur eine Auswahl jener Piloten dar, die 2011 eine weitere Saison in der Formel 2 absolvieren werden. Dazu kommt nach einem erfolglosen Jahr in der GP3 Meisterschaft Mirko Bortolotti, der schon 2009 den vierten Platz in der (damals noch etwas stärker besetzten) Formel 2 errungen hat.

An neuen Talenten wird man wohl am ehesten noch den Briten James Cole (den zweiten der “National Class” in der britischen F3), den Spanier Miki Monras (2010 Zehnter in der GP3) und den Schweizer Christopher Zanella (sechster der italinischen F3 des Vorjahres) beachten müssen.

Auch 2011 nicht im Spitzenfeld zu erwarten ist dagegen eine ganze Riege von Pay-Drivern. Da wäre etwa der 38-jährige bulgarische Millionär Plamen Kralev, der zwar ein sympathischer Motorsport-Botschafter seiner Heimat sein mag, aber wohl nur noch schwer als Nachwuchspilot zu verkaufen ist. Außerdem die beiden Inder Parthiva Sureshwaren und Armaan Ebrahim, beide schon seit einigen Jahren ohne große Erfolge in diversen Nachwuchsklassen unterwegs. Zumindest Ebrahim hat in der vegangenen Saison aber gelgentlich den Eindruck hinterlassen, dass er sich zu einer Art Pedro Diniz der Formel 2 mausern könnte – ein Pay-Driver, der sich im Laufe der Zeit zu einem durchaus soliden Piloten entwickelt. Komplettiert wird das Feld vom Koreaner Sung-Hak Mun, als dessen bisher größte Errungenschaft die Website der Formel 2 mitteilt, er sei Testfahrer des koreanischen A1GP-Teams gewesen.

Nur um es noch einmal klarzustellen: Als Freund von Underdogs würde es mich sehr freuen, wenn einer der zuletzt genannten Fahrer sich im Laufe der kommenden Saison wieder Erwarten doch als motorsportliche Erfolgsgeschichte erweisen könnte. Gleiches gilt für die Serie an sich. Leider stehen die Vorzeichen aber in beiden Fällen nicht besonders gut.

Zum Saisonauftakt am Wochenende stehen zwei Läufe in Slverstone auf dem Programm. Zu sehen sind, wie oben erwähnt, beide Rennen live bei Motos TV und im offiziellen Stream auf formulatwo.com. Rennen 1 startet am Samstag um 14:50 Uhr, Lauf zwei am Sonntag um 15:35 Uhr.

Britisch F3

International wie schon lange nicht mehr präsentiert sich zum Saisonstart die britische Formel 3 Meisterschaft. Vier der zehn Veranstaltungen 2011 werden außerhalb Großbritanniens ausgetragen, der Saisonstart findet symbolhafterweise in Monza statt. Überhaupt hofft man bei der traditionsreichen Nachwuchsklasse darauf, von den aktuellen Problemen der F3 Euroseries zu profitieren.

Ein neuer TV-Vertrag ist leider nicht Teil der Wachstumspläne. Die Läufe der Serie werden daher auch in der aktuellen Saison nicht live zu verfolgen sein, sondern lediglich eine Woche nach Austragung als Relays am britischen Channel 4; Danach – in einer etwas längeren Version – auf Motors TV. Fans mit einer britischen IP-Adresse können sich die Zusammenfassungen außerdem wohl auch 2011 wieder auf dem offiziellen Youtube-Kanal ansehen.

Und trotzdem werden wir von der britischen Formel 3 in diesem Jahr etwas mehr zu sehen bekommen. Denn wie auch bei der F3 Euro und dem deutschen F3 Cup qualifiziert die Teilnahme an der Serie zum Start in der neu gegründeten F3 International Trophy. Die meisten Starter werden daher auch mindestens einmal im deutschen Fernsehen auftreten – beim Lauf der F3 Euro in Hockenheim, der gleichzeitig den ersten Durchgang der International Trophy darstellt. Ob auch die anderen Stationen der internationalen Meisterschaft (Spa, Pau, Zandvoort, Macao und Korea) im Fernsehen übertragen werden, ist noch unklar. Zumindest Macao lief 2010 ziemlich überraschend bei n-tv.

