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19:46

“Die Besten zu schlagen, macht besonders Spaß” – Truex Jr. gewinnt in Pocono

Martin Truex Jr. hat am vergangenen Sonntag das NASCAR-Rennen am Pocono Raceway gewonnen. In der Schlussphase setzte sich der aktuelle Champion gegen Kyle Larson und Kyle Busch durch.

“Die Besten zu schlagen, macht besonders Spaß.” Das sind die Worte von Martin Truex Jr., der am vergangenen Sonntag das NASCAR-Rennen am Pocono Raceway gewann. Der Furniture-Row-Pilot war das ganze Rennen über an der Spitze vertreten und zeigte eine starke Leistung. Nach seinem Sieg im ersten Rennsegment gab aber erst einmal Dominator Kevin Harvick das Tempo vor. In einer spannenden Schlussphase war es aber Truex Jr., der sich auf Platz eins festsetzte.

“Für uns war es eigentlich ein gutes Wochenende”, so der Toyota-Pilot. “Die 4, 18 und 78 haben heute das Tempo gemacht.” Für Truex Jr. war es der zweite Sieg in der Saison 2018, in der er bisher nicht so dominieren kann wie noch im vergangenen Meister-Jahr. Auf Platz zwei landete Kyle Larson, der in den letzten Runden keinen entscheidenden Angriff mehr setzen konnte. “Wir waren nicht so schnell, wie wir es gedacht haben”, sagt der Ganassi-Pilot. “Ich bin heute hauptsächlich auf Rang sechs oder sieben unterwegs gewesen. Letztendlich bin ich aber Zweiter geworden.”

Larson verzichte gegen Ende auf neue Reifen, um sich eine gute Trackposition für das Finale zu sichern. Die abgefahrenen Reifen seien in den letzten Runden ein “Nachteil” gewesen. Er sagt: “Wir haben heute keinen guten Re-Start erwischt. Ich hatte Angst, zurückzufallen, da die Jungs hinter mir alle neue Reifen aufgezogen hatten. Ich bin mit dem zweiten Platz zufrieden, aber uns fehlt noch etwas, um die Pace der drei besten Piloten an der Spitze mitzugehen.”

Kyle Busch haderte mit der Strategie am Ende des Rennens. Der Gibbs-Pilot war in der letzten Unterbrechung an die Box gekommen und hat sich neue Pneus geben lassen. Jedoch hat er es nicht geschafft, den Vorteil der neuen Reifen auszuspielen. Beim Re-Start machte er zwar einige Position gut, schaffte es aber nicht mehr, die Führung zu übernehmen. Im vergangenen Jahr hatte Busch genau die gegenteilige Strategie gewählt und trotzdem das Rennen verloren. Er sagt: “Egal, ob man neue Reifen aufzieht oder es lässt, man ist hier verdammt. Ich bin mit dem dritten Platz aber dennoch ganz zufrieden.”

Die Auferstehung von Jimmie Johnson?

Beim Rennen am Pocono Raceway sammelte Jimmie Johnson seine ersten Führungsrunden in der Saison 2018. Der strauchelnde Hendrick-Pilot hat in diesem Jahr große Probleme, seinen Chevrolet Camaro zum Laufen zu bekommen. In Pocono sicherte sich der siebenmalige Champion immerhin zwei Führungsrunden. Das Rennen beendete der erfahrenen Hendrick-Pilot auf einem soliden achten Platz. Johnson war nahezu das ganze Rennen über in den Top 10 vertreten. Für ihn ist das sicher noch immer zu wenig, aber immerhin scheint Hendrick sich gegen den Trend zu stemmen.

Seine Teamkollegen hatten in Pocono nur wenige Glanzmomente. Während Chase Elliott auf Platz zehn ins Ziel kam, landete William Byron auf Rang 18. Alex Bowman beendete das Rennen nur auf einem schwachem 27. Platz. Wieder einmal wurden die Hendrick-Jungs von den Ganassi-Piloten kalt erwischt. Neben Larsons zweitem Platz, reichte es für Jamie McMurray für Rang 15. Ganassi mausert sich, vor allem wegen Larsons guter Ergebnisse, immer mehr zum Chevrolet-Topteam im NASCAR-Cup.

Penske mit solidem Top-10-Resultat

Die Ford-Dauerbrenner aus dem Hause Penske überzeugten in Pocono abermals mit ihrer Konstanz. Alle drei Fords landeten am “Tricky Triangle” in den Top 10. Bester Penske-Pilot war Brad Keselowski auf Rang 5, der direkt vor seinem jungen Teamkollegen Ryan Blaney ins Ziel kam. Joey Logano sah auf Platz neun die Zielflagge. Der Fahrer der Startnummer 22 liegt nach dem Rennen in Pocono in der Gesamtwertung hinter Busch und Harvick auf Platz drei.

Dauerbrenner Harvick sicherte sich mit seinem Stage-2-Sieg wichtige Punkte auf seinem Weg zum Titel. Am Ende ging dem Stewart-Haas-Fahrer aber die Luft aus, weshalb er nur auf Rang vier landete. Sein Teamkollege Aric Almirola bestätigte seine gute Form aus den vergangenen Wochen und beendete das Rennen auf Rang sieben.

Vorschau Michigan International Speedway

Am kommenden Sonntag zieht der NASCAR-Zirkus zum Michigan International Speedway. Das Zwei-Meilen-Oval wurde im Jahr 1968 eröffnet und gehört seit der Einführung der Restrictor Plates auf den Superspeedways zu den schnellsten Kursen im NASCAR-Kalender. In der Saison 2017 gewann Larson das Rennen, der sich selbst in den vergangenen Jahren zum König der Zwei-Meilen-Pisten gekrönt hat.

Die meisten Siege unter den aktiven Piloten sicherten sich Denny Hamlin und Kurt Busch, die den Lauf in ihrer Karriere jeweils zweimal gewonnen haben. An der ewigen Spitze steht unangefochten NASCAR-Legende Cale Yarborough mit sechs Siegen. Die Wood Brothers, Hendrick Motorsports und Roush Fenway Racing teilen sich in der Teamwertung mit jeweils sechs Siegen die Spitzenposition in der ewigen Tabelle. Mit 17 Triumphen hat Ford die meisten Rennen in Michigan gewonnen.

Das 400-Meilen-Rennen am Sonntag wird wieder in drei Rennsegmente unterteilt. Während in den ersten beiden Stages jeweils 60 Runden absolviert werden müssen, hat die finale Stage eine Distanz von 80 Runden. Insgesamt werden also 200 Runden gefahren. Das Zwei-Meilen-Oval hat in den Kurven ein Banking von 18, auf der Start-Ziel-Linie von 12 und auf der Gegengeraden von 5 Grad. Die grüne Flagge soll um 20:18 Uhr geschwenkt werden.

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