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12:03

Ferner leifen: Die Newshappen für 23.11.2011

// Glaubt man der italienischen Autosprint, ist der Deal zwischen Kimi Raikkönen und Williams geplatzt. Demnach hätte Raikkönen ein Jahr lang bei Williams geparkt werden sollen, um dann 2013 Michael Schumacher bei Mercedes GP abzulösen. Doch ein ungenannter Sponsor des Teams wollte (oder konnte) sich statt Raikkönen lieber Vatteri Bottas leisten, der nun angeblich im kommenden Jahr sein Formel 1 Debut geben soll. Ersetzen würde er dabei Rubens Barrichello. Doch auch der Platz von Pastor Maldonado ist nicht mehr sicher – ein venezolanischer Abgeordneter hat Williams dieser Tage darüber informiert, dass der Sponsorenvertrag mit seinem Staat ohne Wissen des Abgeordnetenhauses zustande gekommen sei. Weil dessen Zustimmung nach venezolanischem Recht aber zwingend ist, könnte es sein, dass man im britischen Traditionsteam 2012 ohne diese Zahlungen auskommen muss. (Vorsicht)

// Damit hätte wohl kaum jemand gerechnet: Pedro de la Rosa wird 2012 bei HRT ein Comeback als Einsatzfahrer geben. Wie Montag bekannt wurde, hat der Spanier einen Zweijahresvertrag mit den Team unterschrieben. Dort hofft man wohl vor allem darauf, von der großen Testerfahrung de la Rosas profitieren zu können. Teamkollege wird nach recht konkreten Spekulationen des in dieser Sache meist besonders gut informierten Joe Saward Tonio Liuzzi sein. (Vorsicht)

// Lotus hat – etwas spät aber doch – drei weitere Teams vorgestellt, mit denen man im kommenden Jahr in der IndyCar Series starten wird. Neben dem schon bekannten Michael Shank Racing sind das: HVM, Bryan Herta Autosport und Dreyer & Reinbold. Besonders interessant sind dabei die letzten beiden Namen. Bryan Herta Autosport hat in diesem Jahr (mit dem verstorbenen Dan Wheldon als Fahrer) den größten Teil der Testarbeit mit dem neuen Dallara-Chassis unternommen – man sollte in dieser Hinsicht also einen beträchtlichen Erfahrungsvorsprung haben. Als Werksteam wurde hingegen Dreyer & Reinbold vorgestellt – dort werden 2012 zwei Vollzeit-Piloten fahren, daneben noch ein weiteres Auto beim Indy 500. Der volle Count an Lotus-Autos steht damit derzeit bei fünf. Das ist deutlich weniger als bei den Konkurrenten von Hondy und Chevrolet. Einziges größeres Team, das noch immer ohne Deal dasteht, ist aktuell Newman-Haas. Daneben haben auch Dale Coyne Racing und Conquest noch keinen Motoren-Partner vorgestellt. (Vorsicht)

// Bekannt ist dagegen nun, was JR Hildebrand und Charlie Kimball im kommenden Jahr machen werden. Recht überraschend ist es aber nicht: Beide bleiben bei ihren aktuellen Teams. Kimball hat dieser Tage gemeinsam mit seinem Sponsor aus der Pharma-Branche einen “mehrjährigen” Vertrag bei Ganassi unterfertigt, Hildebrand bleibt Panther bis mindestens Ende 2013 erhalten. (Vorsicht)

// Erste News zu den TV-Rechten für 2012 hat der gewöhnlich sehr verlässliche Eurosport-Kommentator @EmiliyanStoykov fallen lassen. Demnach wird der paneuropäische Sportsender auch 2011 wieder die 24 Stunden von Daytona zeigen. Insgesamt sind etwa 5 Stunden Übertragung geplant, die Startphase soll aber offenbar leider nicht dabei sein. Außerdem auch im kommenden Jahr wieder im Programm: Die 24h von Le Mans, die World Series by Renault (gemeint vermutlich: Die Formel Renault 3.5), der Porsche Supercup, British und Intl. Superbikes und – kaum überrschend – WTCC und AutoGP. Zu beachten: Die Infos beziehen sich mutmaßlich auf Eurosport International, die Reche in Deutschland können sich davon, wenn das in diesem Fall auch kaum zu vermuten ist, unterscheiden. (Vorsicht)

