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07:12

Ferner liefen: Die Newshappen für 22.02.2012

// Das lange Warten hat ein Ende: Die NASCAR wird wieder live im deutschen Fernsehen übertragen. Der exklusiv über das Basispaket von sky zu empfangende Spartensender Motorvision.TV wird nach Informationen von motorsport-total.de am kommenden Sonntag das Daytona 500 zeigen. Darüber hinaus plant man noch “mindestens 10 weitere” Rennen des NASCAR Sprint Cup live zu senden – welche Läufe das konkret sein werden, ist aktuell noch unklar. Zusätzlich zeigt der Sender zu jedem Rennen die schon bekannten einstündigen Zusammenfassungen. Der Deal dürfte eher kurzfristig zustande gekommen sein, denn in der Programmvorschau auf motorvision.tv ist das Daytona 500 zur Stunde noch nicht eingetragen – nähere Informationen zu möglichen Kommentatoren oder Experten gibt es ebenfalls noch nicht. Voraussichtliche Startzeit der Übertragung am kommenden Sonntag ist laut motorsport-total.de 19:00 Uhr MESZ. (Vorsicht)

// Sarah Fisher Racing könnte den Beginn der IndyCar Saison 2012 verpassen. Und zwar nicht wegen der üblichen finanziellen Probleme, sondern aus einem deutlich banaleren Grund: Das Team schafft es vermutlich nicht, rechtzeitig zum Saisonstart einen Motor von einem der drei Hersteller zu bekommen. Hintergrund: Der Preis, den die Teams für die Motoren zahlen, liegt deutlich unter den wahren Herstellungskosten. Daher hatte man sich in der vergangenen Saison geeinigt, dass keiner der Hersteller mehr als eine bestimmte Quote des Feldes beliefern muss. Honda und Chevrolet sind bereits “voll” – und bei Lotus schafft man es nicht alle übrigen Teams zu beliefern. Honda wäre nun zwar grundsätzlich bereit, einen weitere Motor zu verkaufen, kann aber wegen der vielen Motorschäden bei den Testfahrten erst frühestens zum Indy 500 liefern. Einziger Hoffnungsschimmer: Rahal Lanigan Racing hat bei Honda Motoren für mehr als nur ein Auto bestellt – aber bislang mit Takuma Sato nur einen Fahrer. Möglich also, dass SFR auf diesem Wege doch noch an ein Aggregat gelangt. (Vorsicht)

// Einige der übrigen Teams testen derweil in Alabama das neue Auto. Bei speedtv.com gibt es dazu ein paar hübsche Fotos. (Vorsicht)

// Zwar bereits ein paar Tage alt, waren die 140 Zeichen via Twitter nicht ausreichend, um das komplette GT500-Aufgebot von Lexus/Toyota niederzuschreiben. Wie bereits seit einigen Wochen bekannt, hat André Lotterer seinen vorzeitigen Abschied aus der japanischen Super GT verkündet, um dieses Jahr für Audi in der WEC und natürlich den 24 Stunden von Le Mans anzutreten. Über ein mögliches, weiteres Engagement für Team Petronas Tom’s in der Formel Nippon wurde hingegen noch kein Wort verloren. Gut möglich, dass Tom’s in diesem Jahr lediglich mit Vizemeister Kazuki Nakajima an den Start gehen wird. In der GT500 nimmt neben Nakajima der langzeitige Honda-Pilot und Meister von 2010, Loic Duval Platz.
Große Änderung auch bei bei Team Sard, die nicht nur mit Kobelco einen neuen Hauptsponsor haben, sondern anstelle von Takuto Iguchi mit der Fahrerpaarung Juici Wakisaka und Hiroaki Ishiura 2012 an den Start gehen werden. Wakisaka wechselt Marken-intern von Team Kraft, die mit Yuji Kunimoto und Andrea Caldarelli ihren Lexus SC430 besetzen. Caldarelli fuhr im letzten Jahr für Team Kondo in der Formel Nippon. Ex-Kraft-Pilot Andre Couto wechselt hingegen zu Wedsports Bandoh an die Seite von Seiji Ara.

