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August 27 2013

06:00

NASCAR: Analyse Bristol August 2013

Bristol wusste wieder mal, mit engen Kämpfen und vielen Unfällen zu begeistern, und am Ende konnte sich Matt Kenseth seinen fünften Saisonsieg sichern. Damit bewies er erneut, dass er zur Stelle ist, wenn die anderen Favoriten straucheln.

Irwin Tools Night RaceEs war eine heiße Nacht in Bristol, zumindest wenn es um den Gemütszustand einiger Piloten ging. Insgesamt unterbrachen elf Cautions das 500 Runden lange Rennen und sorgten besonders in der Schlussphase für einiges an Action. Der Start hingegen lief etwas ruhiger. Denny Hamlin startete von der ersten Position in das Rennen, gefolgt von den erneut starken Kurt Busch und Brian Vickers. Kurz nachdem es los ging, war es für die #87 mit Joe Nemechek am Steuer schon wieder vorbei. Grund war der Toyota-Motor, der schon nach drei Runden seinen Dienst quittierte. Ohne Caution ging es weiter und Kurt holte sich knapp 20 Runden später die Führung von Hamlin. Diese behielt er auch, als in Runde 41 die erste Caution des Rennens heraus kam. Grund hierfür war Ryan Truex – der jüngere Bruder vom in der #56 fahrenden Martin Truex Jr. – der durch einen Schaden am linken Vorderreifen der #51 in die Mauer einschlug. Für ihn war sein Sprint-Cup-Debüt damit vorbei. Unterdessen absolvierten einige Piloten ihre ersten Boxenstopps, normalerweise nichts besonderes, diesmal aber schon. Brad Keselowski verließ gerade seine Box, als David Reutimann in seine einfahren wollte. Es kam zu einer Überschneidung und Keselowski traf Reutimann am Heck. Leidtragender war auch Marcos Ambrose, der in seiner Box stehend zwischen den zwei Autos eingeklemmt war und somit ebenfalls einige Positionen verlor.

Von den Ereignissen unberührt setzte Kurt Busch seine Führung nach dem Restart fort. Hinter ihm platzierten sich Carl Edwards und Denny Hamlin. Alles lief also nach Plan für Kurt, aber dann kam – wie immer – etwas dazwischen. Kurz vor dem Erreichen der 80. Runde fiel die #78 auf einmal zurück. Er musste schließlich an die Box kommen, denn eine Radnabe an seinem Auto war defekt. Seine Crew versuchte, dieses Problem mit einem schnellen Boxenstopp zu beheben, der allerdings keine Wirkung zeigte. Zusätzlich musste Kurt kurz nach seinem Reparatur-Stopp erneut durch die Boxengasse, da er diese beim vorherigen Stopp zu schnell durchfahren hatte. Währenddessen ging es auf der Strecke weiter heiß er und manchmal wurde es eng, zu eng. Nachdem die #78 wieder Fahrt aufgenommen hatte, stand sie auch schon wieder im Fokus. Diesmal hatte Kurt das Heck von Josh Wise getroffen und die #35 in Runde 91 hart in die Mauer einschlagen lassen. Die #78 musste wenige Runden später die Garage aufsuchen und nahm das Rennen mit einem Rückstand von 21 Runden wieder auf. Beim Restart fand sich dann Dale Earnhardt Jr. an der Spitze wieder, da er nicht seine Boxencrew in der Gelbphase besucht hatte. Gefolgt wurde er von Clint Bowyer und Bobby Labonte, welche ebenfalls während der Caution draußen geblieben waren.

Währenddessen ließ sich Kyle Busch weiter vorne auf Platz 16 blicken. Kyle war aufgrund eines Unfalls im Qualifying von der letzten Position gestartet und kämpfte sich stetig durchs Feld. Doch je weiter vorn man fährt, umso enger werden die Abstände und manchmal kommt es zu Kontakten. Diese Erfahrung machten in Runde 107 Kyle Busch und Joey Logano, als sie aneinander gerieten und kurz darauf wegen Debris von diesem Kontakt die nächste Caution heraus brachten. Zum Kontakt kam es, weil Kyle wie im Qualifying loose wurde und somit direkt vor bzw. in das Auto von Logano fuhr. Die #18 trug einen Schaden am Heck und die #22 einen an der rechten Front davon. Beim Restart startete Earnhardt erneut von der Spitze und fand erstmal Danica Patrick vor sich, die genau vor dem Feld wieder aus der Box kam, nachdem sie diese zu Reparaturarbeiten aufgrund eines Mauerkontaktes aufgesucht hatte. Danica machte schnell Platz und ließ dem Führungskampf von Earnhardt und Bowyer freien Lauf. In Runde 128 konnte sich Bowyer schließlich an Junior vorbei setzen und führte das Rennen nun souverän an.

Irwin Tools Night RaceAllerdings schien man als Führender dieses Mal nicht gerade mit Glück gesegnet zu sein, denn auch Clint Bowyer hatte wenig später ein Problem. In Runde 176 versuchte sich Bowyer am Überrunden und kam ganz gut durch das Feld, bis Travis Kvapil auftauchte. Dieser setzte sich mit Schwung neben den ebenfalls überrundeten David Ragan und überlappte leicht mit der #15. Bowyer zog leicht nach innen, um Schwung für die Gerade zu holen und wurde am Heck von Kvapil getroffen. Bowyer drehte sich und zusätzlich wurde auch noch Bobby Labonte in den Toyota mit der #15 geschubst. Was Travis sich bei dieser Aktion dachte, bleibt wohl ein ewiges Rätsel. Den Führenden als Überrundeter abzuschießen, gehört jedenfalls zu den peinlichsten Sachen, die man als Rennfahrer anstellen kann. Bowyer fand sich nach seinem Dreher auf Platz 26 wieder. Kvapil hingegen wurde wenig später vom Karma heimgesucht und musste nach einem Mauerkontakt an die Box.

Die nächste Gelbphase ließ auch nicht lange auf sich warten. Kurz nach dem Absolvieren der 200. Runde kam Tony Raines in der Kurve zu hoch und erwischte dabei Brad Keselowski und Jimmie Johnson. Alle Beteiligten trugen keine größeren Beschädigungen davon. Beim Restart war diesmal Carl Edwards in Front, der von Hamlin und Kenseth verfolgt wurde. Die Führung musste Edwards nach knapp 30 Runden unter grün an Kenseth abgeben. In dieser Reihenfolge ging es weiter, bis zur nächsten Caution. Diese löste Vickers kurz nach 250 gefahrenen Runden aus, als er die Mauer touchierte und Debris auf der Strecke hinterließ. Während der Boxenstopps wurde es dann interessant. Hamlin, der eigentlich als Erster die Boxengasse verlassen hätte, wartete am Ende der Boxenstraße auf Earnhardt Jr. und sortierte sich hinter diesem ein, um beim Restart auf der Außenbahn zu starten. Dieser Plan ging allerdings nicht auf, denn ausgerechnet der Teamkollege von Hamlin in Form von Matt Kenseth musste wegen zu schneller Fahrt in der Boxengasse an das Ende des Feldes zurück, was Hamlin wieder auf die innere Bahn schob.

