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February 15 2014

14:32

May 21 2013

05:14

24H Rennen: Kurzanalyse Nürburgring 2013

Ein wirkliches 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war es dieses Jahr ja nicht, aber es gab viel Abwechslung an der Spitze. Der Regen spielte beim Ausgang eine entscheidende Rolle.

Aston Martin Nuerburgring 2013Zunächst sei kurz vermerkt, dass dies nur eine Kurzanalyse der Spitzengruppe ist. Eine genauere Betrachtung des Rennens folgt in den nächsten Tagen, wenn Flo und Gok vom Ring zurück sind und Zeit haben, ihre Geschichte zu schreiben. Daher bitte ich um Nachsicht, wenn ich nicht in die Klassen einsteige.
Bei bestem Wetter startete am Sonntag pünktlich um 17.00 Uhr das diesjährige 24H-Rennen am Nürburgring. Die Top40 Quali hatte schon ein paar Überraschungen parat gehalten. Dass die Audis schnell sein würden, hatte man erwartet, dass aber der Aston Martin mit der #007 um ein Haar die Pole erobert hätte, war dann schon eine kleine Überraschung. Ebenso erstaunlich war die eher schwache Performance der beiden Manthey Porsche, die mit Werksfahrern erstklassig besetzt waren. Doch beide Ergebnisse hatten mit dem Wetter zu tun.

Schon beim Start war klar, dass es irgendwann im Laufe der Nacht regnen würde. Einige Vorhersagen sprachen sogar von einem Unwetter mit Hagel und Gewitter, das jedoch ausblieb. Aston Martin Pilot Pedro Lamy zeigte sich beim Start schon recht skeptisch. Man sei im Trockenen schnell, im Nassen jedoch nicht. Man habe keine Abstimmung gefunden, die für Regen wirklich geeignet sei. Auch die Audi-Mannschaft schaute eher sorgenvoll zum Himmel. Der R18 mit seinem Mittelmotor ist im Regen eher schwierig zu fahren, wie alle Piloten einmütig durchblicken ließen. Entspannte Gesichter sah man bei Porsche, denn die eher mauen Rundenzeiten basierten auf einer Mischabstimmung, die der alte Nordschleifen-Fuchs Olaf Manthey ausgetüftelt hatte.

In den ersten, trockenen Stunden, nahm das Rennen den Verlauf aus der Top40 Qualifikation. Frank Stippler fuhr im Stuck-Audi sensationelle Zeiten, konnte sich aber nicht vom Aston Martin absetzen. Auch die #3, der Audi R8 mit Biela, Joens, Ludwig, Rusinov von Phoenix, klemmte sich an die Spitzengruppe. Der Aston übernahm dann die Führung und fuhr sich einen kleinen Vorsprung heraus. Doch schon nach einer knappen Stunde konnte man sehen, dass der Vorsprung auch bitter nötig war. Die R8 konnten mindestens eine Runde länger draußen bleiben, was sich im Verlauf des Rennens summiert hätte, denn ein Stopp kostet am Ring locker zwei Minuten.

Die beiden Werks-Porsche hatten zunächst das Nachsehen und verloren schon in den ersten Stunden massig viel Zeit. Weder hatten sie die Rundenzeiten, noch konnten sie über die Stintlänge etwas ausrichten. Wer geglaubt hatte, dass Manthey mal wieder hübsch geblufft hatte, sah sich zunächst enttäuscht.

Richtig miserabel lief es dagegen für die beiden Schubert BMW Z4. Gleich in den ersten Runden kam es zu einem unglücklichen Zwischenfall, als Uwe Alzen seiner Teamkollegin Claudia Hürtgen in einer Intervention-Zone, die hinter einer Kuppe lag, ins Heck krachte. Beide schafften es an die Box, doch die #19 konnte nicht mehr repariert werden. Pech vor allem für Augusto Farfus, der auf dem Wagen gemeldet war, und extra aus Brands Hatch an den Ring geflogen war. Der zweite Schubert BMW stand auch lange, und ging mit knapp zwei Runden Rückstand wieder auf die Strecke.

Das Bild an der Spitze änderte sich in den ersten Stunden kaum. Die Audi hetzten den Aston, die SLS hielten sich zurück, gleichzeitig den Abstand unter Kontrolle, während die Manthey Wagen weiter zurückfielen und gar mit einer Überrundung rechnen mussten.

Die Rettung kam dann so gegen 21.00 Uhr, als die ersten Regentropfen fielen. Die Situation war, wie meist am Ring, undurchsichtig. Zunächst war es auf der Döttinger Höhe und bei Start/Ziel nass, der Rest der Strecke blieb trocken. Das führte zu kniffligen Entscheidungen in Sachen Slicks vs. Regenreifen. Der Aston Martin erwischte es dann perfekt. Gerade, als es richtig anfing zu schütten, kam er an die Box und nahm sich Regenreifen. Fast gleichzeitig fuhren die Manthey Porsche auf Slicks weiter, ebenso einige R18. Nachdem sich das Wechselchaos gelichtet hatte, sah man den Aston immer noch vor den Audi und den ersten SLS.

