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07:38

Ferner liefen: Die Newshappen für 29.02.2012

// Rückschlag für Marussia: Das ehemalige Virgin-Team wird nun doch nicht bei den morgen startenden Testfahrten in Barcelona dabei sein. Das ohnehin spät fertiggestellte Auto hat einen der 18 von der FIA vorgeschriebenen Crashtests nicht bestanden. Dabei wird dem russischen Team eine Regeländerung der FIA für die laufende Saison zu Verhängnis, wonach die Autos alle Crashtests bestanden haben müssen, bevor sie für die Testfahrten zugelassen werden. Bisher hatten die Boliden die Crashtests nur bis zum ersten Rennen bestehen müssen. Der spanische Marussia-Konkurrent HRT hat dagegen nun auch den letzten Crashtest bestanden, und wird vermutlich im Laufe der Testfahrten in Barcelona erstmals das neue Auto zeigen. (Vorsicht)

// Doch schon ab Donnerstag wird man die Autos von Red Bull und Ferrari in Barcelona bewundern dürfen: Die FIA hat das Ansuchen der beiden Teams abgelehnt, statt von Donnerstag bis Sonntag von Freitag bis Montag testen zu dürfen. (Vorsicht)

// Erfreuliche Nachrichten gibt es aus der IndyCar-Serie: Sarah Fisher Hartman Racing hat doch noch einen Honda-Motor bekommen, und wird somit bereis ab Saisonbeginn in St. Petersburg in der Serie antreten können. Edler Spender ist Rahal Letterman Racing, die statt der bestellten zwei Motoren doch nur einen brauchen werden. Der Grund: Man hat es nicht geschafft, ein zweites Autos die gesamte Saison hindurch zu finanzieren. (Vorsicht)

// Auch EJ Viso wird in St. Petersburg an den Start gehen. Der Venezolaner hat das nötige Sponsorenpaket geschnürt, der lange erwartete Deal mit KV-Racing ist damit in trockenen Tüchern. Dort könnte er Teamkollege von Rubens Barrichello werden, dessen Engagement aber noch immer nicht fix ist. Bei den Testfahrten in Sonoma war er dabei, angeblich soll er knapp vor der Unterzeichnung eines Sponsorenvertrages stehen. (Vorsicht)

// Gleichzeitig waren andere Teams auf dem Texas Speedway unterwegs. Glaubt man den Aussagen, scheint das neue Auto nun auch auf dem Oval besser zu laufen. Gleich schnell wie der alte Dallara ist die neue Oval-Version aber immer noch nicht. (Vorsicht)

// Einige Fahrer-News gibt es auch aus der GP2: Der Vorjahresfünfte, Giedo van der Garde wird die Saison bei Caterham Racing in Angriff nehmen, der Brasilianer Luiz Razia bei Arden, und der indonesische GP3- und AutoGP-Pilot Rio Haryanto wird bei Carlin sein GP2-Debut geben. Dienstag fanden erste Testfahrten statt: Tagesschnellster war Davide Valsecchi (DAMS), konstant gut unterwegs waren außerdem die beiden Lotus-Junioren Esteban Gutierrez und James Calado. Auch iSport-Routinier Marcus Ericssion war in beiden Sessions vorne mit dabei. (Vorsicht)

// Verzichten muss die GP2 dagegen auf Sam Bird. Der Brite wechselt nämlich 2012 in die Formel Renault 3.5 (zu ISR), wo er auf Force India-Tester Jules Bianchi (Tech1) treffen wird. Auch Mikhail Aleshin (RFR), der 2010 den Meistertitel gewonnen hatte, ist im kommenden Jahr wieder dabei – was er sich davon erhofft, ist nicht ganz klar. (Vorsicht)

// Neuigkeiten gibt es auch aus der DTM. Die Kollegen von touringcartimes.com wollen Gerüchte gehört haben, wonach Formel Renault-Champion Robert Wickens und Euro-F3-Meister Roberto Merhi die verbleibenden Mercedes-Cockpits erhalten sollen. Wenn das stimmt, ist es eine löbliche Chance für zwei vielversprechende, aber vielleicht etwas unterfinanzierte Talente. (Vorsicht)