// Greaves Motorsport, Champions der 24h von Le Mans und der Le Mans Series 2011 in der LMP2-Klasse, wird im nächsten Jahr nicht nur seinen Titel verteidigen, sondern auch zusätzlich in der WEC einen Wagen an den Start bringen. Für den Le Mans-Einsatz wurden heute Martin Brundle und sein Sohn Alex offiziell abestätigt, Alex wird außerdem auch die restliche LMS-Saison bestreiten. Vater Martin war 2011 bereits erfolgreich bei den 24h von Daytona unterwegs, wo er für United Autosports Gesamt-Vierter wurde. Greaves Motorsport hält derweil an der Zytek-Nissan-Kombination fest, nachdem auch andere Optionen in Erwägung gezogen worden waren. (Stefan)

// Noch mehr Verstärkung für die WEC-LMP2: Pecom Motorsport, das von AF Corse betriebene Team von Ex-Rallye-Fahrer Luis Perez Companc, wird von der LMS in die Weltmeisterschaft awechseln. Das ist natürlich gut für die WM, aber schlecht für die LMS, in der die LMP2 die Top-Klasse sein wird. Außerdem wechselst das argentinische Team vom offenen Lola-Chassis zu Oreca, sowie von Judd-BMW zu Nissan, also zu der Kombination, die 2012 die schnellste, aber (noch?) nicht die zuverlässigste war. Dass Pecom “aufsteigt”, könnte auch ein Hinweis auf eine WEC-Teilnahme von AF Corse in der GTE-Klasse hinweisen. (Stefan)

// Derweil geht auch ein gerüchtelter Kalender für die 2012er Le Mans Series um, nach dem die euopäische Serie der WEC aus dem Weg geht: man verzichtet auf Spa und Silverstone, fährt stattdessen vermutlich in Zolder und Donington, obwohl ersteres sicher nicht die schönste Strecke für LMPs ist. Bestätigt ist Brünn im Spätsommer, der Saisonauftakt wird wohl wie gewohnt auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich stattfinden, für das Saisonfinale soll es wieder auf die tolle neue Strecke nahe Portimao gehen. (Stefan)

// Bleiben wir kurz beim Thema Rennstrecken: in Mosport wird ein aneuer zweispuriger Zufahrtstunnel zum Infield gebaut. Das ist jetzt für die Rennen dort nicht übermäßig spektakulär, aber es ist gut zu sehen, dass auf der traditionsreichen kanadischen Strecke nach dem Besitzerwechsel tatsächlich etwas voran geht. Dem Tunnel sollen weitere Maßnahmen folgen, um die Strecke auf einen modernen Stand zu bringen.

// Der EV-Cup, mit “EV” wie in Electric Vehicle, hat seine 2011er-Saison nun endgültig abgesagt. Ursprünglich sollte die neue Serie für Elektroautos im Sommer in England debütieren, der Start wurde dann jedoch frühzeitig auf den November und in die USA verlegt (Auto Club Speedway-Infield und Laguna Seca waren angedacht) und nun aauf 2012 verschoben. Grund sind Verzögerungen bei der Produktion der Wagen; der Cup sollte Rennen für das Stadtauto “think”, den Rennwagen “Westfield iRACER” sowie für Prototypen beinhalten. Aufmerksamkeit hatte die Serie vor allem durch die Ankündigung von Drayson Racing im Frühling bekommen, dort antreten zu wollen.

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Schweinderl