Beim Restart fuhr dann Paul Menard von der Spitzenposition vor Kyle Busch los. Beide waren unter gelb nicht an der Box. Nach einigen Umläufen kam Edwards mit vier frischen Pneus von hinten näher und setzte sich schließlich in Runde 328 an die Spitze. Sechs Runden später kam es erneut zu einer Caution, nachdem Bobby Labonte und David Gilliland sich etwas zu nah kamen. Bei den Boxenstopps wurde diesmal Juan Pablo Montoya vom Pech verfolgt. Auf Platz zwei liegend suchte er sein Team auf, doch beim Verlassen seiner Box war er etwas zu schnell. Dies bedeutete, dass er an das Ende des Feldes zurück musste und somit seine gute Position verlor. An der Spitze fuhren jetzt Andere, in Form von Kevin Harvick, Martin Truex Jr., Jeff Gordon und vor allem Carl Edwards. Dieser setzte sich kurz nach dem Restart wieder an die Spitze. Nach wenigen grünen Runden kam es knapp 140 Runden vor Schluss erneut zu einer Gelbphase. Diesmal war der Auslöser Brian Vickers in der #55, der Reutimann in einen Dreher schickte. Dieser stand dann mitten auf der Strecke, genau vor Jimmie Johnson. Die #48 konnte nicht mehr ausweichen und knallte genau in das Heck der #83. Johnson musste in die Garage und wurde schließlich als 36. gewertet.

In Runde 368 ging es dann weiter, erneut mit Edwards an der Spitze. Hinter ihm platzierte sich kurze Zeit darauf Kenseth, der sich an Truex vorbei setzte. Lang hielt die Grünphase nicht, denn sieben Runden nach der erneuten grünen Flagge wurde schon wieder gelb geschwenkt. Diesmal lag die Schuld bei Juan Pablo Montoya, der David Stremme am Heck traf. Stremme wurde loose und erwischte noch Jeff Burton, der sich in die innere Mauer drehte. Kurz bevor die gelbe Flagge geschwenkt wurde, eroberte Kenseth noch die Führung von Edwards. Beim Restart konnte sich die #20 dann durchsetzen und für Carl Edwards begannen die Probleme. Er wurde immer langsamer und fuhr schließlich in die Garage, denn sein Ford-Motor hatte schlapp gemacht. Währenddessen ging das Rennen unter grün weiter, bis knapp 65 Runden vor Schluss auf einmal ein Teil am Heck des Autos mit der #42 von Montoya wedelte. Dieses hatte sich nach einem Kontakt mit David Stremme gelöst und landete schließlich auf der Strecke, was zur nächsten Caution führte.

Irwin Tools Night Race54 Runden vor Schluss ging es dann weiter, mit Kenseth in Front vor Clint Bowyer und Jeff Gordon. Nur eine Runde später kam es dann zu einem Big One. Brian Vickers scherte vor Kurve drei aus und erwischte dabei Denny Hamlin an der rechten Front. Bei der Einfahrt zur Kurve versagte dann der Reifen an der #11 und Hamlin fuhr quer über die Strecke und erwischte Ryan Newman am Heck und Kevin Harvick an der Front. Martin Truex Jr., Brad Keselowski und Casey Mears konnten nicht mehr ausweichen und trugen einen mehr oder weniger großen Schaden davon. Das Auto von Martin Truex Jr. war komplett beschädigt und rollte auf den Apron. Dabei tuschierte die #56 die #30 mit David Stremme und kam direkt vor Ken Schrader in der #32 zum Stehen, der nicht mehr ausweichen konnte und die #56 ebenfalls erwischte. Währenddessen stellte sich Kevin Harvick auf den Boxenplatz von Denny Hamlin, bevor er von diesem durch die #11 wieder runter geschoben wurde. Danach lieferten sich Harvick und die Crew der #11 ein kleines Wortgefecht. Dieses endete mit einer Aussprache von Harvick und Hamlin und wurde mit einem Handshake abschlossen. Die verbleibenden Autos auf der Strecke wurden kurzzeitig mittels einer roten Flagge geparkt, um die Aufräumarbeiten nicht zu stören.

48 Runden vor Schluss ging es dann weiter. Erneut führte Kenseth das Feld an, vor einem auf einmal wieder vorn mitfahrenden Juan Pablo Montoya und Kasey Kahne. Kahne zog 25 Runden vor dem Ende an Montoya vorbei und schloss schnell auf Kenseth auf. Die #5 versuchte in den letzten 15 Runden mehrmals, auf der Innenbahn an Kenseth vorbei zu gehen, konnte dies aber nie zum Erfolg führen. So sicherte sich Matt Kenseth nach einem spannenden Zweikampf zum Schluss seinen fünften Saisonsieg. Dies verschafft ihm auch eine ausgezeichnete Ausgangsposition für den Chase, denn Kenseth ist der einzige, der dieses Jahr bereits fünf Siege einfahren konnte. Kritischer ist da die Lage für Vorjahreschampion Brad Keselowski, der aktuell nicht im Chase vertreten wäre. Einen genaueren Einblick in den Kampf um die Playoff-Plätze wird euch am Freitag Kristian in seiner Vorschau zu Atlanta liefern.

Und zum Schluss noch eine Hammernachricht, die am Montag-Abend die Runde machte: Kurt Busch fährt nächstes Jahr für Stewart/Haas-Racing! Nach ersten Information hat Kurt einen Vertrag über mehrere Jahre abgeschlossen und könnte mit der #00 nächste Saison an den Start gehen. Ein offizielles Statement wird im Laufe des heutigen Tages folgen.

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August 23 2013

06:15

NASCAR: Vorschau Bristol August 2013

Nachdem letzte Woche mit Michigan eine der schnellsten Strecken im NASCAR-Kalender auf dem Plan stand, wird es diese Woche etwas langsamer, aber sicher nicht ereignisärmer. Das “Kolosseum” in Bristol wird wieder für enges und hartes Racing sorgen und konnte im Vorjahr mit einigen Höhepunkten überzeugen.

PrintKurz und steil, so lässt sich das Oval in Bristol wahrscheinlich am besten beschreiben. Mit 24 bis 30° Kurvenüberhöhung ist die Strecke nur etwas flacher als die Superspeedways in Daytona oder Talladega. Diese sind aber auch 2,5 Meilen und nicht wie der Bristol Motor Speedway eine halbe Meile lang. Durch die geringe Streckenlänge kombiniert mit der starken Überhöhung ergibt sich eine Rundenzeit von gerade mal etwa 15 Sekunden. Dazu kommen noch die 43 Fahrzeuge, die nacheinander aufgereiht bereits die Hälfte der Strecke einnehmen. Die Piloten sind also während des gesamten Rennens mit Überhol- bzw. Überrundungsmanövern beschäftigt. Doch nicht nur die Fahrer sind gefordert, auch die Bremsen sind es. Diese müssen über das gesamte 500 Runden lange Rennen 1000 Bremsmanöver aushalten. Da die Bremsen für eine solche Belastung nicht ausgelegt sind, müssen sie von den Piloten pfleglich behandelt werden, sofern sie das Ende des Rennens miterleben sollen. Typisch für einen Short-Track kommt es auch immer wieder zu Kontakten zwischen den Fahrzeugen, was auch gerne mal in kleine Scharmützel ausartet. Als Beispiel kann man hier Tony Stewart nehmen, der letztes Jahr nach seinem Ausscheiden durch einen Kontakt mit Matt Kenseth etwas überreagiert hat und seinen Helm in Richtung des Autos mit der Nummer 17 warf. Auch wenn Stewart dieses Mal nicht dabei ist, wird es trotzdem einige spannende Duelle geben, schließlich geht es für einige Piloten noch um den Einzug in den Chase und hier entscheidet jeder einzelne Punkt.