Bei den Fahrern sticht ein prominenter Name aus der Masse heraus: Kevin Magnussen, Sohn des ehemaligen Formel 1 Fahrers Jan und Dritter des deutschen Formel 3 Cups 2010. Außerdem aus anderen Serien (vor allem aus der Formel BMW) bekannt sich etwa Felipe Nasr (dem Autosport in dieser Woche ein eigenes Special widmet), William Buller, Lucas Foresti, Rupert Svendsen-Cook, Jack Harvey oder Jazeman Jaafar. Den Großteil der Piloten kenne ich allerdings zu wenig, um mir ein Urteil über ihre Fähigkeiten zu erlauben – man wird also die ersten ein, zwei Rennen abwarten müssen, um zu sehen, wer ernsthaft um die Meisterschaft mitfahren kann. Aber das ist ja auch mal ganz nett…

October 20 2010

06:31

Ferner liefen: Die Newshappen

// Bernie Ecclestone hat dem britischen Guardian ein ausführliches Interview gegeben. Neben dem üblichen Indiskutablen wie etwa einer Wiederholung dessen, was er schon in der Vergangenheit über Demokratie, Diktaturen, Hitler und Saddam Hussein gesagt hat, gab es auch ein paar brauchbare Aussagen – nämlich zur Entwicklung des Formel 1 Kalenders in den kommenden Jahren. Kurz zusammengefasst: Der Große Preis der Türkei könnte tatsächlich nach dem Rennen im kommenden Jahr vor dem Aus stehen. Auch Spa steht wohl auf der Kippe, sofern Förderungen der belgischen Regierung ausfallen. 20 Rennen pro Saison sind weiterhin das Ziel, es könnte aber vorübergehend auch einen etwas größeren Kalender geben. (Vorsicht)

// Zwei neue Gerüchte gibt es auch an der Fahrerfront: Pedro de la Rosa hat in einem Interview mit der spanischen Zeitung Diario AS erzählt, dass er im kommenden Jahr gerne für HRT an den Start gehen würde, und auch bereits entsprechende Gespräche führt. Dafür müsste das Team natürlich im kommenden Jahr auch noch existieren. Ein Hintergrundbericht von pitpass.com lässt daran aber zumindest zweifeln. Bei Williams neigt man derweil wohl doch eher dazu, Nico Hülkenbergs Vertrag für 2011 zu verlängern. Auch, wenn Pastor Maldonado noch nicht ganz aus dem Rennen ist, wie Joe Saward erfahren haben will. (Vorsicht)

// Die F3 Euroseries hat in der vergangenen Wochenende ihre Pläne für 2011 bekannt gegeben, darunter der Kalender für 2011 und ein neues Wochenendformat. Und das fällt, vorsichtig gesagt, ein wenig kompliziert aus: Am Freitag wird es zunächst ein Qualifying geben. Die Startaufstellung für das erste Rennen am Samstag (etwa 40 Minuten) ergibt sich dann aus der jeweils zweitbesten Runde jedes Fahrers. Neu: Am Samstagnachmittag soll es auch noch ein Sprintrennen geben – dessen Startaufstellung ergibt es aus einen Reverse Grid der besten acht des ersten Samstagsrennens. Die besten Runden vom Freitagsqualifying gelten dann schließlich für die Startaufstellung des dritten Rennens, das wie gewohnt am Sonntagmorgen stattfinden wird.
Der Kalender selbst ist weitgehend unverändert. Saisonstart ist wieder in Paul Ricard, das Finale steigt in Hockenheim. Neu im Programm ist der Österreichring. Nicht mehr dabei: Die Großbritannien-Runde im Rahmen der DTM in Brands Hatch. Ein mögliches zehntens Rennwochenende ist geplant, Näheres dazu soll in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. (Vorsicht)