Nachdem die Porsche dann endlich an der Box waren, ging es allerdings zur Sache. Die Mischabstimmung machte sich nun bezahlt und beide Wagen schnitten im Gleichschritt durchs Feld. Innerhalb einer knappen Stunde reduzierten sie ihren Rückstand von knapp 7 Minuten auf unter 10 Sekunden auf den Aston. Die Audi vielen hingegen zurück und mussten beide Rowe und den Black Falcon SLS mit Schneider, Bleekemolen, Edwards, Thiim passieren lassen. Noch noch weiter hinten nahten die beiden Marc VDS BMW Z4, die man bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht richtig auf dem Schirm hatte. Die lagen ebenfalls gut eine Runde zurück, hatten aber wohl auch auf eine Regenabstimmung gesetzt.

Die Strategie von Olaf Manthey wäre auch beinahe aufgegangen, wenn der Regen nicht so stark geworden wäre. Die Fahrer berichteten von massivem Aquaplaning auf der Döttinger Höhe, dazu kam Nebel im Bereich Pflanzgarten. Das führte dann um 22.42 Uhr zu einer roten Flagge und der Unterbrechung des Rennens. Die Rennleitung hatte zu dem ein Einsehen mit vielen kleinen Teams, die ihren Wagen im Regen an etlichen Leitplanken onduliert hatten, und hob die Parc Fermé Bestimmungen auf. Man konnte also an den Autos arbeiten, was aber den Vorteil von Manthey zunichte machte. Aus dem SLS-Lager hörte man dann gegen Ende des Rennens, dass die veränderte Abstimmung einiges gebracht habe.

Die Unterbrechung dauerte dann sehr lange. Der Regen fiel kräftig und der Rennleiter wollte die Piloten zu Recht nicht gefährden. Selbst nach Sonnenaufgang stand die Strecke noch mächtig unter Wasser, so dass der Restart erst am Montagmorgen um 08.20 Uhr erfolgte. Immerhin blieben so noch etwas mehr als acht Stunden Rennzeit.

Der Restart erfolgte immer noch unter schlechten Bedingungen und sah zunächst die Audi vorne. Der Aston fiel mit schlechten Rundenzeiten schnell zurück, aber auch die R8 konnten die Spitze nicht für sich beanspruchen. Beide Rowe SLS und der Black Falcon mit Bernd Schneider schoben sich nachdrücklich an die Spitze. Vor allem der Mercedes von Black Falcon setzte sich im Verlauf des Vormittags mit guten Rundenzeiten von beiden Markenkollegen ab.

Die beiden Manthey Porsche konnten ihre Dominanz vom Vorabend nicht mehr zeigen. Das lag sicher daran, dass die Konkurrenz in Sachen Abstimmung über Nacht nachgezogen hatte, aber auch an der BoP, die die Porsche offenbar weiter einbremst. Es ist bezeichnend, dass der beste Porsche auf P7 ins Ziel kam und aus der SP7 stammte (Manthey). Im Rennen wurden die Porsche teilweise von kleineren Problemen geplagt. So brachen beim “Frikadelli Porsche” zwei Stoßdämpfer, der “Dicke” von Manthey hatte ebenfalls kleinere Probleme.

Besser lief es am Vormittag für die verbliebenen BMW. Der Schubert-BMW mit Adorf, Hürtgen, Klingmann, Tomczyk holte eine Runde Rückstand auf und brannte sehr gute Rundenzeiten in den Asphalt. Noch besser lief es für den Marc VDS Z4 mit Martin, Piccini, Buurman, Göransson. Vor allem Maxime Martine zauberte Zeiten, die der Konkurrenz den Atem raubten. Sowohl am späten Abend als auch am Vormittag und Nachmittag war man teilweise 40 Sekunden schneller, als der Rest. Das wurde am Nachmittag zwar weniger, aber rund 15 Sekunden pro Runde reichten dem Team um beide Rowe SLS abzufangen. Wäre das Rennen durch die Nacht gegangen, der Z4 wäre nur schwer zu schlagen gewesen. So sah BMW das Rennen mit einem lachenden und weinenden Auge, denn am Ende fehlten nur 2.39min auf den siegreichen SLS von Black Falcon.

Die Dominanz der SLS, die am späten Sonntagabend mit dem einsetzenden Regen begann, war schon sehr beeindruckend. Der SLS war auf der Geraden das schnellste Auto und schien auch in den technisch anspruchsvollen Passagen kaum Schwächen zu haben. Weder die Reifen noch der Verbrauch spielten eine Rolle. Bernd Schneider hat zusammen mit seinem Team nun auch zum ersten Mal das 24H-Rennen gewonnen.

