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February 15 2012

10:50

Ferner liefen: Die Newshappen für 15.2.2012

// Lotus expandiert weiter mit seiner Marke und sponsort in diesem Jahr das Motopark Team aus Oscherleben. Lotus steigt damit auch in einer kleinen Klasse ein, um den eigenen Nachwuchs besser fördern zu können. Das sind auch gute Nachrichten für den F3 Cup, der sich im Gegensatz zur F3 Euro Serie immer besser entwickelt. Das sich Lotus für den Cup entschieden hat, dürfte auch Kostengründe haben, zeigt aber, dass die Serie auf dem richtigem Weg ist.

// Beim F1 Lotus Team ist man derweil guter Stimmung. Die Tests letzte Woche haben wohl bessere Ergebnisse eingebracht, als man erwartet hatte. In der Tat waren die Zeiten vor allem bei den Longruns sehr gut, auch fuhr Grosjean eine der schnellsten Zeiten in Jerez. Es gibt weiterhin Gerüchte, dass Lotus über den Winter irgendwas gefunden haben soll, was dem Team einen großen Schritt nach vorne erlaubt. Bei Ferrari ist man bei weitem nicht so optimistisch. Alonso vermeldete, dass seine Bestzeit in Jerez gar nichts wert sei und man immer noch dabei sei, die Abstimmung zu verstehen. Da habe man ca. 20% erreicht, weil der Wagen derartig komplex sein, dass man einfach Zeit benötigen würde. Weitere Einschätzungen gibt es morgen im Racingblog Podcast.

// Keine guten Nachrichten gibt es aus Bahrain. Die Proteste sind in den letzten Wochen wieder etwas heftiger geworden, zum Jahrestag der Proteste hat man am Demonstrationsverbot geschraubt. Gerade in England mehren sich die Stimmen, dass ein F1-Rennen eventuell keine gute Idee sein könnte. Ecclestone hält offiziell am Grand Prix fest.

// Rubens Barrichello steht wohl kurz vor einem Vertragsabschluss mit KV Racing. Er wird nächste Woche erneut testen und Jimmy Vasser vermeldete, dass man “good to go” sei. Offen Fragen betreffen wohl das endgültige Sponsorenpaket und die “Heimatfront”. Barrichello hatte seiner Familie versprochen, dass er keine Oval-Rennen fahren wolle, sieht das jetzt aber wohl etwas anders.

// Ed Carpenter Racing tritt in diesem Jahr mit Chevrolet-Motoren in der IndyCar an.

// Neuigkeiten gibt es auch in Sachen Sponsoren bei der IndyCar. Mit Firestone hat man den Deal um 2 weitere Jahre verlängert, dazu kommen mit Discover Network und Frist Bankcard zwei weitere potente Geldgeber. Etwas ungewöhnlich ist ein weiterer Sponsor: Die Firma “Fuzzy’s Ultra Premium Vodka” darf sich nun “Offizeller Vodka der IndyCar” nennen. Na dann Prost.

// Etwas untergegangen ist die Meldung, dass Sprint Network den Vertrag mit der NASCAR verlängert hat. Man wird bis 2016 weiter Titelsponsor sein.

// Ryan Pemberton, ehemaliger Crew Chief von Brian Vickers bei Red Bull, hat einen neuen Arbeitgeber gefunden. Er wird ab sofort bei Tommy Baldwin Racing für den Wagen von Dave Blaney zuständig sein.

// Tom Onslow-Cole hat in der BTCC bei West Surrey Racing angedockt und wird dort neben Nick Foster und Rob Collard unterwegs sein. WSR setzt wieder auf ein BMW-Chassis, dem aber ein ein NGTC-Motor eingepflanzt wird.

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August 24 2011

16:27

Vorschau: GP2/GP3 in Spa, F2 am Red Bull Ring

Nach der Sommerpause melden sich am Wochenende mit der Formel 1 auch GP2 und GP3 zurück. In deren Schatten fährt außerdem die Formel 2 in Spielberg. 