Werfen wir doch einmal einen Blick auf den Punktestand. Von Platz eins bis sechs scheint alles klar zu sein, denn die Piloten Johnson, Bowyer, Edwards, Harvick, Kyle Busch und Kenseth haben entweder schon einige Siege eingefahren oder mehrere Punkte Vorsprung auf den elften Platz. Spannend wird es aber ab der siebten Position, die aktuell Dale Earnhardt Jr. inne hat. Nach seinem technischen Ausfall in Michigan trennen ihn nur noch 20 Punkte vom elftplatzierten Kasey Kahne und zudem hat Junior dieses Jahr noch nicht gewinnen können. Hinter der #88 ist der Vorjahresmeister Brad Keselowski zu finden. Mit 667 Punkten und damit acht Punkten Vorsprung steht er zusammen mit Kurt Busch (665 Punkte) und Greg Biffle (663 Punkte) aktuell nur hauchdünn innerhalb der ersten zehn Plätze. Brad und Kurt haben ebenfalls dieses Jahr noch nicht gewinnen können, Biffle fuhr hingegen bereits einen Sieg im ersten Rennen in Michigan ein.

Aber auch mit diesem einen Sieg könnte es eng werden, denn die drei Piloten die sich auf den Position elf bis 13 finden haben ebenfalls einen bzw. mit Kasey Kahne sogar zwei Erfolge. Kahne ist auch der Pilot, der mit 659 Punkten und den zwei Siegen die erste Wildcard besitzt. Den zweiten Joker hält aktuell Martin Truex Jr. in der Hand, der dicht von Joey Logano gefolgt wird. Beide Piloten konnten diese Saison jeweils ein Mal gewinnen, Truex in Sonoma und Logano im zweiten Michigan-Rennen. Für Logano war der Erfolg letztes Wochenende zudem äußerst wichtig, um den Anschluss an die Wildcard-Plätze nicht zu verlieren. Dadurch hat er nur noch sieben Punkte Rückstand auf den auf Position 12 liegenden Truex und darf sich somit wieder berechtigte Hoffnungen auf den Chase-Einzug machen. Schwieriger ist da die Lage für Jeff Gordon und Ryan Newman, die 16 bzw. 17 Punkte Rückstand auf Truex haben. Gordon steht zudem noch ohne einen Saisonsieg da und muss daher dringend eines der verbleibenden Rennen bis zum Start des Chase gewinnen. Newman hingegen hat bereits einen Sieg auf seinen Konto, den er in Indianapolis einfahren konnte. Aber auch bei ihm gilt: Je mehr Siege, desto besser.

In den Ring von Bristol werden am Wochenende 44 Piloten steigen. Die wichtigsten Änderungen sind wohl Mark Martin in der #14, der auch die letzten Rennen des Jahres bis auf Talladega im Chevrolet von Stewart sitzen wird. Den frei werdenden Platz von Martin in der #55 übernimmt in zwölf der letzten 13 Rennen Brian Vickers, auch bei ihm wird Talladega die Ausnahme sein. Auf dem Superspeedway in Alabama werden die Piloten der #14 und der #55 von Austin Dillon bzw. Michael Waltrip ersetzt. Sein Debüt im Sprint Cup wird dieses Wochenende Ryan Truex geben. Wie der Name es vermuten lässt, ist er der jüngere Bruder vom in der #56 sitzenden Martin Truex Jr. Bisher war der 21-jährige Ryan vorrangig als Entwicklungsfahrer für Richard Petty Motorsports tätig. Dieses Wochenende sitzt er allerdings im Phoenix-Chevy mit der #51 und wird dort versuchen, seinen Boliden möglichst schnell über den Beton von Bristol zu bewegen. Weitere Cockpit-Änderungen sind die #19 mit Mike Bliss, die #32 mit Ken Schrader, die #40 mit Tony Raines und die #95 mit Scott Speed. Raines muss versuchen, im Qualifying unter die ersten 36 zu kommen, da die #40 in der Owner-Wertung zu weit unten in der Tabelle steht.

Zum Abschluss nun wie gewohnt die Stände der Fahrer- und Ownerwertung sowie die Entrylist für das Irwin Tools Night Race. Das Nachtrennen ist dieses Mal live bei ABC zu sehen. Die Freunde von deutschen Kommentatoren gehen diese Woche – wie letzte Woche – leer aus, denn MotorvisionTV wird erneut keine Live-Übertragung anbieten. Stattdessen muss mit der gewohnten Highlight-Sendung am Montagabend vorlieb genommen werden.

Freitag, 23.08.2013
16:00 Uhr Nationwide Practice, Fox Sports 1
18:00 Uhr Sprint Cup Practice, Fox Sports 1
20:30 Uhr Sprint Cup Final Practice, Fox Sports 1
21:30 Uhr Nationwide Qualifying, Fox Sports 1
23:30 Uhr Sprint Cup Qualifying, ESPN2

Samstag, 24.08.2013
01:30 Uhr Nationwide Rennen (Food City 250), ESPN (Green Flag: 01:46 Uhr)

Sonntag, 25.08.2013
01:30 Uhr Sprint Cup Rennen (Irwin Tools Night Race), ABC (Green Flag: 01:43 Uhr)

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August 29 2011

15:51

NASCAR: Analyse Birstol Herbst 2011

Nach einem für Bristol Verhältnisse wieder verhältnismäßig schnellem Rennen gewann nicht der dominierende Mann des Rennens Jeff Gordon, sondern der dominierende Mann der letzten 3 Rennen. Auch in Bezug auf den Chase hat sich in Bristol einiges getan.

Das Rennen kam ohne größere Zwischenfälle gut in einen Rhythmus. In den ersten 150 Runden gab es zwar 3 Gelbphasen, die waren aber alle sehr kurz (2 Mal Debris, 1 Mal Motorsachaden bei Kvapil). In den Top 10 befanden sich nach 150 Runden Johnson, Gordon, Keselowski, Kenseth, Newman, Edwards, Kyle Busch, Smith, Hamlin, Truex Jr. Da sollte sich bis zum Rennende auch nicht mehr viel dran ändern, was die hohe Relevanz einer guten Startposition und eines von Anfang an gut fahrbaren Autos in Bristol unterstreicht.

Probleme mit den Reifen gab es diesmal übrigens keine, da Goodyear vorsorglich die aus dem Vorjahr an die Strecke gebracht hatte und nicht die aus dem Frühjahr. Nach der Gelbphase durch Kvapil folgte eine lange Grünphase, die über 150 Runden dauerte. In dieser Zeit zeigte sich das überlegene Auto von Jeff Gordon. Er fuhr in dieser Zeit konstant an der Spitze und sammelte Führungsrunde um Führungsrunde, insgesamt sollten es am Ende über 200 werden.