Ergebnis gesamt (pdf)
Ergebnis nach Klassen (pdf)

TV-Übertragung

Sport1 machte mit Hans-Peter Kohl und Eric Engesser einen sehr guten Job. Kohl war jederzeit auf der Höhe des Geschehens und warf auch einen Blick in die kleinen Klassen. Schade ist weiterhin, dass Sport1 nicht den Zweitsender Sport 1+ weiter nutzt. Der wurde nur von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr am Sonntag eingesetzt. Um 20.00, nach nur drei Stunden, war Schluss mit der Übertragung, die erst wieder am nächsten Morgen einsetzte. Und auch am Sonntag unterbrach man für 2 Stunden, um eine Aufzeichnung zu zeigen, ohne Sport1+ einzusetzen. Das ist ein wenig schade, auf der anderen Seite bot man einen 24H Livestream an und mit Radio Le Mans wurde man auch gut versorgt.

Vielleicht würde Sport1 ja mehr zeigen, wenn man nach Einbruch der Dunkelheit mehr Bilder senden könnte. Aber bekanntermaßen dürfen die Helikopter, die auch als Relaisstation für die Onboard und stationären Kameras auf der Nordschleife dienen, nach 22.00 Uhr nicht fliegen. Man müsste ein Glasfaserkabel und die dazu nötige Technik mit Verteilern und Verstärkern um die Nordschleife legen, was angesichts der Topografie des Rings keine leichte Sache ist. Und Geld hat man dafür auch nicht, der Ring soll ja verkauft werden.

SAVE_THE_RING_blackDer Verkauf des Nürburgrings stand auch oft im Fokus der Berichterstattung von Sport1. Die Redaktion und die Journalisten vor Ort waren offenbar klar gegen einen Verkauf und stellten jedem Fahrer und Teamchef die dementsprechenden Fragen. Die Stimmung war dementsprechend gegen einen Verkauf, auch wenn sich einige Teamchefs und Fahrer sehr diplomatisch äußerten. Sport1 servierte das Thema so oft, dass man gar nicht anders konnte, als es es wahrzunehmen.

Ein Wort noch zum Schluss. Ich war von Anfang an skeptisch, was die Verlegung des Starts auf den Sonntag angeht. Was sollte das bringen, denn die meisten Fans mussten wegen der Arbeit und weiten Rückfahrt sowieso am Montagmittag los. Die leer gefegten Zeltplätze gegen Mittag sprachen dann auch Bände. Das Pfingstwochenende zu nutzen ist sicher eine gute Idee gewesen, aber man hätte das Rennen besser Samstag starten sollen. Das wäre vor allem den Fans entgegen gekommen.
Am Ende steht aber wieder ein schönes 24H-Rennen, das dann eher ein 14H-Rennen war. Aber das tat der Stimmung offenbar keinen Abbruch. Immerhin konnte man so mal eine Nacht schlafen, was der Party-Stimmung nach dem Rennen sicher zu Gute kam. Besonders positiv ist, dass das Rennen trotz des schlechten Wetters von wirklich schweren Unfällen verschont wurde. Freuen wir uns also auf das nächste Jahr.

Michael Ammermueller / Frank Stippler / Ferdinand Stuck / Johannes Stuck (Phoenix Racing, Audi R8 LMS ultra, Startnummer 4) Laurens Vanthoor / Edward Sandstroem / Christopher Mies / Christopher Haase (Belgian Audi Club Team WRT, Audi R8 LMS ultra, Frank Biela / Christer Joens / Luca Ludwig / Roman Rusinov (G-Drive Racing by Phoenix, Audi R8 LMS ultra, Startnummer 3), 41. ADAC Zurich 24h- Georg Weiss / Oliver Kainz / Michael Jacobs / Jochen Krumbach (Wochenspiegel Team Manthey, Porsche 911 GT3 RSR, Startnummer 12)Georg Weiss / Oliver Kainz / Michael Jacobs / Jochen Krumbach (Wochenspiegel Team Manthey, Porsche 911 GT3 RSR, Startnummer 12) Bernd Schneider / Jeroen Bleekemolen / Sean Edwards / Nicki Thiim (Black Falcon, Mercedes-Benz SLS GT3, Startnummer 9) Richard Westbrook / Emmanuel Collard / Mike Stursberg / Hans Guido Riegel (Haribo Racing Team, Porsche 911 GT3 R, Startnummer 8), Michael Ammermueller / Frank Stippler / Ferdinand Stuck / Johannes Stuck (Phoenix Racing, Audi R8 LMS ultra, Startnummer 4) Klaus Graf / Thomas Jaeger / Jan Seyffarth / Nico Bastian (ROWE Racing, Mercedes-Benz SLS GT3, Startnummer 22) Darren Turner / Stefan Muecke / Allan Simonsen / Pedro Lamy (Aston Martin Racing, Aston Martin Vantage GT3, Startnummer 7), Marc Lieb / Roman Dumas / Lucas Luhr / Timo Bernhard (Manthey Racing, Porsche 911 GT3 RSR Wolf Henzler / Peter Dumbreck / Martin Ragginger / Sebastian Asch (Falken Motorsport, Porsche 911 GT3 R Darren Turner / Stefan Muecke / Allan Simonsen / Pedro Lamy (Aston Martin Racing, Aston Martin Vantage GT3 24h-Rennen Nuerburgring Nordschleife Nissan BMW Z4 VLN Mercedes SLS VLN Porsche GT3 VLN Audi R8 VLN

Bilder: ADAC Nordrhein

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September 13 2011

15:52

LMS: Analyse Silverstone 2011

Audi gewinnt die 24 H von Le Mans, aber Peugeot gewinnt alle anderen Rennen. Wie kommt das? In der GT-Klasse kann Ferrari seinen ersten Titel feiern.