Das Ende ist nah: Nur noch zwei Runden stehen in den beiden GP-Serien auf dem Programm. In der GP2 nähert sich Romain Grosjean scheinbar unaufhaltsam dem Titel – der Franzose könnte sogar schon beim Rennen in Spa den Sack endgültig zumachen (Szenarien dazu nach dem Jump). In der GP3 ist die Sache deutlich weniger gefestigt – neben Tabellenführer Valtteri Bottas haben noch eine ganze Reihe weiterer Piloten mehr als nur theoretische Chancen auf die Meisterschaft. In der Formel 2, wo nach dem Wochenende in der Steiermark noch zwei weitere Runden geplant sind, scheint derweil alles auf einen Zweikampf um den Titel hinauszulaufen – wobei der führende Mirko Bortolotti schon einen deutlichen Vorteil auf Verfolger Christopher Zanella hat. Sicher kann sich aber keiner der drei Favoriten sein – denn bis zur Entscheidung kann noch viel passieren.

GP2

Dafür, dass in der GP2-Meisterschaft noch “viel” passiert, bedarf es allerdings schon eines kleinen Wunders. 25 Punkte beträgt der Vorsprung von Romain Grosjean auf den zweiten, Guido van der Garde. Vom drittplatzierten Charles Pic trennen ihn sogar schon 32 Zähler. Bei noch insgesamt 40 zu vergebenden Punkten haben außerdem noch Jules Bianchi und Sam Bird (je 39 Zähler Rückstand) Meisterschaftschancen – wenngleich äußerst theoretischer Natur.

Für das Wochenende in Spa ist die Rechnung relativ einfach: Bianchi oder Bird können nur dann im Rennen bleiben, wenn Grosjean punktelos bleibt – und einer der beiden beide Rennen gewinnt, jeweils die schnellste Runde fährt und auch noch am Samstag auf die Pole fährt.

Etwas schwerer zu schlagen sind van der Garde und Pic. Pic müsste am kommenden Wochenende zwölf Zähler aufholen, um Grosjean in Monza noch schlagen zu können. Wenn Grosjean also am Samstag vor oder knapp hinter ihm landet, ist der Meitschaftstraum auch für Charles Pic vorbei. Guido van der Garde muss insgesamt fünf Punkte aufholen, um seine theoretische Chance zu wahren.

Daraus folgt: Romain Grosjean kann sich bereits am Samstag zum Meister krönen. Und zwar dann, wenn er nicht zu allzu weit hinter Charles Pic landet und zwei Punkte mehr holt als Guido van der Garde (Ausnahme: Wenn van der Garde oder Grosjean selbst auf Pole stehen, dass braucht der Franzose vier Punkte mehr / gleich viele Punkte wie van der Garde)

Darüber, ob nach der Sommerpause irgendwelche Cockpits neu besetzt wurden, ist derzeit noch wenig bekannt. Einzig aus dem Lager von Coloni gibt es eine kleine Information. Dort darf ein alter Bekannter ein weiteres Rennen bestreiten: Nach seinen starken Leistungen am Nürburgring und in Budapest steigt Luca Filippi ein weiteres Mal ins Cockpit. Ob er auch beim letzten regulären Saisonrennen in Monza und beim (außerhalb der Meisterschaft stehenden) Saisonabschluss in Abu Dhabi mit dabei sein wird, ist dagegen noch nicht klar.

Zu sehen sind beide Rennen wie immer live auf sky sport 2 (Sa., 15:35, So, 10:30 Uhr). Das Rennen am Sonntagvormittag gibt es auch in besserer Bildqualität auf sky sport HD 1, das Samstagsrennen in kostenfreier Bildqualität auf rai sport 1.

GP3

Anders stehen die Dinge in der GP3, wo sich tatsächlich noch eine ganze Schar von Juniorpiloten realistische Hoffnungen auf den Titel machen kann. Neben Williams-Testfahrer Valtteri Bottas (41 Punkte) sind das Alexander Sims (34), Nigel Melker (32), Lewis Williamson, und James Calado (je 31). Theoretisch können aber sämtliche Piloten, die in dieser Saison bisher Punkte geholt haben noch Meister werden – diese Liste reicht bis zu Conor Daly, der aktuell auf Rang 20 der Tabelle rangiert.

Und, ganz ehrlich: In einer Saison wie der aktuellen, die bisher zehn verschiedene Sieger in zwölf Rennen gesehen hat, möchte ich mich hier mit Vorhersagen nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Bleibt also nur zu sagen: In der GP3 Meisterschaft kann auch nach sechs Wochenenden noch so ziemlich alles passieren.

Abseits der Meisterschaftsentscheidung zu beachten: Der Neuseeländer Richie Stanaway, der im deutschen F3 Cup deutlich in Führung liegt, wird in Spa sein GP3-Debut im Team von ART geben. Auch, wenn man beim allerersten Rennen in einer neuen Serie noch nicht allzu viel erwarten darf – sein Auftritt wird ein interessanter Gradmesser für die Qualität des Starterfeldes im F3 Cup sein.