Stewart hingegen musste schon von weit hinten starten und kam nicht nach vorne, am Ende sollte es für ihn nur ein sehr enttäuschender 28. Platz werden. Das schnelle Rennen und die lange Grünphase in der Mitte führten dazu, dass in der Mitte des Rennens nur noch 20 Autos in der Führungsrunde waren. Auch Harvick und Boywer vielen mit schlecht liegenden Autos wenig später weit zurück und sollten sich davon nicht mehr wirklich erholen, Boywer wurde 26. und Harvick 22.

Die lange Grünphase wurde durch 2 unabhängige Situationen beendet, die aber beide zur selben Zeit stattfanden. Einerseits hatte Reutimann beim Überholen Stremme leicht berührt, der aus unerfindlichen Gründen meinte sich unbedingt dafür rächen zu müssen und Reutimann abschoss. Andererseits fuhr Menard, der einen Plattfuß durch schleifende Frontpartie zu erwarten hatte einfach Hamlin eingangs einer Kurve ins Heck.

In Runde 362 gab es dann die nächste Gelbphase, ausgelöst durch Mark Martin, der ausgangs einer Kurve etwas zu weit nach oben kam, Vickers leicht am Heck traf, sich dadurch in die Mauer drehte und hart einschlug, doch die Safer Wall verhinderte schlimmeres. In dieser Gelbphase kamen natürlich alle zum tanken, es hätte sogar mit Green-White-Checkered einen Spritpoker geben können, doch es kam anders. Nachdem Restart in Runde 369 sahen die Top 10 folgendermaßen aus: Gordon, Kenseth, Keselowski, McMurray, Johnson, Edwards, Logano, Kyle Busch, Hamlin, Truex Jr.

Auch nach diesem Restart zeigte Gordon, dass sein Auto weiterhin überlegen war und zog zunächst vorne weg. Kyle Busch hatte das ganze Rennen über ein gutes Auto, hielt sich aus allem raus, wäre folglich ein sicherer Top 5 Kandidat gewesen, zumal er in Bristol so gut wie kein anderer Fahrer in den letzten Jahren war. Doch dieses Mal sollte es nichts werden. Kyle kollidierte leicht mit Labonte und holte sich dadurch einen Platten, der ihn in die Mauer schickte. Dies löste die letzte Caution circa 85 Runden vor Schluss aus.

In dieser gab es auch die letzten Boxenstopps, wobei Newman und Truex Jr nur 2 Reifen nahmen. Für Beide sollte sich das am Ende trotz ausbleiben weiterer Gelbphasen auszahlen. Am schnellsten insgesamt arbeitete jedoch die Crew von Brad Keselowski, der das Feld beim Restart anführte. Gordon und Johnson lagen hinter Kenseth und Truex Jr auf Platz 4 und 5. Nach einige Runden und leichtem Mauerkontakt von Gordon schafften es schließlich Gordon und Johnson an einem mittlerweile wegen eines in der Schlussphase schlecht liegenden Autos frustrierten Kenseth vorbei zu ziehen.

Gordon schloss dann schnell auf Martin Truex Jr auf und die Frage war eigentlich nur, wann Gordon mit seinen 4 neuen Reifen an Truex Jr vorbei gehen würde und ob die Zeit dann noch reichen würde, um den vorne um mittlerweile 2 Sekunden enteilten Keselowski noch einzuholen. Doch was folgte war der beste Zweikampf des gesamten Rennens. Truex Jr fuhr mit alten Reifen die ganze Zeit die obere Linie, während Gordon ihn immer wieder auf der unteren Linie versuchte zu überholen. Immer fair erwehrte sich Truex Jr Gordon mit allem was er hatte und sollte es tatsächlich über 50 Runden lang bis zur Zielflagge schaffen Gordon hinter sich zu halten. Das war eine wirklich beeindruckende Leistung von Truex Jr.

Aber natürlich muss man auch über den Sieger,”Mister August”, Brad Keselowski sprechen. Seine Ergebnisse mit gebrochenem Knöchel in den letzten 4 Rennen: 1. (Pocono), 2. (Watkins Glen), 3. (Michigan), 1. (Bristol). Das ist schon sehr sehr stark, außerdem ist er jetzt mit 3 Siegen praktisch sicher im Chase, vielleicht hat sich da in den letzten 4 Rennen ein Meisterschaftskandidat gemausert…

Auf Platz 2 kam Martin Truex Jr ins Ziel, der zwar keine Chance mehr auf den Chase hat, aber so eine verdiente Belohnung für seinen Kampf gegen Gordon bekam. Dahinter folgten Gordon und Johnson. Johnson ist schon sicher im Chase, aber auch für Gordon besteht eigentlich nur noch eine rechnerische Chance rauszufallen. McMurray wurde 5., dahinter kam Kenseth ins Ziel, der sich somit auch sein Chase Ticket sicherte.

Hamlin wurde 7., hat im Moment die zweite Wild Card inne und sammelte wichtige Punkte um diese gegen Menard zu verteidigen, der nur 30. wurde. 8. wurde Ryan Newman, der 7. in der Meisterschaft ist und unter normalen Umständen ebenso wie Kurt Busch, der 17. wurde, den Chase erreichen sollte. Edwards sicherte sich sein Chaseticket mit einem 9. Platz auch rechnerisch. Einen starken 10. Platz holte sich Marcus Ambrose.

Ebenfalls sicher im Chase ist Kyle Busch nach seinem 14. Platz. Eng könnte es hingegen nochmal für Earnhardt Jr. (16. in Bristol) und Tony Stewart werden, wenn Boywer noch ein Rennen gewinnt, dann würde bei einem schlechten Ergebnis nämlich einer von ihnen aus dem Chase fallen. Weiter geht es nächste Woche in Atlanta. Das Rennergbnis könnt ihr hier einsehen: http://www.jayski.com/stats/2011/results/24bms2011results.htm, den aktuellen Meisterschaftsstand gibt es hier: http://www.jayski.com/stats/2011/points/24bms2011points.htm, und zum Schluss die Owner Points: http://www.jayski.com/stats/2011/owners/24bms2011owners.htm.

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March 21 2011

16:47

NASCAR: Analyse Bristol März 2011

Es war mal wieder das Wochenende von Kyle Busch, der beide Rennen der NASCAR am Wochenende gewinnen konnte. Aber auch für andere Fahrer lief das Wochenende nicht schlecht.

Bristol entwickelt sich zum “Wohnzimmer” von Kyle Busch. Gleich fünf der letzten acht Rennen konnte der jüngere Busch gewinnen, was nicht nur seine, sondern auch die Stärke von Joe Gibbs Racing auf den Short Tracks zeigt. Dabei sah es zunächst aber nicht nach einem Sieg von ihm aus, denn zu Beginn bestimmte der erstaunlich gut aufgelegte Paul Menard das Tempo, bevor er von dem normalerweise in Bristol ebenfalls starken Martin Truex abgelöst wurde. Aber das Rennen selber war dieses Mal eher eins von der schlechteren Sorte. Seit dem Bristol vor ein paar Jahren eine neue Asphaltdecke bekommen hat und man ein progressives Banking Einzug hielt, habe die Rennen sehr an Biss verloren. Das alte “beatin’ and bangin’” gibt es kaum noch, lange Phasen unter Grün sind mittlerweile völlig normal. Die Langeweile der letzten Jahre schlägt sich auch auf die Anzahl der Besucher nieder.

