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16:00

Sportwagen: LMS-Vorschau Estoril / ALMS-Rückblick Laguna Seca

Manchmal kommt das Ende schneller als man denkt… die LMS hat ein trauriges Saisonfinale vor sich, in der ALMS wurden die wichtigsten Titel schon vor dem letzten Rennen vergeben.

LMS-Promoter Patrick Peter wollte unbedingt weg von der ILMC. Schon lange bevor letztere für 2012 den Weltmeisterschaftsstatus zugesprochen bekam, hatte er erklärt, dass die LMS im nächsten Jahr eigenständig sein soll. Seine Teams wollten nicht neben all den Werksteams in den Hintergrund geschoben werden, so die Begründung. Was die Folge ist, kann man an diesem Wochenende in Estoril vorausahnen: ein kleines Feld, freier Eintritt (was nach den sowieso schon leeren Tribünen in Portugal in den Vorjahren Sinn machen mag) und keinerlei TV-Berichterstattung! Letzteres trifft natürlich auch alle Fans, die eben nicht vor Ort sein können – vor allem aber ist es schlecht für die kleinen von Sponsoren abhängigen Privatteams, denen Peter eigentlich einen Gefallen tun wollte… 

Dabei ist der Titelkampf in mehreren Klassen noch nicht entschieden – vor allem in der Noch-Königsklasse LMP1 geht es besonders eng zu: in der Team-Wertung trennen nur zwei Pünktchen Rebellion und Pescarolo, in der Fahrerwertung ist es gar nur einer, den Collard/Tinseau/Jousse (Pescarolo) vor Belicchi/Boullion (Rebellion) liegen. Das Problem: außer den zwei Rebellion-Lola-Toyotas und dem einsamen Pescarolo-Auto gibt es keine Konkurrenz und so könnte es für die Franzosen schon schwierig werden, auch nur zwei Zähler aufzuholen, vor allem da Rebellion eben zwei Fahrzeuge am Start hat.

Es wird das letzte Mal sein, dass LMP1-Fahrzeuge in der Le Mans Series zu sehen sind, in der einige Jahre zuvor noch Audi, Peugeot, Aston Martin und Pescarolo um Titel und Rennsiege kämpften. 2008 war dabei sicherlich der Höhepunkt, als beide großen Werke ihre Diesel in den Kampf schickten. Zwischen 40 und 50 Wagen traten damals an – in Estoril werden es keine 30 sein. Dafür wird die Formula Le Mans unter dem „neuen“ Namen LMP Challenge gestärkt und eine GT Challenge-Klasse mit Ferraris, Porsches und vielleicht auch Lotus Evoras hinzugefügt.

Ob sich die Idee, mit diesen Challenge-Klassen und der LMP2 als Top-Kategorie bewährt, muss sich zeigen. Hintergedanke ist eine Leiter für die Teams, von den Challenge-Kategorien in die höheren Klassen aufzusteigen. Dafür, dass das funktionieren kann, gibt es Beispiele – etwa Level 5 Motorsport, die von der LMPC der ALMS in die LMP2 der ILMC aufgestiegen sind. Ebenso aber auch Strakka, die 2012 von der LMP2 der LMS in die LMP1 der WEC wechseln – und damit der Le Mans Series als Spitzenteam verloren gehen.

Strakka hat – ebenso wie Boutsen Energy, mit denen sie gleichauf liegen – in diesem Jahr aber nur noch mathematische Chancen auf den LMP2-Titel. Dominant war in diesem Jahr Greaves Motorsport mit Zytek-Chassis und Nissan-Motor, entsprechend liegend die nach drei Siegen in vier Rennen mit 14 Punkten vorn; das gleiche gilt für Karim Ojjeh und Tom Kimber-Smith in der Fahrerwertung. Abgesagt hat übrigens RML – der Meister des Vorjahres: die Saison lief nicht besonders gut und entsprechend wolle man lieber sich auf 2012 vorbereiten als die weite Reise anzutreten – aber daneben wurde auch die fehlende TV-Präsenz aLive Timing</a> und <a http: href=" http:="" plugins="" target="\" wordpress="" wordpress-feed-statistics="" wp-content="">Radio Le Mans zurückgreifen – was oft nicht weniger unterhaltsam ist, zumal wenn die Meisterschaft in der LMP1 noch so spannend ist wie in diesem Fall – Start ist am Sonntag um 13 Uhr Ortszeit, also 14 Uhr MEZ. Und wer gerade Urlaub in Lissabon und Umgebung macht, der kann gleich die Gelegenheit ergreifen und sich für

Tags: ALMS LMS

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