// Nur wenige Stunden später gab auch die britische Formel 3 ihren Kalender für 2011 bekannt. Der hat zwar noch keine genauen Daten – aber man will ja nicht hinter der F3 Euro anstehen. Von der angeblich geplanten Internationalisierung der Serie ist auf den ersten Blick nur wenig zu erkennen. Immerhin: Die Saison startet im April mit einem Rennen in Monza. Die Deutschland-Ausgabe wurde von Hockenheim zum Nürburgring verschoben, das Frankreich-Rennen von Magny-Cours nach Paul Ricard. Die Rennen in Großbritannien beleiben auf den gleichen Strecken wie in diesem Jahr – der Streit mit Jonathan Palmers Motorsport Vision-Gruppe, die die Kurse in Brands Hatch, Snetterton und Oulton Park besitzt scheint wohl beigelegt. (Vorsicht)

// Auch bei der Superleague Formula schielt man schön langsam mit einem Auge auf die Saison 2011. Und die ersten Rennen außerhalb Europas waren wohl zumindest finanziell ein Erfolg – zumindest hat sich Serien-CEO Robin Webb in einer Presseaussendung mit den Worten zitieren lassen, er sei zuversichtlich, dass man auch im kommenden Jahr wieder in China an den Start gehen werde. (Vorsicht)

// Und gleich noch einmal zu Kalender-News für 2011: Die WTCC, die ihren Plan ja eigentlich bereits vor einiger Zeit verlautbart hat, könnte noch einmal umbauen. Zumindest scheint derzeit eine Verlegung der britischen Runde von Brands Hatch nach Donington geplant. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber bisher noch nicht.  (Vorsicht)

// HVM hat laut der Holzausgabe der MSa Interesse bekundet, in die ALMS einzusteigen. Die IRL Pläne bleiben davon unberührt. Don

// Überhaupt ALMS. Das Regelchaos geht weiter. Während man sich in diesem Jahr eine eigene LMP-Klasse zusammen gebastelt hatte, in deren Regelment sowohl P1 als auch P2 unterkamen, will man 2011 wieder nach ACO Regeln mit zwei Klassen antreten. Das würde nach dem neuen LMP2 Gesetzen des ACO aber bedeuten, dass die bisherigen LMP2 der ALMS gar nicht startberechtigt wären. Im Moment prüft man, ob man die P2 auf P1 upgraden kann, denn echte LMP1 Starter wird man nach der Absage von Audi gar nicht bekommen. Die in Sachen Reglement ja sehr kreativen Amerikaner versuchen nun in Gesprächen mit allen Teams eine Lösung zu finden. Man könnte sich natürlich wieder was zusammenbasteln, doch zwei Läufe der ALMS sind auch im Interconti Cup gesetzt. Man muss die Regeln also so zurecht dengeln, dass die ALMS-Starter ohne große Umbaumaßnahmen an beiden Läufen teilnehmen können. Don

// Zwischen Richard Petty Motorsport und Kasey Kahne herrscht dicke Luft. Am letzten Wochenende hatte Kahne auf Grund einer Magenverstimmung den Wagen an J.J. Yaley im Rennen übergeben, startete aber am nächsten Tag beim einem lief aber am nächsten Tag einen Langstreckenlauf. Bei RPM ist man naturgemäß nicht erfreut. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass Kahne seit seiner Unterzeichnung bei Hendrick keine Lust mehr auf RPM hat. Seine Leistungen sind in diesem Jahr auch eher mittelprächtig, selbst verglichen mit AJ. Allmendinger macht er keine gute Figur. Beide Seiten werden wohl froh sein, wenn man sich nicht mehr sehen muss. Don

// Die miserablen Quoten der NASCAR machen den Verantwortlichen Kopfzerbrechen. Die Rennen waren bisher im Chase gar nicht so schlecht, aber den Quoten hilft es nicht. Es hilft sicher nicht, dass Jimmie Johnson schon wieder den Chase dominiert, und dass im Moment es so aussieht, als könnten nur noch Danny Hamlin und Kevin Harvick den mehrmaligen Meister abfangen. Das Dale Earnhardt jr. nicht gewinnt, ist sicher auch nicht hilfreich, kann aber nicht der einzige Grund sein. Man vermutet, dass die Startzeit in den USA (13.00 Uhr) zu spät ist, weil man mit den NFL Spielen kollidiert. Aber selbst wenn man, wie früher, eine Stunde eher starten würde, wäre eine Verbesserung wohl nicht in Sicht. Heute Nachmittag folgt noch ein Artikel, in dem ich auf die Problematik näher eingehen werde. Don

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