Noch vor ein drei Jahren war Bristol immer ausverkauft. Der Witz machte die Runde, dass man nur durch ein Erbe in den Besitz von Karten kommen konnte. Vor zwei Jahren gab es dann plötzlich Restkarten, in diesem Jahr waren die Tribünen erschreckend leer. Das kann nicht nur an den immer noch recht hohen Preisen oder der weiterhin schlechten Wirtschaftslage in den USA liegen. Auch die Rennen der NASCAR waren einigermaßen gut, aber Bristol hat eben durch den Umbau viel von seinem Charme verloren. Da helfen auch keine “Debris-Caution”. 120.000 Besucher vermeldet die NASCAR für Sonntag, 160.000 passen auf die Tribünen. Das sagt schon eine Menge aus und wenn man die Bilder so sieht, dann finde ich die 120.000 schon eine sportliche Aussage.

Auch gestern war es ein eher zähes Rennen. Wer unten auf der inneren Linie klebte, musste nicht fürchten, dass die Konkurrenz vorbei kam, da oben rum kaum etwas ging. Nur 18 Leadchanges verzeichnet die Statistik, wenn man diejenigen abzieht, die nur eine Runde vorne waren, dann waren es sogar nur 13.

Während in der ersten Rennhälfte Truex und Ryan Newman den Ton angaben, tauchte ab Mitte des Rennens Jimmie Johnson an der Spitze auf, dessen Chevrolet im Gegensatz zu seinen anderen Hendrick-Kollegen vernünftig ging. Zusammen mit Kyle Busch dominierte er ab Runde 192 und die beiden wechselten sich regelmäßig in der Führung ab, ohne jedoch in bissige Zweikämpfe verwickelt zu sein. Das passierte eher weiter hinten, wo es ein wenig Action gab, die allerdings von den Fox-Kameras nur selten eingefangen wurde. Überhaupt gab Fox in Bristol ein eher lustloses Bild ab. Das zähe Rennen zerrte wohl auch an der Laune der Kommentatoren, die sich vor allem im zweiten Rennteil schwer taten, noch irgendetwas neues zu Busch oder Johnson erzählen zu können.

Aber zurück zum Hendrick Team. Während sich Johnson in guter Form zeigte, waren die drei anderen Piloten kaum zu sehen. Jeff Gordon, der eh einen schlechten Start in die Saison hat, blieb wieder unauffällig. Sein Wagen hatte massive Handlingsprobleme, dazu kam, dass er mit Brad Kesolowski aneinander rasselte, als er diesen überrunden wollte. “Bad Brad” lag drei Runden zurück, kämpfte aber derartig verbissen gegen Gordon, dass er ihn fast abgeräumt hätte. Am Ende kam nur ein Platz 14 raus. Nicht besser lief es bei Mark Martin, der ebenfalls mit seinem Wagen zu kämpfen hatte, und nicht vorne eingreifen konnte. Auf Platz 11 und damit einen vor Martin, kam Earnhardt jr. ins Ziel, dessen Aufwärtstrend sich zumindest im Moment weiter fortsetzt. Nach einer schlechten Qualifikation arbeitete sich der Publikumsliebling in Richtung Top 10 vor, bevor ihm eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Box wieder zurück warf. Doch während Junior im letzten Jahr nach derartigen Vorfällen meist im Nirvana der Wertung verschwand, kämpfte er sich in Bristol wieder an die Top Ten. Das ist zwar alles noch nicht wirklich richtig gut, aber die konstanten Platzierungen unter den ersten 10 zeigt, dass er zusammen mit Steve Letarte auf einem gutem Weg ist.

Richtig miserabel läuft es dagegen bei RCR. Wenn der bestplatzierte Chevrolet von Childress der von Bezahlfahrer Paul Menard ist, dann heißt das schon was. Jeff Burton und Clint Bowyer hatten früh im Rennen Unfälle, bzw. Probleme, Kevin Harvick drehte sich im letzten Renndrittel und verursachte dabei weitere Kollisionen, die unter anderem den bedauernswerten Trevor Bayne das Rennen kostete. Aber es läuft nicht und bei RCR und die ersten Sorgenfalten dürften im Team auftauchen. Paul Menard liegt in der Meisterschaft zwar auf Platz 5, aber Kevin Harvick nur auf 15, während Bowyer und Burton nicht mal unter den Top 20 sind.

Auch bei ECR ist man mit angezogener Handbremse in die Saison gestartet. Montoya konnte in Las Vegas kurz zeigen, das man noch dabei ist, doch bei Jamie McMurray läuft es überhaupt nicht. Montoya liegt nach Bristol in der Wertung auf Platz 8, sein Teamkollege wird in den Top 20 noch vermisst.

Es war, wie erwähnt, kein sonderlich gutes Rennen in Bristol. Nächste Woche steht Fontana auf dem Program. Eigentlich ein programmierter Langweiler, weil es aber ein Highspeed Oval ist, und Bump Drafting gehen sollte, könnte es doch interessanter werden, als man es gewöhnt.

Das ganze Ergebnis bei Racing Reference.
225040 2011BristolMar_NSCS_Race_Edwards_Busch_SideBySide 2011BristolMar_NSCS_Race_Harvick_Spin 2011BristolMar_NSCS_Race_Hamlin_Vickers_Reutimann_Spin 2011BristolMar_NSCS_Race_Menard_Johnson_Leading 2011BristolMar_NSCS_Race_Bristol_HighAngle_TrackShot

March 22 2010

23:43

NASCAR: Bristol Rennen März 2010

Ein durchaus ansehnliches Rennen, dass die NASCAR in Bristol zeigte, auch wenn am Ende wieder ein altbekannter Sieger oben stand.

Die Worte “Bristol” und nicht “nicht ausverkauft” hat es Jahrzehntelang nicht mehr gegeben. Der Laden war auf Jahre mit Vorbestellungen derartig ausgebucht, dass man entweder eine Karte erben, oder für sehr, sehr viel Geld auf dem Schwarzmarkt erwerben musste. Doch schon im letzten Jahr hieß es zum großen Erstaunen aller: Nicht ausverkauft. Na ja, einmalige Sache wegen Wirtschaftskrise, dachte man. Beim zweiten Rennen im Sommer blieben auch Plätze frei und am Wochenende war es marklich leerer geworden. 160.000 Zuschauer passen in das Stadium, wenn 130.000 da sind, ist das sicher auch nicht schlecht, aber man sieht dann eben die leeren Stellen. Bristol steht auch ein wenig für den Schrumpfungsprozess, denn die NASCAR gerade mitmacht.