Wie gewohnt läuft die GP3 auch am kommenden Wochenende auf Eurosport 2: Rennen 1 Samstag 18:00 und Sonntag 9:00 Uhr als Aufzeichnung, Rennen 2 am Sonntag um 9:30 Uhr live.

Formel 2

Als leichter vorhersagbar hätte ich da schon die Rennen der Formel 2 eingeschätzt – wären da nicht Ramon Pineiro und Jack Clarke gewesen, die etwas überraschend die beiden Rennen in Brands Hatch für sich entscheiden konnten.

Trotzdem: Die drei Meisterschaftsführenden (Mirko Bortolotti, Christopher Zanella und Miki Monras) sind gewiss auch in Spielberg die großen Favoriten.

Neu dabei sind am kommenden Wochenende der Brite Luciano Bacheta, der beim GP3 Rennen in Budapest durch einen massiven Traininscrash auf sich aufmerksam gemacht hat – und der Österreicher Rene Binder, der aktuell eine eher durchwachsene Saison im deutschen F3 Cup bestreitet.

Die Rennen der Formel 2 werden auch am kommenden Wochenende wieder von Motors TV übertragen: Samstag 13:35 und Sonntag 14:35 Uhr, jeweils live. Wer den in Deutschland zunehmend schwer empfangbaren Sender nicht sehen kann, hat außerdem die Möglichkeit, beide Rennen im Livestream auf formulatwo.com zu verfolgen.

Sonst

In der Formel Renault 3.5 sind am Rande der Silverstone-Rennen am vergangenen Wochenende übrigens erste Details zur kommenden Saison durchgesickert. Und wenn die Informationen stimmen, dann steht die Serie vor einer kleinen Revolution. So wurde etwa bekannt, dass das neue Auto über ein DRS-System verfügen soll, um das Überholen zu erleichtern, und so die Rennen spannender zu machen. Außerdem gibt es schon konkrete Planungen für den Kalender. Demnach soll die Nachwuchsformel erstmals die Grenzen Europas überschreiten. Geplant sind Rennen in Russland (autosport.com spricht sprach in einer mittlerweile geänderten Meldung von Sotschi – dabei müsste es sich aber um einen eilig errichteten Straßenkurs handeln, denn die F1-Strecke wird erst 2014 fertig sein) und Brasilien. In Deutschland soll die Serie nach derzeitigen Planungen wohl nicht mehr auftreten.

Foto: GP2

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May 12 2011

06:00

GT1-WM & ADAC GT Masters: Vorschau Sachsenring

Deutschlands großes GT-Event steht an diesem Wochenende an, die zahlreichen heimischen Fahrer und Teams in beiden Rennserien werden sich bemühen, auf dem Sachsenring gute Ergebnisse zu erzielen.

Passenderweise kommt reist auch ein deutsches Team als Meisterschaftsführender der GT1-Weltmeisterschaft nach Hohenstein-Ernstthal: Markus Winkelhock und Marc Basseng liegen nach den zwei Siegen in Zolder und zwei siebten Plätzen in Portimao (mit Erfolgsballast) mit 57 Punkten klar vorn und dürfen nun auch wieder leicht an den Start gehen. Teamkollegen Dominik Schwager und Nicky Pastorelli hatten ihr erstes brauchbares Wochenende der Saison, mit den Plätzen 5 und 4.

Auf dem zweiten Meisterschaftsrang liegen Michael Krumm und Lucas Luhr im JR Motorsports-Nissan. Die beiden haben auf der Berg- und Talbahn in der Algarve abgeräumt und nach dem zweiten Platz im Quali-Rennen dann das Hauptrennen gewonnen. Entsprechend werden sie schwer beladen ins Qualifikationsrennen am Sachsenring gehen und wohl kaum den Rückstand auf Winkelhock und Basseng weiter aufholen können, auch wenn der Nissan an sich auf der charakteristisch ähnlichen Strecke wieder gut liegen könnte. Das untermauerten auch Dumbreck/Westbrook, die Rennen 1 gewannen und i zweiten Lauf mit Reifenschaden ausschieden.