Es war schon erstaunlich, was man in Silverstone sehen konnte. Audi und Peugeot lagen in einem 6-Stunden-Rennen fast die gesamte Zeit Kopf-an-Kopf, man schenkte sich nichts. In den vielen Stunden, mit Boxenstopps und Fahrerwechseln, gab es unzählige Überholmanöver und kaum eine Zeit, in der ein Team sich zurücklehnen konnte. Den Zuschauern bot sich ein faszinierendes und vor allem spannendes Rennen, das am Ende Peugeot dann doch deutlich für sich entscheiden konnte. In der GT-Pro war die Sache klarer. Der Ferrari von AF Corso konnte sich relativ leicht durchsetzen. Dafür ging es hinter den Italienern richtig nett zur Sache.

LMP1

Peugeot hatte in der Quali, wie man es schon fast gewöhnt ist, die Pole erreicht. Auf eine Runde ist der 908 weiterhin das Maß der Dinge, was Audi, wie man selber zugibt, durchaus ärgert. Im Rennen sieht die Sache dann aber wieder etwas anders aus. Peugeot kann den Vorteil im Rennen aber nicht umsetzen, Audi ist dann wieder dran. Im Grunde ist man gleich schnell, die Abstände im Rennen ergeben sich durch die unterschiedliche Qualität der Piloten und ihrem Umgang mit dem Verkehr. So schwankte der Abstand zwischen den Führenden meist zwischen wenigen und Null Sekunden.

Dabei mussten beide Teams ziemlich früh einen herben Rückschlag einstecken. Franck Montagny versenkte die #8 nach einer Berührung mit einem FLM in einem Reifenstapel, was ihn 8 Runden kostete. Leider wurde auch die die #2 von Alan McNish zurück geworfen, da es hier eine Berührung mit einem Ferrari von JMW gab. Damit blieben nur die #7 mit einem sehr gut aufgelegten Sebastian Bourdais und die #1 mit einem nicht weniger aggressiven Marcel Fässeler am Steuer des R18. Die beiden jagten sich um den umgebauten Kurs von Silverstone, als ginge es um den Sieg in Le Mans. Es war faszinierend. Doch leider wurde das Rennen einem spannenden Finish beraubt, als der Audi von einem anderen Fahrzeug so unglücklich am Heck getroffen wurde, dass man die Heckpartie wechseln müsste. Das reichte dem Peugeot um eine Runde Vorsprung heraus zu fahren.

Warum nur gelingt es Audi, ein 24 H Rennen zu gewinnen, aber in allen anderen Rennen zieht man den Kürzeren? In Silverstone hatten die Deutschen eine Menge Pech, waren aber auch nicht in der Lage, Peugeot auf Distanz zu halten. Der Audi hat mit seinem Konzept des maximalen Abtriebs Vorteile in den schnellen Kurven, doch man leidet auch darunter, dass man wegen des Abtriebs an Höchstgeschwindigkeit verliert. Wie in Le Mans, war der 908 auf den Geraden etwas schneller, als der R18. Bei Audi steht man deswegen durchaus unter Druck. Seitens des Vorstandes war schon vor dem Rennen in Le Mans angeblich zu hören, dass man in Le Mans erwarten würde, dass der R18 den Peugeot aus eigener Kraft, also über den Speed wird schlagen können. Was auch gelang, aber auf den “Kurzstrecken” kann der R18 seine Vorteile nicht ausnutzen.

Bei den Nicht-Diesel konnte sich der OAK Pescarolo-Judd mit Oliver Pla und Alexendre Premat durchsetzen. Weil die #8 und die #2 schwächelten, konnte man sogar den letzten Podiumsplatz ereichen. Das war aber durchaus knapp, denn der Rebellion Racing Lola-Toyota setzte den OAK-Wagen mächtig unter Druck. Wenig Glück hatte mal wieder Aston-Martin, die mit 2009er Modell angetreten waren, nachdem der diesjährige Wagen eine völlige und rettunglose Katastrophe ist.

LMP2
Besser kann es für Greaves Motorsport in diesem Jahr eigentlich nicht mehr laufen. Man hat in Belgien, Imola und in Le Mans gewonnen. Das Rennen in Silverstone lief allerdings auch nicht so ruhig ab, wie man sich das gewünscht hatte. Der Boutsen Energy Racing Oreca Nissan konnte den Zyktek von Greaves die Führung abjagen, allerdings konnte man sich nur kurz an der Spitze halten. Kleinere Probleme und ein Batteriewechsel machten den Weg wieder für Greaves frei.