Wobei die leeren Sitzreihen sicher mehrere Gründe haben. Ich kann nicht alle genau aufschlüsseln, aber genannt werden sollte sie schon:

1. Wirtschaft
Gute Tickets kosten in Bristol rund 180 Dollar am Sonntag. Dazu kommt, dass die Fans meist eine weite Anfahrt hinter sich bringen (im Schnitt 150- 200 Meilen, sagte die NASCAR mal). Selbst ohne Hotel kommt da für 2 Personen eine ordentliche Summe zusammen, die viele in den von der Krise gebeutelten Redneck Staaten nicht mehr leisten können und wollen.

2. Die Renovierung der Strecke
Vor zwei Jahren hat man Bristol einer Renovierung unterzogen. Der Beton blieb, aber man bügelte die Wellen weg. Dazu führte man ein progressives Banking ein. Das hatte zur Folge, dass die Rennen plötzlich schneller waren und die Fahrer plötzlich zwei Rennlinien hatten. Vorher war es fast unmöglich auf der Aussenlinie zu überholen. Aber – das “beatin’ & banging” fiel dadurch weg, das mehr oder weniger sanfte aus dem Weg schieben. Viele NASCAR Fans meinten, Bristol hätte seine Seele verloren. Das Feedback der Fans aus Bristol ist auch einer Gründe, warum die NASCAR so unentschlossen ist, was die Renovierung von Daytona angeht.

3. Jimmie Johnson.

Fünf Rennen ist die Saison alt und Johnson hat schon wieder 30 Bonuspunkte für den Chase. Das ist die gleiche Menge an Bonuspunkten, die er 2009 gesammelt hatte. Allerdings hat er dafür bis zum Juli gebraucht. Es sind noch 21 Rennen bis zum Chase, da kann also noch einiges passieren, sowohl in Richtung Johnson, als auch anders herum. Es wäre ein Horror für die NASCAR, wenn Johnson mit 10 Siegen, bzw. 70/80 Punkten Vorsprung in den Chase geht. Johnson-Siege sind eben schwer zu verkaufen. Der vierfache Meister liegt beim Merchandising-Verkauf und in der Fangunst immer noch im Mittelfeld und er ist keine Indentifikationsfigur.

Aber nun ist es ja auch nicht seine Schuld, dass im entscheidenen Moment oft die anderen einen Fehler machen. Am Sonntag versiebte Kurt Busch seine Chance, weil er beim letzten Reifenwechsel, wo er in Fühurng lag, nicht 2, wie sein Crew Chief Steve Addington anmahnte, sonder 4 neue Reifen aufziehen ließ. Obwohl er das gesamte Rennen entweder führte, oder um die Führung kämpfte – am Ende ging er leer aus, weil er nach dem Stopp sich erst mal durch die Top5 kämpfen musste. So viel hatte ihn sein Stopp gekostet. Johnson dagegen machte mal wieder alles richtig, und nahm nur zwei neue Reifen. Und schon war die Sache erledigt.

Sein Glück war aber, dass er nicht in den Big One in Runde 343 verwickelt war, der fast alle Fahrer zwischen Platz 5 und 20 eliminierte (#5,6,16,20,24,29,37,39,42,47,56,83,99). Mark Martin und Greg Biffle waren sich in die Quere gekommen, der Versuch von Martin, sein waidwundes Auto schnellstmöglich in die Box zu bringen endete dann in einem Desaster. Der Unfall nahm mit Gordon, Montoya und Edwards gleich drei potentielle Siegkandidaten raus. Gerade Montoya ärgerte sich maßlos, hatte er das Rennen zwischendrin sogar angeführt. Doppelt ärgerlich für ihn: er verlor erneut wichtige Punkte im Kampf um den Chase, der dieses Jahr sehr eng sein wird.

Wie zäh man sein muss, wie schnell sich in Bristol alles ändern kann, zeigte nicht nur der Big One. Kyle Busch und Dale Earnhardt jr. bewiesen, dass man in Bristol schon aussichtslos zurückliegen kann, um am Ende trotzdem noch in den Top Ten zu landen. Busch, der schon in der Quali große Probleme hatte, war von hinten gestartet und hatte sich nach vorne gearbeitet, als ein platter Reifen ihn in die Mauer warf. Das Rennen war hin – dachte man, denn durch den großen Unfall und einer ziemlichen Steigerung am Ende, gelang es ihm noch Platz 9 einzufahren.

Junior war das andere Beispiel. Erst sah man lange nichts vom ihm, dann tauchte er plötzlich vorne auf und knabberte an den Top 5, doch dann warf ihn ein Speeding in der Boxengasse mal wieder ganz nach hinten. Ein Albtraum in Bristol, doch auch er profitierte vom Unfall und kam am Ende als zweitbester Hendrick Pilot auf Platz acht rein. Und damit ist er auch jetzt unter den ersten 12 der Wertung.

Weiter unten in der Top 35 Wertung ist erwartungsgemäß eng. Max Papis hätte am Wochenende mit einem sauberen und vorsichtigen Rennen einen Platz in den Top 35 sichern können, aber er warf den Wagen in der Quali weg. Im Moment sieht die Wertung so aus:

30) #12-Keselowski/Penske: 424, +78
31) #38-Gilliland/Front Row: 417, +71
32) #47-Ambrose/JTG: 413, +67
33) #77-Hornish/Penske: 392, +46
34) #34-Kvapil/Front Row: 374, +28
35) #37-Conway/Front Row: 355, +9
————————————————
36) #7-Gordon/RGM/BAM: 346, 9 points out of 35th
37) #26-Said/Stremme/Latitude43: 343 -12
38) #36-Bliss/Baldwin: 307 -48
39) #13-Papis/Germain: 275 -80
40) #55-McDowell/Waltrip/Prism: 230 -140

Eine kleine Überraschung ist Front Row, die sogar Conway drin haben, während Robby Gordon und Papis draussen sind. Interessant auch, dass mit Ambrose und Keselowski zwei Fahrer dahinten stehen, die man eigentlich weiter vorne erwartet hätte. Bei dem einen war es bisher halt Pech (Ambrose), bei Keselowski weiß man ja um seine Unfälle.

Nächste Woche steht Martinsville auf dem Programm, ein Oval, an dem sich die Geister scheiden. Bisher nicht so meine Lieblingsstrecke, aber die Rennen haben durchaus etwas. Dazu kommt, dass der Spoiler wieder an die Wagen geklebt wird. Wird in Martinsville wenig machen, da bin ich eher auf Texas und Talladega gespannt.

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March 18 2010

22:10

NASCAR: Vorschau Bristol März 2010

Mit dem fünften Saisonrennen ist der erste große Meilenstein der neuen NASCAR-Saison erreicht – nach dem Daytona 500 natürlich – denn in Bristol kommen das letzte Mal in diesem Jahr die Owner Points der vergangenen Saison zur Anwendung; und es ist eng in den aktuellen Top35!