// Nissan hat am 24. Februar 2012 seinen GT500-Fahrerkader für die Super GT vorgestellt. Wenig überraschend wurde dabei Michael Krumm als Nachfolger von Benoît Tréluyer an der Seite von Satoshi Motoyama bei Nismo im Motul Autech GT-R bestätigt. Japan ist für Krumm keine fremde Welt, schließlich kehrte der Deutsche 1994 Europa erstmals den Rücken, um sich in der japanischen Formel-3-Meisterschaft zu beweisen, die er auch auf Anhieb gewann. Es folgten Jahre in der japanischen Tourenwagen-Meisterschaft sowie der japanischen F3000 (Vorgänger der Formel Nippon) sowie der JGTC (Vorgänger der heutigen Super GT). Die JGTC gewann er zusammen mit seinem Freund und gleichzeitigen Rivalen Satoshi Motoyama im Jahr 2003, ehe er das Land des Lächelns 2009 verließ und in der FIA GT respektive der GT1-WM unterwegs war. Nach drei Jahren Abstinenz kehrt Krumm nun wieder nach Japan zurück. Krumm stellt die Einzige Änderung im GT500-Fahrerkader von Nissan dar. Neu ist hingegen der Sponsorenzuwachs auf dem Meisterwagen von Quiantarelli und Yanagida — der Wagen heißt in diesem Jahr S Road Reito Mola GT-R.

Im nachfolgenden das GT500-Aufgebot von Nissan:

Mola
Ronnie Quintarelli / Masataka Yanagida

Team Impul
Joao Paulo de Oliveira / Tsugio Matsuda

Nismo
Satoshi Motoyama / Michael Krumm

Kondo Racing
Hironobu Yasuda / Björn Wirdheim
(Yankee)

// Nissan die Zweite: In die GT300 hält der Nismo GT-R GT3 dieses Jahr Einzug, der Anfang des Jahres von Michael Krumm beim 24-Stunden-Rennen in Dubai pilotiert wurde. Nissan setzt dabei auf  Katsumasa Chiyo und Yuhi Sekiguchi, zwei hoffnungsvolle Nachwugspiloten. Sekiguchi konnte letztes Jahr unter anderem die japanische Formel-3-Meisterschaft gewinnen und fuhr für JLOC bereits in der GT300 mit, während Chiyo aus dem Nachwuchsprogramm von Nissan stammt und ebenfalls in der japanischen F3 unterwegs war. (Yankee)

// Honda tat es schon vor ein paar Wochen, nun hat Toyota pünktlich zu den offiziellen Testfahrten der Formel Nippon endlichen seinen Fahrerkader vorgestellt. Wie bereits vor rund zwei Wochen berichtet, kehrt Loic Duval, Meister von 2009, in die Serie zurück — er steigt für Team Kygnus Sunoco ins Cockpit. Erfreulich ist der Verbleib letztjährigen Champions André Lotterer. Der Deutsche bleibt Toyota treu und wird mit neben seinem Teamkollegen Kazuki Nakajima für Petronas Team Tom’s zur etwaigen Titelverteidigung antreten. Noch ist allerdings nicht sicher, an wie vielen Rennen Lotterer am Ende teilnehmen wird, da er bei Terminüberschneidungen sein Engagement bei Audi in der WEC selbstredend vorrang hat.

Im nachfolgenden alle von Toyota und Honda ernannten Teams und Fahrer der diesjährigen Formel-Nippon-Saison. Bitte beachten, dass es sich hierbei noch um keine offizielle Nennliste handelt:

Petronas Team Tom’s (Toyota)
André Lotterer
Kazuki Nakajima

Kondo Racing (Toyota)
Hironobu Yasuda

Team Le Mans (Toyota)
Kazuya Oshima

Team Kygnus Sunoco (Toyota)
Loic Duval

HP Real Racing (Honda)
Toshihiro Kaneishi

Team Mugen (Honda)
Naoki Yamamoto

Team Impul (Toyota)
Joao Paulo de Oliveira
Tsugio Matsuda

Nakajima Racing (Honda)
Daisuke Nakajima
Takashi Kogure

Project μ/cerumo・INGING (Toyota)
Kohei Hirate
Yuji Kunimoto

Docomo Dandelion (Honda)
Takuya Izawa
Koudai Tsukakoshi

Le Beausset (Toyota)
Hiroki Saga

TBA (Honda)*
TBA

*Beim bisher noch unbenannten Honda-Boliden handelt es sich um aller Wahrscheinlichkeit um den Wagen für Takuma Sato. Die offizielle Nennung von Sato sowie das mögliche Team stehen allerdings noch aus. (Yankee)

 

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