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17:00

EuroNASCAR in Italien: Day und PK Carsport dominieren in Brescia

Alon Day bescherte seinem Team CAAL Racing vor heimischer Kulisse ein perfektes Wochenende und gewann beide Rennen in der ELITE 1. In der ELITE 2 dominierte die PK-Carspor- Mannschaft das Geschehen.

Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Rund einen Monat nach dem Saisonauftakt der NASCAR Whelen Euro Series (NEWS) im spanischen Valencia, ging es am vergangenen Wochenende nach Italien. Dort standen die Saisonrennen drei und vier an. In der ELITE 1 gelang NWES-Champion Alon Day erneut ein perfektes Wochenende. Wie schon beim Saisonauftakt gewann der Israeli beide Rennen. Day zeigte dabei sowohl am Samstag als auch am Sonntag eine dominante Leistung.

Schon am Samstag ließ der CAAL-Pilot nichts anbrennen. Am Morgen sicherte sich Day die Pole-Position, die er auch im Rennen trotz zweier Restarts nicht mehr abgab. Das Rennen endete unterdessen unter Gelb, nachdem Marc Goosens und Loris Hezemans in Kurve 1 kollidiert waren. Die Rennleitung entschied, aufgrund der Zeit die für Aufräumarbeiten benötigt worden wäre, das Rennen hinter dem Safty-Car zu beenden. Rang zwei hinter Day ging an Frederic Gabillion vor Gianmarco Ercoli. Dem Italiener reichte der dritte Platz zum Sieg in der Junior-Trophy. Die Top 5 komplettierten Anthony Kumpen und Lucas Lasserre. Die weiteren Plätze in den Top 10 gingen an Thomas Fernando, Stienes Longin, Martin Doubek, Christoph Bouchut und Wilfred Boucenna. Boucenna gewann als Zehnter auch die Challenger-Wertung.

Auch das Rennen am Sonntag war durch einige Safty-Car-Phasen geprägt. Day blieb erneut, trotz der großen Hitze im Auto, cool und zwang der Konkurrenz sein Rennen auf. Am Ende gewann der Israeli mit sieben Sekunden Vorsprung auf Lasserre. Der Franzose lieferte sich lange ein enges Duell mit Goossens und konnte diesen in der letzten Kurve überholen. Hezemans belegte am Sonntag den vierten Rang und gewann die Junior Trophy. Gabillion kam als Fünfter ins Ziel. Den Sieg holte sich Marconi Abreu als Elfter. Die Plätze zwei und drei sicherten sich Dario Caso und Kenko Miura.

“Es war sehr heiß im Auto, aber es lag sehr gut”, sagt Day. “Das CAAL-Team hat einen tollen Job gemacht. Ich bin sehr dankbar dafür. Brands Hatch wird sehr schwierig werden. Ich muss mich jeden Tag noch härter vorbereiten. Die Meisterschaft ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Der Wettbewerb ist hart und deshalb muss man hart arbeiten, um zu gewinnen.”

PK Carsport mit doppelten Doppelsieg

Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

In der ELITE 2 ging der Sieg in Italien nur über die Mannschaft von PK Carsport. Am Samstag war es Felipe Rabello, der vor seinem Team Kollegen Guillaume Dumarey in Ziel kam. Für den Brasilianer war es der dritte Sieg in der EuroNASCAR und der erste auf einer klassischen Rundstrecke. Rang drei ging an Guillaume Deflandre von Memphis Racing. Der Belgier prophetierte von einer Strafe gegen Florian Venturi, die den ehemaligen Formel-4-Piloten auf Platz 17 zurückwarf. Der einzige Deutsche im Feld, Justin Kunz, landete auf Position acht. Ebenfalls von der Strafe gegen Venturi profitierte Nicholas Risitano, der als Zehnter den Sieg in der Rookie-Wertung erbte. Besser Fahrer in der Legenden-Wertung war Jerry de Weerdt auf Rang 15. Im Ladys Cup setzte sich Carmen Boix Gil gegen Arianna Casoli durch.

Am Sonntag gelang PK Carsport erneut ein Doppelsieg, dieses Mal aber in umgekehrter Reihenfolge. Dumarey setzte sich gegen Rabello durch, Rang drei ging an Deflandre. Ulysse Delsaux und Maciej Dreszer komplettierten die Top 5. Bester Rookie war Maxim Pampel auf Position sechs. Kunz schaffte es mit Platz sieben erneut in die Top 10. Auch de Weerdt konnte als 13. seinen Sieg in der Legends Trophy vom Vortag wiederholen. Sein Teamkollege Tom Boonen kam beim Debüt des Chevrolet Camaro, der nur von Braxx Racing eingesetzt wurde, als Zwölfter ins Ziel. In der Damenwertung gewann erneut Boix Gil vor Casoli.

“Ich bin so glücklich!”, so Dumarey. “Ich habe dafür lange trainiert. Es war einer der besten Tage meines Lebens. Das Gefühl, auf Platz eins über die Ziellinie zu fahren, ist einfach unglaublich. Ich freue mich auch für das Team, das hart gearbeitet hat. Die Mannschaft hat alles für den Sieg getan. Nach dem Doppelsieg gestern haben wir heute unser Wochenende perfekt gemacht.”

Die Pause bis zum nächsten Rennwochenende ist für die Piloten der NWES dieses mal etwas kürzer. Am 9. und 10. Juni geht es im britischen Brands Hatch weiter.

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Schweinderl