Punktgleich auf Rang 2 liegt ein weiteres deutsches Team, der Young Driver-Aston Martin mit Stefan Mücke und Darren Turner. Die beiden schafften es in Abu Dhabi und Zolder, nach Ausfällen in den Quali-Rennen jeweils noch sicher in die Punkte zu fahren. In Portimao überstanden sie erstmals auch den ersten Lauf und holten von der besseren Ausgangsposition den zweiten Platz im Championship Race am Sonntag. Rechnet man die beiden Ausfälle heraus, sind die beiden neben Winkelhock/Basseng das konstanteste Duo.

Der zweite Young Driver-Wagen mit Tomas Enge und Alex Müller hatte ein katastrophales Wochenende mit zwei Ausfällen. Entsprechend dürften sie aber am Sachsenring mit leichtem Auto stark sein, denn Strecken wie diese, mit mittelschnellen Kurven und Höhenunterschieden, scheinen den Aston Martin DBR9 und den Nissan GT-R recht gut zu liegen, wobei die Nissan wegen der bisher wenig erfolgreichen Saison untergewichtig unterwegs waren.

MarcVDS wird an diesem Wochenende wieder mit seiner Stammbesetzung unterwegs sein, nachdem Frederic Makowiecki am vergangenen Wochenende für Luxury Racing einen Ferrari beim ILMC-Lauf in Spa gefahren hat und durch Yann Clairay vertreten wurde. Clairay und Martin errangen im ersten Lauf Rang 6, Teamkollegen Bas Leinders und Marc Hennerici (der letzte Deutsche im Feld) dasselbe Ergebnis im Hauptrennen.

Das größere Problem für MarcVDS und deren Satellitenteam Belgian Racing ist aber, dass Matech, die den Ford GT für die GT1 entwickelt haben, diese Woche Konkurs angemeldet haben, nachdem vor einigen Wochen Firmengründer Martin Bartek verstorben ist. Es soll zuvor schon finanziell nicht gut um Matech gestanden haben. Damit könnte es eng werden, was Ersatzteile oder gar neue Chassis für MarcVDS und Belgian Racing angeht, Leinders und Co. müssen also, wie er selbst Twitter sagt, vorsichtig mit ihren Autos umgehen, was in den ersten Saisonrennen nicht sonderlich gut gelungen ist. Auch was Weiterentwicklungen des Wagens angeht, sieht es vorerst düster aus, bis sich hoffentlich ein Investor findet.

Nach einem schwachen Wochenende in der Algarve könnte auch das „Boxenstopp-Wunder“-Team Hexis AMR mit leichten DBR9s wieder zuschlagen. Piccione/Düsseldorp liegen noch sehr aussichtsreich auf Rang 4 in der Meisterschaft, Hohenadel/Piccini nur knapp dahinter auf Rang 6. Und – wie bereits gesagt – die von Hermann Tilke in die heutige Form gebrachte Erzgebirgs-Achterbahn zwischen Zwickau und Chemnitz könnte den Aston Martins liegen.

Hexis führt auch nach wie vor die Team-Wertung an, die noch enger ist als die Fahrer-Meisterschaft: mit 73 Punkten liegen die Franzosen nur einen Zähler vor All-Inkl.com Münnich Motorsport und JR Motorsports, 68 Punkte hat Young Driver AMR auf dem Konto, erst danach klafft eine größere Lücke.

In der Algarve bot das 18 Fahrzeuge umfassende GT1-Feld spannende Rennen, bleibt zu hoffen, dass es wieder ähnlich interessant wird. So lassen sich hoffentlich auch mehr Zuschauer anlocken als das im vergangenen Jahr am Nürburgring der Fall war. Allzu viele hochkarätige Rennveranstaltungen können ja am Sachsenring neben der MotoGP wegen der Lärm-Beschränkungen leider nicht ausgetragen werden.

Das Qualifying findet am Samstag um 9:10 Uhr statt, die beiden einstündigen Rennen starten am Samstag und Sonntag jeweils um 14:15 Uhr. Dies alles wird wie üblich auf gt1world.com live gestreamt und hinterher on demand verfügbar sein.

Das ist auch dringend nötig, denn Sport1 zeigt laut aktuellem Programm-Stand nicht eine Minute live, weder auf im Free-TV, noch auf Sport1+, da anscheinend auf beiden Kanälen die MotoGP laufen soll (bitte vorsichtshalber nochmal selbst am Samstag nachsehen, ob sich da noch etwas dran geändert hat!). Am Samstag gibt es eine Aufzeichnung des Qualifikationsrennens auf Sport1+ um 18:20 Uhr sowie eine halbstündige Zusammenfassung am späten Abend um 23:25 Uhr auf Sport1. Auch am Sonntag wird das Hauptrennen nur aufgezeichnet um 18:20 Uhr auf Sport1+ gezeigt, auf dem freien Sender erst am Dienstag um 15:00 Uhr.

