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15:00

Sportwagen-Vorschau: LMS in Portimao, GT Masters in Assen und Grand-Am in New Jersey

Die Le Mans Series startet mit stark ausgedünntem Feld in der Algarve in die Post-Le Mans-Phase, die GT Masters feiert ihr Bergfest beim einzigen Auslandsrennen in Assen und die Grand-Am tritt in New Jersey an.

Seit dem Rückzug von Peugeot und Audi als Vollzeit-Teilnehmer Anfang 2008 hat die Le Mans Series bei manchen Rennen das Problem, dass sie mit einem sehr dünnen Prototypen-Feld aufläuft. „Dünn“ hieß aber meist immer noch, dass so um die 40 Fahrzeuge am Start standen. In Portimao wird aber an diesem Wochenende ein Negativrekord erreicht werden: 33 Teams haben sich für das Rennen gemeldet, zieht man die sieben Formula Le Mans-Fahrzeuge ab, bleiben noch 26 reguläre Entries. In der Post-24h-Phase wollen offenbar viele Teams den weiten Weg ins südliche Portugal nicht auf sich nehmen. Testen braucht man nicht mehr, manche leiden noch unter den Le Mans-Nachwirkungen (das Ginetta-Chassis der Mansells wird erst für Budapest wieder fahrbereit sein, Nigel selbst erst in Silverstone) und das liebe Geld dürfte sicher auch eine Rolle spielen.

So sind also nur vier LMP1-Fahrzeuge dabei: der Oreca-Peugeot 908 (Lapierre/Panis/Sarrazin) wird als einziger Diesel wohl wieder Favorit sein, auch wenn der ACO über eine Restriktor-Erweiterung von 4% den Nachteil der Benziner zu verringern versucht. Diese, namentlich der Signature-Aston Martin (Ragues/Mailleux/Ickx) und die zwei Rebellion-Lolas (Jani/Prost und Belicchi/Boullion) scheinen im ersten freien Training aber trotzdem noch über 1,5 Sekunden weg zu sein, werden sich also um die Podestplätze streitem, der vierte ist dabei der Dumme.

Unter den acht LMP2-Fahrzeugen nimmt Quifel-ASM eine Sonderstellung ein: für das in Lissabon stationierte Team von António Simões und den Piloten Miguel Amaral (weniger für seinen französischen Kollegen Olivier Pla) ist der Algarve-Lauf das Heimrennen – entsprechend motiviert wird die Mannschaft sein. Die stärkste Konkurrenz dürfte aus dem Hause Strakka sowie von den beiden OAK-Pescarolos und dem RML-Lola (neu dabei: Ben Collins, der Erfahrung aus V8 Supercars-Ausdauerrennen hat) kommen. Bruichladdich und Pegasus (wieder mit dem Oreca-Chassis statt dem neuen Norma) sind auch dabei, die deutsche Kruse-Schiller-Mannschaft hat kurzfristig zurückgezogen.

Ab Ungarn wird es a  

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Schweinderl