GTE-Pro
In der GT Klasse gab es ein nettes Duell zwischen den Ferrari von AF Corse und beiden BMW. Die hatten in der Quali die Nase vorne, aber im Rennen ging es nicht richtig vorwärts. Beide BMW wurden von Reifenproblemen geplagt, die am Ende den Sieg kosteten. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass Ferrari den F458 nach nur einem Jahr so weit entwickelt hat, dass sie in der GT-Klasse nur durch die BoP einzubremsen sind. Der Wage ist fast allen Belangen überlegen: Abtrieb, Speed, Reifenverschleiss und mittlerweile stimmt auch die Standfestigkeit. Der ACO wird sich da für 2012 etwas ausdenken müssen. Den Sieg holte die Kombination Bruni/Vilander, die vor einem weiteren F458 mit der Besetzung Ortelli/Makowiecki ins Ziel kamen. Platz 3 ging etwas überraschend an einen Porsche. Der Felbermayer Wagen mit Lieb/Lietz. Der beste BMW mit Alzen/Priaulx kam immerhin auf P4 ins Ziel. Wobei mal wieder Uwe Alzen, der als Gaststarter mit an Bord war, eine besonders gute Figur machte. AF Corse hat den Titel in der GTE-Pro damit sicher.

Das nächste und letzte Rennen der Saison ist schon in knapp 14 Tagen in Estoril.

AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011 AUTO - 6 HOURS OF SILVERSTONE 2011

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May 09 2011

15:12

LMS/ILMC: Analyse 1000km von Spa

Es war ein zunächst sehr lebendiges Rennen, das die knapp 35.000 Zuschauer vor Ort und viele vor den Fernsehschirmen zu sehen bekamen, allerdings änderte sich das relativ schnell. Anders als der Testtag vermuten ließ, scheinen die Peugeot doch für Le Mans im Vorteil zu sein.

Es ist ja schon fast Tradition, dass vor den 24H von den Le Mans von allen Seiten gemauert wird. Niemand will seinen echten Speed zeigen, weder bei den Tests, noch bei den Rennen, die davor liegen. Audi trieb das “sand bagging” vor ein paar Jahren mit dem R15 so weit, dass man den Wagen erst gar nicht in ein Rennen schickte, sondern erst in Le Mans auspackte. Was dann auch gründlich in die Hose ging, weil der Wagen unter Kinderkrankheiten litt. Das soll dieses Jahr anders sein, weswegen man den offiziellen Testtag vor ein Wochen mit genommen hat und auch bei den 1000km von Spa angetreten ist. Dort zeigte sich aber, dass man in den nächsten noch vier Wochen noch viel Arbeit vor sich hat. Denn Peugeot gelang eine eindrucksvolle Fahrt, die allerdings auch nicht so ganz ungetrübt bliebt.

In der Quali hatte Peugeot etwas gepatzt. Man wollte erst auf den allerletzten Drücker rausgehen, doch ein schwerer Crash des OAK Wagen mit Fahrer Lahaye (der nun Le Mans auslassen muss, um sich u.a. von Wirbelverletzungen zu a

May 03 2011

15:49

VLN: Analyse 36. DMV 4-Stunden-Rennen

Wie in der Vorschau schon geschrieben, merkt man immer mehr dass man sich dem Saisonhöhepunkt, den 24H nähert. So tauchen immer mehr Wagen in der Nennliste auf und einige konnten gleich auf sich aufmerksam machen.

Das Zeittraining am Samstag vor dem Rennen gab schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das Rennen. So konnte sich Chris Mamerow in seinem SLS die Pole mit einer beachtlichen Zeit von 8:13.730 sichern. Auf den 2. Platz landete der Audi #25 von Christian Abt/Mies /Ludwig mit bereits 4 Sekunden Rückstand vor einem weiteren SLS von Heico Motorsport #(LC Arnold/Christopher Brück/Christian Frankenhout) und einem weiteren Audi vom Team Phoenix mit Fässler/Stippler und GT1 Fahrer Marc Basseng. Nur 3 Zehntel dahinter fand sich ein weiterer von insgesamt 9 SLS vom Team Black Falcon wieder.

Erst auf Platz 6 folgte der beste Porsche und das war weder der Pinta Porsche noch der Dicke, sondern der Haribo Porsche u.a mit Richard Westbrook am Steuer. Auf den weiteren Plätzen folgte “Der Dicke” von Manthey (Bernhard/Luhr/Dumas) während auf Platz 9 der beste Wagen aus der SP7 mit den Busch Zwillingen stand und die Top Ten vom WTM Porsche kompletiert wurden.

