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06:30

Ferner liefen: Die Newshappen

// Jetzt steht es nach langen Spekulationen also fest: Der Grand Prix der USA wird von 2012 bis 2021 auf einer eigens zu errichtenden Strecke nahe der texanischen Hauptstadt Austin stattfinden. Auf der offiziellen Formel 1 Homepage wurde gestern eine entsprechende Meldung veröffentlicht. Angeblich wird dieses Event bereits “seit einigen Jahren” geplant. Sollte dies zutreffen, scheint es allerdings etwas überraschend, wie wenig über die neue Strecke bekannt ist. Weder über den genauen Standort, noch über den Architekten oder die Art der Strecke werden in der Meldung Angaben gemacht – außer eben, dass “die Anlage” speziell für die Formel 1 errichtet werde.  Für die nächsten Tage ist allerdings die Veröffentlichung weiterer Details angekündigt.

//Ist auch die Entscheidung in der Reifenfrage schon gefallen? Italienische Quellen wollen “exklusiv” erfahren haben, dass Pirelli ab 2011 Alleinausstatter in der Königsklasse werden soll. Zuvor hatte sich in dieser Woche langsam Nervosität ausgebreitet: Bis Istanbul (und davor schon “bis zu den Europa-Rennen” und “bis Monaco”) sollte ja eine endgültige Entscheidung zwischen Pirelli und Michelin fallen. Weil die bereits in Planung befindlichen Autos für 2011 aber in die neuen Gummis angepasst werden müssen, fordert Sam Michael, Technischer Direktor von Williams, nun einen speziellen Test der neuen Reifen nach den Rennen von Monza oder Abu Dhabi. Ob der neu gewählte Ausstatter bis dahin genügend rennfertige Exemplare ausliefern könnte, ist allerdings noch unklar.

// Auch in Sachen amerikanisches F1-Team hat sich in der vergangenen Woche einiges getan: Joe Saward hat in der Sache Cypher Group recherchiert, und will herausgefunden haben, dass es sich bei den “erfahrenen Formel 1-Ingenieuren und Technikern”, von denen die Homepage des Projekts berichtet um Steve Brown (ein Abgang von Brawn GP) und Lee Williams (vormals BAR und Jaguar) handeln soll. Außerdem spekuliert er, das hervorgehobene C und H sowie G und P im Logo der Truppe könnte womöglich auf eine Beteiligung von Youtube-Gründer Chad Hurley hinweisen.

// Allerdings hat Chad Hurleys USF1-Verhandler Parris Mullins in einem Interview mit Autosport davon gesprochen, dass Hurleys Interesse an der Formel 1 derzeit nicht mehr ganz so groß sein soll. Dafür sei er selbst sehr daran interessiert, ein bestehendes F1-Team gemeinsam mit amerikanischen Sponsoren zu einer US-Mannschaft umzuformen. Entsprechende Verhandlungen laufen demnachschon, auch Finanziers stehen wohl schon bereit. Womöglich könnte es sich bei diesem Team sogar um Ferrari handeln. Luca di Montezemolo hat in einem Interview mit der Gazetta dello Sport (via Autosport) sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit einem US-Team bekundet, dies allerdings mit seiner schon lange laufenden Forderung nach einem dritten Auto für die Top-Teams in Zusammenhang gestellt. Konkret kann sich Montezemolo wohl vorstellen, diesen dritten Ferrari dann von einer amerikansichen Mannschaft einsetzen zu lassen.

// Mattias Ekström auf ungewohntem Terrain: Der Schwede wird das Vergnügen haben, auf Einladung von Red Bull ein NASCAR Auto testen zu dürfen. Hintergrund der Probefahrten auf dem Virginia International Raceway: Die Mannschaft hofft nach dem Ausfall von Brian Vickers auf Hilfe beim Abstimmen des Autos für die Rundkursrennen in Watkins Glen und Sonoma. Da Red Bull bei diesen beiden Rennen nicht mit Casey Mears plant, sondern einen Rundkursspezialisten am Steuer haben möchte, könnte Ekström sogar gute Chancen auf einen Renneinsatz besitzen. Es warten zwar noch andere Kaliber, aber eine gewisse Möglichkeit besteht, zumal die DTM am Sonoma-Wochenende kein Rennen fährt. Für Watkins Glen sieht das aber anders aus, da ist die DTM nämlich in Hockenheim am Start.

// Zwei weitere NASCAR-Schnipsel: Zum einen bestätigte Mark Martin in einem Interview am Charlotte Motor Speedway, dass er 2011 definitiv in der #5 von Rick Hendrick sitzen wird. Man darf gespannt bleiben, wo Kasey Kahne im nächsten Jahr untergebracht wird. Zum anderen möchte “Bass Pro Shops” nun doch weiterhin am Auto mit der #1 von Earnhardt-Ganassi Racing bleiben. Anscheinend hat der Sieg im Daytona 500 von Jamie McMurray für einige sehr zufriedene Gesichter gesorgt.

// Bis zum nächsten WTCC-Rennen in Zolder dauert es zwar noch eine ganze Weile (20. Juni), trotzdem ist schon klar, wer dort den vierten Chevrolet Cruze fahren wird: Es handelt sich um den Belgier Vincent Radermecker. Die letzten Einsätze in der Tourenwagen-WM liegen schon einige Jahre zurück: 2006 ging er sporadisch an den Start. Damals sein bestes Ergebnis: Rang 13 im Sprintrennen von Brünn.

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