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06:16

Ferner liefen: Die Newshappen

Bevor es nun vermutlich doch nach Korea geht, wurden in der vergangenen Woche zwei weitere potentielle Grand Prix-Austragungsorte bekannt. Einerseits ist in Südafrika mal wieder eine Investorengruppe auf den Plan getreten, die gerne ein Rennen der Königsklasse ausrichten möchte. Diesmal liegt der geplante Kurs in der Nähe der Stadt Durban, und man sieht ersten Skizzen recht deutlich an, dass wohl kein besonders umfrangreiches Grundstück dafür zur Verfügung steht. Unterstützt werden die Planer von einer Finanzgruppe aus Abu Dhabi. Ob aus dem Projekt wirklich eine Strecke entsteht ist allerdings noch unklar – die Regierung der Provinz KwaZulu-Natal müsste für die Pläne nämlich Geld zuschießen, ist aber noch unentschieden, ob sie dies wirklich tun will. (Vorsicht)

Außerdem will die russische Tageszeitung Kommersant von Plänen über die Austragung eines russischen Grand Prix in der Stadt Sotchi erfahren haben (via Eurosport). Dem gemäß wäre als Starttermin das Jahr 2014 geplant, in dem in der Stadt im Kaukasusvorland auch die olympischen Winterspiele stattfinden werden. Angeblich soll Bernie Ecclestone einen unterschriftsreifen Vertrag vorgelegt haben – die russischen Behörden scheinen aber mit den finanziellen Bedingungen derzeit noch unzufrieden zu sein. (Vorsicht)

Hat Sauber einen neuen Sponsor gefunden? Der gewöhnlich gut informierte @f1scoop berichtet, dass das Teammanagement und Kamui Kobayashi nach dem Rennen beim Elektronik-Giganten Panasonic vorgesprochen haben. Das würde insofern gut passen, als der japanische Konzern auch schon als Unterstützer des Toyota-Juniorprogramms tätig war. Dessen erfolgreichster Schüler: Kobayashi. Eine Zusage gibt es momentan allerdings noch nicht. (Vorsicht)

Nach dem letzten F1 Rennen in Abu Dhabi werden alle Teams vor Ort bleiben und vermutlich zum ersten Mal die Pirelli Reifen testen. Dazu gibt es den “Rookie Test”. Folgende Fahrer werden in folgenden Cockpits sitzen: Daniel Ricciardo (Red Bull), d’Ambrosio, Luiz Razia (Virgin), Jean Eric Vergne (Toro Rosso), Dean Stoneman (Williams), Paul di Resta (Force India). Via Print Ausgabe der MSa. Don.

Das beste Jahr hat Dale Earnhardt jr. ja nicht gerade und es scheint, als ob man ihn innerhalb des Hendrick Teams zum Wasserträger gemacht hat. In einem bemerkenswerten Interview erklärt er nicht nur, warum er sich mit seinem Crew Chief Lance McGrew am Funk gerne beschimpft, sondern auch, dass er für Jeff Gordon und Jimmie Johnson “experimentelle Abstimmungen” im Rennen ausprobiert. Das erklärt auch seine schwankenden Leistungen in den letzten Rennen. Seine ansonsten schlechten Leistungen im Laufe der Saison erklärt das aber natürlich nicht. Ob Mark Martin, der ebenfalls nicht im Chase ist, ähnliche Aufträge erfüllt ist nicht bekannt, aber auch beim ihm ging es im Chase bisher ziemlich hoch und runter. (Don)

Eine Meisterschaft ist in der NASCAR jetzt schon entschieden. Mit dem Sieg von Tony Stewart in Fontana hat Chevrolet zum 34mal seit 1950 die Herstellerwertung gewonnen. (Don)

Die Formel Renault 3.5 hat ihren Rennkalender für 2011 veröffentlicht. Dieser besteht wieder aus neun Rennen, und ist auch sonst weitgehend unverändert. Die Neuerungen: Die deutsche Runde kehrt von Hockenheim wieder an den Nürburgring zurück, das Frankreich-Rennen wandert von Magny-Cours nach Le Castellet. Brünn ist ebenfalls nicht mehr dabei, und wird durch ein Rennen in Monza (ungewöhnlicherweise im Rahmen der WTCC) ersetzt. (Vorsicht)

Steckt die Superleague Formula in Problemen? Berichten von autosport.com zufolge gibt es wohl Verzögerungen bei der Auszahlung der Gewinnsummen an die Fahrer – vor dem Rennen in Beijing soll es deswegen sogar fast zu einem Fahrerstreik gekommen sein. Eine große Überraschung wären solche Probleme nicht – denn die Serie zeigt zwar beständig gutes Racing, die Zuseherzahlen an der Strecke und im TV dürften trotzdem recht überschaubar sein. Auch sonst scheint es – abseits von Seriensponsor Sonangol, der staatlichen angolanischen Ölgesellschaft – wenige offensichtliche Einnahmequellen zu geben. (Vorsicht)

Simona de Silvestro wird auch 2011 für HVM in den IRL an den Start gehen. Die Schweizerin hat keine schlechte Saison hingelegt, es fehlt ihr aber ganz offensichtlich noch an Erfahrung in den Ovalen. (Don)

Audi wird 2011 nun wohl doch nicht in der ALMS an den Start gehen. Eigentlich wollten die Ingolstädter mittels Semi-Werksteams den R18 in den USA laufen lassen, aber das hat sich zerschlagen. Aus Kostengründen wird Audi auf einen Einsatz verzichten, aber wohl auch, weil man Schwierigkeiten sah mit drei Semi-Werksteams in den USA bei geänderten ALMS Regeln vernünftig zusammenarbeiten zu können. Die ALMS ist man noch ratlos, wie man die geänderten LMP2 Bestimmungen des ACO umsetzen soll. Im Moment wissen weder Dyson, Highcroft oder Drayson, was sie für die 2011er Saison vorbereiten sollen. Vermutlich wird die ALMS mal wieder einen eigenen Weg gehen müssen, um das Starterfeld voll zu bekommen. Dafür müsste Audi dann vermutlich auch den R18 anpassen, was keinen Sinn macht. (Don)

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