Die beiden BMW fanden sich nur auf den Plätzen 14 (#43 Adorf/Müller/Werner) und 16 (#42 Lamy/Müller/Farfus) wieder, während auch der Frikadelli Porsche sehr weit hinten von Platz 18 starten musste. Noch weiter hinten von Startplatz 19, musste der Audi R8 mit Christopher Haase starten, noch vor dem besten Cup-Porsche mit der Startnummer #100. Dicht dahinter folgte erst der überarbeitete Hybrid GT3 R mit Bergmeister/Long/Holzer während der Farnbacher Ferrari auf Platz 22 stand.
Der neue VW Golf 24H ging von Platz 29 ins Rennen, immerhin noch 6 Plätze vor dem Stuck³ Lambo. Anscheinend konnte oder wollte man bei den oben angesprochenen Wagen nicht schneller gehen, aber das Rennen ist mit 4 Stunden lang. Genug Gelegenheit also sich nach vorne zu arbeiten. Überraschend stark war aber der Beste der Wertungsgruppe H, der Porsche 911 993 RSR, dem Pacynski-Porsche.

Beim Start konnte sich Chris Mamerow relativ problemlos gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Ganz schlecht sah hier Christopher Mies aus, als er innerhalb von wenigen Kurven zuerst von LD Arnold im Mercedes und Marc Bassneg im Schwesterauto überholt wurde. Der Rest kam auch ohne Probleme durch die ersten Kurven, sodass sie quasi unverändert auf die Nordschleife bogen.

In der 2. Startgruppe musste allerdings gleich zu Beginn, der schnellste Wagen der SP3T, der TT R von Raeder Motorsport an die Box biegen da man technische Probleme hatte. Man konnte zwar später das Rennen wieder aufnehmen, war aber schon ohne Chance auf einen Klassensieg. Noch schlimmer wurde es dann später, als man nach nur 6 Runden aufgeben musste. Ein schwarzer Tag für das Team, denn hier wären viele Punkte im Kampf um die Meisterschaft drin gewesen.

In der 3. Startgruppe konnte sich direkt der Pacynski Porsche gegen den Schall Mercedes und den BMW M1 durchsetzen. Dazwischen gesellte sich der BMW Mini vom Alpecin Schirra Motorring, welcher schnellster in der SP2T ist.

So kam nach der 3. Runde Chris Mamerow vor LD Arnold knappe 5 Sekunden vor Marc Basseng zurück. Manuel Lauck makierte den besten Porsche auf Platz 4 während Christopher Mies auf Platz 6 zurückfiel hinter Romain Dumas. Die beiden BMW, der Farnbacher Ferrari und der Hybrid-Porsche haben sich derweil auf die Platz 12 bis 15 nach vorne gearbeitet und zumindest bei BMW begann man nun damit sich nach vorne zu arbeiten. In der Renault Clio Cup führte derweil der Clio von Karl Brinker vor dem Clio mit der #676 und dem Clio Cup von Stefan Epp und Dominik Brinkmann (#681). Aber zumindest den bis dato führenden sollte die Führung nichts nützen, denn beide Renaul Clio Cup fielen relativ früh wegen eines Defekts bzw. Unfalls aus.

Die Clio Cup Klasse konnte dann von Olivo Jannik und Elmar Jurek in der #678 gewonnen werden. Sie waren am Samstag das konstanteste Team und konnten sich mit gleichmäßigen Zeiten an die Spitze setzen. Sie konnten sich somit mit gut 2 Minuten vor der #681 von Dominik Brinkmann und Epp Stefan durchsetzen, während die Groneck Twins nur 4. werden konnte. Ganz schlecht erwischte es aber die Jungs von Schläppi Racetex welche im ersten Lauf noch die Klasse gewinnen konnten, doch dieses Mal sie schieden bereits nach 12 Runden aus. Ähnlich erging es FLEPPER Racing welche auch nur 1 Runde später die Sachen packen konnten.

Ähnlich schlecht erwischte es bereits im 4. Umlauf den Ferrari F458 GT2 von Farnbacher Racing welcher einen stärkeren Schaden an der Front hatte, aber noch aus eigener Kraft an die Box konnte. Anscheinend ist man mit dem Hybriden aneinander geraten, der aber kaum einen Schaden davon trug. Man konnte den Wagen zwar reparieren und insgesamt 23 Runden abspulen, aber man erreichte nicht das Ziel da man auch hier kurz vor Ende einen technischen Defekt hatte. Als Bestzeit steht immerhin eine 8:25 zu Buche, was zwar 7 Sekunden langsamer wäre als die Bestzeit, aber auch hier gilt: Man weiß nicht wie schnell man wirklich hätte gehen können. Hoffentlich konnte man genug Informationen sammeln um den Wagen (mit dem man auch den LM-Test fuhr) schneller zu machen und die Großen zu ärgern. Das Potential scheint hier auf jeden Fall da zu sein!

Aber zurück zum Rennen und gegen Ende des 5. Umlaufes hat man sich bei Audi dazu entschieden Mies etwas früher rein zu holen, da er immer weiter Zeit auf die Spitze verloren hatte und kaum in seinen Rhythmus finden konnte. Dies ist in der VLN nicht schlimm, denn in der Regel muss man immer 3 Stopps machen, da man mit 2 Stopps um 2 Runden nicht ins Ziel kommt (es sei denn, man kann 10 Runden draussen bleiben). So hat Christian Abt das Steuer von ihm übernommen und war gleich flotter unterwegs, jedoch hat man sich erstmal im Mittelfeld des Feldes wiedergefunden. Besser erging es hier Marc Basseng welcher sich Platz 4 hinter Dumas holen konnte.