ADAC GT Masters

Im Rahmenprogramm treten die Serien des ADAC Masters-Programms an, allen voran die in diesem Jahr so grandios besetzte GT Masters-Serie. In dem über 40 Fahrzeuge starken Feld ist es in diesem Jahr extrem schwer, gute Ergebnisse einzufahren. Mindestens ebenso schwer ist es aber auch, vorauszusagen, wer zu den Favoriten gehören können, gerade mit der dann noch hinzukommenden Balance of Performance und den Erfolgsgewichten.

So werden Dino Lunardi und Alexandros Margaritis im Engstler-BMW M6 nach den Rängen 1 und 3 viel Gewicht mit sich herumschleppen, ebenso Jöns/Klingmann im Abt-Audi nach den Plätzen 2 und 3 und die Stuck-Brüder nach dem Sieg im zweiten Lauf. Dieser Ballast fällt natürlich auf einer Bahn mit vielen Höhenunterschieden – Achtung Wortwitz – besonders ins Gewicht.

Die Teams und Fahrerduos, die am Rande des Erzgebirges potentiell etwas reißen könnten, sind kaum zu zählen, so viele prominente Namen der deutschen Tourenwagen- und GT-Szene sind am Start. Auch der Saisonauftakt der GT3-EM am vergangenen Wochenende in Portimao gibt eher wenig Aufschlüsse, denn dort dominierten in Lauf 1 die BMW Z4, die in der deutschen GT3-Serie leider komplett fehlen, vor drei Mercedes SLS AMG, die sehr wohl dabei sind und von denen sicherlich der eine oder andere um die Podiumsplätze kämpfen wird.

Lauf 2 ging knapp an den belgischen WRT-Audi R8, hier kamen allerdings erstmals die „Strafzeiten“ für die Podiumsplatzierten des vorangegangenen Rennens zum Einsatz, die sich noch heftiger dadurch auswirkten, dass die Stopps während einer Safety Car-Phase abliefen, die ausgerechnet wegen eines Unfalls des Siegers aus dem ersten lauf ausgerufen werden musste. Glücklicherweise haben sich die GT Masters-Organisatoren gegen diese Regel entschieden, auch wenn Erfolgsballast (in meinen Augen) kaum besser ist.

Interessant wird am zweiten GT Masters-Wochenende aber die Frage sein: können sich einige Teams, die in Oschersleben noch Probleme hatten, in Richtung Spitze vorarbeiten?

So kamen zum Beispiel Niclas Kentenich und Dominik Farnbacher im einzigen Ferrari F458 noch nicht wirklich gut von der Stelle, erreichten nur die Ränge 20 und 11. Mühlner Motorsport hatte mit seinen beiden Porsche 911 ein wirklich katastrophales Wochenende, die Enttäuschung war beim in Spa stationierten Team groß. Und auch die prominente Kombo aus Heinz-Harald Frentzen und Sven Hannawald (der ja 2010 einer der besten Amateure war) auf der Callaway-Corvette erreichte nicht wirklich viel.

Wieder dabei ist auch der vom Crash in Monza genesene Albert von Thurn und Taxis. Der Vorjahresmeister dürfte es aber in dem großen Feld auch nicht einfach haben, mit seinem neuen Teamkollegen Philipp Geipel seinen Platz zu finden. Ob die beiden sofort um vordere Platzierungen mitfahren können, wird sich zeigen müssen. Der Prinz war auch in Portimao schon wieder am Start, erreichte dort mit Nikolaus Mayr-Melnhof im zweiten Lauf Rang 4 nach Ausfall im Samstagsrennen.

Der ADAC hat in dieser Woche auch wieder kräftig an der BoP geschraubt, um stärkere Autos einzubremsen, sodass auch die zuletzt schwächeren Chancen haben. So ist die Viper 20kg leichter, die Porsche 997 R gar um 25kg, der Lamborghini LP600+ 5kg schwerer, die Mercedes SLS AMG um 15kg; die Audi bekommen einen um 0,5mm größeren Restriktor. Diese ganzen Änderungen erschweren das Erkennen einen Kräfteverhältnisses weiter.

Einen interessanten Kommentar zu BoP-Eingriffen hat übrigens GT4-Pilot Michael Mallock a

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