Zum ersten Mal 2010 ist es „short track time“ und dazu noch in Bristol, dem Kolosseum mit progressivem Banking zwischen 24 und 30°. Eine Woche Pause haben wir hinter uns, welche auf NASCAR-Seite gut genutzt wurde: 24 Teams fanden sich in Talladega ein, um den neuen Spoiler unter Drafting-Bedingungen zu testen. Außerdem war das gleichzeitig auch ein Goodyear-Reifentest für das Dega-Rennen im April. NASCAR brachte gleich ein paar neue „restrictor plates“ mit, die zum ersten Mal Löcher aufwiesen, die größer als ein Inch (2,54 cm) waren. Das provozierte in Kombination mit dem Spoiler Geschwindigkeiten von bis zu 213mph, was den Offiziellen dann doch ein wenig zu schnell war. Die letztendliche Größe der vier Durchlässe wird jetzt 31/32 Inch betragen (gut für mittlere 190er mph) und außerdem wurde der Spoiler um knapp 5cm verkleinert, sowie die höheren Kanten an den Seiten beseitigt. Ob dieses Design endgültig ist, kann man aber nicht genau sagen, da in der nächsten Woche noch die abschließenden Tests in Charlotte anstehen, zu denen über 50 Cup-Autos erwartet werden. Die notwendigen Veränderungen an den von den Teams selbst mitgebrachten provisorischen Spoilern wurden übrigens ganz fach- und NASCAR-gerecht mit der Stichsäge durchgeführt. Außerdem wird die Finne auf der linken Seite des Kofferraumdeckels, die wir schon aus Daytona kennen, genauso wie der Spoiler ab Martinsville auf allen Strecken zum Einsatz kommen. Das knapp 9 cm hohe Teil verringert den Unterdruck über dem Heck der Autos bei einem Dreher und soll ein Abheben der Wagen verhindern.

Keselowski und Edwards müssen unter NASCAR-Aufsicht noch einmal zusammenkommen

Das größte Thema der vergangenen Wochen dürfte aber wohl die Fehde zwischen Carl Edwards und Brad Keselowski gewesen sein. Dass Edwards nach seinem Revanchefoul an „Crashalotski“ (Twitter-Zitat von Denny Hamlin) nur für drei Rennen auf Bewährung unterwegs ist, hat viele unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Tatsache ist, dass es früher für kleinere Scharmützel mal gut und gerne eine Bewährung bis zum Ende der Saison setzte. NASCAR scheint da also konsequent die neue Richtlinie beizubehalten, die man zu Beginn des Jahres bekannt gab. Das ist auf der einen Seite sicherlich erfreulich und konsequent, da die Fahrer wissen woran sie sind. Auf der anderen Seite war das Manöver natürlich höchst gefährlich und absolut unnötig, das müsste gerade ein frischgebackener Vater Carl Edwards wissen. Es hätte durchaus gereicht, Kegelowski nach dem Rennen in der Auslaufrunde umzudrehen, das wäre Warnung genug gewesen. Interessant ist, dass beide neben dem Cup-Rennen natürlich auch im Nationwide-Rennen an den Start gehen. Vorher treffen sich die beiden Duellanten aber in Begleitung ihrer Owner unter NASCAR-Beobachtung zu einem Meeting. Die Gemüter sollten sich abgekühlt haben, doch trotzdem bleibt es spannend…

Das „Food City 500“ ist das mittlerweile 99te Cup-Rennen auf dem Bristol Motor Speedway, Ausgabe 100 folgt dann im Herbst kurz vor dem Chase. Wer ein wenig mehr über die Strecke und ihre Geschichte erfahren möchte, dem empfehle ich eine meiner Vorschauen aus dem letzten Jahr. Vielleicht wäre es für die Zukunft was, eine FAQ für die NASCAR-Strecken anzulegen, damit diese gesammelten Informationen über die Speedways nicht mit der Zeit untergehen und ich nicht immer zitieren muss. :o) In diesem Jahr kann man aber möglicherweise die legendäre Serie streichen, denn es sind noch Tickets für das Rennen am Sonntag zu haben; eigentlich eine Seltenheit in Bristol. Außerdem hat man die SAFER-Barrier in beiden Kurvenausgängen in die Geraden hinein verlängert. Bei der Neuasphaltierung für 2007 wurde der Apron verkleinert und die Strecke verbreitert. Nach Ansicht vieler ist die Betonpiste damit zu breit geworden und die Rennaction habe nachgelassen. Die erweiterten SAFER-Walls machen die Strecke damit nun wieder schmaler und als netten Nebeneffekt auch sicherer. Mal schauen, ob es da wieder mehr Zusammenstöße deswegen gibt.

Kyle Busch kommt nach zwei Siegen 2009 langsam in die Nähe seines Bruders und Jeff Gordon

Kommen wir zur obligatorischen Liste der bisherigen Sieger:

1. Jeff Gordon, Kurt Busch (je 5)
2. Kyle Busch (3)
3. Mark Martin, Matt Kenseth, Carl Edwards (je 2)
4. Tony Stewart, Dale Earnhardt Jr., Kevin Harvick, Jeff Burton, Elliott Sadler (je 1)

Vor allem ein Name fehlt auf dieser Liste: Jimmie Johnson. Der Dauermeister konnte in Bristol bisher noch nicht gewinnen, ebenso in Michigan, Sonoma, Chicagoland, Watkins Glen und Homestead. Im Gegensatz dazu konnte Jeff Gordon bereits fünf Mal in die Victory Lane fahren und die Hendrick-Fahrer muss man immer auf dem Radar haben. Dieses Mal trifft das sogar besonders auf Dale Earnhardt Jr. zu, auch wenn das jetzt erstmal fies klingt. Junior ist in Bristol seit 2002 nur drei Mal nicht in die Top11 gefahren, da könnte also was gehen. Für Tony Stewart ist diese Strecke nicht die erste Wahl, für die Top10 sollte es aber reichen. Ein ähnliches Ergebnis muss Ryan Newman (29.) anpeilen, um den Anschluss an die Spitze nicht total zu verlieren. Ein weiteres Ass im Chevy-Ärmel ist Juan Pablo Montoya, der in Atlanta zeigte wie gut sein Auto funktioniert, wenn es denn funktioniert. In Bristol steht ein neunter Platz im Frühjahrsrennen 2009 für Montoya in den Büchern und eigentlich braucht er noch ein richtig gutes Top5-Resultat, um von Platz 21 weiter nach vorne zu rutschen. Ich bin jedenfalls gespannt darauf, was er an diesem Wochenende zu leisten im Stande ist.

Der Saisonstart wurde eindeutig von Chevrolet dominiert und überraschenderweise waren das die Chevys von Richard Childress Racing, die zwar keinen Sieg einfuhren, aber mit großer Konstanz punkteten. Kevin Harvick spülte das an den ersten Platz in der Meisterschaftstabelle und auch Clint Bowyer (5.) und Jeff Burton (6.) sind auf Chase-Kurs. Nun verlief das Rennen in Atlanta aber nicht ganz nach den Wünschen von RCR, nur Harvick kam knapp in die Top10. Ganz sicher kann das kein generelles Problem auf den Intermediate Ovalen sein, da man in Las Vegas eine Woche zuvor noch geschlossen in die Top11 fuhr. Bristol ist eine Strecke, wo man bis 2009 richtig gut aussah, immer landete mindestens ein Wagen in den Top5. Unvergessen ist sicherlich das Frühjahrsrennen 2008, wo RCR die ersten drei Plätze belegte. Dieser Shorttrack ist also das Pflaster, wo ich die drei Fahrer am ehesten wieder zurück an der Spitze erwarte. Leider kennen wir die allgemeine Shorttrack-Performance 2010 noch nicht, was eine Prognose schwieriger macht.