Er profitierte auch davon, dass der sehr schnelle Pinta Porsche mit Manuel Lauck wieder kein Glück hatte und auf einmal mit massiven Problemen zu kämpfen hatte. So musste er eine komplette Runde auf der GP Strecke fahren, bevor er vor der Kurzanbindung die Box ansteuern konnte. Die Probleme waren so massiv dass man das Rennen nicht mehr aufnehmen konnte und man somit raus war. Kaum besser erging es dem Frikadelli Porsche, welcher nach 13 Runden die Segel streichen musste.

Derweil konnte sich der famose VW Golf 24H auf Platz 21 mit Peter Terting am Steuer nach vorne arbeiten. Sein wahres Potential hat der Golf aber nicht aufgezeigt, denn er war gegen Ende des Rennens in der Lage, den Nadelstreifen-Wodka Porsche aus dem Hause Manthey Ausgangs Hatzenbach aus zu beschleunigen und sofort Vorsprung raus zu fahren! Dazu passt auch, dass der Golf bei Tests die 20832 Meter der Nordschleife ohne GP-Strecke in unter 7 Minuten bewältigen konnte. Dies wäre ohne Verkehr eine 8:08 auf der VLN Variante ohne Verkehr. Zum Vergleich: unter 7 Minuten fuhr bei der RCN bisher nur das Turbinchen, allerdings mit Verkehr. So steht zwar eine 8:37 als beste Zeit zu buche, man darf aber davon ausgehen dass hier massiv gemauert wurde, denn laut Augenzeugen hat der Golf stärkere Porsche reihenweise vor sich her gejagt; wenn er denn wollte, denn 30 Sekunden erscheinen nur aufgrund des Verkehr doch sehr viel. Man sollte diesen Wagen bei den 24H also auf jeden Fall vom Speed her auf der Rechnung haben.

Auch recht unauffällig zwischen Platz 20 und Platz 30 bewegte sich in dieser Zeit der Lambo von Stuck³, wobei man hier davon ausgehen darf, dass der Wagen noch viele Kilometer brauchen wird, denn das ist schließlich der erste Lambo welcher seit langem auf der Nordschleife wieder unterwegs ist. So kam man mit einer Runde Rückstand und Platz 28 Gesamt ins Ziel wobei man hier eine 8:42 als beste Zeit zu Buche stehen hat. Aber wie gesagt hier gilt: lernen, lernen um das Auto zu verstehen, denn Reiter baut ja sehr konkurrenzfähige Autos wie man in den GT3 Meisterschaften sehen kann.

Gegen Ende des 6. Umlaufes standen dann die ersten Stopps an und es kamen Thomas Jäger auf Platz 5 und Basseng auf Platz 4 liegend rein. Und auch die BMW dachten sich, dass man nun nach vorne fahren könnte und fuhren somit locker flockig auf die Positionen 8 und 9 mit Zeiten um 8:25. Dabei hatte man aber noch die Möglichkeit die Position zu tauschen und einige Meter vorher auf die Bremse zu steigen. Man darf also auch hier davon ausgehen dass man nicht 100% gab.

Gegen Ende des 8. Umlaufes waren dann auch die letzten beim Stopp, wobei der BMW mit der #43 in der Lage war den Dicken von Manthey an der Box zu überholen und die Verfolgung von Armin Hahne aufzunehmen, welcher Chris Mamerow ablöste. Was allerdings bemerkenswert war, dass Oliver Kainz im WTM Porsche draussen bleiben konnte und erst gegen Ende des 9. Umlaufes an die Box gekommen ist. Man hat zwar als Starter in der SP7 kleinere Air Restriktoren, jedoch wäre hier sehr interessant zu wissen ob man bei Porsche es nicht geschafft hat den Verbrauch der GT3 R so hinzubekommen, dass man 9 Runden am Stück draussen bleiben könnte.

In der hart umkämpften SP3T führte derweil der VW Scirocco von Emin Akata (#302) vor dem Opel Astra OPC von Kissling Motorsport und dem Schwesterauto mit Peter Terting. Nachdem man sich hier bis Mitte des Rennens einen heiteren Kampf geliefert hat, war der VW von Maik Rosenberg in der Lage das Tempo zu verschärfen und das Rennen mit 2 Minuten Vorsprung auf Gesamtplatz 18 nach Hause zu fahren. 2. wurde der schon angesprochene VW mit Emin Akata und Christian Krognes. Das Podium komplettierte der Opel OPC Astra mit den Fritzsche Brüdern und Nicole Müllenmeister. Der VW Golf24H lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 42 zurück, nur um dann wie schon angesprochen nach vorne zu pflügen.

