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13:00

V8 Supercars: Vorschau Sucrogen Townsville 400

Townsville ist am kommenden Wochenende die nächste Station im V8 Supercars-Kalender und für die meisten Fahrer einer der Highlights des Jahres. Auf dem Stadtkurs im Nordosten Australiens finden die Rennen 20 und 21 der laufenden Saison statt.

Sucrogen-Townsville-400Im vergangenen Jahr hatte es den Anschein, als ob Ford die Nase vorne haben würde. So konnten sich zwar Mark Winterbottom (FPR) und David Reynolds (Rod Nash Racing) die Pole Positions für die beiden Rennen sichern. Jedoch schafften es beide nicht diese auch in Siege umzumünzen, und so entschied Jamie Whincup gleich beide Läufe für sich, und holte sich somit auch den Gesamtsieg des Wochenendes. Dass sich ein Doppelsieg des Meisterschaftsführenden nicht wiederholt, hoffen sowohl sein Teamkollege Craig Lowndes als auch die beiden Ford-Piloten Winterbottom und Will Davison. Und auch Shane van Gisbergen von Tekno und Fabian Coulthard (BJR) malen sich einige Chancen aus, vor allem um ihren Rückstand in der Meisterschaft wieder wett zu machen. Und auch Russell Ingall von Walkinshaw Racing würde sich über einen Sieg freuen, schließlich bestreitet der Haudegen in Townsville sein 226. Rennen und wird somit zum Rekordstarter der V8 Supercars.

Die Strecke

Wie bereits erwähnt ist der Townsville Street Circuit ein Stadtkurs und noch nicht lange im V8-Supercar-Programm zu finden. Die Premiere fand im Jahr 2009 statt und wurde von Jamie Whincup gewonnen. “Von wem auch sonst?” möchte man fragen, denn schließlich stand Whincup in fünf der bisher acht auf dem Kurs ausgetragenen Rennen am Ende ganz oben auf dem Podium.

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Grafik von Wikipedia Commons – Autor: Will Pittenger

Die Strecke in Townsville hat insgesamt 13 Kurven, verteilt auf rund 2,8 Kilometer, und erinnert in seiner Charakteristik stark an den Adelaide Street Circuit oder den Grand-Prix-Kurs im Albert Park in Melbourne. Circa 70 Prozent der Strecke bestehen aus öffentlichen Straßen, was sich auch im Streckenlayout zeigt: Enge 90-Grad-Kurven und Spitzkehren wechseln sich ab mit lang gezogenen schnellen Kurven und “Esses”.

Turn 1 ist ein schneller Rechtsknick und wirkt wie eine Kopie von Turn 8 in Adelaide und wird noch mit 240km/h durchfahren, ehe man für Turn 2 auf 70km/h runterbremsen muss. Danach folgt eine kurze Gerade und mit Turn 3 erneut ein langsamer Rechtsknick. Beide Stellen laden durchaus zum Überholen ein.

Eine weitere Schlüsselstelle und eine gute Überholmöglichkeit findet sich in Turn 11: Nachdem die Fahrer zuvor wieder auf über 200km/h beschleunigt haben, müssen sie diese Spitzkehre mit rund 70km/h nehmen, was zu einigen wagemutigen Manövern führen kann. Zudem wird an dieser Stelle die Strecke etwas breiter, was den Fahrern bei Überholversuchen zu Gute kommen kann.

Zur Veranschaulichung kann man hier eine Runde mit James Moffat mitfahren. Der Ausschnitt stammt aus einem der Rennen der Saison 2011.

Rennformat

Gefahren werden auch dieses Jahr wieder zwei Läufe, einer am Samstag und einer am Sonntag über jeweils 72 Runden. Hierbei sind erstmals seit Adelaide auch wieder Tankstopps erlaubt, was bei vielen Fahrern für Erleichterung sorgt, da sie den Teams wieder mehr Spielraum für verschiedene Taktiken lassen. Zumal auf einem Stadtkurs auch noch vermehrt mit mehreren Safety-Car-Phasen zu rechnen ist.

Die genauen Startzeiten von den Rennen in Townsville könnt ihr wie immer unserem TV-Planer entnehmen.

TV- bzw. Live-Stream Zeiten

An der derzeitigen TV-Situation hat sich nicht sonderlich viel geändert, man wird sich also wieder nach den entsprechenden Alternativen umschauen müssen. Einen Livestream wird es auf der offiziellen Homepage der V8 Supercars geben. Dieser ist jedoch kostenpflichtig. Für Europäer gäbe es noch die Möglichkeit via Premiersports.

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