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15:17

NASCAR: Vorschau Fontana

Nach dem sich der Rauch in Daytona gelegt hat, geht die richtige Saison los. Und gleich mit dem Langweiler in Fontana.

Einen größeren Unterschied kann es eigentlich kaum geben. Während Daytona in Sachen Spannung meist eher vorne liegt, gibt es kaum eine Strecke die langweiligere Rennen liefert, als Fontana. Der Kurs nahe Los Angeles hat meines Wissens noch nicht einmal für ein spannendes Rennen gesorgt und es zählt zu den Rennen, das die wenigstens Zuschauer hat. Und das trotz eines Einzuggebietes von knapp 25 Millionen Menschen. Aber die NASCAR und Kalifornien sind eh zwei Welten, die nicht so richtig zueinander finden. Auch in Sachen “Wer steht wo” ist das Rennen wenig aussagekräftig.

Im Prinzip ist die Konfiguaration des Kures nicht schlecht. 2 Meilen Oval mit weiten Kurven, die aber nur 14 Grad Banking haben. So erreichen die Wagen auf der Geraden Spitzengeschwindigkeiten von über 200 mph und man ist schneller, als in Daytona. Dooferweise lässt das Banking und der eher rutschige Asphalt selbst auf der breiten Strecke wenig Überholmanöver zu und das führt dann dazu, dass sich das Geld meist schon nach zwei Runden wie ein Kaugummi auseinander zieht. Die Rennen sind kleine Geduldsproben mit meist wenig Action und noch weniger Cautions, was immerhin dafür sorgt, dass die Sache schnell vorbei ist.

Als Gradmesser dafür, wo die einzelnen Teams und Hersteller nach dem Winter stehen, taugt die Strecke auch nur bedingt. Wegen der speziellen Konfiguration und der Highspeed-Orgie ist es schwer, eine genaue Beurteilung abzugeben. Im letzten Jahr sah Ford hier noch gut aus, nur um dann in der restlichen Saison komplett unter zu gehen. Aber ein paar Dinge kann man schon erkennen. Weil Motorleistung hier alles ist, wird man sehen, wer über den Winter besser gearbeitet hat. Und da sollte man wohl nach Daytona vor allem RCR und EGR genau beobachten, die mir einen sehr starken Eindruck gemcht haben. Auch Ford war mit dabei, während Toyota etwas zu schwächeln schien.

Bei den ersten Rennen ist es immer schwer einen Favoriten auszumachen, aber ich tippe mal auf einen Sieger aus dem Childress Team.

Ein paar News gibt es noch zu berichten:

In Daytona hat man damit angefangen, das Loch in Turn 2 zu stopfen. Man wird eine Teil des brüchigen Asphalts abtragen und mit Beton auffüllen. Das ist sicher nur eine Notlösung, die Diskussion über eine Neuasphaltierung ist noch im Gange. Wie schon erwähnt versucht man das zu umgehen, weil der Kurs dann seine Wellen verlieren würde, was ihn ja gerade so interessant macht.

Matt Kenseth hat einen neuen Crew Chief. Drew Blickensderfer, der die Rolle 2009 übernommen hatte, wird durch Todd Parrott ersetzt. Der hatte 1999 die Meisterschaft mit Dale Jarrett gewonnen. Kenseth hatte 2009 eine durchwachsene Saison und offenbar stimmte die Chemie überhaupt nicht mehr.

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Schweinderl