In der 10 Runde führte derweil immer noch der Mercedes von Armin Hahne und Mamerow kanpp vor dem SLS von Heico Motorsport wo Christian Brück das Steuer von LD Arnold übernommen hatte und das Tempo hier nicht halten konnte/wollte/durfte wobei ich hier eher zu Ersterem tendieren würde. Auf jeden Fall konnten die beiden BMW im Formationsflug locker Zeit gut machen und sich den SLS schnappen und somit Platz 2 erobern. Die Jagd auf den führenden Hahne welcher gute 24 Sekunden Vorsprung hätte, war eröffnet. Zum gleichen Zeitpunkt schied auch der SLS mit der Nummer #2 von Black Falcon im Bereich Galgenkopf aus und der VW Golf konnte sich innerhalb von 3-4 Runden auf Platz 17 nach vorne arbeiten während der Hybride auf Platz 27 lag da man den 1. Stop vorzog , 4 Positionen hinter Pacynski Porsche, welcher bester der Wertungsgruppe H war und diese Gruppe auch gewinnen würde und das als Gesamt 36!

An der Spitze führt nun immer noch der SLS von Armin Hahne, vor dem BMW M3 von Dirk Müller/Adorf/Werner und dem Dicken welcher gute 20 Sekunden zurück war. Dies blieb auch so bis zum Ende des 16. Umlaufs, als alle 3 Wagen in die Box zu ihrem 2. planmäßigen Stopp kamen. Dort übernahm wieder Chris Mamerow von Armin Hahne sowie Lucas Luhr von Timo Bernhard und Dirk Adorf im BMW das Steuer. Der Porsche und der Mercedes wurden auch sehr schnell abgefertigt, aber bei BMW brauchte man gute 1:30 min länger als bei den anderen ohne das besondere Probleme zu sehen waren. Also entweder hatte man einen Fehler in der Elektronik oder beim Betanken, oder man hat einfach absichtlich etwas länger gewartet um sich etwas Rückstand einzufangen. Alles scheint hier möglich.

Auf jeden Fall lag er danach auf Platz 6 und konnte sich im Laufe des Rennen wieder bis auf Platz 3 vorfahren, hinter dem Mamerow SLS und dem Porsche mit Lucas Luhr am Steuer. Aber dies ging dann doch nicht so einfach, denn Dirk Adorf musste sich zum Schluss doch heftigen Angriffen vom SLS von Heico mit Christian Frankenhout erwehren welcher auch noch die schnellste Runde mit 8:18.9 drehte.
Es gewann somit der Mamerow SLS vom Start weg, 30 Sekunden vor dem Dicken von Manthey welche somit nach der Nullnummer im 1. Lauf ihr erstes Podium einfahren konnten. 5. wurde der 2. BMW mit Lamy/Müller/Farfus vor dem besten Audi von Phoenix Racing. mit Basseng/Stippler/Fässler. 7. wurde der beste Wagen aus der SP7, der WTM Porsche vor dem 2. Audi mit Abt/Mies/Ludwig, nachdem es ja am Anfang und in der Mitte des Rennen gar nicht gut aussah.

Überhaupt macht Audi bisher einen sehr zurückhaltenden Eindruck. Schon im 1. Rennen war man nicht vorne dabei, aber gut dort war man auch nicht mit den Besatzungen vom 2.Lauf angetreten, aber man machte auch hier nicht den Eindruck als könnte man hier immer vorne mithalten. Aber das alles kann entweder daran liegen, als dass man wirklich Probleme hat, oder man will sich keine zusätzlichen Restriktionen im Rahmen der BoP einfangen. Immerhin konnte man eine 8:21 zwischenzeitlich fahren. Was nun stimmt, dass kann man hier kaum beurteilen bzw. ich traue mir hier kein Urteil zu, denn wir werden die wahre Performance der Wagen vermutlich erst bei den 24H sehen.

Komplettiert wurden die Top10 vom Nadelstreifen-Porsche und dem 3. R8 LMS, eingesetzt von Phoenix Racing, während der Hybrid Porsche auf Rang 11 ins Ziel lief. Auch sehr erfreulich war, dass Jürgen Alzen beim Comeback mit seinem Cup S gleich beim ersten Rennen durchfahren konnte und somit Gesamtplatz 17 erreichen konnte. Immerhin 3 Positionen vor dem VW Golf24H welcher aber am Anfang gleich 3 mal in die Box kam, aber eben wie schon angesprochen sehr schnell zu gehen scheint.

In der SP3 konnte Bonk Motorsport zwar die Klasse gewinnen, da aber hier nur 2 Wagen gewertet wurden, gibt es hier nur sehr wenig Punkte für die Meisterschaft.
Dort führt nun das Duo Mike Rosenberg/Peter Terting kanpp vor dem neu formierten Black Falcon Trio von Carsten Knechtges/Tim Scheerbath und Manuel Metzger welcher wieder ihre Klasse, die V5 gewinnen konnten. Auf Platz3, knapp dahinter folgt dass das Trio vom WTM-Manthey welche auf wieder ihre Klasse, die SP7 gewinnen konnten.

Das nächste Rennen findet dann in 2 Wochen statt und bildet einen der Saisonhöhepunkte mit der 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy welche über 6 Stunden geht.
VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2011, 36. DMV 4-Stunden-Rennen

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