Toyota und Ford konnten in dieser Saison noch kein Rennen gewinnen / Scott Speed im Aufwind

Ganz klar im Aufwind ist Penske Racing, was man vor allem Kurt Busch zu verdanken hat, aber auch Brad Keselowski und Sam Hornish Jr. waren in Atlanta über weite Strecken in den Top10 unterwegs. Die fünf Bristol-Siege von Busch machen ihn zu einem Top-Anwärter auf den Sieg. Keselowski war dagegen noch nie im Cup auf dem Bristol Motor Speedway unterwegs. Das war dann klein aber fein das Dodge-Camp…

Kyle Busch gewann 2007 noch in Diensten von HMS das erste CoT-Rennen, sowie – dann im Toyota – beide Meisterschaftsläufe des Vorjahres, was ihn zu einem ernsthaften Siegkandidaten macht. Dazu müssen die Toyotas aber endlich in Form kommen, denn zusammen mit Ford ist man 2010 bisher sieglos geblieben. Da habe ich wenn es denn klappt auch noch ein paar ganz außergewöhnliche Kandidaten auf der Uhr: Wer ist derzeit bester Toyota in der Gesamtwertung? Richtig, Scott Speed! Wait, what? Ja, genau der Scott Speed, welcher Ende letzten Jahres nicht den Einzug in die Top35 schaffte, liegt jetzt auf einem Platz für den Chase. Ob er am Ende der Saison auch dort ist, wage ich mal zu bezweifeln, aber immerhin ist er konstant auf Top20-Kurs. Noch ein kleiner Geheimtipp für das Wochenende gefällig: Marcos Ambrose! Schlecht in die Saison gestartet, dann mit zwei Top15-Resultaten auf sich aufmerksam gemacht. Im letzten Jahr belegte er außerdem die Plätze 10 und 3 in Bristol, also aufgepasst. Schwer enttäuschen tut dagegen weiterhin Denny Hamlin, vor der Saison als Meisterschaftsanwärter verschrien, gurkt er nun zwischen Platz 17 und 29 herum. Vielleicht ist das auf seine Knieprobleme zurückzuführen.

Bleibt also noch das Ford-Lager, wo ich vor allem an Matt Kenseth (2.) und Greg Biffle (3.) glaube, die 2010 bisher ganz ordentlich unterwegs waren und auch in Bristol Top5-Ergebnisse vorweisen können. Dazu kommen als Anwärter für die Top5 Kasey Kahne und „concrete“-Carl Edwards, der wie Kenseth hier schon zwei Mal in der Victory-Lane stand. Das große „dark horse“ dürfte Paul Menard sein: In dieser Saison stark unterwegs (13/18/17/5), was sich durch einen neunten Platz in der Meisterschaft ausdrückt. In Bristol ist er zwar noch nicht groß in Erscheinung getreten, aber bei den Ergebnissen muss man wieder mit Menard rechnen. Ebenso würde ich mir wünschen, dass AJ Allmendinger seinen jüngsten Aufwärtstrend weiter fortsetzen kann.

Der Kampf um die Top35 spitzt sich zu und nach Bristol gelten die neuen Owner Points

Das Beste kommt nun wie immer ganz zum Schluss: Der Kampf um die Top35 findet in Bristol einen vorläufigen Höhepunkt. Nach diesem Rennen werden dann endlich die neuen Owner Points für die Startplatzvergabe herangezogen. Grundsätzlich gibt es hier wenige Überraschungen, aber die Abstände sind nach wie vor ziemlich eng. Scott Speed und Bobby Labonte sind die großen Gewinner, denn sie können vermutlich neu in die Top35 aufsteigen. Ebenso konnte sich Furniture Row Racing vielversprechend platzieren und wird wohl das garantierte Startrecht behalten, das ehemals der #07 von RCR gehörte. David Gillilands #38 von Front Row Motorsports könnte mit 318 Punkten (+42) knapp durch sein, sicher drin sind allerdings erst alle ab Platz 19. Akut gefährdet sind derzeit Brad Keselowski (Vielleicht gibt ihm das mal zu denken, seine Fahrweise ein wenig mehr auf das Ankommen zu ändern.) und Robby Gordon. Hier also die aktuellen Top35 an der Grenze:

32. David Gilliland (#38), 318 Punkte (+42)
33. Brad Keselowski (#12), 295 Punkte (+19)
34. Travis Kvapil (#34), 286 Punkte (+10)
35. Mike Bliss (#36), 276 Punkte
———————————————————-
36. Kevin Conway (#37), 276 Punkte
37. Boris Said (#26), 252 Punkte (-24)
38. Robby Gordon (#7), 249 Punkte (-27)
39. Max Papis (#13), 247 Punkte (-29)

Dahinter kommen dann schon die Wood Brothers, die erst zwei Rennen bestritten haben und in Bristol nicht dabei sind, sowie die Start&Park-Teams. Mal schauen, was Max Papis am Sonntag reißen kann, ihm wäre ein Top35-Platz sicherlich zu wünschen. Zwei Änderungen ergeben sich noch für das Rennen: Zum einen wird Boris Said durch David Stremme ersetzt, da er noch nie in Bristol gefahren ist. Hier wird es interessant werden, denn dann kann man die Stärke des Latitude43-Teams ein wenig besser einschätzen. Said ist ja bisher total hinterher gefahren, obwohl man technische Unterstützung von Roush-Fenway Racing erhält. Nun werden wir sehen, ob es nicht vielleicht doch an Boris Said liegt, der ja doch eher die road courses als sein Zuhause ansieht. Zum anderen wird Michael Waltrip am Steuer der #55 von Phil Parsons und Randy Humphrey sitzen, um das Team vor seinem Talladega-Auftritt schon einmal kennen zu lernen. Bristol wird vermutlich ein Start&Park-Auftritt, während NAPA in Talladega als Sponsor mit an Bord ist.

In dieser Saison haben wir zwar einheitliche Startzeiten, aber trotzdem bleiben wir nicht unbeeinflusst von der Umstellung auf die Sommerzeit: Die Amerikaner haben das Umstellen der Uhren bereits am vergangenen Sonntag hinter sich gebracht und wir müssen noch bis zum Sonntag nach Bristol warten. Somit brauchen wir momentan nur fünf Stunden zurückrechnen, um auf die Ostküstenzeit zu kommen. Das gilt auch in der nächste Woche für Martinsville mit Ausnahme des Cup-Rennens am Sonntag. Somit startet das Cup-Rennen in Bristol schon um ca. 18:15 Uhr, die Vorberichterstattung auf ABC beginnt um 17 Uhr. Das Qualifying findet am Freitag ab 20:30 Uhr statt und wird auf SPEED übertragen. Die Nationwide Series ist am Samstagabend dran und ABC geht um 19 Uhr auf Sendung. Die Trucks machen eine Woche Pause, bevor sie in Martinsville wieder mit von der Partie sind.

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