Im nachfolgenden die diesjährigen GT500-Lexus-Piloten im Überblick:

Team LeMans Eneos
Daisuke Ito / Kazuya Oshima

Team Wedsports Bandoh
Seiji Ara / Andre Couto

Team KeePer Kraft
Yuji Kunimoto / Andrea Caldarelli

Team Petronas Tom’s
Kazuki Nakajima / Loic Duval

Team Cent Zerumo
Yuji Tachikawa / Kohei Hirate

Team Sard
Juichi Wakisaka / Hiroaki Ishiura
(Yankee)

// Nissan wird ihr GT500-Lineup hingegen am 26. Februar um 8 Uhr deutscher Zeit ausschließlich via Internet-Stream vorstellen. Michael Krumm, der bereits ein paar Testkilometer für Nissan abgespult hat, wird als 99,9%-sicherer Nachfolger von Benoit Treluyer gehandelt, der ebenfalls für Audi in diesem Jahr in der WEC und den 24 Stunden von Le Mans antritt.  (Yankee)

// Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des Suzuka Circuits wird die Formel Nippon am 3. März ein 10-Runden-Show-Rennen mit allen Fahrern der kommenden Saison austragen. Interessant an diesem offiziell als Round 0 benannten Rennen, ist die Teilnahme von Takuma Sato, der nicht nur von Honda, sondern natürlich auch der Formel Nippon kräftig beworben wird. Sato wird neben seinem Engagement in der IndyCar heuer auch ein paar Formel-Nippon-Rennen bestreiten. Honda hat bislang allerdings noch nicht verkündet, um welche Rennen es sich hierbei handelt. Ein kleiner Abgleich der diesjährigen Kalender beider Serien zeigt aber, dass Sato an folgenden Rennen teilnehmen könnte: Fuji (14-15. Juli), Sugo (22-23.  September), Suzuka (3-4. November). Zusätzlich wäre auch ein Einsatz beim JAF GP Fuji Sprint Cup vom 16-18. November denkbar. An allen weiteren Terminen, insbesondere zum Start der Formel-Nippon-Saison, ist Sato bereits in der IndyCar unterwegs. (Yankee)

// Analog zu den Testfahrten am 5. und 6. März in Suzuka, hat die Formel Nippon sowie die Japan Race Promotion (JRP) zwei weitere, offizielle Testtage für den 20. sowie 21. März in Fuji angekündigt. Großen Wert legt man dabei auf den Hinweis, dass Takuma Sato lediglich am 5. März für Honda in die Testfahrten eingreifen wird. (Yankee)

// Fuji die Zweite: Eigentlich sollte vergangene Woche ein offizieller GT300-Test zum Vergleich der JAF- und FIA-GT3-Fahrzeuge in Fuji stattfinden. Der Testtag wurde allerdings aufgrund heftiger Schneefälle abgesagt. Da für die GTA der Vergleich sowie eine etwaige Einstufung der Fahrzeuge essentiell ist, sucht man bereits fieberhaft nach einem neuen Termin, möglicherweise auch auf einer anderen Strecke. Da Fuji aufgrund seiner Streckencharakteristik sowie der langen Start-/Zielgeraden allerdings prädestiniert für solch einen Test ist, wäre es nicht weiter verwunderlich, wenn der Test wie ursprünglich geplant schlußendlich auch dort stattfinden wird. (Yankee)

// Die ehemalige Porsche-Speerspitze Alex Job Racing steigt aus der GTC-Klasse der ALMS wieder in die “große” GT-Kategorie auf, und zwar mit einem Lotus Evora GTE und Unterstützung vom Werk in England sowie von Sponsor WilliamRast. Pilotieren werden den Wagen Stammpilot Bill Sweedler und IndyCar-Mann Townsend Bell, allerdings erst ab dem zweiten Lauf in Long Beach, Sebring lässt das Team aus unbekannten Gründen aus. Das im Sommer 2011 angekündigte “Lotus Sport USA”-Programm von Ian Dawson scheint sich dagegen nicht zu materialisieren, John Dagys mutmaßt allerdings, dass dessen zuletzt mehr oder weniger gescheitertes Projekt namens Libra Racing mit einem Ford-Motor in die ALMS-LMP2 einsteigen könnte. (Stefan)

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